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Autor Thema: Spd  (Gelesen 89758 mal)
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #350 am: 12. Februar 2018, 22:56:24 »

Stimmt! Grin
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Kuddel


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« Antworten #351 am: 13. Februar 2018, 12:56:46 »

Zitat
Liebe Zombiepartei SPD!

Noch weit vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen warf »Spon« die zeitlos knifflige Frage auf: »SPD in der Krise, tot oder lebendig?«

Wir kennen die Antwort leider nicht, schlagen aber ein Gedankenexperiment zum Umgang mit dem Dilemma Deines Daseins vor: Du wirst mit all Deinem Personal, allen Parteipapieren und der gesamten Basis in eine Box gesperrt. Drinnen gewährleistet eine raffinierte Quantenkonstruktion, daß Du entweder tot oder lebendig bist. Von außen ist dann beides möglich, solange keiner Dein Innenleben untersucht. Und sich gar nicht mehr mit Dir befassen zu müssen, SPD, wäre ja der absolute Idealzustand! Name für das Experiment: Schröders Katze.

Ist’s egal, ob Du die nötige Existenz aufbringst, um dies zu lesen:
Titanic
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Kuddel


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« Antworten #352 am: 13. Februar 2018, 16:12:02 »

SPD fällt auf 16,5 Prozent

https://www.merkur.de/politik/umfrage-spd-faellt-auf-16-5-prozent-zr-9608753.html
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Rappelkistenrebell


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« Antworten #353 am: 13. Februar 2018, 21:37:53 »

Aus: Ausgabe vom 14.02.2018, Seite 3   / Schwerpunkt

»Der SPD fehlt eine Vision«
Personell wie inhaltlich steckt die deutsche Sozialdemokratie in einer tiefen Krise. Ein Gespräch mit Christoph Butterwegge
Von Peter Schaber



Kein Markenkern, kein Mut, keine Perspektive: Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands humpelt von einem Tief ins nächste
Foto: Paul Zinken/dpa

Sie gehören zu dem Kreis prominenter Linker, die einst Mitglied in der SPD waren und dann irgendwann ausgetreten sind. Was waren damals die ausschlaggebenden Gründe? Und hat sich seitdem etwas geändert?

Die Hauptgründe für meinen SPD-Austritt waren die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze. Hartz IV ist am 1. Januar 2005 in Kraft getreten. Da hätte ich der Partei eigentlich den Rücken kehren müssen, ich habe es aber aus jahrzehntelanger Verbundenheit noch hinausgeschoben. Schluss war dann für mich, als die SPD in die große Koalition ging, obwohl es eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag gegeben hätte. Ich konnte da keine Wende weg von der »Ära Schröder« hin zu einem neuen Politikstil und neuen Inhalten erkennen, es wurde vielmehr modifiziert mit der Agenda-2010-Linie weitergemacht: Deregulierung des Arbeitsmarktes, Demontage des Sozialstaates, eine unsoziale Steuerpolitik. Das war die Fortsetzung genau jener Politik, die ich in der SPD bekämpft hatte.

Leider sehe ich heute immer noch keinen Wandel. An Hartz IV wird auch im Koalitionsvertrag nicht gerüttelt. Jetzt gibt es zwar keine rot-rot-grüne Mehrheit, aber deshalb muss ja nicht wieder eine Koalition mit der Union gebildet werden, zumal der Koalitionsvertrag eben keine sozialdemokratische Handschrift trägt.

Nicht wenige Wähler der SPD scheinen das ähnlich zu sehen wie Sie. Die Sozialdemokratie befindet sich in einer tiefen Krise. In verschiedenen Umfragen liegt sie unter 20 Prozent. Was wären die thematischen Kernpunkte einer Neuaufstellung der Partei?

Ein Webfehler dieser Koalition, die ja noch vom Mitgliederentscheid abhängt, besteht im Fehlen eines Leuchtturmprojekts, durch das sich die SPD von der Union unterscheiden würde. In der letzten »Groko«, die nicht besonders erfolgreich war, gab es wenigstens noch den Mindestlohn als historischen Markstein – auch wenn er bis zur Unkenntlichkeit verwässert wurde durch Ausnahmen und durch die geringe Höhe.

Wenigstens aber war da noch ein Projekt, von dem man hätte sagen können: Mit dieser Kernforderung kann man CDU und CSU in die Defensive drängen. Aber heute gibt es nichts dergleichen. Eine solidarische Bürgerversicherung hätte das Potential gehabt. Dies wäre ein programmatisches Kronjuwel der SPD, das sie allerdings selber schon weitestgehend inhaltlich ausgehöhlt hat.

Eine Bürgerversicherung müsste umfassender sein als das, was die SPD darunter versteht: Sie müsste alle Bevölkerungskreise einschließen – also auch Selbständige, Freiberufler, Beamte, Abgeordnete und Minister – und die Verbeitragung aller Einkünfte vorsehen, also auch von Kapitalerträgen. Die Forderung, dass neben Löhnen und Gehältern zudem Dividenden, Zinsen, Miet- und Pachterlöse einbezogen werden, war ursprünglich auch bei der SPD vorgesehen. Davon hat sich die Partei aber wieder verabschiedet. Eine solidarische Bürgerversicherung sollte auch nicht auf den Gesundheitsbereich beschränkt sein. Die Beitragsbemessungsgrenze müsste auf- oder zumindest stark angehoben werden. Dann wäre das ein sinnvolles Projekt, um den Sozialstaat wieder auf ein festes Fundament zu stellen.

Damit könnte sich die SPD dann auch tatsächlich von den Unionsparteien unterscheiden, aber in der zukünftigen Koalition erkenne ich das nicht. Als »sozialdemokratische Handschrift« im Koalitionsvertrag wird bezeichnet, was – wie im Fall der Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung – nicht mehr als Reparaturen dort sind, wo die SPD selbst tragische Fehler begangen hatte. Oder nehmen wir den Familiennachzug von subsidiär Geschützten: Da hat die SPD selbst die Aussetzung mitzuverantworten. Jetzt versucht sie im Koalitionsvertrag, den Familiennachzug wieder teilweise möglich zu machen.

Voran geht es da nirgends. Die SPD hat keine Vision. Sie ist nur dabei, mühselig zu reparieren, was sie in früheren Regierungen selbst angerichtet hat.

Neben der Vision fehlen ja auch die Visionäre. International gibt es da und dort sozialdemokratische Hoffnungsträger – Jeremy Corbyn oder »Bernie« Sanders –, hierzulande sieht es da eher dürftig aus, oder?

Dass Kevin Kühnert als 28jähriger Jusovorsitzender zum Hauptgegenspieler der »Groko«-Befürworter und von Martin Schulz aufgestiegen ist, ist für mich auch ein Ausdruck der personellen Schwäche der SPD-Linken. Hier gibt es niemanden. Ralf Stegner schießt hin und wieder quer, aber eine charismatische Alternative verkörpert er nicht. Und Andrea Nahles oder Olaf Scholz stehen auch nicht für eine Erneuerung der Sozialdemokratie.

Das, was der Bonner Parteitag vor kurzem beschlossen hatte, also eine Erneuerung der Partei, findet auch künftig nicht statt. Und unter Andrea Nahles als Partei- und Fraktionsvorsitzende wird es keinen Aufbruch geben. Sie ist seit über 20 Jahren im Geschäft und hat die klassische Diagonalkarriere hingelegt: von links unten nach rechts oben.

Man kann befürchten, dass von der Selbstzerstörung der SPD vor allem die AfD profitieren wird …

Das fürchte ich auch. Die Stärke der AfD resultiert aus einer Schwäche der Linken – der gesamten, nicht nur der Linkspartei. Wenn es attraktive Angebote für sozial Benachteiligte, für Arbeitnehmer auf der Linken gäbe, dann hätte die AfD keinen solchen Aufschwung erlebt. Der Niedergang der SPD ist da ein wichtiger Faktor.

Wenn die Sozialdemokratie weder Glaubwürdigkeit hinsichtlich der sozialen Gerechtigkeit noch politische Geradlinigkeit ausstrahlt, ist das eine Traumvorlage für Rechtspopulisten, die ja mittlerweile auch in den Parlamenten agieren. Einen wesentlichen Bestandteil bildet der Sozialpopulismus: sich als Stimme der Vernachlässigten und Unterprivilegierten darzustellen, als Sprachrohr des einfachen Volkes. Und das gelingt den Rechten natürlich um so besser, je weniger die SPD als klassische Arbeiterpartei dazu in der Lage ist, zu vermitteln, dass sie noch die Interessen jener vertritt, für die sie vor über 150 Jahren gegründet wurde.

Gerade im Hinblick auf diese Gefahr müsste man doch eigentlich eine Kehrtwende einleiten. Aber kann die SPD überhaupt noch anders? Oder hat sie sich schon auf Gedeih und Verderb auf das »Weiter so« festgelegt?

Ich bin fest davon überzeugt, dass die große Mehrheit der SPD-Mitglieder treue Parteisoldaten sind. Und eine Ablehnung des Koalitionsvertrages im anstehenden Mitgliederentscheid würde bedeuten, die gesamte SPD-Führung zum Teufel zu jagen. Es wäre ein Misstrauensvotum und der Entzug des Mandates, in dieser Regierungskonstellation Politik zu machen. Das wäre ein riesiger Eklat und würde weit über die SPD hinaus Wellen schlagen.

Die Krise der Sozialdemokratie ist ja nicht auf Deutschland beschränkt: Niederlande, Frankreich, Österreich, auch in den skandinavischen Ländern hat sie die sozialdemokratischen Parteien erreicht. Die Ausnahme ist vielleicht die britische Labour Party mit Jeremy Corbyn. An diesem Beispiel sollte sich die SPD orientieren. Man müsste glaubhaft eine Abkehr von der neoliberalen Reformpolitik vermitteln. Dass Martin Schulz mit dem Leitmotiv der sozialen Gerechtigkeit geradezu einen Hype ausgelöst hatte, zeigt doch, dass die SPD durchaus attraktiv sein kann für große Wählergruppen. Aber eben nur, wenn sie das, was ihr »Markenkern« ist, nämlich soziale Gerechtigkeit und Gleichheit, in den Mittelpunkt ihrer Politik rückt.

Wenn man das aber tut, dann kann man nicht zugleich etwa bei Hartz IV nur Kleinigkeiten ändern wollen. Martin Schulz hatte ja nur vorgeschlagen, das Schonvermögen von 150 Euro pro Lebensjahr auf 300 Euro zu verdoppeln. Diese Forderung ist nicht falsch, aber sie wendet sich an eine kleine Minderheit der Hartz-IV-Bezieher, nämlich jene, die überhaupt Vermögen haben. Zu den niedrigen Regelbedarfen, zu den Sanktionen, zum fehlenden Berufs- und Qualifikationsschutz, zu der Forderung, dass man jeden Job annehmen muss, sofern er nicht sittenwidrig ist, zu all dem hat Schulz geschwiegen, wie ja alle etablierten Parteien zuletzt selbst den Begriff »Hartz IV« mieden.

Das ist einfach unglaubwürdig. So ist Schulz zur tragischen Figur geworden, gestartet wie eine Rakete und gelandet als Rohrkrepierer. Der SPD als Ganzes droht das gleiche Schicksal, wenn sie keinen Richtungswechsel vollzieht.

Ein solcher Richtungswechsel wäre ja einer um 180 Grad. Glauben Sie, dass die SPD das leisten kann?

Ich habe da wenig Hoffnung. Die Krise der Sozialdemokratie führt bei ihrem pragmatischen Regierungsflügel ja nicht dazu, dass man die ausgetretenen Wege verlässt und neue Pfade betritt, sondern man stützt sich auf das, was schon da ist. Gerade die beiden Politiker, auf die die SPD jetzt setzt, Andrea Nahles und Olaf Scholz, sind Parteifunktionäre, die den Niedergang der Partei begleitet, wenn nicht selbst als Generalsekretär bzw. Generalsekretärin und später in Ministerämtern mit herbeigeführt haben. Gerade im Hinblick auf diese Personalien bin ich eher pessimistisch.

Prof. Christoph Butterwegge lehrte bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Soeben sind seine Bücher »Armut« sowie »Hartz IV und die Folgen« in aktualisierten Neuauflagen erschienen. Im Februar 2017 kandidierte er, unterstützt von der Partei Die Linke, für das Amt des Bundespräsidenten

Quelle

https://www.jungewelt.de/artikel/327226.der-spd-fehlt-eine-vision.html
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« Antworten #354 am: 14. Februar 2018, 14:01:53 »

Aus: Ausgabe vom 14.02.2018, Seite 3   / Schwerpunkt
...
Prof. Christoph Butterwegge lehrte bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Soeben sind seine Bücher »Armut« sowie »Hartz IV und die Folgen« in aktualisierten Neuauflagen erschienen. Im Februar 2017 kandidierte er, unterstützt von der Partei Die Linke, für das Amt des Bundespräsidenten
...

Wie auch ? Bei Butterwege als Präsident hätten künftige H4-Verschärfungen wohl keine Chance mehr.

 kotz *würgh* AAAAAh
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« Antworten #355 am: 14. Februar 2018, 14:47:00 »

Andrea Nahles wird Bundesnachlassverwalterin der SPD – Fremdschämen ist garantiert. Dass Nahles aus der Eifel stammt: auch gebongt.
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« Antworten #356 am: 21. Februar 2018, 20:30:30 »

Die SPD kann das Schrödern nicht lassen  POO

Zitat
SPD-Mitgliederentscheid Hilft Schröders GroKo-Werbung?

Die designierte SPD-Vorsitzende Nahles will ihrer Partei wieder zu alter Größe verhelfen - innerhalb einer Großen Koalition. Nun appelliert auch der ehemalige Bundeskanzler Schröder an die Parteimitglieder.


Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/schroeder-groko-spd-103.html
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« Antworten #357 am: 21. Februar 2018, 21:49:59 »

Und ich dachte, G. Schröder sässe im Gefängnis.

MfG

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« Antworten #358 am: 21. Februar 2018, 22:07:47 »

Stimmt! Der sitzt seit 18.11.2006 im CD-Kerker!
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=7954.msg48586#msg48586

Hatte der Ausgang?
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« Antworten #359 am: 22. Februar 2018, 20:53:40 »

Die designierte SPD-Vorsitzende Nahles will ihrer Partei wieder zu alter Größe verhelfen

Ja nee, is klar.
Andrea Nahles’ Bilanz als Ministerin … eine einzige Katastrophe

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=328963.msg336014#msg336014
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Kuddel


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« Antworten #360 am: 22. Februar 2018, 21:27:34 »

Ahhh. Eine Lichtgestalt jagt die andere.
Jetzt kommt der Nahleszug und wird die SPD zu Glanz und Glorie alter Zeiten führen.
Tut! Tuuuut!
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Tiefrot
Rote Socke


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« Antworten #361 am: 22. Februar 2018, 22:25:44 »

counselor fragte:
Zitat
Hatte der Ausgang?

Der sitzt in Sicherheitsverwahrung, nix Ausgang.

Langsam wirds interessant zu beobachten, wie sich eine Partei ihr Grab schaufelt,
reinspringt und wieder zubuddelt. Und am Ende auch noch alles feststampft...  Roll Eyes
« Letzte Änderung: 22. Februar 2018, 22:27:53 von Tiefrot » Gespeichert

Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !
Schluepferstuermer


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« Antworten #362 am: 23. Februar 2018, 00:17:40 »

Das feststampfen wird leider die AfD und die Blöden (Wähler) dieser Partei machen.
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
admin
Administrator

Beiträge: 2300


« Antworten #363 am: 23. Februar 2018, 00:43:46 »

Jetzt hört doch endlich mal auf, wie hypnotisierte Kaninchen auf die blöde AfD zu starren und fragt euch lieber, was ihr eigentlich wollt.
Fordert es ein! Kämpft dafür!

Scheißt auf die AfD! Scheißt auf die SPD!

Unsere Zukunft liegt in unseren Händen!
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dagobert


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« Antworten #364 am: 23. Februar 2018, 19:08:03 »

Zitat
Hauptverantwortlicher dafür, dass SPD bei 15,5% steht, empfiehlt SPD Große Koalition

München (dpo) - Gerhard Schröder, der Hauptverantwortliche dafür, dass die SPD in zwei Jahrzehnten von über 40 auf 15,5 Prozentpunkte gefallen ist, macht heute bei einer Veranstaltung in München deutlich, was seine Partei als nächstes tun soll: eine Koalition mit CDU und CSU eingehen.
Er hoffe, dass sich die "kollektive Vernunft engagierter Mitglieder durchsetzt", so der Ex-Kanzler, dessen Amtszeit der Beginn des Abstiegs der SPD war, in einer Rede bei der Wirtschaftsveranstaltung "Best Brands 2018".

"Auch diejenigen, die nie SPD gewählt haben, müssen sehen, dass Deutschlands Stabilität auch von einer starken Sozialdemokratie abhängt", so der ehemalige Politiker weiter, dem es seinerzeit mithilfe der Einführung der Hartz-Gesetze und zahlreicher weiterer Reformen des Arbeitsmarktes zulasten der Arbeitnehmer gelang, die beispiellose Stärkung der Sozialdemokratie von 40,9 (Bundestagswahl 1998) auf aktuell 15,5 Prozent (INSA-Umfrage vom 16.-19.2.2018) einzuleiten.

Diese Grafik zeigt, wo die SPD langfristig stehen wird, wenn sie weiterhin auf Gerhard Schröder hört und seine Reformen nicht zurücknimmt:


Anhand der Erfahrung der letzten beiden Jahrzehnte ist davon auszugehen, dass die Mehrheit der SPD-Mitglieder dem wertvollen Rat des Mannes Folge leisten wird, der 2005 in Davos stolz darauf verwiesen hat, die Arbeiterpartei SPD habe den "Arbeitsmarkt liberalisiert" und "einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt."

Beobachter rechnen damit, dass Schröder seine Ratschläge erst einstellen wird, wenn sich die SPD endgültig aufgelöst hat.

http://www.der-postillon.com/2018/02/gerhard-schroeder.html

Früher stand diese Quelle mal für Satire ...  Roll Eyes
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« Antworten #365 am: 23. Februar 2018, 19:15:22 »

[...
Früher stand diese Quelle mal für Satire ...  Roll Eyes

Schröders Unverschämtheiten sind einfach nicht zu mehr zu toppen.  Ausser vielleicht durch A.Nahles.

MfG Angry

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« Antworten #366 am: 28. Februar 2018, 23:15:25 »

Die Tante aus der Eifel wird die Partei noch unter5% bekommen. Wer so eine Politik macht hat es auch nicht besser verdient. Abwählen! Als einzige Alternativen sehe ich die MLPD und die Linke noch.
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« Antworten #367 am: 01. März 2018, 11:05:49 »

Bei der MLPD schaut es nicht so gut aus, solange sie nicht von ihren Eigenheiten
um Mitstreitergewinnung ablässt und die Linke ? Da steht sooo viel anderes noch
auf dem Zettel..

admin sagte :

Zitat
Jetzt hört doch endlich mal auf, wie hypnotisierte Kaninchen auf die blöde AfD zu starren und fragt euch lieber, was ihr eigentlich wollt.
Fordert es ein! Kämpft dafür!

Das klingt sehr schwer nach Eigenverantwortung. Ist es auch.
Doch kann mann ja nicht ewig darauf warten, das andere die eigenen Probleme
löst oder ?

Eine typische Volxkrankheit in D und auf den Straßen bleibt es still..

Grumpf.
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« Antworten #368 am: 04. März 2018, 11:24:57 »

Zitat
Mitgliedervotum
SPD-Mitglieder offenbar für GroKo
...

Quelle: tagesschau

Was blieb den SPDlern den anderes übrig wenn sie nicht sofort den SPD-Laden schließen wollten, die bejubelten Ministerposten waren ein Zuckerchen für das weiter so, mit diesen zwei medial entgegengesetzten neoliberalen politischen Lagern sitzt der "Gegner" mit am Tisch und entscheidet tatkräftig über die Alternativlosigkeit mit.
Und dieser Juso-Fuzzi bestätigt das keine reale Alternative in den Parteien Karriere machen kann.

P.S. Warum erinnert mich Farbgebung und Gestaltung des gezeigten Mitglieder-Votum dingens sofort an das AfD-Logo?
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Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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« Antworten #369 am: 04. März 2018, 11:39:20 »

Die neuen SPD Parteifarben sind nicht zufällig denen der AfD so ähnlich.Schließlich ist Thilo Sarazzin der AfD Erfinder und die vielen ehemaligen SPD ler in der AfD wie zB Guido Reil,zeigen auch nur,daß die AfD nur die SPD - B Variante ist.Je niedriger die Werte der SPD umso mehr ehemalige SPD Mitgleider werden mit dem AfD Ticket ihre Agenda Politik weiterführen....




« Letzte Änderung: 04. März 2018, 11:48:44 von Rappelkistenrebell » Gespeichert

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« Antworten #370 am: 04. März 2018, 11:48:08 »

Habe ich auch nicht anders erwartet. Soll sich die SPD ihr eigenes Grab schaufeln. Und wenn die ganzen Sozialfaschisten zur AfD wechseln, dann sind sie wenigstens klar als Sozialfaschisten erkennbar.

Zitat
SPD-Mitgliederentscheid Deutliches Ja zur GroKo

Die SPD-Basis hat den Weg frei gemacht für eine neue Große Koalition unter Führung von Kanzlerin Merkel. Die Mitglieder stimmten mit einer klaren Mehrheit von rund 66 Prozent dafür.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/spd-votum-groko-101.html

« Letzte Änderung: 04. März 2018, 12:04:03 von counselor » Gespeichert

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« Antworten #371 am: 04. März 2018, 13:54:58 »

Es geht auch anders, z. B. in Finnland:

"Missnöjet med regeringen ger vind i seglen för SDP"
Die SPD bekommt Aufwind durch die Unzufriedenheit mit der (Rechts)Regierung

"... Efter en paus på ett år ligger SDP igen i topp, ,,,"

Nach einem Jahr ist die (oppositionelle) SPD wieder ganz oben...

"Aktiveringsåtgärderna för arbetslösa som trädde i kraft vid årsskiftet är utan tvivel en bidragande orsak till att SDP:s stöd ökar... "

Die "Aktivierungsmassnahmen" fuer Arbeitslose sind zweifellos der Grund, warum die Unterstuetzung der SPD (diese ist dagegen) weiter zugenommen hat... "

...

Quelle: https://svenska.yle.fi/artikel/2018/03/02/analys-missnojet-med-regeringen-ger-vind-i-seglen-for-sdp

In Deutschland scheint man seitens der "SPD" Fehler nicht zugeben zu wollen und setzt den Wahnsinn fort, als gäbe es kein Morgen.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 04. März 2018, 19:21:39 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #372 am: 04. März 2018, 17:46:55 »

Kann sich die fette Nahles weitere 4 Jahre den fetten Arsch warmhalten. Das ist der Untergang der SPD.
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counselor


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« Antworten #373 am: 04. März 2018, 19:44:28 »

Zitat
Und Karl-Erivan Haub, Tengelmann-Chef, gegenüber dem Handelsblatt: „Die Vernunft hat gesiegt ... Ich hoffe, dass parallel eine Runderneuerung der Sozialdemokratie gelingt. Eine Alleinvertretung der sozialen Anliegen durch die kommunistische Linke möchte ich mir nicht vorstellen".

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw09/spd-mitgliedervotum-fuer-regierungsbeteiligung
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CubanNecktie


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« Antworten #374 am: 04. März 2018, 21:25:26 »

Ein kleiner Hoffnungsschimmer "könnte" er sein:
http://www.zeit.de/news/2018-03/04/kuehnert-enttaeuscht-ueber-zustimmung-der-spd-basis-zur-groko-180304-99-332069

Könnte in Anführungsstrichen, kenne diesen Herrn Kühnert kaum. Aber schon eine Mitgleidschaft in dieser Partei läßt die Hoffnung auch wieder schwinden, doch auf der anderen Seitem abwarten, vielleicht bekommt die SPD noch Ihren Corbyn oder Sanders.
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Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
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