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Autor Thema: Monsanto, mit Gift und Genen  (Gelesen 89230 mal)
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« Antworten #150 am: 21. Januar 2018, 10:16:14 »

Zitat
Die Saat der Gier – Wie Bayer mit Monsanto die Landwirtschaft verändern will

17.01.2018 | 44:26 Min. | UT | Verfügbar bis 17.01.2019 | WDR

Es soll die größte Fusion der deutschen Wirtschaftsgeschichte werden: Für unglaubliche 66 Milliarden Dollar will Bayer aus Leverkusen den US-Konzern Monsanto übernehmen. Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann würde dann den weltweit größten Anbieter für Agrarchemie lenken.
Autor/-in: Michael Heussen, Ingolf Gritschneder

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-die-saat-der-gier--wie-bayer-mit-monsanto-die-landwirtschaft-veraendern-will-100.html
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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« Antworten #151 am: 21. Januar 2018, 10:28:55 »

Zitat
Monsanto entscheidet, welche Wassermelone in Zukunft in den Supermärkten liegt, wie die Idealtomate schmeckt und welche Gurke es verdient, in Gewächshäusern tausendfach aufgezogen zu werden. Und andersrum: Wenn der Agrarkonzern das Interesse an ihnen verliert, können manche Möhren vom Markt verschwinden. Monsanto bestimmt, was wir essen - weltweit.

Die "Macht" des Verbrauchers, ich werde beinahe Größenwahnsinnig Angesichts der mir zugeschriebenen Macht, hahahaha, ihr werdet alle störben, hahahaha.


Zitat
Die Saat der Gier – Wie Bayer mit Monsanto die Landwirtschaft verändern will

17.01.2018 | 44:26 Min. | UT | Verfügbar bis 17.01.2019 | WDR

Es soll die größte Fusion der deutschen Wirtschaftsgeschichte werden: Für unglaubliche 66 Milliarden Dollar will Bayer aus Leverkusen den US-Konzern Monsanto übernehmen. Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann würde dann den weltweit größten Anbieter für Agrarchemie lenken.
Autor/-in: Michael Heussen, Ingolf Gritschneder

Quelle: WDR-Die Story (Video)
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« Antworten #152 am: 15. Februar 2018, 10:22:12 »

Zitat
betrifft: ...
Gartenrebellen kämpfen für Alte Sorten - Verbotenes Gemüse

Der Film begleitet drei Retter von Alten Sorten in ihrem Kampf gegen verordnete Zuchtziele, verständnislose Sortenschützer und humorlose Gesetzgeber.

Quelle: SWR

"Verfügbar bis: 20.2.2018, 16.00"

Im Supermarkt gibt es doch alles, wie beim Insektensterben läuft das schön im Hintergrund ohne großes tamtam und wieder hilft die gesellschaftliche Entwöhnung von der "unvollkommenen" Natur mit, ewig einlagern, aussehen wie gemalt, gesund wie es geschrieben steht, wie es schmecken sollte bzw ursprünglich mal geschmeckt hat verschwindet.
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Nikita


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« Antworten #153 am: 18. Februar 2018, 11:59:15 »

Zitat
Liebe Avaazerinnen und Avaazer,

wir haben soeben eine 168-seitige gerichtliche Anordnung von Monsanto erhalten.

Uns bleiben nur wenige Tage, um zu antworten. Die Anordnung "befiehlt" uns, jede private E-Mail, Notiz oder Aufzeichnung, die Monsanto erwähnt, auszuhändigen -- sogar die Namen und E-Mail-Adressen von Avaazern, die Monsanto-Kampagnen unterzeichnet haben!!

Das ist eine riesige Sache. Monsanto ist ein 50 Milliarden Dollar schwerer Megakonzern, berüchtigt für das Auffahren starker Geschütze wie diesem hier. Sie haben unbegrenzte Ressourcen. Nicht auszudenken, was sie mit all unseren privaten Informationen machen würden, wenn sie diese in die Finger bekommen.

Darum werden wir dagegen ankämpfen. Monsanto mag unbegrenzte Ressourcen haben um andere einzuschüchtern, aber die Avaaz-Gemeinschaft vereint die Kraft von Millionen von Menschen und unsere Mitglieder haben einfach keine Angst.

Wir müssen innerhalb weniger Tage auf die gerichtliche Anordnung antworten -- spenden Sie, um unsere Gemeinschaft zu verteidigen. Senden wir Monsanto eine Botschaft: Jedes Mal, wenn sie uns attackieren, werden sie uns nur noch stärker machen --

Wir müssen dringend ausgezeichnete Anwälte anheuern, um gegen die Besten von Monsanto zu bestehen. Selbst gegen diese gerichtliche Anordnung vorzugehen (lesen Sie diese hier) wird kostspielig, und sie ist womöglich nur der Anfang.

Wir kennen Monsantos Plan nicht, aber wir wissen, warum wir diese Anordnung erhalten haben -- Avaaz hat Monsanto immer wieder in riesigen Regulierungsentscheidungen besiegt. Gemeinsam haben wir eine langfristige Erneuerung der Glyphosat-Lizenz verhindert -- und das Herbizid ist der Grundstein ihres Chemie-Imperiums. Wir gewinnen. Also ändert Monsanto seine Taktik.

Die gerichtliche Anordnung weist darauf hin, dass Monsanto all unsere privaten Informationen braucht, um Sammelklagen zu bekämpfen -- denn diese Sammelklagen beinhalten den Vorwurf, Glyphosat habe zu Krebserkrankungen geführt. Wenn Sie diese Anordnung für absurd halten, sind Sie dabei nicht allein. Aber Monsanto hat die Autorität eines US-Gerichts im Rücken, und wir brauchen dringend die besten Anwälte auf unserer Seite. Spenden Sie, um Avaaz zu verteidigen -- senden wir Monsanto gemeinsam eine Botschaft des Widerstandes:

s gibt nicht viele Konzerne auf der Welt, die größer und mächtiger sind als Monsanto. Unsere Erfolge gegen sie zeigen, wie real die Macht unserer Bewegung geworden ist. Wenn wir zusammenhalten, mit Hoffnung und Entschlossenheit, können wir WIRKLICH die Welt verändern!

Voller Hoffnung und Entschlossenheit

Ricken, Emma, Fatima, Danny, Hui-Ting, Spyro, Marigona, und das ganze Avaaz-Team

https://secure.avaaz.org/de/monsanto_avaaz_loc/?slideshow
https://secure.avaaz.org/de/nothing_we_cant_do/

 

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Kuddel


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« Antworten #154 am: 26. März 2018, 19:26:27 »

Zitat
Bayer und Monsanto planen Monster-Hochzeit

Die Natur braucht 30.000 Jahre um eine neue Spezies zu schaffen, aber wir rotten pro Tag global 150 Tier- und Pflanzenarten aus.


Inzwischen ist jede dritte Tier-, Pflanzen-und Pilzart vom Aussterben bedroht. Dabei wissen wir: Ohne Tiere und ohne Pflanzen keine Menschen. Wir alle stehen auf den Schultern unserer älteren Geschwister im Tier- und Pflanzenreich. Mit dem dramatischen Artensterben sind wir die erste Generation, die Gott voll ins Handwerk pfuscht.

Und nun kommt die Meldung, dass die EU die geplante Fusion des Chemiekonzerns Bayer mit der US-Saatgutfirma Monsanto genehmigt. Nur die USA müssen jetzt noch der geplanten Monster-Hochzeit zustimmen.

Das bedeutet: Künftig werden vier Agrarchemie-Riesen den Lebensmittelmarkt der ganzen Welt beherrschen. Baysanto mit 22.5 Milliarden Euro Jahresumsatz, Sygenta mit 14 Milliarden, Dow Dupont mit 13 und BASF mit knapp sechs Milliarden Euro.
https://www.heise.de/tp/features/Bayer-und-Monsanto-planen-Monster-Hochzeit-4003369.html
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Kuddel


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« Antworten #155 am: 05. Juni 2018, 08:29:32 »

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dagobert


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« Antworten #156 am: 11. Juni 2018, 15:36:34 »

Zitat
Monsanto heißt jetzt Twix

der Mega-Deal ist durch: In Deutschland ist vergangenen Donnerstag der mächtigste Agrarkonzern der Welt entstanden.[1] Bayer hat Monsanto übernommen. Das ist bitter. Doch eine zweite Nachricht zeigt, wie gewaltig wir dem Konzern zusetzen: Monsanto heißt künftig nicht mehr Monsanto. Unser gemeinsamer Protest hat das Image so beschädigt, dass Bayer den Namen versteckt – ein durchschaubares Manöver. Der Gegner heißt anders, unser Ziel bleibt gleich: eine faire, ökologischere Landwirtschaft.
Quelle: Campact-Newsletter
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Kuddel


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« Antworten #157 am: 17. Juni 2018, 14:29:04 »



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« Antworten #158 am: 17. Juli 2018, 09:38:19 »

Zitat
Tote Tiere, kranke Menschen

Glyphosat und seine Folgen: Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. Und: Auch Landwirte erkranken. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Pestizids Glyphosat findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft Europas werden jährlich Millionen Liter solcher Pestizide eingesetzt.

Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt. Vom geheimnisvollen Tiersterben ist auch Dänemark betroffen. Ein Schweinezüchter hat über Jahre und an mehreren Zehntausend Tieren das Verhältnis von Glyphosatgehalt im Futter und der Rate an Missbildungen seiner Ferkel dokumentiert. Lässt sich daraus ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Glyphosatrückstände und der Missbildungsrate ermitteln? Französische Wissenschaftler stellten in bisher einmaligen Tierversuchen erhebliche Schadwirkungen von Glyphosat fest und sahen sich kurz nach Veröffentlichung ihrer Studie einer intensiven Gegenkampagne seitens der Industrie ausgesetzt. Die Dokumentation geht diesen Zusammenhängen und Vorgängen nach. 80 bis 90 Prozent des Tierfutters, das in Nordeuropa in den Trögen der Nutztiere landet, ist importiert: genverändertes Korn aus Nord- und Südamerika. Die Genveränderung besteht aus einer künstlich geschaffenen Resistenz gegen Glyphosat. Konsequenz: Das Getreide ist vollgesogen mit dem Pestizid. Das Fleisch dieser Tiere landet auf den Tellern der Verbraucher. Die Dokumentation stellt außerdem die Frage: Was ist in den Ländern los, aus denen dieses Korn kommt? Dort, wo es – unter massivem Chemikalieneinsatz – produziert wird? Wie geht es den Tieren dort? Und wie den Menschen?

Verfügbar von 17/07/2018 bis 23/07/2018
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 17. Juli um 20:15

Quelle: Arte
https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/050000/050700/050772-000-A_EQ_0_VOA_03764224_MP4-1500_AMM-PTWEB_zJcKmOMOp.mp4
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« Antworten #159 am: 11. August 2018, 09:45:49 »

Zitat
US-Gericht urteilt
Monsanto soll Schmerzensgeld zahlen

Ein US-Gericht hat einem Familienvater Entschädigung zugesprochen. Die Bayer-Tochter Monsanto soll Krebsrisiken eines Unkrautvernichters verschleiert haben - das Urteil könnte wegweisend sein.

...
2014 ist der Familienvater schwer an Lymphdrüsenkrebs erkrankt - dafür macht er die Herbizide von Monsanto verantwortlich. Als Hausmeister eines Schulbezirks hatte er regelmäßig mit glyphosathaltigen Unkrautvernichtern des Konzerns wie Roundup Pro oder Ranger Pro zu tun. Er klagte gegen die Bayer-Tochter Monsanto - ein Geschworenengericht gab dem 46-Jährigen nun recht.

"Hat das Design von Roundup Pro oder Ranger Pro dazu beigetragen, dass Mr. Johnson Schaden genommen hat?," liest die Richterin aus der Urteilsbegründung. "Die Antwort: Ja."

Die nächste Frage, die die Jury beantworten musste: Hat Monsanto es versäumt, ausreichend auf Risiken  hinzuweisen? Antwort: Ja.

250 Millionen Euro Schmerzensgeld
...
...

Quelle: tagesschau
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« Antworten #160 am: 12. August 2018, 17:34:24 »

Zitat
Wie Monsanto seine Risiken auf Bayer abwälzte

Im Juni 2018 wurde die Bayer AG Eigentümerin von Monsanto. Und offensichtlich waren die deutschen Manager stolz wie Bolle. Doch: war das wirklich ein gutes Geschäft? Wenn ja, für wen? Kaum ein Unternehmen steht derart in der öffentlichen Kritik wie der US-amerikanische Chemiekonzern. Seine Produkte wie das Pestizid Glyphosat - werden weltweit verantwortlich gemacht für das Bienensterben, Krebserkrankungen und die Verseuchung ganzer Landstriche. Erst im August 2018 verurteilte ein Gericht in San Francisco Monsanto zur Zahlung eines dreistelligen Millionenbetrags. Das ist erst der Anfang, eine ganze Lawine von Klagen ist gegen Monsanto weltweit anhängig, und heute haftet allein die Bayer AG für alle Schadensersatzforderungen gegen den Chemiekonzern. Hat der Vermögensverwalter Blackrock die Risiken Monsantos auf die Deutschen abgewälzt? Den Fusionsvertrag wollte das Leverkusener Unternehmen nicht herausgeben, er sei „vertraulich“. In dem Film wird er jedoch gezeigt und die Autorin hat den kompletten Vertragstext auf ihrer homepage veröffentlicht. Was wird passieren, falls Bayer als Rechtsnachfolgerin Monsantos mit Schadensersatzforderungen überhäuft wird, für die die Rückstellungen und die Versicherungen nicht mehr reichen? Wird am Ende der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden?
Von Gaby Weber

Youtube-Kanal Gaby Weber


Video:



Nachtrag: Fusionsvertrag Bayer-Monsanto (pdf)

Infos dazu:
http://www.gabyweber.com/index.php/de/werke/137-wie-monsanto-seine-risiken-auf-bayer-abwaelzte

Vielleicht kann ja jemand damit etwas anfangen.
« Letzte Änderung: 13. August 2018, 16:57:13 von Troll » Gespeichert

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« Antworten #161 am: 06. September 2018, 15:00:41 »

Zitat
Gaby Weber: Wie Monsanto die Welt vergiftet

weltnetz.tv im Interview mit Gaby Weber* über Monsanto und warum der deutsche Steuerzahler wahrscheinlich für die Schäden eines amerikanischen Unternehmens haften muss.

Seit Jahrzehnten werden in Argentinien riesige Flächen mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt. Auch wenn es anfangs für die Landwirte wie ein gutes Geschäft aussah, wurde doch schnell klar, dass am Ende nur Konzerne wie Monsanto die Gewinner sind. 20 Millionen Hektar Land werden mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet. Die Folge sind u.a. Überschwemmungen der Felder, unfruchtbare Böden, Bienen- und Insektensterben sowie Krankheiten unter den Landwirten. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Der Protest gegen das Gift auf den Feldern und in unseren Nahrungsmitteln nimmt weltweit zu, Landwirte kehren wieder zum traditionellen Anbau zurück und die WHO hat Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Dennoch kaufte die Bayer AG im Juni 2018 Monsanto. Auch wenn Monsanto noch immer das führende Unternehmen für Saatgut und Herbizide ist, war doch schon damals abzusehen, dass nicht unerhebliche Schadensersatzforderungen auf Monsanto zukommen werden. Erst im August 2018 verurteilte ein Gericht in San Francisco Monsanto zur Zahlung eines dreistelligen Millionenbetrags. Tausende von weiteren Klagen sind in den USA anhängig. Was wird passieren, falls Bayer als Rechtsnachfolgerin Monsantos mit Schadensersatzforderungen überhäuft wird, für die die Rückstellungen und die Versicherungen nicht mehr reichen? Wird am Ende der deutsche Steuerzahler zur Kasse gebeten werden?
* Gaby Weber studierte Romanistik und Publizistik. Heute arbeitet sie als Journalistin mit dem Schwerpunkt deutsch-lateinamerikanische Beziehungen. Seit etwa Mitte der 1980er Jahre berichtet sie als freie Korrespondentin aus Lateinamerika. Zuletzt veröffentlichte sie mehrere Reportagen über Nachrichtendienste und Monsanto.

Quelle: weltnetzTV (Youtube-Video)

Via NDS

Sehr gutes Interview, weniger dieser Bayer-Monsanto-Deal, der Teufel heißt jetzt halt Beelzebub, am grundsätzlichen Agrardesaster ändert die Namensänderung gar nichts, dass ist und sollte das Hauptthema sein.
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« Antworten #162 am: 19. September 2018, 09:06:14 »

Zitat
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 4700 Tonnen Glyphosat verkauft - mehr als im Vorjahr. Auch beim Absatz von Pflanzenschutzmitteln insgesamt gab es einen Zuwachs.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/glyphosat-2017-wurden-in-deutschland-4700-tonnen-verkauft-a-1228764.html
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« Antworten #163 am: 25. September 2018, 10:42:31 »

Zitat
Sieht aus, als ob Glyphosat am Bienensterben Schuld ist. Das sagt eine aktuelle Studie der Uni Texas.

Glyphosate perturbs the gut microbiota of honey bees

Die Darm-Mikroben sind ja eine Sache, die wir noch nicht mal beim Menschen richtig verstanden haben.

Schon ein bemerkenswerter Zufall, dass diese ganzen apokalyptischen Dinge jetzt rauskommen, nachdem Bayer Monsanto gekauft hat.

Quelle: Fefes Blog


Menno, plumper Antiamerikanismus, Amerika inklusive seiner Firmen sind der Inbegriff des Guten, niemalsnienicht steckt hinter so etwas Kalkül.
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dagobert


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« Antworten #164 am: 15. November 2018, 07:38:12 »

Zitat
Die Bayer-AG behauptete in der Vergangenheit wiederholt, dass rund 800 Studien vorliegen würden, die beweisen, dass kein Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs bestehe. Eine Recherche der Tageszeitung taz zeigt nun: Diese Zahl hat der Konzern, der vor Kurzem den Agrarriesen Monsanto übernommen hat, frei erfunden.

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2018/glyphosat-und-krebs-bayer-taeuscht-oeffentlichkeit.html
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Kuddel


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« Antworten #165 am: 15. November 2018, 13:28:12 »

Hammer. Doch die Meldung wurde erst einmal vom Umweltinstitut veröffentlicht. Wo bleibt die mediale Welle, die das machen müßte?
Die Medien werden wahrscheinlich weiter die von der Wirtschaft gelieferten Wahrheiten verbreiten, denn das ist billiger, als selbst Journalisten zu bezahlen.
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