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Autor Thema: 1-Euro-Jobber bei der Feuerwehr, weils gemeinnützig sein könnte?  (Gelesen 3098 mal)
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« am: März 13, 2006, 16:16:59 »

Es ist nicht zu fassen!

Und was ist mit der sozialen Absicherung bei Ausübung dieses riskanten Jobs im Falle von Krankheit, nicht als Arbeitsunfall anerkannte Unfälle, Unfall mit Todesfolge, Invalidität, Rentenleistungen wegen dieser ständig drohenden Folgen?

Sind die raffsüchtigen Pfeiffen noch ganz bei Trost dafür 1-Euro-Jobber einzusetzen, nur um ihre kommunalen Haushalte zu sanieren?

Und der unfähige Quatschkopf Müntefering erklärt sich für so einen Schwachsinn nicht für zuständig. Dann soll er sofort seine sieben Sachen packen und in die Wüste verschwinden, aber bitte ohne die Luxusdiäten und Ruhegelder, ohne das opulente Ministergehalt!
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Powerlusche


Beiträge: 108


« Antworten #1 am: März 15, 2006, 23:21:02 »

Nja wenn bestimmte Häuschen dann brennen wird dann mal die TS an den benzintank angeschlossen und im CO -Löscher befindet siich dummerweise Sauerstoff.....
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Wer Peanuts bezahlt muss Affen einstellen.
steth1982


Beiträge: 1


« Antworten #2 am: März 16, 2006, 22:05:15 »

Ich wäre froh wenn ich einen euro pro Einsatz bekommen würde. Wir Freiwilligen machen doch eh alles kostenlos und müßen noch Geld mitbringen, aber wer würde sonst kommen? Berufsfeuerwehr gibt es doch erst ab 100000 Einwohner. Also wenn es bei der Freiwilligen Feuerwehr ein euro jops gibt, melde ich mich sofort.
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #3 am: März 16, 2006, 22:46:35 »

steth1982,

hast Du Dir auch überlegt, daß diese Berufsgruppe ein hohes Unfallrisiko, auch mit Todesfolge, trägt? Und bekanntlich ist man bei der Mogelpackung 1-Euro-Arbeitsgelegenheit nicht unfallversichert, da es keinen AG gibt.

Politiker, Bundesangentur für Arbeit, Unternehmer und Kommunen stehen in einer Ausbeuterreihe, wenns darum geht,

- den Bürger über den Tisch zu ziehen,
- ihm die Existenzgrundlagen zu vernichten und
- ihm das letzte Hab und Gut zu rauben.

Wir leben in einem Verbrecherstaat, der von Verbrechern regiert wird.
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Kater


Beiträge: 7110


« Antworten #4 am: März 17, 2006, 00:20:20 »

@joachimkuehnel
 
wenn du Informationen darüber hast, daß Ein-Euro-Jobber, die schon vor ihrem EEJ Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr waren, irgendwann danach einen EEJ bekommen haben, und dann während ihres EEJ einen Einsatz mit der Freiwilligen Feuerwehr hatten, und dann so behandelt wurden wie du es schreibst (von der FW fallengelassen, da als EEJ keine Unfallversicherung!), dann poste das bitte mal hier.
das würde sicher viele interessieren...
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #5 am: März 17, 2006, 11:16:28 »

Ich habe keine Informationen zu diesem Problem. Aber 15 Jahre Erfahrung zu korrupten Politikern, durchtriebenen Behördenmitarbeiter und abgefeimter Justiz in der BRD langen mir zu, um auch der Bundesagentur für Arbeit solche vermittelten 1-Euro-Jobs bei der Feuerwehr zuzutrauen.

Fakt ist, daß die Kosten für die Versorgung von Arbeitslosen denen über den Kopf wachsen, sie Geld zum Verschwenden brauchen, um Unternehmer zu schmieren (Fördermittel, Zuschüsse) und da sind doch 1-Euro-Jobs bei gefährlichen Berufsgruppen ein probates Mittel, um die lästigen Arbeitslosen bald loszuwerden.

Nur ein toter Arbeitsloser ist ein guter Arbeitsloser.
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blackbear


Beiträge: 195


« Antworten #6 am: Januar 14, 2010, 03:07:02 »

Ein Mitglied einer FFw ist während der Ausbildung, Weiterbildung, Lehrgängen oder Einsätzen immer grundsätzlich über die regional zuständige FuK versichert.
Bei Verletzungen / Unfällen oder ähnlichem im Dienst bzw Einsatz, und danach notwendiger medizinischer Behandlung ist auch keine Praxisgebühr zu entrichten. Auch Krankenhaustagegeld u.ä. sind wenn dann maximal vom zuständigen Träger ( in der Regel die Gemeinde zu zahlen)

Was natürlich zu beachten ist, bei kleineren Verletzungen, die durch ärztliches Personal behandelt werden sollen/müssen, ist der erste Ansprechpartner nicht der Land/Haus/Dorfarzt/Diplommediziner, sondern der sogenannte Durchgangsarzt!


Die behauptung Hartz4 bezieher im 1€ Job wären bei der FFw nicht versichert entbehrt jeder Grundlage! okay sollte eine Gemeinde sowas versuchen, dann sollte denen mal die entsprechenden regeln um die Ohren gehauen werden!

Bei uns in der Gemeinde solls ja mittlerweile einwohner geben, die angeblich froh sind noch ein paar der sogenannten harzenden Leute zu haben, insbesondere wenn die Tag und Nacht bereit sind einsätze zu fahren!
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