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 am: Heute um 13:40:13 
Begonnen von Onkel Tom - Letzter Beitrag von Rudolf Rocker
Zitat
Die Gewalt kommt nach Hause – abweichende Meinungen zum Thema Hamburg
http://lowerclassmag.com/2017/07/die-gewalt-kommt-nach-hause/

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 am: Heute um 12:58:04 
Begonnen von Onkel Tom - Letzter Beitrag von Onkel Tom
Leiharbeit ? Nö, danke..

Es fängt damit an, das deine Daten erst gar nicht in diesen Sklavenhändler-Bewerberpools landen.

Es geht eigendlich nur darum, alles zu unterlassen, die die Köderei oder sogar Nötigung zur Annahme
einer Leiharbeit erleichtert.. Die Wege des Ja oder Nein sind sehr vielfältig, zumal bei
ALG-Bezieher_innen das handeln gefährlich ausarten kann. Ob das Grundwerk, Leiharbeit zu
verhindern in einer kleinen Broschüre passt, bezweifel ich.. Der ALG-Info-112 passt vom Grad seiner
Funktionstüchtigkeit immer noch..

Bekommt eine Leihbude die BG Nummer oder den Status Alg-Bezug mit ?.. Kann sehr dumm laufen.

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 am: Heute um 11:49:28 
Begonnen von Fritz Linow - Letzter Beitrag von Fritz Linow
„Komplizen? – VW und die brasilianische Militärdiktatur“: Das Erste, Montag, 24. Juli, 23.25 Uhr
Zitat
Das Wegducken bei der Aufarbeitung steht dem Autobauer nicht gut zu Gesicht. Erschreckend ignorant sind die Reaktionen von Carl Hahn, dem langjährigen Vorstandschef des Konzerns.

Die Dokumentation ist stark recherchiert und schaut aus vielen Blickwinkeln auf einen Skandal, den Volkswagen versucht, kleinzureden.

https://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/926659/skandal-das-erste-zeigt-dunkles-vw-kapitel-in-brasilien

Carl Hahn:

"Mich hat das nicht beunruhigt damals. Ich erinnere nicht, dass wir nun mit Tränen den Weggang und die Wegspülung der Demokratie etwa beweint hätten."

"Wir haben versucht, Automobile zu bauen und unabhängig von der Regierung, die in einem Lande herrscht. Das überlassen wir den Eingeborenen, den Menschen dieser Länder."

http://www.deutschlandfunk.de/vw-in-brasilien-williger-komplize-der-militaerdiktatur.1773.de.html?dram:article_id=391812

1987 wird in Wolfsburg der Erfolg von Volkswagen gefeiert,...



..., der auf Zwangsarbeit, Folter, Herrenmenschentum, Filz, Korruption und Lügen beruht, dass einem die Kotze kalt den Rücken runterläuft.

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 am: Heute um 11:48:33 
Begonnen von Kuddel - Letzter Beitrag von Kuddel
P.S.: Aktive Kämpfe eröffnen Räume für lebendige Diskussionen und neue Vorstellungen.
Die vorschnell als "sinnlose Gewalt" abgetanen G20 Riots, haben politische Diskussionen entfacht von einer Qualität, wie wir sie seit Jahren nicht hatten.

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 am: Heute um 11:41:10 
Begonnen von Kuddel - Letzter Beitrag von Kuddel
Ach und noch was:
Zitat
Eine Revolution wird nicht von Ché Guevaras gemacht, sondern von den Massen, die aufhören zu arbeiten, auf die Straße gehen, Barrikaden bauen, die Führungsetagen der Unternehmen stürmen, die Villenbesitzer zum Teufel jagen...
...Und wissen was dann eigentlich kommen soll. Ich sehe da irgendwie schwarz. Wie war das noch mit der "Arabellion"? Was wurde gemacht, was wurde über das Danach gewusst?
Kannst du das noch mal schnell für Nichtrevulutionäre zusammenfassen? Das wäre vielleicht hilfreich.

Hier nur ein paar kurz angerissene Gedanken von mir:

Unser Leben wird immer beschissener.
Sowohl die soziale Situation, alsauch unsere Freiheiten gehen immer weiter den Bach runter.

Mich nervt es total, daß noch nicht einmal der erste Schritt getan wird und zwar die Notwehr gegen Verarmung und Entrechtung.
Mir geht diese ganze Weinerlichkeit tierisch auf den Sack, dieses ganze "dürfen wir das?" und "geht das überhaupt?".
Wer es nicht versucht, wird es nie erfahren.

Ich habe auch hier im Forum schon oft beklagt, wie unpolitisch die Diskussion doch ist und halte es durchaus für wichtig, sich Gedanken zu machen über Theorien und Grundlagen und man sollte sich auch eine bessere Gesellschaft ausmalen. Ich halte es aber für Schwachsinn zu hoffen/zu glauben, daß man die perfekte Gesellschaft am Reißbrett entwerfen kann. Eine bessere Gesellschaft entsteht in Kämpfen und im Lernen aus Fehlern und Niederlagen.

Ich komme da gern auf Gevattern Marx zurück, der feststellte:
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern. "

Ich verdränge dabei nicht, daß es in der linken Szene Dummköpfe, Idioten und Gestörte gibt und ich sehe auch die Widersprüche in linken Theorien und in den Zukunftsentwürfen.

Aber ich weiß nicht, warum uns das davon abhalten soll, uns zu wehren und uns an besseren Zukunftsentwürfen zu versuchen. Mir reicht zu einer groben Orientierung erst einamal das, was bereits bei der Pariser Commune gefordert worden ist: Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit!
Mich kotzt die Weinerlichkeit die Feigheit und die selbstauferlegte Beschränktheit deutscher Linker einfach nur an.
Ich erwarte jedenfalls keinen IQ Test oder ein linkes Glaubensbekenntnis von Mitstreitern, wenn es darum geht sich zu wehren.

Die herrschende Klasse ist voller Widersprüche, voller Idioten, sie kocht auch nur mit Wasser, ihre Theorien funktionieren nur sehr begrenzt. Sie hat aber den unbedingten Willen zum Machterhalt.

Unser Problem sehe ich nicht darin, daß unsere Theorien und Gedankengebäude zu schlecht sind, sondern daß wir es nicht wagen, die Herrschaftsstrukturen in Frage zu stellen und anzugreifen. Unsere Schwäche ist unsere Feigheit.

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 am: Heute um 10:59:49 
Begonnen von Fritz Linow - Letzter Beitrag von Kuddel
Die gleiche Geschichte in einem anderen Bericht:

Zitat
Wie VW mit Brasiliens Junta kooperierte

Die brasilianische VW-Tochter hat der früheren Militärdiktatur im Land offenbar dabei geholfen, Regimegegner zu verfolgen. Nach Recherchen von NDR, SWR und SZ bespitzelte der VW-Werkschutz die Arbeiter des Konzerns - und lieferte offenbar mehrere der Folterhaft aus.


Verfolgung, Folter, willkürliche Tötungen - mit diesen Methoden bekämpfte die rechtsgerichtete Militärdiktatur in Brasilien von 1964 bis 1985 die politische Opposition. Volkswagen do Brasil, ein Tochterunternehmen des Wolfsburger Autokonzerns, hat damals diese Verfolgung von Regimegegnern offenbar aktiv unterstützt. Zu diesem Ergebnis kommen Recherchen von NDR, SWR und "Süddeutscher Zeitung".

Wie aktiv die Rolle von VW do Brasil war, ergab eine Auswertung umfangreicher Unterlagen: interne VW-Unternehmenspapiere aus Deutschland und Brasilien, als geheim eingestufte Dokumente der brasilianischen Politischen Polizei aus der Diktaturzeit und vertrauliche Berichte des Auswärtigen Amtes. Zudem konnten die Reporter Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft in São Paulo einsehen. Die dortige Justiz ermittelt seit fast zwei Jahren, welche Verantwortung Volkswagen für Menschenrechtsverletzungen zur Zeit der Militärdiktatur trägt.

Zum einen soll VW eine Mitverantwortung für politische Verhaftungen innerhalb des Werksgeländes tragen und damit die eigenen Angestellten der Folter ausgeliefert haben. Die Reporter sprachen auch mit ehemaligen VW-Mitarbeitern. Mehrere von ihnen bestätigten, dass sie im Sommer 1972 am Arbeitsplatz verhaftet wurden. Sie gehörten einer oppositionellen Gruppe an, die innerhalb des Werkgeländes Flugblätter für die kommunistische Partei verteilte und Gewerkschaftstreffen organisierte.


Wachleute von VW do Brasil in den 1960er Jahren vor dem VW-Hauptwerk bei São Paulo.

Der Folter ausgeliefert

Der ehemalige VW-Mitarbeiter Lúcio Bellentani schildert, wie der VW-Werkschutz die Politische Polizei auf das Firmengelände ließ, dort Misshandlungen ermöglichte und beobachtete. "VW hat mir zwei Jahre meines Lebens gestohlen", sagt der heute 72-Jährige, der nach seiner Verhaftung acht Monate in Folterhaft und rund 16 weitere Monate im Gefängnis verbrachte. "Indirekt war VW verantwortlich für zahlreiche Fälle von Folter und Verfolgung. Volkswagen soll die Würde haben, seine Verantwortung für diese Taten anzuerkennen."


Der VW-Werkzeugmacher Lúcio Bellentani im Juli 1964 als Häftling im Folterzentrum der Politischen Polizei.

Als Lúcio Bellentani an seinem VW-Arbeitsplatz bei São Paulo verhaftet wurde, schauten die Wachleute nur zu, sagt er. Danach erlebte er zwei Jahre Folter und Haft.

Außerdem ging die Rolle von Volkswagen weit darüber hinaus, Anfragen von Militärs zu beantworten und sie auf dem Firmengelände gewähren zu lassen. Der Konzern richtete eine Abteilung ein, die sich wohl immer mehr in eine Art werkseigenen Geheimdienst verwandelte. Dieser schon vor der Diktaturzeit gegründete Werkschutz wurde von Beginn an von ehemaligen Offizieren der brasilianischen Armee geleitet.
VW-Wachleute als eine Art Geheimdienst

Ein Teil der Abteilung, die sich auch um die Sicherung des Werksgeländes kümmerte, bespitzelte offenbar die eigenen Mitarbeiter, spähte ihre politische Haltung aus und dokumentierte dies in zahlreichen sogenannten Vorkommnisberichten - Berichte, die schließlich stapelweise in den Akten der Politischen Polizei landeten.

Volkswagen will sich bislang nicht inhaltlich zu den Vorwürfen äußern und verweist auf ein Gutachten, das der Konzern bei dem Historiker Christopher Kopper von der Universität Bielefeld in Auftrag gegeben hat. Dieser habe bis Ende des Jahres Zeit, seine Ergebnisse vorzulegen, sagte Konzernsprecher Hans-Gerd Bode: "Aus heutiger Sicht müssen wir da einfach noch ein bisschen abwarten, wir sollten da jetzt auch keine schnellen Schlüsse und Entscheidungen treffen."
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-menschenrechte-101.html


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 am: Gestern um 19:40:38 
Begonnen von Fritz Linow - Letzter Beitrag von Rudolf Rocker
Zitat
Komplizen? VW und Brasiliens Militärdiktatur
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Komplizen-VW-und-Brasiliens-Militaerdiktatur,vwdobrasil102.html#page=0&anim=slide

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 am: Gestern um 19:22:59 
Begonnen von Hartzhetzer - Letzter Beitrag von Troll
Und wir zahlen trotzdem.

Dazu noch gefällt mir der Kirchen oder Gottesersatz auch nicht, Konsum und Geldsammeln ist nicht besser als der Kirchenmoloch.

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 am: Gestern um 17:23:24 
Begonnen von Raoul Duke - Letzter Beitrag von Raoul Duke
Ich werde demnächst mehr wissen. Aber müßte ich - wenn es die Vermutung/Unterstellung einer "Bedarfsgemeinschaft" gibt - in irgendeiner Form nachweisen, daß es keine BG vorliegt oder reicht das Argument "über 25 Jahre alt"?

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 am: Gestern um 17:00:31 
Begonnen von Onkel Tom - Letzter Beitrag von Rudolf Rocker
Zitat
Aufgetaucht, verschwunden
Wenn politischer Protest auf soziale Explosion trifft: Florian Schmid über die Randale von Hamburg
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1058185.aufgetaucht-verschwunden.html

Zitat
Deutschland räumt auf
Das Inbrandsetzen einiger Autos wird zu »faschistischer Gewalt«, randalierende Autonome werden zu »Nazi­schlägern« erklärt. Die entgleiste Rhetorik in der Diskussion über den Gipfelprotest offenbart den Hass auf die letzten Reste der radikalen Linken in Deutschland.
https://jungle.world/artikel/2017/28/deutschland-raeumt-auf

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