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Autor Thema: Proteste gegen Kohlekraftwerk  (Gelesen 44273 mal)
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dagobert


Beiträge: 4706


« Antworten #75 am: 19. September 2018, 16:56:19 »

Ticker ab 18. September:
https://hambacherforst.org/blog/2018/09/18/ticker-ab-18-september/
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dagobert


Beiträge: 4706


« Antworten #76 am: 19. September 2018, 18:44:27 »

Offenbar der erste Tote:
Zitat
17:47 Die Person ist ums Leben gekommen

16:45 Polizei sagt die Person ist am Leben und wurde per Rettungshubschrauber abtransportiert

16:10 Situation unklar. An der Unfallstelle erst Tumult, jetzt großes Schweigen und Trauer

15:46 In Beechtown ist ein Mensch von einer Traverse gefallen.
https://hambacherforst.org/blog/2018/09/18/ticker-ab-18-september/
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Fritz Linow


Beiträge: 1259


« Antworten #77 am: 19. September 2018, 21:56:27 »

Mal ein Blick darauf, was die Feuerwehr Kerpen so macht. Ich kann das nicht bewerten, denke aber, dass das auch irgendwie wichtig ist:

Zitat
Am Abend kam es zu einem Einsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Hambacher Forst. Eine Person stand ungesichert in etwa 25 m Höhe in einer Baumkrone. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Suizidabsichten bestehen, wurde durch die Polizei die Feuerwehr angefordert. (…) Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, wurde die Person am Boden notärztlich gesichtet. Die Sichtung ergab, dass keine weiteren medizinischen Maßnahmen erforderlich waren.
https://www.feuerwehr-kerpen.de/17-09-2018-einsaetze-im-hambacher-forst/ 

Zitat
(…)
Im Vorfeld zu diesem tragischen Ereignis wurden die Feuerwehr und der Rettungsdienst durch die Polizei zu einem Schacht alarmiert. In diesem etwa 1 x 1 m großen und etwa 4 m tiefen Schacht mit einem abgehenden Stollen von ca. 1,6 m hatte sich eine Aktivistin an einem Lock-on (Ankettung) befestigt.

Durch die Feuerwehr konnte Kontakt zu der Frau im Schacht sowie zu denen im darüber liegenden Baum befindlichen, weiteren Aktivisten hergestellt werden. Aufgrund der hohen CO2-Konzentration im Schacht und der bestehenden Einsturzgefahr aufgrund des fehlenden fachgerechten Ausbaus, befand sich die Aktivistin in einer lebensbedrohlichen Situation.

Durch die Feuerwehr wurden umgehend umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. Der jungen Frau wurde über eine Nasensonde Sauerstoff zur Verfügung gestellt. Zudem erfolgte durch die Grubenwehr aus Herne zunächst eine fachgerechte Vorbereitung zur Rettung der Person aus dem Schacht. Anschließend erfolgte die Befreiung der gegenüber der Grubenwehr / Feuerwehr sehr kooperativen Aktivistin aus dem Lock-on durch die Einsatzkräfte. (…)
https://www.feuerwehr-kerpen.de/19-09-2018-einsaetze-im-hambacher-forst/
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Kuddel


Beiträge: 11599


« Antworten #78 am: 20. September 2018, 13:05:52 »

Es hackt ja wohl völlig!

Zitat
Nach Unfall in Hambacher Forst :
Innenminister ruft zum freiwilligen Verlassen der Baumhäuser auf
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hambacher-forst-innenminister-reul-ruft-zum-verlassen-auf-15797342.html

Ein Mensch verliert in dieser Auseinandersetzung sein Leben und deshalb verlangt der Innenminster Nordrhein-Westfalens die Aufgabe des Kampfes gegen die massive Umweltzerstörung und eine freiwillige Räumung der Waldbesetzer!?!

Ich fordere die sofortige Enteignung des RWE Konzerns!

Zitat
Die RWE AG mit Sitz in Essen ist ein börsennotierter Energieversorgungskonzern. Am Umsatz gemessen ist er der zweitgrößte Versorger Deutschlands... und ist auch in anderen Märkten (z. B. Großbritannien, Belgien, Österreich, Tschechien, Osteuropa, Türkei) vertreten.
Umsatz 44,6 Mrd. EUR (2017)
Unter Beteiligung der Kommunen als Finanzierer und Absatzmarkt stieg RWE bis 1914 zu einem der größten Stromversorger im Kaiserreich auf. Nach der großen Ausweitung der Kraftwerkskapazitäten im Ersten Weltkrieg expandierte RWE mit dem Verbund zentraler Großkraftwerke weiter.
Die Marktstrukturkrise ab 1930 durch die Überdimensionierung der Großkraftwerke der 1920er Jahre löste sich durch die energieintensive Aufrüstung der Wehrmacht.
Durch die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg stieg RWE zum mit Abstand größten Energieversorgungsunternehmen der Bundesrepublik auf.
1974 begann mit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Biblis A die Nutzung der Kernenergie. Durch die Debatten um das Waldsterben in den 1980er Jahren geriet der Schwefeldioxidausstoß seiner Braunkohlekraftwerke in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
1990 erwarb RWE in einem Konsortium anteilig großenteils die gesamte ostdeutsche Stromwirtschaft.
[Dann wirds richtig unübersichtlich:]
... langjährige Finanzbeteiligungen an Unternehmen wie Hochtief und Heidelberger Druckmaschinen...
...Der Börsengang von American Water erfolgte im April 2008...
...Die Übernahme von Essent verzögerte sich bis September 2009, weil Essent zusammen mit dem niederländischen Versorger Delta Miteigentümer des Kernkraftwerks Borssele ist...
...RWE erwarb 100 % der Energy Resources Holding (ERH), die wiederum zu 30 % an der Kraftwerksgesellschaft in Borssele beteiligt ist...
... Als Ziel wurde angegeben, den Bereich mit frischem Eigenkapital durch eine Kapitalerhöhung um 10 Prozent zu versorgen und an die Börse zu bringen oder an einen Investor zu verkaufen. In der dann deutlich größeren Tochtergesellschaft mit dem Namen „innogy“ sollen rund 40.000 der 60.000 Mitarbeiter beschäftigt sein und rund 40 Milliarden Euro Jahresumsatz erzielt werden...
...Atomausstieg... Daraufhin reichte RWE im April 2011 beim Verwaltungsgerichtshof Kassel Klage gegen die Abschaltung von Biblis A und B auf Grund des Atom-Moratoriums ein. Der Klage wurde stattgegeben...RWE verlangt Schadenersatz wegen entgangener Gewinne aus der Stromproduktion der Reaktoren...
...Die RWE AG hat eine Betriebsgenehmigung für Garzweiler II bis 2045...
...Das Management habe zu lange an der Atomkraft festgehalten, den Ausbau der erneuerbaren Energien systematisch unterschätzt und an Investitionen in die Kohlekraft festgehalten...
...Der Neubau von zwei zusätzlichen Blöcken des Kohlekraftwerks Westfalen verzögert sich aufgrund technischer Probleme auf unbestimmte Zeit und wird nach Schätzungen des Konzerns mindestens um 400 Millionen Euro teurer als geplant...
...Am Rand der Wattensee im niederländischen Eemshaven baut der Konzern für rund 3 Milliarden Euro ein Kohlekraftwerk mit einer Kapazität von 1.600 Megawatt...
...schwerwiegende Folgen. So musste allein die Stadt Essen im Jahr 2013 ihre Beteiligung an RWE um 680 Mill. Euro abschreiben...
...Nach dem hohen Verlust im Jahr 2013 hat RWE seine angekündigten Investitionen in die erneuerbaren Energien zurückgefahren. Im November 2013 kündigte das Unternehmen scharfe Sparmaßnahmen und die Streichung von bis zu 10.400 Arbeitsstellen bis 2016 an. RWE plant das Geschäft in der Türkei auszubauen...
...RWE gehört zu den weltgrößten Strom- und Gasversorgern...
...2006 wurde RWE durch das Bundeskartellamt abgemahnt, da es kostenlos zugeteilte CO2-Zertifikate gegenüber seinen Industriekunden als Kosten geltend gemacht hatte...
...Das Bundeskartellamt leitete im März 2013 ein Verfahren wegen des Verdachts überhöhter Fernwärmepreise gegen sieben Versorgungsunternehmen ein, darunter RWE Energiedienstleistungen, Dortmund (früher: ExxonMobil/Favorit Fernwärme). Die Ermittlungen konzentrierten sich auf rund 30 verschiedene Wärmeversorgungsgebiete, verteilt über fast alle Bundesländer...
...RWE steht in der Kritik, dort für die Absenkung des Grundwassers und für Bergschäden verantwortlich zu sein...
https://de.wikipedia.org/wiki/RWE

In anderen Worten: ein lupenreines Gangstersyndikat.
RWE scheffelt seine Profite auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung.
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Nikita


Beiträge: 1146



« Antworten #79 am: 20. September 2018, 17:39:14 »

Seit dem ungeklärten Tod eines Menschen geht die Polizei mit zunehmender Brutalität gegen die AktivistInnen vor Ort vor.
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zubloed


Beiträge: 36


« Antworten #80 am: 20. September 2018, 18:37:29 »

Ich wage eine Prognose:
RWE, Innenminister und Staatsanwaltschaft geben eine gemeinsame Pressekonferenz, in der es heißt, dass an der Hängebrücke Manipulationen festgestellt wurden. Es konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass der Verunglückte sie vorher selbst manipuliert und sich hinterher verbrannt hat.
Zitat wird sein: "Nur durch die Arbeit Hand in Hand aller Beteiligten konnte der Vorfall so schnell aufgeklärt werden."

(P.S.: Wer glaubt, ich finde irgend etwas witzig an meiner Formulierung, der gehört in die Kirche.)
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Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine kranke Gesellschaft angepasst zu sein...
counselor


Beiträge: 3419



« Antworten #81 am: 23. September 2018, 18:21:29 »

Zitat
Tägliche Proteste - Hambacher Wald – ein Brennpunkt im Kampf gegen Umweltzerstörung und Rechtsentwicklung

Am heutigen Sonntag demonstrierten erneut trotz strömenden Regens ca. 7500 Umweltschützerinnen und Umweltschützer vor und im Hambacher Wald. Jeden Sonntag finden jetzt diese „Waldspaziergänge“ statt. Wieder waren viele Jugendliche und auch junge Familien mit Kinderwagen dabei. Indianer aus den USA berichteten bei der Auftaktkundgebung von ihrem Kampf gegen Umweltzerstörung in den USA und zeigten die Notwendigkeit einer international organisierten kämpferischen Umweltbewegung.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw39/hambacher-wald-ein-brennpunkt-im-kampf-gegen-umweltzerstoerung-und-rechtsentwicklung
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« Antworten #82 am: 27. September 2018, 18:11:11 »

Zitat
„Zeichen gegen weitere Straftaten“ - Aktivistin aus dem Hambacher Forst verurteilt

Kerpen - Die Aktivistin aus dem Hambacher Forst, die seit knapp vier Monaten in Untersuchungshaft sitzt, ist am Dienstag zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten ohne Bewährung verurteilt worden.

Das Gericht sah die Straftatbestände des Landfriedensbruchs und der Beihilfe zur versuchten gefährlichen Körperverletzung als erwiesen an. Das Strafmaß sei schuldangemessen, solle aber auch „generalpräventiven Charakter“ haben und ein Zeichen gegen weitere Straftaten im Hambacher Forst setzen, sagte Richter Peter Königsfeld in der mündlichen Begründung des Urteils.

Quelle: https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/kerpen/-zeichen-gegen-weitere-straftaten--aktivistin-aus-dem-hambacher-forst-verurteilt-31044480
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Nikita


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« Antworten #83 am: 29. September 2018, 18:14:38 »

Die Polizei prügelt aktuell mit Knüppeln auf Sitzblockaden am Hambacher Forst ein.
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counselor


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« Antworten #84 am: 30. September 2018, 20:00:04 »

Zitat
Aus dem Hambacher Forst in den Knast - Wie geht es Aktivistin „Winter“?

Die Rede einer anonymen Aktivistin aus dem Hambacher Forst wurde millionenfach angeschaut. Jetzt sitzt sie in Untersuchungshaft. Ein Besuch.[/q]

Quelle: https://www.taz.de/Aus-dem-Hambacher-Forst-in-den-Knast/!5536492/
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dagobert


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« Antworten #85 am: 05. Oktober 2018, 14:19:05 »

Zitat
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst verfügt. Die Richter entsprachen damit in einem Eilverfahren dem Antrag des BUND. Der sprach von einer "Zäsur" für NRW.

[...]
 Der BUND hatte argumentiert, dass der Wald mit seinem Bechsteinfledermaus-Vorkommen die Qualitäten eines europäischen FFH-Schutzgebietes habe und deshalb geschützt werden müsse. Das Gericht erklärte, die Unterlagen dazu umfassten mehrere Kisten, die Rechtsfragen seien so komplex, dass man sie nicht in einem Eilverfahren beantworten könne.

Die Rodung müsse vorerst gestoppt werden, damit keine "vollendeten, nicht rückgängig zu machenden Tatsachen geschaffen" würden, teilte das Gericht mit. Durch die Maßnahme könnte die Artenvielfalt "irreversibel beeinträchtigt werden". Das sei nicht gerechtfertigt. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hob mit seiner Entscheidung ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln auf. Dort hatte der BUND einen Eilrechtsschutz gegen den RWE-Plan zur Rodung des Hambacher Forsts beantragt, der abgewiesen worden war.

Die Richter erklärten weiter, dass RWE die Notwendigkeit für die Versorgungssicherheit nicht belegt habe. Der Konzern und die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Behörde hätten nicht durch Tatsachen oder Unterlagen belegt, dass bei einem Rodungsstopp die Energieversorgung bundes- oder landesweit gefährdet sei, hieß es in der Begründung.
https://www.tagesschau.de/inland/hambacherforst-113.html
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dagobert


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« Antworten #86 am: 05. Oktober 2018, 18:54:53 »

Zitat
Hambacher Forst: Ökostrom-Anbieter verdoppeln Neukundenzahl
https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/hambacher-forst-oekostrom-anbieter-verdoppeln-neukundenzahl/23134932.html
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« Antworten #87 am: 07. Oktober 2018, 19:22:01 »

Zitat
Hambacher Wald - Ein riesiger Volksprotest und -widerstand wächst heran

Mindestens 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte die Großdemonstration im Hambacher Wald, die gestern, 6. Oktober, stattfand.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw40/etappensiege-und-viele-grundsaetzliche-fragen
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dagobert


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« Antworten #88 am: 13. Oktober 2018, 21:56:37 »

Zitat
Rodungsstopp im Hambacher Forst
RWE kündigt Stellenabbau an
https://www.n-tv.de/wirtschaft/RWE-kuendigt-Stellenabbau-an-article20669720.html
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Fritz Linow


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« Antworten #89 am: 15. Oktober 2018, 13:09:22 »

Zitat
15.10.18
RWE-Mitarbeiter blockieren Tagebaue und Kraftwerke

(...)
Mitarbeiter des Energiekonzerns RWE haben seit 5 Uhr am Montagmorgen die Zufahrten zu den drei Tagebauen im Rheinischen Revier blockiert. Das bestätigte ein RWE-Sprecher auf Anfrage unserer Zeitung.
(...)
RWE-Angestellte und die Gewerkschaft Verdi haben Mahnwachen vor den Zufahrten errichtet. Es geht um die mit der Braunkohleverstromung zusammenhängenden Arbeitsplätze. Michael Lehmann, Betriebsratsvorsitzender des Kraftwerks Weisweiler, erklärte gegenüber unserer Zeitung, die Mitarbeiter würden für ihre Arbeitsplätze kämpfen.

„10.000 Kollegen arbeiten 365 Tage im Jahr im Rheinischen Revier für sicheren und bezahlbaren Strom“, sagte Lehmann. Die „Scharfmacher hinter den Protesten am Hambacher Forst“ sollten erklären, wie „das Industrieland Nordrhein-Westfalen ohne die Braunkohle im Moment klarkommen" kann. Die RWE-Mitarbeiter seien für die Energiewende, aber gegen einen ideologisch angetriebenen „Ausstieg aus der Braunkohle ohne Sinn und Verstand“, sagte Lehmann.

Matthias Dürbaum, Betriebsratsvorsitzender des Tagebaus Hambach, sagte, es sei nur eine Mahnwache auf dem RWE-Betriebsgelände geplant gewesen. „Aber die Kollegen haben dermaßen den Kaffee auf, dass sie zu Hunderten auf die Straße wollten.“
(...)
https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/braunkohle/rwe-mitarbeiter-blockieren-tagebaue-und-kraftwerke_aid-33677705
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #90 am: 15. Oktober 2018, 22:59:01 »

Angesichts der heute vorhandenen Technik und Anwendbarkeit regenerativer Energien ist eine weitere Nutzung von Braunkohle ohne Sinn und Verstand.

MfG

BGSn
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Fritz Linow


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« Antworten #91 am: 17. Oktober 2018, 13:34:16 »

Psychoterror vor dem Haus von Kohlekommissionsmitglied und Tagebaubetroffener Antje Grothus.
https://twitter.com/stattbraunkohle/status/1052480737478397953
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counselor


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« Antworten #92 am: 17. Oktober 2018, 19:55:03 »

Zitat
Streit um den Braunkohleabbau: SPD will „Ende Gelände“-Protestcamp verhindern

Niederzier Mit Blick auf das von der Anti-Braunkohle-Bewegung „Ende Gelände“ vom 25. bis 29. Oktober in der Gemeinde Niederzier geplante Protestcamp mit mehr als 2000 Teilnehmern ruft die Niederzierer SPD alle gesellschaftlichen Gruppen zum bürgerlichen Widerstand auf.

Quelle: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/spd-ruft-zum-widerstand-gegen-ende-gelaende-camp-auf_aid-33714839
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Kuddel


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« Antworten #93 am: 19. Oktober 2018, 08:59:19 »

Initiative “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” zur Blockade der Kraftwerke durch IG BCE Vertrauensleute
Zitat
Zu der Blockade der Kraftwerke durch Vertrauenleute der IG BCE erklärt Helmut Born von der Initiative “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz”: “Es bleibt zu hoffen, das die IG BCE einmal eine Forderung an RWE für den Erhalt der Arbeitsplätze stellt und nicht nur gemeinsam mit dem Vorstand von RWE gegen die Klimabewegung und dem durch das Oberverwaltungsgericht Münster verhängten Rodungsstop hetzt, sondern konkrete Forderungen aufstellt, die in der Lage wären, positive Lösungen im Sinne der Beschäftigten zu durchzusetzen. Dazu gehört heute vor allem die nach Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, zum Erhalt aller Arbeitsplätze. Perspektivisch bedeutet dies, sich um den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu kümmern, um für die Beschäftigten Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. Daran muss auch RWE beteiligt werden, das ja seit Jahrzehnten große Profite durch die Verstromung der Braunkohle erzielt hat. Dies ist keine Aufgabe für den Sankt-Nimmerleins-Tag, sondern für die nächste Zeit, da die Verstromung der Braunkohle schneller zurück gefahren wird, als RWE und IG BCE sich das wünschen. Der Strukturwandel im Revier kann eine große Chance zu einer nachhaltigen und Klima schonenden Entwicklung sein”. “Wichtige Vorraussetzung dafür ist die Beteiligung der ortsansässigen Bevölkerung und der Beschäftigten. Ohne diese Beteiligung wird der Strukturwandel eine Angelegenheit der großen Konzerne und der Landesregierung. Solch ein Konstrukt hat schon aus dem Ruhrgebiert eine Armutsregion gemacht. Dies gilt es im Rheinischen Revier zu verhindern”, erklärt Born abschliessend.
Erklärung vom 16.10.2018
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