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Autor Thema: Sargnägel für die Zeitarbeit  (Gelesen 86463 mal)
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admin
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« Antworten #150 am: 01. Mai 2016, 16:06:42 »

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Kuddel


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« Antworten #151 am: 01. Mai 2016, 16:46:59 »

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dejavu


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« Antworten #152 am: 01. Mai 2016, 20:10:11 »

Coole Sache, man!  Cheesy Cheesy Cheesy
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Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!
Rappelkistenrebell


Beiträge: 2536



WWW
« Antworten #153 am: 01. Mai 2016, 21:47:30 »

Klasse! Menschenhandel verbieten! Menschenhändler und deren Politiker auf ewig Einknasten bei Zwangsarbeit und mit täglichen Peitschenhieben!
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Gegen System und Kapital!


www.jungewelt.de
Kuddel


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« Antworten #154 am: 15. Juni 2016, 12:40:39 »

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admin
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« Antworten #155 am: 25. Juni 2017, 19:24:13 »





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Kuddel


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« Antworten #156 am: 22. Juli 2017, 07:06:48 »

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Kuddel


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« Antworten #157 am: 21. Oktober 2017, 14:30:25 »

Zitat
Hausverbot für Betriebsrat
Eine Protestaktion im Siemens-Schaltwerk hat gravierende Konsequenzen


Felix Weitenhagen ist einiges gewohnt von seinem Arbeitgeber Siemens. In seinen zwölf Jahren als Betriebsrat im Schaltwerk Berlin musste er aufgrund kritischer Äußerungen bereits sechs Abmahnungen und eine Strafversetzung auf sich nehmen, wie er erzählt.

Aufgrund einer Protestaktion gegen Leiharbeit wurde Weitenhagen von seiner Arbeit freigestellt. Als er daraufhin trotzdem vor Ort seiner Betriebsratsarbeit nachging, bekam er von der Werksleitung sogar ein Hausverbot erteilt.

Darauf, dass die IG Metall sich irgendwann für eine Besserstellung der LeiharbeiterInnen einsetzt, wollten die MitarbeiterInnen des Schaltwerks Berlin nicht warten. »Wir hatten im Betrieb die Situation, dass im September zirka 160 Kolleginnen und Kollegen in Leiharbeit oder mit befristeten Verträgen nicht länger beschäftigt wurden«, erzählt Felix Weitenhagen dem »nd«. Daraufhin nahmen die ArbeiterInnen das Problem selbst in die Hand und organisierten am 7. sowie am 26. September eine »aktive Mittagspause«.

Über 40 MitarbeiterInnen der Stammbelegschaft, LeiharbeiterInnen und Befristete versammelten sich vor der Kantine und hielten ein Transparent mit der Aufschrift »Festeinstellung aller Befristeten und Leiharbeiter, wir sind eine Belegschaft!« in die Höhe. Unter ihnen auch Felix Weitenhagen. »Das hat natürlich Aufsehen erregt. Viele Kollegen haben applaudiert und gesagt: ›Ja, genau richtig! Endlich passiert hier mal was!‹«

Siemens war von der Protestaktion naturgemäß wenig begeistert. Zunächst habe ein Vertreter der Werkleitung verlangt, das Plakat einzurollen – laut Weitenhagen eine unzulässige Forderung. Schließlich habe es sich hierbei um eine gewerkschaftliche Betätigung im Betrieb gehandelt und sei damit erlaubt gewesen.

Dennoch habe die Siemens-Geschäftsleitung nach der zweiten Aktion in Personalgesprächen wegen »Störung des Betriebsfriedens« mit personellen Konsequenzen gegen beteiligte Leiharbeiter gedroht. »Den Leiharbeitern wurde gesagt: Sie werden sofort abgemeldet und freigestellt, und ich werde dafür sorgen, dass Sie nie wieder bei Siemens arbeiten können«, erzählt Weitenhagen, der als Betriebsrat bei den Gesprächen zugegen war. Bei zwei der Leiharbeiter scheint das auch umgesetzt worden zu sein.

Einer davon ist Patrick Barowsky, der seit 2009 bei Siemens als Leiharbeiter beschäftigt ist. Damit könnte es jetzt allerdings vorbei sein. Aufgrund seiner Teilnahme an den beiden Protestaktionen im Schaltwerk stehe er jetzt bei Siemens auf einer schwarzen Liste, weshalb keines der Siemens-Werke mehr die Erlaubnis habe, ihn zu buchen, ist Barowsky überzeugt. »Eine Woche vorher hatte ich noch ein hundertprozentiges Okay vom Messgerätewerk Berlin, dass ich da eingesetzt werde«, erzählt Barowsky dem »nd«.

»Nach 24 Monaten Arbeiten, Buckeln, Überstunden Schieben und Wochenenden Opfern heißt es einfach: Tschüss, Feierabend, ihr könnt gehen. Das darf nicht sein.« Am Protest teilgenommen zu haben, bereut Barowsky nicht. »Die Schuld liegt bei der Siemens AG, die ihre Versprechen nicht einhält.«

Auch für Weitenhagen hatte die Protestaktion weitreichende Konsequenzen. Als gewähltes Betriebsratsmitglied muss er eigentlich jederzeit sein Amt ausüben können und darf deshalb auch keine Nachteile haben. Dies sei jedoch mitnichten der Fall gewesen. »Ich durfte bis zum 4. Oktober nicht mehr meine Arbeit machen. Dagegen habe ich protestiert und habe weiter täglich meine Betriebsratsarbeit gemacht.«
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1067011.siemens-hausverbot-fuer-betriebsrat.html?pk_campaign=SocialMedia

(gekürzt)
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Fritz Linow


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« Antworten #158 am: 09. November 2017, 20:23:59 »

Hier finden übrigens die nächsten Seminare für Geschäftsführer, Führungkräfte, Verwaltungs- und Recruitingmitarbeiter von Zeitarbeitsunternehmen und Personaldienstleitern statt:

Frankfurt :
Dienstag, den 14.11.2017 (Dorint Hotel Frankfurt-Niederrad, Hahnstr. 9, 60528 Frankfurt a.M.)

Köln:
Mittwoch, den 15.11.2017 (NH Hotel Köln Altstadt, Holzmarkt 47, 50676 Köln)

Hamburg:
Donnerstag, den 23.11.2017 (NH Hamburg Horner Rennbahn, Rennbahnstr. 90, 22111 Hamburg)

Hannover:
Dienstag, den 28.11.2017 (Designhotel Wienecke XI., Hildesheimer Straße 380, 30519 Hannover)

http://mte-academy.de/mte-home/termine/update-zeitarbeit-kompaktseminar/

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BGS
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« Antworten #159 am: 09. November 2017, 21:41:25 »

Zitat
...
Die Teilnahmegebühr beträgt als

Einzel-Seminarticket 335,00 € pro Person (zzgl. gesetzl. MwSt.)

Gruppen-Seminarticket (ab 2 Personen aus demselben Unternehmen) 299,00 €pro Person (zzgl. gesetzl. MwSt.)

Die Teilnahmegebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Seminarunterlagen zu den Themen, gem. Seminarprogramm, Kaffeepausen und Tagungsgetränke.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.


Hervorhebung von mir.

Quelle: http://mte-academy.de/mte-home/termine/update-zeitarbeit-kompaktseminar/

MfG

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http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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Fritz Linow


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« Antworten #160 am: 09. November 2017, 21:49:44 »

Sargnägel werden normalerweise von außen eingeschlagen.
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #161 am: 09. November 2017, 22:57:00 »

Sargnägel werden normalerweise von außen eingeschlagen.

Wer hätte das gedacht?

MfG

BGS
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Kuddel


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« Antworten #162 am: 22. November 2017, 13:53:38 »

Zitat
LEIHARBEIT BEI AMAZON THEMATISIERT +++ AKTIVIST*INNEN MACHEN AGENTUR FÜR ARBEIT IN KÖLN DICHT

In der Nacht vom 20. auf den 21. November haben Aktivist*innen die Agentur für Arbeit der Stadt Köln besucht. Sie plakatierten und versperrten die Eingänge mit Klebeband, Ketten und einem Schloß. Ihre Aktion findet während der Aktionswoche der Kampagne "Make Amazon Pay! We are more that robots or data" statt.



In der Nacht vom 20. auf den 21. November haben Aktivist*innen die Argentur für Arbeit der Stadt Köln besucht. Sie plakatierten und versperrten die Eingänge mit Klebeband, Ketten und einem Schloß. Ihre Aktion findet während der Aktionswoche der Kampagne "Make Amazon Pay! We are more that robots or data" statt.

Mit ihrer Aktion wollen die Aktivist*innen auf die Leiharbeit bei Amazon, vor allem im Weihnachtsgeschäft, aufmerksam machen. Bei dieser werden start prekarisierte Menschen gezwungen bei Amazon für ein paar Monate das Geschäft zu unterstützen. Amazon verdoppelt teilweise seine Belegschaft in der Vorweihnachtszeit. Dies kann nur durch Schützenhilfe des deutschen Staates, der seine Insass*innen gängelt, wo es nur geht, geschehen. Auch aus dem Ausland  werden jedes Jahr mitunter aus Ländern, in denen die Austeritätspolitik in Folge der Krise nur so blüht, von Leiharbeitsfirmen im Schulterschluss mit der Arge, Saisonarbeiter*innen aus dem Ausland angekarrt. Sie arbeiten für einen niedrigeren Lohn und unter noch wiedrigeren Bedingungen, als die sonstig Beschäftigten bei Amazon. So wird die Konkurrenz innerhalb des Betriebes verschärft und die Standards für die Arbeit abgesenkt.



Es gäbe noch etliche weitere Schweinereien, die es im Zusammenhang mit der Argentur für Arbeit und der Leiharbeit bei Amazon zu thematisieren gäbe. Amazon ist hierbei exemplarisch. Fest steht, dass eine organisierte Antwort auf den Zustand der Arbeit im Kapitalismus nur transnational organisiert sein kann und zum Ziel hat die herrschenden Verhältnisse von Staat, Nation und Kapital abzuschaffen.



Die Aktivist*innen hoffen die Tristesse des heutigen Arbeitstag und Ablauf im Arbeitsamt der Stadt der Köln verzögert und gestört zu haben.
https://de.indymedia.org/node/15336
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tleary


Beiträge: 309


« Antworten #163 am: 30. November 2017, 13:55:32 »

Klasse! Menschenhandel verbieten! Menschenhändler und deren Politiker auf ewig Einknasten bei Zwangsarbeit und mit täglichen Peitschenhieben!
Würde wohl schon reichen, wenn man sie zu 1 Jahr Leiharbeit (Krankfeiern verlängert die Dauer!) verurteilt.
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