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Schimmelreiter
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« Antworten #15 am: August 04, 2008, 06:04:11 » |
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Original von mattenOriginal von Kuddel Dongguan, Guangdong: Mehr als 400 Arbeiter demonstrierten drei Stunden lang vor der Papierfabrik der Nine Dragons Paper Ltd. aus Hongkong. Sie sind Leiharbeiter und protestierten gegen ihre plötzliche Entlassung. "Wir kamen zur Arbeit und bekamen nur unsere Gehaltsschecks. Keine Vorwarnung, keine Abfindung". Die Arbeiter forderten Abfindungen in Höhe von 3 Monatslöhnen und tatsächlich erklärte die Firma am nächsten Tag, Abfindungen in Höhe von 90 Tageslöhnen zahlen zu wollen. (umwaelzung.de) gut..aber kann es mir kaum vorstellen in China da kommt normal da Militär und klärt die Sache..  Zwei Stichworte: Sonderwirtschaftszone Hong Kong Olympische Spiele 2008
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Kuddel
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« Antworten #16 am: August 14, 2008, 10:13:41 » |
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Südkorea 3 Jahre Streik Arbeiterinnen der Kiryung Elecktonics sind seit drei Jahren in Streik gegen ihre Entlassung. Sie waren als Leiharbeiterinnen eingestellt, zum Teil schon seit Jahren. Vor drei Monaten gab es Verhandlungen mit der Firma mit dem Ergebnis, dass die Arbeiterinnen fest eingestellt werden sollten, "nach einem Jahr Trainingszeit". Das akzeptierten die Arbeiterinnen, nicht aber das Management. Man könne niemand mehr fest einstellen, weil man nach China gehen wolle. Seit dem sind einige ArbeiterInnen im Hungerstreik.  Quelle: The Hankyoreh, 8.8.08
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #18 am: September 13, 2008, 00:38:59 » |
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09.09.08 - Am Wochenende traten im Manesar Werk von Honda Motorcycle and Scooter India (HMSI) 1.500 Kontrakt- und Leiharbeiter in den Streik. Sie protestierten gegen körperliche Übergriffe von Vorgesetzten gegen Kollegen. Der Protest startete in der Nacht zum Samstag und breitete sich auf die folgenden Schichten aus.
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #19 am: Dezember 06, 2008, 13:33:22 » |
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Etwa 1.000 asiatische Arbeiter rebellierten gestern in der irakischen Hauptstadt Bagdad gegen ihre unwürdige Behandlung. Daraufhin wurden sie von der irakischen Polizei beschossen. Für Zahlungen von bis zu 3.000 US-Dollar in ihren Heimatländern Bangladesch, Nepal, Indien oder Sri Lanka angeworben, bekamen sie wegen "Auftragsmangel" keine Arbeit. http://www.rf-news.de/rfnews/schlagzeilen#News_Item.2008-12-05.2533
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #20 am: Dezember 13, 2008, 15:39:37 » |
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Gegen noch mehr Flexi
Seoul: 3000 (laut Korea Times) oder 33 000 (Yonhap und AFP) demonstrierten gegen den Plan der Regierung, ein Gesetz zum Schutz von Leiharbeitern aufzuweichen. Das Gesetz, nach dem Leiharbeiter nach zwei Jahren festeingestellt werden müssen, war erst letztes Jahr in Kraft getreten. Es hatte Arbeitskämpfe zur Folge, weil einige Firmen noch kurz vorher LeiharbeiterInnen entlassen haben. Die Regierung will jetzt die Frist für Festeinstellung auf vier Jahre verlängern. Südkorea hat mit fünfeinhalb Millionen irregulärer Arbeiter fast dreimal soviel als der Durchschnitt der OECD- Länder.
Quelle: Yonhap News, The Korea Times, 29.11.08 Namibia
Leiharbeit wird verboten
Man muß kein Fan der Regierungspartei SWAPO sein, um einiges in Namibia anzuerkennen, was es in der Bananenrepublik Deutschland nicht gibt: ein Grundeinkommen etwa für Menschen wenigstens auf dem Lande und - laut Urteil des Obersten Gerichtshofes - ab kommendem Jahr das Verbot der Leiharbeit. Die Regierung hatte ein entsprechendes Gesetz erlassen, das von dem Unternehmen Africa Personnel Services (APS) per Verfassungsklage angefochten worden war - die drei Richter lehnten die Klage einstimmig ab. APS - das sich natürlich ausschließlich um die Arbeitsplätze sorgte, worum auch sonst - beschäftigt rund 8.000 der immerhin 16.000 ZeitarbeiterInnen, die in Namibia (ca 2 Millionen einwohnerInnen) registriert sind. Der Artikel "Labour Hire Banned" http://allafrica.com/stories/200812040446.html von Denver Isaacs in der Zeitung The Namibian vom 4. Dezember 2008 macht jedenfalls Lust darauf, die namibische Regierung doch zu bitten, eine Entwicklungshilfe-Delegation in die BRD zu schicken in Sachen soziale Verfassung.
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« Letzte Änderung: Dezember 13, 2008, 15:43:29 von ManOfConstantSorrow »
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Kuddel
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« Antworten #21 am: Dezember 30, 2008, 20:39:11 » |
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Erfolg bei Koscom
Nach 475 Tagen Streik haben 65 Leute ihre Festeinstellung bei Koscom (wieder)gekriegt. Koscom ist die Datenvertriebsagentur der Börse in Seoul. Die jetzt wieder Eingestellten waren trotz jahrelanger Beschäftgung in einer Tochter der Firma als Zeitarbeiter betrachtet worden. Als eine Gesetzesreform verlangte, dass Beschäftigte nach zwei Jahren fest eingestellt werden müssen, engagierte Koscom eine andere Leihfirma, woraufhin der Streik mit spektakulären Aktionen vor der Börse begonnen hat. The Korea Times, 29.12.08
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #22 am: Januar 16, 2009, 17:17:52 » |
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In Thessaloníki wurden am 7.1. und 8.1. die Niederlassungen von OIKOMET und der Leiharbeitsfirma Adecco durch AktivistInnen vollkommen zerstört. http://de.indymedia.org/2009/01/239451.shtml
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #23 am: Mai 21, 2010, 17:56:23 » |
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Am 1. Mai: Taiwan: Mehr als 10 000 Arbeiter aus dem ganzen Land demonstrierten in Taipeh u.a. gegen Zeitarbeit. (Taipei Times) (Taipei Times)
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Kuddel
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« Antworten #25 am: Juni 25, 2010, 15:30:49 » |
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Indonesien Zeitarbeiter
Jakarta: Einige tausend bei regionalen Verwaltungen beschäftigte Vertragsarbeiter aus ganz Indonesien demonstrierten in der Innenstadt und forderten Festeinstellung. The Jakarta Post, 9.6.10 Indonesien Streik bei Krakatau Steel  ['Wir brauchen das Geld für die Schulgebühren'] Cilegon: Etwa 4000 Leiharbeiter bei der Krakatau Steel sind in Streik getreten. Ihre bisherige Verleihfirma will sie entlassen, sie werden wohl von einer neuen Firma übernommen; bei Krakatau Steel sollen sie wohl bleiben. Da sie aber bei der neuen Firma bei Null Jahren Betriebszugehörigkeit anfangen müssen, fordern sie Abfindungen (die ihnen später eventuell fehlen werden), da sie zum Teil schon mehr als 20 Jahre bei Krakatau Steel arbeiten. Ausserdem gibt es Rückstände bei den Löhnen. Die Krakatau Steel gehört mehrheitlich dem Staat. Kompas, Liputan, 24.6.10
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Kuddel
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« Antworten #26 am: Oktober 11, 2010, 14:33:43 » |
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Indien: Kontrakarbeiter streiken für Festanstellung
Seit dem 19. September streiken 13.000 Kontraktarbeiter beim staatlichen indischen Braunkohleproduzenten Neyveli Lignite Corporation (NCL) in Tamil Nadu für ihre Festanstellung, höhere Löhne und die Durchsetzung des Prinzips: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Am vergangenen Samstag ging die Polizei mit Schlagstöcken gegen 1.000 Streikende vor, die eine Straßenblockade durchführten. Wegen des Streiks produziert NCL durch die Hälfte der Braunkohle.
http://www.rf-news.de/2010/kw41/11.10.10.-indien-kontrakarbeiter-streiken-fuer-festanstellung
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Kuddel
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« Antworten #27 am: November 25, 2010, 14:47:48 » |
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Anhaltender Streik der Leiharbeiter bei Hyundai
Beim südkoreanischen Automobilkonzern Hyundai hält der Streik von 550 Leiharbeitern im Werk Ulsan seit 15. November an. Durch einen Sitzstreik blockieren sie eine Linie der Autoproduktion und der Konzern macht deswegen Verluste. Die Leiharbeiter verlangen die Festanstellung bei Hyundai. Das Management weigert sich, mit den Arbeitern zu verhandeln und hat 27 Arbeiter auf Schadenersatz verklagt, weil Leiharbeiter in Südkorea nicht streiken dürfen. Bei Hyundai arbeiten insgesamt 8.200 Leiharbeiter, das sind rund 22 Prozent der Belegschaft. http://www.rf-news.de/2010/kw47/24.11.10-anhaltender-streik-der-leiharbeiter-bei-hyundai
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mark2
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« Antworten #28 am: Dezember 01, 2010, 18:01:59 » |
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Nein, der Deutsche frisst solange alles in sich hinein, bis er irgendwann total durchdreht.
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Kuddel
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« Antworten #29 am: Dezember 11, 2010, 22:48:35 » |
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7.12.10 - Ulsan: Anhaltender Streik bei Hyundai
Seit 22 Tagen streiken mehrere hundert Kontraktarbeiter beim südkoreanischen Autokonzern in Ulsan für ihre Festeinstellung. Die Produktion ist deutlich beeinträchtigt, da die Arbeiter durch einen Sitzstreik eine Porduktionslinie blockieren. Der Versuch des Managements, die Produktion unter Umgehung der Streikenden wieder in Gang zu bringen, scheiterte bisher an der Solidarität der Festangestellten. Allerdings bleibt der Streik bisher auf die Leiharbeiter beschränkt.
http://www.rf-news.de/2010/kw49/07.12.10-ulsan-anhaltender-streik-bei-hyundai11.12.10 - Ulsan: Leiharbeiter bei Hyundai beenden Streik
Nach 25 Tagen Streik bzw. Betriebsbesetzung haben die Leiharbeiter im Hyundai-Werk im südkoreanischen Ulsan jetzt das Werk verlassen und den Streik beendet. Die verschiedenen Betriebsgewerkschaften werden jetzt mit dem Management über die Forderung nach Festeinstellung verhandeln. Am 15. November hatten 550 Leiharbeiter mit dem Streik begonnen und die Produktion zunächste weitgehend lahmgelegt. In den vergangenen Tagen erhöhte Hyundai den Druck, stellte Strafanzeigen und reichte Schadenersatzforderungen gegen die Streikenden ein, die von den Betriebsgewerkschaften nur halbherzig unterstützt wurden.
http://www.rf-news.de/2010/kw49/11.12.10-hyundai-leiharbeiter-beenden-streik-in-ulsan
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