chefduzen.de - Forum der Ausgebeuteten

Sozial & Gesundheitswesen => Soziale Einrichtungen => Thema gestartet von: Heimkind1945 am 09. Juni 2007, 14:47:37



Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Heimkind1945 am 09. Juni 2007, 14:47:37
(XXXXX)


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: admin am 19. Juni 2007, 22:18:26
Mir sind einige Anti-Martin-Mitchell Seiten bekannt.

Martin Mitchell hat zu Beginn hier Unmengen Infos hinterlassen und auch andere User beleidigt. Ich habe zu ihm Kontakt aufgenommen und ihm gesagt zur Teilnahme an diesem Forum sei es nötig Artikel auf eine lesbare Länge zu kürzen und für zusätzliche Infos Links einzustellen. Beleidigungen würden zu einer Sperre führen. Herr Mitchell hat sich bisher an diese Forenregeln gehalten.

Sein Anliegen gehört jedenfalls in das Spektrum der Diskussionen, die hier im Forum behandelt werden.

Ich kenne weder Herrn Mitchel persönlich, noch seine Widersacher. Die Anti-Michell Seiten sind von einem inbrünstigen Haß geprägt und verlieren sich ebenfalls in epischer Länge. Und dort mokiert man sich darüber, seine Schadensersatzforderungen (und die anderer) seien zu hoch angesetzt. Ich kann nicht beurteilen inwieweit die Erlebnisse in der Kindheit zu seelischen Schäden von Herrn Mitchell und seinen Widersachern geführt haben. Die Auseinandersetzung unter den ehemaligen Heimkindern erscheinen mir wie einfaches Mobbing und sind in keinster Weise produktiv. Sollte versucht werden diese Selbstzerfleischung bei chefduzen.de fortzusetzen, werden die Moderatoren dies unterbinden.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: auchdasnoch am 11. Oktober 2007, 12:10:09
Hallo Heimkind1945
Ich kann Dir eine gute Seite empfehlen.Sie heisst intervictims.de.Eine bescheidene Frage habe ich allerdings noch.Warum erstattet die Frau keine Anzeige???Wenn Sie wirklich ein " Cyberstalkingopfer " ist,hat sie auch gute Chancen,zu Ihrem Recht zu kommen!!!Ich persönlich glaube diese Geschichte nicht so ganz.Da ich Fr.Z.persönlich kenne,sage ich nur VORSICHT,denn sie kann auch  :aggressiv> werden.

 :cheer: :cheer: :cheer:


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: flipper am 11. Oktober 2007, 21:48:09
http://www.tu-chemnitz.de/phil/leo/rahmen.php?seite=r_medn/kittler_webwahrheit.php


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: auchdasnoch am 09. November 2007, 22:06:18
:froehlich>
Hallo Heimkind1945,
wolltest Du nicht über Cyberstalking diskutieren? ?(


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 17. Januar 2008, 07:26:53
Ich bin mir ganz sicher - Die EKD unterstützt diese Angriffe des Schmähseitenbetreibers und seinen Mitpöblern auf mich auf keinen Fall!!!

Ich hab besseres zu tun. Von mir jetzt hier zur Verfügung gestellt:

KURZNACHRICHTEN betreffend "Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer" in der Marquee (im Laufschritt) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org

NEWS-FLASH re "former wards of the state institutionalised in church and state homes in the former West-Germany" in the marquee (running text) @ http://www.care-leavers-survivors.org
 
AUF BUNDESEBENE - Die SPD im Bundestag schlägt zur Experten-Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages am 21.1.2008 folgende Personen vor:
(i) Jugendhilfe, Heimaufsicht: Prof. Dr. Christian Schrapper, Uni Koblenz, Prof. Dr. Manfred Kappeler;
(ii) Gerichtsentscheide, Sorgerecht: Dr. Thomas Meysen, Prof. Dr. Johannes Münder;
(iii) Rentenversicherung: Ein Vertreter des Bundesarbeitsministeriums, ein Vertreter der Deutschen Rentenversicherung.    
 
AUF LANDESEBENE - Schleswig-Holstein - 19.01.2008: Betroffene der damaligen Fürsorgeerziehung treffen sich zum Gespräch mit Sozialministerin Gitta Trauernicht.    
 
AUF LANDESEBENE - Nordrhein-Westfalen - Landschaftsverband Rheinland (Köln) will Fürsorgeerziehung-Geschichtsaufarbeitung - anhand existerendem Archivmaterial - vornehmen und veröffentlichen (die Frage ob auch ehemalige Zöglinge selbst jetzt Zugang zu ihren Akten bekommen werden, ist noch nicht beantwortet worden).
 
Mit freundlichen Grüßen aus Down Under
Martin Mitchell
( "Rechercheur", "Ehemaliges Heimkind", "Engagierter Bürger", "internet victim", "Beschwerdeführer", und jetzt auch "Kläger" )

Dieser Post hier wurde getätigt von Martin Mitchell in Australien ( Jugendamtsopfer - BRD-Heimerziehungsopfer - Ehemaliges Heimkind - westdeutscher Zwangsarbeiter / forced labourer - Fürsorgehäftling - Jahrgang 1946 - entflohen / ausgewandert nach Australien in 1964 ), Betreiber der unabhängigen Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org – ausschließlich eine nichtkommerzielle, ehrenamtlich von einem 61-jährigen (am 28.07.1946 in West-Berlin geborenen) "Ehemaligen Heimkind" betriebene Heimerziehungsforschung.s-, Geschichtsaufarbeitung.s-, Aufklärung.s- und Hilfeleistung.s- Webseite ist und wertvolle Öffentlichkeitsarbeit leistet – die über jede der folgenden Domain-Namen aufrufbar ist: http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.heimkinder-ueberlebende.info / http://www.care-leavers-survivors.org / http://www.care-leavers-survivors.info / http://www.care-leavers-survivors.net / http://www.diakoniefreistatt.de.vu / http://www.freistatt.de.vu / http://www.heimkinder.eu / http://www.heimkinder-community.eu / http://www.ex-heimkinder.eu ; und dazu gehört auch der "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com und der "Heimkinderopfer2 Blog" @ http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com .
__________________________________________________

Die Wahrheit und Wahrhaftigkeit sind etwas sehr schönes!
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit! Sie bedarf ständiger Wachsamkeit!

The price of freedom is eternal vigilance!


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Hexenbändiger am 17. Januar 2008, 12:44:13
Was dass mit irgendwelchen bescheuerten Heimkinder-Seiten, und dieser hässlichen läster-Seite über irgendeine Frau?
Man man man, der muss ja nen richtigen Schlag weg haben.
Ich denke, der Ersteller hat jede Menge Frust, ist aber ne totale Pussy, und weiß nicht anders ihn auszulassen. Jemand, der selbst vor nem kleenen, pubatären Jugendlichen weglaufen würde, und aufn Boden guckt, wenn ihn jemand anguckt. Hat mit sicherheit irgendein Kindheitstrauma, is womöglich noch n perverser. So ne Leute machen mich krank.
Also ich kann nur dazu sagen: Wenn das jemand mit mir machen würde; Einfach vorn Kop` haun. Und wenn ich n Weib wäre; Einfach vorn Kop` haun lassen. Das ist wahrlich die effektivste Methode in meinen Augen. Gewalt versteht jeder in dieser Hinsicht. Ich meine: DAS IST DAS INTERNET.
Wenn jemand anonym vorgeht, ist es relativ schwierig ihn auszumachen. Dennoch möglich. Doch dieser Mensch will gesehen werden. Er will, dass die Leute über ihn reden. Er will, dass die Leute denken, er stelle was dar. Ob positiv, oder negativ ist für ihn zweitrangig.
Der braucht kein Gerichtsverfahren. Der müsste mal mit der gewaltigen Portion Realität konfrontiert werden. Die Justiz kann nix ändern an seiner kranken Fantasie.               :aggressiv>


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 18. Januar 2008, 06:36:25
Peace brothers and sisters, peace ! Let us keep peace !

Ob Man oder Frau, ob im Osten oder Westen, ob im Süden oder Norden, laßt uns unbedingt Frieden bewahren !

Keine Ausschreitungen zu Gewalttaten bitte ! Und keine Aufrufe dazu !

Ich distanziere mich ausdrücklich von jeglichen solchen Aufrufen, von wem auch immer sie stammen oder herstammen mögen.

Mit freundlichen Grüßen aus Down Under
Martin Mitchell
( "Rechercheur", "BRD forced labourer", "Ehemaliges Heimkind", "engagierter Bürger", "internet victim", "Beschwerdeführer", und jetzt auch "Kläger" )

Dieser Post hier wurde getätigt von Martin Mitchell in Australien ( Jugendamtsopfer - BRD-Heimerziehungsopfer - Ehemaliges Heimkind - westdeutscher Zwangsarbeiter / forced labourer - Fürsorgehäftling - Jahrgang 1946 - entflohen / ausgewandert nach Australien in 1964 ), Betreiber der unabhängigen Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org – ausschließlich eine nichtkommerzielle, ehrenamtlich von einem 61-jährigen (am 28.07.1946 in West-Berlin geborenen) "Ehemaligen Heimkind" betriebene Heimerziehungsforschung.s-, Geschichtsaufarbeitung.s-, Aufklärung.s- und Hilfeleistung.s- Webseite ist und wertvolle Öffentlichkeitsarbeit leistet – die über jede der folgenden Domain-Namen aufrufbar ist: http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.heimkinder-ueberlebende.info / http://www.care-leavers-survivors.org / http://www.care-leavers-survivors.info / http://www.care-leavers-survivors.net / http://www.diakoniefreistatt.de.vu / http://www.freistatt.de.vu / http://www.heimkinder.eu / http://www.heimkinder-community.eu / http://www.ex-heimkinder.eu ; und dazu gehört auch der "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com und der "Heimkinderopfer2 Blog" @ http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com .
__________________________________________________

Die Wahrheit und Wahrhaftigkeit sind etwas sehr schönes!
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit! Sie bedarf ständiger Wachsamkeit!

The price of freedom is eternal vigilance!


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 19. Januar 2008, 08:55:11
1.) Ist Kritik an der von aus Australien aus betriebenen HeimkinderSeite http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.care-leavers-survivors.org berechtigt?

2.) Ist was gegen den Australier Martin Mitchell von namentlich bekannten in Deutschland ansässigen Personen im Internet betrieben wird, nicht vielmehr der weitaus schlimmste Fall von "Mobbing" und "Stalking" und "mit vorsätzlich böswilliger Absicht" ein Versuch "Rufmord" an ihm zu begehen?

Wenn es wirklich notwendig wäre jemanden zurechtzuweisen, wäre es doch wohl das Beste ..., oder nicht?

Wenn der ca 35 jährige, in Berlin-Marzahn-Hellersdorf ansässige kommerzielle Webseitenbetreiber, Mike J***, meint, nirgendwo, seinen Besuchern etwas vortäuschen zu wollen, warum setzt er nicht überall auf seinen eigenen kommerziellen Webseiten [ ungefähr 18 in Anzahl, die alle auf dem gleichen von ihm von ARTFILES in Hamburg gemieteten Server liegen: IP 80.252.97.202 ] einfach einen direkten Link zu der ( seiner Meinung nach ! ) 'äußerst verwerflichen Webseite des Australiers Martin Mitchell' http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.care-leavers-survivors.org , damit sich jeder selbst diese Webseite mal genau ansehen kann und den gesamten Inhalt uneingeschränkt studieren kann, um zu seinen / ihren eigenen Schlußfolgerungen zu kommen und, jeweilig, seine / ihre eigenen Entscheidungen treffen zu können?

... fragt Martin Mitchell.
__________________________________________________

Die Wahrheit und Wahrhaftigkeit sind etwas sehr schönes!
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit! Sie bedarf ständiger Wachsamkeit!

The price of freedom is eternal vigilance !


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 09. Februar 2008, 07:46:47
Es ist, meines Erachtens, bemerkenswert, wie einige Webseiten, dessen Betreiber vorgeben "Ehemaligen Heimkindern" zu helfen / helfen zu wollen – durch das Stillschweigen darüber und das Verschweigen  bestimmter ausschlaggebender Themen – es ablehnen über die Fortschritte in Aufklärung und Aufarbeitung, und ein sich Nähern der verschiedenen beteiltigten Parteien, zu berichten, das besonders seit der Veröffentlichung des Sachbuches "Schläge im Namen des Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in Bundesrepublik" (Peter Wensierski) unaufhaltsam voranschritt:
 
1.) re "Ehemalige Heimkinder" @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/DER-PARITAETISCHE-Gesamtverband-berichtet-.-re-Pressekonferenz-am-21.01.2008-nach-der-3.-Anhoering-vor-dem-Petitionsausschuss-des-Deutschen-Bundestages-re-Ehemalige-Heimkinder.html
 
2.) re "Ehemalige Heimkinder" @  http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Online-DOMRADIO-Bericht-vom-22.01.2008-re-Pressekonferenz-mit-Wissenschaftlern-und-Anwalt-der-ehemaligen-Heimkinder-der-alten-Bundeslaender-nach-3.-Petitionsausschussanhoerung.html
 
3.) re "Ehemalige Heimkinder" @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Junge-Welt-online-23.01.2008-.-Bericht-von-Jana-Frielinghaus-.-Tausende-Einzelfaelle-von-systematischer-Misshandlung-und-Arbeitsausbeutung-in-der-damaligen-BRD-Heimerziehung.html
 
4.) re "Ehemalige Heimkinder" @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Junge-Welt-online-23.01.2008-.-Bericht-von-Jana-Frielinghaus-.-Tausende-Einzelfaelle-von-systematischer-Misshandlung-und-Arbeitsausbeutung-in-der-damaligen-BRD-Heimerziehung.html
 
5.) re "Ehemalige Heimkinder" @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ZIBB-Tatsachenbericht-vom-25.01.2008-.-Entschaedigung-fuer-ehemalige-Heimkinder-.-Beitrag-von-E.Wagner-.-Damalige-Erziehungsheime-sowohl-wie-auch-heutige-Erziehungscamps-in-der-Kritik.html
 
6.) re "Ehemalige Heimkinder" @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Artikel-in-Sueddeutsche-Zeitung-.-sueddeusche.de-.-14.11.2007-.-Schleswig-Holstein-.-Ehemaliges-Jugendheim-Glueckstadt-.-Schlaege,-Zwangsarbeit-und-Nazi-Uniformen-bis-1974.html
 
7.) re "Ehemalige Heimkinder" @ FDP im Deutschen Bundestag – ACKERMANN, MdB: Erlittenes Unrecht ehemaliger Heimkinder anerkennen und aufarbeiten
@ http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_websiteprog.php/_c-649/_lkm-566/_nr-9732/kids-a:1:%7Bi:694%3Bi:5781%3B%7D/i.html
 
8.) re "Ehemalige Heimkinder" Die Position der GRÜNEN und ihr diesbetreffendes "Eckpunktepapier" vom 24.04.2007 @ http://www.josef-winkler.de/der_presseservice/presse_infos/index.html?no_cache=1&expand=433&cHash=fb5ae91003
 
Diese Beobachtung wird gemacht von dem ehrenamtlichen Rechercheur und Berichterstatter, "Ehemaliges Heimkind“ und "Engagierter Bürger" Martin Mitchell, Betreiber von Heimkinder-Ueberlebende.org @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.care-leavers-survivors.org

Jetzt müssen wir alle natürlich besonders aufpassen, daß nicht auch dieser Thread in diesem Forum von den uns allen bekannten Trolls, Störern und Querulanten zerstört wird. Denn diese Trolls, Störer und Querulanten – besonders dann, wenn sie sich jetzt wieder andere, neue Namen zulegen, und in Schafspelzen verkleidet auch hier auftreten – werden aber nicht so einfach und auch nicht sofort erkennbar sein !!! Sie werden es sicherlich auch hier versuchen, auf viele verschiedene Weisen, einschließlich "ehemalige Heimkinder bei ihrem bürgerlichen Namen nennen" oder anderweitig "identifizieren", "anpirschen" und "nachstellen", "Diskussionfaden mit unsachlichen und unbedeutsamen Dingen vollstopfen", "vom Thema ablenken", "alles und jeden angreifen", "mobben", "beleidigen", "traumatisieren", "vortäuschen", "einen Trotzanfall oder Wutanfall haben oder vorspiegeln", "dum spielen", "nachdem eine Diskussion in Gang gekommen ist, Beiträge einfach wieder löschen" und vieles, vieles mehr – auch nachzulesen @ http://www.internetvictims.de .  Es bedürfte schon beinahe einem speziell eingerichteten Counter Intelligence Service um all solchen perfiden Methoden vorzubeugen und solche gezielten Angriffe gegen "Ehemalige Heimkinder" abzuwehren und sofort im Keim zu ersticken.
___________________________________________________________________
"Mit der Dummheit kämpfen sogar die Götter vergebens." Friedrich Schiller

"Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die im Irrtum verharren, das sind die Narren." Friedrich Rückert


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: momo13 am 11. Februar 2008, 12:48:41
Da steht für mich die Frage im Raum:

wer greift hier eigentlich wen an??????
Ziemlich undurchsichtige Geschichte.
momo13


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 16. Februar 2008, 07:59:21
Australische Regierung entschuldigt sich. Wann wird DEUTSCHE Regierung diesem Beispiel folgen?

Unter anderen deutschen Medien ...

berichtet die TAZ am 13.02.2008 "Australien entschuldigt sich - Albtraum der Aborigines" @ http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/albtraum-der-aborigines/?src=SZ&cHash=592726b515

berichtet die FAZ am 13.02.2008 http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EE987F257FADB437389D58F279EB4DA56~ATpl~Ecommon~Scontent.html "Australien entschuldigt sich bei Aborigines - „Beflecktes Kapitel in der Geschichte unseres Landes“"

berichtet die SUEDDEUTSCHE ZEITUNG am 13.02.2008 "Ureinwohner in Australien - Historische Entschuldigung" @ http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/74/157653/

berichtet der STERN am 13.02.2008 "Australien - Aborigines akzeptieren Entschuldigung" @ http://www.stern.de/politik/ausland/:Australien-Aborigines-Entschuldigung/611030.html?id=611030
 
berichtet der TAGESSPIEGEL am 13.02.2008 "Regierungschef entschuldigt sich bei Ureinwohnern" @ http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Australien-Aborigines;art123,2475784

Der vollständige Text der Entschuldigung der Australischen Bundesregierung, IN ENGLISCH, ist hier zu finden @ http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7242057.stm

Der vollständige Vortrag des australischen Premierministers Kevin Rudd, diesbetreffend, im Australischen Parlament, IN ENGLISCH, ist in der offiziellen Niederschrift im HAZARD zu finden @ http://www.aph.gov.au/house/Rudd_Speech.pdf

Mein Kommentar zu diesem historischen Ereignis in Australien, und zu den deutschen Medien-Reportagen darüber, ist dieser:

Entschuldigung bei denen gegen die man sich vergangen hat.

Was die Entschuldigung der Australischen Bundesregierung bei den australischen Ureinwohnern betrifft, so ist dies ein willkommener ERSTER SCHRITT !!!
 
Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer wollen wissen:
 
Und wann wird sich die DEUTSCHE Bundesregierung bei IHREN Opfern entschuldigen, den vielen Hunderttausenden der ihren Eltern entrissenen und institutionalisierten Kinder und Jugendlichen, misshandelt und ausgebeutet in der damaligen Heimerziehung in kirchlichen sowohl wie auch staatlichen Heimen und FÜRSORGEANSTALTEN im "Wirtschaftswunderland Westdeutschland"?
 
Von der DEUTSCHEN Bundesregierung hört man nur ohrenbetäubendes Schweigen diesbetreffend !
 
Dieser Beitrag wurde getätigt von einem solchen "Ehemaligen Heimkind", Martin Mitchell, der vor 43 Jahren nach Australien ausgewandert war um diesen Qualen, dieser Folter und dieser Ausbeutung in DEUTSCHEN FÜRSORGEHÖLLEN zu entkommen. Heute ist Martin Mitchell (seit dem 17.06.2003) der Betreiber der unabhängigen Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org – ausschließlich eine nichtkommerzielle, ehrenamtlich von einem 61-jährigen (am 28.07.1946 in West-Berlin geborenen) "Ehemaligen Heimkind" betriebene Heimerziehungsforschung.s-, Geschichtsaufarbeitung.s-, Aufklärung.s- und Hilfeleistung.s- Webseite, die wertvolle Öffentlichkeitsarbeit leistet – die über jede der folgenden Domain-Namen aufrufbar ist: http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.heimkinder-ueberlebende.info / http://www.care-leavers-survivors.org / http://www.care-leavers-survivors.info / http://www.care-leavers-survivors.net / http://www.diakoniefreistatt.de.vu / http://www.freistatt.de.vu / http://www.heimkinder.eu / http://www.heimkinder-community.eu / http://www.ex-heimkinder.eu ; und dazu gehört auch der "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com und der "Heimkinderopfer2 Blog" @ http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com .

Und falls die DEUTSCHE Bundesregiering nicht weiß was es mit solch einer ENTSCHULDIGUNG auf sich hat oder wie man sich unter den gegebenen Verhältnissen und Umständen entschuldigt, kann sich die DEUTSCHE Bundesregiering, u.a., hier darüber informieren (bedarf aber guter ENGLISCH-Kenntnisse):

1.) "How to Apologize for Serious Wrongdoing against Children in Institutional Care" : "Institutional Child Abuse - Apologising for Serious Wrongdoing: Social, Psychological and Legal Considerations" @ http://web.archive.org/web/20031228080720/http://www.lcc.gc.ca/en/themes/mr/ica/2000/html/apology.asp

2.) Menschenwürde zurückgeben : "Restoring Dignity - Responding to Child Abuse in Canadian Institutions" : "Law Commission of Canada, Restoring Dignity: Responding to Child Abuse in Canadian Institutions", u.a. jetzt auch hier zu finden @ http://www.austlii.edu.au/au/journals/MurUEJL/2001/28.html ; und siehe auch hier @ http://dspace.dal.ca/dspace/bitstream/10222/10439/1/Restoring%20Dignity%20Report%20Summary%20EN.pdf und hier @ http://humanrights.gov.au/social_justice/conference/movingforward/speech_desrosiers.html

3.) "The Politics of Official Apologies", Melissa Nobles, ISBN 9780521872317, Cambridge University Press, Buch-Angebot und kurze Rezensionen @ http://www.cambridge.org/us/catalogue/catalogue.asp?isbn=9780521872317

Ich hoffe der DEUTSCHEN Bundesregierung hiermit geholfen zu haben sich ebenfalls dazu zu entscheiden sich bei IHREN Opfern zu entschuldigen.
__________________________________________________
Die Wahrheit und Wahrhaftigkeit sind etwas sehr schönes!
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit! Sie bedarf ständiger Wachsamkeit!

The price of freedom is eternal vigilance!


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: momo13 am 16. Februar 2008, 14:48:01
Unter anderem deutsche Medien.............
alles, was du hier bringst kennen wir schon. Einige von uns haben Radio oder Fernsehen........
was soll das alles????????? ?(


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: mousekiller am 16. Februar 2008, 18:11:25
Hallo Momo,

ich fürchte, auf deine Fragen in diesem Thread wirst du keine Antwort bekommen.

Ich habe es bereits vor langer Zeit versucht - vergeblich.

Seinen Einsatz in allen Ehren, allerdings sehe ich das mittlerweile zwiespältig. Wenn du mehr wissen willst, dann google einfach mal und mach dir selbst ein Bild.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen. Du kannst mir auch gern eine PM schreiben.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: momo13 am 16. Februar 2008, 18:26:18
Hallo mousekiller,
schön, das da jemand meiner Meinung ist, danke!
Vor allem verstehe ich nicht, was die Entschuldigung der australischen Regierung mit den hiesigen Heimkindern zu tun hat!?
Das sind doch zwei Paar Schuhe und hat ja so garnichts miteinander zu tun.

Ich habe das Gefühl, so ab und an muß sich mal jemand in Erinnerung bringen
und will beachtet werden. Okay, aber eher ein Fall für ein Psychologie Forum.
Wenn Fakten kämen, oder nachprüfbare Hinweise auf Fortschritte oder Stillstand  der Angelegenheiten der ehemaligen Heimkinder, könnte ich das ja noch nachvollziehen----aber es sind immer nur Wiederholungen ganzer Seiten, mit vielleicht einem neuen Satz.
Das nervt!


momo 13


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Hartzhetzer am 17. Februar 2008, 07:50:00
Zitat
@momo13
Vor allem verstehe ich nicht, was die Entschuldigung der australischen Regierung mit den hiesigen Heimkindern zu tun hat!?
Das sind doch zwei Paar Schuhe und hat ja so garnichts miteinander zu tun.
Natürlich hat das keinen direkten Zusammenhang, ich denke mal, das er es so meint:

Wenn die Australische Regierung soviel Schuldeinsicht und Anstand besitzt sich für ihre, ich nenne es jetzt mal Verbrechen zu entschuldigen, dann sollten andere Regierungen diesem Beispiel folgen.

Ansonsten habe ich mir mal alle Beiträge von @Martin Mitchell hier im Forum angeschaut. Daher:

Zitat
@mousekiller
allerdings sehe ich das mittlerweile zwiespältig
Stimmt, das soll jetzt keine Beleidigung sein, die Länge und Farbenspiele sind die eine Seite, würde ich mal noch als Individualismus bezeichnen, jedoch wird die zweifellos tragische Geschichte dieser Heimkinder durch Wiederholung der Texte nicht Interessanter.

Interessanter meine ich jetzt nicht in Form des Inhaltes als solches (es ist sehr Traurig wenn Menschen so erniedrigt werden), sondern das ich mir einmal alles durchlese und dann Bescheid weiß.
Wenn dann jedoch bei Verschieden Themen zum größten Teil alles wiederholt wird bewirkt das genau das Gegenteil von dem was man erreichen will. Die anderen fangen dann an solche Beiträge gezielt zu überlesen, weil sie den Inhalt schon kennen.
In Anbetracht der Tragweite und Traurigkeit dieser menschlichen Schicksale ist sowas dann keine Hilfe mehr für die Betroffenen sondern wie schon gesagt bewirkt es genau das Gegenteil.

@Martin Mitchel ich will keinen Streit mit dir oder dich runtermachen etc., wenn dir mein Posting nicht passt dann ignoriere mich in Zukunft einfach. Ich wollte halt meine Meinung dazu sagen, nicht mehr und nicht weniger als das. Ich verspreche Dir auch, dass ich in Zukunft keinen weiteren Kommentar zu deinen Beiträgen abgeben werde.

Einmal seine Ansicht mitzuteilen reicht völlig aus,

mfg


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: momo13 am 22. Februar 2008, 21:20:01
zur Heimerziehung der 50ziger und 60ziger Jahre

DAS ERLITTENE UNRECHT DER OPFER IN DER HEIMERZIEHUNG 50er und 60er JAHRE IST ANZUERKENNEN UND DAS LEID IST NICHT ZU RELATIVIEREN!!


Na, das ist doch was, zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont. :)


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 18. März 2008, 03:05:03
Zitat
Original von Hartzhetzer
[ unter anderem ]
[ Das Protestieren gegen Unrecht ] “wird” “durch Wiederholung der [Protest]Texte nicht interessanter”

Was ist ein “Hartzhetzer”? – Ein “Hartzhetzer” ist “Agitator”, oder auch ein “Lobbyist”, der fortdauernd gegen das Unrecht von Hartz IV “hetzt”, “demonstriert", “protestiert” und “agitiert” , d.h. sicheinsetzt”, in der Hoffnung daß Hartz IV endlich abgeschaft wird.
 
Was ist ein “Hetzer”? – Ein “Hetzer” ist ein “Agitator”, oder auch ein “Lobbyist”.
 
Difinitionen aus dem DUDEN - Das Fremdwörterbuch 2005, Seite 36
 
agitieren
(a)     (abwertend) in aggressiver Weise [für politische Ziele] tätig sein, hetzen;
(b)     politisch aufklären, werben.
 
Agitiation
(a)     (abwertend) aggressive Tätigkeit zur Beeinflussung anderer, vor allem in politischer Hinsicht; Hetze;
(b)     politische Aufklärungstätigkeit; Werbung für bestimmte politische oder soziale Ziele.
 
Wer war “Ernst Thälman”? – “Ernst Thälman” war ein politischer “Agitator”, oder auch ein “Lobbyist”.
 
Wer ist “Hartzhetzer”? – “Hartzhetzer” ist ein politischer “Agitator”, oder auch ein “Lobbyist”.
 
Wer ist “Martin Mitchell”? – “Martin Mitchell” ist ein politischer “Agitator”, oder auch ein “Lobbyist”.
 
Was haben diese drei gemeinsam? Sie “agitieren” / “lobbyingfortdauernd für Recht und Gerechtigkeit.

Aber, um wieder darauf zurückzukommen, auf das für was “Martin Mitchell” “agitiert” / “lobbied” - und weil es zu lang ist um es hier im Volltext zu zitieren - verweise ich jetzt einfach mal auf meinen Beitrag vom 17.03.2008, 02:05 @ http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=481&start=60 wo die vollständige rechtpolitische Dissertation vom 29.02.2008 von Rechtsanwältin Renate Künast, MdB, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN zum Thema “Entschädigung für ehemalige Heimkinder” zu lesen ist, eine Dissertation, die Renate Künast mit diesem Satz abschließt: “Wünschenswert wäre bei diesem Thema, das uns alle angeht, eine Initiative aller im Bundestag vertretenen Parteien.”


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Galenit am 18. März 2008, 11:50:05
Ich habe die Anstrengung auf mich genommen die Beiträge in diesem Thread zu lesen. Und finde es einfach nur anstrengend.

Das Thema ist richtig und wichtig aber das geschreibsel ist einfach kaum lesbar. Wenn Du wirklich was tun willst und andere für Dich gewinnen willst, versuch doch mal die Texte so zu schreiben, das man keinen Augenkrebs bekommt.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. April 2008, 11:16:05
[ betreffend dem "ERSTEN", "ZWEITEN", "DRITTEN" und "VIERTEN" "TEIL" der rechtpolitischen Dissertation ( vom 29.02.2008 ) von Rechtsanwältin Renate Künast, MdB (GRÜNE), die aus "unheberrechtlichen Gründen" vom Diakonie-Forum gelöscht wurde ]

Zitat
Ehemaliges Heimkind
[ ERSTE TEIL - Entschädigung für ehemalige Heimkinder* ]

[ Künast: Entschädigung für ehemalige Heimkinder ZRP 2008 Heft 2, Seite 33-36 ]

Entschädigung für ehemalige Heimkinder*

Admin: Dieser Beitrag, wie auch die daran anschließenden Postings wurden aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht. Der oben genannte Beitrag erschien in der "Zeitschrift für Rechtspolitik" und kann dort nachgelesen werden. Da keine Genehmigung des Verlages vorliegt, ist eine Veröffentlichung nach deutschem Recht strafbar. Deshalb musste dieser Beitrag gelöscht werden. sroeger [ 30.02.2008 ]
[font='Arial']
Die Tatsache, daß die rechtspolitische Dissertation von Rechtsanwältin Renate Künast (GRÜNE), vom 29.02.2008 und Renate Künasts Aufruf an alle im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien sich einer “öffentrechtlichen Stiftung” für ehemalige misshandelte und ausgebeutete Heimkinder einzusetzen, von diesem Forum – dem Diakonie-Forum – gelöscht worden ist, hat sich anscheinend ( genauso wie sich ein Wildfeuer sehr schnell verbreitet ! ) sehr schnell herumgesprochen. Denn ich sah gerade zuvor, daß zwischen 04:00 Uhr 06:15 Uhr (MEZ) mehr als 150 Benutzer auf einmal in diesem Thread ( dem Thread “Ehemalige Heimkinder und ihr heutiges Trauma überwältigen helfen.” mit dem Untertitel “Entschädigung für ehemalige Heimkinder durch öffentlich-rechtliche Stiftung” @ Ehemalige Heimkinder und ihr heutiges Trauma überwältigen helfen. (http://'http://www.diakonie-forum.de/bundesverband-landesverb-nde-diakonie-vor-ort/diakonie-in-deutschland/497-ehemalige-heimkinder-und-ihr-heutiges-trauma-berw-ltigen-helfen/index3.html') unterwegs sind/waren ( so viele auf einmal wie noch nie zuvor ! ).[/font]
[ Und, als ich noch mal um 08:30 Uhr (MEZ) ins Diakonie-Forum rein schaute, waren es sogar 217 Benutzer auf einmal, die in diesem Thema unterwegs waren !!! ]

[font='Arial']Es mag Euch alle wohl ebenso interessieren, daß ich ebenfalls @ http://www.abgeordnetenwatch.de/guenter_baumann-650-5999.html eine spezifische Frage, diesbetreffend ( dem jetzt hier fehlenden Dissertationstext betreffend : "[/font][font='Arial'][font='Arial']Entschädigung für ehemalige Heimkinder durch öffentlich-rechtliche Stiftung.[/font][/color][/font][/size][font='Arial']"  betreffend ) an die CDU/CSU gestellt habe – und jetzt auf eine Antwort zu dieser meiner Frage an die CDU/CSU ( G[/font][font='Arial']ü[/font][font='Arial']nter Baumann, MdB ) warte.[/font]

[font='Arial']Ein jeder von Euch kann, bei Eingabe Eurer Email-Adresse @ http://www.abgeordnetenwatch.de/guenter_baumann-650-5999.html an der Stelle wo es heißt  Benachrichtigen, wenn eine Antwort zu dieser Frage vorliegt sein Interesse an der Antwort der CDU/CSU zu dieser meiner dortigen Frage anmelden, und Ihr seit alle recht herzlich eingeladen dies zu tun, d.h. Euch zu beteiligen und an Eurem zukünftigen Schicksal mitzuwirken.[/font]

[font='Arial']Desweiteren kann ein jeder/jede von Euch der/die den vollständigen Text, der Dissertation von Rechtsanwältin Renate Künast lesen und studieren m[/font][font='Arial']ö[/font][font='Arial']chte, diesen Text über einen Link auf der Webseite    http://www.schlaege.com/html/aktuelles.html aufrufen. Einfach den dortigen Anweisungen folgen.

Mit freundlichen Gr[/font]
[font='Arial']ü[/font][font='Arial']ß[/font][font='Arial']en aus Australien

Ehemaliges Heimkind
_________________________________________
"Keiner hat das Recht zu gehorchen." Hannah Arendt ( *1906 - †1975 )
"Nobody has the right to obey unconditionally."
_________________________________________
"Freedom of information and widespread participation are the cornerstones of democracy." Martin Mitchell ( *1946 - )
"Keine Demokratie ohne uneingeschränktem Zugang zu Information und Beteiligung der gesamten Gesellschaft." Martin Mitchell[/font]


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 28. Juni 2008, 09:57:31
Hallo allesamt !

Möchte alle von Euch, die es interessiert, unbedingt auf die neusten Nachrichten aus DER TAGESSPIEGEL vom 26.06.2008 unterrichten.

@ http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Heimkinder;art122,2559052 kann sich es jeder selbst ansehen und runterladen: »PETER WENSIERSKI[/b] - „Das Schweigen ist durchbrochen“- Der Journalist und Buchautor Peter Wensierski spricht mit dem Tagesspiegel  über Heimkinder der 50er und 60er«

Möchte Euch alle auch ganz speziell darauf aufmersam machen und darauf hinzuweisen: Jeder / jede von Euch, jung und alt - ob aus Ost oder West, Nord oder Süd - kann und darf auch dort beim DER TAGESSPIEGEL seinen / ihren eigenen kritischen oder komplimentarischen Kommentar zu diesem Artikel - d.h. über das Thema »PETER WENSIERSKI[/b] - „Das Schweigen ist durchbrochen“- Der Journalist und Buchautor Peter Wensierski spricht mit dem Tagesspiegel über Heimkinder der 50er und 60er« und das Vorankommen und die weiteren Erwartungen, Wünsche, Ziele und Hoffnungen "Ehemaliger Heimkinder der alten Bundesländer" - abgeben.

Mann muß sich natürlich erst einmal dort beim DER TAGESSPIEGEL registrieren und dann angemeldet sein um einen Kommentar dort abzugeben. Aber solange ein Kommentar, den man dort abgibt nicht einfach nur blöd, zänkerisch oder beleidigend ist oder wirken soll, und sachbezogen bleibt, wird er sicherlich auch dort freigeschaltet werden.

Um einen Kommentar zu diesem Artikel beim DER TAGESSPIEGEL @ http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Heimkinder;art122,2559052 abzugeben, muß man dort - nachdem man sich registriert hat und angemeldet ist -"Kommentar hinzufügen" oder "auf diesen Kommentar antworten" anklicken.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martin

( hier in Adelaide, Süd Australien, von wo aus ich schreibe, ist es Samstag, 28. Juni 2008, 02:28 Uhr [ Eastern Standard Time (EST) ] - Auf meiner eigenen Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.care-leavers-survivors.org befindet sich eine Uhr für Berlin (Index-Page, oben, auf der linken Seite) und eine Uhr für Adelaide (Index-Page, oben, auf der rechten Seite) )


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 08. Juli 2008, 02:47:49
Gestrige Korrespondenz aus Australien speziell an den ZDF in Deutschland:
 
Sydney 2008 - Der ganze Weltjugendtag im ZDF @ http://www.presseportal.de/pm/7840/1214394/zdf
 
Aus guten Gründen: Proteste und Gegendemonstrationen beim Papst-Besuch / Weltjugendtag in Sydney ( 15.-20. Juli 2008 ) , und Versuche diese so weit wie möglich einzuschränken !!!
 
Auch darüber sollte, meines Erachtens, in den Medien in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz berichtet werden !!!
 
MISSHANDELTE HEIMKINDER - überall - zu ihrem Recht verhelfen !!!
 
World Youth Day protests not welcome - 'annoyances' verboten !!!
 
Kaum etwas darüber in den deutschen Medien !
 
Warum die deutsche-sprachige Presse bisher kaum darüber berichtet hat, ist mir völlig unverständlich !!!
 
I cannot understand why the German print- radio and TV media has so far not reportet about these matters !!!
 
An alle denkenden und sympathisierenden Menschen - an alle die mitwirken wollen !

Der einzige zeitnahe Bericht in Deutsch as the news broke ist hier - in einem Blog - zu finden: @ http://www.australien-panorama.de/news/archives/430-Weltjugendtag-WJT-2008-Sydney-AErger-ueber-Sondervollmachten.html
 
Meine deutsche Korrespondentin, Sancta Nongrata - in ihrem Blog WIDER-DIE-FOLTER @ http://www.wider-die-folter.blogspot.com , jedoch, hat es gerade gestern eingehend für alle erklärt - in Deutsch:
 
WIDER-DIE-FOLTER: Additum 470 – Kriminalisierter Protest am Weltjugendtag 2008 in Sydney
 
Freitag, 4. Juli 2008
 
Sancta Nongrata an Selige Spam und Heilige Würmer

CC: Benedikt XVI., Dr. Ralph Bergold - Katholisch-Soziales Institut, Kardinal Paul Josef Cordes - Präsident des Päpstlichen Rates “Cor Unum”, Bernhard Docke - Anwalt von Murat Kurnaz, Prof. Benjamin B. Ferencz - Völkerrechtler u. ehemaliger US-Ankläger bei den Nürnberger Prozessen, Manfred Gnjidic - Anwalt von Khaled El-Masri, Prof. Theodor W. Hänsch - Physik-Nobelpreisträger u. Papstberater, Prof. August Heuser - Dommuseum Frankfurt am Main, Dr. Karl-Joseph Hummel - Kommission für Zeitgeschichte e.V. (KfZG), Prof. Fotis Kafatos - Molekularbiologe - Biotechnologe u. Papstberater, Wolfgang Kaleck - Anwalt für Menschenrechte, Prof. Jörg Kinzig - Strafrechtler, Prof. Thomas Macho -Kulturwissenschafter, Renato Kardinal Martino - Präsident des Päpstlichen Rates für Justiz und Frieden, Dr. Maria Meesters - Katholische Rundfunkarbeit am SWR, Dr. Vehlow & Wilmans - Rechtsanwälte, Benedikt Widmaier - Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz, Michael Witti - Anwalt für Menschenrechte, Apostolische Nuntiatur in Berlin, Deutsche Bischofskonferenz, Kontemplative Schwestern vom Guten Hirten, Päpstliches Komitee für Geschichtswissenschaften, Radio Vatikan, Radio X

 
Liebe Selige Spam, liebe Heilige Würmer,
 
der katholische Weltjugendtag (WJT), Mitte dieses Monats in Sydney, wird als bisher größtes Live-Event in die Geschichte dieses Kontinents eingehen. Man wendet viel Geld auf, um die Gefühlswelt von Jugendlichen nachhaltig an die „einzig wahre“ Kirche zu binden. Die internationale Fernsehübertragung des „größten Jugendereignisses der Welt“ wird mit einem Konzert von Judy Bayley und ihrer 10-köpfigen Band beginnen, direkt vor der Virgil-Feier mit dem Papst.
 
Protest am Weltjugendtag ist verboten. Sydney soll eine von Demonstranten gesäuberte Oase sein. Dafür will die australische Polizei sorgen. Also wurden für den WJT neue Regelungen erarbeitet, die aber viele freiheitsliebende Australier empören: Die Polizei bekam die Macht, Leute „for causing annoyance and inconveniance“ – also Leute, die ärgern, stören, lästig sind – zu verhaften und mit einer Geldstrafe von A$5500 (umgerechnet etwas mehr als Euro 3000) zu belegen.
 
Die Vorschriften gelten nicht nur für den Veranstaltungsplatz, wo der Papst auftritt – sie gelten auch für 40 Standorte in Sydney,  eingeschlossen Parks und Bahnhöfe.
 
Die öffentliche Empörung über die Unterminierung der freien Meinungsäußerung hat zu einem regen Verkauf von T-shirts mit Aufdrucken geführt - dabei Texte wie „$5500, a small price to pay for annoying catholics“ and „I survived a Christian Brothers education“.  
( Annoying' World Youth Day shirts for sale http://news.ninemsn.com.au/article.aspx?id=590776 ).
 
Die Polizei hat auch nicht ausgeschlossen, „annoying T-shirts“ (ärgerliche, lästige, störende T-shirts) zu verbieten.
 
Der Protest wird also kriminalisiert. So sagte auch Anna Katzmann, Präsidentin der New Wales Bar Association (eines Anwaltsverbandes) in ihrer Stellungnahme:
„Etwas, das Leuten Unannehmlichkeiten macht, zur Basis eines kriminellen Vergehens zu machen, ist sowohl unnötig als auch widerwärtig. Unter diesen Regelungen kann die Weigerung, ein T-shirt mit dem Aufdruck „Der Weltjugendtag ist eine Verschwendung öffentlicher Mittel“ auszuziehen, als kriminelle Handlung betrachtet werden.“  
( Australia row over police powers http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7482696.stm )
 
Offensichtlich wird ein heftiger Protest erwartet, der unterdrückt werden soll.
 
Papst Benedikt XVI., bisweilen gepriesen als Mann des Dialogs, sollte gegen die neuen Regelungen in Sydney protestieren und sich der Kritik an der katholischen Kirche stellen. Auch in Australien haben Kirchenleute viele Opfer zu verantworten. Tausende Australier wurden als Kinder von katholischen Gottesmännern missbraucht und erwarten vom Papst eine akzeptable Entschuldigung.
 
“With the Pope visiting Australia in mid-July 2008 for World Youth Day in Sydney, it is time for the Australian public to learn how the Catholic Church has covered up child-abuse. And Broken Rites Australia insists that the Pope should offer a proper apology (not just a "motherhood" statement within a homily) personally to a group of victims of church sexual abuse. This event would be very appropriate for World Youth Day.”
( "Broken Rites Australia": http://brokenrites.alphalink.com.au/ )
 
Für Interessierte noch den Hinweis auf eine wichtige australische Internetseite zum Thema Kindesmissbrauch:
http://www.abc.net.au/rn/religionreport/stories/2008/2225470.htm
http://www.abc.net.au/rn/religionreport/stories/2008/2225470.htm#transcript
 
Generationen von Waisenkindern, Kindern armer Eltern, Kindern von Migranten, Kindern unverheirateter Mütter wurden missbraucht. In kirchlichen Einrichtungen, in die sie vertrauensvoll und nichtsahnend zur Obhut gegeben worden waren, wurden sie ausgebeutet und grausam behandelt. Einige von ihnen arbeiteten wie Sklaven in Wäschereien von Klöstern. Insgesamt herrschten wohl ähnliche Zustände, wie sie der SPIEGEL-Autor Peter Wensierski in seinem Buch „Schläge im Namen des Herrn“ für das Deutschland der Nachkriegszeit dokumentiert hat. Siehe hierzu http://www.schlaege.com .
 
Folglich muss sich der Papst in Australien beim Weltjugendtag bei den in kirchlicher Obhut in ihrer Jugend gequälten, australischen Menschen entschuldigen. Die Selbstmordrate von Missbrauchsopfern pädophiler Geistlicher ist in Australien 20 mal so hoch wie im nationalen Durchschnitt. Große Verbrechen an jungen Menschen sind also geschehen.
 
Aber dann wieder zurück in Europa, steht für den Papst die nächste Entschuldigung an – bei den in seiner deutschen Heimat als Kinder und Jugendliche in katholischen Einrichtungen missbrauchten Menschen. Es kann ja nicht sein, dass er eine Entschuldigung in Amerika leistet und die Verbrechen in seiner Heimat einfach vergisst.
 
Abschließend noch Folgendes: Schwitzende, drängende Körper nottriebiger Geistlicher können für junge Menschen psychische und physische Folter bedeuten und sie für ihr ganzes Leben ruinieren. Also muss der Papst das Zölibat aufheben. Entsagung gehört nun mal nicht zum Schöpfungsauftrag der Natur. Ebenso sollte er homosexuelle Verbindungen in irgendeiner Weise absegnen. Denn sie sind einfach Realität – auch in katholischen Kirchenkreisen. Nur dann wären nicht mehr so viele Gottesmänner hungrig auf Kinder.
 
Ceterum censeo, bellum et tormentum esse interdicenda.
 
Herzlichst
 
Nongrata
 
WIDER DIE FOLTER ! ( http://www.wider-die-folter.blogspot.com )
 
Die Hinweise auf die Artikel aus Australien erhielt ich von meinem australischen Korrespondenten – einst Heimkind in Deutschland – der die sehr informative Internetseite http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ betreibt. Der Wirbel um die skandalöse Einschränkung der Meinungsäußerung am Weltjugendtag in Sydney und auch der Skandal des Missbrauchs australischer Kinder durch katholische Geistliche sind in Deutschland bislang kein Thema.
______________________________________________________
 
Und hier jetzt noch der Entwurf, meinerseits, eines Banners, den wir hoffentlich während den Protesten am Weltjugendtag in Sydney, Australien ( vom 15.-20. Juli 2008 ) ebenfalls sehen werden:
 
Herr Josef Ratzinger’s Papst-Fest „WELTJUGENDTAG 2008, Sydney, Australien ( 15.-20. Juli 2008 )
 
Weiß die gesamte heutige deutsche Jugend eigentlich davon ?
 
Systematische Zwangsarbeit und jede Art von Misshandlung
 
nicht nur in evangelisch-lutherischen aber auch in katholischen Fürsorgehöllen
 
im „Wirtschaftswunderland Westdeutschland“.
 
Entschuldigung und Entschädigung für die Opfer, jedoch, bleibt weiterhin aus
!
 
Hier kann sich jeder darüber informieren:
 
http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.care-leavers-survivors.org und http://www.schlaege.com


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Woki am 08. Juli 2008, 17:09:35
Zitat
Ebenso sollte er homosexuelle Verbindungen in irgendeiner Weise absegnen. Denn sie sind einfach Realität – auch in katholischen Kirchenkreisen. Nur dann wären nicht mehr so viele Gottesmänner hungrig auf Kinder.
Wie krank ist das denn wieder? Ich kenne mittlerweile drei Schwule und eine Lesbe. Alle vier sind also homosexuell. Und keiner davon ist auch nur im Geringsten "hungrig" auf Kinder. Weder wenn sie in einer Beziehung stecken (stecken teilweise im wahrsten Sinne des Wortes *fg*), noch dann, wenn sie solo sind.
Homosexualität hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Pädophilie zu tun!


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 09. Juli 2008, 07:41:50
Dem / der "Woki" - ich weiß nicht wer das ist - scheint es ums Haarespalten zu gehen, in einem Thread in dem es um Menschenrechte und Meinungsfreiheit und um die versuchte Einschränkung dieser bürgerlichen Freiheiten und Rechte durch diaktatorische Gewalt-Systeme und Religionsgemeinschaften geht, und darum geht daß die Gesellschaft in aller Welt genaustens über solche Machenschaften und Rechtsbeugungen informiert ist, und dies nicht einfach so hinnimmt. Darum auch der Untertitel "Aus guten Gründen: Proteste beim Papst-Besuch in Sydney" und die Beitragsüberschrift "Aus guten Gründen: Proteste und Gegendemonstrationen beim Papst-Besuch / Weltjugendtag in Sydney ( 15.-20. Juli 2008 ) , und Versuche diese so weit wie möglich einzuschränken !!!" zu diesem Beitrag - einem Beitrag aus dem "Woki" einen Satz herausgepickt hat um einfach nur Haare zu spalten.

Mich interessiert es wenig was die medizinische Definition eines kirchlichen oder sekulären Verbrechers / einer Verbrecherin ist der / die aus Frustration oder aus welchem Grunde auch immer sexuelle Gewalt gegen Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene oder auch Erwachsene ausübt. Ich bin kein Experte in solchen Dingen und gebe nicht vor einer zu sein.

Übrigens, falls es "Woki" nicht aufgefallen war, hatte ich auch nur jemanden - die Verfasserin Santa Nongrata - zitiert, an die "Woki" sich wenden sollte, wenn er / sie etwas daran auszusetzen hat, was Sancta Nongrata in ihrem Blog WIDER DIE FOLTER @ http://www.wider-diefolter.blogspot.com geäußert hat, und es "Woki" wichtig erscheint dagegen zu protestieren oder darüber zu argumentieren.

Und wenn "Woki", hingegen dem hiesigen Beitragsthema, diese Sache der "Pädophilie", der "Homosexualität" und der "Lolita-Liebhaberei", oder Ähnliches, die hier nicht zur Diskussion stehen, so sehr interessiert, kann "Woki" sich, u.a., hier darüber informieren: http://www.aufrecht.net/utu/paedophile.html ( Hab dies jetzt mal speziell für "Woki" gegoogelt ).

Und sicherlich gibt es auch einige alternative Diskussionsforen, wo "Woki" unbedingt darüber diskutieren und argumentiren kann, wenn es ihm / ihr so gefällt. Warum also will "Woki" dies jetzt gerade im CHEFDUZEN-Forum tun? - gerade in diesem Thread damit vom Thema ablenken?


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Heimkind1945 am 09. Juli 2008, 09:52:49
Wer Kinder Missbraucht ist ein Pädophiler.Woki, du scheinst da etwas zu Verwechseln. Woki dein Beitrag ist aus dem Zusammenhang gerissen. Martin schreibt hier nicht über Schwule oder Lesben.
Ich würde Dir vorschlagen einmal den Artikel, hier eine Link zu lesen?Papst erzürnt über pädophile Priester (http://www.focus.de/politik/ausland/vatikan_aid_118246.html)
Woki, wenn du nicht weist, was ein Zöllibat ist, dann  erkundige dich. Die Welt des Internets hat auf deine Fragen sicherlich eine Antwort.
Zitat
In einem dramatischen Appell hat Papst Benedikt XVI. zu energischem Vorgehen gegen sexuellen Missbrauch durch Priester aufgerufen.

Eine Beleidigung finde ich deinen Vorwurf, Woki,  für alle Schwulen und Lesben.
Du solltest besser Lesen, bevor du etwas verkehrt zitierst.Mein Mann und ich sind seit 12 Jahren ein Paar.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: AnitaE am 09. Juli 2008, 14:43:06
NA NA NA NA NA !

wir wollen mal nicht auf woki zu sehr einschlagen!!!

auch wenn er den zusammenhang des (etwas bunten , anstrengenden stils) von mitchell durcheinander brachte, so hat er doch eine wichtige aussage getroffen AUCH WENN diese sich nicht ausdrücklich auf mitchells bericht bezog.

also ich fand wokis aussage mutig und wichtig. denn es könnte beim überfliegen dieser sehr langen texte manche leser überfordern und dann durchaus der eindruck entstehen.

ich für meinen teil finde den beitrag von woki nicht unpassend, sondern er hat lediglich im zuge des lesens , spontan und emotional geschrieben.

also , ich denke wir sollten da mal durchaus etwas freundlicher und weniger sarkastisch mit seinem eintrag umgehen.

so oder so, UNABHÄNGIG von mitchells  einträgen hat woki eine menschenfreundliche aussage gemacht, halt im heutigen, umgangssprachlichen stil.

AnitaE


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Schraubenwelle am 09. Juli 2008, 21:08:05
Die Beiträge des Martin Mitchell..sind mir ..sag ich mal so.. seeeehr Bunt ...und irgend wie schwer zu lesen.
Und ich finde Woki hat in meinen Augen nichts verwerfliches geschrieben.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: AnitaE am 09. Juli 2008, 21:12:12
Sehe ich genauso @Schraubenwelle.

Deswegen hatte ich heute mit Karsten telefoniert und er hat die Verleumdungen von Heimkind1945, mir gegenüber,  gelöscht. Von wegen ich wäre auch Woki.
Das ist nun endgültig geklärt.

Danke nochmal an den Admin (Karsten) hier im Forum.
DANKE!
Anita


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Woki am 10. Juli 2008, 06:52:37
Zitat von:
Heimkind1945:
Wer Kinder Missbraucht ist ein Pädophiler.Woki, du scheinst da etwas zu Verwechseln. Woki dein Beitrag ist aus dem Zusammenhang gerissen. Martin schreibt hier nicht über Schwule oder Lesben.

Findest du? Ich zitiere gerne noch mal.
Zitat
Ebenso sollte er homosexuelle Verbindungen in irgendeiner Weise absegnen. Denn sie sind einfach Realität – auch in katholischen Kirchenkreisen. Nur dann wären nicht mehr so viele Gottesmänner hungrig auf Kinder.
Hier wird anhand der Formulierung der Eindruck erweckt, Homosexuelle, die ihre sexuelle Neigung nicht ausleben könnten/dürften würden automatisch pädophil oder aber würden sich an Kindern vergreifen.
Es würde Abhilfe, wenn Homosexualität erlaubt wäre. Und genau das ist 1. Quatsch, weil Homosexualität eben nicht Pädophilie ist.
Und 2., das geht speziell an dich mein lieber Martin Mitchell, nenne ich so etwas Diskriminierung und Verunglimpfung von Minderheiten.
Und ich finde, dass lässt sich gerade in diesem Forum, das sich gegen Diskriminierung und Unterdrückung von Minderheiten - auch wenn es "nur" Arbeitslose sind - wendet, durchaus diskutieren.
Ganz davon abgesehen: Ob dich das persönlich interessiert, ist mir völlig egal.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Heimkind1945 am 10. Juli 2008, 07:08:44
Das war der Eintrag von Martin Mitchell:
Zitat
Ebenso sollte er homosexuelle Verbindungen in irgendeiner Weise absegnen. Denn sie sind einfach Realität – auch in katholischen Kirchenkreisen. Nur dann wären nicht mehr so viele Gottesmänner hungrig auf Kinder.
So und das hat Woki daraus gemacht:
Zitat
     Zitat: Ebenso sollte er homosexuelle Verbindungen in irgendeiner Weise absegnen. Denn sie sind einfach Realität – auch in katholischen Kirchenkreisen. Nur dann wären nicht mehr so viele Gottesmänner hungrig auf Kinder.  Wie krank ist das denn wieder? Ich kenne mittlerweile drei Schwule und eine Lesbe. Alle vier sind also homosexuell. Und keiner davon ist auch nur im Geringsten "hungrig" auf Kinder. Weder wenn sie in einer Beziehung stecken (stecken teilweise im wahrsten Sinne des Wortes *fg*), noch dann, wenn sie solo sind. Homosexualität hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Pädophilie zu tun!

Aus dem was Martin schrieb, wurde versucht ein Gerücht zu erstellen.Seit wann zensiert Chefduzen.de
Das hat Chefduzen.de mit den Beleidigungen an Martin  Mitchell aber nicht gestört?
Auf Martin durfte herumgekloppt werden, da schritt Chefduzen.de nicht ein. Trotz mehrfacher Aufforderungen die Links aus Ihrer Homepages zu entfernen.
Ich werde die Einträge hier weiter beobachten.
Woki hat versucht ein Gerücht in die Welt zu setzen, und wieder einmal ein Beitrag aus den Zusammenhang gerissen.Nur das allein wurde kritisiert.
Wem der Beitrag von Martin nicht gefällt,der  braucht sie  nicht zu lesen, geschweige dann auch noch verkehrt zitieren.
AnitaE, das wollte ich damit sagen!


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: AnitaE am 10. Juli 2008, 10:56:24
Hallo Heimkind,

damit jetzt nicht wieder etwas durcheinander kommt.

Ich beziehe mich jetzt auf deinen letzten Satz in deiner letzten Eintragung.

Chefduzen (der Admin) hat nicht zensiert, sondern deine boshafte Behauptung :

Ich sei auch WOKI gelöscht!

Deswegen habe ich den Admin gestern telefonisch erreicht. Der Admin hat also nur deine Lüge gelöscht nicht zensiert.

Woki ist ein User und Ich bin eine andere Userin!!!

Anita


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: auchdasnoch am 10. Juli 2008, 12:17:20
Hallo AnitaE,
jeder,der sich kritisch über Martins Einträge äußert,wird von Heimkind angegriffen.Die denken dann immer das sich hinter verschiedenen Nicks die gleiche Person verbirgt nur um sie zu stalken.Ich nenne soetwas Verfolgungswahn.
Mir wurde nämlich auch schon unterstellt,ich wäre ein gewisser Momo und noch einige andere Namen habe ich bekommen.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Woki am 11. Juli 2008, 09:48:28
Zitat
heimkind1945:
Aus dem was Martin schrieb, wurde versucht ein Gerücht zu erstellen.Seit wann zensiert Chefduzen.de
Das hat Chefduzen.de mit den Beleidigungen an Martin Mitchell aber nicht gestört?
Soso... ich habe versucht, ein Gerücht zu erstellen? Pack dir mal an den Kopp und sag "Kürbis gedeihe..."
Wenn du mal aufmerksam lesen (und das Gelesene auch noch verstehen) würdest, würde dir selber auffallen, was für einen Blödsinn du schreibst.
Ich versuche keine Gerüchte zu erstellen, ich prangere an, dass "Gerüchte" verbreitet werden. Wobei Gerüchte noch dazu leicht untertrieben ist.
Ich würde so etwas eher als Verleumdung bezeichnen. Denn - gerne auch noch mal für dich - Schwule und Lesben sind nicht pädophil. Und gegen Pädophilie hilft nicht, wie in dem Artikel behauptet wird, dass Schwuppen nur mal eben einen einstielen müssen, damit sie "geheilt" sind.

Zitat
Woki hat versucht ein Gerücht in die Welt zu setzen, und wieder einmal ein Beitrag aus den Zusammenhang gerissen.Nur das allein wurde kritisiert. Wem der Beitrag von Martin nicht gefällt,der braucht sie nicht zu lesen, geschweige dann auch noch verkehrt zitieren.
Wieder einmal? Wenn ich mich nicht irre, was das meine erste Äußerung in dem Thread. Und wenn ich mich auf einen Teilbereich aus Martins Beitrag beziehe, dann muss ich wohl kaum auch noch den unwesentlichen Rest zitieren.
Und davon, dass du deine dümmlichen Vorwürfe jetzt andauernd wiederholst, werden sie auch nicht wahrer.

Im Übrigen - wenn hier jemand Gerüchte verbreitet, dann bist du es. Deshalb von meiner Seite auch noch mal für dich der Hinweis, sogar extra fett formatiert:
Ich bin nicht AnitaE!
Das hast du jetzt hoffentlich begriffen...

Zitat
auchdasnoch:
Ich nenne soetwas Verfolgungswahn.

Das wirds wohl sein, AnitaE/auchdasnoch/Woki. :]


Zitat
AnitaE:
Chefduzen (der Admin) hat nicht zensiert, sondern deine boshafte Behauptung :
Ich sei auch WOKI gelöscht!

Hätte ich ja gerne selber gelesen.
Btw: Was ist an der Behauptung eigentlich boshaft? Es gibt Leute, die wäre froh, wenn sie ich wären. ;)


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 11. Juli 2008, 12:00:49
Would you all cool it - please !

Um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukehren – "Grundrechte" / "Menschenrechte" / "Meinungsfreiheit" / "Human Rights" / "Freedom of Speech" / "Freedom of Assembly" / "keine Gesetze oder ‘Sondervollmachten’ die diese Rechte einschränken, nicht in Deutschland und auch nicht in Australien !!! - und auch nicht in New South Wales ( ein Teil Australiens ) !!!" – setze ich diesen - jetzt erweiterten Post - hier noch einmal rein:

Papst konfrontiert mit sexuellem Missbrauch in Katholischen Kirche in Australien

Pope confronted by more disclosures of systemic sexual abuse in the Catholic Church in Australia

Papst Benedikt XVI. in SYDNEY, Weltjugendtag ( 15.-20. Juli 2008 )

Pope Benedict XVI in Sydney, World Youth Day ( 15-20 July 2008 )

Dieser und viele andere ARTIKEL: "Mehr Skandale von sexuellem Missbrauch in der Katholischen Kirche erwarten den Papst in Australien" [ in Englisch ] auf der Webseite von BROKEN RITES

This ARTICLE and many more: "More sex-abuse scandals await the Pope in Australia" [ in English ] on the website of BROKEN RITES

including "Thou shalt not annoy the Catholic Church re its sexual abuse" and "Sprechen Sie deutsch, Herr Ratzinger?"

eingeschlossen dem Gebot "Du sollst die Katholische Kirche nicht wegen Sexuellem Missbrauch in ihrer Mitte belästigen." und die Frage "Don't you also speak German, Mr Ratzinger?"

Eine australische Selbsthilfe Gruppe / Gruppe von Unterstützern der Opfer von sexuellem Missbrauch seitens der Katholischen Kirche ( aber auch anderen Kirchen ) : BROKEN RITES @ http://brokenrites.alphalink.com.au/nletter/page40-world-youth-day.html berichtet eingehend über diese Verbrechen und über die Forderungen der Opfer an die KIRCHEn, und auch darüber, wie immer wieder Versuche gemacht werden ( seitens derer die diese Verbrechen leugnen oder verharmlosen wollen ) die Opfer einzuschüchtern und mundtot zu machen.

An Australian self-help-group / a group of supporters of victims of sexual abuse perpetrated by the Catholic Church ( but also by other churches ) : BROKEN RITES @ http://brokenrites.alphalink.com.au/nletter/page40-world-youth-day.html reports in great detail about these crimes and about the specific demands being made by the victims upon the CHURCHes, as well as about the attempts being made ( by those who would want to deny these crimes or to trivialise them ) to intimidate and silence the victims.

Siehe auch den online-Artikel [ "Proteste sollen jetzt auch in Deutsch stattfinden" ]  @ http://news.sbs.com.au/worldnewsaustralia/pope_protest_goes_german_551433 in SBS : [ "WELT NACHRICHTEN AUSTRALIEN" ]

See, too, the online-article "Protest goes German" @ http://news.sbs.com.au/worldnewsaustralia/pope_protest_goes_german_551433 in SBS : "WORLD NEWS AUSTRALIA"
_________________________________________

"Niemand hat DAS RECHT zu gehorchen!" Hannah Arendt ( *1906 - †1975 )
"Nobody has THE RIGHT to obey!" Hannah Arendt ( *1906 - †1975 )
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Ein Beispiel eines Protest-Banners am WELTJUGENDTAG in Sydney, Neu Süd Wales, Australien:

2008 WELTJUGENDTAG – Sydney – Neu Süd Wales – AUSTRALIEN

2008 WORLD YOUTH DAY – Sydney – New South Wales – AUSTRALIA

Protestfreie Zone: “Du sollst die Katholische Kirche nicht ärgern oder belästigen

Belästigende Proteste am WJT in NSW polizeilich verboten !

Ehemalige Heimkinder, die in Einrichtungen
der Katholischen Kirche überall in der Welt,
misshandelt, missbraucht und
als Arbeitssklaven ausgebeutet worden sind,
haben JEDES RECHT zu protestieren
“to annoy and inconvenience”
haben JEDES RECHT gehört und gesehen zu werden
ohne jegliche Einschränkung !!!

power to the people !

An example of a protest-banner at the WORLD YOUTH DAY in Sydney, New South Wales, Australia:

2008 WORLD YOUTH DAY – Sydney – New South Wales – AUSTRALIA

Protest Free Zone: “Thou shalt not annoy or inconvenience the Catholic Church

Annoying protests at the WYD event in NSW are prohibited !
( NSW-Police shall strictly enforce the law )

Former wards of the state, who in institutions
of the Catholic Church everywhere in the world,
were mistreated, sexually abused and
put to forced labour under slave-like conditions,
have EVERY RIGHT to mount protest
“to annoy and inconvenience”
have EVERY RIGHT to be heard and to be seen,
without any restriction !!!

power to the people !

________________________________

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit !
"The price of freedom is eternal vigilance !"


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: momo13 am 12. Juli 2008, 16:53:38
Ja mei-----was haben wir denn hier mit dem Papst in Australien zu tun?
Man kanns auch übertreiben, gelle?
momo13 ?(


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. Juli 2008, 03:55:38
"Worum geht es hier eigentlich in den meisten dieser Beiträge?" , mag manch einer von Euch fragen.

Hier geht es ganz deutlich um "Grundrechte" / "Menschenrechte" / "Kinderrechte" / "Meinungsfreiheit" / "Human Rights" / "Freedom of Speech" / "Freedom of Assembly" / "keine Gesetze oder ‘Sondervollmachten’ die diese Rechte einschränken, nicht in Deutschland und auch nicht in Australien !!! - und auch nicht in New South Wales ( ein Teil Australiens ) !!!"

Hier geht es um die Verbrechen begangen an "Schutzbefohlenen", an "Kindern und Jugendlichen" "in der Obhut der Kirche"; bei weitem nicht nur um "sexuellem Missbrauch' !!! Ob dies die Evangelische Kirche war oder die Katholische Kirche war, die - oder auch der Staat selbst war, der - diese Verbrechen begangen hat, ist nicht ausschlaggebend bei dieser Diskussion. Alle sind schuldig. Und wer schweigt macht sich mitschuldig. Und wer auf welche Weise auch immer, versucht die Opfer, die versuchen sich zu ihrem Recht zu verhelfen, einzuschränken, ist ebenso schuldig. Von dieser meiner Meinung, diesbetreffend, wird mich niemand abbringen, und niemand abbringen können.

Wahrscheinlich wird mich jetzt wieder hier irgend ein von ausserhalb auftauchender damaliger oder heutiger "Erzieher", "Diakonschüler" oder "Diakon", "Priester" oder irgend eine "Nonne" oder der eine oder andere "Hilfserzieher" / "Kapo" dafür rügen wollen, und mir den Mund verbieten wollen, wobei sie wahrscheinlich vergessen haben, daß ich seit über 44 Jahren, und im Alter von 63 Jahren, nicht mehr zu ihren "Zöglingen" gehöre, und daß das "Recht und Ordnung" der weiterhin fundamentalistischen evangelisch-lutherischen Kirche in Deutschland ( oder auch das der fandamentalistischen römisch-katholischen Kirche in Deutschland ) auf der anderen Seite der Welt, etwas anders aussieht und von andersdenkenden Menschen anders interpretiert wird als von ihnen, bei ihnen zulande.

Ich habe das Folgende - das ganz sicherlich ebenso dazu gehört den Opfern zu ihrem Recht zu verhelfen und ihr Trauma zu lindern, wenn es auch nie möglich sein mag dieses Trauma ganz und gar zu überwinden - erst in den letzten paar Stunden recherchiert und für Euch alle zusamengetragen - und auch das Formatieren solch eines Beitrages braucht immer so einige Zeit:

GOOGLE.de -Suche mit »»»"Sydney"+"Papst"+"entschuldigen"«««

AUSTRALIEN - Papst will sich für Missbrauchsfälle entschuldigen !!!

... aber noch ist nicht hundertprozentig sicher ob er es - was Australien betrifft - auch nun wirklich tun wird ... und ob es auch adäquat sein wird.

... und - noch aber scheint Papst Benedikt XVI. nicht bereit zu sein sich auch für die vielen, vielen, vielen Fälle von systematischen körperlichen Misshandlungen, psychologischen Misshandlungen und folterähnlichen Handlungen, und die massive Arbeitsausbeuting "forced labour on a grand scale", begangen von katholischen Geistlichen / "Würdenträgern" ( Priestern, Nonnen und Katholichen Schulbrüdern ! ) über ein ganzes Jahrhundert ( das letzte Jahrhundert ! ) hinweg, an Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, sowohl wie auch an Erwachsenen in aller Welt ( eingeschlossen in seinem Heimatland Deutschland, "Wirtschaftswunderland Westdeutschland" ! ) zu entschuldigen - oder, zumindest, hat er - der Papst Benedikt XVI., das Oberhaupt der Katholischen Kirche, der "Weltkirche" - es bisher nicht mit einem einzigen Wort angedeutet, daß er bereit ist auch dies zu tun !!!

IN DEUTSCH:

FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine - "AUSTRALIEN - Papst will sich für Missbrauchsfälle entschuldigen" ( 12.07.2008 )
@ http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E6AEEFE693EFA41EAAE31A94196A6478E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
[ der erste, sehr eingehende Bericht dazu, in Deutsch ! ]

RADIO VATIKAN - Die Stimme des Papstes und der Weltkirche ( 12/07/2008 12.43.33 ) "Papst wird um Verzeihung bitten" @ http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=218086
[ nicht so umfangreich und aufschlußreich wie der FAZ-Artikel ! ]

YAHOO DEUTSCHLAND NACHRICHTEN ( AFP - Samstag, 12. Juli, 13:46 Uhr ) "Papst will sich für Missbrauchsfälle entschuldigen" @ http://de.news.yahoo.com/afp/20080712/tpl-australien-kirche-papst-weltjugendta-ee974b3.html
[ kurz, und ähnlich dem Text von RADIO VATIKAN ]

ZUSÄTZLICH - IN DEUTSCH:

[ 30.06.2008 ] KURZER BERICHT IM TAGESSPIEGEL re

DEMONSTRATIONEN AM WELTJUGENDTAG IN SYDNEY
und MEIN KOMMENTAR DAZU ( beschränkt auf 999 Zeichen, eingeschlossen Leerzeichen ):

TAGESSPIEGEL [ 30.06.2008 ] - "PROTEST - Homosexuelle Gläubige gegen den Papst" @ http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Papst;art1117,2562402
Kommentar von MartinMitchell - verfasst 12.07.2008 10:44:06 Uhr (MEZ)
Titel: Sydney - Papstbesuch Proteste seitens Opfergruppen

» WELTJUGENDTAG SYDNEY - Auch andere Demonstranten werden beim Papstbesuch in Sydney demonstrieren und protestieren, nicht nur in Englisch, aber auch in Deutsch - namentlich, die vielen australischen Misshandlungsopfer, Missbrauchsopfer und die in damaligen katholischen Einrichtungen in aller Welt ausgebeuteten Kindersklaven, obwohl man versucht diese Proteste mit Anwendung spezieller 'polizeilicher Sondervollmachten' einzuschränken: Siehe dazu die Medienberichte auf dem multikulturellen Sender SBS WORLD NEWS AUSTRALIA @ http://news.sbs.com.au/worldnewsaustralia/youth_day_laws_under_the_microscope_551534 und @ http://news.sbs.com.au/worldnewsaustralia/pope_protest_goes_german_551433

Wie dieser Protest australischer und ausländischer Opfergruppen (Opfern der Katholischen Kirche) in Sydney in Englisch sowie auch in Deutsch effektiv gestaltet werden kann, kann man an vielen Stellen im Internet nachlesen, zum Beispiel, auch hier @ http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1040739#1040739 «

GOOGLE.com -Suche mit »»»"Sydney"+"Pope"+"apologise"«««

IN ENGLISCH:

ABC [ Australian Broadcasting Commission ] Sydney - [ Sunday, 13 July 2008, ca 09:00 hours (AEST) ] »The Broken Rites support group has called on Pope Benedict XVI to make a "meaningful" apology to victims of sexual abuse by Catholic priests.« @ http://www.abc.net.au/news/stories/2008/07/13/2302184.htm?site=sydney

BBC [ British Broadcasting Commission ] NEWS [ London ] ( Saturday, 12 July 2008 15:06 UK ) - "Pope to apologise for sex scandal" @ http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7503246.stm

ZUSÄTZLICH - IN ENGLISCH:

Weltjugendtag 'Polizei Sondervollmachten' vor Gericht
World Youth Day police special powers before the court.

SBS : WORLD NEWS AUSTRALIA ( Friday, 11 July, 2008 ) - "Youth Day laws under the microscope" @ http://news.sbs.com.au/worldnewsaustralia/youth_day_laws_under_the_microscope_551534
"The NSW solicitor-general has agreed a World Youth Day (WYD) protester could be fined for tying a shoelace, under sweeping police powers for the six-day event."

REUTERS - Reuters Blog - FaithWorld - Religion, faith and ethics ( July 2nd, 2008 ) - "Sydneysiders refuse to turn the other cheek for Pope Benedict" @ http://blogs.reuters.com/faithworld/tag/world-youth-day/
_________________________________________
"Keiner hat DAS RECHT zu gehorchen!" Hannah Arendt ( *1906 - †1975 )
"Nobody has THE RIGHT to obey!" Hannah Arendt ( *1906 - †1975 )


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: flipper am 17. Juli 2008, 11:08:32
Zitat
Original von Martin Mitchell
"Worum geht es hier eigentlich in den meisten dieser Beiträge?" , mag manch einer von Euch fragen.

um die verarbeitung deiner kindheit? die meisten haben ne schlechte.
und der ruf der katholen liegt eh am boden. du erzählst uns nix neues.

wie können wir helfen?

zu kleines problem für uns, jedenfalls aktuell in DE oder?


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Adelskronengang am 17. Juli 2008, 13:13:38
Ich denke schon daß es sich hier um ein massives problem handelt.

Selbst die bisher einzige Organsiation (ich glaube es war der Landschaftsverband) die ihre Vergangenheit eingestanden und
Konsequenzen gezogen hat (Entschädigungszahlungen!)
vergleicht das Ausmaß mit den NS-Zwangsarbeitern.

Fürwahr keine Petitesse.

Das mit den üblichen Kindheitsdramen die angeblich
jeder hatte zu vergleichen ist ziemlich daneben.....

Ich empfehle den Film "Scum" (Abschaum) von Alan Clarke.

Harter Stoff!

http://en.wikipedia.org/wiki/Scum_%28movie%29

aus der wie gewohnt extrem bürgerlichen Wikipedia.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Adelskronengang am 17. Juli 2008, 13:51:09
http://blog.pantoffelpunk.de/tag/CSU


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 22. Juli 2008, 20:57:13
Zitat
Anfang diesen Monats gelang fünf Jugendlichen die Flucht aus einer geschlossenen Einrichtung für Minderjährige/ Centro de Menores. Ihr Grund waren Misshandlungen und Isolationszellen. Über die Misshandlung von Jugendlichen im EU-Staat Spanien...
([url]http://de.indymedia.org/icon/2008/07/222895.jpg[/url])
WEG! AUS HORNACHELOS

Das Centro de Menores Prado de Santa María in Hornachelos (Córdoba), aus dem fünf Jugendliche anfang Juli die Flucht gelang, ist nur ein Beispiel von zahlreichen der geschlossenen, manchmal auch halboffenen, staatlichen Erziehungseinrichtungen, das wegen Misshandlungen, Schikanen und der Exsistenz von "Isolationsräumen" mit Anklagen überzogen wurde. So hat der Obudsmann der Provinz Andalusien, neben anderen ähnlichen in seinem Bericht über die "Therapiezentren", in welche man Jugendliche ohne jede gerichtliche Verfügung wegsperrt und Sanktionen unterwirft, die gegen das Regelwerk der Internationalen Menschenrechte verstossen, während die Lehrkörper und Leitenden straffrei bleiben"
(  [url]http://www.centrosdemenores.com/2008/05/el-defensor-del-pueblo-andaluz-reconoce.html[/url] ), schwere Anschuldigungen gegen das Zentrum in Hornachelos erhoben.
Wie lebendige Beweise waren die fünf "Ausbrecher" voller blauer Flecke und Quetschungen auf einer Gesundheitsstation erschienen, wo sie die Zustände in dem Zentrum anklagten. Nach einer Untersuchung sollten weitere Röntgenaufnahmen folgen. Dazu allerdings kam es nicht, weil die Jugendlichen ihre Flucht fortsetzten. Jedoch nicht alle erfolgreich...

http://de.indymedia.org/2008/07/222894.shtml


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 31. Juli 2008, 11:51:34
Zitat
Missbrauchsermittlungen in Jersey
"Es war ein Kindergefängnis"

Prügel, Folter und Vergewaltigung standen offenbar an der Tagesordnung: Immer mehr Zeugen berichten über grausige Vorfälle im Heim "Haut de la Garenne" auf Jersey.


Einige sind weit über 70, andere erst Anfang, Mitte 30, aber ihre Erinnerung an das Grauen ist gleichermaßen frisch. Es sind Männer und Frauen, und ihre Geschichten sind alle gleich: Sie wurden geschlagen und misshandelt, sexuell belästigt und vergewaltigt, sie wurden erniedrigt und für bis zu 24 Stunden in lichtlose Kellerverliese gesperrt. Und wenn sich die Befürchtungen der Polizei bestätigen, dann wurde hinter den Mauern des viktorianischen Gebäudes auch gemordet.

Mit jedem Tag, der vergeht, dringen mehr grausige Details über das ehemalige Kinderheim Haut de la Garenne auf der britischen Kanalinsel Jersey an die Öffentlichkeit. Immer mehr Menschen wagen sich, teilweise zum ersten Mal in ihrem Leben, an die Öffentlichkeit und erzählen, was man ihnen vor all den Jahren angetan hat. Mehr als 160 potentielle Zeugen haben mittlerweile die Behörden kontaktiert oder Fernseh- und Zeitungsinterviews gegeben.

Manchmal ist die Erinnerung zu viel für sie: "Sie haben uns jeden Tag mit Rohrstöcken verprügelt", bringt ein fast 80-Jähriger, der in den 40er Jahren in "Haut de la Garenne" war, mit Mühen hervor. Dann bricht der alte Mann in hemmungsloses Schluchzen aus. Der 59-jährige Peter Hannaford, der zwölf Jahre seines Lebens hinter den dunklen Mauern des Heimes verbrachte, berichtet, dass er und die anderen Kinder regelmäßig missbraucht worden seien, gleichermaßen von männlichem wie von weiblichem Personal des Heims. "Alles, von Vergewaltigung bis Folter, jede Nacht ist es passiert", sagt er.

Ein anderer Mann, der nur seinen Vornamen Chris angeben wollte und als Achtjähriger in den sechziger Jahren nach der Scheidung seiner Eltern nach "Haut de la Garenne" gekommen war, erinnert sich, dass die Kinder "in den Korridoren willkürlich geschlagen wurden, nur weil sie da waren". Oft wurden Insassen für Prügel weggebracht. "Ich sah sie am nächsten Tag, grün und blau geschlagen", erklärt Chris. "Es war kein Kinderheim, es war ein Kindergefängnis."

Mittlerweile haben die Behörden ihre Nachforschungen auf einen dritten Kellerraum ausgeweitet, nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter des Heims auf dessen Existenz hingewiesen hatte. In einem ersten unterirdischen Gelass wurden am vergangenen Samstag menschliche Überreste eines Kindes gefunden.

Seitdem haben speziell auf das Auffinden von Leichen abgerichtete Hunde an fünf oder sechs weiteren Stellen des ausgedehnten Gebäudekomplexes "stark angeschlagen". Der Leiter der polizeilichen Ermittlungen, Lenny Harper, warnte jedoch vor übertriebenen Mutmaßungen über weitere Leichenfunde und wies darauf hin, dass die eingesetzten Hunde auch auf tierische Überreste oder auf Hausmüll reagieren könnten.

Mitte der Woche war die Polizei, unterstützt von gerichtsmedizinischen Archäologen und einem Anthropologen in einen zweiten Kellerraum vorgedrungen, der zugemauert worden war. Dabei wurden mehrere Gegenstände entdeckt, von denen Zeugen gesagt hatten, dass man sie dort finden würde. Harper machte jedoch keine Angaben über die Natur dieser Gegenstände. Mehr als 70 Personen hatten die Behörden auf die Existenz der verborgenen Kellerräume in "Haut de la Garenne" hingewiesen.

Auch das dritte unterirdische Gelass, in welches die Polizei im Laufe des Donnerstags vordringen wollte, war zu einem früheren Zeitpunkt zugemauert worden. Nach den Worten von Lenny Harper "erscheint ein Teil dieser Maurerarbeiten verdächtig". Vorerst beschwichtigte er allerdings: Es könne auch eine "unschuldige Erklärung" dafür geben.

(SZ vom 29.02.2008/cag)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/239/160799/

Zitat
Kindsmissbrauch auf Jersey
Überreste von fünf Kindern gefunden

Die Polizei hat Knochen und Zähne von mindestens fünf Kindern in dem Skandal-Heim auf der britischen Kanalinsel Jersey entdeckt. Die Leichenteile wurden offenbar verbrannt.


Ein neuer Horrorfund auf der britischen Kanalinsel Jersey. Verbrannte und zerschnittenen Knochenteile und Zähne von mindestens fünf Kindern seien in einem Keller des ehemaligen Kinderheims "Haut de la Garenne" gefunden worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die Opfer sollen vier bis elf Jahre alt gewesen sein. Da es aber schwierig sei, die Überreste zu datieren, seien Mordermittlungen unwahrscheinlich, sagte Vize-Polizeichef Lenny Harper der BBC.

Die Polizei habe Beweise, dass die Kinderkörper in den 60er und 70er Jahren verbrannt wurden und vergraben werden sollten. In dieser Zeit sollen unter anderen Heimmitarbeiter zahlreiche Kinder systematisch missbraucht und schwer misshandelt haben.

Bis jetzt wurden insgesamt 65 Milchzähne in den Kellern des Kindergefängnis gefunden, berichtet die Zeitung Daily Telegraph unter Berufung auf die Polizei. Diese könnten wegen ihres Zustandes nur von Toten stammen.

Weitere 100 Knochenfragmente habe die Polizei bisher gesichert: Ein Knochenteil soll demnach von einem Kinderbein stammen, ein weiteres von einem Kinderohr.

Derzeit geht die Polizei den Aussagen von fast 100 Opfern nach, es gibt rund 100 Verdächtige.

Drei Männer sind bisher angeklagt. Es waren schon zuvor Dutzende Knochen und Zähne auf dem Gelände gefunden worden. Dabei kam der Verdacht auf, dass in dem Heim Kinder ermordet und später verbrannt wurden.

(sueddeutsche.de/dpa/grc)


http://www.sueddeutsche.de/panorama/430/304406/text/


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. August 2008, 11:32:16
Thank you ManOfConstantSorrow for your participation !

Was war eigentlich die nachkriegsdeutsche postfaschistische Kategorisierung verschiedener Bevölkerungsgruppen in der Bundesrepublik Deutschland ( vor der Wiedervereinigung Deutschlands ) ?

Der Hauptgrund warum „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ / „Fürsorgezöglinge“ / „Mädchen und Jungen, die in ‚Westdeutschland’ der ‚Freiwilligen Erziehungshilfe’ unterstanden“ für die schwere manuelle Arbeit, die sie überall in den alten Bundesländern ( im „Wirtschaftswunderland Westdeutschland“ ) verrichten mußten – unter schweren Strafen gezwungen wurden zu verrichten ! – nicht entlohnt wurden, war, daß sie wie „körperlich behinderte“ und „geistig behinderte“ Personen auch, von ihren „Erziehern“ und „Aufsehern“ ( von denen über die „Untermenschen“ „Verfügenden“ ) als „minderwertige“, „schwächere Bewohner“ / „Anstaltsbewohner“ / „Heimbewohner“ ‚angesehen’, ‚begutachtet’, ‚kategorisiert’ und ‚klassifiziert’ wurden – „diese ‚schwererziebaren’, ‚minderwertigen’, ,sündhaften’ Wesen, denen mit allen Mitteln Fleiß, Zucht und Ordnung beizubringen war“ – die man einer „Sonderbehandlung“ unterziehen durfte und die man gemäß speziell für sie formulierten „Sonderregelungen“ mit ein paar Pfennigen oder Groschen „Taschengeld“ / „Dollenmoos“ abfertigen durfte; da es ja sonst, wenn man ihnen gemäß den bestehenden Arbeitsmarktrichtlinien eine anständige Entlohnung hätte zahlen müssen, dies „tiefgreifende Einschnitte in die lukrativen Einnahmequellen der Unternehmen und Betriebe verursacht hätte“.

Die „Mächtigen“ und „Übermächtigen“ hatten es damals als „Ausnahmezustand“ anhand „innerstaaatlichen Sonderbestimmungen“ zu ihrem eigenen Vorteil einfach so bestimmt und eingerichtet, um die „Schwächeren“ ausnutzen und sich an ihnen bereichern zu können; und es wird in vielen Fällen auch heute noch in der Bundesrepublik Deutschland ( im jetzigen vereinigten Deutschland ) weiterhin so fortgesetzt.

In der Formuliering meinerseits dieser Schuldvorwürfe an Gesellschaft, Kirche, Staat und Kapital stütze ich mich, unter anderem, auf die folgenden Quellen:

1.) Zum Thema RECHT UND GERECHTIGKEIT, UND RECHTSSTAATLICHKEIT – 2008 Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler ( Erziehungswissenschaftler im Ruhestand ): »Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe« betreffend den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“. @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php

2.) Augenöffnende Textauszüge, unter anderem, von »Bethel und das Geld: die ökonomische Entwicklung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel; 1867-1998 / Bethel« herausgegeben Wolfram Korn - Bielefeld: Bethel-Verlag, 1998 - ISBN 3-922463-89-4 ( 146 Seiten ) mit Beiträgen von Bärbel Bitter, Karl-Heinz Hongsmeier, Rainer Norden und Walter Schroeder: »Bethel nach 1945 - Wiederaufbau und Fortsetzung der Arbeit im Geiste der Väter« @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Textauszuege-von-BETHEL-UND-DAS-GELD_-_1867-1998_-_Bethel-nach-1945_-_INNERE-MISSION_-_DIAKONIE_-_Weltlichkeit-unserer-Unternehmen_-_Betriebe-aufrechterhalten.php

3.) Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit (Pflichtarbeit) !, oder nicht ? War "Zwangsarbeit" / "Pflichtarbeit" / "Arbeitstherapie" / "Arbeitserziehung" / "Arbeitszucht" / "Arbeitszwang" / "Arbeiterverdingung" / "unentlohnte erzwungene Arbeit" damals legal in der Bundesrepublik Deutschland, oder nicht? War so etwas legal in den 1950er, 1960er, 1970er und 1980er Jahren? Ist es heute legal in der Bundesrepublik Deutschland? Sind nicht die Nutzung und Nutznießung von Zwangsarbeit völkerrechtliche Verbrechen und stellen diese nicht schwere Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung der menschlichen Freiheit dar? @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Absolutes-Verbot-aller-Formen-von-Zwangsarbeit-und-Pflichtarbeit_-_Ist-meine-Auslegung-des-voelkerrechtlichen-IAO-Uebereinkommens-C029-richtig_-_oder-nicht.html

4.) Angemerkt von Peter Braun, am 14.02.2006 – Unselige Anstaltstraditionen in Deutschland endlich beenden! @ http://www.abimv.de/downloads/pr/www.abimv.de/www.abimv.de_20061228203847_N133_AngemerktHeimschicksal.pdf

Martin Mitchell ( "Ehemaliges Heimkind" )
Betreiber seit dem 17. Juni 2003 der Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.care-leavers-survivors.org


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: auchdasnoch am 07. August 2008, 18:59:17
ähm, was hat das alles mit dem eigentlichen Thema " Cyberterroristen " zu tun?
Ein neuer Thread wäre evtl. sinnvoll.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: auchdasnoch am 10. August 2008, 11:07:42
die Überschrift passt doch viel besser, danke :].


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. September 2008, 08:48:23
Kurze Bestätigung von Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler persönlich betreffend seines oben, unter Punkt 1, von mir erwähnten Vortrages ( die ich gerade erst heute - 05.09.2008 - erhalten habe )

"Liebe Frau Eppert [ * ]

mir geht es gut - Ihnen hoffentlich auch?

Der Vortrag [ »Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe« betreffend den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ ] war mein Beitrag auf einer Veranstaltung der Universität Koblenz zur Geschichte der Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland am 5. März 2008. Offensichtlich hat die Uni Koblenz ( Prof. Dr. Christian Schrapper ) den Vortrag ins Internet gestellt. Herr Mitchell kann ihn auf seiner Webseite veröffentlichen und ihn auch ohne Einschränkungen weiter veröffentlichen.

[ * Frau Regina Eppert ist 2. Vorsitzende im Verein ehemaliger Heimkinder e. V. ( VEH ) ( http://www.veh-ev.org ) ]"

Dieser Vortrag von Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler »Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe« betreffend den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ vom 15.03.2008 @ Ein Vortrag von Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kapeller ( 2008 ) (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php) wird ohne Gebühr jedem / jeder zur Verfügung gestellt der / die davon Nutzen machen möchte.

Zur Verfügung gestellt und hier zur Diskussion gestellt - zum prüfen und überprüfen für jede Frau, jeden Mann, jedes Kind und jeden Jugendlichen, von Martin Mitchell in Australien

Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martin

Martin Mitchell, "Ehemaliges Heimkind" / "ex-Freistätter Fürsorgezögling",
beschäftigt sich eingehend mit der "Heimkindersache" schon seit Januar 2003.

Martin Mitchell, "Ehemaliges Heimkind" in einem evangelisch-lutherischen Zwangsarbeitslager im Moor - FREISTATT - im "Wirtschaftswunderland Westdeutschland" in den 1960er Jahren ( *28.07.1946 in West-Berlin und seit 1964 ansässig in Australien ).

Martin Mitchell, "Ehemaliges Heimkind", Betreiber seit dem 17. Juni 2003 der nichtkommerziellen, selbstfinazierten, und ehrenamtlich betriebenen Webseite Heimkinder-Uberlebende.org @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.care-leavers-survivors.org
____________________________________________________
Polite Communications Promotes Positive Outcomes.
Höfliche Kommunikation fördert positive Ergebnise.


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: momo13 am 16. September 2008, 18:03:54
Wacht die Diakonie endlich auf?

Die Niedersachsen machen es vor, wies geht!http://www.welt.de/welt_print/article2450479/Studie-belegt-Psychoterror-und-Gewalt-in-Kinderheimen.html

momo13


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Kakerlake am 18. September 2008, 14:08:42
Gestern Abend kam ein Beitrag dazu in den Tagesthemen.
Wer's nicht gesehen hat, hier der Link.
Gewalt im Kinderheim : Dunkles Kapitel: Gewalt im Kinderheim (5:24 Min) (http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video379146.html)


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: momo13 am 20. September 2008, 11:54:22
Nun scheint sich da ja mal was zu tun. Ich denke, die Heimkinder machen den Fehler, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Das muß Schlag auf Schlag weiter gehen, sonst schläft das wieder ein.
http://www.diakonie.de/188_4556_DEU_HTML.htm

momo13


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 22. September 2008, 11:59:28
Vorhandenes Archivmaterial eindeutig belegt Zwangsarbeit, Misshandlung und Missbrauch in nachkriegsdeutschen Heimen der alten Bundesländer !


Offener Brief, der weitestgehend im Internet und auch in den Printmedien veröffentlicht werden wird.


Ein Schreiben von Martin Mitchell aus Australien
Email: martinidegrossi@yahoo.com.au (martinidegrossi@yahoo.com.au)

Adelaide, South Australia, 22. September 2008


An:
Hans Bauer
Untersuchungsbeauftragter: »Gewalt und Unrecht in der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre«
Diakonisches Werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers e.V.
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Bundesrepublik Deutschland / Federal Republic of Germany
Email: geschaeftsstelle@diakonie-hannovers.de (geschaeftsstelle@diakonie-hannovers.de)

Re: Damalige Heimerziehung Ende der 1940er Jahre und in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren im „Wirtschaftswunderland Westdeutschland“ und

Re: Weitverbreitete systematische Zwangsarbeit / Arbeitsausbeutung, Misshandlung und Missbrauch in Kinder-und-Jugenhilfe-Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Deutschland / Diakonie / Innere Mission / Bethel ( im Nachkriegsdeutschland / Bundesrepublik / BRD )

Sehr geehrter Herr Hans Bauer.

Falls Sie es noch nicht entdeckt und gesehen haben, möchte ich Sie unbedingt auf diese, aus dem Jahre 2000 stammenden, detailierten Aufzeichnungen der Geschichte der evangelischen Heimerziehung im Marienstift in Braunschweig, Niedersachsen, aufmerksam machen ...

»Fürsorgearbeit im Marienstift« von Dr. Rosemarie Kamp aus der ev. Zeitschrift "Doppelpunkt" - Heft Nr. 3/2000 - Seite 48-54, wiedergegeben @ Artikel von Dr. Rosemarie Kamp aus der ev. Zeitschrift Doppelpunkt (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/70_Jahre_evangelische_und_katholische_Maedchenerziehungsheime_in_Deutschland_No01.html)

»Es ist aber davon auszugehen, dass die Fürsorgeerziehung [ FE ] im großen und ganzen [ nach 1945 ] so weiterlief wie bisher. Die Quellenlage ändert sich 1946. Die Vorstandsprotokolle, die vielen Eingaben und Berichte an Besatzungsbehörden und Jugendamt, die sich [ u.a. ] im Niedersächsischen Staatsarchiv befinden, ermöglichen ein deutlicheres Bild von den Sorgen der Leitung und dem Leben im Heim.«

»[ ... ] 2 Jahre Heimerziehung, dann bei Bewährung Zuweisung zu Bauern mit Dienst- und Erziehungsauftrag. Während der Heimerziehung im ersten Jahr grundsätzlich kein Urlaub, später bei Wohlverhalten. Unter gleichen Voraussetzungen [ im zweiten Jahr ] Besuch von Angehörigen einmal im Monat zugelassen. Zensur der Post. [ ... ] Praktische Tätigkeit in der Hauswirtschaft: Waschen, Plätten, Nähen, in guter Jahreszeit Garten- und Feldarbeit als Erziehung. [ ... ]«

»Das Marienstift ist ein geschlossenes Heim, die Unterkünfte bei der Wäscherei, da zu ebener Erde gelegen, mit Trailjen [d.h., Gittern / Rosten], [ ... ]«

»In diesem Bericht [ anscheinend Ende 1946 ] tritt die Besatzungsmacht als wohlwollende Instanz in Erscheinung. Sie konnte aber auch erhebliche Schwierigkeiten verursachen. So entdeckte einer der führenden Offiziere [ der britischen Besatzungsmacht ], dass den auf Grund der Ernährungslage wieder verstärkt in der Landwirtschaft arbeitenden Siloahmädchen [ d.h. in der heimeigenen Landwirtschaft oder beim Bauern arbeitenden Mädchen aus dem Marienstift ] kein Lohn ausgezahlt wurde, witterte darin eine deutsche Form von Sklavenarbeit und ordnete kurzerhand eine am allgemeinen Arbeitslohn orientierte Auszahlung an. Da damit nicht nur das pädagogische Konzept, sondern auch die Finanzierung der Fürsorgeerziehung [ FE ] in der Anstalt nachhaltig gefährdet war, gab es einen umfangreichen Schriftwechsel zwischen Marienstift, vergleichbaren Einrichtungen, dem Jugendamt und der Kommandantur mit einer wachsenden Erregung der jeweiligen Stellen, bis durch die routinemäßige Abberufung des Offiziers das Problem sich von selber löste

... und auf das was in diesen detailierten Aufzeichnungen berichtet wird und eindeutig daraus hervorgeht, was sich zweifellos auf vorhandenes extensives und verläßliches Archivmaterial stützt, und daher genau belegen läßt ( wenn man den Opfern selbst also keinen Glauben schenken möchte ), und was Sie, meines Erachtens, ebenfalls unbedingt in Ihren jetzigen Untersuchungen einbeziehen sollten.

Diese Untersuchungen mit denen Sie beauftragt sind und mit denen Sie gegenwärtig beschäftigt sind ( was Niedersachsen und die „Hannoversche evangelisch-lutherische Landeskirche“ betrifft – Untersuchungen die allerseits hoch zu befürworten sind ), dürften und sollten sich aber, meines Erachtens, weder nur auf Kinder-und-Jugendhilfe-Einrichtungen im Bereich der Evangelischen Kirche in Niedersachsen oder im Bereich der „Hannoverschen evangelisch-lutherischen Landeskirche“ und auf die schätzungsweise 50000 dortigen damaligen Opfer beschränken, noch dürften und sollten sie sich auf all solche damaligen Kinder-und-und-Jugendhilfe-Einrichtungen der Evangelischen Kirche in ganz Deutschland beschränken.

Auch die Katholische Kirche in Deutschland muß unbedingt dazu bewegt werden ohne weitere Verzögerung, flächendeckend was ganz Deutschland betrifft, Ihrem und dem Beispiel derHannoverschen evangelisch-lutherischen Landeskirchezu folgen. Denn es wird in den damaligen katholischen Kinder-und-Jugendhilfe-Einrichtungen nicht anders gewesen sein: Zwangsarbeit / Arbeitsausbeutung, Schulungs- und Ausbildungsentzug, Misshandlung und Schikane jeglicher Art und sexueller Missbrauch waren auch dort an der Tagesordnung, und wir die Betroffenen wissen, daß es so war !!! Landschaftsverbände und Landeswohlfahrtsverbände und Staatliche und Kommunale Behörden und Träger in deren damaligen Kinder-und-Jugendhilfe-Einrichtungen es auch nicht anders zuging, haben ja jetzt auch schon, ebenfalls, vereinzelt, ihre eigenen diesbetreffenden Untersuchungen begonnen, und das Bundesland Schleswig-Holstein ist dabei bei weitem allen voraus und am transparentesten. Nur die Katholische Kirche hinkt immer noch nach und behauptet weiterhin, allen Beweisen zuwider, es hätte sich in ihren damaligen Kinder-und-Jugendhilfe-Einrichtungen nur um „bedauerliche Einzelfälle“ gehandelt.

Ich bitte um eine Empfangsbestätigung Ihrerseits dieser meiner Hinweise an Sie und eine Andeutung wie man allerseits damit umgehen wird.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martin Mitchell

Martin Mitchell, "Ehemaliges Heimkind" / "ex-Freistätter Fürsorgezögling",
beschäftigt sich eingehend mit der "Heimkindersache" schon seit Januar 2003.

Martin Mitchell, "Ehemaliges Heimkind" in einem evangelisch-lutherischen Zwangsarbeitslager im Moor - FREISTATT - im "Wirtschaftswunderland Westdeutschland" in den 1960er Jahren ( 28.07.1946 in West-Berlin geboren und seit März 1964 ansässig in Australien ).

Martin Mitchell, "Ehemaliges Heimkind", Betreiber seit dem 17. Juni 2003 der nichtkommerziellen, selbstfinanzierten, und ehrenamtlich von ihm selbst betriebenen Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org / http://www.care-leavers-survivors.org

 
Unter anderem, die folgenden Medienberichte haben mich dazu veranlaßt Sie heute anzuschreiben:

Von Martin Mitchell ausgesuchte Kurzzitate aus verschiedenen deutschen Medienberichten der letzten paar Tage:

[ Netzzeitung ] »Diakonie gibt Misshandlung in Kinderheimen zu.« [ Frankfurter Rundschau ] »Diakonie: Gewalt als Erziehungskonzept.« [ Jesus.de ] »Schwere Misshandlungen in Kirchlichen Kinderheimen.« [ NDR / ARD ] »NDR: Zehntausende von Kindern in kirchlichen Heimen misshandelt. Studie zu Gewalt und Unrecht in den 50er und 60er Jahren – Landeskirche Hannover: [„]Zahlen spekulativ[“].«

[ epd ] »Der mit der historischen Erforschung der Vorfälle beauftragte Diakonie-Mitarbeiter Hans Bauer«

[ newsclick.de ] »langjährige Erziehungshilfe-Mitarbeiter Hans Bauer: Die Zahl der Opfer soll [ allein ] in Niedersachsen bei 50000 liegen.«

[ Netzzeitung ] »Hans Bauer, der im Auftrag des Diakonischen Werkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers recherchierte. Die Anregung dazu hatte Landesbischöfin Margot Käßmann gegeben.«

[ Netzzeitung ]»Hannovers Landesbischöfin Margot Käßmann gab den Anstoß zu einer Dokumentation über die Missstände in niedersächsischen Heimen.«

[ newsclick.de ] »Peter Wensierskis Buch "Schläge im Namen des Herrn", das 2006 erschienen ist, gab den Anlass für das Projekt "Gewalt und Unrecht in der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre" beim Diakonischen Werk Hannover. Hans Bauer soll mit seiner Dokumentation "Licht in die dunkle Geschichte" bringen, wie im aktuellen Jahresbericht der Diakonie nachzulesen ist.«

[ newsclick.de ] »Der NDR machte gestern [ 15.9.2008 ] erste Ergebnisse der Untersuchung öffentlich, die das Diakonische Werk Hannover in Auftrag gegeben hatte. "Wir sind daran interessiert, Missstände ans Licht zu holen", so deren Sprecher Johannes Neukirch.«

[ Netzzeitung ] »Diakoniedirektor Manfred Schwetje: „Es ist schwer zu schätzen, wie viele von Gewalt betroffen waren.“«

[ newsclick.de ] »Michael Strauß, Sprecher der [ evangelischen ] Landeskirche Braunschweig, reagierte bestürzt: "Das sind schlimme Vorwürfe." In unserer Region habe es im betreffenden Zeitraum nach seinen Angaben nur eine Handvoll Heime unter kirchlicher oder diakonischer Verantwortung gegeben. Ihm seien keine ähnlichen Vorwürfe gegen die [ evangelische ] Landeskirche Braunschweig bekannt. "Wir nehmen die aktuelle Entwicklung aber zum Anlass, nachzuforschen", so Strauß.«


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 25. September 2008, 07:48:34
Ehemalige Heimkinder - in der Diskussion mit der Diakonie - aber auch in der Diskussion mit staatlichen Stellen. Heimkinder-Opfer / Heimkinder-Zwangsarbeiter werden, mittlerweile, endlich anerkannt - und niemand kann es mehr verhindern.

Hier noch für alle die es interessiert drei weitere wichtige weiterführende sehr informative Links:

( Mitteldeutsche-Zeitung vom 23.09.2008, um 20:50 Uhr ) Schläge im Namen des Glaubens (http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1221208694560) [ ist ein Link ! ]

( SPIEGEL ONLINE / DER SPIEGEL vom 20.09.2008 ) Bundestag will Wiedergutmachung für Heimkinder der 60er und 70er Jahre (http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,579409,00.html) [ ist ein Link ! ]

( ZEIT ONLINE vom 21.09.2008, um 09:34 Uhr ) Entschädigung: Bundestag will sich um ausgebeutete Heimkinder kümmern (http://www.zeit.de/news/artikel/2008/09/21/2619222.xml) [ ist ein Link ! ]


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 25. September 2008, 07:51:25
Ehemalige Heimkinder - in der Diskussion mit der Diakonie?! - Aber auch das Land Niedersachsen sucht jetzt nach damaligen Heimkinder-Opfern / Heimkinder-Zwangsarbeitern

Möchte Euch alle unbedingt auf die @ http://www.schlaege.com/html/news.html Webseite: Schläge im Namen des Herrn (http://www.schlaege.com) / WENSIERSKI.IMFO (http://www.wensierski.info/html/news.html) von SPIEGEL-Journalist Peter Wensierski wiedergegebene Meldung vom 23.09.2008 eines Aufrufes gleichen Datums seitens der niedersächsischen Sozialministerin an die von der damaligen Heimerziehung im Landesbereich von Niedersachsen negativ Betroffenen sich mit ihren Leidensgeschichten persönlich an sie zu wenden um an der "Aufarbeitung" dieser unrühmlichen Geschichte – was das Land Niedersachsen betrifft – mitzuwirken, aufmerksam machen !

Zur Person der niedersächsischen Sozialministerin, Frau Mechthild Ross-Luttmann (CDU), siehe @ http://www.niedersachsen.de/master/C14992634_L20_D0

Sozialministerin für das Bundesland Niedersachsen
Frau Mechthild Ross-Luttmann (CDU)
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2
30159 Hannover
Pressestelle
Telefon: (0511) 120-0
Fax: (0511) 120-4298
E-Mail: pressestelle@ms.niedersachsen.de

Vorgängerin in diesem Posten als niedersächsische Sozialministerin war übrigens, bis Mitte November 2005, Ursula von der Leyen (CDU), die am 22. November 2005 von Angela Merkel (CDU) nach Berlin berufen und dort als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend installiert wurde ( aber keine Abgeordenete im Bundestag ist )


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 25. September 2008, 07:55:48
An alle ehemaligen Heimkinder, die damals in diakonischen Heimen und Anstalten in Niedersachsen eingesperrt waren ! - und besonders auch all die, die in solchen niedersächsischen diakonischen Kinder- und Jugendhilfe Einrichtungen der Zwangsarbeit ausgesetzt waren !

Eine neue wichtige Bekanntgebung wurde gerade erst von von SPIEGEL-Journalist Peter Wensierski auf seiner Webseite http://www.schlaege.com / http://www.wensierski.info eingestellt.

Diese Bekanntgebung im genauen Wortlaut ist hier zu finden @ http://www.schlaege.com/html/aktuelles.html und lautet:

»NEU: Schwetje und Rosenkötter für weitere Aufarbeitung von Unrecht in Heimen

Pressemeldung des Diakonischen Werkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

25.9.2008
[ Der hannoversche ] Diakonie-Direktor Manfred Schwetje [ 63 ] hat sich heute mit dem [ 1. ] Vorsitzenden des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. [ Wolfgang Rosenkötter ] getroffen. Im Gespräch machte Wolfgang Rosenkötter deutlich, wie wichtig die Aufarbeitung der dunklen Geschichte der ehemaligen Heimkinder ist. Er begrüßt ausdrücklich, dass die Diakonie die Initiative ergriffen hat. Rosenkötter war selber als Jugendlicher von 1961-1963 in der diakonischen Einrichtung Freistatt.

Er betonte gegenüber Schwetje, dass es im Sinne der Betroffenen sei, Verfehlungen und Unrecht klar zu benennen. Ein weiterer Punkt des Gesprächs war die Frage nach Entschädigung für das damals erlittene Unrecht.

Rosenkötter hofft, dass der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages Betroffene und Verantwortliche zu einem Runden Tisch einlädt, damit es zu einer schnellen Wiedergutmachung kommt.

Schwetje äußerte seine Erschütterung darüber, dass Menschen, die sich in der Obhut von Kirche und Diakonie befanden, Schlimmes erleiden mussten, das der christlichen Botschaft widersprach: "Viele solcher Taten sind durch den damaligen Zeitgeist oder Erziehungsmethoden nicht zu rechtfertigen. Es ist wichtig, dass Opfer von Gewalt in Heimen Gehör finden und sich die Einrichtungen für Gespräche öffnen."

Schwetje setzt sich dafür ein, dass dieses dunkle Kapitel in kirchlich-diakonischen Einrichtungen weiter aufgearbeitet und Schuld ausdrücklich benannt wird. Auch müsse die richtige Form und der richtige Ort hinsichtlich der Frage nach Entschuldigung und Vergebung gefunden werden.

Die Hotline des Diakonischen Werks bleibt bis zum 30.9. geschaltet. Bislang gingen 80 Anrufe von Betroffenen ein. Die Hotline 0511-3604 344 ist werktags von 09:00 bis 12:00 sowie von 13:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen.

Kontakt: Wolfgang Rosenkötter, Telefon 040/53022034, E-Mail:
info@veh-ev.org
[ Vereinswebseite ] http://www.veh-ev.org «

QUELLE: http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=9283

Bernd Prigge
Pressesprecher des Diakonischen Werkes
der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
0511/3604-262
0171/20 56 480

http://www.diakonie-hannovers.de


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 02. Oktober 2008, 07:10:56
Ehemalige Heimkinder - in der Diskussion mit der Diakonie?! - Re: Entschuldigung und Entschädigung für unentlohnte "Heimkinder-Zwangsarbeit", "institutionelle Kindesmisshandlung" und "institutionellem sexuellen Missbrauch"

... und wir verschaffen uns Gehör, und halten IHNEN immer wieder den Spiegel vor's Gesicht !!!

QUELLE: ZDF @ http://www.presseportal.de/pm/7840/1274961/zdf/rss

01.10.2008 | 16:42 Uhr

ZDF-Programmhinweis / Sonntag, 5. Oktober 2008, 18.00 Uhr, ML Mona Lisa

Mainz (ots) - Sonntag, 5. Oktober 2008, 18.00 Uhr ML Mona Lisa mit Marina Ruperti

Gestohlene Jugend - Wie lange müssen ehemalige Heimkinder noch auf Entschädigung warten?

Geraubtes Vertrauen - Wie finden Anleger den Weg aus der Finanzkrise?

Geliebtes Deutschland? - Wie Jugendliche ihre Heimat sehen

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: 06131 / 70 – 2120
Telefon: 06131 / 70 - 2121


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. Oktober 2008, 10:35:37
Auch dies sollte allen Hilfesuchenden von Nutzen sein:

Dieser Text wurde von "Ehemaliges Heimkind" Martin Mitchell persönlich verfasst und am 07.03.2008 erstmalig auf seiner Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org ( @ Resultat der Mitgliederversammlung des Verein ehemaliger Heimkinder e. V. vom 01.03.2008 (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Mitgliederversammlung-_-01-03-2008-_-Bielefeld-_-Neuwahl-und-Erweiterung-des-Vorstandes-des-Verein-ehemaliger-Heimkinder-e-V.htmlx) ) veröffentlicht.

1.) Auf der Mitgliederversammlung am Samstag, 1. März 2008, in Bielefeld, wurde der Vorstand des "Verein ehemaliger Heimkinder e. V." teilweise neu gewählt. Der Vorstand ist nunmehr wie folgt besetzt:

Erster Vorsitzender: Herr Wolfgang Rosenkötter
Zweite Vorsitzende: Frau Regina Eppert
Kassenwartin: Frau Monika Tschapek-Güntner
 
Die Vertretung nach außen erfolgt durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich.

Es sei zu bedenken, dass die Vorstandsmitglieder des Vereins [ ausschließlich ! ] ehrenamtlich tätig sind.

2.) Herr Michael-Peter Schiltsky war bis zum 14.12.2007 in seiner Funktion als Leiter der Anlaufstelle des Vereins Angestellter des Vereins. Dieses Arbeitsverhältnis ist seit dem 15.12.07 beendet. Darüber hinaus ist Herr Schiltsky ordentliches Vereinsmitglied. Herr Schiltsky war zu keinem Zeitpunkt Vorstandsmitglied und übt für den Verein keinerlei Funktion aus.

Als Leiter der Anlaufstelle des Vereins von Mitte März 2006 bis Mitte Dezember 2007 hat Herr Schiltsky unter anderem die damalige Homepage des Vereins http://www.vehev.org gepflegt. Diese Webseite - jetzt auch von Herrn Schiltsky auf "Heimseite" umbenannt - wurde am letzten Wochenende ( 01.03.2008 ) der Art geändert, daß sie ab sofort keine Inhalte enthält, die daraus schließen lassen würden [ bzw. die darauf schließen lassen sollten ! ], es handele sich um eine offizielle Seite des Vereins. Bei dieser Domain http://www.vehev.org , ebenso aufrufbar über die URL http://www.heimseite.eu , handelt es sich ausschließlich um eine private Homepage von Herrn Schiltsky.

3.) Die offizielle Homepage des "Verein ehemaliger Heimkinder e. V." ist seit Ende Dezember 2007 die Webseite http://www.veh-ev.org

4.) Der "Verein ehemaliger Heimkinder e. V." ist gemeinnützig und verfolgt keinerlei kommerzielle Zwecke.

5.) Kontakt-Details für den "Verein ehemaliger Heimkinder e. V." sind wie folgt:

Kontakt: Wolfgang Rosenkötter, Elsa-Brandström-Straße 21, 22043 Hamburg

Telelefon: 040 - 530 22 034 ( 04053022034 )

Fax: 040-530 22 047 ( 04053022047 )

E-Mail: info@veh-ev.org

6.) Die Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans vertreten ehemalige Heimkinder. Mehr dazu hier @ Bekanntgebung der Rechtsanwälte selbst (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Wichtige-Mitteilung-der-Anwaelte-Gerrit-Wilmans-und-Michael-Witti-als-Vertreter-der-Interessen-Ehemaliger-Heimkinder-.-Bekanntgebung-vom-07.09.2007-.-Kurzfassung.html)


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. Oktober 2008, 10:44:04
Beitrag-Untertitel: MONA LISA Buch »Gestohlene Kindheit: Wie Fürsorgeheime Kinder zerstört haben«

Möchte allen die, die an einer Geschichtsaufarbeitung - der nachkriegsdeutschen ( westdeutschen ! ) Kirchengeschichte und Heimerziehungsgeschichte interessiert sind folgendes neues Buch empfehlen:

MONA LISA Buch »Gestohlene Kindheit: Wie Fürsorgeheime Kinder zerstört haben«

Im Namen des Staates und der Kirche kamen noch bis Ende der siebziger Jahre in Deutschland jährlich rund 150000 Kinder und Jugendliche in Fürsorgeheime, waren dort weggesperrt auf ungewisse Zeit, oft wegen Nichtigkeiten. Manche 10 Jahre und länger. Was ihnen von staatlichen Erziehern, Mönchen oder Ordensschwestern angetan wurde, ist bis heute ein Trauma. In Sträflingskleidern mussten sie oft bis zum Umfallen Zwangsarbeit leisten. Wer nicht parierte, wurde drakonisch bestraft: Prügel mit dem Stock, Isolation in Dunkelzellen, Essensentzug, stundenklanges Stehen. Es gab keinen Kontakt zur Außenwelt, keine Liebe, keinen Trost. Sie wurden gedemütigt, misshandelt und sexuell missbraucht, von denen, die ihnen helfen sollten. Immer wieder versuchten sie zu fliehen, vergeblich. Der einzige Ausweg: Selbstmord.

Die Autorinnen haben hier ein unfaßbares Dokument der jüngeren deutschen Geschichte vorgelegt. Unglaublich spannend, unsagbar traurig. Ein Buch, das jeder lesen muß, der mehr über Deutschland erfahren will.

Gebundene Ausgabe, 160 Seiten, Mira, MVG Verlag

Artikel-Nr. 33131-1

QUELLE: http://shop.zdf.de/products/2076/ref=31/sessions/e599ced859734bc2a57fde318dc3b1d1/397801520

UND HIER EIN WEITERER LINK zu der gesamten, diesbetreffenden, MONA LISA Story betitelt »Gequält im Namen des Herrn - Ehemalige Heimkinder warten auf Entschädigung« vom Sonntag, 5. Oktober 2005. Link http://www.monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,7383931,00.html


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 18. Oktober 2008, 02:44:24
KIRCHLICHE HEIMERZIEHUNG - Brauchen wir DIESES "Forschungsprojekt" und wem soll es dienen und helfen während der damals in der Heimerziehung erlittene und weiter anhaltende Traumatisierungen zu bewältigen?

»Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Wilhelm Damberg*** und Prof. Dr. Traugott Jähnichen^#^

„Erforschung der Kirchlichen Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik Deutschland (1949-1972)“ [ mit Untertitel ]Zwischen Skandalisierung und pädagogischer Reformdebatte - Zur Entwicklung der Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik“«

Ein diesbetreffendes, sechseitiges Dokument ist gemäß einer GOOGLE-Index-Angabe als PDF-Dokument hier zu finden

Erforschung der Kirchlichen Heimerziehung in der frühen ...
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-Version
Erforschung der Kirchlichen Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik Deutsch- . land (1949-1972)“ ... Dr. Wilhelm Damberg und Prof. Dr. Traugott Jähnichen ...
www.ruhr-uni-bochum.de/jaehnichen/kirchliche_heimerziehung.pdf -

[ http://www.ruhr-uni-bochum.de/jaehnichen/kirchliche_heimerziehung.pdf ]

Dazu stellen sich folgende Fragen:

Brauchen wir SOLCH EINE, möglicherweise, langwierige and teure "Studie" um herauszufinden ob EHEMALIGEN HEIMKINDERN in kirchlichen Einrichtungen "Unrecht" widerfahren ist, oder nicht, und ob und in wiefern Religion dabei eine Rolle gespielt hat, oder nicht?

Die Herren Professoren wollen herausfinden, ob gemäß der jeweilig damals bestehenden innerstaatlichen Gesetzgebung in den einzelnen Bundesländern und Verantwortungsbereichen Westdeutschlands, zwischen 1949 und 1972, EHEMALIGEN HEIMKINDERN in kirchlichen Einrichtungen wirklich "Unrecht" widerfahren ist, oder nicht?

Die Herren Professoren wollen herausfinden, genau in welchen kirchlichen Einrichtungen in Westdeutschland EHEMALIGEN HEIMKINDERN "Unrecht" widerfahren ist, und in welchen nicht?

Die Herren Professoren wollen herausfinden, genau wie vielen EHEMALIGEN HEIMKINDERN jedes Jahr, zwischen 1949 und 1972, in kirchlichen Einrichtungen in Westdeutschland "Unrecht" widerfahren ist, und wie vielen nicht?

Die Herren Professoren wollen herausfinden, falls es sich um EHEMALIGEN HEIMKINDERN in kirchlichen Einrichtungen, zwischen 1949 und 1972, widerfahrenes "Unrecht" gehandelt hat, ob dies einfach nur als "moralisches Fehlverhalten" oder als "gesetzliches Unrecht" anzusehen ist.

Wie viel Zeit soll EINE SOLCHE "Studie" in Anspruch nehmen, und wie lange soll sie dauern bis sie abgeschlossen ist?

Wenn wir EINE SOLCHE "Untersuchung" nun wirklich brauchen, warum wurde DIESE nicht schon vor fünf, zehn, zwanzig, dreißig oder fünfunddreißig Jahren angestrengt?

Was würde EINE SOLCHE "Untersuchung" kosten? Wer soll jetzt die Kosten DAFÜR tragen? Wer wird jetzt die "Forschungsgelder" DAFÜR zur Verfügung stellen, bzw. DAFÜR zur Verfügung stellen wollen? Die Kirche / die Kirchen, oder der Steuerzahler?

Falls EINE SOLCHES "Forschungsprojekt" zustande kommen sollte, dürften, zum Beispiel, solche Kritiker wie Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler, Historiker Ernst Klee, Theologe und Psychologe Dierk Schäfer ( ev. Akademie Bad Boll ), Dipl. Päd. Wolfram Schäfer ( Institut für Erziehungswissenschaften Philipps Universität, Marburg ) an DIESEN "Forschungen" teilnehmen und mitwirken, und ebenfalls "Forschungsgelder" DAFÜR in Anspruch nehmen?

All dies sind, meines Erachtens, berechtigte Fragen, die erst einmal eine Antwort brauchen. Meint Ihr nicht auch?

*** Prof. Dr. Wilhelm Damberg ( mit Schwerpunkt Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit ), Evangelisch-Theologische Fakultät an der Ruhr-Universität Bochum

^#^ Prof. Dr. Traugott Jähnichen, Evangelisch-Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre, an der Ruhr-Universität Bochum


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 21. Oktober 2008, 05:36:12
KIRCHLICHE HEIMERZIEHUNG - Brauchen wir DIESES "Forschungsprojekt" und wem soll es dienen und helfen während der damals in der Heimerziehung erlittene und weiter anhaltende Traumatisierungen zu bewältigen?

Diesbetreffend zitiere ich jetzt hier - mit Erlaubnis des Verfassers ! - meines Erachtens, ein außerordentlich analytisches und einfühlsames Schreiben ( vom 17.10.2008, 11:45 Uhr ) von dem evangelischen Theologen und Psychologen, Pfarrer Dierk Schäfer ( seit 1993 Studienleiter in der Evangelischen Akademie Bad Boll für den Arbeitsbereich Öffentlicher Dienst, seit Oktober 2004 Studienleiter im Arbeitsbereich Politik, Recht, Gemeinwohl ):

Sehr geehrter Herr Mitchell,

sie nennen meinen Namen in Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt über die Heim- und Fürsorgeerziehung in der frühen Bundesrepublik.

Das ist freundlich gedacht. Es handelt sich sicherlich um ein interessantes Projekt, sowohl in allgemein- und kirchenhistorischer, als auch in generell theologischer Hinsicht.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß die Heimkinder von damals Verständnis für ein solches Projekt von rein akademischem Interesse aufbringen können und frage zudem nach dem möglicherweise praktischen Nutzen.

Nehmen wir einmal an, das Projekt führt wissenschaftlich-historisch abgesichert zu dem Ergebnis, daß es Mißhandlungen gegeben hat, die auch zu damaliger Zeit strafbar waren, dann würden dank der zu vermutenden unvollständigen Aktenlage nur relativ wenige Einzelfälle abgesichert geklärt sein. Viele andere Fälle blieben ungeklärt/unbewiesen. Aber auch den Menschen aus den bewiesenen Fällen dürfte, soweit sie noch leben, das Ergebnis wenig nützen, weil die „Täter“ entweder nicht mehr leben, oder aber längst Verjährung eingetreten ist.

Sollte sich tatsächlich erweisen, daß die Mißhandlungen generell zur nicht beanstandeten Praxis mancher Heime gehört haben, wäre die Haftung der Heimträger und ihrer Auftraggeber zu prüfen. Doch auch da sehe ich zivilrechtliche Schwierigkeiten.

So stellt sich die Frage, wem, abgesehen vom unbestreitbaren historischen und theologischen Interesse, dieses Projekt tatsächlich nutzt. Ich sehe zweierlei Nutzen:

1. Die Zahl von Heimen, Heimträgern und aufsichtsführenden Jugendämtern, die dann überhaupt noch in irgendeine, und sei es nur moralische Verantwortung genommen werden können, dürfte sich auf diese Weise reduzieren lassen.

2. Forschungsprojekte brauchen ihre Zeit, das geht gar nicht anders. Wenn man erst aufgrund der Forschungsergebnisse Antworten auf die Wiedergutmachungsfrage sucht, wird auch dieses seine Zeit brauchen, denn niemand wird sich bei der Wiedergutmachungsaufgabe vordrängen. Das war auch bei der Zwangsarbeiterentschädigung so. Die Zeit hilft sparen, denn derweil „sterben die Leut.“

Ein möglicher Nutzen des Projekts kommt außer der Wissenschaft also nur den Beschuldigten zu. Sie werden gern das Projekt finanzieren helfen.

Doch unabhängig vom Forschungsprojekt: Wie steht es um die aktuelle Glaubwürdigkeitslage der „Kläger“?

- Wir haben eine Reihe von Lebenszeugnissen, die im Punkt der Mißhandlungsvorwürfe wesentliche Übereinstimmungen aufweisen.

- Die Vorwürfe werden innerhalb der individuellen Biographie mit Details zu den „Tatorten“ und „Tätern“ konkretisiert.

- Wir haben Zeugnisse von Begehungen der „Kläger“, die in ihren Heimen fallweise noch zeigen können, wo sie eingesperrt wurden.

- Wir haben auch die ersichtliche Emotion der „Kläger“, die – soweit ich sehe – nicht von Wut geprägt ist, sondern auf Retraumatisierung hindeutet, wenn sie über ihre Erfahrungen sprechen, zumal angesichts ihrer Erinnerungsorte.

All dies unterstreicht für den Psychologen die Glaubwürdigkeit der Zeugen.

Da es sich weithin um kirchliche Heime handelt, darf ich auf eine neutestamentliche, historisch nicht abgesicherte „Beweisführung“ verweisen.

Im Brief an die Hebräer (12,1) heißt es: „Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, laßt uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt …“.

Auch in der Heimkinderfrage haben wir mittlerweile viele, also eine „Wolke von Zeugen“. Es ist erstaunlich und beschämend, wie sich die Mehrzahl der Rechtsnachfolger der damals Verantwortlichen angesichts dieser „Wolke von Zeugen“ um die Wiedergutmachung drücken.

Mit freundlichem Gruß

Dierk Schäfer

Evangelische Akademie
Akademieweg 11
73087 Bad Boll
Fon: (0 71 64) 79-209 (meist vormittags)
Fax: (0 71 64) 79 5 209
Mail: dierk.schaefer@ev-akademie-boll.de

Fon: privat: (0 71 64) 1 20 55 (meist nachmittags)

Internet: http://www.ev-akademie-boll.de
Newsletter: http://www.ev-akademie-boll.de/themenueberblick.html
Das Akademieprogramm zum Downloaden:
http://www.ev-akademie-boll.de/akademieprogramm.html


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 24. Oktober 2008, 06:52:58
The Latest News - Die Neusten Nachrichten - Stand 22.10.2008 07:18 - QUELLE: NDR1

NDR1 @ http://www.ndr1niedersachsen.de/programm/sendungen/aktuell/heimkinder100.html (http://www.ndr1niedersachsen.de/programm/sendungen/aktuell/heimkinder100.html)

Bundestag will Nationale Konferenz für misshandelte Heimkinder einrichten

Der Deutsche Bundestag will nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen die Misshandlungen an ehemaligen Heimkindern umfassend aufklären. In einer Nationalen Konferenz soll die "Fehlentwicklung in den Kinderheimen von 1945 bis 1975" aufgearbeitet werden. Das erfuhr NDR 1 Niedersachsen aus Kreisen der Opferverbände.

Hilfen für traumatisierte ehemalige Heimkinder

Die Mitglieder des Petitionsausschusses sind sich demnach einig, den Opfern der Gewaltexzesse mit der Konferenz ein Forum zu geben. Bundestagspräsident Norbert Lammert will den Beschluss Ende November offiziell verkünden. Die Konferenz soll Entschädigungszahlungen für die ehemaligen Heimkinder beraten, aber auch eine wissenschaftliche Erforschung der Heimunterbringung in der Nachkriegszeit in Auftrag geben. Zudem soll über Hilfen für bis heute traumatisierte ehemalige Heimkinder beraten werden.

Experten gehen von einer halben Million Kinder aus, die in bundesdeutschen Kinderheimen bis in die 70er-Jahre hinein massiver auch sexueller Gewalt ausgeliefert waren oder zwangsweise arbeiten mussten.

Autorin/Autor: Holger Bock
Stand: 22.10.2008 07:18

Ebenso, kann man sich von der Webseite von NDR1 - Niedersachsen @ http://www.ndr1niedersachsen.de/programm/sendungen/aktuell/heimkinder100.html (http://www.ndr1niedersachsen.de/programm/sendungen/aktuell/heimkinder100.html) aus, die folgenden drei AUDIO-Dateien anhören:

Das Unrecht soll nun aufgearbeitet werden
22.10.2008
Lange mussten sie vergeblich auf die Anerkennung als Opfer warten: Kinder, die in den 50er- und 60er-Jahren in Heimen gequält wurden. Nun hat sich der Deutsche Bundestag zu einer Entscheidung durchgerungen.

Länge: 1:12 Minuten

"Die staatliche Kontrolle hat versagt"
22.10.2008
In einer Nationalen Konferenz will der Deutsche Bundestag die Kindesmisshandlungen in Heimen der Nachkriegszeit umfassend aufarbeiten. Doch wie soll das geschehen? Ein Gespräch mit Redakteur Holger Bock.

Länge: 2:25 Minuten

"Im Entengang um den Tisch herum"
22.10.2008
In vielen Nachkriegs-Kinderheimen herrschte Gewalt. Opfer berichten von Zwangsarbeit und sexueller Gewalt. Auch Wolfgang P. hat Demütigungen ertragen müssen. Er wurde von Ordensbrüdern malträtiert.

Länge: 0:17 Minuten


Titel: Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 25. Oktober 2008, 06:31:23
Die QUELLE dieser Bekantgebung: DW-WORLD.DE - DEUTSCHE WELLE

[ anzunehmen in der Woche beginnend am Samstag, 25. Oktober 2008 ( kein anderes Datum als das heutige ist DORT angegeben woraus hervor geht wann dieser Text erstmalig DORT eingestellt wurde ) ]

DW-WORLD.DE - DEUTSCHE WELLE @ http://www.dw3d.de/dw/article/0,2144,3729072,00.html (http://www.dw3d.de/dw/article/0,2144,3729072,00.html)

»POLITIK DIREKT

Warten auf Hilfe - ehemalige Heimkinder fordern Wiedergutmachung

Die katholische Kirche will das Leid der ehemaligen Heimkinder noch nicht anerkennen.

Sie wurden misshandelt, gedemütigt, zu Arbeit verpflichtet. In den 50er- und 60er Jahren haben viele Kinder in Heimen, die meisten von der katholischen und der evangelischen Kirche betrieben, die Hölle erlebt. Jahrzehnte haben sie geschwiegen; nun gehen sie an die Öffentlichkeit, fordern eine Entschuldigung und finanzielle Wiedergutmachung für geleistete Arbeit. Die evangelische Kirche von Hannover hat nun ihre Schuld eingestanden. Aber die katholische Kirche und auch die Politik tun sich immer noch schwer. Zwei Jahre lang hat sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit der Frage der ehemaligen Heimkinder befasst. Ergebnis: Entscheidung vertagt, zunächst erhalten die Heimkinder keine Rente für geleistet Kinderarbeit. Wir zeigen Schicksale und die Debatte um Wiedergutmachung.«


Siehe, diesbetreffend, auch alle bisherige Hörer / Leser-Meinungen dazu auf DEUTSCHE WELLE @ http://www.dw-world.de/dw/0,2142,10239,00.html (http://www.dw-world.de/dw/0,2142,10239,00.html) - und orange]HIER[/COLOR] im CHEFDUZEN.DE-Forum - Das Forum der Ausgebeuteten. Nicht nur Deutschland, aber die gesamte Weltbevölkerung ist eingeladen mitzumachen und sich an dieser Diskussion zu beteiligen !!!

Auf der Hörer / Leser-Meinungen Webseite der DEUTSCHE WELLE @ http://www.dw-world.de/dw/0,2142,10239,00.html (http://www.dw-world.de/dw/0,2142,10239,00.html) heißt es einleitend dazu:

»Reden Sie mit im Forum. Jede Woche stellen wir in unserer Sendung eine Frage zu einem aktuellen Thema - und veröffentlichen Ihre Antworten.

Informationen zum Thema:
Warten auf Hilfe - ehemalige Heimkinder fordern Wiedergutmachung«


Titel: MISSHANDELTE HEIMKINDER - Deutsche Welle nimmt sich dem Thema an.
Beitrag von: Martin Mitchell am 30. Oktober 2008, 08:01:54
MISSHANDELTE HEIMKINDER - Deutsche Welle nimmt sich dem Thema an. Auch Du darfst eine Hörer / Leser-Meinung dazu DORT abgeben !

Ich selbst habe vorgestern ( Dienstag, 28.10.2008, in den frühen Morgenstunden MEZ ! ) folgenden Beitrag bei ]-DW-WORLD.DE - DEUTSCHE WELLE[/color] getätigt

@ http://www.dw-world.de/dw/0,2142,10239,00.html

Leute aus aller Welt schreiben DORT zum Thema !!!
Hast Du schon DEINEN Beitrag DORT verfaßt ?

»Entschädigung für MISSHANDELTE HEIMKINDER

Die Verhältnisse und angewandte Methoden und die stattfindende systematische Misshandlung und Ausbeutung der minderjährigen "Insassen" in den meisten der "JUGENDWOHLFAHRTseinrichtungen" betrieben über drei bis vier Jahrzehnte hinweg im "Wirtschaftswunderland Westdeutschland" waren weitgehend genau die gleichen, die von Paul Schäfer ( Ex-SS und ehemaliger Bethel-Erzieher ) – “im Dienste des Herrn" ( so behauptete er ) – jahrzehntelang in der Colonia Dignidad in Chile praktiziert wurden und Gang und Gebe waren. Und Paul Schäfer ( jetzt in seinen hohen achziger Jahren ) sitzt heute im Gefängnis dafür.

Absolut müssen alle durch diese westdeutsche, NACHKRIEGSDEUTSCHE "Heimerziehungsquälerei" und "Arbeitsausbeuterei" Geschädigten entschädigt werden !!! - entschädigt werden von den Misshandlern und Nutznießern und allen die davon profitiert haben UND VON  IHREN RECHTSNACHFOLGERN. Menschenrechtsverbrechen verjähren nicht !

Ich persönlich – ein misshandeltes und ausgebeutet "Ehemaliges Heimkind" im Bethel-eigenen FREISTATT ( Niedersachsen ) in den 1960er Jahren – stelle diese Forderungen unabläßlich nun schon seit Mitte 2003, wie aus dem gesamten Inhalt der umfangreichen nichtkommerziellen auf meine eigenen Kosten betriebene Webseite ]-HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org hervorgeht.

Ganz besonders auch möchte ich darauf hinweisen was der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler dazu zu sagen hat: Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler vom 05.03.2008 an der Universität Koblenz (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php)«


Titel: MISSHANDELTE HEIMKINDER - Deutsche Welle nimmt sich dem Thema an.
Beitrag von: Martin Mitchell am 03. November 2008, 07:37:09
Die in dem Wochen-Programm "POLITIK DIREKT" auf DW-WORLD.DE - DEUTSCHE WELLE zu der Frage »Sollen misshandelte Heimkinder entschädigt werden?« veröffentlichten Zuschauer / Hörer / Leser Meinungen ( in der Woche vom 23.10.2008 bis zum 29.102008 ) sind von DEUTSCHE WELLE von der ursprünglichen URL auf folgende neue URL verschoben worden: http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3752612,00.html (http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3752612,00.html) ( für wie lange diese Meinungen aber jezt dort bestehen bleiben werden, ist nicht gewiß ).

Ganz besonders beeindruckt bin ich persönlich auch von dem abschließenden dortigen Beitrag von Sieglinde Alexander aus der USA ( vom 29.10.2008 ):

»Wenn die Vergehen an allen 500000 ehemaligen Heimkindern, die psychisch, körperlich und sexuell misshandelt und viele davon als Arbeitssklaven verwendet wurden, keine Gerechtigkeit erfahren, erklärt sich die deutsche Gesellschaft, die Religion und die Regierung mit den Entwürdigungen und begangenen [ Menschenverletzungen / ] Menschenrechtsverletzungen der Nachkriegszeit einverstanden.«

Womit Sieglinge Alexander ( die selbst von 1964-1968 [ als Waltraud Jung ] ein "Ehemaliges Heimkind" im dem geschlossenen Mädchenerziehungsheim "Haus Weiher" in Hersbruck, eine Zweiganstalt der evangelisch-lutherischen Rummelsberger Anstalten", gewesen war, und dort misshandelt worden ist ), meines Erachtens, die anhaltende Situation in dieser Sache in Deutschland noch einmal ganz genau und kurz und bündig und zusammenfassend auf den Punkt gebracht hat.

Mein eigener dortiger Beitrag ( vom 28.10.2008 ) wurde leider nicht von DEUTSCHE WELLE freigeschaltet, d.h. ist leider nicht veröffentlicht worden, und ein Beitrag von SANCTA GLORISSIMA NONGRATA ( gleichem Datums ) leider auch nicht.

[ Ein von Nonnen misshandeltes "Ehemaliges Heimkind" SANCTA GLORISSIMA NONGRATA ist, u.a., Betreiberin von dem Blog WIDER-DIE-FOLTER @ www.wider-die-folter.blogspot.com (http://www.wider-die-folter.blogspot.com) ]


Titel: Aufruhr in Europa: „Vernachlässigung und Misshandlung im Kinderheim aufgedeckt!“
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. November 2008, 07:56:42
Unglaublich, daß soetwas geschehen kann: „Spion mit Videokamera schleicht sich in ein Kinderheim ein wo Kinder vernachlässigt und misshandelt werden.“

Soetwas sollte man unbedingt verhindern - meint Ihr nicht auch?

Was meint Ihr?

Was sollte man unbedingt verhindern? - „das Spionieren mit Videokamera in Kinderheimen“ und „das Aufdecken solcher Schandtaten und das Bloßstellen individueller Täter und Täterorginsationen“ oder „die Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in Kinderheimen und Jugendhilfeeinrichtungen“ wo auch immer sie geschehen?

Was siehst Du persönlich auch als Deine eigene Pflicht an in diesem Zusammenhang?


Herzogin filmt verwahrloste Heimkinder

SKANDAL Türkische Regierung über Sarah Fergusons Videoaufnahmen verärgert

K

[VORSPANN] - Mit einem Dokumentarfilm über schlimme Zustände in türkischen Waisenhäusern hat die Ex-Frau des britischen Prinzen Andrew, Sarah Ferguson ( 49 ), die Regierung in Ankara verärgert. Mit Perücke und Kopftuch verkleidet und in Begleitung ihrer Tochter Prinzessin Eugenie ( 18 ) sowie eines TV-Journalisten hatte „Fergie“ heimlich Videoaufnahmen von vernachlässigten Kindern gemacht. Der Film soll am Donnerstag im britischen Fernsehen gezeigt werden.

Die für Soziales zuständige türkische Staatsministerin Nimet Cubukcu warf der Herzogin von York vor, sie hege böse Absichten und wolle die Bewerbung der Türkei um eine EU-Mitgliedschaft beschädigen. „Fergies“ Sprecherin wies das zurück: „Die Herzogin von York hatte keine politischen Motive. Es ging alleine um das Wohlergehen der Kinder“, sagte Kate Waddington.

Viele türkische Zeitungen kritisierten, die Regierung sorge sich eher um den Ruf des Landes, als die Probleme in den Waisenhäusern zu lösen. Allerdings berichtete „Vatan“, die Britin habe Spenden geboten, wenn ihr die Einrichtungen mit den schlimmsten Zuständen gezeigt werden.

Bei ihrer Aktion in einem Waisenheim für mehr als 700 Jungen und Mädchen nahe Ankara habe Ferguson Kinder gefunden, die ans Bett gefesselt waren, berichteten britische Medien.

Die türkische Regierung ordnete derweil eine Überprüfung der Waisenhäuser an. Die türkische Botschaft in London protestierte aber wegen des Videos. Der türkische Außenminister Ali Babacan bezeichnete das Vorgehen der Filmer als inakzeptabel.

Der britische Sender ITV rechtfertigte die Aktion: „Zu einer Zeit, in der die britische Regierung den EU-Beitritt der Türkei befürwortet, handelt es sich um ein Thema von öffentlichem Interesse.“

05.11.2008

QUELLE: NWZ-ONLINE @ SKANDAL Türkische Regierung über Sarah Fergusons Videoaufnahmen verärgert (http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_panorama_nachrichten_artikel.php?id=1831652)

Siehe auch weiteres dazu, in Deutsch:

Hannoversche Allgemeine @ Sarah Furgesons heimliche Videoaufnahmen in türkischen Kinderheimen schockieren die Türkei (http://www.haz.de/newsroom/weltimspiegel/zentral/weltimspiegel/art699,723244)

Frankfurter Allgemeine @ Heimliche Aufnahmen in Waisenhäusern - Sarah Furgeson verärgert türkische Regierung (http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E3E8BD8748D514B9BA8E706FACD44D99B~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

WELT-ONLINE @ BRITISCHES KÖNIGSHAUS - Sarah Furgeson sorgt für Krise mit der Türkei (http://www.welt.de/vermischtes/article2672073/Fergie-sorgt-fuer-diplomatische-Krise-mit-der-Tuerkei.html)

TAGESSPIEGEL @ KÖNIGSFAMILIE – Sarah Furgeson verärgert die türkische Regierung (http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Sarah-Ferguson-tuerkische-Waisenhaeuser;art1117,2653044)

Reportagé und Leserkommentare zum Thema in Deutsch und in Englisch @ Waisenhäuser in der Türkei und die herrschenden Zustände darin, belegt durch geheime Videoaufnahmen von Sarah Furgeson (http://www.kurdmania.com/Forum-action-printpage-topic-3431.html)

Weitere diesbetreffende Diskussion in Deutsch @ KINDERHEIME - Wie Sarah Furgeson einen Skandal in der Türkei aufdeckt (http://wwweltern.de/foren/showthread.html?t=475620)

And see, also, in English:

THE INDEPENDENT @ Turkey accuses Duchess over orphanages 'smear' (http://www.independent.co.uk/news/world/europe/turkey-accuses-duchess-over-orphanages-smear-994921.html)

DAILY NEWS @ York Duchess's secret visit to orphanage creates storm (http://www.turkishdailynews.com.tr/article.php?enewsid=119304)

GUARDIAN NEWS @ Turkish government angered by ITV report on conditions in Turkish orphanages (http://www.guardian.co.uk/media/2008/nov/04/turkey-orphanages-itv)

Canwest Interactive @ Duchess of York defends secretly filmed Turkish orphanage film (http://www.dose.ca/news/story.html?id=c2e9d30f-058f-46e2-813c-f4ca8d2b537f)

PR-inside.com @ Sarah Ferguson defends Turkey documentary on conditions in orphanages (http://www.pr-inside.com/sarah-ferguson-defends-turkey-documentary-r898305.htm)

Selam Turkey @ Undercover video recordings shot by Duchess of York Sarah Ferguson in the Turkish orphanages two months ago have sent shock waves across the country. (http://www.selamturkey.com/show_news.asp?id=1637)

Daily Mail @ Turkey attacks Fergie for smearing country's image in undercover TV documentary on state-run orphanages (http://www.dailymail.co.uk/news/article-1083073/Turkey-attacks-Fergie-smearing-countrys-image-undercover-TV-documentary-state-run-orphanages.html)

Ich selbst hätte nur einen Wunsch - was uns "Schutzbefohlene" und diese damaligen Heime und Anstalten im OSTEN und im WESTEN, im NORDEN und im SÜDEN in Deutschland betrifft - daß wir damals Videokameras gehabt hätten, mit denen wir alles was damals ablief und uns angetan wurde in diesen "Kinder-und-Jugendhilfe-Einrichtungen" / "Jugendwohlfahrtseinrichtungen" / "Fürsorgeeinrichtungen" hätten filmen können, sodaß man später nicht hätte sagen können - heute nicht sagen könnte - "Es waren nur Einzelfälle".

Three cheers for Sahra Ferguson and for her commitment and whistleblowing - für ihren Einsatz als Spion und Advokat für diese Heimkinder !!!


Titel: MISSHANDELTE HEIMKINDER: Die Katholische Kirche - welche/wo
Beitrag von: Martin Mitchell am 11. November 2008, 05:21:19
Nochmals zur Erinnerung - "Gemeinsam verschaffen wir uns unser Recht !!!"


Erhebt Eure Stimme gemeinsam, alle die Ihr dazu fähig seit !


MISSHANDELTE HEIMKINDER - Die Katholische Kirche entschuldigt sich ( aber welche und wo ? )


Warum in der Schweiz aber nicht in Deutschland, und auch nicht in Österreich ? ? ?


Aufmunterung zur Diskussion zu diesem Thema - falls es Euch interessiert


Katholische Kirche - «Wir bitten alle [ Betroffenen ] um Verzeihung»

Wenn Kirchenleute sich an Kindern vergreifen, wird oft geschwiegen, geleugnet, vertuscht. Nun brechen Luzerns Katholiken das Tabu.
 
@ http://www.kath.ch/pdf/07_11_2008_CuW.pdf ( untere Häfte dieser Seite ! )
 
Siehe dazu folgenden Volltext aus der Neue Luzerner Zeitung, vom 06.11.2008 ( den mir, freundlicherweise, jemand aus Deutschland per Email nach Australien hat zukommen lassen )
 
Katholische Kirche: «Wir bitten alle um Verzeihung»

EXPRESS:
• Das Parlament der Luzerner Landeskirche hat gestern eine Erklärung verabschiedet.
• Es bittet Heimkinder, denen Kirchenleute Leid angetan haben, um Entschuldigung.
Das 100-köpfige Parlament der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern hat gestern eine Erklärung zum Schicksal von Verding- und Heimkindern verabschiedet.
 
Kernsätze:
• «Wir bitten alle um Verzeihung, denen als Verding- und Heimkindern Unrecht geschah.»
• «Wir werden eine Studie in Auftrag geben, die der Frage nachgeht: Welches sind die gesellschaftlichen und ideologischen Ursachen dafür, dass der christlich gebotene Einsatz für Unterstützungsbedürftige nicht selten mit unterdrückerischen Mitteln geleistet wurde und wird?»
• «Wir regen an, ein Denk-Mal zu errichten.» Und: «Wir stellen dessen Finanzierung sicher.»
 
Missbräuche in Luzerner Heimen
 
Auslöser dieser Erklärung: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden in den Heimen Knutwil, Luzern, Rathausen und Sursee Kinder aus sozial schwierigen Situationen erzogen, vor allem von kirchlichen Ordensleuten. Viele Kinder erlitten Strenge und Gewalt, einige wurden sexuell missbraucht. Die Opfer, heute 70 Jahre und älter, leiden noch immer. Wie viele es sind, lässt sich kaum mehr erheben. Ein Dutzend ehemaliger Verdingkinder verfolgte gestern die Debatte im Kantonsratssaal auf der Tribüne.
 
Die Erklärung des Luzerner Kirchenparlaments geht auf einen Vorstoss der Parlamentarier Hans Egli und Florian Flohr zurück. Der Wortlaut der Erklärung wurde mit der Regionalgruppe Luzern der Organisation «Verdingkinder suchen ihre Spur» besprochen. Der Synodalrat hat auch bereits 3000 Franken für die Errichtung des Denkmals ins Budget 2009 aufgenommen.
 
Das Papier der Kirchenbasis mag wie Vergangenheitsbewältigung wirken - es ist durchaus aktuell. Vorgestern wurde bekannt, dass sich ein Kapuzinerpriester in Fribourg über Jahre an Knaben verging. Als das ruchbar wurde, versetzten die Kirchenoberen den Täter flugs nach Frankreich. Dort machte er weiter.
 
Die Erklärung war gestern unter den Synodalen (Parlamentariern) umstritten.

Erwin Aregger beantragte Nichteintreten: Die Bitte um Entschuldigung sei ehrenwert, habe aber den falschen Absender. Für Verfehlungen hätten sich die beteiligten Ordensgemeinschaften zu entschuldigen, allenfalls der Kanton Luzern als Betreiber der Heime - «aber nicht die Landeskirche, die es damals noch gar nicht gab. Wir laufen Gefahr, dass wir noch für ganz andere Dinge Verantwortung übernehmen müssen.» Dieser Ansicht schloss sich seine Ratskollegin Marianne Kurmann an.
 
«Zuerst an die Opfer denken»
 
Dem entgegnete Postulant Florian Flohr, es stehe der Kirche gut an, «zuerst an die Opfer zu denken» und nicht an Zuständigkeiten. Weitere Votanten teilten diese Ansicht. Mit grossem Mehr trat die Synode auf das Geschäft ein. Sie verabschiedete die Erklärung schliesslich mit 60 Ja- zu 8 Nein-Stimmen bei 12 Enthaltungen.
 
Von Andreas Töns
 
QUELLE: Neue Luzerner Zeitung, 06.11.2008


Wann wird die Katholische Kirche in Deutschland und die Katholische Kirche in Österreich diesem Beispiel der Luzerner Katholiken folgen ? ? ?


Vielleicht warten die deutschen und österreichischen Kirchenoberhäupter aber auch erst auf spezifische, diesbetreffende Anweisungen vom deutschen Papst - Josef Ratzinger: Papst Benedikt XVI. ? ? ?


Was das katholische Österreich betrifft, erhielt ich am 30. Oktober 2008 folgendes Schreiben:

»Liebe ehemalige Heimzöglinge!

Es gab in Österreich auch diese „Erziehungsheime“

Für Jungen
Jagdberg (Vorarlberg) Westendorf (Brixental in Tirol) Volders (Tirol) Kaiser-Ebersdorf (bei Wien)
 
Für Mädchen
Wiener-Neudorf (bei Wien), St. Martin (bei Schwaz in Tirol), Martinsbühel (bei Innsbruck), Scharnitz (Tirol)
 
Wir wurden aus den Familien gerissen, als Kinder schwer misshandelt und teilweise sexuell missbraucht.
 
Nur ehemalige Erziehungsheimzöglinge wissen wie schmerzhaft und erniedrigend diese Zeit war.
 
Die Republik Österreich, hat bis heute ihren Mantel des Schweigens darüber gebreitet.
 
Aber die Opfer klagen an und fordern ihr Recht auf Aufarbeitung.

Viele Leidensgenossen fanden durch ihr Traumata nicht mehr den Weg in ein normales Leben. Einige nahmen sich in ihrer Verzweiflung selbst das Leben.

Wir fordern wie alle anderen ehemaligen Erziehungsheiminsassen, die Aufklärung dieser raben schwarzen Vergangenheit.
 
Alois Lucke
Präs. JKV-Österreich
 
Im Anhang übersende ich Ihnen ein Foto das zeigt wie wir als geschundene Kinder der Öffentlichkeit vorgeführt wurden. Ein zweites Foto zeigt das Erziehungsheim Westendorf. (Das Haus der Tausend-Tränen).«
 
JKV – Jenischer Kulturverband Österreich
 
Kontakt zum Verband: Jenischer.Kulturverband@gmx.at
 
Siehe über Jenischer Kulturverband Österreich in WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jenischer_Kulturverband und auch die vielen auch von dort aus weiterführenden Links zum Thema.( u.a. auch http://members.aon.at/jenisch.at/page_1_1.html und International Institut of the YENISH Minority in Germany & Europe (http://www.jenisches-institut.info/59845/59803.html) ).
 
Auf meiner eigenen Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG in der dortigen umfangreichen WEB-LINKS-LISTE ( wo man dann etwas runter scrollen muß ) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Web-Links.html besteht auch schon seit geraumer Zeit ein Link zu der Webseite von JENISCHER BUND IN DEUTSCHLAND UND EUROPA E. V. @ JENISCHER BUND IN DEUTSCHLAND UND EUROPA E. V. (http://www.jenischer-bund.org/153222/205101.html)
 
Hoffe allen Betroffenen hiermit gedient zu haben.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Martin Mitchell


Titel: Pflicht der Heimträger: Gib uns vollständige Liste aller Heime !
Beitrag von: Martin Mitchell am 12. November 2008, 07:02:22
Wir brauchen unbedingt VON DEN TRÄGERN eine vollständige Liste aller von ihnen damals in Westdeutschland betriebenen Kinder- und Jugenhilfe Einrichtungen / Jugendwohlfahrtsheimen und -anstalten !!!

Ich bin der Meinung:

Der Staat, d.h. jeder öffentliche staatliche Träger in welchem westdeutschen Bundesland auch immer, die Diakonie ( bundesweit ! ), Caritas ( bundesweit ! ) und alle jeweiligen katholischen Orden, die damals Kinder- und Jugendhilfe Einrichtungen / Jugendwohlfahrtseinrichtungen / "Kinderheime" / "Erziehungsanstalten" betrieben haben, sollten uns, den damaligen "Insassen" / "Schutzbefohlenen", eine vollständige Liste mit genauen und alternativen Namen und Ortsangaben, wie lange die Einrichtung bestand und von wem sie betrieben wurde, zur Verfügung stellen und vielfältig im Internet veröffentlichen !!! - Anders geht es garnicht !

Schon das allein, sehe ich als DEREN absolute Pflicht an !!! Aber werden sie es tun?, das bleibt die Frage !

Martin Mitchell / Ehemaliges Heimkind


Titel: VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER - Neuer Vorstand mit Kontaktdetails !
Beitrag von: Martin Mitchell am 14. November 2008, 08:44:29
Erweiterte BEKANNTGEBUNG betreffend dem neuen Vorstand des "Verein Ehemaliger Heimkinder e. V." mit individuellen Kontakt-Details.

Veröffentlichung des neuen Vereinsvorstandes auf der Vereinswebseite: "Verein Ehemaliger Heimkinder e. V."

QUELLE: Vereinswebseite @ http://www.veh-ev.org/12.html (http://'http://www.veh-ev.org/12.html')

 
Ehemalige Heimkinder gründeten am 14. Oktober 2004 in Idstein am Taunus den Verein ehemaliger Heimkinder e. V. (VEH)

Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ist beim Amtsgericht Aachen auf dem Registerblatt VR 4236 als gemeinnütziger Verein eingetragen. Die Mitglieder des Vereines sind vor allem ehemalige Heimkinder, die überwiegend in der Zeit von 1945-1985 in Heimen gelebt haben. Ausserdem hat der Verein auch Fördermitglieder. Jeder Bürger, jede Einrichtung kann Fördermitglied des Vereines werden. Der Verein ehemaliger Heimkinder bemüht sich, auch die Heime in welchen Betroffene gelebt haben und deren Rechtsnachfolger als Fördermitglieder des Vereines zu gewinnen.

Die Organe des Vereines ehemaliger Heimkinder e.V. sind:

Die Mitgliederversammlung – Der Vorstand – Die Schiedskommission


Der Vorstand setzt sich seit 25. 10. 2008 wie folgt zusammen:


Vorsitzender:

Herr

Dr. Hans-Siegfried Wiegand [ "Ehemaliges Heimkind", Jahrgang 1939 ]

Klingenhalde 17 , 72770 Bronnweiler

Telefon: 0 70 72 / 52 73


Stellvertretende Vorsitzende:

Frau

Monika Tschapek-Güntner

Sandwelle 10 , 59494 Soest

Telefon: 0 29 21 / 13 60 8

E-Mail: monikatschp@aol.com (monikatschp@aol.com)


Kassenwart:

Herr

Horst Otto

Wiechernsweg 36 , 20537 Hamburg

Telefon: 040 / 2 80 26 71

E-Mail: horstotto@alice-dsl.de (horstotto@alice-dsl.de)


Schriftführer:

Herr

Frank Georg Kloppenborg

Frauenstraße 19 , 48282 Emsdetten

Telefon: 0 25 72 / 92 10

E-Mail: info@hotel-kloppenborg.de (info@hotel-kloppenborg.de)


Beisitzer:

Frau

Elke Meister

Heroldstraße 41 , 48163 Münster

Telefon: 0 251 / 74 77 97 79

E-mail: meister-e@t-online.de (meister-e@t-online.de)


Herr

Wolfgang Focke

Lange Straße 9 , 32676 Sabbenhausen

Telefon: 0 52 83 / 94 69 13

E-Mail: wo-focke@t-online.de (wo-focke@t-online.de)


Titel: HEIMKINDER ALS UNENTLOHNTE ZWANGSARBEITER AUSGENUTZT - Wert ihrer Arbeitskraft
Beitrag von: Martin Mitchell am 14. November 2008, 08:55:48
HEIMKINDER ALS UNENTLOHNTE ZWANGSARBEITER AUSGENUTZT - Was war ihre Arbeitskraft wert in den 1960er Jahren ? ? ?


Die jeweiligen QUELLEN der aufgeführten Aussagen sind überall angegeben.


chroniknet @ http://www.chroniknet.de/indx_de.0.html?article=2325&year=1963

»Arbeit und Soziales 1963

Expandierender Personalmarkt bei stabiler Wirtschaftslage

Die gesamtwirtschaftliche Situation der Bundesrepublik ist u. a. gekennzeichnet von anhaltendem konjunkturellen Aufschwung und immer höherer Preisstabilität.

[ .......... ]

Erstmals auf dem Personalmarkt tritt 1963 das Phänomen des Arbeitskräfte-Verleihs in Erscheinung. Bereits seit 1957 betreibt in der Schweiz das dort ansässige Unternehmen ADIA die Vermittlung von Arbeitskräften.

1963 versucht ADIA auf dem deutschen Arbeitsmarkt, in Hamburg und Freiburg, Fuß zu fassen. Um das Arbeitsvermittlungsmonopol der bundesdeutschen Arbeitsämter zu unterlaufen, streicht ADIA das Wort »Arbeitsvermittlung« aus seinen Inseraten und Verträgen und ersetzt es durch »Aushilfsdienst«. 4 DM bis 5,50 DM durchschnittlicher Stundenlohn, mindestens jedoch 3,50 DM garantiert ADIA seinen Leiharbeitskräften. Zum Kundenkreis von ADIA gehören nicht nur privatwirtschaftliche Unternehmen, sondern vereinzelt auch amtliche Behörden. An sozialer Sicherheit mangelt es den »verliehenen« Arbeitskräften jedoch erheblich, da für sie - im arbeitsrechtlichen Sinne als selbstständig Gewerbetreibende - jegliche Sozialabgaben entfallen. Ebenso werden kein Krankengeld und Urlaubsgeld gezahlt. Darüber hinaus können die Aushilfskräfte jederzeit frist- und kommentarlos entlassen werden. Sie sind damit konjunkturellen Schwankungen schutzlos preisgegeben.«


[ In Westdeutschland existiert in den 1960er Jahren schwerer Arbeitskräftemangel ! ] chroniknet @ http://www.chroniknet.de/indx_de.0.html?year=1962

»Massenanwerbung südeuropäischer Arbeitskräfte im bundesdeutschen Wirtschaftsrekordjahr

Den Bundesbürgern geht es 1962 so gut wie nie. Der Bedarf an Arbeitskräften ist so groß, dass er durch die einheimische Bevölkerung nicht gedeckt werden kann. Vor allem aus den südeuropäischen Ländern werden Arbeitskräfte angeworben. Der Gedanke, dass der massenhafte Zuzug von ausländischen Arbeitskräften in wirtschaftlichen Krisenzeiten zu erheblichen sozialen Spannungen führen werde, ist deutschen Wirtschafts- und Sozialpolitikern fern.

[ .......... ]«


chroniknet @ http://www.chroniknet.de/indx_de.0.html?year=1964

»Das Jahr 1964

Bundesdeutsche leben selbstzufrieden in der Wohlstandsblase

Das Gros der Bundesbürger treibt 1964 weiterhin gemütlich auf einer Woge materiellen Wohlstands. Wer wollte denn auch ernsthaft klagen? Schließlich genießt ein jeder – und das knapp 20 Jahre nach Kriegsende – einen vorher nie gekannten Lebensstandard. Das »Wirtschaftswunder« brachte ein kontinuierlich steigendes Bruttosozialprodukt, jährliche Reallohnzuwächse, Vollbeschäftigung, und es sicherte den sozialen Frieden: Die Arbeiter arbeiten statt zu streiken, und die Studenten studieren statt zu demonstrieren.

[ ………. ]«


Kleine Chronik der 60er Jahre @ http://www.stefan-arold.de/sixties-chronik.html
Bundesrepublik Deutschland »1965: Der durchschnittliche Stundenlohn eines westdeutschen Arbeiters beträgt 4,16 DM«


KARL POTTMANN-MERZENICH, Gewerkschaften bilden neue Lebensformen @ http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1963/1963-07-a-394.pdf

»[ ... ] am 12. März dieses Jahres [ 1963 ] [ ... ]

[ .......... ]

[ ... ] in den besten bundesdeutschen Kleiderwerken mit einem Stundenlohn von nur 3 bis 4 DM !«


@ http://schützenbruderschaft-deifeld.de/?seite=chronik
»Am 17 Januar 1965 wurde einstimmig beschlossen [ ... ] [ ... ] wobei ein Stundenlohn von 3,00 DM angerechnet werden sollte. [ ... ]«


Titel: Damals in Westdeutschland: "Menschenhandel" und "Arbeitsausbeutung"
Beitrag von: Martin Mitchell am 18. November 2008, 10:09:29
Zumindest "Ehemalige Heimkinder" des schleswig-holsteinischen "Landesfürsorgeheim [ Arbeitszwangslager ] Glückstadt" scheinen sich so langsam durchsetzen zu können.

Ich weise hin auf zwei verschiedene diesbetreffende Artikel in den Kieler Nachrichten und im Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag

und meinen Leserkommentar dazu, unter anderen ...

[ Auch Dein Leserkommentar könnte DORT erscheinen. Worauf wartest Du ? ]

Kieler Nachrichten - »Nicht nur im Fürsorgeheim Glückstadt wurden Kinder und Jugendliche gequält - 8000 Akten werden aufgearbeitet« - »Unwürdige "Umerziehung"« ( 17.11.2008 ) @ http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/aus_dem_land/?em_cnt=61842

und

Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag - »Ein Dunkles Kapitel kommt ans Licht« ( 17.11.2008 ) @ http://www.shz.de/home/top-thema/article//jugenderziehung-in-schleswig-holstein-ein-dunkles-kapitel-kommt-ans.html

»Ein dunkles Kapitel in der Geschichte Deutschlands kommt ans Licht
So viel steht fest: -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 1. ) Die minderjährigen "Schutzbefohlenen" in Glückstadt und hunderten anderen  weiteren westdeutschen Heimen und Anstalten ( meistens "Geschlossenen Einrichtungen" ! ) wurden systematisch gezwungen schwere unentlohnte Arbeit zu verrichten in diesen Institutionen des Staates und der Kirchen. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 2. ) Das Deutsche Grundgesetz aber verbat "Zwangsarbeit" seit dem 23. Mai 1949. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 3. ) Deutschland unterzeichnete am 13.06.1956 das Völkerrechtsabkommen ILO C29, das "Zwangsarbeit" als ein Menschrechtsverbrechen definierte, und Deutschland verpflichtet sich damit innerstaatliche Gesetze zu schaffen mit denen solche Verbrechen geahndet werden konnten und die Täter bestraft werden konnten, und hätten sollen. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 4. ) Anscheinend aber wurden während der anschließenden 50 Jahre nach 1956 keine solchen Gesetze in der der Bundesrepublik Deutschland geschaffen. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5. ) "Heimkinder-Zwangsarbeit" ist also nie geandet worden und alle Täter, Nutznießer und Profiteure dieser westdeutschen "Zwangsarbeit" sind straflos davongekommen, und haben ihren unrechtmäßigen Gewinn behalten dürfen, und profitieren immer noch davon. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6. ) Erst im Jahre 2007 wurde das "Menschenhandel" und "Arbeitsausbeutung" Gesetz ( § 233 StGB ) geschaffen, welches am 19.02.2008 in Kraft getreten ist. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7. ) Seither ist nur ein Fall der Ahndung einer solchen Straftat ( mehrer solcher Straftaten begangen zur gleichen Zeit von ein und derselben Person ) in Deutschland bekannt geworden, ein Fall über den man hier nachlesen kann:  http://www.community.augsburger-allgemeine.de/forum/bayern-und-region/4279-prozess-um-ausbeutung-von-erntehelfern.html . Der vom Augsburger Landgericht schuldig befundene Täter, ein ehemaliger Polizist, wurde für diese seine Verbrechen zu 3 Jahren und 3 Monaten Gefängnis verurteilt, die nicht auf Bewährung ausgesetzt wurden. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 8. ) Wie vereinbart der Staat und die Kirchen, die jahrzehntelang diese westdeutschen "Arbeitszwangslager" betrieben haben und unrechtmäßig davon profitiert haben, ethisch und moralisch ihr damaliges Tun und Handeln gegenüber "Ehemaligen Heimkindern", d.h gegenüber den "Heimkinder-Zwangsarbeitern", die sie zu Hundertausenden durch Zwang und Gewalt, und durch Misshandlung und Demütigung und "Arbeitausbeutung" zu ihren "Leibeigenen" gemacht haben? -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 9. ) Wann wird der Staat, und wann werden die Kirchen diesbetreffend vollständige und lückenlose Rechenschaft ablegen, sich uneingeschränkt und bedingungslos bei ihren Opfern entschuldigen und diese um Verzeihung bitten? -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 10. ) Wann werden sich die jeweiligen Täter, Täterschaften und Institutionen und ihre Rechtsnachfolger endlich dazu entschließen alle ihre Opfer zu entschädigen und somit ein Maß an Wiedergutmachung für ihre Verbrechen und das absichtliche Schädigen ihrer Opfer zu leisten? -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der Verfasser dieses Leserkommentars, Martin Mitchell, der seit 1964 in Australien lebt, war selbst ein "Ehemaliges Heimkind" in Westdeutschland und als solches ein "Heimkind-Zwangsarbeiter", in den frühen 1960er Jahren, in Freistatt im Wietingsmoor, eine Zweiganstalt der evangelisch-lutherischen v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Seit dem 17. Juni 2003 ist Martin Mitchell der Betreiber der Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org «


Titel: Re: Damals in Westdeutschland: "Menschenhandel" und "Arbeitsausbeutung"
Beitrag von: Martin Mitchell am 19. November 2008, 03:14:48
Zumindest "Ehemalige Heimkinder" des schleswig-holsteinischen "Landesfürsorgeheim [ Arbeitszwangslager ] Glückstadt" scheinen sich so langsam durchsetzen zu können.

Ich weise hin auf zwei verschiedene diesbetreffende Artikel in den Kieler Nachrichten und im Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag

und meinen Leserkommentar dazu, unter anderen ...

[ Auch Dein Leserkommentar könnte DORT erscheinen. Worauf wartest Du ? ]

Kieler Nachrichten - »Nicht nur im Fürsorgeheim Glückstadt wurden Kinder und Jugendliche gequält - 8000 Akten werden aufgearbeitet« - »Unwürdige "Umerziehung"« ( 17.11.2008 ) @ [url]http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/aus_dem_land/?em_cnt=61842[/url]

und

Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag - »Ein Dunkles Kapitel kommt ans Licht« ( 17.11.2008 ) @ [url]http://www.shz.de/home/top-thema/article//jugenderziehung-in-schleswig-holstein-ein-dunkles-kapitel-kommt-ans.html[/url]

»Ein dunkles Kapitel in der Geschichte Deutschlands kommt ans Licht

[ .......... ] «

Der gestern von mir angegebene Link zu dem diesbetreffenden Material im Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag hat sich von gestern auf heute geändert. Der dortige Link ist jetzt: http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/jugenderziehung-in-schleswig-holstein-ein-dunkles-kapitel-kommt-ans.html 

Bei den Kieler Nachrichten bleibt der Link, zumindest momentan, wie zuvor: http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/aus_dem_land/?em_cnt=61842

Hoffe allen, die es interessiert hiermit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martini


Titel: Auf Bundesebene „Ehemalige Heimkinder-Projekt“ in Auftrag gegeben !!!
Beitrag von: Martin Mitchell am 22. November 2008, 09:37:02
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags gibt „Ehemalige Heimkinder-Projekt“ in Auftrag !!!

Der „Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.“ ( AFET ) gibt bekannt

@ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2008/Heimerz_50er.php

[ das Erscheinungsdatum dieser Bekanntgebung im Internet ist Dienstag, 18. November 2008, 14:00 Uhr ]

»Aktuelle Themen

AFET-intern

Heimerziehung der 50/60er Jahre

AFET und DIJuF [Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.] wurden vom Petitionsausschuss [ des Bundestags ] gebeten, eine Konzeption für ein Projekt zu erstellen. Hintergrund ist, dass seit einigen Jahren Menschen öffentlich auf ihr Leid aufmerksam machen, das ihnen als Fürsorgezöglinge in der Zeit zwischen 1950 und 1970 in Einrichtungen der freiwilligen Erziehungshilfe und Fürsorgeerziehung der Bundesrepublik widerfahren ist. Sie beklagen nachhaltige Schädigung durch die erfahrene körperliche und seelische Grausamkeit, entwürdigende Erziehungsmaßnahmen und Misshandlung, aber auch Renteneinbußen durch Zwang zur Arbeit ohne entsprechende Sozialversicherung.

Aufgrund von Eingaben Ehemaliger an den Petitionsausschuss des Bundestags in 2006 hat sich dieser seitdem intensiv mit dem  Thema befasst. Nach mehreren Beratungsterminen, Anhörungen von Betroffenen und Sachverständigen sieht und anerkennt der Petitionsausschuss [ des Bundestags ], dass Kinder und Jugendliche in Erziehungsheimen dieser Zeit Unrecht erlitten haben können und bedauert dies zutiefst.

Im Rahmen seiner Beratungen kam der Petitionsausschuss [ des Bundestags ] zu dem Schluss, dass eine gründliche Aufarbeitung der Problematik mit dem üblichen parlamentarischen Verfahren nicht zu leisten ist. Vor diesem Hintergrund bat er im Juni 2008 die Vorsitzenden von AFET und DIJuF (Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht), Herrn Kröger und Herrn Mörsberger zu einem Berichterstattergespräch. Erörtert wurde eine mögliche Aufarbeitung des Themas im Rahmen eines Projekts.

AFET und DIJuF wurden vom Petitionsausschuss [ des Bundestags ] gebeten, eine Konzeption für ein Projekt zu erstellen, das auf der Basis einer Projektskizze des Petitionsausschusses

a)  eine fachlich seriöse und gründliche Aufarbeitung der Geschichte ermöglicht

b)  einen ernsthaften und moderierten Austausch zwischen den Betroffenen, Beteiligten und weiteren Fachleuten/Wissenschaftlern ermöglicht

c)  dem Petitionsausschuss [ des Bundestags ] Lösungsmöglichkeiten zur Genugtuung der Betroffenen und damit zur Befriedung des Problems vorschlägt.

AFET und DIJuF sind dieser Bitte nachgekommen und haben eine Rahmenkonzeption [ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2008/Projektkonzeption.pdf ] für ein solches Projekt erstellt, das sie dem Petitionsausschuss [ des Bundestages ] am 01.08.2008 zusandten.

Parallel zu dieser notwendigen nationalen Aufarbeitung dieses Themas sieht der AFET seine diesbezügliche verbandsinterne Verantwortung.
Seit Ende 2006 befasst er sich mit diesem Thema. Anfang 2008 führte er in Kooperation mit der Uni Koblenz, Herrn Prof. Schrapper, ein Expertengespräch durch, zu dem neben BetroffenenvertreterInnen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen eingeladen waren.
Die Dokumentation des Gesprächs ist in der Reihe „Koblenzer Schriften“ veröffentlicht und über die Uni Koblenz erhältlich.

Für die geschichtliche Aufarbeitung ist von Bedeutung, dass im AFET zum einen die Leitungsebene der Heime und der örtlichen Jugendämter, der Landesjugendämter und der Wohlfahrtsverbände vertreten war und ist.
Zum anderen war und ist Aufgabe des AFET die Qualifizierung der Fachebene der öffentlichen Erziehung.
Vor diesem Hintergrund muss sich der Verband fragen lassen, ob und in wiefern er Zwang und Gewalt und  entwürdigende Erziehungsmaßnahmen in der Erziehung ausreichend intensiv im Rahmen seiner verbandlichen Möglichkeiten thematisiert hat. Dieser Verantwortung stellt sich der AFET indem er die vorhandenen Unterlagen aus dieser Zeit sichtet und bewertet.
Die konkrete Umsetzung von Erkenntnissen und Diskussionsergebnissen in den Praxisalltag lagen und liegen nicht im Aufgaben- und Verantwortungsbereich des AFET. Damit trägt er Verantwortung für Entwicklungen, jedoch keine Verantwortung für konkrete Umsetzungen bzw. für konkretes Fehlverhalten.

Die ersten Ergebnisse der Aufarbeitung seines verbandlichen Einwirkens auf die Praxis zu den genannten Themenbereichen wird der AFET im ersten Quartal 2009 bekannt geben.

Download als PDF-Dokument [ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2008/Projektkonzeption.pdf ] «


Desweiteren, siehe auch das Impressum des „Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.“ ( AFET ) @ http://www.afet-ev.de/impressum.php

»Impressum

AFET – Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.
Osterstraße 27
30159 Hannover
Tel.: 0049 (0)511 / 35 39 91 40
Fax: 0049 (0)511 / 35 39 91 50
E-Mail: info@afet-ev.de

Verantwortlich für den Inhalt:
Cornelie Bauer, Geschäftsführerin
E-Mail: bauer@afet-ev.de

Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover
VR 2573

Steuernummer: 25/206/21022 «


Titel: Offizielle Pressemitteilung des "Deutscher Bundestag" re "EHEMALIGE HEIMKINDER"
Beitrag von: Martin Mitchell am 22. November 2008, 09:45:47
Ich erlaube mir jetzt auch HIER im CHEFDUZEN.DE-Forum noch einmal diese offizielle Pressemitteilung des Deutschen Bundestags genau zu reproduzieren, genau so wie sie auf der Webseite des "Deutscher Bundestag" @ http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2008/pm_0811207.html (http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2008/pm_0811207.html) erscheint.

Offizielle Pressemitteilung des "Deutscher Bundestags" re "EHEMALIGE HEIMKINDER".

»Pressemitteilung
Datum: 20.11.2008

Bundestagspräsident Lammert bei der öffentlichen Beratung
des Petitionsausschusses zum Thema "Heimkinder"


Zeit: Mittwoch, 26. November 2008, 17 bis 19 Uhr
Ort: Paul-Löbe-Haus, Europasaal 4.900


Zum Thema der Heimunterbringung in den 60er und 70er Jahren führt der Petitionsausschuss am 26. November 2008 eine öffentliche Beratung durch, an der auch Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und Vizepräsidentin a.D. Dr. Antje Vollmer teilnehmen werden. Auch acht Betroffene des Vereins ehemaliger Heimkinder wurden eingeladen.

Das Parlamentsfernsehen überträgt die Sitzung im Anschluss an die Plenarsitzung im Web-TV und zudem wird sie im Video-on-Demand-Bereich bereitgestellt. Bild- und Tonaufzeichnungen von Dritten sind während der Sitzung nicht gestattet. Medienvertreter können jedoch die Sitzung vom Parlamentsfernsehen mitschneiden lassen. Interessierte Redaktionen wenden sich bitte an Herrn Erwin Ludwig vom Sekretariat des Petitionsausschusses, Tel. 030 227 33845.

Interessierte Zuhörer, die keinen Hausausweis des Bundestages haben, melden sich bitte unter Angabe von Namen und Geburtsdatum beim Sekretariat des Petitionsausschusses, Platz der Republik 1, 11011 Berlin (Tel.: 030 227 35257, Fax: 030 227 36053, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de) an. Zum Einlass wird ein gültiger Personalausweis benötigt.

Für Medienvertreter gelten die üblichen Akkreditierungsregelungen des Bundestages.

Herausgeber

Deutscher Bundestag, PuK 1 - Referat Presse - Rundfunk - Fernsehen
Dorotheenstraße 100, 11011 Berlin
Tel.: (030) 227-37171, Fax: (030) 227-36192«

Die gleiche Pressemitteilung des Deutschen Bundestags war gestern auch schon auf der Webseite "Emak.org" = "Erwachsene misshandelt als Kinder"@ http://www.emak.org/news/news_index.htm (http://www.emak.org/news/news_index.htm) ( die Webseite von der USA-Staatsbürgerin Sieglinde Alexander, die selbst von 1964-1968 [ als Waltraut Jung ] ein "Ehemaliges Heimkind" in dem geschlossenen Mädchenerziehungsheim "Haus Weiher" in Hersbruck, eine Zweiganstalt der evangelisch-lutherischen Rummelsberger Anstalten", gewesen war, und dort misshandelt worden ist ) zu finden - wodurch ich selbst erstmalig auf diese Pressemitteilung des Deutschen Bundestags aufmerksam geworden bin. Sieglinde in Amerika ist also auch immer ganz schön am Ball.


Titel: Re: Pressemitteilung "Deutscher Bundestag" re HEIMKINDER
Beitrag von: Martin Mitchell am 25. November 2008, 08:00:41
»Offizielle Pressemitteilung des "Deutscher Bundestags" re "EHEMALIGE HEIMKINDER" !!!«

mit Hinweis auf http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2008/pm_0811207.html

Wie in der oben ( im vorhergehenden Beitrag von Martin Mitchell vom 22, 2008, 09:45:47 ) aufgeführten »Pressemitteilung« erwähnt wird, überträgt das Parlamentsfernsehen die Sitzung im Anschluss an die Plenarsitzung im Web-TV, und zudem wird sie ebenfalls im Video-on-Demand-Bereich bereitgestellt. Die Anweisungen zum "Deutscher Bundestag" "Parlamentsfernsehen" und "Video-on-Demand-Bereich" sind hier zu finden @ http://www.bundestag.de/aktuell/tv/index.html


Titel: MISSHANDELTE HEIMKINDER »Ein dunkles Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte«
Beitrag von: Martin Mitchell am 27. November 2008, 12:00:14
Der BUNDESDEUTSCHE PETITIONSAUSSCHUSS berichtet: »Ein dunkles Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte« - Die offizielle Aufarbeitung soll jetzt beginnen.

Betreffend der offziellen Bekanntgebung des "Petitionsausschuss des Bundestags" im Zusammenhang mit der HEIMKINDERPROBLEMATIK ( vom 26.11.2008 in Berlin )

Liebe Betroffene, Unterstützer und Interessierte.

Einige von Euch werden es schon kennen, über alles schon Bescheid wissen, andere nicht. All dies ist also besonders für all die Leute gedacht, die es noch nicht wissen.

»Ein dunkles Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte«


@ http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/22815554_kw48_petitionen2/index.html


» Deutscher Bundestag
 - Petitionsausschuss -

Berlin , 26. November 2008

Empfehlung des Petitionsausschusses in seiner Sitzung am 26. November 2008 zur Petition die Situation von Kindern und Jugendlichen in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen öffentlichen Erziehungsheimen betreffend:
«

@ http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/22815554_kw48_petitionen2/empfehlung.pdf ( ingesamt 15 Seiten )


Und hier @ http://suche.bundestag.de/searchSimple.do?oneOfTheseWords=Heimkinder&searchType=simple&x=6&y=12 existiert eine Such-Funktion um jederzeit das Archiv des "Deutscher Bundestag" zu durchsuchen ( für diese "Suche" wurde das Wort "Heimkinder" eingegeben )


Ebenso aufmerksam machen möchte ich Euch auf ein Interview vom 26.11.2008 zu dieser HEIMKINDERPROBLEMATIK mit einem heutigen Pädagogen und Heimleiter eines heutigen deutschen Kinderdorfs, seitens des WDR: »Entschädigung für ehemalige Heimkinder? - Prügel im Namen Gottes« @ http://www.wdr.de/themen/panorama/26/heimkinder_entschaedigung/interview_081126.jhtml#wsAddComment , wo auch schon Leserkommentare zu finden sind und wo jeder selbst einen Kommentar dazu abgeben kann.

Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martin Mitchell


Titel: MISSHANDELTE HEIMKINDER »Ein dunkles Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte«
Beitrag von: Martin Mitchell am 28. November 2008, 07:27:05
BEKANNTGEBUNG DER GRÜNEN vom 26.11.2008

@ http://www.gruene-bundestag.de/cms/innenpolitik/dok/259/259404.spaete_gerechtigkeit.html

QUELLE: »BÜNDNIS 90 - DIE GRÜNEN - BUNDESTAGSFRAKTION«

»Ehemalige Heimkinder – 26. November 2008

Späte Gerechtigkeit

Beschluss des Petitionsausschuss des Bundestages

Im Februar 2006 hatte sich der Verein ehemaliger Heimkinder an den Bundestagspräsidenten mit dem Ziel gewandt, eine offizielle Entschuldigung des Deutschen Bundestages wegen der Geschehnisse in deutschen Kinder- und Erziehungsheimen zu erhalten. Die Petition schilderte eine Erziehung der harten Hand bis hin zu gefängnisähnlichen Zuständen in den Heimen, die bis in die 70er Jahre hinein andauerte.

Ehemalige Heimkinder berichten über seelische und körperliche Misshandlungen. Sie beschreiben ausgeklügelte Strafsysteme mit Arrestzellen, berichten von lückenloser Überwachung rund um die Uhr, von Briefen, die zurückgehalten oder zensiert wurden. Ihre Schulbildung wurde zugunsten von Arbeitseinsätzen vernachlässigt, die geleistete Arbeit gar nicht oder nur mit geringsten Beträgen entlohnt, Beiträge für die Sozial- und Rentenversicherung wurden nicht gezahlt. Die Einweisung in die Heime erfolgte häufig unter Angabe von Gründen wie Arbeitsbummelei, sittliche Verwahrlosung oder Herumtreiberei und aufgrund von Denunziation.

Die historische Aufarbeitung des Geschehenen, die Anerkennung erlittenen Unrechts, darüber hinausgehende Bitten um Verzeihung und die Möglichkeit materieller Entschädigung - dies skizziert in etwa den Anspruch, den die Vereine ehemaliger Heimkinder an die ehemaligen Heimträger und die verantwortlichen staatlichen und kirchlichen Institutionen gerichtet haben.

Einstimmiger Beschluss des Petitionsausschusses

Am 26.11.2008 hat der Petitionsausschuss in einer öffentlichen Sitzung, in Anwesenheit des Bundestagspräsidenten Dr. Lammert (CDU) und der Vizepräsidentin des Bundestages a.D. Dr. Antje Vollmer (Grüne) seine einstimmigen Schlussfolgerungen zu dieser Thematik vorgelegt und einen Beschluss über das weitere Vorgehen gefasst.

"Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst", heißt es in dem Beschluss.

Das Anerkenntnis erlittenen Unrechts und Leids durch den Beschluss des Petitionsausschusses ist ein bedeutsames Signal an die Opfer, in die Gesellschaft hinein und an die Träger und ehemaligen Träger der Heime. Der große Einsatz, den die grünen Mitglieder im Petitionsausschuss, Josef Winkler und Monika Lazar, in dieser Sache gezeigt haben, hat am Ende zu einem interfraktionellen einstimmigen Beschluß des Ausschusses geführt, der den Betroffenen weiterhelfen wird. Der parlamentarischen Praxis folgend, wird der Bundestag in der nächsten Sitzungswoche diesen Beschluß ohne Aussprache bestätigen und sich damit zu eigen machen.

Jetzt sollten sich auch die Bundesländer als Zuständige für die Heimaufsicht, die Kommunen, die in vielen Fällen für unrechtmäßige Einweisungen verantwortlich waren, sowie die ehemaligen Träger der Heime und die darin tätig gewesenen Vereinigungen ihrer Verantwortung stellen und sich für das geschehene Unrecht entschuldigen und mit aller Kraft einer raschen Hilfe für die Betroffenen mitarbeiten.

Runder Tisch wird eingerichtet

Alle Gespräche und Anhörungen im Petitionsausschuss haben ergeben, dass nicht nur seitens der Betroffenen sondern auch seitens der Träger Bereitschaft zur Aufarbeitung besteht. Die einstimmige Beschlussempfehlung des Petitionsausschuss ist ein wichtiger Beitrag, die Aufarbeitung zu koordinieren. Der Petitionsausschuss hat mit dem bisherigen Verfahren, vor allem mit dem frühen Anhören der betroffenen ehemaligen Heimkinder, einen ungewöhnlichen Weg bestritten. Im Laufe der Bearbeitung der Petition hat sich aber gezeigt, dass der Versuch eine Lösung für die Betroffenen zu finden, weit über das hinausgeht, was das übliche parlamentarisches Verfahren leisten kann.

Fraktionsübergreifend besteht Konsens darüber, dass die Anliegen der Heimkinder, d.h. Aufarbeiten der Geschehnisse und Erlangen von Genugtuung im Rahmen eines runden Tisches einer Lösung zugeführt werden. TeilnehmerInnen des Runden Tisches (Nationale Konferenz) sollten Betroffene, Träger, WissenschaftlerInnen, Verbände, Vertreter des Bundes und der Länder sowie VertreterInnen der Kirchen sein. Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Aus grüner Sicht ist auch eine Beteiligung von Angeordneten wünschenswert.

Wir erwarten nun von der Bundesregierung – die den runden Tisch einrichten soll, dass das eindeutige Votum des Bundestages der verspätete Startschuss zu einer raschen, zielgerichteten und an den Bedürfnissen der Opfer dieser Menschenrechtsverletzungen ausgerichteten Aufarbeitung der Vergangenheit auf der einen Seite und einer angemessenen Würdigung und Entschädigung derselben auf der anderen Seite sein wird.

Aufarbeitung und konkrete Hilfen für Betroffene

Das Erfahrene wiegt für die Betroffenen schwer. Das wurde bei einer Anhörung des Petitionsausschusses deutlich, in der ehemalige Heimkinder berichteten. Viele ehemalige Heimkinder leiden noch heute unter dem Erlebten, sind in vielen Fällen traumatisiert und haben die damaligen Erlebnisse bis heute nicht verarbeiten können. Sie  brauchen immer noch professionelle Hilfe. Erst nach und nach brachen Betroffene nach Veröffentlichungen in den Medien das Schweigen.

Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, ob Gewalt und Ausbeutung in Heimen systematisch stattfand, oder in einer Vielzahl von Fällen oder lediglich in "Einzelfällen". Dass es Gewalt und Ausbeutung in Heimen gegeben hat, ist hingegen unstreitig. Unabhängig von der Quantität zählt für uns jedes Schicksal. Bei den Verantwortlichen in öffentlichen und privaten Stellen finden die Betroffenen aber scheinbar noch immer nicht ausreichend Gehör.

Die Aufarbeitung der früheren Missstände und die konkrete Hilfe für die Opfer dieser Zustände ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit dem Beschluss des Petitionsausschusses sind die Bearbeitung der Petition und das Anliegen der Petenten für den Deutschen Bundestag keineswegs abgeschlossen. Die Bundesregierung muss dem Deutschen Bundestag regelmäßig berichten, wie sie den Beschluss umsetzt. Darüber hinaus sind die Fraktionen aufgefordert, den Beschluss bei ihrer parlamentarischen Arbeit zu beachten. Wir werden die Umsetzung des Beschlusses des Deutschen Bundestags durch die Bundesregierung genau beobachten und sofern nötig auf seine Einhaltung drängen. Die Anregungen und Ergebnisse des Runden Tisches werden wir intensiv verfolgen und gegebenenfalls in parlamentarische Initiativen umsetzen. Dass es gelungen ist, Dr. Antje Vollmer fraktionsübergreifend für den Vorsitz des Runden Tisches vorzuschlagen, ist ein besonderer Vertrauensbeweis an unsere ehemalige Vizepräsidentin des Bundestages, der uns sehr erfreut hat.«


Titel: MISSHANDLUNGEN - Ein Runder Tisch soll das Schicksal von Heimkindern aufarbeiten
Beitrag von: Martin Mitchell am 04. Dezember 2008, 03:38:11
QUELLE: http://www.bundestag.de/dasparlament/2008/49/Innenpolitik/22908749.html

»»»Das Parlament - Nr. 49 / 1.12.2008

Götz Hausding

»Warum hat man mir das angetan?«

MISSHANDLUNGEN

Ein Runder Tisch soll das Schicksal von Heimkindern aufarbeiten

Es war sicherlich der emotionalste Moment während der Sitzung des Petitionsausschusses am 26. November [ 2008 ] [ in Berlin ]. Ständig mit dem Versagen der Stimme kämpfend, mühte sich Richard Sucker um die richtigen Worte: "Warum hat man mir das angetan? Warum?", so seine anklagende Frage. Sucker kam als Zweijähriger ins Heim und blieb dort 17 Jahre. Während dieser Zeit wurde er seelisch und körperlich misshandelt und zur Arbeit gezwungen. Lange hat er geschwiegen - jetzt hat er als Mitglied im Heimkinder-Verein dazu beigetragen, die Missstände öffentlich zu machen

Eine Antwort auf seine Frage bekam Sucker zwar nicht. Dennoch wurde der Aufarbeitung seines Schicksals, ebenso wie dem seiner vielen Leidensgenossen durch den Ausschuss der Weg geebnet. Mit einem einstimmigen Votum wurde eine Beschlussempfehlung verabschiedet, in der das Kindern und Jugendlichen in Heimen der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 erlittene Unrecht und Leid durch den Ausschuss anerkannt und bedauert wird. Zudem wurde die Einrichtung eines Runden Tisches unter Vorsitz der ehemaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer zur Aufarbeitung des erfahrenen Unrechts beschlossen. Keine Petition habe den Ausschuss in den letzten Jahren so beschäftigt, wie das Anliegen der ehemaligen Heimkinder, sagte die Ausschussvorsitzende Kersten Naumann (Die Linke). Die besondere Bedeutung zeige sich auch in der Anwesenheit von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU). Lammert äußerte denn auch "Lob und Respekt" für die Arbeit des Ausschusses und begrüßte das "einmütige Votum". Sein Dank galt auch Vollmer für die Übernahme des Vorsitzes. Vollmer erklärte, es brauche "Mut zur Aufklärung". Der Runde Tisch solle ihren Vorstellungen nach eine "kleine Wahrheitskommission" sein, die zuhören und einordnen müsse, um zu einem Urteil zu kommen und Lösungen zu erarbeiten. Sie hoffe, das in sie gesetzte Vertrauen erfüllen zu können, so die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin.«««

IMPRESSUM der Wochenzeitung 'Das Parlament' @ http://www.das-parlament.de/impressum.html

Herausgeber

Deutscher Bundestag

Themenausgaben erfolgen in Abstimmung mit der Bundeszentrale für politische Bildung


Titel: Schicksal der Heimkinder ... zwischen 1945 und 1970 wird endlich aufgearbeitet
Beitrag von: Martin Mitchell am 04. Dezember 2008, 03:47:00
QUELLE: DER TAGESSPIEGEL - Kommentare @ http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Heimkinder;art141,2671624#formular

»»»Heimkinder-Bericht

In aller Härte

Das Schicksal der Heimkinder in Deutschland zwischen 1945 und 1970 wird endlich aufgearbeitet. Endlich gibt es ein offizielles Schuldanerkenntnis gegen den Kindern, deren Rechte bis in die 70er Jahre hinein verletzt wurden.

VON TISSY BRUNS
28.11.2008 0:00 Uhr

Unschwer zu erkennen, dass der Heimkinder-Bericht des Petitionsausschusses ein Kompromiss ist. Der wichtigste Satz steht erst auf Seite 13: "Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst."

An diesem Satz zeigt sich, dass Kompromisse große Taten sein können. Wenn der Bundestag in der nächsten Woche den Bericht annimmt, dann endlich gibt es ein offizielles Schuldanerkenntnis gegenüber den zahllosen Kindern, deren Rechte im Rechtsstaat Bundesrepublik bis in die 70er Jahre verletzt wurden. Deren Menschenwürde ganz und gar nicht unantastbar war, wie es Artikel 1 des Grundgesetzes doch garantiert. Verletzt wurde sie in vielen kirchlichen und staatlichen Einrichtungen, in denen Kinderarbeit, drakonische Strafen, Missbrauch und Entwürdigung von Schutzlosen an der Tagesordnung waren.

Zwei Jahre haben die Abgeordneten an diesem Thema gearbeitet. Das ist eine lange Zeit für die betroffenen Menschen, die über ihr Schicksal jahrzehntelang nicht sprechen konnten. Und der Petitionsbericht ist ja kein Schlusspunkt, sondern nur ein Zwischenergebnis. Denn erst der Runde Tisch, der nun ins Leben gerufen werden soll, wird Vorschläge für Entschädigungen und Wiedergutmachung erarbeiten. Man kann also viel kritisieren an der Art, wie sich die Bundesrepublik den schwarzen Flecken ihrer Geschichte nähert. Aber auch im Kreis der ehemaligen Heimkinder wird die Arbeit der Abgeordneten des Petitionsausschusses zu Recht einhellig anerkannt.

Die Finanzierung des Runden Tisches ist Sache von Bund und Ländern

Diese Parlamentarier haben zugehört, sich in aller Härte konfrontieren lassen mit Zuständen, die im Gedächtnis des Landes seit Ende der 70er verdrängt worden sind: Wie nämlich im aufstrebenden Wirtschaftswunderland Kinder und Jugendliche in Heime gesperrt wurden, deren Makel uneheliche Geburt oder Aufmüpfigkeit waren, kleine und kleinste Abweichungen von dem, was als normal galt. Wie Kindern, die oft nicht wussten, warum sie in ein Heim geraten waren, jahrelang die Briefe ihrer Eltern vorenthalten wurden, wie die Aufsicht gegenüber den Heimen versagt hat und wie eine schwarze Pädagogik weitergeführt wurde, die ihre Legitimation schon vor 1933 verloren hatte. Wie Prügel und Demütigungen das ganze Leben zeichnen können - und umso mehr, wenn darüber ein Schweigeverdikt hängt.

Deshalb muss nun zügig weitergearbeitet werden. Die Finanzierung des Rundes Tisches ist Sache von Bund und Ländern. Die haben damals bei der Heimaufsicht schandbar versagt; sie sollten heute keinen Zuständigkeitsstreit über die Finanzierung führen. Den Satz auf Seite 13 sind wir nicht nur den ehemaligen Heimkindern schuldig, sondern auch unserer Selbstachtung. Die ehemaligen Heimkinder haben spätes Gehör gefunden, weil das Buch eines "Spiegel"-Autors das Schweigen beendet hat, weil sie selbst darum gekämpft, weil Parlamentarier sich ihrer Sache angenommen haben. Das ist: Demokratie.

( Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 28.11.2008 )«««


Und, hierzu, der erste Leserkommentar von Helmut Jacob [ "Ehemaliges Heimkind" / "Misshandeltes Heimkind", körperbehindert und im Rollstuhl von Kindheit an ]

»»»Heimopfer - 29.11.2008 22:55:43 Uhr

Es ist höchste Zeit - die Opfer sterben

Zunächst freuen wir uns natürlich alle sehr, dass - sogar in Anwesenheit des Bundestagspräsidenten und im Bundestags-TV übertragen - eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss statt fand und BT-Vizepräsidentin Antje Vollmer den Vorsitz des Runden Tisches übernehmen will. Aber dies heißt noch gar nichts. Ein typisch deutsches, geflügeltes Wort heißt: Und wenn man nicht mehr weiter weiß, dann bildet man nen Arbeitskreis. Im Gegensatz zur Evangelischen Kirche Deutschlands, deren Diakonie-Präsident immer noch nach einem Vorsitzenden für seine Runde Kaffeetafel sucht, ist der Petitionsschuss schon weiter. Allerdings vermisse ich den geforderten Opferentschädigungsfond, in den Kirche, Staat und damit Steuerzahler einzahlen sollen, um den Opfern wenigstens im Alter das würdevolle Leben zu ermöglichen, das ihnen in ihrer Kindheit und Jugend vorenthalten wurde. Halten wir im Hinterkopf: Viele Biographien wären völlig anders verlaufen, hätten viele Heimkinder und Jugendliche diese Terrorzeit nicht erlebt.

Mir fiel auf, dass selbst von Seiten der Opfer nicht einmal das Wort "Verbrechen" gefallen ist. Wenn selbst sie die Grausamkeiten und Verbrechen, die ihnen angetan wurden, nicht richtig zuordnen können, werden natürlich die Rechtsnachfolger der Einrichtungen, in denen unzweifelhaft Verbrechen stattgefunden haben, sich hüten, ihrerseits den Begriff anzuführen. Und solange die Fakten nicht mit den richtigen Begriffen versehen werden, werden sie verharmlost.

Zusammengefasst: Natürlich sollten wir uns alle freuen, aber dabei noch intensiver an die Arbeit gehen und versuchen, selbst Einfluss auf den Runden Tisch zu nehmen. Damit all die unangenehmen Punkte, über die man gar nicht so gerne sprechen will (aufrichtige Entschuldigung, großzügigere Auslegung des Opferentschädigungsgesetzes, Garantie an die Opfer für einen menschenwürdigen Lebensabend, etc.) auf die Tagesordnung kommen.

Helmut Jacob«««

( Helmut Jacob ist Betreiber von http://www.gewalt-im-jhh.de/ und http://www.oekumenischer-chor.de )

Auch Du kannst Deinen eigenen gut überlegten Leserkommentar DORT, beim TAGESSPIEGEL @ http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Heimkinder;art141,2671624#formular , abgeben !!!


Titel: Publizist FREDI SAALs Stellungnahme zur Aufarbeitung der „HEIMKINDERPROBLEMATIK“
Beitrag von: Martin Mitchell am 04. Dezember 2008, 04:10:43
[ ACHTUNG ! - Sehr langer, aber sehr wichtiger Text ! ]

Fredi Saal, Vordenker der Selbsthilfebewegung und Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen

[ ERSTE TEIL ]

»»»[ 27. November 2008 ]

Fredi Saal

DAS DASEIN EINES JEDEN INDIVIDUELLEN MENSCHEN STELLT SICH ALS EINZIGARTIG DAR. WIE SOLLTE ES SICH IN REIN WISSENSCHAFTLICHEN  STATISTIKEN WIEDERFINDEN KÖNNEN?

Zur Frage einer Aufarbeitung von Lebensverläufen im Rahmen der Heimerziehung der Nachkriegszeit 1945 - 1972

 Aufgeschreckt durch heftige Reaktionen von ehemaligen jugendlichen Insassen zumeist christlicher Erziehungsheime, welche mit ihren Klagen über unhaltbare Zustände in den einstigen Häusern ihrer Kinderzeit imageschädigend in die Öffentlichkeit drangen und damit eine unangenehme Aufmerksamkeit zu erregen drohten, haben sich die in Frage gestellten Institutionen akademischer Unterstützung versichert. Damit ihr guter Ruf nicht allzu sehr leidet.

 Diese Methode ist sattsam bekannt: Geht es um unangenehme Nachfragen, zumal in der Sozialpolitik, Erziehung, Arbeitsvermittlung, Unterstützung mittelloser Bürger, Versorgung der Kranken, Bedingungen einer humanen Pflege von Hilfsbedürftigen, im Falle von nicht mehr überhörbaren Protesten wird (vielfach zum wiederholten Mal) ein Ausschuss zu einer streng wissenschaftlichen Klärung berufen. Erregte Gemüter werden damit vorerst einmal beruhigt. Danach wird man weiter sehen. Dann erscheinen geraume Zeit später mehr oder weniger abwiegelnde Ergebnisse und werden sodann oft rasch ohne großen Aufwand zu den Akten gelegt. Im günstigsten Fall erscheinen noch in den Tagesnachrichten Meldungen mit kommentierenden Texten die schnell wieder vergessen sind. Schwamm drüber!

 Nun also auf ein Neues. Es soll jetzt um die »Erforschung der Kirchlichen Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik Deutschland (1945 - 1972)« unter Leitung von zwei bestellten Professoren gehen. Seit vielen Jahren schon melden sich ehemalige Zöglinge(!) kirchlicher Einrichtungen zu Wort, indem sie die Zustände von damals bitter beklagen. Bestimmt nicht zu Unrecht, wie jeder weiß oder zumindest wissen kann, der zu jener Zeit nur einigen Einblick hatte. Aber natürlich bestreiten dies die angegriffenen Anstalten und ihre Träger. Das ist ja auch keineswegs so unverständlich, wie es manchem vielleicht erscheinen mag. Denn welcher Mensch gibt schon gern, und dazu noch freiwillig, mit wirklich aufrichtigem Bedauern die nun einmal leider unterlaufenen eigenen Versäumnisse zu – besonders dann, wenn man, wie in der christlichen Erziehung, recht hohe ethische Ansprüche an sich selbst stellt?

 Da kann es leicht geschehen, dass bereits verhältnismäßig kleine Vorwürfe auf eine äußerst heftige Abwehr stoßen. Das deutet allerdings darauf hin, dass selbst dem Personal unwohl war bei manchen Erziehungsmaßnahmen. Etwa der berüchtigten Strafe »eine Glatze schneiden«. Regelmäßig wurde sie verhängt, wenn wieder einmal ein Bewohner der Station das Weite suchte, »Auskratzen« genannt. Dieses immer wieder praktizierte Weglaufen aus der geschlossenen Einrichtung – fast sämtliche Türen ohne Klinken – war eigentlich auch kein Wunder. Wie Sträflingen bekamen die Missetäter den Kopf völlig kahl geschoren. Das darf aber heute nicht mehr wahr sein. Noch Jahrzehnte später wird hierauf mit dem empörten Vorwurf einer puren Unwahrheit geantwortet, obwohl beide Parteien doch damals bei dem Geschehen vor versammelter Mannschaft nach dem siebentägigen Aufenthalt in der Einzelzelle auf der Knabenstation persönlich zugegen waren, oder doch bald danach das Ergebnis in persönlichen Augenschein nehmen konnten. Es mag ja sein, dass sich ihnen die Erinnerung tatsächlich verweigert und sie tatsächlich daran glauben müssen, der Bösartigkeit eines undankbaren Ehemaligen aufzusitzen. Übrigens wird  in der geplanten Untersuchung statt von »Glatze scheren« stark verharmlosend von »Haare schneiden« gesprochen. Dies ist nicht harmlos, sondern grob irreführend. Es klingt vollkommen harmlos nach: Haare pflegen, – und ist dies nicht ganz normal? Was soll schon dagegen sprechen? Da kann man doch deutlich sehen, welch Geistes Kinder die Ankläger sind.

 In der Psychologie spricht man bei dergleichen bekanntlich seit Sigmund Freud von Verdrängung. Doch wie bereits gesagt: Das ist an sich einigermaßen verständlich, aber ändert nichts an dem Unrecht gegenüber den Betroffenen, welche durch Herkunft wie durch erlittene Traumata im der Kindheit sowieso schon am kürzeren Hebel sitzen. Eigentlich wurde das recht deutlich am Fernsehfilm der ARD zu diesem Thema - in welchem nebenbei bemerkt der selbstgefällig wirkende Rechtsvertreter der betreffenden Erziehungshäuser eine recht fragwürdige Figur abgab. Er trat vor die Presse und kündigte eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die aufbegehrenden Ehemaligen an, wegen versuchter Täuschung und der Erschleichung von Mitteln aufgrund des Gesetzes der Entschädigung von Opfern erlittenen Unrechts. Dass er damit sogar durchkam und den Verurteilten unter Androhung eines Zwangsgeldes weitere Versuche in dieser Angelegenheit verboten wurden, macht die Sache keinesfalls besser. Der Eindruck von eiskalter Abservierung konnte auf diese Weise nicht ausgeräumt werden. Denn zu klar trat zu Tage  wie geschädigt die ehemaligen Heimkinder waren. Wo lediglich ein klein wenig Verständnis und Einfühlung gefragt gewesen wäre, fügten ihnen Maßnahmen mit den Mitteln der Strafjustiz nur weiteres Unrecht zu.

 Diesem eindeutig negativ besetzten Eindruck versucht man mit der in Aussicht gestellten Untersuchung gar nicht ungeschickt auszuweichen. Denn gegen ein rein wissenschaftliches Forschungsprojekt ist schließlich erst einmal überhaupt nichts einzuwenden. Im Gegenteil. Diese bewährte Methode steht in hohem Ansehen. Denn hinter ihr steht ja der gute Ruf von Lehrstuhlinhabern einer Universität. In ihr lassen sich in elegant geschnürten Paketen wissenschaftlicher Aufarbeitung individuelle Zurechnungen zum Verschwinden bringen. – Auf der Seite des Opfers nicht weniger als auf der des Verantwortlichen. Der eine, der konkrete Einzelne bleibt dabei mit seinem Trauma zumeist mutterseelenallein (an ihm bleibt vielmehr die ehrenrührige Unterstellung hängen, nichts als ein mieser und infamer Betrüger zu sein) während der andere – als ein Vertreter der caritativen Institutionen – sein reines Gewissen behält, jedenfalls in den Augen seiner gutbürgerlichen Mitwelt. Fragt dann ein Autor wie Peter Wensierski in seinem Buch „Schläge im Namen des Herrn - Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik“ konkreter nach, wird ihm zwar bereitwillig bescheinigt, sich bedeutende Verdienste durch seine Hinweise auf diese noch weit offenen Fragen erworben zu haben. Zugleich wird ihm aber ein problematisch mangelnder Umgang mit den Methoden einer wissenschaftlichen Aufbereitung angelastet. Ja, was denn nun? Soll sich etwa der sowieso schon Traumatisierte selbst wie einst der Baron Münchhausen gefälligst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen – in diesem Fall aus dem Sumpf seines oft maßlos angewachsenen Haufens seelischen Elends? Wenn das nicht einer geradezu unerträglichen Verhöhnung gleichkommt, was bitte dann?! Muss daraus nicht beinah zwangsläufig ein Symptom entspringen, wie es neuerdings in der Psychiatrie unter dem Begriff »Verbitterungskomplex« beschrieben und als eigenständiges seelisches Krankheitsbild herausstellt wird?

 Vermutlich ist das überhaupt nicht beabsichtigt – faktisch jedoch wirkt es sich als eine Art Verhöhnung aus. Jedenfalls zeigt dies doch recht anschaulich den abgrundtiefen Graben, der zwischen den »Betreuten« und ihren »Betreuern« sowie deren akademischem Begleittross liegt. Welten trennen diese Menschengruppen voneinander. Hier jene, welche häufig genug als völlig verroht und heruntergekommen empfunden werden, eben typische Abkömmlinge einer mehr oder weniger ungebildeten Unterschicht – dort jene, die ihnen wenigstens einigen Anstand beibringen wollen. Die Erzieher und ihre wissenschaftlichen Begleiter, die in aller Regel aus besseren Gesellschaftsschichten stammen, gehen offenbar davon aus, dass man hier leider nicht so einfühlsam vorgehen kann, wie bei Kindern aus ihrem Umkreis. Hier bedarf es vielmehr einer harten Hand. Eine andere Sprache wird leider nicht verstanden. Nachsicht würden sie bloß missverstehen, weil leisere Töne einfach nicht ankommen.

 Interessanterweise kennt das vorgelegte Konzept der geplanten Untersuchung lediglich Fürsorgezöglinge und Waisen. Klingt das nicht ein wenig nach einer Unterteilung in Teufel und Engel? Wo bleiben denn alle anderen, wie z.B. die Behinderten mit unterschiedlichen Einschränkungen? In welche Kategorie dürfen sie sich denn einreihen? Und vor allem: Wie will der akademische Untersucher all jenen Klienten auch nur annähernd gerecht werden, deren Lebenswelten meilenweit von der seinen entfernt liegen? Darf er sich überhaupt ein Urteil über Lebensumstände erlauben, die er doch kaum kennen kann? – Ob er jemals einen einzigen Gedanken daran verwandt hat, wie er sich selber wohl fühlen würde, müsste er unter vergleichbaren Bedingen aufwachsen? Ist es zu gewagt, ihm zu unterstellen, dass es ihm auch beim besten Willen gar nicht möglich sein kann, sich da hineinzudenken?

 Schauen wir uns einmal an Hand des vorgegebenen Untersuchungsauftrags genauer an, wie denn eine solche wissenschaftliche Aufarbeitung aussehen soll, um der Diskussion »Zwischen Skandalisierung und pädagogischer Reformdebatte« gerecht zu werden. Kaum niedergeschrieben, meldet sich bei diesem Satz bereits die verwunderte Frage: Geht es nicht um die Klagen der ehemaligen Heimbewohner, eine über weite Strecken sehr ungerechte und lieblose Kindheit durchlaufen zu haben? Was interessiert diese vielfach verbitterten Zeitgenossen der pädagogische Impetus, der hinter ihren Schreckenserlebnissen steht?

 Sie [ die ehemaligen Heimbewohner ] erwarten zunächst einmal lediglich das eine: Dass man ihre Empfindungen ernst nimmt. Es mag gut sein, dass es sich auf der Seite des jeweiligen Betroffenen um bedauernswerte Missverständnisse handelt. Dann muss man versuchen, darüber zu reden, ihm nicht von vornherein pure Böswilligkeit zu unterstellen, sich nicht stur auf pädagogische Prinzipien zu berufen, ihm nicht womöglich den Kadi auf den Hals zu schicken. Andererseits darf man selbstverständlich eine dem entsprechende Souveränität von psychisch oft schwer Geschädigten nicht erwarten. Dazu sind sie zu beengt aufgewachsen, mussten um jedes kleine Stück an Lebensraum kämpfen, im Kreise anderer liebeshungriger Kinder um Zuwendung buhlen, was, das sei zugegeben, von den überlasteten Betreuern – zumeist frommen Schwestern – überhaupt nicht geleistet werden konnte.

 Das gilt es klar zu sehen und anzuerkennen, anstatt die enttäuschten Jungen und Mädchen nur als undankbare Geschöpfe hinzustellen. Von den unter solchen ungünstigen Umständen Heranwachsenden ebenso wie von den inzwischen erwachsen gewordenen lassen sich billiger Weise derartige Einsichten erst einmal nicht erwarten. Das sei mit allem Nachdruck wiederholt. Sie sind mit solchen Erwartungen rettungslos überfordert. Selbstverständlich – auch die andere Seite hat es nicht leicht. Es ist eben nicht einfach sich selbst das eigene Ungenügen einzugestehen. Wiederum: wenn selbst die Verantwortlichen  nicht imstande sind, selbstkritisch mit dem eigenen Verhalten umzugehen, würde das nicht zugleich bedeuten, dass sie mit ihrer Aufgabe überfordert sind? Sollten sie nicht als aufmerksame Begleiter freundlich zugewandt beobachten und wirklich nur bei drohender Gefahr möglichst behutsam korrigierend eingreifen? Immerhin treten doch die letztlich zuständigen Institutionen mit dem hohen Anspruch an, Fachleute mit diesen verantwortungsvollen Aufgaben zu beauftragen, welche weit über den Standard von Gefängnisaufsehern stehen. Es handelt sich ja zumeist um besonders empfindsame Heranwachsende, denen so gut wie jegliches Urvertrauen abhanden kam. Dieser Verlust ist auch kaum zu vermeiden, wenn ein Kind dem gewohnten häuslichen Rahmen plötzlich entrissen wird. Die geplante wissenschaftliche Aufarbeitung kann mit ihrer Formelsprache diese Tatsachen nur barmherzig zudecken, indem sie den belasteten Einzelnen ganz einfach verschwinden lässt.

 Ist es wirklich verwunderlich, dass es zu der beklagten »starken Polarisierung zwischen Befürwortern und Gegnern der Heimerziehung« kam, ja unweigerlich kommen musste? Nein, ganz gewiss nicht. Denn hier treten sich höchst elementare Gegensätze gegenüber. Die einen haben – jedenfalls in ihrem Selbstverständnis – eine Menge zu verlieren. Hegen sie doch den Anspruch, das einzig Richtige zu vertreten, während sich die anderen hiervon vergewaltigt fühlen. Die Empfindung von Heimat, wie sie ursprünglich mit dem Begriff Heim gemeint war, vermag erst gar nicht aufzukommen. Vielleicht war deshalb die Bezeichnung Anstalt um einiges aufrichtiger, weil sie gar nicht erst den Anspruch erhob, so etwas wie Heimat zu ersetzen. Diese Einrichtungen gingen ja ursprünglich auf kleine Einzelinitiativen zurück, die ergriffen wurden, um einer aktuellen Notsituation zu begegnen. Später wurden sie mehr und mehr fast zum Selbstzweck. Jedenfalls war von Fürsorgeerziehung damals wohl noch kaum die Rede. Denn es galt erst einmal im kleinen, dazu persönlichen Rahmen Bedingungen zu schaffen, in dem die wie auch immer Bedrohten aufgefangen werden konnten. Eigentlich stellt es eine Tragik dar, dass diese individuellen Impulse eines warmherzigen Anfangs regelmäßig ins zwangsläufig kühl rational planende Prinzip eines Großunternehmens der Barmherzigkeit – zu einer Anstalt, heute vielfach verschämt auch Stiftung genannt – also einer vermeintlich christlich geprägten Humanität auswachsen musste. Der Familiencharakter ging damit unrettbar verloren.

 Vermutlich war auch diese Entwicklung hin zu einem ausgeprägten Dienstleistungsbetrieb in Sachen sozialer Zuständigkeit für die Betreuung und die Erziehung von schwierigen Außenseitergruppen der Gesellschaft wie Kranke, Behinderte, Verhaltensauffällige, kurz gesagt, arbeitsunfähige sowie störende Zeitgenossen damals wohl auch kaum aufzuhalten. Nur, mit dieser profanen Zuschreibung mochten sich die betreffenden Einrichtungen nicht abfinden. Sie pochten auf ihr christliches Ethos und durften dann nicht – vor allem sich selbst gegenüber – zugeben, wenn sie an den eigenen Idealen scheiterten. Gänzlich unreflektiert waren und sind sie immer noch dergestalt ihren Verdrängungen ausgeliefert, nicht einmal dazu fähig, selbstkritisch oder wenigstens ein wenig erschrocken danach zu fragen, wie es zu solchen bitteren Anschuldigungen kommen kann. Gerade auch dann, wenn man glaubte, mit den besten Absichten gehandelt zu haben. So aber entsteht der fatale Eindruck, als sollte es heißen: »Aber nein, wir machen keine Fehler«. Was nicht sein darf, kann einfach nicht sein. Folglich kann es einzig an dem schlechten Charakter der (ehemaligen) Zöglinge liegen. Beweis: Ansonsten wären sie ja kaum in einer Einrichtung der Fürsorgeerziehung gelandet. Unterschicht bleibt eben Unterschicht. Punktum!

 Wie bekannt, regte sich dagegen sich ein unerwartet starker Widerstand, der sich jetzt nicht mehr einfach ignorieren lässt. Deshalb der kluge Einfall, sich akademische Unterstützung ins Haus zu holen. Kaum zu Unrecht dürfte man darauf hoffen, Beistand von Gleichgesinnten zu erfahren. Es ist schwer zu übersehen, dass es sich um Schwestern und Brüder im Geiste handelt. Denn das verantwortliche Personal der Heime entstammt, nicht anders als die universitären Forscher zumeist aus »besseren« Kreisen. Sie besitzen also ein gemeinsames Interesse, Licht ins Dunkel dieser für sie unangenehmen Angelegenheit zu bringen. Gewiss, das kann man ihnen schlecht zum Vorwurf machen. Ihre Namen spielen darum – zumindest in diesem Zusammenhang – eine ziemlich untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil. In diesem Falle geht es weit mehr um ein äußerst verhängnisvolles Prinzip - treffen hier doch Zeitgenossen aus Ebenen der Gesellschaft aufeinander, die sich gemeinhin recht fremd gegenüber stehen. Sie werden sich im Alltag auch kaum jemals freiwillig von Mensch zu Mensch begegnen. Und wenn doch, dann ziemlich einseitig, nämlich aus der Sicht eines Richtung weisenden, sich überlegen gebenden, auf seine eigenen Prinzipien und seine eigene Moral pochenden (Bildungs-)Bürgertums. Seine Vertreter haben jedoch selten etwas mit den Erfahrungen der »Nicht gebildeten« gemein.

 Deshalb noch einmal die zentrale Frage: Wie will man diesem entscheidenden Faktor auch nur annäherungsweise gerecht werden? Akademiker, die meistens einer gehobenen sozialen Klasse – einer Elite – entstammen oder sich ihr zumindest weitgehend zugehörig fühlen, müssten – jedenfalls ihren eigenen wissenschaftlichen Ansprüchen entsprechend – mit ihren Urteilen selbstkritisch diesen Angehörigen der anderen Bevölkerungsgruppe, die ihnen im Grunde recht fremd sind, erst einmal vorsichtig nähern, sie verstehen lernen. Dann erst könnten sie sich ernsthaft mit ihnen auseinander setzen. Aber im Gegenteil – so jedenfalls sieht es aus – ergreifen sie einseitig Partei für diejenigen, welche die Werte und Grundsätze ihrer eigenen Schicht, des bürgerlichen Mittelstandes, vertreten. Sicher, es wird gar nicht abgestritten, dass es »Skandale um die Fürsorgeerziehung« gab, sich auch »autoritär-disziplinierende Heimerziehung nachweisen« lässt. Direkt anschließend aber heißt es anklagend und abqualifizierend: »die mediale Berichterstattung, die Milieugebundenheit der jeweiligen Berichte . . .« und dann: »Während vor allem Berichte aus dem Spektrum der politischen Linken die Heimerziehung und bestimmte Erziehungsmethoden prinzipiell scharf kritisierten, wurden in der bürgerlichen und auch in der konfessionellen Presse die Formen der Heimerziehung grundlegend verteidigt.« Kunststück! Nach allem, was wir zuvor schon feststellten, birgt die Aussage über die konservative Haltung wohl kaum eine große Überraschung. Sie zeigt indessen, wo die Präferenzen der akademischen Forscher liegen. Zwar können sie nicht die Misstände bei der Durchsetzung »einer auf die strikte Einhaltung moralischer Normen setzende Erziehung« in Abrede stellen. Doch weisen sie höchst relativierend auf die Zeitumstände hin, in denen beispielsweise die Prügelstrafe noch als normales Erziehungsmittel galt – auch als sie eigentlich bereits verboten war. Dies mag so sein – oder nicht. An dem zentralen Problem geht es aber glatt vorbei. Das erlittene Unrecht, mit dem zahlreiche junge Seelen für ein ganzes Leben unrettbar verstört wurden, wird ohne jeden Kommentar hingenommen. Danach kräht kein Hahn.«««

[ wird fortgesetzt ! ]


Titel: Publizist FREDI SAALs Stellungnahme zur Aufarbeitung der „HEIMKINDERPROBLEMATIK“
Beitrag von: Martin Mitchell am 04. Dezember 2008, 04:20:56
Publizist FREDI SAALs Stellungnahme zur Aufarbeitung der „HEIMKINDERPROBLEMATIK“

[ ACHTUNG ! - Sehr langer, aber sehr wichtiger Text ! ]

Fredi Saal, Vordenker der Selbsthilfebewegung und Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen

[ ZWEITE TEIL ]

»»» Es stimmt ja, keine ernsthafte seelische Verletzung lässt sich so rasch beheben. Es bleibt allein die Hoffnung, dass die Zeit vielleicht über Jahre hinweg die schlimmsten Wunden allmählich heilt. Dies jedoch ist nur möglich, wenn man die Betroffenen nicht im eigenen Schlammassel stecken lässt und sie noch zusätzlich böswilliger Unwahrheit bezichtigt. Denn jeder, der Verantwortung für anvertraute Kinder und Jugendliche trägt, weiß – oder sollte es zumindest wissen – dass sich mit großer Wahrscheinlichkeit wenigstens ein wahrer Kern hinter den Äußerungen der Klagenden verbirgt. Das braucht nicht mit der konkreten Situation zusammenzuhängen. Reale Anlässe für das seelische Leiden lassen sich trotzdem oft nur schwer übersehen. Dem gilt es geduldig nachzugehen. Gerade dann, wenn sich die Verantwortlichen mit gutem Gewissen keiner Schuld bewusst sind.

 Immerhin, einiges ist bereits gewonnen, wenn eventuelle Misstände in den verschiedenen Einrichtungen von den akademischen Untersuchern nicht gänzlich ausgeschlossen werden, und wenn sogar freimütig als ein Verdienst des kritischen Berichtes von Peter Wensierski hervorgehoben wird: »Die entscheidende Bedeutung dieses Buches besteht darin, dass es sich der Aufarbeitung der Traumata vieler Opfer stellt und damit das bisherige Desinteresse der privaten Wohlfahrtsverbände und Landesjugendämter wie auch der historischen Forschung in Frage stellt.« Aber das hilft nichts, wenn zugleich geringschätzig von »einer Grenze der Veröffentlichung von Wensierski« gesprochen wird, »dem es dezidiert nicht um eine historisch abwägende und sorgfältige Studie geht.« Noch einmal: Dies ist überhaupt nicht seine Aufgabe. Denn er will mit Recht dem jeweiligen Einzelschicksal nachspüren, um das es sich allein handeln kann. Behäbig abwiegelnde Argumente zu Gunsten der Einrichtungen gibt es schließlich mehr als genug. Sie rufen laut anklagend »Skandal«, indem sie darauf hinweisen: »Problematisch sind eine Anzahl von Pauschalisierungen, die in einem Schwarz-Weiß-Bild die damalige Situation zu erfassen versuchen und an vielen Stellen aufgrund der faktischen Pauschalkritik in der Gefahr stehen, nahezu alle in der öffentlichen Erziehung Mitwirkenden jener Zeit mit z. T. gravierenden Verdächtigungen zu konfrontieren.«

 Die Einrichtungen – vor allem ihre Träger – wären damit fein heraus. Sie brauchen sich nicht verantwortlich zu fühlen, für all das, was in ihren Mauern und auf ihren Verbandsebenen geschah – und wahrscheinlich immer noch geschieht. Mit dem gleichen Recht müsste man – und so passierte es denn auch vielfach – sämtliche Klagen gegen das Unrecht des Nationalsozialmus unterbinden, da dies ungerechter Weise die Falschen treffen könnte. Wenn man nur wollte, wäre das kein großes Problem. Man müsste nur realistisch den menschlichen Faktor in Rechnung stellen. Dass sich kaum jemand gern und dazu noch freiwillig zu seinen Versäumnissen bekennt, wissen wir ja. Nur wenige vermögen eben die menschliche Größe aufzubringen, ihren schuldhaften Verstrickungen mutig und selbstkritisch ins Auge zu blicken und – soweit möglich – zur Linderung ihrer Folgen für den jeweils konkret Betroffenen beizutragen. Das heißt aber, nicht nur die ehemaligen Zöglinge können einer groben Fehleinschätzung zu unterliegen. Auch ihre Betreuer sind nicht davor geschützt. Sie haben ihre eigenen Interessen, unbequeme Wahrheiten zu unterdrücken – und dabei sitzen sie sogar noch am längeren Hebel. Denn wer glaubt schon einem Fürsorgezögling, obwohl gerade er nicht wenig Anlass hat, sich missachtet zu fühlen? Müsste dies nicht erst einmal auf die Waagschale einer einigermaßen gerechten Beurteilung gelegt werden? Und wäre es für die Institutionen nicht an der Zeit, eventuellen Opfern nach so langen Jahrzehnten wenigstens erst einmal pauschal, gewissermaßen »auf Verdacht«, ihr Bedauern zum Ausdruck zu bringen? – Den Traumatisierten, deren lebenslanges Leiden unter den Verletzungen selbst die bereitwilligsten Fahnenträger der Institutionen und die Vertreter eines recht hohen pädagogischen Ethos eingestandenermaßen nicht mehr ausschließen können – Das würde die Situation enorm beruhigen, wenn sie die sowieso schon verstörten Ehemaligen vom Verdacht befreiten, nichts anderes als bösartige Verleumder zu sein.   

 Forderungen der Institutionen und deren universitären Sekundanten, wie zum Beispiel der Satz: »Gegenüber diesen stark verallgemeinernden Thesen ist aus historischer Sicht eine deutlich differenziertere Betrachtungsweise einzufordern . . . « wollen das – wie es scheint – erst gar nicht dazu kommen lassen. Sie beabsichtigen vielmehr alles unter einen wissenschaftlichen Teppich zu kehren. Steht dahinter nicht etwas vergleichbares wie die unausgesprochene Begründung: Was damals geltendes Recht war, kann heute doch nicht auf einmal als Unrecht bezeichnet werden? Das Fazit also mit anderen Worten: Pech für die Betroffenen. Wir können doch unsere gut gemeinten Grundsätze nicht einfach in Frage stellen lassen! Deshalb: »ist eine fehlende sprachliche Präzision und mangelnde Differenzierung der in der Öffentlichkeit im Anschluss an Wensierski diskutierten Thesen kritisch anzufragen.« Aber wie denn: Beschreibt unser Autor nicht ganz konkrete Fakten, sind es nicht gerade die Forscher, die sie zu bloßen Thesen umwandeln, um sie als solche im Nebelösen der Statistik verschwinden zu lassen?

 Es ist wohl wahr: Mögliche Misstände werden überhaupt nicht geleugnet, doch der jeweils konkrete Einzelfall geht einfach unter, etwa nach dem Prinzip: »Nichts Genaues weiß man nicht.« Mag der Einzelne sehen, wo er mit seinen psychischen Verletzungen bleibt. Hauptsache unsere Weste im Ganzen bleibt in der öffentlichen Meinung weiß. Im Zusammenhang mit der geplanten Untersuchung klingt dies folgendermaßen: »Wenn behauptet wird, dass Jugendlichen in der Heimerziehung „Unrecht” geschah, bleibt unklar, ob damit in erster Linie ein moralisches Fehlverhalten der Träger der Einrichtungen bzw. der Verantwortlichen in den Einrichtungen gemeint ist oder ob es sich um Gesetzesübertretungen handelte.« Als ob es dem Betroffenen, im Gegensatz zu den Verantwortlichen, nicht völlig egal sein kann, wem er seine erbarmungswürdige Lage letztlich verdankt. Für den Verantwortlichen wäre lediglich ein nachgewiesener Gesetzesbruch relevant. Alles andere bleibt von den damaligen Zuständen gedeckt, übrigens selbst dann noch wenn schon längst »einzelne Bestrafungsmethoden (. .) als pädagogisch höchst fragwürdig angesehen wurden, allerdings als rechtlich zulässig akzeptiert wurden«. Es handelte sich eben um ein Gewohnheitsrecht. Wie gut für die Strafenden – doch wo bleiben die mit diesen Strafen Gedemütigten? Wiederum: Leider einfach Pech gehabt? Darauf scheinen die akademischen Forscher keinen einzigen Gedanken verschwenden zu wollen. Hauptsache das System christlicher Erziehung leidet dabei möglichst wenig Schaden.

 Christliches Ethos sollte eigentlich anders klingen. Darum: So leicht darf man es sich nicht machen. Es ist zwar verständlich, dass man das Werk der christlichen Barmherzigkeit und die in ihr Tätigen nicht gerne in Frage stellen lassen möchte. Doch der Einzelne darf dabei nicht wie ein beliebiger Gegenstand erzieherischer Bemühungen in Leid und Tränen unverstanden untergehen. Gerade den so arg Angeschlagenen sollte ein gewisses Recht auf Verständnis und liebevolle Unterstützung zukommen. Strafe ist dabei viel zu einfach – und zu billig. Immerhin geht es um konkrete Menschen – nicht um irgendwelche Prinzipien.«««


Und dieses zusätzliche Buchangebot ist einzig und allein meine Idee – "Ehemaliges Heimkind", Martin Mitchell’s Idee – damit die, die Fredi Saal, nicht kennen, sich auch daraust über ihn informieren können.


QUELLE: Buchangebot @ http://www.paranus.de/edition_hoddis/edition_hoddis_seiten/warum_sollte.html

Fredi Saal

»Warum sollte ich jemand anderes sein wollen? - Erfahrungen eines Behinderten«

ISBN 3-926200-85-5

240 Seiten

14,80 Euro (30,00 sFr)

Neuausgabe 2002


QUELLE: Buchrezension @ http://www.sibylle-prins.de/rezensionen/saal.html

Fredi Saal:

»Warum sollte ich jemand anderes sein wollen? - Erfahrungen eines Behinderten«

Buchtipp von Sibylle Prins

Dieses Buch hat mich umgehauen. So stark ist es. Aber Vorsicht: es handelt sich nicht um "leichte Kost"! Der Autor, Fredi Saal, wird mit einer schweren Körperbehinderung geboren. Fälschlicherweise als geistig behindert eingestuft, landet er - gegen den Willen seiner Mutter - in einem sehr restriktiven und autoritären Heim für geistig behinderte Kinder. Einige der Pflegerinnen "entdecken", dass der Junge doch wohl "bildungsfähig" sei, und so erhält er wenigstens eine ansatzweise Beschulung, die aber, wie sich später herausstellt, für einen Menschen mit seinen Fähigkeiten und Interessen völlig unzureichend ist. Es gelingt ihm, über einige mühsame und mutige Umwege das Anstaltsleben hinter sich zu lassen, ein eigenständiges Leben aufzubauen, die ihm zustehende Bildung autodidaktisch nachzuholen, zeitweise berufstätig zu sein. Parallel gründet er eine Gruppe für junge Menschen mit und ohne Behinderungen, wird nach und nach zum Vordenker der Selbsthilfebewegung und Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen. Darüber hinaus ein bedeutender Schriftsteller. Ein wichtiger Lebenstraum geht noch in Erfüllung: er findet eine ebenbürtige Partnerin. Die Erzählung seines Lebenslaufes wird ergänzt durch vielfältige Reflexionen rund um das Thema "Leben in unserer Welt als Mensch mit einer Behinderung". [ .......... ]


QUELLE: Deutschlandfunk @ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/langenacht_alt/991022.html

Literatur:

Fredi Saal

»Warum sollte ich jemand anderes sein wollen? - Erfahrungen eines Behinderten«

biographischer Essay Verlag Jakob van Hoddis, 1992

Heute kennt ihn fast jeder - Fredi Saal, den schwer Körperbehinderten, der uns hier seine Lebensgeschichte schenkt: Jahrgang 1935, als Kind in eine Anstalt für geistig Behinderte gesteckt, als nicht bildungsfähig eingestuft, der heute für die schwierigsten ethischen Fragen die richtigen Worte findet. Die Lektüre seiner Geschichte ist atemberaubend - zugleich ein Sittengemälde der Jahrzehnte der Nachkriegszeit der Bundesrepublik-, wie er unter unendlichen Mühen zwischen ebensoviel behinderten wie hilfreichen Menschen seinen Weg zu sich selbst und seinen Standort in dieser Gesellschaft findet.

Fredi Saal

»Leben kann man nur selber«

Texte 1960-1994

Verlag Selbstbestimmtes Leben 1994


Titel: "Wenn du nicht spurst, kommst du ins Heim!"
Beitrag von: Kater am 22. Januar 2009, 20:01:37
Zitat
"Wenn du nicht spurst, kommst du ins Heim!"
Späte Hilfe für westdeutsche Heimkinder
Von Detlef Grumbach

2004 gründet sich der "Verein ehemaliger Heimkinder" in Deutschland und wendet sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags. Seit 2006 befasst dieser sich mit dem Heimkinder-Problem, hört Beteiligte an und beschließt im November letzten Jahres einmütig: Ein Runder Tisch unter Leitung Antje Vollmers soll Licht ins Dunkel der deutschen Heimerziehung bringen.

"Als ich in das Heim eingeliefert wurde, sagte der Direktor wortwörtlich zu mir, Schulunterricht gibt es hier nicht, wir brauchen hier flinke und tüchtige Arbeitskräfte und keine schlauen Gelehrten. Mir wurde die Schulbildung verweigert, ebenso auch die berufliche Ausbildung. Wir mussten in dem Heim arbeiten bis zu zwölf Stunden am Tag unter unmöglichen, fast unmenschlichen Bedingungen."

Dietmar Krone ist Mitte 50. Schon als Zwölfjähriger musste er für die Schulden seiner Mutter arbeiten, bis er vor Erschöpfung zusammenbrach. Als die Mutter sich eher für andere Männer als ihr Kind interessierte, brachte sie ihn ins Fürsorgeheim. Der Vorwand: sittliche Verwahrlosung. Von 1968 bis 1973 war er im Erziehungsheim in Viersen-Süchteln.

"Im Heim wurde man wirklich wie der letzte Mensch dargestellt, wie ein Schwerverbrecher. Ich bekam auch keine Post. Und wenn ich dann nach Post fragte -: Ja, wer soll dir schreiben? Die sind doch alle froh, dass du weg bist. Ich bekam also zum Geburtstag, zu Weihnachten, zu Ostern keine Post. Das hat oft sehr wehgetan. Und als ich entlassen wurde, bekam ich einen großen Umschlag, da waren über 50 Briefe drin, die an mich adressiert waren, die hat man mir alle unterschlagen."

Entlassen wurde Krone ohne Schulzeugnis, ohne Berufsausbildung, als gebrochener Mann - in jeder Hinsicht: Sein Arm und seine Schulter waren ihm von einem Erzieher zusammengetreten worden, Sehnen und Muskeln abgerissen. Statt zum Arzt kam er in die Einzelzelle. Die Folgen der irreparablen Schäden: Schwerbeschädigung und Berufsunfähigkeit mit 45, keine 300 Euro Erwerbsunfähigkeitsrente, Hartz 4.

Dietmar Krone ist kein Einzelfall. Experten schätzen, dass es mindestens 15.000, rechnet man die Zahl der Heimplätze und die durchschnittliche Verweildauer in den Heimen hoch, sogar bis zu 500.000 Betroffene geben kann. Die Dunkelziffer ist groß, weil zahlreiche ehemalige Zöglinge verstorben sind, sich nicht melden, die aktuelle Diskussion nicht verfolgen können, weil sie nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen.

2002 rückt der britische Kinofilm "Die unbarmherzigen Schwestern" die Situation irischer Heimkinder in den Blickpunkt des internationalen Interesses. Schnell wird deutlich, dass der Film kein allein irisches Problem darstellt. Zwei Jahre später gründet sich der "Verein ehemaliger Heimkinder" in Deutschland, organisiert Betroffene, wendet sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags. Seit 2006 befasst dieser sich mit dem Problem, hört Beteiligte an und beschließt im November letzten Jahres einmütig: Ein Runder Tisch unter Leitung Antje Vollmers soll Licht ins Dunkel der deutschen Heimerziehung bringen.

"Es war ein breit angelegtes System von dieser schwarzen, sehr disziplin- und ordnungsorientierten Pädagogik. Warum die Einzelnen dabei mitgemacht haben, ob das von oben so angeordnet war, ob es dem eigenen autoritären Charakter entsprach, ob es einem System von Überforderung entsprach, ob man es mit besonders schwierigen Jugendlichen zu tun hatten, das genau ist eine der Aufgaben, die wir untersuchen müssen."

So die ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Sie soll die Beteiligten zusammenbringen und den Runden Tisch moderieren.

"Aber es handelt sich um ein besonderes Unrecht, und eine der Aufgaben wird sein, dieses besondere Unrecht von den allgemeinen Vorstellungen der Zeit zu unterscheiden. Das kann man nicht rein rechtlich machen. Sonst wäre es ein Tribunal oder eine Eingabe beim Bundesverfassungsgericht. Also müssen wir mit dem Gespräch anfangen, mit dem Zuhören, mit dem Aufnehmen, mit dem Urteilen."

Die gesetzliche Grundlage der Fürsorgeerziehung stammt aus dem Kaiserreich, wurde 1922 im Reichsjugendwohlfahrtsgesetz zusammengefasst und hat alle Reformdebatten der Weimarer Republik überdauert. Fürsorgeerziehung wurde auf Anordnung des Gerichts verhängt. Mögliche Gründe:

Schuleschwänzen, bei der Arbeit fehlen, Gewalttätigkeit. Als Gewalt galten oft schon freche Widerworte gegen Eltern oder Lehrer.

Nach 1945 wurde die "Fürsorgeerziehung" um die so genannte "Freiwillige Erziehungshilfe" ergänzt.

Wenn eine 16-Jährige laut Rock'n'Roll-Musik hörte, abends erst um zehn nach Hause kam, womöglich von einem Jungen mit dem Moped gebracht wurde, schalteten manche Nachbarn das Jugendamt ein. Die Lösung des Problems: das Heim. Die Eltern mussten nur unterschreiben. Wenn Ehen in die Brüche gingen, Vater oder Mutter starben und Großeltern überfordert waren, wenn Kinder ihren Eltern im Wege standen, das Geld nicht reichte oder banale Konflikte über zu lange Haare, zu enge Röcke eskalierten, kamen die Kinder ins Heim.

"Zum Beispiel dieser Aufnahmebericht, wie mich meine Mutter abgegeben hat. "

Dietmar Krone blättert in seiner Akte. Als der Zwölfjährige für seine Mutter arbeiten musste und auf der Straße zusammengebrochen war, hat das Jugendamt sich nicht um ihn gekümmert. Als die Mutter ihn loswerden wollte, fragte das Amt nicht nach und machte es ihr leicht.

"Mutter war nicht beim Aufnahmearzt, da sie sehr eilig war. Oder hier habe ich ein Schreiben, das ist vom 14. Juli 1969: Einverständniserklärung: Hiermit erkläre ich mich einverstanden, dass mein Sohn in eine geschlossene psychiatrische Klinik kommt. Nur weg damit, ja."

Das Jugendamt hat seine Entwicklung nicht begleitet, sein Vormund hat sich nicht um ihn gekümmert.

"Auch diese hausinternen Vermerke über meine Person: Schuhe nicht richtig geputzt: ein Tag Dunkelhaft. Die Haare nicht gekämmt: zwei Ohrfeigen. Gegen den Erzieher frech geworden: den Flur bohnern. Oder einen 27 Meter langen Flur in gebückter Haltung mit einer Zahnbürste putzen."

Viele ehemalige Zöglinge leiden noch heute unter den Folgen, fanden ohne Ausbildung nur schwer ins Berufsleben, sind traumatisiert. Dietmar Krone machen geschlossene Zimmertüren noch heute Angst, er kann nicht in einem dunklen Zimmer schlafen. Viele Betroffene haben nie über die Jahre im Heim sprechen können. Jetzt fordert der Verein ehemaliger Heimkinder deren Recht, therapeutische Behandlung, Wiedergutmachung - oder wenigstens eine Entschuldigung.

Die Bereitschaft dazu ist nicht bei allen Verantwortlichen in gleichem Maße vorhanden. Viele verweisen ganz allgemein auf den Zeitgeist, damals herrschten eben andere Erziehungsmethoden. Der Caritasverband unterstützt das Anliegen zwar allgemein, spricht aber ausdrücklich von "Verfehlungen Einzelner", weist die geschätze Zahl von 15.000 bis zu 500.000 Opfern entschieden zurück.

Der Landschaftsverband Rheinland, in dessen Obhut Dietmar Krone seine Heimzeit verbracht hat, hat eine Studie in Auftrag gegeben und eine Hotline frei geschaltet. Die niedersächsische Landesbischöfin Margot Käßmann hat Hans Bauer beauftragt, "Gewalt und Unrecht" aufzuarbeiten. Der Ruheständler, der selbst - allerdings erst Ende der siebziger Jahre - in der Heimerziehung tätig und später Geschäftsführer des Evangelischen Erziehungsverbandes war, recherchiert in Archiven, fördert Akten zu Tage und spricht mit vielen Betroffenen, die oft zum ersten Mal über ihre Erfahrungen reden.

Wie kann es sein, fragt Bauer nach über 40 Gesprächen,

"dass ein Kind aus überhaupt nicht nachvollziehbaren Gründen von heute auf morgen, ohne Vorbereitung still und heimlich, oder oft auch noch im Dunkeln, aus dem Haus herausgeholt wird und in ein Heim gebracht wird, dass wirklich nichts angestellt hat, das einfach nur unbequem war. Dann wird auf die Frage der Vierzehnjährigen, ob sie nicht weiter zur Schule gehen könnte, die Antwort gegeben, was wollt ihr denn hier weiter zur Schule gehen, ihr geht doch später sowieso alle auf den Strich."

Der zentrale Begriff des Jugendwohlfahrtsgesetz, so der emeritierte Berliner Erziehungswissenschaftler Manfred Kappeler, ist die "Verwahrlosung" - die drohende oder die schon eingetretene. Was das im Einzelfall bedeutete, entschieden die Fürsorge, Jugendämter, Richter.

"Damit war dieser Verwahrlosungsbegriff der entscheidende Hebel, alle Kinder und Jugendliche, die nicht den gesellschaftlichen Erwartungen entsprachen, buchstäblich aus der bürgerlichen Öffentlichkeit auszuschließen. Das war im Wesentlichen auch die Aufgabe dieser Einrichtungen. Und sie sollten auch nach außen hin, gegenüber allen anderen, als warnendes Beispiel, als abschreckendes Beispiel im Sinne der Generalprävention wirken. Und dieser Spruch: Wenn du nicht spurst, dann kommst du ins Heim, der war für die proletarischen Jugendlichen bis in die siebziger Jahre eine Alltagsgeschichte."

Das Erziehungskonzept, mit dem der Verwahrlosung entgegengetreten wurde, hat verschiedene Wurzeln. Mit der Erbsünde und der Vertreibung aus dem Paradies, so ein Gedanke, der auch in der Klostererziehung lange Zeit gültig war, hat das Böse Einzug in die Welt gehalten - das Böse steckt in jedem Kind, von vornherein. Und es muss bekämpft werden - in jedem Kind. Dieser Gedanke christlicher Tradition verband sich Anfang des Jahrhunderts mit Vorstellungen der Eugenik:

95 Prozent der Fürsorgezöglinge kamen aus armen Verhältnissen. Wenn armselige Verhältnisse schon Großeltern und Eltern an den Rand der Gesellschaft gedrängt hatten, wenn Kinder in diesen Verhältnissen auffällig wurden, wurden die Ursachen nicht in diesen Verhältnissen gesucht, sondern in der Erbmasse. Die Großeltern waren schon so, die Eltern, Punkt Punkt Punkt.

"Fast alle Einrichtungen waren kirchliche Einrichtungen und die wurden immer von Pastoren geleitet - grundsätzlich - und die haben gesagt, diese Kinder und Jugendlichen müssen mit strenger Barmherzigkeit, das ist ein Ausdruck Martin Luthers, erzogen werden. Und diese strenge Barmherzigkeit bedeutete eben absoluter Gehorsam, Ablehnung aller subjektiver Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, starker Arbeitszwang, durchgeregelter Tagesablauf, eingeschlossen werden, und das Ganze so lange, wie das bürgerliche Recht es zuließ, nämlich bis zum 21. Lebensjahr."

Seit den 20er Jahren wird dieses System im Sinne einer menschlichen Erziehung kritisiert, steht es in der öffentlichen Diskussion. Schläge galten in den 50er Jahren zwar durchaus noch als positive Maßnahmen in der Erziehung, standen aber auch damals in der Kritik. "Grausame", so wörtlich, "ungewöhnliche und erniedrigende Strafen" widersprechen den Menschenrechten.

"Schläge im Namen des Herrn" nannte der Spiegel-Journalist Peter Wensierski sein Buch, das 2006 erschienen ist und das System von Menschenrechtsverletzungen - auch damals schon! - an Hand vieler Beispiele dokumentiert. Hans Bauer, der die Zustände im Auftrag der niedersächsischen Diakonie recherchiert, stimmt Wensierskis Beschreibung der Zustände zu. Die baulichen Verhältnisse seien oft katastrophal gewesen, es habe wenige, oft nicht ausgebildete Mitarbeiter gegeben - und wer ausgebildet war, habe sein pädagogisches Einmaleins in der Nazi-Zeit gelernt. Aber Schläge im Namen des Herrn?

"Also diese Wurzel gibt es sicherlich, dass wirklich das Böse aus dem Kind herausgeschlagen werden soll, der Willen gebrochen werden soll. Und ich denke schon, dass dieses Gedankengut ja auch bei den älteren Mitarbeitern in den 50er und 60er Jahren da war, obwohl es allerdings keine Anweisungen in dem Sinn gab, so zu handeln. Aber die Prinzipien waren einfach Ordnung, Sauberkeit, Disziplin. Denn nur so konnte der Heimalltag bewältigt werden."

Dennoch ergriffen junge Erzieherinnen und Erzieher manchmal auch Partei für jene, die ihnen anvertraut waren. Eine Chance hatten sie jedoch nicht. Das System Heimerziehung funktionierte nur, indem auch Mitarbeiter, die andere Vorstellung von "Fürsorge" hatten, gebrochen wurden. Dietmar Krone erzählt, wie junge, freundliche Erzieher sehr schnell, von heute auf morgen, verschwanden. Und Hans Bauer hat in seinen Ermittlungen auch mit ehemaligen Mitarbeitern in den Heimen gesprochen, unter anderem mit einer heute Siebzigjährigen, die Anfang der sechziger Jahre in einem Heim für Mädchen tätig war. Sie erzählt, dass sie morgens

"Unruhe in der Gruppe hatte. Und dann kam der Pastor, der der Leiter dieser Einrichtung war und hat das moniert und hat dann ihre Hand genommen und gesagt: Und diese Hand kann hier keine Ruhe schaffen? Dann hat er dem Mädchen, das da ein bisschen laut war, einen Pantoffel ausgezogen und es kräftig zusammengeschlagen, dass das Mädchen wimmernd auf dem Boden lag, hat einem anderen Kind befohlen, einen Eimer kaltes Wasser zu holen, hat das Wasser über das Kind gekippt und hat die junge Erzieherin angeguckt und gesagt: Und das konnten Sie nicht!?"

Solche Erlebnisse und die Impulse, die aus der Schüler- und Studentenbewegung kamen, führten 1968 zur so genannten Heimkampagne. Erzieher in den Heimen, auch der heute knapp siebzigjährige Manfred Kappeler gehörte damals zu ihnen, verbanden sich mit der APO, machten Skandale öffentlich, von denen - auch das gehört dazu - die Gesellschaft seit den zwanziger Jahren gewusst hat. Denn die Aufgabe der Jugendfürsorge, so Kappeler, war von Anfang an,

"nicht etwa die Traumatisierungen, die die Kinder und Jugendlichen schon in ihrem Herkunftsmilieu erfahren haben, zu verlängern oder zu verstärken, sondern sie hatte den Auftrag, sie zu überwinden."

Für die Heimkampagne bedeutete die Fürsorgeerziehung die Fortsetzung eines in der NS-Zeit perfektionierten totalitären Regimes. Die Fürsorgeerziehung stand für die Lebenslüge des westdeutschen Staats, mit dem Faschismus wirklich gebrochen zu haben. Deshalb hatte die Heimkampagne eine zentrale Bedeutung für das "Mehr-Demokratie-wagen".

1973, fast 25 Jahre später als in der DDR, wurde die Prügelstrafe abgeschafft, Ende der siebziger Jahre kam die Reform der Heimerziehung in Gang, 1990 wurde ein neues Jugendhilfegesetz verabschiedet. Die Opfer hat man darüber vergessen. Einer der Gründe: Jetzt an sie zu erinnern, hätte in dem Augenblick, als die Demokratie über das System der DDR triumphierte, an ein dunkles Kapitel in der eigenen Geschichte gerührt. Ein anderer:

Lange, lange haben die Opfer selbst geschwiegen. Das Schweigen hat man ihnen eingeprügelt. Immer wieder haben Erzieher, Eltern, Ämter und Vormünder den Zöglingen eingebläut: Ihr könnt erzählen, was ihr wollt. Euch glaubt man nicht. Auch Dietmar Krone hat diese Erfahrung machen müssen.

"Man hat mir zunächst nicht geglaubt, weil: Ich war ein Fürsorgezögling. Dem glaubt man sowieso nicht. Ein Fürsorgezögling ist schlecht und lügt. Dem Erzieher hat man mehr geglaubt. Und ich habe 30 Jahre über dieses Thema geschwiegen, ich habe so getan, als ob die Zeit überhaupt nicht da gewesen ist, ich habe alles in mich hineingefressen."

"Alptraum Erziehungsheim" nannte Krone sein kleines Büchlein, in dem er dann erstmals seine Erlebnisse zusammenfasste. Das Schreiben, auch das Reden vor dem Petitionsausschuss, haben ihm geholfen. Kann ihm persönlich die Arbeit des geplanten Runden Tisches noch helfen?

"Ich würde sagen heute würde mir gar nichts mehr helfen. Meine Gesundheit kann man mir nicht wiedergeben. Die gestohlene Jugendzeit kann man mir nicht wiedergeben. Man kann mir keinen neuen Arm wiedergeben. Man kann diese Verletzungen, ob es jetzt körperliche Verletzungen waren oder verbale, das kann man nicht wiedergutmachen."

Dennoch: Mit anderen Betroffenen kämpft er jetzt dafür, dass die noch vorhandenen Akten nicht vernichtet werden. Einzelne Schicksale müssen zunächst einmal nachvollziehbar bleiben! Dann geht es darum, dass die einer Zwangsarbeit ähnliche Arbeit in den Heimen bezahlt und auf die Rente angerechnet wird, dass Therapieplätze bereitgestellt werden. Und vor allem darum, als Opfer von Menschenrechtsverletzungen anerkannt zu werden, um eine öffentliche, persönliche Entschuldigung, ausgesprochen von denen, die heute Rechtsnachfolger der Fürsorgeheime sind.

Das System der Fürsorgeerziehung hat versagt, Ämter, Vormünder, auch Nutznießer der Zwangsarbeit tragen Verantwortung. Daraus die Lehren zu ziehen, helfen, dieser Verantwortung heute gerecht zu werden - das ist, so Antje Vollmer, die große Aufgabe des Runden Tisches.

"Ich nenne diesen Runden Tisch eine kleine Wahrheitskommission. Das ist ein großer Name, aber das Ähnliche zu der Wahrheitskommission, die es mal in Südafrika gegeben hat, ist, dass man alle Beteiligten mit ihren Gesichtspunkten an einem Tisch braucht, um an einer Lösung zu arbeiten. Das heißt, wir müssen die Bereitschaft von allen Seiten haben, sich das anzugucken, wahrhaftig anzugucken, was damals gewesen ist."

Dass der Runde Tisch zu Beginn dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen soll, ist politisch beschlossene Sache. Bei der Finanzierung seiner Arbeit - Bund und Länder sollen sie sich teilen - fangen die Probleme jetzt schon an.


http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/908416/


Titel: "Das Heim war die Hölle" - aber was weiß Ursula von der Leyen (CDU) schon davon?
Beitrag von: Martin Mitchell am 25. Januar 2009, 07:53:33
25.01.2009 ZDF Mona Lisa 18:00 Uhr (MEZ)
Dietmar Krone aus Berlin berichtet über seine grausamen Erfahrungen während seines Aufenthaltes im Erziehungsheim [ Hier ist von "Geschlossenene Erziehungsanstalt Viersen-Süchteln in den späten 1960er Jahren / frühen 1970er Jahren" die Rede ! ]
http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7508066,00.html

Ein Video dazu ML Mona Lisa, 25.01.2009
Das Heim war die Hölle [ Hier ist von "Geschlossenene Erziehungsanstalt Viersen-Süchteln in den späten 1960er Jahren / frühen 1970er Jahren" die Rede ! ]
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/675390?inPopup=true

Leute aus anderen Ländern können sich hier einen für ihr Land zutreffenden Media-Player aussuchen @ http://codecguide.com/about_real.htm


Titel: „Fürsorgeerziehungszöglingjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“
Beitrag von: Martin Mitchell am 25. Januar 2009, 07:58:54
„Fürsorgeerziehungszöglingjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“ in der Bundesrepublik Deutschland ( ca 1949-1985 ) = "on the hunt for absconded 'wards of the state'" - hunting human beings, escapees from work camps in the Federal Republik of Germany ( ca 1949-1985 )

Schon jemand mal von diesem langen Wort gehört oder gelesen - und sich der Ungeheuerlichkeit dessen dabei bewußt geworden ?

Fürsorgeerziehungszöglingsjagd

Besonders für solche eine Jagd geeignet zu sein schien damals ein Brenneke Flintenlaufgeschoß ( hier anzusehen @ http://www.lima-wiederladetechnik.de/9,3-mm/9,3x64.htm (http://www.lima-wiederladetechnik.de/9,3-mm/9,3x64.htm) ), normalerweise für die Hirschjagd oder die Wildschweinjagd verwendet

Und darüber wie eine solche „Fürsorgeerziehungszöglingsjagd“ damals veranstaltet wurde, ist einzig und allein hier @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/GERMANY-Die-Hoelle-von-Glueckstadt_-_Fuersorgeerziehung-oder-Freiwillige-Erziehungshilfe-gepraegt-von-Zwangsarbeit_-_1966-Fuersorgezoegling-Ferdinand-Ellerwald-auf-der-Flucht-erschossen.php nachzulesen.

Und anscheinend – ziemlich genauen Gerüchten gemäß – wurde damals auch „Kopfgeld“ für das Wiedereinfangen von entlaufenen „Fürsorgeerziehungszöglingen“ gezahlt.

Übrigens, falls Ihr es noch nicht bemerkt habt, wird auf der Informationsseite des ZDF zu der am 25.01.2009 um 18:00 Uhr (MEZ) angesagten Fernseh-Dokumentation - in dem Programm Mona Lisa betitelt »Keine Entschädigung für ehemalige Heimkinder ? – Heimerziehungs-Opfer warten noch auf Gerechtigkeit« @ http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7508066,00.html ein Foto einer offiziellen Akte gezeigt, einer Akte worin unter der Überschrift „Dienstbetrieb“ „Besondere Vorkommnisse und Entweichungen“ „156 Todesfälle“ und „971 Besondere Vorkommnisse“ notiert sind. Der ZDF weiß sicherlich auch ganz genau auf welche damalige „Anstalt“ / „Institution“ / „Erziehungseinrichtung“ und auf welchen Bundesstaat im damaligen Westdeutschland sich diese Akte bezieht.

Die Frage stellt sich natürlich sofort: Was war die Gesamtzahl der „Todesfälle“ von „Zöglingen“ / „Schutzbefohlenen“ in der gesamten Bundesrepublik Deutschland zwischen 1949 und 1985, “die der ‘Fürsorge’ der Kirchen oder des Staates unterstanden“, und was waren die jeweiligen „Todesursachen“?


Titel: Deutsche Ehemalige Heimkinder jetzt auch auf der Weltbühne
Beitrag von: Martin Mitchell am 27. Januar 2009, 09:21:10
German "wards of the state" on the world stage = Deutsche Heimkinder auf der Weltbühne

DW.WORLD.DE - DEUTSCHE WELLE in English

Abused Wards Of The State Demand Reparation in GermanyDW 23.01.2009

@ http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3968427,00.html?maca=en-rss-en-all-1573-rdf or
@ http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3968427,00.html

Reader's Letter

[ submitted Tuesday, 27 January 2009, ca 0230 hours ( CET / MEZ ) ]

re Abused Wards Of The State Demand Reparation in GermanyDW 23.01.2009

I, Martin Mitchell, am one of the hundreds of thousands of former West-German "wards of the state" imprisoned in one of thousands such prison-like children’s institutions ( "forced labour camps for children and youth" – boys and girls, strictly separated of course ! ) that existed for several decades in West-Germany after the Second World War. I am the one who coined that phrase "Child welfare hell holes" after the German word „Fürsorgehöllen“, because that is exactly what they were.

I was lucky as a prisoner in one of those "child welfare hell holes","Freistatt" ( = "place of freedom and refuge" ), "a forced labour camp for boys situated in a peat bog" ( a business enterprise of the Evangelical-Lutheran Church of Germany / Bethel ! ), to be able after much protest with my feet ( repeated escapes ) and with my pen ( writing letters of protest ), as a teenager 17½ years of age, to leave that "hell hole" and migrate to Australia. Most "inmates" there were not so fortunate, but were "kept there at forced labour" until age 21.

Decency demands that every one of "these victims of child abuse in institutional care" be fully and amply compensated, not only for their suffering as children, but also for their ongoing suffering and disadvantage caused thereby throughout their adult lives.

All those who in any way profited from the "forced labour" of all those children imprisoned in all these "youth labour camps" in postwar West-Germany – wether these enterprises were run by the churches or the state – should be paid what is owing to them with compound interest. The perpetrators must give back in full ( "seven times seven" ) their "ill-gotten gains".

And I will not rest until that happens. For that reason to I am operating already since 17. June 2003 the Website CARE-LEAVERS-SURVIVORS.ORG @ www.care-leavers-survivors.org / HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ www.heimkinder-ueberlebende.org


Titel: Re: „Fürsorgeerziehungszöglingjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2009, 06:51:59
Ich hatte dieses Thema ja auch hier schon for ein paar Tagen mal angesprochen, aber bisher noch keine Reaktion dazu von irgend jemand gehabt.

„Fürsorgeerziehungszöglingjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“ in der Bundesrepublik Deutschland ( ca 1949-1985 ) = "on the hunt for absconded 'wards of the state'" - hunting human beings, escapees from work camps in the Federal Republik of Germany ( ca 1949-1985 )

Schon jemand mal von diesem langen Wort gehört oder gelesen - und sich der Ungeheuerlichkeit dessen dabei bewußt geworden ?

Fürsorgeerziehungszöglingsjagd

Besonders für solche eine Jagd geeignet zu sein schien damals ein Brenneke Flintenlaufgeschoß ( hier anzusehen @ [url]http://www.lima-wiederladetechnik.de/9,3-mm/9,3x64.htm[/url] ([url]http://www.lima-wiederladetechnik.de/9,3-mm/9,3x64.htm[/url]) ), normalerweise für die Hirschjagd oder die Wildschweinjagd verwendet

Und darüber wie eine solche „Fürsorgeerziehungszöglingsjagd“ damals veranstaltet wurde, ist einzig und allein hier @ [url]http://www.heimkinder-ueberlebende.org/GERMANY-Die-Hoelle-von-Glueckstadt_-_Fuersorgeerziehung-oder-Freiwillige-Erziehungshilfe-gepraegt-von-Zwangsarbeit_-_1966-Fuersorgezoegling-Ferdinand-Ellerwald-auf-der-Flucht-erschossen.php[/url] nachzulesen.

Und anscheinend – ziemlich genauen Gerüchten gemäß – wurde damals auch „Kopfgeld“ für das Wiedereinfangen von entlaufenen „Fürsorgeerziehungszöglingen“ gezahlt.

Übrigens, falls Ihr es noch nicht bemerkt habt, wird auf der Informationsseite des ZDF zu der am 25.01.2009 um 18:00 Uhr (MEZ) angesagten Fernseh-Dokumentation - in dem Programm Mona Lisa betitelt »Keine Entschädigung für ehemalige Heimkinder ? – Heimerziehungs-Opfer warten noch auf Gerechtigkeit« @ [url]http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7508066,00.html[/url] ein Foto einer offiziellen Akte gezeigt, einer Akte worin unter der Überschrift „Dienstbetrieb“ „Besondere Vorkommnisse und Entweichungen“ „156 Todesfälle“ und „971 Besondere Vorkommnisse“ notiert sind. Der ZDF weiß sicherlich auch ganz genau auf welche damalige „Anstalt“ / „Institution“ / „Erziehungseinrichtung“ und auf welchen Bundesstaat im damaligen Westdeutschland sich diese Akte bezieht.

Die Frage stellt sich natürlich sofort: Was war die Gesamtzahl der „Todesfälle“ von „Zöglingen“ / „Schutzbefohlenen“ in der gesamten Bundesrepublik Deutschland zwischen 1949 und 1985, “die der ‘Fürsorge’ der Kirchen oder des Staates unterstanden“, und was waren die jeweiligen „Todesursachen“?

In einem anderen Diskussionsforum ist mir deshalb „Berichterstattung im Bildzeitungsstil“ vorgeworfen worden - und ich bin dafür kritisiert worden, daß diese meine „Berichterstattung“ eine „Ungeheuerlichkeit“ / „Verallgemeinerung“ meinerseits sei.

Desweiteren war in den bisherigen Kommentaren und Meinungsäußerungen meiner dortigen Kritiker dort die Rede von „Vormundschaft“, „Pflicht“, „Verantwortung“, „Verantwortlichkeit“, und „Normalität“ aus der Sicht der „Verantwortlichen“, die für die „Fürsorgeerziehungszöglingeverantwortlich waren, und deshalb verpflictet waren hinter ihnen her zu jagen.

Die Tötung mit einem Hirschjagdgewehr, mit dem sich einer der erwachsenen „Wiedereinfänger“ [ der „Miliz“ ] ganz speziell „zum Zwecke des Wiedereinfangenseines jugendlichen Zwangsarbeiters bewaffnet hatte ( und andere Gewehre, mit denen sich andere erwachsene „Wiedereinfänger“ [ der „Miliz“ ] „zum Zwecke des Wiedereinfangensdieses jugendlichen Zwangsarbeiters ganz sicherlich ebenso bewaffnet hatten ), wird als ein „tragischer Unfall“ abgetan – und wenn man diesen Zivilisten [ der „Miliz“ ], die an diesem „Wiedereinfangen“ teilnahmen kein „Kopfgeld“ versprach, nahmen sie alle an dieser „Jagd“ teil wohl nur zum Spaß, oder weil es ihrekommunale Pflicht“ war und sie ihrerVerantwortungnachkamen ? Unbewaffnetete „Vertrauensburschen“ aus Glückstadt selbst waren wohl auch ab und zu mal ebenso an der „Jagd“ auf ihre „Mithäftlinge“ beteiligt ( und auch sie wurden dafür „belohnt“ ). Und dieseWiedereinfänger“ / „Vertrauensburschen“ sahen es wohl ebenso als ihrePflicht“ und ihreVerantwortung“ an, den „Erziehern“ zu „helfen“.

Würde mich mal interessieren, ob diese damaligen „Wiedereinfänger“ / „Vertrauensburschen“ / „Spione“/ „Kapos“, oder auch „Wiedereinfängerinnen“ / „Vertrauensmädel“ / „Spioninnen“ / „Kapos“, unter den „Fürsorgezöglingen“ selbst, in vielen dieser damaligen „Heime“ / „Anstalten“ / „Zwangsarbeitslagern“ / „Arbeitserziehungslagern“, das wohl heute als erwachsene Menschen im fortgeschrittenen Alter, noch genauso sehen wie damals – daß sie sich für den „Vorteil“ einer „Belohnung“ dazu bereit erklärten, und sich dazu „verpflichtet“ sahen, „Hilfserzieher“ oder „Hilfserzieherinnen“ zu werden und sich auf dieses „unterste Niveau der Erzieher“, „Wächter“ und „Sklaventreiber“ „begaben“.

Es war jedesmal das Gleiche wenn einer der „Insassen“ aus Glückstadt entfloh. Die darauffolgende „Jagd“ war sofort angesagt, und schwer bewaffnete Zivilisten [ die „Miliz“ ] nahmen immer daran teil. Es war nur Glücksfall, daß nicht auch noch andere jugendliche Zwangsarbeiter ebenso dabei erschossen worden sind. Ein anderer jugendlicher Zwangsarbeiter, während er ebenso auf diese Weise gejagdt wurde, ertrank in der Elbe. Genau wie viele andere jugendliche Zwangsarbeiter in Glückstadt oder auf der Flucht aus Glückstadt zu Tode gekommen sind und was die jeweiligen Todesursachen waren, habe ich bisher noch nicht feststellen können. Aber ich ( im Auslande ! ) und viele andere engagierte „Ehemalige Heimkinder“ ( in Deutschland selbst ! ) – „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ – arbeiten weiterhin daran es genau festzustellen und alle diesbetreffenden Beweise sicher zu stellen !!!

An all meine Kritiker: Sagt Euch dieses Foto vielleicht etwas und läßt es Euch vielleicht sogar aufwachen, aufhorchen, und nachdenken ? ? ?

(http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Offizielle-Verwaltungsakte-eines-Heims-zeigt-156-Todesfaelle-in-den-1950er-1960er-Jahren.jpg)

Dieses Foto selbst ( auf der Webseite wo es archiviert ist ! - an dieser Stelle http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Offizielle-Verwaltungsakte-eines-Heims-zeigt-156-Todesfaelle-in-den-1950er-1960er-Jahren.php ) hat einen Link eingebaut, der, wenn man ihn anklickt, viele, viele andere Fotos jugendlicher Zwangsarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland ( in den 1950er, 1960er, und 1970er Jahren ! - Jungen und Mädchen ! ), die sich in der GOOGLE-Bilder-Datenbank befinden für jeden Wissensbegierdigen zu Tage befördert ( und das sind noch nicht alle solcher Fotos; es gibt auch noch viele mehr an anderen Stellen im Internet ! - die meisten davon auf meiner Webseite ! ).

Und für die unter Euch die Englisch verstehen ---- Ihr könnt jetzt diese Geschichte aus dem Jahre 1966 „Fürsorgezögling auf der Flucht aus dem schleswig-holsteinischen ‚Landesfürsorgeheim Glückstadt‘ von einem Bauern mit einem Hirschjagdgewehr erschossen“ auch auf einer kanadischen Webseite in Englisch lesen – @ http://exchange.ydr.com/Thought-Provoking-t6663.html [ bitte, dort ein klein wenig runter scrollen ! ] – wo auch zum ersten mal der Name dieses Bauern aus Hodorf der den Todesschuß auf diesen „Zögling“ abgegeben hat, genannt wird.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martin Mitchell


Titel: Re: „Fürsorgeerziehungszöglingsjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2009, 07:05:20
Fürsorgeerziehung“ - „Gestohlene Kindheit“ - „Gestohlenes Leben“ - „Flucht in den Tod

GESTOHLENE KINDHEIT“ – Eine ZDF-Veröffentlichung, aus dem Jahre 2008, die sich ebenfalls mit diesen Themen befaßt und auseinandersetzt:

[ Westdeutsche Nachkriegsgeschichte ! – „Wahrheit“ oder „Lüge“ ? – „Tatsachen“ oder „Volksverhetzung“ ? – „Verbrechen“ oder „Zeitgeist“ – „Ausnahmezustand“ oder „Normalität“ ? ]

Mehr Information über den gesamten Inhalt dieser ZDF-Veröffentlichung ist hier zu finden

@ http://www.mvg-verlag.de/mediadata//articles/pdfcontent/978-3-636-06402-8.pdf

»»» Barbara Dickmann | Sibylle Bassler (Hg.)

Gestohlene Kindheit

Wie Fürsorgeheime Kinder zerstört haben

Ein ML Mona Lisa Buch

Nach einer Dokumentation von
Barbara Dickmann und Angelica Fell

5
Inhalt
Vorwort ................................................................... 7

Weggesperrt im Namen des Staates ..................... 9
Frank Leesemann ........................................................ 9
Otto Behnck ............................................................... 12
Wie Sträflinge gehalten ................................................... 15
Drangsaliert und ausgebeutet .......................................... 19
Ausgebeutet für die Stadt und ihre Fabriken ............... 20
Wie im Knast…........................................................... 22
Unheilvolle Geschichte des Landesfürsorgeheims ........ 23

Störung der bürgerlichen Ordnung ...................... 25
Die drohende Verwahrlosung ........................................... 28
Die Maschinerie setzt sich in Gang ................................... 32

Schuldgefühle und Scham der Opfer .................... 35
Kinderheim St. Josef in Eschweiler .................................... 36
Carola Koszinoffski ..................................................... 36
Der Willkür ausgeliefert ................................................... 41
Warum schweigen die Nonnen bis heute?........................ 46
Hermine Schneider ...................................................... 48
Schwarze Pädagogik ........................................................ 50

Die Opfer brechen ihr Schweigen ......................... 51
Michael-Peter Schiltsky ................................................ 54

6
Konfrontation mit der Vergangenheit ............................... 58
Das Trauma ...................................................................... 63

Flucht in den Tod .................................................... 65
Harry Radunz .............................................................. 67
Ferdinand Ellerwald ..................................................... 70

In den Fängen der Fürsorge .................................. 71
Kalmenhof in Hessen ....................................................... 71
Günter Klefenz ........................................................... 76
Systematische Misshandlungen ........................................ 82
Heinz Schreyer ............................................................ 86
Die unglaubliche Geschichte der Elfriede Schreyer ....... 87

Das Unrecht wird angeprangert ........................... 91
Warum so spät? ............................................................... 91
Verbrechen im Namen des Staates und der Kirche ............ 93
Verantwortung übernehmen ............................................ 96
Aufarbeitung in Schleswig-Holstein ............................. 97
Hessen ........................................................................ 100
Petitionsausschuss im Bundestag ...................................... 101

Reaktionen auf die Dokumentation ..................... 103

Anhang ................................................................... 107
Die Mona Lisa-Frauen ...................................................... 107
Wir danken ...................................................................... 108
Quellen, Links und Literatur ............................................. 109
Anmerkungen .................................................................. 112

© des Titels »Gestohlene Kindheit« ( ISBN 978-3-636-06402-8 )
2008 by mvgVerlag, FinanzBuch Verlag GmbH, München
Nähere Informationen unter: http://www.mvg-verlag.de «««

Hoffe vielen Betroffenen und ihren Familien hiermit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martini

PS. Ich bin selbst erst gestern ( 30.01.2009 ) auf dieses PDF-Dokument aufmerksam geworden. Und ich hatte selbst auch noch keine Möglichkeit diese ZDF-Veröffentlichung zu studieren, weil sie natürlich nicht in Australien zu erwerben ist. Vielleicht wird ja jemand demnächst so nett sein und mir eine Kopie davon nach Australien, auf mein Postfach,  zukommen lassen. Wäre schön.

PPS. Hoffe Ihr friert nicht zu sehr, momentan, in Deutschland, und hoffe das Putin Euch nicht wieder den Gashahn zudreht. In Adelaide hatten wir seit Montag 26.01.2009 jeden Tag über 44 Grad, und die Wettervorhersage ist, daß dies noch für weitere vier Tage anhalten wird ( auch das wird in die Geschichtsbücher eingehen ).



Titel: Re: Heimkinder....
Beitrag von: auchdasnoch am 02. Februar 2009, 13:12:20
    
„Fürsorgeerziehungszöglingjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“
Ey Mitchell, wo haste denn dat gefunden. In der Bildzeitung ;D.Bevor Du solche schwerwiegenden Vorwürfe ins inet stellst, solltest Du besser recherchieren.


Titel: TODESFÄLLE von Heimkindern in der „frühen Bundesrepublik“ / „Westdeutschland“
Beitrag von: Martin Mitchell am 14. Februar 2009, 10:35:27
Liebe Betroffene, Unterstützer und Interessierte.

Ich schrecke nicht zurück davor auch die folgenden Fragen zu stellen. Denn gestellt werden müssen sie und beantwortet werden müssen sie ebenso – und das mit größtmöglicher Genauigkeit !!!

( A. ) Diese Fragen beziehen sich auf „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ und schließen ein ( a. ) den Zeitraum zwischen 1945 und 1949, ( b. ) den Zeitraum zwischen 1949 und 1975, und ( c. ) den Zeitraum zwischen 1975 und 1985.

( B. ) Und „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ schließt ein „jede vom westdeutschen Staat [ Ländern ] institutionalisierte vom Staat [ Ländern ]  bevormundete Person vom Säuglingsalter bis zur Volljährigkeit“ ein ( Volljährigkeit lag damals, bis in die 1970er Jahre, bei 21 Jahren ).

1. ) In welchen „Heimen“ und „Anstalten“ – oder wie auch immer sich diese „Einrichtungen“ damals nannten – sind, jeweilig, wie viele „Heimkinder während ihres Aufenthaltes in solchen westdeutschen Institutionen“, bzw. „während sie sich in der Obhut der Kirchen oder Staates befanden” oder der „Fürsorgeerziehung” ( „FE“ ) oder der „Freiwilligen Erziehungshilfe” ( „FEH” ) unterstanden, zu Tode gekommen ? – Detailierte Statistiken, bitte.

2. ) Wie viele „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ sind während ihres Heimaufenthaltes an „natürlichen Ursachen“ verstorben ?

3. ) Wie viele „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ sind während ihres Heimaufenthaltes an welchen Folgen verstorben ? – Einzelheiten, bitte.

4. ) Wie viele „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ sind während ihres Heimaufenthaltes von ihrem „Aufsichtspersonal“ getötet worden ? – Einzelheiten, bitte.

5. ) Wie viele Todesfälle unter den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ sind angeblich „von anderen Heimkindern verursacht worden“ ? – Einzelheiten, bitte.

6. ) Wie viele Todesfälle unter den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ sind angeblich durch „Selbstmord“ verursacht worden ? – Einzelheiten, bitte.

7. ) Wie viele Todesfälle unter den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ sind angeblich durch „Unfall“ verursacht worden ? – Einzelheiten, bitte.

8. ) Wie viele „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ sind bei der „unentlohnten Zwangsarbeit, die sie haben verrichten müssen“ schwer verletzt worden ? – Einzelheiten, bitte.

9. ) Wie viele Todesfälle unter den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ sind direkt auf die „von ihnen zu verrichtende Zwangsarbeit“ zurückzuführen ? – Einzelheiten, bitte.

10. ) Wie viele Todesfälle unter den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ sind angeblich auf „Krankheit“ zurückzuführen ? - Einzelheiten, bitte.

11. ) Wie viele Todesfälle unter den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ sind angeblich auf „Schlägereien“ und gegenseitige „Gewaltanwendungen“ unter ihnen selbst zurückzuführen ? – Einzelheiten, bitte.

12. ) Wie viele „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ sind „auf der Flucht“ aus den „Heimen“ und „Anstalten“ umgekommen ? – Einzelheiten, bitte.

13. ) Wie viele „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ sind angeblich oder tatsächlich „spurlos verschwunden“ ? – Einzelheiten, bitte.

14. ) Wie viele „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ sind durch legale oder illegale Verabreichung legaller oder illegaler Arzneimittel in den „Heimen“ und „Anstalten“ zu Tode gekommen ? – Einzelheiten, bitte.

15. ) In wie vielen Todesfällen unter den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“ bleibt die Todesursache „unaufgeklärt“ ? – Einzelheiten, bitte.

16. ) Wer trägt die Schuld und Verantwortung für all die verschiedenen Todesfälle unter den Heimkindern, die nicht auf „natürliche Ursachen“ zurückzuführen sind ? – Keine Ausreden, bitte.

Diese Fragen richten sich nicht an die „Ehemaligen Heimkinder“, sondern an alle damals Verantwortlichen und an ihre heutigen Rechtsnachfolger.

Diese Fragen werden gestellt von einem von hundertausenden „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“.

Und diese Fragen werden nicht nur hier im CHEFDUZEN.DE-Forum gestellt, aber werden auch an vielen anderen Stellen im Internet gestellt werden, nicht nur in Deutsch aber, demnächst, auch in Englisch, und später auch noch in mehreren anderen Sprachen.

Martini

Martin Mitchell

Ehemaliges Heimkind

Engagierter Bürger

Advokat

Betreiber seit dem 17. Juni 2003 der Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org

( Australischer Staatsbürger; ausgewandert von Deutschland nach Australien 1964 und seither ansässig in Süd Australien )

Please note: Ich möchte einen jeden von Euch hier recht herzlich dazu einladen auch die diesbetreffende Diskussion – besonders zu diesem Thema – im imheim.eu-Forum in dem dortigen  Theard »„Fürsorgeerziehungszöglingsjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“« zu verfolgen, auch wenn Ihr Euch dort nicht selbst an der Diskussion beteiligt. Jeder darf dort mitlesen ( auch ohne dort registriert und angemeldet zu sein ! ). Es bestehen dort bisher insgesamt sechs Seiten zu diesem Thema. ERSTE SEITE in dem dortigen diesbetreffenden Thread ist http://imheim.eu/forum/thread.php?threadid=6155 und SECHSTE SEITE in dem dortigen diesbetreffenden Thread ist http://imheim.eu/forum/thread.php?threadid=6155&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=6 und die vielen, vielen dortigen Beiträge ( besonders die Beiträge von mir, »martini« ! ) haben auch viele, viele einzelne Überschriften, bzw. zutreffende Schlagzeilen.


Titel: Der Niedersächsische Landtag bittet Heimkinder um Vergebung !
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. Februar 2009, 09:38:55
u.a. Bitte um Vergebung des Niedersächsischen Landtages bei „Ehemaligen Heimkindern“ ( 11.02.2009 ) !

iebe Betroffene, Unterstützer und Interessierte.

Wenn man effektiv und gemeinsam dem gleichen Ziel entgegen arbeiten will, muß man, meines Erachtens, immer über ALLES genaustens informiert sein ( also auch weitestgehend ÜBERALL lesen ! ).

Betreffend dem Beitrag von »Mandolinchen« dort im imheim.eu-Forum vom Samstag, 14. Februar 2009, um 14:17 Uhr (MEZ) [ siehe @ http://imheim.eu/forum/thread.php?threadid=6458 ]

Sicherlich ist ihr jeder dort und auch hier – und auch ich bin ihr – sehr dankbar dafür, daß sie dies dort reingestellt hat.

Die sekundäre QUELLE dieser Bekanntgebung vom 11.02.2009 scheint die Webseite des „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ zu sein. Siehe hier @ http://www.veh-ev.org/16.html

Die offizielle QUELLE ist leider auch auf der Vereinswebseite nicht angegeben und war trotz all meiner seitherigen Bemühungen auch von mir nicht festzustellen. Wenn jemand weiß was offizielle QUELLE dieser Bekanntgebung vom 11.02.2009 ist, bitte Bescheid sagen.

Dies ist eines der wichtigsten offiziellen Dokumente des Niedersächsischen Landtages ( noch aber nicht der Niedersächsischen Landesregierung ! ), das ich bisher gesehen habe, und alles was darin aufgeführt ist, ist von uns allen sehr zu begrüßen und gemeinsam ( zumindest auf niedersächsischer Landesebene )entgegen zu arbeiten !!!

( Zur besonderen Beachtung:

Wenn u.a. in diesem niedersächsischen Dokument vom 11.02.2009 von

»»»Der Niedersächsische Landtag fordert die Landesregierung zu Folgendem auf:

6. Einrichtung eines Runden Tisch zur Aufarbeitung des Schicksals ehemaliger Heimkinder in Niedersachsen von 1945 bis 1975, um damit die Tabuisierung des Themas zu durchbrechen und eine breite öffentliche und transparente Debatte über die Ursachen, Verantwortlichkeiten und Täter, das Ausmaß und die Ausprägungen und die möglichst weitgehende Wiedergutmachung des erlittenen Unrechts zu beginnen.«««

die Rede ist, so ist damit, wie ich es sehe, ein „Runder Tisch Heimkinder“ für das Land Niedersachsen gemeint, der selbständig und unabhängig von dem „Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene ( der am 17.02.2009 in Berlin beginnt ) einberufen werden soll. )

Während meinem heutigen Recherchieren nach der noch fehlenden offiziellen QUELLE dieses wichtigen Dokuments vom 11.02.2009 im Internet, bin ich gerade auch noch auf folgendes offizielles Dokument vom 01.10.2008 gestoßen:

QUELLE:

Niedersächsischer Landtag – 16. Wahlperiode - Drucksache 16/495

Hannover, den 01.10.2008

@ http://www.spd-landtag-nds.de/web/binary.jsp?nodeId=10459&binaryId=10456&disposition=inline

»»»Mündliche Anfragen gemäß § 47 der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtages

auf Seite 16 dieses 22-seitigen PDF-Dokuments

28. Abgeordnete Ursula Helmhold, Miriam Staudte (GRÜNE)

Welche Verantwortung trägt das Land an den Leiden der misshandelten Heimkinder in Niedersachsen?

Seit etwa vier Jahren wird öffentlich über Misshandlungen und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in Heimeinrichtungen gesprochen. Diese Einrichtungen wurden von kirchlichen Trägern, aber auch vom Land selbst geführt. Die evangelische Landeskirche Hannover arbeitet die Vorfälle in ihren Einrichtungen inzwischen in vorbildlicher Weise auf.

Offen ist jedoch noch, in welcher Weise niedersächsische Landeseinrichtungen durch Missachtung von Aufsichtspflichten zu den Grausamkeiten beigetragen haben und inwieweit es Misshandlungen und Zwangsarbeit auch in den vom Land betriebenen Häusern gegeben hat.

Wir fragen die Landesregierung:

1. Wie war in dem in Frage kommenden Zeitraum von 1945 bis 1975 die Aufsicht und Kontrolle der Einrichtungen organisiert?

2. In wie vielen Fällen sind Misshandlungen aktenkundig geworden, und wie wurde darauf reagiert? (getrennt nach Landeseinrichtungen und Einrichtungen anderer Träger)

3. Wie gedenkt die Landesregierung zur Aufarbeitung der Vorfälle beizutragen und, vor allem, den berechtigten Interessen der Opfer auf Entschädigung für ihr Leid nachzukommen?«««

Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martin Mitchell


Titel: OFFIZIELL Bundestagsbekanntgebung Runder Tisch Heimkinder
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. Februar 2009, 09:42:10
Offizielle Bekanntgebung des auf Bundesebene einberufenen „Runder Tisch Heimkinder“, der am Dienstag, 17. Februar 2009 in Berlin beginnt.

QUELLE:

Deutscher Bundestag [ the German Parliament ]

@ http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2009/pm_0902133.html

Pressemitteilung
Datum: 13.02.2009

T E R M I N H I N W E I S
1. Sitzung: Runder Tisch Heimkinder - Auftaktbilder
ACHTUNG: um Anmeldung wird gebeten!


Zeit: Dienstag, 17. Februar 2009, 11 bis 13 Uhr
Ort: Luisenstraße 32-34 ( Eingang seitlich ), Raum 1001

 
Unter Leitung von Bundestagsvizepräsidentin a.D. Dr. Antje Vollmer tritt der „Runde Tisch Heimkinder“ zu einer ersten Sitzung zusammen. Unter den Delegierten sind unter anderem Vertreter des Vereins der Heimkinder, vom Bundesfamilienministerium, von den Ländern, von konfessionellen und nicht konfessionellen Heimträgern.

Zu Beginn der Sitzung gibt es Gelegenheit für Auftaktbilder. Außerdem werden die ersten Statements der Delegierten öffentlich sein, danach folgt ein nicht-öffentlicher Teil der Sitzung.

Die Einsetzung des Runden Tisches zur Aufarbeitung des Unrechts in deutschen Kinderheimen der frühen Bundesrepublik war im November vom Petitionsausschuss des Bundestags beschlossen worden. Bis Ende 2010 soll der Runde Tisch einen Abschlussbericht vorlegen.

Es gelten die üblichen Akkreditierungsregeln – um Anmeldung wird unter Fax: 030-227-36192 gebeten.

Herausgeber
Deutscher Bundestag, PuK 1 - Referat Presse - Rundfunk - Fernsehen
Dorotheenstraße 100, 11011 Berlin
Tel.: (030) 227-37171, Fax: (030) 227-36192


Titel: Re: Heimkinder....
Beitrag von: antonov am 18. Februar 2009, 10:48:42
---> 17.02.2009 16:00 Tagesschau
Aufarbeitung Heimkinder: Schicksal von Heimkindern wird aufgearbeitet (http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video451304.html)

---> 17.02.2009 20:00 Tagesschau (http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video451390.html)


Titel: Hamburger Anwalt Gerrit Wilmans vertritt Gesamt-Interessen aller Heimkinder
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. März 2009, 09:35:31
Liebe Betroffene, Unterstützer und Interessierte.

Nachricht an alle "Ehemaligen Heimkinder" von Hamburger Anwalt Gerrit Wilmans, der die Gesamt-Interessen aller "Ehemaligen Heimkinder" vertritt.

Nachricht via Medieninterview in Chemnitzer / "Freie Presse" / freiepresse.de, ein Interview, daß Martin Mitchell aus Australien schon einmal zuvor, in den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 4. März 2009, als Nutzer "Ehemaliges Heimkind", ins Diakonie-Forum gestellt hatte, ein Beitrag, der aber sofort wieder von dem dortigen Webmaster Stefan Röger kommentarlos gelöscht wurde.

Dieses Medieninterview mit der "Freie Presse", vom 18.02.2009, ist daher jetzt, u.a., auf der von Martin Mitchell aus Australien betriebenen Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG zu finden @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Freie-Presse_-_Interview-mit-Hamburger-Anwalt-Gerrit-Wilmans-der-den-Verein-ehemaliger-Heimkinder-e-V-und-die-Interessen-Ehemaliger-Heimkinder-Misshandelter-Heimkinder-vertritt.php , wo es für immer erhalten bleiben wird und allen "Ehemaligen Heimkindern" zur Verfügung steht.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martin Mitchell


Titel: VERFAHRENSVORSCHLÄGE an den „Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. März 2009, 09:52:54
VERFAHRENSVORSCHLÄGE an den „Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene. Diese „Verfahrensvorschläge“ wurden von dem am 31.01.2009 in den Ruhestand getretenen Tagungsleiter der Evangelischen Akademie Boll, in Bad Boll, dem evangelischen Theologen und Diplom-Psychologen Dierk Schäfer formuliert – Datum 8. März 2009.

[ Re: „Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene unter Vorsitz von Dr. Antje Vollmer

Was für eine Entschädigung erwarten „Ehemalige Heimkinder“? – VERFAHRENSVORSCHLÄGE

Auch zur Vorlage dem „Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene unter Vorsitz von Dr. Antje Vollmer
]


Dierk Schäfer in Deutschland schrieb Martin Mitchell in Australien am 9. März 2009 wie folgt:

Hallo, Herr Mitchell,

den beiliegenden Text können sie frei verwenden.

Viele Grüße

Dierk Schäfer



Verfahrensvorschläge zum Umgang mit den derzeit diskutierten Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland

Der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages hat aufgrund einer Vielzahl von Vorkommnissen der Kindesmißhandlung und des Kindesmißbrauchs in den deutschen Kinderheimen der Nachkriegszeit die Einrichtung eines Runden Tisches empfohlen, der diesen Vorkommnissen auf den Grund gehen und überlegen soll, wie mit den Forderungen der betroffenen Personen zu verfahren werden ist. Da die Bundesrepublik Deutschland Rechtsnachfolger sowohl des Dritten Reichs, wie auch der DDR ist, liegen auch die dort zu verortenden Vorkommnisse in ihrer rechtlichen Verantwortung, auch wenn es zur Zeit um die Probleme aus der bundesrepublikanischen Vergangenheit geht.

Das Aufgabenspektrum ist umfassend und kann wie folgt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit dargestellt werden.

1. Recherche

Eine gründliche systematische Erforschung der Lage von Heimen und Heimkindern im fraglichen Zeitraum nach wissenschaftlichen Standards wäre wünschenswert. Doch dies erscheint angesichts des Zeit- und Ressourcenaufwandes wenig hilfreich und muß der historischen Forschung mit pädagogischer, sozialer und organisationstheoretischer Thematik überlassen bleiben.

Als pragmatischer Ansatz bietet sich an, von den vorliegenden Problemmeldungen auszugehen, die allerdings ergänzt werden müßten durch die Suche nach weiteren Betroffenenberichten (positive wie negative).

[ a. ] Schaffung von Meldestellen (Personen!), denen Heimkinder Vertrauen entgegen bringen
[ b. ] Aufrufe an ehemalige Heimkinder in Medien und Internet
[ c. ] Suggestionsfreie kompetente Hilfestellung bei der Erstellung der Berichte
[ d. ] Suggestionsfreie kompetente Befragung der Betroffenen (Tiefeninterviews)
[ e. ] Ermutigung und Angebot therapeutischer Begleitung bei der Berichterstellung und dem „outing“
[ f. ] Verwendung der bei den verschiedenen Heimkindervereinen bereits gesammelten Berichte

Die so gesammelten Daten sind mit vorhandenen Zahlen aus Akten und Statistik zu ergänzen und zu sortieren nach Heimpersonal, Heimen, Heimträgern und Jugendamtsbezirken, um eventuelle Problem-Muster erkennen zu können.

Schwierigkeiten: Eine vermutlich hohe Anzahl von Heimkindern hat keinen Internetanschluß. Manche haben Deutschland den Rücken gekehrt und sind im Ausland schwer zu erreichen. Viele leiden zudem unter PTSD und sind kaum in der Lage, ohne Gefahr von Retraumatisierung über die damaligen Erlebnisse zu sprechen. Manchmal sind diese auch regelrecht verschüttet. Insofern müssen Lösungen auch für mögliche „Nachzügler“ offen gehalten werden.

2. Bewertung des Materials

Berichte der Betroffenen werden nach den Kriterien der Glaubwürdigkeitsuntersuchung und den Methoden der forensischen Psychologie unter Heranziehung anderer Heimkinderberichte aus demselben Heim und demselben Zeitraum bewertet.

Auch die Akten sind nach diesen Methoden auf ihre Glaubwürdigkeit zu überprüfen.

Die aus den Fällen sich darstellende Art der Pädagogik scheint nach den bereits vorliegenden Berichten als „Schwarze Pädagogik“ klassifiziert werden zu können. Sie ist im Kontext der damals

[ auf Din A4 Papier präsentiert, Seite 2 ]

gültigen Rechtsordnung (Menschenrechte, GG, StGB, JWG) und der damals bekannten fachlichpädagogischen Erkenntnisse (Pädagogik, Entwicklungspsychologie) zu bewerten.

Soweit es sich um kirchlich geführte Heime handelt, wären auch die damals anerkannten christlich-ethischen Normen für den Umgang mit Menschen heranzuziehen.

Unter dem begründeten Verdacht, daß es in einer Anzahl von Heimen (in [fast] allen?) zu gravierendem Fehlverhalten durch das Heimpersonal gekommen ist, ergeben sich folgende Problembereiche:

2.1 Feststellung der Art des Fehlverhaltens

[ A. ] Mißhandlung (körperlich und/oder seelisch)
[ B. ] Mißbrauch (sexuell und/oder Ausbeutung der Arbeitskraft (Zwangsarbeit?) ohne Entlohnung und ohne Entrichtung von Sozialabgaben)
[ C. ] Fehlende dem jeweiligen Kind angemessene Förderung (Schule, Lehre, Beruf)

2.2 Feststellung der Folgen des Fehlverhaltens

[ A. ] Biographische Fehlentwicklungen als Folge der Behandlung im Heim (Beruf, Armut, fehlende Rentenzeiten)
[ B. ] Körperliche Folgeschäden (z.B. Arbeitsunfälle, nicht behandelte Fehlentwicklungen)
[ C. ] Seelische Folgeschäden (Traumatisierung mit PTSD, Depressionen, lebenslanges Schamverhalten wegen der im Heim verbrachten/erlittenen Zeit)

2.3 Feststellung der Verantwortlichkeit

Der Staat (das jeweilige Jugendamt) hat in Wahrnehmung des Wächteramtes wegen elterlicher pädagogischer Inkompetenz auf Antrag der Eltern oder von Amts wegen selber pädagogische, dem Kindeswohl verpflichtete Aufgaben übernommen und Kinder in Heime eingewiesen. Damit tragen die staatlichen Stellen die erste Verantwortung, sei es für die von ihnen selbst geführten Heime, sei es für die ausgesuchten Partner der Jugendhilfe, hier in der Regel kirchliche Heime und deren Träger. Aus dieser Funktion des Staates ist eine Gewährleistung für die Qualität der getroffenen Maßnahmen abzuleiten. Er war verantwortlich für sein eigenes Personal und für die Überwachung der Jugendhilfe-Einrichtungen (vorbeugend: Ausbildungsanforderungen; begleitend: Fachaufsicht und Erfolgskontrolle).

Wenn auch nicht anzunehmen ist, daß Mißhandlungen, um dies als Oberbegriff zu nehmen, zu den angeordneten Handlungsmustern gehörten, so wäre auch eine durchgängig mangelhafte Ausübung der Fachaufsicht als systeminhärent zu bewerten, denn die Wächterfunktion des Staates wäre, wenn die Befunde entsprechend ausfallen, bereits mit der Heimeinweisung an ihr Ende gelangt. Dies wäre eine systematische Mißachtung des im Grundgesetz formulierten Vorbehalts, nachdem der Staat bei Gefährdung des Kindeswohl in das elterliche Erziehungsrecht einzugreifen hat. Denn dieser Vorbehalt setzt voraus, daß der Staat die Kindeswohlgefährdung mit angemessenen Mitteln erfolgreich abwendet.

Inwieweit der Staat sich im Nachhinein für Mißhandlungen bei den zuständigen Heimen, Heimträgern oder deren Personal per Regreß schadlos hält, ist seine Angelegenheit.

3. Kompensationsmaßnahmen (soweit die Vorwürfe bestätigt werden)

3.1 Formelle öffentliche Anerkennung des Unrechts und Offenlegung der Verantwortlichkeiten der damaligen Personen und Institutionen, sowie ihrer Rechtsnachfolger

3.2 Äquivalenzzahlungen für entgangene Rentenansprüche

Schaffung eines Fonds für Äquivalenzzahlungen für entgangene Rentenansprüche, wenn im Heim Arbeitseinsätze geleistet wurden, die über das Ausmaß von leichter Mithilfe im Haushalt hinaus

[ auf Din A4 Papier präsentiert, Seite 3 ]

gingen und dafür keine Sozialabgaben geleistet wurden; also in Fällen regelrechter Wertschöpfung zugunsten des Heimes, des Heimträgers und/oder der auftraggebenden Firmen.

Hier müssen Anträge pauschal, ohne Einzelfallprüfung, positiv beschieden werden können, soweit ermittelt wird, daß Jugendliche in diesem Heim in dieser Weise eingesetzt wurden.

Der Fonds ist von den Nutznießern der damals geleisteten Arbeit bzw. ihren Rechtsnachfolgern angemessen zu finanzieren und, wenn Nachzügler sich melden, nachzufinanzieren.

3.2 Schmerzensgelder

Es ist ein Schmerzensgeldfonds zu bilden, finanziert durch die damals zuständigen staatlichen Stellen und die Heime/Heimträger. Sie müssen unabhängig von persönlich zuzuordnender Schuld zivilrechtlich für ihr Personal eintreten, auch wenn die Gesetzeslage dies nicht hergeben sollte (Beispiel: Zwangsarbeiterfonds)

Glaubhaft belegte Einzelfälle müssen als Anerkennung des Leidens und seiner Folgen eine finanzielle Kompensation erhalten. Hier ist der Rechtsrahmen der in Schmerzensgeldfragen wenig angemessenen deutschen Gesetzgebung und Rechtsprechung regelmäßig voll nach oben auszuschöpfen.

Soweit belegt ist, daß im jeweiligen Heim in mehreren glaubhaften Einzelfällen Menschenrechtsverletzungen vorkamen, müssen alle einschlägigen Anträge ehemaliger Heimkinder positiv beschieden werden (Beweislastumkehr).

3.3 Therapiefonds

Therapiekosten für heimaufenthaltbedingte Schäden an Leib und Seele (Personenkreis: Schmerzensgeldberechtigte) sind in vollem Umfang im Rahmen der ortsüblichen Liquidationshöhe zu erstatten.

Dafür ist ein Therapiefonds einzurichten, der von den unter Schmerzensgelder genannten Einrichtungen zu speisen und bei Bedarf aufzustocken ist.

4. Prophylaxe

4.1 Die ehemaligen Heimkinder kommen in das Alter, in dem mit einer erforderlichen Umsiedelung in ein Alters- oder Pflegeheim zu rechnen ist. Dies beinhaltet die Gefahr von Retraumatisierung durch für Außenstehende nicht erkennbare Trigger. Solche Übergänge müssen bei Bedarf therapeutisch begleitet werden und das Personal der Einrichtungen ist besonders zu schulen im Umgang mit traumatisierten oder sonstwie biographisch belasteten Personen (was auch unabhängig von der Heimkinderfrage begrüßenswert sein dürfte).

4.2 Zur Prophylaxe gehört auch, daß Kinder wie auch pädagogisches Personal (Heime, Schulen u.ä.) über Kindeswohl und Kinderrechte regelmäßig alters- und situationsangemessen zu informieren sind. Dies sollte jeweils durch externe Personen geschehen, die zugleich als Ansprechpartner für Probleme fungieren können.

4.3 Es gibt auch heutzutage Jugendhilfe-Maßnahmen (Erlebnispädagogik, Auslandsaufenthalte), bei denen, sicher auch aus guten pädagogischen Gründen, wertschöpfende Arbeit geleistet wird. Hier muß ein entsprechendes, strafbewehrtes Gesetz dafür sorgen, daß für die Leistung zumindest Sozialabgaben in voller Höhe entrichtet werden und möglichst der Lohn für die geleistete Arbeit der Jugendlichen angespart wird für ihre spätere persönliche Verwendung. Ein solches Gesetz würde immerhin dafür sorgen, daß das Problem von Rentenlücken, verursacht durch pädagogische Maßnahmen, sich nicht wiederholt.

Dierk Schäfer, Freibadweg 35, 73087 Bad Boll, _ (0 71 64) 1 20 55
Mail: dierk.schaefer@gmx.net oder ds@dierk-schaefer.de


Dierk Schäfer in Deutschland schrieb Martin Mitchell in Australien nochmals am 9. März 2009 wie folgt:

Hallo, Herr Mitchell,

der Text wurde gestern abend [ 08.03.2009 ] verfaßt. Ich habe ihn an Frau Alexander [ Sieglinde Alexander, der in den USA ansässigen Betreiberin von www.emak.org (http://www.emak.org) ], Herrn Jacob [ Helmut Jacob, dem in Deutschland ansässigen Betreiber von http://www.gewalt-im-jhh.de/ (http://www.gewalt-im-jhh.de/) und http://helmutjacob.over-blog.de/article-26672865-6.html (http://helmutjacob.over-blog.de/article-26672865-6.html) ] und an Sie [ dem in Australien ansässigen Martin Mitchell, Betreiber von www.heimkinder-ueberlebende.org (http://www.heimkinder-ueberlebende.org) / www.care-leavers-survivors.org (http://www.care-leavers-survivors.org) und www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) ] geschickt.

Da ich nicht Mitglied des Runden Tisches bin, sehe ich keine Möglichkeit für eine offizielle Stellungnahme.

Wenn die ehemaligen Heimkinder meine Vorschläge hilfreich finden, müssen sie für deren Verbreitung sorgen.

Viele Grüße

Dierk Schäfer



HINWEIS: Eine PDF-Version des Original-Dokuments „Verfahrensvorschläge“ ist hier @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Blick_uber_den_Tellerrand/Verfahrensvorschlage1.pdf sowohl wie auch hier @ http://www.emak.org/Heimkinder/Verfahrensvorschl%E4ge1.pdf zu finden.


Titel: „Runder Tisch Heimkinder“ – Wer kennt eigentlich sein Gegenüber ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 21. März 2009, 08:44:54
Liebe Betroffene, Unterstützer und Interessierte.

Wißt Ihr wem Ihr gegenüber sitzt am »„Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene« ?

Die am 27.02.2009 in Berlin anwesenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen am
»„Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene« / »Kleine Wahrheitscommission«
unter Vorsitz der ehemaligen Vizepräsidentin des Bundestags, der Grünen-Politikerin Dr. Antje Vollmer
( Siehe auch das curriculum vitae und den Werdegang von Dr. Antje Vollmer @ http://www.antje-vollmer.de/cms/default/rubrik/10/10385.persoenliches.html )

1. ) Repräsentant der Interessen aller ( ? ) „Ehemaligen Heimkinder“:
„Ehemaliges Heimkind“ / „Petitent“ / „Bittsteller“
( ohne „Begleitperson“ / „Beistand“ / „Rechtsbevollmächtigten“ )
Dr. Hans-Siegfried Wiegand, „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ( „VEH“ )

2. ) Repräsentantin der Interessen aller ( ? ) „Ehemaligen Heimkinder“:
„Ehemaliges Heimkind“ / „Petitent“ / „Bittstellerin“
( ohne „Begleitperson“ / „Beistand“ / „Rechtsbevollmächtigten“ )
Sonja Djurovic, „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ( „VEH“ )

3. ) Repräsentantin der Interessen aller ( ? ) „Ehemaligen Heimkinder“:
„Ehemaliges Heimkind“ / „Petitent“ / „Bittstellerin“
( ohne „Begleitperson“ / „Beistand“ / „Rechtsbevollmächtigten“ )
Eleonore Fleth, „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ( „VEH“ )

4. ) Repräsentant der Interessen der „Evangelische Kirche in Deutschland ( EKD ):
Hochrangiger und hochkaratiger Rechtsanwalt und Jurist
Dr. Hans Ulrich Anke ( Jahrgang 1968 ),
„Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD und Leiter der Hauptabteilung II »Recht und Finanzen«“
( Siehe auch unbedingt sein Profil @ http://www.ekd.de/personen/anke.html )

5. ) Repräsentant für [ ... ]:
Jörg Freese (DLT), Beigeordneter des „Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände“ „DEUTSCHER LANDKREISTAG“ ( Hauptsitz ist im Deutschen Bundestag, in Berlin ) ( Siehe auch sein Profil @ http://www.kreisnavigator.de/landkreistag/personen/freese.htm )
( Desweiteren siehe @ http://www.kreisnavigator.de/landkreistag/ )

6. ) Repräsentant für das Land Schleswig-Holstein:
Georg Gorissen, Beauftragter des „Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren Schleswig-Holstein“
Im Internet finden sich folgende zusätzliche Angaben zu Georg Gorissen
( 2006-2008 ) Landrat Georg Gorissen
( 2006 ) Segebergs Landrat Georg Gorissen
( Okt 2008 ) stellvertretenden Präsidenten des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Georg Gorissen
Georg Gorissen. Metropolregion Hamburg, Kreis Segeberg. Hamburger Str. 25, 23795 Bad Segeberg
( Montag, 19. Mai 2008 ) Der Landrat Georg Gorissen ist Parteilos. Er ist seit 1990 im Amt und wird abtreten. Georg Gorissen wird, am nächsten Sonntag, der Kreiswahlleiter sein.
( 28.11.2009 ) [ Foto ] Der hauptamtliche Vorstand des DRK-Kreisverbandes Stormarn, Udo Finnern (rechts), begrüßte auf der Kreisversammlung den stellvertretenden Präsidenten des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Georg Gorissen.
( 28.11.2008 ) Präsident Dr. Hans Lukas begrüßte als Gast den stellvertretenden Präsidenten des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Georg Gorissen.

7. ) Repräsentant der Interessen der „Caritas“:
Leiter und Direktor des Berliner Büros des „Deutscher Caritasverband
Mario Junglas ( Jahrgang 1953 ), Beauftragter des „Deutscher Caritasverband
( Siehe auch auf der Webseite von „Caritas“ @ http://www.caritas.de/19731.html wo, u.a. auch von „Anwalt der Benachteiligten“ und „als Anwalt derer auftreten, die ihre Interessen nicht effektiv selbst vertreten können“ die Rede ist )

8. ) Repräsentant für [ ... ]:
Rainer Kröger, „AFET- Bundesverband für Erziehungshilfe“
Rainer Kröger, Hildesheim, 1. Vorsitzender des „AFET
( Über ihn wird am 14.01.2008 @ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2008/AFE-DVJJ-Presseerklaerung-Jugendstrafrecht.pdf ausgesagt: »Rainer Kröger, Hildesheim, Vorsitzender des AFET, ist überzeugt, dass die gesetzlichen Instrumentarien zum Umgang mit straffälligen Jugendlichen ausreichend sind und vielseitige, fachlich fundierte Möglichkeiten bieten, um auf die Delinquenz jugendlicher Straftäter zu reagieren. „Irgendwann kommen die jungen Menschen ja wieder raus und müssen in der Gesellschaft klar kommen. Resozialisierung ist deshalb der beste und der einzige Schutz – für die Jugendlichen und für alle Bürger.“« )

9. ) Repräsentant für [ ... ]:
Michael Löher ( Jahrgang 1958 ), Vorstand des „Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.“, Berlin
( Siehe kurzes curriculum vitae @ http://www.civil-academy.de/docs/CV_Loeher.pdf )

10. ) Repräsentant für [ ... ]:
Hans Meyer, „BAGLJÄ“, [ Stand 11.02.2009] Stellvertrender Vorsitzender „Landschaftsverband Westfalen-Lippe“ - „LWL“ - „Landesjugendamt Westfalen“, mit Hauptsitz Münster; der „LWL“ ist verzeichent als Mitglied der „Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter“

11. ) Repräsentant für [ ... ]:
Thomas Mörsberger ( Jahrgang 1947 ) Jurist, Vorsitzender des „Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V.“ ( DIJuF ) ( Heidelberg )
( Kurzes curriculum vitae und Werdegang von Thomas Mörsberger @ http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?sessionid=4A22B84E0B4744AAB6DDE76213476171&toc=WiesnerSGB.40 : Thomas Mörsberger, Jahrgang 1947, zunächst Rechtsanwalt, 1979 bis 1993 wissenschaftlicher Referent beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge (Frankfurt a. M.), 1993 bis 2004 Leiter des Landesjugendamts Baden (Karlsruhe), seit 2005 Justitiariat Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), Stuttgart. Seit 1999 Vorsitzender des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), Heidelberg.
Zahlreiche Veröffentlichungen, insbesondere zu den Themenbereichen Aufsichtspflicht, Kinderschutz, Zusammenarbeit von Jugendamt, Justiz und Polizei, Datenschutz, Garantenpflicht. )

12. ) Repräsentantin für [ ... ]:
Dr. Annette Niederfranke, „Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“, Leiterin der „Abteilung Kinder-und Jugendhilfe“ ( sie ist aber anscheined keine Politikerin ),
( Mitglied von „Deutsche Gesellschaft für Psychologie“ – Für genauere diesbetreffende Angaben, siehe @ http://www.dgps.de/dgps/mitglieder/detail.php?id=arc104165res_id – alles sehr ansehnlich ! )

13. ) Repräsentantin für [ ... ]:
Ingelore Rosenkötter ( Jahrgang 1953 ), Bankkauffrau, ( SPD ), „Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales“, Bremen
( So einiges über die Senatorin Ingelore Rosenkötter selbst, ist hier @ http://www.soziales.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen02.c.730.de , hier @ http://de.wikipedia.org/wiki/Ingelore_Rosenk%C3%B6tter , und hier @ http://www.kandidatenwatch.de/ingelore_rosenkoetter-424-10218.html zu finden )
( HINWEIS: Bremen ist Freie Hansestadt und „Stadt“ und „Bundesland“ zugleich und nutzte insbesondere das Bethelsche „Freistatt im Wietingsmoor“ und das „Landesfürsorgeheim Glückstatt“ außerhalb Hamburg, in Schleswig-Holstein, damals in sehr großem Ausmaße um „männliche Jugendliche“ zu „entsorgen“ und diesen und anderen „Wirtschaftsbetrieben in freier Trägerschaft“ in den anderen Bundesländern „billige Arbeitskräfte“ zuzuführen )

14. ) Repräsentantin für [ ... ]:
Marlene Rupprecht, Mitglied des Deutschen Bundestages ( SPD )
( Für ein Profil von Marlene Rupprecht und öffentliche Kommunikationen ihrerseits mit Bürgern und Bürgerinnen, siehe @ http://www.abgeordnetenwatch.de/marlene_rupprecht-650-5616.html )

15. ) Repräsentant für das Land Nordrhein-Westfalen:
Professor Klaus Schäfer, ( CDU ), Nordrhein-Westfalen Familienministerium, „Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Nordrhein-Westfalen“
( HINWEIS: Die meisten »institutionellen „Kinderzwangsarbeitsstätten“« befanden sich damals anscheinend in Nordrhein-Westfalen, im Verantwortungsbereich des „Landschaftsverband Westfalen-Lippe“ ( LWL ), mit Sitz in Münster, und im Verantwortungsbereich des „Landschaftsverband Rheinland“ ( LVR ), mit Sitz in Köln )

16. ) Repräsentant für [ ... ]:
Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Sonnen, Jurist, Professor für Strafrecht an der Universität Hamburg - Schwerpunkt: Rechtswissenschaft, Kriminologie, Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte, „Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen“ ( „DVJJ“ ),
( Für einen Vortrag von Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Sonnen, vom 23.10.2003, siehe @ http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/24393/ )
( Allem Anschein nach scheint Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Sonnen sich mit den „Heimkinderopfern“ zu identifizieren ! )

17. ) Repräsentant für [ ... ]:
Gernot Stein, Mitarbeiter im Bundesministerium für Justiz
( Es ist nichts über ihn im Internet zu finden )

18. ) Repräsentant für [ ... ]:
Norbert Struck, „BAG“ ), „Freie Wohlfahrtspflege“
Im Internet finden sich folgende zusätzliche Angaben zu Norbert Struck
Norbert Struck, Jugendhilfereferent DPWV
Norbert Struck ( AGJ ),
Norbert Struck ist Referent für Jugendhilfe im Gesamtverband des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands
Norbert Struck, Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit ( BAG JA W )
Norbert Struck ( stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe ( AGJ ) )

19. ) Repräsentant für die Interessen der „Katholischen Kirche in Deutschland“:
Johannes Stücker-Brüning, vom „Referat Caritative Fragen des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenzz“, „Geschäftsführer der Caritas-Kommission der Bischofskonferenz“, „Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz“, Hauptzentrale Bonn
( was die „Deutsche Bischofskonferenz“ betrifft, siehe ihre Webseite @ http://www.dbk.de/wirueberuns/sekretariat/ber_kirche_gesellschaft/organisation/index.html (http://www.dbk.de/wirueberuns/sekretariat/ber_kirche_gesellschaft/organisation/index.html) )

20. ) Repräsentant / Repräsentantin der Interessen der „Diakonie“:
Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland“ ( „Diakonisches Werk der EKD“ )
[ Der Name dieses Teilnehmers / dieser Teilnehmerin ist bisher noch nicht bekannt geworden; diese Person gilt es also erst noch zu identifizieren. ]

Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martin Mitchell
_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: MENSCHENHANDEL / KINDERHANDEL ausgehend von deutschsprachigen Ländern:
Beitrag von: Martin Mitchell am 27. März 2009, 08:59:22
Dringender Hinweis auf zwei sehr wichtige Artikel, vom 8. August 2008 und 26. März 2009 aus dem

NACHRICHTEN MAGAZIN XLARGE –
ÖSTERREICHS INVESTIGATIVES HOCHGLANZMAGAZIN


Impressum / Offenlegung
gem. § 5 ECG iVm § 25 Mediengesetz
[ Österreich ]

Herausgeber: Simon Polterer
Chefredaktion: Maga. Daniela Greitner
Webmaster: Ing. Andreas Novak
Prokurist: Dipl-Kfm Manfred Jordan

Medieninhaber / Eigentümerin:
Grind Media Verlagsgruppe Ltd.
The 606 Centre
Regent House 24 - 25 Nutford Place
London W1H 5YN
United Kingdom [ UK ]
Company No. 06819120

Zentrale Redaktion easyCore Media S.A.:
easyCore Media Placa Lyon - 61,
Rue Mercière - 69002 Lyon [ Frankreich ]
Tel & Fax: +33 426 . 236 . 595


AUFGEDECKT: Die Kinderverarbeitungs-Industrie - Teil 1
Von Peter Ehrenreich
@ http://www.xlarge.at/?p=558&cpage=1 ( 8. August 2008 )

AUFGEDECKT: Die Kinderverarbeitungs-Industrie - Teil 2 –
Die Knospen des politisch legalen Kinderhandel

Von Peter Ehrenreich
@ http://www.xlarge.at/?p=1307 (http://www.xlarge.at/?p=1307) ( 26. März 2009 )

Diese beiden Artikel befassen sich mit der diesbetreffenden Situation in der Bundesrepublik Österreich.

Die Situation in der Bundesrepublik Deutschland, jedoch, ist genau die gleichegenau die gleiche, schon seit ungefähr 1980, und geht seither weiterhin unaufhaltsam andauernd und fortlaufend weiter.

In unserer globalisierten Welt „Kinder“ und „Jugendliche“ sind wieder „Ware“ geworden, mit denen man „lukrative Geschäfte“ machen kann.

Über die diesbetreffende Situtation, was Deutschland betrifft, wird, u.a., @ Die SCHWARZE PAEDAGOGIK wiederholt sich - Outsourcing deutscher Problemkids zur Arbeitstherapie ins Ausland (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Die_SCHWARZE-PAEDAGOGIK_wiederholt_sich_-_Outsourcing_deutscher_Problemkids_zur_Arbeitstherapie_ins_Ausland_-_besonders_nach_Schwellenlaendern_-_1980-2006.html) und @ Leserbrief von Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe, Pfarrer Dierk Schäfer ( ev. ), der dieses "Outsourcing" schon im Jahre 2006 "MENSCHENHANDEL" nannte (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Mit%20Zusage_von_Dirk%20Schaefer_von_der_evangelischen_Akademie_Bad_Boll_veroeffentlichter_Leserbrief_vom_00.00.2006_betreffend_vom_deutschen_Staat_sanktionierten_Menschenhandel.html) berichtet.

Und österreichische oder deutsche Gesetze zum Schutze fremdplazierter Kinder im Auslande ( überall in der Welt [ aber vorwiegend im menschenrechtsschwachen Osteuropa, Eurasien, in Afrika und Süd Amerika ! ] !!! ) greifen nicht, und strafbare Handlungen begangen von Erwachsenen im „Gastlande“ gegen „ins Ausland verfrachtete Kinder und Jugendliche“, können daher auch nicht geandet werden im „Homeland der Opfer“, und niemand interessiert sich dafür. „Institutionalisierte Kinder und Jugendliche“, genauso wie über den Zeitraum zwischen 1945 und 1985 im „Inneren und Lokalen“ ( was man derzeit in Deutschland in einer vom Bundestag am 04.12.2008 eingerichteten »Kleinen Wahrheitskommission« [ unter Vorsitz von Dr. Antje Vollmer ] gerade aufarbeiten will ( ? ) [ begonnen am 17.02.2009 in Berlin ] ), sind ihren „Machthabern“  wieder einmal wehrlos ausgeliefert, und ohne Beistand.

[ Wird von mir heute, und über die nächsten paar Tage in vielen deutschprachigen Diskussionsforen plaziert werden ! ]

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Meine Damen und Herren in Österreich, London und Lyon.

Wichtiger Kontakt und Benachrichtigung aus Australien von einem "Ehemaligen Heimkind" ( "ehemaligen deutschen Heimkind" ) ( Jg. 1946 ) ( ansässig in Australien seit 1964 ).

Ich habe gerade einen wichtigen Post im Heimkinder-Forum.de zum Thema "MENSCHENHANDEL" / "KINDERHANDEL" in Deutschland und Österreich gepostet, und möchte Ihre Redaktion auch unbedingt auf diesen Beitrag und seinen Inhalt aufmerksam machen.

Ich bitte um eine Empfangsbestätigung und Rückmeldung.

Leider konnte ich nirgens auf Ihrer Webseite eine Email-Adresse finden, um Ihnen den Beitrag im Original-Format zukommen zu lassen, und Sie dabei ebenfalls darüber zu unterrichten wer alles sonst noch eine Kopie dieses Beitrages persönlich von mir zugeschickt bekommen hat.

Mit freundlichen Grüßen aus Down Under

Martin Mitchell


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

"The price of freedom is eternal vigilance !"
"Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit !"
_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Gemeinsame Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. und Anwälte
Beitrag von: Martin Mitchell am 27. März 2009, 16:15:34
Gemeinsame Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. und der Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans

VOLLMER DÜPIERT BETROFFENE -
EHEMALIGE HEIMKINDER SETZEN SICH ZUR WEHR


Nach der konstituierenden Sitzung des Runden Tisches zur Heimerziehung in den 50er- und 60er Jahren vom 17.02.09 ist für den 02./03.04.09 die erste inhaltliche Sitzung des Runden Tisches angesetzt. Bereits im Vorfeld dieser ersten Sitzung sieht sich der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH), der am Runden Tisch die Interessen der geschätzt 500000 Betroffenen vertritt, von der Leitung des Runden Tisches schikaniert. So wird seitens der Leitung des Runden Tisches, Bundestagsvizepräsidentin a.D. Dr. Antje Vollmer, und Norbert Struck (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, AGJ) nachhaltig in die Personalhoheit des VEH eingegriffen. „Die Leitung des Runden Tisches verweigert den von uns beauftragten Juristen den Zugang zum Runden Tisch. Hierdurch werden wir gegenüber den anderen Organisationen, die insgesamt sechs Juristen entsandt haben und zudem über große Mitarbeiterstäbe verfügen, von Frau Vollmer klar benachteiligt.“ führt der Verhandlungsführer des VEH, Werner Molter, aus.

Monika Tschapek-Güntner, die amtierende Vorsitzende des VEH, ergänzt: „Geradezu skandalös ist der Vorgang, dass uns als einzigem Verband am Runden Tisch nicht zugestanden wird, unsere Delegierten selbst zu bestimmen.“ Hintergrund ist die Weigerung der Moderatorin, die Ablösung des ehemaligen Ersten Vorsitzenden als Delegierten am Runden Tisch anzuerkennen, der, so Molter, „aufgrund seiner unkritischen Nähe zu Frau Dr. Vollmer kein Vertrauen mehr im Vorstand genoss.“

Auf kein Verständnis stößt auch die Weigerung der Geschäftsführung des Runden Tisches bei der Rechtsvertretung des VEH, die anzuhörenden Zeugen vor der Sitzung zu benennen: „Die Geheimniskrämerei um die Zeugen ist ebenso wie die übrigen Vorgänge der jüngsten Vergangenheit nur allzu durchschaubar. Wir kennen diese Strategien der Anspruchsvereitelung bereits aus anderen Akten.“, meint Rechtsanwalt Gerrit Wilmans. Einen Schritt weiter geht der renommierte Opferjurist Michael Witti, der Wilmans beratend zur Seite steht: „Kopfschüttelnd nehmen wir wahr, wie Frau Dr. Vollmer zu Lasten der Opfer hier Eskalation betreibt und den früheren Titel der Bundestagsvizepräsidentin missbraucht.“

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Für den Verein ehemaliger Heimkinder:
Frau Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende, Tel.: 0 29 21 / 13 60 8
Herrn Helmut Klotzbücher, AK Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 07731-797204
Dirk Friedrich, AK Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 06106-15379

Für die Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans:
Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Tel: 040/65055179
Herr Assessor Michael Witti, Tel.: 089/38157075


[ Hier im CHEFDUZEN.DE-Forum veröffentlicht von »Martini« – MartinMartin Mitchell – »Ehemaliges Heimkind« mit Zustimmung des Vereins und mit Zustimmung der Anwälte des Vereins, in dem er Martin Mitchell ebenfalls Mitglied ist und für den er ebenfalls Öffentlichkeitsarbeit leistet ]
_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: RE: »Runder Tisch Heimkinder« / »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin
Beitrag von: Martin Mitchell am 03. April 2009, 04:30:45
RE: »Runder Tisch Heimkinder« / »Runder Tisch Heimerziehung« / »kleine Wahrheitskommission« / »Truth Commission« unter Vorsitz von Antje Vollmer

Antje Vollmer's secret »Truth Commission«

Seit dem 3. April 2009, unter anderem, hier im "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/ zu lesen:

( and it will also be placed on many other internet platforms as well ! )

Chairperson at »Truth Commission« rejects "natural justice" for the victims.

[ 2. April 2009 / 3. April 2009 ]

Ladies and Gentlemen.

GERMANY. The chairperson at the »Truth Commission« into postwar institutional child abuse currently convening in Berlin, evangelical-Lutheran Pastor Ms Dr. Antje Vollmer does not want any observers to be present during the deliberations and negotiations "to find the truth" and "to find a means to make amends to the victims of postwar institutional child abuse ( 1945-1985 )".

Antje Vollmer also adamantly rejects the presence at these hearings of lawyers acting for the victims association, the "Verein ehemaliger Heimkinder" ( association of former wards of the state in institutional care ) to assist their clients to assert their rights and to protect their  interests, regardless of the fact that the opposing parties ( the perpetrators of the victims’ suffering in the past ) are well represented at the table by legal eagles of the highest caliber.

It seems that Ms Vollmer has never heard of the term "natural justice" and does not know what it means to be "transparent" in all respects and aspects of this crucial undertaking. She does not seem to be interested in "Justice must not only be done, but must also be seen to be done !".

God help the victims, because their lawyers are not permitted to be present to assist.

Antje Vollmer has spoken, and that is final.

( MM – Member of the victims association of former wards of the state in institutional care )

TAGS:
Germany, Antje Vollmer, Pastor Ms Dr Antje Vollmer, Pastorin Frau Dr Antje Vollmer, evangelical-Lutheran Pastor Ms Dr. Antje Vollmer, evangelisch-lutherische Pastorin Frau Dr. Antje Vollmer, Frau Dr. Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin a.D., Antje Vollmer vice-president of the German "Bundestag" and influential Green politician, former Protestant pastor Antje Vollmer, »Geschäftsstelle Runder Tisch "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren"«, Verein ehemaliger Heimkinder, association of former wards of the state in institutional care, victims of postwar institutional child abuse ( 1945-1985 ), Truth Commission, Runder Tisch, Runder Tisch Heimkinder, Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, institutional child abuse, natural justice, institutional child slave labour, institutional child forced labour, forced labour, forced labor, Geschichtsaufarbeitung, Heim, Heimerziehung, Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, AGJ, Opferbeistand, Runden Tisch Heimkinder, Opferjurist, Opferjurist Michael Witti, German human rights lawyer Michael Witti, Menschenrechtsanwalt, Menschenrechtsanwälte, Rechtsanwälte Dr. Vehlow und Wilmans, Vorsitzende des Verein ehemaliger Heimkinder Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende des Verein ehemaliger Heimkinder Monika Tschapek-Güntner vom Runden Tisch ausgesperrt, Verhandlungsführer des Verein ehemaliger Heimkinder Werner Molter, Verhandlungsführer des Verein ehemaliger Heimkinder Werner Molter vom Runden Tisch ausgesperrt, Opferbeistandsanwälte des Verein ehemaliger Heimkinder, Opferbeistandsanwälte des Verein ehemaliger Heimkinder vom Runden Tisch ausgesperrt, secret commission, secret commission of inquiry, secretive commission of inquiry, depürt, Opfer depürt, blockiert, Opfer blockiert, manipuliert, Opfer manipuliert, schikaniert, Opfer schickaniert, bevormundet, Opfer bevormundet, Opfer bevormundet von Antje Vollmer,

Berlin 02.04.09: acting chairperson of the association of former wards of the state in institutional care Monika Tschapek-Güntner locked out of the commission of inquiry,

Berlin 02.04.09: legal representatives of the association of former wards of the state in institutional care locked out of the commission of inquiry,

Berlin 02.04.09: official spoke person and chief negotiator for the association of former wards of the state in institutional care locked out of the commission of inquiry,

_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Re: »Runder Tisch Heimkinder« / »Runder Tisch Heimerziehung« - Re: Antje Vollmer
Beitrag von: Martin Mitchell am 04. April 2009, 13:19:31
ANMERKING: Ich hatte in verschiedenen zutreffenden Threads zum Thema »Runden Tisch« in einem anderen Forum, dem heimkinder-forum.de ebenfalls diesen Text in Englisch reingestellt, worauf das "Ehemalige Heimkind" Christel ( auch Moderatorin dort ) mir eine Frage gestellt hat - worauf ich dann wie folgt geantwortet habe:

Liebe Christel. - Hallo everybody.

Zu Deiner Frage [ anderswo ], ob der von mir hier am Donnerstag in verschiendenen Threads im heimkinder-forum.de eingegebene englische Text, in meinem Blog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM in Deutsch wiedergegeben ist.

Was meinen Blog, den "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com betrifft, so ist dort immer DAS ALLER, ALLER WICHTIGSTE UND NEUSTE kurz zusammengefaßt, weil ich es dort am schnellsten einstellen kann ( und gleicherzeit die Kontrolle darüber beibehalte, was in vielen Diskussionsforen nicht möglich ist ).

Ich kann in diesem Blog viel, viel schneller gut formatierten Text posten als auf meiner Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG ( die ich nicht selbst programmiere, weil ich das einfach nicht kann ).

Im "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com ist alles vorwiegend in Deutsch. Aber dieser kurze Artikel, der von Frau Antje Vollmer und ihrer »Secret Commission«, Geheimniskrämerei, Intransparenz und Rechtsvereitelung und Anspruchsvereitelung handelt, ist absichtlich von mir in Englisch verfaßt worden, weil ich die Welt über diese ihre geheime »kleine Wahrheitskommission« informieren will. Frau Vollmers versteht all das sehr, sehr gut, denn ihr English ist besser als mein Englisch. In Deutsch kann ich diesen Text leider nicht so einfach wiedergeben, weil er in Englisch von mir durchdacht worden ist, und ich kein professioneller Dolmetscher / Übersetzer bin, weil mir einfach der nötige Wortschatz in Deutsch dazu fehlt.

Ich habe aber seither in meinem Blog, dem "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com auch ein paar Notizen in Deutsch hinzugefügt und auch einige verschiedene Links zu deutschen Medien-Reportagen und Webseiten gesetzt. Ich kann in diesem Blog jederzeit ( jede Minute in 24 Stunden, 365 Tage im Jahr ) einen Post umändern oder etwas hinzufügen - und ich mache das auch des öffteren as additional news comes to hand.

Seit alle ganz herzlich gegrüßt aus dem Land Down Under.

»Martini« - Martin - Martin Mitchell - »Ehemaliges Heimkind«

PS. Zur allerseitigen Bekanntgebung hier im CHEFDUZEN.DE-Forum: Das Diskussionsforum imheim.eu wurde vor einigen Wochen auf den Namen heimkinder-forum.de umbenannt ( und alle Links, die mal irgendwo im Internet auf imheim.eu gesetzt wurden funktionieren leider auch deshalb nicht mehr; wenn man auf solch einen Link irgend wo stößt, muß man das betreffende Thema über die GOOGLE oder YAHOO Suchmaschine ausfindig machen; mit den Links geht's leider nicht mehr ).
_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Re: »Runder Tisch Heimkinder« / »Runder Tisch Heimerziehung« - Re: Antje Vollmer
Beitrag von: Martin Mitchell am 04. April 2009, 13:24:46
Für Leute, die, aus welchen Gründen auch immer allergisch auf den »"Ehemalige Heimkinder" Blog« oder die Webseite »Heimkinder-Ueberlebende.org« reagieren, und diese nicht besuchen wollen ( und ich kann mir nicht vorstellen warum dies so wäre und warum sie diese Seiten nicht würden besuchen wollen ).

Media reports in English:

IRISHTIMES.COM [ 17.02.2009 ] - »Germany Faces up to Slavery of Children in Post-war Years«
@ http://www.irishtimes.com/newspaper/world/2009/0218/1224241331302.html (http://www.irishtimes.com/newspaper/world/2009/0218/1224241331302.html) or @ http://www.bishop-accountability.org/news2009/01_02/2009_02_17_IrishTimes_GermanyFaces.htm (http://www.bishop-accountability.org/news2009/01_02/2009_02_17_IrishTimes_GermanyFaces.htm)

THE SUN [ 16.03.2009 and 05.04.2009 ]
»Re: SLAVERY IN POSTWAR WEST GERMANY OF CHILDREN IN INSTITUTIONAL CARE« @ http://www.thesun.co.uk/discussions/posts/list/SLAVERY_IN_POST_WAR_GERMANY_OF_SCHOOL_CHILDREN-167842.page#3328687


Media reports in German:

hpd - Humanistischer Presse Dienst - 2. April 2009 - 16:56 Nr. 6732 [ 02.04.2009 ]
»Runder Tisch« - »Ehemalige Heimkinder düpiert« @ http://hpd.de/node/6732 (http://hpd.de/node/6732)

Saarbrückener-Zeitung
[ 02.04.2009 ]
»Misshandelte Heimkinder streben mit Härte zum Ziel«
[ Seite 1 ] @ http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127 (http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127)
[ Seite 2 ] @ http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127,2 (http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127,2)
[ Gesamtansicht ] @ http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127,0 (http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127,0)

taz.de
[ 01.04.2009 ]
»"Eine Entschuldigung ist zu banal"«
Article = Artikel @ http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/eine-entschuldigung-ist-zu-banal/ (http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/eine-entschuldigung-ist-zu-banal/) @ http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/kommentarseite/1/eine-entschuldigung-ist-zu-banal/kommentare/1/1/ (http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/kommentarseite/1/eine-entschuldigung-ist-zu-banal/kommentare/1/1/)
( for readers' opinions in German, please scroll down there [ 14 readers' opinions so far ]
= für Leser-Kommentare in Deutsch, bitte dort runter scrollen [ bisher 14 Leser-Kommentare ] )

MOBIL-WELT
[ 28.11.2008 ]
»HEIMKINDER - Die unbarmherzigen Erzieher der Nachkriegszeit«
[ Seite 1 ] @ http://mobil.welt.de/article.do?id=welt_print/article2795104/Die-unbarmherzigen-Erzieher-der-Nachkriegszeit&cid (http://mobil.welt.de/article.do?id=welt_print/article2795104/Die-unbarmherzigen-Erzieher-der-Nachkriegszeit&cid) und
[ Seite 2 ] @ http://mobil.welt.de/article.do?id=welt_print/article2795104/Die-unbarmherzigen-Erzieher-der-Nachkriegszeit&pg=1&cid (http://mobil.welt.de/article.do?id=welt_print/article2795104/Die-unbarmherzigen-Erzieher-der-Nachkriegszeit&pg=1&cid)


Announcement / Anounce / Bekanntgebung / Erklärung / Zielsetzung / News / Altes und Neues :

»Zielsetzung der Anwälte« aus dem Jahre 2007, Anwälte, die übrigens pro bono für uns arbeiten - "no win, no pay" ( sie tragen momentan, und in Zukunft, alle Kosten selbst ! ) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Wichtige-Mitteilung-der-Anwaelte-Gerrit-Wilmans-und-Michael-Witti-als-Vertreter-der-Interessen-Ehemaliger-Heimkinder-.-Bekanntgebung-vom-07.09.2007-.-Kurzfassung.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Wichtige-Mitteilung-der-Anwaelte-Gerrit-Wilmans-und-Michael-Witti-als-Vertreter-der-Interessen-Ehemaliger-Heimkinder-.-Bekanntgebung-vom-07.09.2007-.-Kurzfassung.html)

DIERK SCHÄFER - »Anhörung am Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“« - Donnerstag, 2. April 2009
@ http://www.emak.org/Heimkinder/Runder%20Tisch%20bericht%20ds.pdf (http://www.emak.org/Heimkinder/Runder%20Tisch%20bericht%20ds.pdf)

DIERK SCHÄFER - »Verfahrensvorschläge zum Umgang mit den derzeit diskutierten Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland« ( Leicht überarbeitete Fassung mit ergänzenden Fußnoten und zwei Anlagen für die Anhörung am Runden Tisch am 2. April 2009 )
@ http://www.emak.org/Heimkinder/Verfahrensvorschl%E4ge-RT.pdf (http://www.emak.org/Heimkinder/Verfahrensvorschl%E4ge-RT.pdf)

DIERK SCHÄFER - »Deutschland - Rabenvaterland ? - Bilanz und Aufbruch« – In der Tagungsreihe "Kinderkram" – Wort zum Tag, 24. Januar 2009
@ http://www.emak.org/Heimkinder/Rueck-Sicht.pdf (http://www.emak.org/Heimkinder/Rueck-Sicht.pdf)

DIERK SCHÄFER ( dessen Reisekosten von Bad Boll nach Berlin und zurück wie gewöhnlich aus öffentlichen Geldern bestritten wurden ) war am Mittwoch, 2. April 2009 auf Einladung der Vorsitzenden Dr. Antje Vollmer anwesend am »Runden Tisch«, wo er, u.a., auch all seine »Verfahrensvorschläge« und seine »Kritik« vorgetragen hat.


Zum »Runden Tisch« selbst noch mal:
Search the internet also regularly with:
( Vorgeschlagene regelmäßige Internet-Suche auch mit diesem Such-Faden )
»»»"Heimkinder"+"Antje Vollmer"+"Runder Tisch"+"Runden Tisch"+"Runde Tisch"«««
_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.



Titel: Runder Tisch ohne Anwälte für Opfer - Forderungen abgelehnt
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. April 2009, 15:20:55
Berliner-Zeitung
[ 04.04.2009 ]
»Runder Tisch ohne Anwälte [ auf der Opferseite ] - Forderung ehemaliger Heimkinder abgelehnt«
@ http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0404/politik/0093/index.html

_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.



Titel: »Keine Anwälte [ als Opferbeistand für Heimkinder ] [ ... ]«
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. April 2009, 15:25:41
epd-NachrichtenEvangelischer Pressedienst
[ 04.04.2009 ]
»Keine Anwälte [ als Opferbeistand für Heimkinder ] am Runden Tisch Heimkinder«
@ http://www.epd.de/nachrichten/nachrichten_index_64054.html

_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin will "Aufarbeitung" weiter beschränken...
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. Mai 2009, 04:29:56
»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin ist nicht bereit sich mit dem Schicksal aller damaligen »Heimkinder« zu befassen !

Verschiedene Kategorien von »Heimkindern« wurden damals in der Bundesrepublik Deutschland in »totale Instutitionen« »eingewiesen«; und viele, die auch schon im Dritten Reich in diesen »totalen Institutionen« »interniert« worden waren, »verblieben«, auch nach dem Zusammenbruch, weiterhin in diesen »totalen Institution« unter den gleichen Bedingungen wie zuvor und in der »Obhut« des gleichen Personals wie zuvor, und waren auch noch zehn oder fünfzehn Jahre später dort »eingesperrt« ( bekannte unterschiedliche Beispiele, u.a.: Paul Brune; Fredi Saal; Paul Wulf; Elfriede Schreyer; Willi Kappes; Dorothea Buck ).

Viele dieser »Heimkinder« waren vielleicht auch als »körperlich behindert«, »geistig behindert«, »schwachsinnig«, »lernbehindert«, »lernunfähig«, »minderwertig« oder »labil« »eingestuft worden« und blieben auch weiterhin, nach dem Zusammenbruch, so »kategorisiert« und »abgestempelt«, und daher »eingesperrt«; und sie wurden auch vielfach zwischen »Heimen«, »Anstalten« und »Psychiatrien« hin und hergeschoben; und seit 1980 schiebt man einige auch einfach für einige Zeit zur Arbeit auf »Bauernhöfen« ins Ausland ab. ( Der heute in diesen letzteren sogenannten »intensivpädagogischen Maßnahmen im Ausland« für deutsche Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren direkt involvierte Pädagoge Holger Wendelin berichtet, daß sich, z. B., im Dezember 2006 „rund 600 Kinder und Jugendliche“ im Ausland befanden. )

Um das Schicksal all dieser damaligen »Heimkinder« will sich der »Runde Tisch Heimerziehung« – Antje Vollmer’s »Kleine Wahrheitskommission« – jedoch nicht kümmern, obwohl all diese »Insassen« / »Internierten« / »Verwahrten« / »Bewahrten« / »Deportierten« / »Sonderbehandelten« all dieser damaligen »totalen Institutionen« vielfach genauso »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – gleicherweise in kirchlichen und staatlichen »totalen institutionen« »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – wie alle anderen damaligen »Heimkinder« auch.

Der »Runde Tisch Heimerziehung« – d.h. der sogenannte »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« will sich nur um die damaligen »Heimkinder« kümmern, die damals gemäß dem »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. dem »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) in »totalen Institutionen« »interniert gewesen waren« und nur ihre Geschichteaufarbeiten“, und dieseAufarbeitungsoll sich dann auch nur auf den Zeitraum zwischen 1950 bis 1969 beschränken.

Fakt jedoch ist, daß damalige »Heimkinder« / »Zöglinge«, im Zeitraum von 1933 bis 1992, nicht nur unter Anwendung des »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. des »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) »eingesperrt«, »interniert«, »verwahrt«, »bewahrt« und »deportiert« werden konnten und wurden; mal völlig davon abgesehen von der Frage ob solche »Maßnahmen« ( welche »Maßnahmen« auch immer zwischen 1933 und 1992 in Deutschland ihre Anwendung fanden ! ) überhaupt rechtmäßig und gesetzmäßig waren, oder auch überhaupt von „christlichen Werten“ zeugten und damit vereinbar waren.

Dann gab es natürlich damals auch noch zusätzlich das »Erbgesundheitsgesetz« [ dieses Gesetz soll „in weiten Teilen durch Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 außer Kraft gesetzt worden sein, und „in den verbleibenden Teilen 1974 aufgehoben“ worden sein ! ] und die Kategorisierung »junger Menschen« – »Heimkinder« / »Zöglinge« – gemäß »eugenischen Kriterien« ( biological paradigm of eugenics: »racial hygiene« and »mental hygiene« ) die weiterhin bis in die 1970er Jahre in Deutschland – besonders in Westdeutschland ! – fortbestanden und angewandt wurden. Und teilweise auch auf Grund dessen waren auch, nachweislich, zum Beispiel, im Jahre 1956 mindestens auch 693 uneheliche »Mischlingskinder« / »Afrodeutsche Besatzungskinder« in »totalen Institutionen« in Westdeutschland untergebracht.

Später, in den 1960er Jahren waren dann auch einige ältere »Heimkinder« auf Grund des in 1961 in Kraft getretenden bundesdeutschen »Bewahrungsgesetzes« in »totalen Institutionen« untergebracht, d.h. »interniert« – und »weiterhin interniert« auch »nachdem sie mit 21 Jahren ihre Volljährigkeit erreicht hatten«.

»Der Deutsche Bundestag [ aber ] hat den Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ [ nur ] mit der Aufarbeitung der Jugendhilfepraxis im Bereich des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes (RJWG) bzw. Jugendwohlfahrtsgesetzes (JWG) beauftragt.« teilt Referent Holger Wendelin am 21. April 2009 im Auftrage von Frau Dr. Vollmer und im Auftrage der »Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe« ( »AGJ« ) einem Behinderten, Helmut Jacob ( damals ein »behindertes Heimkind« im »Johanna-Helenen-Heim der Evangelischen Stiftung Volmarstein« ( »ESV« ) ) schriftlich mit.

Helmut Jacob persönlich ist ein hochengagierter Opferrepresentant behinderter »ehemaliger Heimkinder« - der »„Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim 2006“ (FAG JHH 2006)« und seit Mitte 2006 Betreiber der Webseite http://www.gewalt-im-jhh.de/, wo das oben erwähnte Ablehnungsschreiben, von Referent Holger Wendelin, vom 21. April 2009, in der Rubrik »Runder Tisch Berlin« @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Runder_Tisch_-_Informationen_u/runder_tisch_-_informationen_u.html eingescant worden ist und aufrufbar ist ( bitte dort ein wenig runter scrollen ! ).

In den meisten der damals in Westdeutschland bestehenden »totalen Institutionen« in denen Kinder und Jugendliche sich »in der Obhut des Staates und der Kirchen befanden«, geht es um »Misshandlungen«, »Missbrauch«, »Ausbeutung«, »Zwangsarbeit«, »Menschenrechtsverletzungen« / »Menschenverbrechen« / »Menschenrechtsverbrechen« – und dies nicht nur im „Einzelfall“ !!!

Im übrigen hat, meines Erachtens, auch das am 23. Mai 1949 damals in Westdeutschland in Kraft getretende »Grundgesetz« kein einziges damaliges »Heimkind« ( in welcher Kategorie auch immer ! ) vor diesem damals existierenden und weiterhin fortbestehenden »perfiden System« geschützt !!! Die Bundesrepublik Deutschland diesbetreffend hielt sich weder an ihr eigenes »Grundgesetz«, noch an von ihr unterzeichnetes diesbetreffendes »Europarecht« oder an das ebenfalls von ihr unterzeichnete diesbetreffende »Völkerrecht« !!!
_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Wo kann man verläßliche Information über »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« finden ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. Mai 2009, 04:42:40
Wo kann man verläßliche Information über den »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« im Internet finden ?

Die einzigen einigermaßen verläßlichen Berichterstattungen woraus man sich darüber informieren kann was am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin – in Antje Vollmer’s »Kleine Wahrheitskommsion« – geschieht – bzw. nicht geschieht ! – sind an folgenden Stellen im Internet zu finden.

Diese Stellen sind hierunter nummeriert und in der Reihenfolge der Verläßlichkeit, des Umfangs, der Chronologie und der Qualität aufgeführt.

1. ) "Ehemalige Heimkinder" Blog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/

2. ) "Dierk Schaefers Blog" @ http://dierkschaefer.wordpress.com/

3. ) Blog von Sancta Nongrata WIDER-DIE-FOLTER-BLOGSPOT.COM, u. a. @ http://wider-die-folter.blogspot.com/2009/04/am-runden-tisch-heimerziehung-in-den.html und @ http://wider-die-folter.blogspot.com/2009/04/der-papst-lasst-jesus-weiter-leiden.html

4. ) Im Internet Auftritt von Helmut Jacob in der Rubrik »Runder Tisch Berlin« / »Runder Tisch - Informationen über und Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Berlin« @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Runder_Tisch_-_Informationen_u/runder_tisch_-_informationen_u.html

5. ) Im Blog von Helmut Jacob @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-29299135.html ( und in allen weiteren dortigen Artikeln, die alle jeweilig eigene unterschiedliche URL-Verlängerungen haben )

6. ) Im "Freigeisterhaus.de" Diskussionsforum, u.a., auf Seite 8 im Thread »MISSHANDELTE HEIMKINDER« @ http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=14936&postdays=0&postorder=asc&&start=210&sid=6f1d6b00890e79b30e59487bbc27bd36

7. ) Im Heimkinder-Forum.de, u.a., auf Seite 3 im Thread »Wer ist bereit sich am Runden Tisch der ehemaligen Heimkinder mit einzubringen ?« @ http://heimkinder-forum.de/v2/umfragen/starte-eine-umfrage/p94621-wer-ist-bereit-sich-am-runden-tisch-der-ehemaligen-heimkinder-mit-einzubringen/?highlight=#post94621

( A ) Auf den Webseiten der »Deutsche Bundesregierung« gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( B ) Auf der Webseiten der »AGJ« ( »Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe« ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( C ) Auf der Webseite von der Grünen-Politikerin Antje Vollmer gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( D ) Auf den Webseiten der Diakonie oder der Evangelischen Kirche in Deutschland ( ausgehend von der Diakonie oder EKD ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( E ) Auf den Webseiten der Caritas, von katholischen Ordensgemeinschaften oder von der Katholischen Kirche in Deutschland ( ausgehend von der Caritas, von katholischen Orden oder von der Katholischen Kirche ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( F ) Auf Webseiten der deutschen Politik oder der einzelnen politischen Parteien gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( G ) Auf Webseiten relevanter deutscher Wissenschaften oder einzelner Wissenschaftler zutreffender Fächer gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( H ) Auf Webseiten des deutschen Kapitals, der deutschen Industrie, oder der deutschen Landwirtschaftsbetriebe und deutscher Landwirte gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( I ) Auf Webseiten der deutschen Jugendämter und Landesjugendämter gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( J ) Auf Webseiten der deutschen Wohlfahrtsverbände und der heutigen Dienstanbieter und privaten Träger in der Kinder und Jugendhilfe gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( K ) Auf Webseiten des deutschen Richterbundes und der heutigen deutschen Anwaltsvereine und Vereinigungen deutscher Rechtswissenschaften und Rechtswissenschaftler gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« - Sitzungsprotokolle bleiben Staatsgeheimnis !
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. Mai 2009, 05:38:19
»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« - "Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar."

Von: AGJ Katharina Loerbroks
Gesendet: Mittwoch, 6. Mai 2009 08:52
An: [ ein "Ehemaliges Heimkind" das gewagt hatte nachzufragen ]
Betreff: Ihre Mail vom 01.05.09

Sehr geehrte [ .................... ]

zu Ihrer Anfrage teile ich Ihnen mit:
Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar.

Mit freundlichen Grüßen!

Katharina Loerbroks
Referentin "Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren"


Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ
- Child and Youth Welfare Organisation -
Mühlendamm 3, 10178 Berlin - Deutschland / Germany
Tel.: 0049 (0) 30 – 400 40 231
Fax: 0049 (0) 30 - 400 40 232
Email: Katharina.Loerbroks@agj.de
Internet: http://www.agj.de/
_________________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Re: Heimkinder....
Beitrag von: J´acusse am 21. Mai 2009, 22:47:31
na ja, es verwundert mich nicht, dass auf diese art berichte keiner reagiert. ich habe selten sowas anstrengendes und einseitig gefärbtes gelesen.
versuche es doch einfach mal einfach.


Titel: Heimkinder der Nachkriegszeit: Misshandlung und Zwangsarbeit
Beitrag von: Martin Mitchell am 23. Mai 2009, 12:53:06
Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer und Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

ZUSAMMENFASSUNG - Heimkinder der Nachkriegszeit: Misshandlung und Zwangsarbeit

Viel ist geschehen seitdem dem 25. November 2008 was dieses Thema betrifft.

Neues Staatsunrecht und Verhöhnung der damaligen Heimerziehungsopfer in der Bundesrepublik Deutschland kommt täglich hinzu !

1. ) ( 26.11.2008 ) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sein Bedauern ausgesprochen:
"Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst."

2. ) ( 04.12.2009 ) Der Deutsche Bundestag schließt sich schweigend und kaum bemerkbar dem Petitionsausschuss an und verspricht einen »Runden Tisch« einzurichten.

3. ) Geheimnisvolle Eröffnungssitzung des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« in Berlin. Noch nicht einmal eine Teilnehmerliste wird zur Verfügung gestellt ( und ist bis heute [ 08.05.2009 ] nicht zu erhalten ! ).

4. ) ( 2./3.12.2009 ) Erste Arbeitssitzung des »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin:
( a. ) Eine Teilnehmerliste ( auch für diese Sitzung ) steht weiterhin nicht zur Verfügung.
( b. ) Vorsitzende des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« Monika Tschapek-Güntner vom »Runden Tisch« ausgesperrt.
( c. ) Verhandlungsführer des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« Werner Molter vom »Runden Tisch« ausgesperrt.
( d. ) Opferbeistandsanwälte des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.«, Gerrit Wilmans und Michael Witti vom »Runden Tisch« ausgesperrt.

5. ) "Behinderte Heimkinder" während irgend einem Zeitraum in der Bundesrepublik Deutschland sollen in keiner Weise am »Runden Tisch« erwähnt oder berücksichtigt werden ( dies wurde kürzlich von der AGJ schriftlich bestätigt ! ).

6. ) Der »Runder Tisch Heimerziehung« hat sich strikt auf den Zeitraum zwischen 1950 bis 1969 zu beschränken.

7. ) Sitzungsprotokolle des »Runder Tisch Heimerziehung« sollen Staatsgeheimnis bleiben: "Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar."

ZUSAMMENFASSUNG zusammengestellt am 08.05.2009 von: Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
___________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.


Titel: Unzensierte Geschichtsaufarbeitung – Politische Bildung für alle !
Beitrag von: Martin Mitchell am 23. Mai 2009, 13:43:22
Um so viele „Ehemalige Heimkinder“ wie möglich zu erreichen und anzusprechen ( ob diese nun Vereinsmitglieder sind, oder nicht ) setze ich dies jetzt einfach auch mal hier ins CHEFDUZEN.DE-Forum rein ( denn leider ließt ja nicht jeder immer überall im Netz ).

Unzensierte Geschichtsaufarbeitung – Politische Bildung für alle !
( „für alle“ die bereit sind zuzuhören und dieser Geschichtsaufarbeitung ihre Aufmerksamkeit zu schenken )

Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

Nach meinerseitiger Kontaktaufnahme mit ihm am Tage zuvor mit Bitte um Erlaubnis zur uneingeschränkten meinerseitigen Weiterveröffentlichung seiner Vorträge, teilte mir Prof. Dr. Manfred Kappeler am 8. Mai 2009 mit:

»»»Hallo Herr Mitchell - selbstverständlich können Sie meine Vorträge ins Netz stellen. Je mehr Menschen diese Texte lesen um so besser.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Kappeler«««

ERSTENS:

»Zur zeitgeschichtlichen Einordnung der Heimerziehung« - »Vortrag in der 1. Arbeitssitzung des Runden Tisches zur Aufarbeitung der Heimerziehung der vierziger bis siebziger Jahre« - Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin am 2./3. April 2009 @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/VORTRAG-am-RUNDEN-TISCH-am-02-04-2009_-_Zur-zeitgechichtlichen-Einordnung-der-Heimerziehung.pdf ( 19seitiges Dokument ) ( jetzt auch auf meiner Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG archiviert, von wo aus dieser Link auch über http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php erreichbar ist. )

ZWEITENS:

»Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren – Kinder haben Rechte – Erinnerung und Ausblick« - Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler auf der Karlshöhe ( „Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg“ - „Diakonie Württemberg“ ) vom 14.02.2009 @ http://www.karlshoehe.de/uploads/media/M_Kappeler-Traumatisierungen.pdf ( 17seitiges Dokument ).

DRITTENS:

Fürsorgeerziehung der 1950er und 1960er Jahre
Stand und Perspektiven
der (fach-)historischen und politischen Bearbeitung
Dokumentation
des ExpertInnengesprächs
in Kooperation zwischen AFET und Universität Koblenz Landau
vom 05.03.2008
@ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2009/Expertenges-50er-60er.pdf ( 56seitiges Dokument, das auch am Ende den 11seitigen Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler vom 05.03.2008 »Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe« enhält [ Seite 45-56 ]. )

( Diese sehr umfangreichen wissenschaftlichen Texte müssen sehr, sehr genau studiert werden, um auch die paar Tippfehler, fehlende Worte und inkorrekte Worte, die diese Texte enthalten zu bemerken und diese Flüchtigkeitsfehler beim Lesen dementsprechend wahrzunehmen und zu berücksichtigen ! [ sonst kann man nämlich leicht etwas missverstehen ]. )
___________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.


Titel: Wenn die Kirche zur Hölle wird: 100000facher Missbrauch in Deutschland !
Beitrag von: Martin Mitchell am 23. Mai 2009, 14:03:27
Gestern schrieb ich folgenden Leserbrief an HNA online:

»»» Meine Damen und Herren !

Betreffend Ihrem Artikel vom 21.05.2009 in Hessische/Niedersächsische AllgemeineHNA online

Wenn die Kirche zur Hölle wird: Tausendfacher Missbrauch in Irland

@ http://www.hna.de//politikstart/00_20090521163000_Wenn_die_Kirche_zur_Hoelle_wird_Tausendfacher_.html

Sie bitten die Leserschaft am Ende Ihres Artikels

»Sie kennen einen besonderen Link zu diesem Thema? Mailen Sie uns an«

Ich kenne mehrere Links zu diesem Thema, aber diese Links beziehen sich weitgehend und weitestgehend auf Deutschland und darauf wie es diesbetreffend in Westdeutschland aussah zwischen 1945 und 1985 und darauf was Deutschland jetzt diesbetreffend unternimmt und auch darauf was Deutschland weiterhin verfehlt diesbetreffend zu unternehmen.

Einige dieser diesbetreffenden Links sind:

www.heimkinderopfer.blogspot.com

www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org

Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim @ http://www.gewalt-im-jhh.de

Alle über die letzten sechs Jahre von mir gesammelten diesbetreffenden Links, sind, und Beweismaterial zu diesem Thema, ist, hier zusammengefaßt: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Web-Links.html

Spezifisch zu Irland gibt es auch ein paar Links, zum Beispiel:

Child abuse: German parliamentary delegation visiting the Irish Parliament on 07.10.2003 @ http://www.care-leavers-survivors.org/Visit_of_German_parliamentary_delegation_to_Parliament_of_Ireland_-_07.10.2004.html

Irish child abuse in institutional care mirrored exactly in West-Germany @ http://www.care-leavers-survivors.org/Suffer_the_Little_Children_-_Church_institutions_and_reform_schools_for_boys_and_girls_-_The_myths_spread_by_the_Church_laid_bare_and_permanently_demolished.html

Eine Empfangsbestätigung Ihrerseits dieser meiner Hinweise an Sie wäre mir sehr angenehm.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Lande Down Under.

Martin Mitchell ( „Ehemaliges Heimkind“ – deutsches Heimkind – Jg. 1946 ) ( ausgewandert 1964 )


Eine alternative Überschrift zu einem ungefähr gleichlautenden Artikel könnte lauten

Politik

Wenn die Kirche zur Hölle wird: hunderttausendfacher Missbrauch in Deutschland

und der Artikel sich wie folgt fortsetzen

Berlin. Die Kinder und Jugendlichen durchlebten die Hölle unter dem Dach der Kirchen. Wo Priester, Nonnen und Mönche, und Diakone und Diakonissen im Namen Jesu ihre kleinen hilflosen Schützlinge und größeren Schutzbefohlenen erziehen und betreuen sollten, waren Schläge und Vergewaltigungen der Jungen sowie auch der Mädchen an der Tagesordnung.

Ein Regime aus Angst, Gewalt, Terror und Demütigungen herrschte versteckt hinter den Mauern von Heimen, Schulen und Erziehungseinrichtungen der beiden großen Kirchen. Aber auch in einigen staatlichen Einrichtungen war es nicht anders; und auch unentlohnte Zwangsarbeit für namhafte Firmen in Industrie und in der Herstellung von Konsumgütern gehörte in vielen kirchlichen und staatlichen Einrichtungen mit dazu.

Flächendeckend, systematisch und jahrzehntelang. Zwar waren Übergriffe schon länger bekannt, das ganze Ausmaß der Abgründe aus der Zeit zwischen den mitt40er und mitt80er Jahren kam jedoch erst jetzt durch einen Bericht der »Kleinen Wahrheitskommission« unter Vorsitz von Antje Vollmer ans Licht, die zwei Jahre lang ermittelt hatte.

Hunderttausendfach wurden Kinder geschlagen, getreten, kahlgeschoren, mit Feuer oder Wasser gequält, vergewaltigt und gezwangsarbeitet. Sie hatten Nummern statt Namen und manchmal einen solchen Hunger, dass sie in den Abfällen nach etwas Essbarem suchten.

Die Kinder und Jugendlichen wurden wie Verurteilte oder Sklaven behandelt, wie aus dem 35000 Seiten dicken Bericht hervorgeht. 18000 Peiniger in mehr als 3500 Einrichtungen wurden ausfindig gemacht. Laut Bericht hat der Staat versagt, weil er zu lasch kontrollierte oder die Augen vor den Beweisen für die Übergriffe verschloss. «««
___________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.


Titel: Mißhandlungen, Mißbrauch, Zwangsarbeit und durchgängige Demütigungen
Beitrag von: Martin Mitchell am 23. Mai 2009, 14:20:19
Mißhandlungen, Mißbrauch, Zwangsarbeit und durchgängige Demütigungen auch in deutschen Heimen ! - jahrzehntelang anhaltend !

Dierk Schaefers Blog

Kindesmißhandlungen in Irland – und in Deutschland?

In Deutschland tagt zur Zeit, auf zwei Jahre angesetzt, das Gremium »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« »Kleine Wahrheitskommission« unter Vorsitz der Grünen-Politikerin  Antje Vollmer. Es geht in diesem deutschen »Board of Inquiry« um dasselbe Thema.

Was bedeutet der irische Bericht für die deutschen Verhältnisse?

Weiter lesen in Dierk Schaefers Blog: Mißhandlungen, Mißbrauch, Zwangsarbeit und durchgängige Demütigungen (http://dierkschaefer.wordpress.com/2009/05/22/kindesmishandlungen-in-irland-%E2%80%93-und-in-deutschland/) [ dies ist ein direkter Link zu Dierk Schafers Blog ]

Siehe auch meinen eigenen Blog zu diesem Thema: „ Ehemalige HeimkinderBlog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM @ www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com)
___________________________________________________________________________________

My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.


Titel: Re: Heimkinder....
Beitrag von: admin am 23. Mai 2009, 16:59:11
na ja, es verwundert mich nicht, dass auf diese art berichte keiner reagiert. ich habe selten sowas anstrengendes und einseitig gefärbtes gelesen.
versuche es doch einfach mal einfach.

Solange Martin Mitchell bei chefduzen.de postet, beobachte ich ein Cyberstalking gegen ihn. Es gibt Anti-Martin Mitchell Hompages, deren schwerster Vorwurf ist, er wäre auf Geld aus. Welch ein Vergehen soll das denn sein eine symbolische Wiedergutmachung einzufordern für erlittenes Unrecht? Und wie albern ist der immer wiederkehrende Vorwurf gegen M.M.'s Art Textpassagen farbig hervorzuheben ("Augenkrebs")? Wer ein solches Lay-Out nicht mag, braucht diese Artikel nicht zu lesen. Ich bitte darum diese plumpen Beleidigungen hier zu unterlassen.

An dem unmenschlichen Alltag in kirchlich geführten Kinder- und Jugendheimen in Nachkriegs-Deutschland gibt es keinen Zweifel.
Zitat
einseitig gefärbtes
J´acusse, erwartest du ein Forum für die Täter?


Titel: Re: Heimkinder/Heimerziehung - POLITISCHE BILDUNG DIREKT ZUM THEMA
Beitrag von: Martin Mitchell am 28. Mai 2009, 13:14:15
.
POLITISCHE BILDUNG DIREKT ZUM THEMA – Kindererziehung / Heimerziehung

[ Ziemlich langer Artikel ] @ http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Bildung-Kinder;art122,2805506

[ hier nur ein kurzer Auszug ]

»»» DER TAGESSPIEGEL - Deutschland

POLITIK | DEUTSCHLAND

KINDHEIT

Bullerbü lag nie in Deutschland

60 Jahre Bundesrepublik, 60 Jahre Demokratie, doch noch immer ist dieses Land latent kinderfeindlich. Es ist an der Zeit, Gerechtigkeit für Kinder zu fordern

Von Parvin Sadigh (http://www.tagesspiegel.de/autor/?autor=Von+Parvin+Sadigh)

24.5.2009 11:20 Uhr

BERLIN – Deutschland ist ein ungerechtes Land. [ .......... ]

[ .......... ]

Nein, Bullerbü lag nicht in Deutschland. Man braucht nur einen Blick auf die Berichte ehemaliger Heimkinder der damals frischen Demokratie zu werfen, um das zu begreifen. Ihr Schicksal wird erst jetzt an einem Runden Tisch aufgearbeitet. Körperliche Arbeit, Prügel und Liebesentzug - darin sah man wirkungsvolle Erziehungsmethoden. Manche Kinder, Waisen oder Kinder von Alleinerziehenden oder Prostituierten, wurden in den Heimen aufs Grausamste misshandelt und ausgebeutet. Andere sind "nur" schrecklich einsam gewesen.

Die Erzieher lernten unwissentlich noch die NS-Methoden ihrer Chefs. Der Erziehungswissenschaftler Wolfram Schäfer sagt: "Bis in die sechziger Jahre waren wissenschaftliche Positionen und Meinungen vertreten und einflussreich, die Heimkinder als "sozialbiologisch unterwertiges Menschenmaterial" bezeichneten."

Doch auch die Ratgeber, die sich an die intakten Familien wandten, verbreiteten noch bis in die achtziger Jahre hinein Kriegsszenarien als maßgeblich für die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Johanna Haarer hieß eine NS-Autorin, die werdende Mütter eindrücklich vor dem Schlachtfeld Geburt und vor den kleinen Tyrannen warnte, die zwangsläufig heranwüchsen, würde man auf ihre Bedürfnisse liebevoll reagieren. Haarers Werk wurde in der neu entstandenen demokratischen Bundesrepublik immer wieder aufgelegt, wenn man auch den "Führer" herausredigierte.

[ .......... ] «««


POLITISCHE BILDUNG DIREKT ZUM THEMA – Kindererziehung / Heimerziehung

fortgesetzt ....... Nur für Erwachsene ! ....... For Adults Only ! ....... XXXX-rated !

[ Sehr, sehr langer Artikel ] @ http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30378/1.html

»»» Wozu das Zölibat taugt?

Tom Appleton 23.05.2009

Die Antwort ist einfach. Zum Kinder.......

Zehntausende Kinder in Irland sind sexuell, körperlich und emotional missbraucht worden - von Nonnen, Pfarrern (d.h: von katholischen "Priestern") und anderem Personal der (katholischen) Kirche. Und das über Jahrzehnte hinweg. Jeweils in Internaten, Schulen und Wohnheimen, die in erster Linie für die Kinder der Armen, für die Verwundbaren und Unerwünschten hätten Sorge tragen sollen. Das erfährt man aus einem 2.600-Seiten-Report (http://www.childabusecommission.com/rpt/), der soeben in Dublin erschienen ist.

[ .......... ] «««

MEHR @ http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30378/1.html


POLITISCHE BILDUNG DIREKT ZUM THEMA – Kindererziehung / Heimerziehung ( »Runder Tisch Heimerzieung in den 50er und 60 Jahren« )

hpdHumanistischer Pressedienst ( 25.05.2009 ) - »Kindesmisshandlungen in Irland. Und Deutschland?«

IRLAND / BAD BOLL. (ds) Anlässlich der Veröffentlichung des Berichts der Regierungskommission über die Zustände in irischen Kinderheimen fragt sich der evangelische Pfarrer Dierk Schäfer, ob sich diese Berichte auf Deutschland übertragen lassen und welche Konsequenzen das hätte.

Ein Kommentar von Dierk Schäfer

@ http://hpd.de/node/7088
________________________________________________________________

"All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing." Edmund Burk


Titel: HEIMKINDER - Stellungnahme des Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. Juni 2009, 11:36:19
Stellungnahme des Verein ehemaliger Heimkinder e.V. zu dem Untersuchungsbericht über Kindesmißhandlungen in Irland

[ Freitag, 29. Mai 2009 ]

Am vergangenen Mittwoch [ 27. Mai 2009 ] hat die irische Kommission zur Untersuchung von Kindesmißbrauch in katholischen Schulen unter Vorsitz von Sean Ryan seinen 2500-seitigen Untersuchungsbericht veröffentlicht.

Die irische Untersuchungskommission berichtet von willkürlichen und exzessiven Bestrafungen, einem Klima der Angst und fehlender staatlicher Aufsicht.

Hierin erkennt die amtierende Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder Monika Tschapek-Güntner Parallelen zu den Geschehnissen in deutschen Heimen in der Nachkriegszeit, die derzeitig von dem Runden Tisch Heimerziehung unter Vorsitz von der Bundestagsvizepräsidentin a.D. Antje Vollmer untersucht werden: „Die Feststellungen der irischen Untersuchungskommission entsprechen dem Wesen nach dem, was uns am Runden Tisch und in unserer täglichen Arbeit von Betroffenen berichtet wurde. Auch in deutschen Heimen waren systematische Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Gewalt bis hin zum sexuellen Missbrauch an der Tagesordnung.“

Unverständnis äussert Tschapek-Güntner insoweit gegenüber dem zögerlichen Verhalten, welches Staat und Kirche bei der Bewältigung der Folgen an den Tag legen: „Eine ergebnisoffene Arbeit des Runden Tisches, wie von Frau Dr. Vollmer in der konstituierenden Sitzung des Runden Tisches angekündigt ist fehl am Platze. Der Deutsche Bundestag hat in seinem Beschluss vom 04.12.08 das Unrecht nicht nur erkannt, sondern auch anerkannt. Der Runde Tisch sollte sich daher verstärkt mit der Bewältigung des Unrechts befassen und weniger mit bereits seit langem bekannten Fakten“, so Tschapek-Güntner.

An dieser Kritik ändert auch die jüngste Äusserung des Diakonie-Präsidenten Klaus-Dieter Kottnik nichts, wonach man am Runden Tisch Ende Juni [ 2009 ] erste Vorschläge für eine Wiedergutmachung präsentieren wolle. „Schon 2006 haben die Kirchen angekündigt, mit uns in einen Dialog über die Folgen der Heimerziehung einzutreten. Direkte Verhandlungen hat es nie gegeben. Wir begegnen der Äusserung von Kottnik [ vom 15.05.2009 ] daher mit gehöriger Skepsis. Was soll man auch von einem ausschließlich öffentlich kommunizierten Angebot halten, wenn die Vertreter der Diakonie gleichzeitig Verhandlungen am Runden Tisch mit den Rechtsvertretern der Opfer ablehnen“ gibt Rechtsanwalt Gerrit Wilmans zu Bedenken, der den Verein ehemaliger Heimkinder vertritt. Dem schliesst sich Tschapek-Güntner an: „Der erste Schritt, den wir von Staat und Kirche erwarten, ist, dass man wie in Irland oder Kanada mit uns auf Augenhöhe verhandelt und nicht erneut versucht, uns fertige Konzepte aufzunötigen.“

Für weitere Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Frau Monika Tschapek-Güntner ( Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ), Sandwelle 10, 59494 Soest, Tel: 02921 13608; Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Sierichstr. 32, 22301 Hamburg, Tel: 040 65055179

QUELLE: http://www.veh-ev.org/2.html und http://pressemitteilung.ws/user/23579

Gepostet HIER im CHEFDUZEN.DE-Forum von "Dem Australier" / "The Australian"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.


Titel: HEIMKINDER-VEREIN - Vorstand – Neuer Vorstand ! – Neuer Vereinsvorstand !
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. Juni 2009, 12:17:11
„Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ – Der Vereinsvorstand und das Vereinskabinet sind jetzt ( seit dem 30.05.2009 ) wie folgt besetzt.

[ VorstandNeuer Vorstand !Neuer Vereinsvorstand ! ]

1. Vorsitzende: Frau Monika Tschapek-Güntner

2. Vorsitzender: Herr Heinz-Jürgen Overfeld

Kassier: Herr Horst Otto

Schriftführerin: Frau Heidi Dettinger

1. Beisitzerin: Frau Brigitte Diederich

2. Beisitzer: Dirk Friedrich

Für alle weiteren Details – einschließlich der jeweiligen Kontaktdetails für jede Person – siehe www.veh-ev.org/index.html (http://www.veh-ev.org/index.html) ( bitte dort ein bißchen runter scrollen ! ).

Wir gratulieren zur Wahl, bzw. Bestätigung und wünschen uns von dem neuen Wind besonders ergebnisreiche Erfolge !

Die Schirmherrin des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« Grünen-Politikerin Dr. Antje Vollmer, den sie eine »Kleine Wahrheitskommission« benannt hat, und der von der »Großen Koalition« ( bestehend aus CDU und SPD ) als eine Art deutsches »Board of Inquiry« eingerichtet wurde, das jetzt die damaligen Missstände in der Heimerziehung ‚aufarbeiten‘ soll, sowie auch die Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypries, MdB ( SPD ), die als zuständige Ministerin die Kontrollfunktion über dieses »Gremien« inne hält, sind auch sofort von diesen demokratischen Neuwahlen ( auf der Mitgliederversammlung am Pfingstwochenende in Mainz: 30.05.2009 ) MEHRFACH, auch von mir aus Australien per Email, unterrichtet worden, damit auch sie sich bis zur nächsten Anhörung am »Runden Tisch« in Berlin, die für den 15. und 16. Juni 2009 festgelegt ist, darauf einrichten können und ihre Verfahrensprozedur den geänderten Gegebenheiten und Umständen anpassen können.

Gepostet HIER im CHEFDUZEN.DE-Forum von "Dem Australier" / "The Australian"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.



Titel: Ehemalige Heimkinder als „Kriminalitätsopfer“, und ihre Rechte
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. Juni 2009, 13:36:09
Die Rechte der „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ der nachkriegsdeutschen Heimerziehung ( Westdeutschland ) – „Misshandlung Schutzbefohlener“ / „Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung“ / „multipel schwere Körperverletzung“

Niemand mehr würde versuchen zu leugnen, daß irische Heimkinderopfer von institutionellen Misshandlungen „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ waren und sind.

Gleichfalls kann niemand guten Gewissens leugnen, daß deutsche Heimkinderopfer von institutionellen Misshandlungen ebenso „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ waren und sind, und daß es noch viel mehr solcher damaligen Opfer in Deutschland gibt als in Irland festgestellt wurden.

In Irland haben diese „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ Rechte, die ihnen niemand absprechen kann.

In Deutschland haben diese „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ ebenso Rechte, die ihnen niemand absprechen kann. Und doch versucht man in Deutschland diesen „Kriminalitätsopfern“ „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ ihre Rechte abzusprechen – und die Täter und Täterorganisation und ihre Juristen wirken in dieser „Rechtsbeugung“ aktiv mit.

In Irland wurde diesbetreffend vom Irischen Parlament eine „Untersuchungskommission“ mit transparenten Verfahrensrichtlienen eingerichtet, die Anhörungen waren weitestgehend öffentlich, Opfer hatten juristischen Beistand ihrer eigenen Wahl bei ihrer Seite wärend der Anhörungen und uneditierte Protokolle der Verhandlungen standen immer und durchgehend sofort zur Verfügung.

In Deutschland wurde diesbetreffend einstimmig vom Deutschen Bundestag ein »Runder Tisch« empfohlen. Die Bundesregierung, d.h. die »Große Koalition« ( bestehend aus CDU und SPD ) richtete daraufhin eine geschlossene der Öffentlichkeit unzugängliche, beschränkte »Kleine Warheitskommission« ein – die sie »Runder Tisch Heimerziehung in den  50er und 60er Jahren« nennt, in der bei Anhörungen die „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ keinen juristischen Beistand bei ihrer Seite haben dürfen, wo Anhörungen hinter verschlossenen Türen stattfinden, die Teilnehmer zum Schweigen verpflichtet sind ( d.h. auch zum Schweigen gegenüber ihren eigenen und gegenüber Vereins- und Opferanwälten verpflichtet sind ! ) und Protokolle geheim gehalten werden.

War das was der Deutsche Bundestag sich gewünscht hatte, als er am 4. Dezember 2008 seine Empfehlungen aussprach ? – War das was der Petitionsausschuss vorausgesehen hatte ?

Vergleiche mit diesenZuständen“ ( sprich „diesem Skandal“ and „dieser Scharade“ ) am »Runder Tisch Heimerziehung« / »Kleine Wahrheitskommission« / »Board of Inquiry« in Deutschland die Empfehlungen und den Eigenlob der jetzigen Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypries, MdB ( SPD ), in einer Rede ihrerseits, vom 20.03.2008, zum »Tag des Kriminalitätsopfers am 22. März 2008«, die bei Schattenblick @ http://www.schattenblick.de/infopool/recht/fakten/rfstr330.html wiedergeben ist und sich, u.a., „Rechte der Kriminalitätsopfer“ betitelt.

Warum setzt sich die dafür zuständige momentan noch Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypries, MdB ( SPD ), eigentlich nicht für die Rechte der „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ der nachkriegsdeutschen Heimerziehung ein und gibt diesbetreffende notwendige Anweisungen für transparentes, demokratisches, juristisch korrektes und international akzeptables Handeln in diesen Angelegenheiten ?

Oder setzt ihr Handeln für die Opfer nur und erst dann ein wenn Täter und Täterorganisation hunderprozentig identifiziert, strafrechtlich belangt und verurteilt worden sind ?

fragt "Der Australier" / "The Australian"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.



Titel: »Heimkinder fordern 25 Milliarden Entschädigung« - zu Recht !
Beitrag von: Martin Mitchell am 02. Juni 2009, 17:38:04
.
Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

Vereinsmitglieder, sowie auch Nichtmitglieder.

Bitte vergeßt nicht nur den vollständigen Artikel »Heimkinder fordern 25 Milliarden Entschädigung« vom 2. Juni 2009 vom hpd - Humanistischer Pressedienst in der Rubrik POLITIK unter „Menschenrechtsverletzungen“ @ http://hpd.de/node/7135 Euch genau durchzulesen, aber auch die als pdf-ANLAGE beigelegten rechtlichen Forderungen desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ @ http://hpd.de/files/Antrag_VEH.pdf genau zu studieren.

Die Aufführung dieser rechtlichen Forderungen desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“, insgesamt, decken sich übrigens auch, mit den Ausführungen der von SPIEGEL-Journalist Peter Wensierski geschilderten seiner Meinung nach zu Recht von ehemaligen Heimkindern gestellten Forderungen, wie er sie schon am 17. Februar 2009 in einem Interview mit KOBINET-NACHRICHTEN detailiert hat ( ohne derzeit jedoch selbst eine Entschädigungssumme zu nennen ). Dieses Interview mit Peter Wensierski ist @ http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,20246/ticket,g_a_s_t zu finden ( Auf manchen Computer-Bildschirmen wird diese Seite auf den ersten Blick leer erscheinen. Dem ist aber nicht so. Es kommt auf Deine Bildschirmauflösung an. Bitte dort runter scrollen ! ).

Und siehe übrigens auch die Stiftungsvorschläge formuliert und examiniert von Rechtsanwältin und Grünen-Politikerin Renate Künast, MdB, vom 29.02.2008, wiedergegeben, u.a., auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ZEITSCHRIFT-FUER-RECHTSPOLITIK-29-02-2008_-_Entschaedigung-fuer-ehemalige-Heimkinder_-_von-Rechtsanwaeltin-Renate-Kuenast-MdB_-_Fraktionsvorsitzende-der-GRUENEN.html

Heute, Dienstag, 2. Juni 2009, auch als Rundschreiben an viele hunderte von Personen versandt von "Dem Australier" / "The Australian"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.


Titel: Weitere berechtigte Forderung des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“
Beitrag von: Martin Mitchell am 03. Juni 2009, 14:34:23
.
Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

Vereinsmitglieder, sowie auch Nichtmitglieder.

Nirgens ist bisher berichtet worden: Weitere berechtigte Forderung des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“

Eine dieser Forderungen und Bemühungen ist es, daß man aus einem der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, wo in „Erziehungseinrichtungen“ genau dasselbe geschehen ist wie in Deutschland, Irland, irische Heimkinderopfer zur nächsten Sitzung des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« am 15./16. Juni 2009 nach Berlin einlade, zu der Zeit wenn sich der »Runde Tisch«, u.a., mit „Entschädigungsfragen“ befassen will, damit diese irischen Heimkinderopfer von all IHREN diesbetreffenden Erfahrungen berichten können.

»»» Pressemitteilung des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( 02.06.2009 )

Heimkinder fordern 25 Mrd. EUR Entschädigungsfonds

Auf seiner Mitgliederversammlung am Pfingstwochenende [ 30./31.05.2009 ] hat der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zentrale Beschlüsse zur Entschädigung der in staatlichen und konfessionellen Heimen misshandelten Heimkinder gefasst.

Mit breiter Mehrheit verabschiedete die Mitgliederversammlung einen Antrag des Vorstandes, in welchem neben der Anerkennung der Misshandlungen als systematische Menschenrechtsverletzung, einem rentenversicherungsrechtlichen Ausgleich für nichtversicherte erzwungene Arbeit und die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Traumabehandlung auch die Einrichtung eines Entschädigungsfonds von mindestens 25 Milliarden Euro gefordert wird.

Zur Höhe der Entschädigungsforderung führt Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, der den Verein in der Entschädigungsfrage vertritt, aus: „Auch wenn die Forderung auf den ersten Blick hoch erscheint, so ist sie angesichts der großen Zahl der Betroffenen und der Schwere des erlittenen Unrechts, welches ganze Biografien zerstört hat, maßvoll. Auch im internationalen Vergleich liegt die Forderung bezogen auf den Einzelfall absolut im Schnitt.“

Hierzu ergänzt Monika Tschapek-Güntner, die frisch gewählte Erste Vorsitzende des Vereins: „Es darf keinen Unterschied machen, ob die grausamen Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen in Irland, Kanada oder Deutschland stattgefunden haben. Jede dieser Taten ist eines zivilisierten Staates unwürdig und ist gleichermaßen zu entschädigen, unabhängig davon, wo sie geschehen sind.“ Daher habe man auch den Kontakt zu den irischen Betroffenen gesucht und bemühe sich, dass diese zur nächsten Sitzung des Runden Tisches eingeladen werden, um von ihren Erfahrungen zu berichten.

Die Beschlussfassung erfolgte nicht zuletzt mit Blick auf die nächste Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung unter Vorsitz von Frau Dr. Antje Vollmer am 15./16.06.09 in Berlin, auf welcher sich die Teilnehmer erstmals mit der Frage der Entschädigung befassen wollen.

„Mit dem klaren Votum der Mitgliederversammlung haben wir ein deutliches Zeichen in Richtung Runder Tisch gesetzt und erwarten nunmehr, dass am Runden Tisch mit uns und unseren Anwälten auf dieser Grundlage in ernsthafte Verhandlungen über die Entschädigung ehemaliger Heimkinder eingetreten wird.“ so Tschapek-Güntner.

Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Sierichstr. 32, 22301 Hamburg, Tel: 040 65055179
Monika Tschapek-Güntner, Sandwelle 10, 59494 Soest, Tel: 02921 13608

QUELLE: Das Original dieses Dokuments ist hier zu finden @ http://hpd.de/files/PMVEH0609.pdf (http://hpd.de/files/PMVEH0609.pdf) «««

Dieses Dokument wird auch auf vielen weiteren Internetplattformen von mir gepostet werden, eingeschlossen @ www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com)

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
_________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.



Titel: HEIMKINDERN fordern ihr Recht JETZT - nicht erst wenn sie verstorben sind !
Beitrag von: Martin Mitchell am 28. Juni 2009, 03:16:51
.
U.a., sollte das Bundesdeutsche Parlament nicht sein Wächteramt ausüben und hier für Transparenz sorgen ?

Dierk Schäfer will Transparenz und einen Fonds - und zwar SOFORT ! - Ist das zu viel verlangt ?

HEIMKINDER selbst fordern ihr Recht JETZT - nicht erst wenn sie verstorben sind !

Ab Samstag dem 27. Juni 2009 um 23.15 Uhr MESZ, will der evangelische Pfarrer und Diplom-Psychologe und Diplom-Theologe Dierk Schäfer ( als Psychologe und evangelischer Theologe mit langjähriger und vielfältiger Berufs- und Lebenserfahrung ) diese seine neuste öffentliche Stellungnahme zu der „Heimkinderproblematik“ und zum »unter Schirmherrschafft der evangelischen Theologin, Grünen-Politikerin und ehemaligen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Dr. Antje Vollmer ) weitestgehend veröffentlicht und verbreitet sehen.

Deshalb setze ich dies jetzt – kommentarlos – auch HIER ins CHEFDUZEN.DE-Forum rein.

Dierk Schäfer hat das Wort:

»»» „Begangenes Unrecht und Verletzungen der Menschenwürde während der Zeit Ihres Heimaufenthaltes bedauern wir zutiefst.“ So heißt es in einem mir in Kopie vorliegenden Schreiben des Stephansstiftes/Hannover vom April dieses Jahres [ 2009 ]. Dieses Bedauern ist nicht nur als solches zu begrüßen. Es eröffnet zudem endlich die Ebene, auf der das Unrecht an den ehemaligen Heimkindern zu verorten ist. Verletzungen der Menschenwürde sind Menschenrechtsverletzungen, die, soweit ich weiß, nicht verjähren. Es wird also um einzelne Delikte gehen müssen, auch wenn [ der Erziehungswissenschaftler / Pädagogikprofessor ] Prof. Kappeler recht hat mit seinem Resümee im Frontal-21-Interview: „Das Schlimmste ist die systematische Demütigung, die die Kinder und Jugendlichen erfahren mussten, mit Folgen für das ganze Leben. Die ständige Ansprache: Du bist nichts wert; Dir kann man nicht glauben; Du wirst es sowieso nicht schaffen; Du bist ein Versager; Du bist verwahrlost; Du bist ein Kind der Sünde, die den Alltag der Kinder bestimmten – das ist furchtbar. Da fehlen mir manchmal die Worte. So systematisch und ununterbrochen gedemütigt zu werden, wo man dann eigentlich nur noch im Widerstand und in der Rebellion seinen Selbstwert oder sein Selbstbewusstsein entwickeln kann, und dann dafür aber extrem bestraft wird, das ist einfach das Schreckliche. Man kann über viele einzelne dieser Dinge reden, aber das Schreckliche ist die Gesamtheit dieser Erfahrungen, und der konnte sich kaum ein Kind entziehen.“ http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,7227519,00.html [ vom 22.04.2008 ]

Die Gesamtheit dieser Erfahrungen ist Seelenmord. Die Einzelheiten sind in vielen Fällen nachweisbare Menschenrechtsverletzungen. Wenn wir nun soweit sind, daß selbst Nachfolgeorganisationen der damaligen Heime Menschenrechtsverletzungen zugeben, dann fragt sich, welche Aufgabe der Runde Tisch [ in Berlin ] noch wahrnehmen will und kann. Hat er nicht doch, gegen die erklärte Absicht, Tribunalcharakter? Wird er seine Erkenntnisse über konkrete Menschenrechtsverletzungen direkt der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaft weiterleiten? Da der Runde Tisch [ in Berlin ] keine Station auf dem Rechtsweg ist, dieser aber erschöpft sein muß, bevor sich ehemalige Heimkinder an den Europäischen Gerichtshof wenden können, ist es dringend an der Zeit, daß er seine Funktion an die neuen Erkenntnisse anpaßt, bevor fahrlässig die Lebenszeit der ehemaligen Heimkinder vertan wird. Oder soll man den ehemaligen Heimkindern raten, umgehend den Rechtsweg zu wählen, wenn vom Runden Tisch [ in Berlin ] materialiter nichts zu erwarten ist? Bisher sind ja nicht einmal Entschädigungsfonds für Zwangsarbeit oder für Therapieerfordernisse öffentlich anvisiert, geschweige denn Schmerzensgeld oder Opferrenten.

Der Runde Tisch [ in Berlin ] sollte sich zur Sonderstaatsanwaltschaft mausern, sonst ist, fürchte ich, der Geldaufwand für diese Einrichtung nicht mehr zu rechtfertigen. Oder?

Vielleicht stehen die Alternativen ja im nichtveröffentlichten Teil der Protokolle des Runden Tisches [ in Berlin ] Dann raus mit der Sprache! «««

Gepostet HIER von "Dem Australier" / "The Australian"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.
____________________________________________________________________________________

Nachträglicher VERMERK: ( Whilst you were sleeping ) Übernacht vom 27. zum 28. Juni 2009 hat "Der 'böse' Australier" folgende [ siehe oben ] Bekanntgebung an mindestens 20 verschiedenen Stellen ins Netz gestellt, besonders auch dort ins Netz gestellt, wo sich die zwei Duzend Störer, Streithälse und ziellos Herumirrenden ( die kein juristisches Wissen und Verständnis haben und keinen fachanwaltlichen Rat bereit sind anzunehmen ! ) aufhalten.


Titel: Gesetze & Verwaltungsvorschriften re dem »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« IN BERLIN
Beitrag von: Martin Mitchell am 21. Juli 2009, 15:27:33
.
Der aneckende, anstößige »Runde Tisch Heimerziehung« in Berlin richtet sich nach welchem Gesetz und welchen Verwaltungsrichtlinien und -vorschriften ?

Re: »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« unter Schirmherrschaft der GRÜNEN-Politkerin und evangelischen Theologin Dr. Antje Vollmer.

Die hiesigen Aussagen und die dazu gehörigen Fragen sind formuliert worden in zehn Minuten, nicht von einem Juristen, sondern von einem Laien, dessen tägliche Sprache eigentlich Englisch ist, Martin Mitchell in Australien.

Jeder „Amtsträger“ und jede „Amtsträgerin“ ( "political appointee" ), „Bediensteter“ und „Bedienstete“, ohne Ausnahme, muß in „Ausübungseines / ihresAmtes“ sich genau an alle sie / ihn und seine / ihreAufgabe“ betreffenden im GESETZ und zu dem GESETZ gehörenden festgeschriebenen VERWALTUNGSRICHTLINIEN und -VORSCHRIFTEN halten. Tut sie / er das nicht, begeht er / sie, in JEDEM FALL der Zuwiderhandlung, ein „Verwaltungsdelikt“ oder auch ein „Dienstvergehen“ - manchmal auch „Amtswillkür“ oder „Amtsdelikt“ genannt ( dies sind wiederum „juristische Fragen und Verfahren und Prozesse“, deren „Ordnungsmäßigkeit“ und damit einhergehenden möglichen „Straftatbestände“ von einem Gericht, das sich aus unbefangenen Richtern zusammensetzt, überprüft und entschieden werden müssen ).

Was also ist Antje Vollmer am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin und nach welchen VERWALTUNGSRICHTLINIEN und -VORSCHRIFTENverwaltet“, „richtet“ und „entscheidet“ sie DORT, wenn sie „Entscheidungentrifft, „verwaltungsrechtliche Entscheidungentrifft ? – Was ist dieser »Runde Tisch« in Berlin und seine legale Base ( legal basis ) ? – Nach welchem GESETZ wurde dieser »Runde Tisch« / diese »Kleine Wahrheitskommision« eingerichtet und gemäß welchem GESETZ und welchen VERWALTUNGSRICHTLINIEN und -VORSCHRIFTEN wird jetzt DORTverhandelt“ / „negotiiert“ / „diskutiert“ / „ausgearbeitet“ und „entschieden“, und was sagt das GESETZ DARÜBER, und darüber wer DORT anwesend sein darf, und wer nicht ? - und DARÜBER wer DORTVersammlungsrecht“ / „Teilnahmerecht“ / „Mitspracherecht“ / „Dialogsrecht“ und „Negotiationsrecht“ hat, und wer nicht ?

Vielleicht sind folgende Erörterungen hier zum Thema „Amtsdelikt“ was Deutschland und Österreich betrifft @ http://wapedia.mobi/de/Amtsdelikt und auch zum Thema „Dienstvergehen“ was Deutschland und Österreich betrifft @ http://wapedia.mobi/de/Disziplinarrecht schon mal hilfreich für den einen oder anderen der / die sich ebenso Gedanken macht, genauso wie ich, DARÜBER und ÜBER DAS DORTIGEAGIERENam und in Zusammenhang mit dem »Runden Tisch« und über die sichtbaren und unsichtbarenProtagonisten“, die DA mitspielen und all dies betreffendeamtliche FunktionenundVerwaltingstätigkeitenausüben.

Woanders im Internet, wo ich diese „juristischen Überlegungen“ schon vorgestern ebenso gepostet hatte, hat jemand wie folgt geantwortet:

ZITAT ANFANG.

Lieber martini,

es gibt bei so einem "Runden Tisch" keine Verwaltungsvorschriften oder Gesetze, weil es kein regulärer Ausschuss der Kommune, des Landes oder des Bundes ist.
Die einzigen Vorschriften die hier greifen sollten, wäre Fairplay, Offenheit und Ehrlichkeit. Aber so etwas kann man nicht per Gesetze verordnen.

ZITAT ENDE.

Worauf ich dann, gestern, wie folgt geantwortet habe:

Lieber [ Board-User ].

Es tut mir leid, aber dieser Deiner Meinung, das gnädige Frau Dr. Antje Vollmer am und betreffend dem »Runden Tisch« in Berlin machen kann was sie will, und das man nur an ihre „Fairness“, „Offenheit“ und „Ehrlichkeit“ appellieren kann, aber diese weder von ihr noch von den anderen in dieser Funktioninvolvierten, „Amtsträgern“, „Bediensteten“ und Verwaltungsfunktionären“ gesetzlich fordern und erzwingen kann, kann ich mich nicht anschließen. Ich sehe ALL DIESE ASPEKTE ganz, ganz anders als Du. Und alles was ich hier dargelegt habe wird auch demnächst „juristisch“ und „rechtsmäßig“ entschieden werden – soviel weiß ich schon jetzt.

Grüße an alle !

Martini

Für alle JURISTISCH FUNDIERT DENKENDEN und noch logisch denkenden Betroffenen, gepostet von "Dem Australier"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
________________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.


Titel: DIE EINZIG IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ORGANISIERTE BETROFFENENVERTRETUNG
Beitrag von: Martin Mitchell am 22. Juli 2009, 16:30:21
.
DIE EINZIG IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ORGANISIERTE BETROFFENENVERTRETUNG - der »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« ( »VEHeV« ) vom »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin ausgesperrt.

Schirmherrin am »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60 Jahren« richtet sich nicht nur nach den Wünschen und geheimen Anweisungen der beiden Großkirchen und des Kapitals, der Jugendämter und Rechtsvertreter, Richter und Gerichte auf Bundes- und Länderebene zugleich, sowohl wie auch auf Kommunalebene ( die alle mehr oder weniger »Dreck am stecken haben« in dieser »HEIMKINDERPROBLEMATIK«, mit der sie jetzt alle konfrontiert sind ).

Evangelische Theologin und GRÜNEN-Politikerin, ehemalige Bundestagsvizepräsidentin, a.D., Dr.  Antje Vollmer in all Ihrer Handhabe am und in Zusammenhang mit dem »Runden Tisch« in Berlin, erhält ihre Anweisungen – und GENAUSTE Anweisungen !

1. ) direkt von Juristin und Rechtsanwältin, Bundesministerin für Justiz Brigitte Zypries, MdB ( SPD )
[ Die verantwortliche Sprecherin des Bundesjustizministeriums ist Eva Schmierer ];

( ... aber die Journalisten bestürmten die Ministerin persönlich mit pertinenten Fragen ... )

2. ) direkt von Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ursula von der Leyen ( CDU ) ( keine Abgeordnete im Parlament ! ) ( und ihrem Staatssekretär Herrmann Kues, MdB ( CDU ) )
[ Der verantwortliche Sprecher des Bundesfamilienministeriums ist Marc Kinert ];

( ... aber die Journalisten bestürmten die Ministerin persönlich mit pertinenten Fragen ... )

3. ) direkt von Jurist und Rechtsanwalt, Bundesminister für Arbeit und Soziales Olaf Scholz, MdB ( SPD )
[ Der verantwortliche Sprecher des Bundesarbeitsministeriums ist Hannes Schwarz ]

( ... aber die Journalisten bestürmten den Minister persönlich mit pertinenten Fragen ... )

All diesen und ihren jeweilgen Support-Teams gegenüber ( jetzt VIELMEHR »unter ihnen«, d.h. »in ihrer Mitte« ) sitzen Kinderpsychologe Hans-Siegfried Wiegand, Hausfrau Frau Sonja Djurovic und Obdachlosenbetreuerin Eleonore Fleth, ohne Mandat und ohne mehr als sich selbst dort zu representieren, und dann auch nichtjuristisch fundiert“, noch nicht einmal für sich selbst !

Der einzig in der Bundesrepublik Deutschland organisierte Betroffenenverein, der »Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« und seine Rechtsvertreter und Rechtsberater ( schon seit dem Jahre 2006 ! ) sind von jeglichem »DIALOG« und jeglicher »VERHANDLUNG« / jeglicher »NEGOTIATION« / jeglicher »BESPRECHUNG« ausgeschlossen, und alles was am »Runden Tisch« in Berlin »besprochen« wird, wird gegenüber IHNEN und allen »Ehemaligen Heimkindern« in Deutschland sowohl wie auch denen die verstreut sind in aller Welt, d.h. »WELTWEIT«, geheim gehalten.

Für alle JURISTISCH FUNDIERT DENKENDEN und noch logisch denkenden Betroffenen, gepostet von "Dem Australier"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
_______________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.


Titel: Re:Heimkinder....
Beitrag von: Abraxas am 22. Juli 2009, 18:17:26
aumühlsong wixhausen 1973
willst du mal die aumühl sehen faria faria ho
musst du auf das jugendamt gehen faria...
dort bekommst du dan einen schein für das landes verbrecherheim faria
bist du dan dort angwekommen faria...
kriegst du alles abgenommen faria..
kommst du in den speisesaal, eintopf gab es fast jedes mal.
Über dem schreibtisch des heimleiters einem lumpen vor dem herren war ein schild mit der inschrift
"willst du das wir, stein
dich in das haus mit baun
lass es dier gefallen stein
daß wir dich behaun"


Titel: Heimkinder in der „Aumühle Wixhausen“ seit 1899 - „Innere Mission“ / DIAKONIE
Beitrag von: Martin Mitchell am 23. Juli 2009, 08:20:43
Hallo »Abraxas«

Sicherlich war dieses „Aumühlsong Wixhausen“, das man dort sang in 1973, kein Kirchenlied, das die Innere Mission ( DIAKONIE ! ) oder das Jugendamt in Darmstadt, oder der damalige Heimleiter der „Aumühle“ selbst sich gerne anhörte. Ich nehme mal an, daß  man es nur heimlich sang unter den Zöglingen nach der Melodie von „Lustig ist das Zigeunerleben“.

Gruß aus Australien

Martin


Titel: HEIMKINDER - Strenge BRD Heimerziehung Überbleibsel aus der NS-Zeit !!!
Beitrag von: Martin Mitchell am 23. Juli 2009, 08:21:45
.
Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte unter Adolf Hitler von der Evangelischen Kirche verboten und unter Strafe gestellt ?!

Der »Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« unter der Schirmherrschaft der GRÜNEN-Politkerin und evangelischen Theologin Dr. Antje Vollmer ( die die Vertretung der „Betroffenen Vereinigung“, den „VEHeV“ und seineRechtsvertretervon allen Verhandlungen aussperrt ! ) soll sich, so wird öffentlich verkündet und überall kund getan, u.a., mit den HINTERGRÜNDEN und der UMGANGSWEISE mit »Fürsorgezöglingen« in der damaligen »Fürsorgeerziehung« ( FE ) gemäß dem »ReichsJugendwohlfahrtsgesetzt« ( RJWG ) befassen und herausfinden OB und IN WIEFERN sowohl wie WARUM »Fürsorgezöglinge« von ihren damaligen »Erziehern« MISSHANDELT und MISSBRAUCHT wurden und von vielen der damaligen »Privaten Träger« sowohl wie auch von »Kommunalen Trägern«, FÜR IHRE »ARBEITSKRAFT« AUSGEBEUTET WURDEN ( vielfach die gleichen Träger die auch heute noch in Deutschland die Kontrolle über die "Wohlfahrt", und "Wohlfahrtspflege", "Fürsorge" und "Hilfe" von Kindern und Jugendlichen haben und inne halten und diese weitestgehend vom frühsten Kindesalter an religiös und ordnungsgemäß zwangsweise ( compulsarily ! ) unterrichten und indoktrinieren tun und wollen ! ).

„Was für ein Glück für die Regierenden, daß die Menschen nicht denken.“

Die »Diakonischen Werke der Evangelischen Kirche in Deutschland«, jedoch, verbieten seit Mitte Juli 2009 jegliche Erwähnung des Namens des damaligen Reichskanzlers, Adolf Hitler, oder irgend etwas das er generell mal oder speziell mal zu diesem Thema gesagt hat oder selbst niedergeschrieben hat, oder was damals oder seither darüber niedergeschrieben und veröffentlicht worden ist. Dem kirchlichen Dekret zufolge soll und darf DARÜBER nicht gesprochen oder diskutiert werden.

Eine Zuwiderhandlung dieses kirchlichen Dekrets und Verbots wird seit Mitte Juli 2009 rigoros verfolgt und jede Zuwiderhandlung mit dem sofortigen Ausschluß aus der bürgerlichen Diskussionsgemeinschaft geandet und bestraft. Verantwortlich für diese Ahndung und Bestrafung zeichnet, u.a., insbesondere der Ober-Zensor Stephan Röger ( DIAKONIE / EKD, Berlin ).

WAS ABER, was Adolf Hitler betrifft UND WAS VON DEM was betreffend der »Fürsorgeerziehung« klar und deutlich gerade von seiner Tyranie und Diktatur hervorging und herzuleiten ist, SUCHT DIE KIRCHE JETZT ZU VERSCHWEIGEN UND ZU UNTERDRÜCKEN, und warum versucht die Kirche gerade jetzt eine Auseinandersetzung mit dieser Geschichte unter Zensur und Strafe zu stellen ?

Die Antworten DAZU sind, u.a., auch hier zu finden:

Wolfram Schäfer

Fürsorgeerziehung im Nationalsozialismus. "Bewahrung" und "erbbiologische Aussiebung" von Fürsorgezöglingen. Erweiterte Fassung eines Vortrags in der Gedenkstätte Breitenau in Guxhagen am 22.02.2000

Marburg 2000

Fürsorgeerziehung und Jugendpsychiatrie im Nationalsozialismus

Nachdem dann wenige Jahre später Rassenhygiene sozusagen zur Staatsdoktrin geworden war, wurde die Situation für viele Fürsorgezöglinge bedrohlich. Der Allgemeine Fürsorgererziehungstag ( AFET ) hatte bereits am 26. Juli 1933 dem Deutschen Gemeindetag »Leitgedanken zur Gestaltung der Fürsorgeerziehung (FE)« zugesandt, worin es unmissverständlich hieß: »Die Fürsorgeerziehung ( FE ) als staatliche Ersatzerziehung hat sich ihrem Wesen und Charakter nach der Zielsetzung des Führers Adolf Hitler für den nationalsozialistischen Staat und für seine Erziehungsgrundsätze einzufügen.« ( BA, R 36, Nr. 1953 )

»Bewahrung« und »Aussonderung« aus der FE [ »Fürsorgeerziehung« ]

Das von zahlreichen Wissenschaftlern und Praktikern aus Polizei, Fürsorge und Justiz geforderte Bewahrungsgesetz kam [ unter den Nationalsozialisten ] nicht zustande, auch ein geplantes »Gesetz über die Behandlung Gemeinschaftsfremder« trat nicht mehr in Kraft. Die als »unerziehbar« definierten Fürsorgezöglinge wurden im Vorgriff auf eine ausstehende gesetzliche Lösung allerdings schon innerhalb der FE ausgegrenzt, eine Praxis, die die FE-Behörden »Bewahrung innerhalb der Fürsorgeerziehung« nannten ( Kuhlmann, 1989, S. 143 ff. ). Zu diesem Zwecke richtete beispielsweise die rheinische FE-Behörde bereits 1934 besondere »Bewahrungsstationen« ein, die sich außerhalb der FE-Heime befanden ( Bewahrung, 1934, S. 314 ).

Um zu verhindern, dass, wie es das RJWG [ »Reichsjugendwohlfahrtsgesetzt« ] vorsah, Fürsorgezöglinge auch ohne das Eintreten eines »Erziehungserfolgs« mit dem 19. Lebensjahr entlassen werden mussten, schaltete sich Hitler persönlich ein. Der Führer wünsche, so schrieb Reichsleiter Bormann am 30. August 1941 an Reichsminister Lammers, dass »solche minderwertigen Subjekte nicht erst aus der Fürsorgeerziehung entlassen, sondern sofort in ein Konzentrationslager auf Lebenszeit überführt werden« ( BA, R 43 II, Nr. 520 c, Bl. 27 – 28 ).

Während der Wunsch Hitlers eine gesetzliche Bewahrungsregelung für die Gruppe der zu entlassenden Fürsorgezöglinge obsolet gemacht hatte, war schon ein Jahr zuvor eine Bewahrungslösung für minderjährige »unerziehbare« Jugendliche in der Kompetenz der Polizei aufgebaut worden. Seit Mitte August 1940 war in Moringen ein Jugendschutzlager für Jungen in Betrieb genommen worden, das nach den Vorstellungen des Reichssicherheitshauptamts Elemente des Strafvollzugs, der vorbeugenden Verbrechensbekämpfung und der FE in sich vereinigen sollte.

Die »Konzentrationslager der Schwersterziehbarkeit«, wie Mönkemöller 1926 geschrieben hatte, waren in Moringen und im Jugendschutzlager Uckermark (1942 für Mädchen) in radikalisierter Form verwirklicht worden. Für Moringen sind 1386 Einweisungen nachgewiesen, mindestens 89 Jugendliche sind dort zu Tode gekommen ( Neugebauer, 1997, S. 36 ). 1200 weibliche Jugendliche und junge Frauen wurden in Uckermark gefangen gehalten ( Merten/Limbächer, 2000, S. 22 ). In beiden »Jugendschutzlagern« wurden umfangreiche »kriminalbiologische Untersuchungen« durchgeführt, für die der Jugendpsychiater und »Zigeuner«-Forscher Robert Ritter verantwortlich war. Sein Anliegen war, durch »erbpflegerische Maßnahmen« das »Werden und Wachsen« von »Verbrecherstämmlingen« zu verhindern. Ritters Gutachten waren hinsichtlich des weiteren Schicksals eines Jugendlichen von ausschlaggebender Bedeutung ( Sterilisation, Kastration, Bewahrung, Heil- u. Pflegeanstalt, Wehrmacht oder KZ ) ( ebd. S. 33 ).

Volltext DOWNLOAD möglich @ http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/2000/0005/welcome.html (http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/2000/0005/welcome.html)

Siehe auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Fuersorgeerziehung_und_Jugendpsychiatrie_im_Nationalsozialismus.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Fuersorgeerziehung_und_Jugendpsychiatrie_im_Nationalsozialismus.html)

Siehe auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Die_Karriere_des_Werner_Villinger_im_3._Reich_und_danach.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Die_Karriere_des_Werner_Villinger_im_3._Reich_und_danach.html)

Siehe auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Was_weiterhin_wichtig_war_fuer_die_Maechtigen_in_Deutschland_nach_1945.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Was_weiterhin_wichtig_war_fuer_die_Maechtigen_in_Deutschland_nach_1945.html)

Siehe auch @ http://www.care-leavers-survivors.org/Auszuege_vom_Wohlfahrtsblatt_Dez1938_re_Zwangsarbeit_im_Teufelsmoor_No1.html (http://www.care-leavers-survivors.org/Auszuege_vom_Wohlfahrtsblatt_Dez1938_re_Zwangsarbeit_im_Teufelsmoor_No1.html)

Siehe auch @ http://heimkinder-ueberlebende.info/1961_Bewahrungsgesetz_1918-1967_verfassungswidrig.html (http://heimkinder-ueberlebende.info/1961_Bewahrungsgesetz_1918-1967_verfassungswidrig.html)

Siehe auch @ http://www.psychiatrie-erfahrene.de/eigensinn/euthanasie.htm. (http://www.psychiatrie-erfahrene.de/eigensinn/euthanasie.htm.) Auch die hier angesprochenen Themen haben, m.E., ausschlaggebenden Bezug auf die damalige »Arbeitszwangserziehung« und »Fürsorgeerziehung« ( FE ) zur NS-Zeit UND FÜR DEKADEN DANACH und immer mit Unterstützung der Evangelischen Kirche sowohl wie auch der Katholischen Kirche und ihren "Wohlfahrtsverbänden" !!!

Und SOLCHEverbotenenDINGE finded man natürlich auch nicht erwähnt – nur ungenügend erwähnt ! – seitens der ev. Herausgeber und daran mitwirkenden ev. Einzelauthoren des hochgepriesenen, lang erwarteten Sachbuches »Endstation Freistatt«, herausgegeben Mitte Mai 2009 von den evangelisch-lutherischen »Bodelschwinghschen Anstalten Bethel«, Bielefeld, obwohl gerade und viel mehr SOLCHERverbotenenDINGE, m.E., sehr wohl und ebenso und ganz bestimmt auch in dieses Buch reingehört hätten.

Für alle JURISTISCH FUNDIERT DENKENDEN und noch logisch denkenden Betroffenen, gepostet von "Dem Australier"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.


Titel: Re:Heimkinder in der „Aumühle Wixhausen“ seit 1899 - „Innere Mission“ / DIAKONIE
Beitrag von: Abraxas am 23. Juli 2009, 16:37:26
Hallo »Abraxas«

Sicherlich war dieses „Aumühlsong Wixhausen“, das man dort sang in 1973, kein Kirchenlied, das die Innere Mission ( DIAKONIE ! ) oder das Jugendamt in Darmstadt, oder der damalige Heimleiter der „Aumühle“ selbst sich gerne anhörte. Ich nehme mal an, daß  man es nur heimlich sang unter den Zöglingen nach der Melodie von „Lustig ist das Zigeuenerleben“.

Gruß aus Australien

Martin

aber hallo. das war5 von allen heimen das größte drecksloch


Titel: Ein »RUNDER TISCH HEIMKINDER« soll auch in Hessen stattfinden, am 29.10.2009.
Beitrag von: Martin Mitchell am 02. August 2009, 07:48:17
Vom Vereinsvorstand des Verein ehemaliger Heimkinder e.V. wird darauf hingewiesen. Beisitzer Dirk Friedrich hatte dies am 31.07.2009 auch schon anderswo ins Internet gestellt und ich setze das jetzt hier fort.

*** Für ehemalige Heimkinder, die damals in Heimen in Hessen untergebracht waren ! ***
 
Hessischer Landtag

31. Juli 2009

Öffentlicher Aufruf an Heimkinder der 50er und 60er Jahre

Wiesbaden - Der Hessische Landtag möchte seinen Beitrag dazu leisten, das Unrechtsschicksal von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren aufzuarbeiten. Dazu soll am 29. Oktober 2009 eine öffentliche Anhörung stattfinden, an der u. a. die Teilnahme von Betroffenen aus Heimen in Hessen, dem Verein Ehemalige Heimkinder e. V., ehemaligen Heimträgern, Fachverbänden, Sachverständigen aus der Wissenschaft, einer hessischen Ausbildungsstätte, ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vertretern des Runden Tisches Berlin vorgesehen ist. Die Abgeordneten erhoffen sich dadurch ein besseres Bild der Situation in den hessischen Einrichtungen.

Damen und Herren, die bereit sind, über ihr Schicksal als Heimkind in hessischen Erziehungsheimen in den 50er und 60er Jahren zu berichten, melden sich bitte beim Hessischen Landtag (Hessischer Landtag - Ausschuss für Arbeit, Familie und Gesundheit, Schlossplatz 1 – 3, 65183 Wiesbaden; Tel. 0611 350334 oder 350335; j.schlaf@ltg.hessen.de oder a.wiekhorst@ltg.hessen.de). Selbstverständlich wird Vertraulichkeit gewahrt; ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung wird nichts – auch nicht Ihr Name – an Dritte weiter gegeben.

Norbert Kartmann

Präsident des Hessischen Landtags


Dies schließt, u.a., auch das von den „Inneren Mission“ / „Diakonie“ / „Evangelische Kirche in Deutschland“ in Knüllwald-Rengshausen betriebene „Burschenheim Beiserhaus“ ( Schwalm-Eder-Kreis, bei Kassel, Hessen ) ein, das dort schon seit dem Jahre 1844 betrieben wurde und auch heute – genauso wie Freistatt im Wietingsmoor ( Niedersachsen, seit 1899 ), und Eckardtsheim in der Senne ( Bielefeld, Nordrhein-Westfalen, seit 1869 ) – weiterhin bestehen bleibt.

Also, alle damals in Heimen in Hessen untergebrachtenHeimkinder“, „Fürsorgezöglingeund auch alle derFreiwilligen Erziehungshilfeunterstehenden damaligen Heiminsassen, bitte meldet Euch, für diese Zwecke, entweder beim „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ oder bei der Behörde direkt.

Siehe auch die neue Vereinswebseite @ http://www.veh-ev.info/ (http://www.veh-ev.info/) und siehe auch auf der Webseite des Vereinsanwalts http://www.vehlow-wilmans.de/FragebogenzumHeimaufenthalt.html (http://www.vehlow-wilmans.de/FragebogenzumHeimaufenthalt.html)


Titel: Re: Kirchliche und staatliche Heime und Anstalten im Bundesland HESSEN
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. August 2009, 15:02:20
Kirchliche und staatliche Heime und Anstalten im Bundesland HESSEN ! - „Ehemalige Heimkinder“ aus diesem Bundesland bitte meldet Euch !

Besonderer Aufruf an alle ehemaligen Heimkinder, die in Heimen und Anstalten im Bundesland HESSEN, in den 40er, 50er, 60er, 70 und 80er Jahren „fürsorglich verwahrt“ wurden, werden gebeten sich beim „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu melden.

„Ehemalige Heimkinder“, die damals in Heimen und Anstalten im Bundesland HESSEN untergebracht waren

damalige männliche „Fürsorgezöglinge“ im Bundesland HESSEN
damalige weibliche „Fürsorgezöglinge“ im Bundesland HESSEN

Jungen und Mädchen, die im Bundesland HESSEN, der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ oder ähnlichem unterstanden.

Jungen und Mädchen, die in den folgenden Heimen und Anstalten - oder in weiteren / anderen Heimen und Anstalten im Bundesland HESSEN untergebracht waren

staatliches geschlossenes Erziehungsheim für „schwererziehbare Mädchen“,
„Landesjugendheim für Mädchen“, „Breitenau“, „Kloster Breitenau“, „Fuldatal“, „Guxhagen“, HESSEN

staatliches geschlossenes und halb offenes Erziehungsheim für „schwererziebare Jungen“ / „verwahrloste Jungen“
staatliches geschlossenes und halb offenes Erziehungsheim für „schwererziehbare Mädchen“ / „verwahrloste Mädchen“
Kalmenhof, Idstein im Taunus, HESSEN

katholisches geschlossenes Erziehungsheim für „schwererziehbare Mädchen“ / „verwahrloste Mädchen“ - Diozese Mainz
St. Gottfried, Ilbenstadt, Niddatal, HESSEN
Das Kloster beherbergte von 1946 bis 1979 ein Erziehungsheim für Mädchen, von 1970 an in staatlicher Trägerschaft

staatliches geschlossenes und halb offenes Erziehungsheim für „schwererziebare Jungen“ / „verwahrloste Jungen“
„Landeserziehungsanstalt Staffelberg“, „Erziehungsheim Staffelberg“ bei Biedenkopf/Lahn, HESSEN
 Biedenkopf ist eine Stadt im westlichen Hessen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen am Oberlauf der Lahn

evangelisch-lutherisches geschlossenes und halb offenes Erziehungsheim für „schwererziebare Jungen“ / „verwahrloste Jungen“ – „Innere Mission“ / „Diakonie“ / „Evangelische Kirche in Deutschland“ / „EKD“
„Burschenheim Beiserhaus“, Knüllwald-Rengshausen, Schwalm-Eder Kreis, HESSEN

evangelisches „Johannisstift“ / „Johannesstift“, Wiesbaden, HESSEN

Caritasheim „St. Ludwig“. Erziehungsheim für gefährdete Mädchen. Schloss Braunshardt in Weiterstadt bei Darmstadt. Das Rokokoschloss Schloss Braunshardt liegt im Stadtteil Braunshardt der südhessischen Stadt Weiterstadt. Errichtet vom Caritasverbande der Diözese Mainz; „Mädchenheim St. Ludwig“ ( 1950 ? ) HESSEN

Wäscherei in der Behinderteneinrichtung „Aumühle“ in Darmstadt-Wixhausen, „Innere Mission Hessischer Landesverein Behinderteneinrichtung Aumühle“, Darmstadt-Wixhausen, HESSEN. 1980 wird die seinerzeitige „Aumühle“, die seit der Jahrhunderwende ein Heim für schwererziehbare Jugendliche beherbergte, abgerissen, bzw. „umgebaut“ und seither als eine große Behinderteneinrichtung mit Werkstätten und einer Großwäscherei genutzt.

Wenn sich jemand noch an andere Kinderheime, Erziehungsheime oder Anstalten im Bundesland HESSEN erinnern kann, bitte ebenso melden.


Titel: Der Vorstand des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ gibt bekannt
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. August 2009, 15:16:40
Am Donnerstag, 13. August 2009, um 10.00 Uhr wird es zur Verhandlung

Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ./. Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren GbR ***

vor dem Berliner Kammergericht kommen. Unser Verein wird vertreten sein durch unsere 1. Vorsitzende Monika Tschapek-Güntner und – gemäß Vorstandsbeschluss – durch die Schriftführerin Heidi Dettinger. Außerdem wird natürlich unsere anwaltliche Vertretung anwesend sein !

Verhandelt wird das Recht des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) „VEH“ ), seine Vertreter am Runden Tisch zu bestimmen und nicht von Frau Vollmer diktieren zu lassen.

Es wäre gut, wenn möglichst viele Vereinsmitglieder anwesend wären um so das Interesse an unserer Vertretung am Runden Tisch zu manifestieren ! - Noch besser wäre es, wenn sich Interessierte bei der 1. Vorsitzenden des Vereins, Monika Tschapek-Güntner melden würden, damit wir ein bisschen was organisieren können – z.B. einen größeren Gerichtssaal, falls notwendig ! ( für genaue Kontaktdetails siehe die neue Vereinswebseite @ http://www.vehev.info/ (http://www.vehev.info/) sowohl wie auch http://www.veh-ev.info/ (http://www.veh-ev.info/) [ beide dieser URL gehören dem Verein ! ] ).

Die Adresse des Kammergerichtes:
10781 Berlin, Elßholzstraße 30-33 [ Berlin-Schöneberg ]

Fahrverbindungen:
U-Bhf. Kleistpark ( U 7 ), U-Bhf, Bülowstraße ( U 2 ),
U-Bhf. Nollendorfplatz ( U 1, U 2, U 3, U 4 )
Bus M 48, M 85, 106, 187, 204, S-Bhf Julius-Leber-Brücke ( S1 )
S-Bhf. Yorckstraße >Großgörschenstraße< ( S1 ) [ Berlin-Schöneberg ]

Hinweis:
Der Zugang zum Gericht ist nur über den Eingang »Kleistpark« möglich.


*** Verein ehemaliger Heimkinder e.V. versus Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren GbR
und „GbR“, in diesem Fall und in dieser Rechtssache steht für „Gesellschaft bürgerlichen Rechts


Titel: „VEHeV“ Vorstand, Heidi Dettinger, im Interview mit dem Magazin MIZ 2/2009
Beitrag von: Martin Mitchell am 06. August 2009, 09:08:33
WICHTIGER HINWEIS

Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ - „VEHeV“ Vorstand, Heidi Dettinger, im Interview mit dem Magazin MIZ 2. Heft 09 ( August 2009 )

QUELLE: MIZ - Materialien und Informationen zur Zeit - 2. Heft 2009 ( Aug 2009 )
online @ http://www.miz-online.de/node/181 (http://www.miz-online.de/node/181)

“Das Veralbern von Opfergruppen muss ein Ende haben”
Gespräch über die Entschädigung ehemaliger Heimkinder

Im November 2008 erging ein einstimmiger Beschluss des Deutschen Bundestags, einen Runden Tisch einzurichten, um das Schicksal der Heimkinder aufzuarbeiten. Die Sprecherin der Arbeitsgruppe Petitionen im Bundestag, Gabriele Lösekrug-Möller, sprach damals davon, dass die Tabuisierung von Missständen in den Heimen der 1950er und 1960er Jahre beendet werden müsse. Der Runde Tisch sollte ehemalige Heimkinder, Heimträger oder deren Nachfolger, Wohlfahrtspflege und Kirchen, Vormundschafts- und Familiengerichte, Kinder- und Jugendhilfeverbände, fachliche Forschungseinrichtungen und Ministerien des Bundes und der Länder umfassen; als Vorsitzende wurde die kirchennahe Grünen-Politikerin Antje Vollmer berufen.

Da 80 % der damaligen Heime in kirchlicher Trägerschaft waren, ist die Bereitschaft der Kirchen, an der Aufarbeitung mitzuwirken, unerlässlich. Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung am 17. Februar äußerten sich Vertreter beider großen christlichen Kirchen bedauernd zum Unrecht, das Kinder in den kirchlichen Heimen erlitten hätten, und schlossen selbst eine Entschädigung nicht aus. Antje Vollmer spracht von Anfang an zurückhaltend von “ergebnisoffenen Gesprächen” und meint damit vor allem, dass es nicht um einen “Anti-Kirchen-Kampagne” gehe. Caritas und Diakonie sollten sich, so ihre vieldeutige Formulierung, selbst verpflichten, “an einer Lösung zu arbeiten”. Im Hinblick auf Entschädigungszahlungen für Opfer sei “nichts ausgeschlossen, aber auch nichts garantiert”.

Nach der ersten Sitzung kam es schnell zu Unstimmigkeiten. Die Art und Weise, wie in den folgenden Wochen mit der Interessenvertretung der Heimkinder verfahren wurde, wirft Fragen auf. Um diese zu klären, hat MIZ sich mit Heidi Dettinger vom Vorstand des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. unterhalten.

zum aktuellen Interview - August 2009 (http://www.miz-online.de/node/181)


Titel: »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin – "Demokratrie" vor Ort ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 06. August 2009, 11:27:40
Dies ging heute von mir persönlich ausgehend in alle Welt...

Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten, Opponenten und Dilettanten.

...und alle, die meinen „nicht zuständig“ zu sein...

[ ...einschließlich des Goethe Instituts und ihrer [ ehemaligen ! - bis April 2008 ] Schirmherrin / Präsidentin Jutta Limbach [ und zuvor 1994-2002 Richterin am Bundesverfassungsgericht ! ], ein rein deutsches internationales Institut, daß sich neben der Deutschen Sprache, Menschenrechte, Kunst und Kultur, und Bildung und Wissenschaft auf die Fahne schreibt und sich überall für diese einsetzt und stark macht ( siehe z.B., u.a., auch @ http://www.goethe.de/kue/flm/prj/men/deindex.htm (http://www.goethe.de/kue/flm/prj/men/deindex.htm) , @ http://www.goethe.de/INS/gr/ath/ver/de4858762v.htm (http://www.goethe.de/INS/gr/ath/ver/de4858762v.htm) und @ http://www.kulturportal-deutschland.de/kp/artikel.html?artikelid=2897 (http://www.kulturportal-deutschland.de/kp/artikel.html?artikelid=2897) ). ]
  
»Demokratie vor Ort«
  
Petra-Kelly-Stiftung – Kommunalpolitische Schriftenreihe Nr. 10/Januar 2007
  
Kommunale Politik gestalten - Eine Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen und politischen Handlungsmöglichkeiten @ http://www.petrakellystiftung.de/fileadmin/user_upload/newsartikel/Kommunale_Politik_gestalten.pdf (http://www.petrakellystiftung.de/fileadmin/user_upload/newsartikel/Kommunale_Politik_gestalten.pdf)
  
[ Seite 16 ]
  
Runde Tische
  
Der Begriff "Runder Tisch" ist schon fast ein Synonym für die friedliche Revolution 1989 in der DDR. Das Wörtchen "rund" soll nicht nur die gleichberechtigte Teilnahme aller Beteiligten signalisieren, sondern auch die Konsensorientierung dieses Beteiligungsinstruments. Erfolgreich können "Runde Tische" nur dann sein, wenn bei allen Teilnehmenden die Bereitschaft besteht, sich mit allen vom jeweilgen Konflikt betroffenen Gruppierungen auf einen Dialog einzulassen. "Runde Tische" wollen verkrustete, festgefahrene Entscheidungsstrukturen aufbrechen und stehen deshalb "quer" zur "etablierten" Politik.
  
"Runde Tische" sind hinsichtlich des Teilnehmerkreises, der Dauer und der politischen Ausgangslage sehr verschieden. Hilfreich ist es aber immer, wenn sie von einer unabhängigen Person moderiert werden. Ihre Aufgage ist es vor allem, für ein produktives Diskussionsklima zu sorgen. "Runde Tische" arbeiten in der Regel nur bezogen auf einen einzigen Themenkomplex. (z.B. "Runder Tisch Mobilfunk" oder "Runder Tisch Verkehr")
  
Runde Tische im Bereich Verkehr:
Wegweiser Burgergesellschaft: Bürgerbeteiligung, Engagement, News, Praxishilfem, Datenbanken@ http://www.buergergesellschaft.de/ (http://www.buergergesellschaft.de/)

Zukunftswerkstätten

[ .......... ]

Lesenswert:

ELBE, Frank, Botschafter a. D.; geb. Iserlohn 09.05.1941; WG.: Studium Rechtswissenschaft Univ. Bonn, erste jur. Staatsprüfung, zweite jur. Staatsprüfung,  Diplomat in Genf, New York, New Delhi, 1987 Leiter des Ministerbüros und Leitungsstabs im auswärtigen Amt, Sonderbotschafter, 1992 Leiter des Planungsstabs, 1993 Botschafter in New Delhi, 1997 Botschafter in Tokio, 1999 Botschafter in Warschau; Veröffentlichung: Ein Runder Tisch mit scharfen Ecken - Der diplomatische Weg zur deutschen Einheit 1993 (mit Kiessler)

Siehe auch @ http://lexikon.freenet.de/Interkommunale_Kooperation (http://lexikon.freenet.de/Interkommunale_Kooperation)
___________________________________________________________

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.Albert Einstein

Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung.Albert Schweizer
Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.Konfuzius

Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt.Jean-Jacques Rousseau

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.MM

Wehret den Anfängen !Cicero, Römischer Politiker

UND NOCH ETWAS ! - Kurzes Zitat aus der deutschen Geschichtsschreibung: „Am 10. Mai 1933 verbrennen Rostocker Studenten auf dem Universitätsplatz unliebsame Werke jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller.

Und wer sagt, daß er/sie nicht wählen gehen wird bei der nächsten Bundestagswahl im September 2009 ?

___________________________________________________________

PS. Bitte nicht vergessen: Ausschlaggebender ! GERICHTSTERMIN im Berliner Kammergericht ( Berlin-Schöneberg ) Do. 13.08.2009, 10:00, ( im wesentlich betreffend: ) „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ -v- Antje Vollmer im Kampf um das Recht des Vereins an der Teilnahme am »DIALOG« / »DISKURS« / »DISKUSSION« / »BESPRECHUNG« / »VERHANDLUNG« / »NEGOTIATION« mit Staat und Kirchen und Großunternehmen ( „Verursachern“ und „Anspruchsgegnern“ ) um »Rechenschaftsablegung«, »authentische, ernsthafte und vollständige Geschichtsaufarbeitung«, »Schuldanerkenntnis«, »aufrichtige Entschuldigung«, »Sühne tun«, »Wiedergutmachung leisten«, »Entschädigung leisten«, »Schadenersatz zahlen« – a total apolgy and all that is part of that ( was damit gemeint ist kann in dem im Jahre 2004 in der englischen Sprache herausgebrachten Sachbuch "On Aplogy" by Aaron Lazare nachgelesen werden; OXFORD UNIVERSITY PRESS, ISBN 13: 978-0-19-518911-7 und auch ISBN 10: 0-19-518911-6 ).


Titel: Heimkinder-Verein „VEHeV“ versus Antje Vollmer vor Gericht
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. August 2009, 06:11:30
.
Re: Heimkinder-Verein „VEHeV“ versus Antje Vollmer, bzw. Bundesregierung Deutschland

GERICHTSTERMIN 13.08.2009 Berliner Kammergericht ( Berlin-Schöneberg ) im wesentlich betreffend: Verein ehemaliger Heimkinder e.V. -v- Antje Vollmer

bzw. Verein ehemaliger Heimkinder e.V. -v- Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren

Wenn jemand denkt er könne unrechtmäßig ein Gericht beeinflussen, irrt er gewaltig !

Nur das Bundesverfassungsgericht ist höher als das Kammergericht in Berlin ( ein "Oberlandgericht" / ein "Berufungsgericht" für das Land Berlin ). Ich glaube nicht, daß sich das höchste Gericht des Landes Berlin vom Pöbel beeinflussen lassen wird oder Zuschriften von außenstehenden Personen entgegennehmen wird. Die Rechtsssache / dieses Zivilverfahren ist einzig und allein zwischen DIESEN ZWEI PARTEIEN: "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." versus "Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" ( eine Art "Gesellschaft bürgerlichen Rechts" ) hinter der der Staat ( die Bundesregierung ) steht, mit, in diesem Falle, Antje Vollmer am Helm. Dieses Gerichtsverfahren hat nichts mit einzelnen gewöhnlichen Bürgern zu tun, auch dann nicht wenn sie individuelle ehemalige Heimkinder sind. Sie werden vor diesem Gericht, in dieser Sache, kein Gehör finden. Das wäre auch völlig illegitim und weder rechtmäßig noch gesetzmäßig. Kein Gericht darf sich von solchen Dingen – Hasstiraden, von einer Seite oder der anderen – beeinflussen lassen.

Hier kann sich jeder selbst über das Berliner Kammergericht informieren @ http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/ (http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/)


Titel: Heimkinder-Rechtssache re »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin
Beitrag von: Martin Mitchell am 11. August 2009, 09:13:14
Re dieser »kleinen Wahrheitskommission« betreffend der damaligen Heimerziehung. - Desinformationskampagne und psychologische Kriegsführung ? - Wer versucht hier wen mit welchen Mitteln ins Bockhorn zu jagen ?

Zusammenfassung aus meiner Sicht der Dinge...

Wenn keiner weiß, wo es langgeht, sollten ALLE wenigsten suchen dürfen. ( von Antje Vollmer )  

Aber jetzt am »Runden Tisch Heimerziehung« wo sie Schirmherrin ist, ist gerade sie jetzt diejenige, die manche – die ihr jetzt nicht in den Kram passen – von dieser „Suche nach einer Lösung“ ausschließen will – und dies auch noch obendrein zuwider jeglichem Recht und Gesetz – und zuwider allen Regeln, „Regeln und noch einmal Regeln“ ( ebenso von Antje Vollmer )

Glaubt Ihr nun wirklich, daß das Kammergericht in Berlin – oder, falls notwendig, auch das Bundesverfassungsgericht – ihr dies erlauben wird, frei nach ihrem Gusto ?

Nachdem der bevorstehende Gerichtstermin bekannt geworden ist und diese Tatsache weitestgehend im Internet von mir von Australien aus verbreitet worden ist, daß das Berliner Kammergericht am Donnerstag, 9. August 2009, darüber entscheiden wird, schreibt der in den USA trainierte in Deutschland ansässige evangelisch-lutherische "Gottesmann" und Kirchendiener REINHARD BINGENER von der FAZ ( am Spätabend 10. August 2009 ) ( möglicherweise auf Anweisung seines Verbündeten in München und selbst Teilnehmer am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin, Dr. Jörg A. Kruttschnitt, 2. Vorsitzenden der Diakonie-Neudettelsau, München ) seine eigene 'Pressemitteilung' über das online Finanz-Nachrichten Internet-Portal »Hugin« ( siehe @ http://hugin.info/138773/R/1333750/316252.pdf, (http://hugin.info/138773/R/1333750/316252.pdf,) @ http://www.vwd.de/vwd/markt.htm?u=0&k=0&sektion=news&awert=ir&newsid=29473749&offset=0 (http://www.vwd.de/vwd/markt.htm?u=0&k=0&sektion=news&awert=ir&newsid=29473749&offset=0) und @ http://nachrichten.finanztreff.de/news_news,awert,nachrichten,id,29473747,sektion,unternehmen.html (http://nachrichten.finanztreff.de/news_news,awert,nachrichten,id,29473747,sektion,unternehmen.html) ) ( was dann in der aktuellen Ausgabe am Dienstag, 11. August 2009 von der FAZ übernommen und überall weiterveröffentlicht werden soll – und wird: 11.08.2009, Nr. 184 / Seite 4 ) worin er, Kirchendiener REINHARD BINGENER, unter anderem, die Meinung vertritt

»Der "Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren", der mögliche Misshandlungen in Erziehungsheimen der jungen Bundesrepublik Deutschland aufarbeiten soll, droht zu scheitern. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Dienstagsausgabe) berichtet aus einem ihr vorliegenden Schreiben des Berliner Kammergerichts, aus dem sich ergibt, dass das Gericht dazu neigt, dem Verlangen des Vereins ehemaliger Heimkinder (VEH) stattzugeben und drei vom Verein benannten Betroffenen eine Teilnahme an den Sitzungen zuzugestehen. Sollte das Kammergericht in diesem Sinne auch urteilen, würden nach Informationen der F.A.Z. sowohl die Vertreter der Länder als auch die der Kirchen nicht mehr an den Sitzungen des Runden Tisches teilnehmen.«

Wird man sich wirklich auf diese Weise einem Gerichtsurteil und allen demokratischen, rechtsstaatlichen und moralischen Prinzipien und Menschenrechtsbestimmungen widersetzen und entledigen wollen ?

Und ist das was die Frankfurter Allgemeine Zeitung ( FAZ ) und die Kirchen und der Staat in der Bundesrepublik Deutschland uns zu verstehen geben wollen ?

Für alle logisch denkenden Betroffenen, gepostet von "Dem Australier"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: WIR vereinigt müssen eine gemeinsame Sprache sprechen !
Beitrag von: Martin Mitchell am 12. August 2009, 10:47:37
.
Ein außenstehender Unterstützer UNSERER GEMEINSAMEN SACHE, anderswo im Netz, hatte mich vor ein paar Tagen, u.a., dazu aufgefordert: „Gebt dem Kind endlich einen eingängigen Namen der griffig ist und das Wesentliche auf den Punkt bringt.“, woraufhin ich dann heute sofort folgenden Beitrag verfaßt habe. Und DIESER SPRACHGEBRAUCH sollte, meines Erachtens, zukünftig IN UNSERER GEMEINSAMEN SACHE UNSERE GEMEINSAME SPRACHE sein; und das wird sich dann somit auch überall im Internet wiederspiegeln und für die notwendige Aufmerksamkeit sorgen.

Einzelne Worte und Begriffe und EINFACHE Phrasen zum Thema „Ehemalige Heimkinder“, die man hoffentlich nicht missverstehen kann. Viele dieser Begriffe finden auch Anwendung in der JURISTIK und JURISPRUNDENZ – und das sogar am TATORT selbst, in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND.

DARÜBER werden wir uns wohl alle einig sein.

Niemand kann kommen – aus welcher Richtung auch immer – und sich DAGEGEN auflehnen und DAGEGEN Kritik ausüben, denke ich.

Die einzige in der Bundesrepublik Deutschland organisierte Heimkinderopfer-Betroffenen-Vertretung, ist der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) ( „VEH“ ), dessen neue Webseite http://www.vehe-ev.info/ (http://www.vehe-ev.info/) ist ( die alte war http://www.veh-ev.org/ (http://www.veh-ev.org/) )

Die Opferanwälte und Opferjuristen, die die Interessen aller inbegriffenen Betroffenen vertreten, sind Rechtsanwalt Gerrit Wilmans aus der Anwaltskanzlei Dr. Vehlow und Wilmans in Hamburg, dessen Webseite http://www.vehlow-wilmans.de (http://www.vehlow-wilmans.de) ist ( und siehe auch den Hinweis auf den relevanten Fragebogen @ http://www.vehlow-wilmans.de/FragebogenzumHeimaufenthalt.html (http://www.vehlow-wilmans.de/FragebogenzumHeimaufenthalt.html) )

und der Menschenrechtsadvokat und Opferjurist, Völkerrechtsexperte und Entschädigungsexperte Michael Witti in München, dessen Website http://www.michaelwitti.de (http://www.michaelwitti.de) ist

Heimkind, Heimkinder, ehemalige Heimkinder, geschlossene Unterbringung, Sklavenhaltung, Menschenhandel, Opfer, Betroffener, Betroffene, Geschädigter, Geschädigte, Ausgebeuteter, Zwangsarbeiter, Zwangsarbeiterin, Zwangsarbeit, Arbeitszwang, Lohnenthaltung, Lohnnachzahlung

Verantwortlicher, Verantwortlichen, Verantwortung, Haftung, Haftpflicht

Anspruchsberechtigter, Anspruchsberechtigte, Anspruchsberechtigten, Beschwerdeführer, Kläger

Ansprüche, Forderungen, damages, demand, notice of demand


Anklage, Beschuldigung, Vorwurf, Beanstandung, Anzeige

Kindesmisshandlung, Kindesmissbrauch, Kinderzwangsarbeit

Täter, Straftäter, Peiniger, Folterer, Sklavenhalter, Sklaventreiber, Sexualverbrecher, Verursacher, Anspruchsgegner, Rechtsnachfolger, Kirche, Staat, Kapital, Beklagte, Beklagten, Angeklagter, Angeklagte, Angeklagten, Gegenseite, Opponenten, Kontrahenten, Widersacher, Dilettanten, Klugscheißer, Heuchler, Heeler, Verschleierer, Verharmloser, Leugner, Revisionist, Revisionisten, Zensor, Zensoren, Diktatoren, Diktatur, Diktator

Straftaten, Menschenrechtsverletzungen, Menschenverbrechen, unrechtmäßige Bereicherung, Verletzung der Menschenwürde, Freiheitsberaubung, variante Zivilvergehen

Grundrecht, Europarecht, Menschenrecht, Menschenrechte, Völkerrecht


Constitution, Council of European Convention of 1950, Fundamental rights within the European Union, International Human Rights Legislation

Pflichtvergessen, Pflichtversäumness, Fahrlässigkeitsdelikt, Fahrlässigkeit, Vernachlässigung, fahrlässige Handlung, Handlung in grober Fahrlässigkeit, grobe Fahrlässigkeit, Recht der Fahrlässigkeitshaftung, Verschuldenshaftung, bewusste Fahrlässigkeit, fahrlässige Körperverletzung, grob fahrlässige Schädigung, Fahrlässigkeitshaftung, Sorgfaltspflicht, Pflicht, Obligation, Berufspflicht, Pflichtverletzung, Pflichtversäumnis, Verletzung der Rechtspflicht, Sorgfaltspflichtverletzung, Missbrauch der Amtsgewalt, Nachlässigkeit

with malice aforethought, malicious procedure and false imprisonment, false imprisonment, unpaid forced labour, unpaid forced labor, unpaid slave labour, unpaid slave labor, child slave labour, child slave labor, child forced labour, child forced labor, malicious procedure, negligence, fiduciary obligation, duty of care, failure to exercise duty of care, breach of duty of care, constitutional law, human rights law, human rights legislation, non-judicial organs of government, acts of servants or agents, liability of servant or agent, misfeasance in public office, damages, breach of statutory duty

Aufhören zu leugnen, aufhören zu bagatellisieren, jeglichen Spot unterlassen, jegliche Häme unterlassen, jegliche Schmähung unterlassen, jegliche Retraumatisierung unterlassen

Schuldanerkennung, volles Geständnis ablegen, aufrichtige Reue zeigen, Rechenschaft ablegen, Rechenschaftsablegung, aufrichtige Entschuldigung, aufrichtige Bitte um Verzeihung, Sühne tun

Wiedergutmachung leisten, Schadenersatz leisten, Entschädigung zahlen, Apolgy - the whole package, nothing less will do ( was damit gemeint ist kann in dem im Jahre 2004 in der englischen Sprache herausgebrachten Sachbuch "On Aplogy" by Aaron Lazare nachgelesen werden; OXFORD UNIVERSITY PRESS, ISBN 13: 978-0-19-518911-7 und auch ISBN 10: 0-19-518911-6 ).


Rehabilitation, Therapie

Aufarbeitung, Garantie geben gegen Wiederholungstaten seitens der Verursacher, aus der Geschichte lernen

Unterlassungsanspruch, Versprechen, undertaking, promise

»kleine Wahrheitskommission«, »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren«, Ausperrung des organisierten Betroffenenen-Verbandes: „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.und seiner Rechtsvertreter seitens der Schirmherrin dieser »kleinen Wahrheitskommission«, der evangelisch-lutherischen Theologin und GRÜNEN-Politikerin Dr. Antje Vollmer.

Würde, Menschenwürde, Würdigung, Wiedererlangung der Würde

Übrigens ist meine tägliche Sprache Englisch ( Deutsch ist Zweitsprache für mich ) und ich lebe schon, ununterbrochen, 45 Jahre lang in Australien.

Martin Mitchell ist selbst "Ehemaliges Heimkind" ( Jg. 1946 ) und seit dem 17. Juni 2003 der Betreiber von HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org (http://www.heimkinder-ueberlebende.org) / http://www.care-leavers-survivors.org (http://www.care-leavers-survivors.org) und seit dem 27. Mai 2005 ebenso der Betreiber des "Ehemalige Heimkinder" Blog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) und etwas später auch, zusätzlich, des Blog http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com).
Nutzer und Teilnehmer seit sechs Jahren schon in einigen deutschsprachigen sowie auch englischsprachigen Diskussionsforen, zu diesen Themen, in aller Welt.
_____________________________________________________________________________________

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.Albert Einstein

Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung.Albert Schweizer
Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.Konfuzius

Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt.Jean-Jacques Rousseau

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.MM

Wehret den Anfängen !Cicero, Römischer Politiker

UND NOCH ETWAS ! - Kurzes Zitat aus der deutschen Geschichtsschreibung: „Am 10. Mai 1933 verbrennen Rostocker Studenten auf dem Universitätsplatz unliebsame Werke jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller.

Und wer sagt, daß er/sie nicht wählen gehen wird bei der nächsten Bundestagswahl im September 2009 ?

_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Die Menschenrechte der Betroffenen werden weiterhin mit Füßen getreten !
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. August 2009, 16:19:10
.
Hallo allesamt !

Die Rechtsnachfolger der „Verursacher“ „der Leiden Ehemaligen Heimkinder“ haben momentanobsiegt‘ den BETROFFENENVEREIN vom »RUNDEN TISCH« fernzuhalten.

Die „ANSPRUCHSGEGNER“ freuen sich unendlich und feiern ihren ‚Sieg! – und sogar einige vereinzelte Heimkinderopfer jubeln ihnen zu. Unverständnis !

Es gibt sozusagen einen ‚Bericht‘ aus Berlin, aber –
wohlgemerkt ! – dies ist ein ‚Bericht‘ von Laien, nicht von Juristen !
Eine „Urteilsbegründung“ gibt es noch nicht. Auf die muß man warten, und das kann noch einige Zeit dauern – Tage, Wochen oder Monate, wer weiß...

Es hat keinen Zweck jetzt DARÜBER zu spekulieren...

Domradio @ http://www.domradio.de/aktuell/artikel_55829.html (http://www.domradio.de/aktuell/artikel_55829.html)
[ ein katholischer Nachrichtendienst ]

13.08.2009

Auf des Messers Schneide

Runder Tisch Heimkinder kann Arbeit nach Gerichtsurteil fortsetzen - Caritas begrüßt Urteil

Der Runde Tisch Heimkinder kann seine Arbeit ungehindert fortsetzen. Der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) scheiterte am Donnerstag vor dem Berliner Kammergericht mit seinem Antrag, künftig drei Delegierte und Rechtsanwälte in das Gremium entsenden zu können. Der Runde Tisch hatte diese Forderung im Vorfeld bereits abgelehnt. Mario Junglas begrüßt im domradio als Vertreter der Deutschen Caritas am Runden Tisch das Urteil.

Durch das Urteil konnte eine „Verrechtlichung des Runden Tisches“ vermieden werden, so Junglas in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem domradio. Der Runde Tisch sei ein freiwilliger Zusammenschluss von Verantwortlichen, „die gemeinsam um eine Lösung ringen, weil rechtliche Wege sich als nicht gangbar erwiesen“ hätten, um den Heimkindern das zugefügte Leid auszugleichen. Nun könne die erfolgreiche Arbeit in offener Gesprächsatmosphäre fortgeführt werden: „Es geht im Runden Tisch nicht um Gegnerschaften“.

Diese Entscheidung der Berliner Richter sei positiv zu bewerten, sagte auch Maria Loheide von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe dem epd. Denn bei dem Runden Tisch Heimkinder handele sich um „kein Tribunal, bei dem sich Anwälte gegenübersitzen“, unterstrich die Leiterin des Geschäftsbereich Familie, Bildung und Erziehung. Vielmehr solle der Runde Tisch die unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten zusammentragen, um auf dieser Grundlage Ende 2010 Empfehlungen für den Umgang mit Forderungen der Betroffenen geben zu können. „Wären die Anwälte zugelassen worden, dann hätte sich der Charakter des Runden Tisches entscheidend verändert.“

Wohlgemerktebenso ! – auch Zitate in diesem ‚Berichterstattungstext‘, sind nicht die Worte eines Richters oder einer Richterin, sondern die Worte aus dem Munde unserer „ANSPRUCHSGEGNER!


Liebe Leute !

Ich habe daraufhin auch sofort folgende 'Belobigungen' in meinen Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) gestellt.

SPD Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht’s ‚Einsatz‘ für „Ehemalige Heimkinder“-Opfer, kein gutes Ohmen !

Neben den „christlichen Kirchen“ und „Wohlfahrtsverbänden“ und anderen „Privaten Trägern“ der „Jugendhilfe“, einige der „ANSPRUCHSGEGNER“ hier mal namentlich genannt und genau aufgezählt...

SPD Marlene Rupprecht, MdB, ließ verlauten ( 13.08.2009 ): »25 Milliarden Euro Entschädigung [ ... ] rund 50000 Euro für jeden Betroffenen [ ist ] „Völlig unrealistisch“« ( Frankfurter Rundschau vom 12.08.2009 / 13.08.2009 @ http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1876440_Runder-Tisch-Schlechte-Aussichten-fuer-Ex-Heimkinder.html (http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1876440_Runder-Tisch-Schlechte-Aussichten-fuer-Ex-Heimkinder.html) )

GRÜNE Antje Vollmer, ex-MdB, ließ verlauten ( 14.02.2009 ): „Es sollte am Ende auch die Zeit und das Handeln der Beteiligten in dieser Zeit [ 1950-1969 ] verstanden werden.“ „Gewalt in der Pädagogik war auch in den Schulen und den Elternhäusern üblich.“ ( Kobinet Nachrichten am 16.08.2009 zitiert Berliner Zeitung vom 14.02.2009 @ http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,20215/ticket,g_a_s_t (http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,20215/ticket,g_a_s_t) )

CDU Bundesfamilienministerin Ursuala von der Leyen, ( keine Abgeordnete ! ) ließ verlauten ( Anfang Januar 2009 ): »die Einrichtung eines „Entschädigungsfonds“ von der Bundesregierung „nicht angestrebt“ sei.« ( Der Tagesspiegel vom 13.01.2009 @ http://www.tagesspiegel.de/politik/Heimkinder-Missbrauch;art771,2704154 (http://www.tagesspiegel.de/politik/Heimkinder-Missbrauch;art771,2704154) ; und siehe auch WELT ONLINE vom 10.01.2009 @ http://www.welt.de/welt_print/article3002416/Neuer-Streit-um-Entschaedigung-fuer-Ex-Heimkinder.html (http://www.welt.de/welt_print/article3002416/Neuer-Streit-um-Entschaedigung-fuer-Ex-Heimkinder.html) »dem Runden Tisch lediglich eine "Erörterungs- und Abklärungsfunktion" zukommen lassen zu wollen. Über die Einrichtung eines Entschädigungsfonds solle dabei "nicht einmal mehr diskutiert werden, das Ministerium will dies von vorneherein kategorisch ausschließen", hieß es.« )

Deutsche Bundesregierung ( CDU und SPD ) ließ verlauten ( anfangend Anfang Januar 2009 ): ( 1. ) „»Runder Tisch Heimerziehung« beschränkt auf den Zeitraum zwischen 1950 und 1969 !“ ( 2. ) „»Runder Tisch Heimerziehung« soll und darf sich nicht nicht mit dem den körperlich oder geistig behinderten damaligen Heimkindern in damaligen Heimen zugefügten Leid befassen !

CDU Staatssekretär beim Bundesfamilienministerium ( BMFSFJ ) Hermann Kues ließ verlauten ( 26.02.2007 ): „[ u.a., Misshandlungen, Zwangsarbeit ] Mir persönlich sind Vorkommnisse im Rahmen der damaligen Fürsorgeerziehung oder freiwilligen Erziehungshilfe, wie Sie sie unterstellen, nicht bekannt.“ ( @ http://www.heimkinder-ueberlebende.info/Oeffentlich-auf-Abgeordnetenwatch.de-gestellte-Fragen-an-Dr-Herrmann-Kues-Staatssekretaer-im-Bundesministerium-fuer-Familie-Senioren-Frauen-und-Jugend-in-der-Bundesrepublik-Deutschland.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.info/Oeffentlich-auf-Abgeordnetenwatch.de-gestellte-Fragen-an-Dr-Herrmann-Kues-Staatssekretaer-im-Bundesministerium-fuer-Familie-Senioren-Frauen-und-Jugend-in-der-Bundesrepublik-Deutschland.html) )

Historische Fotos als Beleg der systematischen institutionellen Zwangsarbeit im NachkriegsdeutschlandWirtschaftswunderland Westdeutschland“ - Kinderzwangsarbeit - Germany: postwar institutional child forced labour on a masive scale - Germany: postwar institutional child forced labor on a masive scale @ http://images.google.com.au/images?gbv=2&hl=en&q=+site:www.heimkinder-ueberlebende.org+heimkinder-ueberlebende (http://images.google.com.au/images?gbv=2&hl=en&q=+site:www.heimkinder-ueberlebende.org+heimkinder-ueberlebende)

Wenn man all dies und noch vieles mehr berücksichtigt - und, z.B., auch folgende bisher weitgehend unbeantwortet gebliebene Korrepondenz an Frau Marlene Rupprecht vom 9. Februar 2007 berücksichtigt @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Mail-von-Ehemaliges-Heimkind-dem-60-jaehrigen-Martin-Mitchell-vom-09.02.2007_-_an-Frau-Marlene-Rupprecht,_MdB-SPD_-_Mitglied-im-Petitionsausschuss-des-Deutschen-Bundestages.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Mail-von-Ehemaliges-Heimkind-dem-60-jaehrigen-Martin-Mitchell-vom-09.02.2007_-_an-Frau-Marlene-Rupprecht,_MdB-SPD_-_Mitglied-im-Petitionsausschuss-des-Deutschen-Bundestages.html) - wird einem sofort klar warum die „ANSPRUCHSGEGNERRepresentanten vomVerein ehemaliger Heimkinder e.V.weiterhin vom »Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre« aussperren wollen.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: PRESSEERKLÄRUNG des Opferjuristen Michael Witti
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. August 2009, 16:31:18
.
»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« vs. „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ – PRESSEERKLÄRUNG des Opferjuristen Michael Witti

Runder Tisch vs. Verein ehemaliger Heimkinder ( VEH )
Entscheidung des Kammergericht Berlin vom 13. August 2009

Ehemalige Heimkinder und deren Rechtsvertreter nehmen die Entscheidung des Kammergerichts Berlin zur Kenntnis.

Trotz vorterminlichem eindeutigem richterlichen Hinweis und eindeutigen Hinweisen während des Prozesses, dass der VEH mit seinem Anspruch durchdringen wird, schlugen nach der mündlichen Erörterung, die Argumente des Runden Tisches ( RT ) durch. Überraschend sah das erkennende Gericht nun die Rechtslage anders, obwohl während der Erörterung bis zuletzt !!!! andere Auffassung gegenüber den Parteien ausgedrückt wurde. Es wird keine Richterschelte geübt !

Gerügt wird aber die Prozessführung des RT. Die Vertretung auf Seiten des Runden Tisches ( u.a. für Kirchen und Ministerien ), sowie Abgeordnete Rupprecht /SPD machten drohungsgleich, aber eigentlich ohne Rechtsrelevanz für das Verfahren und trotzdem anhaltend klar, dass eine Entscheidung des Kammergericht für VEH ignoriert würde und der historische Runde Tisch dann platzen würde. Heimkinder verurteilen zutiefst diese Art in einem Rechtsstaat, seitens Abgeordneter und Ministerien auf drohende Entscheidungen eines Oberlandesgerichts zu reagieren. Warum machten Sie der Richterin ununterbrochen klar, dass eine rechtliche Entscheidung für den VEH den Runden Tisch zerstört? Dies hatte nichts – sowie vom Gericht betont – mit der zu entscheidenden Rechtsfrage zu tun. Das Drohen, dass eine für VEH günstige Entscheidung den Runden Tisch platzen lässt, zeigt wie richtig die Forderung nach Opfervertretung am RT ist. Exakt das versuchte die Rot/Grüne Bundesregierung ohne Erfolg bei NS Zwangsarbeitern ( sie amicus curiae der damaligen Bundesregierung zu US Gerichten ).

Wir werden weiter dafür kämpfen, dass es keinen rechtsfreien Raum in dieser Republik gibt und uns gerade diesem skandalösen Argument der Ministerien, Kirchen, Abgeordneten, weiter mit allen rechtlichen Mitteln widersetzen. Es kann nicht ernsthaft sein, dass Opferansprüche im rechtsfreien Raum entschieden, verordnet werden. Dass forderte und argumentierte zum Entsetzen gestern die Vertreter des Staates.

Wegen dieser weitreichenden, komplexen Rechtslage und Rechtsauffassung der Gegenseite- Bundesministerien, Abgeordnete, ist der Rechtsweg wohl nicht nicht zu Ende, sondern allenfalls noch kniffliger und im Ergebnis reicher an Konsequenzen.

München, 14. August 2009-08-14
Michael Witti

MICHAEL WITTI
Possartstrasse 9, 81679 München
Tel 089 38157075
Fax 089 688 5372
e-mail info@michaelwitti.de
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: „Wie eine in die Ecke gedrängte Ratte“ und „Kirchenhasser“
Beitrag von: Martin Mitchell am 20. August 2009, 08:18:16
»»»Montag, 17. August 2009

„Cornered rat“ und „Kirchenhasser“

Zwei aktuelle Kommentierungen im Internet vom 16. 08. 2009 zur Entscheidung des Berliner Kammergerichts zum Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ beschäftigen mich:

Der evangelische Pfarrer und Psychologe Dierk Schäfer vergleicht die ehemaligen Heimkinder in seinem Blog-Eintrag „Den Runden Tisch in seinem Lauf, hält der V e H nicht auf!“ ( zu finden unter http://dierkschaefer.wordpress.com/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/) ) mit einer „cornered rat“ – „einer „Ratte, die sich in die Enge (die Ecke) gedrängt sieht“. Und er weiß auch noch, dass diese ohne Aussicht auf Erfolg wild um sich beißt. Laterales Denken sei darum angesagt. Die Gegenseite aber sieht er nicht als Ratte.

Schäfer schreibt, dass die heutigen Vertreter der Kirchenorganisationen an den geschehenen Verbrechen persönlich keine Schuld tragen. Das ist zweifellos richtig, führt aber an der Sache vorbei. Es geht schlicht darum, dass geschehenes Unrecht gesühnt, d. h. den unschuldigen Opfern Genugtuung geleistet wird. Und das geht jetzt nur noch in Geld der Kirchen. Denn 60 Jahre ohne Barmherzigkeit und Liebe sind verstrichen. Man hat sich einfach nicht um das Schicksal seiner Opfer gekümmert. Kümmern kann man sich auch freiwillig, ohne dass einem durch brisante Veröffentlichungen Feuer unter dem Hintern gemacht wird.

Ähnlich wie den Heimkindern war es den jüdischen Zwangsarbeitern ergangen. Von diesen aber hatte niemand verlangt, dass „sie ein Problem von der anderen Seite nicht nur sehen, sondern sich auch einfühlen können in die Psyche der Gegenseite“, wie es Schäfer von den ehemaligen Heimkindern wegen der „Brutalität der Machtverhältnisse“ fordert. Wenn die Macht aber bei den Kirchen liegt, warum sind dann gerade diese, der Barmherzigkeit und Liebe verpflichteten Organisationen, brutal?

Die Kollektivschuld der Kirchen ist noch nicht vorbei – auch wenn Schäfer meint, die ehemaligen Heimkinder müssten „akzeptieren, dass sie nicht auf eine bis heute andauernde Kollektivschuld der Heimbetreiber und der aufsichtspflichtigen Organe setzen können“. Die Kirchen beschäftigten Heimkinder als Zwangsarbeiter im Mooren, in Fabriken, in Wäschereien usw. Sie versäumten es, sie auszubilden, schädigten brutal Körper und Seelen vieler der ihnen Anvertrauten, trieben nicht wenige in die Psychiatrie, einige in den Tod und sitzen schamlos auf dem von diesen Kindern erarbeiteten Vermögen. Also müssen die Kirchen zahlen – auch wenn ihre heutigen Mitarbeiter die besten Menschen sein mögen. So einfach ist das. 50000 Euro – etwas mehr als das durchschnittliche Jahresgehalt 2008 eines Arbeitnehmers – ist wenig für jahrelange harte Arbeit und eine zerstörte Biografie, oder deutlicher ausgedrückt, für ein versautes, kaputtes Leben, das nicht selten von der weltlichen Solidargemeinschaft unterstützt werden muss.

Weil der VEH „vor einem Scherbenhaufen“ stünde, zeigt ihm Blogger Schäfer Möglichkeiten auf – darunter die Möglichkeit, dass der Vorstand geschlossen zurücktritt. Warum legt Schäfer nicht Antje gen. Gott-Vollmer wegen „ihres brachialen Schweigegebotes“ die Möglichkeit des Rücktritts dar? Vielleicht könnte der VEH dem Pfarrer und Psychologen auch einmal Möglichkeiten aufzeigen…


„kreuz.net“, ein katholisches Online-Magazin, bezeichnet in seiner Meldung “Hier kann man das große Geld machen“ ( zu finden unter http://www.kreuz.net/article.9676.html (http://www.kreuz.net/article.9676.html) ) ehemalige Heimkinder als „Kirchenhasser“. Die Sprache bei „kreuz.net“ über die „angebliche Misshandlung“ der Heimkinder, „so sie denn stattgefunden hat“, suggeriert, dass es sich bei den ehemaligen Heimkindern um geldgierige Betrüger handelt, die mit Witti, dem „Holocaust-Erpressungs-Anwalt“ – ich wiederhole: mit Witti, dem „Holocaust-Erpressungs-Anwalt“ – und der „berüchtigten kirchenfeindlichen Giordano-Bruno-Stiftung“ zusammenarbeiten. „kreuz.net“ schreibt, die „fanatischen Kirchenfeinde dürften hoffen, dass rückratlose Vertreter der Amtskirche sich von ihnen erpressen lassen.“«««

[ von NONGRATA aus ihrem Blog www.wider-die-folter.blogspot.com (http://www.wider-die-folter.blogspot.com) - mit Genehmigung ]
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: In der „Ehemalige Heimkinder“ Sache in der Bundesrepublik Deutschland.
Beitrag von: Martin Mitchell am 23. August 2009, 04:47:10
.
Da ist "bad blood" zwischen Antje Vollmer und dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“. Diese Animosität geht besonders von Antje Vollmer und den KIRCHEN und bestimmten BUNDESPOLITIKERN aus ( unterstützt auch von bestimmten Medien - wie, zum Beispiel, auch dem evangelischen SONNTAGSBLATT ( München ), der katholischen FAZ ( München ), und dem katholisch-faschistischen kreuz.net aus Kalifornien ! ).

1. ) Kammergerichtsurteil und Urteilsbegründung vom 13.08.2009  @ www.heimkinderopfer2.blogspot.com/ (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com/) ( wortgetreue leserfreundliche Version ! )

2. ) Presseerklärung von Opferjurist Michael Witti ( München ) vom 14.08.2009 @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2009/08/runder-tisch-heimerziehung-vs-verein.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2009/08/runder-tisch-heimerziehung-vs-verein.html)

3. ) Auslegungen von dem Australier Martin Mitchell vom 21.08.2009 ( Adelaide, Süd Australien ) @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/ (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/)
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Re: Heimkinder....
Beitrag von: J´acusse am 23. August 2009, 10:29:14
na ja, es verwundert mich nicht, dass auf diese art berichte keiner reagiert. ich habe selten sowas anstrengendes und einseitig gefärbtes gelesen.
versuche es doch einfach mal einfach.

na ja mein lieber admin, wenn du dies schon als beleidigung ansiehst..................



Titel: „Aufarbeitung“ der »HEIMKINDERPROBLEMATIK« im »RECHTSFREIEN RAUM« !?
Beitrag von: Martin Mitchell am 30. August 2009, 04:26:59
.
„Aufarbeitung“ der »HEIMKINDERPROBLEMATIK« im »RECHTSFREIEN RAUM« unter „Privatleuten“. Wem gehören die dort genutzten Akten und deren Inhalt ?

Chronologie der „Heimkindersache“ in der Bundesrepublik Deutschland seit Anfang des Jahres 2003:

Januar / Februar 2003: Beschränkte Vorführung in der Bundesrepublik Deutschland des auf Tatsachen basierenden irischen Spielfilms „The Magdalene Sisters“ ( „Die (Un)Barmherzigen Schwestern“ ), aber nicht im Areal des Erzbistums Paderborn.

Die Paderbornerin Gisela Nurthen, „Ehemaliges Heimkind“, die in den 1960er Jahren vier Jahre lang als „Fürsorgezögling“ im „Dortmunder Vincenzheim“ ( Großwäschereien der Barmherzigen Schwestern vom Saint Vincent de Paul in Dortmund ) misshandelt und als „Zwangarbeiterin“ ausgebeutet wurde, beschwert sich daraufhin beim SPIEGEL - Peter Wensierski - im Februar 2003 und teilt ihm mit, dass all das was in diesem Zusammenhang in Irland geschah, in viel größerem Ausmaß, auch in Deutschland geschah. Gisela Nurthen schrieb auch danach – und auch unter dem Pseudonym Regina Gazelle – verschiedene diesbetreffende online-Artikel in Deutsch und in Englisch.

Seinerzeit unabhängig davon – und ohne einander zu kennen oder von einander zu wissen – beginnt Martin Mitchell in Australien seine eigenen Recherchen in der „Heimkindersache“ in Januar 2003. Und er persönlich bezog sich seither und immer schon, von Anfang an, in dieser „Heimkindersache“ auf den Zeitraum zwischen 1945 und ca 1985.

SPIEGEL-Artikel von Peter Wensierski „Die Unbarmherzigen Schwestern“ erscheint 19. Mai 2003.

Unabhängig davon geht in Australien am 17. Juni 2003 die Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ www.heimkinder-ueberlebende.org (http://www.heimkinder-ueberlebende.org) / www.care-leavers-survivors.org (http://www.care-leavers-survivors.org) / www.diakoniefreistatt.de.vu (http://www.diakoniefreistatt.de.vu) / www.freistatt.de.vu (http://www.freistatt.de.vu) online.

Februar 2004: Ein die „Heimkindersache“ betreffender Magazin-Artikel von „Ehemaliges Heimkind“, Martin Mitchell selbst, erscheint in dem deutschsprachigen von Spanien ausgegehenden Magazin „CAMPO de Criptana“ ( ein Magazin für Politik und Kultur ) Heft 4, I. Quartal 2004 unter dem Titel »Präzedenz oder weitere (Ent)täuschung ?« ( auch online gestellt @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Deutscher_Magazin-Artikel_von_Martin_Mitchell_Jan2004.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Deutscher_Magazin-Artikel_von_Martin_Mitchell_Jan2004.html) ).

Am 14.10.2004 wird in Idstein am Taunus der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH“ ) gegründet – registriert beim Amtsgericht Aachen. Neue jetzige Webseite des „VEHeV“ http://veh-ev.info (http://veh-ev.info) . Vereinsvorstand aufgeführt @ http://veh-ev.info/index.php?id=43 (http://veh-ev.info/index.php?id=43) .

Die Initiatorin Gisela Nurthen nach schwerer nicht operierbarer Krebserkrankung Mitte des Jahres 2005, verstirbt am 26.12.2005 in Paderborn ( ...in stiller Trauer... ).

Das SPIEGEL-Buch von Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn - Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik“ erscheint am 7. Februar 2006.

Rechtmäßig und gesetzmäßig »DamaligeHeimerziehung“-Petition(en)« eingereicht beim Petitionsauschuss des Deutschen Bundestages vom „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH“ ) und von SPIEGEL-Journalist Peter Wensierski Mitte Februar 2006 in Bezug auf die damalige Heimerziehung über den Zeitraum von 1945 bis 1975.

Tagung in Hessen am 9. Juni 2006 in Idstein im Taunus ( in der Nähe des „Kalmenhof“ ): „Aus der Geschichte lernen. - Die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne und die Heimreform“. Veranstaltung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen ( IgfH ) und dem SPIEGEL-Buchverlag / DVA.

Einrichtung einer „Nationalen Konferenz Heimerziehung“ erstmalig öffentlich erwähnt 22.09.2008.

DER SPIEGEL 39/2008 vom 22.09.2008, Seite 18

und auch @ http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=Wiedergutmachung+f%C3%BCr+schwarze+P%C3%A4dagogik&id=60403534&top=SPIEGEL&suchbegriff=schwarze+p%C3%A4dagogik&quellen=&qcrubrik=politik (http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=Wiedergutmachung+f%C3%BCr+schwarze+P%C3%A4dagogik&id=60403534&top=SPIEGEL&suchbegriff=schwarze+p%C3%A4dagogik&quellen=&qcrubrik=politik)

»»»KIRCHEN - Wiedergutmachung für schwarze Pädagogik
Nach der evangelischen Kirche will nun auch der Bundestag "das von ehemaligen Heimkindern erlittene Unrecht und Leid in den Kinder- und Erziehungsheimen der Bundesrepublik zwischen 1945 und 1970 anerkennen", heißt es in einer Vorlage des Petitionsausschusses. Darüber hinaus will das Gremium nach mehr als zweijährigen Beratungen der Bundesregierung Möglichkeiten der Wiedergutmachung suchen; dazu soll es eine "nationale Konferenz" geben. Vertreter der Betroffenen sollen mit ehemaligen Betreibern der Heime über konkrete Hilfen für die Geschädigten beraten. Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik forderte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen jetzt auf, die Finanzierung zu übernehmen. Die öffentliche Heimerziehung im Westen Deutschlands war drei Jahrzehnte lang geprägt von erzwungener Arbeit Minderjähriger, sexuellen Übergriffen und einer schwarzen Pädagogik, die mit Einsperren und Schlägen erzog ( SPIEGEL 21/2003 ). Vorgeschlagen ist auch eine Stiftung, in der neben Kirchen und Staat auch diejenigen Firmen einzahlen, die von der Kinderarbeit profitiert haben.«««

Wie am 27.11.2008 auf der Webseite „Deutscher Bundestag“ @ http://www.bundestag.de/presse/hib/2008_11/2008_324/01.html (http://www.bundestag.de/presse/hib/2008_11/2008_324/01.html) betreffend der offiziellen Bekanntgebung des Petitionsausschuss am 26.11.2008 berichtet:
»»»Einstimmig erklärte der Ausschuss, er "sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst". [in der Zeit zwischen 1945 und 1970!? ]«««

Das Parlament der Bundesrepublik Deutschland – der „Deutsche Bundestag“ – am 04.12.2008 schliesst sich uneingeschränkt den Worten des Petitionsauschusses vom 26.11.2008 an und entscheidet einstimmig den Empfehlungen des Petitionsausschusses Folge zu leisten und der Bundesregierung ( eine Große Koalition zwischen CDU und SPD ) die Einrichtung eines „Runden Tisches“ abzufordern.

Runder Tisch Heimkinder“ und „Runder Tisch Heimerziehung“ erstmalig offiziell erwähnt 26.11.2008.

GRÜNEN-Politikerin Antje Vollmer’s „Kleine Wahrheitskommission“ erstmalig offiziell erwähnt 26.11.2008 – soll stattfinden unter strengen Anweisungen des ( a. ) Bundesministerium für Justiz, ( b. ) Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ( c. ) Bundesministerium für Arbeit und Soziales, in einem völlig »RECHTSFREIEN RAUM«

Erstmalig am 07.01.2009 von der Deutschen Bundesregierung ( eine Große Koalition zwischen CDU und SPD ) REDUZIERT auf „Runder Tisch Heimerziehung in den 1950er und 1960er Jahren“ und „Aufarbeitung der Geschehnisse“ darf sich nur auf das „(Reichs)Jugendwohlfahrtsgesetz“ beziehen !

2./3. April 2009 „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH“ ) vom „Runden TischAUSGESPERRT – und es wird sogar mit „Polizeieinsatz“ gedroht, DIE AUSSPERRUNG WENN NOTWENDIG AUCH MIT GEWALT DURCHZUSETZEN.

Berliner KAMMERGERICHT stellt fest am 13.08.2009 „Runder Tisch Heimerziehung“ ist ein »RECHTSFREIER RAUM« und der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH“ ) HAT KEIN RECHT DARAN TEILZUNEHMEN.


Rechtsfragen und juristische Erörterungen die sich daraus ergeben:

In diesem aus Steuergeldern finanzierten »RECHTSFREIEN RAUM«, im Geheimen unter „Privatleuten“, in ihren Büros und auf den Tagungen dieser „Nationalen Konferenz“ / dieser „kleinen Wahrheitskommission“ / diesem „Runden Tisch Heimerziehung“, welche und wessen Akten dürfen mit wessen Autorität von wem gelesen, examiniert und ausgewertet werden und zu welchem Zweck verwendet werden und in wessen Anwesenheit und in wessen Abwesenheit darf dies geschehen ? – und unter Anwendung welcher Gesetze und Verwaltungsrichtlienen finden all diese Prozesse und Prozeduren unter diesen „teilnehmenden“ „Privatleuten“ statt ?

Oder ist das ganze „GREMIUM“ jetzt tatsächlich
ohne jegliche Kontrolle ?
without binding terms of reference ?
without checks und balances ?

ohne jegliche Verantwortung ?
ohne jegliche Rechenschaftsablegung ?
ohne die Erstellung eines vollständigen Protokolls ?
ohne jegliche Transparenz ?
im Geheimen abgehalten ?
ohne jegliches Recht ?
ohne jegliches Gesetz ?

Wenn dem so ist... – so etwas und SOLCH EINE SCHIRADE und GESETZLOSIGKEIT ist wohl nur in der autoritären Bundesrepublik Deutschland möglich.

Was sagt die Gesamtdeutsche-Bevölkerung dazu ? – Oder sind SOLCHE DINGE der Gesamtdeutschen-Bevölkerung völlig egal ?

Was sagen die nationalen und internationalen Anwaltschaften und Juristen und Professoren der Jurisprudenz an den Universitäten dazu und was sagen die verschiedenen nationalen und internationalen Menschenrechtsorganisationen dazu ? – Ist ihnen ALL DIES ebenso völlig egal ?

...fragt ein Australier, der selbst ein „Ehemaliges Heimkind“ und ein „Zwangsarbeiter“ in den 1960er Jahren in Westdeutschland war, sowohl wie auch jetzt ein Mitglied im „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH“ ) ist – und als Ausländer in fernem Lande ebenso AUSGESCHLOSSEN ist.

...und all diese momentanen UNGLAUBLICHEN GESCHEHNISSE in der Bundesrepublik Deutschland spielen sich ab in einem Wahljahr. Bundestagswahlen, sowie auch verschiedene Landtagswahlen finden statt am 27. September 2009.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Marlene Rupprecht: »Alles ist verjährt !« Entschädigung »Völlig unrealistisch !«
Beitrag von: Martin Mitchell am 02. September 2009, 14:21:34
.
(Tuchenbach) Marlene Rupprecht MdB (SPD), Fürth; BMFSFJ - Kinderkommission des Deutschen Bundestages: Verbrechen gegen Heimkinder »Alles ist verjährt«

Die ehemalige Lehrerin Marlene Rupprecht ( Jg.1947 ) und heutige SPD-Bundestagsabgeordnete und 'Kinderbeauftragte' besteht hartnäckig darauf, dass WELCHE VERBRECHEN AUCH IMMER damals gegen Heimkinder in Jugenwohlfahrtseinrichtungen in staatlicher oder kirchlicher Trägerschaft begangen worden sein mögen, und etwaige „Zwangsarbeit“ die sie damals dort haben verrichten müssen, »Alles ist verjährt !« und eine Entschädigung von jeweilig 50000 Euro für ihr damaliges Leiden, ein dadurch verpfuschtes Leben und vielfach heute weitergehendes Trauma für viele dieser Opfer ist »Völlig unrealistisch !«.

Marlene Rupprecht sitzt auch – für ihre Fraktion, die SPD-Fraktion und für die Deutsche Bundesregierung ( eine Große Koalition zwischen CDU nd SPD ) – am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin und möchte in der Bundestagswahl am 27. September 2009 wiedergewählt werden.

Eins ist sicher: Kein „ehemaliges Heimkind“ in ihrem Wahlkreis – Wahlkreis 244 - Fürth ( 90744 Fürth [ bei Nürnberg / Nuremberg ] ) – und kein Mensch aus dem Familienkreis und aus dem Freundeskreis „ehemaliger Heimkinder“, wird Marlene Rupprecht seine Stimme geben !
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Re:Heimkinder....
Beitrag von: Abraxas am 03. September 2009, 16:43:02
wer hat uns verraten?... SOZIALDEMOKRATEN


Titel: Willige Gehilfen und Kolaborateure, eine fünfte Kolonne...
Beitrag von: Martin Mitchell am 10. September 2009, 05:22:09
.
Willige Gehilfen und Kolaborateure, eine fünfte Kolonne, die jetzt, für eigennützige Zwecke, mit der Gegenseite alliert, gegen alle demokratischen Grundsätze arbeiten und konspirieren.

Wie Faschisten wiedersetzen sie sich

allen demokratischen Strukturen

allen demokratischen Prinzipien

gegen den Willen der Mitgliedschaft und der Mitgliederversammlung ( des „VEHeV“ * )

und gegen den Willen unseres demokratisch gewählten Vereinsvorstandes

...gegen unsere rechtmäßigen Representanten.

Gesetzlos und rechtlos und mit Gewalt

versucht eine Minderheit

ihren Willen – den Willen der Machthaber, in deren Dienste sie stehen – der Mehrheit aufzuzwingen

und sie für ihre Befehlshaber gefügig zu machen

sie "ins Gewahrsam zu nehmen" und sie "( wieder ! ) unter Betreuung zu stellen".

„Was für ein Glück für die Regierenden, dass die Menschen nicht denken.“

sagen die, die uns wieder versklaven wollen

die uns einen Affen aufbinden wollen – in Alibiverstaltungen

die eine völlige Schirade sind, in einem Versuch die Opfer zu manipulieren, zu plakatieren, sie ruhig zu stellen und sie hinauszutrösten

bis sie alle abgestorben sind.

Wer diese „Willigen Gehilfen“ und „Kolaborateure“ sind wissen wir ja nun...

...auch sie werden sich mal verantworten müssen...

( * „ Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ )
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Was ist wann im Bundestag re »RUNDER TISCH« gesagt worden ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 10. September 2009, 05:42:02
.
Was ist wann, und von wem, im Deutschen Bundestag betreffend dem »Runden Tisch Heimerziehung in den 1950er und 1960er Jahren« gesagt worden ? – Jedes DORT geäußerte Wort muß in die Wage gelegt werden !

WAS IM BUNDESDEUTSCHEN PARLAMENT – IM DEUTSCHEN BUNDESTAG – GESAGT WIRD, IST, meines Erachtens,
DAS WICHTIGSTE ÜBERHAUPT !

...denn DAVON ist alles andere abhängig !

...auch die Frage ob der »RUNDE TISCH« ein „Rechtsfreier Raum“ ist, oder nicht !

...und auch die Frage ob solch einRechtsfreier Raum“ mit „Gesetzmäßigkeit“ zu vereinbaren ist, oder nicht !

Anwälte sollten und jeder andere auch sollte ALL DIES unbedingt mal genau studieren !immer genau studieren ! – wenn immer etwas betreffend dem »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« im Bundesdeutschen Parlament gesagt wird ! – und auch weiter zurückliegende diesbetreffende Protokolle ! – alle solche Protokolle genau studieren !

Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 199. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 21. Januar 2009

@ http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/16/16199.pdf (http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/16/16199.pdf)

( a. ) Der Staatssekretär des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ( BMFSFJ ), der Bundestagsabgeorndete Hermann Kues (CDU/CSU), leitender hartnäckiger „Anspruchsgegner“ und ( b. ) der Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling (CDU/CSU) [ Mitglied des Petitionsausschusses und, als Bundestagsabgeordneter !, hinter den Kulissen am »Runden Tisch Heimerziehung« mitarbeitender bekannter „Anspruchsgegner“ ], also als Bundestagsabgeordneter der Regierungspartei !, werden im Deutschen Bundestag betreffend dem »Runden Tisch Heimerziehung« von Bundestagsabgeordneten der Opposition !, der DIE LINKE und der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN befragt ( und während dieser Parlamentarischen Sitzung ist auch noch immer von „Aufarbeitung der westdeutschen Heimerziehung zwischen 1949-1975“ die Rede )

wortwörtliches und vollständiges parlamentarisches Sitzungsprotokoll, Seite 21479 ( erste und zweite Spalte )

wortwörtliches und vollständiges parlamentarisches Sitzungsprotokoll, Seite 21480 ( erste und zweite Spalte )

wortwörtliches und vollständiges parlamentarisches Sitzungsprotokoll, Seite 21481 ( erste und zweite Spalte )

wortwörtliches und vollständiges parlamentarisches Sitzungsprotokoll, Seite 21482 ( erste Spalte )
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: »Runder Tisch Heimerziehung« von wem dominiert ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 10. September 2009, 05:50:47
.
Der »RUNDE TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin ist von Verantwortlichen der Partei DER GRÜNEN und SPD dominiert.


Re: Ehemalige Heimkinder


Der »Runde Tisch« ist von Verantwortlichen der Partei DER GRÜNEN und SPD dominiert.

Vorsitzende: Antje Vollmer ( GRÜNE )

Referenten:
Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar ( GRÜNE );
Günter Saathof zum NS-Konzept ( GRÜNE )

Hetzer: Josef Winkler, MdB ( GRÜNE )
Marlene Rupprech, MdB ( SPD )


Wesentliche Steuerungen erfolgen über dieses politische Spektrum – bisher. Zum Glück auch der Nachweis, wie auf dieser Ebene mit Opfern und deren rechtlichen Gehör umgegangen wird.

Nach der anstehenden Bundestagswahl gibt es eine Änderung und zwar auch, falls DIE LINKE mit anderen Farben an der Regierung beteiligt wird.

Weder C-Parteien, noch FDP ( Max Stadler, MdB ) noch LINKE werden dies weiter mitmachen und diese Gruppe, die alleine von parteipolitischen Interessen agiert, weiter gewähren lassen.

Anfang Oktober ändert sich die Situation. Dann setzen wir massiv mit unseren Argumenten neu an.

München, 8. September 2009
Michael Witti

MICHAEL WITTI
Possartstrasse 9, 81679 München
Tel.: 089 38157075
Fax: 089 688 5372
e-mail: info@michaelwitti.de
www.michaelwitti.de (http://www.michaelwitti.de)
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Angemessene Entschädigung für Ehemalige Heimkinder – nichts weniger !
Beitrag von: Martin Mitchell am 14. September 2009, 05:21:15
.
Versandt und verbreitet in aller Welt von „Ehemaliges HeimkindMartin Mitchell in Australien - an Mitstreiter und Unterstützer, und Opponenten zugleich.

...without fear or favour...

Schreiben des Opferjuristen Michael Witti an STIFTUNG "ERINNERUNG, VERANTWORTUNG UND ZUKUNFT" re Entschädigunsfragen am »RUNDEN TISCH HEIMKINDER«

MICHAEL WITTI ( Human Rights Lawyer )
Possartstrasse 9, 81679 München
Tel.: 089/38157075
Fax: 089/6885372
e-mail: info@michaelwitti.de
 
 
Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Herrn Günter Saathoff
Lindenstr. 20-25
10969 Berlin
Tel.: +49 (0)30 25 92 97-0
Fax: +49 (0)30 25 92 9742
 
 
11. September 2009
 
Betr.: Runder Tisch ehemalige Heimkinder
 
Sehr geehrter Herr Saathoff,
 
unten beigefügt, sehen Sie einen Teil Ihres Vortrages vor dem Runden Tisch ehemalige Heimkinder.
 
Sie erklären dazu unter Missbrauch Ihrer Funktion als Vorsitzender der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, dass die Zahlung an die NS-Zwangsarbeiter lediglich symbolischen Charakter hatte und die durchschnittliche Zahlung bei ca DM 2600 EUR lag.
 
Sie unterdrücken dabei wohl bewusst, dass einzelne Opfergruppen der NS-Zwangsarbeiter, wohl mehr als eine symbolische Zahlung erhielten.
 
Die von mir vertretenen jüdischen Mandanten – eine knapp mehr als sechstellige jüdische Gemeinde – erhielten eine Einmalzahlung von DM 15000.–
 
Sie erinnern sich, dass damals von Ihrer Regierungspartei auch deshalb Widerstand für höhere Zahlungen ausging, weil Ihre Partei Vortrug, dass meine Mandantschaft grösstenteils bereits für den Zeitraum der Zwangsarbeit laufende Rentenleistungen nach dem BEG erhielt.
 
Gleichwohl – und auch das unterdrücken Sie – ist es uns gelungen im Schatten der Zwangsarbeiterverhandlungen ein Ghettorentengesetz – ZRBG – auf den Weg zu bringen. Ich erinnere mich noch gut, wie ich Sonderbotschafter Bindenagel diesbezüglich zuarbeitete. Es gelang substantielle Zahlungen an meine Mandantschaft, quasi ausserhalb des öffentlichen Bewusstseins durchzusetzen.
 
Ergebnis war jedenfalls, dass unmittelbar nach den NS-Zwangsarbeiterverhandlungen meine Mandantschaft eine monatliche Rente zwischen 200 und 500 EUR und Einmalzahlungen zwischen 10000 bis 30000 EUR erhielt und zwar auch als Witwe/Witwer.
 
Berücksichtigt wurde hier – als Zuerkennungskriterium – ausdrücklich der Zeitraum der Zwangsarbeit !!
 
Ich halte also fest, dass Ihre Nachricht zu den Zahlungen an NS-Opfern irreleitet und auf meine Mandantschaft nicht zutrifft. Ich bin nicht für Ergebnisse derer verantwortlich, die mich nicht mandatierten.
 
Meine Mandantschaft erhielt im Zuge des Gesamtkomplexes:
DM 15000.–  plus nun EURO  10000.–  bis 30000.–  plus monatliche Rente von 200.–  bis 400.–  EUR

 
Ich bin froh, dass vorgenannte Beträge mehr als eine symbolische Zahlung sind.
 
Zum Thema, dass auch dieser Betrag dem Leid meiner Mandantschaft unangemessen ist, erinnere ich Sie, dass Ihre Partei in Regierungsverantwortung war und die BRD damals, mithin auch Sie, sich vehement vor US Gerichten gegen die Zwangsarbeiter einsetzten ( siehe complex amicus curiae Schriftsätze ). Die BRD und deren Regierungsparteien versuchten Alles um die Rechtsverfahren der Zwangsarbeiter zu ruinieren, bis hin zu missglückten Telefonaten mit Präs. Clinton.
 
Deshalb verwundert es mich auch nicht, dass Sie nun wieder in der Öffentlichkeit und einer geschlossenen Sitzung gezielt falsche Fakten berichten.
 
An dem hiesigen Beispiel können Sie exakt ablesen, warum wir die Opfervertretung am Runden Tisch begehren. Es würde dann nicht widerspruchslos zu einem Schlüsselthema referiert und irregeleitet und schon gar nicht dieser Unsinn dann auch noch in die Öffentlichkeit getragen. Aktuell gehe ich aber davon aus, dass ihr Vortrag widerspruchslos von den Teilnehmern applaudiert wurde und weitere Präzedenz zu Lasten der Opfer gesetzt wurde.
 
Mit freundlichen Grüßen
Michael Witti

 
ANLAGE 1:
 
 » Jesus.de (http://www.jesus.de/startseite.html)  » Blickpunkt (http://www.jesus.de/blickpunkt.html)
 
Runder Tisch Heimerziehung: Beratung über Entschädigungslösungen
 
10.09.09
 
Der Runde Tisch Heimerziehung hat bei seinem vierten Treffen über Entschädigungslösungen gesprochen.
 
  Die Vorsitzende des Runden Tischs, Antje Vollmer, sagte nach dem zweitägigen Treffen am Mittwoch in Berlin, mögliche Entschädigungen dürften nicht dazu führen, dass andere Opfergruppen brüskiert würden. Zudem wolle der Runde Tisch herausfinden, ob pauschale Entschädigungen möglich seien. Es stelle sich die Frage, ob ehemalige Heimkinder, die in bestimmten, besonders repressiven Einrichtungen waren, ohne Einzelfallprüfung entschädigt werden könnten.
 
  Der Koblenzer Pädagoge Christian Schrapper, der im Auftrag der schleswig-holsteinischen Landesregierung die Geschichte der früheren Landesfürsorgeanstalt Glückstadt an der Elbe erforscht, sagte, Glückstadt sei eine «Endstation» gewesen. In diese Heime seien Jugendliche aus anderen Einrichtungen überwiesen und wie in Haft untergebracht worden. Das Heim habe die Funktion einer Strafanstalt für Jugendliche besessen und sei staatlicherseits kaum kontrolliert worden, obwohl die unhaltbaren Zustände bekannt gewesen seien, erläuterte Schrapper. Es habe mehrere solcher Endstationen in der Heimerziehung der frühen Bundesrepublik gegeben.
 
  Insgesamt waren in den 50er und 60er Jahren rund 350.000 Kinder und Jugendliche in der Fürsorgeerziehung und weitere 500.000 in Kinder- und Jugendheimen untergebracht, überwiegend in kirchlicher Trägerschaft. Vielfach wurden sie gedemütigt, misshandelt und zur Arbeit gezwungen. Mit der Heimerziehung hatte sich der Petitionsausschuss des Bundestages zwei Jahre lang beschäftigt und die Gründung des Runden Tisches zur Aufarbeitung des Unrechts bewirkt. Das Gremium, in dem ehemalige Heimkinder und Experten sitzen sowie Vertreter von Bund, Ländern und der Kirchen, soll auch eine Empfehlung zu Entschädigungen abgeben.
 
  Ob die Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter als Modell dienen kann, blieb bei dem Treffen offen. Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, welche die Zahlungen abgewickelt hat, machte deutlich, dass die Zwangsarbeitentschädigungen nur eine symbolische Zahlung an die Opfer bedeuteten. 1,66 Millionen Menschen hätten insgesamt 4,37 Milliarden Euro erhalten, was einer durchschnittlichen Zahlung von 2630 Euro entspreche.
 
  Beim nächsten Treffen des Runden Tisches im November sollen die kirchlichen Heime im Mittelpunkt stehen. Im Januar kommenden Jahres will der Runde Tisch einen Zwischenbericht vorlegen. Insgesamt soll er zwei Jahre arbeiten.
 
( Quelle: epd )
Labels: Soziales, Heime, Runder Tisch Heimkinder
 
 
ANLAGE 2:
 
Bisher nicht im Internet vorhanden
( Internetveröffentlichung vielleicht auch garnicht vorgesehen )
 
Aktuelle Ausgabe „Süddeutsche Zeitung
vom Donnerstag, 10. September 2009
[ Seite ....( momentan nicht bekannt ) ]
 
Gedrillt, gequält, gedemütigt
 
Ehemalige Heimkinder diskutieren über Form einer möglichen Entschädigung
 
Von Matthias Drobinski
 
Berlin – Otto Behnck war gekommen und erzählte. Wie er nach Glückstadt kam, weil er lange Haare hatte und mal abgehauen war. Erzählte, dass es im Fürsorgeheim Häftlingskleidung gab und Schläge, und wer dann noch muckte, kam in den „Beruhigungsgitterkäfig“; noch 1969 benutzte die Heimleitung die alten Formulare der Nazis, nur das „Lagerkommandant“ durch „Heimleiter“ ersetzt war. Wer hier herkam, sollte gebrochen werden, umerzogen durch Drill, Diziplin und harte Arbeit, durch den Sadismus der Aufseher. So war es auch in Freistatt, Kreis Diepholz, nicht weniger berüchtigt, betrieben von den frommen Männern der Bodelschwinghschen Anstalten. Behnck hat geweint als er erzählte. „Ich bin noch ganz kaputt“, sagte Antje Vollmer, die Moderatorin des Runden Tisches „Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren“, danach.
 
Zum vierten Mal traf sich der Runde Tisch am Mittwoch [ 9. September 2009 ] zur nichtöffentlichen Sitzung, zum ersten Mal, nach dem Streit, ob Anwälte des „Verein ehemaliger Heimkinder“ am Tisch platznehmen dürfen, von denen einer Michael Witti heißt und bekannt dafür ist, den Konflikt zu suchen; das Berliner Kammergericht hat es ihm verwehrt. Das Thema [ am 8./9.09.2009 ] des zweitägigen Treffens berührte gleich den Kern der Debatte um mögliche Entschädigungen: Gab es besonders schlimme Heime, in denen Gewalt und Erniedrigung Teil des Erziehungssystems waren?
 
Es gab sie, sagt [ Prof. Dr. ] Christian Schrapper von der Universität Konstanz, der die Geschichte der Glückstädter Anstalt untersucht. Es waren die Heime, in die jene Jugendliche kamen, die andere Heime nicht mehr haben wollten. Sie wurden geführt wie Gefängnisse, sie waren ein rechtsfreier Raum. Die 6000 Jugendlichen, die zwischen 1945 und 1974 in Glückstadt waren, sollten entschädigt werden, findet der Professor, auch die in Freistatt, oder jene, die in Torgau waren, wohin die DDR jene Heranwachsenden brachte, die sie brechen wollte.
 
Doch was ist mit den anderen Heimen? Die Diskussion des Runden Tisches zeigte, dass es schwer sein wird, Kriterien zu finden. Auch dort wurden Kinder und Jugendliche misshandelt – aber war das Teil eines Systems? Ja, sagen viele ehemalige Heimkinder. Die Träger von Staat und Kirchen dagegen betonen: Nicht jede Arbeit war Zwangsarbeit, und viele Erzieher waren keine bösartigen Gewalttäter, sondern überfordert. Eine weitere Schwierigkeit tauchte auf: Wie hoch soll die Entschädigung sein? Antje Vollmer hatte Günter Saathoff von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ geladen, die ehemalige NS-Zwangsarbeiter entschädigt hatte. Er erzählte, dass dort 1,6 Millionen im Schnitt 2630 Euro erhielten.
 
Als Saathoff die Zahl sagte, war unter den Vertretern der Heimkinder Betretenheit zu spüren. So wenig Geld für die Opfer des NS-Unrechts, wie viel wird da für sie bleiben, die innerhalb des Rechtsstaats Unrecht erlitten? Bis Januar will der Runde Tisch Wege gefunden haben. Beim nächsten Treffen stehen erst einmal die kirchlichen Heime im Mittelpunkt. Es geht um Schläge im Namen des Herrn.
 
 
Empfänger dieses Schreibens vom 11. September 2009 ( „das Original“ ), und den Anlagen, waren, u.a.:

Von: Michael Witti [mailto:info@michaelwitti.de]
Gesendet: Freitag, 11. September 2009 10:44
An: 'Christian Denso'

Betreff: WG: Runder Tisch Heimerziehung -- Vortrag Günter Saathoff

Von: Michael Witti [mailto:info@michaelwitti.de]
Gesendet: Freitag, 11. September 2009 10:42
An: 'info@stiftung-evz.de'
Cc: 'antje.vollmer@bundestag.de'; 'anette.niederfranke@bmfsfj.bund.de'; 'erika.huxhold@bmas.bund.de'; 'marlene.rupprecht@bundestag.de'; 'klaus.schaefer@mgffi.nrw.de'; 'georg@georg-gorrissen.de'; 'mario.junglas@caritas.de'; 'hans.meyer@lwl.org.de'; 'loeher@deutscher-verein.de'; 'kruttschnitt@diakonie-bayern.de'; 'kroeger@diakonieverbund.de'; 'hansulrich.anke@ekd.de'; 'joerg.freese@landkreistag.de'; 's.djurovic@t-online.de'; 'lore@fleth-familie.de'; 'h.-s.wiegand@t-online.de'; 'sekretariat@dbk.de'; 'jugendhilfe@paritaet.org'; 'schrapper@uni-koblenz.de'; 'thomas.moersberger@t-online.de'; 'georg.recht@bmas.bund.de'; 'Michael Witti'

Betreff: Runder Tisch Heimerziehung -- Vortrag Günter Saathoff

LABELS: Antje Vollmer, BRD, Ehemalige Heimkinder, Günter Saathoff, Michael Witti, Runden Tisch Heimkinder, Runder Tisch ehemalige Heimkinder, Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft, Zwangsarbeiter
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: „Kinderfürsorge“ „Jugendfürsorge“ „Fürsorgeerziehung“ in BRD
Beitrag von: Martin Mitchell am 18. September 2009, 03:49:32
.
Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ vertritt den Standpunkt, daß alles was damals geschah „systembedingt“ war und vomSystem“ „gewollt war“ und „unterstützt wurde“ oder zumindest „geduldet wurde“.
 
 „FÜRSORGE“-NOTIZEN betreffend Deutschland, aus verschiedenen Internet-Quellen
( recherchiert, arrangiert, formuliert und formartiert von Martin Mitchell in Australien )

[ ERSTE TEIL ]

Kinderfürsorge“, „JugendfürsorgeundFürsorgeerziehungin Deutschland German government policy.

m.E., höchst relevant zum »Runder Tisch Heimerziehung in den 1950er und 1960er Jahren« / »kleine Wahrheitskommission« unter Schirmherrschaft von Antje Vollmer.

Einleitend muß erst einmal betont werden, daß dies nicht meine „Idee“ oder eine „Erfindung“ ist, sondern auf TATSACHEN beruht... also nicht aus der Luft gegriffen ist !!! Die Bundesregierung weiß sehr wohl und ganz genau warum sich ihre »kleine Wahrheitskommission« auf den Zeitraum von »1950 bis 1969« beschränkt, und „behinderte“ „Heimbewohner“ ausschließt ( wobei diesbetreffend „behindert“ noch nicht einmal von der Bundesregierung definiert wird ! )

Siehe, zum Beispiel, unter anderem, auch...

Deutschlandfunk - dradio.de im Interview mit PETER WENSIERSKI, 27.03.2006: »Die Jugendlichen sollten den Normen von Zucht und Ordnung angepasst werden. Das waren die vorherrschenden Erziehungsziele in den Heimen. Man hat nach dem Krieg in Deutschland in der öffentlichen Erziehung überhaupt nicht selbstkritisch reflektiert, was hat man in der Nazizeit gemacht, was hat man in den 30er Jahren gemacht, man hat einfach nahtlos da weiter gemacht.« ( @ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/politischeliteratur/481994/ (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/politischeliteratur/481994/) )

Frankfurter Rundschau im Interview mit mit Psychotherapeut Kappeler: PROF. DR. MANFRED KAPPELER, 18.08.2009: »"Die Opfer hat man damals vergessen"
Der Psychotherapeut Manfred Kappeler über brutale Heimerziehung.«

»In wie weit wirkte die Nazi-Ideologie in der Quälerei der Heimkinder fort?

Die Anstaltserziehung war auch schon vor 1933 ein autoritäres System. Die Nazis haben die Demütigungen und Misshandlungen dann noch verschärft. Nach dem Krieg ist das nahtlos fortgesetzt worden. Zum Teil wurden KZ und Zwangsarbeiterlager zu Erziehungsanstalten umfunktioniert. Die ehemalige Anstalt in Guxhagen in Nordhessen ist ein Paradebeispiel dafür. In Glücksstadt ließ man die Heimkinder sogar die KZ-Kleidung auftragen, um Geld zu sparen.« ( @ http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1887068_Interview-mit-Psychotherapeut-Kappeler-Die-Opfer-hat-man-damals-vergessen.html (http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1887068_Interview-mit-Psychotherapeut-Kappeler-Die-Opfer-hat-man-damals-vergessen.html) )

Diskussionsbeitrag von Wolfram Schäfer zu den Ausführungen von Prof. Dr. Christian Schrapper Professor für Pädagogik und Sozialpädagogik an der Universität Koblenz – an die Anwesenden der Veranstaltung am 9. Juni 2006 in Idstein im Taunus: »Aus der Geschichte lernen – die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne und die Heimreform« Veranstaltung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IgfH) und dem SPIEGEL-Buchverlag bei DVA ( Ausschnitt aus der Tagungsdokumentation (Kassel, Aug. 2006) ISBN 3-9251-65-2; ISBN 13:978-3925146-65-7 )

»»»[ Seite 64-65 ]

Wolfram Schäfer:
Herr Schrapper, Sie haben in Ihrem Beitrag ganz zum Schluss auch die Rolle der Wissenschaft angesprochen. Ich bin Wolfram Schäfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg.

Welche Rolle hatten denn Wissenschaftler nach 1945 im Bereich der Jugendhilfe? Welche Paradigmen, welche Theorien haben sie denn wieder vertreten?

[ apropo: Prof. Dr. Jürgen Blandow ] Wenn Professor Blandow aus Bremen Recht hat, dann war der meist zitierte Beitrag bis Anfang der 1960er Jahre der Aufsatz von Werner Villinger und Herrmann Stutte aus dem Jahr 1948 "Zeitgemäße Aufgaben und Probleme der Jugendfürsorge". Dieser Aufsatz beruhte auf den erbbiologischen Forschungen der beiden Kinder- und Jugendpsychiater in der NS-Zeit. Hermann Stutte hatte sich 1944 habilitiert mit „Erbiologischen Forschungen“ an Gießener Fürsorgezöglingen; Werner Villinger war sogar „Erbgesundheitsoberrichter und Euthanasiegutachter“ gewesen. 1961 wurde er „Gutachter im Wiedergutmachungsausschuss des Deutschen Bundestages“ und durfte erneut über seine früheren Opfer ‚gutachten’. Dort hat er „Entschädigungsneurose“ erfunden, was zur Folge hatte, dass die Zwangssterilisierten aus dem Bundesentschädigungsgesetz herausfielen.
[ ٪ ]
Was das Schlimme nun ist, ist die Tatsache, dass diese beiden einflussreichen Marburger Wissenschaftler ja ganze Generationen auch von Erziehern, von Psychologen, von Pädagogen und jungen Psychiatern ausgebildet haben. Wenn man sich ihren Text anschaut, nur ein Zitat daraus: „Fürsorgezöglinge sind sozialbiologisch unterwertiges Menschenmaterial“ und das in 1948. Gleichermaßen wurden die alten Forschungen des „Zigeunerforscher“ Robert Ritter wiederbelebt. Der Stutte wagte es, auch wieder 1948, mit Blick auf Fürsorgezöglinge, [ 65 ] die Diagnose des „getarnten Schwachsinns in der Maske der Schlauheit“ wieder aufleben zu lassen. Eine Diagnose, die 1936 im Rahmen der Forschungen über Sinti und Roma entwickelt worden war.

Das kam mir heute Morgen ein bisschen zu kurz, die Rolle der Wissenschaftler, unserer Vorgänger und unserer Lehrer zum Teil; ich habe bei Stutte selbst noch studiert. Die haben sozusagen ihre erbbiologischen Paradigmen nahtlos aus der NS-Zeit übertragen, und ich meine, sie trugen genauso wie die Erzieher vor Ort, meiner Ansicht nach sogar noch mehr, ganz erheblich dazu bei, dass wir diese menschenverachtende Situation hier in der Fürsorgeerziehung vorgefunden haben.« ( @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Lektuere_-_bzw._Tagungsbeitrag_von_Prof._Dr._Christain_Schrapper_-_Kalmenhof_in_Idstein_im_Taunus_-_09.06.2006.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Lektuere_-_bzw._Tagungsbeitrag_von_Prof._Dr._Christain_Schrapper_-_Kalmenhof_in_Idstein_im_Taunus_-_09.06.2006.html) )

DIE WELTWOCHE ( Schweiz ), Reinhard Mohr berichtet, 15.02.2006, Ausgabe 07/06,
Geschichte:
»Die meisten Heime stammten aus den zwanziger, dreissiger Jahren, und es gab nicht nur räumliche Kontinuitäten. Manche Methoden der meist pädagogisch überhaupt nicht qualifizierten Kampfschwestern knüpften fast nahtlos an die Nazizeit an. Mehr noch: Im «Kalmenhof» in Idstein etwa waren zwischen 1941 und 1945 mindestens tausend Kinder im Rahmen von Zwangssterilisierung und Euthanasie ermordet worden. Viele der «Erzieher» und Angestellten aus dieser Zeit blieben zum Teil bis in die sechziger Jahre dort beschäftigt, und erst in den achtziger Jahren wurde das Massengrab mit den Kinderskeletten freigelegt.«

»„Wegsperren. Exklusionsmechanismen als gesellschaftliche Konfliktlösung“. Historische, soziologische und psychiatrische Aspekte« 25.04.2008-26.04.2008, Moringen, in: H-Soz-u-Kult, 27.05.2008 @ http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2131&count=94&recno=20&sort=datum&order=down&geschichte=74 (http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2131&count=94&recno=20&sort=datum&order=down&geschichte=74)

[ re: ca 1943-1945 ]

»»»Panorama vom 06. Mai 1999
( @ http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1999/erste7242.html (http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1999/erste7242.html) )

Todeslager für Babys – US-Anwälte beschuldigen VW des Völkermordes«««

»»»( USA Anwald VW-Opfer ) MICHAEL HAUSFELD ( Übersetzung ):
"In diesem einen VW-Kinderheim wurden schätzungsweise 300 bis 400 Kinder umgebracht. Insgesamt gab es über 300 solcher Kinderheime. Man kann davon ausgehen, daß in den letzten Kriegsjahren über 100000 Kinder, alle höchstens sechs Monate alt, auf diese Art liquidiert wurden."«««

»»»GERD HAIDA ( ehem. Redakteur "Haller Tagblatt" )
Beteiligt waren dann an der Ausführung dieser Unmenschlichkeit: Rotes Kreuz, die Kirchen, die Ämter, Jugendamt, Arbeitsamt, Gesundheitsamt, also alle Ämter, wie wir sie heute auch haben, [ ... ]«««

»»»Über 100000 tote Babys - verurteilt wurde fast niemand. Viele der Verantwortlichen machten statt dessen nach dem Krieg [ in der Bundesrepublik Deutschland ] Karriere.

Etwa Dr. Hans Muthesius aus dem Reichsinnenministerium. Auch nach seinen Entwürfen wurden die Todeslager für Kinder organisiert. Er wurde Beigeordneter des Deutschen Städtetages [ in der Bundesrepublik Deutschland ].

Oder sein direkter Mitarbeiter, Dr. Wilhelm Loschelder, aus dem gleichen Ministerium. Er wurde Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Innenministerium, ausgezeichnet mit dem großen Bundesverdienstkreuz.

Oder Dr. Karl Gossel. Er regelte die Finanzierung der Sterbelager. Nach dem Krieg wurde er erst Oberkreisdirektor und dann Bundestagsabgeordneter der CDU.«««

[ WIKIPEDIA: Gossel war von 1957 bis 1965 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Diepholz - Melle - Wittlage in den Bundestag eingezogen [ in dem Wahlkreis wo auch das massive Bethel-eigene mit jugendlichen Zwangsarbeitern betriebene TorfgewinnungsunternehmenFreistatt im Wietingsmoor“ gelegen ist ]. ]

»»»Abmoderation PATRICIA SCHLESINGER:
Nachkriegskarrieren ohne Brüche. Fast keiner dieser Täter wurde für diese Verbrechen bestraft. Und es gab viele in dieser Nachkriegsrepublik, die zuließen, daß keiner von ihnen bestraft wurde.

Autorin/Autor: Bericht: Andrea Röpke und Volker Steinhoff«««

Siehe auch @ http://stream.nadir.org/nadir/archiv/Antirassismus/grenzcamp01/t11.htm (http://stream.nadir.org/nadir/archiv/Antirassismus/grenzcamp01/t11.htm)

[ re: ca 1945-1977 ]

»Die Fürsorge im Spannungsfeld der Generationen. Gesamtbericht über den 62. Deutschen Fürsorgetag 1961 in Mannheim« von Hans Muthesius, Carl Heymann Verlag ( Broschiert - 1962 ).

»Fürsorge und Sozialreform« [ herausgegeben von Hans Muthesius ], Köln & Berlin, Carl Heymann Verlag 1956. 564 Seiten. Orig.-Pappeinband.

»Neue Wege der Fürsorge« von Hans Muthesius, Hans Achinger, Otto Ohl. Broschiert. Carl Heymann Verlag. Erscheinungsdatum: 1960.

»Reichsrechtliche Grundlagen der öffentlichen Fürsorgepflicht 1947« [ Kongressdokument ] [ zusammengestellt und erläutert von Hans Muthesius ] Urban & Schwarzenberg. 166 Seiten. 2. Auflage 1947, 3. Auflage 1949, 4. neu bearbeitete Auflage 1951. German law book ( basics of the welfare-laws of the German Reich ); 5000 copies were printed with allowance of the Allied Occupation Forces over Germany.

»Bundesrechtliche Grundlagen der öffentlichen Fürsorgepflicht« von Hans Muthesius. 1. Auflage 1955; 5. Auflage 1957. Broschiert. Carl Heymann Verlag.

Siehe auch die Bibliographie zu Hans Muthesius @ http://www3.ub.uni-freiburg.de/olix/wwwolix.cgi?db=ubfr&links=1&ai=267671&Band=Muthesius,%20Hans%20%AA%5BMitarb.%5D%AA (http://www3.ub.uni-freiburg.de/olix/wwwolix.cgi?db=ubfr&links=1&ai=267671&Band=Muthesius,%20Hans%20%AA%5BMitarb.%5D%AA)

[ wird fortgesetzt ! ]


Titel: „Kinderfürsorge“ „Jugendfürsorge“ „Fürsorgeerziehung“ in BRD
Beitrag von: Martin Mitchell am 18. September 2009, 03:57:16
.
Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ vertritt den Standpunkt, daß alles was damals geschah „systembedingt“ war und vomSystem“ „gewollt war“ und „unterstützt wurde“ oder zumindest „geduldet wurde“.

 „FÜRSORGE“-NOTIZEN betreffend Deutschland, aus verschiedenen Internet-Quellen
( recherchiert, arrangiert, formuliert und formartiert von Martin Mitchell in Australien )

[ ZWEITE TEIL ]

»Hans Muthesius ( 1885-1977 ). Ein deutscher Fürsorgejurist und Sozialpolitiker zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik«
by Christian Schrapper (http://openlibrary.org/b/OL1216244M/Hans_Muthesius_(1885-1977))
Published in 1993, Votum ( Münster ), ISBN 10: 3926549882.
Notes: Bibliography of H. Muthesius' works: pp. 287-307. Includes bibliographical references ( pp. 271-287 ). The author's Habilitationsschrift--Universität Münster, 1993.

»Fürsorge im Wirtschaftsboom: die Entstehung des Bundessozialhilfegesetzes von 1961« von Friederike Föcking
[ Seite 75 ]
„Die Sozialpolitiker der SPD erhielten seit 1951 von unerwarteter Seite Schützenhilfe: der neue [ Deutsche Verein ] DV-Vorsitzende Hans Muthesius auch ein bürgerlicher Fürsorgereformer aus Weimarer Tagen und einer der einflußreichsten Fürsorgeexperten [ in der Bundesrepublik Deutschland ] [ ... ]


Auszug vom Begleitheft zur DVD "Lebensunwert"

»»»[ .......... ]

Die nächsten zehn Jahre verbringt er in derObhutderBarmherzigen Schwestern vom heiligen Vincenz von Paul“. Um ihn herum Hunger, Gewalt, Mißbrauch und Tod. Nichtigkeiten werden mit Prügel, Kaltwasserbädern, Essensentzug und Zwangsjacke bestraft. Daran ändert sich auch nach 1945 nichts. Paul Brune fragt sich bis heute, wie er diese Kinderhölle überlebt hat. Von 1943 bis Anfang der 50er Jahre sind rund 400 Kinder in der Anstalt St. Johannes-Stift gestorben. Paul Brune hat selbst mitangesehen, wie auch nach 1945 Kinder an den von Pflegern und Aufseherinnen zugefügten Verletzungen sterben.

Als 15jährigen gibt ihn die Anstalt zu einem Bauern im Sauerland in „Familienpflege“. Der ist hocherfreut über die billige Arbeitskraft und beutet ihn nach Strich und Faden aus. Bis zu 15 Stunden täglich muß Paul Brune arbeiten, für ein winziges Taschengeld.

[ .......... ]«««

( References: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/DVD_-_Lebensunwert_-_Paul_Brune_-_NS-Psychiatrie_und_ihre_Folgen.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/DVD_-_Lebensunwert_-_Paul_Brune_-_NS-Psychiatrie_und_ihre_Folgen.html) und http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Wissen_im_WDR_-_Lebensunwert_-_Der_Weg_des_Paul_Brune.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Wissen_im_WDR_-_Lebensunwert_-_Der_Weg_des_Paul_Brune.html)

»»»Doch nun zu den „Ergebnissen“ des an die Universität Münster vergebenen Forschungsauftrags.
Ein erster ( unveröffentlichter ! ) Zwischenbericht des Forschers [ Christian Schrapper (http://openlibrary.org/b/OL1216244M/Hans_Muthesius_(1885-1977)) ] veranlaßte 1990 den Vorstand des Deutschen Vereins das Haus des Verbandes und die Ehrenplakette nicht mehr nach Hans Muthesius zu benennen.12 Im Aprilheft 1992 des Nachrichtendienstes berichtete der Geschäftsführer des Deutschen Vereins „in eigener Sache“ schließlich mit halbjähriger Verspätung über den bereits im Oktober 1991 angenommenen „Schlußbericht des Forschungsprojektes Hans Muthesius“.13 Der Artikel der Geschäftsführung ist etwa eine Seite lang, während 1985 die im Nachrichtendienst veröffentlichten Lobreden und Gedenkartikel zum 100. Geburtstag von Muthesius noch 20 Druckseiten füllten.

[ re: ca 1939-1945 ]

„Schwerpunkt des Forschungsberichts [ von Christian Schrapper (http://openlibrary.org/b/OL1216244M/Hans_Muthesius_(1885-1977)) ] ist die Tätigkeit von Hans Muthesius als Referent im Reichsministerium des Innern, und zwar dort zu den Komplexen 'Jugendschutzlager' und 'Gemeinschaftsfremdengesetz' sowie Fürsorge und Jugendwohlfahrt in den 'eingegliederten Ostgebieten' im besetzten Polen“.14 Aus dem Forschungsbericht [ von Christian Schrapper (http://openlibrary.org/b/OL1216244M/Hans_Muthesius_(1885-1977)) ] wird im Nachrichtendienst nur folgende Passage wörtlich wiedergegeben: „Personell war Hans Muthesius der Vertreter der Jugendfürsorge bei der Einrichtung und Administrierung der 'Jugendschutzlager', er verfaßte die Entwürfe für die Einweisungserlasse seines Ministeriums. Weiterhin war Hans Muthesius der Moderator und Vermittler für die Wünsche der deutschen Jugendbehörden, in den besetzten polnischen Westgebieten für die jugendlichen Opfer deutscher Besatzung und 'Volkstums-Politik' eigene Lager zu errichten, die aber nicht 'Schutz'-, sondern nur 'Verwahrlager' heißen durften.“15 Den von Christian Schrapper (http://openlibrary.org/b/OL1216244M/Hans_Muthesius_(1885-1977)) vorgelegten Forschungsbericht hat der Deutsche Verein bisher nicht veröffentlicht. Das Papier wird offensichtlich als Verschlußsache behandelt. Im Nachrichtendienst war zu lesen, der Wissenschaftler [ Christian Schrapper (http://openlibrary.org/b/OL1216244M/Hans_Muthesius_(1885-1977)) ] habe vor, die gewonnenen Ergebnisse „im Rahmen eines umfassenden Habilitationsvorhabens zur Zeit des Nationalsozialismus (sic!) der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“.16 Angesichts der Tatsache, daß der Bearbeiter [ Christian Schrapper (http://openlibrary.org/b/OL1216244M/Hans_Muthesius_(1885-1977)) ] des Forschungsauftrags bisher zur Fürsorgepolitik im Nationalsozialismus wissenschaftlich nicht ausgewiesen ist, werden wir wohl noch einige Jahre warten müssen.17

12 Nachrichtendienst des Deutschen Vereins, 1991, S. 275.
13 Manfred Wienand, 1992, S. 101 f.
14 Manfred Wienand, 1992, S. 101.
15 Manfred Wienand, 1992, S. 101.
16 Manfred Wienand, 1992, S. 102.
17 Anmerkung 2007: Das Buch erschien jedoch schon im nächsten Jahr; vgl. Christian Schrapper (http://openlibrary.org/b/OL1216244M/Hans_Muthesius_(1885-1977)), »Hans Muthesius ( 1885-1977 ). Ein deutscher Fürsorgejurist und Sozialpolitiker zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik«, Münster 1993; vgl. meine Rezension in: Sozialmagazin 19 ( 1994 ), Heft 3, S. 43 f.«««

Siehe auch @ http://soz-kult.fh-duesseldorf.de/personen/hauptamtlich/spatscheck/seminarmaterial_ws_06-07/werkstatt/Studierendenpraesentation_Hans_Muthesius (http://soz-kult.fh-duesseldorf.de/personen/hauptamtlich/spatscheck/seminarmaterial_ws_06-07/werkstatt/Studierendenpraesentation_Hans_Muthesius)

Das alles was geschah in derHeimerziehungnach 1945Systemhatte und genau so gewollt war, ist, m.E., ebenso, und unzweifelhaft belegt, in dem Fachbuch, bzw. in der Studie von MATTHIAS WILLING: »Das Bewahrungsgesetz (1918-1967)Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts« ( Eine rechtshistorische Studie zur Geschichte der deutschen Fürsorge ), erstmals erschienen im Mohr Siebeck Verlag, Tübingen, 2003; herausgegeben von Knut Wolfgang Nörr, Joachim Rückert, Bernd Rüthers und Michael Stolleis. ISBN 3-16-148204-2. Siehe dazu auch @ http://www.care-leavers-survivors.org/Was_weiterhin_wichtig_war_fuer_die_Maechtigen_in_Deutschland_nach_1945.html (http://www.care-leavers-survivors.org/Was_weiterhin_wichtig_war_fuer_die_Maechtigen_in_Deutschland_nach_1945.html)

Last but not least, siehe auch noch mal zwei längere Vorträge von PROF. DR. MANFRED KAPPELER selbst:
( a. ) »Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe« @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php) ( in Koblenz vom 05.03.2008 )
( b. ) »Zur zeitgeschichtlichen Einordnung der Heimerziehung« @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/VORTRAG-am-RUNDEN-TISCH-am-02-04-2009_-_Zur-zeitgechichtlichen-Einordnung-der-Heimerziehung.pdf (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/VORTRAG-am-RUNDEN-TISCH-am-02-04-2009_-_Zur-zeitgechichtlichen-Einordnung-der-Heimerziehung.pdf) ( in Berlin vom 02.04.2009 ).

I rest my case

"Abuse was not the failure of the system, abuse was the system." !

LABELS / TAGS: Runder Tisch Heimerziehung, Antje Vollmer, Manfred Kappeler, Christian Schrapper, Hans Muthesius, Jugenwohlfahrt, Fürsorgeerziehung, Kinderfürsorge, Peter Wensierski, Das Bewahrungsgesetz, Matthias Willing, Fürsorge, Wolfram Schäfer, Jürgen Blandow, Werner Villinger, Hermann Stutte, Robert Ritter, Fürsorgezöglinge, Menschenmaterial, Fürsorgeerziehung, Rechtsbeistand
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Kontinuitäten: Menschenwürde / Menschenrechte Abusus
Beitrag von: Martin Mitchell am 26. September 2009, 01:00:18
[ ERSTE TEIL ]

„Ehemaliges Heimkind“ Paul Brune ( Jg. 1935 ) – aber weil damals nicht als „Heimkind“ klassifiziert, sondern als „schwachsinning“ und „lebensunwert“ abgestempelt, darf sich der »Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« nicht mit seiner Leidensgeschichte und den Leidensgeschichten seinesgleichen befassen ( hat die Bundesregierung bestimmt ! – so teilt Antje Vollmer mit ! ). Paul Brune ist ein hoch intelligenter und vielseitig studierter Mensch ( u.a., Germanistik und Philosophie ); Paul Brune lebt schon seit vielen Jahren und heute weiterhin im Bochumer Universitätsviertel und verkehrt in Studentenkreisen.

QUELLE: der Freitag @ http://www.freitag.de/2006/04/06041801.php (http://www.freitag.de/2006/04/06041801.php)

Kultur

Kontinuitäten | 27.01.2006 | Brigitte Schumann

Teufel in Nonnentracht

Das Schicksal des Paul Brune und die Anstaltspsychiatrie nach 1945

Die bis 1945 durchgeführten Tötungen von alten, kranken, behinderten und anderen für "lebensunwert" erklärten Menschen durch die NS-Psychiatrie sind mittlerweile fast lückenlos dokumentiert. Dass die mit der Politik der "Ausmerzung" verbundene Ideologie des Rassenwahns auch in den psychiatrischen Einrichtungen in den frühen Jahren der Bundesrepublik aufrechterhalten wurde, ist ebenfalls belegt und wird als Sachverhalt häufig unter dem abstrakten Begriff der personellen und strukturellen "Kontinuitäten" gefasst. Was sich dahinter verbirgt, deckten Robert Krieg und Monika Nolte in ihrem aktuellen Film "Lebensunwert" beispielhaft auf. Aus der Perspektive von Paul Brune, einem Überlebenden des Naziterrors, legt der Film mit großer Empathie, jedoch ohne Pathos Zeugnis ab von den unmenschlichen Zuständen, die bis in die fünfziger Jahre im St. Johannesstift in Marsberg vorherrschten. Nach 1945 geht die "Anstalt für geisteskranke und geistesschwache Kinder" zwar in die Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen- Lippe über, bleibt aber in der Hand der Vinzentinerinnen, einer Ordensprovinz, die kirchenrechtlich dem Bischof von Paderborn untersteht. Was der Film nicht erzählen kann, weil er biografisch das Leben von Paul Brune nachzeichnet, ist die Tatsache, dass es auch noch nach dessen Entlassung bis in die siebziger Jahre in dieser psychiatrischen Einrichtung normal war, die Menschenwürde und Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen zu verletzen. Der folgende Beitrag gibt mit Zustimmung der zitierten Zeitzeugen Einblick in die dort nachweislich bis 1974 herrschenden institutionellen Verhältnisse.

Paul Brune gerät 1942 als Kind aufgrund tragischer familiärer und politischer Verwicklungen in die Fänge der NS-Psychiatrie. Nach seiner Einweisung in die "Kinderfachabteilung" von Dortmund-Aplerbeck wird er 1943 als Achtjähriger in das St. Johannesstift verlegt. Das bewahrt ihn zwar vor dem Euthanasie-Programm, verurteilt ihn jedoch zu einer Anstaltslaufbahn, die ihn zeitlebens begleiten wird. In seiner Eingabe an den Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags von 1966 erinnert er sich an seine ersten Eindrücke vom St. Johannesstift:


"Am 3. 9. 43, dem Tag meiner Aufnahme, kam ich auf eine Station mit 50 anderen Jungen in meinem Alter. Das Haus befand sich direkt neben dem Küchenhaus der Anstalt. Die Räume waren leer und kahl. Außer einem Kreuz und einem Adolf Hitler-Bild hing nichts an den Wänden, das einzige Mobiliar bestand aus großen blankgescheuerten Tischen und eben solchen Bänken im Tagesraum und Betten in den Schlafräumen. Sonst nichts. Absolut nichts. Keine Blume, kein Spiel, erst recht kein Buch."

Unnütze Esser, Drohnen, Schmarotzer

Das Personal in seiner Abteilung besteht aus einer Nonne, einer Pflegerin und einem Hausburschen, der zum stumpfsinnigen Befehlsempfänger gedrillt worden ist. Über die Pflegerin weiß Paul Brune zu berichten, dass sie "absolute Herrscherin" ist und mit sadistischer Grausamkeit Kinder quält, die gegen ihre Regeln verstoßen. Sie hat "die ganze Naziideologie in ihrem Untermenschenvokabular verinnerlicht" und beschimpft die Kinder ständig als "Abschaum der Menschheit", "Minderwertige", "unnütze Esser", "Drohnen" und "Schmarotzer". Hatte sie es besonders auf ein Kind abgesehen, so krallte sie ihre Hand in das kindliche Bauchfleisch ihres Opfers und drehte ihre Hand bzw. das Fleisch.

Ein Jahr später kommt Paul Brune von der "tiefstehenden Station" auf die "Schuljungenstation". Er besucht jetzt die "Idiotenschule" der Anstalt. Die so genannten Schulschwestern haben weder eine pädagogische Ausbildung noch ein Studium für ihre Tätigkeit abgelegt. Stattdessen stehen die Vinzentinerinnen mit ihrem Mutterhaus in Paderborn ganz unter dem Einfluss des dortigen Moraltheologen Joseph Mayer. Er tritt unter der Nazi-Herrschaft als Befürworter der Euthanasie für "Geisteskranke" auf. Bereits 1927 begründet er, mit dem "Imprimatur" der katholischen Kirche ausgestattet, die Zwangssterilisation in seiner Dissertation über die Gesetzliche Unfruchtbarmachung Geisteskranker.

Den Ordensschwestern predigt Mayer eine unbarmherzige Einstellung gegenüber "minderwertigen" und "geistesschwachen" Kindern. Die Hälfte von ihnen, heißt es in seiner Schrift, "trägt den Keim der Entartung von der Stunde der Zeugung an in sich, und selbst die beste soziale Fürsorge, die vorzüglichste Hilfsschule, die modernste Heil- und Pflegebehandlung kann diese Gruppe von Unglücklichen nie im Leben wirklich heilen". Erblich belastete Geisteskranke befänden sich in ihrem Triebleben "auf der Stufe der unvernünftigen Tiere". Ihre zuweilen "untermenschlichen und untertierischen Zustände" legitimierten "die Asylierung, die Unfruchtbarmachung".

Die Vinzentinerinnen erfüllen mit ihrer menschenverachtenden Haltung gegenüber den Kindern und Jugendlichen den Auftrag ihres Lehrmeisters. Die Schulkinder sollen neben beten vor allem hart arbeiten und sich für die Anstalt nützlich machen. In der Bevölkerung von Marsberg werden sie auch die "Kriechtiere" genannt, weil man sie mit krummen Rücken auf den Feldern arbeiten sieht. Von ihrer Ernte sehen die Kinder allerdings nichts. Sie kommt ausschließlich dem Anstaltspfarrer, der auch gleichzeitig Schulleiter ist, und den Nonnen zugute. Die Kinder leiden Mangel und Hunger. Unzählige Kinder sterben an Unterernährung.

Den Anstaltspfarrer August Heide hat Paul Brune als "gefühlskalt und gemütsroh" in Erinnerung. Nie spricht er mit Paul, obwohl dieser ihn oft als Messdiener begleiten muss. In seiner Petition von 1966 schreibt Paul Brune: "Heute weiß ich, dass er von unserer Minderwertigkeit überzeugt war. Dass er die kleinsten Freuden für uns Kinder als höllisches Verhängnis ansah. Er feuerte die Nonnen unentwegt an, uns um unseres ewigen Seelenheils willen in die strengste Zucht zu nehmen."

_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Kontinuitäten: Menschenwürde / Menschenrechte Abusus
Beitrag von: Martin Mitchell am 26. September 2009, 01:06:19
.
„Ehemaliges Heimkind“ Paul Brune ( Jg. 1935 ) – aber weil damals nicht als „Heimkind“ klassifiziert, sondern als „schwachsinning“ und „lebensunwert“ abgestempelt, darf sich der »Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« nicht mit seiner Leidensgeschichte und den Leidensgeschichten seinesgleichen befassen ( hat die Bundesregierung bestimmt ! – so teilt Antje Vollmer mit ! ). Paul Brune ist ein hoch intelligenter und vielseitig studierter Mensch ( u.a., Germanistik und Philosophie ); Paul Brune lebt schon seit vielen Jahren und heute weiterhin im Bochumer Universitätsviertel und verkehrt in Studentenkreisen.

QUELLE: der Freitag @ http://www.freitag.de/2006/04/06041801.php (http://www.freitag.de/2006/04/06041801.php)

Kultur

Kontinuitäten | 27.01.2006 | Brigitte Schumann

Teufel in Nonnentracht

Das Schicksal des Paul Brune und die Anstaltspsychiatrie nach 1945

[ ZWEITE TEIL ]

Der Horror der "Selbsterziehung"

Eine Nonne lebt unter diesen Vorgaben ihren Sadismus besonders intensiv aus. "Diese kam 1950 in die Anstalt und auf unsere Station. Es war der leibhaftige Satan in Nonnentracht. Leiseste Ansätze von Solidarität unter den Kindern wurden im Keime erstickt. So setzte diese Nonne ihren Ehrgeiz darein, aus den Kindern reißende Hyänen zu machen. So war es jedem Kind erlaubt, einem andern eine Ohrfeige zu versetzen, wenn es dieses beim Schwatzen ertappt hatte. Unentwegt feuerte sie die Kinder zur Gruppenkeile an. Man kann sich nicht vorstellen, welch scheußliche Zustände seitdem auf der Station herrschten. Jeder war dem anderen Aufseher und Richter. Die abscheuliche Nonne nannte diesen Horror Selbsterziehung."

Die Petition enthält eindringliche Beschreibungen der weiteren Stationen von Paul Brunes Leidensgeschichte. Als 15-Jähriger kommt er zu einem Bauern in die so genannte Familienpflege. Er wird zweieinhalb Jahre als Arbeitskraft ausgebeutet und gequält. In seiner Verzweiflung versucht er sogar, sich das Leben zu nehmen. Wieder eingewiesen in Marsberg, wird er von den Ärzten als Schizophrener und Psychopath behandelt, niemand will ihm glauben, was er durchgemacht hat. Er unternimmt einen Fluchtversuch zu seinen Verwandten. Seine Tante ist bereit, ihn aufzunehmen, und teilt dies der Anstalt mit. Die Anstaltsleitung lässt ihn, weil er angeblich gefährlich ist, wieder abholen und bringt ihn zurück nach Marsberg. 1953 wird Paul Brune in die Heilanstalt Münster verlegt, "zwecks endgültiger Unterbringung", wie es offiziell heißt.

Mit der Hilfe eines Priesters, der dort als Patient in seiner Abteilung untergebracht ist, kann Paul Brune die Anstalt verlassen. Zunächst kommt er wieder in Familienpflege. Später verrichtet er zahlreiche Hilfsarbeitertätigkeiten, bevor er sich, dem eine Ausbildung bis dahin verweigert wurde, aus eigener Anstrengung bildet.

Späte Rehabilitation

Seine Petition von 1966 wird vom Landtag nie beantwortet. Stattdessen meldet sich die Stadt Essen und gewährt ihm vier Jahre lang Sozialhilfe, damit er sein Abitur auf einer Abendschule nachholen kann. Paul Brune nimmt an, dass dies die Antwort auf seine Eingabe ist und bezeichnet die Sozialleistung fortan als "Schweigegeld". Eine offizielle Rehabilitation als NS-Opfer erreicht er erst 2003 im sechsten Petitionsverfahren. Erst jetzt entschuldigt sich der derzeitige Direktor des Landschaftsverbandes öffentlich für die Leiden, die Paul Brune in seiner Einrichtung angetan wurden.

Noch 1987 wird der Landschaftsverband seine unrühmliche Geschichte in der WDR-Fernsehsendung Mittwochs in Marsberg leugnen. Die Verbandsvertreter widersprechen Paul Brunes Darstellung der damaligen Verhältnisse. Durch die Sendung aufmerksam allerdings wird der Sonderschullehrer Gerhard Kroh, der sich bei Paul Brune meldet und ihm berichtet, dass die Kinder und Jugendlichen im St. Johannesstift noch bis in die siebziger Jahre hinein rechtlos der Willkür von Ordensschwestern, Pflegern und Ärzten ausgesetzt waren.

1972 wird Gerhard Kroh vom Landschaftsverband eingestellt, um die fast hundertjährige Einrichtung schulorganisatorisch neu zu gestalten und den Anstaltspfarrer als Schulleiter zu ersetzen. Als Kroh die Stelle antritt, kann von Schule keine Rede sein. Es gibt für die fast 1.000 Kinder nur eine einzige siebzigjährige ehemalige Volksschullehrerin und ein paar Pfleger für den Werkunterricht. Ansonsten wird der "Unterricht" von den pädagogisch nicht qualifizierten Nonnen bestritten. Allein für jede Nachtwache in den Schlafsälen der Kinder und Jugendlichen erhalten die Ordensschwestern 90 Mark. Ein lukratives Geschäft für den Orden und den Bischof von Paderborn.

Immer noch gilt der Grundsatz, dass Bildung den "geistig behinderten" Kindern schadet. Es gibt folglich keinerlei Lehr- und Lernmittel. Dieser ohnehin rechtswidrige Zustand in Marsberg wird zum Skandal durch Krohs Feststellung, dass die als "geistig behindert" abgestempelten Patienten mindestens zur Hälfte "normal intelligent" sind. Ihre meist milieubedingten Verhaltensauffälligkeiten werden durch die Art der Heimunterbringung verstärkt. In einem Interview mit dem Filmemacher Robert Krieg berichtet Gerhard Kroh von den damaligen menschenunwürdigen Lebensbedingungen:

"Die Unterbringung im Heim war äußerst beengt. Den Kindern stand nur ein Nachttisch und das eigene Bett zur Verfügung. Und auch die Säle waren eng an eng mit Betten belegt. Die Kinder hatten keine Bewegungsfreiheit, keinen privaten Raum, in den sie sich zurückziehen konnten. Sie hockten wirklich wie ein Stall voller Hühner aufeinander, und dadurch wurden natürlich Aggressionen ausgelöst. Die Unterbringung entsprach nicht der damaligen Zeit. Durch die Beengung im Heim konnten sich die Kinder nicht frei entfalten, sie standen dauernd unter Aufsicht, von morgens bis zum späten Abend. Es gab zwar auch geführte Spaziergänge, ein- oder zweimal in der Woche, aber letztendlich waren die Kinder immer unter Aufsicht."

Nachdem Gerhard Kroh einen ersten Situationsbericht für den Landschaftsverband vorgelegt hat, fordert 1973 auch das Kultusministerium einen Sachstandsbericht. Wahrheitsgetreu und ohne Beschönigung schildert Kroh die Verhältnisse. Die Nonnen sind empört und drohen dem Landschaftsverband damit, ihre Tätigkeiten sofort niederzulegen, falls Gerhard Kroh Schulleiter bliebe. Diese Drohung zeigt Wirkung, und der Landschaftsverband legt Kroh nahe, das Dienstverhältnis aufzukündigen. Als unter den Kindern bekannt wird, dass ihr Lehrer die Schule verlassen wird, kommen etliche Jungen zu ihm mit der Bitte, sie nicht im Stich zu lassen.

Drohungen und Erpressung

Sie berichten ihm von Demütigungen und Misshandlungen durch Schwestern, Pfleger und Ärzte: Jungen werden von Pflegekräften gezwungen, ihr eigenes Erbrochenes zu verzehren. Schüler, die sich aufsässig zeigen, werden von den Kindern der Abteilung auf Anweisung des Pflegepersonals in eine Badewanne mit kaltem Wasser geworfen und so lange mit kaltem Wasser überschüttet, bis sie in Atemnot geraten. Bei Unruhe in den überfüllten Schlafsälen werden die "schuldigen" Jungen gezwungen, so lange auf dem Boden zu knien, bis sie ohnmächtig umfallen; oder alle Jungen, auch die unbeteiligten, werden mit einem Lederriemen geschlagen. Jungen, die in der Schule auffällig sind, werden tagelang auf einer Station für Schwerstgeistigbehinderte isoliert und im Falle ihres Widerstands mit starken Drogen ruhig gestellt. In den meisten Abteilungen ist es den Kindern und Jugendlichen nicht möglich, ungehindert von ihrem gesetzlich verbürgten Recht Gebrauch zu machen, sich schriftlich an ihr zuständiges Jugendamt beziehungsweise an ihre Erziehungsberechtigten zu wenden. Auch die Schwestern beteiligen sich an den Misshandlungen.

Gerhard Kroh und seiner Frau lassen die Anschuldigungen der Kinder keine Ruhe. Im Januar 1974 wendet sich Frau Kroh mit einer Eingabe, in der sie die Vorwürfe der Kinder darstellt, an Ministerpräsident Heinz Kühn. Sie bittet ihn, eine unabhängige Untersuchungskommission zur Überprüfung einzusetzen, um den langwierigen Dienstweg, auf dem Gerhard Kroh das Anliegen als Beamter hätte weitergeben müssen, zu vermeiden. Der Ministerpräsident reagiert umgehend. Er übergibt die Angelegenheit dem zuständigen Justizminister. Die Staatsanwaltschaft in Arnsberg nimmt ein "Ermittlungsverfahren gegen Bedienstete des St. Johannesstifts in Marsberg wegen Verdachts von Misshandlungen an Schutzbefohlenen" auf. Gerhard Kroh wird vernommen.

In der Zeit der Untersuchung bekommt Gerhard Kroh, der inzwischen als Sonderschullehrer in Winterberg im Hochsauerland arbeitet, Anrufe von Jungen, die ihm mitteilen, dass sie vom Personal unter Druck gesetzt werden, damit sie nicht aussagen beziehungsweise ihre Aussage zurücknehmen. Dennoch weiß Kroh aufgrund einer Mitteilung des Oberstaatsanwalts, dass sich einige dem Druck nicht gebeugt haben: "Das waren so etwa sechs bis acht Jungen im Alter von 13 bis 15 Jahren. Ihre Pfleger machten ihnen klar, dass ihre Personalakte, wenn sie nicht zurücknehmen, was sie ausgesagt haben, mächtig anwachsen würde".

Die Personalakte entschied aber, so Kroh, über die Frage, ob bei Eintritt der Volljährigkeit eine Entmündigung mit anschließender Verbringung in eine geschlossene Anstalt erfolgte oder nicht. Er weiß von Fällen zu berichten, in denen Jugendliche entmündigt wurden: "Etliche von ihnen hätten auch in die Freiheit entlassen werden können. Und ich vermute, dass auch Leute, also Patienten, die sich einigermaßen im Leben hätten zurechtfinden können, gerne genommen wurden, um als Ersatzpflegekräfte kostenlos in den Erwachsenenanstalten tätig zu sein."

Zu einer Anklageerhebung und einem Gerichtsverfahren kommt es jedoch nicht. Die Staatsanwaltschaft begründet dies damit, es gebe keine glaubwürdigen, unabhängigen Zeugen. Frau Kroh wird vom Generalstaatsanwalt in Hamm und vom Justizminister gebeten, ihre Anzeige zurückzuziehen, weil die Anklage vor keinem Gericht Bestand habe. Unter dem Druck ziehen die Krohs ihre Anzeige zurück, was aus heutiger Sicht beide bedauern. So blieb der Öffentlichkeit bislang verborgen, dass selbst 30 Jahre nach dem Ende der NS-Gewaltherrschaft Kinder und Jugendliche in der Psychiatrie in Marsberg - aber sicher nicht nur dort - den menschenunwürdigen Verhältnissen rechtlos ausgeliefert waren.

Über die Zustände in Marsberg musste der Orden der Vinzentinerinnen von Paderborn bis heute keine Rechenschaft ablegen. Zu keiner Zeit bezog die Landesregierung Stellung zu der Frage, warum die oberste Schulaufsicht diese Kinder und Jugendlichen nicht vor grausamer Willkür schützte. Und auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat diese Etappe seiner Geschichte noch immer nicht aufgearbeitet.

Der Film "Lebensunwert" von Robert Krieg und Monika Nolte kann als DVD zum Preis von Euro 14,80 bezogen werden beim Westfälischen Landesmedienzentrum, 48133 Münster, e-mail: medienzentrum@lwl.org

Brigitte Schumann war von 1990-2000 Abgeordnete im nordrhein-westfälischen Landtag.

_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Kontinuitäten: Menschenwürde / Menschenrechte Abusus
Beitrag von: Martin Mitchell am 26. September 2009, 01:32:30
[ DRITTE TEIL ]

„Ehemaliges Heimkind“ Paul Brune ( Jg. 1935 ) – aber weil damals nicht als „Heimkind“ klassifiziert, sondern als „schwachsinning“ und „lebensunwert“ abgestempelt, darf sich der »Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« nicht mit seiner Leidensgeschichte und den Leidensgeschichten seinesgleichen befassen ( hat die Bundesregierung bestimmt ! – so teilt Antje Vollmer mit ! ). Paul Brune ist ein hoch intelligenter und vielseitig studierter Mensch ( u.a., Germanistik und Philosophie ); Paul Brune lebt schon seit vielen Jahren und heute weiterhin im Bochumer Universitätsviertel und verkehrt in Studentenkreisen.

re: Einrichtung „Marsberg“ : „Orden der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vincenz von Paul“, die „Vinzentinerinnen[ ca 1945-1974 ]

St. Johannestift, Marsberg

Offizielle gereinigte Chronik: Geschichte der LWL-Kliniken Marsberg @ http://www.lwl.org/LWL/Gesundheit/psychiatrieverbund/K/klinik_marsberg_ki_u_ju_psychiatrie/klinik_info/1196172623/ (http://www.lwl.org/LWL/Gesundheit/psychiatrieverbund/K/klinik_marsberg_ki_u_ju_psychiatrie/klinik_info/1196172623/)

Für eine ein Gegendarstellung und weitere Informationen zum FallPaul Brune“, siehe auch unbedingt "Lebensunwert" Paul Brune. NS-Psychiatrie und ihre Folgen @ http://www.graswurzel.net/299/brune.shtml (http://www.graswurzel.net/299/brune.shtml) ( aus dem Jahre 2005 ).

WDR5Erlebte Geschichten ( Nachlesen und Hören )

Sendung vom 28.08.2005, 07:05 bis 07:30 Uhr

@ http://www.wdr5.de/sendungen/erlebte-geschichten/sendungsdetailseite.html?tx_wdr5ppfe_pi1%5BshowUid%5D=3400021&tx_wdr5ppfe_pi1%5BbeitragsUid%5D=17822&cHash=cc7c553087 (http://www.wdr5.de/sendungen/erlebte-geschichten/sendungsdetailseite.html?tx_wdr5ppfe_pi1%5BshowUid%5D=3400021&tx_wdr5ppfe_pi1%5BbeitragsUid%5D=17822&cHash=cc7c553087)

Ein Leben lang um das eigene Leben gekämpft
Paul Brune, von den Nazis als "lebensunwert" bezeichnet

Für die Nonnen im Waisenheim war er vom "Teufel besessen", den NS-Ärzten galt er als "asozialer Psychopath" und somit als "lebensunwert". Paul Brune war von Geburt an stigmatisiert: 1935 im Sauerland außerehelich geboren, sah die Dorfgemeinschaft nur einen "Bastard" in ihm. Schon kurze Zeit später ertrug seine Mutter den Druck nicht mehr und versuchte, sich und ihre drei jüngsten Kinder umzubringen. Ein Kind ertrank, die anderen überlebten. Der einjährige Paul kam ins Waisenheim nach Lippstadt, später nach Dortmund und Marsberg, im Volksmund damals "Idiotenanstalt" genannt. Ein von der nationalsozialistischen "Rassehygiene" überzeugter Anstaltsarzt diagnostizierte bei dem Jungen ererbte "Geisteskrankheit". Von da an wurde Paul, wie Hunderte anderer Kinder auch, von regimetreuen Nonnen und sadistischen Ärzten gequält. Die meisten von ihnen überlebten den Krieg nicht.
Paul Brune hatte Glück: Er überstand alle Strapazen, doch seine "Idiotenakte" verfolgte ihn ein Leben lang. "Nichtsdestotrotz" - eines seiner Lieblingswörter - kämpfte er unermüdlich gegen das Abgestempeltsein an: Er setzte die ihm vorenthaltene Bildung bei Gericht durch, holte mit 36 Jahren das Abitur nach, studierte in Bochum Germanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften. Erst 2003, nach fünf Petitionen im nordrhein-westfälischen Landtag, wurde Paul Brune als Euthanasie-Opfer und Verfolgter des Nazi-Regimes [ mit Kontinutäten in der Bundesrepublik !!! ] anerkannt; seither erhält er eine kleine Rente.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Strenge BRD Heimerziehung Überbleibsel aus der NS-Zeit !!!
Beitrag von: Martin Mitchell am 26. September 2009, 01:53:00
.
„... das schon lange erprobte Konzept der geschlossenen Disziplin-Anstalt ...“

Handbuch der Erziehungshilfen:
Leitfaden für Ausbildung, Praxis und Forschung

By KLAUS MÜNSTERMANN
Autorenkollektive ( 18 Autoren )
Juventa Verlag, 2001
748 Seiten
Buch-Übersicht @ http://books.google.de/books?id=rBvRBbYm82YC&dq=%22Waisenkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22&hl=en&source=gbs_navlinks_s (http://books.google.de/books?id=rBvRBbYm82YC&dq=%22Waisenkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22&hl=en&source=gbs_navlinks_s) ( bitte dort runter scrollen )

[ …sehr umfangreiche Leseproben… …lesbar online, aber nicht digital kopierbar... ]
@ http://books.google.de/books?id=rBvRBbYm82YC&pg=PA152&lpg=PA152&dq=%22Waisenkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22&source=bl&ots=t5hMMnnze-&sig=VzhCPPzqLtMtoz1v2HbNXB3xR3E&hl=en&ei=Mg-8SojzFpuQ6APG5r2dCg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=9#v=onepage&q=%22Waisenkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22&f=false (http://books.google.de/books?id=rBvRBbYm82YC&pg=PA152&lpg=PA152&dq=%22Waisenkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22&source=bl&ots=t5hMMnnze-&sig=VzhCPPzqLtMtoz1v2HbNXB3xR3E&hl=en&ei=Mg-8SojzFpuQ6APG5r2dCg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=9#v=onepage&q=%22Waisenkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22&f=false)

[ ... hier eine relevante Passage über damalige 'Heime', 'Anstalten' und 'Erziehungsheime'
manuell von dem Australier Martin Mitchell aus diesem Handbuch herauskopiert... ]

aus dem Beitrag von CHRISTIAN VON WOLFFERDORFF

»»» [ Seite 161 ]

7. Nationalsozialismus, Auslese, Volkskörper:
Die Perversion des Disziplinierungskonzepts


»Ein besonders grausiges Erlebnis auf dem Schulweg zeigte mir wieder einmal besonders deutlich, wo ich mich befand. In der Anstalt wurden die Geisteskranken von Steinhof (die leichteren Fälle) als so genannte Hausarbeiter eingesetzt. Einer fuhr mit einer zweirädrigen Karre an unserer Kolonne vorbei. Und in dem Wagerl – lauter tote Kinder! Wie weggeworfene Puppen lagen sie kreuz und quer, die Glieder oft unnatürlich verrenkt. Die kleinen Körper hatten meist ein ganz eigenartige Farbe. Es war eine Art Rotgrünblau. Ich war so erschrocken von diesem Bild, dass ich zu meinem Nachbarn kein Wort herausbrachte. (Diese Szene sehe ich heute, als erwachsener Mann, noch immer manchmal im Traum.) Die Schwester am Ende unserer Kolonne sagte nur: >Ruhe da vorne! Oder will vielleicht jemand von euch mitfahren?< Ich glaube, alle von uns gingen damals mit sehr weichen Knien den restlichen Weg zur Schule. Das war Ende 1942« ( Gross 2000, S. 75 ).

Johann Gross, der als Kind längere Zeit in der österreichischen NS-Anstalt Spiegelgrund verbrachte, hat seinen Bericht über die Torturen der nationalsozialistischen Disziplinierungs- und Vernichtungspraktiken erst als Siebzigjähriger veröffentlichen können. Seine Erinnerungen sind soeben, im Winter des Jahres 2000, erschienen – zu einem Zeitpunkt, da das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Thema nach Jahrzehnten des Verschweigens und Verdrängens durch strafrechtliche Ermittlungen gegen einen im Spiegelgrund tätigen Euthanasiearzt geweckt war. Damit zeigt das Beispiel nicht nur das Ausmaß, sondern auch die zeitlichen Nachwirkungen des nationalsozialistischen Erziehungsterrors. Da die meisten Verantwortlichen nach dem Ende des Krieges nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, in Deutschland wie in Österreich vielfach sogar in ihren ehemaligen Wirkungsbereich zurückkehren und dort Karriere machen konnten, wurde auch im Bereich der öffentlichen Erziehung die Chance zu radikaler Aufklärung für Jahrzehnte vertan. Auch daraus erklärt sich die Heftigkeit, mit der das Thema Heimerziehung am Ende der Sechzigerjahre in die öffentliche Diskussion zurückkehrte.

Unter pädagogischen Gesichtspunkten erwies sich das Geschick des nationalsozialistischen Herrschaftssystems in der Fähigkeit, das schon lange erprobte Konzept der geschlossenen Disziplin-Anstalt zu radikalisieren und es zum Kern seiner gesamten Gesellschaftsauffassung zu machen. Schon vor der »Machtergreifung« hatte sich der Zugriff des Nationalsozialismus auf das Ge[ .......... ] «««

[ ...vielleicht kann ja jemand der eine Kopie dieses Buches hat oder seine Hände an eine Kopie legen kann, helfen diese wichtige Passage zu vervollständigen... ]

[ ...und für in Deutschland ansässige „ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“, sowie jeden anderen Bundesbürger auch, ist es bestimmt auch möglich sich dieses Fachbuch von bestimmten Bibliotheken auszuleihen... ]
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Antwort von Brigitte Zypries nach mehr als 2½ Jahren
Beitrag von: Martin Mitchell am 26. September 2009, 02:02:20
.
Nichtssagende Antwort von Brigitte Zypries nach mehr als 2½ Jahren

...und zwei Tage vor der Bundestagswahl...

zu finden auf Abgeordnetenwatch.de @ http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-650-5639--f55315.html#q55315 (http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-650-5639--f55315.html#q55315)

FRAGE zum Thema Inneres und Justiz
von Martin Mitchell vom 11.02.2007

Ehemalige Heimkinder nehmen die Initiative.

Die Deutsche Bundesregierung wird aufgefordert die folgende einfache Frage zu beantworten:

Zwischen 1945 ( bzw. 1949 ) und 1992, war es jemals gesetzmäßig, und im Einklang mit dem Grundgesetz, in der Bundesrepublik Deutschland Fürsorgezöglinge beiden Geschlechts und Schutzbefohlene die der Freiwilligen Erziehungshilfe unterstanden ( a. ) ihrer Freiheit zu berauben und ( b. ) sie zur unentlohnten Arbeit zu zwingen, auf die gleiche Weise wie dies im Dritten Reich allgemein üblich war?

Frage gestellt bei Martin Mitchell in Australien, "Ehemaliges Heimkind" ( Jahrgang 1946 ), Betreiber ( seit 17. Juni 2003 ) der Webseite http://www.heimkinder-ueberlebende.org (http://www.heimkinder-ueberlebende.org) / http://www.care-leavers-survivors.org (http://www.care-leavers-survivors.org) und dem dazugehörigen "Ehemalige Heimkinder" Blog http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) .


ANTWORT zum Thema Inneres und Justiz
von Brigitte Zypries, Bundesministerin für Justiz [ SPD ] vom 25.09.2009
zur FRAGE von Martin Mitchell vom 11.02.2007

Sehr geehrter Herr Mitchell,

wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben, hat der Bundestag im November 2008 auf Empfehlung des Petitionsausschusses die Einrichtung eines Runden Tisches "Heimkinder" beschlossen. Ziel ist es, das Unrecht aufzuarbeiten, das Kinder in den fünfziger und sechziger Jahren in deutschen Kinderheimen erlitten hatten. Ich persönlich bin sehr froh, dass dieses dunkle Kapitel nun aufgearbeitet wird und den Betroffenen – soweit dies heute noch möglich ist – Gerechtigkeit widerfährt.

Mit freundlichen Grüßen
Brigitte Zypries
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: EHEMALIGE HEIMKINDER - Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder
Beitrag von: Martin Mitchell am 29. September 2009, 02:56:55
KAPPELER - Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder

...hervorgerufen durch schwere Menschenrechtsverletzungen...
...caused by serious human rights violations...

Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. macht es sich zur Aufgabe, u.a., die Öffentlichkeit aufzuklären... Daher präsentieren wir jetzt auch Prof. Kappeler: ÜBER DIE TRAUMATISIERUNGEN EHEMALIGER HEIMKINDER ( was bisher weitgehend versteckt geblieben war )

...zum vertiefen...

Diakonietag der Karlshöhe/Ludwigsburg
am 14. Februar 2009


Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren
Kinder haben Rechte – Erinnerung und Ausblick


Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler / Berlin

„Ich konnte nicht länger schweigen – aber wer wird mir glauben?“ –
Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder

@ http://www.karlshoehe.de/uploads/media/M_Kappeler-Traumatisierungen.pdf (http://www.karlshoehe.de/uploads/media/M_Kappeler-Traumatisierungen.pdf)
( Insgesamt 17 Seiten. - Ein extrem wichtiger und aufschlussreicher Vortrag ! )
[ enthält einige wenige Tippfehler, die aber leicht erkennbar sind ]

Im Nachtrag – beginnend auf Seite 10 dieses Vortrages – extreme Triggergefahr für Betroffene !!!

TAGS / LABELS: Heimkinder, Ehemalige Heimkinder, Ehemaliger Heimkinder, Verein ehemaliger Heimkinder e.V., Traumatisierung, Traumatisierungen, Prof. Kappeler, Prof. Dr. Manfred Kappeler, Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren, Kinder haben Rechte, Erinnerung und Ausblick, Ich konnte nicht länger schweigen – aber wer wird mir glauben, Ich konnte nicht länger schweigen, aber wer wird mir glauben, Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder, Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, KAPPELER, KAPPELER - Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder, Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder, Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder, Karlshöhe / Ludwigsburg, Karlshöhe, Ludwigsburg, Traumaforschung, Heimerziehung, Fürsorgeerziehung, Heimunterbringung, Anstaltserziehung, Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit, Verlassenheit, Entblößung, Beschämung, Scham, Verletzung von Menschenwürde, Missachtung von Menschenrechten, Zwangsarbeit, Erziehungsheim, Erziehungsanstalt, Fürsorgeerziehungsanstalt, systematische Demütigung, Verletzung der physischen Integrität, strafenden Gewalt, abgesondert, isoliert, ausgegrenzt, gedemütigt, Erziehungssystem, Zwangscharakter, Menschenrechtsverletzungen, human rights violations
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.



Titel: VERBRECHEN in Heimen „im Namen des Herrn“ belegt !
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. Oktober 2009, 06:22:11
.
[ „ehemaliges Heimkind“ ( Jg. 1946 ) Martin Mitchell - "MM" - berichtet ]

Eingeständnis der ‚Christen‘, der von ihnen begangenen VERBRECHEN in Heimenim Namen des Herrn“ als „Mission-Gottes“, die sie der „Bibel“ und aus von ihnen selbst veröffentlichtenLehrbüchern“ entnahmen und was sie überall predigten – und die daher „systemimmanent“ waren.

Abuse was not the failure of the system, abuse was the system !”

Abusus war nicht das Verfehlen des Systems, Abusus war das System !


»Endstation Freistatt
Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die 1970er Jahre«

Herausgegeben von Benad, Matthias / Schmuhl, Hans-Walter / Stockhecke, Kerstin
Verlag :  Verlag für Regionalgeschichte – Bethel-Verlag – Bielefeld 2009 !

Siehe @ http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-89534-676-7 (http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-89534-676-7)

ISBN :  978-3-89534-676-7
Einband :  gebunden
Preisinfo :  24,00 Euro[D] / 24,00 Euro[A]
Seiten/Umfang :  376 Seiten - 25 x 17 cm
Erschienen :  1. Auflage 15.05.2009
Aus der Reihe :  Schriften des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte an der Kirchlichen Hochschule Bethel 16

Medien :
Inhaltsverzeichnis (PDF) @ http://www.buchhandel.de/WebApi1/GetMmo.asp?MmoId=5163435&mmoType=PDF (http://www.buchhandel.de/WebApi1/GetMmo.asp?MmoId=5163435&mmoType=PDF)
Sonstige Informationen (PDF) @ http://www.buchhandel.de/WebApi1/GetMmo.asp?MmoId=5163437&mmoType=PDF (http://www.buchhandel.de/WebApi1/GetMmo.asp?MmoId=5163437&mmoType=PDF)
Annotation (PDF) @ http://www.buchhandel.de/WebApi1/GetMmo.asp?MmoId=5163437&mmoType=PDF (http://www.buchhandel.de/WebApi1/GetMmo.asp?MmoId=5163437&mmoType=PDF)
Annotation (PDF) @ http://www.buchhandel.de/WebApi1/GetMmo.asp?MmoId=5325408&mmoType=PDF (http://www.buchhandel.de/WebApi1/GetMmo.asp?MmoId=5325408&mmoType=PDF)

[ in dem Kapitel von RAINER NUSSBICKER
»Freistatt, Heimerziehung und die Westfälische Diakonissenanstalt Nazareth« [ d.h. zu Bethel gehörend [ "MM" ] ]

[ ERSTE TEIL ]

[ Seite 374: Rainer Nußbicker M.A. ist Diakon und Regionalleiter im Stiftungsbereich Behindertenhilfe der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel; und ihm sei mein großer Dank und meine Hochachtung ! [ "MM" ] ]

[ Dieses Kapitel umfaßt 38 Seiten : 217-254 ]

»»»[ Seite 225 ]

Offensichtlich bestand das Problem der christlichen Legitimation [ "MM" ] der Fürsorgeerziehung nicht nur in Bethel und Nazareth. 1922 gab die Konferenz der Vorsteher der deutschen evangelischen Diakonenanstalt ein Lehrbuch für Anstaltserziehung heraus [ "MM" ],

[ Seite 226 ]

[ 15 »Die evangelische Anstaltserziehung mit besonderer Berücksichtigung der Fürsorgeerziehung : Leitfaden zur Ausbildung von Erziehern in Anstalten für männliche Zöglinge[/size]«, Hannover ( 1922 ! ) ]
verfasst von den Pastoren Johannes Steinwachs ( Direktor der Neinstedter Anstalten in Neinstedt am Harz ), Wilhelm Backhausen ( Vorsteher der Erziehungsanstalt Kronberg vor Hannover ) und Johannes Voigt ( Vorsteher der Schleswig-Holsteinischen Diakonenanstalt zu Rickling in Holstein ), es sollte „eine Lücke in der pädogigischen Literatur ausfüllen“15 [ ... ]

„Über Anstaltserziehung gibt es auf evangelischer Seite [ "MM" ] noch kein zusammenfassendes Lehrbuch. Dieser Mangel wird nicht nur von denen empfunden, welche Erziehungsanstalten zu leiten haben, sondern auch von denen, die Anstaltserzieher vorzubilden haben, vor allen von den Lehrern der Diakonenanstalten. So hat denn die Brüderhausvorsteherkonferenz der Unterzeichnenden [ "MM" ] beauftragt, ein Lehrbuch für Anstaltserziehung [ "MM" ] zu verfassen und zwar mit der Beschränkung auf männliche Zöglinge [ gewöhnlich im Alter von 14 bis 21 Jahren [ "MM" ] ]. [ ... ]. Dabei sind sie sich voll bewusst, dass pädagogische Anleitung und Unterweisung den Erzieher noch nicht machen. Der Erzieher [ "MM" ] wirkt durch das, was er als christliche Persönlichkeit [ "MM" ] geworden ist, weit mehr als durch pädagogische Kenntnisse und Technik, die er sich angeeignet hat.“16

Das Buch [ »Die evangelische Anstaltserziehung...« [ "MM" ] ] lässt keine Zweifel zu: Das Erziehungsziel und „Endzweck der Erziehung“ ist die Erweckung des Glaubens ( S. 97 ):

„Fassen wir die Aufgabe der evangelischen Erziehung [ "MM" ] zusammen: Sie will den Zögling zur christlichen Persönlichkeit bilden [ "MM" ], indem sie ihn zum Glauben erzieht und den ganzen Menschen mit seinen natürlichen Anlagen für den Dienst der Liebe, der Auswirkung des Glaubens ist, emporbildet. So ist die evangelische Pädagogik grundsätzlich Religionspädagogik [ "MM" ], d.h. Religion ist Weg und Ziel für ihr gesamtes Wirken.“ ( S. 101 )

[ Seite 227 ]

Auch wenn Religion als Weg und Ziel benannt wurden, war man in der Wahl der Mittel äußerst weltlich:

㤠58. Der Befehl.
Der Befehl muss erfolgen, wo die Aufmerksamkeit des Zöglings auf die Befolgung der Ordnung oder des unausgesprochenen Willens des Erziehers nachlässt oder die veränderten Umstände eine besondere Willensäußerung nötig machen. Er verlangt nicht Gesinnung, sondern ein Tun oder ein Lassen, ist demnach Gebot oder Verbot. Der Befehl kann ausgedrückt werden durch Blick, Zeichen, Laut oder Wort. [ ... ] Wodurch bewirkt der Befehl den Gehorsam? Nicht durch Angabe von Gründen. ‚Gründe angeben heißt, Gegengründen Berechtigung einräumen und den Gehorsam erlassen.‘ Gründe werden auch am wenigsten begriffen, wenn eine Lust oder Begierde das Nachdenken hindert. Es genügt, wenn der Erzieher von der Richtigkeit seines Befehls überzeugt ist und ihn mit Festigkeit und Kürze ausspricht. [ ... ] Befehle sollen sparsam sein. Die Lust zum Kommandieren reizt zum Widerstand, und viele Befehle auf einmal schwächen sich gegenseitig.“ ( S. 117 )

㤠62. Die Strafe.
Die Erziehungsstrafe besteht ihrem Wesen nach darin, dass dem Zögling, weil er nicht gehorchen will oder weil er sich eines Verstoßes gegen die Ordnung, Sitte oder Strafgesetz schuldig gemacht hat, ein seelischer oder körperlicher Schmerz oder beides zugefügt wird. Wir treten trotz moderner Bedenken gegen ihre Zulässigkeit für die Berechtigung der Strafe ein. Kleine Kinder [ gemeint sind, es wird angenommen, „Kinder“ im Alter von 4 bis 13 Jahren [ "MM" ] ] können oft auf keine andere Weise bewogen werden, üble Gewohnheiten abzulegen und böse Neigungen zu unterdrücken. Wachsen sie heran, ist ihr Verstand soweit entwickelt, dass sie sittliche Belehrungen verstehen und dennoch wider besseres Wissen Sittengebote übertreten, müssen sie dafür verantwortlich gemacht werden. Die Strafe soll ihnen diese Verantwortlichkeit einschärfen. Die Lehre von der Vererbung [ d.h. „Eugenik[ "MM" ] ] und vermehrte Kenntnis krankhafter Seelenzustände [ "MM" ] verstärkte jene Bedenken. Hinzu kam die weibische Verehrung der ‚kindlichen Majestät‘ ( Ellen Key ). Der Ernst der Sünde [ "MM" ] wurde verkannt und und die sittliche Energie verweichlichte. Dagegen ist zu sagen, dass wir die Würde des Menschen erst dann recht anerkennen, wenn wir ihn verantwortlich machen, und dass eine angemessene Strafe auf psychopatisch Minderwertige [ "MM" ] nicht selten heilpädagogisch einwirkt.“ ( S. 123f )«««

[ wird fortgesetzt ]
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.



Titel: VERBRECHEN in Heimen „im Namen des Herrn“ belegt !
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. Oktober 2009, 07:05:58
.
[ „ehemaliges Heimkind“ ( Jg. 1946 ) Martin Mitchell - "MM" - berichtet ]

Eingeständnis der ‚Christen‘, der von ihnen begangenen VERBRECHEN in Heimenim Namen des Herrn“ als „Mission-Gottes“, die sie der „Bibel“ und aus von ihnen selbst veröffentlichtenLehrbüchern“ entnahmen und was sie überall predigten – und die daher „systemimmanent“ waren.

Abuse was not the failure of the system, abuse was the system !”

Abusus war nicht das Verfehlen des Systems, Abusus war das System !

»Endstation Freistatt
Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die 1970er Jahre«

Herausgegeben von Benad, Matthias / Schmuhl, Hans-Walter / Stockhecke, Kerstin
Verlag :  Verlag für Regionalgeschichte – Bethel-Verlag – Bielefeld 2009 !

Siehe @ http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-89534-676-7 (http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-89534-676-7)

[ .......... ]

[ Dieses Kapitel umfaßt 38 Seiten : 217-254 ]

[ Seite 374: Rainer Nußbicker M.A. ist Diakon und Regionalleiter im Stiftungsbereich Behindertenhilfe der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel; und ihm sei mein großer Dank und meine Hochachtung ! [ "MM" ] ]

[ ZWEITE TEIL ]

»»»[ Seite 228 ]

„Trotz moderner Bedenken“ hielt man am Strafsystem fest. Zeitgleich mit dem Erscheinen dieses Buches [ »Die evangelische Anstaltserziehung...« [ "MM" ] ] [ im Jahre 1922 ! [ "MM" ] ] gab es reformpädagogische Ansätze,

[ Seite 228 ]

denen mit „Die evangelische Anstaltserziehung“ ein Kontrapunkt gesetz wurde. Die Strafe wird zu einem bedeutsamen Erlebnis für Zögling und Erzieher stilisiert [ "MM" ]:

„Mit einem Wort: der Zweck [ der Strafe ] ist die Besserung des Täters. Die als gerecht empfundene Strafe empfindet der Zögling zugleich als Sühne seiner Schuld und als Befreiung seines Gewissens. Nun kann der Erzieher ihm, herzlich vergeben, und die Gemeinschaft zwischen beiden wird inniger; denn beide haben etwas Bedeutendes erlebt. Der Erzieher tat, wie sonst selten, einen Blick in das Herz des Zöglings; und der Knabe lernte den Erzieher als den, der seine Seele liebt, in eindrucksvoller Weise kennen.“ ( S. 124 )
„Gegen die Anwendung der körperlichen Züchtigung und den Einschluss in die Isolierzelle sind wegen beklagenswerter Missbräuche oder auch aus grundsätzlichen Erwägungen Bedenken erhoben. Wir lassen sie uns zur ernsten Prüfung dienen, sind aber der Ansicht, dass die Betonung der ‚Würde‘ der Kinder [ gemeint sind, es wird angenommen, „Kinder“ im Alter von 4 bis 13 Jahren [ "MM" ] ] und Jugendlichen [ gemeint sind, es wird angenommen, „Jugendliche“ im Alter von 14 bis 21 Jahren [ "MM" ] ] nicht übertrieben werden darf und Gefahren der Züchtigung sich vermeiden lassen, wenn man das Recht dazu nur dem Lehrer und dem Hausvater überträgt. Das Recht zur Züchtigung muss durch väterliche Liebe erworben werden, und die schöne Vorschrift der Württhemberger Schulordnung von 1730 soll uns mahnen: ,Man umbinde die Rute mit Seufzen zu Gott!‘ Der bloße physische Schmerz, den lieblose Hand zufügt, richtet Zorn an oder erzeugt knechtliche Furcht.“ ( S. 125 )  

„Trotz erhobener Bedenken“ wurde die Züchtigung [ "MM" ] unter Rückgriff auf eine fast 200 Jahre alte Schulordnung gar zu einem religiösen Akt [ "MM" ], zu einer gottesdienlichen Handlung [ "MM" ], weil sie aus Liebe geschehe [ "MM" ] und sich somit absolut vom bloßen Schmerz, den die lieblose Hand zufügt, unterscheide. Ähnliches galt dann auch an anderer Stelle:

„Verbündet sich die Seelsorge [ "MM" ] innig mit der Arbeitserziehung [ "MM" ], so kann ihr die höchste Freude [ "MM" ] beschieden werden, dass ihr Zögling unter ihrer Zucht heranwächst zum Ebenbild Gottes, der in schaffender Liebe wirksam ist von Anfang bis jetzt. In diesem Sinne darf die Arbeitserziehung die Pfahlwurzel der gesamten Erziehung [ "MM" ] genannt werden. „ ( S. 149 )
„Unter Umständen müssen wir gegen ihn den Stock gebrauchen; aber er soll nie sagen dürfen, dass wir ihn wie ein Stück Vieh behandelt haben. Was wir ihm antun, muss jeder gebildete Mensch hören und sehen dürfen, ohne an unserer Herzensbildung irre zu werden; ja gerade an dem, was wir in erregten Augenblicken tun, muss er erkennen, dass Christus uns in seiner Gewalt hat.“ ( S. 166 )

[ Seite 229 ]

Die Autoren [ dieses Buches »Die evangelische Anstaltserziehung...« [ "MM" ] ] scheinen eine Ahnung davon gehabt zu haben, dass „jeder gebildete Mensch“ an so begründetem Handeln durchaus hatte Irre werden können.

Die Umdeutung des Eintrittsmotivs [ in die Brüdernschaft der „Diakone“ oder die Schwesternschaft der „Diakonissen[ "MM" ] ]17 und die „christliche“ Legitimation der Fürsorgeerziehungspraxis [ "MM" ] erreichten in diesem Lehrbuch nicht nur unter heutigen Gesichtspunkten fragwürdige Höhen, zumal nicht vom Evangelium ausgehend nach geeigneten Formen der Erziehung gefragt, sondern umgekehrt die bestehende Realität mit „passenden“ Bibelstellen untermauert wurde. Mit dieser unzulässigen Methode [ "MM" ], die die geschichtliche Dimension biblischer Texte und ihre theologischen Zusammenhänge ignoriert, konnte bekanntlich ZU ALLEN ZEITEN alles Mögliche und Unmögliche „biblisch begründet“ [ "MM" ] werden.18 Man brauchte ein Gesetz, keine Frohe Botschaft. Vor diesem Hintergrund soll die konkrte Praxis Nazareths [ bzw. Bethels ( „Haus Gottes“ ) über die nächsten 25 Seiten hinweg: Seite 230 bis Seite 254 [ "MM" ] ] näher dargestelt werden.«««
___________________________

17 Die [ drei ] Autoren [ dieses Buches »Die evangelische Anstaltserziehung...«, die Pastoren Johannes Steinwachs, Wilhelm Backhausen und Johannes Voigt beziehen sich ausdrücklich auf den oben schon zitierten Diakonenspiegel: Der Diakonenspiegel, den [ Wilhelm ] Löhe [ *1808 - †1872 ] [ Wikipedia @ http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_L%C3%B6he (http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_L%C3%B6he) ] [Innere Mission“, Vorgänger-Institution der „Diakonie] den Diakonission vorhält, gilt auch den Diakonen und Erziehern. Er lautet: Was will ich? Dienen will ich ... [ ... ]“ [ "MM" ].
18 Vgl. Annette Gohres / Stefan Linck / Joachim Lis-Walter ( Hgg. ), »Als Jesus „arisch“ wurde. Kirche, Christen, Juden in Nordelbien« 1933-1945, Bremen 2003 [ "MM" ].


BEEKING, JOSEPH
»Grundriss der Kinder- und Jugendfürsorge. Mit einem Anhang der wichtigsten einschlägigen Gesetzestexte.«
Herder & Co., Freiburg im Breisgau [ katholisch ! ]
[ im Auftrage des Erzbischöflichen Ordinariats der Erzdiözese Freiburg ?! ]
1. Auflage ( 1. Januar 1929 ! )
Hardcover / Leineneinband mit illustriertem Originalschutzumschlag
333 Seiten

[ Seite 74 ]

"Dazu kommt noch das besondere Recht der Kirche, als selbständiger, natürlich gegebener Wohlfahrtsverband den ihr gestellten Helferaufgaben entsprechen zu können. Als von Christus gegründete Heilanstalt ist sie eine auf Grund göttlicher Anordnung bestehende vollkommene Gesellschaft und hat als solche das natürliche, nicht erst vom Staat verliehene Recht, das zum Heile ihrer Untergebenen Erforderliche anzuordnen und die hierzu erforderlichen Einrichtungen und Maßnahmen zu veranlassen."

Siehe auch:

»Christliche Bildung und Erziehung« : Vorlesungen und Vorträge / der Professoren Beeking, Lehrl, Meister, Pfliegler. - Basel : Hess ( 1945 ! ) - 108 Seiten

»Katholische Kinder- und Jugendfürsorge : Festschrift zum Ersten Gesamtkongress der katholischen Kinder- und Jugendfürsorge Deutschlands«, München, 17. - 19. Oktober 1927 / herausgegeben von Josef Beeking. - München : Eder ( 1927 ! ) - 136 Seiten

»Vertiefung der Jugendhilfe« / hrsg. von J. Beeking. - Freiburg i. Br. : Caritasverlag ( 1928 ! ) - VIII, 208 Seiten - Reihe: ( Schriften zur Jugendwohlfahrt; 10 )

»Caritas und Jugendamt : ein Führer in Frage und Antwort« / von J. Beeking. - 2. Auflage - Freiburg im Breisgau : Caritasverlag ( 1928 ! )

»Grundfragen der erzieherischen Führung« / Josef Beeking. - Einsiedeln : Benziger, ( 1940 ! ) - 94 Seiten - Reihe: ( Werkbücher für Glauben und Leben : Pädagogische Reihe; 2 )


Ist DAMIT nicht ALLES belegt ? – Oder streiten die beiden Amtskirchen auch ALL DIES einfach ab, wenn sie heutzutage gerne von „Einzelfällen“ reden und schwadronieren wollen um ihr damaliges Handeln zu relativieren und ALL DIESE IHRE UNTATEN, die sie selbst – WIE GEHABT – festgeschrieben haben, zu bagatellisieren ?

Was gibt es da also noch viel zu „forschen“ ?
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: KINO-FILM: „Die Unwertigen“ [ ehemaligen Heimkinder ] ( as solche abgestempelt )
Beitrag von: Martin Mitchell am 08. Oktober 2009, 10:40:31
.
Möchte nochmal ganz besonders darauf hinweisen...
...auch hier im CHEFDUZEN.DE-Forum...

KINO-FILM - »Die Unwertigen« [ „Ehemalige Heimkinder“ ]

KINO-FILM - Heimkinder als unwertes Leben abgestempelt, und weiterhin ( vielerorts ! ) in der frühen Bundesrepublik Deutschland als solches behandelt !

Trailer @ Trailer Die Unwertigen (http://www.youtube.com/watch?v=ROG7sNj63D8#ws) ( ladet ziemlich schnell ! )

@ http://www.die-unwertigen.de/der-film/ (http://www.die-unwertigen.de/der-film/)

Abuse was not the failure of the system, abuse was the system !

Abusus war nicht das Verfehlen des Systems, Abusus war das System !

Kino-Film »Die Unwertigen« [ „Ehemaligen Heimkinder“ ]
Ein Film von Renate Günther Greene

Nie zuvor und nie danach hatte die Jugend einen solchen Stellenwert im Staat wie im Dritten Reich

Aber es gab auch die Anderen …

Die Unwertigen

Die Unwertigen erzählt von einem bisher kaum veröffentlichten Thema der Nazizeit.

Die Nazis sortierten Jugendliche nach ihrem Wertesystem der Rassenhygiene und Eugenik. Die wertigen Kinder wurden gefördert, die unwertigen aussortiert und ausgemerzt:

Waltrauts Mutter kommt ins Konzentrationslager, Waltraut und ihre Geschwister in Heime. Günter muss ins Jugendkonzentrationslager, weil er die verbotene Swing Musik hört. Elfriede erlebt im Kinderheim wie Kinder Opfer der Euthanasie werden. Richard wird als uneheliches Kind seiner Mutter für immer entrissen und leistet mit vier Jahren Zwangsarbeit.

Der Film erzählt aber auch von der gesellschaftlichen Verdrängung nach 1945 und den Auswirkungen für die Betroffenen bis heute:

Richard und Elfriede bekommen die Folgen des nationalsozialistischen Denkens noch lange nach dem Krieg zu spüren. Elfriede bleibt bis 1970 eingesperrt im Heim. Richard leistet weiter Zwangsarbeit als Kind und Jugendlicher.

Richard ist jetzt ein Zeuge im aktuellen Petitionssauschuß der Heimkinderdiskussion im Bundestag. Er erhofft für sich und alle Betroffenen eine emotionale und finanzielle Wiedergutmachung.

@ http://www.die-unwertigen.de/kontakt/ (http://www.die-unwertigen.de/kontakt/) 

Kontakt
Wenn Sie uns eine Nachricht zukommen lassen möchten:

Agentur Kulturprojektor
Daniel Karg
Bahnhofstraße 31
31275 Lehrte
Tel.: .05132 – 857 99 07
Fax: 05132 – 856 004
Mail: info@die-unwertigen.de 

@ http://www.die-unwertigen.de/ (http://www.die-unwertigen.de/) 
@ http://www.die-unwertigen.de/links/ (http://www.die-unwertigen.de/links/)
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Nur die Ev.-luth. Landeskirche Hannover entschuldigt sich !
Beitrag von: Martin Mitchell am 08. Oktober 2009, 14:44:31
.
Folgende Erklärung ( vom 07.10.2009 ) bezieht sich NUR auf „Einrichtungen“ der „Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Diakonischen Werkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers“ ( die ungefähr drei Viertel Niedersachsen umfaßt ! ) und sich, anscheinend, NUR auf den Zeitraum von 1950 bis 1969 beschränkt ! – nicht aber auf die „Evangelisch-lutherische Kirche“ oder „Kirchen“ und „Diakonischen Werke“ in den anderen Bundesländern und nicht auf unabhängige Kreisstädte und Landkreise oder unabhängige Großstädte [ d.h. nicht auf die gesamte „Kirche“: „Evangelische Kirche in Deutschland“ ( „EKD“ ) ] !!!

Für eine Idee was zum Gebiet der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gehört und was nicht, siehe Wikipedia @ http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-lutherische_Landeskirche_Hannovers (http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-lutherische_Landeskirche_Hannovers)


[ Erklärung vom 7. Oktober 2009 ]

Gemeinsame Erklärung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Diakonischen Werkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers e.V. zu der Situation in Heimen der Jugendfürsorge in den 50er und 60er Jahren

Mit Trauer stellen wir fest, dass in unseren Einrichtungen der Jugendfürsorge in den 50er und 60er Jahren schlimmes Unrecht geschehen ist.

1. Uns beschämt, dass in den 50er und 60er Jahren unser christlicher Anspruch von der Wirklichkeit oft nicht gedeckt wurde. Insbesondere sehen wir, dass es häufig zu Gewaltanwendungen kam, ein oft massiver psychischer Druck herrschte und in den Heimen nicht individuell fördernd auf die Kinder und Jugendlichen eingegangen worden ist. Dadurch ist die Würde der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen oft nachhaltig verletzt und ihr Leben beschädigt worden.
Wir setzen uns dafür ein, dass in unseren Einrichtungen ohne Gewalt, in einer Atmosphäre des Respekts, einfühlsam und achtsam miteinander umgegangen wird. Wir wollen die Fähigkeiten und Entwicklungspotentiale des Einzelnen fördern.

2. Uns beschämt, dass die bedrückenden Einzelschicksale über lange Jahre verschwiegen und weder aufgearbeitet noch öffentlich gemacht wurden. Die ersten Veröffentlichungen in der Mitte der 60er Jahre wurden nur wenig beachtet. Sie trugen jedoch dazu bei, dass unsere Einrichtungen sich damals pädagogisch neu orientierten. Es sind aber fast vierzig Jahre verstrichen, bis die Betroffenen in einer breiten Öffentlichkeit Gehör gefunden haben.
Wir setzen uns zusammen mit unseren Einrichtungen dafür ein, dass die Betroffenen therapeutisch und seelsorgerlich begleitet werden. Außerdem lassen wir eine wissenschaftliche Dokumentation über die damalige Situation in den Heimen erstellen, auch um weitere Konsequenzen aus den Versäumnissen der Vergangenheit zu ziehen.

3. Uns beschämt, dass Mitarbeitende in den Einrichtungen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe oft unzureichend qualifiziert waren, ihre Einbindung in ein streng hierarchisches System oft demütigend und die personelle Besetzung unzureichend war. Wir achten die Mitarbeitenden, die unter schwierigen Bedingungen Gutes wollten und dies auch erreicht haben. Wir wissen, dass viele ehemalige Mitarbeitende bis heute unter Schuldgefühlen leiden.
Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Einrichtungen dafür ein, dass unsere Mitarbeitenden qualifiziert ausgebildet sind und ständig entsprechend dem aktuellen Bedarf fortgebildet werden. Dazu brauchen die Teams und die Leitungen der Einrichtungen eine permanente Supervision und ein ständiges Beratungsangebot. Grundvoraussetzung ist, dass unsere Einrichtungen die Besetzung haben, die den berechtigten Ansprüchen der Jugendlichen und Kinder gerecht wird.

4. Uns beschämt, dass die Heime der Jugendfürsorge oft nicht auskömmlich finanziert waren. Deshalb erhielten die dort untergebrachten Kinder und Jugendlichen keine adäquate Ausbildung, sondern mussten für ihre tägliche Versorgung oft hart arbeiten.
Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Jugendhilfe eine qualifizierende Ausbildung erhalten und alle Kosten ihres Aufenthaltes durch die Solidargemeinschaft gedeckt sind.

5. Uns beschämt, dass die staatliche Einweisungspraxis oft leichtfertig war, dass es an einer kompetenten Heimaufsicht gefehlt hat und das Miteinander von Jugendämtern und Fürsorgeeinrichtungen meist unreflektiert und unkritisch gestaltet wurde.
Wir setzen uns gemeinsam mit dem Gesetzgeber dafür ein, dass die Lebenssituation der Betroffenen und die Arbeitssituation der Mitarbeitenden sowohl durch die staatliche Heimaufsicht als auch durch eine kritische Begleitung und Beratung ständig verbessert werden.

Wir, die kirchlichen und diakonischen Einrichtungen WISSEN HEUTE, dass bei der Erziehung und Förderung vieler Kinder und Jugendlicher, die uns in den Erziehungseinrichtungen anvertraut waren, vielfach versagt wurde. Wir bitten bei den betroffenen ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnen um Entschuldigung und Vergebung.

Wir haben aus der Vergangenheit gelernt. Deshalb setzen wir uns in unseren Einrichtungen konsequent für eine Pädagogik ein, die erfahrbar von der bedingungslosen Annahme jedes Menschen durch die Liebe Christi geprägt ist.

Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann
Diakonie-Direktor Dr. Christoph Künkel

Hannover, 7.Oktober 2009

QUELLE: EVLKA @ http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=11463 (http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=11463) , wo auch über die Tagung derEvangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Diakonischen Werkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers“ am 7. Oktober 2009 in Hannover berichtet wird.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Re Kirchen-„ERKLÄRUNG“ – „Lippendienst“ auf „geschwätzigem Papier“
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Oktober 2009, 01:47:32
.
Siehe die Stellungnahme und Veröffentlichung vom Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 18:04 Uhr von Helmut Jacob : »Geschwätziges Papier: Die Erklärung der Ev. Landeskirche Hannover vom 07.10.2009« in READERS EDITION @ http://www.readers-edition.de/2009/10/13/geschwaetziges-papier-die-erklaerung-der-ev-landeskirche-hannover-vom-07102009 (http://www.readers-edition.de/2009/10/13/geschwaetziges-papier-die-erklaerung-der-ev-landeskirche-hannover-vom-07102009) und die bisher 6 dazugehörigen Leser-Kommentare / Reaktionen ( zwei davon von Martin Mitchell [ der jedes mal einfach den evangelischen Pfarrer Dierk Schäfer zitiert ], erstens am Sonntag am 18. Oktober 2009 um 04:26 Uhr; und zweitens am Montag 19. Oktober 2009, um 10:37 Uhr MEZ ).
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Re:Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Oktober 2009, 02:02:33
.
Der evangelisch-lutherische Pfarrer Dierk Schäfer ( Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe ) im Ruhestand, in seinem Blog »Dierk Schaefers Blog« am 18. Oktober 2009 äußert sich wie folgt – versucht [ m.E. weiterhin vergeblich ! ] die 'Christen' in seiner eigenen Kirche und in der Politik betreffend der „Heimkinderproblematik“ eines Besseren zu belehren:

... und ich bin wiederrum authorisiert diese seine Aussage, auch HIER, an die gesamte EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND und an die gesamte deutsche Gesellschaft weiterzugeben

Offener Brief an den Präsidenten des Diakonischen Werkes
[ der ( gesamt ! ) „EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND“ ( „EKD“ )
Klaus-Dieter K. Kottnik ]

Sehr geehrter Herr Präsident,

mir wurde das [ mit ihnen von Katrin Heise geführte ] Interview zugeleitet, das Sie im Programm »Deutschlandradio Kultur« am 15.6.09 gegeben haben ( http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/982407/ (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/982407/) ).

Dieses Interview hat mich bestürzt. Ich finde es unerträglich, wenn Sie auf die bedrückenden Zeugnisse ehemaliger Heimkinder mit den Erlebnissen anderer Heimkinder antworten, denen es anscheinend besser ergangen ist. Selbst wenn die Mehrheit der Heimkinder im fraglichen Zeitraum nicht unter Zwangsarbeit, Mißhandlung, Mißbrauch und ständigen Demütigungen gelitten haben mag, selbst wenn eine Vielzahl der damaligen Heimkinder dank des Heimaufenthaltes eine positive Wende ihres Lebenslaufes erfahren durften, so ist dies doch nicht gegen die Erlebnisse einer Vielzahl ehemaliger Heimkinder in Stellung zu bringen, deren Heimbehandlung man nur verbrecherisch nennen kann. Diese Leidensberichte sind vielfach nicht nur unter dem Aspekt forensischer Glaubwürdigkeitsbeurteilung authentisch, sondern inzwischen auch für einige Heime wissenschaftlich belegt. Daß es offensichtlich auch Heime oder Gruppen in den Heimen gab, in denen nicht zerstörerisch gearbeitet wurde, verschärft diesen Befund zu einer Anklage: Die »Schwarze Pädagogik« war offensichtlich nicht dem Zeitgeist, den knappen Mitteln oder dem schlecht ausgebildeten Personal geschuldet, denn es ging nachweislich ja auch anders. Insofern kann man Dr. Michael Häusler im Archiv des Diakonischen Werkes nur ermuntern, auch die positiven Fälle in die Öffentlichkeit zu tragen.

Sie haben Recht, wenn Sie sagen, daß es bei aller historischen Aufarbeitung, immer noch nicht klar [ist], um wie viele Menschen es sich tatsächlich handelt. Doch für die vielen, deren schlimmes Heimschicksal nun vorliegt, kann man sich doch bereits Gedanken machen über Entschädigungsmöglichkeiten.

Ihre Interviewpartnerin [ Katrin ] Heise fragte: Also ein Entschädigungsfonds zum Beispiel, gebildet aus dem Staat, den Kirchen und aber auch den Unternehmen, die die Kinder ja haben arbeiten lassen. Wurde so was schon mal gedacht? Und Sie antworteten: Was gäbe es dafür für Kriterien? Die müssten dafür aufgestellt werden. Ich sage es noch einmal: Ich möchte dem Runden Tisch nicht vorgreifen.

Diese Antwort ist unerträglich. Ein ehemaliges Heimkinder schrieb mir, wenn der Runde Tisch planmäßig seinen Bericht im Jahre 2011 vorlegen wird, dürfte aber ein Teil der betroffenen Heimkinder nicht mehr unter uns weilen.

Zudem wurden bereits Kriterien genannt. Am 2. April habe ich dem Runden Tisch im Rahmen der Anhörung ( http://dierkschaefer.wordpress.com/page/3/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/page/3/) ) Vorschläge gemacht ( http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2009/04/verfahrensvorschlage-rt.pdf (http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2009/04/verfahrensvorschlage-rt.pdf) ).

Es mag vielleicht tauben Ohren gepredigt gewesen sein, aber die Vorschläge liegen auf dem Tisch und sind im Internet zugänglich. Das muß man nicht genauso machen, wie ich das vorgeschlagen habe, aber diese Richtung wird gar nicht verfolgt, zumindest nicht erkennbar.

Es gibt einen Tatanteil, der pauschal behandelt werden kann, das ist die nachgewiesene Zwangsarbeit. Ich habe hierfür einen Fonds »Äquivalenzzahlungen für entgangene Rentenansprüche« vorgeschlagen.

Weiter gibt es einen Tatanteil, dessen Folgen therapeutisch angegangen werden können. Die Bezahlung der Therapien kann pauschal beschlossen werden; die Therapiekosten wären dann von den Therapeuten über einen Therapiefonds abzurechnen.

Schließlich – und das, aber nur das, geht nicht mehr pauschal – ist ein Fonds für die Entschädigung einzelner einzurichten. Hier benötigt man die Einzelfallprüfung, die allerdings so ausfallen muß, daß Retraumatisierungen vermieden werden. Auch dafür habe ich Vorschläge gemacht ( http://dierkschaefer.wordpress.com/2009/06/08/die-heimkinder-konnen-auch-selber-forschen/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/2009/06/08/die-heimkinder-konnen-auch-selber-forschen/) ).

Sie erwecken mit Ihrer Antwort auf Frau Heise leider den Eindruck, daß hier auf Zeit gespielt wird. Sollte dieser Eindruck falsch sein, entkräften Sie ihn bitte.

Eins noch: Ich bin Pfarrer und vermisse generell das Bemühen um theologische Aufarbeitung der Vorkommnisse in den Heimen. Diese Einrichtungen waren dem christlichen Glauben verpflichtet. Hier wäre der Gedanke des Rettungshauses nicht nur in seiner Negativausprägung, sondern grundsätzlich zu beleuchten; auch die Trias von Demut, Demütigung und Menschenrechten.

Ich vermisse zudem die Bußfertigkeit der Kirchen, eine Bußfertigkeit, die über Lippenbekenntnisse hinausgeht.

Ich vermisse noch etwas. Dietrich von Heymann schreibt unter Bezugnahme auf Herbert Braun »Gott ist nicht, ER geschieht – und zwar in der Begegnung der Menschen, zwischen dem Du und dem Ich.« ( Deutsches Pfarrerblatt, 10/2009, S. 552 ) In so mancher Äußerung von kirchlicher Seite gegenüber Heimkindern erkenne ich leider nicht, daß Gott geschieht. An die Stelle von Gott ist die Abwehr getreten. Die frühe christliche Gemeinde erlebte das Geschehen Gottes in der Erinnerung und Vergegenwärtigung des Gekreuzigten. Sie hat Gott im Leiden eines Menschen erkannt. Warum wehren wir uns so dagegen, in den geschundenen Heimkindern Gott zu erkennen und zu respektieren? Ist es der kirchliche Tatanteil oder nur die schnöde Kostenfrage?

Die Täterschaft trifft wohl niemanden von uns noch persönlich – aber die Verantwortung. Beispielhaft ist für mich der Kniefall von Willy Brandt, der Kniefall eines an den Verbrechen Unschuldigen und stellvertretend auch für uns unschuldige Nachgeborene. Am Mahnmal im Warschauer Ghetto geschah Gott.

Mit freundlichem Gruß
Dierk Schäfer
Freibadweg 35
73087 Bad Boll

BESCHLAGWORTET MIT: Diakonie, Entschädigung, Heimkinder, Kottnik
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Legitime initiale Forderung von insgesamt 25 Milliarden Euro !
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Oktober 2009, 03:36:19
Beitrag 155 im heimkinder-forum.de
@ [ Bitte manuell in die Adresszeile deines Browsers eingeben ]http://heimkinder-forum.de/v2/heim-talk/offener-talk-heime/7625-wer-teilt-die-meinung-der-anwälte-und-dem-jetzigem-vorstand-vom-veh-ev/index6.html im Thread »Wer teilt die Meinung der Anwälte und dem jetzigem Vorstand vom Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ( VEHeV ) ?« [ Dies ist keine Empfehling HIER eines konkurierenden Forums. Es ist einfach nur eine notwendigen QUELLE-Angabe. ]

[ Martin Mitchell ] »martini« - verfaßt Dienstag, 27. Oktober 2009, um 02:30 Uhr MEZ

Zitat
Beitrag 148 von »Ulis« vom Sonntag, 25. Oktober 2009, um 16:44 Uhr MEZ:
 
Immer wieder ist zu lesen, dass es abenteuerlich ist, über eine so schwindelerregende Summe zu sprechen. Ein "no go" quasi.

Dabei ist es doch so einfach im Grunde genommen. Nehmen wir an, ein einziges Kind hat gelitten damals. Und das wird nun krank, es stellt sich heraus, dass es die damalige Zeit war, die Erziehungsmethoden damals.

Das Kind bekommt Recht. Wie teuer wird es? Richtig, 50000,-Euro.

Jetzt kommt ein zweites Kind/Opfer dazu. Ist es noch ausrechenbar? Ich denke schon. Macht 100000,-

Was aber, wenn es nun zwanzig Opfer sind? Ist es dann zu schwer, das auszurechnen? Oder wenn es gar 200, 2000 oder sogar 20000 Opfer sind, ist dann die Rechenleistung der Menschheit erschöpft?

So, nun mal nachdenken: wie viele waren es damals? Wobei die Dunkelziffer ja noch nicht mal erwähnt wurde. Will heißen, manche melden sich gar nicht, haben das Glück, (noch) nicht erkrankt zu sein und so weiter.

Ja, Leute, da kommen dann schon einige Menschen zusammen. In der Summe.

Wenn es dann am Ende zu hoch aussieht, was soll man dann tun? Jedem Opfer ein Puddingplätzchen überreichen? Oder einen Kino-Gutschein?

Unabhängig und eigenständig von mir einem Laien formuliert und mit niemanden zuvor besprochen ( und meine tägliche Sprache ist Englisch; nicht Deutsch ).

Ich persönlich setze mich für die „Belange“ ALLERBETROFFENEN“ ein, würde aber nicht die „Verantwortung“ übernehmen wollen SIE ALLE „formell“, „offiziell“ und „juristisch“ zu „vertreten“.

Ich setze mich nicht für „Nicht-Betroffene“, „Scharlatane“ oder „Trittbrettfahrer“ ein.

Niemand kann meinen persönlichen und ehrenamtlichen „Einsatz“ in keinster Weise als „Ungerechtigkeit“, „Lüge“, „allgemeine Rechtsverdrehung“ oder „Geldgier“ dahinstellen.

Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) in strenger Einhaltung aller demokratischen Strukturen und Prinzipien, vertritt alle „Betroffenen“ / „Geschädigten“ / „Anspruchsberechtigten“, die sich bisher mit dem „Verein“ in Verbindung gesetzt haben und setzt sich ebenso auch für all diejenigen ein, die sich noch nicht gemeldet haben.

Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) setzt sich nicht für „Nicht-Betroffene“, „Scharlatane“ oder „Trittbrettfahrer“ ein.

Die Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Dr. Vehlow und Wilmans ( seit Herbst 2006 mandatiert ) – aktierender Anwalt: Gerrit Wilmans ! – und ihr Münchener Partner und juristischer Berater Michael Witti, vertreten „die rechtlichen Interessen“ nicht nur der Mitglieder des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), sondern auch „die rechtlichen Interessen“ aller anderen und weiteren „ehemaligen Heimkinder“ / „Betroffenen“ / „Geschädigten“ / „Anspruchsberechtigten“, die sich noch nicht gemeldet haben.

Die mandatierte Rechtsanwaltskanzlei Dr. Vehlow und Wilmans und ihr juristischer Berater Michael Witti setzen sich nicht für „Nicht-Betroffene“, „Scharlatane“ oder „Trittbrettfahrer“ ein.

Der initial einzurichtende „Ehemalige-Heimkinder-Entschädigungsfonds“ von 25 Milliarden Euro wird weder von mir, noch vom „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), noch von der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Vehlow und Wilmans, noch von ihrem juristischen Berater Michael Witti verwaltet werden.

Verteilung an „Betroffene“ / „Geschädigte“ / „Anspruchsberechtigte“ der „Entschädigungsgelder“ aus dem initialen „Ehemalige-Heimkinder-Entschädigungsfonds“ von 25 Milliarden Euro würde durch einen offiziellen „Treuhänder“ / eine „Treuhandschaft“ / eine Art „Claims Conference“ / „Trusteeship“ stattfinden. Niemand könnte sich illegitim auch nur mit einem einzigen Euro davonmachen ( nicht absichtlich oder unabsichtlich ! ).

Unterzeichnet: Martin Mitchell – Adelaide, Süd Australien, den 27. Oktober 2009.


Siehe auch noch mal:

FORDERUNG @ http://hpd.de/node/7135 (http://hpd.de/node/7135) ( und Anhang zweier PDF-Dokumente )

RECHTSANWÄLTE @ http://www.vehlow-wilmans.de/Heimkinder.html (http://www.vehlow-wilmans.de/Heimkinder.html) 

VEREINSWEBSEITE @ http://veh-ev.info/index.php?id=43 (http://veh-ev.info/index.php?id=43) 

INTERNATIONALE KONTAKTE @ http://veh-ev.info/index.php?id=43&subid=64 (http://veh-ev.info/index.php?id=43&subid=64) 

EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2009_08_01_archive.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2009_08_01_archive.html)
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: »DIE UNWERTIGEN« - »HEIMKINDER-UEBERLEBENDE« - »HEIMKINDEROPFER«
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Oktober 2009, 06:43:32
.
KINO-DOKUMENTARFILM - „Heimkinderalsunwertes Lebenabgestempelt, und weiterhin ( vielerorts ! ) in der frühen Bundesrepublik Deutschland als solches behandelt !!!

Nochmaliger Hinweis / Update – nach der ersten Aufführung dieses Dokumentarfilms in Berlin

QUELLE: WELTEXPRESS – NACHRICHTEN AUS ALLER WELT

@
http://www.weltexpress.info/cms/index.php?id=6&tx_ttnews%5Btt_news%5D=24431&tx_ttnews%5BbackPid%5D=385&cHash=66909e6f05 (http://www.weltexpress.info/cms/index.php?id=6&tx_ttnews%5Btt_news%5D=24431&tx_ttnews%5BbackPid%5D=385&cHash=66909e6f05)

»Die Unwertigen«

26. Oktober 2009 – 13:30 Uhr

„Eine Geschichte ständiger Verdrängung.“ – Im Gespräch mit Renate Günther-Greene über ihren Dokumentarfilm „Die Unwertigen“

Berlin (Weltexpress) – Bereits in ihren Dokumentarfilmen „Das G muss weg“ und „Ein Mann hört zu“ setzte sich Regisseurin Renate Günther-Greene für die Anliegen von Menschen ein, deren Leiden und Probleme kaum gesellschaftliche Beachtung fanden. Ihr neuer Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Kinder, welche Opfer des nationalsozialistischen Reinheitswahns wurden. „Die Unwertigen“ berichtet über die als unwert ausgesonderten Kinder. Sie wurden in Heime, Anstalten und Jugend-KZs gesperrt. Diejenigen, die nicht ermordet wurden, wurden misshandelt, vernachlässigt, vergessen. Bis weit in die Nachkriegszeit setzt sich das Verbrechen gegen „Die Unwertigen“ fort, ausgeübt von einem Erziehungssystem, welches die rassische Unterteilung in gute und schlechte Kinder aus der SS-Zeit weitgehend übernimmt. Regisseurin Renate Günther-Greene widmet sich in ihrem bewegenden Dokumentarfilm „Die Unwertigen“ einem verleugneten Kapitel deutscher Geschichte. Vier Einzelschicksale führen exemplarisch vor Augen, was es bedeutete, zu den „Unwertigen“ zu gehören.

Sie wirkt gefasst, als sie den Kinosaal verlässt. Eine ernste Frau, die mit ruhiger Stimme spricht. Den Film hat sie schon mehrfach gesehen, ihren Film. „Das Thema ist im Film ganz neu. Das gab es so im Kino noch nicht.“ Doch es ist mehr als das einzigartige Thema, welches „Die Unwertigen“ beeindruckend und bezwingend relevant macht. „Kinder, die in der Naziideologie als unwert galten, wurden aussortiert und umgebracht. So bin ich auf den Titel „Die Unwertigen“ gekommen.“ Als Impuls für ihren Dokumentarfilm nennt sie das Schicksal eines Bekannten. Anfang der vierziger Jahre kam er, von den Nazis eingestuft „als nicht erziehbar“, mit vier Jahren in den Euthanasiepavillon der Nervenheilanstalt Spiegelgrund in Wien. Im Gespräch berichtet sie auch von persönlichen Kindheitserlebnissen: „Ich kenne das, keinen Kontakt zur Mutter zu haben. Ich war selbst für vier Jahre in einem Heim.“

Besonders schockierend empfindet sie, dass Erziehungsmethoden und Wertesystem der SS-Zeit bis Ende der 60er Jahre beibehalten wurden: „Die haben sich genauso verhalten, wie die Nazis. Es war das gleiche Gedankengut. Hätte sich nicht eine Psychologin, Frau Zovkic, für Frau Schreyer eingesetzt, wäre sie immer noch eingesperrt. Die wertlosen Kinder lebten in einer gesellschaftlichen Nische nach dem Krieg. Keiner kümmerte sich um sie. Meistens war es Heime der Diakonie oder katholische Heime. Aber sie verhielten sich nicht christlich. Die Gesellschaft hat das damals nicht in Frage gestellt.“ Über das Finden der „unwertigen“ Kinder erzählt Renate Günther-Greene: „Es war ein richtiger Jugendtourismus. Die haben die Kinder quer durch Deutschland geschippert, um die Spuren zu verwischen. Dann wurden die Eltern lange nach dem Tod benachrichtigt. Teilweise haben Angehörige gemerkt, daß da etwas nicht stimmt. Es war das gleiche Prinzip wie zur Nazizeit.“

Drei Monate recherchierte Renate Günther-Greeene, um ein Exposé zu verfassen und sich in das Thema einzuarbeiten. Sie hatte die verbliebenen Dokumente vor Augen, hat die Orte besucht, mit den Betroffenen gesprochen. „Das Recherchieren war schlimmer als das, was ich beim Dreh erlebt habe. Es war erschütternd festzustellen, dass man die Kinder aussortiert hat wie wertlosen Müll.“ Mehr als zwanzig Fälle recherchierte Renate Günther-Greene. Die Täter bleiben im Dunkeln. Günther-Greene: „Das ist die Erwachsenengeneration der Dreißiger. Die sind alle tot.“ – „Aus dem Leben geschlichen“, sagt Richard Sucker in „Die Unwertigen“ mit bitterer Stimme. Über seine Kindheitserlebnisse als von den Nazis in ein Heim Gesperrter schreibt er in dem Buch „Schrei zum Himmel“. Einmal gelang es der Regisseurin, einen der Täter ausfindig zu machen: „Einen Erzieher habe ich getroffen, der ist über 90 gewesen. Aber er hat nicht genehmigt, daß ich das Gespräch veröffentliche.“ Die Bezeichnung „Erzieher“ für die Aufseher in den Heimen scheint ihr zuwider. Nach den Berichten der ehemaligen Heiminsassen scheint das Wort grotesk. In den Anstalten wurde nicht erzogen, es wurde eingesperrt, gestraft, an Seele und Körper misshandelt. Die Betreuer waren Wärter, die Kinder Gefangene. Hilfe für die Opfer gab es nicht, beklagt Günther-Greene: „Das Problem wurde gar nicht erkannt. Es gab keine psychologische Betreuung. Nichts.“

Schuld daran ist vor allem die unveränderte entwertende Einstufung der gequälten, ihren Familien weggenommen Überlebenden als eigentliche Schuldige. Wie andere während des Nationalsozialismus verfolgte Gruppen, zum Beispiel Homosexuelle, wurden die Kinder als Schuldige betrachtet. Günther-Greene erklärt: „Wie man in Deutschland mit dem Thema umging, das ist eine Geschichte ständiger Verdrängung.“ Indem sie „Die Unwertigen“ in eindringlichen Berichten das Erlittene schildern lässt, will Renate Günther-Greene zu einem angemessenen Täter-Opfer-Bild beitragen. Die Kinder und Jugendlichen sind die Leidtragenden, ob sie als geistig minderwertig oder asozial eingestuft wurden, die Naziideologie ablehnten oder Swing-Musik hörten. Günter Discher erinnert sich in „Die Unwertigen“, wie seine Liebe zum Swing ihn ins Jugend-KZ brachte. Discher, ein ehemaliges „Problemkind“, welches mittels Disziplin und Zwangsarbeit sozial gepaßt werden sollte. Eine Vorgehensweise, die in unserer Gesellschaft beängstigend nahe liegt. „Wir haben diese bewertende Sicht auf Jugendliche immer noch nicht ganz abgelegt. Noch immer wird von schwer erziehbaren Kinder gesprochen. Man wird nicht schwer erziehbar geboren. Die Kinder sind nicht Täter, sondern Opfer.“

Entschlossenheit liegt in der Stimme der Regisseurin. Die übergreifende Thematik ihrer Arbeit ist nicht ausschließlich die Ermordung und Aussonderung „unwerter“ Kinder und Jugendlicher während der NS-Zeit:„Es geht nicht nur um das Euthanasie-Thema, sondern die Sicht auf die Jugendlichen.“ Bis in die 60er Jahre bleibe die Unterteilung in „gute und „schlechte“ Kinder erhalten. Die Heimkinderdebatte und der Kampf Herrn Suckers und anderer Betroffener um eine Entschädigung machen „Die Unwertigen“ zu einem Werk von besondere Aktualität und Brisanz. Ihr Wunsch ist, so Günther-Greene, mit „Die Unwertigen“ auf das Schicksal der Heiminder aufmerksam zu machen und die Zusammenhänge verständlich zu machen.

Die Filme der engagierte Filmemacherin handeln immer von Ausgeschlossenen, am Rande der Gesellschaft Stehenden:„Es geht um Flüchtlinge, den Verlust von Heimat und Beziehungen. Es sind alles Filme, die mit Ausgrenzung zu tun haben. Es scheint ein roter Faden in meiner Arbeit zu sein, von Menschen und Schicksalen zu berichten, die sonst keine Stimme hätten. “

„Die Unwertigen“ ist ein in seiner ergreifenden Kraft außergewöhnlicher Film. Ein wichtiges Werk, welches die Aufmerksamkeit einer breiten Zuschauerschaft verdient. Bisher hat „Die Unwertigen“ erst einige engagierte Kinos gefunden. Die Regisseurin Renate Günther-Greene hofft , „...dass es möglich ist, diesen Film in vielen Städten zu zeigen. Denn „Die Unwertigen“ ist kein Film, der massenweise Geld einbringt. Man kann nur hoffen, dass Kinos ihn spielen, weil sie sich gesellschaftlich diesem Thema verpflichtet fühlen.“


Kontakt Filmverleih:
Agentur Kulturprojektor
Daniel Karg
Tel.: 05132 857 99 07
Fax: 05132 856 004
Mobil: 0179 541 7332
daniel.karg@kulturprojektor.de


Titel: Die Unwertigen
Start: 19. November 2009
Regie und Buch: Renate Günther-Greene
Mit: Waltraut Richard, Richard Sucker, Günter Discher, Elfriede Schreyer
Verleih: Agentur Kulturprojektor
www.kulturprokjektor.de (http://www.kulturprokjektor.de) | www.die-unwertigen.de (http://www.die-unwertigen.de)

[ Für mehr Hinweise auch auf andere Webseiten zum Thema, siehe das Original. ]
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Verschiedene Kategorien „ehemaliger Heimkinder“ ? ? ? ? ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 02. November 2009, 09:51:46
.
Verschiedene Kategorien „ehemaliger Heimkinder“ -
Wie finden
WIR sie und wie bringen WIR sie ALLE zusammen in EINER VEREINIGUNG ? - Denn... Nur gemeinsam sind wir stark !

Wie kann man sie ALLE finden ? – Wie kann man ihnen HEUTE behilflich sein ? – Wer wird ihnen ALLEN helfen ? – Wer setzt sich für sie ALLE ein ? – Wie können wir sie DAVON überzeugen sich UNSEREM VEREIN anzuschließen und sich ALLE der Interessenvertretung – d.h. der Vertretung ihrer ALLER Interessen ! – durch UNSERE ANWÄLTE anzuvertrauen ? – Wie kann ein jeder VON UNS dazu beitragen dies herbeizubringen und zu erzielen ? – Wie können wir UNS gegenseitig stärken und gemeinsam wachsen ?

Verschiedene Kategorien von »Heimkindern« wurden damals in der »Bundesrepublik Deutschland« in »totale Instutitionen« » eingewiesen«; und viele, die auch schon im Dritten Reich in diesen »totalen Institutionen« »interniert« worden waren, »verblieben«, auch nach dem Zusammenbruch, weiterhin in diesen »totalen Institution« unter den gleichen Bedingungen wie zuvor und in der »Obhut« des gleichen Personals wie zuvor, und waren auch noch zehn oder fünfzehn Jahre später dort »eingesperrt« ( bekannte unterschiedliche Beispiele, u.a.: Paul Brune; Fredi Saal; Paul Wulf; Waltraut Richard; Richard Sucker; Günter Discher; Elfriede Schreyer; Willi Kappes; Dorothea Buck ).

Viele dieser »Heimkinder« waren vielleicht auch als »körperlich behindert«, »geistig behindert«, »schwachsinnig«, »lernbehindert«, »lernunfähig«, »minderwertig« oder »labil« »eingestuft worden« und blieben auch weiterhin, nach dem Zusammenbruch, so »kategorisiert« und »abgestempelt«, und daher »eingesperrt«; und sie wurden auch vielfach zwischen »Heimen«, »Anstalten« und »Psychiatrien« hin und hergeschoben; und seit 1980 schiebt man einige auch einfach für einige Zeit zur Arbeit auf »Bauernhöfen« ins Ausland ab. ( Der heute in diesen letzteren sogenannten »intensivpädagogischen Maßnahmen im Ausland« für deutsche Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren direkt involvierte Pädagoge Holger Wendelin berichtet, daß sich, z. B., im Dezember 2006 „rund 600 Kinder und Jugendliche“ im Ausland befanden. Holger Wendelin, der Mann, der das Büro des »Runden Tischs Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« leitet, und dem wir uns und unsere Akten anvertrauen sollen ! ? )

[ Es befinden sich sogar ab und zu – ohne das Wissen australischer Child Welfare oder Immigration Behörden, oder der Behörden überhaupt ! – deutsche Kinder und Jugendliche undergoing „Maßnahmen“ / d.h. „Arbeitserziehungsmaßnahmen“ in Begleitung ihrer „Betreuer“ / „Erzieher“ im Lande ( in Australien ! ) als „Touristen“ / „Urlauber“ ( d.h., als solche geben sie sich aus ! ) !!! – und das wird in vielen, vielen anderen fremden Ländern der Erde ( nicht nur in Polen, Rumänien und Bulgarien, aber sogar auch in Sibirien und Nikaragua und Namibien ! ) genauso gehandhabt von deutschen Jugendämtern und Kommunalen Verwaltungen oder deutschen Landesbehörden oder Stadtbehörden so betrieben ! – und Private Träger ( business enterprises ! ) und Kirchliche Träger ( busines enterprises ! ) verdienen jährlich viel Geld damit ... Gesamtsummen in Milliardenhöhe !!! ]

Um das Schicksal all dieser damaligen »Heimkinder« will sich der »Kleine Runde Tisch Heimerziehung« – Antje Vollmer’s »
kleine Wahrheitskommission« – jedoch nicht kümmern, obwohl all diese »Insassen« / »Internierten« / »Verwahrten« / »Bewahrten« / »Deportierten« / »Sonderbehandelten« all dieser damaligen »totalen Institutionen« vielfach genauso »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – gleicherweise in kirchlichen und staatlichen »totalen institutionen« »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – wie alle anderen damaligen »Heimkinder« auch.

Der »Runde Tisch Heimerziehung« – d.h. der sogenannte »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« will sich nur um die damaligen »Heimkinder« kümmern, die damals gemäß dem »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. dem »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) in »totalen Institutionen« »interniert gewesen waren« und nur ihre Geschichteaufarbeiten“, und dieseAufarbeitungsoll sich dann auch nur auf den Zeitraum zwischen 1950 bis 1969 beschränken.

Fakt jedoch ist, daß damalige »Heimkinder« / »Zöglinge«, im Zeitraum von 1933 bis 1992, nicht nur unter Anwendung des »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. des »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) »eingesperrt«, »interniert«, »verwahrt«, »bewahrt« und »deportiert« werden konnten und wurden; mal völlig davon abgesehen von der Frage ob solche »Maßnahmen« ( welche »Maßnahmen« auch immer zwischen 1933 und 1992 in Deutschland ihre Anwendung fanden ! ) überhaupt rechtmäßig und gesetzmäßig waren, oder auch überhaupt von „christlichen Werten“ zeugten und damit vereinbar waren.

Dann gab es natürlich damals auch noch zusätzlich das »Erbgesundheitsgesetz« [ dieses Gesetz soll „in weiten Teilen durch Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 außer Kraft gesetzt worden sein, und „in den verbleibenden Teilen 1974 aufgehoben“ worden sein ! ] und die Kategorisierung »junger Menschen« – »Heimkinder« / »Zöglinge« – gemäß »eugenischen Kriterien« ( biological paradigm of eugenics: »racial hygiene« and »mental hygiene« ) die weiterhin bis in die 1970er Jahre in Deutschland – besonders in Westdeutschland ! – fortbestanden und angewandt wurden. Und teilweise auch auf Grund dessen waren auch, nachweislich, zum Beispiel, im Jahre 1956 mindestens auch 693 uneheliche »Mischlingskinder« / »Afrodeutsche Besatzungskinder« in »totalen Institutionen« in Westdeutschland untergebracht. Wo sind diese Leute heute ? - in Deutschland, in den USA, in Süd Amerika, oder in Afrika ? - Wie finden wir sie ? ... oder sie UNS ?

Später, in den 1960er Jahren waren dann auch einige ältere »Heimkinder« auf Grund des in 1961 in Kraft getretenden bundesdeutschen »Bewahrungsgesetzes« in »totalen Institutionen« untergebracht, d.h. »interniert« – und »weiterhin interniert« auch »nachdem sie mit 21 Jahren ihre Volljährigkeit erreicht hatten«.

»Der Deutsche Bundestag [ aber ] hat den Runden Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren[ nur ] mit der Aufarbeitung der Jugendhilfepraxis im Bereich des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes (RJWG) bzw. Jugendwohlfahrtsgesetzes (JWG) beauftragt.« teilt Referent Holger Wendelin am 21. April 2009 im Auftrage von Frau Dr. Vollmer und im Auftrage der »Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe« ( »AGJ« ) einem Behinderten, Helmut Jacob ( damals ein »behindertes Heimkind« im »Johanna-Helenen-Heim der Evangelischen Stiftung Volmarstein« ( »ESV« ) ) schriftlich mit.

Helmut Jacob persönlich ist ein hochengagierter Opferrepresentant behinderter »ehemaliger Heimkinder« - der »„Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim 2006“ (FAG JHH 2006)« und seit Mitte 2006 Betreiber der Webseite http://www.gewalt-im-jhh.de/, (http://www.gewalt-im-jhh.de/,) wo das oben erwähnte Ablehnungsschreiben, von Referent Holger Wendelin, vom 21. April 2009, in der Rubrik »Runder Tisch Berlin« @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Runder_Tisch_-_Informationen_u/runder_tisch_-_informationen_u.html (http://www.gewalt-im-jhh.de/Runder_Tisch_-_Informationen_u/runder_tisch_-_informationen_u.html) eingescant worden ist und aufrufbar ist ( bitte dort ein wenig runter scrollen ! ).


In den meisten der damals in Westdeutschland bestehenden »totalen Institutionen« in denen Kinder und Jugendliche sich »in der Obhut des Staates und der Kirchen befanden«, geht es um »Misshandlungen«, »Missbrauch«, »Ausbeutung«, »Zwangsarbeit«, »Menschenrechtsverletzungen« / »Menschenverbrechen« / »Menschenrechtsverbrechen« – und dies nicht nur im „Einzelfall“ !!!
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.



Titel: Verantwortlichen-Pflicht HEIMKINDERN vollständige Heimliste zu geben.
Beitrag von: Martin Mitchell am 13. November 2009, 14:03:56
.
im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com)

THURSDAY, NOVEMBER 12, 2009

Orte der Qualen „ehemaliger Heimkinder“. Wann wird man den Opfern eine vollständige Liste aller damaligen Heime zur Verfügung stellen ?

EHEMALIGES HEIMKIND Martin Mitchell in Australien fragt
( aber auch der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) möchte wissen ! ):

Wann werden „ehemalige Heimkinder“ endlich von den KIRCHEN und dem STAAT und den direkten und indirekten NUTZNIESSERN ihrer „institutionellen Zwangsarbeit“ eine vollständige Liste aller damalig zwischen 1945 und 1985 in „Westdeutschland“ bestehenden und von IHNEN betriebenen „Heimen“ / „Wirtschaftsbetrieben“ / „Arbeitsausbeutungsstätten“ zur Verfügung gestellt bekommen ? – Wann wird solch eine vollständige Liste freiwillig von allen „Verantwortlichen und „Mitverantwortlichen“ für jedermann frei zugänglich im Internet veröffentlicht werden ? – Die „Heimkinderopfer“ fragen jetzt schon nach solch einer Liste seit dem Jahre 2003 !

Darum gebeten wurde zum Beispiel auch von EHEMALIGES HEIMKIND im Diakonie-Forum im Thread »Heimliste« :
Mittwoch, 22. Oktober 2008, um 06:50 Uhr MEZ
http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/549-heimliste/ (http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/549-heimliste/)
Samstag, 22. November 2008, um 06:34 Uhr MEZ
http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/549-heimliste/index3.html (http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/549-heimliste/index3.html)
Sonntag, 23. November 2008, um 06:42 Uhr MEZ
http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/549-heimliste/index3.html (http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/549-heimliste/index3.html)
Montag, 28. November 2008, um 06:04 Uhr MEZ
http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/549-heimliste/index4.html (http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/549-heimliste/index4.html)
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

LABELS: Arbeitsausbeutungsstätten (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Arbeitsausbeutungsst%C3%A4tten), Heimen (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Heimen), Heimkinderopfer (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Heimkinderopfer), Kirchen (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Kirchen), Liste aller damaligen Heime (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Liste%20aller%20damaligen%20Heime), Mitverantwortlichen (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Mitverantwortlichen), Nutzniessern (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Nutzniessern), Verantwortlichen (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Verantwortlichen), Westdeutschland (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Westdeutschland), Wirtschaftsbetrieben (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Wirtschaftsbetrieben), Zwangsarbeit (http://heimkinderopfer.blogspot.com/search/label/Zwangsarbeit)
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: MISSHANDELTE HEIMKINDER fordern angemessene Entschädigung
Beitrag von: Martin Mitchell am 30. Dezember 2009, 06:56:52
„Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer von 1945-1985“ und die ihnen wiederfahrenen Leiden müssen angemessen entschädigt werden !

Meines Erachtens, sehr, sehr wichtig zu berücksichtigen in dieser ganzen Sache und ganz besonders auch in der diesbetreffenden ENTSCHÄDIGUNGSFRAGE, ist, daß wir ja keinen Krieg mehr hatten als diese Geschehen stattfanden, daß es keinen Führer mehr gab, der solche Dinge wie sie Heimkindern in Westdeutschland widerfahren sind angeordnet hatte, und dessen Befehl man auszuführen hatte. Mit solchen Ausreden können sich die Täter und ihre Rechtsnachfolger also nicht herausreden. Und gerade dieser Unterschied, sollte, meines Erachtens, auch immer und immer wieder hervorgehoben werden. Die Verbrechen, die gegen UNS begangen wurden, zu Friedenszeiten, und in einer „Demokratie“, müssen daher, unter jeder Rechtsordnung, rechtsmäßig als viel, viel schlimmer eingestuft und bewertet werden, als Verbrechen begangen unter einer „Diktatur“; und eine und jede den Opfern zustehende ENTSCHÄDIGUNG muß auch dies in Betracht ziehen und berücksichtigen, und die einem jeden zustehende ENTSCHÄDIGUNG muß daran gemessen werden. Bisherige Aussagen, daß es den Täterorganisationen „Leid tut“ was da damals vor sich ging, überzeugen mich leider nicht, und sind, meines Erachtens, alles nur leere Worte – "zu banal".

Man kann und darf nicht darüber hinwegsehen und nicht vergessen, daß die „Zwangsarbeit“ der HEIMKINDEROPFER „Zwangsarbeit“ zu Friedenszeiten war – im „Wirtschaftswunderland Westdeutschland“ erzwungen wurde ! – und nicht auf einen „Kriegszustand“ bedingt gewesen war oder „vom Führer befohlen“ worden war.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

LABELS: Demokratie, Diktatur, Ehemalige Heimkinder, Entschädigung, Rechtsnachfolger, Täterorganisationen, Verbrechen, Wirtschaftswunderland Westdeutschland, Zwangsarbeit, Zwangsarbeit zu Friedenszeiten


Titel: Bitte beteiligt Euch alle an dieser Petition !
Beitrag von: Martin Mitchell am 03. Januar 2010, 12:49:44
.
Bitte beteiligt Euch alle an dieser Petition !

AUFRUF: Bitte beteiligt Euch alle an dieser Petition: „Öffentlicher Bußaufruf an die Kirchen in Deutschland“ – „To:  Kirchen in Deutschland, evangelisch und katholisch“ @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2009/11/18/offentlicher-busaufruf-an-die-kirchen-in-deutschland/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/2009/11/18/offentlicher-busaufruf-an-die-kirchen-in-deutschland/) ( Sign the petition > http://www.petitiononline.com/heimkids/petition.html (http://www.petitiononline.com/heimkids/petition.html) > http://www.petitiononline.com/heimkids/petition-sign.html (http://www.petitiononline.com/heimkids/petition-sign.html) ) ( View current signatures > http://www.petitiononline.com/mod_perl/signed.cgi?heimkids (http://www.petitiononline.com/mod_perl/signed.cgi?heimkids) )
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.



Titel: EHEMALIGE HEIMKINDER lassen verlauten – Demo in Berlin !
Beitrag von: Martin Mitchell am 03. Januar 2010, 13:00:02
.
Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ schließt sich völlig geschlossen dieser Verlautbarung und Ankündigung an und nimmt aktiv an den Vorbereitungen zu dieser Demonstration teil !

Heimkinder-Demo in Berlin am Donnerstag 15. April 2010 !

Wir wollen eine Demo in Berlin veranstalten – eine laute, Aufmerksamkeit erregende Demonstration !

Wir sind mit höchster Anstrengung dabei, diese zu planen mit allem was dazu gehört:

Genauer Ort der Kundgebungen, Route des Demozuges, Redner aus unseren Reihen, geladene Redner,

Anfahrten mit Bussen und Mitfahrgelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit.

Die Demo soll am Donnerstag,15. April 2010 stattfinden, dem ersten Sitzungstag der 7. Sitzung des »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN«

Wir wollen ein Zeichen setzen. Wollen klarmachen, dass die Zeit des Stillhaltens vorbei ist !

Wir lassen uns nicht länger veralbern !


Ehemalige Heimkinder
Ehemalige Schulkinder
Ehemalige Jugendliche
klagen an !

Wir klagen an
weil wir geschlagen wurden
weil wir zwangsgefüttert wurden
weil wir sexuell missbraucht wurden
weil wir gefoltert wurden
weil wir in dunklen Kellerzimmern eingesperrt wurden
weil wir seelisch zu Grunde gerichtet wurden
weil wir isoliert wurden
weil wir unzureichend ausgebildet wurden
weil wir zu Zwangsarbeit gezwungen wurden
weil man Hunde auf uns hetzte
weil man uns aufeinander hetzte und uns für gegenseitige Misshandlungen lobte
weil man uns von unseren Geschwistern trennte
weil man uns in die Kirche zwang
weil uns ehemalige KZ-Aufseher erziehen sollten
weil man uns medizinische Hilfe versagte
weil man uns sogar in den letzten 4 Jahren immer beleidigte und die Gewalt und Verbrechen an uns leugnete oder verniedlichte

Wir klagen an
die heute noch lebenden Verbrecher, die unser Leben zerstört haben
die Katholische Kirche, die die Verbrechen unter Ihrem Dach duldete
die Evangelische Kirche, die ebenfalls die Augen fest zudrückte
die staatlichen Heimträger, die ebenso Verbrechen duldeten oder übersahen und die Akten fälschten
die Landschaftsverbände, die mit Ihren Landesjugendämtern die Aufsichtspflicht nicht ausgeführt hatte
die Kommunalverwaltungen, weil sie nicht sehen und hören und schon gar nicht sprechen wollten, wenn sie doch mit den Verbrechen konfrontiert wurden
die Menschen, die unser Leid sahen und feige schwiegen

Wir fordern
Entschädigung
Entschuldigung
Rentennachzahlungen
Schmerzensgeld
Kostenübernahme für medizinische und psychologische Maßnahmen
ein Lebensende in Würde ohne Angst vor weiterer Gewalt im Altenheim

Unterstützen Sie uns !
Demonstrieren Sie mit uns !
Konfrontieren Sie Ihre Kirche mit Ihrer verbrecherischen Vergangenheit !
Berichten Sie Ihrer Zeitung von Heute, von dieser Demo !
Informieren Sie Ihren Landtagsabgeordneten, Ihren Bundestagsabgeordneten, Ihren Bürgermeister von dieser Demo !
Fordern Sie Wiedergutmachung für die Opfer !
Unterschreiben sie die Petition von Dierk Schäfer ( @ http://www.petitiononline.com/heimkids/petition-sign.html (http://www.petitiononline.com/heimkids/petition-sign.html) ) !
Handeln Sie, wenn in Ihrer Umgebung Gewalt geschieht !
Und wenn Sie sich nicht trauen, rufen Sie heimlich 110 an und fotografieren Sie die Gewalt mit Ihrem Handy !


Von den irischen Heimkindern lernen und neue Wege gehen

Wenn man das alles weiß, kann man eigentlich nur schlussfolgern, dass wir als Verein einen anderen einen eigenen, sehr lauten Weg einschlagen müssen. Dieser Weg kann nur bedeuten, dass die Öffentlichkeit immer wieder auf diese himmelschreienden Menschenrechtsverbrechen an unschuldigen Kindern und Jugendlichen hingewiesen werden muss. Das braucht viel Kraft und Überwindung ! Das können nicht ein paar Ehemalige bewerkstelligen. Das muss allen Mitgliedern zu einem wichtigen Anliegen werden !
Lasst uns von den irischen Heimkindern lernen ! Lasst uns neue, phantasievolle Möglichkeiten finden, um auf uns aufmerksam zu machen ! Es gibt unendlich viele Möglichkeiten... Wir sollten sie mit Freude, Spaß, Engagement, Lautstärke, Ironie aber auch mit Ernsthaftigkeit und der entsprechenden Vorbereitung in Angriff nehmen.

Stellen wir uns mal vor:
● Die Diakonie feiert sich vor Ort, irgendwo... Heimkinder sind präsent, eingeladen oder uneingeladen, verteilen Informationsblätter, informieren selber, stehen evtl. nur dort um zu erinnern: Es gibt uns !
● Die Caritas in „Hinterposemuckel“ plant eine Veranstaltung... Sie müssen gezwungen werden, uns mit einzuplanen. Bei jeder Veranstaltung !
● Es gibt irgendwo mal wieder eine Veranstaltung zu „60 Jahre Bundesrepublik“ - wir sollten unbedingt dabei sein ! Wir haben in den Anfängen dieser Republik gelitten; wir haben uns durch das Wirtschaftswunder hindurch gehungert, wir waren eingesperrt; unserer Freiheit und Individualität beraubt, als Studenten und Lehrlinge auf die Straßen gingen, es erste Lockerungen in Schulen und Lehrbetrieben gab.
Lasst uns von den Iren lernen ! Aber lasst uns mit noch größerem Mut, noch größerer Anstrengung an unsere Aufgabe gehen ! Die Iren brauchten mehr als zwei Jahrzehnte, um ihre Entschädigungen einzufordern. Bei uns muss es zügiger gehen. Viele von uns haben keine Zeit mehr, endlos zu warten. Niemand will sich in den politischen und kirchlichen Mühlen zerreiben zu lassen !


Zusammengestellt von verschiedenen „EHEMALIGEN HEIMKINDERN als ihre eigenen Demonstrationsorginisatoren“


Die Organisatoren der Demonstration sollten jetzt vielleicht noch selbst ein paar Kontakt-Details hier, sowohl wie auch anderswo, öffentlich bekannt machen.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Heime betreffendes 1969 RECHTSGUTACHTEN von Prof. Dr. Erhard Denninger
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. Januar 2010, 05:33:13
.
1969 RECHTSGUTACHTEN von Prof. Dr. Erhard Denninger, worin bestätigt wird, daß „weite Teile der Fürsorgerziehung“ „verfassungswidrig“ sind und waren ( in Auftrag gegeben von der Hessischen Landesregierung ?! )

Wörtliche Auszüge aus dem RECHTSGUTACHTEN von Prof. Dr. Erhard Denninger, vom 8. Juli 1969, worin bestätigt wird, daß „weite Teile der Fürsorgerziehung“ „verfassungswidrig“ sind und waren.

Zur Verfügung gestellt am Montag, 4. Januar 2009 um 16:00 Uhr MEZ von »commont« ( = Dr. Carlo J. Burschel / BURSCHEL, Carlo / CBurschel / Carlo Burschel ) im Diakonie-Forum im Thread »Neues aus dem Heimarchiv« @ http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/p12738-neues-aus-dem-heimarchiv/#post12738' (http://'[url=http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/p12738-neues-aus-dem-heimarchiv/#post12738')]http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/p12738-neues-aus-dem-heimarchiv/#post12738[/url]


ALL,

was Prof. Denninger für die Fürsorgeerziehungsheime konstatiert, gilt natürlich in verstärktem Maß für die übrigen Heimformen.


c. [ » commont« - Dr Carlo J. Burschel / BURSCHEL, Carlo / CBurschel / Carlo Burschel
( Jg. 1962 ), Lehrbuch-Autor und Herausgeber, u.a. „Umwelt“ / „Systeme“ / „Industrieformen“ / „Politikwissenschaft“ / „Unternehmen“ / „Kunst“ / „Antiquarien“ / »„Heimarchiv“ von Dr. C. Burschel«; seit 29. Mai 2009 vielfältiger und regelmäßiger Kommentator im Diakonie-Forum; und der jetzt auch dem ungefähr Mitte November 2009 ins Leben gerufenen „Betroffenen-Arbeitskreis Runder Tisch Heimerziehung“ angehört.
]

Wörtliche Auszüge aus dem Gutachten ( Tippfehler gehen zu meinen Lasten )

„Jugendfürsorge und Grundgesetz“
Verfassungsrechtliche Leitgesichtspunkte für Maßnahmen der Freiwilligen Erziehungshilfe und der Fürsorgeerziehung



Prof. Dr. E. Denninger
Johann-Wolfgang-Goethe-Univeristät Frankfurt
Lehrstuhl für Öffentliches Recht II
8.7.1969


[ Zitate ! ]

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat ein „Recht auf Erziehung“ ( § 1 Abs. 1 JWG ), d.h. auf Entwicklung und Ausbildung derjenigen Fähigkeiten, die eine selbstverantwortete Existenz im beruflichen und im privaten Leben sowie in einer demokratischen Gesellschaft politisch mündiger Bürger voraussetzt. Die in der hessischen Landesverfassung ( Art. 56 Abs. 4 ) normierten Ziele der staatlich-schulischen Erziehung müssen als richtungsweisend angesehen werden, wo immer der Staat in mittelbarer oder unmittelbarer Verwaltung öffentliche Erziehungsaufgaben wahrnimmt.

( Anmerkung, c.: Das Gutachten bezieht sich auf die hessischen Verhältnisse, ist aber durchaus übertragbar auf die übrigen Bundesländer. )

Insbesondere sind sie bei der Durchführung der Freiwilligen Erziehungshilfe und der Fürsorgeerziehung zu beachten. Diese Erziehungsziele sind:

1. Heranbilden des jungen Menschen zur sittlichen Persönlichkeit.
2. Vorbereitung zu beruflicher Tüchtigkeit und zu politischer Verantwortung.
3. Vorbereitung zum SELBSTÄNDIGEN und VERANTWORTLICHEN „Dienste am Volk und der Menschheit durch Entwicklung der Tugenden: Ehrfurcht, Nächstenliebe, Achtung und Toleranz, Rechtlichkeit und Wahrhaftigkeit.

Der „Dienst am Volk und der Menschheit“ wird geleistet, indem der Bürger seinem Beruf nachgeht und seine staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten wahrnimmt.

Die Auffassung ( vgl. etwa: Riedel, JWG-Kommentar, 4. Aufl. 1965, Anm. 7, zu § 1 ), der Normierung eines Rechtes auf Erziehung in § 1 Abs. 1 JWG komme nur die Bedeutung eines nicht unmittelbar rechtswirksamen Programmsatzes zu, ist verfassungsrechtlich nicht haltbar. Die staatliche Gemeinschaft ist verpflichtet, bedürftigen Mitbürgern zur Schaffung oder Erhaltung einer menschenwürdigen Existenz Hilfe zu leisten. Das folgt aus dem Auftrag, die Menschenwürde zu schützen ( Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG ) in Verbindung mit der Verpflichtung auf den Sozialstaat ( Art. 20, 28 GG ) sowie auf den Grundsatz der Gewährung gleicher Chancen ( Diskriminierungsverbot des Art. 3 Abs. 1 GG ).

Der Gesetzgeber hat anerkannt, dass dieser staatlichen Pflicht ein subjektiv öffentliches Recht des Bedürftigen korrespondiert ( vgl. § 1 Abs. 2 und § 4 BSHG ).

….
„Erziehungs“-Maßnahmen und -Methoden, welche nicht geeignet sind, die Fähigkeit des Kindes zu selbstverantwortlicher Entscheidung zu entwickeln und zu stärken, welche vielmehr bloße Dressurakte ( Eingewöhnung von Verhaltensmustern durch positive oder negative Sanktionen ) zum Inhalte haben, verstoßen gegen das Prinzip der Anleitung zur Autonomie und sind verfassungswidrig.

Das wäre etwa der Fall, wenn
a) Verstöße gegen geltende Vorschriften der Anstaltsordnung unspezifisch ( d.h. ohne Bezug auf den Umgang mit Geld ) durch Taschengeldentzug bestraft werden;
b) Vor oder nach dem Essen stereotype Spruchformeln eingedrillt werden;
c) die Freizeitgestaltung durch Teilnahmepflichten für bestimmte Veranstaltungen reglementiert und sanktioniert wird;
d) etwa Abschreibeübungen als bloße Ordnungsstrafen und nicht primär um eines bestimmten Lehrerfolges willen auferlegt werden.


Das Recht auf Erziehung umfasst den Anspruch auf eine den Begabungen und Neigungen des Jugendlichen entsprechende Berufsausbildung. Die hier zu treffenden Maßnahmen bedürfen ganz besonderer Sachkunde und Sorgfalt. Der Staat, der dem Jugendlichen durch die zwangsweise Heimunterbringung die persönliche Freiheit weitgehend entzieht und dadurch auch tief in seine Möglichkeiten zur beruflichen Entfaltung eingreift, muss die volle Verantwortung für die Wahrnehmung der beruflichen Entwicklungsschancen des jungen Menschen übernehmen.

Für ein möglichst breit gefächertes Angebot an Ausbildungschancen ist Sorge zu tragen. Es genügt nicht, wenn dem Jugendlichen die Wahl zwischen einer Gärtner-, einer Tischler- und einer Schlosserlehre geboten wird. Neben einer Vielzahl handwerklicher Berufe muss für einen entsprechend begabten Jugendlichen etwa auch die Möglichkeit offen stehen, einen kaufmännischen Beruf zu erlernen. Die Berufsberatung muss eingehend, individuell und unter Anwendung moderner Testmethoden erfolgen. Unter allen Umständen muss versucht werden, den völligen inneren Konsens des Jugendlichen bei der Auswahl des Berufes herbeizuführen. Andernfalls sind schwere Erziehungsschäden zu befürchten. Ist der Jugendliche hinreichend einsichtsfähig, selbst eine verantwortliche Berufswahl zu treffen, so muss ihm die Ausübung dieses Grundrechtes ( Art. 12 I ) in voller Freiheit überlassen bleiben.


In diesem Zusammenhang ist auf die „Richtlinie für Heime im Lande Hessen“ beschlossen vom Landesjugendwohlfahrtsausschuß vom 6.5.1963, Abschnitt V Ziff. 2, hinzuweisen: Berufswahl und Berufsberatung sollen „die berufliche und soziale Umschichtung, die sich in der Gegenwart vollzieht, berücksichtigen. Tätigkeiten, die keine ausreichende Existenzgrundlage bieten oder ein geringes Ansehen in der heutigen Gesellschaft haben, sind abzulehnen.“


Eine Fürsorgeerziehung verfehlt ihren gesetzlichen Auftrag, wenn sie junge Menschen entlässt, die beruflich schlecht oder wirtschaftlich chancenlos ausgebildet sind und nicht zuletzt auch dadurch auf die Bahn des Kriminellen getrieben werden. Eine Fürsorgeerziehung, die sich im praktischen Ergebnis in der Mehrzahl der Fälle als „Vorschule“ für das Gefängnis erweist, d.h. deren Absolventen später überwiegend kriminell werden, ist sinnlos und ohne Daseinberechtigung.

….
Sofern keine spezifische Gegenindikation vorliegen ( Verschwendungssucht, Neigung zum Schuldenmachen, etc. ) ist dem heranwachsenden Jugendlichen nach und nach die volle Verfügung über seinen Arbeitslohn einzuräumen ( abzüglich eines Beitrages zu den Aufenthaltskosten etc. ). Es ist nicht zulässig und pädagogisch falsch, ihn mit einem minimalen Taschengeld ( etwa 2, 50 bis 5,00 DM pro Woche ) abzufinden.

Einschränkungen der persönlichen Freiheit sind nur in dem durch den Erziehungszweck unabdingbar erforderlichen Ausmaß zulässig. Nur bei konkreter Fluchtgefahr sind Beschränkungen der persönlichen Bewegungsfreiheit – z.B. nächtliches Verschließen der Heime – zulässig.

...
Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel, der bei allen in die Freiheitssphäre des Jugendlichen eingreifenden Maßnahmen zu beachten ist, verbietet Regelungen, welche die Heimerziehung zu einer Art Strafvollzug werden lassen oder welche gar Zustände herbeiführen, die selbst für den Strafvollzug al verfassungswidrig anzusehen sind. Als unverhältnismäßiger Eingriff in die persönliche Freiheit – Art. 2, Abs. I und II GG – wäre, auch bei fluchtverdächtigen Zöglingen, die eine nächtliche Zimmereinschließung derart, dass auch ein Aufsuchen der außerhalb gelegene Toilette unmöglich wird, anzusehen.

Werden die Fürsorgezöglinge dadurch gezwungen, ihre Notdurft auf einer Kübeltoilette im gemeinschaftlichen Schlafzimmer zu verrichten, so liegt hierin überdies ein Verstoß gegen das Gebot der Achtung der Menschenwürde. Dies hat das OLG Hamm im Beschluß vom 23.6.1967 ( = JZ 1969, 236 ff mit zust. Anm. v. Würtenberger ) für einen ähnlichen Sachverhalt mit dankenswerter Klarheit herausgestellt.

Andere, gleichfalls die persönliche Freiheit ( Art. 2 Abs. I GG ) bechränkende Maßnahmen können nicht nur im Hinblick auf den erzieherischen Anstaltszweck: Anleitung zur Autonomie – vgl. o. – verfehlt und daher unzulässig sein, sondern auch bereits als unverhältnismäßige Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht. Zu denken wäre etwa an folgende Regelungen:

1. Essenszwang, Zwang die Tellerportionen aufzuessen, bei Vermeidung irgendwelcher Sanktionen
2. Matratzenententzug: Verbot an den eingeschlossenen Jugendlichen, sich tagsüber auf sein Bett zu legen, verbunden mit der Sanktion des nächtlichen Matratzenentzuges.
3. Uniformierung durch Kleidervorschriften
4. durch Vorschriften der Haartracht
5. kleinliche Handhabung der Rauchvorschriften
6. Reglementierung der arbeitsfreien Zeit anstelle der Schaffung attratkiver Anregungen und Chancen zur Ausübung von Hobbies innerhalb des Heimes, aber auch zur Pflege des gesellschaftlichen Außenweltkontaktes. Der Jugendliche muss auch Gelegenheit finden können, Beziehunen zu Angehörigen des anderen Geschlechts anzuknüpfen.
7. Beeinträchtigung der körperlichen Integrität durch körperliche Züchtigungen. Es sollte selbstverständlich sein, dass weder Ohrfeigen noch gar Prügelstrafen als erlaubte Disziplinarmaßnahmen angesehe werden können.


Eine Zimmereinschließung ( „Karzer“ ) als disziplinarische Anordnung ist ohne ausdrückliche vorherige richterliche Anordnung aufgrund eines entsprechend rechtsförmlichen Verfahrens absolut unzulässig: Art. 104 Abs. II S. 1 GG. …Im übrigen könnte auch der Richter eine derartige Strafe nur aufgrund eines förmlichen Gesetzes aussprechen ( Art. 104 Abs. I S. 1 GG ). Eine Berufung auf Anstaltsgewohnheitsrecht oder eine Herleitung aus dem Zweck des Sonderstatus kommt gegenüber der eindeutigen Verfassungsregelung nicht in Betracht.

Die Achtung vor der Menschenwürde des jungen Mitbürgers verbietet grundsätzlich jedes Eindringen der Staatsorgane in den Intimbereich des Zöglings. Hierunter fallen auch alle Versuche der „Bespitzelung“ durch optische „Spione“ in den Zimmertüren ebenso wie die Ausnutzung von Denunziationen seitens der Mitzöglinge o.ä. Hierunter fällt aber auch die heimliche oder offene ausgeübte Kontrolle über ein- oder ausgehende Post der Anstaltsbewohner.


Frankfurt, 8. Juli 1969
gez. Erhard Denninger


Zu Denninger siehe WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Erhard_Denninger (http://de.wikipedia.org/wiki/Erhard_Denninger)


Und siehe auch den sehr langen und detailierten 1973er SPIEGEL-Artikel: DER SPIEGEL 2/1973 ( 08.01.1973 ) »Von da an war ich eine miese Type« @ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42713446.html, (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42713446.html,) worin ebenso – in Bezug auf das 1969er RECHTSGUTACHTEN folgende Passage erscheint: »»»In einem Gutachten bezeichnete der Frankfurter Rechtsprofessor Dr. Erhard Denninger überall [ in den Heimen ] praktizierte Maßnahmen "als unverhältnismäßige Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht" der Jugendlichen«««
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.



Titel: Die „Unrechtsstaatlichkeit“ der BRD ist grundlegend bewiesen !
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. Januar 2010, 08:27:51
.
Die Unrechtsstaatlichkeit der damaligen BRD, d.h. des bunderepublikanischen KAPITALAPPARATs / STAATSAPPARATs ist damit bewiesen !!! Die für die Leiden der damaligen Heimkinder Verantwortlichen in Kirche und Staat und Private Enterprise ( Wirtschaftsbetrieben aller Art ! ) wußten genau was sie taten und wußten auch das es unrechtmäßig und illegal war !!!
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: ...Was in den letzten Jahrzehnten in westdeutschen Heimen geschehen ist...
Beitrag von: Martin Mitchell am 17. Januar 2010, 06:04:10
.
"KINDERHEIME IN DISKUSSION" - Was in den letzten Jahrzehnten in westdeutschen Heimen geschehen ist, ist erschütternd.

»»» Am Dienstag den 12.01.2010 startet ( bzw. startete ) im "ALEX", Offener Kanal Berlin die 14teilige Sendereihe "KINDERHEIME IN DISKUSSION" aus Deutschland und Österreich.

Die nächste Sendung in dieser Sendereihe wird am Dienstag, 19. Januar 2010, wiederum ab 18 bis 19 Uhr, Mitteleuropäische Zeit ( MEZ ) ausgestrahlt.

Zukünftige Sendungen in dieser Sendereihe werden danach, jeweilig, einmal monatlich über Kabel in Berlin und Brandenburg, Dienstags ab 18 bis 19 Uhr ( MEZ ) ausgestrahlt werden und unter dem Sendeformat "TOP MEDIEN - BERLIN" zu empfangen sein.

Immer gleichzeitig sind diese Sendungen auch über den Live-Stream @ http://www.alex-berlin.de/tv (http://www.alex-berlin.de/tv) im Internet zu sehen.

Der Inhalt jeder zukünftigen Sendung in dieser Sendereihe wird immer in genügend Zeit vorher im Internet, sowohl wie ( für Abonenten ) in Rundmails angegeben werden.

Ab Mittwoch, bzw. „seit Mittwoch 13.01.2010“, werden diese Sendungen auch von der Vereinswebseite http://veh-ev.info/ (http://veh-ev.info/) des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ aufrufbar sein.

Anschließend an jede jeweilige Sending ist sie im Archiv des Senders "TOP MEDIEN - BERLIN" @ http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/ (http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/) jederzeit mit dem "O-Ton Text" wieder zu finden und wird dort im Archiv auch für immer erhalten bleiben [ dass sich die URL über Zeit ( in den nächsten zehn Jahren ) aber dann auch mal umändert kann, kann auch schon mal vorkommen ]. «««

»»» Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Fall von Kindesmissbrauch bekannt wird, an dem nicht über geistige und körperliche Mißhandlungen von Kindern berichtet wird

und wir wollen uns als "TOP-TV" in mehreren Sendungen – und auch als "TOP MEDIEN - BERLIN" – dem

Thema „Kinderheim“ zuwenden.

Was in den letzten Jahrzehnten in westdeutschen Heimen [ also seit dem Ende des Zweiten Welkrieges und vor dem Mauerfall ] geschehen ist, ist erschütternd.

Misshandlungen sind alltäglich;

die staatliche Aufsicht schaut weg, nimmt alles billigend in Kauf.

Hinweise auf die unerträglichen Zustände in den Heimen werden systematisch ignoriert.

Bereits Ende 1947 stellte eine Sachverständigenkommission im Auftrage des Innenministeriums der englischen Besatzungsmacht zu Jugendfürsorgeeinrichtungen in Westfalen fest
„Unser genereller Eindruck von den Heimen in Deutschland ist, dass es diesen nicht gelingt, die fundamentalen Bedürfnisse der Kinder zu verstehen, und dies war insgesamt besonders in Westfalen der Fall, wo auf allen Ebenen ein auffälliger Mangel an Ideenreichtum in der Behandlung schwieriger Kinder besteht. []

Weiter:
„In der Praxis ist klar, dass ein oder zwei Hauptprinzipien im Betrieb aller Heime akzeptiert werden:
a) dass Kinder beständig überwacht werden müssen,
b) dass ein Kind nicht fähig ist irgendeine Wahl von irgendwelcher Bedeutung ohne Anleitung zu treffen,
c) dass die Einheit im Heim immer die Gruppe und nicht das Individuum ist,
d) dass die Hauptarbeit des Heimes darin besteht, dem Kind das beizubringen, was ihm fehlt und nicht darin, seine bestehenden Fähigkeiten weiter zu entwickeln.“

Was hiermit gemeint ist, wird von anderen schlicht mit den Worten benannt: „Da hat wenigstens Ordnung geherrscht. Aus denen ist dann etwas Ordentliches geworden.“

Die immer lauter werdenden Klagen über die Missstände in den damaligen Kinderheimen sprechen jedoch eine andere Sprache.

Es sind aber nicht nur ehemalige Heimkinder, die schwere Vorwürfe erheben, sondern auf die Missstände wurde auch in von anderen verschiedenen Stellen aufmerksam gemacht.

Es hat Parlamentsuntersuchungen gegeben; die juristische Fakultät der Universität Frankfurt [ RECHTSGUTACHTEN von Prof. Dr. Erhard Denninger vom 8. Juli 1969 ] spricht 1969 in einem Rechtsgutachten davon, dass „in der Heimerziehung die Menschenrechte und die Grundrechte der Zöglinge systematisch missachtet wurden.“

Auch für Heimkinder gilt, wie Prof. Denninger ausführte, die Wertordnung des Grundgesetzes:
„Die staatliche Gemeinschaft ist verpflichtet, bedürftigen Mitbürgern zur Schaffung oder Erhaltung einer menschenwürdigen Existenz Hilfe zu leisten.

Das folgt aus dem Auftrag, die Menschenwürde zu schützen ( Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG ) in Verbindung mit der Verpflichtung auf den Sozialstaat ( Art. 20, 28 GG ) sowie auf den Grundsatz der Gewährung gleicher Chancen ( Diskriminierungsverbot des Art. 3 Abs. 1 GG ).“

Wenn wir heute von Missständen in den Kinderheimen sprechen, dann sind diese am Anspruch des Grundgesetzes zu messen, das 1949, vor jetzt mehr als 60 Jahren, verabschiedet wurde.

Im Dschungel der staatlichen Zuständigkeiten gilt für alle staatlichen Institutionen die Verpflichtung zur Achtung und zum Schutz der Menschenwürde.
Mangelnde Zuständigkeit ist kein Grund der Entschuldigung und der Untätigkeit !

Dass es die Missstände in den Heimen gegeben hat, wird heute nicht mehr bestritten. Strittig ist jedoch, in welchem Umfang sie vorlagen und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, Konsequenzen für die zukünftige Gestaltung der Jugendhilfe und Konsequenzen für die ehemaligen Heimkinder, die an den Folgen der unmenschlichen Behandlung bis heute leiden, aufgrund traumatischer psychischer Probleme ihr Leben nicht in den Griff bekamen, an Bildung und Ausbildung oft nicht hinreichend teilhaben konnten, nur schwer, wenn überhaupt, einen Lebenspartner fanden und eine Familie gründen konnten.

Die Heimerziehung hatte Auswirkungen auf ihr ganzes Leben; viele sind daran zerbrochen, viele haben sich am unteren Rand der Gesellschaft notdürftig durchgeschlagen, nur wenigen ist es gelungen, im Berufsleben eine geachtete Stellung zu erlangen.

Anhand von sieben Lebensläufen wollen wir versuchen, die Folgen der damaligen Heimerziehung sichtbar zu machen.

Das Team von "TOP MEDIEN - BERLIN" «««
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: "TOP MEDIEN - BERLIN" gibt bekannt: „Kinderheime in Diskussion“
Beitrag von: Martin Mitchell am 21. Januar 2010, 13:26:29
.
Das Redaktions-Team von "TOP MEDIEN ● BERLIN" gibt bekannt : "Kinderheime in Diskussion"

Unser ZWEITER TEIL der 14 teiligen Sendereihe "Kinderheime in Diskussion". Das Thema dieser Sendung ist: „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“. Außerdem zeigen wir Aussagen Betroffener in schriftlicher Form in diesem Beitrag mit Filmaufnahmen aus dem ehemaligen Waisenhaus/Kinderheim Köln Sülz.

1.) Teil 1 der Sendung vom 19.01.2010 : http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/z5Y5GwB-01-TopTV-19-1-2010 (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/z5Y5GwB-01-TopTV-19-1-2010)
2.) Teil 2 der Sendung vom 19.01.2010 : http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/wxCvVgj-02-TopTV-19-1-2010 (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/wxCvVgj-02-TopTV-19-1-2010)

Danach dann auch wieder hier archiviert und indexiert und von dort aus für immer aufrufbar : http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/ (http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/). Und, desweiteren, siehe z.B. auch hier : http://www.top-medien-berlin.de/content/category/1/46/2/ (http://www.top-medien-berlin.de/content/category/1/46/2/) .

Mit freundlichen Gruß
Peter Henselder
"TOP MEDIEN ● BERLIN"
Webseite: http://www.top-medien-berlin.de (http://www.top-medien-berlin.de)
WebTV-Server: http://de.sevenload.com/mitglieder/toptv-okb (http://de.sevenload.com/mitglieder/toptv-okb)
Email: ph@top-medien-berlin.de

_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Flyer für EHEMALIGE HEIMKINDER-DEMO am 15.04.2010 in Berlin.
Beitrag von: Martin Mitchell am 21. Januar 2010, 13:33:23
.
Flyer-Entwurf für die EHEMALIGE HEIMKINDER-DEMO in Berlin am Donnerstag, 15. April 2010 [ bzw., jetzt am 23.02.2010, der fertige Flyer @ http://www.veh-mediencenter.de/download/Flyer-7i.pdf (http://www.veh-mediencenter.de/download/Flyer-7i.pdf) ] ( Forderseite und Rückseite, d.h. also 2 Seiten ! )

Die Buchveröffentlichung des Sachbuches »Schläge im Namen des Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik«, von Peter Wensierski, fand natürlich erst statt am 8. Februar 2006 ( Siehe dazu z.B.: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/RBB-STILBRUCH-14-12.2006-.-Peter-Wensierski-nach-Veroeffentlichung-seines-Buches-Schlaege-im-Namen-des-Herrn-organisiert-Anhoerung-der-Betroffenen-vor-dem-Petitionsausschuss.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/RBB-STILBRUCH-14-12.2006-.-Peter-Wensierski-nach-Veroeffentlichung-seines-Buches-Schlaege-im-Namen-des-Herrn-organisiert-Anhoerung-der-Betroffenen-vor-dem-Petitionsausschuss.html) , obwohl er, Peter Wensierski, schon einen Artikel zu diesem Thema im SPIEGEL, betitelt »KIRCHE Unbarmherzige Schwestern« am 19. Mai 2003 veröffentlicht hatte: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/SPIEGEL-Artikel_-_19.05.2003_-_KIRCHE_-_Unbarmherzige_Schwestern.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/SPIEGEL-Artikel_-_19.05.2003_-_KIRCHE_-_Unbarmherzige_Schwestern.html) ).

Auch Heimopfer aus Österreich sowohl wie auch die aus Irland, Kanada und Australien dürfen sich an dieser EHEMALIGE HEIMKINDER-DEMO beteiligen ! – Gemeinsam sind wir stark !United wie stand !

Alle sind willkommen teilzunehmen !All are welcome to participate !

_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: HEIMKINDERSACHE: Die Wahrheit zum Opferschutz ( 1 )
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 04:35:45
.
Hier fängt es an !

ERSTE TEIL DIESES POSTS.

Der Freigabe am 22.01.2010 in Berlin des »„Zwischenbericht“ RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« vorangehend, um anzuzeigen was DORT wirklich vor sich geht:.

[ Dies hätte auch HIER schon vor dem 22.01.2010 veröffentlicht werden sollen, aber es fahlte einfach die Zeit dazu. ]

Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) und seine Anwälte und Rechtsberater werden absichtlich von der eigens DAFÜR angesetzen Presse-Konferenz [ am 22.01.2010 ] ausgeschlossen und ausgesperrt.


Folgende Bekantgebung und Aufklärung ist ebenfalls in dem zweiten von mir von Australien aus betriebenen und in den USA gehosteten EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG zu finden : @ www.heimkinderopfer2.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com) !


DIE WAHRHEIT ZUM OPFERSCHUTZ
OFFENER BRIEF AN DIE MITVERANTWORTLICHEN
10 000 TAUSENDE NS OPFER UM IHR RECHT GEBRACHT



An
Volker Beck, MdB
Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher der
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Platz der Republik 1
11011 Berlin


München 21. Januar 2010


Betr.: auch Komplex ehemalige Heimkinder

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Dr. Beck,

Sie haben sich, unten angefügt, jüngst dazu geäussert, dass die NS Stiftung ein Modell auch für die Entschädigung ehemaliger Heimkinder sein könnte. Weil Ihre Parteikollegin Vollmer und Abgeordneter Winkler – der während des Verfahrens dieser Sache vor dem Petitionsausschuss engst mit mir zusammenarbeitete, „die Sache ehemalige Heimkinder“ federführen, erlaube ich mir zu Ihrer Presseerklärung folgende Korrektur.

Es sei nocheinmal vorangestellt, dass das Leid der NS Opfer unvergleichbar ist. Ich selbst kann mir anmassen, nach mehr als über einer Dekade der Arbeit für diese Opfergruppe, sowie Einzelgesprächen mit hunderten von Betroffenen und persönlichen Gesprächen in KZ Gedenkstätten mit Mandanten, den Hintergrund der NS Opfergruppe zu kennen.

Vergleiche werden sich also lediglich auf das REIN JURISTISCHE beschränken.


1.

NS Opferentschädigung

Meine US Kollegen und jüdische Interessenvertreter fertigten in 1998 Klagen gegen Schweizer Banken, weil diese erhebliche Konten vernichteter NS Opfer behielten und die Beträge nicht auszahlten. In 1998 sahen Sie also bereits, damals mit ROT / GRÜNE in junger Regierungsverantwortung, das Problem des nichterstatteten Vermögens und der Zwangsarbeit.

Nachdem es uns dann vor US Gericht gelang einen Millardenvergleich mit den Schweizer Banken für die NS Opfer abzuschliessen, wandten wir uns dem offenen Komplex der NS Ansprüche gegen deutsche Banken und dem Komplex NS Zwangsarbeiter zu. Dies war wenige Jahre nach 1998. Wir wunderten uns damals, dass die BRD und die in Regierungsverantwortung stehenden – GRÜNEN – und Sie als Opfersachwalter nicht längst unserem Vorbild folgend für die NS Opfer tätig engagierten.

Wir fertigten also auch gegen die deutsche Industrie und Geldindustrie Sammelklagen.

In langwieriger – aus unserer eigenen Tasche verauslagten Verfahren – siebenstellig alleine bei mir – gelang es uns dann die bekannte Regelung – NS Zwangsarbeiterstiftung – zu erzwingen.

„Zu erzwingen“ schreibe ich deshalb, weil wir massiv auch von Ihrer Partei vor US Gericht gestört wurden.

Bitte erinnern Sie sich daran, dass die BRD ausdrücklich in allen Verfahren vor den US Gerichten intervenierte und sog. amicus curiae Schriftsätze in die Verfahren einbrachte.

Ziel und Inhalt dieser Schriftsätze: „DIE NS OPFER HABEN KEINE ANSPÜCHE“ – nicht mehr, nicht weniger unterstützten Sie.

Das vorgenannte Ziel scheiterte einmal an der professionellen Opfervertretung und Sie selbst waren ja nur im Hintergrund gelegentlich präsent.

Trotzdem verstehe ich Ihre Einbindung und das Vertreten der Staatsraison und vergesse nicht Joschkas Weitsicht und die Weitsicht meines so geschätzten Otto Graf Lambsdorff, der ja später einen weiteren historischen Komplex mit mir löste.

Lassen Sie mich nun noch den Exkurs zum Ghettorentengesetz ( ZRBG ) machen. Auch das ist wichtig für „Ihre“ Rolle gegenüber den NS Opfern und was den ehemaligen Heimkindern droht.

Es war unausgesprochen bekannt, dass die NS Zwangsarbeiterregelung nicht ganz die jüdischen Ansprüche – die Ansprüche meiner Mandantschaft – befriedigte. Ein Schwerpunkt der Stiftung floss nach Osteuropa zu nichtjüdischen Opfern. Das BverfG judizierte damals zum Ende der NS Zwangsarbeiterverhandlungen echte Rentenzeiten zugunsten von Ghettoarbeitern/häftlingen.

In enger Zusammenarbeit konnte ich damals den Komplex mit Sonderbotschafter Bindenagel thematisieren.

Leider wurde dann meine Mitarbeit am ZRBG – und Gesetzgebungsverfahren – abgelehnt. Ich mutmasste damals Geheimabsprachen dazu. Mitarbeiten durfte ich nicht und verantworte auch nicht das desaströse Ergebnis für NS Opfer.

Jedenfalls verabschiedete die ROT / GRÜNE Bundesregierung das ZRBG.

Ich konnte, von 1000enden Opfern mandatiert, diese vertreten. Zu Beginn gab es eine enorme Anzahl von zuerkannten Renten nach dem ZRBG, der abrupt abbrach. Rückfragen bei den Versicherungsträgern erklärten mir dann, dass man dort erbost war, eine „Entschädigungsregelung“ ( man sah es nicht als „Rentenregelung“ ) aus der Rentenkasse zu zahlen und man verweigerte.

Dabei berief man sich auf das Gesetz, das während Ihrer Regierungsverantwortung entstand, und dessen Wortlaut. Dieser entstand ohne meine Beteiligung und enthielt die absurde Vorschrift:

Rentenberechtigung nur dann, wenn man freiwillig !!! und gegen Geld !!! im Ghetto arbeitete. Ein genialer Ausschlussgrund, den Profis nie zulassen durften, den aber Ihre Regierungspartei ins Gesetz verabschiedete. Nicht ich, Ihre Partei war verantwortlich für diesen absurden Gesetzeswortlaut, der nun über Jahre über 90% der Ghettohäftlinge von der Rente ausschloss.

Müßig zu spekulieren, warum gerade bei mir von den zuerkannten 6% fast 25% hängenblieben. Bei der Kanzlei, die die beste Kenntnis und Verbindungen zum empfindlichen USA und dessen Rechtssystem hatte.

Trotzdem blieb es über Jahre bei Ablehnungen – wegen des Gesetzeswortlautes.

Kleine Anfragen zum Bundestag – offizielles Verfahren – zum Misstand beim Ghettorentengesetz führten zur Bestätigung der restriktiven Regelung. Unter ROT / GRÜNER Regierungsverantwortung wurde das missglückte Gesetz zementiert.

Um es nocheinmal festzuhalten – der Bundestag, dominiert von ROT / GRÜNE zementierte die Katastrophe und bestätigte, dass es gewollt ist nur bei freiwilliger Arbeit und Barentlohnung die Rente zu erhalten. Das war Willen beim Entwurf des Gesetzes. Sie tragen immer vor engst um diese Opfergruppe Sorge zu tragen.

Es wurden hunderte Richterstellen und Geschäftsstellen bei den Sozialgerichten eingerichtet, nur zur Abwehr der Klagen der NS Opfer gegen die Ablehnung des Ghettorentenantrags. Die Gerichte, die [ jetzt ] wegen Hartz IV Klageflut zusammenbrechen wurden zuvor schon von Klagen der Ghettohäftlinge überflutet. Das Gesetz belastete die öffentlichen Kassen mit Millionen.

Über 90% der betagten NS Opfer gingen leer aus, als Folge eines unnötig missglückten Gesetzes.

Die tägliche Sterberate der NS Opfer ist Ihnen bekannt.

Nun erfolgte in USA ein Regierungswechsel. Die wenig anwaltsfreundliche Bush Administration wich Obama mit dessen Aussenministerin Clinton. Sie wissen ja noch, wie aussichtslos der Anruf von Ex Kanzler Schroeder im Weissen Haus war, als er dort bat mich und die Anwälte zu zügeln und die NS Sammelklagen zu stürzen. Diese Abfuhr haben sie noch in Erinnerung.

Jedenfalls besuchte Obama Buchenwald UND ZUM GLÜCK, nicht auszudenken, wenn er beim Besuch mit der Ghettogesetzungerechtigkeit konfrontiert würde, ENTSCHIEDEN VERSCHIEDENE SENATE DES BUNDESSOZIALGERICHTS nun für die Opfer. Das BUNDESSOZIALGERICHT zerpulverte seine früheren Entscheidungen zum ZRBG. Nun ist der Weg frei für jeden Ghettohäftling zur Rente. Ca 4 Milliarden Euro werden frei und der BRD blieb die Peinlichkeit des Ghettogesetzes vor Obama erspart. Das nach sechs Jahren vergeblichen Kampf.

Ich formulierte den Komplex vorgenannt ausführlicher vor um Ihnen vorzuwerfen, dass das missglückte Gesetz unter „Ihrer“ Regierungsteilnahme tausende von bedürftigen KZ Häftlingen um Rente brachte. Tausende hätten vor 6 Jahren das Geld gebraucht. ROT / GRÜNE widersetzte sich. SieIhre Partei – schlossen Anwälte bei der Gesetzgebung aus, so wie nun bei den Heimkindern.

Anwälten gelang die Wende für die NS Opfer, die Wende vor dem BUNDESSOZIALGERICHT.

Soviel zum Thema wer dieser Opfergruppe wirklich etwas vorenthielt, nämlich Ihre Partei mit Ihnen in Regierungsverantwortung. Danken Sie wem auch immer, dass die Öffentlichkeit so blauäugig und ungebildet ist. So können Sie weiter mit NS Opfern und deren Leid punkten. Gehen Sie die Fakten durch – selbst die offizielle Anfrage im Bundestag zum Misstand führte zur Zementierung des ZRBG und dessen Auslegung.

[ Fortsetzung folgt – wird fortgesetzt im nächsten Beitrag ! ]
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: HEIMKINDERSACHE: Die Wahrheit zum Opferschutz ( 2 )
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 04:52:59
.
Fortsetzung

ZWEITE TEIL DIESES POSTS.

[ der Jurist und internationale Entschädigungsexperte, Michael Witti, fährt fort ]

Dieser Exkurs war Notwendig für Punkt 2


2.

Komplex ehemalige Heimkinder

Zusammen und in engster Arbeit mit Ihrem Kollegen Winkler entschieden wir uns konstruktiv und nicht agressiv und dazu medienscheu an die Sache heranzugehen. Ich wurde von Peter Wensierski gebeten den Komplex Heimkinder zu übernehmen.

Ich erspare Ihnen Dokumente der engen Zusammenarbeit, um auch den Abgeordneten Winkler zu schützen.

Trotz Absprachen und trotz des abgemachten Vorgehens, wurden wir, nachdem der RT Heimkinder [ d.h. »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN« ] errichtet wurde, gezielt abserviert und verleumdet – „Anwälte wollen Tribunal...“ etc

Das Ergebnis ist nun, dass die Opfer ohne mir und Anwalt am RT sassen, dass am RT genau das eingetreten ist, was wir vorhersagten. Ein historischer Opferkomlex wird einseitig dominiert. Sachgerechte, professionelle und rechtsstaatsübliche gewählte Vertretung fehlt.

Wie vorhergesagt erkennen die Vertreter der Opfer am RT jetzt, nach einem Jahr der gesetzten Präjudizien, dass sie nur geduldet sind, keine juristische Ahnung haben, geschweige denn die Resourcen diesem historischen Opferkomplex gerecht zu werden. Die Korrespondenz der Opfervertreter zu dieser Einsicht liegt mir vor. Frau Vollmer wurde von Anfang, unter Hinweis auf das, was die Opfervertreter nun erkennen, gebeten, unsere zugesagte Teilnahme am RT zu ermöglichen.

Tatsache ist also ein ganz wesentlicher Unterschied zur NS Stiftung.

Dort professionelle Opfervertretung, hier einseitiges Agieren.

Was die Teilnahme Ihrer Partei  an der Verabschiedung von NS Opfergesetzen die NS Opfer gekostet hat, habe ich oben beschrieben. Wenn schon diese, zurecht so geschützte Opfergruppe, bei einseitiger Beteiligung DER GRÜNEN so unter die Räder kommt, was passiert nun den ehemaligen Heimkindern ? ? ?

Schade, dass Ihre und Frau Vollmers Gesprächsverweigerung mit mir, diese Weiterungen erzwingen. Ich bot immer Mitarbeit an, auch im Hintergrund, aber für die Opfer, sachlich und professionell und in Kenntnis des jeweiligen historischen Komplexes und der daraus resultierenden Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Witti


Hamburger Abendblatt @ http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1305696/Volker-Beck-Zwangsarbeiter-Stiftung-Modell-fuer-Heimkinder.html (http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1305696/Volker-Beck-Zwangsarbeiter-Stiftung-Modell-fuer-Heimkinder.html)

STIFTUNG
Volker Beck: Zwangsarbeiter-Stiftung Modell für Heimkinder

12. Dezember 2009, 18:08 Uhr

Die vor zehn Jahren initiierte Stiftung zur Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter könnte dem Grünen-Politiker Volker Beck zufolge ein Modell für eine Entschädigung der Heimkinder sein.

Berlin. Eine Stiftung oder ein Fonds gäben mehr Spielraum als ein Leistungsgesetz, um Einzelfällen bei der Entschädigung gerecht zu werden, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion in einem EPD-Gespräch in Berlin. Dies könne ein Ergebnis des Runden Tisches Heimerziehung sein.

In einem Gesetz müsse klar definiert werden, welches Schicksal Grundlage für eine Entschädigungszahlung sein könne. Unter Umständen würden in einem Gesetz auch erhebliche Anforderungen bei der Beweisführung gestellt. Im Einzelfall könne es dann zu schwierigen Situationen kommen, weil der Betroffene den Nachweis nicht liefern könne, erläuterte Beck, der sich als Bundestagsabgeordneter seit 1994 für eine Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter eingesetzt hatte.

Eine Stiftung könne hingegen flexibler arbeiten, weil sie sich außerhalb von bestimmten Rechtsansprüchen bewege. Allerdings müssten die Betroffenen selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen wollten, sagte Beck. Zur Aufarbeitung des Schicksals ehemaliger Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren tagt seit Februar dieses Jahres ein Runder Tisch Heimerziehung, der unter anderem die Frage einer Entschädigung klären will. Zwischen 1950 und den 70er Jahren waren rund 800.000 Kinder und Jugendliche in Heimen untergebracht und in großem Umfang entwürdigt, geprügelt und zur Arbeit gezwungen worden.

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ zur Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter wurde im Jahr 2000 eingerichtet. Im Dezember 1999 hatten sich Wirtschaft und Bundesregierung darauf geeinigt, jeweils fünf Milliarden Mark (2,55 Milliarden Euro) zur Verfügung zu stellen. Bis 2007 zahlte die Stiftung an 1,66 Millionen ehemalige Zwangsarbeiter insgesamt 4,37 Milliarden Euro aus.

Beck bezeichnete dies als „humanitär großen Erfolg“. „Wir haben einen ernsthaften Beitrag geleistet, um vielen Opfern an ihrem Lebensende ein paar zusätzliche Möglichkeiten einzuräumen, nachdem sie in ihrem Leben ein so schweres Schicksal erlitten hatten.“ Gerade für die noch lebenden ehemaligen Zwangsarbeiter in Osteuropa seien die Entschädigungssummen zwischen 2.500 und 7.500 Euro ein erheblicher Betrag gewesen.

( epd/abendblatt.de )
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Suche nach einem "ERSATZBEGRIFF" für „nachkriegsdeutsche Zwangsarbeit“ ( 1 )
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 05:44:26
.
Hier fängt es an !

ERSTE TEIL DIESES WEITEREN ZWEITEILGEN POSTS.

Heimkinder auf der Suche nach einem "ERSATZBEGRIFF" für „nachkriegsdeutsche Zwangsarbeit“ im „Wirtschaftswunderland Westdeutschland“
 
Einleitender Kommentar von dem damals staatenlosen Betroffenen Martin Mitchell, der jetzt schon ununterbrochen seit dem Jahre 1964 in Australien ansässig ist und heute ein australischer Staatsbürger ist ( mit 17½ Jahren als „schwererziehbar“ und „unverbesserlich“ aus dem nachkriegdeutschen evangelisch-lutherischen Bethel-eigenen „Arbeitslager“ / „ArbeitserziehungslagerFREISTATT im WIETINGSMOOR ( Niedersachsen ) entlassen, wo er bis zu seiner Entlassung unentgeldlich im Moor für die Kirche und den deutschen Staat hatte schuften müssen – gezwungen wurde zu schuften !!! ). Offiziell und legitim aus Deutschland ( „Westdeutschland“ ! ) geflüchtet / ausgewandert 23. März 1964.

"ERSATZBEGRIFF" für „nachkriegsdeutsche Zwangsarbeit“, meines Erachtens, ist oder sollte sein : „unbezahlte institutionelle Kinderzwangsarbeit zum Zweck der Arbeitsausbeutung ohne Abführung von Sozialabgaben“ weitverbreitet und systematisch betrieben im „Wirtschaftswunderland Westdeutschland“ von den Kirchen und dem Staat in Vereinbarung mit der Industrie : großen und kleinen Wirtschaftsbetrieben und Geschäftsunternehmen ( ca 1945-ca 1985 ).

seit 1949 per Grundgesetz jedoch ist es pure and simpleZWANGSARBEIT“ / "forced labour" / "forced labor";
seit 1952 per Europäische Konvention der Menschenrechte ist es pure and simpleZWANGSARBEIT“ / "forced labour" / "forced labor";
seit 1956 per von Deutschland ratifiziertem Internationalen Menschenrechtsabkommen ILO C029 ist es pure and simpleZWANGSARBEIT“ / "forced labour" / "forced labor";

There is simply no getting away from that fact !


»»» [ legal corespondence ]

An: "Dr. Antje Vollmer ( GRÜNE )"; "Dr. Anette Niederfranken"; "Erika Huxhold"; "Marlene Rupprecht, MdB ( SPD )"; "Prof. Klaus Schäfer"; "Georg Gorrison"; "Mario Junglas"; "Hans Meyer"; "Michael Löher"; "Jörg A. Kruttschnitt"; "Rainer Kröger"; "Dr. Hans Ulrich Anke"; "Jörg Freese"; "Sonja Djurovic"; "Eleonore Fleth"; "Hans-Siegfried Wiegand"; "Sekretäriat Deutsche Bischofs Konferenz"; "Paritätischer Wohlfahrtsverband Jugendhilfe"; "Prof. Dr. Christian Schrapper"; "Thomas Moersberger"; "Georg Recht"; "Johannes Stücker-Brüning"; "Norbert Struck"; "Prof. Dr. jur. Berd-Rüdiger Sonnen"

MICHAEL WITTI
Possartstrasse 9
81679 München
Tel.: ++48 /89 /38157075
Fax.: ++49 / 89 /6885372
e-mail: info@michaelwitti.de
Internet: http://www.michaelwitti.de/ (http://www.michaelwitti.de/)


Antje Vollmer
Deutscher Bundestag
11011 Berlin


München, 21. Januar 2010


Betr.: Der Begriff Zwangsarbeit im Umgang mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder Forderung der Teilnahme der Industrie am Runden Tisch [ Heimerziehung ] [ ( RT / RTH ) ]

Sehr geehrte Frau Dr. Vollmer,

mit Aufmerksamkeit haben wir die Berichte aus der letzten Sitzung des RT verfolgt, ebenso wir aufmerksame Leser des Entwurfs des Zwischenberichts waren.

Uns wurde berichtet, dass maximaler Widerstand besteht, die Arbeit der inhaftierten Heimkinder für Industrie ua als Zwangsarbeit zu bezeichnen.

Dazu lassen Sie mich zur Klarstellung voranstellen, dass ich über ein Jahrzehnt persönlich mehr als 6000 Einzelarchivakten von NS Opfern gesichtet habe und in jahrelanger persönlicher Arbeit auch an den NS Zwangsarbeiterklagen mit Betroffenen in den KZ und Ghettos, als auch mit den Überlebenden an den Produktionsstätten den vergessenen Sachverhalt für die Verursacher und Politik in Erinnerung gebracht habe.

Wie Keiner am RT und Sie eingeschlossen, ist mir das Leid der NS Opfer bekannt und bekannt, was man unter Zwangsarbeit versteht.

Dies voraussendend, masse ich mir an, unantastbar im Vorwurf einer historisch unzulässigen Interpretation, auszuführen:

1.

Es ist richtig, dass der Begriff der Zwangsarbeit als isolierter Begriff von der geschundenen Gruppe der NS Opfer belegt ist und zum Anerkenntnis dieser besonderen Phase der Vernichtung und Vermeidung jeglicher Verwässerung so bleiben muss. Diesbezüglich sollte auch der Jurist die besondere historische Verantwortung beibehalten.

NS Opfer leisteten Zwangsarbeit mit dem Ziel die eigene und die Vernichtung Dritter zu fördern und zu erreichen. Dies ist im belegten Umfang historisch und einmalig und unvergleichbar und kann auch nicht einfach auf eine juristische Ebene gezogen werden.

Der verantwortungsbewusste Parteivertreter und Interessenwalter, sollte genauso, wie der Vertreter der Staatsraison – und dazu zähle ich Sie als Bundestagsvizepräsidentin aD – hier jeglicher Verwässerung entgegenstehen.

Es ist unsere Pflicht und unser Konsens, hier keinen Bruch zu erlauben, keine Verwässerung, sondern unablässig für weitere Bildung in der Gesellschaft zu sorgen.

Ich gebe Ihnen Recht, dass der Begriff Zwangsarbeit wohl nicht für die Arbeit der ehemaligen Heimkinder angezeigt sein kann. Diese Verantwortung müssen auch die ehemaligen Heimkinder akzeptieren, zumindest was meine Person anbelangt. Ich revidiere für mich deshalb auch den Gebrauch dieses Synonyms.

2.

Es ist aber auch richtig, dass ehemalige Heimkinder für Industrie und Dritte zu einem Zeitpunkt arbeiteten, als in vielen Heimen personelle und örtliche und tatsächliche Fortsetzung der Zustände während der NS Zeit erfolgte. Vermutlich sind die Zustände im Heim Glückstadt eine Folge dessen, dass der damaligen Landesregierung in Schleswig-Holstein ein ehemaliges NSDAP Mitglied vorstand – Ministerpräsident Helmut Lemke. Auch das Beispiel des Kalmenhof mit einem Arzt der noch zur NS Zeit in Heimen praktizierte unterlegt diese Fakten. Deshalb durchlitten viele Betroffene, gerade der nun so förderwürdigen älteren Generation, einen Heimaufenthal, der nicht einfach nur durch Negierung des Begriffes Zwangsarbeit vermittelbar ist. Es handelt sich auch nicht um Einzelfälle.

Dies – die einfache Negierung des Begriffs Zwangsarbeit – ist auch aus weiteren Gründen nicht möglich:

Würde man den Aufenthalt vieler Heimkinder unter vorgenannten Bedingungen nicht richtig definieren – eine Arbeit ohne Wahl, ohne Freiwilligkeit, ohne Entlohnung, unter maximalen psychischen Druck bis hin zur Inkaufnahme der psychischen Vernichtung, würden die Opfer leichtfertig eine Definition aufgeben, die weitreichende, juristische Konsequenzen hat.

a ) Die Einordnung als Verletzung der Menschenrechte, mit juristischer Folge auch im internationalen Kontext wäre die zwangsweise Folge diese Arbeit als Zwangsarbeit zu definieren und umgekehrt.

b ) Weitere Folge wäre – Anerkenntnis Zwangsarbeit – die Selbstverständlichkeit der Folge einer psychischen, krankheitswerten Dauerschädigung mit den daraus resultierenden Ansprüchen, nicht nur auf Therapieberechtigung. Gerade hierzu sei erwähnt, wie schwer es ist für ältere Menschen von den Krankenkassen eine Psychotherapie anerkannt zu bekommen. Einschlägige Foren, aber auch höchst kompetente Interessenvertreter seitens der Psychotherapeuten und Traumaforschung belegen diese Schwierigkeit für ältere Menschen eine Psychotherapie zu erhalten. Ein nicht unerheblicher Opferanspruch geht also verloren, falls man die Arbeitssituation der Heimkinder, gerade der Frühen, falsch definiert.

c ) Die Definition der Arbeit der Heimkinder als Zwangsarbeit führt selbst bei der geschickt durch die Presse beeinflussten Öffentlichkeit zur Frage der Industrie. Zwangsarbeit, Arbeit der Heimkinder, ist nun mal mit Industrie verbunden. Tatsache ist, dass die ehemaligen Heimkinder für verschiedenste, AUCH INTERNATIONAL TÄTIGE DEUTSCHE INDUSTRIEBETRIEBE tätig waren.

[ Fortsetzung folgt – wird fortgesetzt im nächsten Beitrag ! ]
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: Suche nach einem "ERSATZBEGRIFF" für „nachkriegsdeutsche Zwangsarbeit“ ( 2 )
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 06:01:14
.
Fortsetzung

ZWEITE TEIL DIESES WEITEREN ZWEITEILGEN POSTS.

[ der Jurist und internationale Entschädigungsexperte, Michael Witti, fährt fort ]


Als Exkurs erlaube ich anzumerken, dass ich es mindestens für ein Versäumnis halte, dass kein Industrievertreter am RT sitzt, um auch von dieser Seite eine den von Ihnen ausgerufenen Zielen gerecht zu werden und um sich bei den bekannten Dürftigkeiten finanzieller Mittel an einer Entschädigung, nebst Entschuldigung, zu beteiligen. Hier wurde entweder in der Besetzung ein unverzeihlicher Fehler begangen ( Prof Kappeler, Prof Schrapper haben ja zur Rolle der Industrie mehr als deutlich ausgeführt ), oder es wurde aus Staatsraison versucht unsere Industrie zu schützen. Beides nicht gerade für die Opfer vertrauensbildende Fakten, die unser Engagement weiter festigen. Im Exkurs inkludiere ich, dass wir im Fortgang der von uns angebotenen Verhandlungsethik die Industrie nicht vor internationale Gerichte brachten.

Wir haben aber den BDI [ Bund Deutscher Industrien - Confederation of German Industries ) ] nun gebeten sich der Sache zu stellen.

Diese Ausführungen mögen zurechtrücken, dass die Weigerung den Begriff Zwangsarbeit zu benutzen, nicht nur aus der historischen Verantwortung zu betrachten ist, sondern, ohne entsprechende Definition, weitreichende, opferbeschneidende Rechte betrifft. Im nationalen und internationalen Rechtskreis.

Es wäre nun einfach, nur lösungsoffene Kritik zu üben und würde auch nicht der von uns ( VeH [Verein ehermaliger Heimkinder e.V.] ) angebotenen konstruktiven Arbeit gerecht.

Wir fordern Sie also auf, zusammen mit uns und den Opfern eine gerechte Definition der Arbeitssituation der Heimkinder zu finden, eine Definition, die nicht andere Opfergruppen brüskiert, aber eine Definition die auch juristisch und emotional der ehemaligen Arbeitssituation gerecht wird. Dabei stelle ich mir einen ausdrücklichen Konsens der Parteien am RT vor, egal wie das Ergebnis des RT später sein wird. Dieser Konsens bezüglich des Ersatzbegriffes muss die Industrie umfassen. Nocheinmal erinnere ich an Glückstadt oder andere Arbeitssituationen. Hier kann im Opferinteresse kein Spielraum sein, erst Recht nicht einer der mit unbedarften Vertretern der Opfer erarbeitet wurde.

Lassen Sie mich noch anfügen, dass ich den Punkt der unerlaubten Verwässerung mit den NS Opfern verstehe und die Einsicht habe, dass dieser Punkt nicht einfach zu lösen ist. Sie haben diese Aufgabe aber übernommen und lehnen auch hier unsere Mitarbeit und Einbindung ab.

Ich fordere Sie auf im Zwischenbericht zur Arbeit der Kinder in den Heimen, eine unter vorgenannten Aspekten konsensuale Formulierung mit Opfern und Gegenparteien und Industrie niederzulegen. Diesen bestehenden juristischen Aspekt lassen sich die Opfer nicht abschneiden. Ein anderer Begriff, mit klarer, mit Verursachern und Opfern konsensuierter juristischer Folge, muss her.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Witti «««


»„Zwischenbericht“ RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« freigegeben am 22.01.2010, ohne aber die Frage der Zwangsarbeit vorher zu klären und in diesem „Zwischenbericht“ niederzulegen und festzuhalten : http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Zwischenbericht.pdf (http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Zwischenbericht.pdf) ( 563.60 KB; 47 Seiten ).


DER TAGESSPIEGEL DEUTSCHLAND berichtet daraufhin in seiner Ausgabe vom 23.01.2010 wie folgt : @ http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Heimkinder;art122,3009556 (http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Heimkinder;art122,3009556)

RUNDER TISCH
Heimkinder: Der Willkür ausgeliefert

Ein Runder Tisch thematisiert offen das Leid der Heimkinder – es handelt sich nicht um Einzelfälle. Jetzt geht es um Wiedergutmachung.

VON TISSY BRUNS
23.1.2010 0:00 Uhr

Berlin - Die Heimerziehung der frühen Bundesrepublik hat Kindern und Jugendlichen in vielen Fällen Unrecht und Leid zugefügt. In einem Zwischenbericht, der am Freitag in Berlin vorgestellt wurde, bilanziert der Runde TischHeimerziehung in den 50er und 60er Jahren[ ( RT ) ] nach einjähriger Arbeit, dass dieses Unrecht nicht Einzelfälle betrifft oder dem damaligen pädagogischen Zeitgeist zuzuschreiben ist. Die am Runden Tisch [ ( RT ) ] beteiligten ehemaligen Heimkinder begrüßten den Bericht, weil anerkannt werde, dass es sich um „Folgen eines Systems“ handle. „Kinder und Jugendliche waren in den Heimen der Willkür schutzlos ausgeliefert“, schreiben sie in einer Stellungnahme.

Im Zwischenbericht heißt es: „Vielmehr erhärtet sich der Eindruck, dass das ,System Heimerziehung’ große Mängel sowohl in fachlicher wie auch in aufsichtlicher Hinsicht aufwies.“ Die Vorsitzende des Runden Tisches [ ( RT ) ], die ehemalige Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer (Grüne), betonte, dass es eine „Verantwortungskette“ für das Unrecht gegeben hätte: „Deshalb kann die Gesellschaft sich nicht herausreden.“

Der Runde Tisch [ ( RT ) ] war Ende 2008 vom Bundestag eingesetzt worden, nachdem ehemalige Heimkinder vor dem Petitionsausschuss auf ihre vergessene Geschichte aufmerksam gemacht und Rehabilitation gefordert hatten. Dem Gremium gehören Vertreter der Kirchen, der Wohlfahrtspflege, von Bund und Ländern, Wissenschaftler und ehemalige Heimkinder an. Vollmer wies darauf hin, dass der Zwischenbericht Konsens aller Beteiligten sei. Es sei gelungen, das Thema zu entstigmatisieren. Neben sechs je zweitägigen Beratungen des Runden Tisches [ ( RT ) ] habe es zudem eine Vielzahl von Gesprächen und Veranstaltungen gegeben. Auch die Spitzen der katholischen und evangelischen Kirche, Robert Zollitsch und Margot Käßmann, haben sich im vergangenen Jahr öffentlich zum Unrecht der Heimerziehung geäußert.

Bis Anfang der 1970er Jahre lebten 700 000 bis 800 000 Kinder in kirchlichen und staatlichen Heimen. Viele waren, wie es im Bericht heißt, „rigiden, gewaltvollen und faktisch wie psychisch geschlossenen Systemen aus geliefert“. Beschwerden blieben folgenlos; wer sich nicht fügen wolle, sei mit schlimmeren Heimen bedroht worden. In diesen „Endstationen“ herrschten „schockierende Verhältnisse“, heißt es im Bericht.

In diesem Jahr will der Runde Tisch [ ( RT ) ] Vorschläge für die Rehabilitierung und materielle Wiedergutmachung erarbeiten und damit seine Arbeit im Dezember 2010 abschließen. Bei der Vorstellung des Zwischenberichts wurde deutlich, dass dies der schwierigere Teil der Arbeit sein wird. Der Runde Tisch [ ( RT ) ] verwende den Begriff „Zwangsarbeit“ wegen seiner Zuordnung zu den Opfern des NS-Regimes nicht, obwohl viele Betroffene die Arbeit in den Heimen so empfunden hätten, sagte Vollmer. Die ehemaligen Heimkinder drängen darauf, dass dieerzwungene Arbeitin den Heimen nach Artikel 12 des Grundgesetzes als verboten zu beurteilen sei. Kollektive Lösungen dafür, Unrecht wie die Arbeit von Kindern und Jugendlichen durch Rentenansprüche zu entschädigen, seien schwierig, sagte Vollmer: „Es geht alles in Richtung einer Fondslösung.“

( Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 23.01.2010 )


Und siehe auch unbedingt die Stellungnahme – d.h. den „offenen Brief“ von dem Jurist und Rechtsberater Michael Witti an Volker Beck, MdB ( GRÜNE ) vom 21.01.2010 – ein Schreiben, das in dem zweiten EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG – ebenso von Martin Mitchell in Australien und von Australien aus betrieben und in den USA gehostet – @ http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com/ (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com/) unter der Überschrift »»»Der Freigabe am 22.01.2010 in Berlin des »„Zwischenbericht“ RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« vorangehend, um anzuzeigen was DORT wirklich vor sich geht:««« zu finden ist.

( epd/abendblatt.de )
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: ERSATZBEGRIFF für „nachkriegsdeutsche Zwangsarbeit“ gesucht
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 06:43:50
.
ERSATZBEGRIFFfür „ZWANGSARBEIT“ was „Ehemalige Heimkinder“ in „Westdeutschland“ betrifft, bzw. damals betraf.

Hier sind einige Alternativen ( die alle die damit verbundenen juristischen Konsequenzen beibehalten und nach sich ziehen !!! ) !!!


Diese Vorschläge gehen auch in persönlichen Schreiben, u.a., gleichlaufend an all die folgenden Empfänger ( obwohl keine Antwort DARAUF von denen zu erwarten ist ):

An: "Dr. Antje Vollmer ( GRÜNE )"; "Dr. Sven Olaf Obst BMFSFJ"; "Dr. Anette Niederfranken"; "Erika Huxhold"; "Marlene Rupprecht, MdB ( SPD )"; "Prof. Klaus Schäfer"; "Georg Gorrison"; "Mario Junglas"; "Hans Meyer"; "Michael Löher"; "Jörg A. Kruttschnitt"; "Rainer Kröger"; "Dr. Hans Ulrich Anke"; "Jörg Freese"; "Sonja Djurovic"; "Stefan Beuerle"; "Eleonore Fleth"; "Hans-Siegfried Wiegand"; "Sekretäriat Deutsche Bischofs Konferenz"; "Paritätischer Wohlfahrtsverband Jugendhilfe"; "Prof. Dr. Christian Schrapper"; "Thomas Moersberger"; "Georg Recht ; "Johannes Stücker-Brüning"; "Norbert Struck"; "Prof. Dr. jur. Berd-Rüdiger Sonnen"


Hier sind einige Alternativen ( die alle die damit verbundenen juristischen Konsequenzen beibehalten und nach sich ziehen !!! ) !!!

first and foremost institutionelle Kinderzwangsarbeit und institutionelle Kindesmisshandlung

„Ehemalige Heimkinder“ ... „schon im Alter von 6 bis 13 Jahren“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „im Alter von 13 bis 21 Jahren“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „Behinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene jeden Alters“ ...

Verlängerung der „Internierung“ / „Bewahrung“ : „Ehemalige Heimkinder“ ... „im Alter von 21 bis 35 Jahren“ ...


institutionelle Kindesmisshandlung:Ehemalige Heimkinder“, „Säuglinge“, „Kleinkinder“, „Vorschulkinder“, „Schulkinder“, „Jugendliche“ , „Heranwachsende“, „junge Erwachsene“, „Erwachsene:Schutzbefohlene“, „Heimkinder“, „Fürsorgezöglinge“, solche die der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ unterstanden, solche für die weitergehende „Bewahrung“ angeordnet wurde, solche die sich in „Behinderteneinrichtungen“ befanden, solche die sich in „psychiatrischen Einrichtungen“ befanden.

Ehemalige Heimkinder“ ... „systematischer Arbeitszwang war in den meisten, wenn nicht in allen solchen Institutionen:Jugendwohlfahrtseinrichtungen“ und auch in „Behinderteneinrichtungen“ und in den „Psychiatrienoffiziell Gang und Gebe“ ... „und das war von Staat und Kirche auch genau so gewollt“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „wurden wie Leibeigene gehalten“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „wurden wie Sklaven gehalten und wie Sklaven behandelt“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „waren illegalem Arbeitszwang ausgesetzt und ausgeliefert“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „wurden systematisch massiv dem Arbeitszwang ausgesetzt und ausgeliefert“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „systematischen und systemimmanenten Arbeitszwang übergeben“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „Internierung verbunden mit illegitimen Arbeitszwang“...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „zweifelhaft legitimen Arbeitszwang ausgesetzt“

„Ehemalige Heimkinder“ ... „systematischen Arbeitszwang ausgesetzt“ ... ... „wobei die Arbeit keinerlei Entlohnung für die Frondienenden mit sich brachte“ ...


Ehemalige Heimkinder“ ... „Arbeitszwang mit Gewaltanwendung“ ... „um jeglichen Widerstand und Ungehorsam sofort im Keim zu ersticken“ ...

„Ehemalige Heimkinder“ ... „haben unablässlich Frondienst verrichten müssen“ ...

... „Industriearbeitarbeitszwang“, „Feldarbeitarbeitszwang“, „Moorarbeitarbeitszwang“, „Torfverwertungarbeitszwang“, „Wäschereiarbeitarbeitszwang“, „Straßenbauarbeitszwang“, „Abwässerungskanalarbeitszwang“, „Jauchegrubearbeitszwang“, „Steinbrucharbeitszwang“, „Forstwirtschaftarbeitszwang“ ...

... und all dies wird überall in der Welt – nur nicht in der Bundesrepublik Deutschlandpure and simple als „ZWANGSARBEIT“ / "forced labour" / "forced labor" definiert.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

TAGS / LABELS: Arbeitszwang, forced labor, forced labour, Fronarbeit, Fürsorgezöglinge, Heimkinder, institutionelle Kinderzwangsarbeit, institutionelle Kindesmisshandlung, Schutzbefohlene, Vollmer, Zwangsarbeit



Titel: TOP MEDIEN - BERLIN: Stellungnahme von Peter Henselder !
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 07:05:53
.
Hoch interessante Stellungnahme zum „Zwischenbericht“ RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN und Antje Vollmer’s Pressekonferenz DAZU.

„Ehemaliges Heimkind“ ( u.a. auch in einem katholischen „Heim“ ), TV-Journalist und Filmmacher, Readaktion von TOP MEDIEN - BERLIN, Peter Henselder, nimmt Stellung zum „Zwischenbericht“ »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« und Antje Vollmer’s öffentlichen Äußerungen DAZU vom 22. Januar 2010 – auf Ihrer Pressekonferenz in Berlin.

Diese Stellungnahme von Peter Henselder wurde zuerst von ihm @ http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/runder-tisch-heimkinder-legt-zwischenbilanz-vor10507 (http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/runder-tisch-heimkinder-legt-zwischenbilanz-vor10507) ( 25.01.2010 - 21:27 MEZ ) veröffentlicht und danach auch sofort von ihm im Internetauftritt von TOP MEDIEN - BERLIN @ http://www.top-medien-berlin.de/content/view/574/2/ (http://www.top-medien-berlin.de/content/view/574/2/) ( 25.01.2010 MEZ ) online gestellt; und sie ist auch zur UNBESCHRÄNKTEN WEITERVERÖFFENTLICHUNG im Internet, und auch anderweitig, von Peter Henselder freigegeben [ ... darum natürlich auch sofort in meinem Blog - dem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG - zu finden : @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) ... ].

»»» Kommentar von Peter Henselder
Geschrieben von Administrator [ TOP MEDIEN - BERLIN ]
Montag, 25. Januar 2010

Der Runde Tisch zur Heimerziehung in den 50ziger und 60ziger Jahren hat einen Zwischenbericht vorgelegt. Er umfaßt gut 50 Seiten und enthält einige Eingeständnisse, die vor kurzem den Verantwortlichen wohl kaum über die Lippen gekommen wären. Zu den entscheidenden Frage ist die Antwort des Runden Tisches jedoch ungenügend geblieben. Da ist zum einen die Anerkennung der Zwangsarbeit. Obgleich das Grundgesetz den Begriff der Zwangsarbeit kennt, will der Runde Tisch ihn in einem engen nationalsozialistischen Sinn als "Vernichtung durch Arbeit" verstanden wissen, als ob etwa ein Richter nach Art. 12 (3) GG bei der Anordnung von "Zwangsarbeit" die "Vernichtung durch Arbeit" im Blick hätte. Wie man zu einer solchen merkwürdigen Begriffsbestimmung kommen kann, obgleich zur Zeit des Dritten Reiches Zwangsarbeiter selbst in kirchlichen Einrichtungen tätig waren und die Kirchenvertreter dies doch eigentlich wissen müßten, ist unbegreiflich. Hier ist zu hoffen, daß diese Geschichtsklitterung keinen Bestand haben wird. Ähnlich sieht es bei der Anerkennung als Menschenrechtsverletzung aus. Daß die systematische Mißhandlung der Kinder in den Heimen erst eine Anerkennung finden könnten nach Einrichtung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist eine ebenso absurde Auffassung, denn die Heimkinder standen wie jeder andere Deutsche unter dem Schutz des Grundgesetzes und durften Achtung ihrer Würde (Art. 1 GG) verlangen. Diese Würde ist noch viel umfassender gedacht, als ihre Auslegung in einzelnen Menschenrechtsnormen.
Doch wird man noch einen Schritt weitergehen. Es ist zugestanden, daß bei unehelicher Geburt das Jugendamt tätig wurde und das Kind in ein Heim einwies. Nun ist aber die Forderung nach Schaffung gleicher Bedingungen für die leibliche und seelische Entwicklung der unehelichen Kinder mit den ehelichen, ja nicht erst eine Forderung des Grundgesetzes von 1949 (Art. 6 (5)), sondern bereits der Weimarer Reichsverfassung von 1919 (Art. 121 (1)). Hätte man diese Forderungen ernst genommen, dann wäre das Ausmaß dessen, womit sich der Runde Tisch heute beschäftigen muß, wesentlich eingeschränkter. Die "Unehelichkeit" ist ja häufig der Anlaß gewesen, die Heimkinder in ihrer Existenz abzuwerten. Und hier setzt nicht nur eine historische, sondern auch eine geistige Verantwortlichkeit ein. Bisher hat der Runde Tisch nach den geistigen Voraussetzungen für das, was geschehen ist, nicht gefragt. Und gerade in diesem Punkt kommt die Verantwortlichkeit der Kirchen in den Blick. Es ist ja sicher kein Zufall, daß wir von den Mißbrauchsfällen im wesentlichen nur aus Ländern hören, die sich zum christlichen Kulturkreis rechnen. Hier muß eine Wurzel dessen gesucht werden, worüber heute alle Welt redet.

Vermißt wird auch eine Darstellung der Ausbildung der damals verantwortlichen Erzieher und Erzieherinnen. Kontrastiert man das, was in den 50ziger und 60ziger Jahren in den Heimen geschehen ist, mit dem, was bereits in den 20ziger und 30ziger Jahren an psychologischen Erkenntnissen vorlag, dann fragt sich auch hier, weshalb diese Ergebnisse nicht in die Erziehung der Heimkinder eingeflossen sind.

Sollte der Grund darin liegen, daß man glaubte, die Psychologie als mit dem christlichen Menschenbild nicht vereinbar und daher als eine zu vernachlässigende Größe betrachten zu dürfen, dann stellt sich auch hier für die Zukunft die Frage, ob der Staat überhaupt einer weltanschaulichen Gruppe Kinder anvertrauen darf. Es wird abzuwarten sein, welche Konsequenzen der Runde Tisch in diesem Punkt zieht. Zu wünschen ist, daß er dabei durchaus eine weite historische Perspektive nimmt und die Entwicklung der Heime seit dem 17. Jahrhundert in den Blick nimmt und etwa anhand des Waisenhausstreites die Unfähigkeit religiöser Gruppen, aus der Geschichte zu lernen, nicht verkennen wird. «««
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

TAGS / LABELS: Antje Vollmer, Grundgesetz, Heimkinder, Konsequenzen, Menschenrechtsverletzungen, Peter Henselder, Runder Tisch Heimerziehung, TOP MEDIEN - BERLIN, Verantwortlichkeit, Zwangsarbeit, Zwischenbericht

Übrigens, siehe jeder auch mal die Diskussion hier: http://www.kinderheim-koeln-suelz.de/forum/index.php?id=726 (http://www.kinderheim-koeln-suelz.de/forum/index.php?id=726)


Titel: Was sind Menschenrechtsverletzungen und Zwangsarbeit wenn nicht das?
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 07:57:58
.
Verfaßt von »Gast« [ bzw. von em. Prof. Dr. Uwe Lehnert, Freie Universität Berlin ] am 23. Januar 2010 - 17:54.

DAMALIGE „HEIMERZIEHUNG“ - Was sind Menschenrechtsverletzungen und Zwangsarbeit wenn nicht das? – und es war schon immer bekannt gewesen !

...und gepostet von »Gast« auf der Internet-Plattform evangelisch.de @ http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/runder-tisch-heimkinder-legt-zwischenbilanz-vor10507 (http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/runder-tisch-heimkinder-legt-zwischenbilanz-vor10507) zu ihrem Artikel vom 22.01.2010 »Runder Tisch Heimkinder legt Zwischenbilanz vor«

[ evangelisch.de : Verlag Hansisches Druck- und Verlagshaus. Das Hansische Druck- und Verlagshaus (HDV) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik gGmbH und Verlag des evangelischen Magazins chrismon. Evangelisch.de wird in enger Kooperation mit der Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes ( epd ) produziert. ]

»»» Verfaßt von »Gast« [ bzw. von em. Prof. Dr. Uwe Lehnert, Freie Universität Berlin ] am 23. Januar 2010 - 17:54.

Über 60% der Heime standen unter kirchlicher Leitung ( nach anderen Berichten waren es an die 80%! ). Zu den Erziehungsmethoden gehörten "Strafen, Prügel, Einsperren, Essensentzug, Demütigungen". "Harte Arbeit in der Wäscherei, der Küche, in der Landwirtschaft oder bei der Torfgewinnung" wie in Arbeitslagern ( die den Heimen Geld einbrachten! ) gehörten für diese Heimkinder ebenfalls zum "Erziehungsprogramm". Jeder dritte Betroffene berichtet von sexuellen Übergriffen. Was sind Menschenrechtsverletzungen und Zwangsarbeit wenn nicht das?

Wie erklärt sich ein solcher moralischer Verfall von Menschen, die sich angeblich der christlichen Lehre von Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung verpflichtet fühlen? Wie rechtfertigen kirchliche Instanzen als letztlich Verantwortliche, die von diesem Geschehen detailliert gewusst haben, ihr jahrzehntelanges absolutes Fehlverhalten? Ein Blick nach Irland und in die USA und den dort aufgedeckten sexuellen Verfehlungen großen Ausmaßes durch Priester und auch andere kirchliche Bedienstete zeigt, dass sich bis heute am Verhalten sehr vieler Verantwortlicher nichts geändert hat. ( In Deutschland und Österreich wird es wohl kaum besser aussehen, hier funktioniert allerdings das Vertuschen besser! ) Von "bedauerlichen Einzelfällen" kann hier nicht mehr die Rede sein, hier liegen Gründe vor, die im System liegen müssen. Erinnert sei – Menschen vergessen und verdrängen ja so gern – an die grausamen Ketzer- und Hexenverbrennungen und die Verfolgung von Juden über die Jahrhunderte durch Christen und ihre kirchlichen Führer. Die Opferzahlen liegen hier im Millionenbereich. Von dem nur geringen Widerstand der offiziellen Kirchenleitungen gegen die Judenverfolgung im Nationalsozialismus, ja teilweise offener Unterstützung ( siehe Erklärung evangelischer Landesbischöfe und Kirchenpräsidenten vom 17.12.1941! ) ganz zu schweigen.

Die Kirche spielt sich so gern als Hüterin und Verkünderin von Moral auf? Ja, sie behauptet, als einzige Instanz zu gelten, die in der Lage sei, Moral zu begründen. Müssten ihr angesichts dieses Versagens nicht solche Worte im Halse stecken bleiben?

http://www.uwelehnert.de/ (http://www.uwelehnert.de/) «««


NACHTRÄGLICHER HINWEIS ( 30.01.2010 MEZ ): Übrigens haben wir, d.h. hat der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), seit vorgestern auch ein allgemein für jeden zugängliches DISKUSSIONSFORUM @ http://www.vehev-forum.de/ (http://www.vehev-forum.de/) eingerichtet.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

TAGS / LABELS: Arbeitslagern, evangelisch.de, Fehlverhalten, Heimerziehung, kirchliche Instanzen, Menschenrechtsverletzungen, Prof. Dr. Uwe Lehnert, Runder Tisch Heimkinder, Torfgewinnung, Vertuschen, Zwangsarbeit[/color


Titel: Warum mußten HEIMKINDER „ERZWUNGENE SKLAVENARBEIT“ leisten ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 08:43:48
.
HEIMKINDER IN DEUTSCHLAND MUSSTEN VORÜBERGEHEND „ERZWUNGENE SKLAVENARBEIT“ LEISTEN. - ( with regard to West Germany: ) Germany introduced „temporary slave labour“ for wards of the state ( ca 1945- ca 1985 ).

»HEIMKINDER leisteten „vorübergehend“ „ERZWUNGENE SKLAVENARBEIT“«

Verfaßt von Martin Mitchell, Donnerstag, 28. Januar 2010, um 01:34 Uhr MEZ

als Leserkommentar zum TAGESSPIEGEL-Artikel »RUNDER TISCH - Heimkinder: Der Willkür ausgeliefert« - »Ein Runder Tisch thematisiert offen das Leid der Heimkinder – es handelt sich nicht um Einzelfälle. Jetzt geht es um Wiedergutmachung.«, ein Artikel von TISSY BRUNS, vom 23.1.2010, 00:00 Uhr MEZ

@ http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Heimkinder;art122,3009556 (http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Heimkinder;art122,3009556)

»»» HEIMKINDER IN DEUTSCHLAND MUSSTEN VORÜBERGEHEND „ERZWUNGENE SKLAVENARBEIT“ LEISTEN. - ( with regard to West Germany: ) Germany introduced „temporary slave labour“ for wards of the state ( ca 1945- ca 1985 ).

Um mitzuhelfen die westdeutsche Wirtschaft und auch die verschiedenen involvierten „Wirtschaftsbetriebe“ wieder anzukurbeln und vermögend zu machen MUSTEN HEIMKINDER IN DEUTSCHLAND VORÜBERGEHEND ERZWUNGENE SKLAVENARBEIT LEISTEN, für die sie nicht bezahlt wurden und für die seitens der staatlichen und kirchlichen Betreiber dieser „Arbeitszwangsanstalten“ / „Wirtschaftsbetriebe“ / „Arbeitsausbeutungseinrichtungen“ keine Sozialabgaben für sie entrichtet wurden. Vielerorts dauerte diese „vorübergehende Sklaverei“ drei bis sieben Jahre für sie, manchmal aber auch ( in Fällen wo diese „Sklaverei der Heimkinder“ schon im Alter von zehn Jahren begann ) bis zu elf lange Jahre !!! Während dieser gesamten Zeit erwirtschafteten und produziertenHeimkinder-Sklaven“ / „Kindersklaven“ im „Wirtschaftswunderland Westdeutschland“ für ihre jeweiligen Sklavenhalter und Sklaventreiber und derenWirtschaftsbetriebe“, insgesamt, Geldwerte in Milliardenhöhe [ eine unrechtmäßige und verbrecherische Bereicherung seitens der vielen Nutznießer ! ] --- aber von „Zwangsarbeit“ dürfen sie, die „nachkriegsdeutschen Kindersklaven“ ( auch nicht-deutscheKindersklaven“ unter ihnen ! ) heute nicht reden, denn dieser Begriff isthistorisch besetzt“ von einer viel größeren Zahl von Opfern deutschem Barbarismus und deutscher Brutalität in der vorhergehenden Geschichte des Landes. Beide Geschehen in der deutschen Geschichte, und ihr heutiger Umgang DAMIT, dürfen, meines Erachtens, auch in Zukunft weder vergessen noch außer Acht gelassen werden. Sie bleiben uns als ständige Mahnung. Freiheit und Recht und Gerechtigkeit – auch in einem angeblichen, sogenannten „Rechtsstaat“ – ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit. «««



NACHTRÄGLICHER HINWEIS ( 30.01.2010 MEZ ): Übrigens haben wir, d.h. hat der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), seit vorgestern auch ein allgemein für jeden zugängliches DISKUSSIONSFORUM @ http://www.vehev-forum.de/ (http://www.vehev-forum.de/) eingerichtet.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

TAGS / LABELS: Arbeitszwangsanstalten, erzwungene Sklavenarbeit, Heimkinder-Sklaven, Kindersklaven, Runder Tisch, Sklaverei der Heimkinder, slave labour, vorübergehende Sklaverei, Wirtschaftsbetrieben, Zwangsarbeit


Titel: Unglaubliches Ausmaß grausamer Menschenrechtsverletzungen in der BRD !
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 09:36:31
.
GERMAN INSTITUTIONS: Unglaubliches Ausmaß grausamer Menschenrechtsverletzungen in der damaligen nachkriegsdeutschen Heimerziehung !
 
CHURCH ABUSE and STATE ABUSE, and they were equally responsible and are equally liable !

“Abuse was not the failure of the system, abuse was the system !”

„Abusus war nicht das Verfehlen des Systems, Abusus war das System !“

Unglaubliches Ausmaß grausamer Menschenrechtsverletzungen in der BRD !

Mag vielleicht kein Anwalt sein, der dies geschrieben hat, aber immerhin soll und muß, meines Erachtens, auch DIES unbedingt berücksichtigt werden:

Verfasst von »Gast« am 26. Januar 2010 - 07:06 Uhr MEZ.

...und gepostet von »Gast« auf der Internet-Plattform evangelisch.de @ http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/runder-tisch-heimkinder-legt-zwischenbilanz-vor10507 (http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/runder-tisch-heimkinder-legt-zwischenbilanz-vor10507) zu ihrem Artikel vom 22.01.2010 »Runder Tisch Heimkinder legt Zwischenbilanz vor«

[ evangelisch.de : Verlag Hansisches Druck- und Verlagshaus. Das Hansische Druck- und Verlagshaus (HDV) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik gGmbH und Verlag des evangelischen Magazins chrismon. Evangelisch.de wird in enger Kooperation mit der Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes ( epd ) produziert. ]

»»» Verfasst von »Gast« am 26. Januar 2010 - 07:06 Uhr MEZ.

Wenn man bedenkt welche Firmen an der unentlohnten Zwangsarbeit an Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland ( BRD ) während des so genannten „Wirtschaftswunder“ davon profitiert haben.

Claas Gruppe : CLAAS KGaA mbH, Harsewinkel
Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt
RECTICEL SCHLAFKOMFORT GmbH - SCHLARAFFIA - Bochum

weltbekannte Marken wie Miele, Rowenta, Braun und Grundig
verschiedene Anbieter von Krankenhaus-, Haushalts- und Wäscherei-Diensten

Und das sind bestimmt nicht die einzigen gewesen.

Und man sollte dabei immer bedenken, dass die Kirchen nie in der Lage gewesen wären, dieses unglaubliche Ausmaß der grausamen Menschenrechtsverletzungen zu vollbringen, wenn die zuständigen Jugendämter, Gerichtsbarkeiten und die Landesparlamente nicht Ihre schützende Hände darüber gehalten hätten. Der Staat ( und damit meine ich nicht die Bürger ) und die Kirche haben gemeinsame Sache gemacht. Und auch nach dieser Zeit ( quasi bis zum heutigen Tage ) hat der Staat trotz Wissen dieser groben Verstöße gegen die Menschenrechte keine strafrechtliche Verfolgung eingeleitet. Somit greift meiner Meinung nach auch nicht das Gesetz der Verjährung. Denn es gibt vom BGH ein Urteil dazu [ 5 StR 451/99 - BESCHLUSS vom 09.02.2009; steht zur Verfügung als PDF @ http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf (http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf) ( 9 Seiten; 1.3 MB ) ]:

[ betreffend einem Strafverfahren ] in dem die Revision eines Angeklagten ( ehemaliger Dopingarzt [ ( IM ) „inoffizieller Mitarbeiter ( STASI )“ "Jürgen Wendt" - Dr. Bernd Fritz Pansold aus Wien, Österreich ( wo er sich nach der Wende niedergelassen hat ) ] ) auf VERJÄHRUNG NIEDERGESCHLAGEN wurde. Nach dieser Vorschrift unterliegen Verbrechen gegen den Frieden, die Menschlichkeit und die Menschenrechte und Kriegsverbrechen nicht den Bestimmungen über die Verjährung. Weil die betroffenen minderjährigen Sportlerinnen von Staats wegen ohne Rücksicht auf gravierende Gesundheitsschädigungen – z.B. mögliche Lebertumore oder schwerwiegende Herzerkrankungen – für staatliche Zwecke missbraucht wurden. Dieser schwerwiegende Rechtsbruch ist als Menschenrechtsverletzung zu werten. Zu Recht ist somit im Ergebnis von dem Ruhen der Verjährung dieser UNRECHTSTATEN auszugehen, da sie systemimmanent durch das totalitäre Regime der SED nicht verfolgt wurden.

Auch in unseren Fällen [ was ehemalige Heimkinder betrifft ] fand von staatswegen keine strafrechtliche Verfolgung gegen schwere Menschenrechtsverletzungen statt. [ *** ] Die BRD war zwar kein totalitäres Regime. Aber das System der Kinderheime in der BRD war ein totalitäres Regime. Ein Regime welches vom Staat nicht nur gedeckt wurde sondern [ in welchem ] auch [ der Staat ] sich daran beteiligt hat. Und das bis zum heutigen Tage. Obwohl die deutsche Gerichtsbarkeit und die Staatorgane es gewusst haben. Die Täter hätten schon damals angeklagt werden müssen. Aber man hat trotz des Wissens von schweren Verstößen gegen die Menschenrechte damals und die Jahre danach nicht einen der Täter angeklagt, vor Gericht gestellt und somit auch keinen rechtskräftig dafür verurteilt.

Zum Schluss von einer der Erzieherinnen gegenüber meiner Person: Ich hasse diesen Bastard. Vater kriminell und Alkoholiker, Mutter kriminell und Alkoholikerin. Der Apfel fällt nicht weit vom Baum. Am besten sollte man Ihn ersäufen, dann wird er in der Zukunft dem Steuerzahler nicht mehr auf der Tasche liegen.

Daran ist leicht zu erkennen welches Gedankengut in der damaligen Heimerziehung steckte. «««

[ *** Siehe DAZU, u.a., auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Absolute-prohibition-of-every-form-of-forced-labour-and-compulsory-labour_-_Is-my-interpretation-of-this-international-law-the-ILO-Convention-C029-correct_-_or-not.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Absolute-prohibition-of-every-form-of-forced-labour-and-compulsory-labour_-_Is-my-interpretation-of-this-international-law-the-ILO-Convention-C029-correct_-_or-not.html) und @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Former-German-wards-of-the-state,-institutionalised-children-used-as-slave-labourers-demand-adequate-compensation-and-the-making-of-appropriate-amends_-_no-compromise.html (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Former-German-wards-of-the-state,-institutionalised-children-used-as-slave-labourers-demand-adequate-compensation-and-the-making-of-appropriate-amends_-_no-compromise.html) ]
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

TAGS / LABELS: Bernd Fritz Pansold, BGH, Braun, CHURCH ABUSE, Claas, GERMAN INSTITUTIONS, Grundig, Heimerziehung, Hella, Menschenrechten, Menschenrechtsverletzungen, Miele, Schlaraffia, STATE ABUSE, Zwangsarbeit


Titel: Suche „ehemalige Heimkinder“ aus WEST-BERLIN Heimen !
Beitrag von: Martin Mitchell am 31. Januar 2010, 09:55:56
.
Dringende Suche nach „ehemaligen Heimkindern“ aus WEST-BERLIN ( zuständigkeitshalber ! ) als Zeitzeugen für die damalige Heimerziehung in West-Berlin in staatlichen UND kirchlichen Heimen bei einer Senatsanhörung.

»»» Suche dringend ehemalige Heimkinder die in Berliner Heimen [ West-Berliner Heimen ! ] verbringen mussten und nun als Zeitzeugen im Abgeordnetenhaus von Berlin ihre Geschichte vortragen möchten. Der Berliner Senat ist der Meinung, Drucksache 16 /13509, dass es in Berliner Heimen keinerlei Rechtsverletzungen gegeben hat. Aus diesem Grunde müssen wir nunmehr eine Anhörung erzwingen dazu benötigen wir jedoch Zeitzeugen.

[ In West-Berlin war damalig, jahrzehntelang, der „Senator für Jugend und Sport“ die zuständige „Jugendbehörde“ / „JugendWOHLFAHRTsbehörde! – und die haben auch massiv Kinder und Jugendliche von Berlin aus in geschlossene Heime nach West-Deutschland verfrachtet ! – Sie meinen aber heute keine Akten mehr über ihre Heime, damalige Zöglinge und auch über diese Ausweisungen und Verbannungen zu besitzen ! ]

Sollte es so sein, dass einige ehemalige Heimkinder ( aus welchen Gründen auch immer ) nicht persönlich in der Lage sind eine solche Anhörung zu besuchen, bin ich bereit es im Auftrag und anonym zu erledigen.

Hierzu benötige ich jedoch von den Heimkindern eine Auflistung der Rechtsverstöße, so wie einige persönliche Erfahrungen. Bitte bitte, schickt mir genügend Material um den Senat von Berlin zu beweisen, dass es sehr wohl Rechtsverstöße in Berliner Heimen gegeben hat.

Allerdings brauche ich diese Auflistungen spätestens bis zum 06.02.2010.

Ich persönlich hafte dafür, dass diese Daten vertraulich und anonym behandelt werden.

Der Berliner Senat sitzt, vertreten durch die Länder mit am Runden Tisch und wird berichten, dass es in Berliner Heimen eine optimale Betreuung gegeben hat, was daraus folgt, ist jedem klar, ich möchte es hier nicht näher erörtern.

Bitte, bitte, bitte,
Mit freundlichem Gruß
Jonathan.

Meine Postanschrift
H-J. Overfeld
Büchsenweg 24
13409 Berlin
oder Email: overfeld51@web.de
oder Telefon: 030 830 370 74 mobil 0163 390 18 59 «««


Mit voller Genehmigung und auf Anweisung von Heinz-Jürgen Overfeld ( „Jonathan“ ), 2. Vorsitzender desVerein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ )  

Ich bitte – und Herr Overfeld bittet ebenso – darum, daß seine Kontakt-Details hier nicht geschwärzt oder gestrichen werden. Er will, daß sie für jeden sichtbar bleiben.

Dieser Post wurde getätigt hier von Martin Mitchell ( selbst ein „ehemaliger West-Berliner“, einer der auch DORT in verschiedenen Heimen war und auch im „Jugendhof“ in Berlin-Schlachtensee und seinen „Außenstellen“, eine davon in Berlin-Lichtenrade, war ).


NACHTRÄGLICHER HINWEIS ( 30.01.2010 MEZ ): Übrigens haben wir, d.h. hat der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), seit vorgestern auch ein allgemein für jeden zugängliches DISKUSSIONSFORUM @ http://www.vehev-forum.de/ (http://www.vehev-forum.de/) eingerichtet.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: VEHeV: Scharfe Kritik am Runden Tisch Heimerziehung !
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. Februar 2010, 00:03:09
.
„Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“, seine Anwälte und Unterstützer nehmen Stellung zum „Zwischenbericht“ des »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« ( 30.01.2010 )

»»» Scharfe Kritik am Runden Tisch Heimerziehung

Ehemalige Heimkinder fühlen sich von Staat und Kirchen verschaukelt.

Berlin. Der Verein der ehemaligen Heimkinder [ d.h. der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.] ( VeH ) hat den Zwischenbericht, den der vom Deutschen Bundestag eingerichtete „Runde Tisch Heimerziehung“ am 22. Januar [ 2010 ] vorlegte, mit scharfen Worten kritisiert. Die Vorsitzende des Vereins, Monika Tschapek-Güntner, sagte, sie fühle sich durch die gezielte Hinhaltetaktik von Staat und Kirchen verschaukelt. Über das Entschädigungsmodell müsse endlich öffentlich debattiert werden.

Außerdem forderte Tschapek-Güntner, dass auch Vertreter der Industrie, die über Jahrzehnte von der erzwungenen Arbeit der Heimkinder profitiert hat, am Runden Tisch mitwirken und sich später am Entschädigungsfonds beteiligen sollten.

Unterstützer der Heimkinder wie der Hamburger Rechtsanwalt Gerrit Wilmans und der Trierer Philosoph Michael Schmidt-Salomon von der Giordano-Bruno-Stiftung sprachen im Hinblick auf den Zwischenbericht sogar von „zynischen Propagandalügen“ sowie einer „schädlichen Kumpanei von Staat und Kirche“. Sie kritisierten vor allem, dass der Runde Tisch es peinlich vermieden hatte, die Begriffe „Zwangsarbeit“ und „Menschenrechtsverletzung“ zu verwenden, obgleich dies die einzig adäquaten Worte seien, mit denen man das Unrecht fassen könne, das den ehemaligen Heimkindern widerfahren ist.

Als besonders problematisch stufte Tschapek-Güntner jene Passage im Zwischenbericht ein, in der es heißt, die Entschädigung für Heimkinder müsse „in einem angemessenen Verhältnis zu den Leistungen, die andere Opfergruppen in der deutschen Geschichte erhalten haben, stehen.“ Die VeH Vorsitzende sagte dazu: „Wenn in der Vergangenheit Opfergruppen nicht angemessen entschädigt wurden, so darf dies doch nicht als Legitimation dafür gelten, dass nun auch die Heimkinder nicht angemessen entschädigt werden sollen! Durch die Berufung auf einen alten Skandal verhindert man keinen neuen! Glücklicherweise gibt es für die Entschädigung von Heimkindern internationale Vergleichsmöglichkeiten, nämlich die Zahlungen, die in Irland und Kanada geleistet wurden. Wenn Deutschland, wie von den Kirchen- und Staatsvertretern offensichtlich angestrebt, weit unter den dortigen Richtlinien bleiben sollte, so wäre dies eine internationale Blamage für unser Land!“

Weiterhin hob Tschapek-Güntner hervor, dass die ehemaligen Heimkinder keineswegs vorrangig den Staat für die Einrichtung des Entschädigungsfonds zur Kasse bitten wollen. „Zwar hat die öffentliche Hand bei der Heimaufsicht kläglich versagt, aber hauptverantwortlich sind und bleiben für uns die Erstverschulder des Leids, nämlich die überwiegend kirchlichen Heimträger sowie die Industrie, die von der unbezahlten Heimkinderarbeit profitierte. Zu diesen industriellen Profiteuren zählen bekanntlich einige der größten deutschen Firmen! Dennoch sitzt bislang kein einziger Vertreter der Industrie am Runden Tisch! Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Mehrheit der Vertreter am Runden Tisch unsere Forderung nach einer angemessenen Entschädigung nicht ernst nimmt!“

Menschenrechtsverletzungen

Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, der die Interessen der Heimkinder vertritt, kritisierte am Zwischenbericht, dass er das systematische Unrecht, das den Heimkindern widerfuhr, nicht als „Menschenrechtsverletzung“ werte: „Der Grund für diese Sprachregelung ist offensichtlich: Würde man von Menschenrechtsverletzungen sprechen, so könnte die Verjährung der Verbrechen ausgesetzt werden, was zur Folge hätte, dass die Heimkinder eine juristische Grundlage für materielle Entschädigungen besäßen.“ Wilmans verwies in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des BGH ( BGH - 5 StR 451/99 ), das die Vergabe von Dopingmitteln an uneingeweihte, minderjährige Sportler als Menschenrechtsverletzung wertete.

Dabei entschied das Gericht, dass die Verjährung dieser Straftat aufgrund „eines quasi gesetzlichen Verfolgungshindernisses“ geruht habe. „Das Ruhen der Verjährung der Unrechtstaten wurde in dem angeführten Fall damit begründet, dass sie systemimmanent durch das Regime der SED nicht verfolgt wurden“, sagte Wilmans. „Müssen wir diese Logik nicht auch auf den Fall der Heimkinder anwenden? Auch hier müsste doch die Verjährung der Unrechtstaten in den Heimen ruhen, da diese durch die erwiesene Kumpanei des Staates mit den kirchlichen Heimträgern ebenfalls aus systemimmanenten Gründen nicht verfolgt wurden! Sollte sich die schädliche Kumpanei von Staat und Kirche nun am Runden Tisch fortsetzen, wie es gegenwärtig der Fall zu sein scheint, so wirft dies kein gutes Licht auf die Verfasstheit unserer Gesellschaft!“

"Zynische Propagandalüge"

Noch deutlichere Worte fand der Philosoph und Erziehungswissenschaftler Michael Schmidt-Salomon, der als Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung die Anliegen der ehemaligen Heimkinder unterstützt: „Es ist erwiesen, dass Heimkinder unter Androhung drastischer Strafen dazu gezwungen wurden, Arbeiten in der Industrie, im Dienstleistungsgewerbe oder in der Landwirtschaft zu verrichten. Dass die Mehrheit der Vertreter am Runden Tisch für diesen klaren Sachverhalt den Begriff ‚Zwangsarbeit‘ ablehnt, weil dieser Begriff angeblich für die „NS-Zwangsarbeiter“ reserviert sei, kann man nur als zynische Propagandalüge bezeichnen! Sollen wir denn wirklich glauben, dass Frau Vollmer und all die anderen hochrangigen Vertreter der Kirchen und des Staates die deutsche Verfassung nicht kennen?! In Artikel 12 Absatz 3 unseres Grundgesetzes heißt es wörtlich: ‚Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.‘ Wäre der Begriff ‚Zwangsarbeit‘ tatsächlich für die Verbrechen des NS-Regimes reserviert, müsste Artikel 12 Absatz 3 sofort aus dem deutschen Grundgesetz gestrichen werden! In Wahrheit bezeichnet der Begriff ‚Zwangsarbeit‘ einen eindeutig definierten, juristischen Sachverhalt, der keineswegs mit den NS-Verbrechen identisch ist. Es ist deshalb einigermaßen zynisch, wenn der Runde Tisch die nazistischen Gräueltaten heranzieht, um mit Hilfe dieses rhetorischen Kniffs den realen Sachverhalt der erzwungenen Kinderarbeit in den Heimen zu vernebeln! Man spürt die Absicht und ist verstimmt!“

Außerdem kritisierte Schmidt-Salomon, dass der Zwischenbericht die Ursachen für die Menschenrechtsverletzungen in den deutschen Heimen unzulässig ausblende: „Es ist erfreulich, dass der Zwischenbericht die zentralen Fakten anerkennt und von einem ‚System Heimerziehung‘ spricht – statt von einigen ‚bedauerlichen Einzelfällen‘. Unzulässig ist jedoch der im Zwischenbericht unternommene Versuch, das „System Heimerziehung“ über den Vergleich mit der damals praktizierten Familienerziehung tendenziell zu entschuldigen. Denn für die autoritäre Erziehung sowohl in den Heimen als auch in den Familien waren letztlich dieselben gesellschaftlichen Kräfte maßgeblich verantwortlich: nämlich die christlichen Kirchen, die die damals längst schon entwickelten Ansätze zu einer weniger autoritären, undogmatischeren Pädagogik als ‚unvereinbar mit dem christlichen Menschenbild‘ abwiesen! Es waren nun einmal christliche Überzeugungen, die uneheliche Kinder in den Augen der Gesellschaft zu ‚Bastarden‘ werden ließen! Und es waren ebenso christliche Vorstellungen, die Erzieher glauben ließen, dass wer sein Kind liebe, es auch züchtigen müsse! Die eigentliche Tragik der Heimkinder besteht insofern darin, dass sie die besonderen ‚Segnungen’ dieser Pädagogik aus erster Hand erfahren mussten, während andere Kinder ihr nur vermittelt durch möglicherweise etwas weniger glaubensfeste Eltern ausgeliefert waren!“

Die Kirchen müssen zahlen!

„Von daher“, so Schmidt-Salomon in seiner abschließenden Bilanz, „hätten die Kirchen heute allen Anlass, sich bei einem Großteil der Kinder zu entschuldigen, die in den 40er, 50er und 60er Jahren aufgewachsen sind! Im Falle der Heimkinder, für die sie direkt verantwortlich waren, reicht eine solche, rein verbale Entschuldigung jedoch keineswegs aus! Die Kirchen können sich nicht aus der Affäre ziehen nach dem Motto: ‚Liebe Heimkinder, wir haben zwar gut an euch verdient und euch systematisch gequält, aber außer unserem tiefsten, aufrichtigen Bedauern dürft ihr keinen müden Cent von uns erwarten!‘ Wer einen so hohen moralischen Anspruch vor sich herträgt wie die christlichen Kirchen, der darf nicht kneifen, wenn es darum geht, diesen Ansprüchen in der Realität halbwegs gerecht zu werden! Die Kirchen haben, wie wir aus sicherer Quelle wissen, sehr wohl das finanzielle Vermögen, um die ehemaligen Heimkinder für das an ihnen verübte Unrecht angemessen zu entschädigen! Falls die Kirchen für die Folgen ihrer Verbrechen nicht freiwillig zahlen wollen, so müssten sie dazu gezwungen werden! Menschenrechtsverletzungen sind nun einmal keine Kavaliersdelikte!“

Demo am 15. April

Um den bislang am Runden Tisch nur wenig beachteten Forderungen der Heimkinder Nachdruck zu verleihen, planen ehemalige Heimkinder am 15. April 2010 eine groß angelegte Demo in Berlin. „So schnell lassen wir uns ganz gewiss nicht unterkriegen!“, sagte Monika Tschapek-Güntner. „Die Damen und Herren am Runden Tisch sollen wissen, dass wir ihre Vorschläge nicht kritiklos schlucken werden! Sie haben es zwar erfolgreich verhindert, dass wir mit juristischem Beistand am Runden Tisch mitwirken dürfen, doch das heißt nicht, dass wir als NGO nicht auch auf anderem Wege gesellschaftlichen Druck aufbauen können!“ «««

QUELLE: Ein PDF-Dokument ( @ http://veh-ev.info/archivpdf/kritikzwischenbericht.pdf (http://veh-ev.info/archivpdf/kritikzwischenbericht.pdf) ( 6 Seiten ) ) erreichbar und auffindbar über die Vereinswebseite http://veh-ev.info/ (http://veh-ev.info/) ( Ich wurde seither auch darüber informiert per privater Email seitens Peter Henselder, TV-Journalist und Filmmacher, TOP TV - BERLIN, am 31.01.2010, um ca 12:30 Uhr MEZ ).

[ NACHTRAG ( 04.02.2010 ): Diese Stellungnahme desVerein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( vom 30.01.2010 ), oder eine Variante davon, ist seither auch vom Humanistischer Pressedienst, 1 Feb 2010 - 10:37 Nr. 8711, auf der Webseite des hpd @ http://hpd.de/node/8711 (http://hpd.de/node/8711) veröffentlicht worden ! ]

Diese Stellungnahme des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( vom 30.01.2010 ) ist seither auch auf der Webseite des Senders TOP TV -  BERLIN zu finden @ http://www.top-medien-berlin.de/content/view/581/2/ (http://www.top-medien-berlin.de/content/view/581/2/) , wo auch dort oben rechts auf dem Bildschirm eine Menü-Box mit laufendem Text weitere dazugehörige Themen anzeigt, bzw. selektierbar indexiert sind, und in Zukunft auch weiterhin indexiert werden, wenn immer etwas neues hinzukommt.
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

TAGS / LABELS: Ehemalige Heimkinder, Gerrit Wilmans, Michael Schmidt-Salomon, Monika Tschapek-Güntner, Runder Tisch Heimerziehung, Tschapek-Güntner, VeH, Verein ehemaliger Heimkinder, Zwangsarbeit, Zwischenbericht


Titel: Wer kommt verbindlich zur Heimkinder-Demo nach Berlin?
Beitrag von: Martin Mitchell am 08. Februar 2010, 02:53:02
.
Liebe Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer und Interessierte !

„Ehemalige Heimkinder“ wollen Busfahrten arrangieren für Demo in Berlin: Do. 15.04.2010. – Wer will dabei sein ? – Wer will mitmachen ? – Bitte meldet Euch.

Wie schon mehrmals zuvor im Internet bekannt gegeben: »planen „Ehemalige Heimkinder“ „ungeachtet von Vereinszugehörigkeit und Gruppierung“ am 15. April 2010 eine groß angelegte Demo in Berlin.«

Einer der Organisatoren der Demo, Peter Hoffmeister ( „VEHeV“ ), der zu der Arbeitsgruppe gehört, die sich um die Vorbereitungen kümmert, eine Arbeitsgruppe, die sich aus engagierten, ehrenamtlich arbeitenden Vereinsmitgliedern und Nichtmitgliedern zusamensetzt, gibt jetzt wo der Termin näher rückt bekannt:

»»» Hallo alle zusammen,

ich möchte hier einmal die Links einstellen für das Anmeldeformular zur Demo-Berlin.
Ich habe drei Arten hergestellt: eins in .pdf, eins in .odt, zu öffnen mit Open Office oder MS-Office, eins in .txt zu öffnen mit dem einfachen Texteditor.

Hier jetzt die Links:

http://www.internetmarketing-hoffmeister.de/download/demoberlin.pdf (http://www.internetmarketing-hoffmeister.de/download/demoberlin.pdf)

http://www.internetmarketing-hoffmeister.de/download/demoberlin.odt (http://www.internetmarketing-hoffmeister.de/download/demoberlin.odt)

http://www.internetmarketing-hoffmeister.de/download/demoberlin.txt (http://www.internetmarketing-hoffmeister.de/download/demoberlin.txt)

Damit wir frühzeitig billige Fahrgelegenheiten für Euch alle besorgen können, sollte jeder bis zum Monatsende eine Anmeldung geschickt haben. Bitte auch eintragen wenn der Ehepartner und / oder Verwandte / Freunde mitfahren wollen.
Gruß

pethof «««

Die Demo kann nur zum großen Erfolg werden, wenn Ihr Euch zahlreich beteiligt. Nur gemeinsam sind wir stark ! – Wenn die Iren es können, können es die Deutschen doch ganz bestimmt auch, oder nicht ?

Mit solidarischen Grüßen aus Australien !

Martin
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


Titel: EINLADUNG zu Veranstaltung im Österreichischen Parlament !
Beitrag von: Martin Mitchell am 11. Februar 2010, 04:56:53
.
EINLADUNG zu einer freien öffentlichen Veranstaltung im Österreichischen Parlament !

In Österreich brodelt es jetzt auch, genauso wie in Deutschland, und man kann auch dort nicht mehr den Deckel unter Verschluß halten.

Schutzbefohlene „EHEMALIGE HEIMKINDER“ in Obhut der Kirchen und des Staates schwer misshandelt.

Erwachsene vergehen sich an Kindern und Jugendlichen in ihrer Obhut: systemimmanente systematische „institutionelle Kindesmisshandlung“, „institutioneller Kindesmisbrauch“, und „institutionelle Kinderzwangsarbeit“.

Buchlesung aus dem am 1. Dezember 2008 erschienenen Buch von Jenö Alpár Molnár »Wir waren doch nur Kinder ... Geschichte einer geraubten Kindheit« am 5. März 2010 im Österreichischen Parlament in Wien, mit einer darauffolgenden Podiumsdiskussion mit namhaften Wissenschaftlern und Pädagogen aus Deutschland und Österreich.

Für mehr Information zu dieser freien öffentlichen Vereinstaltung, siehe das PDF-Dokument @ http://veh-ev.info/download/Wir%20waren%20doch%20nur%20Kinder.pdf (http://veh-ev.info/download/Wir%20waren%20doch%20nur%20Kinder.pdf) gespeichert auf der Vereinswebseite des deutschen „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ http://veh-ev.info/ (http://veh-ev.info/) / http://veh-ev.info/index.php?id=1 (http://veh-ev.info/index.php?id=1)

( Der deutsche „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ hat auch ein für alle Leute in der ganzen Welt zugängliches DISKUSSIONSFORUM @ http://www.vehev-forum.de/ (http://www.vehev-forum.de/) ( besonders auch für „ehemalige Heimkinder“ aus der ganzen Welt ! ) )

Jeder ist willkommen bei der Veranstaltung am 5. März. 2010 in Wien; Besucher aus Deutschland sowohl wie aus anderen Ländern auch !

_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.



Titel: Heimkinder wehren sich gegen ALLE VERBRECHEN begangen gegen sie !
Beitrag von: Martin Mitchell am 23. Februar 2010, 10:01:36
.
Heimkinder wehren sich gegen ALLE VERBRECHEN begangen gegen sie !

Wenn Ihr in Berlin seit Mitte April, bitte beteiligt Euch an unserer Demo !

Von der »Freie Initiative Ehemaliger Heimkinder« wird seit gestern, Montag, 22. Februar 2010, um 20:59 Uhr ( MEZ ) betreffend der am Donnerstag, 15. April 2010 in Berlin stattfindenden „EHEMALIGE HEIMKINDER DEMONSTRATION“ öffentlich bekannt gegeben:

»»» Hallo zusammen,

der Flyer, das Flugblatt und das Logo für das T-Shirt sind fertig und können unter den folgenden links heruntergeladen und in anderen Foren veröffentlicht werden:

Flyer @ http://www.veh-mediencenter.de/download/Flyer-7i.pdf (http://[url=http://www.veh-mediencenter.de/download/Flyer-7i.pdf)] http://www.veh-mediencenter.de/download/Flyer-7i.pdf (http://www.veh-mediencenter.de/download/Flyer-7i.pdf) [/url] [ 1.08 MB ]

Flugblatt mit DEMO-ROUTE ( long version ) @  [url=http://www.veh-mediencenter.de/download/Flugblatt.pdf]http://www.veh-mediencenter.de/download/Flugblatt.pdf (http://www.veh-mediencenter.de/download/Flugblatt.pdf)[/url] [ 1.85 MB ]

Flugblatt mit DEMO-ROUTE ( short version ) @ http://jetzt-reden-wir.org/route.pdf (http://jetzt-reden-wir.org/route.pdf) [ 794.31 KB ]

T-shirt Logo @ http://www.veh-mediencenter.de/download/Heimkind-Logo-2.pdf (http://www.veh-mediencenter.de/download/Heimkind-Logo-2.pdf) [ 331.57 KB ]

Alle Dateien sind auch druckfähig. Danke an die »Freie Initiative Ehemaliger Heimkinder«. «««


[ Spenden für diese Zwecke werden auch gerne entgegengenommen ( aber nicht von mir ! ) – wer spenden möchte, wende sich bitte an die Organisatoren selbst !!! ]

Und vieles betreffend dieser Demo und anderen wichtigen Dingen, auch was die vielen, vielen Missbrauchsfälle seitens 'Geistlicher Herren' an ihren „Schutzbefohlenen“ in katholischen „Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen“ und „Schulen“ betrifft, kann auch jederzeit hier nachgelesen werden: ( a. ) www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com)  und ( b. ) www.heimkinderopfer2.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com)
_____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".


Titel: VEHeV: „Erklärung der Bischofskonferenz zu Missbrauchsfällen ist unzulänglich!“
Beitrag von: Martin Mitchell am 28. Februar 2010, 06:51:21
.
VEHeV-PRESSEERKLÄRUNG:
Erklärung der Bischofskonferenz zu Missbrauchsfällen ist unzulänglich! Opferverband fordert massive Korrektur der jüngsten Beschlüsse.


[ Freitag, 27. Februar 2010, 14:00 Uhr ( MEZ ) ]

Pressemitteilung – Verein ehemaliger Heimkinder e. V.

Erklärung der Bischofskonferenz zu Missbrauchsfällen ist unzulänglich !

Opferverband fordert massive Korrektur der jüngsten Beschlüsse.

Einer Kritik an der Erklärung der Bischofskonferenz muss vorangestellt werden, dass sehr wohl anerkannt wird, dass die Kirche einen neuen Umgang auch mit der Vergangenheit einzuleiten wünscht. Es werden massgebliche Schritte zu Aufarbeitung und Prävention gesetzt. Schuldeingeständnisse und eine nicht zu unterschätzende Entschuldigung werden abgegeben. Leider erfolgte dies nicht als Antwort auf Forderungen, die seit Jahren aus dem Kreis der Opfer gestellt wurden, sondern erst als eine Antwort auf Grund des massiven öffentlichen Druckes unausweichlich wurde. Seit Jahren fordert der Verein ehemaliger Heimkinder e.V., fordern Opfer dies nun unter öffentlichen Druck abgegebenen Erklärungen. Dies wurde noch in 2009 auf arrogante Art und Weise abgetan.

Die Erkenntnis des Wandels erfolgt also nicht aus Einsicht, sondern mehr aus Unvermeidbarkeit.

Mag die Erklärung der Bischofskonferenz für die zu beschwichtigende Öffentlichkeit ausreichend sein, für den Kreis der Opfer und Betroffenen sind weiterhin massive Defizite erkennbar:

1. Nicht in einem Punkt wird anerkannt, dass eine materielle Entschädigung bei den durch Missbrauch und Gewalt zerrütteten Existenzen eine Selbstverständlichkeit sein sollte, geschweige werden anständige Schadensersatzzahlungen zugesichert. In den USA wurden immerhin siebenstellige Beträge an die Opfer bezahlt – in der Bundesrepublik Deutschland wird sich weiterhin darauf verlassen, dass die Solidargemeinschaft die entstandenen Schäden „irgendwie“ auffängt: Die Krankenkassen bei Erkrankungen und Therapiebedarf, die Rentenkasse bei früher Verrentung, Arbeitsamt und Sozialamt bei Arbeitsunfähigkeit.

2. Von der Kirche ist der Anstand zu erwarten den Verzicht auf die Einrede der Verjährung abzugeben. Der überwiegenden Mehrzahl der Opferansprüche wird deshalb kaum entsprochen werden – geschweige denn, dass die Täter jemals bestraft werden. Eine unverantwortliche Einstellung, nachdem man das Versagen eingesteht. Es wird gefordert, dass auf die Einrede der Verjährung verzichtet wird und bei Hinzutreten weiterer Anhaltspunkte des Missbrauchs eine Beweislastumkehr akzeptiert wird.

3. Als hochproblematisches Vorgehen sehen wir, dass es keine Ausschreibung für Therapieangebote und den Aufbau eines kirchenunabhängigen Therapeutennetzes gibt, sondern eine eigene Auswahl von Therapeuten benannt werden soll.

4. Als mindestens ebenso problematisch wird die Einrichtung einer Hotline unter der Regie der Kirche eingeschätzt. Eine Hotline muss von Opfervertretern betrieben werden, da die Gefahr zu groß ist, dass eine kircheneigene Hotline wieder in alte Strukturen zurückfällt, die da wären Strafvereitelung, Geld- oder Sachgeschenke gegen Schweigen etc.

5. Beinahe schon als Affront zu betrachten ist der Hinweis, dass das Thema nun mit dem Papst zu besprechen sei. Schließlich bitten Missbrauchsopfer seit Jahren den Papst und die deutschen Bischöfe, sich ihnen zuzuwenden. Wie es scheint, führt auch hier der Druck der Öffentlichkeit und nicht etwa das Leid der Opfer zum Ziel. Wieder ist ein Blick in die USA angebracht: Dort wurden die Opfer weitaus früher von Bischöfen und ( deutschem ! ) Papst beachtet – allerdings muss man dazu sagen, dass in den USA empfindliche finanzielle Entschädigungen für sexuellen Missbrauch an der Tagesordnung sind.

6. Auch nach der „Auseinandersetzung“ zwischen dem Erzbischof Zollitsch und der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zum Punkt der rückhaltlosen Aufklärung und Zusammenarbeit mit den Justizbehörden, erklärte der Erzbischof noch einmal eindeutig, dass die Kirche sich auch weiterhin nicht bei jedem Verdachtsfalle an die Staatsanwaltschaft wenden würde, da oftmals auch Unschuldige verdächtigt würden.

7. Die Deutsche Bischofskonferenz hat die geforderte Einrichtung eines Runden Tisches abgelehnt. Man will weiter eigenes Recht sprechen.

Zusammenfassend ist zu sagen:

Wenn wir auch, wie eingangs erwähnt, durchaus die Bemühungen der katholischen Kirche um einen neuen Umgang mit der eigenen Vergangenheit sehen und anerkennen, muss doch gesagt werden, dass einige wichtige, der Öffentlichkeit nicht so bekannte Forderungen der Opfer völlig unbeachtet bleiben und somit wieder eine Chance vertan wird, wirklich auf die Opfer zuzugehen und sich nicht nur dem Druck der Öffentlichkeit zu beugen !

So muss sich das Eingeständnis des Versagens darauf erstrecken, dass am Runden Tisch Heimerziehung das Thema des Missbrauchs längst bekannt war und dort trotz Aufforderung durch Opfer nichts eingestanden wurde. Im Gegenteil, vor dem Kammergericht Berlin drohte die Kirche noch, die gesamte Aufarbeitung abzubrechen, falls die Opfer am Runden Tisch der Missbrauchsopfer eine gewichtige Stimme bekämen. Das war in 2009, als Wissenschaftler auch der Kirche den Umfang der Verfehlungen bereits kannten. Allerdings war zu der Zeit kein Druck durch die Öffentlichkeit zu befürchten.

Wir fordern, dass diese und andere aufgezeigte Lücken unverzüglich geschlossen werden. Und wir fordern Sie auf, diese Forderung ernster zu nehmen als die letzten Jahre, in denen wir immer wieder angeboten haben, ohne große Öffentlichkeit zu arbeiten. Nach dem Zwischenbericht des Runden Tisches Heimerziehung mussten wir handeln. Das Ergebnis spürten Sie seit Wochen.

Ferner kritisiert der VEH e.V. die Einsetzung eines Sonderermittlers bezüglich der genannten Vorkommnisse. Sowohl die Ablehnung eines Runden Tisches, als auch die Einsetzung eines Sonderermittlers lassen die Tendenz erkennen, Straftaten und Verfehlungen ohne Einbeziehung der Opfer und ihrer Interessen aufzuklären. Dies muss den Verdacht nähren, dass seitens der Kirche eine an den kirchlichen Interessen ausgerichtete Aufklärung erfolgen soll und keine ergebnisoffene.

Der VEH fordert daher die Einsetzung eines Sonderermittlers, der neben einer ergebnisoffenen Aufklärung zur Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden verpflichtet ist. Bei der Auswahl des Sonderermittlers ist die Opferseite zu beteiligen. Der Sonderermittler hat einem einzurichtenden Runden Tisch umfassend Bericht zu erstatten.

Darüber hinaus fordert der VEH vom Gesetzgeber, dass eine Pflicht zur Anzeige von Taten eingeführt wird – jedenfalls bei Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, wenn die Tat unter Ausnutzung eines Abhängigkeits- oder besonderen Gewaltverhältnisses ( also z.B. auch bei Heimkindern, Strafgefangenen, Menschen mit Behinderungen ) geschieht.

Wir hoffen trotz allem auf eine konstruktive Zusammenarbeit, so wie wir sie bereits seit 2006 anbieten.

Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Vorsitzende Frau
Monika Tschapek-Güntner


Autorisierte Veröffentlichung.
Die aller erste Veröffentlichung dieser „Pressemitteilung“ ist hier zu finden: http://veh-ev.info/index.php?id=1 (http://veh-ev.info/index.php?id=1) ( nur ein klein wenig dort runter scrollen )




Deutsche Bischofskonferenz: Auszug / Zitat aus der Webseite @ http://www.dbk.de/252.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1523&tx_ttnews%5BbackPid%5D=233&cHash=25044ffcc4 (http://www.dbk.de/252.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1523&tx_ttnews%5BbackPid%5D=233&cHash=25044ffcc4)

Pressemeldung

25.02.10 - Nr. 35

25.02.2010: Pressebericht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

Pressebericht anlässlich der Pressekonferenz zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 25. Februar 2010 in Freiburg

Einleitung

[ .......... ]

IX. Caritas

Ehemalige Heimkinder – Sachstand nach der Veröffentlichung des Zwischenberichts
Die Vollversammlung hat sich mit dem Zwischenbericht des "Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" befasst. Der Zwischenbericht stellt eine Verständigung aller Mitglieder des Runden Tisches Heimerziehung – einschließlich der Betroffenen – auf gemeinsame Einschätzungen zu einer tragfähigen Bewertung der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren dar. Er  stellt eine Verantwortungsgemeinschaft für das Schicksal ehemaliger Heimkinder in der damaligen Zeit heraus: Es habe für jedes Heimkind zu jeder Zeit eine formal zuständige, verantwortliche Person beziehungsweise Institution gegeben. Die Tragik der damaligen Heimerziehung ist das Ergebnis zahlreicher Faktoren beschrieben, die von fragwürdigen Anlässen für eine Heimeinweisung über eine auf Führung, Kontrolle und Bestrafung basierende Erziehung bis hin zur mangelnden Aufsicht über die Heime reichten. Die Bischöfe drücken ihr tiefes Bedauern über die Beteiligung katholischer Einrichtungen an dieser negativen Seite der Heimerziehung aus.
Die Vollversammlung hat sich über vielfältige Initiativen im Bereich der katholischen Kirche mit dem Ziel der Entstigmatisierung und Rehabilitierung der Betroffenen informiert. Neben Bemühungen durch einzelne Träger und auf diözesaner Ebene ist besonders die im Januar 2010 frei geschaltete Service-Hotline für ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen zu nennen. Die bundesweite Hotline bietet die Möglichkeit, sich zu persönlichen Fragen und Problemen in Bezug auf die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in Heimen in Trägerschaft der katholischen Kirche in den 50er und 60er Jahren zu informieren und Beratung in Anspruch zu nehmen. Seit Schaltung der Hotline vor sechs Wochen hat es 243 telefonische Beratungsgespräche gegeben, die in der Regel zwischen 30 und 90 Minuten dauern. Zumeist suchen die Anrufer Ansprechpartner, um ihre Erlebnisse aufzuarbeiten. Mehrfach wurden auch Therapieplätze vermittelt. Zudem bitten Anrufer darum, kirchliche Akten über ihren Heimaufenthalt einsehen zu können.





Weiterveröffentlicht am Samstag, 27. Februar 2010, um ca 04:15 Uhr ( MEZ ), u.a., auch hier @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) ( eine sehr, sehr schnell ladende und sich sehr schnell im Internet verbreitende GOOGLE-Internet-Plattform ! )

_______________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".


Titel: Nochmalige kurze Zusammenfassung der Heimkinder-Forderungen an die BRD
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. März 2010, 17:30:20
.
EHEMALIGE HEIMKINDER FORDERN - Nochmalige kurze Zusammenfassung der Heimkinder-Forderungen an die Bundesrepublik Deutschland:

1. ) Sofortige Anerkennung aller Menschenrechtsverletzungen begangen an und gegen Ehemalige Heimkinder und auch die der Behinderten Ehemaligen Heimkinder.

2. ) Sofortige Anerkennung der Zwangsarbeit, die viele von ihnen haben verrichten müssen, als solche, für alle arbeitsrechtlichen Zwecke und Rentenansprüche.

3. ) Sofortiger Stopp der Aktenvernichtung ( betreffend ALLER zwischen 1945 und 1989 angelegten relevanten Akten betreffend „Heimkindern“ und „Maßnahmen“ „unternommen“ „gegen sie“ oder „zu ihrem Wohle“ – von welchen „behördlichen Stellen“, „Privatunternehmen“ oder „charitativen Einrichtungen“ oder „diakonischen Einrichtungen“ und „Wirtschaftsbetrieben“ auch immer ).

4. ) Sofortige Aktensicherung ( durch Gesetz unterstützt und geschützt ! ).

5. ) Sorfortige uneingeschränkte Akteneinsicht für alle Ehemaligen Heimkinder.

6. ) Sorfortige und VOLLSTÄNDIGE Anerkennung und Unterordnung der Kirchen aller Gesetze des Deutschen Rechtsstaates.

7. ) Sofortiger Verzicht seitens der Kirchen auf irdische „Verjährung“ aller Straftaten begangen von ihnen als ganzes und begangen von ihren „Bediensteten“, ‚Geistlichen‘ sowie auch ‚Laien‘, im „strafrechtlichen Sinne“ sowohl wie auch im „zivilrechtlichen Sinne“ ( den Zeitraum zwischen 1945 und 1989 [ bis zum Mauerfall ] betreffend ).

8. ) Sofortige Einrichtung eines Wiedergutmachungsfonds unter freiwilliger Beteiligung aller Verantwortlichen und Mitverantwortlichen.

Diese Forderungen sind BASIS FORDERUNGEN und sind auf keinste Weise zu negieren oder zu relativieren. Diese Forderungen werden für immer bestehen bleiben, bis wir zu unserem Recht kommen und man uns Gerechtigkeit widerfahren läßt und bis man uns die uns genommene Würde und ein zukünftiges würdevolles Leben wieder restauriert.

Alles andere ist Heuchelei und Lippendienst, was wir nicht bereit sind anzunehmen und uns mit zu begnügen.[/size]

( formuliert von "MM" - Urheberrecht wird nicht erhoben - Dieser Text steht jedem frei zur Verfügung ! )

Additum: Die deutschen „Ehemaligen Heimkinder“ wünschen auch ihren Leidgenossen und Leidgenossinnen, den österreichischen „Ehemaligen Heimkindern“ viel Glück und Erfolg in ihren Bemühungen FÜR SICH GEMEINSAM UND FÜR ALLE Recht und Gerechtigkeit in der Bundesrepublik Österreich zu erlangen.
_______________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".


Titel: EHEMALIGE HEIMKINDER lassen verlauten – Demo in Berlin !
Beitrag von: Martin Mitchell am 24. März 2010, 02:44:27
.
Alle „ehemaligen Heimkinder“ aus OST und WEST und aus NORD und SÜD sind eingeladen an der „Heimkinder-Demo“ am „15. April 2010 in Berlin“ teilzunehmen !!!

Alle „Betroffen“, „Mitstreiter“, „Unterstützer“ und „Interessierte“ AUS ALLER WELT sind eingeladen an der „Heimkinder-Demo“ am „15. April 2010 in Berlin“ teilzunehmen !!!

Noch mal zurückgucken @ http://www.chefduzen.de/index.php/topic,10331.msg188055.html#msg188055 (http://www.chefduzen.de/index.php/topic,10331.msg188055.html#msg188055) ( 03.01.2010, 13:00 )

Noch mal zurückgucken @ http://www.chefduzen.de/index.php/topic,10331.msg193993.html#msg193993 (http://www.chefduzen.de/index.php/topic,10331.msg193993.html#msg193993) ( 23.02.2010, 10:01 )

Ich habe die Bekanntgebung bei DEMOWATCH.DE am 23.03.2010 auch noch um folgendes ergänzt:

@ http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder (http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder)

Dienstag, 23. März 2010, 12:26 ( MEZ )

MEHR zur „Heimkinder-Demo“ am „15. April

Der „festgelegte Versammlungspunkt“ für die Demonstranten der „Heimkinder-Demo“ am „15. April 2010 in Berlin“ ist vor dem Gebäude wo der »Runde Tisch Heimerziehung« tagt.

Für einen genauen und genausten Langeplan des Areals um das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wo der »Runde Tisch Heimerziehung« tagt – Luisenstrase 32, D-10117 Berlin – siehe GOOGLE-Erde Hybrid-Satelliten-Karte @ http://maps.google.de/maps?hl=en&source=hp&q=%22Luisenstra%C3%9Fe+32-34,+10117+Berlin%22&gs_rfai=&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=Luisenstra%C3%9Fe+32,+D-10117+Berlin&gl=de&ei=k0SoS9TrBtKHkAWx8tmnAw&sa=X&oi=geocode_result&ct=title&resnum=1&ved=0CAgQ8gEwAA (http://maps.google.de/maps?hl=en&source=hp&q=%22Luisenstra%C3%9Fe+32-34,+10117+Berlin%22&gs_rfai=&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=Luisenstra%C3%9Fe+32,+D-10117+Berlin&gl=de&ei=k0SoS9TrBtKHkAWx8tmnAw&sa=X&oi=geocode_result&ct=title&resnum=1&ved=0CAgQ8gEwAA)

Die östlich gelegene uneingezäunte Wiese, bzw. Freifläche, angrenzend an das am „Spreebogen“ liegende Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, auf der gegenüberliegenden Straßenseite von dem Gebäude wo der »Runde Tisch Heimerziehung« tagt, ist demgemäß ungefähr mindestens 50m breit und ungefähr mindestens 100m lang; der am nördlichen Ende dieser Brachfläche danebenliegende Autoparkplatz ( ? ) ( Nr. 21 ! ) an der Ecke der Luisenstraße und der Adele-Schreiber-Krieger-Straße ist ungefähr mindestens 40m lang bei 40m breit, in Zusatz zur Straßenbreite der Luisenstraße mit zwei Bürgersteigen, eine unbebaute Fläche von ingesamt ca 150m x ca 60m : Platz für tausende von Demonstranten : vor der »Wahrheitskommission«; eine »Wahrheitskommission« die keine ist, sondern eine „Scharade“ ist !

Wir sehen uns und hören uns in Berlin !!!See you in Berlin !!!

[ Wer das technische und architektorische mag, den wird vielleicht auch folgendes an dem Areal interessieren: ( a. ) http://www.bundesbaugesellschaft.de/dt/ues.htm (http://www.bundesbaugesellschaft.de/dt/ues.htm) , ( b. ) http://www.bundesbaugesellschaft.de/dt/bild18.htm (http://www.bundesbaugesellschaft.de/dt/bild18.htm) ( Schnittzeichnung und Bilder können auch vergrößert werden ! ) und ( c. ) http://www.bundesbaugesellschaft.de/dt/melh.htm (http://www.bundesbaugesellschaft.de/dt/melh.htm) ]

Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.

Herzliche Grüße aus Australien – allerseits !

Martin
_______________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".


Titel: Re:Heimkinder....
Beitrag von: Aloysius am 24. März 2010, 08:44:57
Hallo Martin,

vorweg: Ich bitte dich für vorherige Antworten, die von anderen Eindrücken geprägt waren, um Verzeihung. Selbst in einigen Feldern in Kindergärten, Ferienfreizeiten, offenen Jugendhäusern, Kleinstheimen und Behinderteneinrichtungen tätig gewesen, war mir nicht bewusst, wie viel auch dort unter der Oberfläche und besonders in der Vergangenheit ablief, was meinen Grundsätzen zuwiderläuft.

Gut, daß jetzt der Deckel vom Fass springt, sei es in Internaten, diversen kirchlichen Einrichtungen, sogar in Bereichen, wo unser jetziger Papst direkt zuständig war. Das Fass werden wir nicht mehr zunageln lassen!

Nur eine Bitte:

Bitte, mach die Schriftgrößer etwas kleiner, das ist immer noch sehr gut lesbar und springt einen nicht so an :)

Viele Grüße


Titel: Church child abuse victims Demo in Berlin on 15 April 2010
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. April 2010, 15:53:28
.
Former wards of the state in 'institutional care' abused in predominantly church institutions in the former West-Germany ( 1945-1992 ) are calling a large demonstration in Berlin on 15 April 2010

NOW WE WILL SPEAK AND NOBODY WILL SILENCE US NO MORE

JETZT REDEN WIR "HEIMKINDER-DEMO" 15 APRIL 2010 IN BERLIN

All church abuse victims and their supporter are invited to a major church abuse victims’ demonstration in Berlin on 15.04.2010

German church abuse victims, "victims of institutional child abuse" in Germany in the late 40s, the 50s, the 60s, the 70s, the 80s and lasting into the 90s in the former West-Germany – in predominantly church institutions ! – and their cousins in similar situations in Austria, the Netherlands and in Switzerland are calling a massive demonstration in Berlin on Thursday, 15. April 2010, commencing at 12:00 noon sharp.

The demonstrators will start to assemble at 11:00 a.m. in front of the heritage building at No. 32-34 Luisenstrasse in Berlin-Mitte [ the Cente of Berlin NEAR the Parliament Building, but on the other side of the River Spree ] ( on the lawns / bare ground behind the ultra-modern government office complex called Marie-Elisabeth-Lüders-House – this bare ground and an adjoining car park are situated opposite 32-34 Luisenstrasse in Berlin-Mitte ). The heritage building is a government building in which on that very day a so called "Little Truth Commission" is sitting ( for the 7th time ! ) supposedly dealing with these "allegations of institutional child abuse, child sexual abuse and child forced labour", but this "Commission" is in fact a charade, another reason for the demo. A large photo of this government heritage building in front of which the demonstrators will assemble between 11:00 a.m. and 12:00 noon can be found @ http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin,_Mitte,_Luisenstrasse,_Kaiserliches_Patentamt_01.jpg (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin,_Mitte,_Luisenstrasse,_Kaiserliches_Patentamt_01.jpg)

The street march that will take place commencing at 12:00 noon sharp, is set out on a route-plan @ http://www.jetzt-reden-wir.org/demo.pdf (http://www.jetzt-reden-wir.org/demo.pdf) ( part of http://JETZT-REDEN-WIR.ORG/ (http://JETZT-REDEN-WIR.ORG/) ) and will include, once the River Spree has been crossed via the Marschal Bridge on Wilhelmstrasse, the front steps of the Bundestag ( i.e. the German Federal Parliament Building ) on Scheidemannstrasse and will then continue to and end at a stage erected on the public square at the Brandenburg Gate where street-theatre and a cabaret are envisaged, speeches are expected to be given and a final announcements made around 13:30 p.m.

Invited to attend the demonstration in addition to the locals are people from all over the world:

church abuse victims and their supporter from Ireland, England and Scotland;
church abuse victims and their supporters from the United States and Canada;
church abuse victims and their supporter from Australia and New Zealand;
church abuse victims and their supporters from Italy, Spain and Portugal;
church abuse victims and their supporters from France, Belgian und Luxemburg;
church abuse victims and their supporter from Eastern European Countries;
church abuse victims and their supporter from the Scandinavian Countries;
church abuse victims and their supporter from the African Continent and
church abuse victims from India, the Philippines and Indonesia;

in support of the German, Austrian, Swiss and Netherlands’ church abuse victims !


Everybody is welcome to attend.See you in Berlin !

Those of you who understand a little bit of German can also consult Demowatch.de @ http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder (http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder) for more extensive information.

But even if you don’t understand any German, what you have read here in English will get you there and get you to the right place on time without fail.
_________________________________________________________


Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".


TAGS / LABELS: BRANDENBURG GATE, BUNDESTAG, CHILD FORCED LABOUR, CHILD SEXUAL ABUSE, CHURCH ABUSE VICTIMS, DEMONSTRATION, INSTITUTIONAL CHILD ABUSE, LITTLE TRUTH COMMISSION, WEST-GERMANY

Posted also on blogger.com @ www.heimkinderopfer2.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com) on 27.03.2010



Titel: „Heimkinder-Demo“ am „15. April 2010 in Berlin“ !
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. April 2010, 07:10:01
.
Am 17. März 2010 ging von einem älteren ( genauso wie ich, ungefähr 64jährigen ) Vereinsmitglied des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) der Aufruf aus „Werbungsflugblätterfürunsere Demo in Berlin“ „per Mail oder Briefzu verteilen“.

Aber genügt das ?

Wir sollten uns, m.E., alle wirklich mal fragen: „Was können wir sonst noch tun und wie kann ein jeder mithelfen um diese Aktion zu einem großen und unvergesslichen Erfolg zu machen ?



EHEMALIGE HEIMKINDER lassen verlauten – Demo in Berlin ! --- Donnerstag 15. April 2010 --- Alle die sich beteiligen möchten sind herzlich willkommen !


Heute ( 04.04.2010 ) erhielt ich folgende Email von einer Events-Organisatorin aus Österreich:
______________________________________________________

Hallo Martin,

  • Leider kann ich die Ankündigung für die Demo am 15.4. in Berlin in Facebook, Twitter usw. nicht finden. Ist das so gewollt?
Herzliche Ostergrüße
Elisabeth ……………
______________________________________________________

…eine Email, die ich auch sofort wie folgt beantwortet habe:

Liebe Elisabeth .................

Danke für Deine Aufmerksamkeit betreffend dieser außerordentlich wichtigen Angelegenheit.

Ich bin mir hunderprozentig sicher, daß es nicht so gewollt ist, daß die „Heimkinder-Demo“ am „15. April 2010 in Berlin“ nicht über FACEBOOK und TWITTER usw. im Internet bekannt gegeben und verbreitet wird.

Daß dies noch nicht geschehen ist – kaum geschehen ist – nehme ich mal an, liegt wohl einzig und allein daran, daß sich niemand ( der älteren Generationen ) in unseren Reihen damit auskennt. Ich selbst kenne mich ebenso nicht damit aus. Ich selbst bin kein Mitglied in FACEBOOK oder TWITTER oder anderen solcher Networking-Internetplattformen.

Ohne weitere Zeit zu verlieren: Ich möchte Dich jetzt eindringlich darum bitten diese Verbreitung unserer Demo via FACEBOOK und TWITTER usw zu übernehmen und alle Deine Freunde und Bekannten ( nicht nur in Österreich, in Deutschland und in der Schweiz, aber in aller Welt ! ) zu bitten mitzumachenzu facebooken und zu twittern usw ( wie auch immer das funktioniert und gemacht wird ) und das alles dann kreuz und quer im Internet zu verlinken ( wie auch immer das funktioniert und gemacht wird ).

Bist Du bereit dies zu tun ? – Seit Ihr bereit dies zu tun ?

Mehr Info auch weiter unten in dieser Email hier ( bitte runter scrollen ).

Frohe Ostern und Herzliche Grüße aus Australien.

Martin


[ ...aus einer meinerseitigen Antwort-Email ( vom 03.04.2010 ) an einen anderen Nachfragenden... ]

Betreff:

„Heimkinder-Demo“ am „15.04.2010 in Berlin“

Schönen guten Tag [ Name anonymisiert ].

Danke für Deine Nachfrage – Gerne helfen wir Dir.

Antwort kommt heute von mir persönlich aus Adelaide, Süd Australien.

Und wo bist Du ansässig ? – ich nehme an in Deutschland ?

Alles was Du wissen möchtest betreffend dem „15.4.2010 Aktionstag“, wie Du ihn nennst, eingeschlossen allen „Kontakt“-Details um die Du bittest

findest Du hier

1. ) http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder (http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder) ( bitte aufmerksam studieren; enthält auch viele weiterführende Links )

2. ) http://www.jetzt-reden-wir.org/ (http://www.jetzt-reden-wir.org/) ( alles notwendige ist auch hierin enthalten )

3. ) http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/03/ehemalige-heimkinder-jetzt-reden-wir.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/03/ehemalige-heimkinder-jetzt-reden-wir.html) ( Pressemitteilung betreffend der Veranstaltung in Berlin mit Kontakt-Details in Deutschland )

4. ) http://heimkinderopfer2.blogspot.com/ (http://heimkinderopfer2.blogspot.com/) ( detailierte Einlading mit genauen Wegweisungen in Englisch )

5. ) http://www.gewalt-im-jhh.de/Aktuelles_2_-_Demo_der_Heimopf/aktuelles_2_-_demo_der_heimopf.html (http://www.gewalt-im-jhh.de/Aktuelles_2_-_Demo_der_Heimopf/aktuelles_2_-_demo_der_heimopf.html) ( Bekanntgebungen seitens der „Behinderten ehemaligen Heimkinder“ )

6. ) http://www.wider-die-folter.blogspot.com/2010_04_01_archive.html (http://www.wider-die-folter.blogspot.com/2010_04_01_archive.html) ( Bekanntgebungen seitens „Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946“ "SANCTA NONGRATA" )

7. ) Heimkinder-Vereinswebseite: http://veh-ev.info/index.php?id=43 (http://veh-ev.info/index.php?id=43) ( bitte dort ein bißchen runter scrollen ) und

8. ) Heimkinder-Vereinswebseite: http://veh-ev.info/index.php?id=1 (http://veh-ev.info/index.php?id=1) ( bitte dort ein bißchen runter scrollen )

Für Kontakt-Zwecke auch, bitte, die Namen und Adressen im Mail-Header dieser Email genau studieren und davon Kenntnis nehmen !

Diese Kommunikation darf natürlich auch – uneingeschränkt ! – an andere Interessenten weitergeleitet werden.

Bring alle Deine Verwandten und Bekannten und Freunde mit nach Berlin !

Herzliche Grüße aus dem Lande Down Under.

Martin
„Ehemaliges Heimkind“ Martin MITCHELL; Jg. 1946
Betreiber von http://www.heimkinder-ueberlebende.org (http://www.heimkinder-ueberlebende.org)
Betreiber von http://heimkinderopfer.blogspot.com (http://heimkinderopfer.blogspot.com)
Betreiber von http://heimkinderopfer2.blogspot.com (http://heimkinderopfer2.blogspot.com)
_____________________________________________________________

My signature: Siehe auch weiterhin @ http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder (http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder)
( weiterhin gültig, zutreffend und hoch informativ   !! !! !! )



Titel: MISSBRAUCHSSKANDAL : Was wußte Antje Vollmer wann ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 07. April 2010, 04:52:59
.
MISSBRAUCHSSKANDAL : Was wußte Bundestagsvizepräsidentin a.D. Antje Vollmer wann ? --- Und wie verhält sich die kirchennahe ev. Theologin heute diesbetreffend ? ---

Jetzt auch online !



Hello good folks !

Liebe Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer und Interessierte.


In Dierk Schäfers Blog http://dierkschaefer.wordpress.com/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/) @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/04/04/frau-dr-vollmer-lassen-sie-ihren-vorsitz-am-runden-tisch-ruhen/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/04/04/frau-dr-vollmer-lassen-sie-ihren-vorsitz-am-runden-tisch-ruhen/)

Veröffentlicht in News, heimkinder von dierkschaefer am 4. April 2010


Frau Dr. Vollmer, lassen Sie Ihren Vorsitz am Runden Tisch ruhen !

Gestern gab es die Vorankündigung eines Textes der FAS. [voriger Blog-Eintrag].
Heute lese ich den Volltext in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung [leider nicht im Netz zugänglich]. [ *** ]


Mein Fazit: Frau Dr. Vollmer sollte, bis die Vorwürfe geklärt sind, den Vorsitz am »Runden Tisch Heimerziehung« niederlegen. Es könnte sein, daß sie nicht geeignet ist, zur Klärung von Mißbrauchsvorwürfen beizutragen.



[ *** jetzt aber doch im Netz zugänglich: in Frankfurter AllgemeineFAZ.NET : Missbrauchsskandal ( 06.04.2010 ) @ FAZ online 06.04.2010 – Was wußte Antje Vollmer wann ? (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB940BDD69EE44FE6A3BDA8ED624CFA41~ATpl~Ecommon~Scontent.html) ! ]



Frankfurter Allgemeine [ aus der gedruckten Sonntagsausgabe ]
Sonntag, 4. April 2010

Ausgabe Nr. 13, Seite 5

»»»
Eine unabhängige Autoritität ?

Antje Vollmer erfuhr 2002 von dem Missbrauch an der Odenwaldschule

VON VOLKER ZASTROW

FRANKFURT. Antje Vollmer, Vorsitzende des Runden Tisches Heimerziehung, wurde bereits im November 2002 von einem Lehrer der Odenwaldschule ausdrücklich über die Missbrauchsvorwürfe gegen deren vormaligen Schulleiter Gerold Becker [ Jg. 1936; evangelischer Theologe; Pädagoge ] in einem Brief informiert. Der Lehrer, Dr. Salman Ansari, schrieb wörtlich: „Der ehemalige Schulleiter dieser Schule hat während seiner Amtszeit Kinder sexuell missbraucht.“

Vollmer, Grünen-Politikerin und damals Bundestagsvizepräsidentin, ließ den Brief von einer Mitarbeiterin beantworten. „In Ihrem und auch dem mitgesandten Brief werden Vorwürfe gegen eine Person, die Frau Vollmer nicht kennt, und in einer Angelegenheit, die sie in keiner Weise beurteilen kann, erhoben.“ Eine „wie auch immer geartete Stellungnahme aus der Ferne“ von ihr erscheine daher „weder angebracht noch hilfreich“. Zu diesem Zeitpunkt war Becker, der sich nach der Veröffentlichung der Vowürfe gegen ihn „durch die Frankfurter Rundschau“ 1999 zunächst aus verschiedenen pädagogischen Gremien und von seinen Beraterfunktionen zurückgezogen hatte, wieder vermehrt öffentlich tätig geworden.


[ „Das war journalistischer Missbrauch“ ]

Gemeinsam mit Antje Vollmer hatte er als Studiogast am 13. April 2002 auch an einer „Langen Nacht“ des Deutschlandfunks teilgenommen – sie galt dem Thema „Vertrauen“ und lief unter dem Titel „All, was du hälst, davon hast Du gehalten“. Becker wurde als „Pädagoge, Psychologe und ehemaliger Leiter der Odenwaldschule“ angekündigt. Außerdem war Gerold Becker in diesem Jahr auch in das Herausgebergremium der pädagogischen Zeitschrift „Neue Sammlung“ aufgenommen worden. Drei der anderen Herausgeber hatten deshalb das Gremium verlassen – nicht so allerdings Beckers Freund und Lebensgefährte Hartmut von Hentig [ Jg. 1925; Erziehungswissenschaftler; Pädagoge ], der diesem Kreis seit Beginn der sechziger Jahre angehörte.

Nachdem die Vorwürfe gegen Becker und weitere Lehrer der Odenwaldschule in diesem März [ d.h. im März 2010 ] von ehemaligen Altschülern und der Schulleiterin Margarita Kaufmann abermals öffentlich konkretisiert wurden, erschien in der „Süddeutschen Zeitung“ ein Artikel von Tanjef Schulz, der Hentig in Berlin besucht hatte. Schulz gelangte zu dem mit Zitaten gut belegten Schluss, dass Hentig „leugnet, verdrängt und bagatellisiert“. Wegen dieses Artikels, in dem Schulz mit seiner Bewunderung für den verehrten Pädagogen und Enttäuschung und Entsetzen über dessen Äußerungen ringt, wurde er dann am 28. März [ 2010 ] von Antje Vollmer im „Tagesspiegel“ scharf angegriffen. Sie warf ihm „Missbrauch von Missbrauchsdebatten“ und „Inhumanitäten“ vor; Hentig habe seine Erwägung, Becker könne ebenfalls von Schülern verführt worden sein, vor dem Abdruck nicht „autorisiert“. Schulz habe Hentigs Vertrauen ausgenutzt, um ihn zum „Tontaubenschießen freizugeben“: „Das war journalistischer Missbrauch“.

Indes hatte Hentig sich schon vorher gegenüber dem „Spiegel“ geäußert und sich darauf berufen, es habe im Hinblick auf Beckers Kindesmissbrauch nie „eine Verdacht erregende Wahrnehmung, ein Misstrauen, ein mir zugetragenes Gerücht“ gegeben – obwohl doch, wenn er mit dem bewunderten Freund über dergleichen auch nicht geredet haben mag, zumindest die Auseinandersetzung im Herausgebergremium der „Neuen Sammlung“ unmöglich an ihm vorbeigegangen sein kann.


[ Aufklärung „versäumt“, wenn nicht gar „verdorben“ ]

Zugleich griff Hentig Frau Kaufmann scharf an: Sie habe die Vorwürfe öffentlich wie Tatsachen behandelt und somit die Aufklärung „versäumt“, wenn nicht gar „verdorben“. Was indes die Presse anrichte, fuhr Hentig fort, sei „noch viel schlimmer“. Er schlug daher vor, zur „Aufklärung“ eine „unabhängige Autorität“ einzusetzen, und nannte als in Frage kommende Person: „die mit anderen ‚Heimopfern‘ befasste Antje Vollmer“. Vier Tage später forderte wiederum Antje Vollmer in der „Zeit“ für einen Runden Tisch eine „unabhängige Moderation“ – zugleich wurde wie von ungefähr darauf hingewiesen, dass sie eine solche unabhängige Moderatorin (des Heimkinder-Dialogs) sei.

Ansari hat sie in seinem Brief 2002 auch auf die Vorgänge bei der „Neuen Sammlung“ hingewiesen. Und er hat ihr geschrieben: „Ohne die Hilfe einer integren und einflußreichen Person wie Sie, habe ich keine Hoffnung, dass es mir gelingen wird, die Verharmloser und Wegseher davon zu überzeugen: „Alles, was geschieht, geht dich an.“ Frau Vollmer ließ antworten wie berichtet, Dr. Ansari werde das „sicherlich verstehen“. «««




Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.

Herzliche Grüße aus Australien – allerseits !

Martin
_____________________________________________________________

My signature: Siehe auch weiterhin @ http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder (http://www.demowatch.de/events/379-ehemalige-heinmkinder-demo-freie-initiative-ehemaliger-heimkinder)
( weiterhin gültig, zutreffend und hoch informativ   !! !! !! )




Vollzitat eines Leserkommentars eines TAGESSPIEGEL-Lesers
von »Konservativ« vom 28. März 2010 [ also, schon mehr als eine Woche zurückliegend, aber weiterhin zutreffend und hoch brisant ! ]

@ http://cdu-politik.de/2010/03/28/gruenen-politikerin-antje-vollmer-verteidigt-hartmut-von-hentig/#comments (http://cdu-politik.de/2010/03/28/gruenen-politikerin-antje-vollmer-verteidigt-hartmut-von-hentig/#comments)

»»» GRÜNEN-POLITIKERIN ANTJE VOLLMER VERTEIDIGT HARTMUT VON HENTIG

In einem Interview mit dem Tagesspiegel vertritt Antje Vollmer die Ansicht, Hartmut von Hentig werde in der aktuellen Missbrauchdebatte zum “Sündenbock” gemacht. Eine Replik.

Der Journalist der “Süddeutschen” trägt die Schuld, findet Antje Vollmer [ Jg. 1943; evangelische Theologin; März 2009 bis März 2010 "Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator" an der Universität Duisburg-Essen ]. Er habe Hentig “nicht einmal die Grundrechte eines Angeklagten gewährt, zu denen bekanntlich die Assistenz eines Anwalts oder die Aussageverweigerung gehört, wenn es um Angehörige geht”. Hentig könne “gar nicht anders, als sein eigenes Lebenswerk und auch seine Loyalität zu seinem Freund zu verteidigen”. Das Ganze sei “journalistischer Missbrauch”. Das Gespräch zwischen Hentig und dem Journalisten habe zudem ohne Zeugen stattgefunden, sodass man manche Zitate anzweifeln müsse.

Das ist in der Tat harter Tobak. Denn an dem, was Frau Vollmer da von sich gibt, ist so vieles falsch, dass eine Richtigstellung dringend nottut.

Herr von Hentig hat einem Journalisten freiwillig ein Interview gewährt. Wie Frau Vollmer nun auf die Idee kommt, der Journalist müsse in einer solchen Situation Herrn von Hentig ein Recht auf Aussageverweigerung zugestehen, als sei man vor Gericht, ist völlig schleierhaft. Hentig hätte schließlich von sich aus jederzeit auf bestimmte Aussagen verzichten können. Das Recht der “Aussageverweigerung” war also für den Pädagogen die ganze Zeit über probemlos nutzbar gewesen.

Besonders perfide aber ist die Behauptung, Hentig könne gar nicht anders, als Gerold Becker zu verteidigen. Das ist, mit Verlaub, Schwachsinn. Selbstvertständlich kann und soll ein Pädagoge (oder vielmehr: Deutschlands pädagogischer Oberguru) sich an seine eigenen Thesen halten, die er seit Jahrzehnten unter die Öffentlichkeit bringt, und sich dementsprechend als Anwalt der Kinder (und nicht des Täters!) verstehen. Frau Vollmer sollte sich einmal den “Sokratischen Eid”, den Hentig entworfen hat und der für jeden Pädagogen gelten sollte, durchlesen. Dann wird auch klar, wie sich Hentig seinen eigenen Maßstäben nach hätte verhalten müssen.
Dann lässt sich Vollmer auch noch zu einer Taktlosigkeit hinreißen und spricht in einer Debatte um *sexuellen* Missbrauch von *journalistischem* Missbrauch. Hier wird nun wirklich ein Wort inflationär benutzt. “Missbrauch” ist auf einmal alles, von der Vergewaltigung eines Kindes bis hin zu einer angeblich falschen Wiedergabe von Hentigs Äußerungen. Eine geschmacklose Wortwahln seitens Antje Vollmer, die dadurch den Eindruck erweckt, all dies stehe irgendwie auf einer Stufe.
Und schließlich der Einwand, das Gespräch sei ohne Zeugen verlaufen. Dem ist entgegenzuhalten, das Hentig bisher nicht dementiert hat (auch in seinem Beitrag in der ZEIT nicht), dass die besagten Worte gefallen sind. Frau Vollmers Vorwürfe sind völlig substanzlos.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Antje Vollmer sich in den 80ern entschieden gegen jene Strömungen innerhalb der Grünen stellte, die Sex mit Kindern straffrei machen wollten. Auch ihr jetziger Hinweis auf “alte Grabenkämpfe” verdient Respekt, denn tatsächlich werden die Missbrauchfälle von einigen Akteuren instrumentalisiert, um – je nach politischer Positionierung – wahlweise mit der katholischen Kirche oder der Reformpädagogik abzurechnen. Dafür jedoch ist das Thema sexueller Missbrauch in der Tat zu wichtig. Dennoch: Im Hinblick auf Hartmut von Hentig hätte Frau Vollmer besser geschwiegen. «««


Siehe auch den 1996er Artikel re Antje Vollmer »Mythen in Tüten« von Pascal Beuker in Heft 1/96 KONKRET Zeitschrift für Politik und Kultur @ http://www.beucker.de/bis1996/k1-96.htm (http://www.beucker.de/bis1996/k1-96.htm) ; wiederveröffentlicht in PARTISAN.net in 1998 @ http://www.infopartisan.net/archive/trend/trend98/diesdas/t370698.html (http://www.infopartisan.net/archive/trend/trend98/diesdas/t370698.html) .


Und was Gerold Becker [ Jg. 1936; evangelischer Theologe; Pädagoge ] und seinen Lebenspartner Hartmut von Hentig [ Jg. 1925; Erziehungswissenschaftler; Pädagoge ] betrifft, siehe auch, unter anderem...

1. ) Über die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule: Frankfurter Rundschau aus dem Jahre 1999 ( Mi. 17.11.1999; Nr. 268 - S/R/D/ ) @ http://zfi-archiv.beepworld.de/files/internatesexuellermissbrauchdrogen.pdf (http://zfi-archiv.beepworld.de/files/internatesexuellermissbrauchdrogen.pdf)

2. ) Und siehe auch BILD.DE ( 12.03.2010 ) @ http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/13/missbrauchs-skandal-odenwaldschule/deutschlands-beruehmtester-schul-professor-liebt-skandal-direktor.html (http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/13/missbrauchs-skandal-odenwaldschule/deutschlands-beruehmtester-schul-professor-liebt-skandal-direktor.html)

3. ) Und siehe auch BILD.DE ( 19.03.2010 ) @ http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/19/missbrauch-skandal-odenwaldschule/ex-leiter-gerold-becker-gesteht-sex-uebergriffe.html (http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/19/missbrauch-skandal-odenwaldschule/ex-leiter-gerold-becker-gesteht-sex-uebergriffe.html)



Titel: 1.) „Heimkinder-Demo“ am 15.04.2010 - Die besten Reportagén. 2.) DANKE SCHÖN.
Beitrag von: Martin Mitchell am 02. Mai 2010, 08:07:55
.
Das Beste vom Besten aus den Medien re „Heimkinder-Demo“ !


Hervorragende „Heimkinder-Demo“ Reportagén in den Print-Medien:

15.04.2010, 18:00 Uhr – von M. HOLLSTEIN und M. KAMANN – WELT ONLINE
Politik – »Ehemalige Heimkinder bemängeln Runden Tisch« @ http://www.welt.de/politik/deutschland/article7198221/Ehemalige-Heimkinder-bemaengeln-Runden-Tisch.html (http://www.welt.de/politik/deutschland/article7198221/Ehemalige-Heimkinder-bemaengeln-Runden-Tisch.html)

15.04.2010hpd - Humanaistischer Pressedienst
Heimkinder-Demo“ am „15. April 2010 in Berlin“ – 4 Seiten ( auch mit vielen Fotos ), beginnend @ http://hpd.de/node/9293?page=0,0 (http://hpd.de/node/9293?page=0,0) ( zusätzlich ein Link zu einem Video auf youtube )

Heimkinder-Demo“ am „15. April 2010 in Berlin“ – ( a. ) Ausschnitt aus der Abschlusskundgebung von Monika Tschapek-Güntner und ( b. ) Ausschnitt aus der Rede von Prof. Dr. Manfred Kappeler @ http://hpd.de/podcast (http://hpd.de/podcast) und dann selektiere dort hpd Podcast 11/2010 ( 21.04.2010 )

15.10.2010 – HEIKE HUBER – Suit101
»Heimkinder-Demo am 15. April 2010 in Berlin« @ http://politik-gesellschaft-deutschland.suite101.de/article.cfm/demonstration-ehemaliger-heimkinder-am-15-april-2010 (http://politik-gesellschaft-deutschland.suite101.de/article.cfm/demonstration-ehemaliger-heimkinder-am-15-april-2010)
( HEIKE HUBERs Profil aund weitere Artikel von ihr zum Thema @ http://www.suite101.de/profile.cfm/schreibwaren (http://www.suite101.de/profile.cfm/schreibwaren) )

16.04.2010 – CHRISTIAN ALTHOFF – Westfalen Blatt
»Ehemalige Heimkinder demonstrieren in Berlin« @ http://westfalen-blatt.de/start.php?id=37462&artikel=reg&PHPSESSID=4c6e10d52e393d56565d88489c04f9df (http://westfalen-blatt.de/start.php?id=37462&artikel=reg&PHPSESSID=4c6e10d52e393d56565d88489c04f9df)

15.04.2010Das Interview führte Stafanie Halberg
WDR.de Panorama: »Interview mit dem ehemaligen Heimkind Siegfried Michelt - Das Trauma der Heimkinder« @ http://www.wdr.de/themen/panorama/26/heimkinder_entschaedigung_2/100415_interview.jhtml (http://www.wdr.de/themen/panorama/26/heimkinder_entschaedigung_2/100415_interview.jhtml)

15.04.2010RBB - Radio Berlin Brandenburg
Gesellschaft – »Ehemalige Heimkinder demonstrieren in Berlin« @ http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_04/ex_heimkinder_demonstration.html (http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_04/ex_heimkinder_demonstration.html)
( Zusätzlich Audios verschiedener Interviews zum Thema erreichbar über die gleiche Seite. )

15.04.2010dradio.deDeutschland Radio Kultur
»Runder Tisch Heimerziehung: Heimkinder waren keine Zwangsarbeiter.«
Moderatorin Antje Vollmer: Über symbolische Entschädigung wird geredet.
Antje Vollmer im Gespräch mit Stefan Karkowsky.

dradio.de ( Interview aufgezeichnet 15.04.2010, vor Beginn der 7. Sitzung des RTH ) @ http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1163962/ (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1163962/)
[ Antje Vollmer wäscht ihre Hände in Unschuld. Andere sind dafür verantwortlich, dass „Zwangsarbeit“ für Heimkinder nicht anerkannt wird, meint sie. ]

15.04.2010REUTERS India berichtet in Englisch http://in.reuters.com/article/worldNews/idINIndia-47728120100415 (http://in.reuters.com/article/worldNews/idINIndia-47728120100415)

16.04.2010 – in Kanada wird berichtet ( natürlich in Englisch ) in The Star Phoenix @ http://www.thestarphoenix.com/news/German+abuse+victims+march/2913737/story.html (http://www.thestarphoenix.com/news/German+abuse+victims+march/2913737/story.html)



Hervorragende „Heimkinder-Demo“ Reportagén im Funk und TV:

15.04.2010ARD Morgenmagazin – »Prügelnonne-Teil 1«
@ http://www (http://www). myvideo.de/watch/7470011/Pruegelnonne_Teil1[ Link manuell zusammenfügen ! ]

15.04.2010TVberlin AKTUELL – »1_Heimkinder-Demo 15-4-2010[/color]«
@ http://www (http://www). myvideo.de/watch/7472236/1_Heimkinder_Demo_15_4_2010 [ Link manuell zusammenfügen ! ]

15.04.2010RBB - ABENDSCHAUNachrichten @ http://www (http://www). myvideo.de/watch/7472165/Heimkinder_Demo_15_4_2010 [ Link manuell zusammenfügen ! ]

15.04.2010TOP MEDIEN - BERLIN ( Für eine spätere Wiedergabe der „Sevenload.comSendungen von TOP TV - BERLIN [ „Top-TV-im-OKB“ ] muß man dort registriert und angemeldet sein und vorzugsweise den Firefox Browser benutzen ! )

15.04.2010Rede von Monika Tschapek-Güntner, 1. Vorsitzende des „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/Ytn2WgA-VeH-Rede-15-4-2010 (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/Ytn2WgA-VeH-Rede-15-4-2010)

15.04.2010Grußwort von Prof. Bauer, aus Wien ( vorgelesen von einer Berliner Mitarbeiterin )
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/FSQo0Jf-Grusswort-Prof-Bauer-Wien (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/FSQo0Jf-Grusswort-Prof-Bauer-Wien)

15.04.2010Rede von Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/b5tQEST-Prof-Kappeler-15-4-2010 (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/b5tQEST-Prof-Kappeler-15-4-2010)

15.04.2010Rede von ehemaliges Heimkind Klaus Dicknite ( aus einem Kinderheim für Behinderte Kinder )
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/3wS7M7r-Klaus-Dickneite-15-4-2010 (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/3wS7M7r-Klaus-Dickneite-15-4-2010)

15.04.2010Rede von ehemaliges Heimkind Peter Dinkel ( Kabaretist / comedian )
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/OI38IN4-Rede-Dinkel-15-4-2010 (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/OI38IN4-Rede-Dinkel-15-4-2010)

15.04.2010Kurze Ansprache von einem Representanten vom Opferverband Österreich ( gegen Kindesmissbrauch )
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/KvHOl4w-Opferverband-Oesterreich (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/KvHOl4w-Opferverband-Oesterreich)

15.04.2010Eine Erzählung – Sexueller Missbrauch, die Geschichte von Peter Henselder als Heimkind im katholischen Kinderheim Köln-Sülz – „Ein ganz normales Kinderleben“, mit musikalischer Begleitung
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/HMYhwoJ-Ein-ganz-normales-Kinderleben (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/HMYhwoJ-Ein-ganz-normales-Kinderleben)

15.04.2010Rede von ex-DDR Heimkind Stefan Lauter ( gebürtiger Berliner )
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/so8ZZGm-Rede-eh-DDR-Heimkind (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/so8ZZGm-Rede-eh-DDR-Heimkind)

15.04.2010Rede vonBruder HubertusHubertus Groppe ( von dem seit dem Jahre 2004 in Paderborn bestehenden katholischen Brüderorden der „Ganz Kleinen Brüder Jesu e.V.“ [ siehe betreffend diesem Orden, die Auführung von Korrespondenz @ http://www.missionszentrale.org/missionszentrale/ganzkleinebrueder.html (http://www.missionszentrale.org/missionszentrale/ganzkleinebrueder.html) . Dieser Orden betreibt auch eine Bäckerei in Paderborn, bekannt als die „Pader-Bäckerei der ganz kleinen Brüder Jesu“, siehe @ http://www.missionszentrale.org/ (http://www.missionszentrale.org/) ] )
@ http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/RXf5J7O-Bruder-Hubertus-15-4-2010 (http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/RXf5J7O-Bruder-Hubertus-15-4-2010)

re 15.04.2010Video des hpd von der Jetzt-Reden-Wir!-Demo @ http://gbsbb.wordpress.com/2010/04/23/runder-tisch-zu-kindesmissbrauch-steht-in-der-kritik/ (http://gbsbb.wordpress.com/2010/04/23/runder-tisch-zu-kindesmissbrauch-steht-in-der-kritik/)   Das Gleiche »Heimkinderdemo, Berlin, 16.4.2010« auch @ http://www (http://www). youtube.com/watch?v=gsdZg2KKZHM [ Link manuell zusammenfügen ! ]


Zitat von: Dettinger Heidi
[ Und ich zitiere unsere Schriftfüherin Heidi Dettinger: Schriftführerin desVerein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), die sich bei allen Beteiligten herzlich bedankt ( Siehe @ [url]http://veh-ev.info/[/url] ([url]http://veh-ev.info/[/url]) ; aber siehe auch den Beitrag von Dirk Friedrich im heimkinder-forum.de @ [url]http://www[/url] ([url]http://www[/url]). heimkinder-forum.de/v2/forum-des-suchpools-ddr-bürger-de/mitteilungen/10405-demo-in-berlin-dank-an-alle-mitstreiterinnen/ [ Link manuell zusammenfügen ! ], der sich ebenso IM NAMEN ALLER bei allen dedankt ) ]

Jetzt noch ein fettes "Nach-Demo-Danke" an alle:

Demo in Berlin - Dank an alle MitstreiterInnen !

Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Vorsitzende: Monika Tschapek-Güntner
2. Vorsitzender Hans-Jürgen Overfeld
Kassenführer: Horst Otto
Schriftführerin: Heidi Dettinger
BeisitzerInnen: Brigitte Diederich, Dirk Friedrich
H. Dettinger, Tel.: +49 5032/964647 ( international ); 05032/964647 ( local )
e-Mail: h.dettinger@veh-ev.info

Die Demo ehemaliger Heimkinder in Berlin....
… war für viele von uns ein Erlebnis, ein Wagnis, ein großer Schritt. Sie war auf jeden Fall ein medialer Erfolg, mit dem wohl die wenigsten gerechnet hatten. Sie war – wenn auch ir­gendwie verregnet – gewissermaßen von einem Lächeln begleitet.

Das Echo war insgesamt umwerfend positiv (wenn es natürlich auch die ewigen Miesmacher in irgendwelchen Foren gab) und wir waren zu sehen in so ziemlich allen größeren Fernseh­sendern, in zahllosen Radio waren kürzere oder längere Gespräche mit einzelnen zu hören, die Printmedien haben berichtet. Sogar international hat unser Anliegen einiges an Aufmerksam­keit erregt: Wir hatten Interviews in englisch (Kanada, USA, Indien, Russland, Iran, BBC, DW International), französisch, arabisch, russisch und natürlich deutsch. Es gab eine Kurz­nachricht im spanischen Fernsehen!

Die Vorbereitungen waren lang und anstrengend, mit Sicherheit nicht immer einfach! Und ich möchte mich namens des Vorstandes des VEH e.V. nochmals bei allen Beteiligten sehr, sehr herzlich bedanken:


* Bei all denen, die die Mühe auf sich genommen haben, ihr Können, ihre Kontakte, ihr Wissen, nicht unbeträchtliche Geldmittel, einzusetzen, um diese Demo zu ei­nem Erfolg werden zu lassen;
* Bei all denen, die mit Geld- oder Sachspenden zum Erfolg der Demo beigetragen haben;
* Bei denen, die sehr kreativ selbst Hand angelegt haben – bei Herrn Tilly für die „entzückende“, sehr, sehr medienwirksame Prügelnonne; bei Peter Dinkel für sein Kabarettprogramm und sein umwerfendes Gedicht von den weißen Steinen, bei Prof. Kappeler für seine motivierende Rede auf der Abschlusskundgebung; bei allen, die sonst zu dem Programm auf der Bühne beigetragen haben;
* Bei denen, die die sehr wirkungsvollen T-Shirts erarbeitet und drucken lassen ha­ben ebenso wie bei denen, die diesen Druck bezahlt haben;
* Bei denen, die die Flugblätter, Faltblätter, Aufkleber entworfen, geschrieben, ge­druckt, finanziert und verteilt haben;
* Bei einfach allen für die selbst entworfenen, sehr wirkungsvollen Spruchbänder und Schilder;
* Bei denen, die so gern dabei gewesen wären aber aus unterschiedlichen Gründen nicht dazu in der Lage waren, uns aber in Gedanken auf jedem Schritt begleitet haben!
* Bei allen anderen für ihr Kommen, für ihren Mut, ihre pfiffigen Sprüche, ihre Ge­duld mit der Organisation und der Presse!

Danke an:
* Vereinigung der Heimkinder Deutschland
* Aufklärung e.V.
* Top-Medien Berlin
* Humanistischer Pressedienst (hpd)
* Evolutionäre Humanisten Berlin-Brandenburg (EHBB)
* Alibri Verlag
* Bund für Geistesfreiheit München


Ein ganz besonderer Dank geht an die Giordano-Bruno-Stiftung, die uns bei unserem Anlie­gen so großzügig mit Rat und Tat, mit Tips und Tricks, personell und finanziell unterstützt hat!

Für Mitglieder und Vorstand

Heidi Dettinger
Dirk Friedrich

PS. Martin Mitchell bittet Euch alle. Falls irgend jemand etwas weiß von irgendwelchen anderen Medien-Reportagén in anderen Sprachen ( auch wenn wir diese Sprachen nicht verstehen können ) bitte schickt mir, jeweilig, den DIREKTEN LINK zu allen solchen Reportagén. Thank you.
_________________________________________________________


Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".



Titel: Antje Vollmer wäscht ihre Hände in Unschuld.
Beitrag von: Martin Mitchell am 09. Mai 2010, 03:32:42
Andere sind dafür verantwortlich, dass „Zwangsarbeit“ für Heimkinder nicht anerkannt wird, meint sie.

Zwanzig Representanten der Rechtsnachfolger der Täterschaften – in Bezug auf die damalige „Heimerziehung“ – und drei sogenannte „Betroffenenvertreter“ sind dafür verantwortlich, nicht sie, meint evangelische Theologin Antje Vollmer, GRÜNE.

Diese insgesamt 23 Personen hätten während der sechsten NICHTÖFFENTLICHEN, NICHTRECHTSVERBINDLICHEN SITZUNG des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« ( RTH ) ( am 15.01.2010 ) einstimmig beschlossen, dass der Begriff „Zwangsarbeit“ für die unentlohnte erzwungende Arbeit, die „ehemalige Heimkinder“ unter Anwendung von Gewalt während ihrer Internierung haben verrichten müssen weder angebracht noch zutreffend sei, meint evangelische Theologin Antje Vollmer, GRÜNE.

Gleichzeitig und gleichlaufend während dieser sechsten NICHTÖFFENTLICHEN, NICHTRECHTSVERBINDLICHEN SITZUNG des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« ( RTH ) ( am 15.01.2010 ) hätten dieselben 23 Personen einstimmig beschlossen, dass seinerzeit, d.h. im angesprochenen Zeitraum, keine „Menschenrechtsverletzungen“ stattgefunden haben, von denen „ehemalige Heimkinder“ betroffen waren, meint evangelische Theologin Antje Vollmer, GRÜNE.

All die – jeden namentlich genannt und ihre Positionen, jeweilig, genau festgestellt ! – die evangelische Theologin Antje Vollmer, GRÜNE, dafür verantwortlich macht, ist nachzulesen im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) , in dem Beitrag mit der Überschrift »Antje Vollmer wäscht ihre Hände in Unschuld. Andere sind dafür verantwortlich, dass „Zwangsarbeit“ für Heimkinder nicht anerkannt wird, meint sie.« , getätigt von dem Australier, „Ehemaliges Heimkind“ Martin Mitchell, in Australien, am 19. April 2010.

Und auch andere ehemalige Heimkinder haben seither DAZU geschrieben, zum Beispiel

...auch „Ehemaliges Heimkind“ "Sancta Nongrata" in ihrem WIDER-DIE-FOLTER BLOG unter der Überschrift »Auf der Suche nach euphemistischen Begriffen?« @ http://wider-die-folter.blogspot.com/2010/04/auf-der-suche-nach-euphemistischen.html (http://wider-die-folter.blogspot.com/2010/04/auf-der-suche-nach-euphemistischen.html) ( vom 19.04.2010 ).

...auch „Ehemaliges Heimkind“ "Sancta Nongrata" in ihrem WIDER-DIE-FOLTER BLOG unter der Überschrift »Die kleinen Frone sind nicht ohne« @ http://wider-die-folter.blogspot.com/2010/04/die-kleinen-frone-sind-nicht-ohne.html (http://wider-die-folter.blogspot.com/2010/04/die-kleinen-frone-sind-nicht-ohne.html) ( vom 26.04.2010 ).

...auch „Ehemaliges Heimkind“ / „Ehemaliges Behindertes Heimkind“ Helmut Jacob in einem Schreiben an die evangelische Theologin Antje Vollmer, GRÜNE, und gleichzeitig als Pressemitteilung veröffentlicht unter der Überschrift »Frau Pastorin Dr. Vollmer: Wir müssen annehmen, dass sie sich auf die Seite der Täter geschlagen haben« @ http://www.readers-edition.de/2010/04/24/frau-pastorin-dr-vollmer-wir-muessen-annehmen-dass-sie-sich-auf-die-seite-der-taeter-geschlagen-haben/ (http://www.readers-edition.de/2010/04/24/frau-pastorin-dr-vollmer-wir-muessen-annehmen-dass-sie-sich-auf-die-seite-der-taeter-geschlagen-haben/) ( am 24.04.2010 ).

Aber auch „Nichtheimkinder“ machen sich Gedanken darüber was die evangelische Theologin Antje Vollmer, GRÜNE, mit ihrer Ablehnung der Nutzung der Begriffe „Zwangsarbeit“ und „Menschenrechtsverletzungen“ denen „Ehemalige Heimkinder“ im „Nachkriegsdeutschland“ ausgesetzt waren beabsichtigt, wenn nicht das Schützen der „Täter“ und „Täterorganisationen“, d.h. das Schützen aller „Anspruchsgegner“: Siehe dazu den hervorragenden Artikel »De delictis gravioribus« in der online Zeitschrift zeitfug.eu »ZEITSCHRIFT FÜR UNFERTIGE GEDANKEN« vom 20.04.2010, wiedergegeben im Volltext im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/05/gravierende-verbrechen-gegen-kinder-die.html (http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/05/gravierende-verbrechen-gegen-kinder-die.html) unter der Überschrift »Gravierende Verbrechen gegen Kinder, die aber auch von Antje Vollmer nur als Fehlleistungen angesehen werden, die auf Zeitumstände zurückzuführen sind.« mit dem Untertitel »GRAVIERENDE VERBRECHEN GEGEN KINDERDIABOLICAL DEEDS AGAINST CHILDREN«

Last but not least, muss aber jetzt auch noch unbedingt auf die umfangreiche erst Ende Februar 2010 / Anfang März 2010 fertiggestellte Kritik und Analyse von Prof. Dr. Manfred Kappeler zu dem in der „Pressekonferenz“ am 22. Januar 2010 von der evangelischen Theologin Antje Vollmer, GRÜNE, vorgestellten „Zwischenbericht des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren«“ ( ZB ) hingewiesen werden »Zwischen den Zeilen gelesen – Kritik des „Zwischenberichts“ des Runden Tisches Heimerziehung«, eine 27seitige Kritik und detailierte Analyse, die jeder der sich mit diesem Thema befaßt auch unbedingt ebenso genau studieren sollte, zu finden @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Kappeler_zu_ZB_RTH.pdf (http://www.gewalt-im-jhh.de/Kappeler_zu_ZB_RTH.pdf) ( dort uns allen von Helmut Jacob zur Verfügung gestellt ).

____________________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".



Titel: Münchener „Heimkinder-Demo“ am 13.05.2010
Beitrag von: Martin Mitchell am 09. Mai 2010, 04:02:23
„Heimkinder-Demo“ gleichlaufend mit 2. Ökumenischenn Kirchentag ( mit ev. Theologin Antje Vollmer als Sprecherin beim Ö.K., aber nicht für die Opfer ).

In München Donnerstag 13. Mai 2010. Die „Prügelnonne“ „Schwester Clara Candida“ wird auch auf dieser „Heimkinder-Demo“ wieder dabei sein.

STARTPUNKT: um 13:00 Uhr auf dem Geschwister-Scholl-Platz ( U3/U6 Universität ); PROZESSIONSWEG über den Altstadtring zum Gärtnerplatz.

Für weitere Information zu dieser MünchenerHeimkinder-Demo“ siehe den Flyer desVerein ehemaliger Heimkinder e.V.“ @ http://www.mimac.de/Flugblatt-KT-Mnch.pdf (http://www.mimac.de/Flugblatt-KT-Mnch.pdf) und für das „Demo-Programm“ ( sowie re Übernachtungsmöglichkeiten für einige Demo-Teilnehmer von ausserhalb ) siehe @ https://www.vehev-forum.de/viewtopic.php?f=43&t=113 (https://www.vehev-forum.de/viewtopic.php?f=43&t=113) und auch @ http://www.bfg-muenchen.de/cms/home/aktuelles/bfg-muenchen.html?35idcatsideback=2&35startmonth=6&35monthback=-1&35idarticle=45&35category=0 (http://www.bfg-muenchen.de/cms/home/aktuelles/bfg-muenchen.html?35idcatsideback=2&35startmonth=6&35monthback=-1&35idarticle=45&35category=0) 

Für STARTPUNKT und RROZESSIONSWEG dieser Demo in München, siehe auch die zutreffenden GOOGLE-Erde-Karten @ http://maps.google.de/maps?hl=en&q=%22Geschwister-Scholl-Platz%22%2B%22M%C3%BCnchen%22&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=Geschwister-Scholl-Platz,+D-80539+M%C3%BCnchen&gl=de&ei=9IzkS_74Move7APQnvT8BA&sa=X&oi=geocode_result&ct=image&resnum=1&ved=0CBcQ8gEwAA (http://maps.google.de/maps?hl=en&q=%22Geschwister-Scholl-Platz%22%2B%22M%C3%BCnchen%22&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=Geschwister-Scholl-Platz,+D-80539+M%C3%BCnchen&gl=de&ei=9IzkS_74Move7APQnvT8BA&sa=X&oi=geocode_result&ct=image&resnum=1&ved=0CBcQ8gEwAA) 

und

@ http://maps.google.de/maps?hl=en&q=%22G%C3%A4rtnerplatz%22%2B%22M%C3%BCnchen%22&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=G%C3%A4rtnerplatz,+D-80469+M%C3%BCnchen&gl=de&ei=rY3kS-fIBoz-7AOW64H9BA&sa=X&oi=geocode_result&ct=image&resnum=1&ved=0CBcQ8gEwAA (http://maps.google.de/maps?hl=en&q=%22G%C3%A4rtnerplatz%22%2B%22M%C3%BCnchen%22&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=G%C3%A4rtnerplatz,+D-80469+M%C3%BCnchen&gl=de&ei=rY3kS-fIBoz-7AOW64H9BA&sa=X&oi=geocode_result&ct=image&resnum=1&ved=0CBcQ8gEwAA)



TAGS / LABELS: 2. Ökumenischenn Kirchentag, Antje Vollmer, Geschwister-Scholl-Platz, Heimkinder, Heimkinder-Demo, München, Prügelnonne, Schwester Clara Candida, Verein ehemaliger Heimkinder e.V.


Titel: HEIMKINDERSACHE. Antje Vollmer bleibt nicht bei der Wahrheit.
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. Mai 2010, 08:00:42
.
Antje Vollmer’s Aussage der „Einstimmigkeit“ der „Abstimmung“ ein LÜGENGEBILDE !
Das „Abstimmen“ über „ZWANGSARBEIT“ und „MENSCHENRECHTSVERLETZUNG“ am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« war nicht „einstimmig“. Mehr dazu @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/frau-antje-vollmer-ihrer-behauptung-von.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/frau-antje-vollmer-ihrer-behauptung-von.html)


Titel: Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BRD !
Beitrag von: Martin Mitchell am 27. Mai 2010, 10:15:22
.
Neues im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 --- Recht und Gesetz und die ominöse Geschichte der nachkriegsdeutschenHeimerziehungin der Bundesrepublik Deutschland ( „Westdeutschland“ ) ( 1945-1985 ): http://heimkinderopfer.blogspot.com/ (http://heimkinderopfer.blogspot.com/) 

Seit Montag, 24. Mai 2010
»Antje Vollmer bestimmt nicht was MENSCHENRECHTSVERLETZUNG und ZWANGSARBEIT ist und was VERJÄHRT ist. Internationales Recht und Gesetz bestimmt dies.« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/antje-vollmer-bestimmt-nicht-was.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/antje-vollmer-bestimmt-nicht-was.html)

Seit Samstag, 22. Mai 2010
»„Ehemaliges Heimkind“/„ex-Glückstädter“ ROLF BREITFELD Rede vom 18.04.2010 zur Eröffnung in Schleswig-Holstein der Ausstellung „FÜRSORGEERZIEHUNG“.« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/ehemaliges-heimkindex-gluckstadter-rolf.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/ehemaliges-heimkindex-gluckstadter-rolf.html)

Seit Freitag, 21. Mai 2010
»„Unbarmherzigen Schwestern“ lassen grüßen ! – Die „Schwestern vom Guten Hirten“ der Nachkriegszeit bis 1970er Jahre in Aachen - aber auch in Münster.« @
http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/blog-post.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/blog-post.html)
____________________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".



Titel: Heimkinder-INTERNET-Bibliothek --- Hilfe zur Selbsthilfe !
Beitrag von: Martin Mitchell am 29. Mai 2010, 13:55:03
.
Für alle, die sich DIES zum Nutzen machen wollen.

Wie findet man im Internet genau das was man sucht ?VORSCHLÄGE.

Ich hatte vorgestern einen Anruf von Monika Tschapek-Güntner ( 1. Vorsitzende im „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ) mit einer Bitte um spezielle und spezifische Information, was mich jetzt veranlast hat DIES HIER für alle die es gebrauchen können, zusammenzustellen.


DIES HIER wird jedem helfen sich selbst zu helfen.

GOOGLE ist die beste Suchmaschine in der ganzen Welt.

Es gibt GOOGLE.COM ( gewöhnlich genutzt in englischsprachigen Ländern )

Es gibt GOOGLE.DE ( gewöhnlich genutzt in Deutschland )

Es gibt GOOGLE.AT ( gewöhnlich genutzt in Österreich )

Es gibt GOOGLE.CH ( gewöhnlich genutzt in der Schweiz )

Jeder in der ganzen Welt kann aber auch selbst das eine oder andere nutzen.

Mann kann aber auch YAHOO.COM; YAHOO.DE; YAHOO.AT; YAHOO.CH verwenden. Aber die YAHOO-DATENBANK ist nie so umfangreich wie die GOOGLE-DATENBANK.

GOOGLE und YAHOO sind virtuelle Büchereien / Bibliotheken.

In einer Bücherei kann man nicht jedes Buch lesen in der Hoffnung, daß man vielleicht in dem einen oder anderen Buch etwas über Irland oder Kanada oder Australien findet, oder etwas über Kindesmisshandlung oder Entschädigung findet.

Wenn man etwas spezifisches finden will im Internet, muß man sich genau überlegen was man als SUCHBEGRIFF eingibt, bzw. was man als SUCHSTRANG eingibt.

Ein SUCHBEGRIFF ist ein Einzelwort. Ein SUCHSTRANG sind mehrere Worte, die man in Anführungsstriche setzt und wie eine Kette zusammensetzt.

BEISPIELESUCHBEGRIFFEEINZELBEGRIFFE:

Irland
Entschädigung
Kinder
Heimkinder


BEISPIELESUCHSTRÄNGEKOMBINATIONEN:

"Irland"+"Entschädigung"+"Kinder in Heimen"
"Irland"+"Kindesmisshandlung in Kinderheimen"
"Irland"+"Kindesmisshandlung"+"Kinderheim"
"Ireland"+"child abuse"+"compensation"
"Ireland"+"church child abuse"
"Ireland"+"child abuse"+"industrial schools"
"Ireland"+"child abuse"+"institutional care"+"compensation"
"Ireland"+"children’s homes"+"sexual abuse"
"Canada"+"child abuse"+"residential schools"+"compensation"
"Australia"+"child abuse"+"institutions"+"compensation"
"Antje Vollmer wäscht ihre Hände in Unschuld"
"Heimkinder-Demo"+"Berlin"
"Runder Tisch Heimerziehung"
"Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
"Heimkinder"+"Menschenrechtsverletzung"
"Heimkinder-Zwangsarbeit"
"Heimkinder-Zwangsarbeit"+"Rechtslage"
"Antje Vollmer"+"Zwangsarbeit"
"Antje Vollmer"+"Zwangsarbeit"+"Menschenrechtsverletzung"
"Schwestern vom Guten Hirten"+"Zwangsarbeit"
"Unbarmherzige Schwestern"+"Schwarze Pädagogik"
"Michael Witti"+"Antje Vollmer"+"Heimkinder"
"Michael Witti"+"Heimkinder"+"Entschädigung"
"Antje Vollmer"+"Wahrheit"
"Wiegand"+"Wilmans"+"Heimkinder"
"Wiegand"+"Vollmer"+"Verbündeten"
"Antje Gott-Vollmer"+"Heimkinder"

( alles weitere was – jegliche Kombination ! – Du Dir selbst ausdenken kannst ! )

Mit den Anführungsstrichen BEGRENZT MAN DIE SUCHE AUF DAS SPEZIFISCHE !!!, d.h. man geht in die Rubrik oder Abteilung der "Bücherei" wo das zu finden ist was man braucht !!!

Das Gleiche trifft auch auf meine Webseite http://www.heimkinder-ueberlebende.org (http://www.heimkinder-ueberlebende.org) zu !!! - Dies ist eine virtuelle 'Regional-Bücherei' = eine virtuelle 'SPEZIAL-BÜCHEREI' - Die gleichen Regeln treffen auch dort zu !!! - Und zum Suchen kann man die INTERNE-SUCHE links ( Mitte ) [ powered by FreeFind ] auf meiner Homepage verwenden, eine Interne Suchmaschine, die auch gleichzeitig alle verlinkten themenbezogenen Webseiten durchsucht.

Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben. - Und bitte weiter sagen !

Viel Glück und Erfolg in Deiner Suche.

Herzliche Grüße.

Martin
( Martin MITCHELL )





Titel: Ist Antje Vollmer bereit jurischen Rat anzunehmen ?
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. Juni 2010, 14:03:58
.
Juristisch Ausschlaggebendes für alle Ehemaligen Heimkinder !


Neues im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/runder-tisch-heimerziehung-michael.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/runder-tisch-heimerziehung-michael.html)


RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG. – Michael Witti erklärt Antje Vollmer die Rechtslage betreffend „Entschädigung für Ehemalige Heimkinder“.

Schreiben von Jurist Michael Witti an Theologin Antje Vollmer vom 25.05.2010

[ Münchener Opferjurist, Entschädigungsexperte, Rechtsberater und Advokat Michael Witti ]

MICHAEL WITTI [ Human Rights Lawyer - Menschenrechtler - Völkerrechtler ]
Possartstrasse 9, 81679 München
Tel.: 089 38157075
Fax: 089 6885372
e-mail: info@michaelwitti.de
Internet: http://www.michaelwitti.de/ (http://www.michaelwitti.de/) [ Falls off-line, bitte CACHE aufrufen @ http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:cmLoXMdpfQAJ:www.michaelwitti.de/+%22Michael+Witti%22&cd=1&hl=en&ct=clnk&gl=de (http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:cmLoXMdpfQAJ:www.michaelwitti.de/+%22Michael+Witti%22&cd=1&hl=en&ct=clnk&gl=de) ]

München 25.05.2010



Bundestagsvizepräsidentin a.D.
Dr. Antje Vollmer
Deutscher Bundestag, 11011 Berlin
Tel.: 030 - 227 - 71224
Fax: 030 - 227 - 76336
e-mail: Antje.Vollmer@bundestag.de
Internet: http://www.antje-vollmer.de/cms/default/dok/326/326776.8_sitzung_runder_tisch_heimerziehung.html (http://www.antje-vollmer.de/cms/default/dok/326/326776.8_sitzung_runder_tisch_heimerziehung.html)
[ und seit kurzem auch Antje VollmerIn eigener Sache“ @ http://www.antje-vollmer.de/cms/default/dok/313/313500.in_eigener_sache.html (http://www.antje-vollmer.de/cms/default/dok/313/313500.in_eigener_sache.html) ]


Betreff: unbürokratische Entschädigung von Heimkindern

Sehr geehrte Frau Dr. Vollmer,

erlauben Sie mir zu einer Ihrer Äusserungen ( unten als erste Anlage angefügt ), dass die Missbrauchsopfer - Heimkinder - pauschal - unbürokratisch - entschädigt werden sollten eine Anfügung als Staatsbürger.

Ich kann mich an viele meiner früheren Verfahren erinnern, die dann, sobald der Opferanspruch für die Verursacher empfindlicher und präzisierter wurde und unausweichlich wurde, den Opfern mit dem Ziel der Präjudizierung in der Öffentlichkeit, dahingehend entgegengekommen wurde, dass den Opfern sogenannte grosszügige, pauschale und unbürokratische Entschädigung zugesichert wurde. Das war dann von der Hoffnung getragen, dass dann die darbenden Opfer zugreifen und die ungebildete Öffentlichkeit Nachforderungen als Gier bezeichnet. Darauf ziehlt Ihre Grosszügigkeit der Ankündigung pauschaler Entschädigung ab.

Nun wurde Ihnen ja, nachdem Sie durch Ihr Verhalten auch gegenüber dem VEH [ dh. dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.] ein Mediendebakel für die Kirchen geschaffen haben – wir warnten vor den Folgen den VEH entgegen Zusage zu exkludieren und wir baten vergebens Staats- und Kirchenführung sich mit uns vor Ihren Interessen zu schützen – der Hauptkomplex - sexueller Missbrauch, der die meisten Heimkinder betrifft, entzogen. Ich bedanke mich bei der FDP, dass meine Analysen zu Ihrem Verhalten zur Kenntnis genommen wurden und so wurde der Sache neuer Spirit eingehaucht.

Nun aber zu Ihrer Aussage der pauschalen Entschädigung:

Unablässig mahnen wir an, dass Sie Ihrer Verantwortung andere Opfergruppen, namentlich die der NS-Opfer nicht juristisch mit den Heimkindern vermischen, damit nicht wieder das passiert, was mit dem Ghettogesetz ( ZRBG [ *** ] ) erfolgte, nämlich dass 1000sende von KZ-Opfern wegen verfehlter Gesetzgebung um die Ghettorente gebracht werden, oder nun alte Heimkinder um ihr Recht. Ich erinnere daran, dass unter Ihrer Regierung und mit profundesten Kenntnis von hier und unter meiner Ausgrenzung ein Opfergesetz – Ghettorente – entstand, dass über 90% der Opfer letztlich ausschloss. Erst nach Jahren, nach dem Tod 1000ender Opfer wurde durch das Bundessozialgericht – zeitgleich zu Obamas Besuch in Buchenwald – die Rechtssprechung korrigiert. Nur 1000sende der Opfer kommen nun nicht in den Genuss der Rente, weil diese tot sind und die letzten Jahre der Zerstörung des Lebens im Ghetto ohne diese so notwendigen Leistungen leben mussten. Unter Ihrer Verantwortung – der Verantwortung von ROT/GRÜN – wurde ich damals von der Gesetzgebung des ZRBG ( Ghettogesetz ) ausgeschlossen. Die Folge ist verheerend, ein für Insider Ausschlussgesetz tat seine Pflicht und wurde nun korrigiert – nach Jahren und natürlich zufällig als Obama und die für die jüdischen Interessen bekannte Hillary Clinton in Verantwortung war. Wie gut, dass es höchste Justiz im Staat gibt. Das BSG hat korrigiert.

Nun gehe ich bei den Heimkindern davon aus, dass Sie als Managerin des Problems en Detail wenig Ahnung haben und deshalb pauschale Entschädigung ankündigen.

Lassen Sie sich aber von Ihrem juristischen Stab erklären:

1. Dass juristisch die Situation der Heimkinder eine Menschenrechtsverletzung war und die überwiegende Beschäftigung der Heimkinder von führenden Professoren der BRD juristisch als Zwangsarbeit angesehen wird. Zu letzterem Begriff haben wir ja weitsichtig angeboten [ auf diesen zu verzichten ], in Kenntnis, dass NS-Opfer vernichtet werden sollten und in Respekt zu diesen Opfern – Sie antworteten dazu nichtmal, sondern weiterten das Problem zu Lasten für die Kirchen.

2. dass dieser Staat ein Gesetz hat, dass eine Schablone für die Heimkinder bietet, ohne Dritte Opfergruppen zu verletzen. Nur juristisch betrachtet:

Ihr Stab soll Ihnen das Bundesentschädigungsgesetz ( BEG ) erklären. Dort finden Sie die Voraussetzung der nun individuell notwendigen Aufarbeitung des Unrechts an den Missbrauchsopfern.

a) psychischer Dauerschaden mit rechtsrelevanter Dauererwerbsminderung – Gutachten und dann Entscheidung des Ersatzanspruch – nämlich Rente – wie bei Dritten Opfergruppen und rechtlich üblich und unproblematisch und wegen des Regressanspruchs der Krankenversicherungsträger unabdingbar

b) Ausbildungsschaden – siehe BEG

c) Freiheitsschaden – siehe BEG

Addieren Sie noch die Arbeitsleistung der Kinder und nehmen das ZRBG ( Ghettorenten-gesetz [ *** ] ) dann haben Sie weiteren Masstab hier gerecht zu werden. Sie wissen ja, dass die BRD ( Rentenversicherungsträger ) gerade über 100000 Ghettofälle individuell – nicht pauschal !! – prüft, um diese Ansprüche mit Rente und Nachzahlung ( bis 50000 EUR ) zu bescheiden.

Es ist also Quatsch hier so zu tun, als wäre nur pauschale Vergeltung möglich. Tatsächlich erfolgt in unserem Rechtssystem – Gott seis gedankt – täglich individuelle Entschädigung und zwar auch zu sog. verjährten Komplexen.

Und darauf arbeitet der VEH hin.

Ganz unten füge ich die nächste Konsequenz an. Die Tatsächlichkeit des Auszuges wird zugesichert. Auch hier haben Sie ja jede politische Weitsicht über Bord geworfen und bringen trotz unserer Bitte nun auch die Industrie in unnötige – bezogen auf Verhandlungen vs US Verfahren – in unnötige Not.

Mit freundlichen Grüßen


Michael Witti

[ *** "Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungszeiten in einem Ghetto und zur Änderung des VI. Buches Sozialgesetzbuch ( ZRBG )" ]

[ !!!!! Antje Vollmer ist »Moderatorin des Runden Tisches zur Aufarbeitung der Heimerziehung der 50iger und 60iger Jahre in der Bundesrepublik Deutschland« bzw. »Schirmherrin des Runden Tisches über die Heimerziehung der 50iger und 60iger Jahre« – wie sie sich selbst verschiedentlich beschreibt und nennt ! ]


[ ERSTE ANLAGE ]

FOCUS-ONLINE – POLITIK – 16.04.2010, 17:30

Missbrauch

Vollmer fordert unbürokratische Entschädigung für Heimkinder


Nach Plänen von Antje Vollmer sollen die misshandelten Heimkinder eine unbürokratische Entschädigung erhalten. Ein detailliertes Prüfverfahren würden viele Betroffene nicht verkraften, so die Vorsitzende des Runden Tisches für misshandelte Heimkinder weiter.

Die Vorsitzende des Runden Tisches für misshandelte Heimkinder, Antje Vollmer, hat sich für eine unbürokratische Entschädigung der Opfer ausgesprochen. Sie fürchte, dass viele Betroffene „sehr bürokratische, detaillierte Prüfverfahren“ nicht verkraften würden, sondern als weiteres Unrecht empfinden würden, sagte die frühere Bundestagsvizepräsidentin am Freitag in Berlin. Der Runde Tisch werde im Dezember konkrete Lösungsvorschläge vorlegen, kündigte sie an.

Der „Runde Tisch Heimkinder“, der sich mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren befasst, war am Donnerstag und Freitag zu seiner siebten Sitzung zusammengekommen. Hierbei habe das Thema Traumatisierung im Vordergrund gestanden, berichtete die Vorsitzende im Anschluss. Die Bestandsaufnahme sei nun abgeschlossen, ab sofort gehe es nur noch um die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen, hieß es weiter. „Wir sind in der Arbeit schon sehr weit“, bilanzierte Vollmer die Fortschritte.

Vertreterin der Heimkinder fordert Entschädigungen

Eine Vertreterin der ehemaligen Heimkinder, Sonja Djurovic, kritisierte die schnelle Einsetzung des Runden Tisches der Bundesregierung zu Fällen sexuellen Missbrauchs. „Wir haben den Eindruck, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird“, sagte sie. Weil „Eliteschüler“ betroffen seien, habe man in rasantem Tempo einen Runden Tisch gegründet, die ehemaligen Heimkinder dagegen hätten jahrelang dafür kämpfen müssen. Djurovic forderte „eine angemessene finanzielle Entschädigung“ der ehemaligen Heimkinder.

Der „Runde Tisch Heimkinder“ befasst sich mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder, die in den 50er und 60er Jahren körperliche und seelische Grausamkeiten über sich ergehen lassen mussten. Er wurde im November 2008 auf Anregung des Bundestages eingerichtet. Seit seiner ersten Sitzung im Februar 2009 tagt er etwa alle zwei Monate. Der Abschlussbericht ist bis Ende 2010 geplant.

gxs/apn



[ ZWEITE ANLAGE ]

Sehr geehrte sehr geehrter [ .......... ]

ich spreche Sie als Berater der [ ..... ] an. Das Unternehmen wurde im Februar 2010 neu ausgerichtet und wird sich als Prozessfinanzierer mit Schwerpunkt auf Ansprüche deutscher und europäischer Mandanten, die in den USA eingeklagt werden sollen, etablieren.

Die Initiatoren – zu denen ich auch gehöre – der [ ..... ] haben insbesondere durch ein Großverfahren ( gegen eine Schweizer Grossbank, Klagesumme: 6 Mrd. US $ ) umfangreiche Erfahrungen sammeln können, wie Ansprüche deutschen oder europäischen Ursprungs gegen Institutionen ( Staat, Unternehmen etc ) in den USA durchgesetzt werden können.

Die AG ist jetzt dabei, geeignete Fälle zu akquirieren, wobei der einzuklagende Anspruch nicht unter 10 Mio. € liegen sollte.

Aus den Medien habe ich entnommen, dass der Verein ehemaliger Heimkinder – deren Vorsitzende Sie sind – Entschädigungsansprüche in Milliardenhöhe gegen die BR Deutschland und gegen die Kirchen durchsetzen will. Aufgrund der anfallenden Kosten ( Gerichte, Anwälte ) ist eine derartige Klage in Deutschland wohl nicht zu realisieren. Anders verhält es sich, wenn ein derartiger Anspruch in den USA eingeklagt werden soll. Die Kosten sind deutlich geringer, und die anfallenden Kosten werden von der [ ..... ] finanziert. Im übrigem verfügt die [ ..... ] über exzellente Kontakte zu etlichen Anwaltskanzleien in den USA. Die Einreichung einer Klage in den USA ist häufig schon aus taktischen Gründen sinnvoll, da dadurch Druck auf die Beklagten erzeugt wird, in konstruktive Verhandlungen zu treten. Auch die Frage der Zuständigkeit der amerikanischen Gerichte wird aufgrund des "Alien Tort Claims Act" zunehmend offensiver ausgelegt.

[ …………… ]

Nach ersten rechtlichen Prüfungen sieht die [ ..... ] AG für den Verein durchaus Chancen, in den USA zu klagen. Ferner sollte von Ihrer Seite berücksichtigt werden, dass im Falle einer Klage – aufgrund der Prozessfinanzierung – für Sie bzw. dem Verein keinerlei Kosten oder Risiken anfallen.

Sehr geehrte Frau, es würde mich freuen, wenn ich hier Ihr Interesse wecken konnte. Für ein Gespräch steht Ihnen die [ ..... ] gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

[ ............ ]



Empfänger dieses Schreibens vom 25. Mai 2010 ( „das Original“ ), und den Anlagen, waren, u.a.:

Von: Michael Witti [ mailto: info@michaelwitti.de ]
Gesendet: Mittwoch, 26. Mai 2010 01:36
An: 'antje.vollmer@bundestag.de'; 'anette.niederfranke@bmfsfj.bund.de'; 'erika.huxhold@bmas.bund.de'; 'marlene.rupprecht@bundestag.de'; 'klaus.schaefer@mgffi.nrw.de'; 'georg@georg-gorrissen.de'; 'mario.junglas@caritas.de'; 'hans.meyer@lwl.org.de'; 'loeher@deutscher-verein.de'; 'kruttschnitt@diakonie-bayern.de'; 'kroeger@diakonieverbund.de'; 'hansulrich.anke@ekd.de'; 'joerg.freese@landkreistag.de'; 's.djurovic@t-online.de'; 'lore@fleth-familie.de'; 'h.-s.wiegand@t-online.de'; 'sekretariat@dbk.de'; 'jugendhilfe@paritaet.org'; 'thomas.moersberger@t-online.de'; 'georg.recht@bmas.bund.de'; 'peter.schruth@hs-magdeburg.de'; 'j.stuecker-bruening@dbk.de'; 'norbert.struck@paritaet.org'; 'bernd-ruediger.sonnen@jura.uni-hamburg.de'; 'schrappe@uni-koblenz.de'
Cc: Michael Witti [ mailto: info@michaelwitti.de ]; 'h.dettinger@veh-ev.info'; 'monikatschp@aol.com'; 'FREID749@aol.com'
Betreff: unbürokratische Entschädigung von Heimkindern

____________________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".


TAGS / LABELS: Antje Vollmer, Arbeitsleistung, BEG, Entschädigung, Heimkinder, Menschenrechtsverletzung, Michael Witti, Runder Tisch Heimerziehung, VEH, Verein ehemaliger Heimkinder, Verursacher, ZRBG, Zwangsarbeit


Titel: STUDIE - Heimerziehung in Nordrhein Westfalen 1945-1972
Beitrag von: Martin Mitchell am 30. Juni 2010, 09:46:12
.
25.06.2010 - Vorlegung einer NRW-Studie über die dortige damalige Heimerziehung

»„Heimkinder“ im Rheinland vom Kriegsende bis in die 1970er Jahre – Rückblick, Sachstand und Ausblick zu den Aktivitäten des Landschaftsverbandes Rheinland [ Köln ]« ( im HTMLT-Format insgesamt ungefähr 28 Seiten – unverwässertes und ungekürztes Arbeitspapier, d.h. eine „Zusammenfassung“ der Rechercheure und Forscher selbst : Andreas Henkelmann, Judith Pierlings, Uwe Kaminsky, Thomas Swiderek und Sarah Banach )

Dieses Arbeitspapier kann aber momentan nur noch folgendermaßen aufgerufen werden:
Bei GOOGLE.DE in Anführungsstriche gesetzt den Suchbegriff "Gebra Plast" eingeben. Im zweiten DORT sichbaren Suchergebnis "View as HTML" selektieren !!!

begründung 13-378.rtf - LVR - Landschaftsverband Rheinland
File Format: Rich Text Format - View as HTML
... Maddaus, Gebra Plast, Backhaus & Graas, Wanderer-Werke, Escho-Plast etc. tätig. Viele dieser Betriebe belieferten auch heimeigene Werkstätten, ...
https: //dom.lvr.de/lvis/lvr_rechercheWWW.../begründung%2013-378.rtf

Vorschlag: Jeder der es braucht, sollte es, m.E., für sich selbst herauskopieren und bei sich selbst archivieren, denn DORT wo es momentan noch im Internet zur Verfügung steht, könnte es auch sehr schnell wieder verschwinden.

Der Landschaftsverband Rheinland ( LVR ) stellt auch noch eine auf 15 Seiten gekürzte verwässerte „Zusammenfassung“ dieser STUDIE für die allgemeine Öffentlichkeit zur Verfügung. Diese gekürzte verwässerte „Zusammenfassung“ steht im PDF-Format zur Verfügung und ist betitelt »Zusammenfassung – die Öffentliche Erziehung im Rheinland«

momentan noch auffindbar @ http://www.lvr.de/jugend/fachthemen/heime/alvr_zsfg_23042010.pdf (http://www.lvr.de/jugend/fachthemen/heime/alvr_zsfg_23042010.pdf)

Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.

Mit herzlichen Grüßen

Martin MITCHELL
______________________________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".



Titel: Die Liste der „Heimkinder-Zwangsarbeit“-Firmen wird immer länger !
Beitrag von: Martin Mitchell am 30. Juni 2010, 10:30:06
.
Post war slave labour in West Germany ! ( überall im englischen Volksmund )
Post war forced labour in West Germany ! ( britisches, kanadisches und australisches Englisch )
Post war forced labor West Germany ! ( amerikanisches Englisch )


Weitere Firmen, die sich nach dem Kriege jahrzehntelang „Heimkinder-Zwangsarbeit“ zum Nutzen gemacht haben und daraus profitiert haben


...unter vielen anderen mehr... !!!


Wie, u.a., auch klar und deutlich aus folgender STUDIE hervorgeht ---
»STUDIE - Heimerziehung in Nordrhein Westfalen 1945-1972«


Herstellung von Verbrauchsgütern / manufacture of consumer goods


Europe wide business enterprise
TIPON Vertriebs-GmbH
[ Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Fertigwaren ]
74831 Gundelsheim
Baden-Württemberg
Bundesrepublik Deutschland
auch weiterhin bestehend


Multinational Conglomerate
Wanderer-Werke AG [ u.a. Fahrräder, ca 1946-1956 ]
Exacta-Continental GmbH, Köln ( um 1960 )
WANDERER WERKE AG, Köln ( um 1963 )
Nixdorf Computer AG, Paderborn, Berlin, Köln ( 1952 / 1968 )
( Siehe @ http://de.wikipedia.org/wiki/Nixdorf_Computer (http://de.wikipedia.org/wiki/Nixdorf_Computer) )
auch weiterhin bestehend


Multinational Conglomerate
MADDAUS AG - ROTTAPHARM GRUPPE- Arzneimittel und Naturpharmazeutika
( Siehe @ http://de.wikipedia.org/wiki/Rottapharm (http://de.wikipedia.org/wiki/Rottapharm) und auch @ http://www.rottapharm-madaus.de/ (http://www.rottapharm-madaus.de/) )
auch weiterhin bestehend


Multinational Company
GEBRA GmbH & Co. KG, Hennef, Rhein-Sieg Kreis ( Regierungsbezirk Köln )
Import und Export Handelsgesellschaft
Gebra Automotive Components (Taicang) Co., Ltd
( Siehe @ http://www.gebra.com/skills_production.php (http://www.gebra.com/skills_production.php) )
( Siehe @ http://www.german-company-directory.com/?menuaction=contactmgr.ui.view&id=754 (http://www.german-company-directory.com/?menuaction=contactmgr.ui.view&id=754) )
auch weiterhin bestehend


supplier to the local and international market
Backhaus & Grass
Grasolin-Lackfabrik GmbH, Solingen
paints and varnishes - Germany
auch weiterhin bestehend


Escho-Plast
Escho-Plast Kunststofferzeugnisse GmbH & Co. KG.,
Kunststofferzeugnisse, Bad Godesberg
Spielwaren und Model-Baukästen
nicht sicher ob diese Firma auch heute noch weiterhin besteht


( A. ) „ZWANGSARBEIT“, d.h. „Heimkinder-Zwangsarbeit“ änderte sich erst für einige wenige sich in der „Fürsorgeerziehung“ befindenden „Fürsorgezöglinge“ und „Kinder und Jugendliche“, die der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ unterstanden, im Jahre 1963 auf Grund eines BSG-Urteils ( Bundessozialgerichtsurteils ). Ich versuche momentan das Datum und Aktenzeichen dieses Urteils herauszubekommen.

( B. ) „ZWANGSARBEIT“, d.h. „Heimkinder-Zwangsarbeit“ änderte sich für einige weitere – wenn auch nicht alle – sich in der „Fürsorgeerziehung“ befindenden „Fürsorgezöglinge“ und „Kinder und Jugendliche“, die der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ unterstanden, im Jahre 1972 „auf Grund neuer Richtlinien. Wie diese „neuen Richtlinien“ plötzlich im Jahre1972 zustande kamen, und auf welche „Gesetzeslage“ diese „neuen Richtlinien“ jetzt auf einmal basierten, habe ich noch nicht feststellen können.

( C. ) Trotzdem, auch unter den sich erstens im Jahre 1963 und zweitens im Jahre 1972 „ändernden Umständen“, bekamen alle „Zöglinge“ / „Heimkinder“ auch weiterhin nur ein minimales „Taschengeld“ für die von ihnen verrichtete „erzwungene Arbeit“: „ZWANGSARBEIT“, d.h. „Heimkinder-Zwangsarbeit“ – einschließlich für industrielle Akkordarbeit: für die Herstellung von Verbrauchsgütern / manufacture of consumer goods für dasWirtschaftswunderland“ „Westdeutschland“.

Die Liste der ( mir, dem Australier ! ) bisher bekannten nachkriegsdeutschenZWANGSARBEIT“-Firmen wird immer länger !!!!!
______________________________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".



Titel: EHEMALIGE HEIMKINDER: Anwälte legen Mandat für Heimkinder nieder
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. Juli 2010, 10:14:21
.
EHEMALIGE HEIMKINDER - Anwälte legen Mandat für Heimkinder nieder ( Die Gruppe um des mit der Schirmherrin Antje Vollmer und den anderen „Anspruchsgegnern“ am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin verbündeten Dr. Hans-Siegfried Wiegand hat dies zu verantworten ! ).


Re: EHEMALIGE HEIMKINDER: ... Gemeinsame Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. und der Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans

Freunde, Betroffene, Mitstreiter, Interessierte ( aber auch Kontrahenten, Opponenten und Anspruchsgegner )

Seit Mittwoch, 30. Juni 2010Since Wednesday, 30 June 2010 ( in the USA )

im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/06/re-ehemalige-heimkinder-gemeinsame.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/06/re-ehemalige-heimkinder-gemeinsame.html)

Gemeinsame Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. und der Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans

Missbrauchsopfer nun den Tätern endgültig ausgeliefert -
VEH und Anwälte setzen mit Beendigung des Mandates ein Zeichen.

Seit April 2006 kämpfen der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ( VEH ) gemeinsam mit den Rechtsanwälten Dr. Vehlow & Wilmans für gesellschaftliche Rehabilitation und Entschädigung für ehemalige Heimkinder, die bis in die 1970er Jahre in staatlichen und konfessionellen Heimen Repressionen und Missbrauch ausgesetzt waren. Im Vorfeld der 8. Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung ( RTH ) am 01./02.07.2010 haben die Rechtsanwälte nach ausführlicher Situationsanalyse den Entschluss gefasst, das vom VEH erteilte Mandat niederzulegen.

Dieser Entschluss liegt darin begründet, dass insbesondere die Betroffenen am RTH kein Interesse an einer professionellen und effektiven Vertretung von Opferinteressen gezeigt haben. „Den Interessenvertretern von Staat und Kirchen ist es gelungen, den größten Opferverband vom RTH fernzuhalten und stattdessen Betroffene am RTH zu installieren, die keine Legitimation aus der Opfergruppe haben, sich selbst überfordert sehen und als Statisten begreifen“, so Rechtsanwalt Gerrit Wilmans. Es sei bedauerlich, dass die Gruppe um Dr. Wiegand selbst vor dem Hintergrund des Zwischenberichts des RTH, der bereits weitreichende Weichenstellungen zum Nachteil der Opfer beinhalte, jede professionelle Opfervertretung ablehne, während der VEH und er selbst von einem Großteil der Betroffenen als Vertreter der Opfer angesehen werde, so der Hamburger Jurist. „Für den Verein und uns hat diese Sachlage die unangenehme Folge, von vielen Betroffenen möglicherweise für das Ergebnis des RTH verantwortlich gemacht zu werden, ohne dass wir auf dieses Ergebnis den geringsten Einfluss nehmen können“ begründet Wilmans die Entscheidung, der allenfalls eine geringfügige Entschädigung für einen kleinen Personenkreis prognostiziert. So sieht dies auch die Vorsitzende des VEH, Monika Tschapek-Güntner: „Viele Mitglieder sind dem Verein in der Erwartung beigetreten, dass wir am RTH eine Entschädigung für ehemalige Heimkinder erstreiten. Diese Verantwortung können und wollen wir nicht übernehmen. Für das Ergebnis des RTH sind weder wir, noch die Anwälte, sondern allein diejenigen verantwortlich, die die Opferinteressen für einen Sitz am RTH aus den Augen verloren haben“, so Tschapek-Güntner. Ein Ende des Kampfes für die Interessen ehemaliger Heimkinder mochte Tschapek-Güntner in der Beendigung der beidseits als angenehm und konstruktiv bezeichneten Zusammenarbeit nicht sehen: „Wir werden auch zukünftig keinen Beteiligten aus der Verantwortung für die ca. 800.000 ehemaligen Heimkinder entlassen. Das geschehene Unrecht lässt sich nicht durch einen warmen Händedruck wieder gutmachen. Unser Kampf für Entschädigung geht weiter, wenn auch nicht am RTH.“

Hamburg, 30.06.2010

Für den Verein ehemaliger Heimkinder:
Frau Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende, Tel: 02921/13608
Email: monikatschp@aol.com

Für die Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans:
Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Tel: 040/65055-179
Email: wilmans@vehlow-wilmans.de
______________________________________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

 

TAGS / LABELS: Dr. Wiegand, Ehemalige Heimkinder, Monika Tschapek-Güntner, Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Rechtsanwälte Dr. Vehlow und Wilmans, RTH, Runder Tisch Heimerziehung, VEH, Verein ehemaliger Heimkinder


Seit Mittwoch, 30. Juni 2010, um 12:24 Uhr, ebenso veröffentlicht vom hpdHumanistischer Pressedienst Nr. 9833 : Runder TischAnwälte legen Mandat für Heimkinder nieder @ http://hpd.de/node/98333 (http://hpd.de/node/98333)


Titel: Das 2010 Heimkinder-RECHTSGUTACHTEN weltweit bekanntmachen !
Beitrag von: Martin Mitchell am 08. Juli 2010, 12:47:52
.
Liebe Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer und Interessierte.


Das 2010 Heimkinder-RECHTSGUTACHTEN 2010 von Prof. Dr. Dr. Dietmar von der Pfordten weltweit bekanntmachen:

»RECHTSGUTACHTEN vorgelegt beim »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin bestätigt alles was „ehemalige Heimkinder“ in ihren Anklagen behauptet haben.«
in meinem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/ (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/) ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/07/rechtsgutachten-vorgelegt-beim-runder.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/07/rechtsgutachten-vorgelegt-beim-runder.html) ( 05.07.2010 )


Die 2010 EXPERTISE der damaligen HEIMERZIEHUNG von Prof. Dr. Karola Kuhlmann weltweit bekanntmachen:

»Synopse zu dem Heimerziehung-RECHTSGUTACHTEN, dass am 01.07.2010 dem »Runden Tisch Heimerziehung«, unter Vorsitz von Antje Vollmer, vorgelegt wurde.«
in meinem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 ( http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com/ (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com/) ) @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/07/synopse-zu-dem-heimerziehung.html (http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/07/synopse-zu-dem-heimerziehung.html) ( 06.07.2010 )


Die 2010 STUDIE zur HEIMERZIEHUNG in Auftrag gegeben vom NRW LANDSCHAFTSVERBAND – vorgelegt von Henkelmann, Pierlings, Kaminsky, Swiderek und Banach weltweit bekanntmachen:

»NRW adoptiert was „Anspruchsgegner“, Antje Vollmer und Hans-Siegfried Wiegand re „Zwangsarbeit“ und „Menschenrechtsverletzung“ beschlossen haben.«
»Nordrhein-Westfalen Landtag adoptiert was „Anspruchsgegner“, Antje Vollmer und Hans-Siegfried Wiegand betreffend „Zwangsarbeit“ und „Menschenrechtsverletzung“ gemeinsam beschlossen haben.«
in meinem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 ( http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com/ (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com/) ) @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/06/hessen-adoptiert-was-anspruchsgegner.html (http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/06/hessen-adoptiert-was-anspruchsgegner.html) ( 18.06.2010 )

[ UPDATE: Seit dem 30.06.2010 gibt es jetzt online aber auch noch eine relativ vollständige Wiedergabe von einem ungekürzten und unverwässerten diesbetreffenden 22-seitigen „Arbeitspapierdieser vom NRW Landschaftsverband in Auftrag gegegebenen STUDIE der benannten Forscher ( von der hier nur am Rande die Rede ist ) auf die sich die NRW Politiker hier angeblich ( aber nur zweitrangig ! ) beziehen, welches @ http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2010/07/rheinland-studie.pdf (http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2010/07/rheinland-studie.pdf) zu finden ist ! ]

Jeder kann mithelfen ALL DIES, auf was ich Euch alle hier hinweise weltweit bekannt zu machen !!!

Hoffe Euch allen wiederum AUCH HIERMIT gedient zu haben.

Herzliche Grüße aus Australien allerseits.

»Engagierter Bürger« [ auch mein user name anderswo im Netz ]
Martin
__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".



Titel: LÖSUNGSVORSCHLÄGE am »Runder Tisch Heimerziehung«
Beitrag von: Martin Mitchell am 09. Juli 2010, 05:26:32
.
Bekanntgabe von LÖSUNGSVORSCHLÄGEN am »Runder Tisch Heimerziehung« für die bestimmte individuelle ehemalige Heimkinder verantwortlich zeichnen möchten.

Freunde, Betroffene, Mitstreiter, Interessierte ( aber auch Kontrahenten, Opponenten und Anspruchsgegner )

Seit Freitag, 2. Juli 2010Since Friday, 1 July 2010 ( in the USA )

im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/07/bekanntgabe-von-losungsvorschlagen-am.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/07/bekanntgabe-von-losungsvorschlagen-am.html)


Heimkinder-Entschädigung-LÖSUNGSVORSCHLÄGE seitens der zwei weiblichen Betroffenenvertreter am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« und ihren zwei männlichen Stellvertretern.

Die unten aufgeführten LÖSUNGSVORSCHLÄGE ( im genauen Wortlaut ! ) sind unterzeichnet von den „ehemaligen Heimkindern“ Frau Sonja Djurovic, Frau Eleonore Fleth, Herrn Rolf Breitfeld und Herrn Stefan Beuerle [ Diese vier „ehemaligen Heimkinder“ sind keine Mitglieder im „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.].

„Ehemaliges Heimkind“ Dr. Hans Siegfried Wiegand [ auch kein Mitglied im „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.] als der der Schirmherrin Antje Vollmer einzig akzeptabele selbsternannte „Team-Leader“ [ Führer ] und oberster Opferrepräsentant am »Runden Tisch Heimerziehung« (RTH ) ist nicht dabei. Dr. Wiegand und die in SEINER ]Heimkinder-Fraktion sich befindenden namentlich nicht bekannten Außenseitern von derAnspruchsgegner“-Seite ! – haben ANDERE IDEEN, die sie aber bisher mit niemanden ausserhalb des RTH geteilt haben. IHRE IDEEN werden wohl auch weiterhin der allgemeinen Öffentlichkeit gegenüber „Geheimsache“ bleiben. Diese will Dr. Wiegand wohl nur SEINEN VerhandlungspartnerneinschließlichAußenseiternvon derAnspruchsgegner“-Seite ! – unterbreiten, bzw. ( wir haben den Verdacht ! ) auch „anpassen“ ( deshalb will ER SELBST wohl auch keine Zahlen nennen ! ).

Fakt jedoch ist, beide „Heimkinder-Fraktionen“ am »Runden Tisch Heimerziehung«, sind bei der Ausarbeitung und Formulierung ihrer LÖSUNGSVORSCHLÄGE weder mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ in Verbindung getreten, noch haben sie sich dabei um qualifizierten unabhängigen anwaltenlichen Rat bemüht oder juristisches Fachwissen in ihre LÖSUNGSVORSCHLÄGE einfliessen lassen ( Ich wüßte von keinem qualifizierten Anwalt, den sie diesbetreffend konsultiert haben oder der sie DABEI begleitet hat ! ).

Die hier bekanntgegebenen LÖSUNGSVORSCHLÄGE von Djurovic, Fleth, Breitfeld und Beuerle sind von keinem Anwalt geprüft worden geschweige denn vom Vorstand des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ und der Mitgliederversammlung authorisiert und gegengezeichnet worden. Auch sie werden DIESE LÖSUNGSVORSCHLÄGE hier in diesem BLOG zum ersten mal zu Augen bekommen.

ICH SELBST, um allen Beteiligten und Nichtbeteiligten gegenüber fair zu sein, formuliere meine eigene Einleitung jetzt abschliessend wie folgt:

Die Tatsache, daß ich, Martin Mitchell in Australien, DIESE LÖSUNGSVORSCHLÄGE von Djurovic, Fleth, Breitfeld und Beuerledefintiv mit Erlaubnis ! – jetzt hier in meinem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/ (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/) ) veröffentliche, bedeutet aber auch keineswegs, daß ich mich DIESEN LÖSUNGSVORSCHLÄGEN anschliesse oder DIESE selbst adoptiere und mir zu eigen mache. Es stünde mir einfach auch überhaupt nicht zu mich im Alleingang auch nur DAZU zu äussern. Ich veröffentliche und stelle DIESE LÖSUNGSVORSCHLÄGE also jetzt hier ganz einfach nur allen zur Information zur Verfügung – OHNE KOMMENTAR.



»Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« in Berlin.

»»» Lösungsvorschläge zum Tagesordnungspunkt 5.3 Entschädigung

für die Sitzung 8. am 01.-02.07.2010

Sehr verehrte Frau Dr. Vollmer,

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren

Turbulente politische Zeiten: Von Staatsschulden bis Bundespräsidentenwahl – Probleme, die nur mit Mut und Fantasie zu bewältigen sind. Auch die Gemeinschaft derer, die in den ersten zweieinhalb Jahrzehnten der früheren BRD ihr Leben in unterschiedlichen Anstalten für öffentliche Erziehung verbringen musste, ist von Problemen nicht verschont. Bei vielen dieser früheren Zöglinge steht das Alter vor der Tür und ihre vielfach desolate Lebenssituation, die häufig ursächlich auf die unbeschreibbaren Erfahrungen in den „Heimen“ zurückzuführen ist, ist oft so dramatisch, dass es ihnen immer noch schwerfällt, diese bittere Wahrheit auszusprechen. Kein Wunder er-fordert die Benennung der multiplen Probleme gleichzeitig einen Plan, wie man diese lösen kann. Und so schauen viele sprach und mutlos zu, wie das Leben weiter wie bisher ohne das sie Teilhabe haben, an ihnen vorbeiläuft. Dabei gibt es Wege, dieser fatalen Situation zu entkommen. Wir, die am RTH sitzenden Heimkinder, stellen Ihnen im Folgenden Lösungen für Entschädigungen des Unrechts, dass diesen Menschen die Teilhabe am „normalen“ Leben verwehrte und sie heute noch daran hindert vor:

Wir, die ehemaligen Heimkinder Sonja Djurovic, Eleonore Fleth und unsere Vertreter, Rolf Breitfeld und Stefan Beuerle stellen Ihnen ihre Lösungsvorschläge für immaterielle und materielle Entschädigungsmodelle vor.

Das, was uns von Staat und Kirchen in den Erziehungsanstalten angetan wurde, ist nicht wieder gut zumachen.
Wer als Kind oder Jugendlicher in die Mühlen der sogenannten „Fürsorge“ geriet, konnte sich nie wieder davon erholen. Die meisten von uns haben ihr Leben an der untersten Stufe der sozialen Leiter verbracht, sie kamen nie heraus aus diesem Dilemma.
Die systematischen Verletzungen unserer Menschwürde durch Taten und Worte während unserer Heimaufenthalte, durch die viele unserer Gefährtinnen und Gefährten körperlich und seelisch, teilweise seit Jahrzehnten leiden. Sie bedürfen zusätzlich zu den Menschenrechtsverletzungen, nonverbale Demütigungen, verbale Gewalt, sexueller Missbrauch, Zwangsarbeit, Verweigerung von Schul- und Berufsausbildung sind nicht allein mit Entschuldigungen wieder gut zumachen. Sie müssen anerkannt werden.

Die heute noch lebenden ehemaligen Heimkinder erwarten Entschädigungen materieller sowie auch immaterieller Art.
Der Staat und die Kirchen haben eine Verpflichtung den Betroffenen gegenüber. Sie alle haben das Erbe und die Altlasten übernommen und sind heute in der Bring-Schuld.
Die Not und das Leid der Opfer, das durch die damalige Heimerziehung entstanden ist, muss durch eine entsprechende Unterstützung von Staat und Kirchen gemildert werden. Es muss versucht werden die finanzielle Not der Opfer zu mildern.
Dafür muss es eine politische Lösung geben.

Weil die rechtlichen Möglichkeiten sehr eng begrenzt sind, dies aber nicht zulasten der Opfer gehen sollte empfehlen wir in Anlehnung an die Ausführungen der Vorsitzenden der Grünen, Frau Renate Künast, eine Stiftung zu gründen.

Es wäre skandalös, wenn am Ende des R.T. [ »Runden Tisches Heimerziehung« ] keine finanzielle Entschädigung für die ehemaligen Heimkinder beschlossen würde. Da viele von ihnen am Rande des Existenzminimums leben, wie Hartz4 und Grundsicherung erwarten wir eine Entschädigung in Form einer monatlichen Rente.

Uns geschah Unrecht in einem Rechtsstaat.

Kriterien dafür dürfen nicht nur vergitterte Fenster sein, sondern auch Zwangsarbeit, Prügel und entwürdigende Behandlung. Durch die ständigen Demütigungen wurden menschliche Wracks aus den ehemaligen Anstaltskindern gemacht. Die meisten von ihnen sind krank durch das in den Heimen erlittene Unrecht.


Wenn die Psyche krank ist, erkrankt auch der Körper.

Vorschläge zur Lösung:

1. Ausgleichszahlungen auf individuellen Antrag hin flankierende Maßnahmen, wie z. B. der Übernahme von Kosten für Trauma Therapien und da wo möglich, Rehabilitation.

2. Rücknahme von fragwürdigen Vormundschaftsgerichtsentscheidungen.

3. Wir erwarten von Staat und Kirchen, dass sie uns um eine Entschuldigung bitten.

4. Anerkennung – Rehabilitierung – Entschädigungen.

5. Gründung einer Stiftung in der ein Beirat der Opfer ein Veto-Recht hat.

6. Das heißt eine Opferrente von monatlich 300,00 € (dreihundert) die auf keinerlei andere soziale Leistungen anzurechnen und unpfändbar ist. Wahlweise kann auch einer Einmalzahlung erfolgen.

7. Eine Entschädigung nach dem Modell einer „Haftentschädigung“ wäre nicht grundsätzlich abzulehnen, jedoch würden dabei manche, die nicht so lange in Heimen waren aber sehr Schlimmes erlebten, benachteiligt werden.
(25,- Euro Tagessatz).

8. Jedem ehemaligen Heimkind muss auf Antrag vom den zuständigen Stellen, wie: Jugendamt, Landesjugendamt und Vormundschaftsgericht die Rehabilitation schriftlich bestätigt werden!

9. Wir erwarten für schwer Traumatisierte, in allen Bundesländern Stützpunkte die mit qualifizierten Personen besetzt werden um aufsuchende Beratung bei ehem. Heimkindern zu ermöglichen, wenn dieses gewünscht wird. Die Kosten müssen von Staat und Kirchen übernommen werden, eventuell aber auch per Beschluss des Bundestages von den gesetzlichen Krankenkassen die ja normalerweise diese Art Therapien nicht bezahlen.

10. Da nicht die Heimkinder die Akten vernichtet haben oder sie zurückhalten, sollte es eine Umkehr der Beweislast geben

Sollten Sie, sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, unserem Antrag nicht anschließen können, bitten wir Sie sich gemeinsam mit uns dafür einzusetzen, dass der Ihnen vorliegende Antrag in seinem Wortlaut in der Schlussempfehlung für die politischen Vertreter im Petitionsausschuss angeführt wird.

Berlin, den 01.07.2010
Sonja Djurovic
Eleonore Fleth
Rolf Breitfeld
Stefan Beuerle
«««
__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

 
TAGS / LABELS: Anspruchsgegner, Antje Vollmer, Eleonore Fleth, Hans-Siegfried Wiegand, Heimkinder, Rolf Breitfeld, Runder Tisch Heimerziehung, Sonja Djurovic, Stefan Beuerle, Verein ehemaliger Heimkinder, Wiegand


Titel: Heimkinder-Betroffenenvertreter am Runden Tisch ignoriert !
Beitrag von: Martin Mitchell am 17. Juli 2010, 03:42:18
.
Heimkinder-Betroffenenvertreterwerden vom »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« ignoriert !

WICHTIGER HINWEIS ( und UPDATE vom 13.04.2010 ! ): Die am 1. Juli 2010 dem »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin, unter Schirmherrschaft der evangelischen Theologin Antje Vollmer ( GRÜNE ), seitens Frau Sonja Djurovic, Frau Eleonore Fleth, Herrn Rolf Breitfeld und Herrn Stefan Beuerle ( Mitglieder und Stellvertreter am »Runden Tisch« ! ) unter „Lösungsvorschläge zum Tagesordnungspunkt 5.3Entschädigung für die 8. Sitzung am 01./02.07.2010“ mündlich vorgetragenen und schriftlich eingereichten LÖSUNGSVORSCHLÄGE wurden weder beachtet, noch im offiziellen zusammenfassendenöffentlichen Ergebnisprotokoll der 8. Sitzung des Runden Tisches“ ( unterzeichnet von Schirmherrin Antje Vollmer und freigegeben von Drahtzieher Holger Wendelin am 12.07.2010 ! ) erwähnt !

Note ! --- jetzt auch an zwei verschiedenen Stellen dementsprechend updated im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1.

__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".



Titel: Mithelfen die „Heimkinder-Zwangsarbeit“ Firmenliste zu vervollständigen !
Beitrag von: Martin Mitchell am 17. Juli 2010, 04:03:31
.
EHEMALIGE HEIMKINDER – „Heimkinder-Zwangsarbeit“ – Wo sind all die Kinder, die in Westdeutschland zwischen 1945 und 1992 Zwangsarbeit leisten mussten?

Post war slave labour in West Germany !
(
überall im englischen Volksmund )
Post war forced labour in West Germany !
(
britisches, kanadisches und australisches Englisch )
Post war forced labor in West Germany !
(
amerikanisches Englisch )
Post war involuntary and unpaid industrial labour in West Germany !
(
überall im englischen Volksmund )

SUCHE: "Heimkinder"+"arbeiten"+"umsonst"
SEARCH: "children in care"+"working"+"for nothing"

Es geschah: In der Bundesrepublik Deutschland !
It happend: In the Federal Repubik of Germany !

Herstellung von Verbrauchsgütern unter Zwang und Gewalt und unentlohnt.
Manufacture of consumer goods by force and without payment for the forced labour performed.

Wo sind all die Kinder, die – eingesperrt in einer Vielzahl von westdeutschen Heimen und Anstalten, betrieben von Kirchen, Ländern und Kommunen – unentlohnteZWANGSARBEIT“ in und zu Gute von DEUTSCHEN WIRTSCHAFTSBETRIEBEN leisten mussten ?

Mädchen und Jungen im Alter von zwischen 8 und 21 Jahren wurden gezwungen, unentlohnt 40 bis 70 Stunden in der Woche zu malochen. Sie arbeiteten in der Hauswirtschaft, in der Landwirtschaft, in Mooren, in Großwäschereien, in Fabriken oder wurden ausgeliehen an Groß- und Kleinbetriebe, an Landwirte und eingesetzt auf Bauernhöfen und in Ländereien und an Dienstleistungsunternehmen verdingt in der Umgebung jener Einrichtungen in denen sie gefangen gehalten wurden. Die meisten dieser Einrichtungen und Betriebe sind namentlich bekannt und können auch heute noch genau identifiziert werden.

Aber auch das wird von dem sogenannten »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er« der in Berlin unter der Schirmherrschaft der evangelischen Theologin Antje Vollmer ( GRÜNE ) tagt, ignoriert. Es geht ihr und der derzeitigen Regierung ( CDU & FDP ) wohl hauptsächlich darum all diese Firmen und Nutznießer vonZWANGSARBEITzu schützen --- oder etwa nicht ?

Namhafte nationale und internationale Firmen, die auch schon zuvor in Zusammenhang mit solcher „ZWANGSARBEIT“ – d.h. „KINDERZWANGSARBEIT“ / „HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT“ – im NACHKRIEGSDEUTSCHLAND genannt wurden, sind:

CARITAS, Erzbistum Paderborn, Kreis Paderborn:
Salvator Kolleg Klausheide, Gemeinde Hövelhof, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland – Germany
Federal Republik of Germany ( damals unter dem katholischen Brüderorden der Salvatorianer ! )
Siehe deren heutige Webseite @ http://www.salvator-kolleg.de/sites/leitbild.html (http://www.salvator-kolleg.de/sites/leitbild.html)

Hella KGaA Hueck & Co

CLAAS

Miele

Rowenta/Sunbeam

BRAUN

GRUNDIG

SIEMENS

Recticel Schlafkomfort GMbH – Schlaraffia Matrazen

Leitz ®

Quelle Versandhaus

Schwab - Damen-, Herren und Kindermode - Versandhaus

Neckermann [ a vast variety of consumer goods ] Versand

Stollwerck

BKS Schlösser

nordrohr ® / NORDROHR WERKE KG

SCHLESWIGER TAUWERKFABRIK OELLERKING GmbH & Co KG ( Netzmacherei )

Mewes & v. Eitzen KG GmbH & Co ( Hamburg )

● [ seit 1820 ] Kölln Flocken (Haferflocken) Peter Kölln KgaA, Köllnflockenwerke, 25333 Elmshor, Schleswig-Holstein

● [ seit 1811 ] Holzland Gehlsen / Jan Fr. Gehlsen GmbH & Co KG in Rendsburg, Schleswig Holstein, Führender Holzgroßhandel und Holzfachmarkt, heute in ganz  Deutschland und teilweise auch in Nachbarländern

Peter Temming AG, Papierfarik / Steinbeis & Consorten / Steinbeis Temming AG / Steinbeis Papier Glückstadt GmbH & Co KG, Glückstadt, Schleswig-Holstein

● Margarinenfabrik H. Meyer-Lippinghausen – heute Familienunternehmen Meylip

TIPON Vertriebs-GmbH [ Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Fertigwaren ] 74831 Gundelsheim, Baden-Württemberg, Germany

Wanderer-Werke AG / Exacta-Continental GmbH / Nixdorf Computer AG

MADDAUS AG - ROTTAPHARM GRUPPE - Arzneimittel und Naturpharmazeutika

GEBRA GmbH & Co KG, Hennef, Rhein-Sieg Kreis ( Regierungsbezirk Köln ) Import und Export Handelsgesellschaft / Gebra Automotive Components (Taicang) Co Ltd

● Backhaus & Grass / Grasolin-Lackfabrik GmbH, paints and varnishes - Germany, Solingen - Germany

Escho-Plast Kunststofferzeugnisse GmbH & Co KG, Kunststofferzeugnisse, Spielwaren und Model-Baukästen, Bad Godesberg - Germany

Roller + Schneider Formen- u. Maschinenbau GmbH & Co KG, Biedenkopf, Hessen - Germany

Lahnwerk GmbH & Co.KG, Modellbau, Formenbau, Pressformenbau, Biedenkopf, Hessen - Germany

● [ seit 1887 ] VARTA ( Hagen / Frankfurt am Main / Kelkheim / Hannover / Bad Homburg ) Accumulatorenfabrik AG – kurz AFA / Varta Consumer Batteries GmbH & Co.KG Aa / VARTA Batteriengroßhandel

DEA ( Deutsche Erdoel Aktiengesellschaft ) / RWE-DEA / RWE Dea / Shell Deutschland Oil GmbH Raffinerie Heide-Hemmingstedt, Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein, Bundesrepublik Deutschland – GermanyFederal Republic of Germany ( Siehe @ http://de.wikipedia.org/wiki/Hemmingstedt (http://de.wikipedia.org/wiki/Hemmingstedt) )

elasta & florex marketing GmbH, Hünegräben 17, 57392 Schmallenberg, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland – GermanyFederal Republic of Germany ( Produkte: Florex Handtücher, Florex Badetücher, Florex Duschtücher, Florex Bettwäsche, Florex Hotelwäsche, Florex Wäsche, Florex Textilien )

Sprick GmbH & Co., Papierproduktion / Wellpappe / Pappkartons / Verpackungsmaterialien, Bielefeld

und viele, viele andere mehr.

Die Wächter und Verriegler der Archive wissen genau, dass dem so ist, aber auch sie wollen ALL DIES weiterhin vertuschen !!!

Wo sind all diese „ZWANGSARBEITER“ und „ZWANGSARBEITERINNEN“ der NACHKRIEGSZEIT ? – Sie können doch nicht alle verstorben oder seither verschollen sein ! – Viele werden später ausgewandert sein und leben heute verstreut in allen Ländern der Erde ( viele in Nachbarlandern in Europa, aber viele z.B. auch in den Vereinigten Staaten, Süd Amerika und in Australien ! ).

Meldet Euch und fordert Rechenschaft, Entschuldigung, Genugtuung und Wiegergutmachung für das Euch in Eurer Kindheit und Jugend in Deutschland ( in Westdeutschland ! ) zugefügte Leid !

Nach deutschem und internationalem Recht und Gesetz steht es jedem von Euch zu entschädigt zu werden – die Täter und Verursacher und Nutznießer Eurer „ZWANGSARBEIT“ und ihre Rechtsnachfolger müssen zahlen; sie dürfen sich nicht länger drücken und sich dabei noch obendrein ins Fäustchen lachen.

Alle die, die ausschlaggebende Information HIERZU haben, können sich ( a. ) unter Nutzung folgender Email-Adresse: "Martin Mitchell" martinidegrossi@yahoo.com.au an mich, Martin Mitchell in Australien, wenden oder auch ( b. ) den „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ in Deutschland diesbetreffend kontaktieren und DORT eine Eidesstattliche Erklärung DAZU abgeben --- am besten vielleicht aber auch beides tun, damit die Information an zwei verschiedenen, unabhängigen Stellen gesammelt werden kann und niemand DIES verhindern kann.

Festgehalten werden muss auch noch hier unbedingt, dass seinerzeit – besonders in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren – ein „Arbeitskräftemangel“ in Westdeutschland herrschte, weshalb man ja auch viele „Gastarbeiter“ ( auch „jugendliche Gastarbeiter“ ! ) aus fremden Ländern nach Westdeutschland kommen ließ --- aber diese musste man bezahlen. „Heimkinder“ hingegen konnte man ZWINGEN UMSONST ZU ARBEITEN: um so mehr um so besser, und niemand erhob einen Einwand dagegen und die „Heimkinder“ selbst konnten sich nicht dagegen wehren; sie waren die „ZWANGSARBEITER“ und „ZWANGSARBEITERINNEN“ und hatten ihren Sklavenhaltern überall in Westdeutschland ( d.h. in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands ! ) absoluten Gehorsam zu zollen.

__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Titel: Aufarbeitung der Leidensgeschichten der Heimkinderopfer
Beitrag von: Martin Mitchell am 18. Juli 2010, 09:36:41
.
MISSHANDELTE HEIMKINDER

Zum Thema „Misshandlung“ --- „Misshandlung von Heimkindern

in „totalen Institutionen

in Deutschland und in Österreich

und Aufarbeitung der Leidensgeschichten der Opfer

HeimkinderDie Hölle mit Seitennischen

15 Jul 2010 - 09:32 Nr. 9943 – hpd - humanistischer pressedienst

http://hpd.de/node/9943 (http://hpd.de/node/9943) ( längerer Artikel - umfasst insgesamt drei Seiten )

Es ist anzunehmen, dass dieser Artikel von dem deutschen Politologen, empirischen Sozialwissenschaftler, Schriftsteller und Freidenker Dr Carsten Freck, der Chefredakteur des Humanistischer Pressedienst ist und zum Kuratorium der Giordano Bruno Stiftung gehört, verfasst wurde; obwohl das längere Gespräch mit dem Soziologen Dr. Waldemar Vogelgesang von der Universität Trier zur Heimkinderproblematik von Fiona Lorenz geführt wurde.


Titel: Rechtsvertretung für ALLE Ehemaligen Heimkinder !
Beitrag von: Martin Mitchell am 27. Juli 2010, 01:55:40
.
In Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/07/26/rechtsvertretung-fur-ehemalige-heimkinder-ich-empfehle-davon-gebrauch-zu-machen/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/07/26/rechtsvertretung-fur-ehemalige-heimkinder-ich-empfehle-davon-gebrauch-zu-machen/) wird am 26. Juli 2010 an alle „Ehemalige Heimkinder“ in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie in aller Welt bekannt gegeben ( ob im Verein oder nicht ! )

Rechtsvertretung für ehemalige Heimkinder! Ich empfehle, davon Gebrauch zu machen.

Jeder sollte sich, m.E., DORT HIN begeben und diese Empfehlung DORT – in diesem BLOG – genau studieren und sich dementsprechend bemühen den darin enthaltenen Anweisungen, Punkt für Punkt, genau zu folgen.
__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Titel: Rechtsvertretung für ALLE Ehemaligen Heimkinder !
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. August 2010, 07:29:50
.
Rechtsanwalt Robert Nieporte aus Trier bietet allen Heimkindern Rechtsvertretung an. Robert Nieporte - Anwalt für Heimopfer.

Rechtsvertretung für ehemalige Heimkinder.

( Da können sich die Kontrahenten, Opponenten und „Anspruchsgegner“, und die, die ihnen nachlaufen, jetzt ruhig die Haare ausreissen. )

Alles was ein jeder braucht um genau DARÜBERÜBER ALLES ! – informiert zu sein, ist noch einmal WUNDERBAR UND SEHR ÜBERSICHTLICH – und auch mit allen notwendigen weiterführenden Links ! – ( auch für Außenstehende in Ost und in West [ d.h. also auch für Betroffene, die keine Vereinsmitglieder sind ! ] ) von dem Sprecher der „ehemaligen behinderten Heimkinder" HELMUT JACOB ( auf einer virtuellen Din A4 Seite ! ) zusammen gefasst. Siehe @ http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Robert_Nieporte_-_Anwalt_fur_H/robert_nieporte_-_anwalt_fur_h.html (http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Robert_Nieporte_-_Anwalt_fur_H/robert_nieporte_-_anwalt_fur_h.html)

Die Webseite des Anwalts selbst in Englisch, in Französisch, in niederländischer Sprache und in Deutsch, ist hier zu finden: @ http://www.kanzlei-nieporte.de/ (http://www.kanzlei-nieporte.de/)

__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Titel: Todesfälle in „Heimerziehung“ in Bundesrepublik Deutschland
Beitrag von: Martin Mitchell am 06. August 2010, 06:27:00
.
Todesfälle in der „Heimerziehung“ in der Bundesrepublik Deutschland !!! - Auch auf die „Zwangsarbeit“ zurückzuführende Todesfälle in der „Heimerziehung“ !!!

Über mehrere Dekaden hinweg in der Bundesrepublik Deutschland: Heimkinder kamen zu Tode in der „Heimerziehung“aber wen interessiert DAS schon ? ? ?

Wie viele Todesfälle in der Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland über die Dekaden hinweg waren es insgesamt ?Ist DAS schon festgestellt worden ? ? ?

Und was waren die jeweiligen Todesursachen DIESER „Heimerziehungstodesfälle“ ? ? ?

Und ich rede hier NICHT NUR von den Todesfällen in dem Wellness HotelGlückstadt“ ( 1949-1974 ) = Kinder-KZLandesfürsorgeheim Glückstadt“ Schleswig-Holstein ( 1949-1974 ) !

Ja, ich will das Gedenken an diese Todesfälle in der bundesrepublikanischenHeimerziehung unter dem Jugendwohlfahrtsgesetz“ ( zwischen 1945 und 1992 ), aber auch das Gedenken an diese Todesfälle unter den „Behinderten Heimkinderndie einerSpezialbehandlung“ unter spezifischen Gesetzen Westdeutschlands für „behinderte Heimkinder“ ( zwischen 1945 und 1992 ) [ was auch immer die Namen dieser diesbezüglich angewendeten Gesetze für die „Behinderten Heimkinder“ gewesen sein mögen ] unterstanden, wachhalten ! - wachhalten ! - wachhalten ! - wachhalten !

Wollt Ihr das nicht auch ? – Will der bundesrepublikanische Normalbürger das nicht auch ? – Will die gesamtdeutsche Gesellschaft das nicht auch ?

Was also wird in Deutschland DIESBETREFFEND unternommen und von wem ?

Ja, es geht hier um „Misshandlung von Kindern“ / „Misshandlung von Jugendlichen“ / „Misshandlung von jungen Erwachsenen“, „MISSHANDLUNG“ und „MENSCHENRECHTSVERLETZUNG“ ( „VERBRECHEN“, „FAHRLÄSSIGKEIT“ und „PFLICHTVERGESSEN!!! ), die den Tod dieser jungen Menschen in Westdeutschland verursachte.

Und die Verursacher und Täter, die meisten von ihnen, kamen ungestraft davon ( im strafrechtlichen sowohl wie auch im zivilrechtlichen Sinne ! ) und ihre Rechtsnachfolger - in Staat und Kirche ! - kümmern sich ’nen Dreck DARUM.



HIER zumindest – in einem 3-seitigen PDF-Dokument ( mit den Daten: 07.07.2009, 20.07.2009, 23.10.2009 und 03.11.2003 ) haben sich einige Leute in der niedersächsischen Politik auch über solche solche Fragen wie diese Fragen die ich jetzt hier stelle Gedanken gemacht [ zu finden über GOOGLE.DE mit dem Suchstrang »»»"Todesfälle"+"Heimkinder"+"Niedersachsen"««« ! ]

Siehe auch HNA.DE ( 28.10.2010 ) – »Göttinger Wissenschaftler erforschen im Auftrag des Sozialministeriums Situation in Niedersachsen – Studie über Schicksal der Heimkinder« @ http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-goettingen/goettingen/studie-ueber-schicksal-heimkinder-651135.html (http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-goettingen/goettingen/studie-ueber-schicksal-heimkinder-651135.html) sowohl wie auch @ http://www.uni-goettingen.de/de/138391.html (http://www.uni-goettingen.de/de/138391.html)
__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Titel: Todesfälle in „Heimerziehung“ in Bundesrepublik Deutschland
Beitrag von: Martin Mitchell am 06. August 2010, 06:29:24
.
Todesfälle in der „Heimerziehung“ in der Bundesrepublik Deutschland !!! - Auch auf die „Zwangsarbeit“ zurückzuführende Todesfälle in der „Heimerziehung“ !!!

Über mehrere Dekaden hinweg in der Bundesrepublik Deutschland: Heimkinder kamen zu Tode in der „Heimerziehung“aber wen interessiert DAS schon ? ? ?

Wie viele Todesfälle in der Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland über die Dekaden hinweg waren es insgesamt ?Ist DAS schon festgestellt worden ? ? ?

Und was waren die jeweiligen Todesursachen dieser „Heimerziehungstodesfälle“ ? ? ?

Und ich rede hier NICHT NUR von den Todesfällen in dem Wellness HotelGlückstadt“ ( 1949-1974 ) = Kinder-KZLandesfürsorgeheim Glückstadt“ Schleswig-Holstein ( 1949-1974 ) !

Ja, ich will das Gedenken an diese Todesfälle in der bundesrepublikanischenHeimerziehung unter dem Jugendwohlfahrtsgesetz“ ( zwischen 1945 und 1992 ), aber auch das Gedenken an diese Todesfälle unter den „Behinderten Heimkinderndie einerSpezialbehandlung“ unter spezifischen Gesetzen Westdeutschlands für „behinderte Heimkinder“ ( zwischen 1945 und 1992 ) [ was auch immer die Namen dieser diesbezüglich angewendeten Gesetze für die „Behinderten Heimkinder“ gewesen sein mögen ] unterstanden, wachhalten ! - wachhalten ! - wachhalten ! - wachhalten !

Wollt Ihr das nicht auch ? – Will der bundesrepublikanische Normalbürger das nicht auch ? – Will die gesamtdeutsche Gesellschaft das nicht auch ?

Was also wird in Deutschland DIESBETREFFEND unternommen und von wem ?

Ja, es geht hier um „Misshandlung von Kindern“ / „Misshandlung von Jugendlichen“ / „Misshandlung von jungen Erwachsenen“, „MISSHANDLUNG“ und „MENSCHENRECHTSVERLETZUNG“ ( „VERBRECHEN“, „FAHRLÄSSIGKEIT“ und „PFLICHTVERGESSEN!!! ), die den Tod dieser jungen Menschen in Westdeutschland verursachte.

Und die Verursacher und Täter, die meisten von ihnen, kamen ungestraft davon ( im strafrechtlichen sowohl wie auch im zivilrechtlichen Sinne ! ) und ihre Rechtsnachfolger - in Staat und Kirche ! - kümmern sich ’nen Dreck DARUM.



HIER zumindest – in einem 3-seitigen PDF-Dokument ( mit den Daten: 07.07.2009, 20.07.2009, 23.10.2009 und 03.11.2003 ) haben sich einige Leute in der niedersächsischen Politik auch über solche solche Fragen wie diese Fragen die ich jetzt hier stelle Gedanken gemacht [ zu finden über GOOGLE.DE mit dem Suchstrang »»»"Todesfälle"+"Heimkinder"+"Niedersachsen"««« ! ]

Siehe auch HNA.DE ( 28.10.2010 ) – »Göttinger Wissenschaftler erforschen im Auftrag des Sozialministeriums Situation in Niedersachsen – Studie über Schicksal der Heimkinder« @ http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-goettingen/goettingen/studie-ueber-schicksal-heimkinder-651135.html (http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-goettingen/goettingen/studie-ueber-schicksal-heimkinder-651135.html) sowohl wie auch @ http://www.uni-goettingen.de/de/138391.html (http://www.uni-goettingen.de/de/138391.html)
__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Titel: Forderungen der ehemaligen Heimkinder
Beitrag von: Martin Mitchell am 06. August 2010, 06:40:36
.
Das blinde Auge des Staates: Die Heimkampagne von 1969 und die Forderungen der ehemaligen Heimkinder [Broschiert]
Marita Schölzel-Klamp (Autor), Thomas Köhler-Saretzki (Autor)

Broschiert: 159 Seiten
Verlag: Klinkhardt; Auflage: 1 (März 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3781517101
ISBN-13: 978-3781517103
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 1,2 cm
Preis: 15,90 €
Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen ( 2 Kundenrezensionen )

Amazon @ http://www.amazon.de/Das-blinde-Auge-Staates-Heimkampagne/dp/3781517101 (http://www.amazon.de/Das-blinde-Auge-Staates-Heimkampagne/dp/3781517101)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die restaurative Politik der frühen Bundesrepublik hatte den Erhalt nationalsozialistischen Geistes in Form von personeller Kontinuität in allen wichtigen politischen und gesellschaftlichen Bereichen etabliert, was besonders in der Fürsorgeerziehung zum Tragen gekommen ist.

Die restaurative Politik der frühen Bundesrepublik hatte den Erhalt nationalsozialistischen Geistes in Form von personeller Kontinuität in allen wichtigen politischen und gesellschaftlichen Bereichen etabliert. In der Fürsorgeerziehung ist dies besonders zum Tragen gekommen. Hier wurden von so genannten Erziehern, die häufig über keinerlei pädagogische Kenntnisse verfügten und zum Teil schon von den Nationalsozialisten eingesetzt worden waren, brutale Erziehungsmethoden praktiziert. Die Geschichts- wie auch die Politikwissenschaft sind in ihrer neueren Forschung zum Umgang mit der Entnazifizierung in den ersten beiden Jahrzehnten der Bundesrepublik zu niederschmetternden Ergebnissen gekommen.
Vor diesem Hintergrund und angesichts der neuen Erkenntnisse, die die aktuelle Forschung bezüglich der Situation in Heimen der 50er, 60er und auch 70er Jahre aufweist, erfolgt in dieser Untersuchung die historische Einordnung der Heimkampagne von 1969. Darüber hinaus zeigt sie gegenwärtige Reaktionen von Trägern der Heime und staatlichen Organen auf die Beschuldigung durch die ehemaligen Heimkinder auf und reflektiert sie unter Berücksichtigung des rechtsphilosophischen Essays Vergangenheitsschuld von Bernhard Schlink und der Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe von Manfred Kappeler.

Das vorliegende Buch leistet mit genau diesem Thema und diesem Inhalt einen Beitrag zu der Diskussion, deren Anliegen ist aufzuzeigen, warum Erinnern und gegebenenfalls Wiedergutmachen für das Funktionieren einer Gesellschaft "notwendig" sind.

Bisher zwei Kundenrezensionen [ mit jeweils fünf Bewertungspunkten ]

Ein hochgradig spannendes Buch mit ernstem Anliegen, 6. Juni 2010
Von Thomas Myslisch ( Elsdorf, Rheinland )
Die brutalen Verhältnisse in den Heimen werden in diesem Buch so spannend mit den politischen Rahmenbedingungen in Verbindung gebracht, dass man es nicht aus der Hand legen möchte. Mann muss einfach weiterlesen. Der politische Zeitgeist der Studentenrevolte wird durch die Darstellung der Heimkampagne so anschaulich dargestellt, dass man während des Lesens meint, man nehme daran teil. Obwohl es sich um ein wissenschaftlich fundiertes Buch handelt, lässt es sich dennoch leicht lesen. Gerade für junge Menschen, die die behandelte Zeit nicht miterlebt haben, empfiehlt es sich sehr. Aber auch andere werden hier so einiges finden, was sie bisher nicht wussten. Erstaunliches. Zusammenhänge werden klar. Sehr informativ und sehr spannend.

gut recherchiert und spannend geschrieben, 30. Mai 2010
Von Ulrike Dreyer ( Saarbrücken )
Dieses Buch hat mir außerordentlich gut gefallen, weil es den Einfluss der misslungenen Entnazifizierung auf die Verhältnisse in Heimen der frühen Bundesrepublik deutlich aufzeigt. Es benennt die Gründe für die skandalösen Zustände, unter denen Kinder und Jugendliche bis in die 80er Jahre hinein zu leiden hatten. Die Studentenbewegung wird als eine logische Konsequenz der jungen Generation auf den Umgang der Elterngeneration mit der braunen Vergangenheit aufgezeigt. Ziele, Aktionen und Wirkung der Heimkampagne werden  40 Jahre nach den Ereignissen so beleuchtet, dass ihre Bedeutung für den Reformprozess in der Heimerziehung eine Würdigung erfährt. Ohne die Studentenbewegung und die Heimkampagne wären wir heute nicht da, wo wir sind. Das macht dieses Buch sehr deutlich. Das Ende reflektiert die Frage, wo wir aktuell stehen, indem es die Reaktionen der angeklagten Institutionen auf die Forderungen der ehemaligen Heimkinder aufzeigt. Hier erfolgt nebenbei ein Überblick über die Entwicklung der unterschiedlichen Haltungen der Angeklagten (staatliche Institutionen, Verbände, katholische und evangelische Kirche) gegenüber den ehemaligen Heimkindern und ihren Forderungen bis zur Veröffentlichung des Zwischenberichtes des Runden Tisches im Januar 2010. Das blinde Auge des Staates ist allen zu empfehlen, die in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, und außerdem wertvoll für diejenigen, die einfach nur wissen wollen, was damals passiert ist und wie es dazu kam. Es erklärt komplizierte Zusammenhänge nachvollziehbar, ist sehr gut recherchiert und darüber hinaus auch noch spannend geschrieben.
__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Titel: Todesfälle in „Heimerziehung“ in Bundesrepublik Deutschland
Beitrag von: Martin Mitchell am 09. August 2010, 07:37:48
.
Todesfälle in der „Heimerziehung“ in der Bundesrepublik Deutschland !!! – Auch auf die „Zwangsarbeit“ zurückzuführende Todesfälle in der „Heimerziehung“ !!!

Der »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« in Berlin will es wohl nicht feststellen – sich nicht DAMIT befassen ( es könnte ja sonst womöglich nach außen dringen – nicht nur „intern“ behandelt werden – die Gesamtgesellschaft könnte ja DAVON erfahren – und dann müßte man sich auch mal DAMIT auseinandersetzen – vielleicht sogar noch die „Hinterbliebenen entschädigen“ – wo kämen wir denn da hin ).

Aber zumindest was Niedersachsen betrifft, das ist doch schon mal ein Einfang...

Guter Fragenkatalog !!! – denke ich.

Wann dieses „Forschungsvorhaben“ – zumindest im Bundesland Niedersachsen – begonnen hat oder wann es beginnen wird, ist weniger klar

Forschungsvorhaben zur Heimerziehung in Niedersachsen 1949-1975 gemäß Entschließung des Niedersächsischen Landtages vom 17. Juni 2009 Bestandsaufnahme

*** Wie entwickelte sich zwischen 1945 und 1975 die Zahl der so genannten „Fürsorgeheime“ in Niedersachsen bzw. auf dem Gebiet des späteren Niedersachsen?
*** Welches waren jeweils reine Einrichtungen nur für Jungen bzw. für Mädchen?
*** Wer waren die jeweiligen Träger bzw. wer sind die heutigen Rechtsnachfolger der damaligen Einrichtungen?
*** Wie entwickelten sich zwischen 1945 und 1975 die Zahl und die Altersstruktur der damaligen „Fürsorgezöglinge“ in Niedersachsen bzw. auf dem Gebiet des späteren Niedersachsen?
*** Wie viele der unter Nummer 4 genannten Kinder und Jugendlichen waren Mädchen, wie viele waren Jungen?
*** Wie entwickelte sich zwischen 1945 und 1975 die Aufenthaltsdauer der damaligen „Fürsorgezöglinge“ in den o. g. Heimen?
*** Welche – auch landwirtschaftlichen – Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen in Niedersachsen profitierten in der Zeit von 1945 bis 1975 von der Zwangsarbeit der Heimkinder?
*** Wie entwickelte sich zwischen 1945 und 1975 die Zahl der Todesfälle in den so genannten „Fürsorgeheimen“ in Niedersachsen bzw. auf dem Gebiet des späteren Niedersachsen?
*** Wie entwickelte sich zwischen 1945 und 1975 die Zahl der Suizide und Suizidversuche in den einzelnen so genannten „Fürsorgeheimen“ in Niedersachsen bzw. auf dem Gebiet des späteren Niedersachsen?
*** In welchem Ausmaß gab es zwischen 1945 und 1975 welche weiteren Todesursachen in den so genannten „Fürsorgeheimen“ in Niedersachsen bzw. auf dem Gebiet des späteren Niedersachsen?
*** Wie entwickelte sich zwischen 1945 und 1975 die Zahl der Ärztinnen/Ärzte bzw. der medizinischen Fachangestellten in den so genannten „Fürsorgeheimen“ in Niedersachsen bzw. auf dem Gebiet des späteren Niedersachsen?
*** Wie wurde zwischen 1945 und 1975 der Gesundheitszustand der damaligen Heimkinder in den so genannten „Fürsorgeheimen“ in Niedersachsen bzw. auf dem Gebiet des späteren Niedersachsen überwacht?
*** In welchem Umfang gab es zwischen 1945 und 1975 eine psychische Betreuung der in den o. g „Fürsorgeheimen“ untergebrachten Kinder und Jugendlichen?
*** Wie entwickelte sich zwischen 1945 und 1975 die Zahl der Erzieherinnen und Erzieher in den o. g. „Fürsorgeheimen“?
*** Welche Vor- bzw. Ausbildung hatten die unter Nummer 14 genannten Erzieherinnen und Erzieher?
*** In wessen Zuständigkeit lag die Heimaufsicht zwischen 1945 und 1975, und wie wurde sie praktiziert?
*** Auf welchen rechtlichen Wegen wurden Kinder und Jugendliche als „Fürsorgezöglinge“ in ein Heim gegeben?

Inhaltliche Schwerpunkte der Forschungsarbeit

Neben der Bestandsaufnahme soll der zweite Komplex des Forschungsauftrages u.a. die Frage nach der Verantwortung des Landes im Hinblick auf die Fürsorgeerziehung, die Entwicklung der Heimaufsicht und das Landesjugendheim Göttingen sowie die Frage nach den historischen Entscheidungsmotiven der Gerichte und die Frage nach der Verantwortung von staatlichen Stellen unterhalb der Landesebene beinhalten.

Dieses zwei Seiten umfassende PDF-Dokument der Georg-August-Universität Göttingen ist erreichbar über einen Link ( markiert „Fragenkatalog“ ) von dieser Webseite aus @ http://www.uni-goettingen.de/de/138391.html (http://www.uni-goettingen.de/de/138391.html)
__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Titel: Todesfälle in „Heimerziehung“ in Bundesrepublik Deutschland
Beitrag von: Martin Mitchell am 15. August 2010, 06:48:44
.
HEIMKINDER - Betreffend Suizide, Suizidversuche, tödliche Unfälle und Todesfälle


Auch DIES wird – und alle weiteren Todesfälle in der westdeutschen Heimerziehung werden – jetzt von mir überall im Internet verbreitet werden.


Weitergehende Tabuisierung auch dieses Themas wird jetzt zumindest von mir und einigen weiteren Betroffenen die DARIN voll hinter mir stehen, nicht mehr zugelassen.


Und daher auch jetzt schon mal sogleich seit dem 12.07.2010 im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( http://www.heimkinderopfer.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer.blogspot.com) ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/08/madchen-in-der-nachkriegsdeutschen-brd.html (http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/08/madchen-in-der-nachkriegsdeutschen-brd.html)



Mädchen in der nachkriegsdeutschen BRD-„Heimerziehung“ sowohl wie auch gleich anschließend bis zum 21. Lebensjahr in der BRD-„Fürsorgeerziehung“.


Betreffend Suizide, Suizidversuche, tödliche Unfälle und Todesfälle in westdeutschen 'Heimen' und westdeutschen „Fürsorgehöllen“ zwischen 1945 und 1992


Dieses Mädchen ( Jg. 1944 ), das insgesamt 16½ Jahre lang als „Heimkind“ selbst über diesen gesamten Zeitraum ihrer „Heimkarriere“ ununterbrochen schwerstens misshandelt und gequält wurde, kam mit 2½ Jahren ins 'Heim' und wurde im Alter von 20½ Jahren – völlig unvorbereitet für das Leben außerhalb der „Totalen Institution“ – entlassen.


Den ersten Fall über den sie berichtet:
Versuchter Suizid
November – Totensonntag 1954 ( Westdeutschland )
St. Josef-Kinderheim in Lippstadt betrieben von den NonnenVinzentinerinnen“, den „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincent von Paul“
Ort: Lippstadt
Bundesland: Nordrhein-Westfalen / Westfalen-Lippe

Ein Junge namens Bruno, ca 13-14 Jahre alt, war körperlich und psychisch, wie wir alle auch, so fertig, daß er schon mehrmals mal vom "sich umbringen" gesprochen hatte.
Einmal im Jahr mußten wir mit den Nonnen zum Friedhof gehen um dort für sie Friedhofsarbeiten zu verrichten: Tannenzweige sammeln und damit die Nonnen-Gräber der verstorbenen Nonnen zu bedecken. Der Friedhof war an einem Bahngleis gelegen. Auf dem Weg zum Friedhof hörten wir einen Zug kommen. Bruno riß sich plötzlich aus der Reihe und stürzte sich vor den Zug. Die Nonnen bemerkten hämisch, „Er hat ja nur ein Bein verloren. Zudem ist er ja selber schuld.“ Bruno wurde nie mehr in unserem St. Josef-Kinderheim in Lippstadt gesehen. Eltern hatte er auch nicht. Wir wußten damals nicht wirklich was aus Bruno geworden ist und wir wissen es heute ebenso wenig.


Den zweiten Fall über den sie berichtet:
Todesfall
Janunar / Februar 1961 ( Westdeutschland )
St. Josef-Kinderheim in Lippstadt betrieben von den NonnenVinzentinerinnen“, den „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincent von Paul“
Ort: Lippstadt
Bundesland: Nordrhein-Westfalen / Westfalen-Lippe

Nachdem ich vom 14.-16. Lebenssjahr zwei Jahre lang bei einem Bauern außerhalb Lippstadt, von den Nonnen als Frohndienstleistende verdingt wurde und unentlohnt dort 7 Tage in der Woche einen 12-14 Stunden langen Arbeitstag in Haus, Stall und auf dem Feld malochen mußte und ich dieser für mich und meine dünnen, aufgezehrten und ausgehungerten Körper viel zu schwere Arbeit letztendlich vollens überdrüßig war, riß ich eines Tages von diesem Bauernhof aus Richtung des Heims in dem ich zuvor untergbracht gewesen war ( denn ich hatte ja niemanden anders an den ich mich hätte wenden können ). Ich war jetzt 16 Jahre alt. Ich klingelte an der hinteren Eingangstür des Heimes. Ich glaubte, man würde mich mit Freude empfangen und ich würde Hilfe bekommen. Stattdessen schmiß mich die Nonne in den dunklen Kohlenkeller. Ich schlief irgendwann dann auf dem Kohlenhaufen ein. Ich war unheimlich durstig, denn es war sehr heiß in diesem Kohlenkeller, denn der Heizofen brannte und befand sich gleich neben mir. Nach einiger Zeit wachte ich plötzlich auf. Ich fühlte etwas Weiches. Durch einen kleinen Lichtschimmer erkannte ich die Gestallt eines Menschen. Ich stupste ihn an, er bewegte sich nicht. Ich fand den Lichtschalter nicht. Es blieb mir nichts anderes übrig als abzuwarten bis sich die Kellertür wieder öffnete. Eine Nonne kam die Treppe herunter und schrie nach dem Hausmeister. Erst jetzt sah ich, das es sich um einen Jungen handelte. Er war tod. Der Hausmeister kam. „Räumt das hier mal weg!“, schrie die Nonne. Ich habe nie erfahren, woran der Junge verstorben ist. Vermutlich hat man ihn, wie mich, in diesem Kohlenkeller eingesperrt und vergessen und durch die Hitze ist er wohl verdurstet.


Den dritten Fall über den sie berichtet:
Todesfall
November / Dezember 1962 ( Westdeutschland )
„Dortmunder Vincenzheim“ mit angeschlossener Großwäscherei betrieben von den NonnenVinzentinerinnen“, den „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincenz von Paul“ ( deutsche "Magdalene Sisters Laundry" ! )
Ort: Dortmund
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Ich war jetzt 18 Jahre alt. Aus meiner Gruppe im Dortmunder Vincenzheim, ist ein Mädchen aus dem Fenster geklettert und während einem Fluchversuch zu Tode gestürzt. Ich war unmittelbar dabei, als wir drei, aus dem 3. Stockwerk abhauen wollten. Des nachts knoteten wir mehrere Bettlaken zusammen und befestigten diese am Zentralheizungskörper der direckt unter einem Fenster angebracht war. Diese Aktion mußte sehr schnell gehen. Die nötigen Bettlaken hatten wir schon einige Wochen zuvor gesammelt.
Das erste Mädchen ist heil unten angekommen, weg war sie. Ich sollte als letzte runter und solange Schmiere stehen, bis das zweite Mädchen auch unten war. Bei dem zweiten Mädchen jedoch riß ein Bettlaken mittendurch und sie stürzte zu Tode.
Diesen heftigen Knall, wie ihr Körper auf der Straße aufprallte und platschte, den höre ich gerade jetzt wieder, während ich dies niederschreibe.
Am nächsten Morgen sehr früh, um ca 3-4 Uhr wurden die Ausbrüche entdeckt. Wie aufgescheuchte Hühner liefen die Nonnen hin und her.


Den vierten Fall über den auch hier berichtet werden soll:
Schwere Körperverletzung mit Verlust einer Niere ( wenn nicht noch Schlimmeres )
Das Jahr war 1949 ( Westdeutschland )
St. Josef-Kinderheim in Lippstadt betrieben von den NonnenVinzentinerinnen“, den „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincenz von Paul“ 
Ort: Lippstadt
Bundesland: Nordrhein-Westfalen / Westfalen-Lippe

Die leibliche Schwester des „ehemaligen Heimkindes“ Roswitha, Helene (Jg. 1940 ), die jetzt schon seit Dekaden in Australien lebt, berichtet:

Es war 1949 als ein ungefähr acht- bis neunjähriger Junge namens Gerhard ( soweit ich mich noch richtig erinnere ), ein Junge der „Bettnässer“ war, von einer Nonne im 2. Stockwerk, der Jungen-Etage auf dem Flur des Heims so wuchtig mit einem Stock geschlagen und in den Rücken getreten wurde, dass er ( anzunehmen ) ohnmächtig zu Boden fiel und liegen blieb. Dieser kleine Junge rührte sich nicht mehr. Die Nonne legte, auch dann noch nach indem sie ihn auch noch mehrmals als er am Boden lag heftig in die Seite und in den Rücken trat. Der Junge hat da gelegen als wenn er tod wäre und hat sich nicht gerührt. Der Junge ist nicht wieder aufgestanden und wurde wenig später vom Sanitätsdienst des Lippstädter Krankenhauses vom Boden gehoben, auf eine Bahre gelegt und ins Lippstädter Krankenhaus verbracht. Der Junge wurde nie wieder in unserem Heim gesehen.
Ich selbst war zu der Zeit ebenso ungefähr acht bis neun Jahre alt und habe all das von oben her, von dem obersten Treppenhaus Podest aus, gesehen. Ich wurde aber dabei von den Nonnen ertappt, und bekam selbst „eine Tracht Prügel“ „die sich gewaschen hatte“ dafür, dass ich alles mit angesehen hatte.
Nachdem dieser Junge abgeholt worden war, hat man uns Kindern gesagt, dass „der Junge“ „hingefallen“ wäre und „ausgerutscht“ sei. Ich weiß es anders. Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen und habe geschwiegen und nichts gesagt. Aber ich hatte Angst noch einmal eine Tracht Prügel zu bekommen.
Wir erfuhren einige Zeit später, dass diesem „Jungen“ „eine Niere entfernt“ „wurde“ „weil er Bettnässer“ sei. Ich bin aber davon überzeugt, dass ihm durch das Treten der Nonne eine Niere so schwer verletzt wurde, dass sie entfernt werden mußte. Was jedoch wirklich mit dem Jungen geschah nachdem er abgeholt worden war, haben wir Kinder nie mit Sicherheit erfahren können.


Diese Berichte sind kürzlich jeweilig durch „Eidesstattliche Versicherung“ bestätigt und bekräftigt worden, und alle solchen weiteren Berichte werden ebenso durch „Eidesstattliche Versicherung“ bestätigt und bekräftigt werden.


Wie viele andere der mehrere hunderttausende bis über 1½ Millionen „Heimkinder“ in diesem 'Rechtsstaat' Bundesrepublik Deutschland ( zwischen 1945 und 1992 ) haben Todesfälle unter ihren Leidgenossen (Jungen jeden Alters ) und Leidgenossinnen ( Mädchen jeden Alters ) in den westdeutschen 'Heimen' undFürsorgehöllen“ miterlebt ?

__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


TAGS / LABELS: BRD, Dortmunder Vincenzheim, Fürsorgeerziehung, Heimerziehung, Heimkind, Heimkinder, Lippstadt, St. Josef-Kinderheim, Suizide, Suizidversuche, Todesfälle, tödliche Unfälle, Vincentinerinnen


Titel: HEIMKINDER-GEDENKSTEIN der „weisen Waisen“ vereinigt im „VEHeV“ / „VEH“
Beitrag von: Martin Mitchell am 21. August 2010, 14:48:36
(http://www.heimkinder-ueberlebende.org/HEIMKINDER-MEMORIAL-Gedenkstein.jpg)
[ Quelle: HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ heimkinder-ueberlebende.org/Web-Links (http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Web-Links.html) | Urheberrechte: ex-Heimkind Peter Dinkel | offizielle Nutzungsrechte ex-Heimkind »Ehemaliges Heimkind« »Engagierter Bürger« Martin Mitchell

"Heimkinder-Gedenkstein" der „weisen Waisen“ vereinigt im VEHeV / VEH

HEIMOPFER

Todesfälle in der „Heimerziehung“ in der Bundesrepublik Deutschland !!! – Auch auf die „Zwangsarbeit“ zurückzuführende Todesfälle in der „Heimerziehung“ !!!

Über mehrere Dekaden hinweg in der Bundesrepublik Deutschland: Heimkinder kamen zu Tode in der „Heimerziehung“

HINWEIS: Dieses HEIMKINDER-MEMORIAL : dieses virtuelle MAHNMAL : dieser virtuelle GEDENKSTEIN : ein Memorial »Allen unseren toten Heimkindergeschwistern, den ermordeten, fahrlässig getöteten, und in den Suizid getriebenen, zur steten Erinnerung«

Die Betonung des Gedenkens und des Erinnerns – des Nicht-Vergessens – liegt auf „alle Heimkindergeschwister, die als Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene durch Fahrlässigkeit, Pflichtvergessen und Menschenrechtsverletzung ( einschließlichZwangsarbeit! ) körperlich und seelisch geschädigt wurden und die dadurch zu Tode kamenbesonders auch frühzeitig zu Tode kamen oder auch dadurch zu Schwerbehinderten wurden, was wiederum ihren frühen Tod herbeibrachte.“ Und das ist es ja auch gerade: Die Verantwortlichen und Mitverantwortlichen für ihre Schwerbehinderung und ihren frühen Tod gedenken ihrer nicht --- und wollen ihrer auch nicht erinnert werden.

Das HEIMKINDER-MEMORIAL hat nicht nur die volle Zustimmung und Unterstützung des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ / „VEH“ ) und all seiner Mitglieder, aber auch die Zustimmung und Unterstützung aller auch außerhalb des Vereins sich befindenen Betroffenen, die sich dem anschließen möchten – und vielleicht sogar jetzt gerade deshalb auch unserem Verein beitreten werden wollen.

Solidarisch in die Zukunft blinkendzusammen voranschreiten.

Gemeinsam sind wir stark.

_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )



HINWEIS: Dieses HEIMKINDER-MEMORIAL : dieses virtuelle MAHNMAL : dieser virtuelle GEDENKSTEIN existiert auch in der originellen etwas größseren Version hier in diesem geschlossenen Vereinsforum ( @ VeHeV Mitgliedsbereich &bull; Anmelden (http://www.lothi.org/forum/VeHeV/viewtopic.php?p=12629#p12629) [ nur für Mitglieder ! ] ), sowohl wie auch in dem anderen offenen Forum ( @ https://www.vehev-forum.de/viewtopic.php?f=26&t=180 (https://www.vehev-forum.de/viewtopic.php?f=26&t=180) [ für alle ! ] ), aber auf das Bild selbst ( dieses etwas größere Bild selbst ) kann man nicht verlinken, da die Image kein JPG-Dokument / keine JPG-Image ist, bzw. nicht als solches dort aufgeführt wird, sondern dort, jeweilig, nur als ein PHP-Dokument erscheint.


TAGS / LABELS: HEIMKINDER-MEMORIAL, MAHNMAL, GEDENKSTEIN, HEIMOPFER, Heimerziehungsopfer, Todesfälle, Mord, Todschlag, tötliche Unfälle, körperliche Verletzung, Suizid, Erinnerung, Gedenken, Gedenkstätte, Heimkinderopfer


Titel: Neuer Heimkinder-Rechtsanwalt Robert Nieporte im Gespräch mit dem hpd
Beitrag von: Martin Mitchell am 24. August 2010, 05:50:56
.
Rechtsanwalt Robert Nieporte aus Trier bietet allen Heimkindern Rechtsvertretung an. Robert Nieporte - Anwalt für Heimopfer.

Rechtsvertretung für ehemalige Heimkinder.

Humanistischer Pressedienst

TRIER. ( hpd ) Robert Nieporte ist der Anwalt, der nun die Interessen der ehemaligen Heimkinder vertritt. Der hpd sprach mit dem Juristen über seine Strategie, über das pragmatische Vorgehen von Regierung und Kirche in anderen Ländern, das beharrliche Schweigen der deutschen Kirche, institutionalisiertes Unrecht und welche Anerkennung den Opfern gerecht werden würde.

hpd 23 Aug 2010 - 08:29 Nr. 10030 @ http://hpd.de/node/10030 (http://hpd.de/node/10030)

Es bleibt jedem selbst überlassen es zu lesen oder es zu ignorieren.

Ich, der Übermittler der Nachricht, habe keinen Vorteil daraus wenn Ihr es lest und keinen Nachteil davon wenn Ihr es nicht lest. Es brüskiert mich nicht.

Und sorry für die, die jetzt enttäuscht sind, dass es diesmal nicht der Evanglische Pressedienst ist, der Diakoniebrief ist, der Kirchenbote ist, der Katholische Pressedienst ist, Domradio ist, Radiovatikan ist oder Kreuz.net ist oder deren Subsidiaritäten sind, die hier berichten und Hotlines, 'Nächstenliebe' und Kaffekräntzchen anbieten.

__________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Titel: Re:Heimkinder....
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. September 2010, 03:33:11
.
HEIMKINDER-ENTSCHÄDIGUNG-LÖSUNGSVORSCHLÄGE, die auch schon am 2.7.2010 dem »Runder Tisch Heimerziehung« vorlagen – jetzt hier eine erweiterte Version.

[ Dieser gleichlautende Text steht in verschiedenen Diskussionsforen im Internet. Wo Interessenten DARÜBER diskutieren und debatieren bleibt ihnen selbst überlassen. ]

ERSTER von zwei meinerseitigen neuen Beiträgen zu diesem Thema hier in diesem Thread, heute 31.08.2010:

re einem meinerseitigen Beitrag in dem Forum von »Oerni«

Hello my friends !

Ich möchte alle Nutzer dieses Diskussionsforums und alle die hier auch nur ab und zu mal reinschauen und lesen darauf aufmerksam machen, dass ich gestern Nachmittag, 30. August 2010, um 14:34 Uhr ( MEZ ) folgenden Post in dem Blog von dem ev. Theologen Dierk Schäfer ( »Dierk Schaefers Blog« @ http://dierkschaefer.wordpress.com (http://dierkschaefer.wordpress.com) ) @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/08/27/losungsvorschlage-von-dr-wiegand/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/08/27/losungsvorschlage-von-dr-wiegand/) getätigt habe, um darauf hinzuweisen was ich selbst unternommen habe um die gesagten differenzierten »Lösungsvorschläge« zur Frage derEntschädigung für Ehemalige Heimkinder“, die jetzt im Raum stehen, so weit wie möglich im Internet zu verbreiten.

""" Liebe „Heimkindergeschwister“ alle !

Ich habe jetzt ebenso diese differenzierten »Lösungsvorschläge« online gestellt auf einer Internetplattform, die von sehr vielen Leuten gelesen wird. Ich aber stelle diese »Lösungsvorschläge« ein klein wenig anders vor als dies von dem „großen, schlanken, sehr gepflegten Herrn“, der mit Dr. Antje Vollmer verbündet ist ( und „nichts ohne ihre Zustimmung tun“ wird [ wie er sagte, und wie es im Februar 2009 zu Protokoll genommen wurde ] ), getan hat:

»»» Der Australier Martin Mitchell hat sich dazu entschieden ZUM WOHLE ALLERBETROFFENEN“ diese differenzierten »Lösungsvorschläge« auch hier in diesem seinem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 bekannt zu geben:

Dies sind die von vielen „ehemaligen Heimkindern“ zusammengetragenen differenzierten »Lösungsvorschläge« zur „Entschädigungsfrage“ für „das von ihnen erlittene Unrecht und Leid“, d.h. die von vielen „ehemaligen Heimkindern“ innerhalb und ausserhalb des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ [ letzterer vom »Runden Tisch« ausgesperrt ! ] ( „VEHeV.“ / „VEH“ ) zusammengetragenen „Ideen“ --- nicht nur die „Ideen“ einer Einzelperson oder einer beschränkten Gruppe, sondern einer sehr vielfältigen und unbeschränkten Autorenkollektive von vielen „ehemaliger Heimkindern“ --- „Ideen“, die dann auf Insistenz dieser „Betroffenen“ hin von einer der drei Personen, die mit Erlaubnis der Schirmherrin des »Runden Tisches« Dr. Antje Vollmer gewöhnlich dort mit am »Runder Tisch Heimerziehung« für „Ehemalige Heimkinder“ ERSCHEINEN DARF am 02.07.2010 erstmalig eingereicht wurden; d.h. eine ungefähr gleichlautende Version dieser differenzierten »Lösungsvorschläge« wurde mündlich vorgetragen sowohl wie auch schriftlich eingereicht, eine EINREICHUNG, die aber leider bisher nicht von den Verantwortlichen am »Runden Tisch« protokolliert wurde. «««

Dem habe ich dann gleich anschliessend zu dieser meiner EINLEITUNG zu diesen »Lösungsvorschlägen« ein Foto der „HEIMKINDER-DEMO in Berlin“ am „15. April 2010“ hinzugefügt, ein Foto das klar und deutlich die Solidarität unter den „Ehemaligen Heimkindern“ widerspiegelt und belegt.

Bitte weiter lesen im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr 2 ( http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com) ) @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/08/heimkinder-entschadigung.html (http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/08/heimkinder-entschadigung.html) , und nicht vergessen auch die drei von mir verfassten ABSCHLUSSABSCHNITTE meines dortigen Posts zu lesen.

Gemeinsam sind wir stark !

Ich kann nur wiederholen: Es gibt nichts worüber wir uns weiter zu streiten brauchen.

Lasst uns also bitte den Frieden unter einander bewahren.

bittet Martin – Eurer „Heimkind-Bruder“
( Martin MITCHTELL der Australier, „Ehemaliges Heimkind“, Jg. 1946, ex Freistätter u.a. ) """


Titel: HEIMKINDER-ENTSCHÄDIGUNG-LÖSUNGSVORSCHLÄGE
Beitrag von: Martin Mitchell am 01. September 2010, 03:41:14
.
HEIMKINDER-ENTSCHÄDIGUNG-LÖSUNGSVORSCHLÄGE, die auch schon am 2.7.2010 dem »Runder Tisch Heimerziehung« vorlagen – jetzt hier eine erweiterte Version.

[ Dieser gleichlautende Text steht in verschiedenen Diskussionsforen im Internet. Wo Interessenten DARÜBER diskutieren und debatieren bleibt ihnen selbst überlassen. ]

ZWEITER von zwei meinerseitigen neuen Beiträgen zu diesem Thema hier in diesem Thread, heute 31.08.2010:

re einem weiteren meinerseitigen Beitrag in dem Forum von »Oerni«

Hallo allesamt !

Ich möchte Euch alle auch noch darüber unterrichten, dass ich heute auch noch folgenden NACHTRAG zu meimem gestrigen »HEIMKINDER-ENTSCHÄDIGUNG-LÖSUNGSVORSCHLÄGE«-Beitrag in meinemem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 ( http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com (http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com) ) @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/08/heimkinder-entschadigung.html (http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/08/heimkinder-entschadigung.html) getätigt habe, um „Betroffene“ sowohl wie auch die GESAMTGESELLSCHAFT darauf aufmerksam zu machen wo die diesbetreffende Diskussion stattfindet.

»»» NACHTRAG ( 31.08.2010 ):

Der evangelische Theologe und Diplom Psychologe, Dierk Schäfer, der sich schon seit längerer Zeit mit diesem Thema befasst und sich auch selbst persönlich für die Belange von „Ehemalige Heimkindern“ engagiert, hat diese differenzierten »Lösungsvorschläge« ebenso in seinem Blog: Dierk Schaefers Blog ( http://dierkschaefer.wordpress.com (http://dierkschaefer.wordpress.com) ) @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/08/27/losungsvorschlage-von-dr-wiegand/ (http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/08/27/losungsvorschlage-von-dr-wiegand/) forgestellt und einige „Ehemalige Heimkinder“ haben auch schon verschiedene Kommentare dort DAZU abgegeben.

Dierk Schäfer selbst hat diese differenzierten »Lösungsvorschläge« hier kommentiert @ http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2010/08/loesungsvorschlaege-kommentiert.pdf (http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2010/08/loesungsvorschlaege-kommentiert.pdf) .

Desweiteren hat eine rege Diskussion dazu begonnen in dem Forum »Forum: Ehemalige Heim-und Adoptivkinder« @ http://ehemalige-heimkinder-info.foren-city.de/ (http://ehemalige-heimkinder-info.foren-city.de/) in dem Thread, den die dortige Betreiberin »Oerni« »Lösungsvorschläge für den rth von Dr. Wiegand« benennt @ http://ehemalige-heimkinder-info.foren-city.de/topic,228,45,-loesungsvorschlaege-fuer-den-rth-von-dr-wiegand.html (http://ehemalige-heimkinder-info.foren-city.de/topic,228,45,-loesungsvorschlaege-fuer-den-rth-von-dr-wiegand.html) ( ein Thread, der jetzt schon [ 31.08.2010 ] bis auf Seite 4 vorangeschritten ist ) «««

Gemeinsam sind wir stark !

(http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=24353&type=o&ext=.jpg)
( QUELLE: Jungewelt )

Auf ein weiteres gutes Gelingen.

Mit herzlichen Grüßen

Martin – Eurer „Heimkind-Bruder“
( Martin MITCHTELL der Australier, „Ehemaliges Heimkind“, Jg. 1946, ex Freistätter u.a. )


Titel: Weitergehende Heimkinder-Misshandlung --- „Es tut uns leid“ Heuchelei
Beitrag von: Martin Mitchell am 05. September 2010, 01:48:26
.
Weitergehender Heimkinder Abusus
Weitergehender Heimkinder-Abusus
Weitergehende Heimkinder-Misshandlung


[ Medienwirksames Geschwaffel und Lippendienst der Evangelischen Kirche @ http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/unrecht-oeffentlich-anerkennen.html (http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/unrecht-oeffentlich-anerkennen.html) ]

[ Und siehe auch den darauffolgenden Kommentar von Helmut Jacob, Behinderten-Sprecher @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-uber-das-pressewirksame-weinen-der-evangelischen-kirche-in-sachen-heimkinder-56057580.html (http://helmutjacob.over-blog.de/article-uber-das-pressewirksame-weinen-der-evangelischen-kirche-in-sachen-heimkinder-56057580.html) ]

Hiernach folgen jetzt zwei Berichte betreffend der »Evangelische Kirche in Deutschland« und der »Diakonie« aus dem Jahre 2010 ( August 2010 ! )

Kirchen bitten misshandelte Heimkinder um Entschuldigung

27. August 2010 — Atheist Media Blog [ @ http://blasphemieblog.wordpress.com/2010/08/27/kirchen-bitten-misshandelte-heimkinder-um-entschuldigung/ (http://blasphemieblog.wordpress.com/2010/08/27/kirchen-bitten-misshandelte-heimkinder-um-entschuldigung/) ]

Evangelische Kirche von Westfalen

Bielefeld (idea) – Die Landeskirchen Westfalen und Lippe haben Personen um Entschuldigung gebeten, die in den fünfziger und sechziger Jahren als Kinder in kirchlichen Einrichtungen misshandelt wurden.

„Wir nehmen beschämt wahr, was damals in evangelischen Heimen passiert ist, und bitten dafür um Vergebung“, erklärte der theologische Vizepräsident der westfälischen Kirche, Albert Henz, bei einer Begegnung mit rund 20 Betroffenen am 25. August in Bielefeld. An dem Treffen nahmen auch Vertreter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe teil. „Auch wenn wir persönlich keine unmittelbare Verantwortung dafür haben, stehen wir doch in der Kontinuität unserer eigenen Geschichte“, sagte Henz.

Weiterlesen:

http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/kirchen-bitten-misshandelte-heimkinder-um-entschuldigung.html (http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/kirchen-bitten-misshandelte-heimkinder-um-entschuldigung.html)


Leserkommentare:

Andreas P Sagt:
28. August 2010 um 00:14
„stehen wir doch in der Kontinuität unserer eigenen Geschichte“, werden die Profite samt Zinsen auch weiterhin behalten und uns an Zwangsarbeit („Zivildienst“) bereichern.
Die Krokodilstränen hätte sich der alberne Henz auch schenken können.


Zitat


Misshandlungen - Betreuer quälten Autisten

[ Graf-Recke-StiftungEducon GmbH ]

[ Graf-Recke-StiftungMitglied der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ]

Panorama, Sonntag 22.08.2010, 13:23

Die Betreuer einer Wohngruppe für Autisten in Hilden haben sich wie Folterknechte benommen: Kinder wurden gefesselt, mussten zur Strafe Dreck und Gras essen. Nach FOCUS-Informationen gibt es erste Geständnissse.
In dem Skandal um Misshandlungen autistischer Kinder in einer therapeutischen Wohngruppe in Hilden gestanden ehemalige Mitarbeiter die Quälereien bei der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft und Polizei. Der Skandal ist nach FOCUS-Informationen weitaus größer als bisher bekannt. Die Kinder und Jugendlichen sollen unter anderem gefesselt, angespuckt, geknebelt, wochenlang eingesperrt, mit Essensentzug gequält sowie grundlos angegriffen und dann stundenlang traktiert worden sein. Ein autistischer Junge gab an, er habe sein Erbrochenes essen müssen.

Nach FOCUS-Recherchen hatte das Landesjugendamt Rheinland bereits Mitte Juni 2008 durch ein Schreiben der Trägergesellschaft der Wohngruppe, Educon, deutliche Hinweise auf gravierende Vorfälle in dem Heim erhalten. Doch der Skandal blieb unter der D