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Autor Thema: Strahlende Zukunft  (Gelesen 97321 mal)
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Efeu
Erdling


Beiträge: 1331



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« Antworten #375 am: 04. Januar 2012, 19:14:37 »

Zitat
  Info- und Ankündigungsliste von .ausgestrahlt
   Gemeinsam gegen Atomenergie
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.ausgestrahlt-Newsletter
4. Januar 2012
es schreibt: Jochen Stay

Lesen, Handeln und Weiterschicken!

Liebe Freundinnen und Freunde,

zuallererst möchte ich Euch auf diesem Wege vom ganzen .ausgestrahlt-Team die allerbesten Wünsche für das neue Jahr übermitteln. Wir hoffen, dass sowohl Eure privaten wie Eure politischen Wünsche fürs neue Jahr in Erfüllung gehen.

Und da Eure und unsere politische Wünsche im Bereich Atomenergie wahrscheinlich weitgehend deckungsgleich sind, gehe ich damit gleich dazu über, zu schildern, was in den nächsten Monaten auf uns AtomkraftgegnerInnen zukommt.

Zwei Auseinandersetzungen stehen dabei im Mittelpunkt:
1. Der Streit um die Sicherheit und die Laufzeiten der neun noch laufenden AKW und diverser Atomfabriken – vor allem rund um den 11. März, Jahrestag der andauernden Fukushima-Katastrophe.
2. Das Ringen um die Atommüll-Lagerung, Castor-Transporte und das Endlagerprojekt Gorleben.

Lies in diesem Newsletter, was schon alles in Planung ist und trag es am besten gleich in Deinen Kalender für 2012 ein. Konkretere Infos liefern wir in den nächsten Wochen.

Und natürlich ist unsere Aufzählung hier nicht vollständig, denn rund um die Asse, zum Thema Atomtransporte durch Häfen, gegen AKW-Neubaupläne in Polen, Tschechien und den Niederlanden, gegen Exportbürgschaften von Atomtechnik und noch zu vielen anderen Aspekten der Atomkraftnutzung sind überall Menschen aktiv und wir werden diese Themen in den nächsten Monaten auch im Blick behalten.

Herzliche Grüße

Jochen Stay
und das ganze .ausgestrahlt-Team

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Inhalt
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1. Solidarität mit Japan am 11. Februar: Mahnwachen bundesweit
2. „Woche der Anti-Atom-Sonne“ vom 3. bis 11. März
3. Bundesweite Großproteste am 11. März
4. Gorleben weiter auf der Kippe
5. Stoppt die Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus!
6. Urankonferenz am 4. Februar in Münster
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1. Solidarität mit Japan am 11. Februar: Mahnwachen bundesweit
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Die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft für Samstag, den 11. Februar, zu einer Großdemonstration in Tokio und zu weiteren Demos an AKW-Standorten auf. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern einen Monat früher statt, denn im März wird die Trauer um die Opfer des Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.

Wir rufen dazu auf, am 11.Februar in möglichst vielen Orten bundesweit mit Mahnwachen die Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen und dort gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am 11.3. (siehe unten) zu werben. Mit dem nächsten Newsletter folgt der Link zu einem Formular, in das Ihr Eure Mahnwache eintragen könnt und zu einer Karte, auf der alle geplanten Mahnwachen eingetragen werden.

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2. „Woche der Anti-Atom-Sonne“ vom 3. bis 11. März
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Kurz vor dem Jahrestag des Beginns der Fukushima-Katastrophe werden die Medien hierzulande das für sie fast schon vergessene Thema wieder entdecken. Auch die (Un-)Sicherheit der neun noch laufenden Reaktoren in Deutschland wird wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. Ein guter Zeitpunkt, um unsere Ablehnung des Weiterbetriebes dieser AKW überall öffentlich sichtbar zu machen. Anti-Atom-Fahnen, -Aufkleber und –Buttons sind ja bei vielen Menschen noch reichlich vorhanden.

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3. Bundesweite Großproteste am 11. März
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Am Sonntag den 11. März wird in Gundremmingen (Bayern), Neckarwestheim (BaWü), Gronau (NRW), Hannover (Niedersachsen) und Brokdorf (Schleswig-Holstein) demonstriert, um deutlich zu machen, dass die Gefahr mit dem „halben Ausstieg“ von 2011 noch nicht gebannt ist. Je mehr Menschen an diesem Tag auf die Straße gehen, um so klarer wird, dass es keinen gesellschaftlichen Konsens über den Weiterbetireb von AKW bis 2022 gibt. Grenznah wird auch zu der Demo in Tihange (Belgien) und zur Anti-Atom-Menschenkette im Tal der Rhone in Frankreich mobilisiert.
Mehr Infos demnächst hier im Newsletter.

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4. Gorleben weiter auf der Kippe
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Die Bund-Länder-Kommission zur Entwicklung eines Endlagersuchgesetzes ist mitten in entscheidenden Abstimmungsprozessen. Ob und wie es in Gorleben weitergeht, ist dort ein wesentlicher Verhandlungsgegenstand. Deshalb ist es für alle GegenerInnen eines Endlagers im maroden Salzstock Gorleben wesentlich, sich in den nächsten Wochen aktiv einzumischen, um die Entscheidungen der Kommission zu beeinflussen. Auch dazu demnächst mehr.

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5. Stoppt die Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus!
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152 Castor-Behälter mit Atommüll aus dem Versuchsreaktor in Jülich sollen quer durch NRW ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden.
AtomkraftgegnerInnen machen Druck auf Bundes- und Landesregierung, diese Transporte abzusagen. Für den 25. Februar ist ein landesweiter Autobahn-Aktionstag geplant. Der aktuelle Stand:
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/
http://www.westcastor.de/

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6. Urankonferenz am 4. Februar in Münster
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Am 4. Februar findet in Münster eine internationale Urankonferenz statt.
Im Mittelpunkt werden der weltweite Uranabbau, die Uranverarbeitung, die Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung stehen. Mehr dazu:
http://www.urankonferenz2012.de/

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.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de
« Letzte Änderung: 04. Januar 2012, 19:18:49 von Efeu » Gespeichert

Efeu
Erdling


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« Antworten #376 am: 23. Januar 2012, 13:34:47 »

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=24012.msg236316#msg236316

Zitat
AKW: Kein zuverlässiger Schutz durch neue Sicherheitsmaßnahmen
 
Christina Hacker in der BR-AbendschauSind unsere Atomkraftwerke und -Zwischenlager doch nicht so sicher? Jetzt sollen neue Mauern die Anlagen vor Terrorangriffen schützen. In der Abendschau des Bayerischen Fernsehens erklärte Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München, diese Woche, weshalb die eilig beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen für deutsche AKW keinen zuverlässigen Schutz bieten können.

Hier geht's zum Fernsehbeitrag:
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau/studiigast-akw-hacker100.html


Zitat
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.ausgestrahlt-Newsletter
25. Januar 2012
es schreibt: Matthias Weyland

Lesen, Handeln und Weiterschicken!


Liebe Freundinnen und Freunde,

die Vorbereitungen für die Mahnwachen und Aktionen anlässlich der Reaktor-Katastrophe von Fukushima laufen vielerorts wie auch im .ausgestrahlt-Büro auf Hochtouren, täglich werden neue Mahnwachen für den 11. Februar gemeldet. Gleichzeitig scheinen die Opfer in der japanischen Bevölkerung schon fast vergessen, dabei wird der Super-GAU die Region noch Jahrzehnte belasten.

Erst jüngst wurde bekannt, dass zum Aufbau zerstörter Häuser verwendeter Zement hochgradig radioaktiv strahlte, weil der Kalk in einem Steinbruch in der Nähe der Reaktorruinen abgebaut wurde. Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Betreiber Tepco Bilder aus den Reaktoren und bei der Veröffentlichung fällt vor allem auf, dass „leider“ keine Anzeichen der geschmolzenen Brennstäbe oder von Kühlwasser entdeckt wurden. Es herrscht also nach wie vor Blindflug bezüglich des tatsächlichen Zustands der Reaktoren. Umso wichtiger also, auch international Solidarität und Unterstützung mit denjenigen auszudrücken, die in Japan dafür streiten, aus der Atomkraft auszusteigen.

Und nicht zu vergessen, dass auch in Deutschland mehr als die Hälfte der ursprünglichen Atomkraftwerke in Betrieb ist und auch bei der Endlagerfrage bislang vor allem getrickst wird, sei es bei der Asse oder in Gorleben.

Nachdenkliche Grüße von
Matthias Weyland

und dem ganzen .ausgestrahlt-Team

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Inhalt
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1. Bundesweite Mahnwachen am 11. Februar: Jetzt aktiv werden!
2. Aktueller Fukushima-Hintergrund
3. Entwurf für Endlager-Suchgesetz: So ist kein Konsens möglich!
4. Woche der Anti-Atom-Sonne
5. Praktikum bei .ausgestrahlt
6. Neuer Aktions-Verteiler
7. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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1. Bundesweite Mahnwachen am 11. Februar: Jetzt aktiv werden!
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Auf unserer Karte sind schon aus etlichen Orten Mahnwachen für den 11. Februar angemeldet. Falls es in Deiner Nähe noch keine Aktion geben sollte, haben wir für Dich Tipps und Tricks zusammengetragen, wie sich eine solche ohne großen Aufwand selbst organisieren lässt. Außerdem gibt es Plakat-Vorlagen für die Mahnwachen:

http://www.ausgestrahlt.de/mahnwachen

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2. Aktueller Fukushima-Hintergrund
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In den Medien ist der GAU von Fukushima ziemlich in den Hintergrund gerückt. Daher haben wir von .ausgestrahlt eine Übersicht mit neuen Informationen, Bewertungen, Interviews mit ExpertInnen und eine Rückschau auf den Verlauf der Katastrophe zusammengestellt:

http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/akw-fukushima

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3. Entwurf für Endlager-Suchgesetz: So ist kein Konsens möglich!
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Vom ersten durchgesickerten Entwurf eines Standortauswahlgesetzes für ein Endlager hält .ausgestrahlt nicht viel. Hier geht es zur aktuellen Pressemeldung:

http://www.ausgestrahlt.de/presse/artikel/be9d6a9332/mit-diesem-gesetzentwurf-ist-kein

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4. Woche der Anti-Atom-Sonne
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Hängt Deine Anti-Atom-Fahne noch? Klebt der Aufkleber am Briefkasten noch? Falls nicht: Der Jahrestag des Super-GAUs von Fukushima ist ein guter Anlass, Dein öffentliches Statement gegen Atomkraft wieder rauszuputzen. .ausgestrahlt ruft ab 3. März die „Woche der Anti-Atom-Sonne“ aus. Es sind ja schließlich immer noch neun AKW am Netz und wir sollten gerade in der Zeit, wenn in den Medien zum Jahrestag berichtet wird, deutlich machen, dass der Streit um die Atomkraft auch hierzulande noch nicht beendet ist …

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5. Praktikum bei .ausgestrahlt
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.ausgestrahlt sucht aktuell neue PraktikantInnen! Wenn Du mithelfen willst, einen echten Ausstieg aus der Atomenergie durchzusetzen und dazu in unserem Team in Hamburg mitzuarbeiten, freuen wir uns über Deine Bewerbung:

http://www.ausgestrahlt.de/ueber-uns/praktikum

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6. Neuer Aktions-Verteiler
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Du möchtest Aktionen bei Dir vor Ort organisieren? Dafür sorgen, dass ein Bus aus Deiner Region zu einer Großdemo fährt? Oder willst einen .ausgetrahlt-Infostand unterstützen? Dazu haben wir einen neuen Aktiven-Verteiler eingerichtet. Wir werden über diesen Aktions-Verteiler manchmal öfter Mails verschicken als den Newsletter, manchmal kürzer und knapper, manchmal über Wochen gar nicht. Der Verteiler ist zusätzlich zum Newsletter gedacht, und wird ggf. auch auf Aktionen anderer Organisationen hinweisen. Hier kannst Du Dich eintragen:

http://www.ausgestrahlt.de/regional/aktiv-liste

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7. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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Blockade wendländischer Aktionsgruppen im Rahmen der Kampagne gorleben365 am 27. Januar, vor allem auch um auf die Farce des angebliche Baustopps/Erkundungsstopps hinzuweisen:
http://www.gorleben365.de/

Geplantes Atomkraftwerk Borssele in den Niederlanden verschoben? Zumindest scheinen die Pläne, für die auch RWE bereit stand, vorerst gestoppt: http://bit.ly/xiiLN7

Strahlung im Wohngebiet? Empfehlenswerter NDR-Beitrag zur dubiosen Atommüllaufbereitung in Braunschweig:
http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?itemid=markt6679

Waren sie doch nicht so sicher, die Standort-Zwischenlager? Jetzt gibt es neue Mauern: http://bit.ly/zwDqgP

Auch in Frankreich hat eine Studie erhöhte Kinderkrebsraten in der Nähe von Atomkraftwerken festgestellt: http://bit.ly/yaQ8Df
_______________________________________________

.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de

Eintragen, Austragen, Adressänderungen:
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ausgestrahltnews

Spenden für .ausgestrahlt:
https://www.ausgestrahlt.de/spenden
Oder direkt auf unser Spendenkonto 2009 306 400 bei der GLS-Bank (BLZ 430 609 67)
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« Letzte Änderung: 25. Januar 2012, 18:33:58 von Efeu » Gespeichert

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« Antworten #377 am: 30. Januar 2012, 19:41:21 »

Zitat
ATOMAUSSTIEG? DENKSTE!

Der Pseudo-Ausstieg auf einen Blick:
http://atomkraftendedarmstadt.blogsport.de/images/PseudoausstiegsGrafik_20110709.pdf



* Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/reststrommengen104.html
** Quelle: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/060/1706070.pdf


„Nur“ 4 von den 8 AKWs, die sofort abgeschaltet werden, gehen de facto früher vom Netz als nach dem alten Ausstiegsgesetz von 2001.
(3 AKWs wären demnach jetzt sowieso vom Netz gegangen und Biblis B ist immer noch als „Kaltreserve“ im Gespräch)

Das nächste AKW wird frühestens in 4,5 Jahren Ende 2015 abgeschaltet – also erst in der nächsten Legislaturperiode.

Bis Ende 2019, also in 8,5 Jahren, fallen nur 3 AKWs bzw. 4.000 Megawatt Atomstrom weg: schwächer kann der Anreiz kaum sein, erneuerbare Energien auszubauen und Strom einzusparen.

Die letzten 6 (leistungsstärksten) AKWs mit einer Gesamtleistung von 8.600 Megawatt gehen erst nach der 3. Bundestagswahl 2021 innerhalb von nur 12 Monaten! vom Netz.
Spätestens dann wird eine erneute Laufzeitverlängerungsdebatte losgehen. Außerdem ist die Atomkatastrophe von Fukushima 10 Jahre her und die politische Stimmung könnte dann ganz anders aussehen.
(wie sicher ein sogenannter „beschlossener Atomausstieg“ ist, wurde uns ja nun Ende 2010 sehr gut gezeigt…..)

Faktisch haben die 9 weiterlaufenden AKWs jetzt trotz „beschleunigtem Atomausstieg“ eine Laufzeitverlängerung von bis zu 5 Jahren bekommen!

Alle Kraftwerke aufsummiert ergibt unterm Strich eine Laufzeit- verlängerung von 8 Kraftwerksjahren gegenüber dem Ausstiegsgesetz von 2001.
Das ist kein „beschleunigter Atomausstieg“ sondern Volksverdummung!

Doch das ist nur ein Teil von einer riesigen Mogelpackung.
 

Die Anti-AKW-Bewegung hat in 40 Jahren gelernt:
Verlasst Euch nicht auf die lobbydurchtränkte Politik!
Ohne Druck auf der Straße läuft da gar nichts!
Empört Euch! – Den richtigen Ausstieg machen wir!

http://atomkraftendedarmstadt.blogsport.de/2011/07/10/atomausstieg-denkste/


Zitat
Rösler stoppen!

Die Energiewende ist bedroht! Wirtschaftsminister Rösler blockiert sie ausgerechnet dort, wo sie sich entscheidet: Beim sparsamen und effizienten Einsatz von Energie. In Brüssel will er eine mutige EU-Richtlinie völlig verwässern. Unterzeichnen Sie unseren Appell!

http://www.campact.de/klima/sn15/signer

Auf dem Papier ist die Energiewende beschlossen. Doch Wirtschaftsminister Rösler blockiert sie ausgerechnet dort, wo sie sich entscheidet: beim effizienten Einsatz von Energie. In Brüssel will er im Namen der Bundesregierung den mutigen Vorschlag der EU-Kommission für eine verbindliche Energieeffizienz-Richtlinie bis zur Unkenntlichkeit verwässern. Doch wenn es jetzt nicht gelingt, Energie sparsamer einzusetzen, dann droht uns schon in wenigen Jahren erneut eine Debatte, ob alle AKWs wie geplant abgeschaltet werden können.

Bisher tritt Umweltminister Röttgen Röslers Klientelpolitik für die Energiekonzerne energisch entgegen. Röttgen erkennt das enorme Potential für Innovationen, das Energieeffizienz für unsere Wirtschaft birgt. Jetzt hat Kanzlerin Merkel Röttgen und Rösler ein Ultimatum gestellt: Noch diese Woche sollen sie sich einigen. In den nächsten 48 Stunden wollen wir deshalb 50.000 Menschen hinter unseren Eil-Appell versammeln. Stärken auch Sie Röttgen den Rücken!

Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell für die Energiewende!

Die EU-Kommission will mit ihrer Energieeffizienz-Richtlinie endlich verbindliche Ziele und Regeln einführen. Danach soll der Primärenergieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent gesenkt werden. Die Energieversorger sollen verpflichtet werden, ihren Kunden intelligente Anreize für den effizienten Einsatz von Energie zu setzen und sie dabei zu unterstützen, ihre Häuser zu dämmen, alte Kühlschränke auszutauschen und intelligente Stromzähler zu installieren. Kraftwerke dürften nur noch mit Kraft-Wärme-Kopplung errichtet werden.

Dagegen versucht Rösler, die Richtlinie zu einer unverbindlichen Absichtserklärung zu verwässern. Damit will er die Energiekonzerne schonen und gleichzeitig den neuen Kampfbegriff der FDP prägen: Wachstum um jeden Preis - auch wenn es nur wenigen Konzernen dient. Ein nachhaltiges Wachstum mit einem intelligenten und effizienten Einsatz von Energie, das Handwerksbetrieben, Kleinunternehmen und Stadtwerken dient und hunderttausende Arbeitsplätze schafft, will er hingegen verhindern.

In zehn Jahren sollen sechs der neun noch laufenden Atomreaktoren innerhalb von nur 12 Monaten abgeschaltet werden. Wenn bis dahin die Energiewende nicht auf einem guten Weg ist, droht uns erneut eine Verlängerung der Laufzeiten. Das gilt es jetzt zu verhindern!

5-Minuten-Info:
http://www.campact.de/klima/info/5min5
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Efeu
Erdling


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« Antworten #378 am: 08. Februar 2012, 16:04:31 »

Zitat
[.ausgestrahltNews] Erinnerung an Fukushima am Samstag in 130 Orten

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.ausgestrahlt-Newsletter
7. Februar 2012
es schreibt: Jochen Stay

Lesen, Handeln und Weiterschicken!

Liebe Freundinnen und Freunde,

im ganzen Land ist tiefster eiskalter Winter und noch immer wird Strom ins Ausland exportiert und die Lichter gehen nicht aus. Alle Horrorszenarien haben sich als falsch erwiesen. Hier unser Faktencheck zu diesen und anderen Schauermärchen der Atomlobby:

http://bit.ly/wjH38Z

Und obwohl es draußen bitterkalt ist, gehen viele wieder auf die Straße:
Morgen in Berlin bei den Bund-Länder-Verhandlungen zur Atommüll-Endlagerung und am Samstag bundesweit im ganzen Bundesgebiet zu den Mahnwachen elf Monate nach dem Beginn der Fukushima-Katastrophe.

In Japan sind inzwischen von vormals 54 AKW nur noch drei am Netz – und trotzdem boomt die Wirtschaft des Landes. Einen besseren Beweis gibt es nicht, dass auch ein schneller Ausstieg möglich ist. Dass wir hierzulande nicht bis 2022 warten müssen, bis der letzte gefährliche Reaktor vom Netz geht, dafür treten wir ein. Machst Du mit?

Herzliche Grüße

Jochen Stay
und das ganze .ausgestrahlt-Team

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Inhalt
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1. Am Samstag Mahnwachen in etwa 130 Orten
2. Am Donnerstag Gorleben-Aktion in Berlin
3. Bundesweite Großproteste am 11. März
4. .ausgestrahlt braucht Verstärkung
5. Neuer Rundbrief erschienen
6. Neues aus dem .ausgestrahlt-Shop
7. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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1. Am Samstag Mahnwachen in etwa 130 Orten
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Noch ist die genaue Zahl nicht abzusehen, denn täglich kommen bei uns weitere Meldungen an, wo überall am Samstag Mahnwachen unter dem Motto „Fukushima ist überall – AKWs jetzt abschalten“ stattfinden. Deutlich wird aber schon jetzt, dass elf Monate nach dem Beginn der Katastrophe von Fukushima in der ganzen Republik viele Menschen in kleinen und größeren Aktionen aktiv werden, um Solidarität mit der am gleichen Tag in Tokio demonstrierenden japanischen Anti-AKW-Bewegung zu zeigen.
Gleichzeitig sind die Mahnwachen der Auftakt für den Protest gegen den Weiterbetrieb von neun Reaktoren hierzulande. Alle Infos:

http://www.ausgestrahlt.de/mahnwachen


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2. Am Donnerstag Gorleben-Aktion in Berlin
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Bund und Länder verhandeln morgen weiter über die zukünftige Endlager-Suche. Um den Druck zu erhöhen, den ungeeigneten Salzstock Gorleben endlich aufzugeben, organisieren mehrere Organisationen, unter ihnen .ausgestrahlt eine Aktion in Berlin. Wir hoffen, dass viele mitmachen:

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/gorleben/aktion.html


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3. Bundesweite Großproteste am 11. März
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Die Mahnwachen jetzt am Samstag sind nur der Auftakt. Vier Wochen später, am 11. März, dem ersten Jahrestag von Fukushima, demonstrieren tausende AtomkraftgegnerInnen an sechs Atom-Standorten bundesweit, weil wir uns nicht damit abfinden wollen, dass uns weiter das Restrisiko aufgebürdet wird, während Stromkonzerne munter weiter an den gefährlichen Meilern und Atomfabriken verdienen – so, als wäre in Japan nichts passiert. Alle Infos zu den von vielen örtlichen Initiativen gemeinsam mit bundesweiten Organisationen wie .ausgestrahlt geplanten Demonstrationen, zur Anfahrt und zum Mobilisierungs-Material:

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/grossdemos


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4. .ausgestrahlt braucht Verstärkung
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Du möchtest in einer Anti-Atom-Organisation arbeiten und bist fit in Büromanagement und Finanzverwaltung? Dann bewirb Dich doch bei uns. Die Stellenausschreibung:

http://www.ausgestrahlt.de/ueber-uns/stellenangebot


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5. Neuer Rundbrief erschienen
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Vollgepackt mit Analysen, Argumenten, Informationen und Aktionsaufrufen ist der neue gedruckte .ausgestrahlt-Rundbrief, der vor weniger Tagen erschienen ist. Auf 16 Seiten berichten wir unter anderem, wie es ein Jahr nach Beginn der Katastrophe rund um Fukushima aussieht, schauen uns an, welche Konsequenzen in den weiter laufenden deutschen Reaktoren daraus gezogen wurden, widerlegen die aktuellen Argumente der Atomlobby, beleuchten die neuesten Entwicklungen in der Endlager-Debatte, sprechen mit dem ehemaligen Abteilungsleiter im Bundesamt für Strahlenschutz, Ulrich Kleemann über die Nicht-Eignung von Gorleben und zeigen, wer hinter der sogenannten „Sicherheitsanalyse“ für Gorleben steckt. Hier kannst Du den Rundbrief kostenlos abonnieren und Dir die aktuelle Ausgabe als pdf runterladen:

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/rundbrief-abonnieren.html


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6. Neues aus dem .ausgestrahlt-Shop
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Übernächstes Wochenende wird in vielen Regionen der Republik Fasching, Karneval oder Fastnacht gefeiert. Besonders beliebt als Wurfmaterial bei
den Umzügen sind die Anti-Atom-Bonbons von .ausgestrahlt:
http://bit.ly/A0a86t

Hier gibt es das Mobilisierungsmaterial für die Demonstrationen am 11. März:
http://bit.ly/wq0Ikj

Alle anderen Neuigkeiten im Shop findest Du hier:
http://www.shop.ausgestrahlt.de/no_cache/shop/neuigkeiten.html


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7. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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Ein schöner Text über die gegenläufigen Entwicklungen bei winterlichen Temperaturen im Atomstromland Frankreich und in der Bundesrepublik:
http://bit.ly/zcqMyq

Autobahn-Aktionstag gegen die geplanten 152 Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/autobahn-aktionstag

Berichte von der Urankonferenz, die am 4. Februar in Münster stattfand:
http://www.urankonferenz2012.de

Internationales Aktionscamp im Sommer an der Reaktorbaustelle im finnischen Olkiluoto:
http://olkiluotoblockade.info

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.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de

Eintragen, Austragen, Adressänderungen:
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ausgestrahltnews

Spenden für .ausgestrahlt:
https://www.ausgestrahlt.de/spenden
Oder direkt auf unser Spendenkonto 2009 306 400 bei der GLS-Bank (BLZ 430 609 67)
.ausgestrahlt ist vom Finanzamt Hamburg als gemeinnützig anerkannt.
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« Antworten #379 am: 15. Februar 2012, 18:26:03 »

Zitat
Atom: Gelbes X und rollende Atommüllfässer gegen ein Endlager Gorleben

Letzten Donnerstag verhandelte Umweltminister Röttgen erneut erfolglos mit seinen Länderkollegen über eine Endlagersuche und die Zukunft des Endlagerstandorts Gorleben. Mit vielen Atomkraftgegner/innen formten wir vor dem Brandenburger Tor ein gelbes X - das Symbol des Widerstands gegen ein Endlager in Gorleben. Bilder der Aktion schafften es bis in Tagesthemen und heute-journal.

Lesen Sie mehr im Blog...
http://blog.campact.de/2012/02/kein-endlager-in-gorleben-ein-gelbes-x-und-rollende-atommullfasser/

Energieeffizienz: Röttgen und Rösler ringen weiter um die Energiewende

Kurz vor dem Treffen der EU-Energieminister am Dienstag in Brüssel versuchten Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler am Montag noch eine gemeinsame Linie zur Energieeffizienz-Richtlinie der EU zu finden. Wir stärkten Umweltminister Röttgen erneut mit einer Aktion den Rücken, nachdem wir ihm schon letzte Woche 75.000 Unterschriften unter unseren Appell überreicht hatten. Immerhin: Röttgen ließ sich auf keine faulen Kompromisse mit Rösler ein.

Mehr dazu: http://blog.campact.de/2012/02/energieeffizienz-keine-einigung-zwischen-rottgen-und-rosler/
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« Antworten #380 am: 21. Februar 2012, 14:42:00 »

Zitat
.ausgestrahlt-Newsletter | 21. Februar 2012 | es schreibt: Matthias Weyland


Lesen, Handeln und Weiterschicken!


Liebe Freundinnen und Freunde,

Eine bislang der Öffentlichkeit eher unbekannte Lesart zum Risiko von Netzausfällen wurde letzte Woche publik. Dieses Mal berichteten die Medien allerdings nicht vom oft bemühten Scheinargument des halben Atomausstiegs, sondern von illegalen Handels-Geschäften, die das Stromnetz nach Aussagen der Bundesnetzagentur fast zum Zusammenbruch gebracht hatten. Offenbar vorsätzlich wurde dabei aus Profitstreben massiv auf Notreserven zugegriffen.

Ob jetzt allerdings die Scheinargumente der Atomlobby verstummen, sei bezweifelt. Die Anti-Atom-Bewegung braucht also noch einen langen Atem. Warmgelaufen haben sich etliche von Euch schon einmal vor rund einer Woche bei einer der über 150 Mahnwachen quer durchs Land. Herzlichen Dank für Euren Einsatz bei überwiegend frostigen Temperaturen! Wie es weitergehen kann, dazu mehr unten.

Widerständige Grüße von

Matthias Weyland und dem ganzen .ausgestrahlt-Team

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Inhalt
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1. Fukushima mahnt: Auch mit Dir?
2. Das halbe Barometer ist voll
3. Es ist nicht vorbei! Neues Video zur Anti-Atom-Sonne
4. Regionaltreffen in Bayern und Baden-Württemberg
5. Autobahnaktionstag am 25. Februar
6. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand


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1. Fukushima mahnt: Auch mit Dir?
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Am 11. März 2012 dauert die Katastrophe von Fukushima schon ein Jahr an.
An diesem Tag gedenken wir der Opfer und wenden uns gegen die weitere Nutzung der Atomenergie. In Deutschland und weltweit. Die Vorbereitungen für die bundesweiten Aktionen an den sechs Standorten sind gut vorangeschritten, jetzt bist Du gefragt! Entscheide Dich für eine Demo, verabrede Dich mit Deinen FreundInnen und hänge ein Plakat in der Nachbarschaft auf. Alle Anreise-Informationen, Wegweiser-Plakate mit Entfernungsrechner und Hinweise zu den Aktionen im benachbarten Ausland gibt es unter:

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/grossdemos


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2. Das halbe Barometer ist voll
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Ein großes Dankeschön: Nach unserem Spendenaufruf in der letzten Woche zur Finanzierung unserer Arbeit zu den Protesten am Fukushima-Jahrestag sind bisher schon mehr als 10.000 Euro zusammengekommen. Das .ausgestrahlt Spendenbarometer ist also schon halb voll. Wer noch etwas beitragen kann, ist herzlich eingeladen:

https://www.ausgestrahlt.de/?id=1219


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3. Es ist nicht vorbei! Neues Video zur Anti-Atom-Sonne
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Angekündigt haben wir sie bereits, die Woche der Anti-Atom-Sonne. Sie soll Gelegenheit sein zum nachschauen, ob der Aufkleber noch am Briefkasten klebt und Anlass, Dein öffentliches Statement gegen Atomkraft wieder rauszuputzen. Was das bewirken kann, lässt sich schön im neuen Video-Clip von .ausgestrahlt beobachten. Vielleicht auch ein gutes Argument für nicht so überzeugte MitstreiterInnen...

http://www.ausgestrahlt.de/sonne


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4. Regionaltreffen in Bayern und Baden-Württemberg
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Am 25. und 26. Februar finden zwei Regionaltreffen von .ausgestrahlt statt. Zum Kennenlernen, Austauschen und Vernetzen für alle AtomkraftgegnerInnen. Dabei stellen u.a. lokale Anti-Atom-Gruppen sich und ihre Arbeit vor. Wenn Du Interesse hast, komm einfach vorbei!

http://www.ausgestrahlt.de/regional/regionaltreffen


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5. Autobahnaktionstag am 25. Februar
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152 Castor-Behälter mit Atommüll aus dem Versuchsreaktor in Jülich sollen quer durch Nordrhein-Westfalen ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden. AtomkraftgegnerInnen machen Druck, diese Transporte abzusagen.
Dazu wird für Samstag, den 25. Februar zu einem landesweiten Autobahn-Aktionstag aufgerufen. Die ersten Veranstaltungen trudeln bereits ein - wenn Ihr selbst bei Euch Aktionen organisieren wollt, könnt Ihr sie hier eintragen:

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/autobahn-aktionstag


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6. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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Vom 27.2 bis 5.3 kommen Akiko Yoshida von Friends of the Earth Japan und Koichi Koike, Zeitzeuge aus der Präfektur Fukushima nach Deutschland, um von den Folgen des Reaktorunglücks zu berichten und machen Station in Berlin, Hamburg, Kiel, Düsseldorf, Erfurt und Stuttgart:
http://bit.ly/x3UTM2


Der BUND ruft dazu auf, 1.000 Papier-Kraniche zu falten, die der Bundesvorsitzende Hubert Weiger als Gastgeschenk mit nach Japan nimmt:
http://www.bund.net/1000kraniche


Ein Sonderbericht des EU-Rechnungshofes warnt vor einer Verdopplung der Abriss-Kosten von Alt-AKW in Litauen, Slowakei und Bulgarien:
www.klimaretter.info/energie/hintergrund/10585-akw-abriss-kosten-explodieren
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.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de
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Efeu
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« Antworten #381 am: 24. Februar 2012, 12:55:57 »

Zitat


Noch 4 Tage Stellungnahmen gegen polnisches Atomprogramm abgeben

http://umweltinstitut.org/akw-polen

Bis Montag, den 27. Februar 2012 besteht noch die Gelegenheit, eine Stellungnahme gegen das polnische Atomenergieprogramm abzugeben. Helfen Sie mit, dass wir unsere Nachbarn mit einer beeindruckenden Anzahl an Stellungnahmen in ihrer Ablehnung der riskanten, rückwärtsgewandten Atomenergie unterstützen können!

Denn auch in Polen wächst die Ablehnung des geplanten Atomenergieprogramms. Das Referendum an einem der potenziellen Standorte war mit fast 95 Prozent gegen den Bau eines AKWs eindeutig, davon war sogar die Regierung überrascht. Sie führt diesen Erfolg allerdings auf die Unkenntnis der Bevölkerung zurück und will deshalb im März eine „Aufklärungskampagne“ pro Atomkraft starten.

Dem werden wir mit unseren schlagkräftigen Argumenten begegnen, die wir gerade ins Polnische übersetzen lassen!

Fast 45.000 Menschen haben sich bereits allein an unserer Aktion beteiligt. Setzen auch Sie ein Zeichen gegen Atomkraft in Polen, Europa und der ganzen Welt!

http://umweltinstitut.org/akw-polen


Zitat
Japanische Atomkraftwerke seien die sichersten der Welt, verkündeten Japans Politiker und AKW-Betreiber. Doch als sich 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in Fukushima der nächste GAU ereignete, mussten auch sie zugeben: Die Natur hält sich nicht an unsere Berechnungen. Mensch und Technik können versagen.

Die Folgen für Japan sind katastrophal: Die austretende Radioaktivität verseucht Menschen, Tiere und Pflanzen und macht Teile des Landes unbewohnbar. Doch noch immer will uns die Atomlobby glauben machen, Atomkraft sei unverzichtbar. Dabei können wir Atomstrom durch Erneuerbare Energien und Stromsparmaßnahmen schon heute ersetzen.

Wir haben die Wahl, ob wir jetzt Energie sparen, oder ob wir erst auf einen deutschen GAU warten und dann sparen. Die Japaner haben keine Wahl mehr.

Atom-Lügen vs. Tatsachen:
http://www.umweltinstitut.org/atom-luegen
« Letzte Änderung: 24. Februar 2012, 13:48:08 von Efeu » Gespeichert

Eivisskat
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« Antworten #382 am: 28. Februar 2012, 08:16:29 »

Zitat
Energiewende retten!

Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler wollen die Förderung der Fotovoltaik so drastisch kürzen, dass zukünftig kaum noch neue Solaranlagen ans Netz gehen würden. Am Mittwoch entscheidet das Bundeskabinett. Jetzt muss Merkel die Pläne stoppen.

Unterzeichnen Sie unseren Bürger/innen-Appell!
http://www.campact.de/enb/sn3/signer

Wir sind entsetzt: Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler wollen die Solarförderung drastisch kürzen. Damit würde eine beispiellose Erfolgsgeschichte zu Ende gehen. Hunderttausende Bürger/innen nahmen in den letzten Jahren die Energiewende selbst in die Hand - mit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach. Zusammen erzeugen diese jetzt schon weit mehr Strom als ein Atommeiler und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer ökologischen und dezentralen Energiegewinnung.

Zwar ist es richtig, die Einspeisevergütung für Solarstrom angesichts sinkender Anlagenpreise zu reduzieren, aber nur mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange! Am Mittwoch wird über die Kürzungspläne im Bundeskabinett entschieden - und wir werden parallel zur Sitzung vor dem Kanzleramt demonstrieren. Denn jetzt muss Bundeskanzlerin Merkel die Minister stoppen!

Unterzeichnen Sie unseren Bürger/innen-Appell! http://www.campact.de/enb/sn3/signer

Können Sie am Mittwoch bei der Aktion in Berlin mit dabei sein?
Zeit: Mittwoch, 29. Februar, 8:30 bis ca. 9:30 Uhr
Ort: Vor dem Bundeskanzleramt, Berlin

Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion wollen wir auf die katastrophalen Auswirkungen der Beschlüsse von Rösler und Röttgen aufmerksam machen:

Die beiden Minister, dargestellt mit Großmasken, zerschlagen symbolisch Dämmmaterial und Solarpanele (hierbei handelt es sich natürlich um defekt ausgemusterte). Nur eine Darstellerin mit Merkel-Maske kann die Minister noch aufhalten. Dazu feuern wir sie mit Slogans, Plakaten und allem, was Krach macht an. Bringen Sie gerne Topf, Rassel, Pfeife oder Trommel zum Lärmmachen mit!

Rösler und Röttgen wollen die Förderung massiv zusammenstreichen: Zusammen mit einer Kürzung, die zu Jahresbeginn erfolgte, würde sie bis Anfang März für Hausdachanlagen um etwa 40 Prozent sinken. Zudem soll das jährliche Ausbauziel für Fotovoltaik künftig jedes Jahr um 400 Megawatt sinken.

Viele Neuanlagen würden sich dadurch nicht mehr rechnen, was die Solarenergie wieder zu einer Sache von Idealist/innen machen würde. Zudem würden Tausende der 130.000 Arbeitsplätze in der hiesigen Solarbranche gefährdet.

Nur wenn die jetzige Ausbaudynamik anhält, werden Unternehmen weiter in Forschung und effiziente Herstellung investieren und die Technik noch günstiger machen. Bereits in wenigen Jahren könnte die Fotovoltaik ganz ohne Förderung auskommen. Die Solarenergie hat das Potential zu einem entscheidenden Standbein der Energiewende zu werden. Ob es dazu kommt, liegt in den Händen der Bundesregierung.

Am Mittwoch entscheidet das Bundeskabinett über die Kürzungspläne der beiden Minister. Schon am 9. März - zwei Tage vor dem Fukushima-Jahrestag - soll das Gesetz in Kraft treten. Dies wäre ein deutliches Zeichen gegen Atomausstieg und Energiewende. Das dürfen wir nicht zulassen! Wir planen unseren Appell als Anzeige in Tageszeitungen zu veröffentlichen.

Unterzeichnen Sie unseren Appell! http://www.campact.de/enb/sn3/signer

Lesen Sie mehr im 5-Minuten-Info...http://www.campact.de/enb/info/5min2


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Eivisskat
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« Antworten #383 am: 01. März 2012, 13:40:56 »

Zitat
Fukushima-Jahrestag: Anti-Atom-Demo am AKW Brokdorf

Atomkraft bleibt ein tödliches Risiko

Am 11. März jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Noch immer setzen uns neun Reaktoren einem tödlichem Risiko aus. Doch die Regierung will beim Aussteigen 10 Jahre Pause machen. Demonstrieren Sie am 11. März gegen Atomkraft!

http://www.campact.de/atom2/fukushima-2012/home

Sicher erinnern Sie sich noch an den 11. März vergangenen Jahres: Bilder von Erdstößen und Flutwellen in Japan, kurz darauf die Rauchsäule über dem AKW Fukushima. Angesichts einer mächtigen Anti-Atom-Bewegung musste die Bundesregierung daraufhin die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomreaktoren zurücknehmen - und acht Meiler endgültig abschalten.

Doch Merkels "Atomausstieg" bleibt auf halbem Weg stecken: Die meisten der verbleibenden neun AKWs sollen erst in 10 Jahren abgeschaltet werden. Gleichzeitig torpediert die Regierung die Energiewende, kürzt drastisch bei der Solarförderung und blockiert Fortschritte bei der Energieeffizienz. Deshalb gehen am übernächsten Sonntag, den 11. März, viele Tausend Menschen auf die Straße. Kommen Sie zur Demonstration und Umzingelung am AKW Brokdorf!

Zeit: Sonntag, 11. März 2012, 12.00 Uhr
Ort: AKW Brokdorf, von drei Sammelpunkten rund um das AKW startet die Umzingelung.
Anschließend findet eine Kundgebung statt.


Mehr Informationen und Tipps zur Anreise...http://anti-atom-demo.de/start/staedte/brokdorf/

Das AKW Brokdorf liegt in einer Senke und ist nicht ausreichend gegen Hochwasser geschützt. Dies bestätigte im vergangenen Jahr auch der "Stresstest" der Bundesregierung - doch Konsequenzen zog Kanzlerin Merkel daraus nicht. Stattdessen soll das AKW noch bis 2021 weiterlaufen!

Zeitgleich zur Demo am AKW Brokdorf finden bundesweit an fünf weiteren Atomstandorten Demonstrationen statt. Die Demos werden von regionalen Bündnissen organisiert und durch einen bundesweiten Trägerkreis unterstützt.

Für die Mobilisierung zu den Protesten verbleiben uns noch zehn Tage. Können Sie uns helfen? Informieren Sie Freund/innen und Bekannte!

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« Antworten #384 am: 03. März 2012, 09:42:46 »

Themenabend auf ARTE, Di. 6. März 2012:

20:15 Das Ende des Atomzeitalters?
20:15 Fukushima - Die Wahrheit hinter dem Super-GAU
21:10 Die deutsch-französische Atom-Spaltung
22:05 Diskussionsrunde
22:30 Strahlendes Vermächtnis

Zitat
Fukushima - Die Wahrheit hinter dem Super-GAU

Bis zum 11. März 2011 waren die meisten Japaner von der Sicherheit der Kernenergie fest überzeugt. Doch als ein Erdbeben und der darauffolgende Tsunami das Atomkraftwerk Fukushima zerstörten und es dort zur Kernschmelze kam, ist das Land in seinen Grundfesten erschüttert. Hinzu kommt die mangelhafte Informationspolitik seitens der Betreibergesellschaft und offizieller Stellen, so dass sich die Bevölkerung bis heute nicht sicher sein kann, was tatsächlich passiert ist und welche Gefahren noch heute bestehen.

ARTE, Dienstag, 6. März 2012 um 20.15 Uhr

Quelle und mehr: ARTE


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« Antworten #385 am: 04. März 2012, 15:13:46 »

@Troll: Danke für den TV-Tipp!

Zitat
Info- und Ankündigungsliste von .ausgestrahlt - Gemeinsam gegen Atomenergie

.ausgestrahlt-Newsletter - 2. März 2012- es schreibt: Jochen Stay

Lesen, Handeln und Weiterschicken!

Liebe Freundinnen und Freunde,

diesmal schicke ich Euch einen etwas anderen Newsletter: Etwas mehr Text im Zusammenhang statt kleiner Info-Häppchen. Denn ich will Euch von etwas überzeugen. Für manche trage ich vielleicht Eulen nach Athen. Aber für andere ist hoffentlich bedenkenswert, was ich schreibe. Und ich hoffe, Du kannst Dir fünf Minuten Zeit nehmen, um mein Anliegen zu lesen und nachvollziehen zu können.

In neun Tagen, am 11. März, ist es soweit: Dann gehen Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner bundesweit in sechs Orten auf die Straße. Das AKW Brokdorf wird umzingelt. In Hannover wird gegen das nahegelegene AKW Grohnde demonstriert und in Gronau gegen die Urananreicherungsanlage. Zwischen Braunschweig, der Asse und Schacht Konrad ist eine 77 km lange Lichterkette geplant. Und auch an den AKW in Gundremmingen und Neckarwestheim finden große Demos statt.

Ein Jahr nach dem Beginn des Super-GAU in Japan kommt das Thema gerade zurück in die Medien – die Öffentlichkeit versucht mit etwas zeitlichem Abstand neu zu beurteilen, was Fukushima für die deutsche Energiepolitik bedeutet. Deshalb besteht genau jetzt der Anlass und die Chance, öffentlich deutlich zu machen, dass wir den langjährigen Weiterbetrieb von neun AKW nicht akzeptieren, dass wir in höchstem Maße unzufrieden sind mit der Atommüll-Politik der Bundesregierung und dass die Versorgung von zehn Prozent aller Reaktoren weltweit mit Uran aus Gronau das Gegenteil von Atomausstieg bedeutet.

Viel schneller als selbst von mir befürchtet, läuft die Gegenbewegung der Atomfreunde, um sogar die Laufzeiten-Beschlüsse, die uns nicht ausreichend erscheinen, weiter aufzuweichen. Da wird so getan, als wäre die Stilllegung von AKW die Ursache für Blackout-Gefahr und steigende Strompreise. Und mit dem Angriff auf die Solarförderung wird die dringend nötige Energiewende attackiert. Da wird es nicht mehr lange dauern, bis der Ruf laut wird, die Laufzeiten der Meiler weiter zu verlängern.

Um das zu verhindern und um eine schnellere Stilllegung der Atomkraftwerke zu erreichen, gehen wir wieder auf die Straße. Und wir sollten viele derjenigen, die im letzten Jahr demonstriert haben, in den nächsten Tagen ansprechen, damit sie am 11. März mitkommen.

Denn natürlich ist die Situation eine andere als vor einem Jahr. Damals war die Betroffenheit riesig – und gekoppelt mit der Wut über Merkels Laufzeitverlängerung hat das dazu geführt, dass Hunderttausende auf die Straße gegangen sind. Das wird jetzt sicherlich nicht so sein – auch weil manche denken, der Ausstieg komme jetzt von alleine.

Aber wir wissen es leider besser: Schon einmal ist das schief gegangen, als nach dem rot-grünen Atomkonsens viele dachten, sie müssen nicht mehr aktiv werden. Das endete mit Laufzeitverlängerungen. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, sollten wir diesmal schlauer sein und nicht klein beigeben, bis das letzte AKW vom Netz ist. Und was ist dafür besser geeignet als der Jahrestag von Fukushima, weil am 11. März 2011 so vielen Menschen die Augen geöffnet wurden für den Schrecken und die Unbeherrschbarkeit der Atomenergie-Nutzung.

Lasst uns gemeinsam den Angriffen auf die Energiewende etwas entgegensetzen! Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Druck steigt, die Atomkraftwerke schneller vom Netz zu nehmen und sämtliche Atomfabriken zu schließen. Lasst uns deutlich machen, dass das, was Bund und Länder gerade in Sachen Endlagersuche aushandeln, dem Problem nicht gerecht wird und den gesellschaftlichen Konflikt um den Atommüll nicht lösen wird.

Ich weiß nicht, ob Du für den 11. März schon andere Pläne hattest oder einfach noch unentschlossen bist. Mir ist einfach nur wichtig, dass Du Dich bewusst entscheidest, ob Du dabei bist und nicht hinterher denkst: Eigentlich wär es ja gut gewesen, ich hätte mich aufgerafft… Und mir ist wichtig, dass Du versuchst, die Menschen in Deinem Umfeld zu überzeugen, sich mit Dir gemeinsam auf den Weg zu machen (Du kannst diese Mail gerne weiterschicken). Gemeinsam macht demonstrieren sowieso viel mehr Spaß.

So, jetzt bist Du dran! Informiere Dich auf unseren Webseiten (siehe unten) und triff eine gute Entscheidung!

Gespannte Grüße

Jochen Stay


Die geplanten Demonstrationen und Aktionen:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/grossdemos/aktionsorte

Die Anreise:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/grossdemos/anreise
Bitte kümmere Dich rechtzeitig um Bustickets, damit die OrganisatorInnen planen können.

Hintergrund-Infos zu Fukushima:
http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/akw-fukushima

Und vor dem 11. März: Die Woche der Anti-Atom-Sonne:
http://www.ausgestrahlt.de/sonne

Das .ausgestrahlt-Spendenbarometer zum 11. März: Es fehlen uns noch 4.000 Euro
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/spenden

Wir suchen noch HelferInnen für .ausgestrahlt-Stände am 11.März in Grundremmingen, Gronau, Neckarwestheim und Brokdorf. Wer ein oder zwei Stunden mithelfen möchte, melde sich bitte bei mitmachen@ausgestrahlt.de

Und zuletzt ein anderes Thema: Die aktuelle Erklärung aus der Zivilgesellschaft zu den Bund-Länder-Verhandlungen in Sachen Endlagersuchgesetz:
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/gorleben/erklaerung
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http://www.ausgestrahlt.de


Zitat
Schwarz-Gelb würgt Ausbau des Solarstroms ab - Energiewende zugunsten der Stromkonzerne

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

knapp ein Jahr nach Fukushima und der Ankündigung der Bundesregierung, die Energiewende schnell zu vollziehen, stoppen Rösler und Röttgen den erfolgreichen Ausbau der dezentralen, klimafreundlichen und nachhaltigen Solarenergie. Die plötzliche und drastische Kürzung der Einspeisevergütung für Photovoltaik zusammen mit einer unsinnigen Deckelung des Ausbaus der Photovoltaik auf nahezu Null fällt hinter die eigenen Zielvorgaben weit zurück.

Einerseits wird beklagt, dass der Ausbau der Netze für den Stromtransport von Nord nach Süd viel zu schleppend vorangeht, andererseits verhindert man, dass der Süden eigene Solaranlagen zur Stromerzeugung aufbaut. Die Photovoltaikanlagen, die überwiegend in Süddeutschland installiert sind, tragen jetzt schon mit fünf Prozent zu Deutschlands Stromversorgung bei. Ein Abwürgen dieses Ausbaubooms ist nicht nur ein Schlag gegen die Solarbranche, sondern auch gegen die engagierten Bürgerinnen und Bürger, die in diese Technologie investieren und damit eine dezentrale Energieversorgung voranbringen. So wird die Energiewende nicht gelingen.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung-energiewende-zugunsten-der-stromkonzerne-979.html


50.000 Teilnehmer bei Aktion „Atomprogramm in Polen verhindern!“

Am Montag ging die Frist für die Abgabe von Stellungnahmen zu den Änderungen des polnischen Atomenergieprogramms zu Ende. Allein an unserer Aktion haben sich fast 50.000 Menschen beteiligt und ihre Kritik am Atom-Programm bei den zuständigen polnischen Behörden eingereicht. Allen Teilnehmern danken wir herzlich für die Unterstützung!

Wir erwarten mit Spannung die Reaktion der polnischen Regierung auf die Stellungnahmen und behalten uns gegebenenfalls eine gerichtliche Überprüfung vor. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung: http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung-50.000-beteiligen-sich-an-aktion-des-umweltinstitut-munchen-977.html


Unsere Atom-Info-Kampagne

Am 11. März 2012 jährt sich die noch immer anhaltende Atomkatastrophe im AKW Fukushima. Zum Gedenken an die Opfer und um den weltweiten Atomausstieg voranzutreiben, finden am 11. März vielerorts Anti-Atom-Aktionen statt. (Infos siehe "Termine").

Das Umweltinstitut München unterstützt die Veranstaltungen und bietet im Rahmen der Atom-Info-Kampagne Infomaterial zum Verteilen und Auslegen:
http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/atominfo_kampagne-768.html

Mit dem Atomlügenflyer „In Wahrheit ist alles gelogen - Die Lügen der Atomlobby“ liefern wir Ihnen wichtige Argumente, um den Komplett-Ausstieg einzufordern. Kurz und knackig widerlegt das Faltblatt das Märchen von der billigen, sicheren und umweltfreundlichen Atomenergie.
http://umweltinstitut.org/download/flyer/Atomluegen_Flyer_2010.pdf

Mit unseren Themen-Flyern

- „Uranabbau – Giftige Geschäfte fürs AKW“ (von wegen "heimische Energie", Anm. Efeu)
http://umweltinstitut.org/download/flyer/Themenflyer_Uranabbau_download.pdf
- „Wahnsinn auf Halde – Der atomare Müllberg“
http://umweltinstitut.org/download/flyer/Themenflyer_Atommuell_Download.pdf
- „Krebs durch AKWs – Kinder leben gefährlich“
http://umweltinstitut.org/download/flyer/Themenflyer_KIKK_download.pdf
- „Hand in Hand – Der Atomstrom und die Bombe“
http://umweltinstitut.org/download/flyer/Themenflyer_Proliferation_download.pdf

haben wir daraus Atom-Aktions-Pakete geschnürt. Dazu gibt es Aufkleber und Anstecker mit dem Motiv "JETZT ALLE ABSCHALTEN" sowie eine Serie von vier Anti-Atom-Postern.
http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/atominfo_kampagne-768.html


+ + + Termine + + +

Zeitzeugenberichte: Fukushima – ein Jahr danach
7. März 2012, 19-21 Uhr, Bayerischer Landtag, Max-Planck-Str. 1, München
Am 11. März 2011 begann im Zusammenhang mit Erdbeben und Tsunami in Japan ein Atomunfall unbekannten Ausmaßes. Und auch nach einem Jahr ist die Katastrophe noch nicht beendet: Radioaktives Wasser läuft aus, in einem Reaktor steigt die Temperatur wieder an. Lebensmittel sind verseucht, Tausende Menschen haben ihre Heimat verloren. Zwei Gäste aus Japan, Keiko Sasaki und Rikiya Adachi, können uns aus erster Hand über die Entwicklung in Japan in den vergangenen zwölf Monaten berichten.
Neben einer zentralen Informationsveranstaltung am 7. März 2012 im Bayerischen Landtag gibt es auch regionale Termine:
8. Mär 2012, 19–21 Uhr, Evangelisches Forum Annahof, Im Annahof 4, Augsburg
6. Mär 2012, 19.30–21 Uhr, Pfarrstadl Weßling, Am Kreuzberg 3, Weßling
5. Mär 2012, 19.30–21 Uhr, Gasthof zur Insel, Badstraße 16, Landshut


Demo: Fukushima - Gundremmingen - Abschalten vor dem GAU!

11. März 2012, ab 13 Uhr, Rathaus Gundremmingen
Zum Gedenken an die noch immer anhaltende Atomkatastrophe in der japanischen Atomanlage Fukushima findet am ersten Jahrestag eine Demonstration zum AKW Gundremmingen statt. Das Umweltinstitut ist mit einem eigenen Infostand dabei.

Weitere Demos gibt es an folgenden Orten: Braunschweiger Land, Brokdorf, Gronau, Hannover und Neckarwestheim.

Sagen auch Sie JA zur Energiewende und demonstrieren Sie mit! Infos zur Anreise mit Bussen und Sammelplätzen finden Sie auf anti-atom-demo.de


Menschenkette für den Atomausstieg
11. März 2012, Route Nationale zwischen Lyon und Avignon, Frankreich
Mit 58 AKWs und zahlreichen Atomanlagen ist das atomare Risiko in Frankreich am höchsten in Europa. Anlässlich des Fukushima-Jahrestags organisiert eine Bürgerinitiative im Rhônetal mit Hilfe des Anti-Atom Netzwerks "Sortir du nucléaire" eine 235 km lange, französisch-europäische Menschenkette auf der Route Nationale 7 zwischen Lyon und Avignon.

Mit der Aktion wollen Veranstalter und Unterstützer, zu denen auch das Umweltinstitut München zählt, ein klares Zeichen für den Atomausstieg setzen, das die französische Politik kurz vor der Präsidentschaftswahl nicht ignorieren kann. Mehr Infos: http://www.chainehumaine.org/Deutsch?lang=de


Veranstaltung: 1 Jahr nach Fukushima, 26 Jahre nach Tschernobyl - Folgen nuklearer Katastrophen
12. März 2012, 19 Uhr, Rathaus, Ratstrinkstube, Marienplatz 8, München
Anlässlich des Jahrestages der Fukushima-Katastrophe informieren Beobachter und Wissenschaftler über die Kurz- und Langzeitfolgen der atomaren Katastrophen in Japan und in der Ukraine und diskutieren mit dem Publikum über die Zukunft der Energieversorgung. Die Veranstaltung informiert nicht nur über die aktuellen Beobachtungen aus Fukushima, sondern auch über die Langzeit-Erfahrungen aus der Ukraine und bietet ein Diskussionsforum zu Fragen wie "Was kann jeder Einzelne, was die Gesellschaft tun, um solche Katastrophen künftig zu verhindern? Wie kann der deutsche Atomausstieg zum Modell für die Welt werden?"
Eine Veranstaltung im Rahmen der Städtepartnerschaft München-Kiew, das Umweltinstitut München ist mit einer Ausstellung beteiligt. Mehr Infos: http://www.muenchen-international.de/2012/02/1-jahr-nach-fukushima-26-jahre-nach-tschernobyl-folgen-nuklearer-katastrophen/#more-4337
« Letzte Änderung: 04. März 2012, 15:20:55 von Efeu » Gespeichert

Efeu
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« Antworten #386 am: 06. März 2012, 19:13:01 »

Zitat
Über 100.000 Bürger/innen haben mittlerweile mit unserem Appell gefordert, die Förderung für Solarstrom mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange zu senken. Wenn der Bundestag am Freitag darüber berät, wollen wir den Appell in Zeitungen als große Anzeige veröffentlichen - mit mindestens 120.000 Unterschriften. Das gelingt uns nur mit Ihrer Hilfe. Leiten Sie den unten stehenden Text an Freunde und Bekannte weiter, damit sie den Appell unterzeichnen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße,

Fritz Mielert

---
Hallo,

der Protest gegen die völlig überzogenen Einschnitte bei der Fotovoltaik-Förderung beginnt zu wirken: Auch Abgeordnete und Ministerpräsidenten von CDU/CSU und FDP wollen die Pläne im Bundestag und Bundesrat stoppen. Jetzt müssen wir dran bleiben: Am Freitag wird über die Solarkürzung das erste Mal im Parlament beraten. Kurz danach soll ein Solar-Gipfel zwischen Regierung und Ländern folgen.

Über 100.000 Bürger/innen haben mit einem Campact-Appell bereits gefordert, die Förderung für Solarstrom mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange zu senken. Wenn die Abgeordneten am Freitag darüber beraten, will Campact den Appell in Zeitungen als große Anzeige veröffentlichen - mit mindestens 120.000 Unterschriften. Deine Unterschrift fehlt noch!

Unterzeichne den Bürger/innen-Appell:
http://bit.ly/Solar-Kahlschlag_stoppen

Informiere Dich im 5-Minuten-Info...
http://bit.ly/Infos_Solar-Kahlschlag

Vielen Dank für Deine Unterstützung!
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« Antworten #387 am: 07. März 2012, 11:36:43 »

Hier der Themenabend von ARTE (6.3.2012) zum Onlineglotzen:

Fukushima - Die Wahrheit hinter dem Super-GAU:
http://videos.arte.tv/de/videos/fukushima_die_wahrheit_hinter_dem_super_gau-6439122.html

Die deutsch-französische Atom-Spaltung:
http://videos.arte.tv/de/videos/die_deutsch_franzoesische_atom_spaltung-6439126.html

Diskussionsrunde:
http://videos.arte.tv/de/videos/diskussionsrunde-6439130.html

Strahlendes Vermächtnis:
http://videos.arte.tv/de/videos/strahlendes_vermaechtnis-6439138.html
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« Antworten #388 am: 08. März 2012, 11:03:25 »

Zitat
500 verrostete Atommüll-Fässer

Atomaufsicht stoppt Arbeit in Zwischenlager 07.03.2012

Auf dem Gelände des stillgelegten Atomkraftwerks Brunsbüttel sind rund 500 verrostete Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall entdeckt worden. Noch ist unklar, ob Gefahr für Mitarbeiter und Anwohner besteht.
„Wichtig ist zunächst, dass keine unzulässige Radioaktivität freigesetzt wurde und keine Gefahr für Mitarbeiter und Anwohner besteht“, sagte der für die Atomaufsicht zuständige Justizminister Emil Schmalfuß am Mittwoch in Kiel. Der Atommüll sollte auf die Endlagerung im Schacht Konrad vorbereitet und dafür in Gusscontainer umgefüllt werden. Die Umlagerung steht nun vorerst still.

Skandalös ist, dass der Betreiberkonzern Vattenfall bereits seit Mitte Dezember von den verrosteten Fässern wusste. Der Energieriese gab nun zu, die Behörden erst knapp einen Monat später darüber informiert zu haben. Dies sei nicht akzeptabel und werde unternehmensintern analysiert und aufgearbeitet, erklärte das Unternehmen am Mittwoch.

Alle Lager in Schleswig-Holstein sollen kontrolliert werden
Schmalfuß will alle Lager an anderen Atomreaktoren in Schleswig-Holstein ebenfalls kontrollieren lassen. Er informierte auch das Bundesumweltministerium und empfehle außerdem Kontrollen in allen Atomkraftwerken bundesweit. Dort seien auch Fässer zu Zeiten eingelagert worden, als niemand damit rechnete, dass ein Endlager Jahrzehnte später immer noch nicht verfügbar sein würden.
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel gehört dem Energiekonzern Vattenfall zu 66,7 Prozent. Am Rest ist Eon beteiligt. Vattenfall verantwortet den laufenden Betrieb. Der Konzern war wegen Störfällen in den Meilern Brunsbüttel und Krümmel sowie einer verzögerten Informationspolitik wiederholt in die Schlagzeilen geraten. Brunsbüttel steht seit Jahren still. Es gehört zu jenen Reaktoren, die im Zuge des Atomausstiegs 2011 sofort abgeschaltet wurden.

http://m.focus.de/panorama/welt/atommuell-in-schleswig-holstein-kieler-atomaufsicht-stoppt-arbeit-in-zwischenlager-_aid_721681.html


Zitat
Verrostete Atommüll-Fässer in Brunsbüttel - Umlagerung gestoppt

Kiel (dpa) - Auf dem Gelände des stillgelegten Atomkraftwerks Brunsbüttel sind verrostete Fässer mit Atommüll entdeckt worden. Die Atomaufsicht in Kiel stoppte die Umlagerung von Atommüllfässern in Gusscontainer. Wichtig sei zunächst, dass keine unzulässige Radioaktivität freigesetzt wurde und keine Gefahr für Mitarbeiter und Anwohner bestehe, sagte der für die Atomaufsicht zuständige Justizminister Emil Schmalfuß in Kiel. Er kritisierte, dass der Energiekonzern Vattenfall die Atomaufsicht über die vom TÜV Nord festgestellten verrosteten Fässer nicht informiert habe.

http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-Verrostete-Atommuell-Faesser-in-Brunsbuettel-Umlagerung-gestoppt-_arid,391788.html
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Isnogud


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« Antworten #389 am: 08. März 2012, 18:00:42 »

gestern im ZDF zoom die Fukushima Lüge gesehen. Unglaublich wie sogar die Regierung belogen wurde. Gutachten gefälscht wurden. Vor 30 Jahren gab es in Japan eine Kernschmelze die vertuscht wurde. Das muss man sich mal reinziehen. In Japan wurde radioaktiv verseuchtes Kühlwasser verloren, weil es durch eine Leitung floss, die im Gras lag. Auch Nachfrage eines Journalisten ob er richtig gehört habe, Wasser ist ausgetreten, weil es durch eine Leitung floss die im Gras liegt kam eine Erklärung.....unglaublich.....wir haben nicht viel Erfahrung mit Leitungen im Gras, dazu kann der Pressesprecher noch nichts sagen. Es gibt keine Untersuchungen darüber. Tepco kritische Politiker wurden gedisst.
Und dann denk ich, warum soll das in Deutschland anders sein. Isnogud
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wer bei Regen Sonnenmilch kauft, weiß, das der Stuhl ein Baum war.
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« Antworten #390 am: 08. März 2012, 18:37:09 »

Zitat
Und dann denk ich, warum soll das in Deutschland anders sein. Isnogud

Hier wird genau so belogen, getrickst und verarscht!
Bei Störfällen wird auch nur das Zugegeben, was sich absolut nicht mehr verheimlichen lässt!
Alles andere heißt dann: "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung!" (auf Island!!)

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Efeu
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« Antworten #391 am: 09. März 2012, 01:45:44 »

@Isnogud: Habe die Sendung auch gesehen. Bei dem "Statement" bzgl. durch Gras beschädigte Leitung saß ich nur noch mit offenem Mund da und habe den Kopf geschüttelt. Und ich habe, was die Skrupellosigkeit und die Vertuschungsstrategien der Atombonzen angeht, wirklich schon einiges gehört (u.a. das hier: http://100-gute-gruende.de/lesen.xhtml?reason=109#109 ), aber vieles kann man sich einfach nicht ausmalen, weil ein halbwegs gesunder Geist auf solche unfassbaren Abartigkeiten gar nicht kommt.
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Eivisskat
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« Antworten #392 am: 09. März 2012, 19:55:38 »

Zitat
Fukushima ist überall, auch in Ohu

Ein Jahr nach der verheerenden Atomkatastrophe in Fukushima werden die stark strahlenden Brennelemente im Atomkraftwerk Isar 1 in derselben unverantwortlichen Weise gelagert wie im Block 4 des Atomkomplexes Fukushima.

Das Abklingbecken in Isar 1 ist prall gefüllt  und nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze oder gar Terroranschläge geschützt. Der Unfallverlauf in Fukushima hat gezeigt, dass die Lagerung in den Abklingbecken schon bei einem Versagen der Stromversorgung unbeherrschbar wird.

Das Umweltinstitut München fordert, umgehend ausreichend viele Castor-Lagerbehälter bereit zu stellen, um das radioaktive Inventar in den Abklingbecken möglichst schnell zu reduzieren. Jeder einzelne Castor-Behälter enthält etwa die Menge an Radioaktivität, die in Tschernobyl freigesetzt wurde. Allein in Isar 1 lagern 1734 Brennelemente, also mehr als 30 Castoren.

Seit über 50 Jahren wird täglich Atommüll produziert, für den nicht der geringste sinnvolle Plan einer Lagerung besteht.

Nach wie vor ist der einzige Entsorgungsplan die Hoffnung, dass uns schon irgendwann eine Lösung einfallen wird. In mehr als 50 Jahren ist jedoch kein sicheres Endlager gefunden worden. Die Atomwirtschaft stellt das bisher verantwortungsloseste Produktionssystem dar, das seine Müllprobleme für Generationen bis in eine weit entfernte Zukunft verlagert.

Lesen Sie hierzu auch unsere Informationen zum Super-GAU in Fukushima.

http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/fukushima-978.html
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« Antworten #393 am: 09. März 2012, 20:46:56 »

Zitat
Alternative Energiequelle aus Raumenergie

Sehr geehrte Frau Merkel,

seit nun mehr über 1 Jahr beschäftige ich mich mit den Theorien um die Raumenergie, welche von Prof. Dr. Claus Turtur an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften nachgewiesen wurde.

Da ich von Verschwörungstheorien nicht viel halte erkundige ich mich über diese Sachverhalte sehr genau. Aus folgendem Grund kann ich auch die folgende Frage wagen:

Warum stecken wir Milliarden von Steuergeldern in kommerzielle Projekte der Energiewirtschaft, wenn wir doch die Technologie für eine saubere und kostenlose Energieproduktion bereits besitzen? Die Bundesregierung kauft nachweislich Patente zu diesem Gebiet auf. Menschen mit erfolgreich, fertiggestellten Generatoren verschwinden über Nacht.

Bereits Nikola Tesla hat vor mehr als 70 Jahren nachgewiesen das Fahrzeuge unbegrenzt von der Lageenergie des Raumes angetrieben werden können. Große Generatoren könnten ohne Brennstoffe mehrere Gebiete im Megawattbereich versorgen, und das Drahtlos.

Wir fördern mit unseren Steuergeldern Projekte die mit Abstand sinnloser sind. Mit Sicherheit kann man auch diese Energiequelle versteuern ohne das wir mit Kohle und Atomkraft unsere Umwelt schädigen.

Mit freundlichen Grüßen,
das deutsche Volk.

http://direktzu.de/kanzlerin/messages/alternative-energiequelle-aus-raumenergie-38475?order=rank&sorting=asc

Zitat
Großes Interesse an Anfrage i.S. freie Raumenergie an Bundeskanzlerin Merkel

Berlin/ Deutschland - Binnen kürzester Zeit ist eine öffentliche Anfrage an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel über freie Raumenergie mit bislang 1165 Stimmen auf Platz 1 der Themenliste des Online-Portals "Direkt zur Kanzlerin" gerückt.

Am 5. März 2012 veröffentlichte ein User auf der Webseite Direkt zur Kanzlerin (direktzurkanzlerin.de) eine provokante Anfrage: "Warum stecken wir Milliarden von Steuergeldern in kommerzielle Projekte der Energiewirtschaft, wenn wir doch die Technologie für eine saubere und kostenlose Energieproduktion bereits besitzen?"

Die Rede ist von freier Raumenergie. Sie wird seit Jahrzehnten von privaten Forschern und offenbar auch bei geheimen Militärprojekten erforscht. Dem niedersächsischen Physikprofessor Claus Turtur gelang bereits im Jahr 2009 der theoretische und praktische Nachweis dieser neuen Energiequelle. An sich spräche ja nichts dagegen, die Forschungsergebnisse von Prof. Turtur zu nutzen, um einen Raumenergiekonverter zu konstruieren - wären da nicht die Pfründe der konventionellen Energieriesen, die es zu beschützen gilt.

Wie groß die Sorge der Branche um den Verlust ihres Energiemonopols ist, zeigt sich u. a. an der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Kürzung von Subventionen für Solaranlagen. Die Sorge der Stromlobbyisten: Große Energieunternehmen könnten überflüssig werden, wenn jedermann seinen Strom auf dem Hausdach selbst erzeugen kann.

Wohl deshalb hat auch die Raumenergie bislang keine Unterstützer aus der Strombranche gefunden - denn ihre bloße Existenz droht den Energiemarkt auf den Kopf zu stellen. Dass die wissenschaftlichen Fortschritte auf dem Gebiet der Raumenergie kaum noch zu ignorieren sind, zeigt jedenfalls die rege Bürgerbeteiligung an der erwähnten Anfrage an die Kanzlerin. Binnen 2 Tagen rückte diese auf Platz 1 aller abgegebenen Anfragen.

Mit Spannung erwarten wir die Antwort der Kanzlerin - oder besser gesagt - des Presse- und Informationsdienstes der Regierung. Immerhin sind die Arbeiten von Prof. Turtur in der Anfrage konkret benannt, sodass es für die Regierung ein Leichtes sein müsste, direkt zum Kern der Energierevolution vorzustoßen.

Ob dies geschieht, hängt natürlich von der weiteren Beteiligung der Bevölkerung ab. Die Stimmabgabe auf www.direktzu.de/kanzlerin ist auch ohne Registrierung möglich.

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2012/03/groes-interesse-anfrage-i-s-freie.html
http://www.ostfalia.de/cms/de/pws/turtur/FundE/index.html
http://www.exopolitik.org/wissen/zukunftswissenschaften/freie-energie/380-deutscher-physikprofessor-weist-raumenergie-experimentell-nach



Zitat
Fukushima ist überall, auch in Ohu

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

ein Jahr nach der verheerenden Atomkatastrophe in Fukushima werden die stark strahlenden Brennelemente im Atomkraftwerk Isar 1 in derselben unverantwortlichen Weise gelagert wie im Block 4 des Atomkomplexes Fukushima.

Das Abklingbecken in Isar 1 ist prall gefüllt  und nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze oder gar Terroranschläge geschützt. Der Unfallverlauf in Fukushima hat gezeigt, dass die Lagerung in den Abklingbecken schon bei einem Versagen der Stromversorgung unbeherrschbar wird.

Das Umweltinstitut München fordert, umgehend ausreichend viele Castor-Lagerbehälter bereit zu stellen, um das radioaktive Inventar in den Abklingbecken möglichst schnell zu reduzieren. Jeder einzelne Castor-Behälter enthält etwa die Menge an Radioaktivität, die in Tschernobyl freigesetzt wurde. Allein in Isar 1 lagern 1734 Brennelemente, also mehr als 30 Castoren.

Seit über 50 Jahren wird täglich Atommüll produziert, für den nicht der geringste sinnvolle Plan einer Lagerung besteht. Nach wie vor ist der einzige Entsorgungsplan die Hoffnung, dass uns schon irgendwann eine Lösung einfallen wird. In mehr als 50 Jahren ist jedoch kein sicheres Endlager gefunden worden. Die Atomwirtschaft stellt das bisher verantwortungsloseste Produktionssystem dar, das seine Müllprobleme für Generationen bis in eine weit entfernte Zukunft verlagert.

Lesen Sie hierzu auch unsere Informationen zum Super-GAU in Fukushima:
http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/fukushima-978.html


Zitat
.ausgestrahlt-Newsletter - 9. März 2012 - es schreibt: Luise Neumann-Cosel

Lesen, Handeln und Weiterschicken!

Liebe Freundinnen und Freunde,

wisst Ihr noch, wo ihr am 11. März 2011 wart? Könnt ihr Euch erinnern an die Bilder der rauchenden Atomreaktoren in Japan, an das Entsetzen und die Sorge darüber? Und wisst ihr noch, wie es sich anfühlte auf einer der unzähligen Mahnwachen, Aktionen und Demos in den Wochen danach? Seit ein paar Tagen tauchen in den Medien wieder die Bilder aus Fukushima auf. Und mit ihnen auch die Atom-FreundInnen, die "als wäre nichts gewesen" in den Talkshows, Leitartikeln und Veranstaltungen wieder ganz öffentlich die hiesigen AKW als sicher bezeichnen und nach einem Comeback der Atomenergie rufen.
Höchste Zeit also, dass wir ihnen an diesem Sonntag, genau ein Jahr nach Beginn der Katastrophe in Fukushima, deutlich ins Gedächtnis rufen: Kein AKW, keine Atomanlage ist sicher. Wir dulden das Risiko nicht, das von ihnen ausgeht. Und mit unserem Protest können wir Regierungen zur Kehrtwende und AKWs vom Netz zwingen.

Also los auf die Straßen! Hier noch einmal die allerwichtigsten Informationen für die sechs Demos und Aktionen am Sonntag:

*Anreisen*
mit dem Bus, der Fahrgemeinschaft oder dem Fahrrad:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/grossdemos/anreise

*Aktionsorte im Überblick*
mit dem genauen Programm für Kundgebungen, Lichterketten, Menschenketten und mehr:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/grossdemos/aktionsorte

Außerdem wollen wir Euch noch hinweisen auf unser *Fukushima-Portal*, in dem wir in diesen Tagen die besten Presseberichte, Studien, Reportagen und Sendungen über das Reaktorunglück sammeln:
http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/akw-fukushima

Wir sehen uns am Sonntag!
Herzliche Grüße,
Luise Neumann-Cosel
und das ganze .ausgestrahlt-Team

PS: Über den .ausgestrahlt-Tellerrand

Die Studie „Die Tsunami-Legende“ der IPPNW zeigt, dass die Kernschmelze in Fukushima eine Folge des Erdbebens war:
http://www.ippnw.de/startseite/artikel/a964f85485/fukushima-die-tsunami-legende.html

Urgewald und Greenpeace: Deutsche Bürgschaften für brasilianisches AKW wurden aufgrund falscher Gutachten erstellt:
http://urgewald.org/presse/milliardenb-rgschaft-f-r-brasiliens-risiko-

Campact-Aktion gegen die drastischen Kürzungen der Solarförderung:
http://www.campact.de/enb/sn3/signer
« Letzte Änderung: 10. März 2012, 11:54:34 von Efeu » Gespeichert

Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #394 am: 12. März 2012, 19:09:35 »

Totgeburten und Nasenbluten: Fukushima ist nicht überstanden

http://www.n-tv.de/politik/Fukushima-ist-nicht-ueberstanden-article5731966.html
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nND


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« Antworten #395 am: 12. März 2012, 21:45:44 »

Bin mir net sicher ob die Arschkrampe hier schon reingestellt wurde.

CDU-Skandalrede im Bundestag: Atomenergie ist sicher - keine Strahlentote in Japan




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Aloysius


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« Antworten #396 am: 14. März 2012, 19:14:37 »

Schöne Neuigkeiten!

Zitat
Bundesfinanzhof zur Brennelementesteuer

Atomkonzerne müssen zahlen

Die deutschen Atomkraftwerksbetreiber kommen um die Bezahlung der Brennelementesteuer nach einem Beschluss des Bundesfinanzhofs (BFH) vorerst nicht herum. Die obersten deutschen Finanzrichter hoben damit eine Entscheidung des Finanzgerichts Hamburg auf. Dieses hatte einem Eilantrag des Energiekonzerns E.ON stattgegeben und die Erstattung bereits gezahlter Brennelementesteuer angeordnet.

...


http://www.tagesschau.de/wirtschaft/brennelementesteuer134.html
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Efeu
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« Antworten #397 am: 19. März 2012, 10:12:15 »

Zitat
Info- und Ankündigungsliste von .ausgestrahlt
Gemeinsam gegen Atomenergie
_______________________________________________

.ausgestrahlt-Newsletter
13. März 2012
es schreibt: Jochen Stay

Lesen, Handeln und Weiterschicken!


Liebe Freundinnen und Freunde,

das Resümee des Tages kam am Sonntag schließlich vom „heute journal“ des ZDF: „Auch 2012 hat der Atom-Protest kaum an Energie verloren.“ 50.000 Menschen haben sich an den sechs großen Aktionen in Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Hannover, Brokdorf und im Braunschweiger Land beteiligt. Dazu kommen noch einige Tausend bei zahlreichen regionalen und lokalen Aktionen.

Wir alle gemeinsam haben deutlich gemacht: Fukushima ist nicht vergessen. Die Auseinandersetzung um die Atomkraft ist nicht vorbei. Das, was da als „Atomausstieg“ gefeiert wird, reicht nicht aus. Es war auch ein eindeutiges Zeichen in Richtung SPD und Grüne, dass von ihnen 2013 mehr erwartet wird als die Rechtfertigung ihrer Zustimmung zum Merkelschen Atomgesetz.

Der Sonntag hat auch die Stärke der Anti-Atom-Bewegung vor Ort gezeigt. Denn organisiert wurden die Demonstrationen in großem Maße von örtlichen Initiativen. Bundesweite Organisationen wie .ausgestrahlt und etliche Umweltverbände konnten mit ihrer Mobilisierungskraft dazu beitragen, dass sich viele auf den Weg machten.

.ausgestrahlt hat zusätzlich das bundesweite Koordinationsbüro für den Fukushima-Jahrestag gestemmt und finanziert. Suse Neubronner, Elina Schick, Christiane Knoppe und Björn Meyer haben im Hamburger Büro maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bündnis-Website immer aktuell war, die bundesweite Bus-Mobilisierung funktionierte und die Materialien für alle Demos rechtzeitig zur Verfügung standen.

Bilder vom Sonntag findest du hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/grossdemos

Wir hatten im Vorfeld um 20.000 Euro Spenden gebeten, um unsere Arbeit uns unsere Mobilisierungs-Anstrengungen für die Demonstrationen am 11. März zu finanzieren. Eingegangen sind bisher 18.312 Euro. Dafür herzlichen Dank! Ausgegeben haben wir allerdings etwa 25.000 Euro. Wir haben also noch ein kräftiges Defizit und bitten deshalb hier noch einmal um Spenden, damit wir darauf nicht sitzen bleiben.

Hier kannst Du online spenden (oder erfährst die Kontonummer, wenn Du lieber selbst überweist):
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/spenden

Mir persönlich hat der Sonntag Mut gemacht, für die kommenden Auseinandersetzungen um die noch laufenden Atomkraftwerke, Atomfabriken und über das ungelöste Atommüll-Problem. Ich hoffe, Dir geht es ebenso.

Herzliche Grüße von

Jochen Stay
und dem ganzen .ausgestrahlt-Team


Blick über den .ausgestrahlt-Tellerrand:

Robin Wood sammelt Unterschriften gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau:
http://www.robinwood.de/Uranfabrik-Gronau-stoppen.760.0.html

Die Naturfreunde haben eine Kampagne gegen Euratom gestartet:
http://www.euratom-nein-danke.de/


Zitat
Fukushima-Jahrestag

Trotz des feucht-trüben Wetters haben sich am vergangenen Sonntag etwa 5000 Menschen im Dorf Gundremmingen versammelt, um den Opfern der Katastrophe in Fukushima zu gedenken. Das Umweltinstitut München war mit einem Infostand dabei. Allen Mitdemonstranten danken wir herzlich für die Unterstützung!

Die Botschaften der Demo waren klar: Atomkraft ist nicht beherrschbar und muss deshalb schleunigst beendet werden. Der Atomausstieg in Deutschland muss schneller umgesetzt werden als geplant. Der Atomkomplex Gundremmingen, die letzten zwei Siedewasserreaktoren in Deutschland, ähnlich den in Fukushima havarierten, muss deutlich früher als bisher vorgesehen geschlossen werden.

Insgesamt haben sich bundesweit 50.000 Menschen an den sechs großen Jahrestag-Aktionen beteiligt, außer in Gundremmingen auch in Neckarwestheim, Gronau, Hannover, Brokdorf und im Braunschweiger Land. Und bei vielen kleineren regionalen Aktionen und Mahnwachen waren noch einmal einige Tausend beteiligt.

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/fukushima153.html

Auch in Japan hat der Jahrestag viele Menschen auf die Straße gebracht, die sich die Lügen und Verharmlosungen von Regierung und Betreibern nicht länger gefallen lassen möchten. So auch unsere Gäste Sasaki Keiko und Rikiya Adachi, die sich letzte Woche im Umweltinstitut nach Möglichkeiten einer NGO-Gründung in Japan, unserer Erfahrung mit den Tschernobyl-Folgen und unseren Radioaktivitätsmessungen erkundigten.

Auf unserer Fukushima-Seite finden Sie Infos zum Atomunfall sowie die Ergebnisse unserer Radioaktivitätsuntersuchungen von japanischen Lebensmitteln und anderen Umweltproben.

http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/fukushima-978.html


Reportage: Die Fukushima-Lüge
 
Die Atom-Mafia heißt in Japan Atomdorf! Lügen, Täuschen, Drohen und dabei den Gewinn fest im Blick. Dieser Film zeigt die verbrecherischen Methoden der Atomwirtschaft und die unglaublichen Mängel bei Planung und Bau von Atomanlagen in einem Hightech-Land.

Hier finden Sie die unbedingt sehenswerte ZDFzoom-Reportage „Die Fukushima-Lüge“:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1576888/ZDFzoom-Die-Fukushima-Luege%20-%20/beitrag/video/1576888/ZDFzoom-Die-Fukus#/beitrag/video/1576888/ZDFzoom-Die-Fukushima-Luege


Erneuerbare Energien: Sündenbock der Kohle- und Atomlobby

Sind die erneuerbaren Energien tatsächlich an der kontinuierlichen Strompreiserhöhung schuld? Ist die EEG-Umlage nun Preistreiber oder Zukunftsinvestition? Darüber und über die Zusammensetzung der Strompreise können Sie sich auf unserer Internetseite informieren.

Unser aktualisierter Beitrag zeigt, dass die Erneuerbaren nur als Sündenbock der Kohle- und Atomlobby herhalten müssen:

http://umweltinstitut.org/energie--klima/allgemeines-energie--klima/strompreisluge-808.html
« Letzte Änderung: 19. März 2012, 10:24:16 von Efeu » Gespeichert

Kuddel


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« Antworten #398 am: 28. März 2012, 11:17:05 »

Kaum noch Kühlwasser in Reaktor 2

Ein Reaktor im havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan ist schwerer beschädigt als zunächst angenommen. Die Strahlungswerte sind offenbar zehn mal so hoch wie eine tödliche Dosis, die Brennstäbe nur noch von wenigen Zentimetern Kühlwasser bedeckt...

http://www.fr-online.de/japans-katastrophe/akw-fukushima-kaum-noch-kuehlwasser-in-reaktor-2,8118568,12476008.html
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« Antworten #399 am: 28. März 2012, 13:22:18 »

Zitat
Fukushima im Keller

Atommüllfässer in Brunsbüttel durchgerostet. Greenpeace: Radioaktivität im Betonbunker so hoch wie in japanischem Havariereaktor

Ein Atommüllskandal folgt auf den anderen. Nachdem Mitte März auch im Kernkraftwerk Neckarwestheim verrostete Fässer mit radioaktivem Müll gefunden wurden, haben am gestrigen Dienstag Dutzende Atomkraftgegner vor der Karlsruher EnBW-Zentrale protestiert.

Und die Grünen-Bundestagsabgeordneten Konstantin von Notz aus Schleswig-Holstein und Manuel Sarrazin aus Hamburg wollen vom Atomkonzern Vattenfall wissen, ob im abgeschalteten Kernkraftwerk Krümmel schwach- bis mittelradioaktiven Abfälle in beschädigten Behältern lagern.

n unterirdischen Kavernen stehen rund 1100 Fässer, wie die Bergedorfer Zeitung Mitte März herausfand. Derzeit werden Atomkraftwerke (AKW) bundesweit nach Lecks untersucht. Anfang März war bekanntgeworden, daß im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel bereits Mitte Dezember völlig durchrostete Tonnen gefunden wurden.

 Ein Greenpeace-Sprecher bezeichnete die Vorfälle im Gespräch mit junge Welt als »unterschätztes Atommüllproblem«. Weder die Energieerzeuger noch die Anti-AKW-Bewegung hätten sich damit ausreichend beschäftigt. Auf jW-Nachfrage räumte auch die Geesthachter Gemeinderätin der Grünen, Bettina Boll, ein, man habe den im Gebäudeplan eingezeichneten Müllbehältern keine Bedeutung beigemessen.


http://www.jungewelt.de/2012/03-28/040.php
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