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Autor Thema: Monsanto, mit Gift und Genen  (Gelesen 89223 mal)
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dagobert


Beiträge: 4729


« Antworten #50 am: 31. Juli 2013, 22:41:01 »

Frisch auf den Markt -  Umstrittener Gen-Mais kommt nach Europa
[...]
Doch Wissenschaftler warnen, denn Tiere wurden in Versuchen krank.
Passt doch alles zusammen: Wenn das Zeug krank macht, ist auf diesem Weg auch die Zukunft der Pharmabranche gesichert. Geil, zwei Fliegen mit einer Klappe. evil 
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Eivisskat
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« Antworten #51 am: 09. August 2013, 06:48:55 »

Zitat
„Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist?“

Hallo Netzfrauen, ich habe gerade mit Entsetzen festgestellt, dass hier, in Schleswig-Holstein RoundUp von Monsanto auf Kartoffelfeldern eingesetzt wird. “Das Kraut lässt sich so leichter entfernen!!”

http://netzfrauen.org/2013/08/08/was-meinen-sie-was-hier-los-waere-wenn-mehr-menschen-begreifen-wuerden-was-hier-los-ist/



Zitat
Bayer hat sich jetzt also dem Schutz unserer Kartoffeln/Erdäpfel gewidmet.


 Shocked
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Eivisskat
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« Antworten #52 am: 12. August 2013, 07:26:05 »

Frau Aigner und die Heumilch



Zitat
...Doch was können wir von unseren Politikerinnen und Politikern erwarten? Diese Frage beschäftigt zur Zeit viele Bürgerinnen und Bürger mit Sicht auf die in Kürze anstehenden Bundestagswahlen. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die oben gestellte Frage sehr leicht zu beantworten ist: nämlich Nichts!
 
Während die Kanzlerin Merkel einen Löwenanteil dazu beisteuert, dass der Euro und die Wirtschaft ins Chaos verfallen, die Bürger sich endlich - dank einem Herrn Snowden - darüber bewusst werden, dass Datenschutz und Persönlichrechte nur Schall und Rauch sind, gibt sich eine Politikerin ganz offiziell im deutschen Fernsehen die Blöße:

Die Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner gibt in der Lanz’schen Talkshow zum Besten, dass Kühe, die nur Heu fressen, laktosefreie Milch geben ...
 
Lesen, sehen und hören Sie hier: http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1492&Itemid=102
 
Bedenken Sie, führen Sie sich vor Augen: Diese Ministerin ist u.a. für den Tierschutz und die Tierschutzgesetzgebung in unserem Land verantwortlich und trägt ebenso die Verantwortung für die Jagdgesetzgebung!
 
Ja, Frau Aigner agiert für ein demokratisch gewähltes und legitimiertes Parlament. Also muss es auch Wähler geben, die eben solche Personen - oder besser gesagt, Parteien, die solche "Koryphäen" in ihren Reihen haben - ihre Stimme geben.



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Eivisskat
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« Antworten #53 am: 03. September 2013, 08:06:36 »

Zitat
Die EU verkauft unsere biologische Vielfalt

Die Vielfalt unserer Kulturlandschaft ist in großer Gefahr. Wildblumen und Kräuter verschwinden. Auf Balkonen und in den Gärten gedeihen nur noch CMS-Hybride und andere Mutationen. Die Blätter sind grüner, das Wachstum intensiver und die Blüten noch schöner. Hat hier schon jemand eine Biene entdeckt?! Die lassen sich von dem schönen Schein nicht so leicht täuschen.

Das gleiche Bild im Gemüse- und Getreideanbau: So genannte F1- und CMS-Hybride liefern hohe Ernten bei gleichbleibender Qualität. Wenige Sorten wachsen auf immer größeren Feldern, die nicht nur Nahrung sondern auch nachwachsende Rohstoffe bieten sollen.

In Deutschland und Europa haben Hybridsorten (hybride, von lat. hybrida = Mischling) bei vielen Obst- und
Gemüsearten einen Marktanteil von über neunzig Prozent. Zum Beispiel bei Mais, Zuckerrüben, Tomaten, Zwiebeln und verschiedenen Kohlsorten.

weiter: http://netzfrauen.org/2013/09/02/eu-verkauft-unsere-biologische-vielfalt-hoechstbietend/
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Troll
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« Antworten #54 am: 03. September 2013, 08:25:29 »

Da fallen mir seit geraumer Zeit Tomaten auf, so gut wie keinen Geschmack, dafür kann man die Dinger als Tennisbälle benutzen und wochenlang liegenlassen ohne erkennbare Spuren der Alterung.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
rebelflori


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« Antworten #55 am: 04. September 2013, 15:07:55 »

In den vergangenen hundert Jahren haben wir bereits weltweit etwa 75 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Vielfalt verloren.
Besonders der Satz stört mich.
Was haben denn F1 Hybriden am Erbgut verändert??? Das heißst doch nur das Mama und Papa Pflanze gekannt sind und man weiß wie der Sohn oder die Tochter aussieht.
Das ich doch eine ganz normale Zucht. Das viele alte Sorten verschwinden durch die großen Saatgutproduzenten ist schon richtig. Es geht da durch auch viel gärtnerische Arbeit verloren.
Aber man kann trotzdem immer noch aus einer, F1 Hybride eine Ursorte ziehen oder. Wink Es dauert dann halt nur ein paar Millionen von Arbeitsstunden.

Jetzt zu Mutanten !!Mir fällt da gerade ein Mutant ein, die stammt vom Affen ab. Es werden sich halt nur lebensfähige Mutanten überleben. Das ist also auch nicht so schlimm.

Das einigste was stimmt in der Petition. Ist das man endlich die CMS-Hybride, Genveränderte Saatgut (darin sollte eigentlich kein mensch spielen) und ein das es nur ein paar Große Konzerne giebt, nicht gut ist.


@troll vielleicht etwas weniger Nitrat essen!!! Evil Evil







« Letzte Änderung: 04. September 2013, 15:12:52 von rebelflori » Gespeichert
Troll
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« Antworten #56 am: 04. September 2013, 15:14:10 »

@troll vielleicht etwas weniger Nitrat essen!!! Evil Evil

Danke, super Tipp, weiß jetzt nicht warum mir das nicht selbst eingefallen ist, kann wohl vor lauter Fertigproduktfressen nicht mehr klar denken, geschweige denn schmecken.
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dagobert


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« Antworten #57 am: 04. September 2013, 15:35:34 »

kann wohl vor lauter Fertigproduktfressen nicht mehr klar denken, geschweige denn schmecken.
Womit die Produzenten ihr Ziel erreicht hätten.  Evil
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rebelflori


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« Antworten #58 am: 04. September 2013, 15:48:45 »

Nee meine eigentlich denn Dünger in denn Tomaten neben N (Stickstoff)ist da auch meistens NO3- und NH4+ drin um das Wachstum und Ertrag zu steigern. Tongue
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #59 am: 12. September 2013, 19:41:27 »

Philippinen
Zitat
   "Golden Rice" ausgerissen



Pili, Camarines Sur: 400 Leute haben ein Versuchsfeld der Abteilung für Pflanzenindustrie des Landwirtschaftsministeriums besucht und die Pflanzen ausgerissen. Die Sache war in einer Viertelstunde erledigt; 30 anwesende Polizisten konnten wenig ausrichten. Es handelt sich um "Golden Rice", eine genetisch veränderte Sorte der Firma Syngenta. Die Versuche werden vom Philippine Rice Research Institute zusammen mit dem International Rice Research Institue (IRRI) durchgeführt. "Der Golden Rice ist keine Antwort auf die Probleme des Landes mit Hunger und Fehlernährung", so ein Sprecher. Die Bauern sollten keinem Wissenschaftler oder Offiziellen glauben, der mit dem IRRI und damit den Großkonzernen verbunden ist. So sei der Leiter des Golden Rice- Projektes des IRRI vorher 20 Jahre bei Monsanto  beschäftigt gewesen.
Quelle: Philippine Star, Inquirer.net, Bulatlat, 10.8.13
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Kuddel


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« Antworten #60 am: 14. Oktober 2013, 10:49:08 »

Zitat
Proteste gegen Monsanto-Anlage in Argentinien halten an

Von Moana Skambraks


Die Ortschaft Malvinas Argentinas protestiert
gegen den US-Konzern Monsanto

Buenos Aires. Seit dem 18. September protestieren Anwohner und Menschenrechtsaktivisten in der argentinischen Region Córdoba gegen den Bau einer Aufbereitungsanlage für Maissamen des US-amerikanischen Agrar- und Chemiekonzerns Monsanto. In der vergangenen Woche war es erstmalig zu Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und der Polizei gekommen. Bei der versuchten Räumung des Protestlagers wurde eine Frau leicht verletzt. Zwei weitere Protestierende wurden festgenommen, jedoch kurze Zeit später wieder auf freien Fuß gesetzt.

In der Provinz Córdoba nahe der gleichnamigen Provinzhauptstadt haben die Demonstranten seit nunmehr drei Wochen einen Teil der Zufahrtsstraße zur Baustelle Monsantos blockiert und somit die Zulieferung von Baumaterial verhindert. Das Unternehmen hatte daraufhin am 1. Oktober die Konstruktion bis auf Weiteres gestoppt.

Unterstützt wird der Protest von Menschenrechtsaktivist und Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel und dem lateinamerikanischen "Dienst für Frieden und Gerechtigkeit" (Serpaj). "Man kann nicht den ökonomischen Interessen derer Priorität einräumen, die ein verheerendes Modell anstrengen, das Hunger, Armut, Ungleichheit und Tod über Leben und Menschenwürde stellt", verlautbarte die NGO Serpaj am Montag in einer Pressemitteilung. Die Nachbarschaftsvereinigung "Versammlung Malvinas, Kampf für das Leben" fordert derweil einen Volksentscheid über den Bau der Monsanto-Anlage.

Im Jahr 2012 hatte der Konzern Monsanto die Absicht bekanntgegeben, in der Provinz Córdoba eine Anlage zur Aufbereitung von Maissamen zur Weiterverarbeitung in Lebensmittel- und Düngerindustrie zu bauen. Die Realisierung des Vorhabens hatte in diesem Jahr auf einer Fläche von 27 Hektar in der Ortschaft Malvinas Argentinas begonnen, zwölf Kilometer von der Provinzhauptstadt Córdoba entfernt.

Die seit 1956 in Argentinien aktive Firma Monsanto steht in den letzten Jahren vor allem in Lateinamerika verstärkt in der Kritik, da durch die vom Unternehmen produzierten Düngemittel und transgenen Pflanzensamen sowohl gesundheitliche Schäden für Anwohner, als auch die Kontamination und Verdrängung traditioneller Samensorten befürchtet wird.
http://amerika21.de/2013/10/91135/argentinien-proteste-monsanto
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Kuddel


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« Antworten #61 am: 14. Oktober 2013, 12:56:03 »


Zitat
Proteste gegen Monsanto und Gentechnik

In Bregenz gingen am Samstag an die 500 Demonstranten gegen Monsato und die Gentechnik auf die Straße.




bregenz. (VN) Etwa 500 Demonstranten nahmen am Samstag am „Marsch gegen Monsanto“ in Bregenz teil. Am gleichen Tag fanden 400 Proteste gegen den US-amerikanischen Agrarkonzern statt, der mit Pestiziden und genmanipuliertem Saatgut die Umwelt zerstört, die Gesundheit von Menschen gefährdet und dabei jährlich satte Milliarden-Gewinne erzielt.
http://www.vorarlbergernachrichten.at/lokal/vorarlberg/2013/10/13/proteste-gegen-monsanto-und-gentechnik.vn
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« Antworten #62 am: 19. Oktober 2013, 18:56:02 »

Zitat
Patente auf Pflanzen und Tieren gestoppt

Auf Druck von Nichtregierungsorganisationen wie dem Umweltinstitut München hat der Präsident des Europäischen Patentamts (EPA) ein vorübergehendes Moratorium zur weiteren Erteilung von Patenten verhängt. Obwohl das EU-Parlament und der Deutsche Bundestag sich in der Vergangenheit gegen die Patentierung von Pflanzen und Tieren ausgesprochen haben, hat das EPA 2013 eine Reihe von Patenten auf konventionell gezüchtete Gemüsesorten wie zum Beispiel Paprika von Syngenta und Brokkoli von Monsanto sowie auf Monsanto-Tomaten mit und ohne Einsatz von Gentechnik erteilt.

Am 16. Oktober protestierten wir deshalb vor dem Europäischen Patentamt mit der Forderung, in Zukunft alle Patente auf Leben zu unterbinden. Dort tagte zu diesem Zeitpunkt der Verwaltungsrat mit den Repräsentanten der 38 Mitgliedsländer. Landwirte sowie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen richteten eine „Demokratie-freie Zone“ ein und verteilten Informationsmaterial an die Repräsentanten des Verwaltungsrates.

Beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftenaktion "Patentierung von Lebensmitteln stoppen", damit wir uns weiter für ein sofortiges Verbot der Patentierung von Pflanzen, Tieren, deren Genen, Zuchtmaterial und Verfahren zur Züchtung sowie Lebens- und Futtermitteln einsetzen können und informieren Sie sich auf unserer Homepage!

http://umweltinstitut.org/gentechnik/patentierung/patentierung-200.html
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« Antworten #63 am: 02. November 2013, 03:00:38 »

Zitat
Grenzwert für Glyphosat 5-fach überschritten

Neue Untersuchungen von gentechnisch veränderten Sojabohnen aus Nordargentinien belegen hohe Rückstände des Totalvernichters Glyphosat (Wirkstoff in Roundup von Monsanto) und seines Abbauproduktes AMPA. Von den untersuchten Proben wiesen mehr als die Hälfte so hohe Rückstände auf, dass der international gültige Grenzwert für Lebens- und Futtermittel von 20 mg/kg bis um das 5-fache überschritten wurde. Dabei liegt dieser Grenzwert ohnehin viel höher als der für andere Produkte und auch für viele andere Spritzmittel.

Die deutschen Behörden müssen endlich handeln und Importe von Futter- und Lebensmitteln stärker kontrollieren, um eine Gefährdung von Menschen und Tieren durch Fütterung und Anreicherung in der Nahrungskette zu verhindern. Außerdem darf es keine besonders hohen Grenzwerte für besonders stark belastete Produkte mehr geben!

Der Einsatz genmanipulierter Futtermittel muss verboten werden, um VerbraucherInnen vor den Risiken von Glyphosat und Gentechnik zu schützen.

Hier finden Sie weitere Informationen:
http://www.topagrar.at/ackerbau/Home-top-News-Hohe-Rueckstaende-von-Glyphosat-in-argentinischem-Soja-entdeckt-1272419.html

Beteiligen Sie sich an unserer Online-Aktion für ein Verbot von Glyphosat:
http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/onlineaktion_roundup-910.html


Zitat
Niederlage für Monsanto: Terminator-Saatgut in Brasilien gestoppt

Erleichterung macht sich unter brasilianischen Umweltschützern und Bauern breit: Die Verfassungskommission des Parlaments hat kurzfristig einen Gesetzesentwurf von der Tagesordnung genommen, der den Handel und Anbau von Terminator-Saatgut legalisieren sollte.

Das Patent für das „Selbstmord“-Saatgut wurde Ende der 1990er Jahre von Monsanto aufgekauft, bislang aber nicht im Freiland getestet oder angebaut. Die genmanipulierten Pflanzen produzieren sterile Samen, die Bauern können daraus kein neues Saatgut gewinnen, sondern müssen es jedes Jahr neu kaufen.

19.000 Menschen hatten sich im Vorfeld an einer Petition beteiligt, um gegen die Zulassung des Terminator-Saatguts zu protestieren. Dies zeigt wieder einmal, dass wir gegen Monsanto & Co. nicht machtlos sind.
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« Antworten #64 am: 14. November 2013, 10:49:04 »

Das tägliche Gift
Risiko Pestizide

Kein anderes Pflanzengift wird weltweit so häufig gegen Unkraut eingesetzt wie Glyphosat. Allein in Deutschland landen jährlich 5.000 Tonnen des Spritzmittels auf den Feldern, etwa 30 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Deshalb warnen Toxikologen: „Pestizide werden die Gesundheitsskandale der Zukunft auslösen“. Hersteller dagegen bezeichnen das Unkrautvernichtungsmittel als absolut unbedenklich. Tatsache ist, dass unsere Umwelt und unsere Nahrungsmittel in einem größeren Maße mit Pestiziden belastet sind als noch vor zehn Jahren. Nach einer Stichprobenuntersuchung hat bereits die Hälfte aller Europäer Pestizide im Urin.

http://podfiles.zdf.de/podcast/zdf_podcasts/13/11/131113_risikopestizide_zom_446k_p20v11.mp4



Bereits vor einem halben Jahr hatte sich ZDFzoom mit diesem Thema beschäftigt. Damals berichtete ZDF-Südamerikakorrespondent Andreas Wunn zusammen mit Tobias Haucke über die Folgen des Glyphosatgebrauchs in Argentinien. Dort traf er Tabak- und Soyabauern, die jahrelang das Pflanzengift eingesetzt hatten und in deren Familien dann vermehrt behinderte Kinder zur Welt kamen. Nach der Ausstrahlung der Dokumentation bekam ZDFzoom viele Hinweise auf verstärkten Glyphosateinsatz in Deutschland und Europa.

Kontrollen lückenhaft

Jetzt zeigt ZDFzoom-Reporterin Renate Werner in einer neuen Dokumentation, dass seit längerem bei der Entnahme von Wasserproben immer wieder Fälle bekannt werden, bei denen die gesetzlichen Grenzwerte für das Gift weit überschritten werden. Und, dass die Kontrollen, die Verbraucher eigentlich schützen sollen, auf allen Ebenen Lücken zeigen. Eine Tatsache, die besonders fragwürdig ist. Denn nach neuen Studien zu Pestiziden liegt der Verdacht nahe, dass die Unkrautvernichtungsmittel das Erbgut schädigen, Krebs und weitere Krankheiten auslösen können. So zählt die landwirtschaftliche Sozialkasse in Frankreich inzwischen Parkinson – verursacht durch Pestizide – zu den Berufskrankheiten von Landwirten und Winzern. Deutsche Behörden klassifizieren den Wirkstoff dagegen weiter als unbedenklich.

ZDFzoom-Reporterin Renate Werner begibt sich auf Spurensuche. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der immer häufigen Verwendung von Glyphosat und dem Anheben der gesetzlichen Grenzwerte in Lebensmitteln? Wenn Glyphosat tatsächlich unbedenklich ist, wieso wird dann in einigen EU-Staaten plötzlich der Einsatz streng reglementiert? Ist das alles nur Panikmache? Wie groß ist die Pestizid-Gefahr wirklich?

http://nrodl.zdf.de/none/zdf/13/05/130508_pestizide_zom_1596k_p13v9.mp4


Quelle: ZDF-Zoom
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Eivisskat
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« Antworten #65 am: 13. Dezember 2013, 10:11:14 »

Zitat
„Bundesamt für Risikoverharmlosung“: Allestöter Glyphosat ist unbedenklich  

Die kürzlich im Bundesrat gestartete Initiative für ein Teilverbot für Glyphosat soll wohl mit der am Montag vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) vorgestellten Neubewertung zu Risiken durch das Pflanzenvernichtungsmittel vereitelt werden.

Denn das BfR hat das gesundheitlich höchst bedenkliche Herbizid nun als völlig unbedenklich eingestuft.


Demnach ergeben neue Studien „keine Hinweise auf eine krebserzeugende, reproduktionsschädigende oder fruchtschädigende Wirkung durch Glyphosat bei den Versuchtstieren“.

Damit ignoriert die Behörde zahlreiche wissenschaftliche Studien, die genau das Gegenteil beweisen. Auch Gesundheitsberichte aus Ländern wie zum Beispiel Argentinien und Brasilien, in denen Glyphosat in weit größerem Ausmaß zur Unkrautbekämpfung eingesetzt wird und die Bevölkerung unter den Folgen des Ackergifts leidet, werden damit komplett unter den Tisch gekehrt.

Dies verleiht unserer Unterschriftenaktion Allestöter Roundup verbieten weiterhin Nachdruck.

Beteiligen Sie sich noch bis 20. Dezember an unserer Aktion und setzen sich damit für eine gesunde Umwelt, gesunde Lebensmittel und eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft ein!

http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/onlineaktion_roundup-910.html




Hier das nette, menschen-freundliche Bundesamt für Risikobewertung (BfR) und seine Leiter. Der Präsident, schwer übergewichtigt,  ist (natürlich...) Jäger und kann unten  bestaunt werden.

http://www.bfr.bund.de/de/praesidium-53757.html
http://www.bfr.bund.de/de/das_bundesinstitut_fuer_risikobewertung__bfr_-280.html
http://www.bfr.bund.de/de/bfr_kommissionen-311.html

Hinter den Kulissen gaaaanz alte Seilschaften & Verbindungen vermutlich, anders kann mensch sich diese absurde Einschätzung von Glyphosat nun wirklich nicht mehr erklären, unfassbar...
Lips Sealed



Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel (BfR) zu Lebensmittelsicherheit von jagdlich gewonnenem Wildbret




« Letzte Änderung: 13. Dezember 2013, 10:16:48 von Eivisskat » Gespeichert
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« Antworten #66 am: 23. Dezember 2013, 16:29:35 »

Zitat
Stoppt Monsantos Gen-Fabrik

Sofía Gatica erlitt Morddrohungen und Prügel, nachdem sie an Protesten gegen eine riesige Monsanto-Fabrik teilnahm, die von fast 70% der Anwohner abgelehnt wird! Unsere weltweite Solidarität mit Sofía und den Menschen vor Ort könnte einen Mediensturm auslösen, der die argentinische Präsidentin zur Schließung der Fabrik zwingt und Monsantos giftige Landwirtschaft zurückdrängt:

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsanto_in_argentina_global_/


Liebe Freundinnen und Freunde,

Monsanto weitet seine Macht über den Planeten aus — und zwar mit einer neuen Fabrik für Gen-Saat in Argentinien. Sofía Gatica und weitere Anwohner haben Kritik geäußert und sie hat Morddrohungen und Prügel erlitten. Es besteht akute Gefahr — stehen wir ihnen zur Seite, um die Fabrik zu stoppen.

Monsanto stellt gentechnisch verändertes Saatgut her. In Verbindung mit giftigen Pestiziden schafft dies verheerende Monokulturen, bei denen bis auf eine einzige Pflanzenart nichts mehr wächst. Diese verbreiten sich zunehmend auf der Erde und nun soll eine der weltgrößten Gensaat-Fabriken in Córdoba entstehen.

Sofía war über die Gesundheitsrisiken der Fabrik besorgt und hat an Protesten teilgenommen, die fast 70% der Anwohner befürworten. Wenn wir die Menschen in Malvinas in den nächsten 3 Tagen mit 1 Million Stimmen unterstützen, können wir dem Thema in den lokalen Medien mehr Gewicht verleihen, die Petition in eine Anzeigen-Kampagne eingliedern und die unbeliebte argentinische Präsidentin dazu drängen, den Fabrikbau und die Verbreitung von Monsantos giftiger Landwirtschaft zu stoppen:

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsanto_in_argentina_global_/

Sofía und andere Einwohner von Malvinas haben sich vor Bulldozer gelegt, um den Fabrikbau zu stoppen. Wenn wir ihren Protest verstärken, können wir ihnen zum Erfolg verhelfen. Präsidentin Kirchner steht derzeit in der Kritik und kann es sich nicht leisten, die Profite von Monsanto vor die Interessen ihrer eigenen Bürger zu stellen.

In der Riesenfabrik soll mit giftigen Chemikalien Saatgut hergestellt werden. Das klingt komisch, weil die Saat eigentlich von Pflanzen stammen soll, nicht wahr? Nicht in der Gruselwelt von Monsanto, wo Pflanzen mit Gentechnik steril gemacht werden und Bauern nur Lebensmittel anbauen können, wenn sie jedes Jahr neue Saat von Monsanto kaufen! In den USA werden 90% einiger Nutzpflanzen mit Monsantos Saat angebaut. Und mit der neuen Mega-Fabrik in Argentinien weitet der berüchtigte Konzern seine Macht über den Planeten aus.

Die Drohungen und die Prügel, die Sofía und ihre Mitprotestler erlitten haben, sind der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Lasst uns Monsantos Invasion Südamerikas stoppen und die Verwüstung aufhalten, die Monsantos Produkte in unseren Ökosystemen anrichten:

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsanto_in_argentina_global_/

Einige sagen, dass Gentechnik eine effizientere Landwirtschaft versprechen kann. Es mag in der Zukunft viele solcher Vorteile geben, doch diese werden oft von der Propaganda der Konzerne übertrieben (zum Beispiel der Satz, dass Gen-Saat “die Welt ernähre” weil sie weitaus ergieber sei als normale Saat — tatsächlich gibt es dafür kaum Beweise). Bei der Gentechnik werden Profitinteressen oft vor Bürger- und Umweltinteressen gestellt. Regierungen sollten die Vor- und Nachteile für die Bevölkerung beurteilen, doch Monsanto versteht es, demokratische Regierungen zu untergraben. In den USA wurde sogar ein Gesetz verabschiedet, das es Richtern verbietet, eine Zurücknahme von Monsantos Produkten anzuordnen, selbst wenn dies im Sinne der öffentlichen Sicherheit erfolgt!

Durch gentechnisch veränderte, industrielle Landwirtschaft wird unsere Erde einem radikalen Wandel ausgesetzt. Und unsere Regierungen stehen unter dem übermäßigen Einfluss des amerikanischen Megakonzerns, der dabei eine zentrale Rolle spielt – ein Konzern, der allmählich die Kontrolle über die globale Lebensmittelversorgung übernimmt. Sorgen wir jetzt dafür,  dass unsere Kinder und Enkelkinder nicht in einer Welt leben müssen, die von Monsanto ernährt wird.

Voller Hoffnung,

Ricken, Meredith, Laura, Nick, Alice, Luis, Marie, Nadia und das ganze Avaaz-Team


WEITERE INFORMATIONEN

Gen-Saatgut in Südamerika (Deutschlandfunk)
http://www.deutschlandfunk.de/gen-saatgut-in-suedamerika.697.de.html?dram:article_id=241996

"Monsanto soll mich nicht schlagen" (Taz.de)
http://www.taz.de/!128181/

Argentinien protestiert gegen krankmachende Pestizide (DW)
http://www.dw.de/argentinien-protestiert-gegen-krankmachende-pestizide/a-17213797

Anti-Monsanto-Aktivistin in Argentinien angegriffen (RT) (Englisch)
http://rt.com/news/argentina-monsanto-protest-clashes-483/

Untersuchung zeigt: Geburtsfehler und Krebs in Argentinien mit Agrochemikalien verbunden (CTVNews) (Englisch)
http://www.ctvnews.ca/health/birth-defects-cancer-in-argentina-linked-to-agrochemicals-ap-investigation-1.1505096

Sofia Gatica (The Goldman Environmental Prize)
http://www.goldmanprize.org/recipient/sofia-gatica

Argentiniens schlechte Saat (Al Jazeera) (Englisch)
http://www.aljazeera.com/programmes/peopleandpower/2013/03/201331313434142322.html
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« Antworten #67 am: 30. Dezember 2013, 12:09:29 »

Zitat
Monsanto und Co. haben Paraguay fest im Griff

Zulassung von weiteren genmanipulierten Maissorten erfolgt. Vertreibung von Kleinbauern nimmt immer größere Ausmaße an

Asunción. Die Regierung in Paraguay hat die Zulassung von mehreren Sorten gentechnisch verändertem Maissaatguts gebilligt. Dabei handelt es sich um Saatgut der Konzerne Monsanto, Syngenta und BASF – den Weltmarktführern unter den Agrar- und Chemiekonzernen.

Mit dieser unlängst getroffenen Maßnahme der rechtsgerichteten Regierung unter Präsident Horacio Cartes wird den Kleinbauern in dem südamerikanischen Land eine weitere Lebensgrundlage entzogen. Der Anbau von Mais und Baumwolle erfolgte bisher weitestgehend auf kleinbäuerlichen Feldern und in Familienbetrieben, die das erforderliche Saatgut vom Staat erhielten. Schon im Jahr 2012 hatte De-facto-Präsident Federico Franco, der nach dem parlamentarischen Putsch gegen den linksgerichteten Präsidenten Fernando Lugo die Macht übernahm, Monsanto und anderen transnationalen Konzernen mittels eines Dekrets über die uneingeschränkte Nutzung gentechnisch veränderter Baumwolle weit die Tür nach Paraguay geöffnet.
....

Quelle: amerika21.de
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« Antworten #68 am: 31. Dezember 2013, 00:41:06 »

Zitat
Monsantos Gift stoppen

https://www.regenwald.org/aktion/934/monsantos-gift-verbieten

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Ein gefährliches Gift breitet sich aus: Glyphosat, das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Hauptproduzent Monsanto vergiftet damit die Umwelt und die Menschen, nicht nur in den Tropenwaldgebieten in Südamerika, inzwischen auch in Europa. Bitte fordern Sie zusammen mit uns und dem Umweltinstitut München ein Verbot von Glyphosat:

https://www.regenwald.org/aktion/934/monsantos-gift-verbieten

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Zitat
Die giftigen Rückstände glyphosathaltiger Herbizide sind vom Acker auf unseren Tellern angekommen Lautlos wird die Erde mit dem Totalherbizid Glyphosat vergiftet - pro Jahr weltweit etwa 650.000 Tonnen glyphosathaltige Herbizide versprüht. In Südamerika sind bereits Landflächen von der doppelten Größe Deutschlands betroffen. Die dort in die Tropenwälder gerodeten Monokulturen mit gentechnisch verändertem Soja und Mais werden permanent mit Glyphosat besprüht. Über die Sojaimporte der EU (35 Millionen Tonnen pro Jahr) gelangt das Gift in die Futtertröge unserer Rinder, Schweine und Hühner.

Auch bei uns wird immer häufiger mit Glyphosat gespritzt. Um unerwünschte Wildkräuter zu beseitigen, aber auch um Getreide und Hülsenfrüchte kurz vor der Ernte zum Welken zu bringen. Diese so genannte Vorerntespritzung senkt die Kosten.

Den Preis dafür zahlen Mensch und Umwelt. Immer mehr Glyphosat landet täglich auf unseren Tellern. Es lässt sich in Getreideprodukten und im menschlichen Urin nachweisen, aber auch in den Gewässern findet sich das Gift. In Parks, Industrieanlagen und Privatgärten kommt Glyphosat ebenso zum Einsatz.

Wissenschaftliche Studien belegen die gefährlichen Auswirkungen des Wirkstoffes und seiner Rückstände auf die Gesundheit der Menschen, Tiere und Umwelt. In Argentinien und Paraguay leiden die Menschen an Missbildungen und Krebs.

Statt die Bevölkerung zu schützen, stellen sich Politik und Behörden auf die Seite der Agrarindustrie. Sie ignorieren die Warnungen von Wissenschaftlern, verzichten weitgehend auf Kontrollen und setzen einfach die zulässigen Grenzwerte herauf.

Inzwischen sind Monsantos Patente auf Glyphosat weitgehend abgelaufen und auch Chemiekonzerne wie BASF, Bayer, Dow und Syngenta machen damit Geschäfte.
https://www.regenwald.org/aktion/934/monsantos-gift-verbieten]https://www.regenwald.org/aktion/934/monsantos-gift-verbieten

Bitte fordern Sie zusammen mit uns und dem Umweltinstitut München ein Verbot für Glyphosat und damit behandelte Futtermittel.

https://www.regenwald.org/aktion/934/monsantos-gift-verbieten]https://www.regenwald.org/aktion/934/monsantos-gift-verbieten

Start der Aktion: 20.12.2013
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2013, 00:43:09 von Efeu » Gespeichert

Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #69 am: 27. Februar 2014, 09:27:41 »

Zitat
Monsanto's Roundup may be linked to fatal kidney disease, new study suggests


http://rt.com/news/monsanto-roundup-kidney-disease-921/
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #70 am: 27. Februar 2014, 10:30:37 »

Zitat
Nach Genmais 1507 – Pestizide auf Ökoflächen

....
Der neue Landwirtschaftsminister Schmidt will Pestizide auf Öko-Vorrangflächen erlauben. Heute wird das Kabinett der Bundesregierung über die Vorschläge des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland abstimmen.

Derzeit versuchen 23 Agrarminister die übriggebliebenen Greening-Maßnahmen der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) zunichte zu machen, indem sie sich für eine Zulassung von synthetischen Pestiziden und Mineraldüngern auf Leguminosen ökologischer Vorrangflächen (Ecological Focus Areas, kurz: EFAs) einsetzen.
....

Quelle: Über Fefes Blog zu netzfrauen.org


Immer schön durch die Hintertür EU, es zeigt m.M.n. das die Verantwortlichen genau wissen was sie da tun.
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Dieter Hildebrandt
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« Antworten #71 am: 05. Juli 2014, 11:23:52 »

So etwa funktionieren auch "Frei"handelsabkommen:

Zitat
US-Entwicklungshilfe nur mit Saatgut von Monsanto
US-Regierung koppelt Entwicklungshilfe an Kauf von gentechnisch verändertem Monsanto-Saatgut. Bauernorganisationen demonstrieren vor US-Botschaft


Von Christa Rahner-Göhring

San Salvador. Die Regierung der USA hat die Auszahlung von Entwicklungshilfe aus dem Millenium-Challenge-Fonds in Höhe von 277 Millionen US-Dollar davon abhängig gemacht, dass El Salvador gentechnisch verändertes Mais-Saatgut von Monsanto kauft...
http://amerika21.de/2014/06/102755/monsanto-entwicklungshilfe
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« Antworten #72 am: 10. Juli 2014, 10:41:06 »

Zitat
Experten sind für Glyphosat (02.07.2014)

Der Einsatz des Wirkstoffes Glyphosat in Pflanzenschutzmitteln wird von Sachverständigen befürwortet. Experten äußerten keine grundsätzliche Ablehnung der Anwendung in der Landwirtschaft in einem Fachgespräch des Agrarausschusses am Mittwoch, 2. Juli.

Quelle: Bundestag


Ausschussitzung:
http://static.cdn.streamfarm.net/1000153copo/ondemand/145293313/3556009/3556009_h264_720_400_2000kb_baseline_de_2192.mp4
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« Antworten #73 am: 06. August 2014, 13:40:43 »

Zitat
+++ Gift im Garten: Neuer Flyer zu Glyphosat +++

In Deutschland sind 84 glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel wie das Monsanto-Produkt 'Roundup' auf dem Markt zugelassen, 46 davon auch für den Haus- und Kleingartenbereich. Viele Menschen wenden diese Pflanzengifte völlig bedenkenlos und oftmals illegal an. Hinzu kommt eine skandalöse Verkaufspraxis: Die Spritzmittel können problemlos über das Internet oder in Garten- und Baumärkten bezogen werden, häufig ohne jede Beratung.

Dies führt dazu, dass Jahr für Jahr mehr als 40 Tonnen des gefährlichen Wirkstoffs in deutschen Gärten landen. Das könnte leicht vermieden werden, indem die Gifte für den Einsatz im Privatbereich verboten werden und der Verkauf an Privatpersonen eingestellt wird – ökologische Alternativen zum Spritzmitteleinsatz gibt es genug.

Mit unserem neuen Faltblatt "Gift im Garten" können Sie sich sowie Ihre Freunde und Bekannten über die Risiken von Glyphosat informieren und erfahren, welche ökologischen Maßnahmen der Unkrautbekämpfung es gibt.

Hier können Sie unseren neuen Flyer bestellen:
http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/pestizide/glyphosat/haus-und-kleingarten.html
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dagobert


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« Antworten #74 am: 23. Juli 2015, 15:14:04 »

Zitat
Glyphosat: Behörde wertet Monsanto-Leserbriefe als Studien

(22.7.2015) Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nutzte für seinen Bewertungsbericht über das Pflanzengift Glyphosat offenbar Leserbriefe von MitarbeiterInnen des Konzerns Monsanto als "Studien".

Insgesamt 14 Leserbriefe an Fachzeitschriften finden sich in einer Liste von 92 Studien, die das BfR in seinem Bewertungsbericht herangezogen hat, um zu erörtern, ob Glyphosat krebserregend ist. Zwar können "Briefe an den Herausgeber" in Fachzeitschriften durchaus Beiträge zur wissenschaftlichen Debatte enthalten, sie als Studien zu werten ist jedoch nicht seriös.

[...]

Die Arbeitsgruppe zu Krebsforschung in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im März festgestellt, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. Das BfR dagegen hält Glyphosat nach wie vor für unbedenklich. Wir vermuten: Das BfR wusste von Anfang an, dass bei seiner Beurteilung herauskommen wird, dass Glyphosat unbedenklich ist. Eine andere Einschätzung würde dazu führen, dass das meistverkaufte Herbizid vom europäischen Markt genommen wird. Und das wollen die Freundinnen und Freunde der chemischen Indusrie in BfR und EFSA offensichtlich mit aller Macht verhindern.

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/glyphosat-behoerde-wertet-monsanto-leserbriefe-als-studien.html
« Letzte Änderung: 23. Juli 2015, 15:16:13 von dagobert » Gespeichert
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