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Autor Thema: Aber nicht in dieses Land auswandern? Oder doch?!!!!!!!!  (Gelesen 7536 mal)
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CubanNecktie


Beiträge: 1707



« am: 23. Juli 2011, 20:26:37 »

So, ich habe mir überlegt und ne neue Rubrik aufgemacht. Leider von Ländern, wo man vlt. doch nicht hingehen sollte (auch abhängig wie die Umstände sind, finanzielle Rücklagen, Arbeitnehmer oder schon Rentner, Akademiker/kein Akademiker usw.)?

Wenn das Leben nicht (nur) vom Geld/Job abhängig wäre - ich würde gern zu Ländern wie Phillipinen, Karibik usw. gehen  rolleyes - aber das nur ein naiver/schöner Traum Sad Huh??

Also konkrete Auswanderungspläne hatte ich bisher noch nicht, und wenn dann nur vage gehabt. Doch seit einigen Wochen schreibe ich mit einer netten Filipina*, ja mich nerven auch viele dt. Frauen, die ich bis jetzt hatte (sehr oberflächlich, materialistisch, kalt, zickig usw.) Und das Wetter auch nicht besser. Roll Eyes  Dazu mein Job hier eher prekär, unterirdisch bezhalt.  

Doch leider - habe ich mich bereits in einem anderen Forum umgehört - ist es auf den Philippinen alles andere als leicht einen Arbeitsplatz zu finden?? Sad
Zitat
Geldverdienen auf den Philippinen ist verdammt schwierig. Selbst Akademiker (ich rede hier von Master of Science oder PhD) verdienen deutlich weniger als ein durchschnittlicher deutscher Arbeiter. Den Bachelor-Titel (normalerweise Bachelor of Science = BSc) würde ich als eine Art Abitur unter philippinischen Verhältnissen bezeichnen (wenn überhaupt). Selbst BSc haben oft ganz simple Jobs wie z.B. Verkäufer mit unterirdischen Löhnen. Was der noch schlechter ausgebildete Rest macht, kannst du dir jetzt vermutlich selbst ausmalen...
Gutes Geld kann man auf den Philippinen fast nur als Unternehmer verdienen (abgesehen von Großgrundbesitzern, korrupten hohen Beamten und einigen international bezahlen Jobs in großen Firmen in Manila oder Cebu). Ein erfolgreiches Unternehmen ist nur sehr schwer aufzubauen: Missgunst, Neid, Betrug, Dummheit, Korruption und Bürokratie treiben einen schneller in den Abgrund, als man glaubt. Zudem kennst du als Ausländer die hiesigen Tricks und Gefahren nicht.

Bin nur Kaufmann und jobbe jetzt als Hilfskraft im Tischlerbereich.

Lasse es lieber sein, das Auswandern - auch wenn es mit der Filipina funken wird/kann, ist es lieber besser wenn Sie hier herkommt?? Andrerseits wird mir sehr schlecht, wenn ich an die Zukunft hier denke, beim besten Willen, ich kann ihr diese Präkerjob-Hartz4-schlandrepublik nicht unterjubeln  evil

Ist wohl besser, wenn wir beide irgendow anders emigrieren?

*Einige Aussagen sind nur theorethisch, bisher ist es 'nur' ein sehr netter, liebenswerter Kontakt mit der Filipina, aber ich möchte gerne um sie kämpfen, neben nem besseren Leben aber auch (ob mit Ihr oder nur für mich).

Sad

Sad
« Letzte Änderung: 23. Juli 2011, 20:40:51 von CubanNecktie » Gespeichert

Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
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... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
Frogsta


Beiträge: 319


« Antworten #1 am: 24. Juli 2011, 03:22:57 »

Welches Land jetzt das richtige ist, ist schwer zu sagen.
Das A&O ist die Landessprache.

Ich bin selber vor 3 Monaten zurueck in die USA.
In Deutschland war ich ein arbietsloser deutscher Schlosser unter vielen. Hier bin ich einer der wenigen deutschen Schlosser mit Arbeitsaerlaubnis.
Mein Tip, mit einer kaufmaennischen Ausbildung bist Du erste Wahl fuer Unternehmen die nach Deutschland exportieren  und fuer deutschen Unternehmen im Ausland vor Ort.

Im Ausland bist Du nicht einer von vielen ( wie in D ), sondern durch Sprache und Ausbildung eine Chance fuer Unternehmen.....

diese Karte habe ich auch gespielt - und hat geklappt!!!

Der Schuessel ist die Landessprache!
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Judy


Beiträge: 866



« Antworten #2 am: 24. Juli 2011, 09:30:22 »

hätte da nur den Tipp mit www.daWanda.com oder andere Handarbeitsbörsen, wie etsy.com (braucht man leider Kreditkarte für zum Anmelden)
das ist ziemlich international. Mit Deutsch und Englisch kommt ihr da schon recht weit, d.h. ihr erreicht viele Länder. Müßt halt nur gucken, ob ihr da was produzieren könnt, was sich verkaufen tut. Als Filipina hat sie vielleicht irgendwelche Handarbeitstalente drauf, die etwas ungewöhnlicher sind auf daWanda und daher dort vielleicht ganz gut zu verkaufen sind, da schön exotisch. Als Handwerker könntest du Trödelmöbel aufhübschen und restaurieren, neu polstern etc und dann verkaufen.
Aber wie gesagt, ist nur ein Tipp.

Die andere Möglichkeit ist Transport-Unternehmen. Deine Freundin  könnte die Internet-Koordination machen, und du könntest Klein-Transporte fahren. Kann man hier in D-Land gut machen, da gibt es sehr viele Börsen, wo man annoncieren kann und so seinen Wagen voll kriegt mit Fahrten hin und zurück. Ich kenne jemand, der sich von Leihfirmen Autos dafür mietet und hat dennoch circa 20 Euro pro Stunde. Ist aber ne ziemliche Hetze oft mit wenig Schlaf. Ich hab meinen letzten Umzug mit so einer Transport-Mitfahrgelegenheit gemacht und der Typ hat mir erklärt, dass seine Frau am PC übers Internet die Kunden organisiert, also Anfragen beantwortet und einen Zeitplan erstellt mit Route etc.

DAs sind mal so 2 Möglichkeiten, die mir spontan einfallen.
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Eivisskat
Gast
« Antworten #3 am: 24. Juli 2011, 10:40:20 »

Was für eine Welt: Der Lahme stützt den Blinden... Sad

Um dem Elend & der Armut ihres Landes zu entfliehen und um (vermutlich) ihre Familie mit zu unterstützen, macht sich eine phillipinische Frau auf - wie Millionen ihrer Mit-Schwestern - um sich bei einem deutschen Mann einzuklinken und ihr Leben deutlich zu verbessern, jedenfalls vermeintlich.

Aus dem Bekanntenkreis weiss ich (in etwa) um eine perverse Verordnung, dass es dabei keineswegs mit dem Trauschein getan ist, der diesen Frauen den Aufenthalt in D. ermöglicht. Nein, sie müssen auch von dem dtsch. Mann schwanger werden, das Kind austragen und gebären, sonst gibts kein Bleiberecht.

Was diese Frauen auf sich nehmen, um dem Elend zu entkommen, ist also ganz erstaunlich. Genau wie Millionen Andere, die übers Mittelmeer kommen, durch Trockenhaut & Dürre und was noch alles, entsetzlich... Cry

Wenn nun auch noch gleichzeitig die dtsch. Ehemänner *in spe* sich in einer ebenfalls recht misslichen Lange befinden, erwerbslos oder immer knapp davor, mit Mini-Gehalt und Auswanderungsgedanken für ein ebenfalls besseres Leben, dass was die philip. Frauen eigentlich HIER zu finden hoffen, dann ist das wirklich eine ganz verkehrte Welt und eine sehr verzwickte Lage.

Vielleicht sollte mensch sich gar keine Gedanken mehr über "Landessprache und gutes Gehalt" machen, sondern sich nach dem Motto *Millionen von Migranten können sich nicht irren* einfach auf den Weg machen, mit oder ohne Landessprache & ohne große Erwartungen an Gehalt und Lebensstandart und einfach wo auch immer das Leben fortsetzen mit den Erfahrungen und Ausbildung aus D., denn die sind meist besser als die vor Ort  vorhandenen.

Mein Wort zum Sonntag, sozusagen  Wink
« Letzte Änderung: 24. Juli 2011, 11:13:21 von Eivisskat » Gespeichert
bodenlos


Beiträge: 1372


« Antworten #4 am: 28. Juli 2011, 18:48:24 »

@Cuban Necktie

Von den Phillipinen kommt wirtschaftlich-sozial, auch politisch nicht viel Gutes an Nachrichten. Ich denke, du wirst dir
eher einen Bärendienst erweisen. Könntest du nicht ggf mit Kanada anfreunden Wink Zumindest ist da relavtiv klar, wer
da Job-Mäßig gesucht wird: Handwerk kommt immer gut. Die naderen Einwanderungsbedingungen musst du natürlich
auch meistern.

Bi-Nationale Beziehungen sind pe se oft nicht einfach bzw. weisen mehr Anforderungen auf , kommen noch
gleich zu Beginn wirtschaftliche Anhängigkeiten dazu... das endet für viele Beteiligten oft nicht gut.

Deine Bemerkungen über Frauen in DE kann ich gut nachvollziehen, aber bevor du über den großen Teich schipperst, ggf
doch hier die Nadel im Heuhaufen suchen.
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arm+alt2


Beiträge: 198


« Antworten #5 am: 04. August 2012, 09:41:19 »

Wichtig ist auch, ob Du mit der Mentalität der Leute in dem neuen Land zurechtkommst.
Ich war über 15 Jahre weg aus DE und als ich wiederkam, war ich über diese kleinlichen Schrebergärtner entsetzt! Ich kam mit 99% der Deutschen nicht mehr zurande und wollte nur wieder weg.
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carrol


Beiträge: 8



« Antworten #6 am: 31. August 2012, 17:28:28 »

Ich denke auch, dass es am wichtigsten ist, dass man sich mit den Leuten in dem Land gut versteht und sich an ihre Lebensweise anpassen kann! Alles andre kommt mir der Zeit Wink
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"Man sieht nur mit dem Herzen gut - das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar."
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12873



WWW
« Antworten #7 am: 12. Oktober 2012, 10:23:21 »

Wichtig ist auch, ob Du mit der Mentalität der Leute in dem neuen Land zurechtkommst.
Ich war über 15 Jahre weg aus DE und als ich wiederkam, war ich über diese kleinlichen Schrebergärtner entsetzt! Ich kam mit 99% der Deutschen nicht mehr zurande und wollte nur wieder weg.


Ich traf mal eine Frau, die mir erzählte, das sie nach Kanada ausgewandert ist. Einmal im Jahr kommt sie für drei Wochen ihre Eltern besuchen.
Sie sagte, das sie nach den drei Wochen immer richtig froh sei, wieder nach Kanada zu können, weil ihr diese Spießigkeit in D richtig auf die Nerven geht!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
tleary


Beiträge: 666


« Antworten #8 am: 26. November 2017, 09:12:23 »

Wenn das Leben nicht (nur) vom Geld/Job abhängig wäre - ich würde gern zu Ländern wie Phillipinen, Karibik usw. gehen  rolleyes - aber das nur ein naiver/schöner Traum Sad Huh??
Auf den Philippinen war ich schon mal. Und zwar 2011. Mein Fazit daraus: Heutzutage sind breite Schichten der Bevölkerung in den Ländern der 3. Welt derart verarmt und müssen tagtäglich solch einen brutalen Überlebenskampf führen, daß es dort einfach nicht mehr sicher ist. Und für Weiße schon gleich gar nicht. Ein Mitreisender hat die Philippinen damals als den "Wilden Westen Asiens" bezeichnet, wo nächtliche Morde und Raubüberfälle mittlerweile an der Tagesordnung sind. Vor allem in Manila (da wo ich war), war es in der Nacht sehr gefährlich. Da ging man besser nicht in irgendwelche unbeleuchteten Seitenstraßen. Auf dem Land mag die Situation noch etwas besser sein. Aber besonders auf den südlichen Inseln gibt es Piraten, und Touris werden dort zwecks Lösegelderpressung gern gekidnappt. - Naja, wohl nix neues.
« Letzte Änderung: 06. Mai 2018, 03:43:08 von tleary » Gespeichert

"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
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