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Autor Thema: Hirnwäsche, Propaganda & Zensur - Das Abrutschen des jounalistischen Mainstreams  (Gelesen 230580 mal)
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« Antworten #700 am: 19. Januar 2017, 20:28:17 »

Zitat
Beim Weltwirtschaftsforum 
Schäubles Englisch sorgt für Heiterkeit in Davos
....

Quelle: t-online


Hahahaha, was haben wir gelacht!

Wichtige politisch/wirtschaftliche Termine  gehören nun mal ordentlich dokumentiert, nicht das wir am Ende dumm sterben.
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Dieter Hildebrandt
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« Antworten #701 am: 19. Januar 2017, 20:47:32 »

Nau goos itt luus Grin

MfG

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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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« Antworten #702 am: 24. Januar 2017, 12:01:11 »

Zitat
Hamon und Valls müssen in die Stichwahl

Von einer „Wahl der Chancenlosen“ ist in französischen Medien die Rede, wenn es um die Vorwahlen für den sozialistischen Präsidentschaftskandidaten geht. Denn egal ob nun der frühere Bildungsminister Benoît Hamon oder der ehemalige Premier Manuel Valls am kommenden Sonntag aus der Stichwahl als Sieger hervorgeht, er kann laut Umfragen im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl am 23. April mit kaum mehr als zehn Prozent rechnen. Das würde nicht für die Stichwahl am 7. MaHamon und Valls müssen in die Stichwahl
Von einer „Wahl der Chancenlosen“ ist in französischen Medien die Rede, wenn es um die Vorwahlen für den sozialistischen Präsidentschaftskandidaten geht. Denn egal ob nun der frühere Bildungsminister Benoît Hamon oder der ehemalige Premier Manuel Valls am kommenden Sonntag aus der Stichwahl als Sieger hervorgeht, er kann laut Umfragen im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl am 23. April mit kaum mehr als zehn Prozent rechnen. Das würde nicht für die Stichwahl am 7. Mai reichen.
François Hollande hat seine Partei nach seiner fünfjährigen Amtszeit in einem desolaten Zustand zurückgelassen. Mit seiner Entscheidung, für die nächste Präsidentschaftswahl nicht mehr anzutreten, ließ er sich zudem lange Zeit. Nun muss ein Nachfolger für ihn gefunden werden, der die Sozialisten anführt und auch die linke Mitte eint. Kein leichtes Unterfangen. Zum ersten Wahlgang am Sonntag waren insgesamt sieben Kandidaten angetreten, Hamon (36 Prozent) und Valls (31 Prozent) haben nach Auszählung eines Drittels der Stimmen die größte Unterstützung erhalten und werden daher am 29. Januar in die Stichwahl gehen.
Vor der Wahl waren der Ex-Premierminister Manuel Valls und der ehemalige Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg, der von Hollande und Valls aus dem Amt gedrängt wurde, als aussichtsreichste Kandidaten genannt worden. Montebourg steht für den linken Rand und propagierte immer wirtschaftlichen Patriotismus. Die Arbeitsmarktreform von Hollande, die den Unternehmen etwas mehr Freiheit verschafft hat, will er zurücknehmen. Doch der ehemalige Wirtschaftsminister erhielt nur rund 18 Prozent der Stimmen und kündigte bereits an, in der Stichwahl Ex-Bildungsminister Benoît Hamon zu unterstützen, der ebenfalls dem linken Lager angehört.
Quelle: Tagesspiegel

Anmerkung JK: Interessant ist, dass Benoît Hamon als Kandidat, der dezidiert linke bzw. Positionen, die einmal sozialdemokratische waren, vertritt, in der Vorwahl vor dem neoliberalen Apologeten Valls liegt. Für die deutschen „Qualitätsmedien“ ist Benoît Hamon aber schlicht ein radikaler Abenteurer vom „linken Rand“.i reichen.

Via NDS


Die Qualitätsmedien scheinen sich weitgehend einig im Kampf gegen alles was auch nur im Verdacht steht links zu sein, ich glaube es ist teilweise schon Hass.
Es bleibt also entweder übelst Neoliberal oder übelst Rechts übrig.
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« Antworten #703 am: 24. Januar 2017, 19:26:46 »

Aaaaarrrrrrghhhhh!!!

Und jetzt der staatliche Qualitätssender DLF:

Zitat
Vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat heute die Verhandlung über das Tarifeinheitsgesetz begonnen.

Es besagt, dass in einem Betrieb künftig nur noch ein einziger Tarifvertrag gelten soll - und zwar der, den die mitgliederstärkste Gewerkschaft mit dem Betrieb ausgehandelt hat. So soll verhindert werden,  dass relativ kleine Berufsgruppen ihre Interessen zu Lasten der übrigen Belegschaft durchsetzen.
http://www.deutschlandfunk.de/bundesverfassungsgericht-tarifeinheitsgesetz-auf-dem.447.de.html?drn:news_id=703206

Weder Lokführer, noch Fluglotsen verbessern ihre Arbeitsbedingungen zu Lasten der übrigen Belegschaft, sondern zu Lasten der Unternehmer!

Das Tarifeinheitsgesetz ist ein Angriff auf kämpferische Gewerkschaften wie Cockpit, FAU, GDL, IWW oder UFO. Es sollen nur noch die zahnlosen Arschkriechergewerkschaften des DGB über die Arbeitsbedingungen im Betrieb verhandeln dürfen.

Diese Art der Wirtschaftspropagandaberichterstattung muß man díesen Pseudojournalisten links und rechts um die Ohren hauen!
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Kuddel


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« Antworten #704 am: 28. Januar 2017, 12:47:10 »

Trump hat die Berichterstattung in Deutschland ordentlich in Wallung gebracht.
Da kommen die nicht klar mit. Waren doch bisher auf US Hofberichterstattung gepolt. Und plötzlich ist da einer, der der deutschen Industrie Angst macht mit seinen protektionistischen Programmen.

Da kriegt die deutsche Journallie Schaum vorm Mund.
Es gebrauchen die Schreiberlinge in einem Atemzug mit "Trump" auch den Begriff "Faschismus".
Die neoliberale ZEIT hofft auf eine "Revolution" und der Spiegel entdeckt unter den eigenen Mitarbeitern mutige "Revolutionäre".

Bei dieser dadaistischen Berichterstattung kann man sich das LSD sparen. Irrer geht's kaum.

Ich bin ehrlichgesagt weniger geschockt von dem Regierungwechsel in den USA. Der neue Präsident ist nur viel ehrlicher, als man es im Politikbetrieb weltweit gewohnt ist. Trump spricht Klartext. Er scheißt auf Gesetze und Moral. Es gilt das Recht des Stärkeren, des Reicheren.

Das ist anderswo kaum anders. Nur da spricht man noch immer von "unseren Werten", "Wertegemeinschaft" und macht einen auf Recht und Moral. Dabei hat man schon immer mit Despoten gemauschelt, exportiert Waffen in Krisen- und Kriegsgebiete und tritt Gesetze und Völkerrecht mit Füßen. Nie wurden so viele Drohneneinsätze geflogen, wie unter dem Friedensnobelpreisträger Obama und in seiner Amtszeit weitete die NSA die Internetüberwachung auf ein kaum vorstellbares Maß aus.

Bei uns nimmt man es auch nicht so genau mit Gesetzen und Völkerrecht, besonders wenn es um Geheimdienstarbeit und Kriege geht. Notfalls ändert man das Grundgesetz, um auch Angriffkriege führen zu können. Der Tiefe Staat und illegale und parlamentarisch unkontrollierte Geheimdienstoperationen haben eine lange Traditon, das Oktoberfestattentat unter FJ Strauß, die Wehrsportgruppe Hoffmann unter Schmidt, unter Kohl die Brandanschläge von Solingen, Mölln, Pogrome in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, der Geheimdienst/NSU Terror fällt in die Regierungszeit Schröders, genauso wie die Angriffe auf Jugoslawien und der NSU Terror setzte sich unter Merkel fort. Nach dem Auffliegen des NSU wurden auch Geheimdienstverbindungen zu dem sich weiter ausbreitenden rechten Terror bekannt. Zu den Verbindungen zwischen dem "islamistischen Terror" und westlichen Geheimdiensten wissen wir noch sehr wenig.

Es lachen aber die Hühner bei dem Begriff "Wertegemeinschaft". Es war nie mehr als heiße Luft. Unsere Qualitätsmedien waren sich nie zu schade, über die Stilsicherheit einer Michelle Obama zu berichten. Das größte mediale Problem scheint nun zu sein, wie man jetzt über den Style von Melanie Trump schreibt. Ich bin sicher, die Medienprofis werden das Problem bald lösen.
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« Antworten #705 am: 28. Januar 2017, 16:08:01 »

Mit Volldampf zurück in den Manchesterkapitalismus!
Bei Trump zeigt sich genau das, was ich immer wieder betont habe: Es gibt nicht DIE Reichen, die in irgendwelchen Geheimzirkeln die Versklavung der Welt planen.
Die gehen alle ihren eigenen Interessen nach und Trump sieht erst mal zu, das er seine eigenen Taschen voll bekommt!
Die derzeitige Junta in Washington (nicht nur Trump) ist aber schon echt eine besondere Hausnummer.
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« Antworten #706 am: 29. Januar 2017, 15:57:14 »

Ja, kurioserweise hat uns die Mauer gen Osten den westlichen Manchesterkapitalismus halbwegs vom Hals gehalten.
Ich glaube mittlerweile Trump ist erst der Anfang von verschiedensten Versuchen dem Kapitalismus zu entkommen, es wird/werden diejenigen gewählt die eine Veränderung versprechen bei der möglichst alle ungeschoren davon kommen.
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« Antworten #707 am: 29. Januar 2017, 16:27:26 »

Auch nicht so ganz neu! Da war ja schon mal dieser Österreicher, der Autobahnen bauen wollte!
Die USA hat aber anscheinend schon genug Highways! Also baut man eine Mauer!
Mal sehen wie das umzäunte Gelände genannt wird in das sie die Moslems, Mexikaner, Linken, Journalisten usw. einsperren! Angry
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« Antworten #708 am: 29. Januar 2017, 21:33:31 »

Mir gefällt es wenn nach wie vor noch immer davon gesprochen wird das ein/der Mauerbau die "Freiheit" schützen soll, es ist so grundlegend Scheisse-Absurd, hach, da bin ich wieder beim "Gesund gestorben".
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« Antworten #709 am: 31. Januar 2017, 11:37:12 »

Zitat
Die Medien schreiben aber sowieso nur noch Dreck. Sobald etwas annähernd links aussieht, schütten sie ihre Güllekübel drüber aus.


Beispiel:

Zitat
dazu: Frankreichs Sozialisten droht der Untergang

Links-Utopist Benoît Hamon hat keinerlei Aussicht, in die Stichwahl gegen Rechtspopulistin Marine Le Pen zu ziehen. Seine Partei liegt in Schutt und Asche.
Der Parti Socialiste ist zerrütteter denn je, die Kampagne hat alte Narben und neue Wunden aufgerissen. Der Sieger vom Sonntag, der Links-Utopist Benoît Hamon, hat keinerlei Aussicht, in die Stichwahl am 7. Mai gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen zu ziehen.
Die Trümmer der französischen Linken sind die Hinterlassenschaft des François Hollande. Der sozialistische Präsident kannte Frankreichs Strukturprobleme genau, er wollte seine Nation erneuern. Nur, zugleich scheute sich der frühere Parteisekretär, seine linken Genossen zu verprellen. Er zauderte, suchte Mittelwege – und erreichte nichts.
Seine Reförmchen fielen zu lau aus und kamen zu spät, als dass sie ihm einen Aufschwung und neue Jobs hätten schenken können. Zugleich agierte Hollande so ungeschickt, dass er dennoch die eigene Linke gegen sich aufbrachte. Manuel Valls, der frühere Premierminister und unterlegene Realo vom Sonntag, war an Hollandes doppeltem Fiasko geradezu hyperaktiv beteiligt. Er ist der Sack, auf den nun all die linken PS-Genossen einprügelten, die eigentlich den Esel Hollande meinten.
Quelle: SZ

Anmerkung JK: An diesem Kommentar lässt sich erahnen was einem Kanzlerkandidaten der SPD blühen würde, der wirklich linke Positionen vertreten und der neoliberalen Ideologie abschwören würde. „Links-Utopist“ wäre vermutlich noch das harmloseste Pejorativ. Der Vorwurf, die französischen Sozialisten würden untergehen, weil Hollande nicht neoliberal genug gewesen sei, offenbart tiefe Einblicke in die Gedankenwelt deutscher „Qualitätsjournalist“.

Quelle: NDS


Deshalb stimmt die Chemie zwischen SPD und Journalisten hier in Deutschland, hier sind die SPD-Linken dermaßen weit Rechts das sie von der der Journaille akzeptiert/anerkannt zu werden, von ihr geht keine "Gefahr" aus.
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« Antworten #710 am: 03. Februar 2017, 15:11:01 »

Die Verschissenheit der großen als seriös geltenden Medien, macht mich fassungslos und aggressiv.

Zitat
Die politisch Linken und die politisch Rechten sehen in der Ungleichheit von Einkommen und Vermögen ein großes Gerechtigkeitsproblem

Welch dreiste Lüge! Die Rechten sehen die Ungleichheit von Einkommen nicht als Problem, haben und werden es auch nie.

Zitat
Deutschland braucht keinen Streit über Gerechtigkeit(...)

Ob die Verhältnisse als gerecht oder ungerecht empfunden werden, ist gar nicht der Punkt. Da Gerechtigkeit etwas völlig Subjektives ist, würde eine Debatte über sie die Polarisierung der Gesellschaft und damit das Gefühl der Ungerechtigkeit bei vielen eher noch verschärfen.


Ich halt's nicht aus. Es ist nur was völlig Subjektives, ob man seine Miete zahlen kann, ob das Geld für ausreichend gute Lebensmittel oder die notwendigen Medikamente reicht. Da soll man sich nicht drum scheren, sonst könnte man es wohlmöglich auf die Idee kommen, da wäre etwas inakzeptabel. Und noch schlimmer, man könnte sich wehren.

Gefunden in: http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-02/wahlkampf-gerechtigkeit-martin-schulz-angela-merkel-bildung
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« Antworten #711 am: 06. Februar 2017, 21:06:33 »

AAAAAAaaahhhh, KATASTROPHENALARM, Putin hat deutschen Propagandasender inkl. einiger anderer einflußreicher "Qualitätsmedien" (NDR, WDR, SZ) übernommen annektiert und bringt sofort russische Hirnfick-Fake-News!

Zitat
Habt ihr das auch gehört? Die fiesen Russen unterminieren unsere Demokratie mit ihrer fiesen Desinformation?

Nun, äh, unsere Geheimdienste (Plural!) haben mal ein Jahr lang (!) geguckt und keine eindeutuigen Beweise gefunden.

Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscheübernommen ;Dr Zeitung" fanden sie keine eindeutigen Beweise für eine russische Desinformationskampagne. "Wir haben keine Smoking Gun gefunden", heißt es in Regierungskreisen. Deswegen wurden auch ursprüngliche Pläne aufgegeben, die als geheime Verschlusssache eingestufte Untersuchung teilweise zu veröffentlichen.

Sie haben so wenig, dass sie lieber die Publikation gecancelt haben, als sich durch eine peinlichen Rohrkrepierer-Anklagepublikation international lächerlich zu machen.

Um mal Putin nach dem Irakkrieg zu zitieren: „Ich hätte WMD gefunden“

Update: Beachtet auch, wie sie auf der einen Seite behaupten, es ginge hier um unsere Demokratie erschütternde Desinformation, und dann auf der anderen Seite diesen Knaller hier raustreten:

Denn aus der schwierigen Suche nach den Beweisen lassen sich zwei Schlüsse ziehen. Entweder gibt es den vermuteten Angriff durch Russland nicht. Oder die russischen Dienste sind schlau genug, sich nicht erwischen zu lassen. Die deutschen Agenten neigen eindeutig zur zweiten Version.

Das ist also so subtile russische Desinformation, dass wir sie nicht nachweisen können, aber sie ist so unsubtil, dass sie unsere Demokratie gefährdet. Ja nee, klar. Oh und: Keine Beweise heißt bloß, dass die sich schlau getarnt haben!1!! Und ich dachte, ICH sei hier für die Verschwörungstheorien zuständig!

Quelle: Fefes Blog

Wir werden alle sterben, ehrlich jetzt.

 Grin Putin ist so gut dass wir es gar nicht mitbekommen dass wir es mitbekommen, er hirnfickt uns bei vollem Bewusstsein, ein Schlingel dieser Putin.  Grin
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« Antworten #712 am: 07. Februar 2017, 07:40:31 »

AAAAAAaaahhhh, KATASTROPHENALARM, Putin hat deutschen Propagandasender inkl. einiger anderer einflußreicher "Qualitätsmedien" (NDR, WDR, SZ) übernommen annektiert und bringt sofort russische Hirnfick-Fake-News!

Und ich hab mich schon gewundert, warum der WDR die Arbeitlosenzahlen kommentiert ...  Grin
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=9230.msg325981#msg325981

Wir werden alle sterben, ehrlich jetzt.

Selbstverständlich.
Irgendwann, früher oder später,  ...
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« Antworten #713 am: 27. Februar 2017, 19:16:40 »

Zitat
Süddeutsche Zeitung: Niederträchtiger Journalismus

In einem „Portrait“ über Sahra Wagenknecht liefert die Journalistin Constanze von Bullion ein Beispiel für niederträchtigen Journalismus. Um Sahra Wagenknecht in die Nähe der AfD zu rücken, ist ihr jedes Mittel recht. Sie schreibt: „Trump? Will halt Autobahnen bauen, das sei ja nicht verkehrt, wenn es Jobs schaffe, sagt Wagenknecht zum Beispiel, wenn sie gefragt wird, warum sie den neuen US Präsidenten lobt.“ Man versteht: Hitler hat ja auch Autobahnen gebaut und Wagenknecht, das will Bullion den Lesern suggerieren, benutzt dasselbe Argumentationsmuster, das unverbesserliche Nazis nach dem Kriege benutzten.
In Wahrheit hatte Sahra Wagenknecht im Deutschen Bundestag in Bezug auf Trump erklärt: „Denn immerhin hat der Mann begriffen, dass staatliche Industriepolitik besser ist als billige Dienstleistungsjobs, und dass gegen Krise und marode Infrastruktur nicht Kürzungspolitik hilft, sondern ein großangelegtes öffentliches Investitionsprogramm.“ Von Autobahnen war nicht die Rede.
Um die Nähe Wagenknechts zur AfD zu belegen, muss auch ihr Ehemann herhalten: „Sie heiratete den Ex-Parteichef Oskar Lafontaine, einen ehemaligen Jesuitenschüler, der mal erzählte, ein nationalsozialistischer Lehrer habe ihn geprägt.“ Abgesehen davon, dass Oskar Lafontaine kein Jesuitenschüler war, lautet das Originalzitat eines Buches, auf das sich die SZ-Schreiberin bezieht: „Er (gemeint ist Lafontaines Physiklehrer, der wie viele andere Lehrer Mitglied der NSDAP gewesen war) war in den neun Schuljahren eine prägende Figur für mich. Er war mitverantwortlich für meine Entscheidung, Physik zu studieren. Ohne seinen Einfluss hätte ich auch Sprachen oder Jura machen können.“
Eine nationalsozialistische Algebra oder eine nationalsozialistische Einstein-Formel existieren nur in der kranken Phantasie der Constanze von Bullion. Die Journalistin, die als Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Berlin mit großem Eifer die Linke in der LINKEN bekämpft, liefert hier ein besonderes Beispiel für einen niederträchtigen Journalismus, der jeden Anstand vermissen lässt.
Quelle: Oskar Lafontaine via Facebook

Quelle: NDS


Nach wie vor, Wagenknecht ist innerhalb der Linken Führungsriege m.M.n. ziemlich alleine was Glaubwürdigkeit angeht. Die massiven journalistischen Angriffe auf Wagenknecht finde ich sehr seltsam, ganz davon abgesehen das der Journalismus sonst mit eindeutig rassistischen, fremdenfeindlichen Äusserungen aus Regierungskreisen längst nicht die Probleme darin sieht die er sehen sollte. Weniger unbeweisbare Interpretation als einseitige Blind/Taubheit würde der Presse gut tun, so glaubwürdigkeitstechnisch.
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« Antworten #714 am: 27. Februar 2017, 19:47:36 »

Ja, es herrscht die Niedertracht.

Es gibt die Schmutzecken von Facebook über AfD bis Pegida, doch das Hauptproblem ist der journalistische Mainstream, der davon ablenkt, daß der zentrale Konflikt in der Verteilung von Macht und Reichtum liegt.

Es sind die großen Medien, die den Fokus auf Zuwanderung, Identität und Islam richten. Alles schwachsinnige Nonsensethemen, die den "Diskurs" und das politische Klima prägen.
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« Antworten #715 am: 28. Februar 2017, 19:29:04 »

Zitat
Eine Ohrfeige für den Journalismus

Hendrik Zörner ist kein Freund der Entspannungspolitik und ganz und gar nicht damit einverstanden, dass Matthias Platzeck dem Sender RT Deutsch ein Interview gegeben hat. Dies lässt Zörner die Öffentlichkeit auch wissen, indem er einen kurzen – dafür aber sehr meinungsstarken – Blog-Beitrag verfasst. Mit der Wahrheit nimmt es Zörner dabei jedoch nicht so genau. Unter anderem versucht er RT Deutsch zu diskreditieren, indem er dem Sender vorwirft, den „Fall Lisa“ in die Welt gesetzt zu haben. Das ist jedoch falsch oder um es neudeutsch auszudrücken: Fake News. Das wäre alles nicht so dramatisch, wäre Zörner nicht Pressesprecher des Deutschen Journalisten-Verbands DJV und hätte seine falschen Tatsachenbehauptungen nicht ausgerechnet im offiziellen DJV-Blog veröffentlicht. Dadurch tritt nun die skurrile Situation ein, dass der oberste Journalisten-Verband durch seine Pressesprecher offiziell Fake-News verbreiten lässt. Peinlich. Von Jens Berger.

Quelle: NDS


http://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/170228_Eine_Ohrfeige_fuer_den_Journalismus_NDS.mp3


Geht es eigentlich nur noch "Absurd/Bizarr komisch"?
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« Antworten #716 am: 01. März 2017, 11:51:05 »

Zitat
....
RT Deutsch: Guten Tag, Herr Zörner. RT Deutsch hier, wir haben Ihren Kommentar über das Interview mit Herrn Platzeck gelesen und würden gerne in Erfahrungen bringen, auf welcher Faktengrundlage Sie Ihre Aussage treffen, dass RT Deutsch den Fall Lisa und die angebliche Vergewaltigung in die Welt gesetzt hätte?

Zörner: Nun ja, zunächst muss man festhalten, dass es sich hier lediglich um einen Blogeintrag handelt.

RT Deutsch: Aber die Tatsache, dass es sich um einen Blogeintrag, immerhin auf der offiziellen DJV-Seite handelt, gibt Ihnen doch nicht die Freiheit, als Pressesprecher des Verbandes faktenlose Verleumdungen über RT Deutsch zu verbreiten.

Zörner (mit wutenbrannter Stimme): Ich habe da meine Quellen (und legt ohne weiteren Kommentar auf).

Jeder weitere Versuch der Kontaktaufnahme mit Herrn Zörner wurde vonseiten der DJV-Pressestelle unterbunden.

Quelle: Via NDS zu RT deutsch


Bizarr!  huh

Bewegen wir uns nur noch unter quengelnden Unreifen, die aufstampfen und losschreien wenn sie mit der Hand in der Keksdose erwischt wurden?
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« Antworten #717 am: 06. März 2017, 13:12:08 »

Nachrichten für "10-14-jährige" von ARTE

http://arte-a.akamaihd.net/am/tvguide/ALL/071828-046-A_HQ_0_VA_02758913_MP4-800_AMM-Tvguide.mp4


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« Antworten #718 am: 06. März 2017, 13:22:44 »

Juhuuu! Kriegspropaganda für Jugendliche!
Nebenbei: Deutschland hat die Wehrpflicht nicht abgeschafft sondern nur ausgesetzt.

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« Antworten #719 am: 06. März 2017, 14:07:45 »

Ist doch keine Kriegspropaganda, auch den Schweden muss zugestanden werden sich wehren zu dürfen, die gesamte westliche Welt wehrt sich doch nur, gegen Zombies, Geister, ökonomischen Ruin, Satan, böse Schwiegermütter, Glatteis, ..... eben gegen alles und ggf. gegen jeden. So Kriegen wir das schlechte einfach aus unserem Paradies.

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« Antworten #720 am: 14. März 2017, 11:40:14 »

Zitat
Das Letzte – To-Do-Liste gegen Populismus

Ralf Fücks gilt als intellektueller Vordenker der Grünen. In diesem Sinne sollte man auch sein neues Buch lesen: Es geht darin um die Krise der liberalen Demokratie und den Aufstieg von Demagogen und Populisten. Wie der Kampf um die offene Gesellschaft zu gewinnen ist, schreibt Fücks in seinem Buch mit dem Titel „Freiheit verteidigen“.
Quelle: Deutschlandfunk

Anmerkung Albrecht Müller: Sabine Adler und Ralf Fücks Arm in Arm auf dem Weg zur Rettung der Freiheit. Das ist zu viel des Guten.

Via NDS


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« Antworten #721 am: 08. April 2017, 09:48:47 »

Zitat
Die Herren der Fake News blasen zur Jagd

Über Jahrzehnte hinweg haben nur ganz Wenige Fake News produziert und verbreitet: jene, die das Medienmonopol unter sich aufteilten. Nun sind neue Medien dazugekommen, die potenziell jeder nutzen kann. Man bezeichnet sie als „soziale Medien“ und meint damit Facebook, Twitter und Blogs, die via Internet ihre Nachrichten und Ansichten verbreiten. Viele dachten, dass man dort alles machen und wirkliche Freiheit erleben könne. Doch jetzt wird Jagd auf Fake News gemacht. Die „Gedankenpolizei“ und Blog-Warts blasen zur Jagd.
von Wolf Wetzel

Das Wort Fake News hat es bis nach Deutschland geschafft. Nun führt es jede/r im Munde. Früher hieß das ganz nüchtern Falschmeldung und wenn es kein Versehen war Lüge. Wer es nicht ganz so ernst mit dem Wahrheitsgehalt nimmt, der sagte „Zeitungsente“ dazu. Dass Falschmeldung und Lügen seit Jahrzehnten produziert, lanciert, und gegen jede Form der Aufdeckung geschützt werden, gehört zur Medienlandschaft, ist Teil der Bewusstseins-Industrie. Denn natürlich sind Medien mehr als Korrespondenten der Wirklichkeit.

Denn auch das ist kein Geheimnis, sondern hinreichend
medienwissenschaftlich aufbereitet:

Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern darauf, was man daraus macht, was man davon zeigt und auf welche Weise das notwendig Selektive kontextualisiert, also in einen (neuen) Zusammenhang gesetzt wird.

Man kann über Flüchtlinge berichtet und sie zur Gefahr machen. Man kann über Flüchtlinge berichten und die Ursachen aufzeigen, die zur Flucht führen, also die Gefahr dort verorten, wo Flucht die einzige Möglichkeit ist, unerträglichen Verhältnissen zu entkommen.

[...]

Das Monopol auf „Fake News“ ist in Gefahr
....

Quelle: RUB|KON
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« Antworten #722 am: 13. April 2017, 00:31:31 »

Da ja immer wieder beklagt wird, dass das eine Medium das eine, das andere aber das andere sagt, also alles irgendwie Lügenpresse ist und man verdammt aufpassen müsse, was einem da so aufgetischt wird, sind vielleicht auch mal die Vergütungen interessant und unter welchen Bedingungen überhaupt noch Leute dazu bereit sind, dem "Pöbel" Informationen zu bieten.

Mich jedenfalls nerven diese ganzen Meinungen von Leuten gewaltig, die schön als Informationskonsumenten immer alles besser wissen, ohne auch nur mal im Ansatz selber versucht zu haben zu recherchieren und das in eine vermittelbare Form zu bringen. Es ist ziemlich einfach draufzuhauen und im Gleichschritt mit den Nachdenkseiten oder neuerdings Rubikon und tausend anderen Alternativmedien mitzumarschieren. Nebenbei kann man aber vielleicht auch mal bedenken, dass es noch Leute gibt, die zumindest gewillt sind, ihr bestes zu geben und dabei logischerweise auch Fehler machen, aber auch versuchen, davon leben zu können, womit wir am Anfang wären:

http://wasjournalistenverdienen.tumblr.com/

Da sind ganz interessante Erfahrungs- und Vergütungsberichte aufgelistet. Macht es anders, besser oder haltet die Fresse!
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« Antworten #723 am: 13. April 2017, 15:56:54 »

...

Da sind ganz interessante Erfahrungs- und Vergütungsberichte aufgelistet. Macht es anders, besser oder haltet die Fresse!

Gehts noch?!

MfG

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« Letzte Änderung: 13. April 2017, 16:14:41 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #724 am: 13. April 2017, 16:21:57 »

Alles gut! Niemand braucht in einem Diskussionsthread die Fresse zu halten! Grin
Ich verstehe aber was Fritz meint!
Die normalen Journalisten sind im Grunde echt arme Schweine, die zum großen Teil auf Honorarbasis arbeiten.
Welche Berichte wie zu schreiben sind bestimmt sowieso der Chefredakteur, und der spielt in einer anderen Liga!
Deshalb stehen in der Lokalzeitung auch sogut wie nie negative Berichte über das JC, weil der Chefredakteuer Sonntags mit dem Geschäftsführer vom JC Golf spielt oder Tennis. (Und wenn es doch mal einen gibt, schreibt den die Ex- Frau vom Chefredakteur Grin)
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Wink

Ich habe schon mit verschiedenen Journalisten bei Recherchearbeiten zusammengearbeitet. Die stecken oft unendlich viel Arbeit in Projekte, die am Ende keiner veröffentlichen will. Erst wenn man sich einen Namen gemacht hat wird es leichter seine Story an den Mann (oder die Frau) zu bringen!
« Letzte Änderung: 13. April 2017, 16:27:22 von Rudolf Rocker » Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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