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Autor Thema: Frage: Sind unbezahlte Praktika Schwarzarbeit?  (Gelesen 4573 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Isabell23
Gast
« am: 22. August 2013, 09:45:35 »

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« Letzte Änderung: 20. Oktober 2013, 08:09:14 von Isabell23 » Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 7327



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« Antworten #1 am: 22. August 2013, 14:58:13 »

Zitat
Der Begriff Praktikum (Plural: „Praktika“) bezeichnet eine auf eine bestimmte Dauer ausgelegte Vertiefung erworbener oder zu erwerbender Kenntnisse in praktischer Anwendung oder für das Erlernen neuer Kenntnisse und Fähigkeiten durch praktische Mitarbeit in einer Organisation, in einem Arbeitsprozess oder in einer Institution. Nach deutscher Rechtsprechung (Bundesarbeitsgericht (BAG), Urteil vom 5. August 1965, 2 AZR 439/64)[1]


http://de.wikipedia.org/wiki/Praktikum


Zitat
Hat ein "Praktikant" gewöhnliche Arbeitspflichten und wird nicht ausgebildet, ist er Arbeitnehmer und kann einen Arbeitnehmerlohn verlangen

http://www.hensche.de/Arbeitsrecht_aktuell_Ist_der_Praktikant_ein_Arbeitnehmer_kann_er_einen_entsprechenden_Lohn_verlangen_LAG-Ba-Wue_5Sa45-07.html
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frankdot


Beiträge: 3


« Antworten #2 am: 04. September 2013, 14:15:32 »

Also Praktikas als Schwarzarbeit zu deklarieren wäre ja falsch, weil du ja zumindest versicherungstechnisch abgesichert bist, aber leider kenne ich mich in der "branche" nicht aus! Praktikas als Schwarzarbeit zu bezeichnen würde ich aber dennoch nie. Also, ich habe früher ein paar gemacht und eins habe ich auch ohne Geld gemacht, weil mir die Arbeit auch so seh Spaß gemacht hat!
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dagobert


Beiträge: 1293



« Antworten #3 am: 04. September 2013, 15:26:00 »

Wenn das Praktikum nicht der Wissenvermittlung dient, also in Wirklichkeit reguläre Arbeit ist, dann handelt es sich um eine sozialversicherungspflichtige Arbeitstelle. Bedeutet: Es sind der übliche Lohn und Sozialbeiträge/Steuern fällig.
Zitat
Im „Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung“ (SchwarzArbG) vom 23. Juli 2004 ist Schwarzarbeit wie folgt definiert:

„Ausübung von Dienst- oder Werkleistungen:

unter Verstoß gegen Steuerrecht,
unter Verstoß gegen Sozialversicherungsrecht,
unter Umgehung der Mitteilungspflicht gegenüber der Bundesagentur für Arbeit, Trägern der Grundsicherung, Sozialämtern und/oder
ohne Gewerbeanmeldung bzw. Eintragung in die Handwerksrolle, obwohl ein Gewerbe/Handwerk ausgeübt wird."

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzarbeit
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Tiburon


Beiträge: 7


« Antworten #4 am: 19. Januar 2014, 22:37:36 »

[Nervt des eigentlich, wenn alte Threads wieder angeschubst werden?]

Pratika sind m.E. keine Arbeitseinsätze, sondern dienen dem Wissenserwerb oder dem (angeleiteten, zumindest aber in Durchführung und Ergebnis besprochenen, 'supervisierten' (wenn man das hier sagen darf)) Erproben von bereits erworbenem Wissen in der Praxis.

Sollte allerdings eine Entlohung oder Aufwandsentschädigung erbracht werden, insb. für geschaffene Werke, im Rahmen eines Praktikums geleistete Dienste, dann ist zumindest dieser Teil des Praktikums entlohnte Arbeit. Wird diese nicht angegeben, dann arbeitete man - zumindest der entlohnten Tätigkeiten /geschaffenen Werke - schwarz.

Ich mag irren. Man mag mich korrigieren.
« Letzte Änderung: 20. Januar 2014, 06:33:34 von Tiburon » Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 7327



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« Antworten #5 am: 20. Januar 2014, 09:14:47 »

Die rechtliche Definition des Begriffs hatte ich ja oben schon gepostet.
Da die TE ihren Beitrag leider gelöscht hat bin ich mir nicht mehr sicher, ob es hier um Praktika oder sog. Probearbeit ging.
Bitte nicht verwechseln!


Zitat
[Nervt des eigentlich, wenn alte Threads wieder angeschubst werden?]
Nö, ist doch schon wenn mal ein alter Thread wieder zum Vorschein kommt!
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