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Autor Thema: Meine Erfahrung mit Tectum  (Gelesen 214839 mal)
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John_Doe
Global Moderator

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« Antworten #930 am: Juni 24, 2009, 12:35:48 »

Ja, dann kommen wieder Küppers leere Versprechungen einen Standort zu schließen.
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ehrliche.haut


Beiträge: 47


« Antworten #931 am: Juni 25, 2009, 07:32:39 »

Die Info habe ich von einem Kollegen, der im engen Kontakt zu einem Betriebsrat steht.
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John_Doe
Global Moderator

Beiträge: 243



« Antworten #932 am: Juni 25, 2009, 08:16:13 »

Na das ist schön für deinen Kollegen. Aber man sollte nicht jedem alles glauben. Unterm Strich kannst du natürlich glauben was du willst. Davon abgesehen, selbst wenn es stimmen sollte- du glaubst doch nicht, das gerade du Auskunft darüber erhälst, wer Kontakt zu Verdi hat und wer nicht. Denn ganz ehrlich- ich vertraue dir hier soweit wie man bei Nebel sehen kann. Aber vielleicht kann dir ja der für Dortmund zuständige Sekretär (kannst ja recherchieren wer das ist) auf freundliche Nachfrage hin, die komplette Verdi-Mitgliederliste vom Standort Dortmund schicken.....Dann musst du hier auch nicht ständig so kompliziert nach Informationen suchen.... Grin
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quotenkiller


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« Antworten #933 am: Juni 26, 2009, 16:38:35 »

Hallo Leute, also ich habe mich ja bisher echt zurückgehalten und recht wenig hier wegen Tectum geschrieben. Aber jetzt ist so langsam ein Punkt gekommen wo ich denke es reciht. Ich hatte bisher den Eindruck das wenn hier was geschrieben wurde, es den Teamleitern dort nicht egal ist, denn für kurze Zeit hatte man immer das gGefühl sie geben sich Mühe. Außer einer bei uns. Grade unterwegs als Teamleiter Küken , also als Teamleiter in Ausbildung benimmt er sich immer mehr wie Graf Kotz. Ja Herr N..., es geht um Sie. Sowas von großkotzig geworden. B´Vielleicht solltest du dir mal einen neuen Job suchen, statt jeden Morgen mit schlechter Laune in der Abteilung aufzulaufen. Wenn es einmal oder zweimal wäre. ne das ist ein täglicher Zustand. Aber auch sonst kann man nicht behaupten, das du es raus hast mit Menschen umzugehen. Jedesmal wenn man ne Frage hat, wird man von dir angeblökt und an die Mhani verwiesen. Wozu bist du denn da wenn alles an sie weiterreichst?Huch naja, nicht bei allen. Es fällt schon sehr auf das du deine Lieblinge im Team hast, die kriegen dann auch fein ne Antwort von dir. Aber dann reicht es doch wenn du Tischleiter wirst.....An dem kann deine Freundin ja dann auch abends sitzen und die Füße auf den Tisch legen während sie ihr Butterbrot futtert..... Ey das geht mir mal gar ned in den Schädel rein. Ich krieg da voll den dicken Hals wenn ich sehe wie die sich da breitmachen kann. Naja, aber der Hals schwillt wieder ab und ich bekomme dann ein wenig Schadenfreude wenn sie dich wieder anmacht weil dir grade im Gesicht rumknibbelst- lol - und das beste, sie macht es vor dem gesamten Team ;-) Am besten ist ammer immer noch, wenn du n Einlauf kriegst wenn du nicht mit ihr am Abend vorher zusammen ins Bett gegangen bist. Lol- Ey, ich schreib dir das nur weil uns dein Privatleben n feuchten Furz interessiert. Krieg deine FüßehochlegendeButterbrotessendeundmotzende Freundin endlich in den Griff, aber dich auch- bist sowas von unausstehlich geworden..... Und wenn sich nix ändert bei dir, dann werde ich noch weiter posten...
« Letzte Änderung: Juli 31, 2009, 08:37:38 von John_Doe » Gespeichert
quotenkiller


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« Antworten #934 am: Juni 26, 2009, 17:20:53 »

Und bevor ich es vergesse- sei mal weniger arogant. Das hängt mittlerweile vielen zum Hals raus. Früher oder später wird dir deine Großkotzigkeit nämlich den Boden unter den Füßen wegziehen. Den momentan bist du nur in  Ausbildung. Und glaube mir, wenn du so weiter machst werden sich einige über dich beim BR beschweren- dann kannst dir deine Ernennung zum Teamleiter wohl ganz abschminken, also überleg ein wenig wie du zukünftig die Leute in der Abteilung behandelst Undecided
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MMueller


Beiträge: 64



« Antworten #935 am: Juni 26, 2009, 18:09:30 »

lol. das hat spass gemacht das zu lesen. muss das ne niete sein, daß der sich von seiner freundin vor versammelter mannschaft bloßstellen lässt. vielleicht sollte die freundin eher TL werden *gg


naja, aber nicht desto trotz, wird dein beitrag bestimmt nachher editiert und die namen weggesternt Wink
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blackadder


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« Antworten #936 am: Juni 27, 2009, 00:32:53 »

Leute, hackt doch nicht auf so nem armen Licht rum, das,
wie auch immer, zum TL werden soll.
Die arme Socke kann doch nix dafür,daß sie meint,
sich irgendwie "hocharbeiten"  zu können.
Fakt ist doch, dass jeder Junior-TL ganz schnell in der
Versenkung verschwunden ist, wenn die GF seine Leistuing als nicht ausreichend
befunden hat.
Der Bursche versucht doch nur verzweifelt in der Firma "Karriere" zu  machen.
Dass das auf Dauer nicht gegen die Agents geht, wird er hoffentlich bald lernen.
Hoffentlich.
Denn wenn die "Indianer" Schnauze voll haben, kann auch der Möchtegernhäuptling nix
machen.
Die so genannte Menschenführung bedarf einer gewissen Reife und Einsicht.
Ansonsten läuft der Bursche ganz schnell gegen die Wand und landet wieder in der Line.

 
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mlawrenz
test
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« Antworten #937 am: Juni 30, 2009, 16:02:59 »

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/2009/6/30/news-124198000/detail.html

Die WAZ hat einen Artikel über die üble Ausbeuterei bei Tectum geschrieben:

DerWesten - 30.06.2009
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/2009/6/30/news-124198000/detail.html
"Galeeren-Sklaven-Zustände"
Gelsenkirchen, 30.06.2009, Michael Muscheid

„Nur wer selbst brennt, kann andere anzünden”, steht auf einem Schild, das ein Vorgesetzter an einem Faden befestigt und unter die Decke gehängt hat. Es ist nicht allein: Zu Dutzenden baumeln Sprüche in den Großraumbüros von Tectum über den Köpfen der Mitarbeiter. Die Gewerkschaft Verdi würde sagen: wie ein Damoklesschwert, denn sie lässt kein gutes Haar an dem Ückendorfer Unternehmen.

Im Gegenteil. „Untragbar” seien die Arbeitsbedingungen in dem Call Center, das in nur wenigen Jahren zum größten in NRW aufgestiegen ist. Verdi-Sekretär Markus Neuhaus spricht von „Galeeren-Sklaven-Zuständen” bei Tectum. „In der Branche gibt es keine weißen, sondern fast nur graue Schafe”, erklärt der Anwalt, „bei Tectum aber sind sie schwarz.”

Sein Kollege, der Gewerkschaftssekretär Gerd Vatterot, hat den Hauptschuldigen ausgemacht: Hubertus Küpper, Tectum-Gründer und Chef im Haus. In Gelsenkirchen, Essen, Dortmund und nun auch in Oberhausen, wo Tectum Call Center betreibt, präsentiere sich Küpper in der Öffentlichkeit als „Wohltäter”, ja „Retter des Ruhrgebiets”. In Wahrheit aber, so Vatterot süffisant, sei er vor allem eines: „ein Mann mit mangelndem Demokratieverständnis”.

Wo es hakt? Verdi präsentiert ein halbes Dutzend Leute, fast alle ehemalige Mitarbeiter, die – mal mit, mal ohne Namen – Übles berichten. Beispiel eins: das Thema Krankheit. Wer krank war, sagt eine 34-jährige ehemalige Call-Center-Agentin, müsse hinterher schon mal zum „Krankenrückkehrgespräch” beim Teamleiter antreten und dort seine Krankheit offenlegen. Wiege sie schwer, „wird der Vertrag nicht verlängert”.

Damit nicht genug, ergänzt eine 27-Jährige. Je geringer der Krankenstand in einem Team, desto höher seien auch die Provisionen – für alle. Mit diesem Instrument, so die Frau, werde Druck aufgebaut: Wer sich krank melde, werde von den anderen kritisch beäugt. Nicht wenige arbeiteten deshalb die Krankheitstage nach – ohne Bezahlung.

Beispiel zwei: Arbeitsbedingungen. Hier werde direkt Druck aufgebaut. So gebe es Teams, in denen der Chef seinen Call-Center-Agenten die Stühle wegnehme, wenn sie nicht schnell genug telefonierten oder nicht schnell genug Abschlüsse erzielten. Mehr noch: Der Teamleiter bestrafe auch körperlich, „piekse” Mitarbeiter etwa mit einer Stricknadel in die Seite, um sie auf Trab zu bringen.

Und Beispiel drei: Fortbildungen: Diese gebe es oftmals nicht, klagt ein Ex-Mitarbeiter. Sei man ein „Ja-Sager” und „schreibe gute Ergebnisse”, dann sitze man schnell ganz vorne am Schreibtisch – ohne für den Chefposten ausgebildet zu sein. So gerieten Teamleiter schnell unter Druck – den sie an die Kollegen weitergäben.

Die Verdi-Sekretäre sind sich einig. „Bei Tectum”, fast Anwalt Neuhaus zusammen, „gibt es so schlechte Arbeitsbedingungen wie in fast keinem anderen Call Center.”

Frank Perlik, der Betriebsratsvorsitzende in der Ückendorfer Zentrale, ist da zurückhaltender. Generell, sagt der 43-Jährige vorsichtig, gebe es an den Arbeitsbedingungen nichts auszusetzen. Aber auch Teams, „wo es nicht so berauschend läuft”, fügt er an, ohne ins Detail zu gehen. Daran werde aber gearbeitet – und zwar mit der Chefetage. Kurz: „Der Zug geht in die richtige Richtung.” Dass es ansonsten rund läuft im Haus, will Perlik beim Rundgang zeigen. Und in der Tat: Gescherzt wird da auf den Fluren und zwischen den Telefonaten, man gibt sich die Hand mit angewinkelten Armen in Kumpel-Manier, und den Stuhl, den haben sie noch alle. Kein Wunder womöglich, wurde der Besuch der Presse doch per E-Mail angekündigt.

Und die Schilder an der Decke? Einen gewissen Druck, sagt Perlik, gibt es doch überall. Und ohne Umsatz, auch das sei klar, „kann man keinen Betrieb erhalten”. Der Hinweis, der über seinem Kopf baumelt: „Aufgeben heißt, am eigenen Willen gescheitert zu sein.”

ONLINE Arbeitsbedingungen in Callcentern: Diskutieren Sie mit unter

Der Westen/Gelsenkirchen.de
« Letzte Änderung: Juni 30, 2009, 16:56:00 von mlawrenz » Gespeichert

"Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Reichen, die Krieg führt und wir sind dabei zu gewinnen'"
Warren Buffet, zweitreichster Mann der Welt

MMueller


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« Antworten #938 am: Juli 01, 2009, 07:28:22 »

besonders schön ist der satz: "... wurde der Besuch der Presse doch per E-Mail angekündigt."

das ist nämlich wirklich so. immer wenn jemand die räumlichkeiten von tectum besuchen möchte - egal ob kunden oder presse etc - dann geht eine info an die mitarbeiter, daß die arbeitsplätze besonders sauber sein sollen raus. meistens schon am tag vor dem hohen besuch. entweder wird man per mail informiert oder der teamleiter läuft hektisch durch die tischreihen und klärt die mitarbeiter auf.
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blackadder


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« Antworten #939 am: Juli 01, 2009, 09:33:38 »

Wer erinnert sich nicht an jenen Tag, als H.K.
in Essen zur Audienz mit dem OB und der Presse
geladen hatte?
Dort wurde den MA nahegelegt, sich während dieser Zeit
den Toilettengang bzw Gang zur Pause zu verkneifen,
da H.K. "keinen MA auf den Fluren zu sehen wünschte".
Nicht auszudenken, wenn Ein Ma von einem Pressevertreter befragt worden wäre
und dann auch noch ehrlich geantwortet hätte.
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John_Doe
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« Antworten #940 am: Juli 01, 2009, 10:22:32 »

Ach ja, bei uns in der Abteilung war es so, das der Teamleiter uns gebeten hat Anzüge anzuziehen wenn der Auftraggeber kam. Total lächerlich. Man durfte keine Wasserflasche auf dem Tisch stehen haben. Wozu auch, ein Agent hat zu telefonieren und nicht Wasser zu trinken. Jacken wurden eiligst in die Schränke befördert, damit sie nicht am Platz hängen. Die Mittagspause wurde knapp 3 Stunden verschoben, denn ein Agent macht ja auch kein Mittag...Das ist alles nur Show dort. Das mit den Stühlen stimmt ja wirklich. Quote war schlecht- Zack muss man aufstehen, denn im stehen telefonieren legt so viel Kraft in die Stimme und man ist motivierter.

In Bezug zum Betriebsrat. Ich kann deine Einstellung @ Nikita nicht ganz teilen. Ich habe auch den Namen editiert, da dieser in Zusammenhang mit einer Beleidigung hier nichts zu suchen hat. Du kannst dich sachlich zu dem Artikel äußern, aber nicht derart entgleisend. Man sollte auch zwischen den Zeilen lesen können.
Zitat: "Frank Perlik, der Betriebsratsvorsitzende in der Ückendorfer Zentrale, ist da zurückhaltender." Zitat Ende

Zurückhaltender. Bedeutet nicht das alles abgestritten wird. Ein Betriebsrat hat nicht generell die Einstellung zu haben, permanent jede Gelegenheit zu nutzen um gegen die Geschäftsführung zu schießen. Hier hast du wohl ein falsches Bild von dessen Aufgabengebiet.

Zitat: "Generell, sagt der 43-Jährige vorsichtig, gebe es an den Arbeitsbedingungen nichts auszusetzen. Aber auch Teams, „wo es nicht so berauschend läuft”, fügt er an, ohne ins Detail zu gehen. Daran werde aber gearbeitet – und zwar mit der Chefetage. Kurz: „Der Zug geht in die richtige Richtung.” Dass es ansonsten rund läuft im Haus, will Perlik beim Rundgang zeigen.

"Generell, sagt der 43-Jährige vorsichtig, .... lese dir diese Stelle nochmal genau durch!
Aber auch Teams, „wo es nicht so berauschend läuft”, fügt er an, ohne ins Detail zu gehen....und auch diese!

Als BR hat man die Entwicklung im Betrieb zu berücksichtigen aber auch die Bedürfnisse der Geschäftsführung und der Beschäftigten. Man muss zwischen beiden Parteien vermitteln können. Das die Entwicklung momentan in die richtige Richtung geht, sollte allen klar sein. Verschiedene Prozesse die derzeit oder in der Vergangenheit hier häufig zur Ansprache kamen, sind in Veränderung. All das geht aus diesen kurzen Statements hervor. Der BR hat kein leichtes Spiel mit der GF von Tectum, das sollte dir mal klar werden. Er steht zwischen den Stühlen. Aber der momentane BR in Gelsenkirchen macht seine Sache sehr gut.

Davon abgesehen, habe ich bei deinem Posting @ Nikita, das Gefühl du versuchst hier Stimmung gegen den BR zu machen. Daher habe ich deinen Beitrag nicht nur editiert sondern gelöscht. Bitte versuche in Zukunft sachlich zu posten. Es ist ja sicher inzwischen bekannt, dass ich sehr kritisch gegenüber Tectum bin, aber dein Post ging ein klein wenig zu weit.
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doodle


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« Antworten #941 am: Juli 02, 2009, 18:17:05 »

Hi in die Runde, ich beziehe mich hiermit auch mal auf den Titel dieses Threads.
Ich konnte einige Erfahrungen am Standort GE machen und möchte ein wenig davon berichten, auch wenn in diesem Thread wahrscheinlich schon fast alles gesagt worden ist, dennoch sind einige Abläufe vielleicht interessant für potentielle Bewerber.

Ich kann bestätigen das selbst für den technischen Support eines Internet-Anbieters fast jeder eingestellt wird der Dinge wie DSL, Modem, WLAN oder auch DSLAM schonmal gehört hat und einen PC einigermaßen bedienen kann (Anmerkung: Mehr ist auch gar nicht nötig um den Job zu machen...).

Man schleicht also zu einem der öffentlichen Terminen und sitzt mit allen anderen Bewerbern in einem großem Raum (ich schätze mal so um die 20 Leute), das Unternehmen wird vorgestellt blablabla, danach stellt sich (wenn ich mich richtig erinnere) auch nochmal jeder pesönlich vor.
Irgendwann wird einem dann ein Test zum Ankreuzen vorgelegt um das technische Basiswissen zu ermitteln. Nachdem alle den Test abgegeben haben wird man einmal über den "Campus" geführt und sieht am Ende halt seinen möglichen, neuen Arbeitsplatz. In der Zwischenzweit werden die Tests ausgewertet. Soweit so gut, nichts außergewöhnliches bisher.

Irgendwann ist man zurück in dem Raum und es werden die Namen verlesen von denen die anscheinend für den technischen Support nicht geeignet sind, diese werden herausgeführt und ein "Alternativ-Arbeitsplatz" angeboten. Alle verbliebenen führen dann ein persönliches Gespräch mit einer Person von HR (denke ich mal).
Was mir aufgefallen ist (mag sich von Gesprächspartner zu Gesprächspartner unterscheiden): Ich wurde nicht gefragt was ich vorher so gemacht habe oder auch warum ich mich bei Tectum beworben hatte. Ich hatte den Eindruck als wäre der Lebenslauf total uninteressant gewesen, es kam keine einzige Nachfrage, lediglich (klar, wurde auch schon in der Runde gefragt) ob man CallCenter Erfahrung mitbringt.
Nach ein paar Minuten ist man auch schon durch und somit neuer Mitarbeiter.

Zu Beginn der Tätigkeit bekommt man eine mehrwöchige Schulung von etwa 9 Stunden am Tag - hört sich Hardcore an, ist aber ein Witz denn (jedenfalls bei uns) wurde mehr Pause gemacht als alles andere - und das jeden Tag. Irgendwann im Verlaufe der Schulungswochen hört man dann auch mal einen Nachmittag im Live-Betrieb rein. Was ich hier seltsam finde: Je nach zuständigem Teamleiter des Agents wo man saß war es "erlaubt" Fragen zu stellen oder nicht, ich erinnere mich an einen der sagte "Schreib dir deine Fragen doch auf und stelle sie in der Schulung, so haben alle was davon" - das ist natürlich totaler Quatsch bei einem "OnTheJob Training". Klar, der Agent soll auch noch zum Arbeiten kommen, aber dennoch - erschien mir etwas seltsam.
Achja, es gibt bei Tectum (jedenfalls wo ich war) keinerlei Trennwände zwischen den Plätzen, das bedeutet der sowieso schon immens hohe Lärmpegel wird auch noch durch seinen direkten Nachbarn verstärkt - ist das üblich so ?

Die Schulung hätte vom Inhalt her auch locker halb so lang sein können - da fällt mir ein, es wurde erzählt das diese Tectum richtig viel Geld pro Agent kosten würde, ich habe jedoch mal gelesen das die Auftraggeber Geld an den Dienstleister dafür bezahlen, also das genaue Gegenteil - kann das jemand bestätigen ? Dann würde mich es nicht wundern wenn man die Schulung unnötigerweise ein wenig "streckt"....
Naja, irgendwann steigt man halt ins Livegeschehen ein und ist generell wenig überrascht, man hat den ganzen Kram ja schon tagelang beim Mithören mitbekommen.
Mein Teamleiter hat sich eigentlich gar nicht für mich interessiert, ein Treffen oder ein mehr oder weniger ausführliches Gespräch hat nicht stattgefunden (war bei anderen Teams aber anders), ich denke er wusste nicht mal wer neu zu seinem Team gekommen ist.
Da fühlt man sich schon etwas "seltsam".

Ansonsten noch ein paar Details welche vielleicht interessant sind:

- Geld wurde pünktlich bezahlt
- Arbeitstage tauschen war möglich und realtiv problemlos
- Pausenzeiten konnten eingehalten werden

Zum Thema Pausen: Es gibt bei Tectum keine Bildschirmarbeitsplatz-Unterbrechung (wenn ich richtig liege jede Stunde 5 Minuten), des weiteren arbeitet man an 15 Zoll TFTs was die Arbeit bei min 4-5 offenen Tools nicht gerade angenehmer macht...
Zum Thema Betriebsklima: Die Kollegen waren in meiner Abteilung eigentlich okay, aber die meisten Teamleiter erschienen mir etwas "seltsam". Es mag nur mein persönliches Empfinden sein aber dennoch....ggf. eine Folge des Aufstiegs Agent -> Teamleiter ?

Nunja, das soll es erstmal gewesen sein. Ich bin dort übrigens wieder weg weil ich glücklicherweise wieder in meinem "wirklichen" Beruf anfangen konnte, aber ich denke ich hätte es auch nicht lange ausgehalten. Dieser andauernde Lärm (ja, es ist ein Callcenter aber es geht auch angenehmer) sowieso die miese Bezahlung bei einer 42,5 Stunden Woche hätten wohl früher oder später den Ausschlag gegeben.


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elHauso


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« Antworten #942 am: Juli 02, 2009, 21:25:15 »

Der oben genannte Bericht der WAZ hat hohe Wellen geschlagen. Heute wurde auf Sat1 im regionalen Programm von NRW in der Sendung 17:30 Live ein Bericht über die Arbeitsbedingungen bei Tectum ausgestrahlt.

Schaut es euch an:


Wie lange möchte die Geschäftsführung noch dementieren, statt Fehler zuzugeben und daran zu arbeiten?

Gruß

elHauso
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doodle


Beiträge: 2


« Antworten #943 am: Juli 02, 2009, 22:14:23 »

Wie lange möchte die Geschäftsführung noch dementieren, statt Fehler zuzugeben und daran zu arbeiten?

Schon krass. Ich möchte noch hinzufügen das sich mein Beitrag von weiter oben auf den technischen Inbound Support bezog...
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mlawrenz
test
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Beiträge: 412



« Antworten #944 am: Juli 02, 2009, 22:17:50 »

"Das sind sechs Angestellte, die z.T. wegen Unredlichkeiten entlassen wurden und die frustriert sind."

Man man man! Ist Küpper überfordert mit der Situation. Man riecht ja förmlich seine Angst.

Ach so und er hat diesmal vergessen zu sagen, dass sie Arbeitsplätze gefährden.
« Letzte Änderung: Juli 02, 2009, 22:19:21 von mlawrenz » Gespeichert

"Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Reichen, die Krieg führt und wir sind dabei zu gewinnen'"
Warren Buffet, zweitreichster Mann der Welt

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