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Autor Thema: Sammelthread: Polizeibrutalität in D  (Gelesen 100007 mal)
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Perestroika


Beiträge: 236


« Antworten #75 am: 14. Februar 2013, 15:46:51 »

Zwischendrinn nochmal mal was, wo man eventuell dazu beitragen kann, wenn auch nur allergeringstfügig, die Polizeibrutalitäten abzustellen, bzw einzudämmen:
http://www.amnestypolizei.de/mitmachen/fordern.html
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Eivisskat
Gast
« Antworten #76 am: 15. Februar 2013, 10:20:42 »

Zitat
Erfolgreich verdrängt
Hunderte protestierten in Berlin gegen Zwangsräumung einer fünfköpfigen Familie. Miete war bereits nachgezahlt. Gerichtsvollzieherin war als Polizistin verkleidet

http://www.jungewelt.de/2013/02-15/021.php



Zwangsräumung um jeden Preis - Widerstand wächst [Bericht]
« Letzte Änderung: 15. Februar 2013, 11:34:07 von Eivisskat » Gespeichert
Perestroika


Beiträge: 236


« Antworten #77 am: 15. Februar 2013, 11:07:30 »

Zitat
Erfolgreich verdrängt
Hunderte protestierten in Berlin gegen Zwangsräumung einer fünfköpfigen Familie. Miete war bereits nachgezahlt. Gerichtsvollzieherin war als Polizistin verkleidet

http://www.jungewelt.de/2013/02-15/021.php



Moin Eivisskat
"Gerichtsvollzieherin war als Polizistin verkleidet"

Hat da schon jemand die gute Frau angezeigt?
http://dejure.org/gesetze/StGB/132a.html

Zitat
§ 132a
Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen

(1) Wer unbefugt

1.   inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt,
2.   die Berufsbezeichnung Arzt, Zahnarzt, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychotherapeut, Tierarzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Patentanwalt, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater oder Steuerbevollmächtigter führt,
3.   die Bezeichnung öffentlich bestellter Sachverständiger führt oder
4.   inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(...)

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Eivisskat
Gast
« Antworten #78 am: 15. Februar 2013, 11:13:10 »

Zitat
Hat da schon jemand die gute Frau angezeigt?

Warscheinlich wird sie sich obendrein mit "Karneval" rausreden...

 Roll Eyes Shocked



« Letzte Änderung: 15. Februar 2013, 11:14:48 von Eivisskat » Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 11686


« Antworten #79 am: 16. Februar 2013, 13:02:30 »

http://www.spiegel.tv/filme/polizeigewalt-reportage/
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Kuddel


Beiträge: 11686


« Antworten #80 am: 20. Februar 2013, 20:56:48 »

Zitat
Polizist schlägt Frau krankenhausreif
Von Viviane Chartier


Die junge Frau lässt im Krankenhaus ihre Verletzungen dokumentieren. Foto: privat

Einer jungen Frau wird in einer Münchner Polizeiwache brutal ins Gesicht geschlagen. Die Polizei sagt, diese sei im Drogenrausch gewesen, der Beamte habe in Notwehr gehandelt. Die 23-Jährige erzählt eine ganz andere Geschichte.

Die Münchner Polizei ist derzeit mit einem Prügelvorwurf konfrontiert. Mitte Januar schlägt ein Polizist einer jungen Frau mitten ins Gesicht, Schauplatz des Geschehens ist eine Haftzelle der Polizeiinspektion Au. Ihrem Anwalt Frank J. Erlmeier erzählt die 23-Jährige später: Sie habe gefesselt auf einer Pritsche gelegen und sei noch zusätzlich von zwei Polizisten festgehalten worden. Dann habe sie der Beamte brutal attackiert.

Der Polizist erzählt eine andere Version: Er habe aus Notwehr zugeschlagen, weil sie ihm einen Kopfstoß verpassen wollte. Tatsächlich hatte sich die Frau, wie sie bestätigt, gegen die Fixierung gewehrt und den Polizisten angespuckt. Das bedauere sie heute, aber sie habe nicht gewusst, wie ihr an diesem Tag geschah.

Laut dem Polizeibericht wurde die Frau durch den Faustschlag des Beamten schwer verletzt: Augenhöhle und Nasenbein waren gebrochen.

"Kein Junkie"

Die Vorgeschichte: Die Frau ist mit ihrem Freund in München unterwegs, als es zu einem Streit kommt. Ihr Freund ist eifersüchtig. Sie ruft eine Polizeistreife, die Beamten sollen schlichten. Die wollen die beiden mit auf die Wache nehmen, doch die junge Frau will nicht. Und so nehmen die Geschehnisse ihren Lauf.

Im Polizeiwagen habe sie ihre Mutter telefonisch verständigen wollen, sagt die Frau, doch die Polizisten hätten ihr das verboten. Es kommt zu einem Gerangel. Ein Polizist soll ihr dabei den Kopf in den Fußbereich des Autos gedrückt haben. Sie habe keine Luft mehr bekommen und sei in Panik geraten. Dann klicken die Handschellen und sie landet in einer Zelle. Beleidigungen gegenüber den Beamten räume sie ein, erzählt ihr Anwalt Erlmeier.

Der Münchner Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer sagt in einem Interview von tz-online, der Faustschlag sei für den Beamten eine konsequente Vorgehensweise gewesen. Auf Grund ihres Verhaltens sei die Reaktion des Polizisten angemessen gewesen. Die beteiligten Beamten behaupten, die junge Frau sei völlig ausgeflippt und im Drogenrausch gewesen. Sie habe sogar angegeben, dass sie Betäubungsmittel eingenommen habe. Ihr Anwalt Erlmeier sagt dagegen: "Sie ist keine Drogensüchtige, kein Junkie. Mit diesen Behauptungen will man meine Mandantin nur in ein schlechtes Licht rücken." Ein Drogenschnelltest wurde in der Polizeiinspektion nicht veranlasst.

Operation an der Nase


Drei Tage war die 23-Jährige nach dem Faustschlag im Krankenhaus und musste sogar operiert werden. Mit dem Auge habe sie heute noch Probleme, sagt ihr Anwalt. Der Vorfall habe sie psychisch belastet, aber sonst gehe es ihr soweit wieder gut. Die 23-Jährige hat gegen den Polizisten Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Nun muss das Kriminalfachdezernat 11 ermitteln, ob sich der Beamte strafbar gemacht hat. Der Frau wird Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen.

Einige Wochen später, am 15. Februar um 6 Uhr stehen plötzlich acht Polizisten vor der Wohnungstür der Frau. Sie durchsuchen die Wohnung nach Drogen und entnehmen ihr eine Haarprobe. Ob so ein Vorgehen verhältnismäßig ist, will ihr Anwalt noch klären. Hätten die Beamten einen Test gefordert, wäre seine Mandantin jederzeit damit einverstanden gewesen. Nach Angaben von Erlmeier hat die Polizei in der Wohnung keine Drogen gefunden.

Aus einem internen Newsletter der Münchner Polizei geht hervor, dass sich die Behörde nach den Prügel-Vorwürfen gegen einen Beamten selbst als Opfer sieht. Mit den Berichten werde versucht, die Glaubwürdigkeit der Münchner Polizei zu erschüttern. Journalisten, die über den Fall berichteten, verfolgten politische Ziele.

An diesem Mittwochabend ist die Frau Gast bei "Stern"-TV auf RTL, Beginn der Sendung: 22.15 Uhr.
http://www.fr-online.de/politik/pruegelvorwurf-gegen-muenchner-polizei--polizist-schlaegt-frau-krankenhausreif,1472596,21888376.html
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Nikita


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« Antworten #81 am: 21. Februar 2013, 21:43:43 »

Staatsanwalt und Polizei München rächen sich an Polizei-Prügelopfer wegen der Veröffentlichung.

http://blog.fefe.de/?ts=afda0604

Zitat
   Nachschlag zu der Polizei München, die Opfer der Kampagne, wissenschon. Nun, erinnert ihr euch noch an die gefesselte Frau, die die Polizei krankenhausreif geprügelt hat? Die mit dem beeindruckenden Foto? Ja? Bei der gab es eine Hausdurchsuchung um 6 Uhr früh, um das Handy zu beschlagnahmen. Das Handy, mit dem das besagte Foto gemacht wurde. Oh und sie haben eine Haarprobe genommen, um der Frau Drogenkonsum anzuhängen. Denn wer Drogen nimmt, ist weniger glaubwürdig. Das sagt die Staatsanwaltschaft auch ganz knallhart so an.

        „Uns geht es um ihre Glaubwürdigkeit und ihre Schuldfähigkeit. Haarproben werden immer unangemeldet genommen.“

    Na klar, liebe Staatsanwaltschaft, euch geht es um die Schuldfähigkeit! Ihr versucht die Frau zu entlasten! Warum glaubt euch das nur gerade keiner... (Achtung: Link geht zur "Bild") (Danke, Twister)

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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12996



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« Antworten #82 am: 21. Februar 2013, 22:50:07 »

One day, the time will come.......


https://www.youtube.com/watch?v=gPKzwnpMVNc
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Nikita


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« Antworten #83 am: 18. März 2013, 15:06:07 »

http://taz.de/Kolumne-Press-Schlag/!112988/

Zitat
    17.03.2013

Press-Schlag
Anschwellende Nacktdebatte

Kolumne von Jens Uthoff

Unter Kontrolle: Polizeieinsatz beim Berliner Zweitligaderby Hertha BSC gegen Union.  Bild:  dpa

Schaut man sich an, was am 3. März zwei jungen Fans beim Besuch des Drittligaspiels Darmstadt 98 gegen Hallescher FC passiert ist, möchte man den Anhängern der Klubs deutscher Profiligen eigentlich nur zurufen: Geht weiter auf de Barrikaden! Lassen DFB und DFL zu, dass man so mit Fans umspringt, öffnet man der willkürlichen Kriminalisierung von Anhängern Tür und Tor.

Was war passiert? Zwei Fans des Halleschen FC, 17 und 20 Jahre alt, waren beim Auswärtsspiel ihres Vereins von der Polizei gezwungen worden, sich in einem Zelt einer Nacktkontrolle zu unterziehen. Die Beamten durchsuchten die Jugendlichen im Anal- und Genitalbereich. Man vermutete, sie trügen Pyrotechnik bei sich (gefunden wurde übrigens nichts). Ein „auffälliger Gang“ reichte zur Begründung vor Ort. Die Hallenser Fans hatten weder die Möglichkeit, eine Vertrauensperson mitzunehmen, noch die Kontrollen zu verweigern, indem sie dem Stadion ferngeblieben wären.

Dieser Vorfall kommt nach der Verschärfung der Auflagen für die Vereine nicht überraschend. In dem zwischen DFB und DFL und den Profivereinen im Dezember unterzeichneten Sicherheitsabkommen heißt es zwar: „Es erscheint an dieser Stelle notwendig, noch einmal klarzustellen, dass Ligaverband und DFB zu keinem Zeitpunkt den Vorschlag unterbreitet haben, statuarische Vorgaben für die Durchführung sogenannter Vollkontrollen festzulegen.“

Das vom DFL (für die Ligen 1 und 2) und DFB (für Liga 3 zuständig) erarbeitete Sicherheitskonzept wurde von der Polizei gegenüber einem Mitarbeiter des Hallenser Fanprojekts aber als Legitimation verkauft. Nicht verwunderlich: Aus diesem Papier spricht mit jeder Paragrafenänderung ein Geist, der zu sagen scheint: Schöpft die Grenzen des Rechtsstaats gegen die potenziellen „Störer“ vollends aus.
Verhältnismäßige Vollkörperkontrolle


Und geht bisweilen über diese Grenzen hinaus, könnte man im aktuellen Fall hinzufügen. Die Polizei Darmstadt erklärt: „Die durchgeführten Maßnahmen waren zum Zwecke der Gefahrenabwehr erforderlich.“ „Gerechtfertigt und verhältnismäßig“ seien sie gewesen. Der Veranstalter, Darmstadt 98, weist darauf hin, in die Maßnahme nicht eingebunden gewesen zu sein.

Die Vereinigung Pro Fans nimmt die Vorfälle nach einer jüngsten Erklärung „mit größtem Befremden“ zu Kenntnis und sieht auch die „Tendenz, nach der die Hemmschwelle für derartige entwürdigende Kontrollen immer mehr sinkt.“ Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) sieht den im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit geforderten Dialog zwischen allen Netzwerkpartnern schon jetzt gestört.

Die Nacktkontrollen wären Anlass genug, die Protestaktionen vom Ende vergangenen Jahres fortzusetzen. Das Abkommen von DFB/DFL mit den Vereinen war von vorne bis hinten falsch: Es basierte auf falschen Annahmen, nach denen Ultras und Kurvenfans potenzielle Terroristen sind.

Die Fans aus Halle prüfen derweil rechtliche Schritte. Die Wahrscheinlichkeit eines juristischen Erfolgs ist sicher gering. Sorgt dieser Fall aber für eine neue Nacktdebatte, für viel Öffentlichkeit, wäre das mehr als ein Teilerfolg.
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Kuddel


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« Antworten #84 am: 19. März 2013, 10:48:53 »

Zitat
Polizei erschießt Mann im Gallus

Weil er sie mit einem Messer angegriffen habe, schießt die Polizei am Montagabend im Frankfurter Stadtteil Gallus einen Mann nieder. Drei Kugeln treffen ihn so schwer, dass er wenig später an den Verletzungen stirbt. Nun ermittelt das Landeskriminalamt.
http://www.fr-online.de/frankfurt/nach-messerattacke-polizei-erschiesst-mann-im-gallus,1472798,22150120.html
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Kuddel


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« Antworten #85 am: 02. April 2013, 13:19:29 »

Zitat
Polizei schießt Einbrecher an

Locker im Holster: Hessische Ordnungshüter greifen einmal mehr zur Waffe und verletzen einen Tankstellenräuber. Angeblich hat alles seine Ordnung - der Mann habe die Beamten bedroht, heißt es.
http://www.fr-online.de/rhein-main/bischofsheim-polizei-schiesst-einbrecher-an,1472796,22260722.html
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Kuddel


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« Antworten #86 am: 10. Mai 2013, 10:08:42 »

Zitat
Der16 Jahre alte Kurde Halim Dener wird im Juni 1994 von einem Polizisten erschossen. Das Landgericht Hannover spricht den Beamten vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei. Doch auch nach dem Prozess bleiben viele Fragen offen.

Manche Fragen blieben nach Halim Deners Tod offen. Fest steht: Am 29. Juni 1994, eine Viertelstunde nach Mitternacht, stirbt der 16-Jährige durch die Kugel eines 28 Jahre alten Polizeibeamten eines Sondereinsatzkommandos. Er hatte im hannoverschen Rotlichtviertel am Steintorplatz Plakate der „Nationalen Befreiungsfront Kurdistans“, einer Untergruppe der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK geklebt.

Die 3. Große Strafkammer des Hannoveraner Landgerichts sprach den Polizisten vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung 1997 frei. „Der Angeklagte hat den Schuss unter Stress in einer außergewöhnlichen Situation unabsichtlich abgegeben“, so der damalige Richter August Wilhelm Marahrens in der Urteilsbegründung. Er habe die Dienstwaffe bei der Rangelei mit dem späteren Opfer verloren, beim Wiederaufheben habe sich der Schuss gelöst und Dener aus mehreren Metern Entfernung tödlich getroffen – die Kugel durchschlug seinen Brustkorb, er starb an inneren Blutungen.

Wie aber kamen die Schmauchspuren an Deners Weste und die Innenfläche seiner linken Hand? Wie konnte sich der Schuss aus Versehen lösen – wo es sich bei der Waffe des Beamten doch um einen Smith&Wesson- Revolver des Kalibers 38 handelte, für den man einen starken Zeigefinger braucht und dessen automatische Sicherung als äußerst zuverlässig gilt? Das genau sind die Fragen, die offenblieben.
http://www.fr-online.de/die-polizei-affaere/polizei-affaere-tod-aus-versehen,4396690,22720502.html
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Nikita


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« Antworten #87 am: 30. Mai 2013, 21:11:36 »

Zitat
Zu dem Lothar-König-Verfahren gibt es auch einen Liveticker. Tag 4, Tag 5. Highlight, als die Verteidigung ein Video zeigt, auf dem klar zu sehen ist, wie Polizisten ohne angegriffen worden zu sein einen Mann brutal verprügeln:

    Während der Ausstrahlung herrscht bei Teilen des Publikums entsetzen über die gewalttätigen Aufnahmen und den Anblick, wie der verfolgten Person aus nächster Nähe mit einem Schlagstock auf den Kopf eingeschlagen wird. Im Saal gab es erschrockene Aufschreie, der Zeuge grinste.

    Verteidiger Eisenberg wird sauer. Er befragt den Zeugen ob er hier eben auch eine Straftat im Amt gesehen habe. Der Zeuge, Gruppenführer der schlagenden Polizisten, lacht. Der Richter lässt die Frage nicht zu.

Das sind die Zustände vor Gericht in Deutschland. Deutschland im Jahre 2013. Nicht Mississippi im Jahre 1950!

Update: Das im Prozess gezeigte Video ist jetzt auf Youtube! (Danke, Marcus)


Gewaltsame Festnahme bei Antinazi-Demo 2011 in Dresden


von Fefes Blog
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #88 am: 28. Juni 2013, 12:35:46 »

Zitat
Mann redete "wirres Zeug": Polizei erschießt Nackten vor Rotem Rathaus


http://www.n-tv.de/panorama/Polizei-erschiesst-Nackten-vor-Rotem-Rathaus-article10904016.html


https://linksunten.indymedia.org/de/node/89829



Zitat
Staatsanwaltschaft ermittelt: Beamte prügeln auf am Boden liegenden Mann ein


http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Beamte-pruegeln-auf-am-Boden-liegenden-Mann-ein-article10901671.html
« Letzte Änderung: 29. Juni 2013, 14:02:50 von Rudolf Rocker » Gespeichert

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Nikita


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« Antworten #89 am: 01. Juli 2013, 11:26:53 »

Zitat
Polizist erschießt nackten Mann im Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus in Berlin. Während 8 Kollegen drum herum stehen. Und was passiert dann? Dann kassieren sie die Kameras und Handys der Passanten ein. Der Mann war anscheinend verwirrt und versuchte sich im Brunnen selber mit einem Messer zu verletzen. Völlig klar, da hilft nur ein gezielter Schuss in die Brust aus nächster Nähe.
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Nikita


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« Antworten #90 am: 01. Juli 2013, 11:27:59 »

Zitat
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Isnogud


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« Antworten #91 am: 01. Juli 2013, 16:55:05 »

hab mir grad das Vid auf youtube reingezogen, wo der Freund und Helfer im Brunnen ist. Was machte er eigentlich im Brunnen? Und wieso zeigte die Waffe dauernd auf die Brust des Mannes? Werden die nicht im Nahkampf geschult? Wozu also überhaupt die Waffe? Jetzt geistert schon wieder das Wort vom "Schulabbrecher in Uniform" durchs Netz. Damit möchte ich mich nicht identifizieren!
Aber das mit dem Erschiessen hätte nicht sein müssen. Da hätt es andere Möglichkeiten gegeben. Isnogud
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wer bei Regen Sonnenmilch kauft, weiß, das der Stuhl ein Baum war.
Rudolf Rocker
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« Antworten #92 am: 01. Juli 2013, 18:15:17 »

Da will ich jetzt mal aus feuerwehr- und rettungstechnischer Sicht was zu sagen:

Da sitzt jemand nackt in einem Brunnen und verletzt sich mit einem Messer.
Das ist schon mal ein untrügliches Zeichen dafür das sich hier jemand in einer schweren psychischen Ausnahmesituation befindet.
Die gleiche psychische Ausnahmesituation finden wir bei Menschen, die sich mit suizidaler Absicht auf einem Hochhausdach, einer Brücke oder sonstwo aufhalten.
Lautet die Einsatzmeldung z.B. "Person droht zu springen" ist für alle beteiligten klar, das hier äußerste Zurückhaltung angebracht ist.
Einsatzfahrzeuge fahren ohne Sondersignal die Einsatzstelle an und alle Beteiligten halten sich im Hintergrund.
Für solche Fälle gibt es speziell ausgebildete Psychologen die mit der Person verhandeln.

Die gleiche Vorgehensweise hätte in Berlin praktiziert werden müssen.
Ich bin abolut sprachlos, über dieses dilettantische Vorgehen der Bullen!
Eine Person, wie gesagt, in einem schweren psychischen Ausnahmezustand und 8 Bullen stehen drum herum und richten eine Knarre auf den. Und dann steigt auch noch einer der Bullen mit Knarre im Anschlag in den Brunnen und drängt ihn in die Enge!


Fazit: Die Bullen hatten da nix zu suchen im Nahbereich! Und wo war der Psychologe? Hat Berlin sowas nicht mehr? Müssen die sparen?

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Rudolf Rocker
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« Antworten #93 am: 10. Juli 2013, 15:41:38 »

Zitat
Bremer Polizeibeamte sollen in einer Diskothek unverhältnismäßig hart gegen einen Besucher vorgegangen sein. Bei dem Einsatz am 23. Juni 2013 erlitt der 28-Jährige nach seinen Worten Prellungen am ganzen Körper. Der Vorfall wurde von einer Überwachungskamera in der Disco aufgezeichnet. Das Video liegt Radio Bremen vor.


http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/polizei-disco-koerperverletzung100.html
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Eivisskat
Gast
« Antworten #94 am: 12. Juli 2013, 16:32:14 »

Zitat
Altona: Polizeieinsatz an der Holstenstraße eskaliert
 
150 aggressive Anwohner, 16 Ingewahrsamnahmen: An der Holstenstraße in Altona eskalierte ein Polizeieinsatz nach einer Laserpointer-Attacke.

Chaotische Szenen an der Holstenstraße in der Nacht zum Freitag: Auf der einen Seite die Polizei, auf der anderen etwa 150 Anwohner. Der Anlass: Vermutlich eine Laserpointer-Attacke. Am Ende werden 16 Menschen vorläufig festgenommen.

Aber von vorne: Eine Polizeistreife ist in der Holstenstraße auf dem Weg zu einem Einsatz, als sie - vermutlich aus einer Gruppe von etwa 30 Jugendlichen heraus - mit einem Laserpointer geblendet werden. Die Beamten steigen aus ihrem Streifenwagen, um Personalien festzustellen. Dabei seien die Jugendlichen, so ein Sprecher der Polizei, aggressiv geworden, hätten versucht, die Polizisten anzugreifen und gegen die Streifenwagen getreten.


weiter: http://www.mopo.de/polizei/reaktionen-im-video-altona--polizeieinsatz-an-der-holstenstrasse-eskaliert,7730198,23694918.html



Polizeieinsatz in Altona Altstadt: Pfeffer, Knüppel gegen Jugendliche? 11.07.2013


Gruselige Kommentare bei youtube  Sad...
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BGS
Polarlicht


Beiträge: 3049



« Antworten #95 am: 12. Juli 2013, 17:31:30 »

Die gruseligen Kommentare bestätigen mich darin, gerade noch rechtzeitig ausgewandert zu sein. ES IST UNGLAUBLICH, WIE WEIT DIE ABSOLUTE VERROHUNG + VERBLÖDUNG ALLEIN SCHON IN DEN LETZTEN JAHREN IN D. FORTGESCHRITTEN SEIN MUß.

Beweis: Auszüge der "Kommentare" nur der letzten halben Stunde, ich mußte aufhören zu lesen:

Ouelle:
Polizeieinsatz in Altona Altstadt: Pfeffer, Knüppel gegen Jugendliche? 11.07.2013


"Raus aus Deutschland und zurück in eure Steinwüsten, da könnt ihr ..." von "Blub Blab"

"Abends zu essen setzt an und macht fett!"..."Deren fette Muttis könnten ruhig öfter fasten Cheesy" von "PaulitheMole"

"...das sind ja Musel, die dürfen alles. " von "TheSumtimez"

"Die ganzen Kuffmucken, können doch nur froh sein, das es bei den Bundestagswahlen nicht mit rechten dingen zu geht." von "Stive Blamer"

"...Von mir aus hätten die auch mir 14 Mannschaftswagen anrücken können und mal ordentlich für "Klarheit" sorgen können... Ich sag nur..: ORDENTLICH DIE KEULE SCHWINGEN LASSEN !!!! ..." von "Andreas Möller"(Mit Photo)

"...und macht ja ne was....keiner der muschelbürster ist agro nein noch nie erlebt ....ich arbeite als Türsteher und erlebe diese pack jedes Wochenende..." "...wo rotteb wir uns zusammen und gehen mal gegen die vor und packen selber mit an...." von Thomas Westphal

"sowas hatt in in meiner Jugend nicht gegeben..." von "Rodrigo Gomez "

"Diese INZUCHTMOSLEMS sind der ABSCHAUM der MENSCHHEIT." von "Joaquin Veyron"(!)

"... . Wenn ein deutscher Beamter eine Kontrolle durchführt hat man freundlich und brav zu sein. Schiebt Sie nach der Haftentlassung gleich ab, ..." "...Haut drauf! Das deutsche Gestz nutzt nichts bei diesen Leuten." ... von "3140416516 "

"Ehrenlose Lügner diese Ölaugen." von "KlausDoitschlaaand "

"Die Versandnegerung oder Vermuselung ist die rassische Veränderung eines nicht sandnegroiden Volkes durch die Vermischung mit SandNegern (→ SandMulatten), aber auch dessen soziale und moralische Verwahrlosung." von "Bernd Lausitz"

".. lol Gruss aus Holland, Nachbarn kick the scum out!" von "gizzleyy"

Das sind nur einige Exempel der schauerlichen Kommentare, hier ist der   wirklich mal angebracht.

MfG

BGS



« Letzte Änderung: 12. Juli 2013, 17:34:42 von BGS » Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Strombolli
Jeheimrat


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« Antworten #96 am: 12. Juli 2013, 19:59:48 »

Aber nein, wir können die Gegenwart nicht mit der Zeit vor Hitlers Ermächtigung vergleichen. Das war was ganz anderes.
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Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

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Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig
Rudolf Rocker
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« Antworten #97 am: 12. Juli 2013, 20:35:16 »

Meine Erfahrungen dazu sind:
Es ist überall da richtig schlimm, wo es keinen "Gegenpol" gibt!

Ein Beispiel:
In einer Kleinstadt, in der Nähe gab es vor etwas 10 -15 Jahren eine blühende Punkerszene.
Bunte Iros gehörten dort zum Stadtbild. Ebenso gab es eine große, aktive Antifagruppe.
Nazis tauchten im Stadtbild nicht als solche erkennbar auf. Wenn doch, gabs auf´s Maul.
Es gab ein großes unabhängiges Jugendzentrum.
Dann gab es einen Generationenwechsel. Viele Leute verließen die Stadt, um zu studieren oder zu arbeiten.
Die nachfolgende Generation war damit beschäftigt, "Solidarität mit Israel" einzufordern und Nationalfahnen zu schwenken.
Das führte zur Spaltung und es blieb nur ein kleiner sektiererischer Haufen "Antideutscher" über.
Die anderen zogen sich aus der Gruppe und somit aus dem politischen Geschehen zurück. Ebenso wurden neue Leute abgeschreckt, die eigentlich Bock hatten was gegen Nazis zu machen.
Das Resultat:
Heute ist diese Stadt eine "national befreite Zone"
Binnen weniger Jahre bekamen die Faschos die Oberhand.
Sie machen Jagd auf alles was nicht in ihr Weltbild passt.
Vermeindliche oder tatsächliche linke Jugendliche (und deren Eltern) bekommen "Hausbesuche" von den Faschos. Danach dann von den Bullen, die sie auffordern doch vielleicht lieber die Stadt zu verlassen.

Was ich damit sagen will:
Wenn es an den Schulen, in den Betrieben, auf der Straße oder sonst wo, niemanden mehr gibt der dieser Scheiße wiederspricht, haben die Nazis mit ihrer Propaganda ein leichtes Spiel.
Und der Rest der Deutschen hält einfach nur die Fresse. So wie immer!


« Letzte Änderung: 12. Juli 2013, 20:37:44 von Rudolf Rocker » Gespeichert

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rebelflori


Beiträge: 987


« Antworten #98 am: 12. Juli 2013, 20:58:08 »


Wenn es an den Schulen, in den Betrieben, auf der Straße oder sonst wo, niemanden mehr gibt der dieser Scheiße wiederspricht, haben die Nazis mit ihrer Propaganda ein leichtes Spiel.
Und der Rest der Deutschen hält einfach nur die Fresse. So wie immer!

falsch rudi aber irgendwie auch richtig

eigentlich hat die polizei nur noch angst in die gegenden zu fahren, wo die großen fische sind !!!

deshalb jagen sie die kleinen !! und das sind nun mal meist die linken( kiffer, alternativen oder oder)

zu mindest ist in hannover so

p.s. ich was auch wenn ich mehr als mit 1 freund durch die gegend gehe stress bekomme  
« Letzte Änderung: 12. Juli 2013, 21:06:58 von rebelflori » Gespeichert
Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #99 am: 12. Juli 2013, 21:30:41 »

Das ist wieder typisch. Ein entschiedenes "Sowohl-als-auch". Das ist die Realität. Bei uns werden die Polizeidienststellen auch ausgedünnt und landwirtschaftliche Fahrzeuge oder Diesel aus den scheinselbstständigen LKWs geklaut. Garagen zielgerichtet auftragsausgeräumt. Nazis haben wir hier glücklicherweise nicht sichtbar.

Wenn in der Hauptstadt Magdeburg  Grin Grin Grin Demo ist, sind natürlich auch die Polizisten da. Vorzugsweise natürlich um die Rechten vor den Linken zu schützen.

Mein Eindruck: Alles eskaliert. Alles ist darauf ausgerichtet, möglichst die Zeit bis zur Bundestagswahl zu überstehen. Ich würde mir wünschen, das diese Rechnung nicht aufgeht!
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