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Autor Thema: Heimkinder....  (Gelesen 951362 mal)
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Martin Mitchell


Beiträge: 1454


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« Antworten #100 am: 07. Mai 2009, 05:38:19 »

»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« - "Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar."

Von: AGJ Katharina Loerbroks
Gesendet: Mittwoch, 6. Mai 2009 08:52
An: [ ein "Ehemaliges Heimkind" das gewagt hatte nachzufragen ]
Betreff: Ihre Mail vom 01.05.09

Sehr geehrte [ .................... ]

zu Ihrer Anfrage teile ich Ihnen mit:
Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar.


Mit freundlichen Grüßen!

Katharina Loerbroks
Referentin "Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren"


Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ
- Child and Youth Welfare Organisation -
Mühlendamm 3, 10178 Berlin - Deutschland / Germany
Tel.: 0049 (0) 30 – 400 40 231
Fax: 0049 (0) 30 - 400 40 232
Email: Katharina.Loerbroks@agj.de
Internet: http://www.agj.de/
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My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.
J´acusse


Beiträge: 2


« Antworten #101 am: 21. Mai 2009, 22:47:31 »

na ja, es verwundert mich nicht, dass auf diese art berichte keiner reagiert. ich habe selten sowas anstrengendes und einseitig gefärbtes gelesen.
versuche es doch einfach mal einfach.
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auch die hitler-tagebücher wurden von schlauen köpfen als echt empfunden
Martin Mitchell


Beiträge: 1454


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« Antworten #102 am: 23. Mai 2009, 12:53:06 »

Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer und Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

ZUSAMMENFASSUNG - Heimkinder der Nachkriegszeit: Misshandlung und Zwangsarbeit

Viel ist geschehen seitdem dem 25. November 2008 was dieses Thema betrifft.

Neues Staatsunrecht und Verhöhnung der damaligen Heimerziehungsopfer in der Bundesrepublik Deutschland kommt täglich hinzu !

1. ) ( 26.11.2008 ) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sein Bedauern ausgesprochen:
"Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst."

2. ) ( 04.12.2009 ) Der Deutsche Bundestag schließt sich schweigend und kaum bemerkbar dem Petitionsausschuss an und verspricht einen »Runden Tisch« einzurichten.

3. ) Geheimnisvolle Eröffnungssitzung des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« in Berlin. Noch nicht einmal eine Teilnehmerliste wird zur Verfügung gestellt ( und ist bis heute [ 08.05.2009 ] nicht zu erhalten ! ).

4. ) ( 2./3.12.2009 ) Erste Arbeitssitzung des »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin:
( a. ) Eine Teilnehmerliste ( auch für diese Sitzung ) steht weiterhin nicht zur Verfügung.
( b. ) Vorsitzende des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« Monika Tschapek-Güntner vom »Runden Tisch« ausgesperrt.
( c. ) Verhandlungsführer des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« Werner Molter vom »Runden Tisch« ausgesperrt.
( d. ) Opferbeistandsanwälte des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.«, Gerrit Wilmans und Michael Witti vom »Runden Tisch« ausgesperrt.

5. ) "Behinderte Heimkinder" während irgend einem Zeitraum in der Bundesrepublik Deutschland sollen in keiner Weise am »Runden Tisch« erwähnt oder berücksichtigt werden ( dies wurde kürzlich von der AGJ schriftlich bestätigt ! ).

6. ) Der »Runder Tisch Heimerziehung« hat sich strikt auf den Zeitraum zwischen 1950 bis 1969 zu beschränken.

7. ) Sitzungsprotokolle des »Runder Tisch Heimerziehung« sollen Staatsgeheimnis bleiben: "Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar."

ZUSAMMENFASSUNG zusammengestellt am 08.05.2009 von: Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
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PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2009, 13:47:09 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #103 am: 23. Mai 2009, 13:43:22 »

Um so viele „Ehemalige Heimkinder“ wie möglich zu erreichen und anzusprechen ( ob diese nun Vereinsmitglieder sind, oder nicht ) setze ich dies jetzt einfach auch mal hier ins CHEFDUZEN.DE-Forum rein ( denn leider ließt ja nicht jeder immer überall im Netz ).

Unzensierte Geschichtsaufarbeitung – Politische Bildung für alle !
( „für alle“ die bereit sind zuzuhören und dieser Geschichtsaufarbeitung ihre Aufmerksamkeit zu schenken )

Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

Nach meinerseitiger Kontaktaufnahme mit ihm am Tage zuvor mit Bitte um Erlaubnis zur uneingeschränkten meinerseitigen Weiterveröffentlichung seiner Vorträge, teilte mir Prof. Dr. Manfred Kappeler am 8. Mai 2009 mit:

»»»Hallo Herr Mitchell - selbstverständlich können Sie meine Vorträge ins Netz stellen. Je mehr Menschen diese Texte lesen um so besser.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Kappeler
«««

ERSTENS:

»Zur zeitgeschichtlichen Einordnung der Heimerziehung« - »Vortrag in der 1. Arbeitssitzung des Runden Tisches zur Aufarbeitung der Heimerziehung der vierziger bis siebziger Jahre« - Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin am 2./3. April 2009 @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/VORTRAG-am-RUNDEN-TISCH-am-02-04-2009_-_Zur-zeitgechichtlichen-Einordnung-der-Heimerziehung.pdf ( 19seitiges Dokument ) ( jetzt auch auf meiner Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG archiviert, von wo aus dieser Link auch über http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php erreichbar ist. )

ZWEITENS:

»Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren – Kinder haben Rechte – Erinnerung und Ausblick« - Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler auf der Karlshöhe ( „Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg“ - „Diakonie Württemberg“ ) vom 14.02.2009 @ http://www.karlshoehe.de/uploads/media/M_Kappeler-Traumatisierungen.pdf ( 17seitiges Dokument ).

DRITTENS:

Fürsorgeerziehung der 1950er und 1960er Jahre
Stand und Perspektiven
der (fach-)historischen und politischen Bearbeitung
Dokumentation
des ExpertInnengesprächs
in Kooperation zwischen AFET und Universität Koblenz Landau
vom 05.03.2008
@ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2009/Expertenges-50er-60er.pdf ( 56seitiges Dokument, das auch am Ende den 11seitigen Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler vom 05.03.2008 »Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe« enhält [ Seite 45-56 ]. )

( Diese sehr umfangreichen wissenschaftlichen Texte müssen sehr, sehr genau studiert werden, um auch die paar Tippfehler, fehlende Worte und inkorrekte Worte, die diese Texte enthalten zu bemerken und diese Flüchtigkeitsfehler beim Lesen dementsprechend wahrzunehmen und zu berücksichtigen ! [ sonst kann man nämlich leicht etwas missverstehen ]. )
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« Letzte Änderung: 23. Mai 2009, 13:45:40 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #104 am: 23. Mai 2009, 14:03:27 »

Gestern schrieb ich folgenden Leserbrief an HNA online:

»»» Meine Damen und Herren !

Betreffend Ihrem Artikel vom 21.05.2009 in Hessische/Niedersächsische AllgemeineHNA online

Wenn die Kirche zur Hölle wird: Tausendfacher Missbrauch in Irland

@ http://www.hna.de//politikstart/00_20090521163000_Wenn_die_Kirche_zur_Hoelle_wird_Tausendfacher_.html

Sie bitten die Leserschaft am Ende Ihres Artikels

»Sie kennen einen besonderen Link zu diesem Thema? Mailen Sie uns an«

Ich kenne mehrere Links zu diesem Thema, aber diese Links beziehen sich weitgehend und weitestgehend auf Deutschland und darauf wie es diesbetreffend in Westdeutschland aussah zwischen 1945 und 1985 und darauf was Deutschland jetzt diesbetreffend unternimmt und auch darauf was Deutschland weiterhin verfehlt diesbetreffend zu unternehmen.

Einige dieser diesbetreffenden Links sind:

www.heimkinderopfer.blogspot.com

www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org

Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim @ http://www.gewalt-im-jhh.de

Alle über die letzten sechs Jahre von mir gesammelten diesbetreffenden Links, sind, und Beweismaterial zu diesem Thema, ist, hier zusammengefaßt: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Web-Links.html

Spezifisch zu Irland gibt es auch ein paar Links, zum Beispiel:

Child abuse: German parliamentary delegation visiting the Irish Parliament on 07.10.2003 @ http://www.care-leavers-survivors.org/Visit_of_German_parliamentary_delegation_to_Parliament_of_Ireland_-_07.10.2004.html

Irish child abuse in institutional care mirrored exactly in West-Germany @ http://www.care-leavers-survivors.org/Suffer_the_Little_Children_-_Church_institutions_and_reform_schools_for_boys_and_girls_-_The_myths_spread_by_the_Church_laid_bare_and_permanently_demolished.html

Eine Empfangsbestätigung Ihrerseits dieser meiner Hinweise an Sie wäre mir sehr angenehm.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Lande Down Under.

Martin Mitchell ( „Ehemaliges Heimkind“ – deutsches Heimkind – Jg. 1946 ) ( ausgewandert 1964 )


Eine alternative Überschrift zu einem ungefähr gleichlautenden Artikel könnte lauten

Politik

Wenn die Kirche zur Hölle wird: hunderttausendfacher Missbrauch in Deutschland

und der Artikel sich wie folgt fortsetzen

Berlin. Die Kinder und Jugendlichen durchlebten die Hölle unter dem Dach der Kirchen. Wo Priester, Nonnen und Mönche, und Diakone und Diakonissen im Namen Jesu ihre kleinen hilflosen Schützlinge und größeren Schutzbefohlenen erziehen und betreuen sollten, waren Schläge und Vergewaltigungen der Jungen sowie auch der Mädchen an der Tagesordnung.

Ein Regime aus Angst, Gewalt, Terror und Demütigungen herrschte versteckt hinter den Mauern von Heimen, Schulen und Erziehungseinrichtungen der beiden großen Kirchen. Aber auch in einigen staatlichen Einrichtungen war es nicht anders; und auch unentlohnte Zwangsarbeit für namhafte Firmen in Industrie und in der Herstellung von Konsumgütern gehörte in vielen kirchlichen und staatlichen Einrichtungen mit dazu.

Flächendeckend, systematisch und jahrzehntelang. Zwar waren Übergriffe schon länger bekannt, das ganze Ausmaß der Abgründe aus der Zeit zwischen den mitt40er und mitt80er Jahren kam jedoch erst jetzt durch einen Bericht der »Kleinen Wahrheitskommission« unter Vorsitz von Antje Vollmer ans Licht, die zwei Jahre lang ermittelt hatte.

Hunderttausendfach wurden Kinder geschlagen, getreten, kahlgeschoren, mit Feuer oder Wasser gequält, vergewaltigt und gezwangsarbeitet. Sie hatten Nummern statt Namen und manchmal einen solchen Hunger, dass sie in den Abfällen nach etwas Essbarem suchten.

Die Kinder und Jugendlichen wurden wie Verurteilte oder Sklaven behandelt, wie aus dem 35000 Seiten dicken Bericht hervorgeht. 18000 Peiniger in mehr als 3500 Einrichtungen wurden ausfindig gemacht. Laut Bericht hat der Staat versagt, weil er zu lasch kontrollierte oder die Augen vor den Beweisen für die Übergriffe verschloss. «««
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« Letzte Änderung: 23. Mai 2009, 15:03:01 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #105 am: 23. Mai 2009, 14:20:19 »

Mißhandlungen, Mißbrauch, Zwangsarbeit und durchgängige Demütigungen auch in deutschen Heimen ! - jahrzehntelang anhaltend !

Dierk Schaefers Blog

Kindesmißhandlungen in Irland – und in Deutschland?

In Deutschland tagt zur Zeit, auf zwei Jahre angesetzt, das Gremium »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« »Kleine Wahrheitskommission« unter Vorsitz der Grünen-Politikerin  Antje Vollmer. Es geht in diesem deutschen »Board of Inquiry« um dasselbe Thema.

Was bedeutet der irische Bericht für die deutschen Verhältnisse?

Weiter lesen in Dierk Schaefers Blog: Mißhandlungen, Mißbrauch, Zwangsarbeit und durchgängige Demütigungen [ dies ist ein direkter Link zu Dierk Schafers Blog ]

Siehe auch meinen eigenen Blog zu diesem Thema: „ Ehemalige HeimkinderBlog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM @ www.heimkinderopfer.blogspot.com
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PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.
« Letzte Änderung: 28. Juni 2009, 03:57:20 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #106 am: 23. Mai 2009, 16:59:11 »

na ja, es verwundert mich nicht, dass auf diese art berichte keiner reagiert. ich habe selten sowas anstrengendes und einseitig gefärbtes gelesen.
versuche es doch einfach mal einfach.

Solange Martin Mitchell bei chefduzen.de postet, beobachte ich ein Cyberstalking gegen ihn. Es gibt Anti-Martin Mitchell Hompages, deren schwerster Vorwurf ist, er wäre auf Geld aus. Welch ein Vergehen soll das denn sein eine symbolische Wiedergutmachung einzufordern für erlittenes Unrecht? Und wie albern ist der immer wiederkehrende Vorwurf gegen M.M.'s Art Textpassagen farbig hervorzuheben ("Augenkrebs")? Wer ein solches Lay-Out nicht mag, braucht diese Artikel nicht zu lesen. Ich bitte darum diese plumpen Beleidigungen hier zu unterlassen.

An dem unmenschlichen Alltag in kirchlich geführten Kinder- und Jugendheimen in Nachkriegs-Deutschland gibt es keinen Zweifel.
Zitat
einseitig gefärbtes
J´acusse, erwartest du ein Forum für die Täter?
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Martin Mitchell


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« Antworten #107 am: 28. Mai 2009, 13:14:15 »

.
POLITISCHE BILDUNG DIREKT ZUM THEMA – Kindererziehung / Heimerziehung

[ Ziemlich langer Artikel ] @ http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Bildung-Kinder;art122,2805506

[ hier nur ein kurzer Auszug ]

»»» DER TAGESSPIEGEL - Deutschland

POLITIK | DEUTSCHLAND

KINDHEIT

Bullerbü lag nie in Deutschland

60 Jahre Bundesrepublik, 60 Jahre Demokratie, doch noch immer ist dieses Land latent kinderfeindlich. Es ist an der Zeit, Gerechtigkeit für Kinder zu fordern

Von Parvin Sadigh

24.5.2009 11:20 Uhr

BERLIN – Deutschland ist ein ungerechtes Land. [ .......... ]

[ .......... ]

Nein, Bullerbü lag nicht in Deutschland. Man braucht nur einen Blick auf die Berichte ehemaliger Heimkinder der damals frischen Demokratie zu werfen, um das zu begreifen. Ihr Schicksal wird erst jetzt an einem Runden Tisch aufgearbeitet. Körperliche Arbeit, Prügel und Liebesentzug - darin sah man wirkungsvolle Erziehungsmethoden. Manche Kinder, Waisen oder Kinder von Alleinerziehenden oder Prostituierten, wurden in den Heimen aufs Grausamste misshandelt und ausgebeutet. Andere sind "nur" schrecklich einsam gewesen.

Die Erzieher lernten unwissentlich noch die NS-Methoden ihrer Chefs. Der Erziehungswissenschaftler Wolfram Schäfer sagt: "Bis in die sechziger Jahre waren wissenschaftliche Positionen und Meinungen vertreten und einflussreich, die Heimkinder als "sozialbiologisch unterwertiges Menschenmaterial" bezeichneten."

Doch auch die Ratgeber, die sich an die intakten Familien wandten, verbreiteten noch bis in die achtziger Jahre hinein Kriegsszenarien als maßgeblich für die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Johanna Haarer hieß eine NS-Autorin, die werdende Mütter eindrücklich vor dem Schlachtfeld Geburt und vor den kleinen Tyrannen warnte, die zwangsläufig heranwüchsen, würde man auf ihre Bedürfnisse liebevoll reagieren. Haarers Werk wurde in der neu entstandenen demokratischen Bundesrepublik immer wieder aufgelegt, wenn man auch den "Führer" herausredigierte.

[ .......... ] «««


POLITISCHE BILDUNG DIREKT ZUM THEMA – Kindererziehung / Heimerziehung

fortgesetzt ....... Nur für Erwachsene ! ....... For Adults Only ! ....... XXXX-rated !

[ Sehr, sehr langer Artikel ] @ http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30378/1.html

»»» Wozu das Zölibat taugt?

Tom Appleton 23.05.2009

Die Antwort ist einfach. Zum Kinder.......

Zehntausende Kinder in Irland sind sexuell, körperlich und emotional missbraucht worden - von Nonnen, Pfarrern (d.h: von katholischen "Priestern") und anderem Personal der (katholischen) Kirche. Und das über Jahrzehnte hinweg. Jeweils in Internaten, Schulen und Wohnheimen, die in erster Linie für die Kinder der Armen, für die Verwundbaren und Unerwünschten hätten Sorge tragen sollen. Das erfährt man aus einem 2.600-Seiten-Report, der soeben in Dublin erschienen ist.

[ .......... ] «««

MEHR @ http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30378/1.html


POLITISCHE BILDUNG DIREKT ZUM THEMA – Kindererziehung / Heimerziehung ( »Runder Tisch Heimerzieung in den 50er und 60 Jahren« )

hpdHumanistischer Pressedienst ( 25.05.2009 ) - »Kindesmisshandlungen in Irland. Und Deutschland?«

IRLAND / BAD BOLL. (ds) Anlässlich der Veröffentlichung des Berichts der Regierungskommission über die Zustände in irischen Kinderheimen fragt sich der evangelische Pfarrer Dierk Schäfer, ob sich diese Berichte auf Deutschland übertragen lassen und welche Konsequenzen das hätte.

Ein Kommentar von Dierk Schäfer

@ http://hpd.de/node/7088
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"All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing." Edmund Burk
« Letzte Änderung: 28. Mai 2009, 15:37:28 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #108 am: 01. Juni 2009, 11:36:19 »

Stellungnahme des Verein ehemaliger Heimkinder e.V. zu dem Untersuchungsbericht über Kindesmißhandlungen in Irland

[ Freitag, 29. Mai 2009 ]

Am vergangenen Mittwoch [ 27. Mai 2009 ] hat die irische Kommission zur Untersuchung von Kindesmißbrauch in katholischen Schulen unter Vorsitz von Sean Ryan seinen 2500-seitigen Untersuchungsbericht veröffentlicht.

Die irische Untersuchungskommission berichtet von willkürlichen und exzessiven Bestrafungen, einem Klima der Angst und fehlender staatlicher Aufsicht.

Hierin erkennt die amtierende Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder Monika Tschapek-Güntner Parallelen zu den Geschehnissen in deutschen Heimen in der Nachkriegszeit, die derzeitig von dem Runden Tisch Heimerziehung unter Vorsitz von der Bundestagsvizepräsidentin a.D. Antje Vollmer untersucht werden: „Die Feststellungen der irischen Untersuchungskommission entsprechen dem Wesen nach dem, was uns am Runden Tisch und in unserer täglichen Arbeit von Betroffenen berichtet wurde. Auch in deutschen Heimen waren systematische Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Gewalt bis hin zum sexuellen Missbrauch an der Tagesordnung.“

Unverständnis äussert Tschapek-Güntner insoweit gegenüber dem zögerlichen Verhalten, welches Staat und Kirche bei der Bewältigung der Folgen an den Tag legen: „Eine ergebnisoffene Arbeit des Runden Tisches, wie von Frau Dr. Vollmer in der konstituierenden Sitzung des Runden Tisches angekündigt ist fehl am Platze. Der Deutsche Bundestag hat in seinem Beschluss vom 04.12.08 das Unrecht nicht nur erkannt, sondern auch anerkannt. Der Runde Tisch sollte sich daher verstärkt mit der Bewältigung des Unrechts befassen und weniger mit bereits seit langem bekannten Fakten“, so Tschapek-Güntner.

An dieser Kritik ändert auch die jüngste Äusserung des Diakonie-Präsidenten Klaus-Dieter Kottnik nichts, wonach man am Runden Tisch Ende Juni [ 2009 ] erste Vorschläge für eine Wiedergutmachung präsentieren wolle. „Schon 2006 haben die Kirchen angekündigt, mit uns in einen Dialog über die Folgen der Heimerziehung einzutreten. Direkte Verhandlungen hat es nie gegeben. Wir begegnen der Äusserung von Kottnik [ vom 15.05.2009 ] daher mit gehöriger Skepsis. Was soll man auch von einem ausschließlich öffentlich kommunizierten Angebot halten, wenn die Vertreter der Diakonie gleichzeitig Verhandlungen am Runden Tisch mit den Rechtsvertretern der Opfer ablehnen“ gibt Rechtsanwalt Gerrit Wilmans zu Bedenken, der den Verein ehemaliger Heimkinder vertritt. Dem schliesst sich Tschapek-Güntner an: „Der erste Schritt, den wir von Staat und Kirche erwarten, ist, dass man wie in Irland oder Kanada mit uns auf Augenhöhe verhandelt und nicht erneut versucht, uns fertige Konzepte aufzunötigen.“

Für weitere Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Frau Monika Tschapek-Güntner ( Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ), Sandwelle 10, 59494 Soest, Tel: 02921 13608; Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Sierichstr. 32, 22301 Hamburg, Tel: 040 65055179

QUELLE: http://www.veh-ev.org/2.html und http://pressemitteilung.ws/user/23579

Gepostet HIER im CHEFDUZEN.DE-Forum von "Dem Australier" / "The Australian"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
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« Letzte Änderung: 28. Juni 2009, 03:43:27 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #109 am: 01. Juni 2009, 12:17:11 »

„Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ – Der Vereinsvorstand und das Vereinskabinet sind jetzt ( seit dem 30.05.2009 ) wie folgt besetzt.

[ VorstandNeuer Vorstand !Neuer Vereinsvorstand ! ]

1. Vorsitzende: Frau Monika Tschapek-Güntner

2. Vorsitzender: Herr Heinz-Jürgen Overfeld

Kassier: Herr Horst Otto

Schriftführerin: Frau Heidi Dettinger

1. Beisitzerin: Frau Brigitte Diederich

2. Beisitzer: Dirk Friedrich

Für alle weiteren Details – einschließlich der jeweiligen Kontaktdetails für jede Person – siehe www.veh-ev.org/index.html ( bitte dort ein bißchen runter scrollen ! ).

Wir gratulieren zur Wahl, bzw. Bestätigung und wünschen uns von dem neuen Wind besonders ergebnisreiche Erfolge !

Die Schirmherrin des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« Grünen-Politikerin Dr. Antje Vollmer, den sie eine »Kleine Wahrheitskommission« benannt hat, und der von der »Großen Koalition« ( bestehend aus CDU und SPD ) als eine Art deutsches »Board of Inquiry« eingerichtet wurde, das jetzt die damaligen Missstände in der Heimerziehung ‚aufarbeiten‘ soll, sowie auch die Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypries, MdB ( SPD ), die als zuständige Ministerin die Kontrollfunktion über dieses »Gremien« inne hält, sind auch sofort von diesen demokratischen Neuwahlen ( auf der Mitgliederversammlung am Pfingstwochenende in Mainz: 30.05.2009 ) MEHRFACH, auch von mir aus Australien per Email, unterrichtet worden, damit auch sie sich bis zur nächsten Anhörung am »Runden Tisch« in Berlin, die für den 15. und 16. Juni 2009 festgelegt ist, darauf einrichten können und ihre Verfahrensprozedur den geänderten Gegebenheiten und Umständen anpassen können.

Gepostet HIER im CHEFDUZEN.DE-Forum von "Dem Australier" / "The Australian"

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« Letzte Änderung: 28. Juni 2009, 03:40:43 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #110 am: 01. Juni 2009, 13:36:09 »

Die Rechte der „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ der nachkriegsdeutschen Heimerziehung ( Westdeutschland ) – „Misshandlung Schutzbefohlener“ / „Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung“ / „multipel schwere Körperverletzung“

Niemand mehr würde versuchen zu leugnen, daß irische Heimkinderopfer von institutionellen Misshandlungen „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ waren und sind.

Gleichfalls kann niemand guten Gewissens leugnen, daß deutsche Heimkinderopfer von institutionellen Misshandlungen ebenso „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ waren und sind, und daß es noch viel mehr solcher damaligen Opfer in Deutschland gibt als in Irland festgestellt wurden.

In Irland haben diese „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ Rechte, die ihnen niemand absprechen kann.

In Deutschland haben diese „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ ebenso Rechte, die ihnen niemand absprechen kann. Und doch versucht man in Deutschland diesen „Kriminalitätsopfern“ „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ ihre Rechte abzusprechen – und die Täter und Täterorganisation und ihre Juristen wirken in dieser „Rechtsbeugung“ aktiv mit.

In Irland wurde diesbetreffend vom Irischen Parlament eine „Untersuchungskommission“ mit transparenten Verfahrensrichtlienen eingerichtet, die Anhörungen waren weitestgehend öffentlich, Opfer hatten juristischen Beistand ihrer eigenen Wahl bei ihrer Seite wärend der Anhörungen und uneditierte Protokolle der Verhandlungen standen immer und durchgehend sofort zur Verfügung.

In Deutschland wurde diesbetreffend einstimmig vom Deutschen Bundestag ein »Runder Tisch« empfohlen. Die Bundesregierung, d.h. die »Große Koalition« ( bestehend aus CDU und SPD ) richtete daraufhin eine geschlossene der Öffentlichkeit unzugängliche, beschränkte »Kleine Warheitskommission« ein – die sie »Runder Tisch Heimerziehung in den  50er und 60er Jahren« nennt, in der bei Anhörungen die „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ keinen juristischen Beistand bei ihrer Seite haben dürfen, wo Anhörungen hinter verschlossenen Türen stattfinden, die Teilnehmer zum Schweigen verpflichtet sind ( d.h. auch zum Schweigen gegenüber ihren eigenen und gegenüber Vereins- und Opferanwälten verpflichtet sind ! ) und Protokolle geheim gehalten werden.

War das was der Deutsche Bundestag sich gewünscht hatte, als er am 4. Dezember 2008 seine Empfehlungen aussprach ? – War das was der Petitionsausschuss vorausgesehen hatte ?

Vergleiche mit diesenZuständen“ ( sprich „diesem Skandal“ and „dieser Scharade“ ) am »Runder Tisch Heimerziehung« / »Kleine Wahrheitskommission« / »Board of Inquiry« in Deutschland die Empfehlungen und den Eigenlob der jetzigen Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypries, MdB ( SPD ), in einer Rede ihrerseits, vom 20.03.2008, zum »Tag des Kriminalitätsopfers am 22. März 2008«, die bei Schattenblick @ http://www.schattenblick.de/infopool/recht/fakten/rfstr330.html wiedergeben ist und sich, u.a., „Rechte der Kriminalitätsopfer“ betitelt.

Warum setzt sich die dafür zuständige momentan noch Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypries, MdB ( SPD ), eigentlich nicht für die Rechte der „Kriminalitätsopfer“ und „Opfer von Menschenrechtsverletzungen“ der nachkriegsdeutschen Heimerziehung ein und gibt diesbetreffende notwendige Anweisungen für transparentes, demokratisches, juristisch korrektes und international akzeptables Handeln in diesen Angelegenheiten ?

Oder setzt ihr Handeln für die Opfer nur und erst dann ein wenn Täter und Täterorganisation hunderprozentig identifiziert, strafrechtlich belangt und verurteilt worden sind ?

fragt "Der Australier" / "The Australian"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
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« Letzte Änderung: 28. Juni 2009, 03:33:24 von Martin Mitchell » Gespeichert

Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Martin Mitchell


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« Antworten #111 am: 02. Juni 2009, 17:38:04 »

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Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

Vereinsmitglieder, sowie auch Nichtmitglieder.

Bitte vergeßt nicht nur den vollständigen Artikel »Heimkinder fordern 25 Milliarden Entschädigung« vom 2. Juni 2009 vom hpd - Humanistischer Pressedienst in der Rubrik POLITIK unter „Menschenrechtsverletzungen“ @ http://hpd.de/node/7135 Euch genau durchzulesen, aber auch die als pdf-ANLAGE beigelegten rechtlichen Forderungen desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ @ http://hpd.de/files/Antrag_VEH.pdf genau zu studieren.

Die Aufführung dieser rechtlichen Forderungen desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“, insgesamt, decken sich übrigens auch, mit den Ausführungen der von SPIEGEL-Journalist Peter Wensierski geschilderten seiner Meinung nach zu Recht von ehemaligen Heimkindern gestellten Forderungen, wie er sie schon am 17. Februar 2009 in einem Interview mit KOBINET-NACHRICHTEN detailiert hat ( ohne derzeit jedoch selbst eine Entschädigungssumme zu nennen ). Dieses Interview mit Peter Wensierski ist @ http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,20246/ticket,g_a_s_t zu finden ( Auf manchen Computer-Bildschirmen wird diese Seite auf den ersten Blick leer erscheinen. Dem ist aber nicht so. Es kommt auf Deine Bildschirmauflösung an. Bitte dort runter scrollen ! ).

Und siehe übrigens auch die Stiftungsvorschläge formuliert und examiniert von Rechtsanwältin und Grünen-Politikerin Renate Künast, MdB, vom 29.02.2008, wiedergegeben, u.a., auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ZEITSCHRIFT-FUER-RECHTSPOLITIK-29-02-2008_-_Entschaedigung-fuer-ehemalige-Heimkinder_-_von-Rechtsanwaeltin-Renate-Kuenast-MdB_-_Fraktionsvorsitzende-der-GRUENEN.html

Heute, Dienstag, 2. Juni 2009, auch als Rundschreiben an viele hunderte von Personen versandt von "Dem Australier" / "The Australian"

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« Letzte Änderung: 28. Juni 2009, 03:49:57 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #112 am: 03. Juni 2009, 14:34:23 »

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Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

Vereinsmitglieder, sowie auch Nichtmitglieder.

Nirgens ist bisher berichtet worden: Weitere berechtigte Forderung des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“

Eine dieser Forderungen und Bemühungen ist es, daß man aus einem der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, wo in „Erziehungseinrichtungen“ genau dasselbe geschehen ist wie in Deutschland, Irland, irische Heimkinderopfer zur nächsten Sitzung des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« am 15./16. Juni 2009 nach Berlin einlade, zu der Zeit wenn sich der »Runde Tisch«, u.a., mit „Entschädigungsfragen“ befassen will, damit diese irischen Heimkinderopfer von all IHREN diesbetreffenden Erfahrungen berichten können.

»»» Pressemitteilung des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( 02.06.2009 )

Heimkinder fordern 25 Mrd. EUR Entschädigungsfonds

Auf seiner Mitgliederversammlung am Pfingstwochenende [ 30./31.05.2009 ] hat der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zentrale Beschlüsse zur Entschädigung der in staatlichen und konfessionellen Heimen misshandelten Heimkinder gefasst.

Mit breiter Mehrheit verabschiedete die Mitgliederversammlung einen Antrag des Vorstandes, in welchem neben der Anerkennung der Misshandlungen als systematische Menschenrechtsverletzung, einem rentenversicherungsrechtlichen Ausgleich für nichtversicherte erzwungene Arbeit und die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Traumabehandlung auch die Einrichtung eines Entschädigungsfonds von mindestens 25 Milliarden Euro gefordert wird.

Zur Höhe der Entschädigungsforderung führt Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, der den Verein in der Entschädigungsfrage vertritt, aus: „Auch wenn die Forderung auf den ersten Blick hoch erscheint, so ist sie angesichts der großen Zahl der Betroffenen und der Schwere des erlittenen Unrechts, welches ganze Biografien zerstört hat, maßvoll. Auch im internationalen Vergleich liegt die Forderung bezogen auf den Einzelfall absolut im Schnitt.“

Hierzu ergänzt Monika Tschapek-Güntner, die frisch gewählte Erste Vorsitzende des Vereins: „Es darf keinen Unterschied machen, ob die grausamen Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen in Irland, Kanada oder Deutschland stattgefunden haben. Jede dieser Taten ist eines zivilisierten Staates unwürdig und ist gleichermaßen zu entschädigen, unabhängig davon, wo sie geschehen sind.“ Daher habe man auch den Kontakt zu den irischen Betroffenen gesucht und bemühe sich, dass diese zur nächsten Sitzung des Runden Tisches eingeladen werden, um von ihren Erfahrungen zu berichten.

Die Beschlussfassung erfolgte nicht zuletzt mit Blick auf die nächste Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung unter Vorsitz von Frau Dr. Antje Vollmer am 15./16.06.09 in Berlin, auf welcher sich die Teilnehmer erstmals mit der Frage der Entschädigung befassen wollen.

„Mit dem klaren Votum der Mitgliederversammlung haben wir ein deutliches Zeichen in Richtung Runder Tisch gesetzt und erwarten nunmehr, dass am Runden Tisch mit uns und unseren Anwälten auf dieser Grundlage in ernsthafte Verhandlungen über die Entschädigung ehemaliger Heimkinder eingetreten wird.“ so Tschapek-Güntner.

Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Sierichstr. 32, 22301 Hamburg, Tel: 040 65055179
Monika Tschapek-Güntner, Sandwelle 10, 59494 Soest, Tel: 02921 13608

QUELLE: Das Original dieses Dokuments ist hier zu finden @ http://hpd.de/files/PMVEH0609.pdf «««

Dieses Dokument wird auch auf vielen weiteren Internetplattformen von mir gepostet werden, eingeschlossen @ www.heimkinderopfer.blogspot.com

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« Letzte Änderung: 22. Juli 2009, 16:34:22 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #113 am: 28. Juni 2009, 03:16:51 »

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U.a., sollte das Bundesdeutsche Parlament nicht sein Wächteramt ausüben und hier für Transparenz sorgen ?

Dierk Schäfer will Transparenz und einen Fonds - und zwar SOFORT ! - Ist das zu viel verlangt ?

HEIMKINDER selbst fordern ihr Recht JETZT - nicht erst wenn sie verstorben sind !

Ab Samstag dem 27. Juni 2009 um 23.15 Uhr MESZ, will der evangelische Pfarrer und Diplom-Psychologe und Diplom-Theologe Dierk Schäfer ( als Psychologe und evangelischer Theologe mit langjähriger und vielfältiger Berufs- und Lebenserfahrung ) diese seine neuste öffentliche Stellungnahme zu der „Heimkinderproblematik“ und zum »unter Schirmherrschafft der evangelischen Theologin, Grünen-Politikerin und ehemaligen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Dr. Antje Vollmer ) weitestgehend veröffentlicht und verbreitet sehen.

Deshalb setze ich dies jetzt – kommentarlos – auch HIER ins CHEFDUZEN.DE-Forum rein.

Dierk Schäfer hat das Wort:

»»» „Begangenes Unrecht und Verletzungen der Menschenwürde während der Zeit Ihres Heimaufenthaltes bedauern wir zutiefst.“ So heißt es in einem mir in Kopie vorliegenden Schreiben des Stephansstiftes/Hannover vom April dieses Jahres [ 2009 ]. Dieses Bedauern ist nicht nur als solches zu begrüßen. Es eröffnet zudem endlich die Ebene, auf der das Unrecht an den ehemaligen Heimkindern zu verorten ist. Verletzungen der Menschenwürde sind Menschenrechtsverletzungen, die, soweit ich weiß, nicht verjähren. Es wird also um einzelne Delikte gehen müssen, auch wenn [ der Erziehungswissenschaftler / Pädagogikprofessor ] Prof. Kappeler recht hat mit seinem Resümee im Frontal-21-Interview: „Das Schlimmste ist die systematische Demütigung, die die Kinder und Jugendlichen erfahren mussten, mit Folgen für das ganze Leben. Die ständige Ansprache: Du bist nichts wert; Dir kann man nicht glauben; Du wirst es sowieso nicht schaffen; Du bist ein Versager; Du bist verwahrlost; Du bist ein Kind der Sünde, die den Alltag der Kinder bestimmten – das ist furchtbar. Da fehlen mir manchmal die Worte. So systematisch und ununterbrochen gedemütigt zu werden, wo man dann eigentlich nur noch im Widerstand und in der Rebellion seinen Selbstwert oder sein Selbstbewusstsein entwickeln kann, und dann dafür aber extrem bestraft wird, das ist einfach das Schreckliche. Man kann über viele einzelne dieser Dinge reden, aber das Schreckliche ist die Gesamtheit dieser Erfahrungen, und der konnte sich kaum ein Kind entziehen.“ http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,7227519,00.html [ vom 22.04.2008 ]

Die Gesamtheit dieser Erfahrungen ist Seelenmord. Die Einzelheiten sind in vielen Fällen nachweisbare Menschenrechtsverletzungen. Wenn wir nun soweit sind, daß selbst Nachfolgeorganisationen der damaligen Heime Menschenrechtsverletzungen zugeben, dann fragt sich, welche Aufgabe der Runde Tisch [ in Berlin ] noch wahrnehmen will und kann. Hat er nicht doch, gegen die erklärte Absicht, Tribunalcharakter? Wird er seine Erkenntnisse über konkrete Menschenrechtsverletzungen direkt der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaft weiterleiten? Da der Runde Tisch [ in Berlin ] keine Station auf dem Rechtsweg ist, dieser aber erschöpft sein muß, bevor sich ehemalige Heimkinder an den Europäischen Gerichtshof wenden können, ist es dringend an der Zeit, daß er seine Funktion an die neuen Erkenntnisse anpaßt, bevor fahrlässig die Lebenszeit der ehemaligen Heimkinder vertan wird. Oder soll man den ehemaligen Heimkindern raten, umgehend den Rechtsweg zu wählen, wenn vom Runden Tisch [ in Berlin ] materialiter nichts zu erwarten ist? Bisher sind ja nicht einmal Entschädigungsfonds für Zwangsarbeit oder für Therapieerfordernisse öffentlich anvisiert, geschweige denn Schmerzensgeld oder Opferrenten.

Der Runde Tisch [ in Berlin ] sollte sich zur Sonderstaatsanwaltschaft mausern, sonst ist, fürchte ich, der Geldaufwand für diese Einrichtung nicht mehr zu rechtfertigen. Oder?

Vielleicht stehen die Alternativen ja im nichtveröffentlichten Teil der Protokolle des Runden Tisches [ in Berlin ] Dann raus mit der Sprache! «««

Gepostet HIER von "Dem Australier" / "The Australian"

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Nachträglicher VERMERK: ( Whilst you were sleeping ) Übernacht vom 27. zum 28. Juni 2009 hat "Der 'böse' Australier" folgende [ siehe oben ] Bekanntgebung an mindestens 20 verschiedenen Stellen ins Netz gestellt, besonders auch dort ins Netz gestellt, wo sich die zwei Duzend Störer, Streithälse und ziellos Herumirrenden ( die kein juristisches Wissen und Verständnis haben und keinen fachanwaltlichen Rat bereit sind anzunehmen ! ) aufhalten.
« Letzte Änderung: 28. Juni 2009, 11:21:08 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #114 am: 21. Juli 2009, 15:27:33 »

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Der aneckende, anstößige »Runde Tisch Heimerziehung« in Berlin richtet sich nach welchem Gesetz und welchen Verwaltungsrichtlinien und -vorschriften ?

Re: »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« unter Schirmherrschaft der GRÜNEN-Politkerin und evangelischen Theologin Dr. Antje Vollmer.

Die hiesigen Aussagen und die dazu gehörigen Fragen sind formuliert worden in zehn Minuten, nicht von einem Juristen, sondern von einem Laien, dessen tägliche Sprache eigentlich Englisch ist, Martin Mitchell in Australien.

Jeder „Amtsträger“ und jede „Amtsträgerin“ ( "political appointee" ), „Bediensteter“ und „Bedienstete“, ohne Ausnahme, muß in „Ausübungseines / ihresAmtes“ sich genau an alle sie / ihn und seine / ihreAufgabe“ betreffenden im GESETZ und zu dem GESETZ gehörenden festgeschriebenen VERWALTUNGSRICHTLINIEN und -VORSCHRIFTEN halten. Tut sie / er das nicht, begeht er / sie, in JEDEM FALL der Zuwiderhandlung, ein „Verwaltungsdelikt“ oder auch ein „Dienstvergehen“ - manchmal auch „Amtswillkür“ oder „Amtsdelikt“ genannt ( dies sind wiederum „juristische Fragen und Verfahren und Prozesse“, deren „Ordnungsmäßigkeit“ und damit einhergehenden möglichen „Straftatbestände“ von einem Gericht, das sich aus unbefangenen Richtern zusammensetzt, überprüft und entschieden werden müssen ).

Was also ist Antje Vollmer am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin und nach welchen VERWALTUNGSRICHTLINIEN und -VORSCHRIFTENverwaltet“, „richtet“ und „entscheidet“ sie DORT, wenn sie „Entscheidungentrifft, „verwaltungsrechtliche Entscheidungentrifft ? – Was ist dieser »Runde Tisch« in Berlin und seine legale Base ( legal basis ) ? – Nach welchem GESETZ wurde dieser »Runde Tisch« / diese »Kleine Wahrheitskommision« eingerichtet und gemäß welchem GESETZ und welchen VERWALTUNGSRICHTLINIEN und -VORSCHRIFTEN wird jetzt DORTverhandelt“ / „negotiiert“ / „diskutiert“ / „ausgearbeitet“ und „entschieden“, und was sagt das GESETZ DARÜBER, und darüber wer DORT anwesend sein darf, und wer nicht ? - und DARÜBER wer DORTVersammlungsrecht“ / „Teilnahmerecht“ / „Mitspracherecht“ / „Dialogsrecht“ und „Negotiationsrecht“ hat, und wer nicht ?

Vielleicht sind folgende Erörterungen hier zum Thema „Amtsdelikt“ was Deutschland und Österreich betrifft @ http://wapedia.mobi/de/Amtsdelikt und auch zum Thema „Dienstvergehen“ was Deutschland und Österreich betrifft @ http://wapedia.mobi/de/Disziplinarrecht schon mal hilfreich für den einen oder anderen der / die sich ebenso Gedanken macht, genauso wie ich, DARÜBER und ÜBER DAS DORTIGEAGIERENam und in Zusammenhang mit dem »Runden Tisch« und über die sichtbaren und unsichtbarenProtagonisten“, die DA mitspielen und all dies betreffendeamtliche FunktionenundVerwaltingstätigkeitenausüben.

Woanders im Internet, wo ich diese „juristischen Überlegungen“ schon vorgestern ebenso gepostet hatte, hat jemand wie folgt geantwortet:

ZITAT ANFANG.

Lieber martini,

es gibt bei so einem "
Runden Tisch" keine Verwaltungsvorschriften oder Gesetze, weil es kein regulärer Ausschuss der Kommune, des Landes oder des Bundes ist.
Die einzigen Vorschriften die hier greifen sollten, wäre Fairplay, Offenheit und Ehrlichkeit. Aber so etwas kann man nicht per Gesetze verordnen.


ZITAT ENDE.

Worauf ich dann, gestern, wie folgt geantwortet habe:

Lieber [ Board-User ].

Es tut mir leid, aber dieser Deiner Meinung, das gnädige Frau Dr. Antje Vollmer am und betreffend dem »Runden Tisch« in Berlin machen kann was sie will, und das man nur an ihre „Fairness“, „Offenheit“ und „Ehrlichkeit“ appellieren kann, aber diese weder von ihr noch von den anderen in dieser Funktioninvolvierten, „Amtsträgern“, „Bediensteten“ und Verwaltungsfunktionären“ gesetzlich fordern und erzwingen kann, kann ich mich nicht anschließen. Ich sehe ALL DIESE ASPEKTE ganz, ganz anders als Du. Und alles was ich hier dargelegt habe wird auch demnächst „juristisch“ und „rechtsmäßig“ entschieden werden – soviel weiß ich schon jetzt.

Grüße an alle !

Martini

Für alle JURISTISCH FUNDIERT DENKENDEN und noch logisch denkenden Betroffenen, gepostet von "Dem Australier"

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« Letzte Änderung: 22. Juli 2009, 15:00:22 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #115 am: 22. Juli 2009, 16:30:21 »

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DIE EINZIG IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ORGANISIERTE BETROFFENENVERTRETUNG - der »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« ( »VEHeV« ) vom »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin ausgesperrt.

Schirmherrin am »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60 Jahren« richtet sich nicht nur nach den Wünschen und geheimen Anweisungen der beiden Großkirchen und des Kapitals, der Jugendämter und Rechtsvertreter, Richter und Gerichte auf Bundes- und Länderebene zugleich, sowohl wie auch auf Kommunalebene ( die alle mehr oder weniger »Dreck am stecken haben« in dieser »HEIMKINDERPROBLEMATIK«, mit der sie jetzt alle konfrontiert sind ).

Evangelische Theologin und GRÜNEN-Politikerin, ehemalige Bundestagsvizepräsidentin, a.D., Dr.  Antje Vollmer in all Ihrer Handhabe am und in Zusammenhang mit dem »Runden Tisch« in Berlin, erhält ihre Anweisungen – und GENAUSTE Anweisungen !

1. ) direkt von Juristin und Rechtsanwältin, Bundesministerin für Justiz Brigitte Zypries, MdB ( SPD )
[ Die verantwortliche Sprecherin des Bundesjustizministeriums ist Eva Schmierer ];

( ... aber die Journalisten bestürmten die Ministerin persönlich mit pertinenten Fragen ... )

2. ) direkt von Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ursula von der Leyen ( CDU ) ( keine Abgeordnete im Parlament ! ) ( und ihrem Staatssekretär Herrmann Kues, MdB ( CDU ) )
[ Der verantwortliche Sprecher des Bundesfamilienministeriums ist Marc Kinert ];

( ... aber die Journalisten bestürmten die Ministerin persönlich mit pertinenten Fragen ... )

3. ) direkt von Jurist und Rechtsanwalt, Bundesminister für Arbeit und Soziales Olaf Scholz, MdB ( SPD )
[ Der verantwortliche Sprecher des Bundesarbeitsministeriums ist Hannes Schwarz ]

( ... aber die Journalisten bestürmten den Minister persönlich mit pertinenten Fragen ... )

All diesen und ihren jeweilgen Support-Teams gegenüber ( jetzt VIELMEHR »unter ihnen«, d.h. »in ihrer Mitte« ) sitzen Kinderpsychologe Hans-Siegfried Wiegand, Hausfrau Frau Sonja Djurovic und Obdachlosenbetreuerin Eleonore Fleth, ohne Mandat und ohne mehr als sich selbst dort zu representieren, und dann auch nichtjuristisch fundiert“, noch nicht einmal für sich selbst !

Der einzig in der Bundesrepublik Deutschland organisierte Betroffenenverein, der »Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« und seine Rechtsvertreter und Rechtsberater ( schon seit dem Jahre 2006 ! ) sind von jeglichem »DIALOG« und jeglicher »VERHANDLUNG« / jeglicher »NEGOTIATION« / jeglicher »BESPRECHUNG« ausgeschlossen, und alles was am »Runden Tisch« in Berlin »besprochen« wird, wird gegenüber IHNEN und allen »Ehemaligen Heimkindern« in Deutschland sowohl wie auch denen die verstreut sind in aller Welt, d.h. »WELTWEIT«, geheim gehalten.

Für alle JURISTISCH FUNDIERT DENKENDEN und noch logisch denkenden Betroffenen, gepostet von "Dem Australier"

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« Letzte Änderung: 23. Juli 2009, 08:38:09 von Martin Mitchell » Gespeichert

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Abraxas


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« Antworten #116 am: 22. Juli 2009, 18:17:26 »

aumühlsong wixhausen 1973
willst du mal die aumühl sehen faria faria ho
musst du auf das jugendamt gehen faria...
dort bekommst du dan einen schein für das landes verbrecherheim faria
bist du dan dort angwekommen faria...
kriegst du alles abgenommen faria..
kommst du in den speisesaal, eintopf gab es fast jedes mal.
Über dem schreibtisch des heimleiters einem lumpen vor dem herren war ein schild mit der inschrift
"willst du das wir, stein
dich in das haus mit baun
lass es dier gefallen stein
daß wir dich behaun"
Gespeichert

"es ist eine dumme idee menschen schlecht zu behandeln, die mit deinem essen alleine sind"
Martin Mitchell


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« Antworten #117 am: 23. Juli 2009, 08:20:43 »

Hallo »Abraxas«

Sicherlich war dieses „Aumühlsong Wixhausen“, das man dort sang in 1973, kein Kirchenlied, das die Innere Mission ( DIAKONIE ! ) oder das Jugendamt in Darmstadt, oder der damalige Heimleiter der „Aumühle“ selbst sich gerne anhörte. Ich nehme mal an, daß  man es nur heimlich sang unter den Zöglingen nach der Melodie von „Lustig ist das Zigeunerleben“.

Gruß aus Australien

Martin
« Letzte Änderung: 02. August 2009, 07:23:46 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #118 am: 23. Juli 2009, 08:21:45 »

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Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte unter Adolf Hitler von der Evangelischen Kirche verboten und unter Strafe gestellt ?!

Der »Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« unter der Schirmherrschaft der GRÜNEN-Politkerin und evangelischen Theologin Dr. Antje Vollmer ( die die Vertretung der „Betroffenen Vereinigung“, den „VEHeV“ und seineRechtsvertretervon allen Verhandlungen aussperrt ! ) soll sich, so wird öffentlich verkündet und überall kund getan, u.a., mit den HINTERGRÜNDEN und der UMGANGSWEISE mit »Fürsorgezöglingen« in der damaligen »Fürsorgeerziehung« ( FE ) gemäß dem »ReichsJugendwohlfahrtsgesetzt« ( RJWG ) befassen und herausfinden OB und IN WIEFERN sowohl wie WARUM »Fürsorgezöglinge« von ihren damaligen »Erziehern« MISSHANDELT und MISSBRAUCHT wurden und von vielen der damaligen »Privaten Träger« sowohl wie auch von »Kommunalen Trägern«, FÜR IHRE »ARBEITSKRAFT« AUSGEBEUTET WURDEN ( vielfach die gleichen Träger die auch heute noch in Deutschland die Kontrolle über die "Wohlfahrt", und "Wohlfahrtspflege", "Fürsorge" und "Hilfe" von Kindern und Jugendlichen haben und inne halten und diese weitestgehend vom frühsten Kindesalter an religiös und ordnungsgemäß zwangsweise ( compulsarily ! ) unterrichten und indoktrinieren tun und wollen ! ).

„Was für ein Glück für die Regierenden, daß die Menschen nicht denken.“

Die »Diakonischen Werke der Evangelischen Kirche in Deutschland«, jedoch, verbieten seit Mitte Juli 2009 jegliche Erwähnung des Namens des damaligen Reichskanzlers, Adolf Hitler, oder irgend etwas das er generell mal oder speziell mal zu diesem Thema gesagt hat oder selbst niedergeschrieben hat, oder was damals oder seither darüber niedergeschrieben und veröffentlicht worden ist. Dem kirchlichen Dekret zufolge soll und darf DARÜBER nicht gesprochen oder diskutiert werden.

Eine Zuwiderhandlung dieses kirchlichen Dekrets und Verbots wird seit Mitte Juli 2009 rigoros verfolgt und jede Zuwiderhandlung mit dem sofortigen Ausschluß aus der bürgerlichen Diskussionsgemeinschaft geandet und bestraft. Verantwortlich für diese Ahndung und Bestrafung zeichnet, u.a., insbesondere der Ober-Zensor Stephan Röger ( DIAKONIE / EKD, Berlin ).

WAS ABER, was Adolf Hitler betrifft UND WAS VON DEM was betreffend der »Fürsorgeerziehung« klar und deutlich gerade von seiner Tyranie und Diktatur hervorging und herzuleiten ist, SUCHT DIE KIRCHE JETZT ZU VERSCHWEIGEN UND ZU UNTERDRÜCKEN, und warum versucht die Kirche gerade jetzt eine Auseinandersetzung mit dieser Geschichte unter Zensur und Strafe zu stellen ?

Die Antworten DAZU sind, u.a., auch hier zu finden:

Wolfram Schäfer

Fürsorgeerziehung im Nationalsozialismus. "Bewahrung" und "erbbiologische Aussiebung" von Fürsorgezöglingen. Erweiterte Fassung eines Vortrags in der Gedenkstätte Breitenau in Guxhagen am 22.02.2000

Marburg 2000

Fürsorgeerziehung und Jugendpsychiatrie im Nationalsozialismus

Nachdem dann wenige Jahre später Rassenhygiene sozusagen zur Staatsdoktrin geworden war, wurde die Situation für viele Fürsorgezöglinge bedrohlich. Der Allgemeine Fürsorgererziehungstag ( AFET ) hatte bereits am 26. Juli 1933 dem Deutschen Gemeindetag »Leitgedanken zur Gestaltung der Fürsorgeerziehung (FE)« zugesandt, worin es unmissverständlich hieß: »Die Fürsorgeerziehung ( FE ) als staatliche Ersatzerziehung hat sich ihrem Wesen und Charakter nach der Zielsetzung des Führers Adolf Hitler für den nationalsozialistischen Staat und für seine Erziehungsgrundsätze einzufügen.« ( BA, R 36, Nr. 1953 )

»Bewahrung« und »Aussonderung« aus der FE [ »Fürsorgeerziehung« ]

Das von zahlreichen Wissenschaftlern und Praktikern aus Polizei, Fürsorge und Justiz geforderte Bewahrungsgesetz kam [ unter den Nationalsozialisten ] nicht zustande, auch ein geplantes »Gesetz über die Behandlung Gemeinschaftsfremder« trat nicht mehr in Kraft. Die als »unerziehbar« definierten Fürsorgezöglinge wurden im Vorgriff auf eine ausstehende gesetzliche Lösung allerdings schon innerhalb der FE ausgegrenzt, eine Praxis, die die FE-Behörden »Bewahrung innerhalb der Fürsorgeerziehung« nannten ( Kuhlmann, 1989, S. 143 ff. ). Zu diesem Zwecke richtete beispielsweise die rheinische FE-Behörde bereits 1934 besondere »Bewahrungsstationen« ein, die sich außerhalb der FE-Heime befanden ( Bewahrung, 1934, S. 314 ).

Um zu verhindern, dass, wie es das RJWG [ »Reichsjugendwohlfahrtsgesetzt« ] vorsah, Fürsorgezöglinge auch ohne das Eintreten eines »Erziehungserfolgs« mit dem 19. Lebensjahr entlassen werden mussten, schaltete sich Hitler persönlich ein. Der Führer wünsche, so schrieb Reichsleiter Bormann am 30. August 1941 an Reichsminister Lammers, dass »solche minderwertigen Subjekte nicht erst aus der Fürsorgeerziehung entlassen, sondern sofort in ein Konzentrationslager auf Lebenszeit überführt werden« ( BA, R 43 II, Nr. 520 c, Bl. 27 – 28 ).

Während der Wunsch Hitlers eine gesetzliche Bewahrungsregelung für die Gruppe der zu entlassenden Fürsorgezöglinge obsolet gemacht hatte, war schon ein Jahr zuvor eine Bewahrungslösung für minderjährige »unerziehbare« Jugendliche in der Kompetenz der Polizei aufgebaut worden. Seit Mitte August 1940 war in Moringen ein Jugendschutzlager für Jungen in Betrieb genommen worden, das nach den Vorstellungen des Reichssicherheitshauptamts Elemente des Strafvollzugs, der vorbeugenden Verbrechensbekämpfung und der FE in sich vereinigen sollte.

Die »Konzentrationslager der Schwersterziehbarkeit«, wie Mönkemöller 1926 geschrieben hatte, waren in Moringen und im Jugendschutzlager Uckermark (1942 für Mädchen) in radikalisierter Form verwirklicht worden. Für Moringen sind 1386 Einweisungen nachgewiesen, mindestens 89 Jugendliche sind dort zu Tode gekommen ( Neugebauer, 1997, S. 36 ). 1200 weibliche Jugendliche und junge Frauen wurden in Uckermark gefangen gehalten ( Merten/Limbächer, 2000, S. 22 ). In beiden »Jugendschutzlagern« wurden umfangreiche »kriminalbiologische Untersuchungen« durchgeführt, für die der Jugendpsychiater und »Zigeuner«-Forscher Robert Ritter verantwortlich war. Sein Anliegen war, durch »erbpflegerische Maßnahmen« das »Werden und Wachsen« von »Verbrecherstämmlingen« zu verhindern. Ritters Gutachten waren hinsichtlich des weiteren Schicksals eines Jugendlichen von ausschlaggebender Bedeutung ( Sterilisation, Kastration, Bewahrung, Heil- u. Pflegeanstalt, Wehrmacht oder KZ ) ( ebd. S. 33 ).


Volltext DOWNLOAD möglich @ http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/2000/0005/welcome.html

Siehe auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Fuersorgeerziehung_und_Jugendpsychiatrie_im_Nationalsozialismus.html

Siehe auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Die_Karriere_des_Werner_Villinger_im_3._Reich_und_danach.html

Siehe auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Was_weiterhin_wichtig_war_fuer_die_Maechtigen_in_Deutschland_nach_1945.html

Siehe auch @ http://www.care-leavers-survivors.org/Auszuege_vom_Wohlfahrtsblatt_Dez1938_re_Zwangsarbeit_im_Teufelsmoor_No1.html

Siehe auch @ http://heimkinder-ueberlebende.info/1961_Bewahrungsgesetz_1918-1967_verfassungswidrig.html

Siehe auch @ http://www.psychiatrie-erfahrene.de/eigensinn/euthanasie.htm. Auch die hier angesprochenen Themen haben, m.E., ausschlaggebenden Bezug auf die damalige »Arbeitszwangserziehung« und »Fürsorgeerziehung« ( FE ) zur NS-Zeit UND FÜR DEKADEN DANACH und immer mit Unterstützung der Evangelischen Kirche sowohl wie auch der Katholischen Kirche und ihren "Wohlfahrtsverbänden" !!!

Und SOLCHEverbotenenDINGE finded man natürlich auch nicht erwähnt – nur ungenügend erwähnt ! – seitens der ev. Herausgeber und daran mitwirkenden ev. Einzelauthoren des hochgepriesenen, lang erwarteten Sachbuches »Endstation Freistatt«, herausgegeben Mitte Mai 2009 von den evangelisch-lutherischen »Bodelschwinghschen Anstalten Bethel«, Bielefeld, obwohl gerade und viel mehr SOLCHERverbotenenDINGE, m.E., sehr wohl und ebenso und ganz bestimmt auch in dieses Buch reingehört hätten.

Für alle JURISTISCH FUNDIERT DENKENDEN und noch logisch denkenden Betroffenen, gepostet von "Dem Australier"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
____________________________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.
« Letzte Änderung: 23. Juli 2009, 14:29:17 von Martin Mitchell » Gespeichert

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Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Abraxas


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« Antworten #119 am: 23. Juli 2009, 16:37:26 »

Hallo »Abraxas«

Sicherlich war dieses „Aumühlsong Wixhausen“, das man dort sang in 1973, kein Kirchenlied, das die Innere Mission ( DIAKONIE ! ) oder das Jugendamt in Darmstadt, oder der damalige Heimleiter der „Aumühle“ selbst sich gerne anhörte. Ich nehme mal an, daß  man es nur heimlich sang unter den Zöglingen nach der Melodie von „Lustig ist das Zigeuenerleben“.

Gruß aus Australien

Martin

aber hallo. das war5 von allen heimen das größte drecksloch
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"es ist eine dumme idee menschen schlecht zu behandeln, die mit deinem essen alleine sind"
Martin Mitchell


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« Antworten #120 am: 02. August 2009, 07:48:17 »

Vom Vereinsvorstand des Verein ehemaliger Heimkinder e.V. wird darauf hingewiesen. Beisitzer Dirk Friedrich hatte dies am 31.07.2009 auch schon anderswo ins Internet gestellt und ich setze das jetzt hier fort.

*** Für ehemalige Heimkinder, die damals in Heimen in Hessen untergebracht waren ! ***
 
Hessischer Landtag

31. Juli 2009

Öffentlicher Aufruf an Heimkinder der 50er und 60er Jahre

Wiesbaden - Der Hessische Landtag möchte seinen Beitrag dazu leisten, das Unrechtsschicksal von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren aufzuarbeiten. Dazu soll am 29. Oktober 2009 eine öffentliche Anhörung stattfinden, an der u. a. die Teilnahme von Betroffenen aus Heimen in Hessen, dem Verein Ehemalige Heimkinder e. V., ehemaligen Heimträgern, Fachverbänden, Sachverständigen aus der Wissenschaft, einer hessischen Ausbildungsstätte, ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vertretern des Runden Tisches Berlin vorgesehen ist. Die Abgeordneten erhoffen sich dadurch ein besseres Bild der Situation in den hessischen Einrichtungen.

Damen und Herren, die bereit sind, über ihr Schicksal als Heimkind in hessischen Erziehungsheimen in den 50er und 60er Jahren zu berichten, melden sich bitte beim Hessischen Landtag (Hessischer Landtag - Ausschuss für Arbeit, Familie und Gesundheit, Schlossplatz 1 – 3, 65183 Wiesbaden; Tel. 0611 350334 oder 350335; j.schlaf@ltg.hessen.de oder a.wiekhorst@ltg.hessen.de). Selbstverständlich wird Vertraulichkeit gewahrt; ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung wird nichts – auch nicht Ihr Name – an Dritte weiter gegeben.

Norbert Kartmann

Präsident des Hessischen Landtags


Dies schließt, u.a., auch das von den „Inneren Mission“ / „Diakonie“ / „Evangelische Kirche in Deutschland“ in Knüllwald-Rengshausen betriebene „Burschenheim Beiserhaus“ ( Schwalm-Eder-Kreis, bei Kassel, Hessen ) ein, das dort schon seit dem Jahre 1844 betrieben wurde und auch heute – genauso wie Freistatt im Wietingsmoor ( Niedersachsen, seit 1899 ), und Eckardtsheim in der Senne ( Bielefeld, Nordrhein-Westfalen, seit 1869 ) – weiterhin bestehen bleibt.

Also, alle damals in Heimen in Hessen untergebrachtenHeimkinder“, „Fürsorgezöglingeund auch alle derFreiwilligen Erziehungshilfeunterstehenden damaligen Heiminsassen, bitte meldet Euch, für diese Zwecke, entweder beim „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ oder bei der Behörde direkt.

Siehe auch die neue Vereinswebseite @ http://www.veh-ev.info/ und siehe auch auf der Webseite des Vereinsanwalts http://www.vehlow-wilmans.de/FragebogenzumHeimaufenthalt.html
« Letzte Änderung: 05. August 2009, 14:58:30 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #121 am: 05. August 2009, 15:02:20 »

Kirchliche und staatliche Heime und Anstalten im Bundesland HESSEN ! - „Ehemalige Heimkinder“ aus diesem Bundesland bitte meldet Euch !

Besonderer Aufruf an alle ehemaligen Heimkinder, die in Heimen und Anstalten im Bundesland HESSEN, in den 40er, 50er, 60er, 70 und 80er Jahren „fürsorglich verwahrt“ wurden, werden gebeten sich beim „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu melden.

„Ehemalige Heimkinder“, die damals in Heimen und Anstalten im Bundesland HESSEN untergebracht waren

damalige männliche „Fürsorgezöglinge“ im Bundesland HESSEN
damalige weibliche „Fürsorgezöglinge“ im Bundesland HESSEN

Jungen und Mädchen, die im Bundesland HESSEN, der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ oder ähnlichem unterstanden.

Jungen und Mädchen, die in den folgenden Heimen und Anstalten - oder in weiteren / anderen Heimen und Anstalten im Bundesland HESSEN untergebracht waren

staatliches geschlossenes Erziehungsheim für „schwererziehbare Mädchen“,
„Landesjugendheim für Mädchen“, „Breitenau“, „Kloster Breitenau“, „Fuldatal“, „Guxhagen“, HESSEN

staatliches geschlossenes und halb offenes Erziehungsheim für „schwererziebare Jungen“ / „verwahrloste Jungen“
staatliches geschlossenes und halb offenes Erziehungsheim für „schwererziehbare Mädchen“ / „verwahrloste Mädchen“
Kalmenhof, Idstein im Taunus, HESSEN

katholisches geschlossenes Erziehungsheim für „schwererziehbare Mädchen“ / „verwahrloste Mädchen“ - Diozese Mainz
St. Gottfried, Ilbenstadt, Niddatal, HESSEN
Das Kloster beherbergte von 1946 bis 1979 ein Erziehungsheim für Mädchen, von 1970 an in staatlicher Trägerschaft

staatliches geschlossenes und halb offenes Erziehungsheim für „schwererziebare Jungen“ / „verwahrloste Jungen“
„Landeserziehungsanstalt Staffelberg“, „Erziehungsheim Staffelberg“ bei Biedenkopf/Lahn, HESSEN
 Biedenkopf ist eine Stadt im westlichen Hessen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen am Oberlauf der Lahn

evangelisch-lutherisches geschlossenes und halb offenes Erziehungsheim für „schwererziebare Jungen“ / „verwahrloste Jungen“ – „Innere Mission“ / „Diakonie“ / „Evangelische Kirche in Deutschland“ / „EKD“
„Burschenheim Beiserhaus“, Knüllwald-Rengshausen, Schwalm-Eder Kreis, HESSEN

evangelisches „Johannisstift“ / „Johannesstift“, Wiesbaden, HESSEN

Caritasheim „St. Ludwig“. Erziehungsheim für gefährdete Mädchen. Schloss Braunshardt in Weiterstadt bei Darmstadt. Das Rokokoschloss Schloss Braunshardt liegt im Stadtteil Braunshardt der südhessischen Stadt Weiterstadt. Errichtet vom Caritasverbande der Diözese Mainz; „Mädchenheim St. Ludwig“ ( 1950 ? ) HESSEN

Wäscherei in der Behinderteneinrichtung „Aumühle“ in Darmstadt-Wixhausen, „Innere Mission Hessischer Landesverein Behinderteneinrichtung Aumühle“, Darmstadt-Wixhausen, HESSEN. 1980 wird die seinerzeitige „Aumühle“, die seit der Jahrhunderwende ein Heim für schwererziehbare Jugendliche beherbergte, abgerissen, bzw. „umgebaut“ und seither als eine große Behinderteneinrichtung mit Werkstätten und einer Großwäscherei genutzt.

Wenn sich jemand noch an andere Kinderheime, Erziehungsheime oder Anstalten im Bundesland HESSEN erinnern kann, bitte ebenso melden.
« Letzte Änderung: 05. August 2009, 15:04:23 von Martin Mitchell » Gespeichert

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« Antworten #122 am: 05. August 2009, 15:16:40 »

Am Donnerstag, 13. August 2009, um 10.00 Uhr wird es zur Verhandlung

Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ./. Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren GbR ***

vor dem Berliner Kammergericht kommen. Unser Verein wird vertreten sein durch unsere 1. Vorsitzende Monika Tschapek-Güntner und – gemäß Vorstandsbeschluss – durch die Schriftführerin Heidi Dettinger. Außerdem wird natürlich unsere anwaltliche Vertretung anwesend sein !

Verhandelt wird das Recht des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) „VEH“ ), seine Vertreter am Runden Tisch zu bestimmen und nicht von Frau Vollmer diktieren zu lassen.

Es wäre gut, wenn möglichst viele Vereinsmitglieder anwesend wären um so das Interesse an unserer Vertretung am Runden Tisch zu manifestieren ! - Noch besser wäre es, wenn sich Interessierte bei der 1. Vorsitzenden des Vereins, Monika Tschapek-Güntner melden würden, damit wir ein bisschen was organisieren können – z.B. einen größeren Gerichtssaal, falls notwendig ! ( für genaue Kontaktdetails siehe die neue Vereinswebseite @ http://www.vehev.info/ sowohl wie auch http://www.veh-ev.info/ [ beide dieser URL gehören dem Verein ! ] ).

Die Adresse des Kammergerichtes:
10781 Berlin, Elßholzstraße 30-33 [ Berlin-Schöneberg ]

Fahrverbindungen:
U-Bhf. Kleistpark ( U 7 ), U-Bhf, Bülowstraße ( U 2 ),
U-Bhf. Nollendorfplatz ( U 1, U 2, U 3, U 4 )
Bus M 48, M 85, 106, 187, 204, S-Bhf Julius-Leber-Brücke ( S1 )
S-Bhf. Yorckstraße >Großgörschenstraße< ( S1 ) [ Berlin-Schöneberg ]

Hinweis:
Der Zugang zum Gericht ist nur über den Eingang »Kleistpark« möglich.


*** Verein ehemaliger Heimkinder e.V. versus Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren GbR
und „GbR“, in diesem Fall und in dieser Rechtssache steht für „Gesellschaft bürgerlichen Rechts
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« Antworten #123 am: 06. August 2009, 09:08:33 »

WICHTIGER HINWEIS

Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ - „VEHeV“ Vorstand, Heidi Dettinger, im Interview mit dem Magazin MIZ 2. Heft 09 ( August 2009 )

QUELLE: MIZ - Materialien und Informationen zur Zeit - 2. Heft 2009 ( Aug 2009 )
online @ http://www.miz-online.de/node/181

“Das Veralbern von Opfergruppen muss ein Ende haben”
Gespräch über die Entschädigung ehemaliger Heimkinder

Im November 2008 erging ein einstimmiger Beschluss des Deutschen Bundestags, einen Runden Tisch einzurichten, um das Schicksal der Heimkinder aufzuarbeiten. Die Sprecherin der Arbeitsgruppe Petitionen im Bundestag, Gabriele Lösekrug-Möller, sprach damals davon, dass die Tabuisierung von Missständen in den Heimen der 1950er und 1960er Jahre beendet werden müsse. Der Runde Tisch sollte ehemalige Heimkinder, Heimträger oder deren Nachfolger, Wohlfahrtspflege und Kirchen, Vormundschafts- und Familiengerichte, Kinder- und Jugendhilfeverbände, fachliche Forschungseinrichtungen und Ministerien des Bundes und der Länder umfassen; als Vorsitzende wurde die kirchennahe Grünen-Politikerin Antje Vollmer berufen.

Da 80 % der damaligen Heime in kirchlicher Trägerschaft waren, ist die Bereitschaft der Kirchen, an der Aufarbeitung mitzuwirken, unerlässlich. Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung am 17. Februar äußerten sich Vertreter beider großen christlichen Kirchen bedauernd zum Unrecht, das Kinder in den kirchlichen Heimen erlitten hätten, und schlossen selbst eine Entschädigung nicht aus. Antje Vollmer spracht von Anfang an zurückhaltend von “ergebnisoffenen Gesprächen” und meint damit vor allem, dass es nicht um einen “Anti-Kirchen-Kampagne” gehe. Caritas und Diakonie sollten sich, so ihre vieldeutige Formulierung, selbst verpflichten, “an einer Lösung zu arbeiten”. Im Hinblick auf Entschädigungszahlungen für Opfer sei “nichts ausgeschlossen, aber auch nichts garantiert”.

Nach der ersten Sitzung kam es schnell zu Unstimmigkeiten. Die Art und Weise, wie in den folgenden Wochen mit der Interessenvertretung der Heimkinder verfahren wurde, wirft Fragen auf. Um diese zu klären, hat MIZ sich mit Heidi Dettinger vom Vorstand des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. unterhalten.

zum aktuellen Interview - August 2009
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« Antworten #124 am: 06. August 2009, 11:27:40 »

Dies ging heute von mir persönlich ausgehend in alle Welt...

Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten, Opponenten und Dilettanten.

...und alle, die meinen „nicht zuständig“ zu sein...

[ ...einschließlich des Goethe Instituts und ihrer [ ehemaligen ! - bis April 2008 ] Schirmherrin / Präsidentin Jutta Limbach [ und zuvor 1994-2002 Richterin am Bundesverfassungsgericht ! ], ein rein deutsches internationales Institut, daß sich neben der Deutschen Sprache, Menschenrechte, Kunst und Kultur, und Bildung und Wissenschaft auf die Fahne schreibt und sich überall für diese einsetzt und stark macht ( siehe z.B., u.a., auch @ http://www.goethe.de/kue/flm/prj/men/deindex.htm , @ http://www.goethe.de/INS/gr/ath/ver/de4858762v.htm und @ http://www.kulturportal-deutschland.de/kp/artikel.html?artikelid=2897 ). ]
  
»Demokratie vor Ort«
  
Petra-Kelly-Stiftung – Kommunalpolitische Schriftenreihe Nr. 10/Januar 2007
  
Kommunale Politik gestalten - Eine Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen und politischen Handlungsmöglichkeiten @ http://www.petrakellystiftung.de/fileadmin/user_upload/newsartikel/Kommunale_Politik_gestalten.pdf
  
[ Seite 16 ]
  
Runde Tische
  
Der Begriff "Runder Tisch" ist schon fast ein Synonym für die friedliche Revolution 1989 in der DDR. Das Wörtchen "rund" soll nicht nur die gleichberechtigte Teilnahme aller Beteiligten signalisieren, sondern auch die Konsensorientierung dieses Beteiligungsinstruments. Erfolgreich können "Runde Tische" nur dann sein, wenn bei allen Teilnehmenden die Bereitschaft besteht, sich mit allen vom jeweilgen Konflikt betroffenen Gruppierungen auf einen Dialog einzulassen. "Runde Tische" wollen verkrustete, festgefahrene Entscheidungsstrukturen aufbrechen und stehen deshalb "quer" zur "etablierten" Politik.
  
"Runde Tische" sind hinsichtlich des Teilnehmerkreises, der Dauer und der politischen Ausgangslage sehr verschieden. Hilfreich ist es aber immer, wenn sie von einer unabhängigen Person moderiert werden. Ihre Aufgage ist es vor allem, für ein produktives Diskussionsklima zu sorgen. "Runde Tische" arbeiten in der Regel nur bezogen auf einen einzigen Themenkomplex. (z.B. "Runder Tisch Mobilfunk" oder "Runder Tisch Verkehr")
  
Runde Tische im Bereich Verkehr:
Wegweiser Burgergesellschaft: Bürgerbeteiligung, Engagement, News, Praxishilfem, Datenbanken@ http://www.buergergesellschaft.de/

Zukunftswerkstätten

[ .......... ]

Lesenswert:

ELBE, Frank, Botschafter a. D.; geb. Iserlohn 09.05.1941; WG.: Studium Rechtswissenschaft Univ. Bonn, erste jur. Staatsprüfung, zweite jur. Staatsprüfung,  Diplomat in Genf, New York, New Delhi, 1987 Leiter des Ministerbüros und Leitungsstabs im auswärtigen Amt, Sonderbotschafter, 1992 Leiter des Planungsstabs, 1993 Botschafter in New Delhi, 1997 Botschafter in Tokio, 1999 Botschafter in Warschau; Veröffentlichung: Ein Runder Tisch mit scharfen Ecken - Der diplomatische Weg zur deutschen Einheit 1993 (mit Kiessler)

Siehe auch @ http://lexikon.freenet.de/Interkommunale_Kooperation
___________________________________________________________

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.Albert Einstein

Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung.Albert Schweizer
Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.Konfuzius

Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt.Jean-Jacques Rousseau

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.MM

Wehret den Anfängen !Cicero, Römischer Politiker

UND NOCH ETWAS ! - Kurzes Zitat aus der deutschen Geschichtsschreibung: „Am 10. Mai 1933 verbrennen Rostocker Studenten auf dem Universitätsplatz unliebsame Werke jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller.

Und wer sagt, daß er/sie nicht wählen gehen wird bei der nächsten Bundestagswahl im September 2009 ?

___________________________________________________________

PS. Bitte nicht vergessen: Ausschlaggebender ! GERICHTSTERMIN im Berliner Kammergericht ( Berlin-Schöneberg ) Do. 13.08.2009, 10:00, ( im wesentlich betreffend: ) „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ -v- Antje Vollmer im Kampf um das Recht des Vereins an der Teilnahme am »DIALOG« / »DISKURS« / »DISKUSSION« / »BESPRECHUNG« / »VERHANDLUNG« / »NEGOTIATION« mit Staat und Kirchen und Großunternehmen ( „Verursachern“ und „Anspruchsgegnern“ ) um »Rechenschaftsablegung«, »authentische, ernsthafte und vollständige Geschichtsaufarbeitung«, »Schuldanerkenntnis«, »aufrichtige Entschuldigung«, »Sühne tun«, »Wiedergutmachung leisten«, »Entschädigung leisten«, »Schadenersatz zahlen« – a total apolgy and all that is part of that ( was damit gemeint ist kann in dem im Jahre 2004 in der englischen Sprache herausgebrachten Sachbuch "On Aplogy" by Aaron Lazare nachgelesen werden; OXFORD UNIVERSITY PRESS, ISBN 13: 978-0-19-518911-7 und auch ISBN 10: 0-19-518911-6 ).
« Letzte Änderung: 11. August 2009, 08:56:14 von Martin Mitchell » Gespeichert

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