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Autor Thema: China Daily.: Foxconn bedauert Selbsttötungen von Mitarbeitern  (Gelesen 2749 mal)
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Pinnswin


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« am: 20. Mai 2010, 08:01:10 »

http://www.heise.de/jobs/meldung/Foxconn-bedauert-Selbsttoetungen-von-Mitarbeitern-1000549.html

Zitat
In diesem Jahr haben sich Medienberichten zufolge bereits sechs chinesische Mitarbeiter des taiwanischen Auftragsfertigers Foxconn das Leben genommen. Zwei weitere Mitarbeiter haben ihre Selbsttötungsversuche überlebt, berichtet die englischsprachige Tageszeitung China Daily. Die Polizei untersuche die Todesfälle, es sind aber noch keine  Informationen über die Motive der Verstorbenen bekannt. Nachdem sich diese Woche in Shenzen eine 24-jährige Mitarbeiterin getötet hat, drückte Foxconn laut einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sein Bedauern aus.

Das Unternehmen beteuert, die Arbeitsbedingungen in seinen Fertigungsstätten seien "Weltklasse". Die Foxconn-Firmenleitung hatte bereits nach einer Selbsttötung im Juli 2009 eine Telefonhotline für die Mitarbeiter eingerichtet, berichtet das Wall Street Journal. In diesem Monat seien ein Beratungszentrum eingerichtet, externe Experten hinzugezogen und Freizeitprogramme ausgeweitet worden.

Foxconn fertigt unter anderem Hardware für Apple, HP, Dell und Sony. In Shenzen beschäftigt das Unternehmen rund 300.000 Menschen, in der Volksrepublik China insgesamt 800.000 Menschen. 1999 betrug die jährliche Selbsttötungsrate in China nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund 14 pro 100.000 Einwohner. Dagegen haben sich in den vergangenen Jahren laut Wall Street Journal jährlich jeweils ein oder zwei Foxconn-Mitarbeiter das Leben genommen.

Die Arbeitsbedingungen bei Foxconn waren 2006 Gegenstand einer Auseinandersetzung zwischen dem Unternehmen und der China Business News, die einen Bericht über angebliche Missstände veröffentlicht hatte. Eine von Apple initiierte Untersuchung hatte einige Vorwürfe entkräften können, allerdings sollen Überstunden um 35 Prozent über dem Maximum gelegen haben. Zu einem Viertel der untersuchten Zeit haben Angestellten mehr als sechs Tage in Folge gearbeitet.
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Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein.
Obwohl vieles darauf hin deutete, das es kaeme... A. Sapkowski
Kuddel


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« Antworten #1 am: 25. Mai 2010, 10:48:28 »

Zitat
Der Fall Foxconn:
Selbstmordserie in Mega-Fabrik erschüttert China

Unheimliche Selbstmordserie bei dem Elektronik-Riesen Foxconn in China: Am Dienstag stürzte sich bereits der elfte Mitarbeiter in diesem Jahr vom Fabrikdach in Shenzhen. Sind die Arbeitsbedingungen in dem 300.000-Mann-Werk Schuld?



Protest gegen Foxconn in Hongkong. Die Selbstmordserie lenkt den Blick auf die
Arbeitsbedingungen in dem Riesenkonzern


Eine Serie von Selbstmorden unter seinen Arbeitern plagt den weltweit größten Elektronik-Hersteller Foxconn. Am Dienstag starb erneut ein Mitarbeiter, nachdem er vom Dach des Werkes im südchinesischen Shenzhen gestürzt war, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Es war der neunte Todesfall und elfte Sturz dieser Art in der Fabrik in diesem Jahr. Zwei Mitarbeiter wurden bei versuchten Selbstmorden schwer verletzt.

Die Selbstmorde lösten eine heftige Diskussion über die Arbeitsbedingungen bei dem taiwanesischen Hersteller aus, der für Weltkonzerne wie Apple, Hewlett-Packard, Dell, Sony oder Nokia produziert. Der Vorsitzende der Hon-Hai-Gruppe, zu der Foxconn gehört, bestritt am Montagabend in Taipeh, dass schlechte Behandlung der Beschäftigten hinter den Selbstmorden stecken könnte. "Foxconn ist kein Ausbeuterbetrieb", sagte Terry Kuo. Das Unternehmen versuche aktiv, Selbstmorden vorzubeugen. Kuo hob hervor, dass die breite Berichterstattung über die Fälle möglicherweise zur Nachahmung angeregt haben könnte. Erst am Freitag hatte sich ein Mitarbeiter des Werkes in Shenzhen umgebracht.

In der Fabrik arbeiten allein 300.000 Menschen. Foxconn beschäftigt in China insgesamt 800.000 Mitarbeiter. Während das Unternehmen schlechte Arbeitsbedingungen bestreitet, klagen Beschäftigte über lange Arbeitszeiten, hohen Druck, niedrige Bezahlung, strenge Disziplin und schlechte Behandlung durch Vorgesetzte. Viele leben isoliert in Wohnheimen auf dem Werksgelände.
DPA
http://www.stern.de/wirtschaft/news/der-fall-foxconn-selbstmordserie-in-mega-fabrik-erschuettert-china-1568875.html
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Kuddel


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« Antworten #2 am: 27. Mai 2010, 10:33:18 »

Zitat
Elektro-Riese Foxconn: Weiterer Suzid bei Apple-Lieferant

Ein weiterer Mitarbeiter des weltweit größten Elektronik-Herstellers Foxconn im südchinesischen Shenzhen hat Suizid begangen. Das Unternehmen beliefert auch Apple.

HB PEKING. Der neue Todesfall ereignete sich nur wenige Stunden nachdem der Vorsitzende des taiwanesischen Mutterunternehmens Hon-Hai mit einer Gruppe von Journalisten die Fabrik besucht hatte, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

In dem Werk hat es eine Serie von Selbstmorden gegeben. Es war der zehnte tödliche Zwischenfall und zwölfte Sturz dieser Art in der Fabrik seit Jahresanfang. Zwei Mitarbeiter wurden zudem bei versuchten Selbstmorden schwer verletzt. Zuvor hatte der Hon-Hai-Chef Terry Kuo den Reportern das Unternehmen gezeigt, um Vorwürfe über schlechte Arbeitsbedingungen als Ursache zu entkräften.

Vor Mitternacht sprang dann allerdings wieder ein Beschäftigter vom Balkon des siebten Stocks eines Wohnheimes in den Tod, wie Augenzeugen beobachteten. Die Polizei sprach von einem Selbstmord. In der Fabrik arbeiten mehr als 300 000 Beschäftigte. Foxconn fertigt für Weltkonzerne wie Apple, Hewlett-Packard, Dell oder Sony.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/elektro-riese-foxconn-weiterer-suzid-bei-apple-lieferant;2589084
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Kuddel


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« Antworten #3 am: 27. Mai 2010, 11:08:43 »

Zitat
Nach einer Serie von Selbstmorden von Beschäftigten in China greift der weltweit größte Elektronikhersteller Foxconn zu drastischen Mitteln: Die Beschäftigten erhielten einem Pressebericht zufolge einen Brief, in dem sie sich schriftlich verpflichten müssen, sich nicht selbst zu töten.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2686514_Selbstmordserie-in-China-Arbeiter-sollen-Suizid-Verzicht-erklaeren.html
 Grin
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Aloysius


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« Antworten #4 am: 29. Mai 2010, 17:57:34 »

In diesem Artikel ist der Original Brief als Photo und eine Übersetzung ins Englische.

http://www.dailytech.com/article.aspx?newsid=18526

Wirklich unglaublich
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admin
Administrator

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« Antworten #5 am: 03. Juni 2010, 19:16:27 »

Zitat
Foxconn-Mann stirbt nach Dauereinsatz
Ein weiterer Mitarbeiter des iPhone-Herstellers Foxconn ist gestorben, vermutlich an Arbeitsüberlastung. Der Konzern wird seit Jahresbeginn von einer Selbstmordserie erschüttert.


Ein chinesischer Arbeiter des weltgrößten Elektronikherstellers Foxconn  ist nach Angaben seiner Familie in Folge der harten Arbeitsbedingungen gestorben. Der 27-Jährige starb bereits am 27. Mai, teilte die US-Organisation China Labour Watch am Donnerstag mit. In der Erklärung hieß es, der Mann arbeitete nach Angaben seiner Familie mehr als einen Monat am Stück in Nachtschichten, manchmal 24 Stunden ohne Pause.

Der Foxconn-Mutterkonzern, die taiwanische Hon Hai Precision Industry sagte, sie sehe keinen Zusammenhang zwischen dem Tod und der Arbeit. "Wir haben uns die Angelegenheit angesehen und nichts gefunden, was den Vorwurf, dass es einen Zusammenhang mit der Arbeit gibt, bestätigt." Man wolle nicht über die spezifische Todesursache spekulieren.
http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:apple-ausruester-foxconn-mann-stirbt-nach-dauereinsatz/50122143.html
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #6 am: 22. Oktober 2010, 16:03:18 »

Zitat
Einige Universitäten, darunter die Beijing, die Tsinghua, zwei Hong Konger Unis und eine aus Taiwan haben eine Untersuchung über die Arbeitsbedingungen bei Foxconn durchgeführt. Gefragt wurden 1736 Beschäftigte in 12 Fabriken. Festgestellt wurde, daß die ArbeiterInnen im Durchschnitt mehr als 80 Überstunden im Monat zu leisten haben (36 sind nach chinesischem Gesetz erlaubt!). Vor allem PraktikantInnen werden ausgenutzt. Die müssen eine Zeitlang in Fabriken arbeiten, um ihren Abschluß anerkannt zu kriegen; dabei sollten sie aber was lernen. Bei Foxconn werden sie genötigt, 10 Stunden oder länger am Band zu stehen. Medizinische Untersuchung wird bei ihnen ebenfalls vernachlässigt. Foxconn beschäftigt in der VR China etwa 900 000 Menschen.
Quelle: China Daily, Macau Daily Times, 9.10.10
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Kuddel


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« Antworten #7 am: 19. Mai 2011, 10:24:36 »

Zitat
Apple-Zulieferer
Foxconn-Belegschaft droht neue Sparrunde

Erst Anfang des Monats entlarvte eine Studie, dass sich die miesen Arbeitsbedingungen beim weltgrößten IT-Auftragsfertiger nicht verbessert haben. Nun kündigt der Konzernchef auch noch ein knallhartes Sparprogramm an. Was Mitarbeiter entsetzen dürfte, beschert der Aktie das höchste Tagesplus seit 2009.
http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:apple-zulieferer-foxconn-belegschaft-droht-neue-sparrunde/60053919.html
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« Antworten #8 am: 26. September 2012, 10:12:32 »

Massenschlägerei in Fabrik des iPhone-Produzenten
... http://www.golem.de/news/foxconn-massenschlaegerei-in-fabrik-des-iphone-produzenten-1209-94729.html

Zitat
Mehrere tausend Arbeiter einer Fabrik des taiwanischen Auftragsherstellers Foxconn waren in der Nacht zum Montag in eine Massenschlägerei verwickelt. Foxconn erklärt, es sei ein privater Streit gewesen. Chinesische Internetnutzer bezweifeln das.

Arbeiter einer Fabrik von Foxconn haben sich in der Nacht zum Montag eine Massenschlägerei geliefert. Der taiwanische Auftragshersteller schloss die Produktionsstätte daraufhin für den Montag. Die Ursache für den Tumult ist unklar.

Auslöser für den Krawall soll ein Streit gewesen sein. Dieser sei gegen 23 Uhr Ortszeit in einem Wohnheim in der Nähe der Fabrik in Taiyuan, der Hauptstadt der Provinz Shanxi, ausgebrochen. Die Schlägerei sei eskaliert - schließlich seien 2.000 Personen an der Massenschlägerei beteiligt gewesen, berichtet die BBC unter Berufung auf Foxconn.
Verletzte und Festnahmen

Die Polizei habe die Unruhen gegen 3 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua ist erst am Montagmorgen um 9 Uhr wieder Ruhe eingekehrt. Zwischen 10 und 40 Personen wurden verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Nach Angaben des Dienstes Techweb.com.cn kamen zehn Menschen ums Leben. Mehrere Personen wurden festgenommen. Laut Xinhua waren 5.000 Polizisten im Einsatz.

Der Grund für die Auseinandersetzung ist nicht klar. Die Polizei untersuche die Angelegenheit noch, berichtet Xinhua. Foxconn erklärte laut BBC, es habe sich um eine persönliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Arbeitern gehandelt, die eskaliert sei. Die Schlägerei habe nichts mit den Arbeitsbedingungen zu tun.
War Wachpersonal beteiligt?

Im Forum des Internetanbieters Baidu war jedoch die Rede davon, dass die Schlägerei ausgebrochen war, nachdem Wachpersonal einen oder mehrere Arbeiter geschlagen hatte. In dem Forum wurden auch Fotos veröffentlicht, die den Tumult in Taiyuan sowie Zerstörungen in der Fabrik zeigen sollen.

Die Fabrik in Taiyuan hat 79.000 Beschäftigte. Es ist unklar, was dort produziert wird. Foxconn wollte sich nicht dazu äußern, ob in Taiyuan das iPhone 5, das Apple kürzlich vorgestellt hat, gebaut wird. Foxconn war in der Vergangenheit mehrfach wegen der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. So hatten sich in den vergangenen Jahren mehrfach Arbeiter das Leben genommen.
 
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« Antworten #9 am: 26. September 2012, 10:19:36 »

Wie China aus Europas Krise Profit schlägt
... http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article107303572/Wie-China-aus-Europas-Krise-Profit-schlaegt.html

Zitat
China mag für Griechenland wie der Retter in der Not erscheinen. Doch die Volksrepublik stützt mit ihrem Kapital nicht das internationale System, sondern treibt ihre globale Strategie voran.
Von Yuriko Koike

...
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« Antworten #10 am: 26. September 2012, 12:49:50 »

*schnarch*
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Kuddel


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« Antworten #11 am: 11. Oktober 2012, 18:40:42 »

Zitat
Streiks bei chinesischem Apple-Zulieferer
Foxconn-Mitarbeiter protestieren gegen Druck bei iPhone-Fertigung

Die Auseinandersetzungen beim chinesischen iPhone-Fertiger Foxconn halten an. Nach Angaben einer Gewerkschaft, sollen mehrere Tausend Arbeiter gestreikt haben, weil sie zu schlecht ausgebildet würden, um dem hohen Prouktionsdruck und den Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. Foxconn bestreitet die Streiks.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/streiks-bei-chinesischem-apple-zulieferer-foxconn-mitarbeiter-protestieren-gegen-druck-bei-iphone-fertigung-1.1488855
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« Antworten #12 am: 06. Juni 2013, 11:28:40 »

http://www.krone.at/Digital/Foxconn_dementiert_Selbstmordversuch_in_Fabrik-Proteste_bestaetigt-Story-356724

Zitat
Foxconn dementiert Selbstmordversuch in Fabrik

Nach Berichten über Proteste in einer Foxconn- Fabrik in Shenzhen, bei denen sich eine junge Frau vom Dach einer Fabrik gestürzt haben soll, schaltet sich nun der taiwanesische Auftragsfertiger ein. Foxconn bestätigt, dass einige Arbeiter aus Protest gegen ihre geplante Versetzung in ein anderes Werk auf ein Dach gestiegen seien, dementiert jedoch Berichte, wonach sich eine Frau in die Tiefe gestürzt haben soll.

Der Technik- Blog "Kotaku"  hatte kürzlich über die Frau berichtet, die sich aus Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen vom Dach der Foxconn- Fabrik in Shenzhen gestürzt haben soll. Sie habe aber überlebt, hieß es. Drei weitere Mitarbeiter sollen ebenfalls auf das Dach des Gebäudes gestiegen sein und gedroht haben, sich in den Tod zu stürzen.

Protestierende Arbeiter besetzten Dach

Der weltgrößte Auftragsfertiger für elektronische Geräte dementiert den Bericht jedoch. Eine Reihe von Arbeitern habe sich kürzlich auf das Dach der Fabrik in Shenzhen, der Nachbarstadt Hongkongs, zurückgezogen, so Foxconn. Das Unternehmen hätte ihnen zuvor angeboten, wegen geplanter Veränderungen in der Produktion in einem anderen Werk anzufangen.

"Als Folge des Streits haben sich die betroffenen Beschäftigten am Dach eines Campus- Gebäudes gesammelt und sind dort geblieben, bis die lokalen Behörden eintrafen", zitiert das IT- Nachrichtenportal "CNET"  Foxconn. Der Disput sei friedlich gelöst worden und niemand sei dabei verletzt worden. Alle Berichte, die das Gegenteil behaupten, seien "total ungenau".

Immer wieder Selbstmorde bei Foxconn

Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn, der für Unternehmen wie Apple, HP, Lenovo, Samsung oder Sony produziert, hat in der Vergangenheit durch Berichte über - durch schlechte Arbeitsbedingungen ausgelöste - Selbstmordserien unter seinen Arbeitern traurige Berühmtheit erlangt. Um derlei Vorfälle künftig zu verhindern, hatte Foxconn damals Gehaltserhöhungen angekündigt und Anti- Selbstmord- Netze rund um seine Fabriken gespannt. Es sollen sich seit Anfang 2010 mindestens 14 Foxconn- Mitarbeiter aus Protest gegen die herrschenden Arbeitsbedingungen das Leben genommen haben.
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Sagt der Foerster zu einem Jungen, der Pilze sammelt:
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Fritz Linow


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« Antworten #13 am: 19. Juli 2017, 15:46:46 »

Zitat
Bessere Bedingungen bei Foxconn

Im Frühjahr 2010 machte eine Serie von Suiziden den Apple-Zulieferer Foxconn weltweit bekannt. Die Firma versprach damals Besserung. Tatsächlich sind die Arbeitsbedingungen besser geworden. Das liegt aber nur zum Teil am internationalen Druck.
(...)
So hängen heute Netze an den Foxconn-Gebäuden, um Suizide zu verhindern. In den vergangenen vier Jahren gab es nur noch einen Todesfall.

http://www.tagesschau.de/ausland/foxconn-101.html
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #14 am: 19. Juli 2017, 16:05:00 »

Unfassbar!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Nao


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« Antworten #15 am: 19. Juli 2017, 17:34:22 »

In China gibt es Initiativen von Schülern und Studenten, die sich um Betriebsarbeit kümmern und mit ihren Mitteln gegen Ausbeutung kampfen.

SACOM (Students and Scholars against Corporate Misbehaviour) hat ein Video produziert, das zum Thema paßt:
http://de.labournet.tv/video/6383/die-wahrheit-uber-das-apple-ipad
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Nao


Beiträge: 73


« Antworten #16 am: 06. Oktober 2017, 20:18:53 »

SACOM startet eine neue Kampagne.

http://islaveat10.hk/

Darauf befinden sich ihre neuesten Kampagenvideos (bisher nur mit engl. Untertiteln).
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