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Autor Thema: Hamburg: AK Menschen in Zeitarbeit bei der IG Metall  (Gelesen 30778 mal)
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piet


Beiträge: 204



« am: 29. Oktober 2011, 12:32:45 »

Hallo Kolleginnen und Kollegen.
Hier die aktuelle EINLADUNG
zum Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ)
bei der IG Metall, Region Hamburg

7. November 2011 um 17.00 Uhr
Unser Treffpunkt an jedem ersten Montag im Monat
Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof) - Aufzugsebene 12

Solange der Anteil der gewerkschaftlich organisierten Leiharbeiter gering ist, können unsere Gewerkschaften auch keinen genügenden Druck auf die Arbeitgeberverbände des Zeitarbeitsgewerbes ausüben.
Dazu kommt: Auch wenn in den Einsatzbetrieben sowohl die Spaltung von gesamten Belegschaften als auch die „Schlechterstellung“ von Leiharbeitskräften gesehen wird, so wird doch in zu vielen Betrieben noch nichts für die „Besserstellung“ von Kolleginnen und Kollegen in Arbeitnehmerüberlassung unternommen.
Das wollen WIR als Leiharbeiter in der IG Metall „besser machen“!
Hier wollen WIR als IG Metaller eingreifen und unsere Forderungen auch laut äußern! Und ...
... deshalb brauchen wir Dich und Deine Kollegen und Kolleginnen als Mitglieder,
insbesondere als engagierte(!) Mitglieder der IG Metall.

http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html


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Leben einzeln und frei
wie ein Baum und dabei
brüderlich wie ein Wald,
diese Sehnsucht ist alt.

Yaşamak bir ağaç gibi
tek ve hür ve bir orman gibi
kardeşçesine,
bu hasret bizim.

Nâzım Hikmet
piet


Beiträge: 204



« Antworten #1 am: 29. November 2011, 09:23:57 »

EINLADUNG
zum Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ)
bei der IG Metall, Region Hamburg

5. Dezember 2011 um 17.00 Uhr
Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof) - Aufzugsebene 12

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Aktuelles aus der Verwaltungsstelle der IG Metall
3. Vertretung von Leiharbeitern bei der
Delegiertenversammlung der IG Metall
Im Frühjahr 2012 wird die Wahl zur nächsten
Delegiertenversammlung der IGM stattfinden.
Wer sollen unsere Vertreter sein? Was können sie bewirken?
4. Tarifdschungel bei der Arbeitnehmerüberlassung - Teil 2
Diskussion:
Wann ist die Zeit gekommen, die Tarifverträge zu kündigen um den
Gleichbehandlungsgrundsatz im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz
Wirklichkeit werden zu lassen? Und wie bekommen wir das hin?
5. Verschiedenes

Eingeladen zum AK MiZ sind alle
• IG Metall Mitglieder, die in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind
• Kolleginnen und Kollegen, die in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind und darüber nachdenken, Mitglied der IG Metall zu werden
• Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall in Verleihbetrieben
• Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall in Entleihbetrieben
• Kolleginnen und Kollegen, Betriebsräte und Vertrauensleute aus anderen DGB-Gewerkschaften sind als Gäste immer willkommen.
Nur gemeinsam werden wir gleiches Geld und gleiche Rechte für Alle erkämpfen!

Einladung als pdf unter
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/termine/einladungmiz.html

« Letzte Änderung: 29. November 2011, 09:27:54 von piet » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 27. Dezember 2011, 09:32:30 »

Liebe Kollegen, liebe Kolleginnen.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit bei der IG Metall, Region Hamburg,
findet erst am zweiten Montag des Monats Januar statt.

EINLADUNG
9. Januar 2012 um 17.00 Uhr, Verwaltungsstelle der IG Metall, (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof), Aufzugsebene 12

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Aktuelles aus der Verwaltungsstelle
3. Planung und Anmeldung für ein Wochenendseminar des AK MiZ im Frühjahr 2012
4. Delegiertenversammlung der IG Metall
5. Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie
6. Verschiedenes

http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html

Eingeladen zum AK MiZ sind alle
 
•   IG Metall Mitglieder, die in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind
•   Kolleginnen und Kollegen, die in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind und darüber nachdenken, Mitglied der IG Metall zu werden
•   Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall in Verleihbetrieben
•   Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall in Entleihbetrieben

Kolleginnen und Kollegen, Betriebsräte und Vertrauensleute aus anderen DGB-Gewerkschaften sind als Gäste immer willkommen.
Nur gemeinsam werden wir gleiches Geld und gleiche Rechte für Alle erkämpfen

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Nâzım Hikmet
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« Antworten #3 am: 09. Februar 2012, 07:28:32 »

Am 25. und 26. Februar findet in Bad Segeberg ein Wochenendseminar des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) statt.
Folgende Themen wollen wir besprechen und Aktivitäten vorbereiten:
1.) "equal pay" - politische Wege zur Umsetzung
2.) AÜG und BetrVG - Ausweichstrategien der Arbeitgeber in Werkverträge
3.) Aktivierung zur Mitgliederwerbung
4.) Aktuelles

Mitglieder der IGM können sich über die Verwaltungsstelle der IG Metall, Region Hamburg, anmelden.
Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg
Telefon: 040 / 28 58 - 555
Fax: 040 / 28 58 - 560
E-Mail: hamburg@igmetall.de

Infos über den AK MiZ gibt es unter
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html
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« Antworten #4 am: 24. Februar 2012, 11:52:18 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das nächste Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit
(AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg,
findet statt am
Montag, 5. März 2012, um 17.00 Uhr
in der Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof)
- Aufzugsebene 12 -

Tagesordnung
 
1. Begrüßung
2. Aktuelles aus der Verwaltungsstelle
3. Wahl von Delegierten aus der Zeitarbeit zur Delegiertenversammlung der IG Metall
(Bitte die Mitgliedsausweise dabei haben! Während der Wahl müssen KollegInnen, die noch nicht Mitglied der IG Metall sind, ein wenig auf dem Flur Pause machen.)
4. Informationen zur Tarifrunde 2012, Metall- und Elektroindustrie
5. Nachbereitung des Wochenendseminars des AK MiZ am 25./26. Februar
6. Verschiedenes

Zur Vertretung der Kollegen und Kolleginnen in Zeitarbeit sollen beim nächsten Treffen des AK MiZ am 5.3.2012 zwei Mitglieder in die Delegiertenversammlung gewählt werden.
Weitere fünf (!!!) Delegierte können im März 2012 bei betrieblichen Mitgliederversammlungen in folgenden Einsatz-, bzw. Entleihbetrieben gewählt werden:
AIRBUS Operations GmbH Hamburg-Finkenwerder; AIRBUS Operations GmbH, Stade; Dasell Cabin Interior GmbH; Mercedes-Benz Werk Hamburg und STILL GmbH.

Die Delegiertenversammlung (DLV), das "Parlament der Arbeit", setzt sich zusammen aus den von den Mitgliedern der IG Metall gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Diese Delegierten aus den Betrieben und aus den Bereichen, wie z.B. Senioren, Erwerbslose oder Zeitarbeit, sind die Stimme der Basis.
Die Delegiertenversammlung trifft alle endgültigen Entscheidungen über die lokalen innergewerkschaftlichen Angelegenheiten und fällt die gültigen Beschlüsse der IG Metall in der Region Hamburg.
Die Delegiertenversammlung tritt in der Regel viermal im Jahr zusammen.

AK MiZ Hamburg im Internet:
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html
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« Antworten #5 am: 23. März 2012, 18:00:54 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg, findet statt am
Montag, 2. April 2012 um 17.00 Uhr

Wir treffen uns in der
Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg
(Nähe Hauptbahnhof) - Aufzugsebene 12

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Aktuelles aus der Verwaltungsstelle
3. Zweigleisige Tarifverhandlungen
• IGM Tarifrunde 2012, Metall und Elektro, für die Stammbelegschaften
• Branchenzuschläge für Leiharbeitskräfte
4. Nachbereitung Wochenendseminar des AK Menschen in Zeitarbeit
• Selbstverständnis des AK MiZ
• Vorbereitung 1. Mai
5. Verschiedenes

Einladung als pdf
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/hochgeladenedateien/ak-miz/2012/MIZ_Einladung_04_2012.pdf

"Dürfen Leiharbeiter streiken?" als pdf
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/hochgeladenedateien/ak-miz/2012/MIZ_Tarifrunde2012.pdf

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Nâzım Hikmet
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« Antworten #6 am: 04. Mai 2012, 16:42:54 »

Moin zusammen.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg,
findet statt am Montag, 7. Mai 2012, um 17.00 Uhr

Wir treffen uns in der
Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg) - Aufzugsebene 12 -
(Nähe Hauptbahnhof)

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Aktuelles aus der Verwaltungsstelle
3. Nachbereitung 1. Mai 2012
4. Zweigleisige Tarifverhandlungen
•   IGM Tarifrunde 2012, Metall und Elektro, für die Stammbelegschaften
•   Branchenzuschläge für Leiharbeitskräfte
5. Verschiedenes
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Nâzım Hikmet
Leihluffel


Beiträge: 28



WWW
« Antworten #7 am: 10. Mai 2012, 12:25:16 »

Das ganze erinnert mich irgendwie an Wähler-Fang!!!
gib uns deine Stimme,
wollen sehen das wir deine Situation ein bißchen verbessern können, nachdem wir sie euch total versaut haben......
Danke
Die Stammbelegschaft ruht sich dank des Kündigungsschutzes aus während die "Stamm-Leiharbeiter" keulen müssen.

Apropo:
Die IGM tut ja plötzlich so erschreckt, jedenfalls im Flyer zum Warnstreik, das es inzwischen sogar STAMMlLEIHARBEITER gibt!!!!
Wo sind denn DIE so PLÖTZLICH hergekommen?Huh?
« Letzte Änderung: 10. Mai 2012, 17:08:47 von Leihluffel » Gespeichert

seit 8 Jahren Leihluffel (www.leihluffel.de)
Lieber schreiend und sich wehrend untergehen als schweigend und tatenlos zu ertrinken.
( weiß nicht ob und wenn Wer das vielleicht schonmal gesagt hat :-)  )
piet


Beiträge: 204



« Antworten #8 am: 19. Mai 2012, 08:06:31 »

Nach der Einigung der Verhandlungsgruppen in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustriewird jetzt hoffentlich Schwung in die Verhandlungen über Branchenzuschläge mit den Menschenhandels-Arbeitgebern bei BAP/iGZ kommen.

Es kommt jetzt auch darauf an, das die in der IGM organisierten Leiharbeitskräfte die regionalen Hauptamtlichen, die VKs und IGM-Betriebsräte in den Entleihfirmen, weiter massiv auf die Parallelverhandlungen hinweisen und Solidarität einfordern.
So viele Leiharbeitskräfte wie in dieser M+E Tarifrunde habe ich nie vorher bei den Aktionen gesehen.

In der Nacht auf den 19. Mai 2012 haben sich die Tarifparteien der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie in ihrer fünften Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag verständigt. Diese Einigung wird Beispiel für die anderen Tarifbezirke sein.
Am kommenden Montag, 21. Mai, kommt die Große Tarifkommission in Sindelfingen zusammen, um über das Tarifergebnis zu beraten.

Völlig unabhängig davon treten die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern der Verleihbranche nach wie vor auf der Stelle.
Hier fordert unsere IG Metall Branchenzuschläge für Leiharbeiter bzgl. der Einsatzunternehmen.

Was sagt das Tarifergebnis in Baden-Württemberg bezüglich der Leiharbeit?

Obwohl sich die Arbeitgeber lange Zeit allen Regelungen der Leiharbeit komplett verweigert hätten, sei es nun erstmals gelungen, die Einsatzbedingungen von Leiharbeitern in einem Tarifvertrag zu beschreiben.
"Das stärkt die Position unserer Betriebsräte gewaltig. Es ist ein wichtiger Schritt dahin, die unternehmerische Willkür, Lohndumping sowie das Verdrängen von Stammarbeitsplätzen beim Einsatz von Leiharbeit zu beenden", sagte Jörg Hofmann, IG Metall-Bezirksleiter in Baden-Württemberg, in einer ersten Stellungnahme.
http://www.bw.igm.de/news/meldung.html?id=52108

"(...) Betriebsräte können bei Leiharbeit mitbestimmen

Die Arbeitgeber haben zudem ihre Blockadehaltung beim Thema Leiharbeit aufgegeben. In dem neuen Tarifvertrag werden die Rahmenbedingungen beschrieben, unter denen Leiharbeit in den tarifgebundenen Betrieben der baden-württembergischen Metall und Elektroindustrie eingesetzt werden kann.
Leiharbeit darf demnach künftig nur dann eingesetzt werden, wenn dadurch die Entgelt- und Arbeitsbedingungen im Entleihbetrieb nicht bedroht werden. Auch dürfen dort durch den Einsatz von Leiharbeit keine Arbeitsplätze gefährdet werden.

Der Einsatz von Leiharbeitnehmern ist außerdem nur zulässig, wenn er zeitlich befristet ist, ein Sachgrund vorliegt oder Auftragsspitzen abzuarbeiten sind. Als Sachgrund gilt, wenn z.B. Fachkräfte benötigt werden, deren spezielle Qualifikation im Betrieb nicht vorhanden ist oder Vertretungsfälle wie Krankheit oder Schwangerschaften. Der Betriebsrat muss dem Einsatz eines Leiharbeiters zustimmen.

Zudem muss ein Arbeitgeber künftig mit dem Betriebsrat verhandeln, wenn dieser den Einsatz von Leiharbeit und die Ausgestaltung der betrieblichen Flexibilität regeln will. Dann können in einer Betriebsvereinbarung Einsatzzwecke, Einsatzbereiche und Volumen von Leiharbeit im Betrieb geregelt werden. Dort können außerdem die Höhe der Vergütung der Leiharbeiter sowie die Höchstdauer des Einsatzes und Übernahmeregeln vereinbart werden.
Kommt es zu einer entsprechenden Betriebsvereinbarung, kann im Gegenzug eine Ausweitung der Quote der Beschäftigten mit 40-Stunden-Verträgen um bis zu 12 Prozent zu erhöhen. Im selben Umfang müssen dagegen auch Vollzeitarbeitsverträge mit 30 Stunden zur Verfügung gestellt werden.
Besteht keine entsprechende Betriebsvereinbarung, muss der Entleihbetrieb nach spätestens 18 Monaten prüfen, ob er dem Leiharbeiter ein Arbeitsverhältnis anbieten kann. Dieses Angebot hat jedoch spätestens nach 24 Monaten zu erfolgen.

Künftig muss der Betriebsrat regelmäßig über den Umfang und die Einsatzbereiche von Leiharbeit informiert werden. Soll ein Leiharbeiter länger als drei Monate eingesetzt werden, kann der Betriebsrat eine innerbetriebliche Stellenausschreibung verlangen, wodurch der Einsatz den regeln der betrieblichen Mitbestimmung unterliegt. (...)"

Quelle: IG Metall Pressedienst 48/2012, IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg
http://www.bw.igm.de/news/meldung.html?id=52108

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Nâzım Hikmet
prica


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« Antworten #9 am: 25. Mai 2012, 23:30:16 »

Völlig unabhängig davon treten die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern der Verleihbranche nach wie vor auf der Stelle.
Hier fordert unsere IG Metall Branchenzuschläge für Leiharbeiter bzgl. der Einsatzunternehmen.
Klientelpolitik.....wieviel Prozent aller Leiharbeiter arbeiten den in der Elektro und Metallindustrie? Diese Abschlüsse sind das Papier auf dem es geschrieben ist nicht wert. Morgen freut man sich über einen vermeitlichen Zuschlag, den man Übermorgen schon wieder entzogen bekommen kann, wenn man die Einsatzfirma wechseln muss die dann eben in einer Branche ohne Zuschläge tätig ist ( z.b. Logistikbereich...u.a. darunter läuft doch z.b. das ganze Versnadhandelsgeschäft die über die Weihnachtszeit bestimmt massiv Leiharbeiter anheuern und genauso schnell nach dem Jahreswechsel wieder abmelden  ).
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piet


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« Antworten #10 am: 30. Mai 2012, 19:45:35 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Zunächst einmal: Wir machen keine Stellvertreterpolitik!
Wir, das ist der Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der Hamburger IG Metall.
Wir sind MetallerInnen in der Zeit- und Leiharbeit und aus Entleihbetrieben.
Wir sind sehr unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Interessen.
Manche von uns lehnen Leiharbeit prinzipiell ab, weil Leiharbeit Menschen zur Ware macht. Andere wollen unter den gegebenen Verhältnissen einfach nur das Beste rausholen.
Aber wir sind offen für größere Vernetzungen.

In unserem eMail Postfach häufen sich die eingegangenen Nachrichten, die von dem Abschluss der IG Metall mit den Arbeitgeberverbänden der Leiharbeitsbranche wenig bis gar nichts halten. Auch in den Internetforen von ZOOM und von chefduzen.de sieht es nicht viel anders aus.
http://www.igmetall-zoom.de/Forum/viewtopic.php?f=13&t=590
http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=614b6789fbbbcafa4990d2deaeca4772&topic=25163.0

Wir werden also auf unserem Treffen am
Montag, 4. Juni 2012 um 17.00 Uhr
so einiges zu bereden haben.

Wir treffen uns in der Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum) - Aufzugsebene 12 -
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg - (Nähe Hauptbahnhof)

Die Einladung als pdf zum Ausdrucken, Kopieren, Aushängen und Weiterverteilen:
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/hochgeladenedateien/ak-miz/2012/MIZ_Einladung_06_2012.pdf

Das Tariftelegramm der IG Metall mit den Eckpunkten des Abschlusses mit BAP und iGZ:
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/hochgeladenedateien/ak-miz/2012/Tariftelegramm2012-Branchenzuschlag.pdf
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« Antworten #11 am: 01. Juni 2012, 18:48:23 »

Ob dieser "Abschluss" wirklich angenommen wird, entscheidet übrigens letztendlich der Vorstand der IG Metall. Grundlage für diese Entscheidung wird das Ergebnis der Diskussion der Tarifkommission (bzw. des Aktionskreises Leiharbeitstarifverhandlungen) am 5. Juni sein.
Wie demokratisch legitimiert die Tarifkommission (bzw. der Aktionskreis Leiharbeitstarifverhandlungen) eigentlich ist, wäre eine höchst interessante Frage ...
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« Antworten #12 am: 17. Juli 2012, 16:41:41 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Dies ist eine Einladung zum Mitmachen!
Der Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit bei der IG Metall, Region Hamburg,
trifft sich wieder am
Montag, 6. August 2012, um 17.00 Uhr
 
Wir treffen uns in der Verwaltungsstelle der IG Metall
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg (Aufzugsebene 12, Großer Sitzungsraum)
Trotz Sommerferien in Niedersachsen!

Tagesordnung:
•   Aktuelles aus der Verwaltungsstelle
•   Was bedeuten die Branchenzuschläge für Leiharbeit und warum sind sie im DGB umstritten?!
•   Verschiedenes

Die Einladung zum Ausdrucken, Kopieren und Weiterverbreiten findet Ihr im Internet unter
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/termine/einladungmiz.html
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« Antworten #13 am: 29. Juli 2012, 15:11:23 »

Einladung zum AK MiZ als pdf
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/hochgeladenedateien/ak-miz/2012/MIZ_Einladung_08_2012.pdf
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« Antworten #14 am: 28. November 2012, 13:18:57 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ)
bei der IG Metall, Region Hamburg, findet statt am

Montag, 3. Dezember 2012 um 17.00 Uhr
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Leiharbeiter wurden als Streikbrecher missbraucht!
Seit dem 1. November streiken Kolleginnen und Kollegen beim Verpackungsmittelhersteller Neupack in Hamburg und in Rotenburg/Wümme. Das auf die Herstellung von tiefgezogenen Plastikverpackungen spezialisierte Unternehmen beschäftigt an beiden Standorten zusammen rund 200 Kolleginnen und Kollegen.
Mehr als die Hälfte von ihnen hat die Arbeit niedergelegt, um zumindest einen Haustarifvertrag mit der IG BCE und dem Betriebsrat zu vereinbaren. Neupack hatte schnell versucht, die Produktionsausfälle durch den Einsatz von Leiharbeitern aufzufangen. Dies übernahm die Firma »Work Express« aus dem polnischen Katowice. Weil einer der führenden Funktionäre des deutschen Branchenverbandes »Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen« (iGZ) an der Firma beteiligt ist, drohte ein Skandal – und zunächst sah es so aus, als ob die Streikbrecher abziehen würden ...  Doch es war nur ein juristischer Trick. »Die Leiharbeiter wurden nicht abgezogen, sondern von Neupack direkt angestellt, für 8,50 Euro die Stunde«, erklärte der Gewerkschaftssekretär Rajko Pientka von der IG BCE.
Ist das die »Brücke in die Festanstellung«, von der so manche Politiker gerne reden? Über Leiharbeit als Streikbrecher anfangen und dann in eine Festanstellung rutschen (auch wenn sie befristet ist)?
Das, was wir hier sehen, ist das Prinzip »Teile und Herrsche«. Dagegen hilft vor allem die Solidarität aller, die gezwungen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Um zu »Guter Arbeit« zu kommen, um das Recht auf »Gleiches Geld für gleiche Arbeit« durchzusetzen, braucht es Kraft, Verstand, viel Unterstützung – und oft auch einen langen Atem.
!!!  All das wünschen wir den streikenden Kolleginnen und Kollegen bei Neupack  !!!

piet
für den Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ)
bei der IG Metall, Region Hamburg

Im Internet findet ihr Einladungen zum AK MiZ sowie Grundsätzliches und Aktuelles zu unserer bisherigen Arbeit unter:
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html
Informationen zur Kampagne der IG Metall "Leiharbeit fair gestalten / Gleiche Arbeit? - Gleiches Geld!" finden sich im Internet unter:
http://www.gleichearbeit-gleichesgeld.de/
Desweiteren gibt es ein Netzwerk der IG Metall zur Zeitarbeit: ZOOM - ZeitarbeiterInnen ohne Organisation machtlos
Dort kann man sich z.B. auch im Forum austauschen:
www.igmetall-zoom.de

Das Thema Leiharbeit bei Neupack findet sich bei ZOOM unter:
http://www.igmetall-zoom.de/Forum/viewtopic.php?f=7&t=4830
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« Antworten #15 am: 01. Januar 2013, 20:17:09 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg, hat ab Januar 2013 seinen Termin für das regelmäßige Treffen an jedem zweiten Montag im Monat!
Herzlich eingeladen sind vor allem Mitglieder der IG Metall und Kolleginnen und Kollegen, die in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind und darüber nachdenken, Mitglied der IG Metall zu werden.

Das nächste Treffen des  AK MiZ findet statt am
14. Januar 2013 - um 17 Uhr - in der Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
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J. Anus


Beiträge: 48



« Antworten #16 am: 04. Januar 2013, 22:14:24 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg, hat ab Januar 2013 seinen Termin für das regelmäßige Treffen an jedem zweiten Montag im Monat!
Herzlich eingeladen sind vor allem Mitglieder der IG Metall und Kolleginnen und Kollegen, die in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind und darüber nachdenken, Mitglied der IG Metall zu werden.

Das nächste Treffen des  AK MiZ findet statt am
14. Januar 2013 - um 17 Uhr - in der Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
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Hast Du was geraucht?
Die Gewerkschaften sind bisher immer mit den Mächtigen ins Bett gestiegen, haben sich von Clement und Schröder von hinten und vorne bürsten lassen und haben als Kuhhandel nicht zuletzt die Leiharbeiter verkauft, um den Stauts Quo ihrer Mitglieder zu schützen.
Jetzt, da immer mehr reguläre Arbeit in die Zeitarbeit abwandert, ist das Gejammer bei dem Gewerkschaften groß.
So blöd müßte ich mal sein und mit meinen paar Kröten diese Flitzpiepen zu pampern
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piet


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« Antworten #17 am: 11. Januar 2013, 16:41:21 »

Auch für Nichtraucher:
Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Der Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg,
hat sein nächstes Treffen am Montag, dem 14. Januar 2013.

Wir treffen uns um 17 Uhr in der Verwaltungsstelle der IG Metall,
Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof)
Aufzugsebene 12 – Großer Sitzungsraum

TAGESORDNUNG
1. Aktuelles aus der Verwaltungsstelle
2. Umsetzung der Branchenzuschläge: Schwierigkeiten mit Entleihfirmen in der Metall- und Elektroindustrie
3. Zukunftstarifvertrag beim Airbus-Zulieferer Diehl (ehemals Dasell)
4. Verschiedenes

Die Einladung als pdf-Datei findet ihr unter
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/hochgeladenedateien/ak-miz/2013/MiZ_Einladung_01_2013.pdf

AK MiZ Hamburg im Internet:
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html
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Nâzım Hikmet
piet


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« Antworten #18 am: 31. Januar 2013, 11:30:28 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) findet statt am
Montag, 11. Februar 2013 um 17.00 Uhr
Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60 - Aufzugsebene 12
20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof)

Tagesordnung:
•   Aktuelles aus der Verwaltungsstelle
•   Zeitarbeit und Arbeits-/Gesundheitsschutz
Von der Fachtagung „Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Zeitarbeit“ berichtet der Kollege Jürgen Hellwich
(siehe auch: http://www.gda-portal.de/de/Arbeitsprogramme/Zeitarbeit.html)
•   Zum Herbst 2013: Kündigung der Tarifverträge mit den Arbeitgeberverbänden der Zeitarbeitsbranche sind möglich
(siehe auch: http://www.labournet.de/category/politik/alltag/leiharbeit/leiharbeit-gw/)

•   Verschiedenes, u.a. Neupack-Streik und Streikbruch durch Leiharbeit
siehe auch:
https://twitter.com/tarifigbcehh
http://www.hamburg-harburg.igbce.de/portal/site/hamburg-harburg/
http://www.soli-kreis.tk/
http://www.labournet.de/branchen/sonstige/verpackungen/verleih-firma-work-express-in-kattowitz-polen-piening-gmbh-und-der-streikbruch-bei-neupack/?cat=6757

AK MiZ im www: http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html
« Letzte Änderung: 31. Januar 2013, 11:33:44 von piet » Gespeichert

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« Antworten #19 am: 03. März 2013, 18:40:34 »

Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ)
bei der IG Metall, Region Hamburg, findet statt am
Montag, 11. März 2013 - um 17 Uhr
Wir treffen uns in der Verwaltungsstelle der IG Metall - Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg
(Nähe Hauptbahnhof) - Aufzugsebene 12 - Großer Sitzungsraum

Wesentlicher Tagesordnungspunkt wird die Möglichkeit der Kündigung der Tarifverträge zwischen der DGB Tarifgemeinschaft und den Arbeitgeberverbänden der Zeitarbeitsbranche sein. Diese Kündigung muss ggf. bis Ende April 2013 erfolgen.
Darüber wollen wir diskutieren - und unseren Vertretern in der Tarifkommission der IG Metall einen klaren Auftrag mitgeben.
Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz AÜG sieht grundsätzlich gleiches Geld für gleiche Arbeit vor - es sei denn, ein Tarifvertrag regelt das anders.

Der Streik der Kolleginnen und Kollegen bei Neupack für einen Tarifvertrag ist inzwischen im 5. Monat. Er wurde von Anfang an durch den Einsatz von polnischen Leiharbeitern und die anschließende "Vermittlung" derselben durch die polnische Leihfirma Work Express an Neupack entscheidend geschwächt. Im Anhang findet ihr neben der Einladung zum Treffen des AK MiZ am 11. März auch die Solidaritätserklärung des Netzwerkes ZOOM - ZeitarbeiterInnen ohne Organisation machtlos.

Näheres zum Neupack-Streik bei ZOOM auf der Startseite
http://www.igmetall-zoom.de
und im Forum
http://www.igmetall-zoom.de/Forum/viewtopic.php?f=7&t=4830

Aktuelle Informationen zum Neupack-Streik u.a. auf twitter
https://twitter.com/tarifigbcehh
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« Antworten #20 am: 16. März 2013, 09:50:40 »

zur Info

Leiharbeit: Gewerkschaften verhandeln über neue Tarifverträge
Gewerkschaften streben Mindestlohn für Leiharbeitnehmer an

http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/SID-32EBE493-EA972C9A/internet/style.xsl/leiharbeit-gewerkschaften-verhandeln-ueber-neue-tarifvertraege-11401.htm

Ab 14. März verhandeln die DGB-Gewerkschaften, darunter die IG Metall, über neue Tarifverträge für Leihbeschäftigte. Die Gewerkschaften wollen unter anderem einen Stundenlohn von 8,50 Euro für Leiharbeitnehmer durchsetzen. Für die IG Metall verhandelt Stefan Schaumburg mit. Der Leiter des Bereichs Tarifpolitik beim IG Metall-Vorstand erläutert im Interview, um was es in der Tarifverhandlung geht.

Die IG Metall hat 2012 für mehrere Branchen Zuschläge für Leihbeschäftigte durchgesetzt. Sie sorgen dafür, dass ihre Einkommen näher an die der Stammbelegschaften heranrücken. Zahlen die Betriebe die Zuschläge jetzt auch?
Stefan Schaumburg: Die Mehrheit der Unternehmen tut das. Sie hält sich an den Vertrag und die Leihbeschäftigten profitieren davon durch höhere Einkommen. Aber es gibt auch Firmen, die versuchen, ihn zu umgehen. Andere Firmen machen Fehler, weil sie unsicher sind, wie er angewandt werden muss. Jedem Fall geht die IG Metall nach. Viele Fälle konnten wir schon im Interesse der Leiharbeitnehmer klären. Wo es Probleme gibt, unterstützen wir natürlich die Beschäftigten dabei, ihre Ansprüche geltend zu machen, auch bei Klagen vor Gericht.

Obwohl es den neuen Tarifvertrag über Branchenzuschläge gibt, führt eine DGB-Tarifgemeinschaft jetzt wieder Tarifverhandlungen mit der Zeitarbeitsbranche. Warum?
In diesen Verhandlungen geht es um Branchentarifverträge mit den Zeitarbeitsverbänden IGZ und BAP zur Leiharbeit, die bereits seit 2003 bestehen. Diese werden wir bis Ende April kündigen. Die Löhne und Gehälter, die darin festgelegt sind, bilden den Sockel, auf den die Zeitarbeitsfirmen die Branchenzuschläge drauflegen müssen, zum Beispiel bei Einsätzen in der Metallindustrie.

In den aktuellen Verhandlungen wollen wir Verbesserungen erreichen. Davon würden vor allem die Beschäftigten profitieren, die in Branchen eingesetzt werden, in denen es keine Tarifverträge über Branchenzuschläge gibt. Die Einkommen in dem Entgelt-Tarifvertrag bilden die Basis für die Lohnuntergrenze in der Leiharbeit. Das ist faktisch ein Mindestlohn, der nicht unterschritten werden darf. Die Rechtsverordnung, in der das geregelt ist, läuft mit dem Tarifvertrag aus. Darum brauchen wir einen neuen Entgeltarifvertrag als Grundlage für einen neuen Mindestlohn. Die Lohnuntergrenze hat vor allem Bedeutung bei grenzüberschreitender Leiharbeit, also wenn Beschäftigte ausländischer Verleihfirmen hier tätig werden.

Warum wurden die Tarifverträge 2003 überhaupt abgeschlossen? Es gibt doch ein Gesetz, das von den Einsatzbetrieben verlangt, Leiharbeitnehmer gleich zu behandeln wie die Stammbeschäftigten.
Es stimmt, dass der Gesetzgeber damals ein "Equal-Pay"-Gebot ins Arbeitnehmerüberlassungsgesetz aufgenommen hat. Allerdings gibt es dort auch die Möglichkeit, über Tarifverträge davon abzuweichen. Und es gab deutliche Hinweise aus der Politik, dass die konkreten Bedingungen in der Leiharbeit durch Tarifverträge ausgestaltet werden sollen. Damals kamen uns die sogenannten christlichen Gewerkschaften zuvor. Die Arbeitgeber machten mit ihnen den ersten Tarifabschluss. Und die boten den Beschäftigten völlig unterirdische Bedingungen, vor allem schlechte Löhne. Wir vom DGB schlossen dann zwar Tarifverträge, die besser waren, aber nicht das, was wir uns ursprünglich vorgestellt hatten. Seitdem mussten wir uns ständig mit dem Problem der "christlichen" Leiharbeitsverträge herumschlagen.

Aber den "Christen" wurde doch in einer Reihe von Gerichtsentscheidungen die Tariffähigkeit aberkannt. Ihre Tarifverträge sind unwirksam.
Das ist etwas kompliziert: Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat tatsächlich im Dezember 2010 eine Entscheidung getroffen, nach der die Tarifverträge der "Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaft für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen" (CGZP), die bis 2010 galten, unwirksam sind. Die Beschäftigten können gleiche Bezahlung wie die fest Angestellten in den Betrieben verlangen. Viele Verleihfirmen müssen nicht nur rückwirkend mehr Geld an die Beschäftigten zahlen, sondern auch an die Sozialversicherung. Das hat sie Millionen gekostet und die "christliche Leiharbeit" auch bei den Arbeitgebern in Verruf gebracht. Im Grunde war das ein Beweis dafür, dass ein Geschäftsmodell über Dumping-Tarifverträge zum Scheitern verurteilt ist.

Weil das BAG seine Entscheidung auch mit der Konstruktion der CGZP begründet hatte, entwarfen die "Christen" eine neue Satzung und schlossen 2010 neue Tarifverträge ab. Aber nur noch wenige Arbeitgeber wandten sie an. Seit 1. März ist jetzt ganz Schluss mit der "christlichen Leiharbeit": Die "Christen" geben dieses "Geschäftsfeld" auf. Es gibt jetzt nur noch Tarifverträge der DGB-Gewerkschaften.

Wenn das so ist: Warum verhandeln die DGB-Gewerkschaften dann überhaupt über neue Tarifverträge? Sie könnte doch einfach die bestehenden im Herbst auslaufen lassen. Und dann gilt das Gesetz, also Equal Pay?
Ganz so einfach ist das nicht. Zunächst einmal gibt es das juristische Problem der Nachwirkung von gekündigten Tarifverträgen. Es ist unklar, ob dann tatsächlich Equal Pay gilt. Das müsste erst mal von den Arbeitsgerichten geklärt werden und so etwas kann dauern. Das Gesetz sieht zwar eine Gleichbehandlung vor. Es wird aber nicht weiter beschrieben, wie das in der Praxis funktionieren soll. Für die Beschäftigten wäre unklar, welche Ansprüche sie besitzen. Und es ist zu befürchten, dass die Verleiher dann erst recht machen, was sie wollen. Wie schwierig es ist, Equal Pay-Ansprüche einzuklagen, haben wir bei der CGZP erlebt. Und was in Zeiten gelten soll, in denen Leihbeschäftigte nicht in einem Betrieb eingesetzt sind, regelt das Gesetz überhaupt nicht.

Mit den Tarifverträgen über Branchenzuschläge haben wir uns bewusst entschieden, den tariflichen Weg weiterzugehen. Da wir uns jetzt nicht mehr mit den "christlichen" Gewerkschaften herumschlagen müssen, haben wir gute Ausgangsbedingungen, um weitere Verbesserungen zu erreichen. Wenn wir die Tarifverträge jetzt enden ließen, hieße das auch, die weitere Gestaltung allein dem Gesetzgeber zu überlassen. Das kann nicht in unserem Interesse sein. Wir müssen beides weiterverfolgen: Bessere Gesetze und bessere Tarifverträge.

Was genau wollen die Gewerkschaften denn in den anstehenden Tarifverhandlungen durchsetzen?
Mindestens ein Entgelt von 8,50 Euro, also das, was wir auch als gesetzlichen Mindestlohn fordern. Zurzeit beträgt das unterste Tarifentgelt in der Entgeltgruppe 1 im Westen 8,19 Euro pro Stunde und im Osten 7,50 Euro. Aber es geht auch um weitere Verbesserungen. Zum Beispiel eine Angleichung der Ost-Entgelte. Außerdem wollen wir längere Fristen, in denen Beschäftigte Ansprüche geltend machen können. Jetzt haben sie nur ein bis zwei Monate Zeit dafür. Das ist zu kurz.

Auch bei den Arbeitszeitkonten wollen wir etwas verbessern. Zurzeit werden sie immer nur im Sinne des Arbeitgebers verwendet, nämlich immer dann, wenn er für den Beschäftigten keinen Einsatz in einem Betrieb hat. Das wollen wir ändern. Und schließlich wollen wir die Eingruppierungen klarer regeln. Zurzeit kommen Ungelernte durchweg in die niedrigste Entgeltgruppe, egal, was sie machen. Die Details werden wir mit den Mitgliedern der Tarifkommission und den anderen DGB-Gewerkschaften beraten und beschließen.

Ist ein tarifliches Mindestentgelt überhaupt noch nötig? Die SPD-regierten Länder versuchen doch über den Bundesrat, einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro durchzusetzen.
Naja, die Mindestlohnkonzepte der Parteien sind ja sehr unterschiedlich. Vor den Bundestagswahlen wird nach unserer Einschätzung nicht viel passieren. Wir haben jetzt die Chance, das tarifvertraglich durchzusetzen. Ein unterstes Entgelt von 8,50 Euro in der Leiharbeit hätte auch eine Signalwirkung. Den politischen Bemühungen um einen Mindestlohn kann das nur nützen.

--------------------------------------------------------------------------------
INNERHALB DES AK MIZ HAMBURG SIND WIR UNTERSCHIEDLICHER MEINUNG UND MITTEN IN DER DISKUSSION.
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html

WIR BEFÜRCHTEN, DASS ES WEITERHIN TARIFVERTRÄGE GEBEN WIRD, DIE IN IHRER KONSEQUENZ (kein equal pay ab dem ersten Tag Einsatz in einem Entleihbetrieb) UNTERHALB DER VORGABEN DES AÜG STEHEN.

WIR HABEN DESHALB DREI FORDERUNGEN AN DIE TARIFKOMMISSION DER IG METALL AUFGESTELLT, DIE GEGEBENENFALLS OHNE KÜNDIGUNG DES MANTELTARIFVERTRAGES DURCH DIE DGB-TARIFGEMEINSCHAFT VERHANDELT WERDEN SOLLEN:
1.  eine andere Staffelung der Urlaubstage,
2.  24. und 31. Dezember sind arbeitsfrei und
3.  Durchschnittsbezahlung aus den letzten 13 Wochen für die Urlaubs- und Krankheitstage.

DAS NÄCHSTE TREFFEN DES Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) BEI DER IG METALL, REGION HAMBURG,
findet statt am
Montag, 8. April 2013, um 17 Uhr
Wir treffen uns in der Verwaltungsstelle der IG Metall, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg
(Nähe Hauptbahnhof) – Aufzugsebene 12 – Großer Sitzungsraum
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« Antworten #21 am: 06. April 2013, 16:10:52 »

Zur Info: Die IG BCE hat am 5. April die Verhandlungen mit der Firma Neupack für gescheitert erklärt.
Weiterhin berichtet das 50. Streikinfo über eine Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft, in der der Senat mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken aufgefordert wird, sich auf Bundesebene für eine Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes einzusetzen.
Ziel ist, den Einsatz von Leiharbeitern als Ersatz an bestreikten Arbeitsplätzen zu verbieten.
siehe: https://twitter.com/tarifigbcehh

EINLADUNG
zum Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/hochgeladenedateien/ak-miz/2013/MiZ_Einladung_04_2013.pdf

zum Weiterleiten, Ausdrucken, Kopieren, Aushängen und Weiterverbreiten!
Wir treffen uns am Montag, 8. April 2013 um 17.00 Uhr
in der Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof) - Aufzugsebene 12
AK MiZ im www:
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html

Tarifverträge zur Leiharbeit?
Die IG Metall will die bestehenden Tarifverträge der DGB-Tarifgemeinschaft mit den Arbeitgebern der Verleihbranche fristgerecht zum Herbst 2013 aufkündigen. Das muss bis Ende April geschehen.
Seit dem 14. März gibt es Gespräche. Wenn es neue Tarifverträge geben sollte, dann müssten sie wirklich wesentlich besser sein als die bisherigen.
Denn das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) sagt, dass der Verleiher verpflichtet ist, „dem Leiharbeitnehmer für die Zeit der Überlassung an den Entleiher die im Betrieb des Entleihers für einen vergleichbaren Arbeitnehmer des Entleihers geltenden wesentlichen Arbeitsbedingungen einschließlich des Arbeitsentgelts zu gewähren.“
Ganz zu schweigen von Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der sagt, „Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit“.
Zusammengefasst heißt das auf Deutsch:
Gleiches Geld, gleiche Bedingungen und gleiche Rechte bei gleicher Arbeit!
Wenn es neue Tarifverträge mit BAP und iGZ geben sollte, dann sollten sie darüber hinaus-gehen – und nicht wie bisher diese Anforderungen einschränken!

Diskussionen um die Tarifverhandlungen finden z.B. statt im Internetforum ZOOM der IG Metall unter
http://www.igmetall-zoom.de/Forum/viewtopic.php?f=13&t=590&start=1710
« Letzte Änderung: 06. April 2013, 16:44:03 von piet » Gespeichert

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« Antworten #22 am: 23. Mai 2013, 10:28:59 »

EINLADUNG
zum Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg

Montag, 10. Juni 2013 um 17.00 Uhr
Verwaltungsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof) - Aufzugsebene 12
AK MiZ im www: http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html
Hier gibt es auch die Einladungen als pdf-Dateien.

Tagesordnung
•   Aktuelles aus der Verwaltungsstelle der IG Metall
•   Tarifabschluss für die Stammbeschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie
•   Tarifverhandlungen Leiharbeit
•   Fokus Werkverträge
•   Verschiedenes

Eingeladen zum AK MiZ sind alle
•   IG Metall Mitglieder, die in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind
•   Kolleginnen und Kollegen, die in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind und darüber nachdenken, Mitglied der IG Metall zu werden
•   Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall in Verleihbetrieben
•   Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall in Entleihbetrieben
Kolleginnen und Kollegen, Betriebsräte und Vertrauensleute aus anderen DGB-Gewerkschaften sind als Gäste immer willkommen!
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« Antworten #23 am: 20. Juli 2013, 07:58:01 »

Das nächste Treffen des AK MiZ Hamburg ist am
Montag, 12. August 2013 um 17 Uhr
in der Verwaltungsstelle der IG Metall, (Großer Sitzungsraum, Aufzugsebene 12)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg
(Nähe Hauptbahnhof)

Vorläufige Tagesordnung:
Aktuelles aus der Verwaltungsstelle
Tarifverhandlungen Leiharbeit
Werkverträge
Verschiedenes, u.a.
• Ende des Arbeitskampfes bei Neupack
• Der DGB ruft auf zum Internationalen Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung am 23. August

AK MiZ Hamburg im www:
http://netkey40.igmetall.de/homepages/vst_hamburg/arbeitskreiseuausschsse/akmenscheninzeitarbeit.html
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« Antworten #24 am: 20. Juli 2013, 12:11:32 »


...
• Der DGB ruft auf zum Internationalen Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung am 23. August
...


Der Sklavenhandel besteht durch "Zeitarbeit" und "Werkverträge" unangefochten weiter und ist somit nicht abgeschafft worden. Im Gegenteil: Die mutwillige Prekarisierung wachsender Bevölkerungsteile wurde auch ohne Not durch die "Gewerkschaften" forciert.

Was bekommen DGB und die anderen für ihre Heuchelei? Von wem?

Das Gebot der Stunde sind wirklich unabhängige, neue Gewerkschaften.

MfG

BGS

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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
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