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Autor Thema: ... und ab dafür  (Gelesen 87386 mal)
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Troll
Abused Frog


Beiträge: 6590



« Antworten #350 am: 16. Juni 2017, 19:06:11 »

Scheisse, kann man die nicht heimlich still und leise verbuddeln oder abfackeln, jetzt plärren die Medien wieder ihr Siegesgebrüll "Einheits"-Gedudel rauf und runter.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Ziggy


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« Antworten #351 am: 16. Juni 2017, 19:30:23 »

Helmut, you made my day!
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Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.
Troll
Abused Frog


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« Antworten #352 am: 16. Juni 2017, 20:11:57 »

Kohl war der letzte Kanzler einer deutschen sozialen Marktwirtschaft.
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Kuddel


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« Antworten #353 am: 16. Juni 2017, 20:21:50 »

Helmut Kohls Macht überschattete (gefühlt) mein halbes Leben.

Ich hatte ihn aber seinerzeit völlig unterschatzt und angenommen, er würde sich allein um den eigenen Machterhalt kümmern.
Er legte die Fundamente für die heutigen finsteren Zeiten.
Mit seiner "geistig moralischen Wende" legte er das Mediensystem der Privatwirtschaft zum Fressen vor.

Er war das Urbild des doitschen Spießers, fett, selbstherrlich, faschistoid und saumagenfressend.

Zitat
US-Präsident Ronald Reagan und Bundeskanzler Helmut Kohl besuchten den Soldatenfriedhof Kolmeshöhe.

Einige Wochen vor der Visite reisten amerikanische Journalisten nach Bitburg. Sie stellten fest, dass auf dem Friedhof - neben 2.000 gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkriegs - auch 49 Mitglieder der Waffen-SS beigesetzt waren. Die US-Medien kannten wochenlang nur noch ein Thema. Bitburg wurde als "Nazi-Stadt" bezeichnet. Der Holocaust-Überlebende Elie Wiesel rief den US-Präsidenten im US-Fernsehen auf, nicht nach Bitburg zu fahren.




Er war derjeinige, der den Neofaschismus wieder zu politischer Größe brachte und damit soziale Auseinandersetzungen nach der Wiedervereinigung weitgehend verhinderte.

Zitat
Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen

An den Ausschreitungen beteiligten sich mehrere hundert teilweise rechtsextreme Randalierer und bis zu 3.000 applaudierende Zuschauer, die den Einsatz von Polizei und Feuerwehr behinderten.

In der internationalen Presse wurden die Ausschreitungen mit der Zeit des Nationalsozialismus in Verbindung gebracht. So schrieb die norwegische Zeitung Dagbladet von der „deutschen Kristallnacht 1992“, das Svenska Dagbladet fühlte sich an die „erschreckenden Bilder aus dunkler Geschichte“ erinnert und die italienische La Repubblica sah in Deutschland das Land des „rassischen Terrors“
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Rostock-Lichtenhagen

Zitat
Ausschreitungen in Hoyerswerda

Als Ausschreitungen von Hoyerswerda werden mehrere rassistisch motivierte Übergriffe in der sächsischen Stadt Hoyerswerda zwischen dem 17. und 23. September 1991 bezeichnet. Dabei wurden ein Wohnheim für Vertragsarbeiter sowie ein Flüchtlingswohnheim angegriffen. Teilweise standen bis zu 500 Personen vor den Heimen und beteiligten sich an den Angriffen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Hoyerswerda

Zitat
Mordanschlag von Mölln

Der Mordanschlag von Mölln war ein Brandanschlag in der Nacht auf den 23. November 1992 auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Mölln. Das Verbrechen mit rechtsextremem Hintergrund erregte bundesweites Aufsehen.

 Im zuerst attackierten Haus gab es kein Todesopfer, jedoch neun zum Teil schwer Verletzte. Im zweiten Haus kamen die zehn- und vierzehnjährigen Mädchen Yeliz Arslan und Ayşe Yılmaz sowie ihre 51-jährige Großmutter Bahide Arslan in den Flammen um. Noch während der Löscharbeiten gab es Bekenneranrufe bei der Polizei, die mit „Heil Hitler“ schlossen.

Als gefragt wurde, warum der Bundeskanzler nicht bei der Trauerfeier anwesend war, erklärte Kohls Sprecher, die Bundesregierung wolle nicht in einen „Beileidstourismus“ verfallen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_M%C3%B6lln


Zitat
Brandanschlag von Solingen

Der Brandanschlag von Solingen war ein im nordrhein-westfälischen Solingen verübtes Verbrechen, dem am frühen Morgen des 29. Mai 1993 fünf Menschen zum Opfer fielen. Die auch als Mordanschlag von Solingen bezeichnete Tat hatte einen rechtsextremen Hintergrund.

Der Solinger Anschlag war 1993 der Höhepunkt einer Welle fremdenfeindlicher, rassistischer Anschläge auf Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland. Erst drei Tage vorher hatte der Bundestag am 26. Mai 1993 das deutsche Asylrecht geändert und die Drittstaatenregelung eingeführt.


Zitat
Lübecker Brandanschlag

Bei dieser Brandstiftung starben drei Erwachsene und sieben Kinder und Jugendliche.

Am Morgen nach der Brandnacht wurden im 35 Kilometer entfernt liegenden Grevesmühlen drei junge Männer, denen ein rechtsextremer Hintergrund nachgesagt wird, festgenommen.  Am Abend des 18. Januars 1996 inhaftierte man noch einen vierten Verdächtigen, der mit den Beschuldigten ebenfalls in der Nacht zuvor in Lübeck war. An diesem und an zwei der morgens Festgenommenen stellte ein Gerichtsmediziner am späten Abend Brandspuren an Gesichtern, Haaren, Wimpern und Augenbrauen fest, die nicht älter als 24 Stunden sein konnten.

Die am 14. August 1996 eingestellten Ermittlungen gegen die Männer aus Grevesmühlen wurden nicht wieder aufgenommen. Nach Aussagen der Staatsanwaltschaft gäbe es auch in diese Richtung keinen hinreichenden Tatverdacht. Auch die mehrfachen Geständnisse der Tat und deren Widerruf von einem dieser Männer in den folgenden Jahren ließen die Behörden nicht erneut tätig werden.

Die Vermutung, dass ein V-Mann des Landeskriminalamts in den Fall verstrickt war und die Ermittlungen deshalb ergebnislos blieben, griff man mehrfach auf. Nachdem 1999 der der rechtsextremistischen Szene in Grevesmühlen angehörige V-Mann Michael Grube enttarnt und wegen eines Brandanschlags auf eine Pizzeria verurteilt worden war, stellte die PDS-Fraktion eine Anfrage an den Schweriner Landtag, ob Zusammenhänge zu dem Brandanschlag in Lübeck bestünden und ob der Verfassungsschutz oder ein anderer Bereich des Innenministeriums davon Kenntnis hatten. Nach Bekanntwerden der Verbindungen staatlicher Behörden mit der rechtsterroristischen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund kam es 2012 zu der Forderung einer erneuten Untersuchung des Falls  sowie zu dem Vorwurf, dass durch derart schlampige Ermittlungen rechtsextreme Straftäter ermutigt würden.

Der durch den Brandanschlag schwer verletzte und traumatisierte Nigerianer Victor Atoe wurde 2011 erneut in Abschiebehaft genommen und nach einem Hungerstreik wieder freigelassen. Er kämpft weiterhin für sein Bleiberecht.
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbecker_Brandanschlag


Ich habe Helmut Kohl auch auf einer Wahlkampfveranstlatung erlebt, auf der er alle  Strophen des Deutschlandlieds sang:

Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –

Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!


May you rot in hell!
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BGS
Polarlicht


Beiträge: 2619



« Antworten #354 am: 16. Juni 2017, 21:31:20 »

 NoRMAhl - Helmut Kohl halt's Maul

Weiche du Leiche

https://www.youtube.com/watch?v=h5G1VCiTmvo

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 16. Juni 2017, 21:36:35 von BGS » Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Kuddel


Beiträge: 9885


« Antworten #355 am: 17. Juni 2017, 10:54:10 »

Auf allen Kanälen des große Herumgeflenne und Hofberichterstattung.

"Was nützt die beste Sozialpolitik, wenn die Kosaken kommen."
(Kohl 1975)

Noch im vergangen Jahr hat Kohl den Faschisten Viktor Orbán bei sich zuhaus empfangen:





Auch das ist interessant:
Sein wohl letzter öffentlicher Auftritt fand 2015 zum 150 jährigen Bestehen von BASF statt.



Eigentlich fielen mir zu dem Unternehmen nur die üblichen Dinge ein:
Zitat
BASF
Die BASF SE (ehemals „Badische Anilin- & Soda-Fabrik“) ist ein deutscher Chemiekonzern und der nach Umsatz und Marktkapitalisierung weltweit größte Chemiekonzern.

Am 6. April 1865 wurde die Badische Anilin- und Sodafabrik als Aktiengesellschaft mit einem Grundkapital von 1,4 Mio. Gulden gegründet. In den 1880er Jahren gründete das Unternehmen Niederlassungen in Frankreich, Russland und den USA. 1900 präsentierte sich die Badische Anilin und Soda Fabrik Aktiengesellschaft auf der Weltausstellung in Paris als größte chemische Fabrik der Welt.

In der Folgezeit begann bei der BASF die Erforschung der für die Rüstungswirtschaft wichtigen Ammoniaksynthese... das den Beginn der industriellen Agrarchemie in Deutschland darstellte.

Im Ersten Weltkrieg wurde die BASF in die Rüstungswirtschaft integriert. Neben Ammoniak und Salpeter als Ausgangsstoffe für die Sprengstoff- und Schießpulverproduktion wurden Vorprodukte für die Giftgaserzeugung hergestellt.

 1921 wurde im Werk Leuna ein Streik von 2000 Arbeitern von Verbänden der Reichswehr und der Sicherheitspolizei niedergeschlagen. Am 21. September 1921 wurde bei einer katastrophalen Explosion das Oppauer Stickstoffwerk vernichtet, bei der 565 Menschen ihr Leben ließen und große Teile angrenzender Wohngebiete zerstört wurden.

Nach Kriegsbeginn 1939 produzierte die I.G. Farben für die Kriegswirtschaft und unterstützte die Rekrutierung von Zwangs- und Fremdarbeitern und die Ausbeutung von KZ-Häftlingen. Ab 1942 betrieb das Unternehmen in der Nähe der polnischen Stadt Monowitz eine Fabrik mit angeschlossenem Arbeitslager zur Produktion des synthetischen Kautschuks Buna. Das Lager Buna/Monowitz war ein Nebenlager des Lagerkomplexes Auschwitz.

Im Herbst 1941 wurde in Auschwitz erstmals das für die Schädlingsbekämpfung hergestellte Blausäure­präparat Zyklon B zur Tötung von Menschen getestet, das von der Degesch (Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung), an der die I.G. Farben mit 42,5 % beteiligt war, produziert wurde. In der Folgezeit wurde das Giftgas in den Gaskammern von Auschwitz zur industriell organisierten Massenermordung mehrerer Millionen Menschen eingesetzt; in Majdanek, Sachsenhausen, Ravensbrück, Stutthof, Mauthausen und Neuengamme wurde Zyklon B zur industriell organisierten Massenermordung von Häftlingen gebraucht. Der Hauptgrund für den Einsatz von Zyklon B zur Massentötung war die Zeitersparnis.

Am 28. Juli 1948 kam es zu einer verheerenden Kesselwagenexplosion im Ludwigshafener Werk, bei der 207 Menschen ihr Leben verloren und etliche verletzt wurden.

In Texas, USA, wurde die Dow Badische Chemical Company als Gemeinschaftsunternehmen mit Dow Chemical* gegründet.

Durch einen Unfall wurden 1953 in einer Produktionsstätte im Werk Ludwigshafen 55 Personen dem Giftstoff 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin ausgesetzt. Sie erkrankten an Chlorakne und wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

[Weiterhin gibt es ein atemberaubendes Schlucken anderer Chemieunternehmen weltweit und den Ausbau der eigenen Macht in u.a. USA und China.]
aus: https://de.wikipedia.org/wiki/BASF

* Zur Zeit des Vietnamkrieges stellten Dow Chemical und Monsanto das dioxinhaltige Entlaubungsmittel Agent Orange her.
In den 1960er-Jahren stellte Dow Chemical Napalm für das US-Militär her.
Union Carbide, ein Unternehmen, das am 6. Februar 2001 von Dow Chemical erworben wurde, ist mit dem so genannten Bhopalunglück vom 3. Dezember 1984 für den folgenreichsten Industrieunfall der Geschichte verantwortlich. Hierbei starben durch Freisetzung einer großen Menge Methylisocyanat in die Luft mittel- und unmittelbar nach dem Unfall etwa 20.000 Menschen, weitere 150.000 bis 600.000 Menschen trugen teils schwere chronische Schäden davon.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dow_Chemical

Als ich mich fragte, warum Kohl ausgerechnet zu diesem Massenmörderkonzern eine so enge Verbundenheit zeigt, stieß ich auf folgenden (lesenswerten!) Artikel:

Zitat
An den Fäden der Industrie am Beispiel Helmut Kohl (BASF).

Bestechung von Politkern hat beim Unternehmen Bayer Tradition. Was damals in der ganzen Spendenaffären-Debatte unterging: Kohl ist eine Marionette der Chemischen Industrie, geschmiert von Bayer, BASF und Hoechst etc.

In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts war der damalige Bayer-Chef, Carl Duisberg, gerade von einer US-Reise zurückgekehrt. Ihn faszinierte, wie die Industrie in den USA Politiker einfach bestach und sie ihrem Willen unterordnete. Das förderte die Profite. Die Demokratie mit ihrem "vom Volkbestimmten und dem Volk verantwortlichen Parlament" wurde so vom lästigen Hemmfaktor zum sprudelnden Springquell: Die Demokratie loben, in Wahrheit jedoch die gewählten Politiker bezahlen und sie für die Konzernbelange arbeiten lassen.
Duisberg's Credo: "Wo wir einwirken können und müssen, das ist die Parteipolitik ... Was ist zur Durchsetzung unserer Gedanken notwendig? Geld ... Alle Schwierigkeiten lassen sich nur überwinden durch eine planmäßige Beeinflußung."

Es funktionierte derart gut, dass sich die Bestechung von Politikern als "System Duisberg" in Deutschland verankerte. Parteivertreter aller Couleur füllten sich fortan mit Geldern der IG Farben die Taschen, darunter auch Hitler. Dieser erhielt, nachdem die Wirtschaft sich Ende der 20er Jahre für ihn als politische Option entschieden hatte, von der IG Farben die größten Einzelspenden aus der Industrie überhaupt.

Und Altbundeskanzler Helmut Kohl? Er nahm ebenfalls reichlich. Denn es war die Chemische Industrie unter Führung der drei IG Farben-Schwestern Bayer, BASF und Hoechst, die Kohl im ureigensten Interesse und mit dem Segen ihrer (Groß-)AktionärInnen systematisch aufbaute und schließlich zum Kanzler machte.

Oggersheim liegt im Schatten der Ludwigshafener BASF-Zentrale. Helmut Kohl's politischer Aufstieg begann bei diesem Konzern. Zunächst als Chemie-Praktikant, später dann als Referent des Landesverbandes der Chemischen Industrie, arbeitete Kohl 10 Jahre für das rheinland-pfälzische Chemie-Kartell. Genügend Zeit für die Konzernherren zu erkennen, was für ein politisches Potenzial hier heranreifte: Mit 17 Jahren bereits war Kohl der Jungen Union beigetreten, mit 28 Vorsitzender des BASF-dominierten Kreisverbandes Ludwigshafen und für die CDU bereits als jüngster Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag, bald darauf Rheinland-Pfälzischer Ministerpräsident.

Es war klar, in Helmut Kohl präsentiert sich ein Machtmensch, der alle Widersacher im Interesse seiner Karriere rücksichtslos aus dem Feld räumt und für seine Gönner aus der Industrie zu allem bereit ist. Selbst bei der Weißwaschung von Nazi-Größenwie des KZ-Fabrikanten Dr. Ries stand Kohl bereitwillig zu Diensten. Dieser von der SS geförderte Industrielle sagte über Kohl, als dieser bereits Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz war: "Auch wenn ich ihn nachts um drei anrufe, muss er springen."

Mit Konzern-Geldern aus schwarzen Kassen wurde er in der Folge Bundesvorsitzender der CDU und schließlich Bundeskanzler-Kandidat.
Das Wissen über die geheimen Geld-Transfers verdanken wir den spektakulären Enthüllungen in Zusammenhang mit der "Flick-Affäre".

Während Kohl's langen Kanzlerschaft verzehnfachten sich die Gewinne von Bayer, BASF, Hoechst etc.

Und nach dem Fall der Berliner Mauer verschacherte Kohl die Leuna-Werke (früher Besitz der BASF in Ludwigshafen) und den Mineralölkonzern Minol der DDR an den französischen Mineralölkonzern Elf Aquitaine (TOTAL). Bei dieser Übernahme sollen auch an deutsche Politiker und Parteien Schmiergelder in Millionenhöhe geflossen sein...

Die nach zweieinhalbjähriger Bauzeit 1997 in Betrieb genommene Mitteldeutsche Erdoel-Raffinerie (MIDER) war die größte Direktinvestitioneines französischen Konzerns in den neuen Bundesländern. Und wer hat die Belohnung kassiert?

Mancher, wie der ehemalige Elf-Manager Alfred Sirven, musste für fünf Jahre ins Gefängnis – und mancher genießt einfach seinen Ruhestand.
Wie das geht? Der Begriff "Bundeslöschtage" könnte die Lösung sein. Trotz massiven politischen Drucks wurden alle Ermittlungen der Staatsanwaltschaften in Deutschland mangels Tatverdacht eingestellt. Schließlich war auch der ehemalige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz involviert, als es darum ging, 130 Millionen zwischen Liechtensteiner Trusts, Schweizer und Luxemburger Banken, Offshore-Firmen auf Antigua und in Panama zu bewegen.

An dieser Affaire war auch Wolfgang Schäuble beteiligt, der heute wieder Minister ist.

Als Kohl nach der CDU-Spendenaffäre Freunde und Anhänger um Spenden in Höhe von 6 Millionen DM bat, um den finanziellen Schaden für die CDU zu beheben, gab Leo Kirch die größte Spende (1 Mio. DM).

2003 stand Helmut Kohl als Berater auf der Honorarliste der insolventen KirchMedia und kassierte jedes Jahr Honorare in Höhe von 600.000 Mark (306.775 Euro).

Vertragsgegenstand ist laut Paragraph 1 die "Beratung zu aktuellen sowie strategischen politischen Entwicklungen in Deutschland und Europa".
Briefe an die Telekom aus dem Jahr 1995 nähren den Verdacht, dass Kohl noch im Kanzleramt Partei für den Medienzar ergriffen hat!
Auch Kohls ehemaliger Finanzminister Theo Waigel sowie Ex-Postminister Wolfgang Bötsch (beide CSU) hatten entsprechende Vereinbarungen mit Kirch.

Mehr bei

cbgnetwork.org/SWB_2000/SWB02_00/Helmut_Kohl/helmut_kohl.html
de.wikipedia.org/wiki/Leuna-Aff%C3%A4re
daserste.ndr.de/panorama/archiv/2003/erste8154.html
manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,246482,00.html
rp-online.de/deutschland/Kohl-bekam-von-Kirch-jaehrlich-600000-Mark

Fazit:
Helmut Kohl war nicht nur ein finanz- und wirtschaftspolitisch eher unbegabter Politiker, der zudem kein Fettnäpfchen und keine Peinlichkeit für sein Land ausließ, sondern er war auch während seiner gesamten Karriere korrupt – und nicht zuletzt durch die Macht selbst. Seine ehemaligen Mitarbeiter beschreiben ihn als jemand, der sein Team oft schlecht behandelt hat.
Inzwischen ist ihm sogar der Ehrenvorsitz der CDU von seiner Partei aberkannt worden!

Kanzler der Wiedervereinigung?
Kohl, der sogenannte "Kanzler der Wiedervereinigung", war wahrscheinlich der bislang schlechteste Kanzler der Bundesrepublik.
Nachdem er 16 Jahre [sogar 4 Jahre länger als Hitler] an seinem Stuhl geklebt hatte, hinterließ er dem Land Milliardenschulden sowie bankrotte Sozial- und Rentensysteme. Solche Probleme pflegte er einfach "auszusitzen". Unpopuläre Reformen überließ er seinem Nachfolger, denn es hätte ihn ja Stimmen kosten können...

Die deutsche Wiedervereinigung hätte natürlich auch ganz ohne ihn stattgefunden, denn sie kam ja aus dem Osten. Sie wäre dann vielleicht nicht so schnell und übereilt gekommen, wenn sie von einem kompetenten und umsichtigen Kanzler vollzogen worden wäre, der zuerst an sein Land denkt und nicht seine eigenen Taschen und an seinen Ruhm für Geschichtsbücher.

Kohl hat sich die DDR einverleibt, wie es sonst nur bei feindlichen Übernahmen geschieht; mit der Bedingung, dass nichts aus der DDR übernommen werden konnte. Die Menschen hat er dabei einfach an Banken, Industrie und Handel verkauft.
Damit hat er allerdings das langsame und nachhaltige Zusammenwachsen von BRD und DDR verhindert.

Bayer, BASF, Hoechst, Elf Aquitaine, KirchMedia – Helmut Kohl hing während seiner gesamten Laufbahn an den Fäden der Industrie. Jeder andere Bürger würde dafür noch heute im Gefängnis sitzen...


PS:
Deutschland rangiert auf der Weltrangliste der Korruption auf Platz 16.
Bevor man also zur Wahl geht, um Politiker zu wählen, sollte man sich zumindest die Frage beantworten, von wem diese Poltiker wohl gefördert werden. Fakten wird man dabei sicher nur wenig in Erfahrung bringen können.
Es genügt daher, sich einfach auf sein Gefühl zu verlassen...


PPS: Die Bayer AG produziert weltweit hochgefährliche Gase in dichtbesiedelten Regionen.
Unfälle werden heruntergespielt, über Gefahren wird kaum informiert. BASF ist u.a. der drittgrößte Pestizidproduzent weltweit. Etwa die Hälfte der BASF-Pestizide enthalte hochgiftige Stoffe wie das krebserregende Fungizid Metiram, das zudem die Fortpflanzungsfähigkeit vermindert. Das ebenfalls von BASF produzierte Insektizid Temephos schädigt nachweislich das Nervensystem.
BASF arbeitet zudem an der gentechnischen Veränderung von Pflanzen.
http://www.umweltbrief.de/neu/html/Faeden_der_Industrie.html


Mit dem Faschismus wurde nie wirklich gebrochen. Er lebt weiter in dem Filz aus Wirtschaft und Politik.

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counselor


Beiträge: 2492



« Antworten #356 am: 17. Juni 2017, 12:27:04 »

Helmut Kohl steht für die Durchsetzung eines extrem massenfeindlichen Regierungsprogramms nach 1982. Er wälzte die Krisenlasten des Kapitalismus durch Abbau sozialer Errungenschaften auf die werktätigen Massen ab.

Erinnert sei aber auch an den aktiven Widerstand während seiner Regierungszeit:

  • Kampf der Metall- und Druckarbeiter 1984 für die 35-h-Woche
  • Streik der Stahlarbeiter 1987/88 in Rheinhausen
  • Kampf der Bischofferoder Kali-Kumpel 1992/93

Ich selbst habe Kohl mal auf einer Wahlkampfveranstaltung in Cottbus erlebt. Da wurde er ausgepfiffen und mit Eiern beworfen. Nach seiner Rede hat er schnellstmöglich das Weite gesucht.

PS: Die Linke überschlägt sich gerade auf Fressenheft im Lob auf Kohl wegen der "Verdienste[, die] er gerade um die europäische Zusammenarbeit und um die Freundschaft zu Frankreich hat".

! No longer available

https://www.igmetall.de/vor-30-jahren-arbeitskampf-um-die-35-stunden-woche-13538.htm
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Die-Tragoedie-von-Bischofferode-Hungerstreik-erregte-weltweites-Aufsehen-1516750619
« Letzte Änderung: 17. Juni 2017, 13:01:26 von counselor » Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 9885


« Antworten #357 am: 17. Juni 2017, 13:12:09 »

Danke für die Erinnerungen an die Gegenwehr, die allzuschnell vergessen wird.



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Fritz Linow


Beiträge: 738


« Antworten #358 am: 17. Juni 2017, 17:37:39 »

Kuddel:
Zitat
"...Selbst bei der Weißwaschung von Nazi-Größen wie des KZ-Fabrikanten Dr. Ries stand Kohl bereitwillig zu Diensten. Dieser von der SS geförderte Industrielle sagte über Kohl, als dieser bereits Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz war: "Auch wenn ich ihn nachts um drei anrufe, muss er springen."


Zu diesem Fritz Ries gibt es das Buch "Großes Bundesverdienstkreuz" von 1974. Darin wird deutlich dargelegt, wie die Verbindungen zwischen Ries, Strauß, Kohl, Biedenkopf, Flick, Schleyer und anderen Schergen aussehen und in welchen Nazistrukturen sich alle bewegen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fes_Bundesverdienstkreuz_(Tatsachenroman)

Vom selben Autor stammt auch "Schwarzbuch Kohl - Wie alles begann" von 1994, von dem es hier einige Auszüge gibt: http://www.karl-nolle.de/artikel?mode=print&id=1828

Es werden die ekligsten Verbindungen zwischen Wirtschaft, Politik und Nazis in der BRD beschrieben, die man sich vorstellen kann, und der ganze Kram ist seit über 40 Jahren bekannt, anscheinend aber nicht bekannt genug, so dass der Drecksack nun überall abgefeiert wird. Es ist absoluter Wahnsinn und fast unbegreiflich, wie es gelingt, solch ein Vergessen zu erzeugen.

NIcht einmal die Würmer haben so einen Kadaver verdient.
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Tiefrot
Rote Socke


Beiträge: 3193



« Antworten #359 am: 17. Juni 2017, 22:24:23 »

Birne ist 'ne Leiche......... Teilnahmsvolles Desinteresse.  rolleyes
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Kein Preis, keine Leistung.
Kuddel


Beiträge: 9885


« Antworten #360 am: 18. Juni 2017, 08:24:11 »

Zum Tod von Birne sammerln sich die Reaktionäre, blasen zum rechten Sammlungsmarsch, wollen nach dem fetten König der Korruption Straßen und Plätze benennen, kündigen den ersten Europäischen Staatsakt der Trauer an. Die Presse im Gleichschritt.

Als die Taz einen popeligen Witz über den ewigen Kanzler machte, bekam sie gleich Haue und winselte um Vergebung für diesen schrecklichen Fehler.

Zitat
Taz entschuldigt sich für Titel zum Tode Kohls

Die Berliner Tageszeitung hat sich für das Titelbild zum Tod von Helmut Kohl entschuldigt. Die Zeitung hatte am Samstag ein Foto mit einem blumengeschmückten Kranz, einer Birne und der Überschrift "Blühende Landschaften" auf die Seite 1 gedruckt. Der Titel war eine Anspielung auf ein Zitat Kohls, der im Osten nach der Wiedervereinigung blühende Landschaften versprochen hatte. Taz-Chefredakteur Löwisch sagte, die Titelseite sei missglückt.
https://www.swr.de/swraktuell/taz-entschuldigt-sich-fuer-titel-zum-tode-kohls/-/id=396/did=19733288/nid=396/1f8g6xp/index.html

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Kuddel


Beiträge: 9885


« Antworten #361 am: 18. Juni 2017, 10:32:08 »

In den Medien wird ja behauptet, die Bevölkerung befände sich in kollektiver Agonie, weil dieser große Mann von uns gegangen ist.

In einem Truckerforum, das nicht verdächtig ist, auch  nur annähernd links zu sein, sieht das Stimmungsbild so aus:

Zitat
Tja,ich war nie ein "Fan" von ihm,diesem Meineidigen Steuerhinterzieher.
Zitat
Meine 100% Zustimmung und das war mal wieder ein gutes Beispiel für die Ungleichbehandlung in Deutschland.
Zitat
"Blühende Landschaften", Euro, Spendenskandal, Schwarzgelder, Massenarbeitslosigkeit....... Ein herausragender Politiker sieht anders aus.
Heute sind viele Menschen gestorben, einer von Denen war Helmut Kohl.
Zitat
Muttis Statistik sieht nicht besser aus ... wie auch immer, auch dem Helmut ein R.I.P.
Zitat
hurra - wieder ein Handlanger der Kapitalisten ins Gras gebissen .
Zitat
Zum Glück gibt es keine verordnete Staatstrauer, wie es früher in der DDR oder auch heute noch in anderen Ländern üblich ist.
Zitat
Ich weiß wirklich nicht, warum Leute diesem Menschen hohe Verdienste zusprechen. Aufgrund seines Geburtsdatums und durch die ihn überrumpelnden Geschichte hat er nichts für die BRD getan, nein, in diesem Zusammenhang gilt mein Respekt der damaligen Bevölkerung der DDR. Aber ich glaube, das junge Huhn, was ihn geehelicht hat, macht nun einen mächtigen Schnitt!
Zitat
Was sonst,
aus Liebe geheiratet ??
Das glaubt ja keiner.
Zitat
" Für mich war er der Kanzler der Einheit"
Das war seine Chance, und die hat er genutzt. Daß das mit den "blühenden Landschaften" nicht so gelaufen ist, sehe ich ihm teilweise auch nach. Das war ja so etwas wie ein Pilotprojekt, vorher gab es nichts ähnliches. Ansonsten gab es mir im Nachhinein zu viele Ungereimtheiten mit ihm und in seinem Verein.
Zitat
Aber er war es gewesen, der es nahe legte, dass das schwächste Glied (Rentner) in unserem System die Kosten des Zusammenschlusses schultern sollen, in 2003 in Kraft treten, unser heutiges Rentensystem. Zwischenzeitlich die SPD an der Führungsspitze stand - die Masse der Menschen ihnen das in die Schuhe schob.

H. Kohl verkohlte uns alle...
Zitat
Ja, er war der erste Lügenkanzler (keine Steuererhöhung für Vereinigung). Die SPD wollte die Vereinigung auch - aber halt erst dann, wenn die Ex DDR wirtschaftlich und gesellschaftlich so weit war. Kohl wollte sie gleich, weil er die Wiederwahl wollte - und für den Fehler zahlen wir heute noch Solidaritätszuschlag. Nach fast 30 Jahren.... Nach den Ereignissen 89 war ja klar, daß Deutschland wieder zusammenkommt. Da wäre halt die SPD Version mit den Aufbau der Wirtschaft drüben in einem eigenen Staat mit Schutz der Unternehmen während der Übergangsphase besser gewesen als Kohls Hauruckvereinigung mit der fast vollständigen Abwicklung aller Betriebe im Osten.
Zitat
Die Wiedervereinigung,hätte es eventuell auch ohne Kohl gegeben.Die Zeit war einfach reif dafür.
Der DDR Staat war Pleite und die Bürger dort hatten es satt.Ganz grossen Anteil hatte auch Gorbatschow.
Kohl war zufällig Kanzler.

Volkes Meinung ist wohl nicht immer identisch mit dem, was in der Presse steht.
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counselor


Beiträge: 2492



« Antworten #362 am: 18. Juni 2017, 12:08:20 »

Kohl war skrupellos.

    Kohl war für die Vernichtung von 30 Prozent der Arbeitsplätze in der ostdeutschen Industrie verantwortlich
    Er stand an der Spitze eines Systems der illegalen Spendenfinanzierung der CDU
    Der selbständige Streik von 130.000 Bergleuten 1997 leitete das Ende seiner Kanzlerschaft ein

Zitat
Von der Treuhandanstalt, deren Spitze aus führenden Vertretern der westdeutschen Wirtschaft bestand, wurden insgesamt 14.000 volkseigene Betriebe verkauft, umgewandelt oder abgewickelt. 95 Prozent der privatisierten Betriebe gelangten in den Besitz von Eigentümern außerhalb der Neuen Länder. Innerhalb von drei Jahren verloren oder wechselten 71 Prozent aller Beschäftigten ihren Arbeitsplatz. Bis 1991 wurden 1,3 Millionen Arbeitsplätze vernichtet, eine weitere Million in den Jahren darauf. Im produzierenden Gewerbe beträgt die Anzahl der Beschäftigten heute ein Viertel der Zahl von 1989.

http://www.wsws.org/de/articles/2009/11/maue-n09.html

Zitat
CDU-Spendenaffäre

Als CDU-Spendenaffäre oder Schwarzgeldaffäre wird allgemein die 1999 aufgedeckte illegale Spendenpraxis der CDU in den 1990er-Jahren unter dem damaligen CDU-Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Helmut Kohl bezeichnet.

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=CDU-Spendenaff%C3%A4re&oldid=166463676

Bergleute auf dem Weg zur Demonstration nach Bonn 1997
! No longer available

Demo 1997 - Bergwerk in Kamp-Lintfort
! No longer available


1998 war er derart verhaßt, dass er abgewählt wurde.

Zitat
Bundestagswahl 1998

Die Bundestagswahl 1998 fand am 27. September 1998 statt. Das Ergebnis der Wahl zum 14. Deutschen Bundestag bedeutete ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik: Erstmals wurde eine Bundesregierung komplett abgewählt

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bundestagswahl_1998&oldid=165453610
« Letzte Änderung: 18. Juni 2017, 13:24:07 von counselor » Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Bowie


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« Antworten #363 am: 19. Juni 2017, 20:33:06 »

http://www.fr.de/frankfurt/ehre-fuer-den-altkanzler-diekmann-fordert-helmut-kohl-flughafen-frankfurt-a-1298541#disqus_thread


Da habe ich auch nicht gerade das Gefühl, dass der Kohl so populär bei der Bevölkerung ist.
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dagobert


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« Antworten #364 am: 22. Juni 2017, 18:03:26 »

Zitat
De mortuis nihil nisi bene. – Über die Toten nur Gutes sprechen?

Helmut Kohl wird gefeiert. Er wird als Kanzler der Einheit und sogar als der bisher überragende Bundeskanzler hochgejubelt. Jetzt soll es sogar zum ersten Mal und einzigartig einen europäischen Staatsakt für ihn geben. Eines der Ziele dieser Jubelei ist offenkundig: die CDU soll dreieinhalb Monate vor der Bundestagswahl als die Staatspartei erscheinen. Dass Vertreter anderer Parteien an diesen Jubelgesängen mitmachen, ist deshalb besonders abstrus. In diesen Tagen findet damit eine große Geschichtsfälschung statt. Um dies nicht glatt durchgehen zu lassen, muss an gravierende Schattenseiten des Wirkens von Helmut Kohl erinnert werden.

weiterlesen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=38807
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dagobert


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« Antworten #365 am: 22. Juni 2017, 18:12:32 »

Gunter Gabriel hat's auch hinter sich.
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« Antworten #366 am: 23. Juni 2017, 11:31:54 »

https://arbeitsunrecht.de/nichts-zu-danken-helmut-kohl-war-nicht-nur-zufaellig-korrupt/

Nur gutes über die Toten würde wohl im Falle Kohls schweigen im Walde bedeuten.
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Dieter Hildebrandt
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Nikita


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« Antworten #367 am: 01. Juli 2017, 22:28:48 »

Die Welt wird durch sein sozialveträgliches Ableben eine bessere sein ...
Krankenkassen und Steuerzahler entlastet ...
Der Gedanke an die schwarze Null wird weiterleben.
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BGS
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« Antworten #368 am: 02. Juli 2017, 16:15:08 »

Die fette schwarze Null hat letztendlich ein Ende gefunden Grin

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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« Antworten #369 am: 12. Juli 2017, 17:07:44 »

Zitat
Zwei Sicherheitskräfte bewachen Kohls Grab Tag und Nacht

Die Stadt Speyer hat das Grab von Altkanzler Helmut Kohl von einem privaten Sicherheitsdienst bewachen lassen. Nun lief der Vertrag aus. Doch die Bewachung dauert an – rund um die Uhr.

Jeden Tag bewachen zwei Männer eines privaten Sicherheitsdienstes das Grab von Helmut Kohl. Doch wer der Auftraggeber ist, darüber machte Julian Guthor von der Geschäftsführung der Speyerer Firma IBS GmbH keine Angaben, auch zum Grund der Bewachung äußerte er sich nicht. Nach Informationen der Zeitung „Die Rheinpfalz“ ist die Witwe Maike Kohl-Richter Auftraggeberin.

„Wir sind auf jeden Fall hier mit zwei Mann Tag und Nacht“, sagte Guthor.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article166568094/Zwei-Sicherheitskraefte-bewachen-Kohls-Grab-Tag-und-Nacht.html

Da wollten wohl zu viele aufs Grab pissen!
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« Antworten #370 am: 12. Juli 2017, 17:48:12 »


Da wollten wohl zu viele aufs Grab pissen!


"Nur gutes "ÜBER" Tote!", also vorher keinen Fusel trinken.
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« Antworten #371 am: 12. Juli 2017, 19:28:51 »

Hat mich getroffen, wie man sieht war ich schön längers nicht mehr auf der Seite.
Zitat
Jochen Hoff
25.06.1957 - 08.04.2017


http://duckhome.net/
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« Antworten #372 am: 12. Juli 2017, 20:32:31 »

Zitat
Zwei Sicherheitskräfte bewachen Kohls Grab Tag und Nacht
Oder passen die auf, das er nicht wieder raus kommt? Grin


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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Tiefrot
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« Antworten #373 am: 12. Juli 2017, 23:29:51 »

Zum Tod von Jochen Hoff - Genau auf den Tag wollte ich mal sehn,
was es Neues bei der Ente gibt, und war ziemlich geplättet. R.I.P. mit Verspätung.
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Kein Preis, keine Leistung.
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #374 am: 21. Juli 2017, 07:45:19 »

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington tot
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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