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Autor Thema: Rente mit 70?  (Gelesen 28582 mal)
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Yavin1980


Beiträge: 43



« am: 11. August 2010, 16:21:10 »

Schon wieder einer aus der Neoliberalistengülle, der unbedingt wieder seinen Seier ablassen will.

Mehr flexibilitität, längere Lebensarbeitszeit....

http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Arbeitgeber-Institut-fordert-Rente-mit-70_aid_892423.html

Eine Instutition, die auf Kosten der Steuerzahler, Lobbyverbänden und von der Elite finanziert wird, erzählt dem Pöbel durch die Hintertür Rentenkürzung, dass man den Wohlstand der Nullleister aus Wirtschaft und Politik mit längerer Arbeitszeit finanziert, damit man noch mehr Leiharbeit, Niedrieglohn, Aufstocker usw. fahren kann.
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Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #1 am: 11. August 2010, 17:25:29 »

Die Gedankengrütze der Neoliberalen geht nicht auf. Die maßlose Fettlebe einer elitären Minderheit der Gesellschaft lässt sich nicht permanent steigern, wenn man den Boden dafür entzieht. Der Boden ist gute Ausbildung, genügend gut bezahlte Arbeit für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung.
Das hat mit dem "demographischen Wandel" nur bedingt zu tun.

Ich will hier nich mehr ewig lange, tausendmal Gesagtes neu quirlen und wiederholen, aber die einfältige Rechnung der Neo's wird ebensowenig aufgehen, wie die selbstverliebte, naive Rechnung greiser, sich Kommunisten nennender Rechthaber. Dabei geht mir auf, das sowohl die Einen wie die Anderen Rechthaber waren bzw. sind. Sie verteten den alleinigen Anspruch auf die Wahrheit.

Das Leben ist jedoch bunt! Die sollen sich alle trennen von ihren überkommenen, ideologischen Prägungen und endlich wirklich den Menschen und nicht den finanziellen Eigennnutz ihrer Kaste in den Vordergrund stellen!

Rente mit 70 ist ein Witz und nur dazu geeignet ein altes System weiterzuführen, Leistungen zu kürzen, Geld zu nehmen. - Man sollte statt dessen die ganz große Zahl der Leute, die sehr hohe Pensionen geschenkt bekommen haben (Bsp. Herr noch Bundespräsident Wuff, 50, wenn der abdankt...) überdenken und drastisch kürzen. Das kostet nämlich wirklich Kohle!
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Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig
ThePoor


Beiträge: 683


« Antworten #2 am: 11. August 2010, 18:47:56 »

wenn wir in 8-10 jahren 10 millionen arbeitslose haben, dann erzählen die eh wieder was neues
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besorgter bürger


Beiträge: 3831



« Antworten #3 am: 11. August 2010, 19:00:12 »

was ist eigentlich mit der Kohle die der Staat für die Alimentierung von Riester und Co rausschmeißt. (hab gehört das es bis zu 51% Förderung gibt) werden die irgenwo extra ausgewiesen?
Würde mich nicht wundern wenn die als Ausgaben der (umlagefinanzierten) staatlichen Rente deklariert werden.
Googeln bringt auch nichts bei den gefühlt eine million Riesterrechnern im Netz.




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Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
Almenschorsch


Beiträge: 127



« Antworten #4 am: 11. August 2010, 19:57:20 »

Ach in Zukunft machen die es so: Statt Rente heißts: Arbeiten bis 80, danach an die Wand und tschüss es sei denn du verreckts vorher. Zutrauen würd ichs denen.
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spreewaldrac


Beiträge: 263


« Antworten #5 am: 11. August 2010, 20:27:49 »

An einer breiteren Zahlerbasis für die Rente kommt zukünftig keiner vorbei. Das alte bzw. gegenwärtige Rentensystem hat keine Zukunft mehr. Die Zahl der SV-pflichtigen Jobs geht immer mehr zurück, und das bei der bekannten demografischen Entwicklung. Okay, die Produktivität steigt auch immer weiter. Trotzdem: Da müssen wohl in Zukunft alle Steuerzahler ran.

Die Riesterrente ist ein gigantischer Sieg der Finanz- und Versicherungslobby und eine große Verarschung der Bevölkerung. In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ergibt sich durch sie kein Vorteil gegenüber der normalen, umlagefinanzierten Altersrente. Die Studie dazu hatte ich mir auf dem PC abgespeichert, finde sie jetzt aber nicht mehr.

Ich habe mir angewöhnt, über meine Rente nicht weiter nachzudenken. Ich würde nicht mal eine Wette abgeben, dass wir in einigen Jahrzehnten noch die Bundesrepublik D. im heutigen Sinne haben. Vielleicht sind wir ja dann auch 'ne chinesische Kolonie? shocked
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ThePoor


Beiträge: 683


« Antworten #6 am: 11. August 2010, 20:31:56 »

Steuerzahler ran.

Die Riesterrente ist ein gigantischer Sieg der Finanz- und Versicherungslobby und eine große Verarschung der Bevölkerung. In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ergibt sich durch sie kein Vorteil gegenüber der normalen, umlagefinanzierten Altersrente. Die Studie dazu hatte ich mir auf dem PC abgespeichert, finde sie jetzt aber nicht mehr.


http://www.welt.de/finanzen/article1618902/Norbert_Bluem_warnt_vor_der_Riester_Rente.html
Profitieren würden laut Blüm davon nur die Besserverdienenden. Sie erhielten im Alter im Gegensatz zu den Geringverdienern über die Grundsicherung hinaus ihre Zahlungen aus der Riester-Rente. Die Rentenversicherten, die sich keine Riester-Rente leisten können oder wollen, erhalten durch die sinkende Nettolohnquote geringere Renten und würden diese nicht durch eine private Altersvorsorge ausgleichen. „Die Schwachen zahlen eine Rechnung mit für Leistungen, welche die Stärkeren erhalten“, so Blüm.
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Sybilla


Beiträge: 458


« Antworten #7 am: 12. August 2010, 00:00:49 »

SPD-Politiker Machnig zum Rentenstreit "Frau von der Leyen schönt die Zahlen"

Von Frau von der Leyen sind wir nicht erst seitdem sie Familienministerin war gewohnt, das sie gerne eine Welt malt so wie die Welt Frau von der Leyen gefällt. Wenn es darum geht, die neoliberale Doktrin politisch voran zu treiben, kann das Bild hin und wieder auch von der Lebenswirklichkeit der Menschen abweichen.

Einmal malt Frau von der Leyen die verpflichtende Bürgerarbeit zum Sprungbrett in den Arbeitsmarkt, obwohl diese hauptsächlich die Neiddiskussion von oben (ja es gibt tatsächlich Menschen die anderen die 359 € ALG II neiden) befrieden und als Nebeneffekt die klammen Haushalte der Kommunen entlasten soll.

SPD-Politiker Machnig zum Rentenstreit "Frau von der Leyen schönt die Zahlen"

Frau von der Leyen trickst und schönt die Zahlen zum Renteneintrittsalter, weil sie  Altersteilzeit, Selbständige und Menschen, die nur eine Stunde arbeiten,  einrechnet.

Und auch in diesen Fall rechnete Frau von der Leyen zu ihren gunsten.

Von der Leyens Strohfeuer - Kein Geburtenboom in Deutschland

Angesichts dieser Beispiele drängt sich folgende Frage förmlich auf:

Ist Frau von der Leyen wirklich der Meinung, alle andere könnten ihre Zahlen nicht nachrechnen oder hat Frau von der Leyen den Bezug zur Lebensrealität tatsächlich verloren?

Rente mit 67 heisst für die meisten Arbeitnehmer (Beamte und Staatsdiener ausgenommen) das die Altersbezüge dieser Arbeitnehmer mit einen erheblichen % Abschlag errechnet werden, weil kaum ein Arbeitnehmer bis zu seinem vollendeten 67. Lebensjahr zum Beispiel an der Werkbank als oder im Büro als Chefsekretärin durch Arbeitgeber beschäftigt wird.
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #8 am: 12. August 2010, 05:32:02 »

SPD-Politiker Machnig zum Rentenstreit "Frau von der Leyen schönt die Zahlen"

...

Rente mit 67 heisst für die meisten Arbeitnehmer (Beamte und Staatsdiener ausgenommen) das die Altersbezüge dieser Arbeitnehmer mit einen erheblichen % Abschlag errechnet werden, weil kaum ein Arbeitnehmer bis zu seinem vollendeten 67. Lebensjahr zum Beispiel an der Werkbank als oder im Büro als Chefsekretärin durch Arbeitgeber beschäftigt wird.

Eben, denn das ist des eigentliche Pudels Kern! Rentenkürzung. - Bleibt die Frage, ob dann diese Rentner zusätzliche Sozialleistungen vom Staat erhalten um zu überleben.
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Eivisskat
Gast
« Antworten #9 am: 12. August 2010, 07:49:17 »

Zitat




 Roll Eyes Shocked

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Staatsfeind Nr.1


Beiträge: 20


« Antworten #10 am: 12. August 2010, 08:29:10 »

Der Hammer ist ja noch, wie Leyen momentan Propaganda betreibt, daß gerade ältere Arbeitnehmer sooo gefragt sind und diese eine unverzichtbare Bereicherung für den Arbeitsmarkt darstellen. Muahahaha, dabei sinkt im echten Leben die Chance auf Arbeit rapide, je älter man ist. Die Frau sollte echt mal zum Kernspin, ihr Gehirn untersuchen lassen (vielleicht ist da auch gar keins...).
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Alan Smithee


Beiträge: 1250



« Antworten #11 am: 12. August 2010, 09:29:34 »

Und da habe ich doch gleich ein geniales Geschäftskonzept für einige dieser Arbeitslosen-Nutznießer:

Arbeitslose "Alte" so ab 57 werden zur Pfelgehilfskraft / Küchenhilfen / Reinigungskraft / Hausmeistergehilfe zwangsausgebildet. Dann können sie sich in "Altersheimen" im Zuge der Bürgerarbeit selbst pflegen. Regiekosten erhält natürlich das Altersheim und auch aus der Pflegekasse kann man sicherlich etwas einsacken. Und nicht zu vergessen die Gelder aus dem Europäischen Sozialfond!

Die "Alten" hingegen erhalten keinen Cent Lohn für ihre Arbeit, da Bürgerarbeit  (lediglich ein paar Euro Taschengeld)

Das Amt spart sich die Kosten der Unterkunft, da die Leutz ja im "Altersheim" wohnen und auch dort verköstigt werden. (auserwählte Supermärkte können so ihre abgelaufenen Lebensmittel oder sonstigen Überschuss "spenden" und sich "sozial" nennen - natürlich steuerbegünstigt).

Das "Heim" kassiert dann eigentlich nur noch aus diversen Töpfen, ohne Angestellte bezahlen zu müssen.

Wir sollten die Ohren spitzen, wenn es demnächst heißt: arbeitslose Ältere werden wieder durch Bildung  gefördert. (vor allem als Pflegehilfskraft etc...)
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...still dreaming of electric sheep...
Yavin1980


Beiträge: 43



« Antworten #12 am: 12. August 2010, 10:26:08 »

Defacto ist das eine Rentenkürzung.
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Arwing


Beiträge: 1477


« Antworten #13 am: 12. August 2010, 17:08:04 »

wenn wir in 8-10 jahren 10 millionen arbeitslose haben, dann erzählen die eh wieder was neues

Das System wie wir es kennen, wird m.M.n. sowieso in 5-10 Jahren umgebaut. Nennt mich halt prophetisch, aber die herrschenden Eliten bruachen eben alle Kohle oben an der Spitze gesammlt und sie wollen nicht teilen. Einsicht? Nö, vermutlich wird man in den westlichen Industrieländern nach einer gemeinsamen Lösung suchen, die überflüssigen Esser und Kostenverursacher (Rentner und Grundsicherungsempfänger) zu eliminieren.
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Das aktuelle Geldsystem ist auf die Gewinnmaximierung einer kleinen Elite ausgerichtet, die von der Gemeinschaft der Bürger Europas erbracht werden soll und die politische Elite fungiert als Handlanger.
Paradiesvogel


Beiträge: 309



« Antworten #14 am: 12. August 2010, 18:05:52 »

Diese ganze neoliberale Wirtschaftswaisen Elite kotzt mich an, erst das PapaSöhnchen Rürup und jetzt der Sozialschmarotzer welcher für seine pseudowissenschaftlichen Thesen Geld vom Staat erhält  Faule Laberberater und Drehstuhlpiloten wie Hüther die sich mit staatlichen Forschungsgeldern ein schönes Leben machen, wollen das Volk bis ins Grab für sich arbeiten lassen, widerwärtig!
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Sir Vival


Beiträge: 1764



« Antworten #15 am: 13. August 2010, 23:23:59 »

Defacto ist das eine Rentenkürzung.

Nix anderes!
Aber, wie sagte doch der ....... wie hiess er nochmal, der kleine, glatzköpfige Dummquassler der CDU damals?......Nobi Blüm!!!!: "Die Räntn sinn sichä!"
Kommt drauf an, unter welchen Voraussetzungen. Da kann man mal sehen, wie der Politiker beim "Wahreitsprechen" lügen kann wie gedruckt!
Und der dumme Michel glaubte es, oder auch nicht......eh egal, oder?

Rente mit 62, mit 65, mit 67....nun mit 70. War doch klar. Argumente: Die medizinische Versorgung wird immer besser und der Mensch wird immer älter! So ein Schmarrn!
Rente mit 72, usw. kommt definitiv!

Es kann eh nicht länger gearbeitet werden. Also ist es de facto eine Rentenkürzung durch imaginäre Erhöhung der Lebensarbeitszeit. Oder glaubt einer, dass ein Mensch mit 70 noch PRODUKTIV arbeiten kann?

Und auf der anderen Seite steigt die Arbeitslosenzahlt immer mehr an.
« Letzte Änderung: 13. August 2010, 23:25:53 von Sir Vival » Gespeichert

Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und bestieg den Mähdrescher, denn es ward Krieg!
Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen
Es gibt 2 Arten von Politikern:
- der eine kann nichts!
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« Antworten #16 am: 14. August 2010, 00:57:07 »

da kommt keine rente mit 72 oder 67, das nur auf dem blatt papier, hier dreht es sich um das Renteneintrittsalter
 mit den zahlen 67 etc  geht es schlicht um rentenkürzungen, nicht um die lebensarbeitszeit

außerdem ist es ja alles andere als klar, ob in 15 jahren noch genügend jobs vorhanden sind das der jüngere teil der bevölkerung überhaupt arbeit hat.
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Kuddel


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« Antworten #17 am: 20. Juni 2013, 17:30:14 »

Zitat
Chef der Jungen Liberalen glaubt an Rente mit 75

Gerade erst haben Ökonomen die Rente mit 69 ab dem Jahr 2030 gefordert. Das reicht noch lange nicht, sagt Lasse Becker. Der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation fordert deutlich längeres Arbeiten.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article117267059/Chef-der-Jungen-Liberalen-glaubt-an-Rente-mit-75.html

Ein Milchbubi als Haßobjekt:

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Troll
Abused Frog


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« Antworten #18 am: 20. Juni 2013, 17:45:20 »

Ein Milchbubi als Haßobjekt:




Darf ich den in den Chefduzenkerker prügeln geleiten?
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #19 am: 20. Juni 2013, 17:54:51 »


Zitat
Darf ich den in den Chefduzenkerker prügeln geleiten?


Schick den gleich in den Steinbruch!
Da darf er dann bis zu seinem 75. Lebensjahr Steine klopfen!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Troll
Abused Frog


Beiträge: 6841



« Antworten #20 am: 20. Juni 2013, 18:11:25 »

Wow, der hat schon hart schuften müssen, Grundschule, Gymnasium, VWL-Studium und junge Liberale! Der weiß eindeutig was es heißt bis 75 zu arbeiten bzw. überhaupt zu arbeiten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lasse_Becker
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Strombolli
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« Antworten #21 am: 20. Juni 2013, 18:46:34 »

Ich reg mich über solche Trollos nicht mehr auf, auch sie werden vom Schicksal eines Tages so in den A*** getreten....

Lasse redn .... immer in die Fresse rein.

(Morgen feiere ich mit der besten Band der Welt!)  Grin
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Sir Vival


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« Antworten #22 am: 22. Juni 2013, 10:18:37 »

Ich denke, es ist dem Arsch doch sch****-egal, wie lange er oder die anderen arbeiten müssen.
Er wird wohl mit 70 noch "arbeiten"....was die eben arbeiten nennen. Davon gibt´s ja auch verschiedene Auffassungen  Roll Eyes Roll Eyes

Er lässt sich auf dem Liberalen Sofa nach oben f****n. So macht es doch jeder kleine W*****r, der nichts im Sack hat und im Rampenlicht seiner großen Mitstreiter stehen will.
Von dem werden wir vielleicht noch hören. Ist evtl. sogar ein Kanzlerkandidat für eine zukünftige totalitäre demokratische Republik D. Vielleicht auch nur Vizekanzler, denn für mehr ist die FDP eh nicht fähig.

Ich bin froh, wenn ich in 14-16 Jahren mit 60 oder 61 Jahren aufhören kann. Bis 65 mache ich nicht. Da nehme ich lieber ein paar Prozente in Kauf und versuche, ein paar Prozente Behinderung zu bekommen.
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« Antworten #23 am: 24. Juni 2013, 11:57:58 »

Zitat
]Von der Werkbank in die Gruft

Die Rente mit 69 Jahren könne »einen deutlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Rentensystems leisten«. Dies verkündete die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am Dienstag in Berlin. Die von dem Interessenverband Gesamtmetall gegründete Lobbyorganisation hatte eine Studie bestellt, die das gewünschte Ergebnis lieferte. Auftragsarbeit, wie sie sein soll. Angefertigt hatten die Studie »Demografie und Rente« das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Zusammenarbeit mit Reinhold Schnabel von der Universität Duisburg-Essen. Schnabel und Ronald Bachmann vom RWI erläuterten entlang verschiedener Szenarien die Entwicklung des Rentenniveaus und der Beitragssätze bis ins Jahr 2050. Unabhängig davon, welches Szenario zugrunde gelegt wurde, der Trend blieb stets derselbe. Die Beiträge steigen, das Rentenniveau sinkt.

Verantwortlich für diesen Prozeß zeichne keineswegs die Lohnhöhe, sondern einzig die demographische Entwicklung in der BRD, sagte Bachmann.  – Es blieb Wolfgang Clement vorbehalten, aus diesen Ergebnissen die entsprechenden politischen Schlußfolgerungen abzuleiten. Der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident und jetzige Kuratoriumsvorsitzende der INSM machte deutlich, daß die Lobbygruppe der »Arbeitgeber« das Ende der Fahnenstange bei einem Renteneintrittsalter von 69 Jahren längst noch nicht erreicht sieht. Dieses sei »kontinuierlich mittels eines Automatismus an die steigende Lebenserwartung anzupassen«, forderte er.

So könne ein Teil der hinzugewonnenen Lebensjahre aktiv am Arbeitsmarkt verbracht werden.
»Viele Ältere wollen das auch so«, behauptete Clement. Das Problem der Altersarmut wurde kurzerhand zum Gespenst erklärt, das die Medien erzeugten. Den Widerspruch zwischen wachsendem gesellschaftlichen Reichtum einerseits und einer längeren Arbeitszeit bei niedrigeren Renten andererseits zuzugeben, liegt nicht im Interesse der vom INSM vertretenen Unternehmen. Zu erwarten stehen mediale Kampagnen und Einflußnahme bei den Parteien zugunsten einer Rente mit 69, 71, 73 etc.
Quelle 1: junge Welt
Quelle 2: INSM

Anmerkung Orlando Pascheit: Jenseits aller Realitätsblindheit gegenüber den derzeitigen Entwicklungen am Arbeitsmarkt, sollten sich diese Sozialwissenschaftler ganz generell schämen, Prognosen bis 2050 abzugeben.

Anmerkung MB: Der erwähnte Professor Reinhard Schnabel ist Gastprofessor am Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW). Ein kurzer Blick hinter die Kulissen dieses Instituts reicht, um es als wissenschaftliche Tarnkappe für die Werbeoffensiven der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche sowie Kampagnen der Arbeitgeberverbände zu identifizieren. Wer hier die Auftragsgutachten schreibt, dürfte klar sein.



Quelle: http://www.jungewelt.de/2013/06-19/047.php
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« Letzte Änderung: 24. Juni 2013, 12:08:40 von Just B U » Gespeichert

Ich habe nichts gegen Menschen.
Es sind die Idioten, die mir zu schaffen machen.
Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #24 am: 24. Juni 2013, 13:31:19 »

"ANGST, HASS, TITTEN und den WETTERBERICHT" mehr sollte man dazu gar nicht sagen. Sprich: Nicht ernst nehmen. Ich bin 55 und die Arbeitgeber reissen sich um mich. Jeden Tag kommen mindestens 10 Headhunter in mein Ossighetto und bieten mir hochbezahlte Jobs an.

Die haben se doch nicht mehr alle. Verhaften und ab in den Steinbruch!
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