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Autor Thema: 8.) Das HWS-Syndrom (Halswirbelsäule)  (Gelesen 14788 mal)
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Dr.Mabuse


Beiträge: 29


« am: Februar 06, 2003, 19:31:26 »

Die kranke Halswirbelsäule o. das HWS-Syndrom

Wie lange?
2 bis 4 Wochen, evtl. mehr.

Wer wird krank?
Besonders geeignet für Leute, die sowieso verspannte Muskeln am Nacken haben (fühlt sich dann neben der der Halswirbelsäule und am Übergang zu den Schultern ziemlich hart an).

Beschwerden
1. Kopfschmerzen. Ein dumpfer, ständiger Druck hinter den Augen, die Schläfen tun weh und die ganze Stirn, manchmal auch der Hinterkopf auf einer oder beiden Seiten. (Die Nervenendungen für den ganzen Kopf kommen am Nacken aus dem Wirbelkanal und werden von den harten Muskeln gedrückt, das führt zu dem Schmerz).
2. Manchmal hast du auch ein leichtes Schwindelgefühl, als ob es schwankt oder sich dreht. Häufiger war das auch, nachdem du sehr schnell den Kopf zu einer Seite gedreht hattest. Mach den Schwindel um Gottes Willen nicht vor!!
3. Manchmal ist dir auch ein bißchen Übel.
4. Die Beweglichkeit der Halswirbelsäule ist nicht so gut wie sonst. D.h. a) du kannst den Kopf nicht so weit zur Seite drehen, es schmerzt irgentwann, und du ziehst die Schultern mit rum. b)auch beim Kopfnicken nach vorn und nach hinten tut es weh, besonders wenn du das Kinn an die Brust drückst. c) desgleichen, wenn du den Kopf seitlich neigen willst. Du ziehst dann "unwillkürlich" die Schulter nach oben, zu der du den Kopf neigst. Aber langsam, nicht ruckartig. Du mußt mal zu hause probieren. Bei manchen Leuten knirscht es bei extremen Bewegungen sowieso. Dann mußt du natürlich auch darüber klagen.
5. Wenn die Muskeln am Nacken sehr hart sind, hast du unheimliche Nackenschmerzen noch dazu.
6. Manchmal ziehende Schmerzen an einem oder beiden Armen - Außenseite Oberarm, auch (!) Unterarm, evtl. auch Daumen oder 1. bis 4. Finger. Das hast du aber nicht ständig, eher nachts als tagsüber.
7. Dazu fühlt sich vielleicht die Haut auch noch anders an, komisch, z.B. wie ein Pelz.
8. Die Kraft deiner Hände (beim Händeschütteln) ist ein- oder beidseitig verringert.

Was untersucht er?
Er sucht
1. die eingeschränkte Beweglichkeit.
2. nach Muskelverspannungen im Nacken.
3. er wird auch mit dem Reflexhammer auf deinen Armen rumklopfen. Da ist aber alles in Ordnung.
4. Blutdruck messen.
5. dich zum Röntgenarzt schicken. Röntgen der HWS (Halswirbelsäule). Kannst du ruhig über dich ergehen lassen, geringe Strahlenbelastung, und manchmal findet sich doch das eine oder das andere, was zu späteren erneuten Krankheitszuständen Anlaß geben könnte. Auf jeden Fall solltest du bei der Röntgenuntersuchung den Kopf steif und den Nacken gerade halten. Das zeigt dann die sogenannte "Streckhaltung" im Röntgenbild, was als unwillkürlicher Hinweis darauf gilt, daß Schmerzen bestehen.
6. Evtl. Blutuntersuchung, bringt auch bei echten Schmerzen null Ergebnis (außer Geld, versteht sich).

Woran denkt er?
Nasennebenhöhlenentzündung. Überwiesung zum HNO - Arzt - auch nicht schlimm. Nur hin. Der will dich evtl. noch mal röntgen! Vielleicht auch Überweisung zumOrthopäden. Bringt vielleicht Verlängerung.

Behandlung
Tabletten - Ab zur Sammlung. Spritzen - och nöö, da hab ich Schiß vor, (klitzekleine oberflächlich in die Haut wär nicht das Schlimmste.) Wärme, Rotlicht, Fangopackungen mit anschließender Massage - tut sehr gut. Vielleicht auch Stangerbäder oder Bindegewebs oder Reflexzonenmassage, Krankengymnastik - wunderbar.

Kontrollarzt
Wenn du keine Muskelverspannung hast und auch dein Röntgenbild in Ordnung ist (o.B. - wie diese Spezies so sagt), lieber kneifen und gesund werden. Wenn was gefunden wird, geh ruhig hin.

Warnung
Falls du das häufiger hast, kommen die vielleicht auf die Idee, mal den Rückenmarkskanal zu punktieren ( zumindest wenn du auch beim Neurologen gelandet bist). Nein, nein, nein! Oder, um den Scmerz zu beheben: Röntgentiefenbestrahlung - Wahnsinn, nein!!
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Watzmann
Gast
« Antworten #1 am: Oktober 29, 2003, 00:23:14 »

Jeder auf dem Weg zur Arbeit oder auf der Arbeit erlittener Auffahrunfall ist ein HWS wert.Einhergehend mit einer Gefügelockerung sind das immer mehrere Wochen beim D-Arzt.Das im Sommer kommt genial.
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Kettensägenmassaker


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« Antworten #2 am: Juni 01, 2008, 01:44:40 »

Ist da nicht auch ein MRT ( http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie ) fällig?
Na, da muss man erst mal einen Termin bekommen

- das kann aber dauern!

(Man ruft überall an und fragt nach einem baldigsten Termin - und geht dann natürlich zu dem beliebtesten, zuverlässigsten und bekanntesten Institut. Man gönnt sich ja sonst nix.)
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"Das soziale Kettensägenmassaker ist Grausamkeit pur,
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« Antworten #3 am: Juni 01, 2008, 08:18:21 »

Handelt es sich um einen Arbeitsunfall , bist Du sofort beim MRT !
Mir ist vor Jahren mal einer morgens auf dm Weg zur Arbeit an ner roten Ampel voll hinten drauf geknalt .
Das zog sich fast ein viertel Jahr hin bis es wieder einigermaßen ging .
Aber glaubt mir das renkt sich selbst nach Jahren nicht mehr richtig .
MfG

Heutzutage ist die Medizin aber schon so weit das mit simulantkrank auf HWS kaum was wird .
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« Antworten #4 am: Juni 06, 2008, 20:34:35 »

Zitat
... simulantkrank  
Hatte das hier irgendwer behauptet oder gar angedeutet?
Ich jedenfalls nicht.
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« Antworten #5 am: Juni 06, 2008, 23:06:57 »

gibt es simultankrank? ich denke nein :-))
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Zitat
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« Antworten #6 am: Juni 06, 2008, 23:11:23 »

simulantkrank
simultankrank
was so ein Buchstabendreher doch aus macht

Also simultankrank ist wenn alle bei Magen und Darm - Grippe die Scheißerei haben  cheesy

MfG
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« Antworten #7 am: Juni 06, 2008, 23:24:27 »

na, da mach ich doch mit  Cool
aber simulantkrank gibts auch nicht, bzw ist nicht nachzuweisen  Smiley
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Zitat
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« Antworten #8 am: Juni 07, 2008, 06:56:10 »

Hast Du jetzt ein Problem ?

Zur Erklärung :
Qwelle : http://web4health.info/de/answers/soma-malingering.htm

Auszug :

Ich habe keine Lust mehr zu arbeiten und überlege, welche Krankheit ich mal eben vortäuschen könnte. Können Sie mir einen Ratschlag geben, welche Krankheit ich simulieren könnte, ohne dass meine Gutachter das merken?
Antwort:
Als Simulant kann man einen Menschen bezeichnen, der vorsätzlich und für einen bestimmten Zweck oder Erschleichen eines Vorteils Krankheitssymptome oder Beschwerden vortäuscht.
Dies wird nicht als Form einer psychischen Störung angesehen, kann aber natürlich auch im Zusammenhang mit psychischen Problemen auftreten. Entscheidend bei Simulanten ist der ganz erhebliche Widerspruch zwischen geschilderten Symptomen und den vom Arzt oder Psychologen erhobenen Befunden. Meist werden die Beschwerden mit Nachdrug und ausführlich geschildert, entsprechen aber kaum der typischen Darstellung von anderen "echten" Patienten. Das kann auch bedeuten, dass Probanden versuchen neuropsychologische Tests absichtlich falsch oder schlechter zu beantworten (was aber in aller Regel schon bei der Entwicklung der Tests mit berücksichtigt ist und daher leicht auffällt).

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si|mul|tan [Adj. , o. Steig.] gemeinsam, gleichzeitig [
syn|chron [-kro:n Adj. , o. Steig.] zeitlich übereinstimmend, gleichlaufend, gleichzeitig [
(Bertelsmann Online-Wörterbuch)




Nette Grüße ....
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« Antworten #9 am: Oktober 29, 2009, 20:55:14 »

Ich glaube, dass das nicht mehr so richtig funktioniert! Smiley
Ich habe vor kurzem einen Lendenwirbelsäulenblockade gehabt, konnte nicht mehr laufen am ersten Tag, als ich mich ein paar Tage später zum Arzt quälen MUSSTE, da die Schmerzen unerträglich waren, hat man mir lediglich mit Schmerzmitteln abgeholfen und mich 3 (!) Tage krankgeschrieben..

als ich nach den 3 Tagen erneut die Praxis aufgesucht habe, habe ich eine 1-tägige Krankmeldung erhalten und man sagte mir, ich solle mich gefälligst bewegen smiley)
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Hellraiser1603


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« Antworten #10 am: Februar 06, 2010, 13:46:38 »

Am besten wäre Burn-Out-Syndrom

Krank ca. 8 Monate bis 1,5 Jahre - Rückfallgefährdet  JA
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