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 am: Heute um 11:08:57 
Begonnen von Sybilla - Letzter Beitrag von Tiefrot
Mann, ich hab bei dem Video nach nicht mal 30 Sekunden das  kotz *würgh* AAAAAh gekriegt !  Shocked









Beitrag #3366 Wo ist der Schnaps ?  Grin

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 am: Heute um 11:04:02 
Begonnen von counselor - Letzter Beitrag von Tiefrot
Ausweitung des Billigstlohnsektors, mehr ist das nicht.
Zumal die Vorgängermodelle auch nicht funktioniert haben.

Außer kommunaler Betriebe wird die Leute auch keiner nehmen.
Wo nix verkauft wird (mangels Kaufkraft) wird auch bald nix mehr angeboten.
Damit brauchts auch keine zusätzlichen Arbeitskräfte. Totgeburt.  rolleyes

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 am: Heute um 10:51:57 
Begonnen von counselor - Letzter Beitrag von CubanNecktie
Ja und nicht vergessen, im Herbst 2004 waren die ersten 1€ Jobs auch noch freiwillig, Anfang 2005 dann nicht mehr.  Und eine freiwillige Variante  gibt es ja schon - nennt sich Bundesfreiwilligendienst.

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 am: Heute um 08:26:40 
Begonnen von BGS - Letzter Beitrag von BGS
Herzlichen Dank für die Infos. Der Wahnsinn in Deutschland feiert nunmehr wohl seine grössten Triumphe. Ich meine natürlich nicht die Autorin des Beitrages "... Unterstützte Beschäftigung?"


Hallo Tleary,

vielen Dank ....

Was mich an dieser Maßnahme am meisten entsetzt, ist, dass bis zu 70% der Teilnehmer eine Lernbehinderung haben, an einer geistigen Störung leiden. Bei mir trifft dies aber nicht zu. Ich habe die allgemeine Hochschulreife und einen Berufsabschluss als Bürokauffrau mit sehr guten Noten.
Was mich so sehr ärgert, ist, dass mich die Arbeitsagentur als Person ohne jede Qualifikation behandelt. Ich fühle mich erniedrigt und degradiert und kann das gar nicht richtig fassen.

Ich glaube, sie haben diese Maßnahme ausgesucht, weil ich an mehrfachen psychischen Erkrankungen leide, ich habe ähnliche Defizite und Probleme wie Menschen mit Asperger-Autismus. 

Die eine Mitarbeiterin in dieser Maßnahme hat mir vorgeschlagen, ich soll Gemüse auspacken und sortieren. Darüber war ich schockiert. Für mich ist das undenkbar.

Für mich sind Bücher, Bildung und geistige Arbeit ein wesentlicher Teil meiner Identität und nun soll ich ... in einer Massnahme sitzen? Kann sich meine Reha-Beraterin vorstellen, wie ich mich dort fühlen werde??? Aber das interessiert sie natürlich überhaupt nicht.

Ja, ich glaube auch, dass man mich in dieser Maßnahme wie in kleines Kind behandeln wird, was für mich ein ganz besonderer Alptraum ist, da meine Eltern sehr autoritär sind und oft nicht zulassen, dass ich eigenständig denken und handeln darf. Das erlebe ich schon zu Hause, was mich extrem wütend macht und jetzt vermutlich auch noch in dieser Maßnahme.

Ich bin so verzweifelt, ich denke schon daran, meine Koffer zu packen und einfach auszureisen auf eine der spanischen Inseln und bei den Hippies zu leben. Man kann mir nichts Schlimmeres antun, als mein Bedürfnis, als mündige Person selbstbestimmt handeln zu dürfen, zu beschneiden. Mein ganzes Leben lang erfahre ich autoritäre psychische Gewalt, werde noch mit 41 wie ein Kind behandelt und habe dadurch starke Depressionen. Ich hoffe, bei den Hippies in Freiheit und Selbstbestimmung leben zu können.

Außerdem werden die geistig Behinderten mit einem Niedriglohn abgespeist. Das finde ich auch nicht in Ordnung, da ich eine Fachkraft mit Berufserfahrung bin.


Trotz allem allen Ausgebeuteten ein angenehmes, unbeschwertes  Wochenende!

MfG

BGS


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 am: Heute um 07:33:54 
Begonnen von Heimkind1945 - Letzter Beitrag von Martin Mitchell
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Auseinandersetzung über den „Abschlussbericht“ geht weiter

Zitat
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StN.de - STUTTGARTER NACHRICHTEN :

[ QUELLE: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauchsskandal-bei-korntaler-bruedergemeinde-aufklaerer-entlasten-pfarrer-gruenzweig.10b414f5-38ff-4079-a033-2096dc317b6f.html ]

Missbrauchsskandal bei Korntaler Brüdergemeinde

Aufklärer entlasten Pfarrer Grünzweig

Von Franziska Kleiner
[ Für das Profil von Franziska Kleiner siehe: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.franziska_kleiner.a6d6d93c-a45c-4edc-989a-8ef5ed0be520.html ]

- 17. Juli 2018 - 07:00 Uhr

Aussagen, die den Seelsorger und einen Wohltäter belasten, seien unplausibel. Indes hält die Kritik am Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal der Korntaler Brüdergemeinde an. Was das für den weiteren Verlauf der Aufarbeitung bedeutet, ist offen.

[ FOTO: „Detlev Zander zwischen dem Gemeindezentrum und dem Großen Saal auf dem Korntaler Saalplatz. Foto: factum/Granville“ ]

Korntal-Münchingen. - Haben sich Fritz Grünzweig und Jakob Munz an Heimkindern vergangen? Das jedenfalls wird aus den Reihen der Betroffenen behauptet. Der Bericht der Aufklärer Brigitte Baums-Stammberger und Benno Hafeneger kommt zu einem anderen Schluss: Die Vorwürfe der Heimkinder gegen den ehemaligen Pfarrer der Brüdergemeinde und den Mäzen seien „nicht plausibel“. Einer der Betroffenen ist Detlev Zander. Er sagt weiterhin: „Jakob Munz hat mich vergewaltigt, Pfarrer Grünzweig hat mich vergewaltigt.“

Die beiden Aufklärer dagegen begründen ihre Einschätzung unter anderem damit, das niemand außer Zander derartige von dem Pfarrer begangene Taten beschrieben habe. Der Pfarrer soll im Kleinen Saal übergriffig geworden sein. also in einem noch existierenden Saal neben dem Gotteshaus der evangelischen Brüdergemeinde. Im Aufklärungsbericht heißt es dazu, andere Betroffene hätten die Existenz eines solchen Raums bestritten. Zudem widerspreche so ein Verhalten der Intervention des Pfarrers in der Gemeindeverwaltung. Als er von den sexuellen Übergriffen des Hausmeisters hörte, habe er sich „für eine scharfe Reaktion ausgesprochen, weil es vor allem um den Schutz der anvertrauten Kinder ginge“.

Ein pädophiles Netzwerk, in dem der Pfarrer als auch ein Hausmeister verstrickt gewesen sein sollen, habe es nicht gegeben. „Das ist ausgeschlossen“, sagen die Aufklärer. Andernfalls, so Baums-Stammberger, hätte der Pfarrer doch nicht auf den Schutz der ihm anvertrauten Kinder verwiesen.

Neben Zander hatte ein weiteres ehemaliges Heimkind in den Gesprächen mit der Aufklärerin den Pfarrer belastet. Dieser Junge hatte sich nur tagsüber in Korntal aufgehalten und war dort jahrelang vom Hausmeister missbraucht worden. Vom Pfarrer seiner wenige Kilometer entfernten Heimatgemeinde sei er auf eine Weise angesprochen worden, die keinen Zweifel daran ließ, dass der Pfarrer von dem Geschehen in Korntal wusste.

Ähnlich deutlich werten die Aufklärer die Aussagen der Betroffenen zu Jakob Munz. Mit dem Erbe des einstigen Gemeindeglieds ist das Gemeindezentrum am Saalplatz gebaut worden. Munz soll laut Zander mehrere Kinder missbraucht haben. Zander hatte die Namen von drei weiteren Munz-Opfern genannt. Zwei von ihnen seien tot, so die Aufklärer. Der dritte habe dies in den Gesprächen mit der Aufklärerin aber nicht erwähnt. Andere Hinweise hätten sich nicht finden lassen.


Streng, aber nicht übergriffig

Gleichwohl habe der Pfarrer laut den Aufklärern mit physischer Gewalt und psychischem Druck seine sehr strengen Erziehungsvorstellungen durchzusetzen versucht, zumal wenn es um die Vermittlung von Religion und Glauben gegangen sei. Munz hingegen sei extrem ungepflegt gewesen. Aber „kein Betroffener hat Erinnerungen an einen Täter, der diese Merkmale hatte“, so die Aufklärer.

[Richterin a.D.] Baums-Stammberger und [Erziehungswissenschaftler] Hafeneger unterstellen Zander, er wolle der Brüdergemeinde schaden: „Nach allem konnten die Aufklärer nur zu dem Ergebnis kommen, dass der Betroffene mehrere Personen, deren Verstrickung in sexuellen Missbrauch für die Kirche als Heimträger besonders unerfreulich wäre, mit ins Boot nehmen wollte.“ Zander, der die Gewalt in den Einrichtungen der Brüdergemeinde zwischen 1950 und 1980 publik machte [ Siehe folgendes intensives »INTERVIEW - Missbrauchsskandal in der Brüdergemeinde Korntal - „Eine Zerreißprobe für die Gemeinde“« @ https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauchsskandal-in-der-bruedergemeinde-korntal-eine-zerreissprobe-fuer-die-gemeinde.cf26e7ba-43c0-4bad-ab5c-1f8d6c5e58dc.html (Fr., 13. Oktober 2017 um 18:32 Uhr) ], nimmt dies zu Kenntnis: „Ich weiß, was mir passiert ist“, sagt er und wiederholt die Vergewaltigungsvorwürfe. Die eidesstattliche Versicherung liegt der Zeitung vor.


Derweil geht die Auseinandersetzung über den Abschlussbericht weiter. Die Traumatherapeutin Ursula Enders hatte den Aufklärern unter anderem vorgehalten, dass Beschuldigungen gegenüber Tätern, die nur von einem Betroffenen vorgetragen wurden, als nicht plausibel bewertet worden waren. In ihrer Replik weisen Baums-Stammberger und Hafeneger diese Kritik zurück. Enders scheine „unzufrieden, ihr ist das alles noch nicht genug Skandal“. so die Vermutung der Aufklärer.
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 am: Gestern um 21:44:17 
Begonnen von Kuddel - Letzter Beitrag von Kuddel
Mir ist die Gruppe Combat 18 mehr als 2 Jahrzehnte bekannt. Nicht nur ein paar rechte, gewalttägige Säufer, sondern eine knallharte Terrororganisation mit einem Konzept, das auch Vorbild für den NSU wurde. Es gab wohl auch direkte Querverbindungen zwischen beiden Organisationen. Allerliebst, daß diese Mörderbande bekannt, aber nicht verboten ist.

Zitat
„Combat 18“
Schießübungen im Namen Hitlers

Dokumente legen die interne Struktur der Neonazi-Gruppe „Combat 18 Deutschland“ offen - sie ist bisher nicht verboten.
http://www.fr.de/politik/rechtsextremismus/combat-18-schiessuebungen-im-namen-hitlers-a-1547484,0#artpager-1547484-1

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 am: Gestern um 19:34:48 
Begonnen von counselor - Letzter Beitrag von Onkel Tom
Ach was.. So mancher Politiker seid H4 hat schon von Freiwilligkeit geseibert und
es bedurfte nicht viel Zeit darin, das sich (Verschlimm)besserungen mit verknüpfter
Zwangskomponennen nachweisen ließen..

Soweit ich durch die Glotze registrieren konnte, handelt es sich anbei um sogenannte
"Arbeitnehmerförderung" die bereits schon existiert, jedoch nun auf bis zu 5 Jahren
ausgedehnt werden.. Das Controlling darüber, lässt sich die BA garantiert nicht
entgehen und da alle Leistungen deren dem §61 SGB II unterliegen, ist das Tor des
Anschiss weit offen, falls der "geförderte Arbeitnehmer" nicht so parieren sollte, wie
AG das will..

Mit Sicherheit wird dem Betroffenen dazu noch eine "passende" EGV verbraten, damit
der Kontrahierungszwang nicht zu kurz kommt..


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 am: Gestern um 18:53:41 
Begonnen von Sybilla - Letzter Beitrag von Troll
Jaja, der Precht, vom fragwürdigen Typen zum astreinen Arschloch gemausert, hab ich schon "Alternativlos" gesagt?   huh

Richard David Precht - Jung & Naiv: Folge 369
https://youtu.be/MOkOblzbXLc

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 am: Gestern um 18:33:39 
Begonnen von Kuddel - Letzter Beitrag von Troll
Zitat
Labour hat 2017 Facebook-Werbe-Microtargeting benutzt, um Jeremy Corbyn zu verarschen. Sie haben ihr Targeting so fein geschaltet, dass nur Corbyn und sein engstes Vertrauenteam die Werbung zu Gesicht bekam, und dann da Corbyns Inhalte beworben. Ziel war, dass Corbyn glaubt, die Partei mache auf breiter Fläche Werbung mit seinen linken Inhalten. Tatsächlich haben aber alle anderen die übliche Neocon-Bullshitwerbung zu Gesicht bekommen.

Immer wenn du dachtest, die Neocons können nicht noch tiefer sinken, …

Quelle: Fefes Blog

Wow, lieber Suizid statt Erfolg mit sozialer(er) Politik (huhu, Sozialdemokraten aller Länder), und dabei soll niemand an eine weltumspannende Verschwörung denken? Alternativlose Zufälle vielleicht?

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 am: Gestern um 18:24:25 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von Kuddel
Ein Stoßseufzer zur Meldung aus der Türkei, wo der Ausnahmezustand aufgehoben worden ist, um durch Antiterrorgesetze abgelöst zu werden.
Dieser Wahnwitz geht rund um den Globus, jeder Diktator und all die freien westliche Demokratien arbeiten mit den gleichen Mitteln und den selben Argumenten. Auch in Frankreich wurde mit denm Ausnahmezustand regiert, der erst vor rund einem halben Jahr beendet wurde.

Und immer ist es der "TERROR", der herhalten muß, wenn der Überwachungs- und Polizeistaat ausgebaut werden soll. Die Vokabel "TERROR" rechtfertigt scheinbar alles und begleitet unseren Weg in den Totalitären Staat.

Es ist unglaublich, wie das Argument bei allen Staatschefs wie gerufen kommt, egal, ob es sich nur gerade um China, USA, Türkei, Saudi Arabien, Frankreich oder *öhm* Bayern handelt.

Bei den meisten Menschen ist das Argument längst abgenutzt.
Manchmal müssen wieder aktuelle Blutbäder geliefert werden, um die Wirkung aufzufrischen.



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