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Autor Thema: Massenphänomen Altersarmut  (Gelesen 143987 mal)
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rebelflori


Beiträge: 984


« Antworten #175 am: 22. April 2016, 12:04:38 »

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/rente-bdi-chef-grillo-haelt-rente-mit-85-fuer-denkbar/12514090.html#

Das ist doch eine schöne Vorderung! Da könnte man ja gleich das mit der Rente sein lassen.
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dagobert


Beiträge: 4655


« Antworten #176 am: 22. April 2016, 14:01:53 »

Da könnte man ja gleich das mit der Rente sein lassen.
Nee, du hast den Gedanken dahinter nicht verstanden.  Wink
Wer bis 85 arbeitet, hat selbst mit dem mickrigen Mindestlohn die Chance eine Rente in Höhe/geringfüig über der Grundsicherung zu erhalten.
Mit dem jetzigen Renteneintrittsalter schafft das kein Mindestlöhner.
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dagobert


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« Antworten #177 am: 23. April 2016, 19:47:56 »

Zitat
Mindestlohn reicht nicht für Rente oberhalb der Grundsicherung

Ein Gremium von Arbeitgebern und Gewerkschaftern berät über die künftige Höhe des Mindestlohns. Auswirkungen hat die Entscheidung auch auf die Rentenaussichten.
Ein Gehalt auf Mindestlohn-Niveau reicht auch nach 45 Beitragsjahren nicht für eine Rente oberhalb der Grundsicherung. Vielmehr müsste der Stundenlohn dafür bei 11,68 Euro liegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Heute gilt ein Mindestlohn von 8,50 Euro.


Die 11,68 Euro werden demnach gebraucht, um eine Nettorente aus der gesetzlichen Rentenversicherung nach der ab Sommer geltenden Rente zu bekommen, die über dem durchschnittlichen Bruttobedarf in der Grundsicherung im Alter in Höhe von 788 Euro monatlich liegt. Zugrundegelegt werden bei der Rechnung eine Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden und 45 Arbeitsjahre.

http://www.focus.de/politik/deutschland/rente-mindestlohn-reicht-nicht-fuer-rente-oberhalb-der-grundsicherung_id_5461514.html
Fast wortgleich auch in der FAZ:
http://www.faz.net/agenturmeldungen/unternehmensnachrichten/roundup-mindestlohn-reicht-nicht-fuer-rente-oberhalb-der-grundsicherung-14195135.html

Zitat
19.04.2016  – Matthias W. Birkwald
Nahles' Köcher ist erstaunlich leer

http://linksfraktion.de/kolumne/nahles-rente-koecher-leer/
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shitux


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« Antworten #178 am: 23. April 2016, 21:46:22 »

http://www.deutschlandfunk.de/rentendebatte-junge-union-fordert-rente-mit-70.1818.de.html?dram:article_id=351992

Und hier isser beschrieben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Ziemiak

Ausser Parteischnöselchen is da nich soooviel

Können wir nicht zusammen legen? Und ihn nach Nordkorea ausliefern? Hammer und Meißel spendiere ich, auf das da mal Blasen, Kreuzschmerzen und Erfahrungen mit Matsch entsteht

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« Antworten #179 am: 24. April 2016, 10:37:55 »

Einigkeit herrscht über den elenden Zustand der Rente, jetzt müssen sich die Experten aus Versicherungslobby, Wirtschaftsverbänden, zugängliche Politiker nur noch auf die Duftnote des Duftbäumchens einigen welches an den Misthaufen getackert wird, ach ja, ein paar zusätzliche Milliönchen für PR/Werbung um den frischen neuen Duft würdig zu feiern fallen zusätzlich an, damit jeder nachlesen kann wie erfolgreiche Verarschung funktioniert.

Die Artikel inklusive diverser Äusserungen der "Experten" lassen schlimmstes erahnen, Altersarmut 2.0.
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« Antworten #180 am: 24. April 2016, 11:22:26 »

Zitat
Ziemiak wurde im polnischen Stettin geboren
Was sagt denn Erika Steinbach dazu? Shocked

Im Grunde lässt sich das Problem doch recht schnell beheben: Gesetzliche Pflichtrentenversicherung in die jeder einzahlt, auch die Beamten, Politiker, Birefkastenfirmenbesitzer und Aktionäre.
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #181 am: 24. April 2016, 11:49:57 »

Zitat
Ziemiak wurde im polnischen Stettin geboren
Was sagt denn Erika Steinbach dazu? Shocked

Im Grunde lässt sich das Problem doch recht schnell beheben: Gesetzliche Pflichtrentenversicherung in die jeder einzahlt, auch die Beamten, Politiker, Birefkastenfirmenbesitzer und Aktionäre.

Ja genau,wir müssen die Riesterrente stärken, allgemein Kapital gedeckte Zusatzrenten (z.B. Lebensversicherungen u.ä.) subventionieren/stärken.

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« Antworten #182 am: 24. April 2016, 12:34:47 »

"...wir müssen das aussitzen." "Herrgott" wirds scho richtn.

Wie wäre es mit der Schlagzeile "Nahles' Kopf" ist erstaunlich leer"? im Sinne authentischer Berichtserstattung?

Seit 2010 ewerben Hartz-IV Bezieher nicht einen Cent Rentenanwartschaft.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 24. April 2016, 21:54:15 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #183 am: 24. April 2016, 16:27:42 »

Zitat
Ziemiak wurde im polnischen Stettin geboren
Was sagt denn Erika Steinbach dazu? Shocked

Im Grunde lässt sich das Problem doch recht schnell beheben: Gesetzliche Pflichtrentenversicherung in die jeder einzahlt, auch die Beamten, Politiker, Birefkastenfirmenbesitzer und Aktionäre.

Ja genau,wir müssen die Riesterrente stärken, allgemein Kapital gedeckte Zusatzrenten (z.B. Lebensversicherungen u.ä.) subventionieren/stärken.



Was hat die Riesterrente jetzt mit der gesetzlichen Rentenversicherung zu tun?
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« Antworten #184 am: 24. April 2016, 18:14:27 »

Ups, war im Politikermodus, da interessieren naheliegende Problemlösungen außerhalb der politischen Agenda überhaupt gar nie nicht, aber der besorgte Bürger sollte wenigstens das Gefühl haben sein Anliegen würde irgendwie ernst genommen.
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antonov


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« Antworten #185 am: 24. April 2016, 18:30:29 »

die haben alles verkackt und nun wollen se herumdoktern

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---> Hans-Werner Sinn bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Berlin
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Sunlight


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« Antworten #186 am: 25. April 2016, 07:16:15 »

Die SPD und Union betreiben eine falsche Rentenpolitik. Die Rente mit 63 und Mütterrente haben genug Schaden für die langfristige Tragfähigkeit der Rentenkasse angerichtet. Für den Schutz vor Altersarmut hat das gar nichts gebracht. Hier ist die Koalition tief gespalten und handlungsunfähig. Ein bezahlbares Konzept gegen Altersarmut muss bei den Menschen ansetzen, die davon besonders bedroht sind. Das sind leider  viele Frauen und Niedriglöhner. Die Absenkung des Rentenniveaus hat sich als Desaster erwiesen, die Grundsicherung steigt erschreckend.
Das kann die Regierung nicht ignorieren. Ich glaube aber nicht, dass sich tatsächlich etwas ändert.
Die Riesterrente gehört in die . Alle eingezahlten Beiträge daraus in die gesetzliche Rentenversicherung. Selbstständige, Beamte, alle müssten in die gesetzliche Rentenversicherung mit
einzahlen und die Absenkung des Niveaus sofort aufgehoben werden. Wird wohl bei dieser handlungsunfähigen, merkbefreiten Regierung nicht passieren.
« Letzte Änderung: 25. April 2016, 10:03:50 von Sunlight » Gespeichert

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« Antworten #187 am: 25. April 2016, 10:58:24 »

Leider werden wohl in naher Zukunft etliche arm gemachte Rentner um jede  . bzw deren Inhalt streiten. Kann so etwas wirklich gewuenscht sein?

Von wem und warum?

Denn auch Obdachlose, Kranke, Niedriglöhnet und Leiharbeiter werden aus derselben  . etwas zum Ueberleben suchen.. .

Schrecklich. Mögen die Verantwortlichen bald dafuer zahlen muessen was sie anrichten.

MfG

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« Antworten #188 am: 25. April 2016, 11:01:30 »

Die Kolonnen sind ja auch schon wieder unterwegs.

Aber was willste machen?
Die Leute wählen wieder die fdPlump, die die weiterhin so ziemlich alles komplett privatisieren wollen. Darunter natürlich die Rente. afd Gleichschritt.

Die da von " Lebensleistungsrente" faseln. Lebensleistung? Jede Familie, jede Mama und jeder Papa haben mehr geleistet als diese Linnemann´s, Spahn´s oder gar dieser Ziemiak.

Angst und Bange muss einem zusätzlich werden wenn BaNahles einen Entwurf vorlegen will. Eigentlich muss einem Angst und Bange werden wenn die spDoof überhaupt irgend etwas in den Raum wirft. Aber das wäre eher eine grundsätzliche Diskussion über diese erbärmliche Clique- nicht nur speziell Rente.

Höhere Lebenserwartung? Joho. Das Entscheidende steckt schon im Wort. Erwartung. Daraus kann man natürlich auch zwingend Schluss folgern, dass alle weiter malochen müssen. So werden Erwartungen in Zwänge umgewandelt.
Und wir werden wieder erleben das diese Erwartungen aus vielen gesundheitlichen Gründen nicht erfüllt werden können. Zumindest bei einem Großteil der Bürger.

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Kuddel


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« Antworten #189 am: 25. April 2016, 11:33:24 »

Etwas anderes ist hier noch nicht erwähnt. Viele hatten geglaubt "vorsorgen" zu müssen, da man nicht an eine vernünftige Absicherung im alter glaubte und haben sich jeden Pfennig vom Mund abgespart und zurückgelegt. Wenn bei ihnen nun im Alter Heimaufenthalt oder Pflege anstehen, werden erstmal die Ersparnisse des ganzen Lebens einkassiert. Und wenn es danach zu einer Kostenübernahme durchs Amt kommt, geht es nur noch um die köstengünstigste Variante.

Und da wären wir wieder bei diesem Thema:

[Behinderten/Altenheime] Ein Blick in den Abgrund
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=242.0

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dagobert


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« Antworten #190 am: 25. April 2016, 15:11:09 »

Die Absenkung des Rentenniveaus hat sich als Desaster erwiesen, die Grundsicherung steigt erschreckend.
Das kann die Regierung nicht ignorieren.
Natürlich können die das. Die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter belasten doch nur die Kommunen, im Bundeshaushalt schlägt sich das nicht nieder. Demzufolge ist die schwarze 0 ncht gefährdet, also alles in bester Ordnung.
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« Antworten #191 am: 25. April 2016, 15:42:26 »

Die ignorieren das nicht, die haben das genau so geplant!
Privatisierung ist doch DAS neoliberale Dogma schlechthin!
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Wampel


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« Antworten #192 am: 26. April 2016, 13:59:12 »

Wer bis 85 arbeitet, hat selbst mit dem mickrigen Mindestlohn die Chance eine Rente in Höhe/geringfüig über der Grundsicherung zu erhalten.
Mit dem jetzigen Renteneintrittsalter schafft das kein Mindestlöhner.
Wer länger arbeitet, erspart sich damit den entwürdigenden Besuch beim Sozialamt.
Da kann man das Rentenalter ja noch weiter hochsetzen.  Evil
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dagobert


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« Antworten #193 am: 27. April 2016, 20:15:04 »

Zitat
Viel Lärm um wenig - Auswertung schriftliche Frage Lebensleistungsrente

„Von der sogenannten „Lebensleistungsrente“ würden zukünftig maximal 40.000 Zugangsrentnerinnen und -rentner profitieren. Sozialministerin Andrea Nahles’ Projekt ist nichts anderes als viel Lärm um wenig“, kritisiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Birkwald wollte anhand der Aussagen im Koalitionsvertrag von der Bundesregierung wissen, wie groß der mögliche potentielle Berechtigtenkreis der sogenannten „Lebensleistungsrente“ im Rentenzugangsjahr 2014 gewesen wäre.

weiterlesen:
http://www.matthias-w-birkwald.de/article/1274.viel-laerm-um-wenig.html
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« Antworten #194 am: 26. Oktober 2016, 19:02:42 »

Zitat
Alterssicherungsbericht der Regierung
Wer arm ist, wird im Alter ärmer

Das Arbeitsministerium warnt Geringverdiener davor, sich auf die gesetzliche Rente zu verlassen. Beamte müssen sich keine Sorgen machen.


Beamte können sich freuen: Sie brauchen keine Angst vor Altersarmut zu haben. Das geht aus dem Entwurf des „Alterssicherungsberichts 2016“ hervor, den das Bundesarbeitsministerium gerade in die Ressortabstimmung gegeben hat. Danach beträgt das „überdurchschnittliche Alterseinkommen“ für pensionierte Beamte durchschnittlich 2.300 Euro netto.

Für diejenigen, die keine Pension, sondern nur eine Rente zu erwarten haben, sieht es weniger gülden aus. Das Versorgungsniveau im Alter werde ohne „zusätzliche Altersvorsorge in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen“, heißt es in dem Bericht, der voraussichtlich Ende November im Kabinett beraten und beschlossen wird.

Besonders düstere Aussichten haben Geringverdiener: „Wird in diesem Einkommensbereich nicht zusätzlich für das Alter vorgesorgt, steigt das Risiko der Bedürftigkeit im Alter stark an.“ Wovon die Betroffenen die Vorsorge bezahlen sollen, verrät das Dokument nicht. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat angekündigt, im Laufe des kommenden Monats ein umfassendes Konzept zur Altersicherung vorzulegen.

Den Alterssicherungsbericht erstellt das Bundesarbeitsministerium alle vier Jahre. Aus dem aktuellen Entwurf geht hervor, dass die gesetzliche Rente immer noch die größte Bedeutung für die Versorgung älterer Menschen hat. 2015 erhielten 90 Prozent der Menschen über 65 Jahre eine Versichertenrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Es sei „Zynismus pur, wenn die Bundesregierung die Bürger vor den Folgen ihrer eigenen Politik warnt, statt endlich zu handeln“, kritisierte die Linkspartei-Vorsitzende Katja Kipping. Der Verweis auf private Altersvorsorge sei „eine politische Bankrotterklärung“.
Männer bekommen 600 Euro mehr

Als „dramatisch“ bezeichnete Kipping überdies die im Alterssicherungsbericht festgestellten beträchtlichen Einkommensunterschiede. So haben Männer mit einem Alterseinkommen von netto durchschnittlich gut 1.700 Euro fast 600 Euro mehr als Frauen. Notwendig sei „eine solidarische Rentenversicherung, in die alle einzahlen, auch Manager und Einkommensmillionäre“. Außerdem müsse eine Mindestrente in Höhe von 1.050 Euro eingeführt werden.

Frauen haben durchschnittlich 600 Euro weniger Alterseinkommen als Männer

„Wenn Altersarmut droht – und hier ist die Analyse des Alterssicherungsberichts richtig – muss die Politik handeln, um das zu verhindern“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Die Lücken, die durch das sinkende Niveau in der gesetzlichen Rentenversicherung gerissen würden, könnten gerade Geringverdiener nicht über private Altersvorsorge ausgleichen. Buntenbach forderte einen Kurswechsel zur Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Rente wird auch eines der Themen auf dem an diesem Donnerstag beginnenden Sozialstaatskongress der IG Metall in Berlin sein. Bereits im Juli hatte die Gewerkschaft ein eigenes Konzept für den „Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung“ vorgelegt. Für Freitag hat auch Andrea Nahles ihr Kommen zugesagt.
http://www.taz.de/Alterssicherungsbericht-der-Regierung/!5349354/
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« Antworten #195 am: 28. November 2016, 12:10:02 »

Zitat
Chef der Wirtschaftsweisen gibt zu: Seine Vorschläge zur Rente kommen ohne Fachwissen aus

Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, war am 24.11. bei Maybrit Illner um über die Rente zu diskutieren. In einem Einspielfilm wurde (ab Min. 29) das österreichische Rentensystem vorgestellt, das eine sehr viel bessere Rente gewährt als das deutsche. Wie geht das?, war die Frage. Christoph Schmidt und die anderen Rentenkürzungsexperten hatten keine Ahnung.
Es war eine Talkshow-Sternstunde, die Maybrit Illner da produzierte. Auf ihre Frage, warum in Österreich geht, was bei uns angeblich unmöglich ist und zum Zusammenbruch der Wirtschaft führen würde, sagte die http://norberthaering.de/de/27-german/news/720-illner-schmidt#weiterlesenSPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die die Kürzungen im deutschen System im Großen und Ganzen verteidigte: „ Das kann ich jetzt auch ad hoc nicht nachvollziehen … (und) … es ist sehr schwer, solche Vergleiche abstrakt zu fassen.“ Deshalb wollte Illner von Paul Ziemiak von der Jungen Union wissen, warum wir ein System der gesetzlichen Rente (wie in Österreich) kaputt gemacht haben, wenn es vielleicht viel effizienter und einfacher wäre, als das, was wir jetzt haben. Er hatte keine Antwort: „Ich kann ihnen das jetzt nicht vorrechnen, warum …“
Dann kam der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, dran, die hartnäckig wiederholte Frage zu beantworten. Der Sachverständigenrat für Wirtschaft hat unter seiner Ägide gerade erst wieder ein Jahresgutachten vorgelegt, nicht zum ersten Mal mit einem Kapitel zur Rente, in dem die vier arbeitgebernahen Weisen gegen ein gewerkschaftsnahes Minderheitsvotum für späteren Renteneintritt, geringere gesetzliche Rente und mehr kapitalgedeckte Rente eintreten. Er muss es also wissen, warum das in Österreich mit der gesetzlichen Rente so gut funktioniert. Oder?
„Ich glaube, dass Frau Dreyer schon recht hatte, als sie sagte, wir müssten schon mehr wissen über das österreichische System als die Zahlen, die wir hier vorliegen haben.“
Ganz recht, Herr Schmidt. Ein Sachverständigenrat, der jahrelang über dieses Thema scheinbar wissenschaftlich schreibt, sollte nicht nur, er MUSS sogar mehr wissen über dieses System. Tut er aber offenbar nicht.
Quelle: Norbert Häring


Via NDS

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Hier bitte eine ausführliche schriftliche Schimpftirade vorstellen, übelste Ausdrücke sind erlaubt
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« Antworten #196 am: 28. November 2016, 18:52:10 »

Solche Schimpfworte wie sie hier angemessen wären kenne ich gar nicht.
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« Antworten #197 am: 28. November 2016, 18:59:05 »

Die ganze Sendung!!!!!! Shocked
Das tue ich mir nicht an!
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dagobert


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« Antworten #198 am: 28. November 2016, 19:20:33 »

Der Österreich-Teil beginnt ca. bei Minute 39.
Etwa bei Minute 51/52 kommt Hartz-4-Bashing a la Bild-Zeitungs-TV.

Allgemein kommt von den Herrschaften das, was man bei SPD, junge Union und Wirtschaftsweisen erwartet.
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« Antworten #199 am: 28. November 2016, 19:30:32 »

Ich hab grade gegessen und wollte es eigentlich bei mir behalten! Desshalb gucke ich es lieber gar nicht erst!
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