Original von BlackSchaefchenJa, ich habe sogar zwei (!!) feste Schulplätze

Ich habe bisher noch nicht wirklic über einen Aufhebungsvertrag nachgedacht, da mir in diesem Fall ja mein Lohn fehlen würde.
Geld bräuchte ich natürlich schon ich ich sage mal, es fällt mir schwer, denen das auch noch in den Rachen zu werfen...
Mal sehen, wie es weitergeht....
Original von BlackSchaefchenJa, ich habe sogar zwei (!!) feste Schulplätze

Ich habe bisher noch nicht wirklic über einen Aufhebungsvertrag nachgedacht, da mir in diesem Fall ja mein Lohn fehlen würde.
Geld bräuchte ich natürlich schon ich ich sage mal, es fällt mir schwer, denen das auch noch in den Rachen zu werfen...
Mal sehen, wie es weitergeht....
Geh doch einfach mal etwas offensiver/selbstbewusster an die Sache ran (zur Not mit Hilfe der Gewerkschaft/Anwalt).
Du hast einen Schulplatz und Du hast die Möglichkeit, Dich krankschreiben zu lassen, die ganze Sache geht stark in Richtung Mobbing.
Damit hast Du schonmal eine sehr gute Verhandlungsposition gegenüber Deinem Arbeitgeber.
Der Arbeitgeber fürchtet definitiv Kosten und ganz sicher auch 'negative Öffentlichkeit' und wahrscheinlich hat er auch keinen Bock auf Diskussionen mit der Gewerkschaft.
Vorab solltest Du definitiv NICHT so ohne weiteres einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen, das kann später negative Konsequenzen haben.
Versuch doch mal folgendes : Mach einen Termin für ein VIER-AUGEN-GESPRÄCH mit Deinem zuständigen Vorgesetzten, wobei wirklich wichtig ist, dass es bei diesem Gespräch keine Zeugen/Aufzeichnungen gibt, damit Dir nichts unterstellt werden kann.
Dann redest Du Klartext : Dein Arbeitgeber will Dich loswerden möglichst ohne Kosten, soweit so gut, das läuft aber nicht.
Wenn Du Dich krankschreiben lässt (egal, ob rückwirkend oder in der Zukunft), zahlt der Arbeitgeber definitiv 6 Wochen lang per Gesetz Deinen Lohn weiter, danach (wenn Du länger als 6 Wochen krankgeschrieben bist) würdest Du ich glaube 67 Prozent Deines Gehalts von der Krankenkasse als Krankengeld bekommen, was für Dich die beste Alternative wäre.
Allein diese 6 Wochen kosten den Arbeitgeber schonmal SUMME X, die er definitiv zahlen muss.
Damit steht schonmal ein Geldbetrag in Höhe von 1,5 Monatsgehältern im Raum, den der AG auf jeden Fall zahlen muss, wenn Du Dich krankschreiben lässt und genau DAS/DIESE SUMME ist der Verhandlungsgegenstand, um den es geht, wobei DU in der STARKEN Position bist, da Du ja problemlos eine entsprechende Krankschreibung bekommen kannst.
Obendrein könntest Du Dir ja auch Hilfestellung in Form von einem Anwalt, der Gewerkschaft oder sonstigen öffentlichen Beratungsstellen (z.B. zum Thema Mobbing) holen, wobei dann natürlich immer der Firmenname Deines Arbeitgebers auftauchen wird 'und ne Menge Staub aufgewirbelt wird'.
Die für Dich beste Lösung wäre definitiv also eine Krankschreibung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses (und die kannst Du definitiv bekommen) und Du solltest in dem 4-Augen-Gespräch auch genau die Summe nennen, die Du bis Ende an Kohle bekommen würdest (die ersten 6 Wochen 100 Prozent vom Arbeitgeber, danach 67 Prozent von der Krankenkasse, macht insgesamt XXX Euro).
Nach der Darlegung dieser Tatsachen gehst Du ganz offensiv in die Verhandlungen: 'Nach meiner Lösung bekomme ich SUMME XXX, wenn ich das durchziehe, das kostet Sie (den AG) XXX EUR, wie können wir uns nun einigen ?'
Wenn Dein AG einen Aufhebungsvertrag will, sollte er schon mindestens 1-2 Monatsgehälter an Abfindung zahlen, sonst geht gar nix...
Ich bin mir sehr sicher, dass Dein AG in so einem 4-Augen-Gespräch ganz stark 'einknicken' wird und Du ganz plötzlich viel aushandeln kannst, weil er merkt, dass Du Dich schlau gemacht hast.
Natürlich brauchst Du viel Kraft und Selbstbewusstsein für so ein Gespräch, es muss auch wirklich ohne Zeugen stattfinden, sonst kommt er Dir nachher mit 'angekündigter Krankheit' oder sonstwas, dieser Weg ist wirklich ein 'Tacheles-Reden' auf Augenhöhe ohne Zeugen.
Gehst Du diesen Weg, lass Dich in dem Gespräch auf absolut gar nichts ein, schilder nur die Tatsachen ohne jede Diskussion und stell ihn vor die Wahl 'Aufhebung mit Abfindung in Höhe von XXX Euro' oder Krankschreibung bis zum Ende Deines Arbeitsvertrags.
Wenn Du Dir so ein Gespräch nicht zutraust, lass Dich auf jeden Fall erstmal so lange wie möglich krankschreiben und unterschreibe GAR NICHTS.
Ansonsten kannst Du offizielle Hilfestellung bekommen auch ohne Rechtsschutz, etc., Du kannst Dich erstmal an die Gewerkschaften wenden, die bestimmt auch irgendwo in Deiner Nähe ein Büro haben.
Und zum Thema Mobbing findest Du ganz sicher auch einige Stellen im Netz, die Dir weiterhelfen können.
Lass Dich bloss nicht verarschen/unterkriegen, ich glaube, Dein AG versucht gerade, Dich so richtig nach allen Regeln der Kunst 'über den Tisch zu ziehen'.
Da kann ich nur sagen 'wehr Dich', lass Dir das nicht gefallen und wähle den für Dich gangbaren Weg, also entweder 'selbstbewusstes 4-Augen-Gespräch' oder erstmal krankschreiben lassen und gleichzeitig 'offizielle Stellen' (GW, Anwalt, etc.) in's Boot holen.
Auf GAR KEINEN FALL solltest Du 'klein beigeben' und einfach so gehen ohne Abfindung und irgendwas, Du hast 'viel bessere Karten', als Du denkst...