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Autor Thema: DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!  (Gelesen 296082 mal)
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BGS
Polarlicht


Beiträge: 2617



« Antworten #675 am: 04. Juni 2017, 20:24:07 »

Das ewige deutsche Lohndumping beginnt sich leider auszubreiten. Was bleibt anderen Ländern auch übrig nach dem dortigen Kahlschlag fast aller Rechte der sogenannten Arbeitnehmer? Wann wehren wir uns endlich konkret und gemeinsam, so wie z.B. die russischen LKW-Fahrer?

Zitat
Osäkert arbete ökar i Europa
I Finland och Sverige arbetar sammanlagt 350.000 människor utan garanterade arbetstimmar. Nu sprider sig nolltimmeavtalen också i Danmark

De olika formerna av nollavtal lever och mår väl inte bara i Finland utom också i det övriga Europa. Enligt en rapport som fackcentralen LO i Sverige har offentliggjort arbetar cirka 262.000 arbetstagare i s.k. textmeddelandeavtal, med andra ord kan de inkallas per telefon vid behov.
- Det är en fullständig skandal att en kvarts miljion människor lever i en osäkerhet, där de inte kan veta om de kommer att ha rad att betala mat och hyra, säger LO^s förhandlingssekreterare Torbjörn Johansson.
I Sverige och Finland har sammanlagt 350.000 arbetstagare nolltimmearbete. I Danmark har detta varit ovanligt, men nu sprider sig fenomenet också där: nollavtal sluts numera bland annat i resebranchen och i skol-  och handikapptransporter.
- Tre av fyra chaufförer i resebranschen har nolltimmeavtal eller exempelvis avtal som garanterar endast några få veckoarbetstimmar. Det innebär att chaufförerna inte har några garanterade arbetstimmar, utan de ska stå till arbetsgivarens förfogande, konstaterar förhandlingssekreterare Allan Andersen vid Danmarks största fackförbund 3F.

Enligt handelns fackförbund HK Handel arbetar allt fler unga i Danmark på supermarketaffärarna med avtal som innebär att de inkallas vid behov.

- Verkligt manga har arbetsavtal där veckoarbetstiden är mycket kort, ofta 5 - 8 timmar. Det lever man naturligtvis inte på, ock det här är ett växande problem, säger foerbundets interessebevakningschef Kim Jensen.

Enligt de danska arbetsgivarna är det här en tendens som är oundviklig, ock motiverar det med det också med det också i Finland kända argumentet om „antal händer“.

- Det är viktigt att vi har arbetstagare i affärerna då kunderna kommer, med andra ord särskilt på kvällar och veckoslut. De heltidsanställda vill hellre ha traditionella dagarbetsturer. Det är en utmaning, konstaterar direktören för arbetsgivarorganisationen Dansk Erhverv, Morten Schoenning Madsen.
Hälften av de arbetsplatser som tillkommit efter 2013 i Danmark är deltidsarbeten, framgår det i en analys från arbetarrörelsens ekonomiska rad.
Peter Rasmussen
Uebersetzung folgt von mir

Quelle:PAM lehti 7, 2017, Seite 31

Unsichere Arbeit in Europa nimmt zu
In Finnland och Schweden arbeiten insgesamt 350.000 Menschen ohne garantierte Arbeitsstunden. Nun verbreiten sich Nullstundenarbeitsverträge auch in Dänemark

Die verschiedenen Formen von Nullstundenverträgen leben und gedeihen nicht nur in Finnland gut, sondern auch im übrigen Europa. Gemäss einem Report der schwedischen Gewerkschaft LO arbeiten nunmehr ca. 262.000 Arbeitnehmer unter sogenannten SMS-Verträgen, mit anderen Worten können sie bei Bedarf per Telefon einberufen werden.
- Es ist ein absoluter Skandal, dass eine viertel Million Menschen in einer Unsicherheit leben, in der sie nicht wissen, ob sie sich ihre Miete oder ihr Essen leisten werden können, sagt LO^s Verhandlungssekretär Torbjörn Johansson.
In Schweden und Finnland haben insgesamt 350.000 Arbeitnehmer Nullstundenverträge. In Dänemark ist dies ungewöhnlich gewesen, doch nun verbreitet sich das Phänomen auch dort: Nullstundenverträge  werden inzwischen u.a. in der Tourismusbranche und im Bereich der Schul- und Behindertentransporte festgestellt.

- Drei von vier Fahrern in der Reisebranche haben Nullstundenverträge oder zum Beispiel Arbeitverträge in denen nur einige wenige Wochenstunden garantiert werden. Dies bedeutet, dass die Fahrer über keine garantierte Arbeitszeit verfuegen, sondern sie sollen unbezahlt auf Abruf zur Verfügung stehen, stellt Allan Andersen von  Dänemarks grösster Gewerkschaft 3F fest

Laut dem Fachverband des Handels HK arbeiten immer mehr Junge in Dänemark in Supermärkten unter Verträgen, die beinhalten dass sie bei Bedarf eingesetzt werden.

- Wirklich Viele haben Arbeitsverträge in denen die Wochenarbeit sehr kurz ist, oft fünf bis acht Stunden. Davon kann man natürlich nicht leben und dies ist ein wachsendes Problem, sagt Verbandsschef Kim Jensen.

Laut den dänischen Arbeitgebern ist dies eine Entwicklung , die unausweichlich ist, und sie wird damit auch begründet, wie auch mit dem in Finnland bekannten Argument von der „Zahl der Hände“.

- Es ist wichtig, Arbeitnehmer zu haben, die dann in den Läden sind, wenn die Kunden kommen, also besonders Abends und an Wochenenden. Die Vollzeitbeschäftigten wollen lieber traditionell tagsüber arbeiten. Dies ist eine Herausforderung, sagt der Direktor der dänischen Arbeitgeberorganisation Dansk Erhverv, Morten Schoenning Madsen.

Die Häfte aller in Dänemark seit 2013 neu entstandenen Arbeitsplätze sind in Teilzeit, geht aus einer Analyse des Rates der Arbeiterbewegung hervor.
Peter Rasmussen
 
Muss zur Schicht.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 05. Juni 2017, 05:29:21 von BGS » Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

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BGS
Polarlicht


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« Antworten #676 am: 09. Juni 2017, 19:58:19 »

Herzlichen Dank für diese Worte:

...
Ansonsten bin ich entgegengesetzter Meinung: Die momentanen Versuche der Herrschenden, einen Überwachungsstaat durchzusetzen und die bürgerliche Demokratie durch ein totalitäres System zu ersetzen, beweisen, daß sie nicht an ihre unumstürzliche Macht glauben und davon überzeugt sind, ihre Macht brutal verteidigen zu müssen. Sie wissen, daß die momentane Friedhofsruhe trügerisch ist, denn alles, woran sich der deutsche Spießbürger festhält, zerbröselt unter der immer offensichtlicheren Korrupion und der hemmungslosen Selbstbedienung der Eliten. Wann die Situation kippt, kann niemand sagen. Die herrschende Ruhe trügt.

Es ist dann aber nicht automatisch so, daß die unruhig gewordenen Menschen bei ihrer Suche nach neuem Halt nach links schwenken. Wenn wir weiter den Kopf in den Sand stecken und an die Unabänderlichkeit dieser Gesellschaft glauben, werden nur die Rechten da sein, die dann die Führung übernehmen könnten...

Friedhofsruhe auch hier an vielen Orten, am Polarkreis.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 09. Juni 2017, 20:04:23 von BGS » Gespeichert

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tleary


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« Antworten #677 am: 15. Juni 2017, 08:50:15 »

Ich glaub' fast, daß es für diese Rettung des Kapitalismus, die zugleich eine Rettung von uns selbst und vieler Millionen (oder Milliarden?) anderer wäre, schon zu spät ist. Die Zahl der Leute, die Widerstand leisten, und noch zum Demonstrieren gegen was auch immer auf die Straße gehen, ist doch lächerlich gering. Und im Bundestag versuchen sich die großen Volksparteien ja immer gegenseitig zu übertreffen beim Vorschlagen des härtestmöglichen Gesetzes. Letztens erschien in der Lokalzeitung ein Artikel über eine Demo gegen die Abschiebungen der Flüchtlinge und die Polizeirepressionen Ende Mai in Nürnberg. Da schrieb dann ein Leser in der Kommentarspalte, daß die Zeitung darüber gar nicht berichten sollte, weil bei der Demo ohnehin nur 300 Leute anwesend waren, was gerade 0,06 % der Bevölkerung Nürnbergs entspräche. - Und leider hatte er damit sogar irgendwie recht. Andererseits: Macht man gar nix, geht alles vielleicht noch schneller in Richtung Faschismus. Und irgendwie muß man dann doch weiterleben hier, dann unter noch ungemütlicheren Bedingungen. Die Möglichkeit auszuwandern, ist doch für die meisten nur eine Illiusion, weil sie dafür die Mittel gar nicht (mehr) haben. Außerdem: Wo hin? Woanders gibt's auch kaum noch menschenwürdige Arbeitsplätze, die einem die Existenz sichern. Und in ein Land, dessen Sprache man nicht spricht? - Langsam kommt's mir so vor wie wenn wir in der Zeit des 3. Reiches zwischen Machtergreifung und dem Ausbruch des Krieges (1933-1938) lebten. Da standen auch viele vor der Wahl, entweder Abhauen oder hierbleiben und dagegen ankämpfen. Oder in der Masse untertauchen und mit dem Strom schwimmen. Für viele war das gar nicht möglich, eben weil sie nicht per Definition zum "Volkskörper" gehörten. Juden z.B., und Kommunisten. Aber die hatten damals evtl. noch die Möglichkeit, durch Schweigen, Abschwören und Rückzug ins Private zu überleben - sofern sie nicht denunziert wurden. Damals jedenfalls war Abhauen die bessere Wahl. Aber wie gesagt, viele hatten auch nicht die finanziellen Mittel ihrem Schicksal zu entkommen. Parallelen zu heute sind da durchaus vorhanden. Als Langzeitarbeitsloser biste heute ja auch "draußen", geächtet (sofern man es öffentlich macht), und gehört nicht mehr so richtig "dazu". Wenn man Glück hat wird man bemitleidet, wenn nicht gehasst und als "arbeitsscheu" verachtet.

Ansonsten bin ich entgegengesetzter Meinung: Die momentanen Versuche der Herrschenden, einen Überwachungsstaat durchzusetzen und die bürgerliche Demokratie durch ein totalitäres System zu ersetzen, beweisen, daß sie nicht an ihre unumstürzliche Macht glauben und davon überzeugt sind, ihre Macht brutal verteidigen zu müssen.
Man könnte es aber auch so interpretieren, daß sie (die Herrschenden) eben alles 100% wasserdicht machen wollen. - "Ein Staat, der alles hat und alles kann - wenn er nur will und es für nötig hält."
P.S.: Die Totalüberwachung der verschlüsselten Messengerdienste wie WhatsApp ist nun auch im Schnellverfahren von SPD&CDU durchgewunken worden. Laut de Maizére wäre es ja "widersinnig", wenn man bei WhatsApp nicht die gleichen Vollüberwachungsmöglichkeiten hätte wie man sie bei SMS und Telefon ohnehin schon hat. Alles nur zu unserem besten - und, natürlich, gegen den Terrorismus. Haha...
« Letzte Änderung: 15. Juni 2017, 09:30:29 von tleary » Gespeichert
Kuddel


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« Antworten #678 am: 15. Juni 2017, 09:34:21 »

...weil bei der Demo ohnehin nur 300 Leute anwesend waren, was gerade 0,06 % der Bevölkerung Nürnbergs entspräche. - Und leider hatte er damit sogar irgendwie recht.

Du suhlst dich geradezu in der Opferrolle. Warum sagst du nicht, daß es weit weniger als 0,01% sind, die uns regieren...?
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tleary


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« Antworten #679 am: 15. Juni 2017, 09:55:34 »

Das hat ja der Kommentator errechnet, nicht ich. Auf die Idee, den Anteil der Bundestagsmitglieder an der Gesamtbevölkerung auszurechnen, kam er leider gar nicht. Insofern hast du Recht: Dann dürften deren Äußerungen eigentlich nie in irgendeiner Zeitung publiziert werden (da irrelevant) - wofür ich sehr bin!  Grin

Aber Themawechsel zu etwas unpolitischerem (ist immer so schwere Kost Wink ):
Ohne zusehr ins Detail gehen zu wollen, starb [....] einer mit 27, weil in norddeutschem Sturm eine Eiche auf sein Schiebedach gefallen war,
Also, sowas nenne ich wirklich Pech. Wäre das Schiebedach geschlossen gewesen, hätte er es womöglich sogar überlebt. Smiley
« Letzte Änderung: 15. Juni 2017, 10:06:06 von tleary » Gespeichert
BGS
Polarlicht


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« Antworten #680 am: 16. Juni 2017, 05:42:11 »

Es ist nie zu spät, das Ruder rumzureissen.

Wer, wenn nicht wir Ausgebeutete,

MfG

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« Antworten #681 am: 19. Juni 2017, 20:05:16 »

Nervöse Republik - Ein Jahr Deutschland

Doku von 2016.

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Nerv%C3%B6se-Republik-Ein-Jahr-Deutschland/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=42212804

MfG

BGS
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Polarlicht


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« Antworten #682 am: 23. Juni 2017, 15:07:39 »

Staatlicher Rassismus:

Zitat
Großrazzia in Gladbecker Hochhaus

In einem Gladbecker Hochhaus mit 120 Wohnungen hat die Polizei am Donnerstagmorgen (22.06.2017) eine Razzia durchgeführt. ....

Die Polizei hatte das Gebäude am Donnerstagmorgen mit einer Hundertschaft abgeriegelt und die Wohnungen kontrolliert. Das heißt: Die Beamten haben bei allen Wohnungen geklingelt und die Personalien der Anwesenden aufgenommen. Wenn niemand öffnete, haben sie sich Zugang verschafft. Die Wohnungen wurden aber nicht durchsucht.

Bei der Razzia wurden drei Personen festgenommen. ... .

http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/razzia-gladbeck-hochhaus-100.html

...



. Die Wohnungen wurden aber nicht durchsucht.

MfG

BGS

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« Antworten #683 am: 04. Juli 2017, 18:07:04 »

Auch wenn ich persönlich aus arbeitstechnischen Gründen leider nicht teilnehmen kann, wünsche ich dass Chefduzen Offline in Hamburg  ein politisch interesanntes Programm zelebrieren kann, gegen alle Widerstände.

Viele denken an Euch von Chefduzen Offline und drücken beide Daumen dafür.Man kann nicht nur alles im Netz machen.

Merkel hat in den letzten Jahren mehrmals Skandinavien besucht und "beraten", die Fatalen Folgen werden langsam spürbar, z. B. in einem sich verschärfenden Ton der hiesigen Behörden ohne jeden Anlass. Oder herablassendes Geschreibsel in der "Presse" über Menschen ohne Job.

Zum Glück gibt es aus Hamburg gute Nachrichten:

Zitat
In allen Szenevierteln und alternativen Stadtteilen zeigt sich bisher ein überwältigender Rückhalt durch AnwohnerInnen weit über Szenegrenzen hinaus.
Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/217240

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 04. Juli 2017, 18:10:05 von BGS » Gespeichert

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Polarlicht


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« Antworten #684 am: 11. Juli 2017, 21:56:38 »

Ist es das, wofür wir alle leben?

Arbeiten 10 / 24 plus Fahrt auf eugenes Risiko, eigene Kosten, mit eigenem Werkzeug plus PKW  um der Voraussetzung, erst überhaupt Arbeit zu "bekommen", mindestens zu entsprechen?

Täglich min. eine h unbezahlt als "Pause" sich abziehen lassen zu müssen, obwohl man eh nur arbeitet, wenn Arbeit da ist, schon das komplette Arbeitgeberrisiko auf seinen Schultern trägt? Kollegen, sogenannte, machen dies ja länger... .

Warten auf die nächsten Kriege, angezettelt von grenzdebil sich gebärenden von uns Gewählten?

Unterfordertsein, trotz scheinbarer Abwechslung am "Arbeitsplatz" durch verdammt viele Aufgaben, Sprachen, PC-Kenntnisse, Fertigkeiten  und Kunden
Tag für Tag?

Ich habs so satt!

Brenne für ein Leben voller Kunst, Kultur und Musik.

Weltweit.

MfG

BGS

« Letzte Änderung: 12. Juli 2017, 05:37:18 von BGS » Gespeichert

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BakuRock


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« Antworten #685 am: 12. Juli 2017, 00:55:01 »

Ist es das, wof�r wir alle leben?
.........................................
Ich habs so satt!
Brenne f�r ein Leben voller Kunst, Kultur und Musik.
Weltweit.

Helfe auch du mit die Freiräume zu schaffen, in denen das möglich ist.....
Gespeichert

---
Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es f�r sie keine Hoffnung. .... A. Einstein

Eigentumsfragen stellen!

Wer sind FAUistas
BGS
Polarlicht


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« Antworten #686 am: 12. Juli 2017, 16:46:30 »

Ist es das, wof�r wir alle leben?
.........................................
Ich habs so satt!
Brenne f�r ein Leben voller Kunst, Kultur und Musik.
Weltweit.

Helfe auch du mit die Freiräume zu schaffen, in denen das möglich ist.....

Moin "BakuRock", und andere Ausgebeutete,

komme mal wieder von der 11 Stunden Schicht am Hafen. Als der unterste Arbeiter, da Immigrant. Seit sechs Jahren, was in Ordnung ist, doch gesundheitlich sich langsam auszuwirken beginnt. Macht nix, Muss wenigstens nur 100 Tage schuften im Jahr... .

Besten Dank für Deinen Vorschlag, mitzuhelfen, Freuräume zu schaffen, in denen Kunst, Kultur und Musik möglich sind.

So sieht es derzeit aus bei mir persönlich:

- Jeden einzelnen Tag seit sieben Jahren bin ich heilfroh, die Rückentwicklung in D. früh geahnt zu haben und den dortigen "Ämtern", wie z. B. der ARGE entkommen zu sein, quasi in letzter Minute und indem ich mir nicht zuviele Gedanken machte und die Emigration einfach wagte, als ich mir ausreichend Geld dafür leihen konnte. Denn komplett  ausgebeutet wurde ich auch in D. trotz z. B. Schiffahrtskaufmannsberufserfahrung, Sprachkenntnissen aller skandinavischen Sprachen etc.Anderen ARGE "Kunden" zu helfen und sie zu begleiten, waren für mich selbstverständlich.


- Schon immer habe ich versucht, Musik als Percussionist / Schlagzeuger zusammen mit Anderen als Band zu machen. In D. waren die Musiker mit denen ich mich zusammentat (Norddeutschland) meist überheblich, link und verzweifelt, "link" im Sinne von fies.

Hier habe ich nunmehr eine eigene, noch unbekannte Rockband mit Musikern zwischen 23 und 67, die Grundstimmung ist progressiv und locker, tolerant, echt und ehrlich. Musik: schneller Rock. wirklich schnell. Es geht uns nicht um Erfolg, sondern um Kontakt mit dem Publikum und den Groove. Geübt wird in der Küche eines alten Holzhauses.in der Wildnis. Ohne Auto geht hier nichts.

- Seit 1990 mache ich bewusst Photos, manche werden bewundert.einige gemocht. Nur widerstrebt es mir absolut, Geld damit verdienen zu wollen., Mich persönlich stört es sehr, wenn manche glauben, man müsse alles zu Geld machen.

-Durch die Emgration kann ich u. a.im Winter zu einer Polar"Volkshochschule für Arbeiter" mich begeben und so die eigenen Interessen oder Talente und Fähigkeiten ausbauen, zum Vergnügen Anderer und mir selbst. Malen ist ein Beispiel.

Zwar benötige ich verhältnismässig wenig Geld, doch sind hier im Norden die Lebenshaltungskosten xca. doppelt so hoch, wie in Deutschland, dazu kommen längere Heizperioden etc.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 12. Juli 2017, 17:12:03 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #687 am: 14. Juli 2017, 17:22:54 »

In der Ferne, fast am Ende der Welt schaffe ich nunmehr Freiräume, in denen  Kunst, Kultur und Musik möglich werden. So weit, es geht.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 29. Juli 2017, 21:04:44 von BGS » Gespeichert

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BGS
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« Antworten #688 am: 29. Juli 2017, 20:48:27 »

Noch sind die Nächte taghell, es lohnt sich nicht, zu schlafen. Heute, Ende Juli,  war es erstmalig in diesem Jahr + 24 Grad warm, bei wolkenfreiem Himmel.

Unglaublich, denn das wärmste beislang war ca. zwanzig Grad. Die Sonne steht hoch und ausser Arbeit am Hafen, ohne Anfahrt um zehn Stunden täglich,  gibt es nur noch Frauen, Musikmachen, Malen  und Natur.

Der "Rasen" wird nicht gemäht, da es nicht interessiert.

Bald gibt es Polarerdbeeren.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 29. Juli 2017, 20:58:24 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #689 am: 30. Juli 2017, 00:15:14 »

Ich wünsch' dir einen klasse Sommer !  Cheesy
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Kein Preis, keine Leistung.
BGS
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« Antworten #690 am: 30. Juli 2017, 00:25:25 »

Ich wünsch' dir einen klasse Sommer !  Cheesy

Herzlichen Dank + dito.

MdG

BGS
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« Antworten #691 am: 30. Juli 2017, 09:26:27 »

Zitat
Bald gibt es Polarerdbeeren.
Sind das die aus der Tiefkühltruhe? Grin
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
BGS
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« Antworten #692 am: 30. Juli 2017, 11:33:59 »

Zitat
Bald gibt es Polarerdbeeren.
Sind das die aus der Tiefkühltruhe? Grin

Sind ein paar Mal kleiner als normale Erdbeeren, wachsen in den Wäldern auf sonnigen Lichtungen und haben ein sehr intensives Aroma Smiley Auf Schwedisch nennt man sie "Smultron"

MfG

BGS
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« Antworten #693 am: 30. Juli 2017, 18:32:19 »

Ach so! Die heißen hier Walderdbeeren!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #694 am: 05. August 2017, 15:17:03 »

Sommer in Suomi 2017:



https://www.youtube.com/watch?v=AvElnDrYdMA

NESTE RALLY FINLAND 2017 29.7. bei Jyväskylä

MfG Smiley + angenehmes Wochenende in DE

BGS

« Letzte Änderung: 05. August 2017, 15:34:34 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #695 am: 05. August 2017, 15:27:06 »

Kurven fahren ist nicht so deren Ding, oder? Grin
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #696 am: 07. August 2017, 21:51:42 »

Es ist Ein (wind)stiller Abend mit Sonne und blauem Himmel. Ruhe, Frieden, der Kater auf dem Schoss. Die Natur zeigt sich mal wieder von ihrer besten Seite.

Vergesst Deutschland.


MfG

BGS
« Letzte Änderung: 08. August 2017, 19:09:41 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #697 am: 08. August 2017, 18:01:18 »

Kurven fahren ist nicht so deren Ding, oder? Grin

 Grin

Kurven sind aber auch so gemeine, hinterlistige Dinger, hüpfen plötzlich vor das Auto, tststs.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
BGS
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« Antworten #698 am: 17. August 2017, 21:20:36 »

Es ist offensichtlich, dass nicht mehr genug ”Arbeit” für alle da ist.

Falls ”in Arbeit”, dann ohne Ende, zumindest in wiederkehrenden Perioden – auf Abruf- wie z.B. bei auch in meinem Fall.

So sieht die Zukunft in der ”Arbeitswelt” wohl für viele aus. Noch scheint es bei etlichen ”etablierten Mormalbügern” in Skandinavien besser, doch wie lange?

Vernünftige Umschulungen gab und gibt es kaum.

Sollte man seinen Job verlieren, ist man oft am Arsch.

Manche Regierungen, z.B. die deutsche schreien lieber nach importierten Fachkräften, obwohl täglich viele hochqualifizierte Leute ”freigesetzt” wurden und werden. Gar emigrierten.

Wie soll eigentlich in Zukunnft unter solchen Verhältnissen jemand noch nachweisen können, sich ”ausreichend um Arbeit” bemüht zu haben?

MfG

BGS
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« Antworten #699 am: 20. August 2017, 14:52:38 »

Am Ende bleibt "uns" nur, dem langsamen Zusammenbruch des Bisherigen zuzusehn,
und dabei noch nach Möglichkeit den Arsch im Trockenen zu behalten.

Eins ist mal klar, die Revolution wird es nicht geben. Was käme denn danach ?
Auch zu Fragen der Solidarität sehe ich dunkelschwarz, von welcher im Kleinen mal abgesehn.
...


Quelle: http://www.chefduzen.de/index.php?topic=28850.0;topicseen#lastPost

Schönen Sonntag noch,

mfG

BGS
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