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Autor Thema: Sammelthread: Polizeibrutalität in D  (Gelesen 84324 mal)
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counselor


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« Antworten #200 am: 12. Juli 2016, 10:58:04 »

Als ob härtere Strafen je ein Verbrechen verhindert hätten.
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Rudolf Rocker
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« Antworten #201 am: 12. Juli 2016, 11:10:06 »

Wir sollten endlich das Waffengesetz liberalisieren!
Ist doch doof mit ´nem Messer zu einer Schießerei zu kommen! Grin
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #202 am: 12. Juli 2016, 11:33:43 »

Als ob härtere Strafen je ein Verbrechen verhindert hätten.

Als ob diese Frage ernsthaft gestellt würde, natürlich nicht, die ganzen harten Hunde der Politik hätten ja nichts mehr zu fordern, die Medien spielen angesichts der winkenden Schlagzeilen auch mit, eine dumme "Diskussion" ist besser als gar keine, der Streit um Kaisers Bart füllt wochenlang die Gazetten.

Wir sollten endlich das Waffengesetz liberalisieren!
Ist doch doof mit ´nem Messer zu einer Schießerei zu kommen! Grin

Das wäre mal ein Spaß, anfänglich hätten wir üblerere Zustände als in amerikanischen Metropolen, erst mal die ungeliebte Nachbarschaft ausrotten, die Grüßen nicht und haben komische Haarschnitte.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Rudolf Rocker
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« Antworten #203 am: 12. Juli 2016, 11:48:24 »

Jede Ruhestörung wird sofort unterbunden und bei Cops die einen am Straßenrand zur Verkehrskontrolle ranwinken die präventive Notwehr angewendet! Grin
Hey, Deine Schuhe sind häßlich..Bäng!! Grin

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« Antworten #204 am: 14. Juli 2016, 15:26:48 »

Zitat
Polizeigewalt - Ein Problem auch in Deutschland?
Polizeigewalt, getötete Schwarze - in den USA ist das ein Thema, ein Problem. Und in Deutschland? Der Antirassismus-Ausschuss der UN sieht auch hier Handlungsbedarf. Das ARD-Politmagazin Monitor zeigt Beispiele, die Gewerkschaft der Polizei hält die Situation für nicht vergleichbar.
http://www.tagesschau.de/inland/monitor-polizeigewalt-101.html
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Kuddel


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« Antworten #205 am: 21. Juli 2016, 18:43:03 »

Zitat
Hausprojekt Rigaer94 in Berlin
Polizei macht, was sie will

Im Innenausschuss verteidigt Senator Henkel den Einsatz. Ein Polizeijustiziar erklärt, dass er den Hausverwalter der Rigaer94 beraten hat.



An die eigene Nase fassen? Frank Henkel (rechts) ist sich keines Fehlers bewusst

Trotz des rechtswidrigen Polizeieinsatzes in der Rigaer Straße bleibt Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) weiter im Amt. Bei einer Sondersitzung des Innenausschusses am Donnerstag rückte der Koalitionspartner SPD aber weit von Henkel ab. Die Begründung, die er und die Polizeiführung für den Einsatz vorgelegt hätten, „reichen nicht“, befand Frank Zimmermann, innenpolitischer Sprecher der SPD.

Der Polizeieinsatz in der Rigaer Straße hatte vom 22. Juni bis 13. Juli gedauert. Bei der Sondersitzung am Donnerstag verteidigten Henkel und sein Staatssekretär das Vorgehen wie gehabt: Der Polizeieinsatz in dem autonomen Wohnprojekt sei keine Räumung gewesen. Deshalb sei auch kein Räumungstitel erforderlich gewesen.

Die Polizei sei im Rahmen der Gefahrenabwehr tätig geworden, um die Bauarbeiter zu schützen, die im Auftrag der Hausverwaltung tätig werden sollten. Es habe berechtigen Anlass zur Sorge um die Unversehrtheit der Bauleute gegeben. Von manchen Bewohnern des Hauses gehe seit Längerem Gewalt aus. In der Vergangenheit habe es auch immer wieder Angriffe auf Polizisten gegeben.

SPD, Grüne, Linkspartei und Piraten sind wie das Landgericht der Meinung, dass der Hauseigentümer einen Gerichtsbescheid gebraucht hätte, um die Räume – gegebenenfalls auch mit Polizeiunterstützung – wieder in Besitz zu nehmen. In der Sitzung hatten die Oppositionsparteien einen langen Fragenkatalog vorgelegt. Die Diskussion fokussierte sich zunehmend auf die Aufgabenteilung zwischen Innensenator und Polizeiführung.

Henkel erklärte nun in der Sondersitzung, erst am Abend des 21. Juni von Polizeipräsident Klaus Kandt über die geplante Maßnahme informiert worden zu sein. „Der Einsatz war richtig, selbst wenn ich ihn nicht entschieden habe“, so Henkel.
Frank Henkel

„Der Einsatz war richtig, selbst wenn ich ihn nicht entschieden habe“

Die These des innenpolitischen Sprechers der Piratenfraktion, Christopher Lauer, ist: Die Polizei habe sich die Grundlage für den Einsatz selbst konstruiert. Lauer hatte am Vortag der Sondersitzung ebenso wie andere Abgeordnete die Polizeiakten zum Vorgang Rigaer Straße studiert. Aufgefallen sei ihm dabei, dass die Polizei seit dem ersten Großeinsatz im Januar 2016 großes Interesse an einer neuerlichen Begehung des Hauses Riager94 gezeigt habe. In der Korrespondenz sei es immer wieder um fehlenden Brandschutz in dem Haus gegangen. „Die Polizei hatte ein massives Eigeninteresse.“

Bestärkt in seiner Vermutung sah sich Lauer am Donnerstag durch den Bericht von Polizeijustiziar Oliver Tölle. Am 20. Mai hatte sich Tölle eigenen Angaben zufolge mit dem Hausverwalter der Rigaer94 getroffen und ihm erklärt, ob und wie Polizei zum Schutz der Bauarbeiten im Haus tätig werden könnten. Eine weitere Prüfung, ob der Eigentümer überhaupt Zugriff auf die Räume nehmen kann, habe er nicht angestellt. Das sei auch nicht nötig gewesen, so  „Es gab kein verfestigtes Besitzrecht.“ Das schriftliche Ersuchen des Hausverwalters zum Schutz der Maßnahmen erreichte die Polizei laut Tölle dann am 31. Mai.

„Die Polizei in Berlin hat sich vollständig verselbstständigt“, so Lauers Fazit.
http://www.taz.de/Hausprojekt-Rigaer94-in-Berlin/!5321104/

Wenn die Polizei außer Kontrolle gerät und sich jeglicher Rechtsstaatlichkeit entzieht, wird's richtig haarig.
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Kuddel


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« Antworten #206 am: 26. Juli 2016, 12:16:24 »

Der "Axt Attentäter" wurde von der Politzei erschossen.

Irgendwie scheint das In-die-Beine-Schießen außer Mode gekommen zu sein.
Ist das bei der Polizeiausbildung nicht mehr Thema? Besteht Polizeiausbildung inzwischen aus Hollywood Actionfilmen?

Hinrichtungen ohne Prozeß durch die Polizei scheinen europaweit der neue Standard zu werden.
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« Antworten #207 am: 26. Juli 2016, 12:30:36 »

Zitat
Hinrichtungen ohne Prozeß durch die Polizei scheinen europaweit der neue Standard zu werden.

Nö, kein neuer Standard:
Wolfgang Grams  1993
Benno Ohnesorg 1967
Georg von Rauch 1971
Oury Jalloh 2005

Und das sind grade mal vier Namen die mir spontan eingefallen sind!
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Nikita


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« Antworten #208 am: 02. August 2016, 17:34:09 »

Zitat
Einer Frau die Nase brechen ist OK, findet das Amtsgericht Düsseldorf. Als Ausrede reicht, sie sei hysterisch geworden. Jedenfalls kam damit gerade ein Verkehrspolizist (ausgerechnet!) durch.
    Der Polizist war gerade auf seine 250 Kilogramm schwere Maschine gestiegen und wollte wegfahren, als die Frau ihn von hinten an der Schulter packte. Er habe Angst gehabt, mit dem Motorrad umzustürzen, erklärte der Beamte.

Und das ist ja wohl völlig klar, dann bricht man dem Gegenüber die Nase, wenn man Angst hat, mit dem Motorrad im Stand umzufallen. Nicht auszudenken, wenn die Hose schmutzig würde oder so! Da ist die Nase eines anderen Menschen offensichtlich das geringere Rechtsgut.

Übrigens ist die ganze Sache noch viel übler, wenn man sich die Herkunft des Wortes "Hysterie" anschaut. Das kommt nämlich von "hystera", dem griechischen Wort für Gebärmutter. Das ist sozusagen das traditionelle Wort für die Vorstellung, dass Frauen halt unzurechnungsfähig sind, und da muss man als Mann halt mit umzugehen lernen.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/duesseldorf-polizist-bricht-verkehrssuenderin-nase-freispruch-a-1105809.html
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« Antworten #209 am: 02. August 2016, 17:34:31 »

Zitat
02. August 2016, 13:49 Uhr
Düsseldorf
Polizist bricht Verkehrssünderin die Nase - Freispruch

Sie stritten um ein Knöllchen, da schlug ein Motorradpolizist einer Autofahrerin ins Gesicht. Vor Gericht berief sich der Mann auf Notwehr - und bekam Recht.

Das Amtsgericht Düsseldorf hat einen Motorradpolizisten vom Vorwurf der Körperverletzung im Amt freigesprochen. Der 55-Jährige habe in Notwehr gehandelt, als er einer Autofahrerin ins Gesicht geschlagen habe. Die Frau war laut Zeugen hysterisch geworden. Bei dem Schlag brach ihre Nase.

Der Polizist hatte die 41-Jährige zuvor erwischt, als sie in Düsseldorf eine Einbahnstraße in Gegenrichtung befuhr. Daraus entwickelte sich ein minutenlanger Streit, weil die Autofahrerin ein Verwarnungsgeld bekommen sollte. "Die war völlig von Sinnen", sagte ein Zeuge.

Angst vor einem Sturz

Der Polizist war gerade auf seine 250 Kilogramm schwere Maschine gestiegen und wollte wegfahren, als die Frau ihn von hinten an der Schulter packte. Er habe Angst gehabt, mit dem Motorrad umzustürzen, erklärte der Beamte.

Deshalb habe er der Frau einen "Schockschlag" mit der flachen Hand versetzt. Schmerzensgeld bekomme sie nicht, so das Amtsgericht. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

sms/dpa
URL:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/duesseldorf-polizist-bricht-verkehrssuenderin-nase-freispruch-a-1105809.html

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« Antworten #210 am: 02. August 2016, 17:35:12 »

Zitat
05. Februar 2016, 20:28 Uhr
Gewalt gegen Fußballfans
Polizisten vor Gericht

Von Edgar Lopez

Wenn Polizisten und Fußballfans aneinandergeraten, landen die Fälle selten vor Gericht, noch seltener werden Beamte schuldig gesprochen. In Leipzig könnte das nun anders laufen.

Vor mehr als zwei Jahren, im September 2013, gerieten am Rande eines Sechstligaspiels in der Nähe von Leipzig Marco H. und einige Freunde mit Swen G. und Sascha S. aneinander. Fußballfans die einen, Polizisten die anderen. Die Fans klagten danach über "überzogene körperlicher Gewalt" der Beamten. Der Fall landete vor Gericht.

Es ist kein alltägliches Verfahren, obwohl die Richterin gleich zu Beginn dieses ersten Verhandlungstags das Gegenteil beteuert. Die Angeklagten sind Mitglieder einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) aus Leipzig; diese Spezialkräfte werden vor allem bei Fußballspielen und politischen Großlagen eingesetzt.

Der Besucherandrang ist groß. Zugang erhalten nur diejenigen, die sich ausweisen können und vorher Jacken sowie Taschen kontrollieren lassen. Telefone müssen draußen bleiben. Der Verhandlungssaal ist fast vollständig besetzt.

Das Gericht ist auf Zwischenfälle vorbereitet

Auch auf den Fluren des Gerichtsgebäudes und in den umliegenden Straßen ist die Polizeipräsenz erhöht. Das Gericht hat Vorkehrungen getroffen, um auf Zwischenfälle oder Konfrontationen unter den Besuchern reagieren zu können. Tatsächlich ist der Saal aufgeteilt. Auf der einen Seite die Kollegen der Angeklagten, die die beiden in ihrer Freizeit unterstützen wollen. Auf der anderen Seite die Fans von Chemie Leipzig.

Rückblick: Das Bezirksligaspiel, bei dem es 2013 zu dem Vorfall kommt, verläuft zunächst ruhig. 500 Leipziger begleiten ihr Team zum Auswärtsspiel beim VfB Zwenkau. Laut Behörden begehen jedoch vor dem Anpfiff einige Chemie-Fans Ladendiebstähle in einem örtlichen Supermarkt, zudem sollen Angestellte des Markts bedroht worden sein. Die Polizei wertet den Vorfall als Landfriedensbruch.

Das Gelände um den Sportplatz in Zwenkau ist weiträumig und unübersichtlich. Zusätzliche Polizeieinheiten werden mobilisiert, darunter die BFE aus Leipzig. Die Beamten sollen die Personalien der vermeintlichen Täter ermitteln. Doch schnell sind die 75 eingesetzten Polizisten überfordert. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit den Fans. Schlagstöcke und Pfefferspray werden eingesetzt.

Von dem Vorfall existieren Videoaufnahmen, die zeigen, wie Polizisten mit überzogener körperlicher Gewalt gegen Marco H. vorgehen, der ihren Einsatz mit seinem Handy aufnimmt. Anscheinend unbeteiligt gehen sie an ihm vorbei, ehe einer der beiden H. unvermittelt zu Boden reißt. Sein Kollege drückt dem liegenden H. sein Knie in den Rücken.

Es dauert fast zweieinhalb Jahre und braucht zwei parlamentarische Anfragen der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Die Linke), bis das Verfahren beginnt.

2014 wurden in Sachsen gegen 182 Polizisten Verfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Amt eingeleitet. In keinem Fall wurde noch im selben Jahr von einem Gericht die Schuld festgestellt und eine Strafe verhängt. Offizielle Zahlen für 2015 sind noch nicht veröffentlicht worden.

Im Rahmen der Kampagne "Mehr Verantwortung bei der Polizei" befasst sich Amnesty International bereits seit einigen Jahren mit dem Thema Polizeigewalt in dem Bundesland. "Uns ist schon aufgefallen, dass wir häufiger Berichte über die sächsische Polizei erhalten, als über die in Thüringen oder Brandenburg", sagt Sprecher Alexander Bosch.

Schmerzensschreie will der Angeklagte überhört haben

Die Verteidigung der Angeklagten stellt die Handlungen aus der Videosequenz in den Kontext der vorangegangenen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Fans. Zum Prozessauftakt an diesem Donnerstag gibt Swen G. eine Erklärung ab. Sein Vorgehen "habe lediglich der Identitätsfeststellung von Marco H. gedient". Dieser sei vor der Aktion bereits mehrfach aufgefallen, habe gepöbelt und einen vollen Bierbecher auf seine Kollegen geworfen, so der Angeklagte. Er habe unvermittelt agieren müssen, weil er nicht die körperlichen Voraussetzungen für eine längere Verfolgung gehabt hätte.

Mit eindeutiger Absicht sei Marco H. ihm dabei auch entgegengesprungen. Ebenso will der Polizist weder gesehen haben, dass Marco H. gefilmt hat, noch dessen Schmerzensschreie während der anschließenden Fixierung gehört haben. Sascha S. wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.

Einschließlich Marco H. sind sechs Zeugen geladen. Fünf von ihnen sind Polizisten. Darunter auch Swen G.s Zwillingsbruder Ronny, der an dem Tag ebenfalls für die BFE im Einsatz war. Sie sind alle von der Verteidigung geladen und sollen den Tages- und Einsatzablauf des 28. September 2013 aus ihrer Sicht schildern.

Für kommenden Donnerstag ist ein weiterer Verhandlungstag angesetzt.
URL:

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/prozess-in-leipzig-urteil-gegen-elitepolizisten-steht-bevor-a-1075894.html

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« Antworten #211 am: 02. August 2016, 17:35:47 »

Zitat
25. Juli 2016, 18:23 Uhr
Polizeigewalt
Baden-Württemberg zahlt Stuttgart-21-Opfern Entschädigung

Der rechtswidrige Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner bringt einigen Betroffenen Entschädigung: Einzelne Demonstranten erhalten Beträge von mehr als 10.000 Euro.

Sechs Jahre ist es her, dass Gegner des Bahnhofneubaus Stuttgart 21 bei einem eskalierten Polizeieinsatz verletzt wurden. Nun erhalten die Opfer von damals hierfür Entschädigung.

19 Demonstranten, die am 30. September 2010 unter dem Einsatz von Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray gelitten hatten, hätten Ansprüche angemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei bestätigte damit Berichte der "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung".

Auslöser für die Zahlungen von 300 Euro bis zu Beträgen in fünfstelliger Höhe sei das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom November gewesen, nach dem der Einsatz rechtswidrig war. Zur Begründung sagten die Verwaltungsrichter damals, bei dem Protest habe es sich rechtlich gesehen um eine Versammlung gehandelt. Für ein Vorgehen der Polizei dagegen setze das Grundgesetz hohe Hürden. Geklagt hatten sieben Opfer, darunter auch der heute nahezu erblindete Dietrich Wagner, dem der Strahl eines Wasserwerfers gegen den Kopf die Augen blutig geschossen hatte.

Bei dem Einsatz waren nach Angaben des Innenministeriums mehr als 160 Menschen verletzt worden. Damals wandte sich der Protest gegen die Fällung von Bäumen im Stuttgarter Schlossgarten für das Milliarden-Bahnprojekt Stuttgart 21.

Archiv-Video: Wasserwerfer gegen Stuttgart-21-Demonstranten

cht/dpa
URL:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/polizeigewalt-baden-wuerttemberg-zahlt-stuttgart-21-opfern-entschaedigung-a-1104672.html

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Kuddel


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« Antworten #212 am: 19. August 2016, 08:54:39 »

Zitat
Dortmund
Mann bei missglückter Festnahme erschossen

Um einen mutmaßlichen Zuhälter festzunehmen, schickte die Polizei in Dortmund ein Spezialkommando. Es kommt es zu einem Schusswechsel - mit tödlichem Ausgang.
http://www.fr-online.de/panorama/dortmund-mann-bei-missglueckter-festnahme-erschossen,1472782,34644762.html
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« Antworten #213 am: 17. September 2016, 22:25:56 »

Zitat
Nürnberg: USK-Polizist wegen Gewaltexzess im Oktober 2015 zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt - Hauptbelastungszeuge war ebenfalls Polizeibeamter - Waren an der damaligen Auseinandersetzung Nazis beteiligt? (Juni / September 2016)

Wie nordbayern.de (16.9.16) berichtete, wurde ein 34-jähriger Beamter der berüchtigten bayerischen Polizei-Sondereinheit USK nun zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Am 2. Oktober 2015 schlug er "einen der Punks und trat ihm, als er zu Boden ging, mit dem Fußspann ins Gesicht. Das Ergebnis: Der 16-Jährige erlitt einen doppelten Kieferbruch und musste operiert werden.". Hauptbelastungszeuge war ein 24-jähriger Polizeibeamter, der die Vorgänge beobachtete und seinem Vorgesetzten meldete. Damit durchbrach er den polizeilichen Ehrenkodex, Verfehlungen und exzessive Gewalttätigkeiten von KollegInnen zu decken.

Zu den damaligen Ereignissen schreibt nordbayern.de (16.9.16): Über 30 Beamte waren an einem Einsatz am 2. Oktober 2015 am U-Bahnhof Frankenstraße beteiligt. Im Zwischengeschoss hatte es eine Auseinandersetzung zwischen Passanten und einer Gruppe Punks gegeben. Ein VAG-Busfahrer, der dazwischenging, soll von einem der Punks verprügelt worden sein. Als Polizisten kurz darauf an der Tiroler Straße Personalien feststellen wollten, kam es zu einem Gerangel".

Das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) schilderte die damaligen Vorgänge in einer Presseerklärung, die wir bereits im Oktober 2015 dokumentierten, völlig anders (Auszüge): "Nach Berichten von Zeugen und Zeuginnen spielte sich an besagtem Abend Folgendes ab: Mehrere junge Menschen wurden an der U-Bahnstation Frankenstraße von einer Gruppe bestehend aus vier bis fünf Personen als 'Scheiß Zecken' beschimpft und provoziert. In dieser Gruppe befand sich ebenfalls der Busfahrer, der nachher angeblich geschlichtet haben will, was von der Wahrheit wohl weit entfernt sein dürfte. Einer aus der Gruppe wurde eindeutig als bekannter Neonazi erkannt. Es handelt sich hierbei um Benjamin R. [Nachname abgekürzt], der erst jüngst bei einem Auftritt von 'Die Rechte' in Nürnberg an der Lorenzkirche durch bedrohliches Gebähren in Richtung der Gegendemonstranten hervor stach.

Der Busfahrer wurde laut den ZeugInnen sogar als erster handgreiflich und rief letztlich die Polizei, welche dann auch nach einiger Zeit in Form des Unterstützungs-Sonderkommandos (USK) vor Ort war. Sämtliche Personen, die sie als 'alternativ' definierten, wurden willkürlich fest gesetzt und eingekesselt. Erwähnenswert ist hierbei, dass an jenem Abend die Eröffnung des Z-Baus statt fand. Viele BesucherInnen dort sind eher alternativ und waren zu dieser Zeit auf den Weg dorthin. Vorbei Gehende wurden auch nachträglich noch in den Kessel geschubst. Als Zeuge, der bei einer spontanen 'Gegenüberstellung' vermeintliche TäterInnen identifizieren sollte, wurde der Busfahrer in Zivil herangezogen, der willkürlich auf Menschen zeigte. Ob diese nun überhaupt in der Nähe des Geschehens waren, spielte hierbei scheinbar keine Rolle. Dieses Vorgehen, ebenso wie die willkürlichen Festnahmen löste bei den Eingekesselten verstärkten Unmut aus, auf den das USK mit der gewohnten Härte reagierte. Pfefferspray, Schlagstockeinsatz und Fausthiebe hatten letztlich einen ausgeschlagenen Zahn, einen gebrochenen Unterkiefer und mehrere Hämatome zur Folge".


Quelle: http://www.nazistopp-nuernberg.de/
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« Antworten #214 am: 28. September 2016, 11:18:19 »

Zitat
Polizisten erschießen Flüchtling in Berliner Unterkunft
In einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Moabit ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung von Polizisten erschossen worden. Zuvor soll der Flüchtling nach Polizeiinformationen einen Mitbewohner mit einem Messer attackiert haben. Er sollte abgeführt werden, weil er im Verdacht steht, die Tochter des Angreifers missbraucht zu haben.
http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2016/09/polizisten-erschiessen-fluechtling-in-unterkunft.html
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« Antworten #215 am: 28. September 2016, 15:43:55 »

Das kampfunfähig Machen, das auf die Beine Schießen, scheint völlig aus der Mode zu kommen.
Man folgt lieber dem US Vorbild.
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« Antworten #216 am: 28. September 2016, 17:00:14 »

Ich bin mir nicht sicher, ob auf die Beine schießen jemals in Mode war! Ich halte das für einen Fernsehkrimi- Mythos!
Die Gefahr, bei einer Schussabgabe auf die Beine die Arteria femoralis zu treffen ist ziemlich hoch. Wird die dabei entstehende Blutung nicht sofort gestoppt kommt es zu einer lebensbedrohlichen Situation.
Man hätte es ja vielleicht auch mal mit Pfefferspray versuchen können. Den benutzen die Cops doch sonst auch so gerne literweise!
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« Antworten #217 am: 12. Mai 2017, 12:54:52 »

Es wundert mich, daß in der Taz gelegentlich journalistisch und politisch brauchbares auftaucht.

Das ist dann einer Erwähnung wert:

Zitat
Tödliche Polizeischüsse
Alle fünfeinhalb Wochen wird in Deutschland ein Mensch von Polizisten erschossen. Ein Dossier

VON ERIK PETER UND SVENJA BEDNARCZYK

Manuel F. steht splitternackt im Neptunbrunnen mitten in Berlin. Einen Moment später ist er tot – von einem Polizisten vor laufender Kamera erschossen. Für einen Augenblick nimmt im Juni 2013 eine breite Öffentlichkeit Anteil an einer Problematik, die sonst kaum beachtet wird: Regelmäßig kommen Menschen in Deutschland durch Schüsse aus Dienstpistolen ums Leben. Doch eine systematische Aufklärung fehlt, die Polizei behandelt jeden Fall als Einzelfall.

Nach Recherchen der taz starben in Deutschland seit 1990 mindestens 269 Menschen durch Polizeischüsse. 2016 erreichte die Zahl der Todesfälle den höchsten Stand seit 1999: 13 Menschen kamen ums Leben. 2017 scheint sich dieser Trend noch zu verstärken. Fast alle Opfer sind Männer, nur selten haben sie selbst eine Schusswaffe. Und immer häufiger trifft es Menschen mit psychischen Erkrankungen – wie Manuel F., der unter Schizophrenie litt und an diesem Tag auch noch unter Drogen stand.



Gut geschulte Beamte könnten womöglich so manches Leben retten. Doch oft werden Polizisten in Alltagseinsätzen überrascht. Sie handeln unangemessen, bis schlussendlich ein Schusswaffeneinsatz unausweichlich scheint. Weil es nur selten unabhängige Zeugen gibt, lässt sich ein Fehlverhalten im Nachhinein nur schwer feststellen. Fast immer können sich Polizisten erfolgreich auf Notwehr berufen.

Doch es gibt auch Fälle, in denen Unbewaffnete oder Flüchtende durch Polizeischüsse ums Leben kommen. Selbst dann sind die Ermittlungen schwierig. Kaum ein Beamter muss sich vor Gericht verantworten oder wird gar verurteilt. Mancher aber bezahlt seinen Einsatz mit einem bleibenden Trauma und kehrt nie wieder in seinen Dienst zurück – auch das gehört zur Geschichte tödlicher Polizeischüsse.
weiter: https://taz.atavist.com/polizeitote#chapter-1957584
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« Antworten #218 am: 10. November 2017, 12:43:05 »

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/urteil-am-menschengerichtshof-watschn-fuer-die-muenchner-polizei-1.3743073
Auszug:

"Gerügt wurde, dass entscheidende Videoaufnahmen, die die Polizei angefertigt hatte, plötzlich verschwunden waren, dass eingesetzte Beamte gar nicht vernommen worden waren und dass die Untersuchungen gegen die Polizeibeamten nicht von einer unabhängigen Stelle durchgeführt wurden, sondern von eigenen Polizeikollegen."

Zitat

9. November 2017, 17:20 Gerichtshof für Menschenrechte
Eine richtige "Watschn" für die Münchner Polizei

    Bei einem Amateurderby im Jahr 2007 sollen Beamte mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen zwei Löwen-Fans vorgegangen sein.
    Die beiden verprügelten Männer klagten durch alle Instanzen gegen die Polizisten - deren Identität war aber nicht aufzuklären.
    Genau darin sah der Europäische Gerichtshof das Problem - und legt eine Kennzeichnung nahe.

Von Susi Wimmer

Das Urteil, das der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am Donnerstag gesprochen hat, könnte man in Bayern so zusammenfassen: Es ist eine richtige "Watschn", also eine Ohrfeige, für die Staatsregierung und die Sicherheitsbehörden.

Die Straßburger Richter rügten nämlich zum einen in sehr deutlichem Ton die Münchner Polizei für lückenhafte Ermittlungen; zum anderen legten sie dem Freistaat Bayern und sieben weiteren Bundesländern dringend nahe, endlich auch Polizisten, die in geschlossenen Einheiten oder Sonderkommandos im Einsatz sind, eindeutig zu personalisieren und zu kennzeichnen.
Polizei München Polizei verhindert Fanmarsch auf der Ludwigstraße
Polizei verhindert Fanmarsch auf der Ludwigstraße
Rund um das Zweitliga-Spiel zwischen dem TSV 1860 und Bochum muss die Polizei zahlreiche Ausschreitungen verhindern. Auch die Ultras des FC Bayern schlugen über die Stränge. Von Martin Bernstein mehr ...
Um diesen Polizeieinsatz aus dem Jahr 2007 geht es

Anlass für den Richterspruch ist ein umstrittener Einsatz der Polizei-Sondereinheit USK aus dem Jahr 2007, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte, eben weil die Polizisten nicht eindeutig zu identifizieren waren. Damals sollen die Beamten am Rande eines Amateurderbys zwischen dem FC Bayern und 1860 München mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen zwei Löwen-Fans vorgegangen sein. Die beiden Männer, 48 und 28 Jahre alt, sahen sich völlig grund- und schuldlos verprügelt.

Sie klagten durch alle Instanzen gegen die Polizisten - deren Identität aber nicht aufzuklären war. Denn sie trugen wie alle USK-Beamten nachtblaue Overalls, Helme mit Visier, keine Namens- oder Nummernschilder. Und genau darin sah der Europäische Gerichtshof das Problem: keine Identifizierung der Polizisten, keine Aufklärung. "Wenn nationale Behörden maskierte Polizeibeamte einsetzen, sollten diese Beamten verpflichtet sein, wahrnehmbar unterscheidbare Kennzeichnungen zu tragen, wie eine Nummer", so heißt es im Urteil.
Die bayerische Art fand beim Straßburger Gerichtshof wenig Anklang

Ob Polizisten, die etwa bei Demos oder Fußballspielen im Einsatz sind, eindeutig mit Namen oder Nummer identifiziert werden sollen, ist bundesweit umstritten. Acht Bundesländer haben mittlerweile eine solche Kennzeichnungspflicht eingeführt. Befürworter wie Amnesty International oder Bündnis 90/Die Grünen sprechen von einer "transparenten" und damit bürgerfreundlichen Polizei.

Gegner wie Polizeigewerkschaften oder in Bayern die CSU kritisieren, die Polizei werde so "unter Generalverdacht gestellt". Das Gegenüber könne aufgrund des Namens oder der Nummer einen Polizisten identifizieren und privat angreifen. Mit diesen Argumenten hatte auch der bayerische Landtag begründet, warum er eine Kennzeichnung ablehnt.
2000 Euro für Opfer von Polizeiprügel

Die bayerische Art fand beim Straßburger Gerichtshof wenig Anklang. Und auch nicht die Ermittlungsarbeit der Münchner Polizei. Gerügt wurde, dass entscheidende Videoaufnahmen, die die Polizei angefertigt hatte, plötzlich verschwunden waren, dass eingesetzte Beamte gar nicht vernommen worden waren und dass die Untersuchungen gegen die Polizeibeamten nicht von einer unabhängigen Stelle durchgeführt wurden, sondern von eigenen Polizeikollegen.

Eine konsequente Nicht-Aufklärungstaktik beinhalte einen Verstoß gegen das Folterverbot, so das Gericht. Es sprach den Männern für die Prügel aus dem Jahr 2007 je 2000 Euro als Entschädigung zu.
Polizei Praktikantin verschickt polizeiinterne Fahndungsfotos per Whatsapp
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Just B U


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« Antworten #219 am: 12. November 2017, 19:27:18 »

Zitat
November 10, 2017

Europas höchste Richter kritisieren Deutschland, weil Polizisten hier anonym bleiben

Wenn Polizisten Pfefferspray einsetzen, den Schlagstock benutzen oder Menschen festnehmen, dürfen sie nicht anonym bleiben. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden. Deutschland hält sich nach wie vor nicht daran.

Polizisten dürfen im Einsatz nicht anonym bleiben. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entschieden. Demnach müssen Polizisten immer dann, wenn sie unmittelbaren Zwang anwenden, identifizierbar sein - zum Beispiel über eine individuelle Nummer.

(...)


https://www.buzzfeed.com/marcusengert/gerichtshof-fordert-kennzeichnungspflicht-polizisten?bffbdenews&utm_term=.kxd8xqzal#.doMmGLWA7
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Es sind die Idioten, die mir zu schaffen machen.
Kuddel


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« Antworten #220 am: 29. November 2017, 13:36:27 »

Zitat
Proteste im Hambacher Forst
Sprühte die Polizei ohne Anlass?

Die Polizei sagt, sie habe Pfefferspray gegen Steinewerfer im Hambacher Forst eingesetzt. Videos von den Szenen zeigen aber keine Steinwürfe.




Bei den ersten Protesten im Hambacher Forst hat die Polizei massiv Pfefferspray gegen friedliche Demonstrierende eingesetzt. Das zeigen Videos, die am Montag im Netz verbreitet wurden.

Zu Rodungsbeginn hatten Umwelt-Aktivist*Innen versucht den Energiekonzern RWE zu stoppen, der jährlich Teile des 12.000 Jahre alten Waldes für den Braunkohleabbau abholzen darf. Zu dem Zweck wollten die Besetzer*Innen, die seit 2012 in dem Wald leben, in das Rodungsgebiet eindringen, was die Polizei durch den Einsatz von Pfefferspray zu verhindern versuchte.

Das zeigen auch die Videos. Aus etwa zwei Meter Entfernung sprühen Polizist*Innen Pfefferspray auf friedliche Demonstrierende. (...)

https://vimeo.com/244702520

(...)
http://www.taz.de/!5466579/
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Isnogud


Beiträge: 638



« Antworten #221 am: 29. November 2017, 22:50:15 »

wie es aussieht hatte wenigstens eine Person Spaß
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wer bei Regen Sonnenmilch kauft, weiß, das der Stuhl ein Baum war.
tleary


Beiträge: 428


« Antworten #222 am: 03. Dezember 2017, 01:16:53 »

< hier stand was Falsches>
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2017, 01:20:59 von tleary » Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



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« Antworten #223 am: 03. Dezember 2017, 16:01:34 »

wie es aussieht hatte wenigstens eine Person Spaß
Hab ich auch gedacht, als ich mir das Foto angesehen habe.
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



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« Antworten #224 am: 07. Dezember 2017, 15:21:52 »

Vielen Dank für diesen Artikel Frau Thorwarth!

Zitat
An ein Opfer von Polizeigewalt
http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/afd-gegendemonstration-in-hannover-an-ein-opfer-von-polizeigewalt-a-1402671
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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