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Autor Thema: TAZ  (Gelesen 13687 mal)
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rebelflori


Beiträge: 963


« Antworten #25 am: 23. September 2015, 18:45:09 »

Winterkorn ist nun weg, jetzt darf er um die Welt segeln.

Ich sage nur VW Gesetz! Eigentlich müsste in Niedersachsen die langesregierung gleich mit unter gehen. Das die das nicht gemerkt haben, bezweifle ich stark.
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Abused Frog


Beiträge: 6907



« Antworten #26 am: 23. September 2015, 19:04:53 »

Dieser Betrug wurde schon in die Abgastestverordnungen geschrieben.
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Dieter Hildebrandt
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Jiddu Krishnamurti
dagobert


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« Antworten #27 am: 23. September 2015, 19:45:47 »

Die bescheißen alle!
Und das schon seid Jahren und nicht nur in den USA!

Wie recht du doch hast ...
Zitat
Erschienen in: 14/ 2000 MOTORRAD
[...]
Erste Verwunderung wurde nach mehreren Versuchen dann schnell zur Gewissheit: Die BMW erkennt aufgrund einiger Parameter den Prüfzyklus. Die Lambdaregelung sorgt dann für geringe Schadstoffmengen. Im vergleichbaren Betrieb auf der Straße tritt eine andere Regelung der Gemischaufbereitung in Kraft.

http://www.motorradonline.de/motorraeder/technik-abgasreinigung/105838
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #28 am: 23. September 2015, 19:52:40 »

Ich habe ganz dunkel im Hinterkopf, das ich schon vor einiger Zeit eine Doku gesehen habe, wo das angesprochen wurde!
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dagobert


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« Antworten #29 am: 23. September 2015, 20:34:55 »

Kommentieren tu ich das jetzt nicht.  kotz *würgh* AAAAAh

http://www.welt.de/politik/deutschland/article146711288/Die-Bundesregierung-kannte-die-Betrueger-Technik.html
http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_75523986/vw-skandal-wusste-ministerium-ueber-abgas-manipulationen-bescheid-.html
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Kuddel


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« Antworten #30 am: 27. Dezember 2015, 17:25:11 »

Es macht mich absolut wahnsinnig, daß die TAZ als Blatt radikaler Basisbewegungen gegründet worden ist und heute zu einem widerlichen neoliberalen Drecksblatt für Besserverdienende verkommen ist.

Wenn ich ein solches Foto sehe, wird mir speiübel und ich fühle mich wie in der Führungsetage der Grünen oder in einem Büro der Werbewirtschaft.


Es scheint alles noch zu steigern zu sein. Die Taz hat wieder eine neue Führung.
Es wird schon lange nicht mehr "von unten" berichtet von Leuten, die an den Auseinandersetzungen selbst beteiligt sind. Man hält sich jetzt an das, was in dieser Gesellschaft als "Journalismus" gilt mit einer akademischen Ausbildung, Journalistenschulen und den Weg durch diverse Mastdärme der bürgerlichen Medien.

Ach ja, so beschreibt spon heute eine "Journalistenschule"
Zitat
Journalistenschule: Der härteste Aufnahmetest - wie viel hätten Sie gewusst?
Das Auswahlverfahren ist rigoros, die Ausbildung hart und umfassend: Vor allem deshalb steht die Hamburger Henri-Nannen-Schule im Ruf, die renommierteste deutsche Journalistenschule zu sein, getragen von den Verlagen Gruner+Jahr, SPIEGEL und ZEIT. 18 Monate lang werden 16 junge Frauen und Männer intensiv im journalistischen Handwerk für Print- und elektronische Medien geschult.
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/der-wissenstest-der-henri-nannen-schule-wie-viel-haetten-sie-gewusst-a-1068199.html
Dieser Test scheint sowas ähniches zu sein, wie Jauchs "Wer wird Millionär?" und die Journalistenschule trägt den Namen einen eines Altnazis und Patriarchs eines bunten Reklameblattes.

Die ehemalige Chefredakteurin der Taz verlässt das Blatt und wechselt zur Deutschen Welle, dem staatlichen Propagandasender der Bundesrepublik Deutschland.  

Kurz mal was zu den beiden neuen Cheffinnen der Taz:
Katrin Gottschalk
hat Kulturwissenschaften und -journalismus studiert, "bislang Chefredakteurin des Missy Magazine. Dort hatte sie von 2011 an zunächst deren Online-Ausgabe aufgebaut und unter anderem die Crowdfunding-Kampagne „Mehr Missy“".

Barbara Junge
studierte Soziologie und Politik, Ausbildung an der Berliner Journalistenschule, "bekennende Hauptstädterin mit einer journalistischen Empfindsamkeit für das Metropole, nicht für das Kiezige", "Sie sagt: „Die taz ist Haltung und Humor. Sie ist Leidenschaft und Leichtigkeit."". Sie hospitierte für die San Diego Union Tribune, schrieb für das Drecksblatt ZEIT und absolvierte das Arthur F. Burns-Fellowship (Das Arthur F. Burns Fellowship-Programm wurd gegründet, um das Verständnis deutscher Journalisten von den USA und den transatlantischen Beziehungen zu stärken.), hat den hat "Arthur F. Burns Preis des Auswärtigen Amtes bekommen". "Barbara Junge kommt nächstes Jahr als stellvertretende Chefredakteurin der taz in die Redaktion zurück: Es gibt niemanden, der sich über diese versierte Kollegin nicht schon jetzt freut."

(Alles in Anführungszeichen aus der Taz)
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Tiefrot
Rote Socke


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« Antworten #31 am: 27. Dezember 2015, 21:58:15 »

Kuddel schrob:
Zitat
Es macht mich absolut wahnsinnig, daß die TAZ als Blatt radikaler Basisbewegungen gegründet worden ist und heute zu einem widerlichen neoliberalen Drecksblatt für Besserverdienende verkommen ist.

Die Grünen, denen die TAZ ja sehr nahe steht, haben doch den gleichen Weg genommen.
Wundert dich da noch was ?  rolleyes
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Fritz Linow


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« Antworten #32 am: 28. Dezember 2015, 00:44:48 »

Zitat
„Die taz ist Haltung und Humor. Sie ist Leidenschaft und Leichtigkeit."
Die taz ist scheiße und bedient die billigsten Wohlfühlgedanken. Die taz ist ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht bei der Möglichkeit, seinen eigenen Dreck veröffentlichen zu können,  stehenbleiben sollte.
Praktikanten und Volontäre werden ausgenutzt, ihr Halbwissen als journalistische Invegistativrecherche zu verschachern. Alles für einen Hungerlohn.  Die taz funktioniert als Nadelör zwischen studentischer Gefälligkeitsschreiberei und höheren Posten, die durch die Dreckspartei „Die Grünen“ gesteuert werden.
Das war vor ca. 15 Jahren nicht unbedingt so. Vielleicht war die Leserschaft insgesamt sogar noch satter als heutzutage, hat aber gerade deswegen ungefälligere Artikel  eher ertragen. Im Kampf um die Pfründe ist nun auch die taz angekommen.
Es ist einzig fetten Pöstchenlinken geschuldet, dass es diese Dreckspostille überhaupt noch gibt.
Man sollte sein Herz nicht an die Vergangenheit der taz oder die der „Grünen“ hängen.

“Bild für Linke“

Ärger lohnt sich nicht. Die sind weg, bzw. waren eigentlich nie so richtig da.   
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #33 am: 28. Dezember 2015, 12:51:12 »

Zitat
Die Grünen, denen die TAZ ja sehr nahe steht, haben doch den gleichen Weg genommen.

Ja das stimmt! Ich kann mich noch an den ersten "rot-grünen" Castortransport erinnern, also den ersten Castortransport ins Wendland unter SPD- Grüner- Regierung.
Die haben darüber einfach nicht mehr berichtet!


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BGS
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« Antworten #34 am: 28. Dezember 2015, 19:32:51 »

Die "TAZ" ist inzwischen der letzte Dreck geworden.

MfG

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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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Kuddel


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« Antworten #35 am: 28. Dezember 2015, 20:03:29 »

Neben den politischen Offensichtlichkeiten kotzt mich eines an:
Das Blatt bemüht sich genauso, wie die anderen Medien, um Entpolitisierung. Zusammehänge werden aufgelöst, wirtschaftliche und politische Interessen verschwinden. Es gibt nur noch mundfertig zugeschnittene Meldungen mit Wortspielen, Witzchen und stylischen Bildern, aufbereitet für den kleinen Appetit zwischendurch. Politik und der Blick auf die Welt als ein Sammelsurium von Aufregern und kleinen Genüssen. Ein gefühltes Weltbild, alles aus dem Bauch raus und es geht nur darum, was hip, peinlich, sexy, oldschool, inkonisch oder geht-gar-nich ist.

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« Antworten #36 am: 26. Januar 2016, 15:30:39 »

Am Montag von AfD lern verteilter taz Werveflyer auf der Pegidademo in Dresden

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Kuddel


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« Antworten #37 am: 08. Juni 2016, 11:56:45 »

Die Medien sind voller Dreck. Schon klar. Bei der Taz finde ich es um ein vielfaches schlimmer, weil sie mal als vielversprechende linksradikale Zeitung begonnen hat.

Zitat
In Polen sind Bürgerwehren entstanden – das Land fühlt sich mit Russland alleingelassen. Ein Nato-Großmanöver soll nun eines schaffen: mehr Solidarität.
...
Das Manöver ist wichtig und richtig.
...
Wer nicht will, dass an der Ostgrenze von EU und Nato durch eine der zahlreichen russischen Provokationen oder eine Fehlreaktion ein hybrider Krieg ausbricht, muss dieses Großmanöver gutheißen. Es baut Vertrauen bei den Bündnispartnern auf. Ein Teil der Bürgerwehren wird zum ersten Mal miteinbezogen in die Übungen, so dass zum einen Befehlsstrukturen klar werden, zum anderen aber die Gefahr gebannt werden kann, die von zunächst harmlos erscheinenden „kleinen Scharmützel“ für alle ausgehen kann.
http://www.taz.de/Kommentar-Militaermanoever-in-Polen/!5311511/

So weit nach rechts hat sich nichteinmal die Bildzeitung getraut. Hier wird Kriegstreiberei und Faschismus schöngeredet und als Notwendigkeit beschrieben.

Und eine Meldung war mir neu. Sie ist mehr als ein Skandal:

Faschistische Bürgerwehren werden Teil eines NATO Manövers.
Es ist nicht mehr als Wahn von Verschwörungstheoretikern abzutun, daß faschistischer Terror Teil der NATO Strategie ist.
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« Antworten #38 am: 08. Juni 2016, 12:06:39 »

So eine verschissene Kriegspropaganda!
Die taz scheint endgültig zur NATO- Werbezeitung mutiert zu sein! Angry
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Kuddel


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« Antworten #39 am: 10. Juli 2016, 11:59:45 »

Bei der Taz gibt es nicht nur Kriegspropaganda.

Zitat
Köln wurde zum Symbol für Ängste und eine gescheiterte Willkommenskultur.
http://www.taz.de/Sexuelle-Uebergriffe-von-Koeln/!5317184/

Die Taz behauptet dreist ein Scheitern der Willkommenskultur.
"Was wissen wir heute darüber, was dort passiert ist?" Dann wird es untermauert mit Beschreibungen sexueller Übergriffe.
Dabei hat sich niemand, der für die Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt hat, davon abgewandt. Nur die Medien und führende Politiker haben sich nach kurzen humanistischen Anwandlungen wieder auf Seiten der Rassisten geschlagen.

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Kuddel


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« Antworten #40 am: 30. Juli 2016, 16:28:12 »

Der übliche Scheißdreck der Taz regt mich kaum mehr auf. Ich kann einfach nicht mehr.
Aber die Taz wird immer ekliger.

Zitat
Kommentar Sahra Wagenknecht
Lob auf eine Populistin

Sahra Wagenknecht polarisiert mit ihren Äußerungen zu Flüchtlingen. Gut so. Sie steht für eine Linke, die das Land verändern will.
http://www.taz.de/Kommentar-Sahra-Wagenknecht/!5322471/

Ja, wir hatten auch mal eine Grüne Partei, die das Land verändern wollte und sich heute an ihre ursprünglichen Forderungen und Werte nicht mehr erinnern kann.
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« Antworten #41 am: 30. Juli 2016, 16:33:25 »

Nicht erinnern kann ? Nicht erinnern will !  angry

Wer einmal an den Trog gekommen ist, dem sind die anderen doch  POO egal.
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« Antworten #42 am: 01. September 2016, 15:34:48 »

Occupy ist eine der wichtigsten politischen Bewegungen der letzten Jahre.
Gegen die aktuelle Variante Bloccupy haben sich alle bürgerlichen Medien zusammengetan, den politischen inhalt verleugnet und nur noch über (angebliche) Gewalt berichtet. In der Beschreibung unserer Qualitätsmedien handelt es sich um reinsten Straßenterror.



jetzt kommen aber noch die Schmierfinken der TAZ und wollen die Bewegung endgültig kaputtschreiben:

Zitat
Kapitalismuskritiker planen Protest
Blockupy auf Abschiedstour

Das Blockupy-Bündnis war eine der schillernden Bewegungen der letzten Jahre. Nun ruft es zu Blockaden in Berlin auf. Es dürfte das letzte Mal sein.


Blockupy sagt Goodbye. Das Projekt hat in der linken Szene an Zulauf und Glanz verloren. Dabei konnte es 2015 noch Zehntausende mobilisieren.

Es war der 18. März 2015, als in den Morgenstunden Vermummte eine Spur der Verwüstung durch das Frankfurter Nordend zogen: Schaufensterscheiben klirrten, Polizeiautos brannten...
http://www.taz.de/Kapitalismuskritiker-planen-Protest/!5330919/

Die Taz ist mit den Jahren nicht einfach Zahnlos geworden, sie hat sich auf der Gegenseite positioniert.
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« Antworten #43 am: 01. Dezember 2016, 11:37:51 »

Zitat
Aufstand der Topverdiener

Die meisten Menschen verstehen die Sparposition der Lufthansa-Manager. Glaubwürdiger wäre sie aber, wenn sie sich selbst daran hielten. Die Piloten streiken also mal wieder. Die Vereinigung Cockpit lässt ihre Muskeln spielen. Die Streiktage in der vergangenen Woche mitgezählt, sind nun bereits mehr als eine halbe Million Passagiere betroffen. Und ein Ende der Auseinandersetzung der renitenten Flugzeugführer mit der Lufthansa ist nicht absehbar. Fürs Weltklima dürfte das gut sein, dem gesellschaftlichen Klima ist der Streik nicht gerade förderlich. Selten dürfte ein Arbeitskampf derart wenig Verständnis nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen, sondern in der gesamten Bevölkerung hervorgerufen haben. Denn schließlich streiken hier keine Hungerleider, sondern Topverdiener.
Quelle: taz

Anmerkung unseres Lesers J.A.: Da fällt einem nur noch die Kinnlade herunter. Piloten, die seit 4 Jahren keine Gehaltserhöhung mehr bekommen haben und denen man darüber hinaus Teile der von ihnen selbst bezahlten Altersversorgung ersatzlos streichen will, sollen nicht streiken dürfen. Begründung: „Denn schließlich streiken hier keine Hungerleider, sondern Topverdiener.“ Und was sollen die Piloten stattdessen tun, um ihre Interessen durchzusetzen? Bis zu welcher Gehaltsklasse darf man laut Grundgesetz eigentlich streiken? Sollen die Piloten die nächsten 50 Jahre mit dem Streik warten, bis ihr Gehalt im Durchschnitt aller Beschäftigten liegt? Und warum überhaupt, angesichts von Rekordgewinnen bei der Lufthansa? Würde auch nur ein Cent, den die Piloten nicht erstreiten, *nicht* bei den Eigentümern landen, sondern z. B. beim Bodenpersonal? Ein solch eigentümer- und aktionärsfreundlicher Artikel ist unendlich peinlich für die taz. Die aber wahrscheinlich nur den Grünen zusammen mit Kretschmann immer weiter nach rechts folgt.

Via NDS


Ähmmm?  shocked
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« Antworten #44 am: 04. Dezember 2016, 00:03:58 »

Man bleibt auch beim journalistischen Konjunktiv staatstreu:


Das ganze Interview:
http://www.taz.de/!5359396/

Traurige Fragen einer betroffenen Antideutschen, die mal eben ein Praktikum bei der TAZ ergattert hat.
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Kuddel


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« Antworten #45 am: 29. Dezember 2017, 20:08:42 »

Ich hasse die taz für ihre brüllende Dummheit.
Und für neoliberale und reaktionäre Tendenzen.

Zitat
Streik bei Amazon
Verdis aussichtsloser Arbeitskampf

Die Gewerkschaft will bei Amazon einen Tarifvertrag durchsetzen. Doch der Konzern lehnt Verhandlungen ab. Was bleibt, sind Durchhalteparolen.


Es ist der traurigste Arbeitskampf Deutschlands. Aufgerufen von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind mal wieder Beschäftigte des Internetversandhändlers Amazon in den Streik getreten. Ein paar hundert Mitarbeiter sind es diesmal, die noch bis einschließlich Samstag in den beiden Logistikzentren im ost­hessischen Bad Hersfeld ihre Arbeit niedergelegt haben. Doch auch dieser Ausstand wird sie nicht ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag näher bringen. Es ist ein Kampf David gegen Goliath, nur ohne Happy End.
(...)
http://www.taz.de/!5468827/

Solche Journalisten werden nie etwas begreifen.
Es ist ja üblich, daß Journalisten behaupten, es würden Gewerkschaften streiken, doch immer sind es die Beschäftigten, die die Arbeit niederlegen.
Nein, Pascal Beucker hat nicht ein Fünkchen Ahnung von dem Arbeitskampf. Es interessiert ihn scheinbar auch nicht, daß es sich um eine Basisbewegung von Amazonbeschäftigten handelt, die diesen Streik organisieren. Nicht Verdi legt die Termine der Arbeitsniederlegungen fest, das machen die Streikaktivisten selbst. Verdi unterschreibt das nur. Jeder Streik ist größer als der Vorangegangene. Es ist eine wachsende Bewegung. Amazon sieht sich gezwungen, daß mehr als hundert Leute bezahlt in der Kantine sitzen und nichts zu tun haben. Sie müssen nur bei einem Streik einspringen. Diese Streikbewegung nutzt die Strukturen der Gewerkschaft, ist aber auch anderweitig aktiv. Kooperiert mit der Basisgewerkschaft IP in Polen und mit Sozialen Bewegungen und linken Gruppen. Der letzte streik war ein erstmals grenzüberschreitender mit der Teilnahme eines Amazonlagers in Italien. Es ist die interessanteste Streikbewegung in Deutschland. Seit Jahren.

Für den taz Arsch ist es der traurigste Arbeitskampf Deutschlands.

Er hat dann noch -ganz mutig- Verdikritik auf Tasche:
Zitat
Es gibt allerdings noch eine andere Möglichkeit und die Dienstleistungsgewerkschaft besinnt sich eines Besseren: auf ihren Gründungsmythos.
(...) war die gewaltige Macht beschworen worden, die die Beschäftigten so vieler unterschiedlicher Berufsgruppen und Branchen hätten – wenn sie nur zusammen an einem Strang ziehen. Ein bis heute uneingelöstes Versprechen.

Doch genau diese Unterstützung der vielen anderen bräuchten jetzt die Amazon-Kolleginnen und Kollegen. Verdi sollte sich endlich intensivere Gedanken machen, wie sie zu realisieren ist. „Dieser Kampf hat die Solidarität der gesamten Organisation“, behauptet der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske unablässig. Es wäre an der Zeit, den schönen Worten auch praktische Taten folgen zu lassen.


Das ist also alles, was dem Idioten von der taz einfällt: betteln, daß eine bürokratische und sozialparnterschaftlich ausgerichtete Organisation, die Probleme der Arbeiter lösen möge. Und während man wartet, kann man ja die Streikbewegung der Basis in Grund und Boden schreiben.
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« Antworten #46 am: 04. Januar 2018, 20:39:46 »

Bessere Arbeitsbedingungen werden nicht erbettelt, sondern erkämpft!
Aber dieser taz- Journalist ist vermutlich schon seid drei Jahren unbezahlter Praktikant und kann es gar nicht verstehen, das nicht alle Menschen so dumm sind wie er!
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Kuddel


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« Antworten #47 am: 22. Februar 2018, 16:11:55 »

Ich hasse die taz für ihre brüllende Dummheit.
Und für neoliberale und reaktionäre Tendenzen.

Zitat
Streik bei Amazon
Verdis aussichtsloser Arbeitskampf

Die Gewerkschaft will bei Amazon einen Tarifvertrag durchsetzen. Doch der Konzern lehnt Verhandlungen ab. Was bleibt, sind Durchhalteparolen.


Es ist der traurigste Arbeitskampf Deutschlands. Aufgerufen von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind mal wieder Beschäftigte des Internetversandhändlers Amazon in den Streik getreten. Ein paar hundert Mitarbeiter sind es diesmal, die noch bis einschließlich Samstag in den beiden Logistikzentren im ost­hessischen Bad Hersfeld ihre Arbeit niedergelegt haben. Doch auch dieser Ausstand wird sie nicht ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag näher bringen. Es ist ein Kampf David gegen Goliath, nur ohne Happy End.
(...)
http://www.taz.de/!5468827/


Habe gerade mit einem Amazon Streikaktivisten gesprochen.
Dieser taz Artikel hat dazu geführt, daß Verdi bis auf weiteres den Beschäftigten keine Streikgenehmigung gegeben hat.

Danke taz!  Danke Verdi!
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« Antworten #48 am: 07. Juni 2018, 13:20:09 »

In einem Artikel über Bayer/Monsanto schreibt die taz
Zitat
Eigentum verpflichtet.
http://www.taz.de/Kommentar-Bayer-uebernimmt-Monsanto/!5511052/

Da wird kundgetan, wie wenige Ahnung man von den herrschenden Verhältnissen hat.
Und wer hat diesen Schwachsinn geschrieben?

Kai Schöneberg, Ressortleiter Wirtschaft und Umwelt
Erstmal: Wie kann man die Ressorts "Umwelt" und "Wirtschaft" zusammenfassen, als wären das artverwandte Themen?
Zweitens: Der Kai Schöneberg ist "Ressorleiter" und kein Praktikant, wie man bei diesem Stuß vermuten würde.

Zitat
Dann ging er zur Financial Times Deutschland, unter anderem als Redakteur der Seite 1.


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