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Autor Thema: Berlin: Billigst- bzw. Umsonstmöbel, einige „Futterstellen“  (Gelesen 11805 mal)
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Kater


Beiträge: 7110


« am: September 06, 2006, 11:58:15 »

Anlaufstellen Billigst- bzw. Umsonstmöbel, einige „Futterstellen“.
Stand: 010906

Berliner Tafel:

KÖPENICK - TREPTOW
KÖPENICK
Ev. Christuskirche
(gemeinsam mit der Ev.-methodistischen
Friedenskirche und der Römisch-katholischen
Antonius-Gemeinde)
Firlstraße 16 (Wilheminenhofstr.)
12459 Berlin
Seit 17. Februar 05
Donnerstags 15:30 Uhr – 17:00 Uhr

Freikirchliche Gemeinde Köpenick
Bahnhofstraße 9
12555 Berlin
Seit 07. Juni 05
Dienstags 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

TREPTOW
Evangelische Kirchengemeinde Johannisthal
Sterndamm 92
12487 Berlin
Seit 27. Juni 05
Montags 15:30 Uhr – 17:00 Uhr

Evangelische Bekenntniskirche
Plesserstraße 3 (nahe Elsen-/Kiefholzstr.)
12435 Berlin
Seit 05. April 05
Dienstags 14:00 Uhr – 15:30 Uhr

---

IN VIA Center - Secondhand-Kinderkleiderladen

Abgabe von gut erhaltener Kinderkleidung, Zubehör und Spielsachen
gegen eine geringe Spende


 Entgegennahme von gebrauchter, gut erhaltener Kinderkleidung,
Spielsachen und anderen Sachspenden

Marksburgstr. 38 - 40
10318 Berlin

Tel.: 030 / 50 10 26 -0
Fax: 030 / 50 10 26 79
info@invia-center-berlin.de

Ansprechpartner: Frau Esser
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Mi. + Fr. 9.30 Uhr - 14.00 Uhr
und Di. 15.30 Uhr - 18.00 Uhr
Do. geschlossen

+

' Sozialladen ' -- Sozialverein Friedrichshain e.V.

Für sozial schwache Menschen mit der Sozialkarte des Vereins.

Hier gibt es Grundnahrungsmittel, Waren des täglichen Bedarfs, alkoholfreie Getränke und mehr.

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 8:30 - 18 Uhr und Sa. 8:30 - 14 Uhr

Tel.: 030 29006450
Boxhagener Str. 116, 10245 Berlin-Friedrichshain


15 bis 20 Prozent unter den regulären Preisen:
  Der Sozialverein Friedrichshain e.V., Warschauer Straße 58a/59a, 10243 Berlin, arbeitet auch mit ehrenamtlichen Helfern zusammen und freut sich über jeden Interessierten. Diese können sich gerne melden bei der Hauptstelle des Vereins unter Tel. 2977336

 Kurz erklärt
Sozialläden:
Wer darf einkaufen?
In den Läden können Sozialhilfeempfänger, Schwerbeschädigte, Rentner ab 75 und alle von der Medikamentenzuzahlung Befreite stark verbilligt einkaufen. Die Bedürftigkeit muss im Laden nachgewiesen werden, man erhält eine persönliche Kundenkarte. Geöffnet ist von Montag bis Samstag zu den üblichen Zeiten in der
Gartenstraße 112
in Mitte (Nahe Torstraße),
Boxhagener Straße 116
in Friedrichshain,
Dolziger Straße 47
in Friedrichshain,
Normannenstraße 39
in Lichtenberg,
Edisonstraße 18
in Treptow-Köpenick, (nahe Griechische Allee)
Mehringplatz 9
in Kreuzberg.

+

ABS - BRÜCKE gGmbH

- sozialer Hausratservice
- kostenlose Abholung von Möbeln in gebrauchsfähigem Zustand
- Abgabe des gespendetem Mobiliars an bedürftige Mitbürger
- Transport und Lieferservice nach Absprache

Tel.: 030 29373676
Warschauer Str. 58 - 59, 10243 Berlin-Friedrichshain

+

Evang. Kirchgemeinde Heilig Kreuz - Passion

Günstig Gutes kaufen:
Bücher,Geschirr,Möbel,Technik.
Überflüssiges spenden!

Öffnungszeiten:
Di.+Do.11-13;15-18; Sa.11-14 Uhr

Tel:030-69819457
Nostizstr.6-7(Hofgebäude)
10961 Berlin-Kreuzberg

+

stattMarkt

Gut erhaltene Möbel, Hausrat und Spielzeug werden angenommen oder auch abgeholt.
Hier kann jedermann einkaufen.

Öffnungszeiten:Mo. -Fr. 8 - 16 Uhr

Tel.: 030 6940474 Fax: 030 6940475
Boppstr. 7, 10967 Berlin-Kreuzberg


+


Waren aus zweiter Hand für Bedürftige
Kaufhaus des Motz-Vereins in der Friedrichstraße

Die Waren stapeln sich bis unter die Decke. In den Regalen stehen CD-Spieler für vier Euro, ein altes Bügeleisen ist laut Preisschild für drei Euro zu haben, ein antiquierter Anrufbeantworter kostet fünf Euro. Gegenüber gibt es Kleider, Hosen und Mäntel. An der Decke hängen zahllose Lampen, an den Wänden Bilder. Zehn Kunden stöbern am Morgen in den Regalen, eine junge Frau kauft einen Kerzenhalter für einen Euro. Auf 300 Quadratmetern bietet das "motz-Gebrauchtwarenkaufhaus" Waren für Bedürftige an. Vor zwei Wochen hat der gemeinnützige Verein Motz, der auch das gleichnamige Obdachlosenmagazin herausgibt, den Laden an der Friedrichstraße eröffnet - hinten im Kreuzberger Teil, wo es weniger edel zugeht als vorn bei den Galeries Lafayette.

Die Sachen, die im Motz-Laden verkauft werden, sind Spenden. Viele Berliner rufen bei dem Verein an, wenn sie bestimmte Dinge nicht mehr brauchen. Dann fahren die Motz-Leute einmal in der Woche mit einem Lkw durch alle Bezirke, sammeln Kleidung, Bücher und Hausrat ein. Außerdem holen sie auf Wunsch bei Entrümpelungen Möbel ab, die sie dann im Kaufhaus für etwa ein Drittel der üblichen Flohmarktpreise verkaufen. So besteht vorerst keine Gefahr, dass die Regale leer werden.


Der Der Motzladen (U-Bahn Kochstraße) in der Friedrichstraße 226 hat werktags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, an Sonnabenden von 10 bis 16 Uhr.

motz und Consorten randständig abwegig unbedacht e.V.
gemeinnütziger Verein
Zossener Straße 56-58
10961 Berlin
Telefon: 030 6913432
Fax: 030 6913435
E-mail: motz-berlin@gmx.de

+
    
Das Projekt Trödelpoint
In der Prenzlauer Allee 87, direkt gegenüber S-Bahnausgang Prenzlauer Allee, Hinterhof | Gebrauchtwarenkaufhaus und Wohnungseinrichtungen

Trödelpoint hilft in erster Line wohnungslosen Menschen, die wieder eine Wohnung erhalten, bei der Einrichtung der Wohnung mit Möbeln, Haushalts- und Gebrauchsgegenständen. Dabei nehmen wir auch Kostenübernahmescheine vom Sozialamt entgegen.

Trödelpoint unterstützt Bürgerinnen und Bürger im Raum Berlin und Brandenburg, die Möbel oder Hausrat nicht mehr brauchen, im Keller lagern und für eine sinnvolle Weiterverwendung an uns abgeben wollen. Wir holen die Angebote ab und vereinbaren dazu gerne einen Termin.

Trödelpoint entlastet aktiv die Umwelt. Gebrauchsgegenstände, für die es noch Verwendung gibt, werden von uns abgeholt, gegebenenfalls gereinigt und repariert und an Bedürftige weitergegeben. Damit ist unser Projekt Trödelpoint Umwelt- und Ressourcenschonend.

Trödelpoint schafft vielseitige Beschäftigung. Menschen, die gemeinnützige zusätzliche Arbeit, freie Tätigkeiten z.B.(Arbeit statt Strafe) leisten oder über das Sozialamt bzw. das Arbeitsamt gefördert werden, können ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im Trödelpoint einbringen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr

Kontakt
Fon: 030 / 24 62 79 35
Fax: 030 / 24 62 79 36
Mail: troedel_point@strassenfeger-berlin.de

Verkaufsstellen von mob e.V.

Trödel | Point

Prenzlauer Allee 87
10405 Berlin
Tel.: 030 - 24 62 79 35

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 08:00 - 18:00 Uhr

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis Haltestelle S-Bahnhof Prenzlauer Allee:
S-Bahn: S8, S41, S42, S85
Tram: Linie M2
Bus: Linie 156

+

Second-Hemd, AWO, Kleidung für Bedürftige

Prinzenallee 74
13357 Berlin (wedding)

Tel. (030) 49910547
Fax (030) 49910548

Second Hemd ist an sechs Tagen der Woche geöffnet:

Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr.

+

Möbelspendenlager Hilfe mit Herz gGmbH
   

 Der Verein "Hilfe mit Herz e.V." wurde 1984 gegründet.

Auf Grund der ständig steigenden Anforderungen haben wir mit Hilfe des Vereins Hilfe mit Herz e. V.
eine gemeinnützige GmbH "Möbelspendenlager Hilfe mit Herz gGmbH" im August 1998 gegründet.
Sie ermöglicht uns mit festangestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitern und eigenem Fuhrpark kontinuierliche Arbeit
in der Form zu leisten, dass wir zur Versorgung der Bedürfnisse unserer sozial schwachen Mitbürger, Spenden von
Möbeln, Hausrat und Bekleidung sammeln. Für viele Bürger ist dies die einzige Möglichkeit schnell und unbürokratisch Hilfe zu erhalten.

Limburger Str. 11, 13353 Berlin, Wedding, U-Bhf. Amrumer Straße

Tel.: 030 4539055

Fax: 030 4539065

Email: hmh@moebelspenden.de
   

Für wenig Geld eine neue Einrichtung.

Gebrauchte Möbel in sehr gutem Zustand preiswert und günstig.

Vom Einzelstück bis zur komplette Wohnungseinrichtung können Sie bei uns finden.

Lieferung und Aufbau der Möbel und alles in kürzester Zeit bekommen Sie nur bei uns.

Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns:

Montag - Donnerstag von 09:00 - 17:00 Uhr

                        Freitag von 09:00 - 14:00 Uhr

+

Umsonstladen Berlin - Brunnenstr. 183 - 10119 Berlin | Mitte, U-Bhf. Rosenthaler Platz
Unsere neue Telephonnummer: 0160 92266732 (Mobiltelephon)
Und nur zu den Öffnungszeiten anrufen! Öffnungszeiten: Mo. 16-20 Uhr, Di.: entfällt!, Neu: Mi. 15-19 Uhr, Do. 16-20 Uhr, Fr. 14-18 Uhr, mit Food-Coop-Info. In Umsonstläden werden Gegenstände zur kostenfreien Mitnahme bereitgestellt. Umgekehrt kann jeder Gegenstände dort abgeben, die er nicht mehr braucht – die aber "zu schade zum Wegwerfen" sind.   

+

Hier eine Liste der BSR, Doppelungen mit obigen sind möglich!

BSR-Spenden statt Wegwerfen
Viele Sachen, die zum Wegwerfen zu schade sind landen am Ende doch im Müll, weil man nicht weiß wohin damit. Wir möchten an dieser Stelle auf die Möglichkeit von Sachspenden aufmerksam machen, die i. d. R. kostenlos an Bedürftige weitergeben werden. Im Fall eines Weiterverkaufs kommen die Erlöse oft sozialen Projekten oder mittellosen Gruppen zu Gute. Die folgende Adressliste können Sie - in kompakter Form - auch als pdf-Datei aus der rechten Box downloaden.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.

Organisation
   

Annahme von
   Anmerkungen

LOWTEC gGmbH
Michaelkirchstr. 15
10179 Bln-Mitte
Tel. 030 - 274 73 07
                                           
http://www.lowtec.org/
Mo - Do 8.00 - 16.00

Kleidung, Heimtex-tilien, Alles fürs Baby, Spielzeug, Fahrräder, Bücher
kostenlose Abholung der Spenden möglich, kostenlose Weitergabe an Bedürftige

+

ARBLI GmbH,
Helfen Hilft
Jungstr.14
10247 Bln-Friedrichsh.
                                   
http://www.arbli.de/
Mo - Fr 8.00 -17.00

Spielzeug, Haus-haltsgegenstände, Elektrogeräte, Computer, Unter-haltungselektronik. Fahrräder, Sport-geräte, Bücher, Schallplatten
kostenlose Abholung der Spenden möglich, Waren werden verkauft

+

Synergetik-Familie e.V.
Jungstr.26
10247 Bln-Friedrichsh.
Tel. 030 - 282 68 74 (AB)

http://www.synergetik-familie.de
Mo - Fr 9.00 -15.00
   Möbel (kleine 2- und 3-Sitzer, kleine Kleiderschränke, sowie Couchtische, Elektrogeräte (nur weiße Ware)    kostenlose Abholung der Spenden nach Absprache möglich, Weitergabe an ehemalig Suchtabhängige im betreuten Wohnen

+

ABS Brücke GmbH
Warschauer Str. 58-59
10249 Bln-Friedrichsh.

Tel. 030 - 2937-3600
http://www.abs-bruecke.de/
Mo - Do 8.00 - 15.30
Fr          8.00 - 13.30
u.nach tel. Vereinbarung
   

Möbel, Fahrräder
kostenlose Abholung der Spenden möglich, kostenlose Weitergabe an Bedürftige, Anlieferung kostenpflichtig

+

ARBLI GmbH,
Buchkiste
Kaskelstr. 31
10317 Bln-Lichtenbg.

http://www.arbli.de/
   Bücher, CDs
kostenlose Abholung der Spenden möglich, kostenlose Weitergabe an Bedürftige.
+

ARBLI GmbH,
Helfen hilft
u. Buchkiste
Rupprechtstr. 7a
10317 Bln-Lichtenbg.

http://www.arbli.de/
Mo - Fr 8.00 -17.00

Spielzeug, Haus-haltsgegenstände, Elektrogeräte, Computer, Unter-haltungselektronik, Fahrräder, Sport-geräte, Bücher, Schallplatten, CDs
kostenlose Abholung der Spenden möglich, kostenlose Weitergabe an Bedürftige nur von Büchern und CDs, sonstige Waren werden verkauft
+

Möbelring -
Lichtenberg. e.V.
Josef-Orlopp-Str. 92
10365 Bln-Lichtenbg.

Tel. 030 - 550 93 21
Mo - Do 8.00 - 14.00
Fr          8.00 - 12.00
   

Möbel
kostenlose Abholung der Spenden möglich, Waren werden verkauft
+

ARBLI GmbH,
Buchkiste
Franz-Jacob Str. 2b
10369 Bln-Lichtenbg.

http://www.arbli.de/
   
Bücher, CDs
kostenlose Abholung der Spenden möglich, kostenlose Weitergabe an Bedürftige.
+

LOWTEC gGmbH
Greiswalder Str. 9
10179 Bln-Prenzl. Bg.

Tel. 030 - 428 61 52
http://www.lowtec.org/    Möbel, Haushalts-gegenstände    kostenl. Abholung d. Spenden mgl., kostenlose Weitergabe an Bedürftige
+

Mob e.V.
Trödelpoint
Prenzlauer Allee 87
10405 Bln-Prenzl. Bg.

Tel. 030 - 24 62 79 35
strassenfeger.org/
Mo - Fr 8.00 - 18.00
Möbel, Büromöbel, Kleidung, Schuhe,  Heimtextilien, Alles fürs Baby, Spiel-zeug, Haushalts-gegenstände, Brillen, Elektro-geräte, Unterhal-tungselektronik, Computer, Fahr-räder, Sportgeräte, Bücher, Schall-platten, CDs
kostenlose Abholung der Spenden möglich, Waren werden verkauft
+

Agens e.V.
Bornholmer Str 91
10439 Bln-Prenzl. Bg.


Tel 030 - 44 67 47 42
Mo - Fr 7.00 - 18.00
   Möbel, Haushalts-gegenstände, Spielzeug    kostenlose Abholung der Spenden möglich, kostenlose Weitergabe an Bedürftige
+

Caritas
Bezirksstelle Pankow
Dänenstr. 19
10439 Bln-Prenzl. Bg.

Tel. 030 - 445 74 30
dicvberlin.caritas.de/
Di + Fr 10.00 -12.00
Do       16.00 -18.00
Kleidung, Schuhe,  Heimtextilien, Alles fürs Baby, Spiel-zeug, Haushaltsge-genstände, Brillen, Elektrogeräte, Unter-haltungselektronik, Computer, Fahr-räder, Sportgeräte, Bücher, Schall-platten, CDs
kostenlose Weitergabe an Bedürftige

+

ARBLI GmbH,
Helfen hilft
Alt Moabit 81
10555 Bln-Tiergarten

http://www.arbli.de/
Mo - Fr 8.00 -17.00
   
Spielzeug, Haus-haltsgegenstände, Elektrogeräte, Computer, Unter-haltungselektronik, Fahrräder, Sport-geräte, Bücher, Schallplatten
kostenlose Abholung der Spenden möglich, Waren werden verkauft

+

MUM Charlottenburg,
Bethania Diakonie
Nordhauser Str. 26
10389 Bln-Charlottenbg.

Tel. 030 - 39 78 92 75
http://www.bethania.de/
Mo - Fr 9.00 - 18.00
     Möbel, Büromöbel, Alles fürs Baby, Spielzeug, Haus-haltsgegenstände,  Elektrogeräte, Unterhaltungs-elektronik,Fahr-räder,Bücher, Schallplatten,
CDs    
kostenlose Abholung der Spenden möglich, kostenlose Weitergabe an Bedürftige, auch Verkauf der
Waren zum Selbstkostenpreis.

+

ARBLI GmbH,
Helfen hilft
Selchower Str. 22
12049 Bln-Neukölln

http://www.arbli.de/
Mo - Fr 8.00 -17.00
   
Spielzeug, Haus-haltsgegenstände, Elektrogeräte, Computer, Unter-haltungselektronik, Fahrräder, Sport-geräte, Bücher, Schallplatten
kostenlose Abholung der Spenden möglich, Waren werden verkauft
+

BABB e.V.
Mareschstr. 14
12055 Berlin-Neukölln

030-63 22 51 77
Mo - Fr 8.30 -14.00
   Fahräder und Fahrradteile, Gartengeräte, Modelleisenbahnen     kostenlose Abholung der Spenden möglich, Instandsetzung,
kostenlose Weiter-gabe an Bedürftige
+

Dt. Rotes Kreuz e.V. Landesverband Berlin
Bachestr. 11
12161 Bln-Templhf.

Tel. 030 - 850 05 220
http://www.drk-berlin.de/
Mo - Fr 8.00 -16.00

Kleidung, Schuhe
kostenlose Weitergabe an Bedürftige, Waren werden auch verkauft
+

Dt. Rotes Kreuz e.V.
Kreisverband
Steglitz-Zehlendorf
Düppelstr. 36
12163 Bln-Steglitz

Tel. 030 - 797 44 20
http://www.drk-berlin.de/
Spendenannahme:
Mo - Fr 8.00 - 18.00  

Kleidung, Schuhe,
Alles fürs Baby
kostenlose Weitergabe an Bedürftige - nur aus Steglitz/Zehlendf., Ausgabe nur nach vorheriger Termin-absprache
Mo-Fr 12.00-18.00
+

Kleiderkammer der Arbeiterwohlfahrt
Kreisverband SW e.V.
Osdorfer Str. 121
12207 Berlin-Steglitz

Tel. 030 - 71 38 70 92
http://www.awo-suedwest.de/
Di, Mi, Fr 10.00-15.00
Do 12.00-18.00
   Kleidung, Schuhe,  Heimtextilien,Bücher, Schallplatten,
CDs    
kostenlose Weitergabe an Bedürftige, Waren werden auch verkauft
+

Bücherbasar der Arbeiterwohlfahrt
Kreisverband SW e.V.
Osdorfer Str. 121
12207 Berlin-Steglitz

Tel. 030 - 71 38 70 90
http://www.awo-suedwest.de/
jeden 3. Sonntag im Monat
von 11.00 - 16.00
   Bücher, Schallplatten,
CDs    Waren werden  verkauft, Spendenannahme: Mo-Fr 8.00-16.00 auch Kleidung, Schuhe, Heimtex-tilien

+

Holzkirche e.V.
Koloniestr. 9
12209 Bln-Steglitz

Tel. 030 - 772 50 19
holzkirche-online.de/
Mo, Mi, Do, Fr
15.00 - 19.00

Spielzeug, Fahr-räder, Bücher, CDs, Schallplatten, Werk-zeug
- suchen auch Baumaterial/ Holz für ihren Abenteuer-spielplatz
kostenlose Weitergabe an Bedürftige, Waren werden auch verkauft

+

ARBLI GmbH,
Helfen hilft u.
Buchkiste
Rathenaustr. 11
12459 Bln-Köpenick

http://www.arbli.de/
Mo - Fr 8.00 - 17.00

Spielzeug, Haus-haltsgegenstände, Elektrogeräte, Com-puter, Unterhaltungs-elektronik, Fahr-räder, Sportgeräte, Bücher, Schall-platten, CDs
kostenlose Abholung der Spenden möglich, kostenl. Weitergabe an Bedürftige nur von Büchern und CDs, Waren werden auch verkauft

+

ARBLI GmbH,
Helfen hilft
Alte Hellersdfr. Str. 136
12629 Bln-Hellersdorf

http://www.arbli.de/
Mo - Fr 8.00 - 17.00

Spielzeug, Haushaltsgegenstände, Elektrogeräte, Com-puter, Unteraltungs-elektronik, Fahr-räder, Sportgeräte, Bücher, Schall-platten
kostenlose Ab-holung d. Spenden möglich, Waren werden verkauft,

+

Verwaltungskontor
Berlin. e.V.
Landsberger Allee 378 /nahe Pyramide, Rhinstraße
12681 Bln-Marzahn

Tel. 030 - 54 37 32
verwaltungskontor.de/
Mo-Do 7.00 - 16.00
Fr        7.00 - 12.00

Möbel, Büromöbel, Elektrogeräte
kostenlose Abholung der Spenden aus Öffentlichen Einrichtungen möglich, kostenl. Weitergabe an Bedürftige u. an gemeinnützige Einrichtungen

+

Dt. Rotes Kreuz
Krsverbd. Nordost. e.V.
Sella-Hasse-Str. 19-21
12687 Bln-Marzahn

Tel. 030 - 937 21 70
http://www.drk-berlin.de/
Di, Mi, Do 9.00 - 14.00

Kleidung, Heim-textilien, Schuhe,
kostenlose Weitergabe an Bedürftige

+

ARBLI GmbH,
Helfen hilft
Streustr. 122
13086 Bln-Pankow

http://www.arbli.de/
Mo - Fr 8.00 - 17.00

Spielzeug, Haus-haltsgegenstände, Elektrogeräte, Com-puter, Unterhaltungs-elektronik,  Fahr-räder, Sportgeräte, Bücher, Schall-platten
kostenl. Abholung d. Spenden mgl., Waren werden verkauft
+

Franziskanerkloster
Pankow
- Suppenküche -
Wollankstraße 18
13187 Bln-Pankow

Tel. 030 - 48 83 96 61
Di - Sa
8.30 - 12.00, 12.30 - 14.00
   
Kleidung, Schuhe    
kostenlose Weitergabe an Bedürftige

+

Dt. Rotes Kreuz
KV-Wedding/ Przl.Bg.
Neue Hochstr. 21
13347 Bln-Wedding

Tel. 030 - 46 90 19 51
http://www.drk-berlin.de/
Mo - Fr 9.00 - 16.30
   Kleidung, Schuhe, Heimtextilien    

kostenlose Weitergabe an Bedürftige,
Waren werden auch verkauft, Prinzenalle 47, Mo-Fr
10.00 - 18.00

 +


Hilfe mit Herz, Möbelspendenlager
Limburger Straße 11
(Hinterhof)
13353 Bln-Wedding

Tel. 030 - 453 90 54
moebelspenden.de/
Mo - Do 9.00 - 17.00
Fr           9.00 - 14.00
   Möbel, Büromöbel, Kleidung, Schuhe, Spielzeug, Heim-textilien, Haushalts-gegenstände, Elek-trogeräte,  Unter-haltungselektronik, Computer, Fahr-räder, Bücher, Schalplatten, CDs
kostenlose Abholung der Spenden mgl. wenn Gegen- stände nach Einschätzung der Organisation noch brauchbar sind,  Weitergabe an Bedürftige,
Waren werden auch verkauft

+

ARBLI GmbH, Buchkiste
Zechliner Str. 11
13353 Bln-Wedding

http://www.arbli.de/
    Bücher, CDs    kostenlose Abholung der Spenden mgl., kostenlose Weitergabe an Bedürftige

+

Berliner sozial-therapeutische Wohnheime
Kolbergerstr. 14
13357 Berlin-Wedding

Tel:030-46 06 63 50
http://www.BSTW-eV.de
Mo - Fr 8.00 -16.00

Möbel, Büromöbel, Haushaltsgegen-stände, Elektro-geräte, Unterhal-tungselektronik, Computer, Fahrräder, Sportgeräte, Bücher
   kostenlose Abholung der Spenden mgl., kostenlose Weitergabe an
Hartz IV Empfänger

+

Caritasverband für das Erzbistum Berlin
Residenzstraße 90
13409 Bln-Reinickdf.

Tel. 030 - 666 33 12 33
dicvberlin.caritas.de/
Mo - Fr 9.00 - 13.00
   Schuhe, Kleidung,
Alles fürs Baby, Heim- textilien, Spielzeug
     kostenlose Abholung der Spenden mgl., kostenlose Weitergabe an Bedürftige

+

Evangelisches Johannesstift Berlin
Schönwalder Allee 26
13587 Bln-Spandau

030 - 33 60 93 24
http://www.johannesstift-berlin.de/
Spendenannahme:
24 h im Infopavillion sowie 9.00 - 14.00 in der "Fundgrube"
   Kleidung, Schuhe, Alles fürs Baby, Spielzeug, Heimtextilien, Haus-haltsgegenstände, Brillen, Elektro-geräte (nicht älter als 6 Jahre), Unterhaltungs-
elektronik, Computer, Fahr-räder, Sportgräte,
Schallplatten, CDs    kostenlose Abholung der Spenden mgl.,
Waren werden verkauft:

+

"Fundgrube"
Mertensstr. 127-131,
Berlin-Spandau
Mo 16.00 - 18.00
Di   14.00 - 16.00
Fr   10.00 - 12.00
Tel.
030 - 33 09 61 621

+

Agens e.V.
Plantage 5
13597 Bln-Spandau

Tel. 030 - 35 13 06 84
Mo - Fr 7.00 - 18.00
   Möbel, Spielzeug, Heimtextilien, Computer, Fahr-räder,    kostenlose Abholung der Spenden nach Absprache, Weitergabe an Bedürftige, v.a. an Jugend- und Freizeiteinrichtungen

+

Rumpelbasar
Zehlendorf e.V.
Johannesstr.19
14165 Bln-Zehlendorf

Tel. 030 - 84 72 20 23
http://www.rumpelbasar-zehlendorf.de/
Spendenannahme:
Di   9.30 - 11.30,
Mi 17.00 - 19.00
Telefonzeiten:
Mo, Do 10.00 - 12.00
   Möbel (nach Ab-sprache), Büro-möbel, Kleidung, Schuhe, Alles fürs Baby, Spielzeug, Heimtextilien, Haus-haltsgegenstände,  Elektrokleingeräte, Unterhaltungselek-tronik, Fahrräder, Sportgräte, Bücher, Schallplatten, CDs    kostenlose Weitergabe an Bedürftige,
Waren werden auch verkauft

+

Sozialarbeit.com. e.V.
Forkenbeckstr. 16
14199 Berlin-Wilmersdf.

Tel. 030-81 05 65 44
Mo - Fr 8.00 - 14.00 Uhr
   Möbel, Büromöbel, Kleidung, Heimtextilien, Haus-haltsgegenstände,   Elektrogeräte, Elektrokleingeräte, Unterhaltungselek-tronik, Sportgräte    kostenlose Abholung der Spenden mgl., kostenlose Weitergabe an Bedürftige
        
   
+

Möbelring urban-consult gGmbH
Güter    Möbel, Haushalts- und Elektrogeräte, Bekleidung, Teppiche und Gardinen
Transport    wird kostenfrei beim Spender abgeholt und (evt. gegen Entgelt) an die Empfänger geliefert
Anschrift    Möbelring urban-consult gGmbH
Josef-Orlopp-Str. 92 Stadtplan
10365 Berlin

Tel.: 030/ 550 93 21 (für den Ostteil der Stadt)
Tel.: 030/ 35 10 34 20 (für den Westteil der Stadt)

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Mum - Möbel und mehr
Güter    Möbel, Haushaltsgeräte, Kinderwagen, Bücher, Haushaltswaren, Elektrogeräte, Heimwerkertechnik
Transport    wird kostenfrei beim Spender (auseinandergebaut und) abgeholt; der Empfänger kann die Gegenstände preiswert zu Eigenkosten erwerben, gerne auch Kostenübernahmescheine von Ämtern.
Lieferung ist kurzfristig möglich
Anschrift    
Mum - Möbel und mehr
Ein Projekt der
Diakoniegemeinschaft Bethania e.V.

Bln Charlbg - Nordhauser Str. 26 Stadtplan
10589 Berlin
Tel.: 030/ 39 78 92 75

Bln Lichtbg - Rudolf-Reusch-Str. 19 Stadtplan
10367 Berlin
Tel 421 22 23

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Arbes Möbelbasar
Güter    Möbel, Haushalts- und Elektrogeräte, Bekleidung, Teppiche und Gardinen
Transport    wird kostenfrei beim Spender abgeholt und (evt. gegen Entgelt) an die Empfänger geliefert
Anschrift    Arbes Möbelbasar
Heinrich-Roller-Str. 16 Stadtplan
10405 Berlin

Tel.: 030/ 442 75 43

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http://www.gute-tat.de/alles_umsonst/

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alle Angaben o. Gewähr

Quelle: netz-sozialberatung@gmx.net
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Nestbeschmutzer


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« Antworten #1 am: September 08, 2006, 04:16:28 »

Mal vorne weg gesagt, ich habe vollstes Verständnis dafür wenn Menschen aus einem inneren Gefühl heraus helfen wollen.
So sind die Menschen nunmal und es ist ja auch sehr wichtig wenn sich die Menschen in Notzeiten helfen.
Also eigentlich alles soweit okay für mich. ABER!
Wir leben hier in einem der reichsten Länder der Welt und nicht in der dritten Welt oder sind gerade wieder niedergebombt worden.

Es gibt sicher Leute, denen reicht manchmal aus verschiedensten Gründen das Geld nicht und da mag es okay sein das sie auf Suppenküchen zurückgreifen.
Wenn ich aber deine Liste durchgehe, sehe ich zuerst wieder" Die Tafel " und zu deren Sponsoren, u.a. aus dem neoliberalen Lager, wurde hier ja auch schon einiges gepostet.

Dann entdecke ich unter den Kirchen, die evangelische und die katholische. Kirche, welche Jahr für Jahr diesem Land jedes Jahr Abermillionen durch Kirchensteuer/Spenden/Erbschaften/unterschiedlichste Subventionen etc. machen. Ein bestimmten Betrag für ihre Imagepflege wieder reinvestieren und der große Rest verschwindet auf nimmerwiedersehen nach Rom.
Auch sie plündern die Staatskassen aus und sind in schlechteren Zeiten nicht bereit auf nur einen Cent zu verzichten.
Damit verschärfen/verursachen auch die Kirchen die finanziell schlechte Situation in diesem Land und sind für mich am Ende mitschuldig, wenn der Bund über Einsparmaßnahmen bei sozial schwächeren Menschen nachdenkt bzw sie durchsetzt!

Zur AWO.
Die Abeiterwohlfahrt war ein Nutzniesser-Vorreiter, wenn es dem Sozialamt darum ging, Menschen in 1 Deutsche Mark Jobs zu pressen. Wurden dort z.B. als Spülhilfen unter androhungen von Kürzungen zwangsverpflichtet.
Man kann sagen, die AWO war schon damals mit eines der Übungsfelder zum austesten und gleichzeitigem perfektionieren von repressiven Maßnahmen gegen sozial schwächere Menschen. Das sie schon lange darin Ubung haben, kann man daran erkennen, das in der AWO Anweisungen an ihre 1 Euro Jobber schon fast im Befehlston gegeben werden und somit dort auch die schlechteste Stimmung herscht.
Aber die anderen wie Caritas und Rot-Kreuz etc ziehen nach, wartet's einfach ab.

Caritas lese ich auch noch in der Liste.
Höre und staune: Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten
- Caritas und Diakonie bekommen nur 1,8 Prozent ihrer Gelder von den Kirchen. Die restlichen 44 Milliarden Euro berappt der Steuerzahler.-
Auch wieder so ein kirchlicher Verein der dem Staat gewaltige Gelder entzieht und wiederum die Probleme verschärft.
Klar, sie betreiben u.a. Pflegeheime, Krankenhäuser ... und tun sicher auch Gutes damit, aber wenn ich überlege das z.B. Altenheime für Privatunternehmer schon recht lukrativ sind und auch der Aufenthalt sozial schwacher Menschen wird/wurde mit harter Währung von seiten des Sozialamtes bezahlt. Also was die Uneigennutzigkeit oder die Barmherzigkeit anbelangt, bin ich sehr skeptisch!

Vom Rot Kreuz habe ich mal gehört, die sollen verdammt viel Geld mit Blutkonservenverkauf an die USA verdienen und man denke auch an ihre Geschäfte mit den Altkleidern usw. Aber den massigen 1 Euro Jobbern die sie z.B. als Fahrer beschäftigen, können sie keine Löhne zahlen? Ich kann es nicht glauben.

Und nun noch die Brücke.
Die Brücke gibt es bei uns auch und war, als ich damals längere Zeit dort beschäftigt war, das städtische Möbellager.
Abgesehen das dort ne Menge an 1 Eurojobbern (damals schon 1 DM Jobber vom Sozi) beschäftigt werden und seit sie Blut geleckt haben, die Ausgabe der Möbel an Bedürftige nicht mehr immer kostenfrei ist, finde ich das die Brücke ein Paradebeispiel dafür ist, wie ein Rechtsanspruch auf Geldleistungen, nach und nach durch nur noch Sachleistungen ersetzt wird.
Früher 1986 ging ein junges Pärchen, wenn es vom Sozialamt abhängig war, auf das Sozialamt legte eine kleine Liste vor und beantragte für ihre kleine Wohnung beim Sozialamt die benötigten Möbelstücke. Dann wurde ein relativ schnellerTermin mit dem Bedarfsermittler gemacht und der stellte den Bedarf fest. Ein paarTage später kam ein Schreiben vom Sozialamt, auf welchen alle Gegenstände aufgeführt waren und dahinter stand der Pauschalbetrag, der für den jeweiligen Gegenstand gewährt wurde, es war zwar nicht die Welt, aber man konnte nicht meckern.
Das junge Pärchen hob das Geld vom Konto ab und ging (als echter Kunde) preisvergleichend von Geschäft zu Geschäft und kaufte sich die dringend benötigten Möbelstücke. Und was soll ich sagen? Das Pärchen war glücklich darüber das ihnen geholfen wurde und freute sich dolle über die neuen Möbelstücke.
Als die Möbellager aufkamen, fing man an die Menschen dorthin zu schicken und meinte, daß sie doch erstmal im Lager schauen sollen und nur wenn der "Lagerleiter" bestätigt sie hätten es nicht dort, sollen sie wieder kommen.
Dort wurden dann z.b. jungen Leuten riesen Schrankwände aus den 70 er Jahren (mit Bar Smiley ) eingepackt und das Bett bzw. Schlafzimmerschrank was aus den 50 ern. Leute die nicht wussten daß sie ein Anspruch auf eine nagelneue Matratze hatten, wurde gleich noch die passende alte Matratzen eingepackt.
Die Wohnung hättet ihr sehen sollen, buntgemischtes Mobiliar von den 50er bis in die 80 er Jahren, es war alles dabei. Smiley
Es gab zwar schon neuere Möbelstücke im Lager, aber an denen hing ein Zettel vergeben an XYZ. Oftmals giingen die Möbel an Alleinerziehende Frauen aus dem Frauenhaus und das Frauenhaus hatte nunmal vorrechte.
Alles soweit klar, nur daß das Pärchen vieleicht jetzt nicht mehr ganz so glücklich, aber trotzdem froh war, das jetzt wenigstens Möbel in der Wohnung standen. Das Problem kam dann schon beim Aufbau des Schrankes, denn es fehlte manchmal das eine oder andere Teil, kann passieren, denn bei nicht allen Spendern war der Schrank zum Besichtigungstermin aufgebaut.
Dann waren z.B. Scharniere ausgeschlagen oder durch den abtransport überdehnt und man mußte schon beim aufbauen gleichzeitig reparieren. Bei manchen Möbelstücken wußte man schon, daß es wirklich der allerletzte Aufbau sein wird und nagelte lustig den einen oder anderen Füß an.

Und wie isses heute? Heute sollen sie sogar noch dafür zahlen, obwohl's Geld so schon kaum mehr ausreicht. Klar es ist nicht die Welt, aber bei Möbelstücken welche schon einiges erlebt haben wie z.b. Couch, merkt man oft schon nach ein paar Monaten das langsam die Bretter durch die Schaumpolsterung drücken oder der Bezug einreisst...  oder am Wohnzimmerschrank sich ein Teil nach dem anderen verabschiedet.

Wie gesagt Kater, ich habe nichts dagegen das es Organisationen/Vereine/Gruppen gibt, um den Menschen in Not uneigennutzig zu helfen und auch die Grundidee deiner Liste ist bestimmt eine gute Sache. aber wie ich finde, leider zu unkritisch zusammengetragen.
Ich meine, wenn ein Mensch hungert soll er essen und wenn er keine Möbel hat, dann soll er natürlich auch deine Liste durchgehen und davon profitieren.

Was ich nicht mag, sind die ganzen Vereine die angeben Menschen helfen zu wollen, aber in wirklichkeit garnicht daran interessiert sind die Not zu beseitigen.
Wo gibt es denn z.B. einen Verein der kostenlose Rechtsberatung/Rechtsbeistand durch eine (echten) Fachanwallt für Sozialrecht anbietet?
Und nicht solch halb halb Rechtsberatung eines Sozialarbeiters welche vor Gericht leider zu wenig nutzt.
Ich sags dir, da gibt es nichts und da wird es auch nie was geben, weil sie uns nicht kämpferisch haben wollen, sondern uns nach ihren Wünschen zurechtbiegen.

Ich denke, sie nutzen schamlos die ihnen angebotenen und unter androhung von Kürzungen erpressten 1 Euro Jobber aus, wohlwissend daß diese Menschen bei ihnen niemals eine Zukunftsperspetive, in Form einer Anstellung finden werden.

Es kann doch nicht im Interesse aller Arbeitslosen/Rentner/Kranken  sein, daß sich die Menschen Kampflos jeder Kürzung/Sperre/Schikane fügen und lieber den "einfacheren" Weg in die Suppenküche gehen.
Wenn du das willst (was ich nicht glaube), solltest du jetzt schon mal ne Liste mit den Adressen von Obdachlosenheimen erstellen.

MfG
Nestbeschmutzer (ehem. Abstrampler)
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regenwurm


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« Antworten #2 am: September 08, 2006, 06:59:25 »

Nestbeschmutzer schrieb:
Zitat
Was ich nicht mag, sind die ganzen Vereine die angeben Menschen helfen zu wollen, aber in wirklichkeit garnicht daran interessiert sind die Not zu beseitigen.

Ich denke das hat System in der BRD.
"Es gibt ja den Spruch in Deutschland braucht keiner zu Hungern und zu Erfrieren."

Bei jedem Produkt wie Lebensmittel, was jeder von uns kaufen muß,
steht auf dem Kassenbon was der Staat an Mehrwertsteuer bekommt.
Das alleine reicht dicke um den Staat mit ihrer Polizei und deren Justizsystem am laufen zu halten.

Da gibt es die nicht so oft erwähnten Zivildienst -und Ersatzdiensleistenden, ohne deren Hilfe, würde im einigen Bereichen,
gar nichts mehr laufen.

Den Leuten wird einsuggeriert, das nur ein Arbeitsplatz wichtig sei,
O-Ton Arbeitsloser:" Hauptsache Arbeit, egal was."
In Wirklichkeit waren Anfang des 19ten die Maschienen dafür da, den Menschen zu entlasten.
Heute werden immer weniger Arbeitskräfte gebraucht.
Die einen Arbeiten zuviel und andere haben gar nix mehr zu tun.
Fataler Gesellschaftlicher Fehler !
So hätte es aussehen können :
Jeder Arbeitet vier Stunden täglich, jeder ist beschäftigt, die Krankheiten wie Herz-Kreislauf, Stress etc. gehen zurück, die
Kriminalität geht zurück, die Einsamkeit wird weniger.
Man entlastet den Staat durch freiwillige Tätigkeiten, die einsame Oma besuchen, im Garten was anbauen, dien jungen Leute etwas beibringen.

Arbeitslose heißen in real "Erwerbslose".

Zitat
Es kann doch nicht im Interesse aller Arbeitslosen/Rentner/Kranken sein, daß sich die Menschen Kampflos jeder Kürzung/Sperre/Schikane fügen und lieber den "einfacheren" Weg in die Suppenküche gehen.

oft analysiert-oft gewundert-warum und was ist los-es wehrt sich keiner

Massenphänomen,
ein Terroranschlag und schon werden Rechte abgebaut,den Leuten werden Ängste und Lügen eingetrichtert

Gegen Rechtsradikalismus wird auch zuwenig gemacht, alles halb so schlimm wird gesagt.

Krankheiten, Lügen und Intrigen...

Der Wahnsinn geht weiter und das in einer Gegend (BRD) wo es Möglichkeiten geben würde alles etwas besser zu machen.

Die Politik ist böse und dient dem Kapital und den "Mächtigen".
Die Stromlobby macht was Sie will, der Staat hat sich verabschiedet.
Die Rente ist sichen und blühende Landschaften im Osten.
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Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.
Troll


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« Antworten #3 am: September 08, 2006, 07:18:24 »

Zitat
Da gibt es die nicht so oft erwähnten Zivildienst -und Ersatzdiensleistenden, ohne deren Hilfe, würde im einigen Bereichen,
gar nichts mehr laufen.


Die Kosten des Zivildienstes
Ist zwar von 1999 aber an den Grundlagen hat sich nichts geändert.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
regenwurm


Beiträge: 3522



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« Antworten #4 am: September 26, 2006, 09:45:22 »

Alternative:
 100 % Spaß, 0 % Sprit ist unsere Firmenphilosophie seit 1997. Damals verwirklichte Dominic Staat - Gründer und Geschäftsführer von Rikscha-Mobil - seine Idee: Ein 100% umweltfreundliches Nahverkehrsmittel für München mit modernen Fahrradrikschas zum professionellen Personentransport. Seitdem gehören sportliche Jungs und Mädels mit leichtgängigen Bike-Taxis zum Münchner Stadtbild. Für die ultimative Gruppen-Gaudi bietet Ihnen Rikscha-Mobil seit 2005 auch Conference-Bikes zum Selbst- oder Mitfahren an!
Ob Jung oder Alt, Leicht- oder Schwergewicht: Willkommen an Bord!



und am Ende die Mitfahrzentralen:
Hier
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Kater


Beiträge: 7110


« Antworten #5 am: Dezember 19, 2006, 00:34:47 »

Hi Nestbeschmutzer,

danke für deinen ausführlichen Kommentar und die Hintergrundinfos!!! Eine sehr gute Ergänzung!

Mir ging es nicht darum, Menschen vom Kampf abzuhalten und einfache "Überlebenstricks" zu verbreiten. Die Liste ist auch nicht von mir, ich habe sie als email zugeschickt bekommen und einfach für potentielle Interessenten weiterverbreitet...

Ich arbeite seit ca. 9 Monaten als EEJ in einer Arztpraxis für Obdachlose in Berlin und bekomme deshalb täglich mit, daß Menschen individuell auf diese Unterstützung (medizinische Versorgung, Essen, Klamotten, Beratung) angewiesen sind, weil sie im Moment keine (oder wenig) Kraft haben für sich und andere zu kämpfen...

Gruß, Kater

und nochmals danke für deinen ergänzenden Kommentar!
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regenwurm


Beiträge: 3522



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« Antworten #6 am: März 24, 2008, 07:44:50 »

In einem Umsonstladen können neue oder gebrauchte Gebrauchsgegenstände zur kostenlosen Mitnahme bereitgestellt bzw. tauschfrei mitgenommen werden.

Einige Läden erbitten von den Nutzern Spenden für Betriebskosten, es muss jedoch im Gegensatz zu Recyclingkaufhäusern nicht für einzelne Gegenstände gezahlt werden. Anders als bei Tauschringen findet auch keine Verrechnung statt. In einigen Läden gibt es allerdings Einschränkungen dieses Prinzips. Es wird zum Beispiel häufig ein Limit von Gegenständen gesetzt, die eine Person an einem Öffnungstag
mitnehmen darf.

 Wie funktionieren Umsonstläden?
Den Laden können alle Menschen nutzen, die ihn betreten. Eine Prüfung ihrer „Bedürftigkeit“, wie dies oft bei Tafeln und Kleiderkammern der Fall ist, gibt es nicht. Im Gegensatz zu karitativen Einrichtungen sehen sich viele Umsonstläden und Gratisringe als sozialrevolutionär-politische Projekte. Die Umsonstläden kritisieren auf eine praktische Weise, dass in dieser Gesellschaft fast alles einen Warenwert hat und nur mit Geld zu haben ist und andererseits nützliche Gebrauchsgegenstände massenhaft weggeworfen werden ("Zu schade zum Wegwerfen"). Diese Wertlogik soll durch selbstorganisierte Solidarität im täglichen Leben allmählich überwunden werden. Allerdings gibt es auch einige Umsonstläden, die sich nicht als politische Initiativen betrachten, und deren Mitarbeiter mehr Augenmerk auf ökologische oder wohltätige Aspekte legen. Grundsätzlich sind alle Handlungen der Nutzer im Umsonstladen tauschfrei.

In die Läden sollten nur gut erhaltene gebrauchsfähige Gegenstände mitgebracht werden. Defekte Geräte könnten vorher in gegenseitiger Hilfe repariert werden. In eine Fähigkeitenliste sind dann die Nutzer eingetragen, die solche Reparaturen kostenfrei ausführen können und wollen. Immer stark gefragt sind Kleinutensilien wie Geschirr, Besteck, Romane und Sachbücher (zum Beispiel Lexika oder Wörterbücher), Werkzeug, Lampen, verwendbare Farben, Kosmetika, bequeme Kleidung, Schuhe, Elektrogeräte, Computer, Software, CDs, und noch vieles mehr. Unverderbliche Lebensmittel, zum Beispiel Marmeladen, Honig und haltbare Konserven, können ebenfalls angeboten werden.

Größere und schwer transportable Gegenstände (wie Möbel, Zweiräder, Maschinen, Kühlschränke oder Autos) können sich die Nutzer mittels an einer Such- und Findwand angebrachten Zetteln selbst vermitteln - in Einzelfällen auch gegenseitige Hilfsleistungen. Falls die Nutzer mitgebrachte Gegenstände endgültig aus dem monetären Kreislauf herausziehen wollen, bietet es sich an, die Dinge mit einem entsprechenden Stempel zu versehen (bei Büchern erschwert dies den Weiterverkauf in Antiquariaten).

Einige Läden erbitten von den Nutzern Spenden für Betriebskosten, es muss jedoch im Gegensatz zu Recyclingkaufhäusern nicht für einzelne Gegenstände gezahlt werden. Anders als bei Tauschringen findet auch keine Verrechnung statt. In einigen Läden gibt es allerdings Einschränkungen dieses Prinzips. Es wird zum Beispiel häufig ein Limit von Gegenständen gesetzt, die eine Person an einem Öffnungstag mitnehmen darf.

Durch die Organisationsweise ist der Zeitaufwand für die Betreiber verhältnismäßig gering. Das Annehmen und Einräumen der Dinge kann auf einige Umsonstladen-Aktive verteilt werden. Im Regelfall sollten dies aber die Nutzern selbst bewerkstelligen. Ein Zahlungsvorgang entfällt und man kann - so lange es keine Mitnahmebegrenzung gibt - gar nichts „klauen“. Zudem lassen sich die Gegenstände gratis ausleihen bzw. testen - da sie jederzeit wieder zurückgebracht werden können. Diese Möglichkeit wird insbesondere bei Kleidung und Büchern oft genutzt.

Produkte wie alte Romane, veraltete Elektronik, unmodische Frauenkleidung, die mehr gebracht als mitgenommen werden, sammeln sich oft im Laden an. Mit solchen „Ladenhüter“n wird unterschiedlich umgegangen. Teilweise wird dazu aufgefordert, bestimmte Dinge weniger abzuliefern, manchmal gibt es „Annahmestopps“, oder es werden solche Gegenstände auf andere Art weiterverwendet, etwa durch Übergabe an Kleiderkammern.

Verbreitung und Lage von Umsonstläden
Im Jahr 2007 gab es im deutschsprachigen Raum gut 30 Umsonstläden, vorwiegend in größeren Städten, aber auch in einigen Orten unter 10.000 Einwohnern. Die Umsonstläden sind örtlich gebundene Projekte, darin unterscheiden sie sich von netzbasierten Gratisprojekten wie zum Beispiel freecycle, bei denen über das Internet Güter angeboten und dann versendet oder abgeholt werden.

Angestrebt wird wie bei vielen Einzelhandelsgeschäften eine zentrale, verkehrsgünstige Lage. In einigen Fällen werden von städtischen sozialen Zentren Räume zur Verfügung gestellt, es werden aber auch einfach eine leerstehende Garage mit Regalen - wie zum Beispiel beim Umsonstladen in München - oder ein Partykeller genutzt. Vorteilhaft ist es erfahrungsgemäß, wenn die Mitwirkenden in der Nähe des Ladens wohnen - etwa wenn eine Wohngemeinschaft Träger des Projektes ist.

Umsonstläden und Gratisökonomie
Viele Betreiber von Umsonstläden betonen, dass es ihnen nicht um Warentausch ginge, sondern um das freie Geben und Nehmen. Das Ziel bestehe darin, eine Möglichkeit für den Erwerb, die Nutzung und die Weitergabe von Gütern außerhalb des kapitalistischen Warensystems zu bieten. Von den Befürwortern der Projekte wird damit oft die Vision einer geldfreien Umsonstökonomie verbunden.

Eine konkrete Auswirkung von Umsonstläden kann die Abfallvermeidung darstellen. Die Umsonstläden wollen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten, indem Ressourcen geschont werden und Menschen ohne großes Einkommen die Chance erhalten, Güter ohne Geld zu erwerben. Für diesen Ansatz wurde der Umsonstladen in Hamburg-Altona im Jahr 2004 mit dem Altonaer Nachhaltigkeitspreis durch die Bezirksversammlung Altona ausgezeichnet.

 Umsonstläden als Teil von Projektgemeinschaften gegenseitiger Hilfe

Ausgehend vom im März 1999 gegründeten Hamburger Umsonstladen gibt es den Versuch, Umsonstläden als Teilprojekt einer Gemeinschaft gegenseitiger Hilfe weiterzuentwickeln. Wer in einem der Projekte aktiv ist und sich an den nötigen Absprachen (Kooperation) beteiligt, kann alle Ressourcen der Projektgemeinschaft nutzen. Der Umsonstladen soll Bestandteil einer gemeinschaftlich organisierten Struktur werden, mit deren Hilfe die Abhängigkeit von Erwerbsarbeit soweit wie möglich reduziert werden soll. Zum Hamburger Projekte-Verbund gehören bisher - neben dem Umsonstladen als Kernaktivität – ein Kleinmöbellager, ein Bildungsprojekt (die Freie Uni Hamburg), eine Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt, eine Theoriegruppe, eine Textilgruppe und ein paar Ein-Personen-Projekte. Für die Aktiven in den Projekten sind sämtliche Dienstleistungen und Dinge aus allen Projekten kostenlos. Anderen Nutzern werden sie gegen eine Aufwandsspende zur Deckung der Kosten, die deutlich unter den Marktpreisen liegt, zur Verfügung gestellt. Über die weitere Aneignung von Fähigkeiten soll allmählich eine Produktion für den Selbstbedarf der Projektgemeinschaft entwickelt werden. Eine praktische Verbindung mit Kommunen und Projekten nicht-kommerzieller Landwirtschaft wird angestrebt. Auch in anderen Umsonstläden wird über dieses und ähnliche Modelle diskutiert.

Kritik
An den Umsonstladen-Projekten wird kritisiert, dass sie nur sehr eingeschränkt zur Bedürfnisdeckung geeignet seien. Kritik bezieht sich auch darauf, dass solche Projekte auf eine Überfluss produzierende Gesellschaft angewiesen seien und durch sie keine Alternative zum kapitalistischen System entwickelt werden könne. In diesem Zusammenhang wird die Auffassung vertreten, dass Umsonstläden als unentgeltliche „Sozialstationen“ dort einspringen würden, wo sich der Staat aus sozialer Verantwortung zurückgezogen habe. Die meisten Aktiven in den Umsonstläden lehnen eine solche Einschätzung der Projekte allerdings ab und sehen in diesen hingegen einen Beitrag zur Selbsthilfe und Solidarität im Alltag. Sie weisen darauf hin, dass viele Umsonstladen-Aktive anfangs Besucher gewesen wären. Als weiterer Kritikpunkt wird geäußert, Umsonstläden würden lediglich eine „Geiz ist geil“-Mentalität und den „Hamstertrieb" vieler Besucher bedienen. Die daher von einigen Umsonstläden eingeführten Reglementierungen der Nutzung (z. B. durch die 3-Teile-Regel) werden allerdings von einigen als Verstoß gegen den Sinn der Umsonstläden gesehen.

Dagegen wird von anderen Umsonstläden-Aktiven (u. a. in Hamburg, im ersten Umsonstladen in Hamburg-Altona, gegründet am 1. März 1999) betont, dass es diese schroffe Warenwert-Orientierung von Nutzerinnen und Nutzern zwar gäbe. Aber die Aktiven könnten in der Alltagspraxis in vielen Gesprächen immer wieder erklärend und mäßigend darauf einwirken. Durch Praxis und begleitendes Gespräch könnte das Verständnis für ein gemeintes frei verknüpftes Geben und Nehmen (also die Orientierung an der Nützlichkeit der Dinge) gefördert werden.

Auch die 3-Teile-Regel sei von vorn herein von einigen Umsonstläden als praktische Mengenbegrenzung mit ausgedacht und praktiziert worden. Sie würde dort nicht als "Reglementierung" begriffen.

Quelle
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Kater


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« Antworten #7 am: März 29, 2008, 14:41:37 »

paßt zwar nicht ins "Hauptstadt"-Forum, aber zu Regenwurm´s Beitrag:

Zitat
Geben, nehmen, glücklich sein
Konsum ohne Geld und Reue: In Jerusalem floriert ein Markt, auf dem alles umsonst ist
Inge Günther

JERUSALEM. Es sieht aus wie auf dem Flohmarkt. Aber nicht ein Schekel, geschweige denn anderes Geld wechselt den Besitzer. Auf diesem Basar ist alles umsonst. Kleider, Schuhe, Haushaltsartikel, Spielsachen, Krimskrams. Michal beispielsweise hält einen Teddybär im Arm. Die junge Frau liebt Plüschtiere, sie besitzt etliche. Aber jetzt überlegt sie, ob sie auch noch diesen Teddy wirklich haben muss.

Adi Livni kennt das Phänomen. "Gerade wenn etwas nichts kostet, überlegen die Leute oft, ob sie es wirklich brauchen", sagt sie. Die Idee, dem kapitalistischen Konzept einen "freien Markt" im wortwörtlichen Sinne entgegenzusetzen, erzielt bei vielen Nutznießern den gewünschten Effekt. "Es macht den Leuten bewusster, was sie konsumieren", sagt Livni. Die 22-jährige Politologie-Studentin gehört zu den Betreibern des Markt-Experiments. Einmal im Monat, immer vor dem letzten Wochenende, wechseln Dinge im Sergei-Hof des russischen Viertels die Besitzer. Der Markt ist aber keine Tauschbörse, jeder gibt und nimmt nach Belieben. Die einzige Regel ist, dass es nicht mehr als 15 Artikel sein dürfen, die man nach Hause trägt. Jeder soll etwas bekommen.

Schuk-Hofschi-Schi nennt sich das Projekt. Das ist ein hebräisches Wortspiel, das in etwa "freier Markt am Freitag" bedeutet. Natürlich ist dieser Markt besonders attraktiv für die, die nichts haben. Und es gibt sie reichlich in Jerusalem, der Stadt mit dem höchsten Armenanteil in Israel. Manche rollen gleich mit dem Einkaufswagen vom Supermarkt an. Andere, vor allem die älteren Frauen, blicken verschämt drein, wenn sie etwas einpacken. Auch intellektuelle Konsumkritiker, linke Globalisierungsgegner und ökologische Vorreiter, denen es an Kleingeld in der Tasche nicht mangelt, sind hier vertreten. "Es ist ein soziales Ereignis, das unterschiedliche Leute zusammenbringt", begeistert sich beispielsweise Elad. Er habe eigentlich nichts gegen den Kapitalismus, sagt er. Aber er vermisst den Zusammenhalt, den es seiner Meinung nach in der israelischen Gesellschaft früher einmal gegeben hat. Deshalb gefällt es ihm, einen Platz zu kennen, wo "im Winter heiße Suppe und im Sommer etwas Kaltes für umsonst ausgeschenkt wird".

Auch das Geben macht hier, auf dem Schuk-Hofschi-Schi, besonders viel Spaß. Eben erst hat eine schicke Besucherin einen weißen Spitzenrock an die Leine für modische Kleidung gehängt, schon ist das gute Stück weg. Die Spenderin freut sich, dass das nie getragene Teil "nicht mehr in meinem Kleiderschrank stört". Derweil sind auch Zohara und Meir fündig geworden. Sie trägt ein paar T-Shirts für ihn auf dem Arm. Eine Ausnahme, sagen sie. Sie kommen fast jedes Mal her, aber manchmal gebe es "zu viel Mist". Damit ist allerdings nicht das außergewöhnlichste Angebot gemeint, das hier je zu haben war: Würmer für den Kompost.


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/vermischtes/736750.html
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Efeu


Beiträge: 598



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« Antworten #8 am: März 30, 2008, 00:06:07 »

Zitat
Original von Nestbeschmutzer
Dann entdecke ich unter den Kirchen, die evangelische und die katholische. Kirche, welche Jahr für Jahr diesem Land jedes Jahr Abermillionen durch Kirchensteuer/Spenden/Erbschaften/unterschiedlichste Subventionen etc. machen. Ein bestimmten Betrag für ihre Imagepflege wieder reinvestieren und der große Rest verschwindet auf nimmerwiedersehen nach Rom.
Auch sie plündern die Staatskassen aus und sind in schlechteren Zeiten nicht bereit auf nur einen Cent zu verzichten.
Damit verschärfen/verursachen auch die Kirchen die finanziell schlechte Situation in diesem Land und sind für mich am Ende mitschuldig, wenn der Bund über Einsparmaßnahmen bei sozial schwächeren Menschen nachdenkt bzw sie durchsetzt!
Ich habe auch das Gefühl dass vielfach die Kirchensteuer gar nicht mehr wahrgenommen wird und deshalb alles wozu sich die Kirchen herablassen auch so unglaublich großzügig erscheint.
Aber durch die Geschichte ist man von der Kirche auch nichts anderes gewohnt als dass sie Wasser predigen und Wein trinken angry

Imagepflege ist alles. Wie so oft. :aggressiv>

Wie Unkraut in einem anderen Thread sehr treffend gesagt hat: Da wird
Zitat
Original von unkraut
" aus Scheiße Bonbons gemacht " .
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