regenwurm
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« Antworten #75 am: April 03, 2008, 08:13:55 » |
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Ergänzung und Hintergrund | Überwacht die Überwacher(Mut zur Anzeige, ermuntern WIR die geschädigten Mitarbeiter)Der einzige Unterschied zu Lidl soll jedoch darin bestehen, dass die Anzahl der Protokolle bei Plus und Edeka weitaus geringer ist. Unterdessen hat Plus die Existenz der Protokolle bestätigt. Dennoch wurden "die Notizen des externen Mitarbeiters nicht explizit beauftragt und werden weder ausgewertet noch weiter genutzt", so das Unternehmen. "Natürlich stellt die heimliche Installation von Kameras einen auch bußgeldbewehrten, Verstoß gegen Paragraph 6b des Bundesdatenschutzgesetzes dar. Aber auch eine Straftat kommt durchaus in Betracht. Denn der Paragraph 201a des Strafgesetzbuches untersagt solche Aufnahmen zum Beispiel in Toiletten eindeutig", unterstreicht Rechtsanwalt Martin W. Huff. Dem Experten zufolge komme der Strafbestand der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen in Betracht. So heißt es im Gesetzeswortlaut: "Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft." Wie auch beim Lidl-Skandal soll das Plus- und Edeka-Management Sicherheitsunternehmen beauftragt haben, die offiziell als Ladendetektive getarnt in den Märkten auch Angestellte ausgespäht haben sollen. Ersten Erkenntnissen zufolge waren diese jeweils eine Woche lang in den Filialen unterwegs und vermerkten ihre Beobachtungen dabei minutiös in seitenlangen Berichten. Auch Edeka bestätigt die Existenz der Protokolle. "Diese Details wurden uns von der Sicherheitsfirma über den Auftrag hinaus angeboten. Die Informationen interessieren uns aber nicht", heißt es. Obwohl Plus hingegen auf seiner Internetseite von der Wichtigkeit einer "vertrauensvollen" Zusammenarbeit mit den Angestellten spricht, scheint diese vorerst widerlegt. Angesichts der neuen Protokolle sehen Kritiker die Vertrauenswürdigkeit von Plus für seine Mitarbeiter aufgehoben. Auch scheint das Ergebnis einer Plus-internen Mitarbeiterbefragung, dass diese "sehr motiviert sind und Freude an der Arbeit in einem jungen und dynamischen Team haben", nun mehr als deutlich eingetrübt. Laut dem Bericht erfahren hochrangige Plus-Manager durch die systematisch durchgeführte Spionage, welche Gespräche die Angestellten untereinander führen, wer mit wem in einem Haus wohnt oder dass Frau C. über Frau T. denkt, sie sei "überfordert" und "nicht das hellste Kind". Im Interview bezeichnete der Arbeitsrechtler Stefan Kramer diese "pauschale und nicht zeitlich sowie inhaltlich befristete Ausspähung einer Vielzahl von Mitarbeitern als rechtlich unzulässig". Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar geht sogar noch weiter, spricht von einem "Verbot" gegenüber dem Arbeitgeber und einem "Verstoß gegen das Datenschutzgesetz". Juristen nach verstoße eine solche Bespitzelung zudem gegen Artikel zwei des Grundgesetzes, der explizit die Entfaltung der Persönlichkeit schützt. Folglich könnten Mitarbeiter gegen solche Verstöße zivilrechtlich vorgehen, heißt es. Als Reaktion hat die Edeka-Regionalgesellschaft Minden-Hannover die Zusammenarbeit mit der Sicherheitsfirma nach eigenen Angaben vorerst gestoppt. Quelle BildquelleImmer mehr Überwachung von MitarbeiternUnternehmen, die die Aktivitäten ihrer Mitarbeiter nicht überwachen, scheinen inzwischen zur Ausnahme geworden zu sein. Wer also am Arbeitsplatzt surfen darf, sollte im Hinterkopf haben, dass sein Brotgeber bei Ausflügen ins Netz stets mit von der Partie ist und die Internetnutzung überwacht. Rund 85 Prozent aller britischen Unternehmen überwachen und protokollieren regelmäßig die Onlineaktivitäten ihrer Mitarbeiter. Datenschutz-Problematik: 'Das Internet vergisst nicht' Medienrechtler fordert Verfallsdatum für Internet-Daten Link
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Aloysius
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« Antworten #76 am: April 03, 2008, 14:59:05 » |
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Original von ZiggyDie Mitarbeiter, die den Mut hatten dies der Gewerkschaft zu melden, fühlten sich überwacht und ausgespäht. Problematisch dürfte für Ver.di die Beweisführung werden: Die Augenzeugen befürchten verständlicherweise aufgrund ihrer Aussagen gekündigt zu werden. Das ist das Grundproblem schlechthin. Man hat soviel Angst, selbst diesen beschissenen Job zu verlieren, daß man sich alles gefallen lässt. Da hat die Wirtschaftspolitik ganze Arbeit geleistet. Man scheißt auf jedes Grundrecht, und droht den Leuten "Wenn du petzt, bist du fällig!" Das sind ungeschminkte Mafia-Methoden. Grüße, Ziggy Ganz exakt. Bei uns im Unternehmen ist das exakt sso gewesen, auch bei Leuten, die dem Unternehmen geholfen haben, weil sie Vorgesetzte dabei erwischt haben, wie sie wirklich fette Dinger gedreht haben, meist auch gewohnheitsmäßig, und die dann deren Vorgesetzten gemeldet haben. Da heißt es erst mal: "Gut, daß Sie damit zu uns kommen!" Aber kurz danach wird den Leuten auch der Stuhl vor die Tür gestellt. Der Eine oder Andere hat dann ein 'Wegloben' in eine andere, gleichgestellte Position an anderem Orte im Konzern hinbekommen. Aber es ist klar: Wenn man da gekündigt wird, dann kriegt man so ein Zeugnis (teils auch verdeckt, also mündliche Aussage vom alten an neuen Personalchef, wenn der durchklingelt auf kuriose Formulierungen), dass man einen wirklich guten Job nicht mehr kriegt.
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regenwurm
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« Antworten #77 am: April 05, 2008, 09:52:51 » |
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Der Lebensmitteldiscounter Lidl will nach den Bespitzelungsvorwürfen bis auf weiteres seine Filialen nicht mehr mit Videokameras überwachen. Das Unternehmen habe bereits begonnen, die Kameraanlagen in den Filialen abzubauen, teilte Lidl am heutigen Freitag mit. Die Beobachtung der Verkaufsräume solle gemeinsam mit dem früheren Bundesdatenschutzbeauftragten Joachim Jacob "grundlegend neu aufgestellt" werden. Ziel sei es, Diebstähle zu vermeiden und aufzuklären sowie eine Erfassung auch sensibler Informationen und Daten von Kunden und Mitarbeitern "gänzlich auszuschließen". Verbraucherschützer warnen nach den Bespitzelungsvorwürfen gegen mehrere Lebensmittelmärkte vor der Zahlung mit EC-Karten in Geschäften mit Videoüberwachung. "Wenn der Kassenraum videoüberwacht wird, raten wir von der Zahlung mit EC-Karte ab, weil wir nicht wissen, wer Einblick in die Aufzeichnungen hat", sagte Eckhard Benner von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg der dpa. Benner empfiehlt Kunden, die bei Lidl mit EC-Karte bezahlt haben, den Discounter aufzufordern, die Daten zu vernichten und sich dies schriftlich bestätigen zu lassen. Auch Hartmut Strube, Jurist bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, sagte der Süddeutschen Zeitung: "Wir raten Verbrauchern dringend ab, bei Lidl mit EC-Karte und PIN-Geheimnummer zu zahlen." Lidl hatte Ende März in einem Schreiben an Kunden, das der dpa vorliegt, mitgeteilt, dass "die Aufzeichnung ihrer PIN-Eingabe nicht vollständig auszuschließen" ist. "Wenn Sie dies vermeiden wollen, müssen Sie den Eingabevorgang mit Ihrer freien Hand abdecken." Die Aufzeichnungen würden aber täglich gelöscht, "soweit auf den Videos keine besonderen Vorkommnisse zu verzeichnen sind". Am Freitag betonte Lidl erneut, die Kameraanlagen seien nur zur Verhinderung und der Aufklärung von Diebstählen eingesetzt worden. "Zu keinem Zeitpunkt wurden Kameras eingesetzt, um persönliche Daten von Kunden wie zum Beispiel PIN-Nummern zu erkennen." Unterdessen habe die Gewerkschaft ver.di betroffenen Mitarbeitern empfohlen, auf Schadenersatz zu klagen, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Ein ver.di-Sprecher in Berlin sagte der dpa, in besonders schwerwiegenden Einzelfällen könnten die Mitarbeiter auch auf Schmerzensgeld klagen. Die Gewerkschaft werde möglicherweise eine Musterklage gegen den Lebensmitteldiscounter vorbereiten. Nach Erkenntnissen der Gewerkschaft seien bisher keine Klage eingereicht worden, sagte der Sprecher. Quelleso das sind die Neuigkeiten, freuen Wir uns das LIDL endlich mal reagieren muß...
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Kater
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« Antworten #78 am: April 05, 2008, 13:27:25 » |
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Wirtschaftsdetektive observieren sehr oft Beschäftigte
Berlin (AP) Die Überwachung von Beschäftigten ist die Haupteinnahmequelle für Wirtschaftsdetektive. «60 bis 70 Prozent aller Aufträge aus der Wirtschaft zielen auf das Verhalten der Mitarbeiter», sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Detektive, Hans Sturhan, der «Welt am Sonntag». Die Überwachung von Angestellten mit Minikameras, Peilsendern und eingeschleusten Mitarbeitern sei der bei weitem wichtigste Umsatzfaktor der Branche.
Warendiebstahl und Untreue seien die Hauptgründe, warum Unternehmen Detektive auf ihre Mitarbeiter ansetzten. «Dadurch entstehen der Wirtschaft Schäden in Milliardenhöhe», sagte er.
Zugleich distanzierte er sich von den systematischen Bespitzelungen bei Lidl durch Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma. «Dort wurden fachfremd Kaufhausdetektive eingesetzt, die für die Überwachung von Mitarbeiterin weder qualifiziert noch berechtigt sind», sagt Sturhan. Das erkläre auch die Verstöße gegen den Datenschutz. Das Filmen mit versteckt angebrachten Kameras sei zwar ein gängiges Mittel zur Observierung von Angestellten. «Doch eine heimliche Videoüberwachung ist nur zulässig, wenn ein Anfangsverdacht besteht und die Überwachung räumlich und zeitlich begrenzt ist.»
Um Missbrauch zu verhindern, forderte Sturhan die Einführung staatlicher Prüfungen als Zulassungsvoraussetzung für Detektive. «Es gibt zu viele schwarze Schafe, die als Detektiv auftreten und krumme Geschäfte machen.»
In Deutschland gibt es dem Bericht zufolge rund 1.500 Detekteien mit gut 4.000 Ermittlern. 3.000 von ihnen sind vornehmlich oder ausschließlich im Auftrag der Wirtschaft tätig. Die Branche setzt im Jahr rund 220 Millionen Euro um. http://de.news.yahoo.com/ap/20080405/tde-wirtschaftsdetektive-observieren-seh-3fc80be.html
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Kater
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« Antworten #79 am: April 08, 2008, 08:07:01 » |
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Angeblich auch Videoüberwachung bei Tönnies Fleisch
Mainz (AP) Auch beim größten europäischen Fleischverarbeiter Tönnies soll es einem ARD-Bericht zufolge eine umfangreiche Videoüberwachung geben. Der Bundesdatenschutzbeauftragte, Peter Schaar, sagte laut dem ARD-Magazin «Report Mainz»: «Die Informationen die ich bisher habe, deuten auf einen besonders krassen Datenschutzverstoß hin». Bilder, die dem Magazin zugespielt worden seien, zeigten Aufnahmen aus dem Umkleidebereich, berichtete der Südwestrundfunk am Montagabend vorab.
Darauf seien unter anderem Frauen zu sehen, die bis auf die Unterwäsche ausgezogen seien. Mehrere Informanten hätten bestätigt, dass es sich bei den Aufnahmen um den Umkleidebereich bei Tönnies handele. Nach Aussagen dieser Mitarbeiter gebe es auch auf den Herren-Toiletten versteckte Kameras, die rund um die Uhr alles aufnähmen.
Dazu sagte Schaar laut SWR: «Dieser Intimbereich ist besonders geschützt, wenn hier heimlich Spanneraufnahmen sogar noch von der Unternehmensleitung durchgeführt werden, dann ist das nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich zu verurteilen und entsprechend zu sanktionieren».
Die Firma Tönnies räumte laut «Report Mainz» die Videoüberwachung teilweise ein und begründete sie mit Hygienekontrollen. Die Reinigung der Hände und das Anziehen der Schutzkleidung werde überwacht. Gefilmt würden Garderobenräume, keinesfalls aber Dusch- oder Umkleidekabinen. Die Arbeitnehmervertreter seien ebenfalls informiert und hätten diesem System ausdrücklich zugestimmt. Die Sendung sollte am Montagabend um 21.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt werden. http://de.news.yahoo.com/ap/20080407/tde-angeblich-auch-videoberwachung-bei-t-3fc80be.html
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Ratrace
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« Antworten #80 am: April 08, 2008, 09:52:57 » |
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Die Arbeitgeber in diesem Land drehen immer mehr am Rad. Man muß sich also mittlerweile entrechten lassen, um einen irgend einen Scheißjob zu machen. Ist ja toll.
"Hygienekontrollen" per Kamera in der Umkleide... ich glaube, ich spinne.
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Das einzig Freie im Westen sind die Märkte.
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Kater
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« Antworten #81 am: April 10, 2008, 21:02:15 » |
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BESPITZELUNG IM BÜRO - Wenn der Chef James Bond spielt Von Tobias Lill
Die heimliche Überwachung der Mitarbeiter bei Lidl hat einen Skandal ausgelöst - dabei kontrollieren Vorgesetzte bereits bei mehr als jedem dritten Arbeitnehmer unbemerkt den Computer. Auch versteckte Minikameras im Großraumbüro sind keine Seltenheit mehr.
Coburg - Manfred Fink ist auf der Suche. Langsam schwenkt er den schwarzen Detektor über das Bücherregal. Das Gerät rattert, plötzlich schlägt das Display aus. "Da haben wir es", sagt der Franke, nimmt ein Telefonbuch aus dem Regal und schüttelt es kräftig. Eine schwarze Scheibe, nicht viel größer als ein Euro-Stück, fällt heraus.
Auf den ersten Blick ist kaum vorstellbar, dass mit diesem Miniaturmikrofon Gespräche auch hundert Meter weit entfernt zu empfangen sind. "Die Wanze hat nach wie vor Hochkonjunktur", sagt Fink, der seinen Kunden gerne in seinem Testbüro zeigt, wie er arbeitet. Fink ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Abhörtechnik der IHK Coburg. Sein Geschäfte laufen gut. Elf Mitarbeiter hat seine Firma mittlerweile.
Meist bekämpft Fink mit seinem High-Tech-Geräten Fälle von Wirtschaftsspionage. Doch des Öfteren bitten ihn Chefs auch bei der Aufklärung von Diebstählen mitzuhelfen. "Manchmal empfehle ich dann eine verdeckte Videoüberwachung", sagt er. So etwa im Fall eines Unternehmens, bei dem der Zählerstand eines Bürokopierers regelmäßig am Wochenende zu hoch gewesen sei.
Die Installation der Minikameras ist einfach. In Großraumbüros gibt es Fink zufolge zahlreiche Möglichkeiten, die Schnüffelutensilien zu verbergen. "Ein beliebtes Versteck sind die vielen Rauchmelder am Arbeitsplatz", erklärt Fink. Doch auch kaputte Lampen und sogar die Topfpflanze stehen als Tarnung für die Minikameras bei Detektiven hoch im Kurs.
"Lidl ist keine Ausnahme"
Deshalb überraschen Fink die jetzt aufgedeckten systematischen Spitzelattacken etwa beim Discounter Lidl kaum. "Manchmal kommen auch zu uns Firmen, die eine ständige und umfassende Überwachung ihrer Mitarbeiter wünschen. Aber so eine heimliche Rundumausforschung nach Gutsherrenart lehnen wir natürlich ab", sagt der Sachverständige. Doch der Sicherheitsexperte ist sich sicher: "Lidl ist keine Ausnahme. Versteckte Kameraüberwachung der Mitarbeiter ist in manchen Branchen Gang und Gäbe." Ein Beispiel hierfür sei etwa das Hotel- und Gaststättengewerbe.
Auch Konrad Freiberg, Chef der Gewerkschaft der Deutschen Polizei (GDP), geht davon aus, dass die "heimliche Überwachung am Arbeitsplatz in den vergangenen Jahren massiv zugenommen hat". Freiberg hält vor allem die "immer bessere Verfügbarkeit der dafür notwendigen Geräte" für ein großes Problem. Sicherheitsexperten schätzen, dass hierzulande mehrere hunderttausend Wanzen und Minikameras im Umlauf sind.
Kein Wunder: Eine Minikamera im Rauchmelder gibt es im Internet schon für 79 Euro und eine fünf Millimeter große, unscheinbare Wanze, "made in China", bereits ab 29 Euro. Billige Geräte und manch zwielichtiger Schnüffler lassen aus einem misstrauischen Bürochef schnell einen James Bond im Nadelstreifen werden. "Früher musste man konspirativ in einen Spyshop nach London, heute bestellt man die Technik einfach online", sagt auch Sachverständiger Fink.
Vorgesetzte haben Computer im Visier
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar erklärte vergangene Woche, die aufgedeckten Bespitzelungsfälle bei einigen Discountern seien "keine Einzelfälle" und "nur die Spitze des Eisbergs". Vor allem die Computernutzung ihrer Angestellten haben Vorgesetzte immer öfter im Visier. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Mummert Consulting überwacht der Chef bereits bei mehr als jedem dritten Mitarbeiter heimlich den PC-Arbeitsplatz. Es gibt sogar Programme, die jeden Tastendruck des Angestellten aufzeichnen.
"Entscheidend für die juristische Bewertung der E-Mail-Überwachung ist vor allem, ob diese mit Wissen der Mitarbeiter geschieht und es eine entsprechende Vereinbarung im Betrieb gibt", sagt der Arbeitsrechtsexperte Rüdiger Helm. Denn generell gilt: Wenn die private Nutzung des Internets in einem Unternehmen verboten ist, darf der Chef auf eingehende Mails zugreifen. Ist diese gestattet, verstößt das Lesen der E-Mails gegen das Fernmeldegeheimnis.
2. Teil: Heimliche Kameraüberwachung ist fast immer illegal
Die verdeckte Kameraüberwachung dagegen ist selbst bei der Aufklärung von schweren Straftaten nur mit Genehmigung des Betriebsrats erlaubt. "Und wenn es keinen Betriebsrat gibt, ist eine heimliche Überwachung fast immer rechtswidrig", sagt der Münchner Arbeitsrechtsexperte Rüdiger Helm. Schließlich seien vom Einsatz versteckter Kameras neben dem verdächtigen Angestellten immer auch andere Mitarbeiter des Betriebes betroffen. Sein Hamburger Kollege Klaus Müller-Knapp hält eine versteckte Kameraüberwachung "generell für höchst problematisch". Um hier Klarheit zu schaffen, ist nach Ansicht von vielen Juristen allerdings ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz längst überfällig.
"Massive illegale Überwachung - ohne Zustimmung"
Tatsächlich gab es schon vor dem Lidl-Skandal dokumentierte Fälle heimlicher Bespitzelung: So soll der Bahnhofsbuchhändler Stilke die Mitarbeiter einer Hamburger Filiale laut der Gewerkschaft Ver.di über einen längeren Zeitraum hinweg heimlich gefilmt haben. Nur durch Zufall entdeckte der Angestellte Andre H. im Januar 2005 die Minikamera hinter kleinen Deckenlöchern. "Das war eine massive illegale Überwachung - ohne Zustimmung des Betriebsrats", sagt Ulrich Meinecke von Ver.di Hamburg. Die Schweizer Firma Valora, zu der Stilke gehört, rechtfertigt die damalige Überwachung: Diese habe zur Aufklärung eines Diebstahls geführt und sei in Zusammenarbeit mit der Polizei erfolgt, so eine Sprecherin.
Manchmal benutzen Chefs auch sichtbar angebrachte Kameras, um Mitarbeiter zu bespitzeln. So soll der Vorstand einer Bad Kissinger Sparkasse Aufzeichnungen der Überwachungskameras vor zwei Jahren dazu missbraucht haben, Mitarbeiter auszuspionieren und wegen ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit unter Druck zu setzen. "Das waren Stasi-Methoden", sagt Ver.di-Bezirkssekretär Reinhold Schömig. Ver.di ging im April 2006 mit zwei eidesstattlichen Versicherungen von Mitarbeitern, die den Vorwurf belegen sollten, an die Öffentlichkeit. Der Vorstand räumte daraufhin die Überwachung ein, rechtfertigte diese allerdings damit, man habe lediglich klären wollen, wer damals Ver.di-Prospekte in der Sparkasse ausgelegt habe. Der Vorstand musste wenig später gehen.
Schnüffelattacken auch bei Managern
Doch selbst Vorgesetzte sind vor Schnüffelattacken offenbar nicht sicher: So hat die Dresdner Bank laut dem "manager magazin" von 1997 bis 1999 einen eigenen Detektiv beschäftigt, der herausfinden sollte, welche Mitarbeiter mit welchen Journalisten in Kontakt standen.
Besonders interessant für die Arbeitgeber ist dabei die Kommunikation des Betriebsrates. 2004 gelangten Tausende Mails von Siemens-Mitarbeitern an den Betriebsrat in die Hände des Siemens-Sicherheitsdienstes. Im Rahmen eines mittlerweile eingestellten Ermittlungsverfahrens ordnete die Staatsanwaltschaft die Sicherstellung der Daten des Betriebsratschefs durch den Sicherheitsdienst des Unternehmens an. Doch dieser sicherte nicht nur die Betriebsratsdateien, sondern fertigte auch gleich einen Auswertungsbericht über deren sensible Inhalte an.
Allerdings mit wenig Erfolg: Das Münchner Landgericht erklärte sowohl die Durchsuchung als auch die Auswertung der Daten durch den Siemens-Sicherheitsdienst für rechtswidrig. "Die Durchsicht der gesicherten Daten durch den Mitarbeiter der Siemens AG erfolgte mithin eigenmächtig und ohne Auftrag der Staatsanwaltschaft", entschuldigte sich das Justizministerium später bei der IG Metall.
Auch Siemens selbst gibt sich inzwischen zurückhaltend: "Siemens hält sich selbstverständlich an die geltenden Bestimmungen zum Schutz des Persönlichkeitsrechts und des Datenschutzes. Dies gilt in besonderem Maße auch für den hochsensiblen Bereich der Betriebsratstätigkeit", so Siemens-Sprecher Stefan Schmidt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,545862,00.html
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regenwurm
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« Antworten #82 am: April 13, 2008, 13:36:03 » |
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Die Kaffeehaus-Kette Balzac Coffee, die in Norddeutschland und Berlin 35 Filialen unterhält, muss Überwachungskameras in ihren Cafés abbauen. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab meldete, hat das Amtsgericht Hamburg vergangene Woche deutlich gemacht, dass es die Überwachung der Gäste im Kundenbereich für rechtswidrig hält. Das Gericht sei damit dem Antrag eines Hamburger Rechtsanwalts gefolgt, der die Persönlichkeitsrechte seines Mandanten, eines Kunden der Kaffeehaus-Kette, durch die Kameraüberwachung verletzt sah. Das Urteil bezieht sich laut Magazin nur auf die 19 Hamburger Filialen. Balzac-Geschäftsführerin Vanessa Kullmann habe jedoch vor Gericht erklären lassen, sie wolle innerhalb der nächsten zwei Monate alle Kameras im Gästebereich der Filialen abbauen. QuelleErgebniss (jep, so läufts schon besser)- 1:0 Spielstand für den Bürger
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #83 am: April 15, 2008, 18:03:22 » |
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Die Discounter sind ein Horror in vielen Facetten: Es gibt viele Gesichtspunkte... -der Umgang mit den Kunden -die Behandlung des Personals -die Geschäfte mit den Zulieferern zu letzerem Punkt: Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro sind mit verantwortlich dafür, dass Tausende von Arbeiter/innen in Entwicklungsländern zu Hungerlöhnen und unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Die genannten fünf größten deutschen Supermarktketten bedienen 70 Prozent des Marktes und nutzen diese Macht schamlos aus. http://www.oxfam.de/a_611_presse.asp?id=325http://www.oxfam.de/download/endstation_ladentheke.pdf
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
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Strombolli
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« Antworten #84 am: April 15, 2008, 18:21:11 » |
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Ohne Beziehungen zu einem ostdeutschen (ehemals KONSUM) Funktionär hätte ich nie die (dann SPAR bzw. EDEKA) Supermärkte beliefern dürfen. Ich hätte " Regalgebühren" an den KONSUM (schon BRD) zahlen müssen, um die Filialen zu beliefern. Habe ich aber nicht. Hätte sich auch nicht gelohnt. Die Bude hat dann wegen der westlichen Firmenretter, die den KONSUM in Einzel-GmbHs zerstückelten, an Familienmitglieder verhökerten und sich egegenseitig mit Scheingeschäften reich (und den Fiskus un die Lieferanten arm) machten, Konkurs gemacht. Und ich und viele andere danach auch! Das Klima war schon damals eines der Bespitzelung und langjährige Mitarbeiter hielten die Schnauze und waren froh über jeden Tag den es der nahen Rente entgegenging.
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #85 am: April 16, 2008, 09:09:09 » |
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Südkorea Kameraüberwachung macht krank
Dreizehn ArbeiterInnen sind jahrelang durch Kameras am Arbeitsplatz überwacht worden."Die Kameras waren überall". Nach einem Streik war die Zahl der Kameras noch einmal drastisch erhöht worden. Jetzt haben sie vor Gericht durchgesetzt, dass ihre aus der Überwachung resultierende "Adjustment Disorder" (Anpassungsstörung, eine zuerst seelische, dann auch körperliche Erkrankung durch Stress) als Berufskrankheit anerkannt und entschädigt werden muss. Quelle: The Korea Times, 8.4.08
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flipper
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« Antworten #86 am: April 19, 2008, 20:44:29 » |
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nicht schlecht. sogar südkorea ist beim arbeitsschutz schon fortschrittlicher wie die brd  versucht das mal gegen ne deutsche BG durchzudrücken. ver'di soll sammelbestellungen für starke laserpointer organisieren, die laserstrahlen können die bildaufnahmechips in den kameras zerstören.  containerweise aus china bestellt kosten die kaum noch was. ist die datenübertragung funkbasiert, störsender aufstellen. z.b. im WLAN-bereich völlig legal.
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"Voting did not bring us further, so we're done voting" (The "Caprica Six" Cylon Model, BSG)
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Eivisskat
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« Antworten #87 am: September 17, 2008, 17:03:16 » |
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Plus lässt Mitarbeiter überwachenAm 12.September 2008 um 9 Uhr 30 wurden 17 Personen des „Plus-Logistik-Zentrums“ im sächsischen Ottendorf-Okrilla, welche alle im Lager arbeiteten, mit den Worten Herr XXX kommen sie mal mit, zusammen getrieben! Dann sammelten sich an einem zentralen Punkt die 17 Angestellten, 2 Security, 3 Vorarbeiter und 4 höhere Angestellte! Einer der höheren Angestellten meinte dann, dass man jetzt mit ihnen Personalgespräche durchführen würde und man deshalb mitkommen sollte! Begleitet von der Security wurde eine Runde durch das Lager gelaufen. Danach wurden die 17 Personen von der Security eine Treppe zu den Büros der Chefs hoch begleitet. Oben wurden die Personen dann auf 3 Räume aufgeteilt, wo Getränke und belegte Brötchen bereit standen! Jetzt hier es, man sollte warten und Geduld haben! Die ganze Zeit war eine Security und ein Vorarbeiter mit im Raum. Wenn man aus dem Fenster sah, konnte man sehen, dass die Tore zum Betriebsgelände verschlossen waren. Auch die LKW mit den Waren konnten weder auf das Gelände fahren, noch dieses Verlassen. Nach einiger Zeit wurde es wieder geöffnet. Scheinbar wurden die Tore für den Moment, in dem man die 17 Personen zusammen trieb und abführte, das Tor geschlossen, damit niemand flüchten konnte. Bisher wusste auch noch keiner der Anwesenden, worum es geht. Auf Nachfragen der Angestellten wurde keine Auskunft erteilt und die 17 Personen blieben unter ständiger Beobachtung. Selbst beim Gang af die Toilette wurden sie von einem Vorarbeiter begleitet. Eine der festgehaltenen Personen ist Epileptiker. Nach 3 Stunden merkte er an, dass er den Stress nicht länger aushalten würde. Er wollte der Raum verlassen, wurde aber von einem Vorarbeiter daran gehindert, welcher sich ihm in den Weg stellte und darauf hingewiesen wurde, er sollte einfach hier warten. Der Vorarbeiter rief dann einen Vorgesetzten an und die Person wurde gleich zum Verhör geholt. Quelle und weiter: http://de.indymedia.org/2008/09/227215.shtml
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Wilddieb Stuelpner
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« Antworten #88 am: September 17, 2008, 20:08:57 » |
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MDR-Sachsen, Regionalinfos: Schwere Vorwürfe - Plus-Mitarbeiter eingesperrt?Hat der Discounter Plus im Logistikzentrum in Ottendorf-Okrilla Mitarbeiter gegen deren Willen festgehalten, um sie dazu zu nötigen, eine Kündigung zu unterschreiben? Das behaupten einige Mitarbeiter der Lebensmittelkette. Die Konzernleitung widerspricht.Nach Aussagen mehrerer Mitarbeiter sollen insgesamt 17 Angestellte am vergangenen Freitag in dem Logistikzentrum in Ottendorf-Okrilla festgehalten worden sein. Sie hätten eine fristlose Kündigung unterschreiben sollen. Wie ein Plus-Mitarbeiter im MDR-Magazin "dabei ab zwei" berichtet, seien die Mitarbeiter am Freitag durch den Wachschutz begleitet von ihren Arbeitsplätzen zu einer Einzelbesprechung gebeten worden. Dort wurden sie dann mit Videoaufnahmen einer Überwachungskamera konfrontiert. Darin sollten Beweise für den Diebstahl von Elektroschrott enthalten sein. Jetzt erheben die Mitarbeiter gegenüber der Geschäftsleitung schwere Vorwürfe: Bis zu zehn Stunden hätten sie in den Räumen warten müssen. Das Telefonieren hätte der Chef ihnen nur unter Aufsicht erlaubt. "Es war so, dass die Arbeitnehmer den Raum verlassen wollten (...)und daran gehindert wurden."
Frank Hirtes, Rechtsanwalt der Beschuldigten MDR FERNSEHEN
Aussage gegen AussageDie Konzernleitung behauptet, niemand sei gegen seinen Willen festgehalten worden. Die Videoaufnahmen würden eindeutig das Fehlverhalten der Angestellten belegen. Die Mitarbeiter selbst vermuten, dass der Discounter versucht, Angestellte loszuwerden. Sie wollen gegen das Unternehmen vorgehen und haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Bautzen hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung und Freiheitsberaubung aufgenommen. Zuletzt aktualisiert: 17. September 2008, 15:50 Uhr
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #89 am: Mai 16, 2009, 16:59:45 » |
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40 Prozent der Aktionsware von Aldi kommt aus China. Damit erzielt er 20 Prozent seines 35 Milliarden-Umsatzes. Es sind zu 80 Prozent Frauen, die dort für Aldi Kosmetika, Textilien, Elektrogeräte und Haushaltswaren produzieren. Sie müssen sechs oder sieben Tage die Woche täglich 12 Stunden oder länger arbeiten. Am Arbeitsplatz sind sie oft ungeschützt Chemikalien und Hitze ausgesetzt. Für Fehler müssen die Arbeiterinnen mit Geldstrafen büßen. Das ergab eine Studie des "Südwind-Instituts".
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