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Autor Thema: DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!  (Gelesen 471634 mal)
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #400 am: 31. März 2015, 17:10:54 »

"Für rund 80 deutsche Unternehmer will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Saudi-Arabien Türen öffnen.

... . Und Gabriel offnet diesen Verbrechern Türen..."

Leider nicht nur in Saudi Arabien vermehrt Deutschland aktiv das Leid + Unheil, als ob es davon nicht schon mehr als genug gäbe.  Kürzlich war die angeblich von der Mehrheit gewählte Kanzlerin von Helmuts Gnaden in Stockholm und Helsinki unterwegs. Bestimmt um Druck auszuüben, damit diese friedlichen Länder sich gegen Rußland wenden bzw. in die NATO eintreten, was niemals geschehen darf. Wie kann es bloß sein, daß es Deutschland erlaubt ist, Waffen zu exporteieren, zumal diese mit höchster WWahrscheinlichkeit in Kriegsgebiete weitergeliefert werden?

MfG + schonmal frohe Ostern

BGS

P.S. Ziehe mich für ein paar Tage in die verschneite Wildnis zurück
« Letzte Änderung: 31. März 2015, 18:28:58 von BGS » Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #401 am: 31. März 2015, 17:27:52 »

Danke BGS,
wünsch dir viel spass draußen!
Hier kann ich leider nicht raus. Muss erst warten bis der orkan wieder abgezogen ist! Sad
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
BGS
Polarlicht


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« Antworten #402 am: 05. April 2015, 14:57:36 »

Andernorts Dank der guten Sybilla wieder thematisiert: Der angebliche "Fachkräftemangel" in Deutschland ist eine endlose Farce (http://www.chefduzen.de/index.php?topic=28641.msg303963#msg303963).

Ist schon länger bekannt, z. B. auch im "Speigel" des letzten Sommers:

Zitat
Fachkräfte-Initiative: Ihr Klempner der Welt, kommt in dieses Land

Von David Böcking


Fachkräfte können von außerhalb der EU leichter nach Deutschland einwandern, seit einem Jahr schon - doch bislang ist kaum jemand gekommen. Warum?

Hamburg - "Yes, we're open" - unter diesem Motto wirbt zurzeit eine Wanderausstellung des Bundesarbeitsministeriums für Deutschland als Einwanderungsland. Offen zeigt sich die Bundesrepublik neuerdings auch für Fachkräfte außerhalb der EU. Seit einem Jahr können sie nach Deutschland kommen, wenn ihr Beruf auf einer sogenannten Positivliste mit gefragten Professionen steht. Auf der aktuellen Liste finden sich unter anderem Mechatroniker, Klempner, Kranken- und Altenpfleger.

Doch die Botschaft scheint bislang weitgehend ungehört zu verhallen: Gerade einmal 170 Fachkräfte kamen zwischen Juli 2013 und 2014 aufgrund der neuen Regelung nach Deutschland. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, über die zunächst die "Welt" berichtete.

Die Zahl erscheint reichlich mager angesichts der Worte, mit denen Ex-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen die Initiative vorgestellt hatte: ...



Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fachkraeftemangel-warum-nicht-mehr-facharbeiter-nach-deutschland-kommen-a-986770.html#js-article-comments-box-pager

Was bleibt? Nochmal schöne und angenehme, absolut stresslose Ostertage zu wünschen, vornehmlich allen Ausgebeuteten. Aber auch den meisten Anderen.

MfG

BGS

« Letzte Änderung: 05. April 2015, 15:00:30 von BGS » Gespeichert

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Rudolf Rocker
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« Antworten #403 am: 05. April 2015, 15:46:26 »

Danke BGS!
Dir auch!
Beste Grüße in den hohen Norden!
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Hochseefischer
Gast
« Antworten #404 am: 05. April 2015, 16:07:03 »

BGS, wünsche Dir und den Anderen auch "frohe Ostern", obwohl ich von dem Religionsklimbim nichts halte.
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #405 am: 06. April 2015, 00:17:32 »

Tausend Dank. Das Thema "Fachkräftemangel" lässt mich nicht los, es ist ein Buch zum Thema erschienen: "Mythos Fachkräftemangel" von Martin Gaedt. Ausgerechnet in der Wirtschaftswoche vom 19. Februar 2014 wurde, wie ich finde, ein lesenswertes Interview mit Gaedt veröffentlicht:

Zitat

"Es gibt keinen Fachkräftemangel"

von Kristin Schmidt

Am Mittwoch erscheint "Mythos Fachkräftemangel" von Martin Gaedt. Im Interview erklärt er, warum Unternehmen und Bewerber nicht zusammenfinden, was Deutschland von Kanada lernen kann und wie sich unbesetzte Stellen auf die Kanalisation auswirken

WirtschaftsWoche: Herr Gaedt, haben wir in Deutschland zu wenige Fachkräfte?

Gaedt: Nein. In Deutschland und auch in Europa gibt es genügend gut ausgebildete Fachkräfte.

Das heißt, der viel zitierte Fachkräftemangel ist reine Fiktion?

Ja. Es gibt keinen allgemeinen Fachkräftemangel. Die Schlagzeile "Fachkräftemangel" steht seit 1984 in den Medien. ,,,
...



Viel Spaß beim Studium. Muß nun die nachtaktive deutsche Katze füttern (bevor sie mich auffrißt)  Smiley Sie hält zwar Mäuse im alten Holzhaus auf Abstand, doch arbeitet, d. h. jagt sie diese nicht... .

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 06. April 2015, 00:22:46 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #406 am: 06. April 2015, 00:24:38 »

Was machst Du denn hier noch um diese Uhrzeit?
Ich geh nu nach 'm Bette!

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BGS
Polarlicht


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« Antworten #407 am: 06. April 2015, 00:27:47 »

Der Mond scheint groß und hell durchs Fenster und die Schne(e)eule ist auch noch unterwegs. Doch nun ists Zeit:

und Allen nur das Beste!

MfG

BGS
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« Antworten #408 am: 06. April 2015, 17:35:54 »

BGS, wünsche Dir und den Anderen auch "frohe Ostern", obwohl ich von dem Religionsklimbim nichts halte.

Auch ich persönlich halte inzwischen wenig von jeglicher "Religion".

Doch sowohl in der jüdischen, als auch in der christlichen Tradition steht absolut jedem Menschen eine unveräußerliche Würde zu- ganz gleich ob er / sie "Arbeit" hat, oder eben nicht. Also komplett unabgesehen von einer "Leistungsfähigkeit" etc., wie die neoliberalen Schurken sie gerne nennen. Leute, die oft von den Zinsen der ergaunerten Vermögen ihrer Vorfahren leben.

Ist etwa ein einziger "prekär" beschäftigter Mitmensch freiwillig in seine miese Lage gekommen? Oder wer / was hat ihn dorthin gezwungen?

Warum haben es gerade diejenigen, die noch unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen leben dürfen nötig, auf ausgerechnet "Arbeitslose" und vom gültigen System benachteiligte Menschen herabzublicken?

Wie und warum  konnte die Jahrtzehnte stattfindende Gehirnwäsche durch z. B. die "Bertelsmann" und "Springer" Konzerne (z.B. "Bild", ...), deutschen Regierungen und deren Mitläufern eine derartige Verachtung von Menschen, die einfach ihren Job verloren haben, unwidersprochen und bis heute einflüstern? Mit u.a.  der Folge, daß inzwischen der Verlust des Arbeitsplatzes gleichbedeutend mit Altersarmut ist (früher gab es noch minimale soziale Absicherungen, seit 2011 gar nichts mehr für uns Ausgebeuteten, falls "arbeitslos"/400,- Job etc).

Wer ist dafür verantwortlich, daß "Arbeit" um jeden Preis, unter jeder Berdingung und zu jedem Lohn quasi eine Religion geworden ist? Warum ist das selbst unter Hitler vorhandene soziale Gewissen einiger Weniger nunmehr so gut wie ausgelöscht worden?

Kann es unter solchen Umständen noch eine Zukunft geben? "Deutschland" hat sich durch seine mehrheitlich gewählte "Regierung" fast zu einem Diktator über andere, demokratisch gewählte "Regierungen" in Europa aufgeschwungen. Auf dümmste, kurzsichtigste Art und Weise, beachtet man die völlige wirtschaftliche Inkompetenz von Schäuble und Merkel.

Doch der Mythos "Wer Arbeit sucht bzw. sich darum bemüht, welche zu finden, findet auch welche" existiert weiterhin und entfaltet leider als weithin nicht hinterfragte "Wahrheit" seine alles zerstörende Wirkung - wie bei allen schon immer mißbrauchten Religionen.

Auch wenn dies wohl kaum jemanden interessiert. Ich kann es nicht fassen, welche Ignoranz  in Deutschland angesichts simpelster Tatsachen weiterhin besteht.

MfG

BGS




« Letzte Änderung: 06. April 2015, 18:03:25 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #409 am: 06. April 2015, 17:53:49 »

Ja, diese Diskussion hatte ich gestern auch mal wieder!
Ich hab versucht meiner Schwester zu erklären, das Ostern nunmal rein gar nichts mit der Auferstehung von Jesus zu tun hat, sondern die Heiden schon Ostara (als Frühjahrs- Tag- und Nachtgleiche) gefeiert haben, als es Jesus noch gar nicht gab.
Da wirst Du dann angeguckt als hättest Du auf den Tisch gekackt!

Ich hab echt keinen Bock mehr auf diese Spinner!
Also nicht das ich was gegen Gläubige und ihren Glauben hätte, soll jeder machen wie er lustig ist. Aber die sollen mich mit diesem scheiß gesülze in ruhe lassen, verdammt! Angry

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Troll
Abused Frog


Beiträge: 7163



« Antworten #410 am: 06. April 2015, 18:07:21 »

Ostern war ein Bestandteil meiner Kindheit/Erziehung aber ein Kirchenbesuch war kein standardmäßiges/zwingendes Ritual.
Mit den Großeltern spazieren gegangen und überraschenderweise regelmäßig Schokoladene Eier am Wegesrand gefunden, eine pure Freude für mein kindliches Gemüt, Schokoostereierlegende Hasen hatten da nur sehr entfernt mit der Kirche etwas am Hut.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Hochseefischer
Gast
« Antworten #411 am: 06. April 2015, 20:28:58 »

@BGS:

Heute habe ich einer US-Amerikanerin, die in Norwegen lebt und mal in den Niederlanden lebte, versucht per Mail auf Englisch zu erklären, was Hartz IV bedeutet. Wie es entstanden ist. Musste ziemlich in meinen Englischkenntnissen rumkramen. Zum Glück habe ich einen englischsprachigen Wikipedia-Eintrag über den Begriff "Hartz IV" gefunden:

http://en.wikipedia.org/wiki/Hartz_concept#Hartz_IV

Was da steht, stimmt mehr oder weniger.

Mal sehen, was sie dazu sagt. Sie ist freiberufliche Übersetzerin, ihr norwegischer Freund (oder Ehemann?) hat zur Zeit keine Arbeit. Ihre "Hytte" (also wirklich eine Ferienhütte), in der sie mit Freund/Mann und ihren Kindern lebt, ist stark renovierungsbedürftig. Sie meinte, sie könne nicht für alle 3 anderen arbeiten und die Reparatur der Hytte bezahlen.
« Letzte Änderung: 06. April 2015, 20:39:23 von Hochseefischer » Gespeichert
BGS
Polarlicht


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« Antworten #412 am: 07. April 2015, 00:59:09 »

Herzlichen  Dank für die englische Info über "HartzIV", werde ich gerne weiterverbreiten, wenn sich das ergibt in der hiesigen Region.

Falls der aufgeführte Partner / Ehemann norwegischer Staatsbürger ist, hat er ohne Einschränkung alle Rechte derselben (z.B. auf soziale Sicherung).

Besagte US-Amerikanerin die in Norwegen lebt wird wohl dort registriert sein. Wenn nicht, sollte sie dies schnellstmöglich in eigenem Interesse nachholen und prüfen, ob sie die Voraussetzungen dafür erfüllt (z. B. eigene US-Krankenversicherung). In der Regel hat man Anspruch auf eine Registierung des Aufenthalts, wenn man einen gültigen Reispass vorlegt und nachweisen kann, dass man ausreichende finanzielle Mittel für den Lebensunterhalt zur Verfügung hat bzw. in Norwegen / wo auch immer verdienen wird.

Das Problem mit der renovierungsbedürftigen "Hytte" gilt wohl in Skandinavien als Privatangelegenheit, so auch bei mir.Ob groß oder klein. Man muß sich irgendwie zu helfen wissen durch Nachbarschaftshilfe, Sonderangebote für Farbe u.s.w. Ich habe hier "Angebotsfarbe" aus den letzten Jahren ab und zu gekauft und werde bald beginnen mit dem einen oder anderen Holzfenster.

Der Lebensstandard (Löhne / Gehälter und dementsprechend die Sozialleistungen) in Norwegen ist ein ganz anderer, als in Deutschland, falls  man dort registriert ist und unbefristet wohnen darf.

Sollten sich noch Fragen ergeben, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Keine Rechtsberatung.


MfG

BGS


« Letzte Änderung: 07. April 2015, 23:13:29 von BGS » Gespeichert

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Hochseefischer
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« Antworten #413 am: 07. April 2015, 07:44:22 »

Moin BGS,

Herzlichen  Dank für die englische Info über "HartzIV", werde ich gerne weiterverbreiten, wenn sich das ergibt in der hiesigen Region.

Gern geschehen. Sind aber Fehler drin in der englischen Fassung. Da müsste mal eine(r) ran und den Text hier und da korrigieren.

Zitat
Falls der aufgeführte Partner / Ehemann norwegischer Staatsbürger ist, hat er ohne Einschränkung alle Rechte derselben (z.B. auf soziale Sicherung).

Ich gehe davon aus, dass dem so ist.

Zitat
Besagte US-Amerikanerin die in Norwegen lebt wird wohl dort registriert sein.

Davon gehe ich aus aus, sie lebt dort seit mindestens 5 Jahren.

Zitat
Das Problem mit der renovierungsbedürftigen "Hytte" gilt wohl in Skandinavien als Privatangelegenheit, so auch bei mir.Ob groß oder klein. Man muß sich irgendwie zu helfen wissen durch Nachbarschaftshilfe, Sonderangebote für Farbe u.s.w. Ich habe hier "Angebotsfarbe" aus den letzten Jahren ab und zu gekauft und werde bald beginnen mit dem einen oder anderen Holzfenster.

Ihre "Hytte" ist aber in einem desolateren Zustand, sie schrieb mir, dass die Fenster undicht seien, etc. Sie hätte einen Tischler gefunden, der die "Hytte" für einen angemessenen Preis reparieren würde.

Zitat
Sollten sich noch Fragen ergeben, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Keine Rechtsberatung.

Dankeschön. Aber ich glaube, sie kriegt das selber hin. Wohnt ja schon seit mindestens 5 Jahren in Norwegen. Und ihr norwegischer Mann oder Freund sollte sich ja auch auskennen mit der norwegischen Sozialgesetzgebung.

Gruß

HSF
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #414 am: 14. April 2015, 00:31:20 »

Es schneit und schneit. Bei etwas unter Null. Smiley

MfG

BGS
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Rudolf Rocker
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« Antworten #415 am: 14. April 2015, 09:59:04 »

Puhh, auf Schnee könnte ich jetzt gar nicht mehr so richtig!
Mittwoch sollen es wohl 25°C werden! Cool
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BGS
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« Antworten #416 am: 18. April 2015, 19:20:20 »

Die Sonne gewinnt täglich fühlbar an Kraft seit der Tag- und Nachtgleiche (21.März) und es hat tagsüber begonnen, zu tauen. Nachts ist es immer nog richtig frostig, so daß man weiter morgens Eis kratzen muß bei Autofahrten. Nicht mehr lange und tausende Kraniche werden hier ankommen. Noch immer liegt einiges an Schnee, besonders an schattigen Stellen und mit Spannung erwarte ich das jährliche Aufbrechen des Eises. Dann werden auch die Möwen zurückkommen.

Die Erde ist noch tiefgefroren und Schmelzwasser strömt mitunter von höher gelegenen Gegenden in die nahe Ebene. Es kann sein, daß der Frühling noch in diesem Monat beginnt, doch weiß man das nie so sicher. Hier und da fällt noch immer Schnee, doch der Winter hat seine alte Herrlichkeit eingebüßt. Falls man der Wettervorhersage glauben kann, wird es nun wochenlang sonnig. Was nicht heißt, daß der Winter nochmal zurückkommen könnte.

Es herrscht ab jetzt ein besonders intensives Licht. Dieses und die überwältigende Natur inspirierten wohl schon immer die (Ur)Einwohner, Maler, Künstler und Autoren.

Während des letzten Sommers hatte ich zufällig an einigen kleinen Tannen jede Menge weißer Blumen entdeckt und konnte mir das nicht recht erklären. Inzwischen weiß ich, daß es sich um eine arktische Liane, Clematis alpina ssp. sibirica, handelt. Bin gespannt, ob sie diesen Sommer wieder blüht, es sah wirklich abgefahren aus.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 18. April 2015, 19:23:45 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #417 am: 18. April 2015, 21:34:11 »

Sowas?

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BGS
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« Antworten #418 am: 18. April 2015, 21:46:37 »

Genau!


© 2007 Staffan Storteir

Die Pflanze nennt sich auf deutsch "Alpenwaldrebe" und kann an Bäumen einige Meter hochwachsen, damit mehr Licht zur Verfügung steht. Sie gehört zur Gruppe der "Hahnenfußgewächse" Grin

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 19. April 2015, 23:54:26 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #419 am: 20. April 2015, 22:17:07 »

In der Landessprache komme ich inzwischen bestens zurecht, schriftlich und mündlich. Nur exotische Worte wie "Sauerkraut" o. ä. können manchmal noch Schwierigkeiten machen Grin. Es ist auf jeden Fall hilfreich, Deutsch als Muttersprache zu haben und sehr gut Englisch zu können. Wäre ich in Deutschland geblieben, wäre das natürlich nichts besonderes. Doch habe ich es mir nicht ausgesucht, in Deutschland geboren zu werden.

Jemand der irgendwohin gehen kann aus freier Entscheidung und schon vorher die Sprache des Ziellandes lernen kann, ist wirklich reich - unabhängig von jeglichen materiellen Faktoren. Ich habe den Weg hierher auch aus Abenteuerlust angetreten. Wobei mir anderereseits recht früh klar geworden war, welch kathastrophale Rückentwicklung in Deutschland zu erwarten war.

Es macht mich tief traurig, daß mit Deutschlands Politikern an der Spitze die EU billigend und bewußt den Tod tausender und abertausender Flüchtlinge in Kauf nimmt, anstatt, wie es ohne großen Aufwand / Kosten machbar wäre, diese gerne aufzunehmen. Das müßte eine Selbstverständlichkeit sein.

Als Einwanderer in Skandinavien hatte ich die Chance, mich entsprechend auf die hiesigen Lebensumstände vorzubereiten, während die hier Geborenen alles so nehmen müssen, wie es gerade kommt. Ein erneuter Wechsel des Landes stellt keine Hürde mehr dar, falls nötig.

Auch dies scheint mir ein großes Privileg. Ich bin zutiefst dankbar.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 20. April 2015, 22:39:38 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #420 am: 21. April 2015, 00:06:04 »

Die Nacht ist nicht mehr so lang wie kürzlich noch. Am Tage fahre ich Gabelstapler bei Bedarf. Vor etwa 250 Jahren schrieb folgendes Wilhelm Ludwig Wekhrlin:

"Monolog einer Milbe im siebten Stock eines Edamerkäses"

"Auf einem silbernen Teller befand sich einst ein Edamer Käs, und nahe dabei ein Talglicht, welches den Käs bestrahlte. Milben hatten sich durch die innere Gärung seiner organischen Partikeln, im Käse erzeugt. Unter ihnen war eine Philosophin, welche dem Ursprung und der Bestimmung des Käses und der Milben nachdachte. Jemand, der den Käs zu essen im  Begriff war, belauschte ihren Monolog mit dem Ohr jener Geniemänner, welche die Sphären singen, die Nerven stimmen, die Flöhe husten horen.

Man fragt mich nicht, wie das möglich war. Die Frage über das Wie der Dinge ist oft indiskret, und wir könnten eher allgemeine Zweifler werden, als sie in jedem Falle zu beantworten. Genug, dieser Fürwitzbeutel vernahm die Milbe so reden.

"Wie lieblich duftet dieser Käs! Wie ambrosisch ist dieser Geschmack! Wie nahrhaft diese Speise! Wie bequem meine Wohnung! Eine unermeßliche, durchaus eßbare Welt.

Wie mächtig, we wohltätig muß der sein, der den Käs machte, ihn für die Milben schuf! Unser Sein war sein Wille, unser Wohlsein sein Zweck. Denn vom Nutzen eines Dings schließen wir auf seine Absicht.

Ich gehe weiter: Dieser Käs ist der beste unter den möglichen. (Der Eigentümer hielt ihn für versalzen). Der Beweis ist simpel. Hätte der Urheber einen besseren machen können, so würde er ihn vorgezogen haben. Warum sollte er das Vollkommene dem Mittelmäßigen nachsetzen!

Jener glänzende Körper, der aus unangemessener Ferne meinen Käs bestrahlt (hier lächelte die Milbe gegen das Talglicht) was kann er sein, als unsere Laterne? Wie erquickend, wie wohltätig ist sein Licht! Wie anpassend der Organisation meiner Augen. Ja, das Licht ist um der Milben willen gemacht.

Glückliche Milben! Ihr seid der Mittelpunkt - Endzweck aller Kombinationen der Welt. Euch erfreuet das Licht. Euch duftet der Käs. Euch laden
seine fetten Partikeln zum Genusse ein.

Aber eben darum, weil Milben der Zweck sind, dem die Natur alle ihre Werke, als Mittel, subordiniert hat; eben darum, ehrbare Milben, ist diese ephemische Existenz nicht das ganze Erbteil, welches die Natur euch beschieden hat.

Sollte sie nicht ewige Zwecke lieben? Sollte der Zirkel der Allnatur ohne seinen Mittelpunkt, worauf alle Strahlen sich beziehen, bestehen können? Nimmermehr! Milben: Ihr seid zu den erhabensten Aussichten bestimmt. Eure Existenz; in der Höhle des Käses ist nur der rosenfarbene Morgen eines schönen Tags, dessen Mittag euer wartet.

Die sublimen Gedanken, welche itzt meinen Geist beschäftigen, sind mehr als die Wirkung meiner Organisation. Es ist wahr, ich kenne meinen Körper, die innere Natur seiner Elemente, die Art ihrer Zusammensetzung beinah gar nicht. Aber dennoch kann ich a priori bestimmen, welche Wirkungen aus dieser Zusammensetzung möglich sind, und welche nicht."

Soeben wollte die Rednerin von der Zukunft weissagen, und die Natur der Käse, welche sie künftig bewohnte, und zum Teil essen würde, auf unzahlichen, wie sie meinte unumstößlichen Grundbegriffe der Milbenmetaphysik zu demonstrieren beginnen, als der Zuhörer, von Mitleid über ihre Mühe gerührt und um ihr eine langwierige Reihe Sylogismen zu ersparen, die Rednerin samt dem Katheder, worauf sie stand, in den Mund steckte und verschlang.

Man sagt, sie habe noch zwischen den Zähnen des Würgers behauptet, ihre Erhaltung, ihr Wohl sei der Endzweck der Natur"

MfG

BGS

Über den Autor:

Zitat
Wekhrlin gilt als einer der kämpferischsten und engagiertesten unter den deutschen Publizisten der Aufklärung. Als einer der ersten Vollzeitjournalisten in Deutschland lebte Wekhrlin ausschließlich vom Ertrag seiner Publikationen. Im Vordergrund seines publizistischen Schaffens steht der Kampf dieses Aufklärers um bürgerliche Gleichheit, Meinungsfreiheit, Toleranz und soziale Gerechtigkeit. In diesem Zusammenhang steht sein leidenschaftliches Eintreten für Anna Göldi, die 1782 in Glarus hingerichtet wurde („letzte Hexe Europas“). Eine daraus resultierende Vorladung der Glarner Obrigkeit schlug er mit der Begründung aus, nur „von einem Tollhäusler sei zu erwarten, daß er sich freiwillig vor einen Schranken stelle, wo die Partei zugleich Richter sei“

In seiner Persiflage Monolog einer Milbe im siebenten Stock eines Edamerkäses greift Wekhrlin die Idee von der besten aller möglichen Welten auf. Dabei bezieht er sich auf eine Kurzschrift Leibniz', in der dieser folgendes darlegt: Da die Existenz Gottes unumstößlich ist und Gott unsere Welt erschaffen hat, muss unsere Welt auch unter allen möglichen Welten die beste sein, denn ein allmächtiger Gott würde sich nicht mit Mittelmaß zufriedengeben. Wekhrlin greift dieses Bild auf und lässt eine Milbe im Inneren eines Käses darüber philosophieren, dass doch der Erschaffer dieses Käses allmächtig sein müsse, hätte er doch nie einen zweitklassigen Käse erschaffen.

Wekhrlin befürwortete einen freien Journalismus, der sich an das breite Publikum statt nur an Akademiker richtete. Geistiges Vorbild war Voltaire, dessen Werke Wekhrlin auszugsweise ins Deutsche übersetzte und publizierte.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Ludwig_Wekhrlin
« Letzte Änderung: 21. April 2015, 20:40:40 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #421 am: 29. April 2015, 21:59:11 »

Habe heute mit dem Boot ein ganzes Dach für den Bau eines Sommerhauses in die Wildnis gebracht, in Teilen. Es fehlt noch das Eine und das Andere, doch das Meiste ist geschafft. So können Bauarbeiten bei gutem Wetter noch vor der Ankunft der Mücken erfolgen. Übrigens gibt es Jahre ohne diese Biester, jedoch nicht so oft.

Die Möwen sind, seit das Eis getaut ist, wieder zurückgekehrt die Vogelwelt belebt sich, obwohl außer den Nadelbäumen noch nix grün ist.

Mein Exil in diesem dünn besiedelten Land, ausgelöst durch die deutsche soziale Verfolgung ohne jegliche Aussicht auf Besserung (Hartz IV) jährt sich im Sommer mal wieder. An Rückkehr ist nicht zu denken aufgrund der anhaltenden deutschen  Rechtsunsicherheit zu Ungunsten von uns Ausgebeuteten. Von allen weiteren Benachteiligten gar nicht zu reden.

Die unerträglichen Verhältnisse im alten Heimatland, die tägliche Hetze gegen Arme, und arbeitslos Gemachte, die gleichgeschalteten neoliberal manipulierenden Medien, die fast ausnahmslos korrupten und verlogenen Politiker, die Bigotterie, der Anspruch darauf, "wieder wer zu sein" (koste es was es wolle), der staatliche Schutz von Nazis (+deren Besoldung) und das Inkaufnehmen des Todes tausender Flüchtlinge und nicht zuletzt das systematische Verhindern der freien Entfaltung des Individuums - das ist ein Teil der Gründe, warum es für mich keine Zukunft in Deutschland gab, gibt und geben wird.

Gleich geht die Sonne auch hier unter. Morgen fälle ich Bäume.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 29. April 2015, 22:42:07 von BGS » Gespeichert

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Kuddel


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« Antworten #422 am: 30. April 2015, 11:04:52 »

Die unerträglichen Verhältnisse im alten Heimatland, die tägliche Hetze gegen Arme, und arbeitslos Gemachte, die gleichgeschalteten neoliberal manipulierenden Medien, die fast ausnahmslos korrupten und verlogenen Politiker, die Bigotterie, der Anspruch darauf, "wieder wer zu sein" (koste es was es wolle), der staatliche Schutz von Nazis (+deren Besoldung) und das Inkaufnehmen des Todes tausender Flüchtlinge und nicht zuletzt das systematische Verhindern der freien Entfaltung des Individuums - das ist ein Teil der Gründe, warum es für mich keine Zukunft in Deutschland gab, gibt und geben wird.


Wir sind uns wohl einig, daß in Deutschland ein unangenehmes bis aggressives soziales und politisches Klima herrscht. Ich bin auch der Meinung, daß nationale Grenzen aufgehoben gehören und jedEr dort sein Glück suchen soll, wo sie/er möchte. Ich habe mehrere Jahre im Ausland verbracht und habe es genossen.

Nur halte ich es für kein Patentrezept dieses Land einfach zu verlassen. Der Kapitalismus herrscht weitweit und der Irrsinn tobt überall. Ein Freund hatte vor mit seiner Familie nach Frankreich auszuwandern und hatte sich dort bereits für Jobs beworben. Er sagt, er ist froh darüber, daß es nicht geklappt hat, denn heute ist Frankreich faschistischer als Deutschland. Und Skandinavien ist nun auch nicht gerade eine Insel, die unbeschadet aus den europäischen oder globalen Entwicklungen herausragt:
Zitat
Finnland-Wahl: Rechtspopulisten zweitstärkste Kraft
Partei der Finnen kommt auf 17 Prozent – Wahlsieger ist die bisher oppositionelle Zentrumspartei
http://derstandard.at/2000014502075/Finnland-waehlt-neues-Parlament-Wahllokale-geoeffnet

Wenn ich mich so umsehe, finde ich keine Länder, die ich toll finde...
Zitat
Großbritannien
Cameron soll Sozialkürzungen in Milliardenhöhe planen

Wenige Tage vor der Wahl wird der britische Premierminister aus dem eigenen Regierungslager angegriffen: Er wolle das Kindergeld und Familienleistungen zusammenstreichen.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-04/david-cameron-kindergeld-kuerzungen-wahl-grossbritannien

Gerhard Schröder hatte seinerzeit Hartz IV abgekupfert, Groß Britannien hatte es schon längst.

Ich wiederhole hier die bereits vorher in diesem Thread gepostete Geschichte:
Jean Ziegler (heute bekannt als Globalisierungskritiker) wollte sich damals Che Guevara anschließen und in anderen Ländern für die Revolution zu kämpfen. Dieser soll geantwortet haben: „Dein Platz ist hier. Hier ist das Gehirn des Monsters, hier musst du kämpfen.“

Es grüßt in den hohen Norden (manchmal durchaus sehnsüchtig und neidisch)
Kuddel

(Aber die langen dunklen Winter wären nix für mich.)
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12919



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« Antworten #423 am: 01. Mai 2015, 13:41:44 »

Jou, auch von mir schöne Grüße in die Richtung, wo die Spitze von meiner Kompassnadel hinzeigt! Grin

Denkt immer an das alte Sprichwort:
Manches ist Scheiße, aber manches ist noch scheißiger! Grin
Ich glaub das ist nicht von den Hopi- Indianern.
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
BGS
Polarlicht


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« Antworten #424 am: 01. Mai 2015, 18:39:52 »

Herzlichen Dank für Eure Grüße. Hier ist heute fast der wichtigste Tag im Jahr, nach Weihnachten. In der nächsten Stadt ist inzwischen die halbe Bevölkerung betrunken und es verstopfen unzählige Oldtimer, meist alte Chevrolets o. ä. die wenigen Straßen. Da es kaum Polizisten gibt, machen die Leute was sie wöllen, ungestört. Naja, später werden auch Randale, Schägereien, Messerstechereien etc. dazukommen, falls es so läuft wie in den Jahren zuvor.

Was gefeiert wird, erschließt sich mir bis heute nicht. Irgendein Namenstag in Verbindung mit bestandenen Abiturfeiern haben zu grotesken Ritualen geführt, wie daß man eine spezielle Mütze dem Standbild eines gewissen Dichters aufsetzen muß, unabhängig von der Gefahr für Leib und Leben. Dabei johlte die Menge wie eine Horde altisländischer Berserker. Verletzte gab es bisher noch nicht, dafür etliche Alkoholleichen.

Andernorts treffen sich einige zehntausend Mitglieder einer religiösen, mysteriösen, wohlhabenden Sekte und auch sonst wird bld der Sommer gefeiert, egal wie die Temperatur ist. Selbst bei weit unter zehn Grad Celsius habe ich Leute im T-shirt gesehen, bei Nordwind auf einer Terasse sitzend.  Smiley mit einem Glas Bier.

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
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