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Autor Thema: Mobilcom-Gangstabiz  (Gelesen 43313 mal)
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Kuddel


Beiträge: 11004


« Antworten #25 am: 22. Juni 2008, 17:31:42 »

Zitat
Bericht: Landgericht Kiel eröffnet neues Verfahren gegen Mobilcom-Gründer Gerhard Schmid  

Das Kieler Landgericht will einen neuen Prozess wegen des Verdachts der Untreue zum Nachteil der Mobilcom AG gegen ihren Gründer Gerhard Schmid, 56, eröffnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner am morgigen Montag erscheinenden Ausgabe. Der Anklage zufolge soll Schmid als Mobilcom-Chef im Jahre 2001 gut 70 Millionen Euro ohne Rechtsgrundlage an die von seiner Ehefrau Sybille Schmid-Sindram geführte Millenium GmbH überwiesen haben.

Die Anklage war ursprünglich schon 2003 von der Staatsanwaltschaft erhoben worden. Sie wurde aber zunächst vom Landgericht wegen mangelnden Tatverdachts abgewiesen. Der daraufhin von der Staatsanwaltschaft eingelegten Beschwerde habe das Oberlandesgericht nun stattgegeben, so der Spiegel-Bericht. Deshalb müsse der Fall jetzt doch behandelt werden. Wann der Prozess eröffnet wird, sei aber noch unklar.

Am Landgericht Kiel läuft derzeit bereits ein Strafprozess gegen Schmid. Ihm wird vorgeworfen, Firmenanteile ins Ausland transferiert und sich damit wegen Bankrottverdachts schuldig gemacht zu haben. (hos/c't)

http://www.heise.de/newsticker/Bericht-Landgericht-Kiel-eroeffnet-neues-Verfahren-gegen-Mobilcom-Gruender-Gerhard-Schmid--/meldung/109800
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Kuddel


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« Antworten #26 am: 22. Dezember 2008, 21:38:35 »

Zitat
Mobilcom-Prozess: Anklage fordert Haftstrafe für Schmid

Im Prozess gegen den mobilcom-Gründer Gerhard Schmid hat die Staatsanwaltschaft am Montag zweieinhalb Jahre Haft wegen betrügerischen Bankrotts in drei Fällen gefordert. Weil die Tat weit zurückliege, seien davon vier Monate als verbüßt anzusehen, sagte Staatsanwalt Axel Goos vor dem Kieler Landgericht. Schmid habe "zielgerichtet sein Vermögen dem Zugriff der Gläubiger entzogen".

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hat der 56 Jahre alte Unternehmer im Jahr 2002 vor einer drohenden Pfändung Firmenanteile und Geld nach Liechtenstein transferiert. Dabei geht es um eine Summe von insgesamt rund 1,2 Millionen Euro. Zuvor hatte ihm die Sachsen LB wegen angeblicher Zahlungsunfähigkeit einen Kredit über gut 100 Millionen Euro gekündigt und vergeblich versucht, eine Teilforderung in Höhe von 20 Millionen Euro vollstrecken zu lassen.

Staatsanwalt: Schmid hat im vollen Umfang bewusst gehandelt

Der Staatsanwalt betonte, er gehe davon aus, dass die Kündigung des Kredits durch die Sachsen LB rechtens war. Schmid habe die Zahlungsunfähigkeit gedroht. Der Unternehmer habe ab Februar 2002 nicht mehr über genügend Vermögensmittel verfügt, um seine Gläubiger zu bedienen. Schmid habe in vollem Umfang bewusst gehandelt. "Besonders planvoll" sei der Angeklagte bei der Übertragung seiner Firmenanteile vorgegangen.
Verteidigung will auf Freispruch plädieren

Die Verteidigung will sich erst im Januar abschließend zu den Vorwürfen äußern. Sie kündigte aber bereits an, auf Freispruch zu plädieren. Nach Ansicht der Verteidigung wurde der Kredit von der Sachsen LB seinerzeit unrechtmäßig gekündigt, weil ihr Mandant davon ausgegangen sei, zahlungsfähig zu sein. Auch das Gericht hatte zuletzt Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kündigung angedeutet und eine mögliche Herabstufung des Vorwurfs angedeutet. Schmid könnte dann allenfalls wegen versuchten Bankrotts verurteilt werden.

Prozess wird am 12. Januar fortgesetzt

Damit steht das Strafverfahren nach rund eineinhalb Jahren und bisher 35 Verhandlungstagen vor dem Abschluss. Der Prozess läuft bereits seit Juli 2007. Die Verteidigung stellte seit Prozessbeginn insgesamt 130 Beweisanträge. Sieben Zeugen wurden gehört. Am 12. Januar soll der Prozess fortgesetzt werden. Unklar ist, ob die Kammer noch am selben Tag das Urteil verkünden wird.
Stand: 22.12.2008 12:52

http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/schmid104.html
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« Antworten #27 am: 19. Januar 2009, 20:41:24 »

Bewährungsstrafe für Mobilcom-Gründer Gerhard Schmid

Kiel - Der Mobilcom-Gründer und Ex-Milliardär Gerhard Schmid muss nicht ins Gefängnis. Das Kieler Landgericht verurteilte den 56-Jährigen ehemaligen Mobilfunk-Unternehmer am Montag wegen vorsätzlichen Bankrotts in drei Fällen zu einem Jahr und neun Monaten Haft, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Fünf Monate gelten bereits als verbüßt.


Der Mobilcom-Gründer und Ex-Milliardär Gerhard Schmid muss nicht ins Gefängnis. Das Kieler Landgericht verurteilte den 56-Jährigen ehemaligen Mobilfunk-Unternehmer am Montag wegen vorsätzlichen Bankrotts in drei Fällen zu einem Jahr und neun Monaten Haft, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Fünf Monate gelten bereits als verbüßt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass Schmid im Herbst 2002 Bargeld und Unternehmensanteile im Wert von insgesamt 1,2 Millionen Euro nach Liechtenstein „beiseitegeschafft“ hat, um das Geld vor einer drohenden Pfändung durch die SachsenLB zu retten.

Die Staatsanwaltschaft, die zweieinhalb Jahre Haft für Schmid gefordert hatte, zeigte sich weitgehend zufrieden mit dem Urteil. Die Verteidigung kündigte dagegen Revision an. Sie hatte Freispruch verlangt. Das Gericht teilte zwar die Meinung der Verteidigung, dass die Kündigung von Schmids 100-Millionen-Euro-Darlehen durch die SachsenLB auf falschen Berechnungen beruhte und damit unrechtmäßig war. Dennoch habe Zahlungsunfähigkeit gedroht - „und zwar sehr deutlich“, sagte der Vorsitzende Richter Oliver William.

Trotz „Durcheinanders und Tohuwabohus“ bei der SachsenLB sei klar gewesen, dass die Bank den Kreditvertrag mit Schmid unbedingt kündigen wollte. „In dem Moment, wo sich die SachsenLB so verhält, besteht drohende Zahlungsunfähigkeit“, sagte William. Gleichzeitig kritisierte das Gericht jedoch, dass die Bank das Geschäft „auf Gedeih und Verderb“ mit Schmids Mobilcom-Aktien abgesichert hatte, deren Wert in „dramatischer Talfahrt“ abstürzte.

Schmid habe wissen müssen, dass er mit seinen Transfers auf eigene Konten in Liechtenstein „unter Umständen Dinge tut, die strafbar sind“, sagte William. Durch die Überweisungen „über irgendwelche Buchungsstellen in irgendwelchen Kontolisten“ sei der Zugriff der Gläubiger erschwert worden. Von offenen Transaktionen, wie von der Verteidigung behauptet, könne gar keine Rede sein. Auch der Darstellung, Schmid habe mit den Überweisungen Verbindlichkeiten gegenüber seiner Ehefrau bedienen wollen, glaubte das Gericht nicht. „Hier hat jemand systematisch Vermögenswerte beiseitegeschafft“, sagte William.

Zugunsten des ehemaligen Mobilcom-Chefs berücksichtigte die Kammer, dass er nicht vorbestraft ist, die lange Ermittlungs- und Verfahrensdauer, Schmids „wirtschaftlich herausgehobene Stellung“ und den „Druck der SachsenLB“. Trotzdem hielt das Gericht eine Geldstrafe für nicht ausreichend.


Schmid selbst nahm das Urteil nach eigenen Angaben „überrascht“ auf. „Der Prozess hat sich aber gelohnt, weil sich herausgestellt hat, dass sich die SachsenLB zehn Millionen Euro rechtswidrig aneignete, die zurückgezahlt werden müssen“, sagte er. Der 56-Jährige muss sich allerdings auf ein weiteres Verfahren vor dem Kieler Landgericht einstellen. Ihm wird dabei Untreue in 22 Fällen vorgeworfen. Ein Termin dafür steht noch nicht fest.

http://kn-online.de/top_themen/71279_Bewaehrungsstrafe_fuer_Mobilcom-Gruender_Gerhard_Schmid.html
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« Antworten #28 am: 26. Mai 2010, 17:48:52 »

Zitat
BGH kippt Kieler Urteil
Prozess gegen Mobilcom-Gründer wird neu aufgerollt


Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Kieler Landgerichts gegen den Gründer und früheren Chef der Telefonfirma Mobilcom, Gerhard Schmid, gekippt. Damit muss der Strafprozess neu aufgerollt werden. Die Richter in Karlsruhe begründeten ihre Entscheidung damit, dass das Kieler Urteil vom Januar 2009 "rechtsfehlerhaft" sei und keine ausreichende Grundlage biete, um Schmid wegen des "Beiseiteschaffens" von Geldern und Bankrotts zu verurteilen.

Kiel sah "vorsätzlichen Bankrott" als erwiesen an

Das Kieler Landgericht hatte Schmid im Januar 2009 wegen vorsätzlichen Bankrottes in drei Fällen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Fünf Monate der Strafe hatte das Gericht wegen der langen Verfahrensdauer als verbüßt angesehen. Die Kieler Strafkammer sah es als erwiesen an, dass der frühere Milliardär im Zustand drohender Zahlungsunfähigkeit Ende 2002 insgesamt rund 1,2 Millionen Euro seines Vermögens ins Ausland geschafft hatte. Dadurch sei der Zugriff der Gläubiger auf das Geld wesentlich erschwert worden.
Vom Milliardenvermögen zur Privatinsolvenz

Schmid selbst erklärte nach der Urteilsverkündung des BGH, die Entscheidung überrasche ihn nicht. Er habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Schmid wurde Anfang der 90er Jahre Milliardär und sein Unternehmen Mobilcom - als Konkurrent der mächtigen Telekom - Börsenstar der sogenannten "New Economy". Als nach dem Milliarden-Poker um die begehrten UMTS-Lizenzen die Blase platzte, fiel der Mobilcom-Aktienkurs, es folgte ein Streit mit dem Anteilseigner France Télécom, der Verlust des Vorstandsvorsitzes und mehrere Ermittlungsverfahren. Schließlich musste Schmid sogar Privatinsolvenz anmelden.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bgh170.html
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« Antworten #29 am: 10. März 2018, 11:10:50 »

Neues aus dem Kieler Sumpf:

Zitat
Gescheitertes Investment
Die merkwürdigen Geschäfte des Wolfgang Kubicki

Ein Pleitier, ein Insolvenzverwalter und eine diskrete Firma: Gewagte Privatgeschäfte von FDP-Vize Wolfgang Kubicki werfen Fragen auf.


Der 18. Oktober 2017 hätte für den frisch gewählten Bundestagsabgeordneten Wolfgang Kubicki kaum besser beginnen können. Die "Bild"-Zeitung begrüßte den FDP-Vize an jenem Morgen mit einer geradezu liebestrunkenen Eloge. "Für mich sind Sie der coolste, lässigste Politiker Deutschlands", säuselte "Bild"-Kolumnist Franz Josef Wagner. "Sie sind nicht angewiesen auf Politik, Sie sind erfolgreicher Rechtsanwalt."

Auch das Amtsgericht Kiel äußerte sich an jenem Morgen zu Wolfgang Kubickis Geschäftstüchtigkeit, allerdings nicht ganz so euphorisch. Punkt 10.13 Uhr veröffentlichte das Gericht unter dem Aktenzeichen HRB 7339 KI eine knappe Mitteilung. Sie betraf Kubickis Firma Alwareis GmbH, die nach einem jahrelangen Insolvenzverfahren nun beerdigt wurde. "Die vermögenslose Gesellschaft", so hieß es in der Nachricht, sei soeben "von Amts wegen gelöscht" worden.

Der nüchterne Dreizeiler besiegelte das Ende eines unternehmerischen Abenteuers, auf das sich Kubicki vor gut 13 Jahren eingelassen hatte und das eng mit einem der größten Skandale der deutschen New Economy verknüpft ist: der spektakulären Pleite des Börsenmilliardärs Gerhard Schmid, des Gründers des Mobilfunkanbieters Mobilcom.

Es ist eine Geschichte über Vermögen und Unvermögen, über Liechtensteiner Gelddepots, fragwürdige Finanztransfers und milliardenschwere Schadensersatzverfahren. Mittendrin: Kubicki und seine Alwareis GmbH.
http://www.spiegel.de/spiegel/wolfgang-kubicki-gewagte-privatgeschaefte-des-fdp-vize-werfen-fragen-auf-a-1197290.html

Danach verschwindet der Bericht hinter der Paywall...


Rückblick:

2003:
Zitat
Mobilcom-Chef Grenz: „Ich wusste vom Deal mit Millenium“

Aber: Gerhard Schmid habe das Geschäft veranlasst, das nun die Staatsanwaltschaft beschäftigt


Mobilcom-Chef Thorsten Grenz war über das umstrittene Aktienoptionsgeschäft mit Großaktionär Millenium, das Mobilcom 70 Millionen Euro kostete, informiert. Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin „Junge Karriere“ gibt Grenz zu, dass ihm der Millionen-Deal bekannt war, streitet aber eine Mitverantwortung ab: „Ich habe nie bestritten, davon gewusst zu haben. Entscheidend ist, wer es veranlasst hat. Die Wirtschaftsprüfung BDO hat in ihrem Gutachten, das im Juni 2002 den Aufsichtsrat zur Abberufung Schmids veranlasst hat, festgestellt: Das war eindeutig Schmids Thema“, sagte Grenz in der aktuellen Ausgabe des Magazins.

Dem widerspricht der Anwalt von Millenium, der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki. Die Verträge für das Optionsgeschäft seien in Grenz Finanzressort entworfen worden. Grenz selbst habe sechs Anweisungen an die Bank unterschrieben. Kubicki stützt sich auf ein Gutachten der Kölner Rechtswissenschaftlerin Barbara Dauner-Lieb. Die sieht sogar die Karriere des Mobilcom-Chefs gefährdet: „Wenn stimmt, was man Mobilcom-Gründer Gerhard Schmid vorwirft, kann sich Thorsten Grenz nicht rausziehen“, sagte sie in Junge Karriere.

Grenz war vor wenigen Tagen bei der Staatsanwaltschaft Kiel wegen Verdachts der Untreue angezeigt worden. Anzeige erstattet hat Kubicki. Grenz‘ Vorgänger Schmid hatte vor mehr als zwei Jahren in einem „Aktienoptionsprogramm zur Händlermotivation“ rund 70 Millionen Euro von der Mobilcom an Millenium überweisen lassen, die seiner Ehefrau Sybille Schmid-Sindram gehört. Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft Kiel gegen Schmid wegen des Verdachts der Untreue.
http://www.zdnet.de/2138711/mobilcom-chef-grenz-ich-wusste-vom-deal-mit-millenium/?inf_by=5aa3991c671db8e5758b5851


2005:
Zitat
Das Unternehmen Rache

Ex-Milliardär Gerhard Schmid ist wieder aktiv. Wie der Pleitier und seine Frau Millionen nach Liechtenstein schafften und nun mit Hilfe des FDP-Politikers Wolfgang Kubicki einen Feldzug gegen Mobilcom führen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/gerhard-schmid-das-unternehmen-rache-3543148.html

Zitat
800.000 Mobilcom-Aktien
Honorar für Kubicki?

Der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki verfügt offenbar über ein Aktienpaket im Wert von 13 Millionen Euro an der Telekommunikations-Gesellschaft Mobilcom.


Der "Stern" berichtete am Mittwoch vorab, in einem Wertpapierdepot des Kieler Rechtsanwalts bei der Verwaltungs- und Privatbank in Vaduz (Liechtenstein) lägen rund 800.000 Mobilcom-Aktien.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Honorar-fuer-Kubicki-article148304.html

2010
Zitat
FDP-Politiker Kubicki
Millionenpfand in Mobilcom-Aktien


Wie Oberstaatsanwalt Uwe Wick bestätigt, wird ein möglicherweise illegaler Transfer von gut 2,8 Millionen Mobilcom-Aktien auf Depots in Liechtenstein überprüft. Bei der Anmeldung seiner Privatinsolvenz im Jahre 2003 soll Schmid dieses Aktienpaket verschwiegen haben.

Nach Angaben eines Mobilcom-Sprechers hat sich auch Kubicki zu der Hauptversammlung angemeldet. "Sein Aktienpaket wurde als Fremdbesitz angemeldet", sagte der Sprecher. Der Vorgang sei aus Sicht seines Unternehmens "höchst pikant"; die Beurteilung überlasse er der Staatsanwaltschaft.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fdp-politiker-kubicki-millionenpfand-in-mobilcom-aktien-1.898761

2012
Zitat
Das Phänomen Kubicki

 Es ging um ein angeblich zu hohes Anwaltshonorar, nachdem er das Land Mecklenburg-Vorpommern nach der Wende in Angelegenheiten der Mülldeponie Schönberg beraten hatte. Kubicki galt damals als windige Figur der Landespolitik und musste alle Ämter aufgeben.

Kubicki ist Anwalt mit Schwerpunkt im Wirtschafts- und Steuerrecht und dort nicht unbedingt auf der Seite der Enterbten und Entrechteten.

Das Anwaltsdasein ist die parallele Existenz des 1952 in Braunschweig geborenen Juristen. Es macht ihn unabhängig, hält ihn aber auch immer wieder überregional im Gespräch, ähnlich „schillernd“ wie als Politiker - etwa als es um die „Lucona-Affäre“ ging, die Mobilcom-Pleite oder die Eskapaden des VW-Betriebsrats.
http://www.faz.net/aktuell/politik/harte-bretter/fdp-in-schleswig-holstein-das-phaenomen-kubicki-11742177.html

2013
Zitat
Prozesse gegen Mobilcom-Gründer liegen auf Eis

Wenn das Kieler Landgericht nicht bald handelt, drohen die Vorwürfe gegen Gerhard Schmid zu verjähren.

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-im-Norden/Prozesse-gegen-Mobilcom-Gruender-liegen-auf-Eis
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