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Autor Thema: Streik gegen rente mit 67  (Gelesen 46100 mal)
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jambon1


Beiträge: 2


« Antworten #25 am: 13. Oktober 2010, 22:54:14 »

Ein Gespenst geht um in Europa ... aber diesmal eines, das den Völkern das fürchten lehrt.

Rente mit 67

Die so genannte Gesundheitsreform

Stuttgart 21

AKW-Laufzeiten

Hartz IV

... und was noch so alles in diesem Lande passiert. ES REICHT!

Schliessen wir uns mit Franzosen und Griechen kurz.

Wann streiken wir? Zur Not Generalstreik.

Es wird Zeit!

Prekarier aller Länder vereinigt euch!
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Kuddel


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« Antworten #26 am: 16. Oktober 2010, 12:18:13 »

Drecksblätter wie der SPIEGEL versuchen stets einen Keil zwischen Jung und Alt zu treiben, behaupten, aus demographischen Gründen könnten die Jungen die Kosten der alten nichmtmehr tragen. In Wirklichkeit sind es Politik und Wirtschaft, die die Lebensbedingungen von Jung und Alt angreifen. In Frankreich kommt es nun zu vorbildlichen Konsequenzen. Auch die Jugend kämpft für die Rechte der Alten!

Zitat
Erstmals waren in dieser Woche auch viele Schüler und Studenten auf die Straße gegangen. Sie glauben, dass durch die Verlängerung in der Zukunft für sie weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Laut Erziehungsministerium war der Unterricht an rund 300 Schulen eingeschränkt, laut Schülervertretung UNL an rund 900 Schulen.

Am Freitag kam es zudem am Rande der Proteste in einigen Städten zu gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei, etwa im Stadtzentrum von Lyon und in einigen Pariser Vororten. Müllcontainer wurden angezündet, die Beamten setzten Tränengas ein. Ein Polizeisprecher sagte aber, bei den jugendlichen Gewalttätern habe es sich nicht um Gymnasiasten gehandelt.

Das Innenministerium teilte mit, es seien 22 Beamte verletzt worden. Die Polizei habe 264 Randalierer festgenommen.

Der Schüler, der am Donnerstag während eines Polizeieinsatzes gegen eine Schulblockade bei Paris schwer verletzt wurde, sollte am Freitag operiert werden. Die Polizeidirektion von Paris verbot nach dem Unglück den Einsatz von Gummigeschossen. Innenminister Brice Hortefeux rief die Polizei nach den Ereignissen auf, "den Einsatz von Gewalt zu begrenzen".

Französische Medien vergleichen die Situation häufig mit früheren Protestbewegungen. Sowohl 1994 als auch 2006 haben massive Jugendproteste in Frankreich die Regierung letztlich zum Einknicken gebracht. Allerdings ging es in beiden Fällen um Gesetze, die die Jobaussichten von Jugendlichen direkt betrafen. In den Protesten gegen die Rentenreform – die letztlich die Schuldenlast der jungen Generation verringern soll – entlädt sich dagegen nach Ansicht von Beobachtern nicht zuletzt der allgemeine Unmut über den elitenorientierten Regierungsstil von Präsident Sarkozy.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-10/frankreich-rentenreform-streiks?page=2

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Kuddel


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« Antworten #27 am: 16. Oktober 2010, 21:06:22 »

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Abused Frog


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« Antworten #28 am: 18. Januar 2011, 19:01:02 »

Was der Spiegel kann, kann die SZ schon lange.

Zitat
Sie kann’s einfach nicht lassen…

Von Jürgen Voß

So oder ähnlich müsste man überschreiben, was sich die Süddeutsche Zeitung seit nunmehr über 20 Jahren in Sachen Demografie an Unfug zusammenschreibt.

Ob „Wir schrumpfen dramatisch!“ (obwohl die Bevölkerungszahl in den letzten 20 Jahren um über 4 Millionen gestiegen ist), ob „Heute ernähren 4 Erwerbstätige einen Rentner, morgen wird es nur noch einer sein!“ (bei gerade noch 20 Mio. sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstellen und fast 21 Mio. Renten), all dies vielfach widerlegt und immer wieder als pure Legitimationsideologie für neoliberales Sozialdumping entlarvt, es schien so, als gäbe es keine Steigerung mehr an Plumpheit und Irrationalität in der Demografiedebatte, so, als hätten sich die Alarmisten und Dramatisierer endgültig ausgetobt.

Bis am letzten Samstag in der Wochenendausgabe der SZ Petra Steinberger mit „Endstation Jugend“ zu einem Rundschlag ausholen durfte (bezeichnenderweise trägt der Titel das Bild eines boxenden Jungen), der alles an Irrsinn in den Schatten stellt, was die Süddeutsche (und nicht nur sie!) in den letzten beiden Jahrzehnten in Sachen Demografie ihren Lesern zugemutet hat.
......

Quelle und vollständiger Artikel: Oeffinger Freidenker
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Kuddel


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« Antworten #29 am: 04. Februar 2011, 21:47:54 »

Zitat
Dänen streiken gegen schärfere Pensionsregeln



Aus Protest gegen die geplante Abschaffung des Vorruhestandes und die Heraufsetzung des Pensionseintrittsalters auf über 70 sind am Donnerstag Zehntausende Dänen für mehrere Stunden in den Streik getreten. Auf dem Kopenhagener Flughafen Kastrup sowie im öffentlichen Nahverkehr, bei der Post und in mehreren Häfen kam es zu erheblichen Behinderungen.

Die Mitterechtsregierung von Ministerpräsident Rasmussen will das Recht auf vorzeitige Pensionierung ab 60 schrittweise ganz abschaffen sowie das gesetzliche Rentenalter je nach Verlängerung der durchschnittlichen Lebenserwartung auf über 70 Jahre anheben. Sie begründet dies mit der demografischen Entwicklung und dem zu erwartenden Mangel an Arbeitskraft. Die Gewerkschaften kritisieren vor allem die Abschaffung des Vorruhestandes als "Raub" lang erworbener Rechte für hart arbeitende Berufsgruppen in unteren Einkommensgruppen
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2666363/daenen-streiken-gegen-schaerfere-pensionsregeln.story
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Strombolli
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« Antworten #30 am: 05. Februar 2011, 06:40:03 »

Ich weiß, bin wieder OFF TOPIC, aber dieser ganze Rentenscheiß geht mir auf den Sack. Wenn die so weitermachen werde ich 1. nicht so alt, das ich die Rente erreiche und wenn doch lande ich in der Grundversorgung (wenn es die dann noch gibt).

Soeben eingetroffen für mein Frauchen. 47 Jahre alt, immer gearbeitet, teilweise als "mithelfende Ehefrau" (ein DDR-Konstrukt) dann in den beschissen bezahlten BRD Beschäftigungsverhältnissen.

Zitat des Briefes:

"Ihre Renteninformation

Sehr geehrte Frau Strombolli,

in dieser Renteninformation haben wir die für Sie vom 1992 bis zum 2010 gespeicherten Daten und das geltende Rentenrecht berücksichtigt. Ihre Regelaltersrente würde nach Erreichen der Regelaltersgrenze 2030 am ........2030 beginnen. Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen und gesetzliche Änderungen können sich auf Ihre zu erwartende Rente auswirken. Bitte beachten Sie, dass von der Rente auch Kranken-und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuern zu zahlen sind. Auf der Rückseite finden Sie zudem wichtige Erläuterungen und zusätzliche Informationen.

Rente wegen voller Erwerbsminderung

Wären Sie heute wegen gesundheitlicher Einschränkungen voll
erwerbsgemindert, bekämen Sie von uns eine monatliche Rente von:   233,71 EUR

Höhe Ihrer künftigen Regelaltersrente

Ihre bislang erreichte Rentenanwartschaft entspräche nach heutigem Stand
einer monatlichen Rente von:                             186,14 EUR

Sollten bis zur Regelaltersgrenze Beiträge wie im Durchschnitt der letzten fünf
Kalenderjahre gezahlt werden, bekämen Sie ohne Berücksichtigung von
Rentenanpassungen von uns eine monatliche Rente von:             391,32 EUR

Rentenanpassung

Aufgrund zukünftiger Rentenanpassungen kann die errechnete Rente in Höhe von 391,32 EUR tatsächlich höher ausfallen. Allerdings können auch wir die Entwicklung nicht vorhersehen. Deshalb haben wir - ohne Berücksichtigung des Kaufkraftverlustes - zwei mögliche Varianten für Sie gerechnet. Beträgt der jährliche Anpassungssatz 1 Prozent, so ergäbe sich eine monatliche Rente von etwa 470 EUR. Bei einem jährlichen Anpassungssatz von 2 Prozent ergäbe sich eine monatliche Rente von etwa 560 EUR.

Zusätzlicher Vorsorgebedarf

Da die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen werden und sich somit die spätere Lücke zwischen Rente und Erwerbseinkommen vergrößert, wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger ("Versorgungslücke"). Bei der ergänzenden Altersvorsorge sollten Sie - wie bei Ihrer zu erwartenden Rente - den Kaufkraftverlust beachten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre ......"

Wisst ihr, liebe Rentenberechner, wickelt das Geld einfach in einen besch.... Lappen und haut es Herrn Ackermann um die Ohren.
Das Rentenproblem ist in der Tat ein demographisches.  Mittlerweile müssen nämlich soviele Pensionsansprüche von ollen Beamten und Politikern, Managern finanziert werden, das es für das doofe Fußvolk einfach nicht mehr reicht.

Möge euch der Blitz treffen und alle Verwaltungen um 70% schrumpfen lassen.
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matten


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« Antworten #31 am: 05. Februar 2011, 09:34:45 »

moin

habe mal im November 2010 über meine
Rente gepostet...

matten
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« Antworten #32 am: 05. Februar 2011, 10:32:10 »

Ich weiß, bin wieder OFF TOPIC, aber dieser ganze Rentenscheiß geht mir auf den Sack. Wenn die so weitermachen werde ich 1. nicht so alt, das ich die Rente erreiche und wenn doch lande ich in der Grundversorgung (wenn es die dann noch gibt).

....

Zusätzlicher Vorsorgebedarf

Da die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen werden und sich somit die spätere Lücke zwischen Rente und Erwerbseinkommen vergrößert, wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger ("Versorgungslücke"). Bei der ergänzenden Altersvorsorge sollten Sie - wie bei Ihrer zu erwartenden Rente - den Kaufkraftverlust beachten.

Aber es ist doch schön das gleich die Lösung des Rentenproblems mitgeliefert wird, spar Dir die zusätzliche Riesterrente vom Mund ab und erhalte im Rentenfall eine Grundsicherung wobei der Staat sich Deine angesparte "Zusatzvorsorge" einverleibt, zumindest das was der Versicherer noch übrig lässt.
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Kuddel


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« Antworten #33 am: 22. Dezember 2011, 10:23:27 »

Zitat
Wilder Streik in Belgien
Von Arne Baillière

In Belgien sind die Beschäftigten des öffentlichen Bahnverkehrs am Mittwoch in einen »wilden Streik« getreten. Ohne Vorankündigung hatten die Angestellten der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCB die Arbeit niedergelegt, wodurch vor allem im französischsprachigen Landesteil der Zugverkehr nahezu vollständig zusammenbrach. Am heutigen Donnerstag wollen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst die Arbeit niederlegen, für den 31. Januar ist ein landesweiter Generalstreik angekündigt.

Der Gewerkschaftsbund für den öffentlichen Dienst, CGSP, verteidigte die spontane Protestaktion: »Wenn man den Leuten sagt, daß sie mehr arbeiten sollen, um weniger zu verdienen, bekommt man direkt eine solche Reaktion. Wir kämpfen für alle Bürger gegen diesen Angriff auf die Renten.« Der Streik werde bis zum heutigen Donnerstag weitergehen und sich dem Ausstand der anderen Staatsbediensteten anschließen. Aber auch darüber hinaus könne die Aktion weiterlaufen, warnte die Gewerkschaft: »Wir sind bereit, bis zum Jahresende weiterzustreiken, also auch während der Weihnachtsfeiertage.«

Noch am Freitag will die belgische Regierung in für das Land ungewohnter Eile das neue Rentengesetz im Parlament abstimmen lassen. Es sieht eine allgemeine Erhöhung des Rentenalters auf 65 Jahre und eine drastische Kürzung der Rentenzahlungen vor. Der liberale Rentenminister Vincent van Quickenborne verkündete bereits vor zwei Wochen gegenüber Journalisten, »der Zug der Reformen« sei »unhaltbar in Schwung gekommen« und werde sich nicht mehr aufhalten lassen. Doch die Kritik an seinem Vorgehen reicht inzwischen bis in die Regierungskoalition. Er habe als relativ junger und unerfahrener Minister die Krise selbst verursacht, heißt es hinter vorgehaltener Hand.

Der Druck der Gewerkschaften, die eigentlich erst für den 31. Januar zu einem Generalstreik aufgerufen hatten, sich aber von der Schnelligkeit des Ministers nicht überrumpeln lassen wollten, scheint bereits erste Erfolge nach sich zu ziehen. So kündigte das Kabinett Ausnahmen für Bahnarbeiter, Polizisten und das Militärpersonal im neuen Gesetz an. Dadurch soll es den Angehörigen dieser Berufe möglich bleiben, schon mit 55 Jahren in den Vorruhestand zu gehen. Außerdem wurde eine außerordentliche Konsultationsrunde zwischen der belgischen Sechsparteienregierung und den Gewerkschaften einberufen, die zeitgleich mit dem Streik am heutigen Donnerstag stattfinden soll. Der Vorsitzende des sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaftsbundes ABVV/FGTB, Rudy De Leeuw, drohte dennoch mit weiteren Aktionen: »Der Streik ist eine Warnung an die öffentlichen und privaten Unternehmer, damit sie uns zu den Reformen konsultieren.« Es gehe nicht nur um die Renten, sondern auch um Themen wie die Lohnindexierung, die Anpassung der Einkommen an die Steigerung der Lebenshaltungskosten. »Wir stehen vor einem entscheidenden Tag«, so De Leeuw. Es stelle sich die Frage, ob die Regierung das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene belgische Sozialmodell zerstören will.

Vor allen in der Wallonie, dem französischsprachigen Landesteil, würde die Rentenreform Hunderttausende Menschen in Armut stürzen, obwohl Ministerpräsident Di Rupo noch bei seinem Amtsantritt erklärt hatte, »die Witwen und Waisen des Landes« nicht seinem Sparkurs unterwerfen zu wollen.
http://www.jungewelt.de/2011/12-22/054.php
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Endii


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« Antworten #34 am: 22. Dezember 2011, 19:00:30 »

Schön wäre es,wenn die deutsche Arbeiterklasse auch so kämpferisch wäre die   Werktätigen in Portugal,Griechenland,Frankreich etc.
Aber hier herrschen wohl scheinbar noch die Nachwehen des preußischen Obrigkeitsstaates bzw des deutschen Faschismus vor.
Lesetip:Thomas Mann "Der Untertan" tongue

Dafür geht es uns leider noch viel zu gut!

Es wird Zeit das wir endlich lernen etwas zu unternehmen BEVOR es zu spät ist. Aber solange es noch allen einigermaßen gut geht wird da nichts passieren. Vielleicht übersehen einige, dass es ihnen in Deutschland noch besser gehen könnte. Aber wer nicht kämpft hat schon verloren.

Wir Deutsche sind Weltmeister im "Weggucken".
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Kuddel


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« Antworten #35 am: 22. Dezember 2011, 19:15:46 »

Zitat
Dafür geht es uns leider noch viel zu gut!

Sorry, diese Verelendungstheorie ist der allerletzte Schwachsinn!

Es gab ein hohes Niveau an sozialen und politischen Kämpfen, große Streikwellen und Wilde Streiks in den 60er bis 80er Jahren wo der ökonomische Druck nicht annähernd so fies war. Es gab Klassenbewußtsein und politisches Bewußtsein.

Die Forderung, daß die Menschen Hunger leiden sollen, damit sie kämpfen, ist keine politische Forderung, sondern Mist.
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Strombolli
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« Antworten #36 am: 22. Dezember 2011, 20:32:58 »

Die Forderung, daß die Menschen Hunger leiden sollen, damit sie kämpfen, ist keine politische Forderung, sondern Mist.

Naja Kuddel, ein bischen ist da schon dran. Irgendwo (glaube in einem irrwitzigen Spiegel-Forum oder so) gab es den Gedanken über die wechselseitigen Bezüge eines guten Sozialsystems zum Ausmaß der Armut. Der rechte Gedanke dabei: Ein gutes Sozialsystem befördert den Nichtarbeitswillen der Bevölkerung und das Verharren in Armut.

Für mich stelle ich fest: ehe die Menschen nicht mehrheitlich ALTERNATIVLOS Sch***, äh... Fensterkitt (huch, den gibts ja gar nicht mehr) fressen müssen, werden sie sich nicht wehren.
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Eivisskat
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« Antworten #37 am: 22. Dezember 2011, 20:48:11 »

In Spanien, Frankreich, Belgien etc. fressen sie ja nun auch nicht gerade Fensterkitt und wehren sich trotzdem wesentlich mehr als hier...
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Strombolli
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« Antworten #38 am: 22. Dezember 2011, 21:58:04 »

Das sind ja auch andere, lockerere Menschen, Eivisskat.  Wink

(@ Eivisskat: PN und OT: der Postmann hat noch nicht geklingelt)
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« Antworten #39 am: 28. Dezember 2011, 17:11:24 »

Neben den erhellenden Informationen über die Effektivität der sog. Riester-Rente gibt es heute wieder einen Bericht über die "Flucht in die Frührente", welcher die offiziellen Entäusserungen der Politik insbesondere des Hauses "von der Leyen" Lügen straft. Gerade jetzt, wo es losgeht mit der Rente mit 67, und das Stichwort Armutsgrenze zum wabernden Reizwort in allen sozialen Schichten wird.

Nee, lange geht das nicht mehr gut.
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Jeheimrat


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« Antworten #40 am: 01. Januar 2012, 16:06:37 »

"Horst Seehofer stellt Rente mit 67 in Frage"
Faktische Rentenkürzung


frei nach Rumpelstylzchen: "Das hat ihm der Teufel gesagt!"

Mann oh Mann, wie lange doch die Wirklichkeit zu Politikern ins Gehirn braucht. Unfassbar!

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Pinnswin


Beiträge: 4127



WWW
« Antworten #41 am: 02. Januar 2012, 11:31:02 »

H. Seehofer spricht grad aus reiner Berechnung son Zinnober, den
er selbst nicht glaubt. Er möchte seine Rentner-Wähler friedlich
stimmen. Das der nur Worthülsen absondert, merken die dann gar nicht.

gelt?

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Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein.
Obwohl vieles darauf hin deutete, das es kaeme... A. Sapkowski
Kuddel


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« Antworten #42 am: 14. Februar 2012, 18:56:57 »



Rentnerdemo in Athen

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Kuddel


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« Antworten #43 am: 31. Juli 2012, 15:27:46 »

Zitat
Deutsche müssen sich auf Rente mit 70 vorbereiten

Die Rente mit 67 ist nur ein Zwischenschritt, da sind sich Experten einig. Der Grund dafür: Die Lebenserwartung steigt immer weiter – und macht eine weitere Anhebung des Rentenalters unabdingbar.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article108391615/Deutsche-muessen-sich-auf-Rente-mit-70-vorbereiten.html
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #44 am: 31. Juli 2012, 15:41:14 »

Diese Scheiß Hackfressen, die so einen Müll fordern, sind diejenigen die nicht mal eine Woche auf dem Bau überleben würden, wenn die dort arbeiten müssten!
Ich kriege blanken Hass, wenn ich sowas lese! Richtigen bösen Hass!

Wieviele Menschen sind denn heute schon psychisch und/oder physisch am Ende, bevor sie das reguläre Rentenalter erreichen!

Und überhaupt: Warum wollen uns solche verkackten Wichser erzählen wie lange wir zu arbeiten haben? Die haben doch selbst noch nie einen Finger gerührt!

Ich muss aufhören, sonst platzt mir gleich die Carotis!! Angry
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Strombolli
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Beiträge: 6738



« Antworten #45 am: 31. Juli 2012, 20:13:42 »

Da kann ich RR nur zustimmen, mit der Einschränkung, dass mich das alles nicht mehr tiefgreifend aufregt. Ich bin jetzt 54 und habe in den letzten Jahren soviele (zu viele!) Altersgenossen und um etliche Jahre Jüngere, Gesündere und Sportlichere die letzte Ehre auf dem Friedhof oder nur in Gedanken erweisen müssen.

Also was soll der Scheiss? Sind die Deutschen zu blöd um ein für alle Mal zu begreifen, dass es sich bei dem Rentenpalaver um eine weitere Show handelt sie nachhaltig zu verarschen? - Gib mir dein Geld jetzt, Michel, damit ich (Staat, Versicherungen, Banken) jetzt gut leben kann. Nach mir die Sintflut! Lebe selbst in Einschränkungen und verdeckter Armut (zum eigenen Landes-Lebensniveau). Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist angesichts der Jugendarbeitslosigkeit und Millionen Scheinarbeitsverhältnissen (der ganze Pseudo Beamten- und Verwaltungsapparat zuzüglich HartzIV/Arbeitslosen-Industrie) einfach nur typisch deutsche Verkleisterung der Tatsachen für Dumpfbeulen-Deutsche.

Das gesamte deutsche Staatswesen steht auf tönernden Füßen und ist eine riesige, falsche Show der Illusionen. Aber die breite Masse hält an ihrem Wunderglauben fest, solange bis sie selbst ganz tief auf die Fresse fallen. Dann ist es zu spät.

--

Sorry für die Wortwahl, aber ich bin ähnlich ärgerlich wie RR. Nur das ich mich damit abgefunden habe, diese Welt und ihre mehrheitlich einfältigen Menschen nicht alleine veränder zu können. - Sie gehen lieber an den PC/Smartphone und spielen oder sexen sich das Gehirn weg. Just an illusion


Hörtipp
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« Antworten #46 am: 08. August 2012, 18:27:47 »

Brandenburger Polizei: Rente mit 67
In Brandenburgs Polizei brodelt es. Auch ihre Beschäftigten sollen künftig bis 67 arbeiten - was eine Verlängerung um sieben Jahre bedeutet.


Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat zum Protest gegen die Pläne der brandenburgischen Landesregierung aufgerufen, das Pensionsalter für Beamte auf 67 Jahre heraufzusetzen. Am Mittwochnachmittag wollten rund 200 Beschäftigte in Potsdam demonstrieren, kündigte die GdP an. Die bisherige „Besondere Altersgrenze“ für Polizeivollzugsbeamte von 60 Jahren gelte „aus guten Gründen“. Mit der Anhebung des Pensionsalters stelle sich das Land Brandenburg „bundesweit an die Spitze der Liste der Schäbigkeiten gegenüber der Polizei“, kritisierte die Gewerkschaft.

http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/nachrichten/brandenburg/proteste-gegen-langere-lebensarbeitszeit-1.469119
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Sir Vival


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« Antworten #47 am: 12. August 2012, 10:21:54 »

Zitat
.....Rente mit 70.......

Watten, deß.....?

Das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Die beste Begründung für eine weitere Anhebung des Rentenalters kam von einem Dummschwätzer (k.A. von wem genau), die ich die letzte Woche gelesen habe:
"....die mediz. Versorgung wird auch immer besser und die Menschen werden immer älter. Deshalb dieser Diskussionsanstoß...."

Jo, in der Steinzeit wurden wir nur 15-25 Jahre alt und im Mittelalter wurden die Menschen nur 50 bis max. 60 Jahre alt. Das sind Jahrhunderte, gar Jahrtausende oder Jahrhunderttausende große Sprünge in der EVOLUTION.........

OK, seit der Erfindung von Penicillin von Flemming ging es in letzter Zeit auch noch einen Schritt weiter hoch auf der Altersleiter.
Aber keine Ahnung, ob wir in den letzten 30 Jahren einen so großen "giant leap" gemacht haben, daß wir zukünftig noch mit 70 die Leiter hochhüpfen können. Jo, vielleicht auf´m Mond, ja, da wäre das möglich. Aber wer soll das bitte bezahlen?  Evil Grin Sorry, da ist ein wenig böse Komik dabei.

Ich stelle mir gerade einen 67 Jahre alten Polizisten bei einer Verfolgungsjagd am Steuer vor oder zu Fuß einen flüchtigen Dieb.....usw, usw.

Dagegen kann ich mir sehr wohl einen abgeordneten Dummschwätzer im Bundestag vorstellen, der seine senilen Gedanken noch mit 70 oder 75 Jahren unters Volk schwämmt! Gibt es ja heute auch schon einige.
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Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und bestieg den Mähdrescher, denn es ward Krieg!
Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen
Es gibt 2 Arten von Politikern:
- der eine kann nichts!
- der andere nichtmal das!
Kuddel


Beiträge: 11449


« Antworten #48 am: 15. August 2012, 17:45:57 »

Das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.


Zitat
Clement plädiert für Arbeit bis ins Greisenalter

Der frühere Wirtschaftsminister Clement will die Deutschen noch viel länger arbeiten lassen als bisher geplant. Die Rente mit 67 hält er für nicht ausreichend. Wer kann, sollte ruhig bis 80 arbeiten, sagte der Ex-SPD-Mann der "Welt".
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Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #49 am: 15. August 2012, 18:16:47 »

Ich steh ja nicht auf "BÖHSE ONKELZ" un der Spruch ist ja auch nicht original von ihnen, aber ich muss in dem Zusammenhang mal wieder ganz KOMPLEX loswerden:

Nur die Besten sterben jung!
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