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Autor Thema: 2.) Migräne  (Gelesen 8679 mal)
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Dr.Mabuse


Beiträge: 29


« am: Januar 26, 2003, 16:22:55 »

Migräne

Wie lange?
Maximal eine Woche, dafür aber häufig!

Wer wird krank?
Jeder und Jede.

Beschwerden:
1. Es beginnt damit, dass du gereizt und unausgeschlafen aufgewacht bist.
2. Zum Frühstück hast du kaum was runterbekommen, weil dein Magen wie zugeschnürt war.
3. Nachdem du dich so eine halbe bis zwei Stunden rumgeschleppt hast, haben dan die Kopfschmerzen begonnen.
4. Diese haben folgende Eigenschaften:
- dumpf - drückend und pulsierend bis bohrend pulsierend
- einseitig oder beidseitig
- besonders stark im Bereich der Stirn, Schläfe(n) des bzw. der Augen
5. Du wurdest gegen Licht empfindlich und mußtest die Gardinen zuziehen.
6. Lärm konntest du ebenfalls nicht ertragen.
7. Allmählich wurde dir schlecht, schlimmstenfalls mußtest du gallig (gelb, bitter) erbrechen, wobei du Schweißausbrüche hattest.
8. Weil die Kopfschmerzen nicht weggegangen sind und dir ab und zu noch mal schlecht wird, bist du nach ein, zwei Tagen zum Arzt gegangen.
9. Du hast solche Migräneanfälle schon öfters gehabt, oft - aber nicht unbedingt - nach Alkohol (ein Glas Wein reicht aus), nach Streß, Wetterwechsel, bei Frauen gekoppelt an die Priode.
10. Es kann aber auch später begonnen haben: Nach dem Mittagessen hast du dich plötzlich unruhig und unkonzentriert gefühlt, bis nach einer oder anderthalb Stunden die Kopfschmerzen und Übelkeit, sowie die anderen Beschwerden eingesetzt haben.

Was untersucht der Arzt?
Blutdruck, Blutabnahme. Wenn du es öfter hast, läßt er vom Neurologen eine "Hirnstromuntersuchung" machen -völlig harmlos- um eine Epillepsie auszuschließen.

Woran denkt er?
Die Migräne tritt anfallsartig auf. Sie ist eine funktionsstörung der Gehirnschlagader: Sie äußert sich zuerst 1/2 bis 2 Stunden lang in einer unzuläßigen Verengung; danach für Stunden bis Tage in einer (noch unzuläßigeren) Erweiterung dieser Adern, wodurch die Kopfschmerzen entstehen.Du kannst bei dieser Krankheit ruhig offen die Diagnose "Migräne" aussprechen. Schließlich ist sie ja schon öfters an dir diagnostiziert worden und in deiner Familie leiden auch mehrere daran. Er kann, da es auch schwerste Formen der Migräne mit Organstörungen geben kann, dich auch nach Beschwerden wie Augenflimmern, schweren Sehstörungen, Sprachstörungen oder kribbeln in Händen und Armen fragen.Würde ich alles verneinen, gibt nur Scherereien und mehr als eine Woche liegt sowieso nicht drin.

Therapie
Erfolgt mit Medikamenten, Spritzen ablehnen.

Kontrollarzt
Dürfte dir erspart bleiben, da meist nur eine Woche. Wenn es dich doch erwischt hat, geh hin, wenn du dich stark genug fühlst.

Warnhinweise
Keine Spritzen, keine Röntgenuntersuchungen, schon gar keine Röntgenuntersuchung der Gehirnschlagadern - sonst schleunigst den Arzt wechseln.

Noch ein Tip
Wenn du ihm einen Gefallen tun willst (oder um dich sicherer zu fühlen) solltest du einen "verkaterten" Eindruck machen und blaß aussehen, also die Nacht vorm Arztbesuch wenig schlafen und die Augenlider ein wenig anspannen wie bei grellem Tageslicht.
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seiko


Beiträge: 80


« Antworten #1 am: Juli 06, 2007, 16:08:26 »

ich hab auch öffters einen hammer kopfschmerz, war auch schon beim arzt, der weiß aber leider nicht weiter!
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geschfreak


Beiträge: 687


« Antworten #2 am: Juli 06, 2007, 22:29:07 »

Zitat
Original von seiko
ich hab auch öffters einen hammer kopfschmerz, war auch schon beim arzt, der weiß aber leider nicht weiter!

Hallo seiko,

lasse Dich von Deinem Hausarzt mal zum Neurologen überweisen, damit er Deinen Kopfschmerzen auf den Grund geht.
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MFG

geschfreak
UnchainedRage


Beiträge: 1096


« Antworten #3 am: Juli 06, 2007, 22:58:09 »

jo genau, neurologe hat mir auch schon mal sehr weitergeholfen obwohl ich die tests am anfang ein bisschen seltsam fand
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Pinnswin


Beiträge: 3865



WWW
« Antworten #4 am: Juli 07, 2007, 10:38:16 »

Wieso? -wenn ich fragen darf?

Lg
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Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein. Obwohl vieles darauf hin deutete, das es käme... A. Sapkowski . <°)))o><
geschfreak


Beiträge: 687


« Antworten #5 am: Juli 07, 2007, 21:09:53 »

Zitat
Original von Pinnswin
Wieso? -wenn ich fragen darf?

Lg

Es ist wichtig, den Kopfschmerzen erst einmal auf den Grund zu gehen, um dann die passenden Medikamente zu verordnen
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MFG

geschfreak
Gästin


Beiträge: 36


« Antworten #6 am: Juli 08, 2007, 10:21:08 »

es gibt wirklich Wundermedikamente für Migräne

aus den USA aber wirklich fabelhaft
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Eivisskat


Beiträge: 132


« Antworten #7 am: Juli 08, 2007, 11:18:40 »

Zitat
Original von Gästin

aus den USA aber wirklich fabelhaft

Name des Medikaments?
Nebenwirkungen?

Danke + LG
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http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2009/das-ende-der-arbeit.html

 „Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt sehen wollen." (Mahatma Gandhi)
Lars4


Beiträge: 2


« Antworten #8 am: Januar 26, 2012, 10:53:40 »

Es gibt Medikamente, die sehr gut wirken, und zwar die sogenannten TRIPTANE (siehe Wikipedia-Artikel). Die werden vom Neurologen verschrieben. Wenn man spürt, dass die Migräne beginnt, sollte man sofort eine Pille nehmen und innerhalb von einer Stunde fühlt man sich besser. Außerdem gibt es eine Prophylaxe mit Betablockern, die aber nicht bei jedem funktioniert... 
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