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Autor Thema: griechenland  (Gelesen 261884 mal)
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flipper


Beiträge: 3177



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« Antworten #25 am: 23. Dezember 2008, 22:57:39 »

So ein mist! Jetz hab ich doch erwartet als Lampenputzer von Chaoten wie Dir beschimpft zu werden  Grin

Was mach ich denn jetzt nur? Ach ich geh jetzt auch raus wie son "Autonomer" und schmeiss n paar Mollies auf die Karre vom Schichtzeitarbeiter nebenan, dann gehts mir besser  Roll Eyes
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"Voting did not bring us further, so we're done voting" (The "Caprica Six" Cylon Model, BSG)
Onkel Tom


Beiträge: 3446



« Antworten #26 am: 24. Dezember 2008, 04:53:12 »

Muhahahaha..

Ihr habt Euch doch wirlich lieb..  Grin

Flipper, wer soll sonst den Umsturz des Ausbeutertums in die Gänge bringen ??

Altkanzler Kohl ist zu fett und unbeweglich..
DGB hat zu viele Gesichter und weiß nicht, welches er gerade hat.
Andere Penner im Bundestag achten nur auf ihre Anwartschaft ihrer Rentenansprüche..
und wir, das Volk kommt einfach nich in die Puschen..

Bleiben doch nur noch prekär belastete und Anarchisten über..

Putze lieber Lampen. Mollis werfen, muss geübt und zielgerecht durchgeführt werden.
Mein Nachbar kann nix dafür.. Schade um sein Auto und meiner ungeübten Flosse, die
dann brennt.  Roll Eyes
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Ziggy


Beiträge: 5007



« Antworten #27 am: 24. Dezember 2008, 12:38:06 »

hi all
gruss nach griechenland ..............
hack......... system ........ 
for freedom of ............
gruss und kuss

Hallo gutholz,

neuer PC zu Weihnachten? Wow. Aber noch die alte Tastatur ...

Frohes Fest.

Bürgerkrieg? Von allen Kriegsformen das Grauenhafteste, weil du da niemandem mehr trauen kannst.
« Letzte Änderung: 24. Dezember 2008, 12:40:27 von Ziggy » Gespeichert

Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.
Bowie


Beiträge: 140


« Antworten #28 am: 26. Dezember 2008, 13:58:21 »

Es gibt beachtenswert Neues:
Zitat
Erklärung der ArbeiterInnen-Versammlung in der besetzten GSEE-Gewerkschaftszentrale in Athen

Bitte? "Studenten-Versammlung" meinst Du wohl. Es ist ja wohl bestätigt, dass das nur Studenten sind und bis auf paar vereinzelte "vernetzte" Arbeiter vielleicht.

Und erklärt mir bei gelegenheit mal, was daran "revolutionär" und "solidarisch" sein soll, der letzten Bank, die sich mit den armen Menschen in meinem Viertel noch abgeben will, das Schaufenster einzuwerfen  Angry Anarchisten...  Roll Eyes



Uuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeee! Hier ist aber jemand gegen die Aufständischen, weil sie zu gebildet sind und weil sie nicht das richtige Parteibuch haben.

Dafür gilt es Solidarität mit den Banken zu zeigen, denn die zahlen den Armen ihre Stütze.
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ernesto


Beiträge: 34


« Antworten #29 am: 31. Dezember 2008, 14:37:06 »

In 90% der medien war nunmal von studenten und autonomen die Rede und das hat jetzt nicht schonwieder was mit BILD-zeitung oder mangelnder BILDung derer zu tun die hier mal andrer meinung sind...





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ganz_unten


Beiträge: 100


« Antworten #30 am: 31. Dezember 2008, 14:52:26 »

Heute an Silvester werde ich mit Ouzo auf die griechischen Rebellen anstoßen!
Möge die griechische Flamme der Demokratie in 2009 auch nach Deutschland getragen werden!
 Smiley
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Schni schna schnappi...
besorgter bürger


Beiträge: 3831



« Antworten #31 am: 05. Januar 2009, 13:03:05 »

noch mehr Konfliktpotential:

Zitat
Neuer Zwischenfall in der griechischen Hauptstadt: Ein Polizeibeamter wurde angeschossen, und dabei lebensgefährlich verletzt. Gesucht werden zwei Männer, die mit Kalaschnikow und Handgranaten bewaffnet waren.


http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1244757.html



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Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
Onkel Tom


Beiträge: 3446



« Antworten #32 am: 08. Januar 2009, 04:21:14 »

Hoppla, das ist schwer zu bewerten, was da wirklich los war..

Am 23.12.08 hat "Volxaktion" ihr Ding gerissen und nun sind am 05.01.09
zei schwerbewaffnete ausgeflippt. Kein Bekennerschreiben hierzu ?
Das simmt mich aber nachdenklich und erinnert mich an "Celler Loch".

Kann es sein, das es sich bei den 2 Tätern um Geheimdienstler handelt,
die dem Auftrag zur Legitimierung des Kriegsrecht nachgehen ?

Kann es nicht fassen, das eine R.A.F. in Athen auferstanden sei, zumal es
in der Vergangenheit zu wenig Früchte trug und Linke überhaupt nicht
auf das Ausblasen anderer Leben stehen.
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ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6298


« Antworten #33 am: 08. Januar 2009, 11:07:16 »

Information der Kommunistischen Organisation Griechenland (KOE) vom 5. 1. 09

 Heute wurde eine Gruppe von Polizisten von unbekannten Personen angegriffen. Die Angreifer eröffneten das Feuer gegen die Polizisten mit einem Maschinengewehr vom Typ Kalaschnikow. Einer der Polizisten wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus transportiert, wo er operiert wurde. Nach Krankenhausangaben ist sein Leben nicht mehr in Gefahr.

 Diese Tat passiert mitten während großer Demonstrationen im ganzen Land zur Solidarität mit dem palästinensischen Volk (die jüngste fand vorgestern, Sonntag, 4. Januar, statt). Wichtiger noch, sie passiert, während die Jugend- und Volksbewegung ihre erste landesweite koordinierte kämpferische Mobilisierung gegen die verbrecherische Regierung von K. Karamanlis für 2009 vorbereitet. Diese wird am 9. Januar stattfinden, dem Jahrestag der Ermordung des linken kämpferischen Nikos Temponeros durch Mitglieder einer rechten Pro-Regierungs-Bande während der Jugendbewegung 1990-1991.

Gerade in diesem Moment dient die bewaffnete Attacke, gleichgültig, wer sie wirklich begangen hat, objektiv der Bourgeoisie und der Regierung, die den Angriff nun voll ausnützen, um die Massenbewegung zu terrorisieren und den berechtigten Proteste des Volkes und der Jugend ein Ende zu setzen.  Folglich agierten die, die das Feuer gegen die Polizisten eröffneten, als "Agents provocateurs" gegen die Revolte der Jugend und der Linken.

 


Die "Koalition der Radikalen Linken (SYRIZA)" hat an diesem Morgen die folgende Erklärung herausgegeben:
Die Koalition der Radikalen Linken verurteilt die heutige mörderische Attacke gegen einen Polizisten und wünscht ihm baldige Genesung.
Solche Aktionen erinnern an die Taktik paramilitärischer Banden, die von den Staatsdiensten organisiert werden und sich gegen die Mobilisierung des arbeitenden Volkes und der Jugend wenden. Sie erleichtern die Pläne reaktionärer Kräfte zur Verschärfung staatlicher Unterdrückung.

 Die Koalition der Radikalen Linken ruft das arbeitende Volk und die Jugend auf, den Kampf der Massen gegen die großen Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, weiter zu verstärken und für die Erweiterung der demokratischen Rechte und Freiheiten zu kämpfen.,
Sekretariat der Koalition der radikalen Linken

 

Die Kommunistische Organisation Griechenland unterstützt die obige Erklärung und ruft ihre ganze Mitgliedschaft auf, jeden Nerv anzuspannen, um die landesweite Massenmobilisierung am Freitag, 9. Januar, gegen die kriminelle Regierung von K. Karamanlis zu organisieren und vorzubereiten.
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jensen-ex


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« Antworten #34 am: 08. Januar 2009, 14:37:14 »

Zitat


Am Neujahrstag kam es auf der Plattform der BART Station in Oakland-Fruitvale, einer U-Bahn in der San Francisco Bay Area, zu einem tödlichen Zwischenfall. BART Polizei war im Einsatz und wollte einige Personen festnehmen, darunter auch Oscar Grant. Der 22jährige Afro-Amerikaner lag bereits mit gefesselten Händen auf dem Boden, als sich zwei Polizisten über ihn knieten. Und dann geschah etwas, was keiner so richtig nachvollziehen kann. Einer der Einsatzkräfte, der 27jährige Johannes Mehserle, zog seine Waffe und schoss auf den liegenden Mann. Unklar ist, ob er seine “Taser-Gun”, ein elektrisches Schockgerät, ziehen wollte oder mit Absicht zur Schussfeuerwaffe griff.

Quelle





Zitat

 ON NEW Year's Eve, as scores of horrified people looked on, Oakland transit police forced 22-year-old Oscar Grant to the ground, kneeled on his head and then shot him in the back.
Grant, an African American father of a 4-year-old daughter and an Oakland grocery story worker, died several hours
later. The bullet entered his back, ricocheted off the concrete floor and punctured his lungs.

Police attempted to confiscate cell phone videos taken by Bay Area Rapid Transit passengers and initially claimed that
security cameras didn't record the incident. However, in the last two days, they have been forced to admit that the
security cameras did capture the assault.

Additionally, one especially graphic video taken by a passenger was released by the Bay Area television station KTVU.
It shows an unarmed and unresisting Grant, lying face down, shot at point-blank range by an officer as his horrified
friends and onlookers watch.

Although police and BART authorities still refuse to give the name of the officer who shot and killed Grant, KTVU
obtained a copy of the civil lawsuit filed by Grant's family, which names officer Johannes Mehserle as the shooter.

Quelle




Weitere Informationen: http://www.indybay.org/police/
« Letzte Änderung: 08. Januar 2009, 15:30:47 von jensen-ex » Gespeichert

So it goes.

Kurt Vonnegut
ManOfConstantSorrow


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« Antworten #35 am: 23. Januar 2009, 18:44:37 »

  23.01.09 - Seit vier Tagen blockieren mehrere tausend Bauern mit Traktoren Verkehrswege in Griechenland. Sie wehren sich dagegen, dass die Preise für Agrarprodukte zu Beginn des Jahres auf die Hälfte gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Die Einkommen der Bauern sind in den vergangenen 10 Jahren um 24 Prozent gesunken. Heute früh gab es bereits 20 Blockaden.
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« Antworten #36 am: 29. Januar 2009, 13:49:40 »

Schlagstöcke und Tränengas gegen Beamten-Demo
Bauern blockieren mit Traktoren und schwerem Gerät Grenzübergänge



      Straßenblockade am Kanal von Korinth

Athen - Im Zentrum Athens haben sich am Mittwoch Staatsbeamte und Polizisten geprügelt. Rund 800 Staatsbedienstete - in ihrer Mehrheit Gewerkschaftsvertreter aus allen Landesteilen - protestierten gegen Probleme mit der Pensionskasse und versuchten ins Wirtschaftsministerium einzudringen. Dort wollten sie mit Spruchchören ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein. Dabei kam es zu Rangeleien und Prügeleien, wie das Fernsehen zeigte.

Die seit über einer Woche andauernden Straßenblockaden griechischer Bauern, die mehr staatliche Hilfen fordern, bröckeln indes allmählich. In der Nacht zum Mittwoch gaben sie die Brücken über dem Kanal von Korinth wieder frei. Damit ist eine der wichtigsten Straßenverbindungen Griechenlands zwischen der Halbinsel Peloponnes und dem übrigen Land wiederhergestellt. Auch die Blockade des Grenzübergangs zur Türkei bei Kipoi-Ipsala wurde beendet, berichtete das griechische Radio weiter.

Dagegen blieb die Lage im Norden des Landes trotz Abzugs hunderter Traktoren von einer Blockade bei Larissa gespannt. Bauern blockierten weiterhin mit Traktoren und schwerem Gerät zwei wichtige Grenzübergänge zu Bulgarien. Am Nachmittag wollten sie einigen hundert Lastwagen erlauben, die Grenze zu passieren. Bulgarien und andere Länder der Region protestieren heftig gegen die Blockaden. Die Verluste für die Speditionen, die Tourismusbranche und die Produzenten von Gemüse und Obst gehen bereits in die Millionen Euro, berichteten Medien in Griechenland, Bulgarien und Rumänien.

Die konservative Regierung in Athen hat ein Hilfspaket in Höhe von rund 500 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Angesichts sinkender EU-Subventionen und fallender Weltmarktpreise fordern die Bauern aber mehr Hilfe vom Staat. Sie betonen, sie hätten in den vergangenen zehn Jahren 24 Prozent ihres Einkommens verloren. Die EU-Kommission will nach Berichten griechischer Journalisten aus Brüssel prüfen, ob Athen dazu berechtigt ist, den eigenen Bauern mit dieser Summe zu helfen. (APA/dpa)

http://derstandard.at/?id=1231153112230
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« Antworten #37 am: 24. März 2009, 19:38:10 »

Am 20.3.09 streikten in Griechenland die Pflegekräfte und forderten Neueinstellungen und bessere Bezahlung. Gleichzeitig streikten die Beschäftigten von Olympic Airways gegen die Privatisierung des Unternehmens und es mussten zahlreiche Flüge gestrichen werden. Ebenfalls im Streik befanden sich die Beschäftigten der Metro in Athen, sie fordern einen kollektiven Tarifvertrag.
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« Antworten #38 am: 02. April 2009, 10:37:06 »

In Griechenland wird landesweit gestreikt. Da die griechischen Fluglotsen heute zwischen 12 und 16 Uhr Ortszeit ihre Arbeit niederlegen, muss bei Flügen von und nach Griechenland mit Verzögerungen gerechnet werden, wie auf fliegerweb.com berichtet wird.

Wegen des Streiks muss Olympic Airways 140 Flüge streichen, Aegan Airlines kippt 50 Flüge aus dem aktuellen Flugplan. Auch der öffentliche Nahverkehr kommt zum Erliegen.

Die Streiks sind Teil eines landesweiten Protestes gegen die Regierung und ihre unpopulären Maßnahmen zur Bekämpfung der Rezession. Der letzte Streik sorgte im Dezember in Griechenland für Chaos. (sid)

http://www.fliegen-sparen.de/cms/news/meldungen/2009_04_02_88277711_meldung.php
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« Antworten #39 am: 04. April 2009, 09:47:16 »

Generalstreik in Griechenland gegen die Folgen der Wirtschaftskrise

erschienen am 02.04.2009 um 12:26 Uhr

 
Griechenland / Athen. Ein Generalstreik am heutigen Donnerstag beeinträchtigt das öffentliche Leben in ganz Griechenland. Am 24-stündigen Streik beteiligen sich der Gewerkschaftsbund (GSEE) und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (ADEDY). Das Motto der Gewerkschafter lautet: "Die Angestellten und Arbeiter dürfen nicht für die Krise bezahlen".
Um 11 Uhr versammelten sich Demonstranten am zentralen Athener Pedion tou Areos-Platz, um anschließend einen Protestmarsch bis vor das Parlament durchzuführen. Die der Kommunistischen Partei (KKE) nahe stehende Gewerkschaft PAME führte bereits um 10.30 Uhr eine Protestkundgebung am Omonoia-Platz durch. Ähnliche Aktionen und Kundgebungen finden auch in anderen Städten des Landes statt.
Dem Generalstreik schließen sich auch die Angestellten der öffentlichen Verkehrsmittel an. Die U-Bahn (Attiko Metro) und die Elektrobahn (ISAP) in Athen werden von Schichtbeginn bis 9 Uhr morgens sowie von 21 Uhr bis Schichtende nicht verkehren. Die Angestellten der blauen Stadtbusse und jene der Trolley-Busse legen ihre Arbeit von Dienstbeginn bis 8 Uhr sowie von 22 Uhr bis Dienstende nieder. Die Straßenbahn (Tram) und die Züge der Griechischen Bahn OSE werden ganztägig außer Betrieb sein. Zu spürbaren Problemen wird es auch im Luftverkehr sowie im Fährverkehr kommen.
Griechenlands Staatspräsident Karolos Papoulias hatte vorgestern nach einem Treffen mit dem GSEE-Präsidenten Jannis Panagopoulos betont, dass die Folgen der Wirtschaftskrise nicht von den arbeitenden Menschen bezahlt werden dürften. Sie sollten vielmehr von denjenigen getragen werden, die die Krise verursacht hätten und die noch immer darauf bedacht seien, nichts zu verlieren oder sogar noch Gewinne aus der Krise zu schöpfen. Papoulias hob weiterhin die Bedeutung der Arbeitskämpfe für die gesamte Gesellschaft hervor und bezog sich dabei besonders auf den für den heutigen Donnerstag durchgeführten Generalstreik. Panagopoulos sprach von einer "explosiven Mischung", die durch die Wirtschaftskrise und die Art, wie sowohl Regierung als auch Arbeitgeber darauf reagiert hätten, entstanden sei. Der Streik werde den Widerstand der arbeitenden Bevölkerung gegen die Auswirkungen der Krise zum Ausdruck bringen, so Panagopoulos. (Griechenland Zeitung, eh/ch)
http://www.griechenland.net/news_details.php?siteid=6507


Generalstreik gegen Regierungspolitik 
 
Griechenland steht still. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und die des privaten Sektors haben zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen und sprechen von einer Beteiligung von 100 Prozent. Sie protestieren gegen die Politik der konservativen Regierung von Ministerpräsident Costas Karamanlis, die zwar ein Hilfspaket für die angeschlagenen Banken im Land in Höhe von 27 Milliarden Euro aufgelegt hatte, bei den sozial Schwachen aber weiter spart. Eine Anwältin meinte, die Forderungen der Gewerkschaften seien angemessen. Es gebe ein gesellschaftliches Problem. Das gehe alle an, ob sie nun entlassen worden seien oder nicht. Es werde irgendwann an Jedermanns Tür klopfen. Auf Athens Straßen ging am Morgen nichts mehr. Der Streik im öffentlichen Nahverkehr zwang die Menschen in die Autos. Die U-Bahnschächte blieben ebenfalls geschlossen, in den Schulen fiel der Unterricht aus. Im Luftverkehr wurden 190 In- und Auslandsflüge gestrichen. Auch die Hafenarbeiter streikten, zahlreiche Fährverbindungen fielen aus.
http://de.euronews.net/2009/04/02/generalstreik-gegen-regierungspolitik/
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« Antworten #40 am: 15. Mai 2009, 11:29:47 »

Fluglotsen streiken in Griechenland

Verspätungen und Ausfälle im Luftverkehr: Weil Tausende Staatsangestellte für mehrere Stunden streiken, mussten in Griechenland mehr als hundert Flüge abgesagt werden. Der Protest richtet sich gegen das staatliche Gesundheitssystem.


http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,624767,00.html
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« Antworten #41 am: 15. Mai 2009, 11:36:22 »

Das ist Super! Streik ist immer noch das bisher wirksamste Mittel gegen den Staat!

*Lach* Grin
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #42 am: 06. Dezember 2009, 13:33:41 »

Zitat
Ausschreitungen in Athen wegen Tod eines Jugendlichen

Athen: Ein Jahr nach dem Tod eines Jugendlichen durch eine Polizeikugel ist es in der griechischen Hauptstadt zu schweren Ausschreitungen gekommen. Vermummte zerstörten Autos im Zentrum von Athen und besetzten in einem Vorort vorübergehend das Rathaus. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Randalierer vor. Im Vorfeld der Ausschreitungen hatten Sicherheitskräfte bei einer Razzia Material beschlagnahmt, das für Brandsätze verwendet werden kann. Insgesamt wurden mehr als 160 junge Leute in Gewahrsam genommen. Anlass der Krawalle ist der Tod eines 15-jährigen Jugendlichen heute vor einem Jahr. Er war bei Straßenschlachten von Polizeischüssen getötet worden.

Bekennerschreiben nach Anschlägen von Hamburg

Hamburg: Auch die jüngsten Anschläge auf die Polizei der Hansestadt stehen offenbar im Zusammenhang mit dem Tod des griechischen Jugendlichen vor einem Jahr. Das geht aus einem Bekennerschreiben hervor, das in der Redaktion der "Hamburger Morgenpost" einging. Es sei von einer Gruppe griechischen Namens unterzeichnet, die von einem Racheakt für den Tod des Jugendlichen spreche, so das Blatt. Die Unbekannten hätten weitere Anschläge angekündigt. Bislang ist noch nicht bestätigt, dass das Bekennerschreiben tatsächlich von den Vermummten stammt, die in der Nacht zu Freitag ein Kommissariat in Hamburg angegriffen haben. Dabei waren Streifenwagen angezündet und Fensterscheiben der Wache eingeworfen worden.

06.12.2009 11:00 Uhr
http://www.ndrinfo.de/nachrichten/nachrichten2.html
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Just B U


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« Antworten #43 am: 06. Dezember 2009, 17:34:02 »

 GEIL die Griechen!!!!    Grin  

Die trauen sich was!!!  

 
Da kommt Leben in die "Bude"!   evil


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Ich habe nichts gegen Menschen.
Es sind die Idioten, die mir zu schaffen machen.
Pinnswin


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« Antworten #44 am: 07. Dezember 2009, 12:34:16 »

Da kommn wir auch noch hin.
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Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein.
Obwohl vieles darauf hin deutete, das es kaeme... A. Sapkowski
Onkel Tom


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« Antworten #45 am: 07. Dezember 2009, 13:33:50 »

In HH kommt der Häuserkampf wieder in die Gänge und denke, das dies
auch ne Basis darstellen kann, um weiteres zu wuppen..

Frage ist noch, wann die Genügsamkeit der Leutz hier verbraucht ist
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Just B U


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« Antworten #46 am: 07. Dezember 2009, 19:43:27 »


Na ja, und wann die Wut und das "es-nicht-mehr-schweigend-und-tatenlos-ertragen-wollen/können" größer (bis unerträglich) ist als die Angst vor den möglichen Konsequenzen wenn man sich wehrt und seinem Unmut/Widerstand Ausdruck verleiht...

 Angry   Roll Eyes


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« Antworten #47 am: 02. Februar 2010, 16:23:44 »

Griechenland, die Achillesferse der EU

Zitat
Die finanzielle Lage Griechenlands ist verheerend. Alle Welt spekuliert auf einen Staatsbankrott und daher müssen die Hellenen für neue Schulden immer tiefer in die Tasche greifen, um die Risikoaufschläge der Investoren zu bezahlen. Dass Griechenland seine Misere aus eigener Kraft löst, glaubt derweil niemand ernsthaft


http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32002/1.html
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MizuNoOto


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« Antworten #48 am: 02. Februar 2010, 16:31:15 »

Bestimmte Krisenbewältigungstrategien wie Währungsabwertung und Erhöhung der Geldmenge stehen Griechenland durch Euro und EU nicht mehr zur Verfügung. Deshalb muss Griechenland nun machen, was die EU will. Das heißt: neoliberale Reformen.
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Cronos


Beiträge: 122



« Antworten #49 am: 02. Februar 2010, 17:34:16 »

Bestimmte Krisenbewältigungstrategien wie Währungsabwertung und Erhöhung der Geldmenge stehen Griechenland durch Euro und EU nicht mehr zur Verfügung. Deshalb muss Griechenland nun machen, was die EU will. Das heißt: neoliberale Reformen.
Neoliberale Reformen in Griechenland?
LOL! In GR ist das ein Ding der Unmöglichkeit!
Das wird definitiv am Volkswillen scheitern!
In Griechenland wird man ausgelacht, wenn man für wenig Geld viel arbeiten muss!
« Letzte Änderung: 02. Februar 2010, 17:38:48 von Cronos » Gespeichert
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