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 am: Heute um 13:47:47 
Begonnen von Just B U - Letzter Beitrag von Kuddel
35.000 Arbeiter_innen bauen derzeit den dritten Flughafen Istanbuls, der der größte der Welt werden soll. Dem Arbeitsministerium  zufolge sind 27 Arbeiter auf der Baustelle gestorben, andere Quellen sprechen von 400 Toten seit Beginn der Bauarbeiten, unter ihnen auch Kinder.

Ein zweiminüges Video bei Labournet TV

https://de.labournet.tv/flughafenarbeiter-wehren-sich-gegen-todliche-arbeitsberdingungen

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 am: Heute um 13:05:52 
Begonnen von ManOfConstantSorrow - Letzter Beitrag von Kuddel
Es hackt ja wohl völlig!

Zitat
Nach Unfall in Hambacher Forst :
Innenminister ruft zum freiwilligen Verlassen der Baumhäuser auf
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hambacher-forst-innenminister-reul-ruft-zum-verlassen-auf-15797342.html

Ein Mensch verliert in dieser Auseinandersetzung sein Leben und deshalb verlangt der Innenminster Nordrhein-Westfalens die Aufgabe des Kampfes gegen die massive Umweltzerstörung und eine freiwillige Räumung der Waldbesetzer!?!

Ich fordere die sofortige Enteignung des RWE Konzerns!

Zitat
Die RWE AG mit Sitz in Essen ist ein börsennotierter Energieversorgungskonzern. Am Umsatz gemessen ist er der zweitgrößte Versorger Deutschlands... und ist auch in anderen Märkten (z. B. Großbritannien, Belgien, Österreich, Tschechien, Osteuropa, Türkei) vertreten.
Umsatz 44,6 Mrd. EUR (2017)
Unter Beteiligung der Kommunen als Finanzierer und Absatzmarkt stieg RWE bis 1914 zu einem der größten Stromversorger im Kaiserreich auf. Nach der großen Ausweitung der Kraftwerkskapazitäten im Ersten Weltkrieg expandierte RWE mit dem Verbund zentraler Großkraftwerke weiter.
Die Marktstrukturkrise ab 1930 durch die Überdimensionierung der Großkraftwerke der 1920er Jahre löste sich durch die energieintensive Aufrüstung der Wehrmacht.
Durch die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg stieg RWE zum mit Abstand größten Energieversorgungsunternehmen der Bundesrepublik auf.
1974 begann mit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Biblis A die Nutzung der Kernenergie. Durch die Debatten um das Waldsterben in den 1980er Jahren geriet der Schwefeldioxidausstoß seiner Braunkohlekraftwerke in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
1990 erwarb RWE in einem Konsortium anteilig großenteils die gesamte ostdeutsche Stromwirtschaft.
[Dann wirds richtig unübersichtlich:]
... langjährige Finanzbeteiligungen an Unternehmen wie Hochtief und Heidelberger Druckmaschinen...
...Der Börsengang von American Water erfolgte im April 2008...
...Die Übernahme von Essent verzögerte sich bis September 2009, weil Essent zusammen mit dem niederländischen Versorger Delta Miteigentümer des Kernkraftwerks Borssele ist...
...RWE erwarb 100 % der Energy Resources Holding (ERH), die wiederum zu 30 % an der Kraftwerksgesellschaft in Borssele beteiligt ist...
... Als Ziel wurde angegeben, den Bereich mit frischem Eigenkapital durch eine Kapitalerhöhung um 10 Prozent zu versorgen und an die Börse zu bringen oder an einen Investor zu verkaufen. In der dann deutlich größeren Tochtergesellschaft mit dem Namen „innogy“ sollen rund 40.000 der 60.000 Mitarbeiter beschäftigt sein und rund 40 Milliarden Euro Jahresumsatz erzielt werden...
...Atomausstieg... Daraufhin reichte RWE im April 2011 beim Verwaltungsgerichtshof Kassel Klage gegen die Abschaltung von Biblis A und B auf Grund des Atom-Moratoriums ein. Der Klage wurde stattgegeben...RWE verlangt Schadenersatz wegen entgangener Gewinne aus der Stromproduktion der Reaktoren...
...Die RWE AG hat eine Betriebsgenehmigung für Garzweiler II bis 2045...
...Das Management habe zu lange an der Atomkraft festgehalten, den Ausbau der erneuerbaren Energien systematisch unterschätzt und an Investitionen in die Kohlekraft festgehalten...
...Der Neubau von zwei zusätzlichen Blöcken des Kohlekraftwerks Westfalen verzögert sich aufgrund technischer Probleme auf unbestimmte Zeit und wird nach Schätzungen des Konzerns mindestens um 400 Millionen Euro teurer als geplant...
...Am Rand der Wattensee im niederländischen Eemshaven baut der Konzern für rund 3 Milliarden Euro ein Kohlekraftwerk mit einer Kapazität von 1.600 Megawatt...
...schwerwiegende Folgen. So musste allein die Stadt Essen im Jahr 2013 ihre Beteiligung an RWE um 680 Mill. Euro abschreiben...
...Nach dem hohen Verlust im Jahr 2013 hat RWE seine angekündigten Investitionen in die erneuerbaren Energien zurückgefahren. Im November 2013 kündigte das Unternehmen scharfe Sparmaßnahmen und die Streichung von bis zu 10.400 Arbeitsstellen bis 2016 an. RWE plant das Geschäft in der Türkei auszubauen...
...RWE gehört zu den weltgrößten Strom- und Gasversorgern...
...2006 wurde RWE durch das Bundeskartellamt abgemahnt, da es kostenlos zugeteilte CO2-Zertifikate gegenüber seinen Industriekunden als Kosten geltend gemacht hatte...
...Das Bundeskartellamt leitete im März 2013 ein Verfahren wegen des Verdachts überhöhter Fernwärmepreise gegen sieben Versorgungsunternehmen ein, darunter RWE Energiedienstleistungen, Dortmund (früher: ExxonMobil/Favorit Fernwärme). Die Ermittlungen konzentrierten sich auf rund 30 verschiedene Wärmeversorgungsgebiete, verteilt über fast alle Bundesländer...
...RWE steht in der Kritik, dort für die Absenkung des Grundwassers und für Bergschäden verantwortlich zu sein...
https://de.wikipedia.org/wiki/RWE

In anderen Worten: ein lupenreines Gangstersyndikat.
RWE scheffelt seine Profite auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung.

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 am: Heute um 12:03:40 
Begonnen von Kuddel - Letzter Beitrag von Troll
Ja, wir haben Fleischfabriken um dem Niedriglöhner auch mal ein Schnitzel zu gönnen, die begonnene Abwärtsspirale erzwingt den weiteren Abwärtstrend, alles Tutti so lange die (meisten) Armen noch zu fressen haben. Sollte es mal problematisch werden bilden wir eine Kommission die Lösungen erarbeitet, natürlich Schwarze-Null Konform.

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 am: Heute um 11:40:48 
Begonnen von Rudolf Rocker - Letzter Beitrag von Troll
Zitat
Die rechten Verfassungs- und Demokratiefeinde sind im Staatsapparat fest verankert.

Das scheint der Punkt zu sein, es ist ein akzeptierter Zustand durch alle Parteien, ich mag schon keine Artikel mehr darüber lesen, die Erklärungsversuche sind komplett Irre.

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 am: Heute um 09:32:19 
Begonnen von Rudolf Rocker - Letzter Beitrag von Kuddel
Insgesamt mag der öffentliche Druck zwar enorm sein, er hat aber nicht zu einem politischen Wandel geführt.

Es wird von staatlicher Seite nicht erst seit der Wiedervereinigung versucht, soziale Kämpfe zu verhindern, indem man ein Klima der Angst und einen Rechtsruck von Oben erzeugt. Wenn man sich mit diesen Dingen ein wenig beschäftigt, drängen sich folgende Schlüsse auf:

Bereits beim Oktoberfestattentat handelte es sich um betreuten Terror.

Das Bombenattentat vom  2. August 1980 in Bologna kann als Beispiel betrachtet werden, denn hier ist man bei den Recherchen nach den Hintergründen und den Drahtziehern weiter gekommen, als in Deutschland: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Bologna

Als am 26. September 1980 beim Münchner Oktoberfest eine Rohrbombe 13 Menschen tötete und 211 verletzte, gab
Zitat
Franz Josef Strauß (CSU) dem damaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) eine Mitschuld an dem Attentat: Die Tat zeige, „wohin es kommt, wenn politische Verbrechen entmoralisiert werden“. Baum habe die Sicherheitsdienste ständig verunsichert und demoralisiert und damit Aufklärung potentieller Täterkreise im Vorfeld verhindert. Zudem habe er den Terrorismus verharmlost.
https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat

Es wurde auch versucht, Linken die Urheberschaft für den Anschlag in die Schuhe zu schieben. Was sich dann vollzog, wiederholt sich bis zum heutigen Tag: Es wird behauptet, es handle sich um die Tat eines Einzeltäters und die Ermittlungen werden massiv behindert und es kommt zu offensichtlichen Vertuschungen. Die Rolle der Polizei- und Geheimdienste bleibt im Dunkeln.

Die Pogrome von Rostock Lichtenhagen wurden erst durch ein Zusammenspiel von Politik und Polizei möglich. Es funktionierte so gut, daß nun in Chemnitz ähnlich vorgegegangen worden ist.

Über das Zusammenspiel von Geheim- und Polizeidiensten im Zusammenhang mit dem faschistischen NSU Terror sind Informationen an die Öffentlichkeit gedrungen.

Bei dem sogenannten "islamistischen Terror" handelt es sich letztendlich auch um faschistischen Terror. Im Fall Amri (12 Tote, 55 Verletzte) kann man nun auch zu dem Schluß kommen, auch hier gab es ein Zusammenspiel von Terror und  Geheimdiensten (bisher sind bereits drei V-Leute im Umfeld von Anis Amri belegt).

Merkel versprach Aufklärung und Konsequenzen. Doch die Konsequenzen lagen darin, daß man die Aktenschredderer beförderte, die Polizei- und Geheimdienste besser vernetzt und die Strafen für Ermittler erhöht, die mit den Medien reden.

Der rechtsradikale Geheimdienstchef Maaßen wird in das Innenministerium befördert, um dessen Law and Order Politik voranzutreiben. Der rechtsextreme Gemeimdienst soll weiter aufgeblasen werden:
Zitat
Am vergangenen Donnerstag verkündete Bundesinnenminister Horst Seehofer im Bundestag für sein Ministerium einen “Haushalt der Superlative”. Er werde um eine Milliarde auf 15 Milliarden Euro steigen. Die Sicherheitsoffensive der vergangenen Jahre, sagte Seehofer, gehe weiter. Der Verfassungsschutz soll bis 2021 auf fast 6000 Mitarbeiter anwachsen, dafür werden dort rund 2900 neue Stellen geschaffen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesamt-fuer-verfassungsschutz-will-mitarbeiterzahl-verdoppeln-a-1228166.html

Die rechten Verfassungs- und Demokratiefeinde sind im Staatsapparat fest verankert.

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 am: Heute um 08:26:16 
Begonnen von Hochseefischer - Letzter Beitrag von Kuddel
Na, dann sollte ich mir auch schleunigst ein Waffenarsenal zulegen, um meiner Meinung etwas mehr Nachdruck zu verleihen.

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 am: Heute um 03:25:15 
Begonnen von tleary - Letzter Beitrag von counselor
So spät am Abend ist sehr schlecht. Besser wäre ab 19 Uhr oder am Wochenende.

 8 
 am: Heute um 03:18:40 
Begonnen von Wilddieb Stuelpner - Letzter Beitrag von tleary
Die Telekom versucht dabei Mitarbeiter aus Festverträgen in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse zu drängen mit der Aussicht auf zwei Jahre Beschäftigungsgarantie. Ich bezweifele, dass das legal ist.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Von einem unbefristeten Beschäftiungsverhältnis zu einem anderen unbefristeten Beschäftungsverhältnis incl. 2 Jahren Beschäftigungsgarantie ist doch nichts schlechtes?

Oder meintest du, es ist mit einer Gehaltskürzung verbunden?

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 am: Heute um 00:32:39 
Begonnen von tleary - Letzter Beitrag von tleary
Der September neigt sich dem Ende zu, und die Zeit ist reif für ein erneutes Treffen....

Das kommende CD-Treffen im "Tiefen Süden" (naja, vielleicht doch nicht ganz so tief), findet am

Dienstag, den 25.08.2018, um 21 Uhr
im
Spaten-Stüble, Seeleinsbühlstraße 21, 90431 Nbg.
statt.

(In Google-Maps ist die Lokalität unter "Seelein Sportsbar" zu finden.) (@49,4547145 N - 11,0359449 O)



*Verschiebungen sind noch möglich!*

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 am: Heute um 00:27:19 
Begonnen von Kuddel - Letzter Beitrag von tleary
Den riesigen Haufen Kohle für immer billiger Konsum verdient man sich bei der Konkurrenz, also bei denen die wegkonkurriert werden sollen, die können nämlich nicht klug wirtschaften im Vergleich zum Billigheimer.
Zitat
Die, die noch gut verdienen, sind meist jene, die in speziellen Branchen arbeiten, in Firmen, die am Weltmarkt erfolgreich die Konkurrenz hinwegkonkurriert haben. Metallbranche, Ingenieurswesen, "Hidden Champions".

Zitat
Ich habe mir angewöhnt Schnäppchenspezialisten gleich mal eine ordentliche Kürzung ihres Lohn oder Gehalts als Sachzwang ihres Verhaltens für ihre Zukunft zu versprechen, die glauben tatsächlich ihre Entlohnung wäre verdient im Gegensatz zu dem faulen anonymen Hanswurst der einem einen grenzenlos billigen Konsum beschert.
Das verkennt aber die Tatsache, daß für den unteren Teil der Bevölkerung (20 - 25 %) hierzulande es schon eine absolute Notwendigkeit ist, nach solchen "Schnäppchen" Ausschau zu halten. Sonst müssten sie mittelfristig sich entweder verschulden oder Hunger leiden oder nackt herumlaufen.
Das ist keine "böse Absicht" dieser Leute, sondern eben überlebennotwendig.

Deine Begründung mündet in "selbst schuld", wenn man künftig nur noch Niedriglohn bekommt. Es ist aber in Wirklichkeit ein Resultat dieses konkurrenzbasierten Wirtschaftssystems.

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