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Autor Thema: Hirnwäsche, Propaganda & Zensur - Das Abrutschen des jounalistischen Mainstreams  (Gelesen 194767 mal)
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Kuddel


Beiträge: 10725


« am: 22. Dezember 2010, 14:31:07 »

Die Wahrheit scheint eine unglaubliche Sprengkraft zu besitzen. Sie wird im Giftschrank weggeschlossen. Auch ehemals kritische Magazine sind umgeschwenkt auf Berichte über Promis und Möchtegernpromis, über Pop und TV, Unterhaltungselektronik, Autos und Sport.

Gleichzeitig fallen alle moralischen Schranken, wenn es um politische Berichterstattung geht. Linke und Faschisten werden zunehmend in einen Topf geschmissen. Und überhaupt gibt es keine Scham und Grenzen der Propaganda mehr. Das gilt nicht nur für Privatfernsehen oder Springerpresse, selbst die Einhaltung der Gesetze oder das Aktzeptieren des Völkerrechts scheinen auf breiter Front keinerlei Bedeutung mehr zu haben. In allen Medien scheint es kein Problem mehr zu sein die Völkerrechtswidrigkeit von Angriffskriegen, wenn sie vom Westen ausgingen, einfach zu verschweigen. Selbst in den so seriösen Hörfungprogrammen des NDR oder Deutschlandfunks können professionelle Hetzer unwidersprochen den Israelischen Angriff auf Irakische Atomanlagen gutheißen. Die Konsequenz ist, daß diese Medien das Aufheben jeglicher Regeln im zwischenstaatlichen Umgang hinnehmen. Während Linke als Verfassungsfeinde denunziert werden, entwickeln sich die Medien zu Feinden sämtlicher demokratischer und humanistischer Regeln. Selbst Aufrufe zum Mord gehen heute wieder:

Zitat
Fox News-Kommentator ruft zur "Erschießung" von Wikileaks-Gründer auf

Kommentator des Senders sorgt on air und im Netz für Empörung


Anfang Dezember erklärten die Betreiber des Enthüllungsportals Wikileaks, dass die man sämtliche 250.000 zugespielten Dokumente des US-Außenministeriums in unzensierter Form veröffentlichen werde, sollte Gründer Julian Assange etwas zustoßen. Dazu verteilte man bereits die Dokumente in einer 1,5 GB großen Datei namens "insurance.aes256" verschlüsselt über Tauschbörsen an Hunderttausende Internetnutzer.

Die Reaktion des konservativen Lagers fiel in den USA erwartungsgemäß lautstark aus. Fox-News-Kommentator Bob Beckel könnte den Bogen nun überspannt haben.

"Wozu haben wir Spezialeinsatzkräfte?"

In der Sendung "Follow the money" sprach sich Beckel offen für die Beseitigung Assanges aus. "Wem schadet das: den amerikanischen Bürgern. Die Art und Weise, wie man mit dieser Situation umgehen sollte, ist simpel: Wir haben Spezialeinsatzkräfte - ein toter Mann kann keine Sachen veröffentlichen. Dieser Typ ist ein Verräter, ein Verräter, hat jedes Gesetz der USA gebrochen. Der Typ sollte... - und ich bin nicht für die Todesstrafe - ..so ich würde den Hurensohn (illegal) erschießen." Zuspruch erhielt Beckel von Analyst Bo Dietl und Kolummnist Joel Mowbray. "Dieser Typ muss weg", so Dietl.

http://www.youtube.com/watch?v=d36xEvVnF2I&feature=player_embedded

Nachdem die Sendung über Plattformen wie Youtube auch der Öffentlichkeit außerhalb der USA zugänglich gemacht wurde, sorgten die Aussagen weltweit bei Zehntausenden Sehern für Empörung. In Internetforen ist von "Fox-News-Faschisten" die Rede. Andere fragen sich, wie ein "Sender derartige Ausbrüche überleben kann". Die meiste Zeit werden Assange Unterstützungserklärungen ausgesprochen.

Fürchtet um sein Leben


Dass Assange bei derartigen Drohungen um sein Leben fürchten muss, betonte er am Wochenende selbst. Am Samstag erklärte der Wikileaks-Gründer Jnach seiner Freilassung aus der Haft, sich in Lebensgefahr zu befinden. "Es gibt eine Bedrohung für mein Leben. Es gibt Bedrohungen für meine Leute", sagte Assange. Er bezichtigt die USA, hinter den Vergewaltigungs-Vorwürfen gegen ihn zu stecken. In den USA wird zudem ein Verfahren gegen Assange wegen Spionage und Verschwörung geprüft.

Assange lebt derzeit auf dem Anwesen seines Unterstützers Vaughan Smith im Südosten Englands. Der 39 Jahre alte Australier muss eine elektronische Fußfessel tragen und sich täglich bei der örtlichen Polizeistation melden. Wikileaks hat indes angekündigt, weitere brisante Geheimdokumente veröffentlichen zu wollen. (zw)
http://derstandard.at/1292462169257/Wikileaks-Enthuellungen-Fox-News-Kommentator-ruft-zur-Erschiessung-von-Wikileaks-Gruender-auf

Mitten in Europa ist es dem reichsten Mann Italiens (und gleichzeitig Medientycoon) gelungen die Demokratie auszuhebeln. Man spricht bereits von einem Postdemokratischen System in dem der Medienzar je nach Bedarf mit Neofaschisten oder der Mafia zusammenarbeitet und Richter und Staatsanwälte ihrer Macht beraubt.

Der Erfolg eines solchen Systems scheint Schule zu machen:
Zitat
«Ungarns Regierung schafft die Demokratie ab»

Staatlich kontrollierte Medien, machtlose Verfassungsrichter, eingezogene Renten: Ungarn wird immer unheimlicher.


ie ungarische Medienlandschaft wird radikal umgepflügt. Fast alle Angestellten bei öffentlichen TV- und Radio-Sendern sollen künftig für die gleiche Agentur arbeiten. Es gibt also nicht mehr verschiedene Nachrichtenredaktionen. Dieses Modell der zentralen Informationsstelle hatten die Kommunisten bis 1989 gefahren. Zusätzlich gibt es neu eine Medienkommission, welche alle Medien – also auch die Zeitungen – überwacht. An die Spitze dieser Kommission wurde für neun Jahre eine Abgesandte des Regierungschefs Viktor Orban gesetzt.

Die Funktion der vierten Macht im Staat können die Medien so aber nicht mehr wahrnehmen.
Nein, das können sie nicht mehr. Das ist vermutlich beabsichtigt. Die Regierung will ihre Botschaften transportiert sehen. Kritik an der Regierung will man hingegen nicht mehr haben.
http://bazonline.ch/ausland/europa/Die-ungarische-Regierung-schafft-die-Demokratie-ab/story/15440241

Angriffe auf die Meinungs- und Informationsfreiheit werden in den den Medien nur noch dann kritisiert, wenn sie von China, Weißrußland oder dem Iran ausgehen.

Wikileaks ist ein prächtiges Beispeil dafür, wie der Freie Westen diese Freiheiten selbst mit Füssen tritt:

Zitat
Julius Bär lässt Webseite in den USA schliessen
Alte gestohlene Kundendaten in neuem Medium wieder aufgetaucht

Ein ehemaliger Bär-Mitarbeiter hat gestohlene Daten auf der US-Plattform wikileaks.org veröffentlicht. Die Bank Julius Bär hat rasch reagiert und eine Schliessung der Plattform erwirkt
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/julius_baer_geheime_kundendaten_1.680108.html

Zitat
Der Wikileaks-Gründer Assange verhaftet
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/der_wikileaks-gruender_assange_verhaftet_1.8594113.html

Zitat
Apple sperrt Wikileaks-App

Kaum war eine inoffizielle Wikileaks-App im App Store eingereicht, war sie auch schon wieder verschwunden. Apple machte ein weiteres Mal von dem Recht gebrauch, eine App aus dem Store zu verbannen. Schnell war die Empörung groß - doch Apple hüllt sich in Schweigen.

http://www.handelsblatt.com/technologie/mobile-welt/wirbel-im-netz-apple-sperrt-wikileaks-app;2717249

Zitat
USA suchen nach Wikileaks-Informanten
http://www.nzz.ch/usa_suchen_nach_wikileaks-informanten_video_1.8513950.html

Zitat
Mastercard sperrt Zahlungen an Assange
http://bazonline.ch/ausland/amerika/Mastercard-sperrt-Zahlungen-an-Assange/story/23399451

Zitat
Wikileaks: Paypal sperrt Konten der Enthüllungsplattform
http://www.netzwelt.de/news/84965-wikileaks-paypal-sperrt-konten-enthuellungsplattform-update.html

Zitat
Erster Wikileaks-Hacker verhaftet
http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/10/wikileaks-erster-hacker-in-den-niederlanden-verhaftet/internet-krieg-immer-haerter.html

Zitat
US-Luftwaffe blockiert Zugang zu Wikileaks

Die amerikanische Air Force hat den Zugang zu den Internetseiten mehrerer Medienunternehmen gesperrt. Betroffen waren die Konzerne, die von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte Dokumente weiterverbreitet hatten. Eine Luftwaffensprecherin erklärte, insgesamt seien 25 Internetseiten nicht mehr zugänglich, darunter die der "New York Times", des Magazins "Spiegel" und der französischen Zeitung "Le Monde". Auf sie könne von Computern der US-Luftwaffe nicht zugegriffen werden.
http://nachrichten.rp-online.de/politik/us-luftwaffe-blockiert-zugang-zu-wikileaks-1.312120

Zitat
Keine Arbeitserlaubnis für Wikileaks-Gründer

Wikileaks-Gründer Julian Assange hatte US-Militärunterlagen über den Krieg in Afghanistan veröffentlicht und damit die USA verärgert. Jetzt will ihm Schweden keine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis geben.
http://bazonline.ch/ausland/europa/Keine-Arbeitserlaubnis-fuer-WikileaksGruender/story/10905916

Zitat
Wikileaks: Bank of Amerika stoppt alle Spenden-Überweisungen an Wikileaks
http://news.preisgenau.de/wikileaks-bank-of-amerika-stoppt-alle-spenden-uberweisungen-an-wikileaks-15858.html

Interessant, daß nicht nur juristisch gegen die Informationsfreiheit vorgegangen wird, sondern Medien, Militär und Privatwirtschaft oft eigenmächtig handeln.
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Alex22


Beiträge: 1502



WWW
« Antworten #1 am: 22. Dezember 2010, 17:41:22 »

und bei der nine eleven Aktion
war es ähnlich. Die Medien hetzten und hetzten.
Wehe jemand fragte kritisch nach.
Zitat
onkludentes Handeln (lat. concludere „folgern“, „einen Schluss ziehen“), auch schlüssiges Verhalten, stillschweigende Willenserklärung oder konkludente Handlung, bezeichnet in der Rechtswissenschaft eine Handlung, die auf eine bestimmte Willenserklärung schließen lässt, ohne dass diese Erklärung in der Handlung ausdrücklich erfolgt ist.

Abzugrenzen hiervon ist das Schweigen, welches in der Regel keine Willenserklärung darstellt. Unter Kaufleuten kann das Stillschweigen dagegen einer Zustimmungserklärung zu einer Handlung, Aufforderung, einem Angebot gleichstehen, die der Schweigende wahrgenommen hat oder die an ihn gerichtet war (gilt für Deutschland → § 362 HGB, aber nicht für Österreich).

Im Zivilrecht spricht man von einer konkludenten Willenserklärung, wenn sie ohne ausdrückliche Erklärung durch schlüssiges Verhalten abgegeben wird. Die Willenserklärung wird also aus den Handlungen des Erklärenden abgeleitet.
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Alan Smithee


Beiträge: 1250



« Antworten #2 am: 22. Dezember 2010, 18:26:11 »

Ich habe mich früher eine zeitlang mit der Philosophie des "Cyberpunks" beschäftigt. Interessant ist hierbei, dass das Szenario (Konzerne ersetzen den Staat) damals noch als komplette Sci-Fi-Spinnerei abgetan wurde. Heute sind wir allerdings an dem Punkt, dass es zwar einen Staat "offiziell" noch gibt, allerdings agiert oder besser gesagt: erlässt er Gesetze, die fast Wort für Wort von der Wirtschaft diktiert werden.

Bestes Beispiel ist hier Hartz IV. Dies ist und war nur ein Instrument, um den Konzernen billigste Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.

Wer sich für das Thema "Cyberpunk" interessiert:
Zitat
Im Unterschied zu den klassischen Utopien vieler anderer Science-Fiction-Genres ist die Welt des Cyberpunk nicht glänzend und steril-sauber, sondern düster, und von Gewalt und Pessimismus geprägt. Entstanden in den 1980er Jahren spiegelt sie die aufkommende Kritik gegen die als zunehmend empfundene Kommerzialisierung und Urbanisierung wider. In dieser Dystopie werden die Staaten von großen Konzernen kontrolliert, die die staatliche Monopol-Macht für ihre Zwecke missbrauchen, wodurch die (in entwickelten Ländern zuvor vorhandene) physische und ökonomische Sicherheit des Individuums verloren gegangen ist. Das Versprechen einer besseren Welt durch den technologischen Fortschritt wurde nicht eingelöst. Die Hochtechnologie dient nicht dem Wohle der Menschen, sie wird zur allgemeinen Überwachung und zum Tuning lebender Organismen mittels Cyberware eingesetzt.

Einige Leser und Kritiker sehen in diesem Szenario Einflüsse der Kapitalismuskritik: die Konzerne haben die Macht übernommen, Regierungen gibt es keine mehr oder spielen eine sehr untergeordnete Rolle. Für „Ordnung“ sorgen private, paramilitärische Sicherheitsdienste.
Ganze, vereinfachte Erklärung zum Einstieg: http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberpunk
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...still dreaming of electric sheep...
Ziggy


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« Antworten #3 am: 22. Dezember 2010, 20:52:57 »

Ich sach nur: Robocop. Visionär damals.
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Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.
Strombolli
Jeheimrat


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« Antworten #4 am: 23. Dezember 2010, 20:19:43 »

Genau! - Manchmal beschleicht mich der Verdacht, es gäbe einen tiefenpsychologischen Zusammenhang zwischen den Endzeitfilmen Hollywoods und der Real-Zeit/Welt ca. 20 Jahre später.
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Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig
Efeu
Erdling


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« Antworten #5 am: 24. Dezember 2010, 18:02:58 »

Ich habe mich früher eine zeitlang mit der Philosophie des "Cyberpunks" beschäftigt. Interessant ist hierbei, dass das Szenario (Konzerne ersetzen den Staat) damals noch als komplette Sci-Fi-Spinnerei abgetan wurde. Heute sind wir allerdings an dem Punkt, dass es zwar einen Staat "offiziell" noch gibt, allerdings agiert oder besser gesagt: erlässt er Gesetze, die fast Wort für Wort von der Wirtschaft diktiert werden.

Bestes Beispiel ist hier Hartz IV. Dies ist und war nur ein Instrument, um den Konzernen billigste Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.

Sehe ich ganz genauso. Werde mich mal ein bisschen über Cyberpunk informieren, danke für den Denkanstoß! Smiley
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Kuddel


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« Antworten #6 am: 19. März 2011, 15:07:44 »

Man spricht noch heute von den Medien als 4. Gewalt im Staat, als Kontrollinstanz über die Politik. Dies ist bestenfalls in der arabischen Welt für Aljazeera und Alarabia gültig. Diese versuchen zu informieren und der Bevölkerung die Augen zu öffnen um ihr das Handwerkszeug zu geben eigenständig zu denken und selbst zu handeln.

Die Rolle der Medien ist hier dem genau entgegengesetzt. Sie sollen entmündigen, ablenken, Desinformation verbreiten, verblöden. Sie sollen für  Passivtät und Regierbarkeit sorgen. Sie sind in keinster Weise mehr in der Lage der Politik kritisch auf die Finger zu blicken, im Gegenteil: Die Medien treten als Scharfmacher auf und ihre Kritik an der Politik wird dann laut, wenn Politiker zu wenig wirtschaftsfreundlich, zu wenig rassistisch und zu wenig militaristisch sind.

Das können wir gerade schön bei dem Libyienkonflikt beobachten. Westerwelle überraschte und weigerte sich mit Hurrrra neben den Jankees in einen Libyenkrieg zu ziehen. Die jetzige Politikerschelte kommt nicht allein von den üblichen Verdächtigen, wie Spiegel und Focus, auch der STERN hetzt:
Zitat
Militäreinsatz in Libyen
Deutschland verrät die Rebellen

Der zynische Diktator Gaddafi hat darauf gewettet, dass der Westen nicht den Mumm hat, etwas gegen seine Schlächter zu unternehmen. Ginge es nach Deutschland, bekäme er recht. Das ist fatal.
http://www.stern.de/politik/ausland/militaereinsatz-in-libyen-deutschland-verraet-die-rebellen-1665205.html
Widerliche Kriegstreiber!!!

(Es geht der NATO kein Stück um die Menschen dort, es geht um Einflußzonen. Während die italienische Regierung sich seit Monaten weigert Flüchtlinge aus Nordafrika von Lampedusa auf dem Festland aufzunehmen, konnte sie sich innerhalb eines Tages entscheiden, Militärbasen als Ausgangspunkte von Luftschlägen freizugeben.)

Immerhin hat sich die Bevölkerung nicht aufhetzen/einlullen lassen. Nahezu 90% sind gegen einen Kriegseinsatz:
Zitat
Die große Mehrheit der Bundesbürger (88 Prozent) ist dagegen, dass Deutschland mit Truppen militärisch in den Bürgerkrieg in Libyen eingreift. Nur 8 Prozent befürworten nach einer Umfrage für den stern die Entsendung von Truppen
http://www.stern.de/politik/ausland/umfrage-zu-unruhen-in-libyen-deutsche-wollen-sich-nicht-einmischen-1664001.html

Wir haben gegen uns: Die Wirtschaft. Die Justiz. Polizei und Militär. Und die Medien.
Was haben wir? Die Möglichkeiten des Internets. Die Macht alles Lahmzulegen.

Die arbische Welt macht es vor.
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Eivisskat
Gast
« Antworten #7 am: 15. April 2011, 07:36:22 »

Zitat


Am Wochenende veröffentlichte der Spiegel wieder einmal einen Nachruf auf Die Linke.

Die Auftraggeber der Todesanzeige sitzen wie immer in der Partei!

Der Spiegel ist ein sogenanntes Leitmedium der Bundesrepublik. Entsprechend ist er. Wo Jahrzehnte nach dem Krieg noch Kohorten von feschen Wehrmachtsleutnants und höheren SS-Chargen mit Hilfe des britischen und vieler anderer Geheimdienste ein »Sturmgeschütz der Demokratie« bastelten, herrscht heute der Ton der »Elite«: Man ist – schon einkommens- und statusmäßig – fester Bestandteil des hiesigen Politik- und Medienbetriebes, sitzt nicht mehr im Vorzimmer der Regierenden herum, sondern mit ihnen bei jeder Gelegenheit zusammen.

Die Gesinnung ist strenger Mainstream, d.h. argumentimmun neoliberal, freudig – schon aus alter Tradition – beteiligt an jedem Krieg der westlichen Wertegemeinschaft, faktenresistent gegen soziale Fragen, haßerfüllt-fundamentalistisch auf alles, was politisch links steht oder vorgibt, dort zu stehen.

Mißfallen erregen daher beim Spiegel seit seiner Gründung durch Rudolf Augstein 1947 durch bloße Existenz Gewerkschaften – und seien sie noch so harmlos –, Kommunisten – und seien sie noch so sehr dem Grundgesetz verpflichtet – und – besonders gefährlich, weil zeitweise erfolgreich – linke Sozialdemokraten.

Die publizistische Begleitung der PDS seit 1990 und der Linkspartei seit 2007 läßt daher nichts zu wünschen übrig: Tiefempfundene Abneigung genügt als Ausweis professioneller Kompetenz für den mit dieser Partei jeweils befaßten Spiegel-Redakteur, journalistische Standards spielen auf diesem Gebiet bei einem in Hamburg produzierten Medium ohnehin keine Rolle. Mit anderen Worten, es geht um Drecksackjournalismus.


[...]


Im Spiegel dieser Woche wiederholte sich die Angelegenheit von neuem. Bestückt mit Informationen aus dem Archiv der Rosa-Luxemburg-Stiftung– insbesondere Bestände aus Dokumenten André Bries sollen dabei eine Rolle spielen – eröffnete Berg unter dem Titel »Honeckers Wurm« erneut eine Artikellawine der Mainstreammedien gegen die derzeitigen Parteivorsitzenden der Linkspartei. Wieder geht es ausschließlich um die von Lafontaine in die Programmdebatte der Linkspartei eingebrachten Haltelinien: keinen Personalabbau, keinen Sozialabbau, keine Privatisierung, keine Kriegsbeteiligung im Fall linker Regierungsbeteiligungen.

»Daß der Spiegel in seiner Schmutzberichterstattung gegen Die Linke konstant aus der Partei heraus mit vertraulichen Informationen versorgt und aufmunitioniert wird, ist unerträglich«, kritisierte die Linke-Vizevorsitzende Sahra Wagenknecht.

Und weiter: »Denjenigen, die sich an solchen Medienkampagnen beteiligen und sie befördern, geht es nicht darum, eine demokratische Auseinandersetzung um eine erfolgreiche Strategie der Partei zu führen. Es geht ihnen darum, Die Linke entweder mit Brachialgewalt wieder auf den von ihnen vertretenen Kurs der Annäherung an die SPD zu bringen oder sie zu zerstören. Dieses Vorgehen ist in höchstem Maße verantwortungslos.«



http://www.jungewelt.de/2011/04-15/043.php
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Kuddel


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« Antworten #8 am: 16. April 2011, 15:48:16 »

Es gibt radikale Entgleisungen der Medien, es gibt auch unsichtbare Entscheidungen, die das Abrutschen bewirken und beschleunigen. Es werden massiv die Gelder für journalistische Recherche zusammengestrichen. Mit brauchbaren Informationen könnte sich ein Medienkonsument ja eine eigene Meinung bilden. Statt Informationen gibt es nun vorgefertigte Meinungen, der Raum wird immer größer in denen "Expertenrunden" die von Bertelsmann, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und anderen Wirtschafts-"Thinktanks" vorformulierte Gedanken auf allen Kanälen hinausposaunen. Der NDR versucht es dann noch rund zu machen mit Bürgerinterviews auf der Straße, mit den exakt nachgeplapperten vorgefertigten Propagandaphrasen. Damit gilt es als Volkes Meinung.
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« Antworten #9 am: 09. Februar 2012, 11:28:06 »

Verdeckte Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft (ZAPP NDR)


""Was ist echt und was ist eine Lüge? Wie von Geisterhand gelangen immer mehr Meldungen in die Medien, die keine sind. Eine Branche und ihre perfiden Methoden boomen." (ZAPP, NDR)"
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« Antworten #10 am: 22. Februar 2012, 21:26:25 »

Wie sang schon Rio Reiser völlig zurecht?

"Alles Lüge"

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Kuddel


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« Antworten #11 am: 29. Februar 2012, 14:48:37 »

Es findet wohl gerade der größte Streik aller Zeiten mit 100 Millionen Teilnehmern in Indien statt.
http://libcom.org/news/100000000-workers-grind-india-halt-worlds-biggest-ever-strike-28022012

Unseren Medien ist das nichteinmal eine Randnotiz wert.

Dafür werden wir informiert über die neuesten Handytipps im "Knigge 2.0", daß Jennifer Garner und Ben Affleck Nachwuchs bekommen haben, ein russischer Biker Putin für einen Patrioten hält und acht Millionen "Die Rache der Wanderhure" gesehen haben.
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Strombolli
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« Antworten #12 am: 29. Februar 2012, 14:59:52 »

Ist nicht der GAU... die Rache der Wanderhure?  Evil 

(OK, muß man jetzt ein wenig die verworrenen Gedanken Strombollis nachvollziehen, aber mit ein bischen gutem Willen gehts) 
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« Antworten #13 am: 29. Februar 2012, 18:31:24 »

Ist nicht der GAU... die Rache der Wanderhure?  Evil 

(OK, muß man jetzt ein wenig die verworrenen Gedanken Strombollis nachvollziehen, aber mit ein bischen gutem Willen gehts) 

Hmm, ist nicht so einfach, heute Morgen war VdLeyen im Morgenmagazin, ich weiß jetzt nicht ob sie von 8 Mio. gesehen wurde, zumindest war ihr Auftritt ebenso flach wie der Titel des Films "Die Rache der Wanderhure" vermuten lässt. Eine dummquatschende Werbebroschüre der CDU, ein Interview ohne echte Fragen, es ist jämmerlich was da als Journalismus verkauft wird.

Kein Wunder das 3D-Filme in der Unterhaltungsindustrie einen Hype erfahren, flache Filme bekommen damit wenigstens visuell etwas Tiefe.
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« Antworten #14 am: 06. März 2012, 12:19:39 »

Zitat
Mehr als 9400 Menschen kritisieren Reform des Radiosenders WDR3

Die Kritiker der WDR3-Reform können einen ersten Teilerfolg verbuchen. Am Freitag hatte sich der WDR-Rundfunkrat erneut mit dem Thema befasst und möchte nun noch einmal über die Veränderungen am Hörfunkprogramm beraten.

Nach aktuellen Plänen sollen das achtminütige Nachrichten-"Journal", das werktags viermal ausgestrahlt wird, die Sendereihe "Musikpassagen" und das Auslandsmagazin "Resonanzen weltweit" sowie exklusive Beiträge für das Magazin "Resonanzen" und das Musik- und Literaturfeature gestrichen werden.
 
Dagegen protestierten nun mehr als 9400 Menschen. So viele hatten bis Montagvormittag im Internet einen offenen Brief unterschrieben, mit dem gegen die anstehende Reform des Senders WDR3 protestiert wird, teilte die "Süddeutsche Zeitung" am Montag mit.
http://www.digitalfernsehen.de/Mehr-als-9400-Menschen-kritisieren-Reform-des-Radiosenders-WDR3.81537.0.html
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« Antworten #15 am: 20. März 2012, 10:46:50 »

Zitat
Die Quote ein Hindernis für die Erfüllung des öffentlichen-rechtlichen Programmauftrags?

Sendeplatz im Programm wurde ursprünglich nach qualitativen Gesichtspunkten und gesellschaftlichen Bedürfnissen getroffen. Die Redakteure und auch Intendanten und Programmdirektoren hatten so etwas wie den innewohnenden Programmauftrag eines „Rundfunks der Gesellschaft“, der die Gebührenzahler mit den für sie wichtigen Informationen in der gebotenen Nachhaltigkeit zu versorgen, die Grundversorgung sicherzustellen.
Das änderte sich in den 90er Jahren, als die kommerziellen Sender stärker auf den Markt drängten. Das Programm wurde immer weniger nach qualitativen Gesichtspunkten geplant. In den Vordergrund rückte die Frage, wie organisieren wir ein Programm, das möglichst viele Zuschauer erreicht. Nun ist das a priori nicht schlecht: jeder Autor will möglichst viele Leser oder Zuschauer, jeder Künstler große Aufmerksamkeit. Aber diese Entwicklung hatte die fatale Wirkung, dass die Inhalte, die vorher im Zentrum des Programms gestanden hatten, plötzlich immer mehr an den Rand gedrängt wurden. Von Gert Monheim.
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Das änderte sich in den 90er Jahren, als die kommerziellen Sender stärker auf den Markt drängten. Das Programm wurde immer weniger nach qualitativen Gesichtspunkten geplant. In den Vordergrund rückte die Frage, wie organisieren wir ein Programm, das möglichst viele Zuschauer erreicht. Nun ist das a priori nicht schlecht: jeder Autor will möglichst viele Leser oder Zuschauer, jeder Künstler große Aufmerksamkeit. Aber diese Entwicklung hatte die fatale Wirkung, dass die Inhalte, die vorher im Zentrum des Programms gestanden hatten, plötzlich immer mehr an den Rand gedrängt wurden.

Die Dokumentationen verloren ihren festen Sendeplatz, weil – so hieß es – die Zusammenhänge für ein breites Publikum zu komplex seien. Sie wurden hin und her im Programmschema geschoben und ausprobiert, wo sie am wenigsten Zuschauer kosteten. Und wo kosten sie am wenigsten Zuschauer? Wo ohnehin wenige sind, also außerhalb der Prime-Time und schließlich wurden sie fast nur noch im Nachtprogramm gesendet. So kam es zu der bizarren Argumentation, dass – weil die komplexen Inhalte den wachen Zuschauer am frühen Abend angeblich überfordern – sie dem müden Gebührenzahler nach 23 Uhr zugemutet werden.
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Quelle und vollständiger Artikel: NDS


Mich überfordern die Schunkelpartys, die unwidersprochene Selbstbeweihräucherung in politischen Talkshows, allgemein die Kritiklosigkeit der ÖR an allem Regierungspolitischen.
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« Antworten #16 am: 27. März 2012, 10:02:07 »

Zitat
Und sie bewegt sich doch!

Es vergeht fast kein Tag, an dem uns nicht ein Politiker, Journalist oder Kommentator aufs Neue einbläut, wie gut es uns hier in Deutschland doch ginge. Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, auf wen sich dieses „uns“ eigentlich bezieht. Ob es jemandem gut geht, ist eine sehr subjektive Frage. Es mag ja durchaus sein, dass es den betreffenden Politikern, Journalisten, Kommentatoren und ihrem persönlichen Umfeld wirklich gut geht. Man sollte sich jedoch tunlichst davor in Acht nehmen, diese subjektive und eingeschränkte Einschätzung zu verallgemeinern. Wer in sich geht und die veröffentlichte Meinung kritisch hinterfragt, muss zu einem ganz anderen Ergebnis kommen. Von Jens Berger.

Lässt man persönliche Faktoren, wie beispielsweise das familiäre Umfeld und die Gesundheit, mal außen vor, spielen für die Frage des persönlichen Wohlbefindens wohl vor allem die sogenannten sozio-ökonomischen Faktoren die wichtigste Rolle. Wer mangels finanzieller Mittel nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann, wird wohl nur in Ausnahmefällen sagen, dass es ihm gut geht. Und hier handelt es sich keinesfalls um Fragen des Konsums oder gar um Statussymbole. Es sind vielmehr elementare Fragen des Lebens, die das subjektive Wohlbefinden beeinträchtigen. Kann sich ein Politiker, der davon überzeugt ist, dass es uns in Deutschland doch gut geht, eigentlich in einen Familienvater hineinversetzen, der als Leiharbeiter trotz guter Arbeit seinen Kindern noch nicht einmal ein Fahrrad zum Geburtstag schenken kann? Geht die Empathie der schreibenden Zunft so weit, dass sich ein gut situierter Leitartikler vorstellen kann, was es für eine fünfzigjährige Schlecker-Verkäuferin, die ohnehin finanziell mit dem Rücken an der Wand steht, bedeutet, ihren Job zu verlieren? Können sich die Kommentatoren, die dem Land allgemeines Wohlbefinden attestieren, eigentlich ausmalen, wie sich ein alleinstehender Hartz-IV-Empfänger fühlt, der sich nicht mehr traut, eine Frau anzusprechen, da er sie noch nicht einmal zum Kaffee oder ins Kino einladen kann?
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Quelle und vollständiger Artikel: NDS


Bis auf das sich "gute Arbeit" und "Leiharbeit" ausschließen, ein guter Artikel.
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« Antworten #17 am: 02. April 2012, 10:21:10 »

Zitat
Verleumdete Journalisten: Von Drohung bis Rufmord

von Maik Gizinski

Jetzt stellen Sie sich bitte mal Folgendes vor: Sie sind Journalist und haben eine Riesen-Sauerei aufgedeckt. Es geht um Spenden. Sie wurden gesammelt, aber nicht immer korrekt weitergeleitet. Sie berichten darüber, doch statt Anerkennung, kriegen Sie jede Menge Ärger, werden bedroht und mit Prozessen überzogen. Mehr noch: Sie werden diffamiert. Denn der Gegner, mit dem sie sich angelegt haben, hat Macht, Geld und Zeit. Und flutet Redaktionen mit Schmähbriefen. Auch wir haben sie bekommen. Im Visier: Ein Wirtschaftsjournalist. Einer von vielen.
Er war lange ein gefürchteter Mann. Er hat der Spendenbranche auf den Zahn gefühlt, mit dem Internetportal "CharityWatch.de". Viele schwarze Schafe hat Stefan Loipfinger enttarnt. Auch Verbraucherschützer empfehlen seine Veröffentlichungen. Doch jetzt hat er aufgegeben: "Kapitulation ist ein hartes Wort, aber letztendlich ist es ein Eingeständnis, dass es so nicht funktioniert hat. Das ist so." meint der Gründer der Plattform, "Man muss am Ende einfach, wenn man die vier Jahre, wo ich das jetzt gemacht habe, ein Stück weit Revue passieren lässt, erkennen, dass es, für einen Einzelkämpfer im Grunde unmöglich war, gegen die Industrie, die ja beim Spendenwesen dahinter steht und Milliardenbeträge bewegt, gegen so eine Industrie zu bestehen."
....

Quelle mit Video: NDR-Zapp


Abseits des Mainstreams wird mit harten Bandagen gekämpft.
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« Antworten #18 am: 16. April 2012, 17:09:53 »

Georg Schramm klärt auf über Broders Wiederholung der Kriegspropaganda Iranlüge

https://www.youtube.com/watch?v=Kf5-JgkE1vo
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« Antworten #19 am: 01. Mai 2012, 22:00:42 »

Stenkelfeld Fit für die Talkshow
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« Antworten #20 am: 19. Mai 2012, 15:03:42 »

Es findet mit Blockupy gerade einer der bedeutendsten politischen Proteste des Jahres in Frankfurt statt. Und nichts davon in den führenden Online Nachrichtenportalen und "Meinungsmedien" Stern und Spiegel, deren Aufmacher ist "TV-Moderator Kurt Felix ist tot" (Spiegel) und "Chelsea-Stürmer Didier Drogba: Einer zum Fürchten" (Stern). Wenn man auf den Seiten weiter herunterscrollt, findet man wertvolle Hintergrundnachrichten: "Rolls-Royce-Verfilmung: Ecstasy für Hollywood" und "Zu Besuch in Hamburg: Hotel ahoi!" (Spiegel) sowie "Balsam für die gestresste Haut" und "So finden Sie die richtige Sonnencreme" (Stern).

Durch diesen Overkill an Infos muß man sich erst langsam durcharbeiten.
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« Antworten #21 am: 19. Mai 2012, 18:18:27 »

Es findet mit Blockupy gerade einer der bedeutendsten politischen Proteste des Jahres in Frankfurt statt. Und nichts davon in den führenden Online Nachrichtenportalen und "Meinungsmedien" Stern und Spiegel, deren Aufmacher ist "TV-Moderator Kurt Felix ist tot" (Spiegel) und "Chelsea-Stürmer Didier Drogba: Einer zum Fürchten" (Stern). Wenn man auf den Seiten weiter herunterscrollt, findet man wertvolle Hintergrundnachrichten: "Rolls-Royce-Verfilmung: Ecstasy für Hollywood" und "Zu Besuch in Hamburg: Hotel ahoi!" (Spiegel) sowie "Balsam für die gestresste Haut" und "So finden Sie die richtige Sonnencreme" (Stern).

Durch diesen Overkill an Infos muß man sich erst langsam durcharbeiten.





http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/banken-protest-blockupy-mobilisiert-mehr-als-20-000-menschen/6650478.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/grossdemonstration-von-blockupy-in-frankfurt-verlaeuft-friedlich-a-833977.html

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-mehr-als-20-000-menschen-bei-blockupy-demonstration-11756576.html

http://www.fr-online.de/home/1472778,1472778.html
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« Antworten #22 am: 19. Mai 2012, 19:06:48 »

"Blockupy" war in heute-Nachrichten ZDF auf 1. Sendeplatz, ca 3-4 Minuten.
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« Antworten #23 am: 20. Mai 2012, 09:51:27 »

Zitat
Mehr Polizei als Protest in Frankfurt

Zu den verboteten "Blockupy"-Protestaktionen in Frankfurt kamen wesentlich weniger Demonstranten als erwartet. Die Polizei-Hundertschaften waren kaum gefordert, alles blieb weitgehend friedlich.

ZDF (Video)


Für Öffentlich-Rechtlich nicht mal schlecht.
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« Antworten #24 am: 20. Mai 2012, 10:33:56 »

Auch der HR ist um eine sachliche Berichterstattung bemüht:

20.000 gegen Bankenmacht

Mehr als 20.000 Kapitalismusgegner haben am Samstag in Frankfurt friedlich gegen die Macht der Banken demonstriert. Die Abschlusskundgebung fand in der Nähe der EZB statt. Das Großaufgebot der Polizei musste kaum einschreiten ...


Quelle: HR Online
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