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Autor Thema: Monsanto, mit Gift und Genen  (Gelesen 54156 mal)
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Abused Frog


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« Antworten #100 am: 24. Januar 2017, 10:50:53 »

Zitat
Kampf gegen die Übermacht der Chemiekonzerne

Bananen aus Ecuador sind häufig mit Pestiziden verseucht. Der ehemalige Pestizidpilot Jorge Acosta Orellana litt selbst unter Vergiftungen. Nun kämpft er gegen Chemiekonzerne, die mit ihren Produkten die Gesundheit der Arbeiter ruinieren – aber auch die Verbraucher täuschen.
„2007 ging es los mit den Gesundheitsproblemen: Ich konnte nicht mehr richtig sehen, litt unter Herzrasen, Müdigkeit und Schwindelgefühl. Ich habe mir Sorgen gemacht und gedacht, es wäre was mit dem Herzen, also habe ich ein EKG machen lassen. Der Arzt hat mir dann gesagt, dass ich keine Herzprobleme, sondern Vergiftungserscheinungen habe.“
Acosta spricht mit Kollegen – und merkt, dass auch andere gesundheitliche Probleme haben. Die Piloten sind den Pestiziden, die sie versprühen, oft direkt ausgesetzt – genauso wie die Arbeiter am Boden. Acosta wird klar: hier gibt es einen Zusammenhang. Er informiert sich. Das Pestizid, das am meisten benutzt wird, ist das Pflanzenschutzmittel Mancozeb. Er wendet sich an die ecuadorianische Ombudsstelle. Die prüft die Sache und stellt fest, dass neben den Pestiziden auch die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen krank machen: 14-Stunden-Schichten, sieben Tage die Woche, sind keine Seltenheit.
Quelle: Deutschlandradio Kultur

Via NDS


http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/01/23/giftige_bananen_jorge_acosta_orellana_ehemaliger_drk_20170123_0752_859527ea.mp3
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Dieter Hildebrandt
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dagobert


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« Antworten #101 am: 30. März 2017, 18:40:57 »

Zitat
Neue Untersuchung belegt Manipulationen bei der Bewertung von Glyphosat

(23.03.2017) Heute wurde der neue Bericht „Glyphosat und Krebs: Gekaufte Wissenschaft“ in Wien vorgestellt. Er zeigt auf, wie Monsanto und andere Glyphosat-Hersteller wissenschaftliche Belege zu Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichters manipuliert haben. Damit wollen die Agrar-Konzerne ein Verbot des Wirkstoffs in der EU verhindern.

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/neue-untersuchung-belegt-manipulationen-bei-der-bewertung-von-glyphosat.html
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« Antworten #102 am: 16. Mai 2017, 18:01:17 »

Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet
von Gaby Weber


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dagobert


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« Antworten #103 am: 17. Mai 2017, 16:29:04 »

Sehenswert!
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Abused Frog


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« Antworten #104 am: 17. Mai 2017, 17:27:41 »

Ja!
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #105 am: 17. Mai 2017, 18:27:35 »

Sehenswert!
Ja!


Absolut.

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
dagobert


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« Antworten #106 am: 18. Mai 2017, 15:55:35 »

Zitat
Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pestizid und wahrscheinlich krebserregend. Ende 2017 entscheidet die EU darüber, ob das Gift für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird. Das wollen wir gemeinsam verhindern: Beteiligen Sie sich jetzt an der Europäischen Bürgerinitiative!
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/europaeische-buergerinitiative-stop-glyphosat.html
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Kuddel


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« Antworten #107 am: 27. Juni 2017, 12:16:29 »

Zitat
Kalifornien warnt vor Glyphosat

Die Behörde für Gesundheit und Umwelt in Kalifornien ist überzeugt: Glyphosat stellt ein Gesundheitsrisiko dar. Auf Verpackungen soll künftig "krebserregend" stehen.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-06/unkrautvernichter-glyphosat-krebserregend-monsanto-kalifornien
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dagobert


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« Antworten #108 am: 13. Juli 2017, 20:02:45 »

Zitat
Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Behörden

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

die Skandale um die gesundheitliche Bewertung von Glyphosat sind uferlos: Immer wieder kommen Informationen über geheim gehaltene Studien von Monsanto und Co., das gezielte Weglassen von relevanten Daten und die Beeinflussung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ans Licht.

Heute erscheint in Wien eine neue Analyse, in der der Toxikologe Dr. Peter Clausing nachweist, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) und die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) systematisch Hinweise auf eine krebserzeugende Wirkung von Glyphosat aussortieren. Bei der Auswertung von sieben Studien verstießen die Behörden zudem eindeutig gegen ihre eigenen Richtlinien.


Diese Woche wurde zudem ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag bekannt, das ein Glyphosatverbot mit Gentechnik in Verbindung bringt. Sollte Glyphosat verboten werden, muss die EU auch den Import von Lebens- und Futtermitteln mit Glyphosatrückständen unterbinden. Auf Millionen Hektar in Südamerika wächst genmanipuliertes, glyphosatresistentes Soja für die Massentierhaltung in Europa. Wenn Glyphosat verboten wird, dürfen diese Futtermittel nicht mehr importiert werden.

Es drängt sich ein schwerwiegender Verdacht auf: Soll Glyphosat gerettet werden, weil es für Teile der Landwirtschaft "systemrelevant" geworden ist? Kommende Woche beraten die EU-Mitgliedsstaaten das erste Mal über den Vorschlag der Kommission, das Gift für zehn weitere Jahre zuzulassen. Dabei dürfen die falschen Einschätzungen der Behörden nicht als Entscheidungsgrundlage dienen. Wir fordern die Mitgliedsstaaten dazu auf, das in der EU geltende Vorsorgeprinzip anzuwenden und ein Verbot von Glyphosat durchzusetzen. Das Europäische Parlament muss außerdem einen Untersuchungsausschuss einsetzen, um die massiven Fehler der Behörden im Zusammenhang mit der Glyphosatbewertung ans Licht zu bringen.

Zitat aus dem Newsletter vom Umweltinstitut

http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Downloads/01_Themen/05_Landwirtschaft/Pestizide/Glyphosat/Glyphosat_und_Krebs-Report_2017.pdf
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Administrator

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« Antworten #109 am: 15. Juli 2017, 13:17:49 »

Zitat
Das Umweltministerium erklärte auf Anfrage der Grünen-Fraktion, der Insektenbestand habe sich in 35 Jahren um bis zu 80 Prozent verringert. Das Sterben werde sich voraussichtlich weiter fortsetzen. Als eine der Ursachen nannte Hendricks den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft.
http://www.deutschlandfunk.de/umwelt-insektensterben-seit-35-jahren-wegen-pestiziden.1939.de.html?drn:news_id=768884

Das ist nichts anderes als eine ökologische Katastrophe.


Man kann da nicht mit dem Kauf von "Insektenhotels" entgegenwirken. Es muß die Macht der Industrie (nicht nur der Chemieindustrie) hinterfragt werden, wenn sie den Interessen von Mensch und Natur entgegenwirkt.
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« Antworten #110 am: 15. Juli 2017, 14:30:35 »

Zitat
Das Umweltministerium erklärte auf Anfrage der Grünen-Fraktion, der Insektenbestand habe sich in 35 Jahren um bis zu 80 Prozent verringert. Das Sterben werde sich voraussichtlich weiter fortsetzen. Als eine der Ursachen nannte Hendricks den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft.
http://www.deutschlandfunk.de/umwelt-insektensterben-seit-35-jahren-wegen-pestiziden.1939.de.html?drn:news_id=768884

Das ist nichts anderes als eine ökologische Katastrophe.


Man kann da nicht mit dem Kauf von "Insektenhotels" entgegenwirken. Es muß die Macht der Industrie (nicht nur der Chemieindustrie) hinterfragt werden, wenn sie den Interessen von Mensch und Natur entgegenwirkt.


Sehe ich genauso, bei Freunden hab ich mal nachgefragt ob ihnen schon aufgefallen ist das sie bei längeren Strecken keinen "Fliegendreck" mehr von der Windschutzscheibe kratzen müssen. Tja, wird nicht wirklich wahrgenommen, ist ja eher Positiv wenn unterwegs nicht mehr geputzt werden muss.
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« Antworten #111 am: 22. Juli 2017, 09:22:06 »

Zitat
ttt - titel, thesen, temperamente
Auf Kosten des Menschen


Glyphosat ist eines der umstrittensten Unkrautvernichtungsmittel. Der Fotograf Pablo Piovano hat in Argentinien Menschen fotografiert, die auf mit Pflanzenschutzmitteln besprühten Feldern gearbeitet haben.

Quelle: ARD via NDS




http://pd-videos.daserste.de/int/2017/07/16/b549cd95-41b6-4473-9072-48345b20821b/960-1.mp4

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« Antworten #112 am: 03. September 2017, 18:04:34 »

Da fallen mir seit geraumer Zeit Tomaten auf, so gut wie keinen Geschmack, dafür kann man die Dinger als Tennisbälle benutzen und wochenlang liegenlassen ohne erkennbare Spuren der Alterung.


Weil es dazu passt:

Zitat
Irina und ihre Tomaten
Süß und saftig

http://br.de/s/2TMCZAY


Also doch, ursprünglich hatten Tomaten so etwas wie Geschmack und waren als Tennisbälle nicht zu gebrauchen.

Meine heutige Verschwörungstheorie dazu: Der Mensch soll der Natur entwöhnt werden, der Geschmack gerät in Vergessenheit und das moderne Obst und Gemüse sieht auch noch nach Wochen aus wie im Bilderbuch, die Welt wird oberflächlich schöner und wie es mal geschmeckt hat spielt keine Rolle mehr, 5x Obst und Gemüse sollen es nach aktuellen Erkenntnissen sein, ob gespritzt oder nicht macht anscheinend keinen Unterschied, wie oder was hin, weg oder umgezüchtet wurde ist auch egal,  5x Obst und Gemüse, fertig, ich kann auch schöne Bildchen davon runterwürgen, egal.
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« Antworten #113 am: 17. September 2017, 12:39:29 »

Deutsche Gründlichkeit.
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/glyphosat-behoerde-schreibt-bewertung-von-monsanto-ab.html
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« Antworten #114 am: 11. Oktober 2017, 16:22:05 »

Zitat
Immer wieder kommt in der Debatte um Glyphosat der Verdacht auf, dass einige der Forscher, die das Pflanzengift als weniger schädlich beurteilt haben, von dessen Hersteller Monsanto manipuliert worden sein könnten. Der Agrarkonzern macht mit dem Mittel ein sehr gutes Geschäft. Dass es in Europa weiter zugelassen ist, ist in seinem Interesse.

Dass an diesen Vorwürfen etwas dran ist, legen nun neue Enthüllungen der französischen Zeitung Le Monde nahe: Einem am 4. Oktober erschienenen Bericht zufolge wurden einige der Veröffentlichungen über Glyphosat zumindest zum Teil von Monsanto selbst geschrieben und bezahlt, ohne dass die finanzielle Abhängigkeit der Autoren öffentlich gemacht wurde. Die Autoren beziehen sich dabei auf Dokumente aus internen Mails.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/glyphosat-monsanto-wissenschaftler-bestechung-eu-kommission
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« Antworten #115 am: 11. Oktober 2017, 16:26:11 »

Zitat
Ach komm, das bisschen Unkrautvernichter im Speiseeis, das ist doch total harmlos!1!!

Der Hersteller Unilever betonte, die nachgewiesenen Glyphosatspuren lägen deutlich unter allen Grenzwerten, die in den Vereinigten Staaten und Europa gälten.

Seht ihr? Alles völlig harmlos!

Wenn jetzt wider Erwarten jemand von euch doch lieber keinen Unkrautvernichter im Speiseeis haben will:

Parallel getestete Bio-Eiscreme habe kein Glyphosat enthalten, sagte er.

Quelle: Fefes Blog


Ohne untergrenzwertige Giftbeimischung sind mir Lebensmittel einfach lieber.
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« Antworten #116 am: 11. Oktober 2017, 22:10:19 »

Ohne untergrenzwertige Giftbeimischung sind mir Lebensmittel einfach lieber.
Du hast das System dahinter noch nicht verstanden.  evil
Wenn durch verseuchte Lebensmittel Leute krank werden, kriegen die Ärzte was zu tun, das sichert deren Einkommen.
Die Medis die sie verschreiben, sorgen wiederum für Gewinne bei den Pharmakonzernen.

Nebenbei wird ja auch das Trinkwasser immer weiter verseucht, so dass irgendwann nur noch gekauftes Wasser getrunken werden kann (so wie in der Serie Trepalium - Stadt ohne Namen).
Da verdient sich dann auch jemand dumm und dusselig.

Glyphosat und anderer Dreck in Eis, Bier, undwasweißichnochwo ist nichts anderes als praktisch gelebte Wirtschaftsförderung.
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2017, 22:13:49 von dagobert » Gespeichert
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« Antworten #117 am: 12. Oktober 2017, 07:26:00 »

Zitat
Nebenbei wird ja auch das Trinkwasser immer weiter verseucht, so dass irgendwann nur noch gekauftes Wasser getrunken werden kann (so wie in der Serie Trepalium - Stadt ohne Namen).
Da verdient sich dann auch jemand dumm und dusselig.

Das gibt es auch schon in echt!
Ich glaube es war in Kenia, wo Nestlé für die Wasserversorgung verantwortlich war!
Müsste ich aber nochmal gucken, ob ich dazu noch was finde.
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« Antworten #118 am: 12. Oktober 2017, 10:48:36 »

Gefühlt würde ich sagen das seit einigen Jahren neurologische Erkrankungen auf dem Vormarsch sind, die Psyche rebelliert sich nebenbei auch durch die Decke, als Verschwörungsliebhaber fallen mir dabei der zunehmende Gebrauch von Neurotoxinen in der Landwirtschaft auf, der Menschengemachte chemische (Wirtschafts-) Kreislauf ist geschlossen, wie @dagobert schon schrieb, alles aus einer Hand.

Nestlé ist ein weltweit agierender Wasserguru, in USA hat er auch Regionale Quellen aufgekauft, das Wasser in Flaschen gefüllt und dann in der Region verkauft, erst der zunehmende Widerstand aus der Bevölkerung ließ die bisher untertützende Politik zurückrudern.

Nachtrag:
Zitat
Es erinnert an Algerien. Hier erwarb Nestlé die Wassernutzungsrechte und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft, während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat.

https://netzfrauen.org/2017/04/12/aethiopien-nestle/





Aus der Dokumentation "We feed the World"

https://marialourdesblog.com/nestle-nimmt-menschen-in-afrika-das-wasser-pure-life-skandal/

Für Rudi den Rocker!   
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2017, 11:11:03 von Troll » Gespeichert

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« Antworten #119 am: 12. Oktober 2017, 11:19:01 »

Das gibt es auch schon in echt!
Ich glaube es war in Kenia, wo Nestlé für die Wasserversorgung verantwortlich war!
Müsste ich aber nochmal gucken, ob ich dazu noch was finde.

Stimmt, steht glaub ich auch schon irgendwo im Forum.

Hier ist z.B. was:
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=25936.0
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=23474.0



Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den BfR-Chef:
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/glyphosat-plagiat-wir-reichen-dienstaufsichtsbeschwerde-ein.html
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2017, 11:24:24 von dagobert » Gespeichert
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« Antworten #120 am: 13. Oktober 2017, 09:34:58 »

Zitat
Unsere Böden - mit Füßen getreten

Jeden Tag wird in Deutschland eine Fläche von rund 100 Fußballfeldern überbaut, versiegelt und unbrauchbar gemacht. Odysso zeigt, wie und warum wir unsere Böden schützen sollten.

Quelle: SWR


http://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/swr-fernsehen/odysso/hauptbeitrag/2017/10-12/971656.l.mp4


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« Antworten #121 am: 14. Oktober 2017, 09:28:31 »

Zitat
Alexander Schiebel, Dokumentarfilmer

Alexander Schiebel erzählt in seinem Buch "Das Wunder von Mals. Wie ein Dorf der Agrarindustrie die Stirn bietet" (2017), wie die Südtiroler Gemeinde per Volksabstimmung entschied, dass ihr Dorf die erste pestizidfreie Gemeinde in Europa werden sollte.

Quelle: ARD-alpha via NDS


http://cdn-storage.br.de/geo/b7/2017-09/15/d9a67b669a4711e78a90984be10adece_C.mp4 (Einfügen abgeschaltet, Limit erreicht)
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« Antworten #122 am: 14. Oktober 2017, 10:10:17 »

Zitat
Unsere Böden - mit Füßen getreten
Eine informative Sendung.
Allerdings kann ich nicht verstehen, warum ein gepflügter Boden erosionsanfälliger sein soll, als ein ungepflügter Boden? Eigentlich hat ein gepflügter Boden doch die größere Oberfläche und ist (auch in die Tiefe) aufnahmefähiger.
Überhaupt nicht angesprochen wurde das Problem der Bodenverdichtung durch die schweren Maschienen.
Und das bewachsene Böden bei Starkregen vor Überschwemmungen schützen ist irgendwie auch ein Märchen. Ich hab schon vollgelaufene Keller gesehen, bei denen die Wassermassen fröhlich aus der Wiese flossen und etliche Sturzbäche die gradewegs aus dem Wald kamen. Beides eigentlich die klassischen Vorbilder für optimalen Wasserspeicher.
Aber bei extremem Starkregen fällt nunmal binnen weniger Minuten mehr Niederschlag als aufnehmbar ist; egal wie optimal der Boden ist.
PS: Der im Beitrag gezeigte Mulcher ist ein Grubber. Aber das nur am Rande!
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« Antworten #123 am: 14. Oktober 2017, 10:51:48 »

Mulcher ist ein Grubber


             

...da ist der Mangler nicht weit...

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« Antworten #124 am: 14. Oktober 2017, 11:53:28 »

Ich könnte mir vorstellen dass das Pflügen nur die Oberfläche ankratzt, der Traktor aber eine Verdichtung des unteren Bodens verursacht.
Ich trink keine Mulch!
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