Original von BlackSchaefchen
Hallöchen!!!
Ich weiß nicht, ob Ihr meinen anderen Thread schon gelesen habt....wenn nicht nochmal in Kurzform:
Bin seit 7 Jahren in einer Firma, das Arbeitsverhältnis war nie das Beste aber es war erträglich.
Ich habe mich nun vor einigen Monaten dafür entschieden eine schulische Ausbildung zu machen und zum 30.06. gekündigt.
Dann fing der Stress richtig an, mir wurden Sachen unterstellt die ich nicht gemacht habe, ich wurde für jeden Kleinkram verantwortlich gemacht etc.Bin zum Schluß mit schlimmen Magenschmerzen zur Arbeit gegangen und letztendlich bin ich dann zum Arzt, weils nicht mehr ging.
Bin nun bis einschließlich nächste Woche Samstag (21.04.) krankgeschrieben, und laut meinem Arzt wäre es kein Problem, mich bis zum Ende meines Arbeitsverhältnisses krank zu schreiben.
Möchte da auch nicht wieder hin.....
Meine Frage ist nun, ob mir was von Seiten des AG passieren kann, wenn ich während meiner Krankheit abwesend bin.Kein Urlaub oder so sondern Wohnungssuche in einer anderen Stadt.Mein Arzt hat mir ja was Psychisches bescheinigt, auch wenn die das auf der Arbeit nicht genau wissen.
Hat da jemand Ahnung???
Liebe Grüße, das Schaefchen
Ich denke mal, dein AG kann Dir gar nix, da Du wegen psychischen Sachen krankgeschrieben bist, die mit dem Arbeitsplatz/der Arbeit zusammenhängen.
Eine Krankschreibung heisst ja nicht, dass Du Hausarrest hast oder so, Du sollst halt zusehen, dass Du Dich auskurierst, was in Deinem Fall ja schon bedeutet 'möglichst nicht mit den Problemen Deines EX-Arbeitsplatzes konfrontiert werden', da Dich genau dieser Arbeitsplatz/die Arbeitsverhältnisse erst krank gemacht haben.
Wärst Du z.B. Kurierfahrer/Taxifahrer/Fernfahrer und hättest einen Gipsarm, könnte Dir auch kein AG was, wenn er Dich abends inner Kneipe beim Zechen treffen würde. Zechen kannst Du auch mit einem Arm (und es schadet auch nicht deinem Gipsarm/behindert nicht die Genesung), arbeiten kannst Du trotzdem nicht, weil mit Gipsarm schlecht Autofahren ist...
Auch gibt es keinerlei Bestimmung, die besagt, dass Du während einer Krankschreibung erreichbar oder zuhause sein musst.
Probleme gäbe es nur, wenn Du z.B. mit einem Rückenleiden krankgeschrieben bist und Dich Dein AG auf einer Baustelle beim Steine schleppen erwischen würde oder so...
In Deinem Fall sehe ich kein Problem und Du solltest Dich auf jeden Fall auch bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses krankschreiben lassen.
Wie im anderen Thread schon angedeutet bin ich der Meinung, dass Du ohnehin längst nicht 'alle Deine Karten ausgespielt hast'.
Diese letzte Karte der Krankschreibung aus psychischen Gründen solltest Du jetzt aber wirklich voll ausspielen und nicht einknicken, der AG kann Dir im Zweifel gar nix und selbst wenn er versuchen sollte, noch irgendwie Druck auszuüben, vergiss es, lass Dich nicht einschüchtern und zieh Dein Ding durch...