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Autor Thema: Leihkeule-Die-Zeitung-Diskussions-Thread  (Gelesen 8263 mal)
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cyberactivist
Urlaubsjunkie-Auf Entzug
Administrator

Beiträge: 714



« am: 08. September 2010, 22:11:37 »

In diesem Thread soll über die "Leihkeulen"-Ausgaben diskutiert werden und Anregungen für weitere Ausgaben gegeben werden.
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Nur Exhibitionisten haben nichts zu verbergen.
DJ1980


Beiträge: 903



WWW
« Antworten #1 am: 09. September 2010, 08:46:57 »

Super gemacht! Habe schon lange auf eine "Fortsetzung" gewartet!
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Egal, was ich hier schreibe: Es handelt sich dabei niemals um eine Rechtsberatung, sondern Grundsätzlich nur um meine eigene Meinung ohne Anspruch auf Richtigkeit.
Scheiß auf Dolce&Gabbana! Ich trage Smith&Wesson!

Banken sind gefährlicher als stehende Armeen
Thomas Jefferson
unkraut


Beiträge: 2631



« Antworten #2 am: 09. September 2010, 13:50:54 »

Für die nächsten " Leikeulen - Ausgaben " ....

    als Ansatzidee das im " zu erwartendem " Aufschwung ZA wieder boomen wird , erstmal Infos zum AÜG , Eingruppierung  , Tricks was
" incl.Fahrgeld " betrifft , AZK ...
Bewerben / Auftreten bei ZAF durch Zwangsbewerbungen Seitens der ARGE  , vlt. den " Fragebogen " nochmal überarbeiten ...

Die Ausgabe 2 gucke ich mir heute Abend in Ruhe an , muß gleich weg .
MfG Unkraut

Erfolgreiche Abwehr :
Mein Sohn wurde erst kürzlich ( obwohl ab 1.10. wieder in normaler Vollbeschäftigung ) vom AA zu Randstad geschickt . Die suchen dringend
einen " Leih-Banker " . Nach 15 Minuten wars erledigt . Er hat den Dispo regelrecht vorgeführt .
2 Tage später ( war ja zu erwarten ) zum Amt zitiert hat er seiner SB erst mal nahe gelegt sich mit dem Thema Leiharbeit zu befassen
und Ihre " Hausaufgaben " zu machen .
Kurzes Wortgefecht ... Seitens der SB kam was von Leistungskürzung , Seitens meines Juniors  
" Dienst- bzw. Fachaufsichtsbeschwerde " ...
Hat is dato nix mehr gehört Seitens AA .
« Letzte Änderung: 09. September 2010, 13:55:07 von unkraut » Gespeichert

Noch Fragen Hauser ? Ja Kienzle , wer ist eigentlich Unkraut ?

Wir wagen es nicht weil es schwierig ist sondern es ist schwierig weil wir es nicht wagen .

Mein Buchtip als Gastautor :  Fleißig , billig , schutzlos - Leiharbeiter in Deutschland  > ISBN-10: 3771643945
Auferstanden
Gast
« Antworten #3 am: 09. September 2010, 21:44:38 »

Ein gutes Beispiel, zeigt es doch, dass man informiert generell immer besser beraten ist und zweitens,
wie verbandelt die beaufragte Brut in den Argen, Hand in Hand mit den Abnehmern legaliserter Sklavenhändlervereinigungen
arbeitet.
.

  
« Letzte Änderung: 09. September 2010, 21:58:13 von Auferstanden » Gespeichert
Ziggy


Beiträge: 5007



« Antworten #4 am: 10. September 2010, 07:40:32 »

Solide erzogen, der Nachwuchs. Glückwunsch.
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Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.
unkraut


Beiträge: 2631



« Antworten #5 am: 10. September 2010, 09:01:01 »

Danke Ziggy ...
Aber es ist doch zum kotzen ... nur noch Leiharbeit . Selbst junge ( U25 ) , top ausgebildete , motivierte Leute haben kaum Aussicht auf normale Arbeitsplätze .
Mal ein kuzes Zitat ( sinngemäß ) aus der Monatszeitschrift " Forum " der IHK Brandenburg :
... Fahkräftemangel . Auch ein angemessenes Einkommen spiele eine große Rolle ...
Schon erstaunlich das die so was schreiben wo sie eigentlich sonst nur mit " Selbst-Beweiräucherei " zu tun haben .

Sorry etwas vom eigentlichen Thema abgeschweift .

MfG
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Noch Fragen Hauser ? Ja Kienzle , wer ist eigentlich Unkraut ?

Wir wagen es nicht weil es schwierig ist sondern es ist schwierig weil wir es nicht wagen .

Mein Buchtip als Gastautor :  Fleißig , billig , schutzlos - Leiharbeiter in Deutschland  > ISBN-10: 3771643945
Wilhelm17


Beiträge: 47


« Antworten #6 am: 12. September 2010, 20:05:36 »

Die Leihkeile 2 ist ja wirklich erstklassig. Danken wir den
engagierten Redaktionsteam. Jetzt heißt es für uns, die
Forumsleser den Produktions- und Verteilungsprozeß anzuwerfen,
denn viele Leiharbeiter kennen weder Chefduzen noch Leihkeule.
Das geht folgender Maßen :

1.Freunde und Bekannte um eine kleine Spende bitten und
  dann zum nächsten Copyshop, 1000er-Abo für 30 € holen
  und 250 Leihkeulen zum Herstellungspreis von 12 Cent
  produzieren.
2.Auf www.alaid.de nachsehen, wann und wo die nächste
  Leiharbeitsmesse stattfindet.
3.Früh morgens hinfahren und versuchen an möglichst
  viel Besucher je ein Exemplar zu verteilen.
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dejavu


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« Antworten #7 am: 12. September 2010, 20:41:26 »

Genau, gar nicht übel, aber Raum für Verbesserungen gibts immer. Ich frag mich zum Beispiel ob man nicht auch eine Version rausbringen sollte, die sich von der Seitenanordnung her als Wandzeitung gebrauchen läßt. Die wäre dann auch am Rechner besser lesbar. Was meint ihr zu der Idee?
Inhaltlich finde ich die Ausgabe echt gut, vor allem weil ein bischen durchklingt das Leiharbeit Nachteile nicht nur für Leiharbeiter bringt, sondern für alle Beschäftigten. Man muß immer auch mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen.
Tips für Menschen die Leiharbeit nicht vermeiden können oder wollen sollte es aber durchaus auch geben.
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Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!
dejavu


Beiträge: 879



« Antworten #8 am: 12. September 2010, 21:57:49 »

Über die Leiharbeitsmessen hinaus gibt es aber auch noch andere gute Orte Zum verteilen. Zum Beispiel bei Maßnamen, die Arbeitslosen zählen zur großen Gruppe der von Leiharbeit bedrohten. Im gleichen Sinne kann Aufklärung und Verbreitung der Forderung "Leiharbeit beseitigen" auch an Berufsschulen und im Gesundheitswesen Früchte tragen. Gerade im Gesundheitswesen breitet sich die Leiharbeitspest gerade kräftig aus. Die Privatisierungsbestrebungen gerade auch im Gesundheitswesen bereiten der Leiharbeit und anderen prekären Beschäftigungsformen den (Nähr)Boden. Last uns dieser Pest die Zukunft versauen, Immunisieren wir die Betroffenen.
« Letzte Änderung: 12. September 2010, 21:59:20 von dejavu » Gespeichert

Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!
Rappelkistenrebell


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« Antworten #9 am: 22. Januar 2016, 16:52:22 »

Mir gefällt die neue Ausgabe gut.Wääre es nicht sinnvoller und wirkungsvoller im Rahmen der IWW - Wobblies damit zu arbeiten und diese zu verbreiten? Die sind weitaus offener in weltanschaulichen Fragen als die Fau und wir benötigen die breiteste Klammer um die vom Menschenhandel ausgebeuteten zusmmanzuschließen.

www.wobblies.org


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Fritz Linow


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« Antworten #10 am: 22. Januar 2016, 17:05:23 »

Warum sollte man eine unabhängige Zeitung für Leiharbeiter im Kontext einer Gewerkschaft (welche auch immer) verbreiten wollen? Es steht doch jedem offen, mit dieser Zeitung zu arbeiten und sie zu verteilen, sowohl den toleranten Wobblies als auch den engstirnigen Fauistas.
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« Antworten #11 am: 22. Januar 2016, 17:13:00 »

Ich zweifle nicht an der Offenheit der Zeitung.Vielmehr erachte ich einen organisatorischen Rahmen für notwendig.Sollen Leihsklaven sich etwa bei VerDi oder IG Metall organsieren? Der organisierende Faktor ist das Wichtigste um Widerstand zu leisten und sich gegenseitig zu unterstützen. Und dieser Widerstand wird auch gegen den DGB gerichtet sein,der die schändlichen Tarifverträge mitunterzeichnet um Equal Pay zu VERHINDERN und praktischerweise selber Zeitarbeitsfirmen unterhält....
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« Antworten #12 am: 22. Januar 2016, 17:31:31 »

Vielmehr erachte ich einen organisatorischen Rahmen für notwendig.
100% Zustimmung. Aber es ist ja jetzt nicht so, dass eine Fokussierung auf zum Beispiel die Wobblies oder die FAU als Interessenvertretung der Leiharbeiter wirklich Fortschritte bringen würde.

Wichtiger erscheint mir eher ein organisatorischer Rahmen von verschiedenen Gruppen, Gewerkschaften/Gewerkschaftsteilen und Einzelpersonen, halt ein Bündnis, das gewillt ist, der Leiharbeit das Leben zur Hölle zu machen. Das geht nur direkt vor Ort, und da sind die potentiellen Bündnispartner mal so, mal so aufgestellt. Alle hassen Leiharbeit, bloß man bekommt die Leute irgendwie nicht zusammen. Das alte Problem.
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« Antworten #13 am: 22. Januar 2016, 17:36:50 »

Das Problem ist,weil Organisationen auch im linken Bereich gerne die Grabenkämpfe pflegen und sich in Nebenfragen verlieren,die nichts mit Zeitarbeit erstmal zu tun hat. So Fragen wie "Wie hälst Du es mit der DDR" oder "Was denkst Du über Stalin" oder " Drogen für alle jetzt"... damit kommt man nict weiter....auf die DGB Gewerkschaften ist kein Verlaß,auf zahlreiche Mitgleider von hnen sicherlich schon wie zB labournet etc....WER aber solldieses Bündnis machen?Zum organisiserten Klassenkampf von unten ist eine Gewerkschaft der kleinste gemeinsame Nenner...deswegen die Organisationsfrage....jede Parteipräferenz polarisiert und trägt in sich schon die Spaltung....das sieht man ja zum Beispiel in der Friedensbewegung , wo ja auch untereinander sich mehr gekloppt wird oder auch anderen Bündnissen.....
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dagobert


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« Antworten #14 am: 22. Januar 2016, 17:44:27 »

Wääre es nicht sinnvoller und wirkungsvoller im Rahmen der IWW - Wobblies damit zu arbeiten und diese zu verbreiten?

Wer hindert die Wobblies an der Verbreitung der Leihkeule?

----------

Sehr gut finde ich die Idee, Initiativen zur Leiharbeiter-Organisierung wie die ALAID vorzustellen.
Was dabei allerdings fehlt, ist dieser Link:
http://www.duesseldorf-alternativ.de/index.php/alaid.html

Ansonsten hab ich nur einige verirrte Trennstriche zu beanstanden.

Fazit: Gelungen.
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« Antworten #15 am: 22. Januar 2016, 17:48:58 »

Ich habe den Wobblies die Leihkeulel mit Verlinkung zugemailt und auch bei Fratzenbuch es ihnen mitgeteilt....mehr kann ich nicht machen.Drum kümmern müssen sie sich ja auch  Wink
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Fritz Linow


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« Antworten #16 am: 22. Januar 2016, 18:11:28 »

Die Frage "Was denkst Du über Stalin" ist mitnichten eine Nebenfrage. Sollte ein organisierter Klassenkampf erfolgreich sein (was in der jetzigen Lage irgendwie lustig klingt), wüsste man ja dann, was einem blüht.

Aber es ist auch nicht die Intention der Leihkeule, solche Fragen zu stellen, sondern sie soll als unabhängige Zeitung den Leuten Informationen geben und Mut machen, sich überhaupt erstmal losgelöst von der Organisationsfrage zusammenzutun und die Vereinzelung aufzuhalten. So verstehe ich sie zumindest. Von dem nächsten Schritt, sich eventuell gewerkschaftlich (nicht DGB) zu organisieren, sind wir eh noch Lichtjahre entfernt. So viel Realismus muss sein.

Ich behaupte mal, dass zwei bis drei Leute an einem Ort mehr bewirken können als eine Gewerkschaft als kleinster gemeinsamer Nenner für die Organisationsfrage. Bloß die müssen sich halt auch erstmal finden.
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dagobert


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« Antworten #17 am: 22. Januar 2016, 20:21:32 »

Kommentar eines ZAF-Dispo zur neuen Leihkeule  Grin:
"Schwachsinn", "Blödsinn".
http://hartz.info/index.php?topic=98474.0;topicseen (Link funzt nur mit Anmeldung dort)
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Nikita


Beiträge: 1028



« Antworten #18 am: 22. Januar 2016, 21:57:26 »

Anmeldung funktioniert bei mir nicht. Warum muss man für den Beitrag auf hartz.info angemeldet sein?
« Letzte Änderung: 22. Januar 2016, 23:10:40 von Nikita » Gespeichert

dagobert


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« Antworten #19 am: 24. Januar 2016, 00:27:02 »

Weil der im Off-Topic-Bereich steht. Dort können nur angemeldete User mitlesen.
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Kuddel


Beiträge: 9764


« Antworten #20 am: 16. August 2017, 20:48:41 »

Die LEIHKEULE No.5 schlägt bisher die größten Wellen.
Ausschnitte und Verlinkungen nicht nur im LabourNet, sondern auch bei Scharf Links, den Nachdenkseiten und nun auch bei der Sozialistischen Linken HH, dem Gewerkschaftsflügel der Linkspartei:
Zitat
Spricht man mit Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern heißt es oft, Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter könne man nicht organisieren. Die Kolleg*innen der Leihkeule haben Interviews mit Kollegen geführt, die es trotzdem versuchen und dabei erfolgreich sind.

http://sozialistische-linke.hamburg/zwei-interviews-zur-organisation-gegen-leiharbeit/
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