Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Labournet: Philippinen - Der (arme) Mensch als Ware: 3.000 Nieren aus einem Slum...  (Gelesen 2711 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« am: Februar 17, 2007, 19:12:25 »

Labournet: VI.Internationales / Philippinen

Der (arme) Mensch als Ware: 3.000 Nieren aus einem Slum...

Die Universität der Philippinen hat jüngst eine Studie veröffentlicht, die unter anderem die Aussage beinhaltet, dass in einem einzigen Slum der Hauptstadt Manila sage und schreibe 3.000 Menschen je eine ihrer Nieren verkauft haben - Preise ab 1.400 Dollar. Das Gesundheitsministerium sorgt sich um den wachsenden Handel, der offensichtlich auch von Ärzten und Krankenhäusern betrieben wird und schon zum Auftauchen entsprechender Maklerfirmen geführt hat (das einzige, was daran verboten ist). Viele werden ins Ausland verkauft - in Japan warten 10.000 Menschen auf eine Niere...Der (englische) Bericht "RP admits ‘rampant’ traffic in human organs"

von Katrice R. Jalbuena am 8. Februar 2007 bei der "Manila Times":

http://www.manilatimes.net/national/2007/feb/07/yehey/top_stories/20070207top1.html
Gespeichert
admin
Administrator

Beiträge: 1164


« Antworten #1 am: Februar 17, 2007, 20:35:15 »

Joachim Kuehnel!!!!

Of genug wurdest Du in diesem Forum von verschiedenen Mitgliedern und von mir darauf hingewiesen, daß es hier nicht darum geht große Mengen von sich zu geben, sondern Dinge, die von Interesse und Wichtigkeit sind.

Wie oft soll hier das Sprichwort wieder hervorgeholt werden von dem, der im Glashaus sitzt!?!

Zitat
joachimkuehnel
Wer nur Zeitung mit viel Bildern und Balkenüberschriften liest, Comics mit Sprechblasen studiert und sich Videospielen hingibt, dem kann man natürlich mit anspruchsvoller Lektüre aus dem Bereich des Verbraucherschutzes überfordern. Da fehlt die Ausdauer, Durchhaltevermögen und Interesse an gesellschaftlichen Problemen.
Es ist schon eine Beleidigung, denjenigen, die Comics lesen oder Videospiele spielen, Desinteresse, Willensschwäche und wohlmöglich Dummheit zu unterstellen.

Und solche Anschuldigungen von jemandem, der sich so wenig für die Beiträge dieses Forums interessiert, daß er nichteinmal bemerkt, das seine kopierten LabourNetbeiträge bereits vor Tagen auch von einem anderen ins Forum gestellt wurden. Obiger Philippinenbeitrag zum Beispiel.

Die Fortführung dieser Unsitte betrachte ich als Respektlosigkeit vor dem Forum und seinen Unsern.
Gespeichert
Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #2 am: Februar 18, 2007, 00:35:40 »

Also zählt bei Dir der Organhandel zum normalem, soliden Geschäftsgebaren in dieser Gesellschaftsordnung und man sollte den Mantel des Schweigens drüber legen. Das ist echtes Sozialschmarotzertum der Reichen, die auf Kosten der Armen sich ihre Gesundheit erkaufen.

Zu den thematischen Mehrfachpostings:

Es wäre schön, wenn man bei Eingabe von Stichwörten in der Forumssuche nach dem Suchdurchlauf nicht sinnloser Weise gesamte Threads angeboten bekommt, wo innerhalb dessen irgendwo das Posting mit besagten Stichwörtern auftaucht, sondern die Forumssuche gleich direkt das Posting anzeigt. Wenn man dadurch die von der Suche angebotenen, mehrseitigen Threads nach der Forumssuche noch durchwühlen muß, um auf das gewünschte Posting zu stoßen, so ist das für den Nutzer eine Zumutung. Unter solchen schlechten Arbeitsbedingungen muß man thematische Doppelpostings wohl in Kauf nehmen.

Aber das dürfte nicht der Punkt sein. Dir gehts wohl eher um den Speicherplatz auf dem Server, wo dieses Forum plaziert ist, weil das Geld kostet. Das kann ich nachvollziehen. Wenn meine Postings und deren Umfang Dir zuwider sind, dann mußt Du mir nur die Leserechte, aber nicht die Schreibrechte im Forum zuweisen oder mich völlig sperren.

Genauso ist es eine Zumutung, daß der HTML-Code nicht zugelassen wird, wenn man beispielsweise eine Tabelle darstellen will. Es soll Tabellen geben, die das Editierfenster sprengen, aber immer noch im Browserfenster bleiben.

Oder es ist eine Zumutung, wenn dieses Forumprogramm einfach das vom Nutzer editierte Layout nach dem Abspeichern zerschießt (Absätze mit Leerzeile werden gestrichen und kleben nach dem Abspeichern aneinander, Links funktionieren nicht nach dem Abspeichern, weil es Worte im Link nicht akzeptiert, die per Doppelpunkt oder Bindestrich und Leerzeichen voneinander getrennt sind). Manchmal hilft beim Absatz- und Linkproblem dann das Editieren im Quellcode, aber eben nicht immer.

Mir geht's auch nicht um die Darstellung großer Informationsmengen, sondern um die Verbreitung der Informationen, die ich gelesen hatte. Wenn meine Lesemenge anderen zuviel ist, dann tut's mir um den Leser leid. Wer nicht lesen will, der soll es bleiben lassen und meine Postings übergehen.
Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 4012


« Antworten #3 am: Februar 26, 2008, 16:33:18 »

Indien: 500 Nieren von WanderarbeiterInnen und verarmten Bauern für den internationalen Organhandel entfernt


GurgaonWorkersNews no.9
Workers News from the Special Exploitation Zone


Darin u.a.: „Der Nieren-Skandal: In einer privaten Klinik Gurgaons wurden in den letzten acht Jahren 500 Nieren von WanderarbeiterInnen und verarmten Bauern für den internationalen Organhandel entfernt. Kurzer Bericht zum medizinisch-industriellen Komplex in Gurgaon.“; „Massenendlassungen im Textil-Exportsektor: Im Herbst 2007 sind mehrere zehntausend TextilarbeiterInnen der Export-Fabriken Gurgaons gefeuert worden. Offizieller Grund ist das Einknicken der Exportzahlen auf Grund der starken Rupie. Berichte aus einigen Fabriken.“; „Der Nieren-Skandal: In einer privaten Klinik Gurgaons wurden in den letzten acht Jahren 500 Nieren von WanderarbeiterInnen und verarmten Bauern für den internationalen Organhandel entfernt. Kurzer Bericht zum medizinisch-industriellen Komplex in Gurgaon.“; „Razzien gegen 'illegale' ArbeiterInnen: Kurze Pressenotiz zu Polizei-Razzien gegen 'illegale' ArbeiterInnen in Gurgaon.“; „Spontane Streiks setzen Mindestlohn durch Während die ArbeiterInnen des Textilsektors mit Massenentlassungen konfrontiert sind, versuchen ArbeiterInnen der Autozulieferer und anderer Metallbetriebe durch spontane Arbeitsniederlegungen die Zahlung des Mindestlohns durchzusetzen, z.T erfolgreich. Berichte von ArbeiterInnen aus verschiedenen Unternehmen.“; „Neuigkeiten von Fashion Express: Die Fashion Express Fabrik in Gurgaon wurde im April 2007 von den ArbeiterInnen kurzzeitig besetzt, jetzt sehen sie sich mit der Schliessung der Fabrik konfrontiert.“; „Presseschau zur entstehenden SEZ: In Gurgaon entsteht Asiens grösste zusammenhängende Sonder-Export-Zone. Zusammenfassung einiger Zeitungsmeldungen.“

http://gurgaonworkersnews.wordpress.com/

Und ähnliches bei chefduzen hier
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
Gehe zu: