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Autor Thema: Hirnwäsche, Propaganda & Zensur - Das Abrutschen des jounalistischen Mainstreams  (Gelesen 194557 mal)
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counselor


Beiträge: 2806



« Antworten #800 am: 19. Februar 2018, 05:25:12 »

Beim Thema "Kostenloser Nahverkehr" hat die Medienmeute versucht, die Diskussion im Keim zu ersticken. Dies vor allem mit der Kostenkeule. Aber auch dadurch, dass man versucht, den kostenlosen Nahverkehr auf ein Mittel zur Reinhaltung der Luft zu reduzieren. Dabei ist er ein Mittel, Niedriglöhner und H4-Empfänger in das kommunale Leben einzubeziehen, sowie ein Schritt zur Rückgewinnung politischer Macht durch die Kommunen.
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 10723


« Antworten #801 am: 19. Februar 2018, 11:44:38 »

Es ist so erbärmlich, wie wenig wirklich argumentiert wird. Einfach ein Abspulen von Floskeln ohne Wirklichkeitsbezug.
Kein Geld da?
Zitat
Schätzungen zufolge verliert Deutschland jährlich rund 100 Milliarden Euro an Steuereinnahmen durch Steuerhinterziehung.
Obgleich es einfach wäre, international nach Steuerhinterziehern zu fahnden, scheitert dies sogar innerhalb Europas.
https://www.boeckler.de/41281_41291.htm
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Kuddel


Beiträge: 10723


« Antworten #802 am: 16. März 2018, 16:55:50 »

Ich glaub, ich spinne!
Spanische Bullen töten einen afrikanischstämmigen Migranten und das Qualitätsmedium N-TV bezeichnet die dagegen protestierenden Migranten als"Gewalt-Mob" und nicht die Mörder in Uniform. Das Vergehen des Senegalesen war der Straßenverkauf von Waren ohne Lizenz. N-TV, ein rassistisches Mainstreammedium.

Zitat
Gewalt-Mob wütet in Madrid

In Madrid liefern sich Migranten Straßenschlachten mit der Polizei. Mehrere Menschen werden dabei verletzt. Auslöser der Proteste: der Tod eines Straßenhändlers.


Nach dem Tod eines senegalesischen Straßenhändlers in Madrid haben sich aufgebrachte Demonstranten gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Dabei wurden am Donnerstagabend im Zentrum der spanischen Hauptstadt zehn Polizisten verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Möglicherweise seien auch Beamte der städtischen Polizei verletzt worden. Sechs Menschen wurden festgenommen. Bei den Demonstranten handelt es sich zum Großteil um Migranten, berichteten mehrere Medien.

Bei den Auseinandersetzungen blockierten Demonstranten Straßen im Viertel Lavapiés. Sie warfen Steine und Flaschen auf einen Feuerwehrwagen und auf Polizeibeamte, die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Gummikugeln ein. Mülleimer und Fahrräder gingen in Flammen auf.

Auslöser der Proteste war der Tod eines Senegalesen bei einer Polizeiaktion gegen illegalen Straßenhandel. Der Mann war nach Angaben der Rettungsdienste von einer Polizeipatrouille bewusstlos in einer Straße gefunden worden und später gestorben. Mehrere Senegalesen sagten, der Mann, der auf dem berühmten Platz Puerta del Sol ohne Genehmigung Waren verkaufte, sei nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei gestorben.

Regionalpräsidentin Cristina Cifuentes äußerte ihr Bedauern, sagte aber, der Mann sei vermutlich eines "natürlichen" Todes gestorben. Die Madrider Bürgermeisterin Manuela Carmena äußerte per Twitter ihr Bedauern über den Tod "eines Bürgers in Lavapiés." Die Verwaltung werde "gründlich ermitteln, was vorgefallen ist und entsprechend handeln", versprach sie.
https://www.n-tv.de/politik/Gewalt-Mob-wuetet-in-Madrid-article20340068.html
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Abused Frog


Beiträge: 6840



« Antworten #803 am: 20. März 2018, 18:04:35 »

Zitat
MEINUNG | Alternative ist Unsinn 
Ein besseres System als Hartz IV gab es in Deutschland noch nie

Eine Kolumne von Ursula Weidenfeld

Deutschland debattiert über die richtige Höhe von Sozialleistungen. Doch bei aller Kritik wird oft vergessen: Es gibt nicht viel, was gegen das Hartz IV-System spricht.

Quelle: t-online


Nur damit ihr Bescheid wisst, ich weiß, wer liest schon auf t-online, Bild & Co, viele, sehr viele, leider.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Kuddel


Beiträge: 10723


« Antworten #804 am: 25. März 2018, 10:51:02 »

Zitat
Lokaljournalismus von Robotern

Anstatt von Journalisten könnten Texte in Lokalredaktionen künftig von Bots geschrieben werden.


Lokalredaktionen sind die Bienen des Journalismus: Während ihr Massensterben beklagt wird, scheint niemand in der Lage, die Misere zu beheben. In Deutschland verschwanden in den letzten Jahren 30 Prozent der Stellen – die Lokalredaktionen als triste Räume, in denen nach und nach die Schreibtische verschwinden.

In Großbritannien sieht die Realität noch trister aus, seit 2005 sind knapp 200 Publikationen eingestellt worden(...)

Textbots sind nichts Neues. Neun europäische Presseagenturen arbeiten mittlerweile mit automatisch generierten Texten. Insbesondere Finanz- und Sportnachrichten werden von den Robotern übernommen. In Deutschland betreibt die Stuttgarter Zeitungeinen Feinstaubmonitor, bei Correctivwird eine Übersicht über Pflegeheime vom Algorithmus erstellt.(...)
http://www.taz.de/Medien-und-Kuenstliche-Intelligenz/!5491851/
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Kuddel


Beiträge: 10723


« Antworten #805 am: 26. März 2018, 11:11:40 »

Es ist unglaublich wie viele Stiftungen und Awards es gibt, die nur dazu da sind, die schlimmsten und widerlichsten Medienkeute auszuzeichnen.
Das Private Radio Regenbogen (mit RTL Beiligung) zum Beispiel. Der Radio Regenbogen Award gehört zu den fünf bedeutendsten Medien- und Musikpreisen in Deutschland. Aha. Und nun heißt es, "Hirschhausen ist Medienmann des Jahres". Yeah! Endlich ist Schmierlappen Hirschhausen nicht nur das Schmunzelmonster zwischen Diätratschlägen und Luther-Lobpreisungen, jetzt ist er die Lichtgestalt der Medienindustrie.
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Fritz Linow


Beiträge: 986


« Antworten #806 am: 09. April 2018, 00:11:08 »

Solange es nur homoöpathische Strukturen für die Überwindung eines profitorientierten und abhängigen Journalismus gibt, sollte man sich eigentlich nicht beschweren, wenn für Zeitungsartikel Geld verlangt wird. Es gab sogar mal Zeiten, da war es normal, sich am Kiosk eine Zeitung zu kaufen. Das ist ein Dilemma. Da kaum jemand noch eine Zeitung kauft, antworten die Zeitungsfabriken mit Zentralisierung und dümmlichen Massenartikeln, während die Journalisten in der Scheiße stecken. Es gibt aber auch keine positiven Beispiele (auch in anderen Bereichen), wie es besser laufen könnte. Die TAZ zählt nicht. Besonders übel sieht es für den Lokaljournalismus aus.
Kleine Lagebeschreibung aus Zürich, findet sich aber auch überall:

Zitat
6.4.18
Helikopter-Journalismus

Die Zürcher Zentralisierung läuft bei den Print­medien seit Jahren. Die Verlage NZZ, Ringier und Tamedia, Weltwoche und WOZ sind in Zürich daheim. Und einige von ihnen kontrollieren viele andere. (…) Dank dem Joint Venture von AZ Medien und den NZZ-­Regionalzeitungen werden 19 Tageszeitungen von einer Zentralredaktion beliefert. (…) Eigenständig bleiben nur noch die Regionalteile. Ausland, Inland, Wirtschaft, Kultur und ein Grossteil des Sports kommen von der Zentralredaktion.(…)
Wir betreiben einen Helikopter-Journalismus, fallen bei Wahlen oder für eine Reportage in Städten und Kantonen ein, fragen, reden, schreiben – und kehren wieder in die Zürcher Zentrale zurück.

«Information desert» nennen das die Amerikaner, wo die Entwicklung noch viel dramatischer verläuft, weil das Land so riesig ist. Angesehene Zeitungen wie der «Boston Globe» oder die «LA Times» haben an Qualität verloren, kleinere Zeitungen sind schon lange zu Verbreitungsorganen verkommen. Die lokalen TV-Stationen sind journalistisch meistens wertlos. Auch in kleineren europäischen Ländern wie Holland, Belgien oder Österreich hat sich die Information zentralisiert.
https://m.tagesanzeiger.ch/articles/5ac7da39ab5c37138f000001

Das Abrutschen des jounalistischen Mainstreams hängt auch mit den konkreten Arbeitsbedingungen und den Profit- und Steuerungsinteressen der Besitzer zusammen. Wobei mal ein Vergleich "Früher-Heute" auch ganz lustig wäre. Vielleicht ist der Abrutsch gar nicht so groß.
Diese Alternativlosigkeit journalistischer Gammelbrühe ist auch irgendwie eine Folge davon, dass in anderen Bereichen kaum/keine positiven Beispiele gesetzt werden.
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Abused Frog


Beiträge: 6840



« Antworten #807 am: 12. April 2018, 16:12:42 »

Zitat
Die OPCW-Untersuchung zu Skripal – Fake News auf allen Kanälen

Die OPCW hat heute einen ersten Kurzbericht zu den Untersuchungen im Fall Skripal vorgelegt. Erwartungsgemäß stützt sie die britischen Untersuchungsergebnisse. Ein echter Paukenschlag ist jedoch, was zahlreiche deutsche Medien daraus machen. So melden SPIEGEL Online, Süddeutsche und WELT, die OPCW hätte eine „russische Herkunft“ des Gifts festgestellt. Das ist aber nicht der Fall! Wenn selbsternannte Qualitätszeitungen bei einem solch heiklen Thema Fake News verbreiten, ist dies ein Medienskandal erster Güte. Von Jens Berger.
...

Quelle: NDS

War schon zu meiner Schulzeit so daß offensichtlich etwas nicht stimmt wenn Fehler abgeschrieben wurden, aber bei renommierten Qualitätsabschreibern geht das schon.
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