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Autor Thema: coca cola kaiserslautern soll geschlossen werden  (Gelesen 2327 mal)
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Abraxas


Beiträge: 437



« am: 16. Februar 2009, 19:29:18 »

jetzt kann man sich fragen: wer braucht coca cola? für die beschäftigten in lautern stellt sich die frage wann sind wir in hatz 4? am samstag waren 2000 auf der demo gegen die schlesung. es regt sich wiederstand.
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"es ist eine dumme idee menschen schlecht zu behandeln, die mit deinem essen alleine sind"
Fritz Linow


Beiträge: 652


« Antworten #1 am: 08. April 2017, 22:58:18 »

Letztes Jahr wurde mit viel Tamtam neue Technik bei Coca-Cola in Hildesheim eingeführt. Ein Jahr später wird festgestellt, dass diese neue innovative Technik auf Ausbeutung von Osteuropäern beruht. Nur wenige Tage später einigt man sich, damit der Imageschaden nicht allzu groß wird. Daher hier nochmal die wesentliche Chronik:

19.03.2016
Zitat
Coca Cola baut Standort in Hildesheim aus

60.000 Einwegpfand-Flaschen pro Stunde, 960.000 am Tag, 15  Millionen Euro Investitionskosten: Am Coca-Cola-Standort Hildesheim ist am Freitag eine neue Produktionslinie in Betrieb genommen worden. Nach Angaben des Unternehmens ist es eine der modernsten Anlagen in Deutschland.
„Mit dem Start der neuen Produktionslinie investieren wir in die nachhaltige Entwicklung unseres Standortes Hildesheim“, sagt Sven Boomgaarden, regionaler Produktionsdirektor bei Coca Cola. Heute müsse immer mehr Volumen in immer kürzerer Zeit geschaffen werden. „Innovation ist teuer, aber noch teurer wäre der Stillstand.“

Hildesheims Oberbürgermeister Ingo Meyer (parteilos) sagte, es sei wichtig, dass „Arbeitsplätze bestehen bleiben oder – besser noch – ausgebaut werden“. Letzteres ist bislang nicht angedacht: Coca-Cola-Sprecherin Martina Bruhns erklärte, die Mitarbeiterzahl in Hildesheim bleibe unverändert.
(…)

http://t.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Niedersachsen/Coca-Cola-baut-Standort-in-Hildesheim-aus

29.03.2017
Zitat
Subunternehmer ohne Geld

Leiharbeiter bei Coca-Cola ausgebeutet?

60 Bulgaren eines Subunternehmers sollen trotz Arbeit kein Geld bekommen haben. Nun wurden sie vor wenigen Tagen gekündigt. Die Beratungsstelle für mobile Beschäftigte erhebt nun schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen. Coca-Cola in Hildesheim ist einer der größeren Standorte des amerikanischen Brauseherstellers in Deutschland.
(…)
Die Bulgaren waren erst Ende vergangenen Jahres angeheuert worden, um ab Januar auf dem Gelände von Coca-Cola leere Pfandflaschen zu sortieren - Behälter in den Größen von 0,2 Liter, 0,3 Liter und 0,5 Liter. Vor wenigen Tagen wurde ihnen fristlos gekündigt. Das Gehalt für Februar haben sie nie bekommen, auch kein Geld für März. Die Kündigungen liegen der HAZ vor. Der Subunternehmer erklärte, er werde möglicherweise Insolvenz anmelden.
(…)

http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Niedersachsen/Leiharbeiter-bei-Coca-Cola-in-Hildesheim-ausgebeutet

07.04.2017
Zitat
Coca Cola: Geld für Bulgaren, weiter mit Werkverträgen

60 Bulgaren, die bis zum 9. März bei Coca Cola in Hildesheim Flaschen sortiert haben, sollen ihre ausstehenden Löhne in Kürze bekommen.
(…Bezahlschranke)

https://www.hildesheimer-allgemeine.de/news/article/coca-cola-geld-fuer-bulgaren-weiter-mit-leiharbeitern.html

Abgesehen davon, dass da Leiharbeit, Werkvertrag und Subunternehmen schön zusammengeschmissen werden: Wohlsein!
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dagobert


Beiträge: 3947


« Antworten #2 am: 09. April 2017, 21:19:45 »

damit der Imageschaden nicht allzu groß wird.
Der kann gar nicht mehr größer werden.
Ich kenne den Umgang dieser "Firma" mit Leiharbeitern, und ich habe 2009 auch das Vorgehen bei der Schließung der Produktion in Münster aus nächster Nähe mitbekommen.
Diese Firma ist für mich tot.
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