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Autor Thema: Mindestlohn  (Gelesen 39047 mal)
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Sektsauferle


Beiträge: 1693



« Antworten #150 am: 30. Dezember 2007, 01:21:50 »

LOL LOL LOL
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In Memory of Menschenrechte !!!
BakuRock


Beiträge: 1753



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« Antworten #151 am: 30. Dezember 2007, 01:34:34 »

"Erst durch das Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann." ...... W. Raabe

Sagt mal, seid ihr zufaellig voll off-topic...........? --> empfohlener Ort zur weiteren Erheiterung ;-)
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Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es f�r sie keine Hoffnung. .... A. Einstein

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Wer sind FAUistas
Aloysius


Beiträge: 2835



« Antworten #152 am: 30. Dezember 2007, 10:13:01 »

Grad gelesen: Interview mit dem Scheff der Arbeitsagenturen, Kernpunkt des Gesprächs ist der Mindestlohn. Er brachte es ganz schön auf den Punkt...

Es kann nicht sein, dass man vom Lohn für eine 40-Stunden-Woche allein nicht leben kann.

Mehr muss man dazu doch nicht mehr sagen. Wenn jetzt Industriekapitäne uns vermitteln wollen, daß sie ihre Arbeiter nicht ernähren wollen, sondern diese vom Staat oder anderen Zweitjobs bezuschusst werden müssen, haben sie falsche Geschäftsmodelle oder sind als Manager Versager.
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Paul Brömmel


Beiträge: 1350


« Antworten #153 am: 30. Dezember 2007, 10:29:11 »

Der kann viel reden,wenn der Tag lang ist.Immerhin zwingen seine Untertanen die Leute in solche Drecksjobs!
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8920


« Antworten #154 am: 30. Dezember 2007, 12:16:02 »

Aloysius - beziehst Du Dich auf dieses Interview, daß stellvertretend für andere Nachrichtenagenturen die Lübecker Nachrichten veröffentlichten?

Lübecker Nachrichten vom 28.12.2007: Chef der Bundesagentur für Arbeit: "Mindestlöhne gefährden keine Jobs"

Interview mit dem Scheff der Arbeitsagenturen - die verkappte Unternehmerideologie, -agitation und -propaganda kann man sich schenken und zusammenfassen:

Die Arbeitslosen sind an ihrer beschissenen Lebenslage selbst schuld, haben sich damit abzufinden.

Im Mittelalter würde ein Pfaffe von der Kanzel herunterschwätzen:

Es ist eine gottgewollte Ordnung, die man nicht in Zweifel ziehen sollte. Aus und basta! Ansonsten drohen den Widersachern Inquisition, Folter und Scheiterhaufen!

Schon einmal war damals die Geduld der Untertanen am Ende. Ich erinnere an die Bundschuhbewegung, an den Armen Konrad, an die erste frühbürgerliche Revolution - den Deutschen Bauernkrieg, an den Schlesischen Weberaufstand.

Nur so einfach läßt man sich heute nicht mehr verklapsen und durchschaut Stück um Stück den realen Machtmissbrauch, die Ungerechtigkeiten in der Verteilung der im Arbeitsprozess durch Belegschaften geschaffenen Mehrwerte und Gewinne, die sich zum größten Teil der Unternehmer in seine Privattasche steckt, sich widerrechtlich aneignet. Das Unrecht kaschiert und legalisiert er, indem er es durch eigenes Unternehmerrecht ersetzen läßt. Die auf seinen Lohn- und Gehaltslisten stehenden Majonetten-Berufspolitiker und die von ihm privilegierten Berufsbeamten sorgen für ein möglichst langes Funktionieren dieser zum Scheitern verurteilten Gesellschaftsordnung. Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Volk dieses Beschißsystem durchschaut hat und seine genannten Peiniger erkennt und bekämpft.

Der Staat, vertreten durch die von der Unternehmensbande eingesetzten Majonetten-Berufspolitiker und ihre Büttel Berufsbeamten, bezuschusst niemanden aus öffentlichen Haushalten und Mitteln. Dafür spannt man die in prekären Verhältnissen tätigen AN und Arbeitslose ein, damit sie sich durch ein stetig absinkendes Sozialsystem eine möglichst lange Weile selbst finanzieren.

Die Unternehmer entziehen sich dank erwähnter Majonetten-Berufspolitiker und Beamtenbüttel, die als ihre gekauften Lobbyisten im Interesse des Unternehmenspack geltendes Recht einseitig zu ihren Gunsten gestalten und vollstrecken, zunehmend gesellschaftspolitischer Verantwortung entgegen Art. 14 Abs. 2 GG. Sie betreiben damit offenen, für jedermann erkennbaren Verfassungsbruch, weil sie immer weniger Steuern und Beiträge als Unternehmen und privatrechtlich als Bürger abführen. Zudem manipulieren Sie legal oder illegal an Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen und Steuererklärungen dank ihrer eingekauften Unternehmens- und Steuerberater.

Unternehmer säaen Ungleichheit, Zwietracht, Neid und Hass unter der Bevölkerung, spalten die Gesellschaft über ihre Majonetten-Berufspolitiker und Beamtenbüttel und betreiben über diese beiden Seiten aktiv Ausbeutung und Unterdrückung, indem schrittweise die Arbeits- und Sozialrechtsvorschriften verschlechtert werden bis sie am Ende völlig demontiert werden. Sie nehmen letztendlich den Zwang in die Vielfalt der Hungerlohnarbeits- und -beschäftigungsverhältnisse vor wie eigentlich strafrechtlich zu verfolgende 1-Euro-Jobs, Mini- und Midijobs, Kombilöhne mit Schmiergeldanteil an Unternehmer, Lohnzuschüsse und Eingliederungs- oder Einstiegsgelder wieder als Schmiergelder an Unternehmer, Niedriglohnjobs weit unterhalb des Tarifgefüges mit lohnwucherischem Charakter, kostenlose Firmenpraktikas, lohndumpinghafte Hungerleider-Zeit- und Leiharbeit etc.

Also bezuschusst nicht der Staat, sondern diejenigen noch in Lohn und Brot stehenden, in Hungerlohnverhältnissen schwebenden, noch steuer- und beitragspflichtigen Arbeitskräfte noch schlechter gestellten Arbeitslose, also im Prinzip sich immer schlechter selbst.

Unternehmer, Majonetten-Berufspolitiker und Berufsbeamten haben im christlichen Abendland nach indischem Vorbild ein streng hierarchisch asozial gegliedertes Kastensystem etabliert, wo sie immer mehr den gesellschaftlichen Verfall als beiwohnende, unbeteiligte Zuschauer zelebrieren und für sich den Maximalprofit herausziehen. Damit produzieren sie aktiv eine soziale Schieflage und haben bereits die Lunte angesteckt, auf dem Pulverfass, worauf sie sitzen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Pulverfass explodieren wird.

Unsere gesellschaftlichen Probleme werden nicht vornehmlich durch demographische, schlechte Konstellationen im Altersaufbau der ehemaligen Bevölkerungspyramide bestimmt, sondern entscheidend durch Ausbeutung und Unterdrückung der Unternehmer unter ihrer Vasallen Majonetten-Berufspolitiker und Berufsbeamtenbüttel, eben der Diktatur des Kapitals.
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Eivisskat
Gast
« Antworten #155 am: 02. Januar 2008, 07:48:28 »

Zitat
Original von joachimkuehnel
Unternehmer, Majonetten-Berufspolitiker und Berufsbeamten haben im christlichen Abendland nach indischem Vorbild ein streng hierarchisch asozial gegliedertes Kastensystem etabliert, wo sie immer mehr den gesellschaftlichen Verfall als beiwohnende, unbeteiligte Zuschauer zelebrieren und für sich den Maximalprofit herausziehen. Damit produzieren sie aktiv eine soziale Schieflage und haben bereits die Lunte angesteckt, auf dem Pulverfass, worauf sie sitzen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Pulverfass explodieren wird.



Zitat
Unternehmer klagen über zu hohe Lohnkosten in Deutschland. Einer volkswirtschaftlichen Analyse hält dieses Gejammer nicht stand[/B]

In weiten Kreisen von Öffentlichkeit und Politik dominiert seit Jahrzehnten die von Arbeitgeberseite lancierte Auffassung, in Deutschland seien die Lohnkosten und die Gewinnsteuern zu hoch und die Kapitalrentabilität zu niedrig. Dies seien die Ursachen der hohen Arbeitslosigkeit. Diese Meinung ist die böse Mutter aller jüngeren »Reformen« der Sozialversicherungszweige, des Arbeitsrechts, der Arbeitsmarktpolitik und aller Gewinnsteuersenkungen. Denn sie alle haben das erklärte Ziel, die Arbeitskosten zu senken, die Beitragssätze zu begrenzen und die Gewinne zu steigern.

Für eine Abkehr vom bisherigen »Reformkurs« ist deshalb der Nachweis hilfreich, daß die Lohnkosten eben nicht zu hoch sind. Er kann erbracht werden. Der Stier muß bei den Hörnern gepackt werden. Wenn nämlich die Löhne die Ursache der Arbeitslosigkeit wären, dann müßten der Anteil der Löhne an der Produktion und ihr Verhältnis zu den Gewinnen heute höher sein als zu früheren besseren Beschäftigungszeiten. Dann müßten die Löhne auch höher sein als in Ländern mit einer besseren Arbeitsmarktlage, wie z.B. in den wirtschaftlich hochgelobten Staaten USA, Großbritannien oder in den Niederlanden. Und beides ist nicht der Fall. Im Gegenteil.
Hohe Produktivität
Über den gesamten Zeitraum von 1950 bis heute spielte sich in Westdeutschland ein geradezu verblüffender Gleichklang von Reallohn und Produktivität ein. Ab Mitte der 90er Jahre blieben allerdings die Reallöhne hinter der Produktivität zurück, mit der Folge stark steigender Gewinne. Diese Lohnzurückhaltung war größer als bei allen anderen großen Wirtschaftsnationen, in denen sich – trotzdem oder gerade deswegen – die Beschäftigung besser entwickelte.

Ein Zeichen für die wirtschaftliche Angemessenheit der Tarifpolitik ist auch der weitgehende Gleichlauf von Tarif- und Effektivlöhnen und tariflichen und tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Denn wenn die Tariflöhne nicht zu verkraften gewesen wären, wären sie nicht gezahlt worden. Dies gilt weitgehend auch für Ostdeutschland, in dem die tariflichen Stundenverdienste seit 1995 im Durchschnitt aller Branchen um 27 Prozent (preisbereinigt 6,8 Prozent) und die tatsächlichen (effektiven) um immerhin 23,0 Prozent (preisbereinigt 10,3) zunahmen. Dies ist besonders bemerkenswert, weil in Ostdeutschland der Anteil der nichttarifgebundenen Unternehmen besonders hoch ist. Auch die ostdeutschen Beschäftigten verdanken also ihre materielle Verbesserung den Gewerkschaften und deren Mitgliedern.

Bei den Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde liegt die Bundesrepublik im europäischen Mittelfeld. Da das Land bei der Arbeitsproduktivität jedoch innerhalb der Weltspitze liegt, ist sein gesamtwirtschaftliches Lohnstückkostenniveau, das ist das Verhältnis von Lohn zur Produktivität, niedriger als das aller großen Industrienationen, wie USA, Japan, Großbritannien oder Frankreich.

Das Ende der Legende von zu hohen Lohnstückkosten in Ostdeutschland ist gekommen. Dort sind nämlich nicht nur bekanntermaßen die Arbeitskosten je Stunde, sondern bereits seit 2005 die Lohnstückkosten, also die Lohnkosten bezogen auf die Arbeitsproduktivität, niedriger als in Westdeutschland. Und diese Lohnstückkosten sind betriebswirtschaftlich die relevante Größe.
Gewinne explodieren
Auch offenbart der hohe deutsche Export, der bereits seit Jahrzehnten hinter den USA der zweitgrößte war und nunmehr die Spitzenposition innehat, daß in Deutschland die Löhne nicht zu hoch waren und sind. Da es den Arbeitgeberverbänden immer schwerer fällt, ein zu hohes Lohnniveau nachzuweisen, haben sie sich auf angeblich zu hohe »Lohnnebenkosten« und auf eine angeblich zu geringe Lohnspreizung zwischen den einzelnen Lohngruppen verlegt.

Zu beiden ist festzustellen: Die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung machen wegen der Bemessungsgrenze und der Begünstigung der Midi- und Minijobs im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt nur 15 Prozent aus. Die Lohnspreizung ist heute sogar größer als zu früheren Zeiten guter Beschäftigung und auch größer als in den Industrienationen mit günstigerer Arbeitsmarktlage.

Wenn die Löhne zu hoch wären, dann müßten die Gewinne zu niedrig sein. Das Gegenteil ist der Fall. Die Gewinne sind den Löhnen weit davongeeilt, insbesondere die Nettogewinne. Das ist die Folge der erheblichen Gewinnsteuersenkungen der vergangenen Jahre. Die Gewinnsteuerquote hat sich von 1980 bis 2005 nahezu halbiert.

Da die Arbeitgeber den enormen Gewinnanstieg schon seit längerem vor der Öffentlichkeit nicht mehr verbergen können, verlegen sie sich auf die Behauptung, wegen des gestiegenen Kapitaleinsatzes sei trotz zunehmender Gewinne die Kapitalrendite der Unternehmen immer noch zu niedrig.

 Dies kann erstmals widerlegt werden. Schon seit einigen Jahren erklimmt die Kapitalrendite immer neue Rekordhöhen und ist heute sogar deutlich höher als zu früheren Vollbeschäftigungszeiten. Ihre Entwicklung hält mit der des Auslands Schritt.

Unser Autor war langjährig als Wirtschaftsexperte im DGB-Bundesvorstand tätig.



Quelle: http://www.jungewelt.de/2008/01-02/035.php
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regenwurm


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« Antworten #156 am: 02. Januar 2008, 22:49:04 »

Das war kürzlich ein Thema des ARD-Presseclubs.  A. Buntenbach vom DGB-Bundesvorstand sieht eine tiefe Spaltung der Gesellschaft. Ein spezielles Übel ist, so sagt sie, „dass mit dem derzeitigen Aufschwung vor allem die prekäre Beschäftigung boomt“.

 Einige Kenndaten dafür:

- Rund 2,5 Mio Menschen in unserem Land arbeiten in Befristungen.
- Beinahe 7 Mio sind geringfügig beschäftigt.
- Fast 5 Mio davon verdienen ihr weniges Geld mit Minijobs.
- 2 Mio müssen sich so ein Zubrot verdienen.
- 300.000 arbeiten als Ein-Euro-Jobber.
- 650.000 sind Zeitarbeiter.

Die Bruttoeinkommen sind preisbereinigt auch 2007 gesunken. Und das im Aufschwung! Das gab es noch nie in der Nachkriegsgeschichte.“
Zwei Drittel der Menschen sagen, dass sie heute bei Lebensmitteln sparen.
Die Hälfte hat an Weihnachtsgeschenken geknappst.
Dementsprechend ist die Weihnachtsbilanz des Einzelhandels höchstens auf Vorjahresniveau.

Die Wütenden unter den davon Betroffenen kann nun wirklich kein Mensch mit Durchblick und ohne Bindung an die Regierungsparteien länger einfach als Miesmacher und Neidhammel abtun.

Wut brach sich freilich schon zu Zeiten von Rot/Grün Bahn – im Gefolge eifernden Sozialstaatsabbaus der Schröderianer. Sie ebbte dann ab, verlor sich weithin in Resignation. Immerhin bewirkte die kritische Stimmung, dass sich der Basta-Kanzler nicht mehr legitimiert sah, und die Neuwahl bestätigte das.

Quelle
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regenwurm


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« Antworten #157 am: 09. Januar 2008, 15:20:48 »

Zitat
In der Union bröckelt die Front gegen einen gesetzlichen Mindestlohn. Auch der CDU/CSU-Wirtschaftsflügel rückt nun von der Fundamentalopposition ab, wie die "Passauer Neue Presse" schreibt.

Es könnte gesetzlich festgeschrieben werden, dass Löhne dann sittenwidrig sind, wenn sie unterhalb der Grundsicherung von Hartz IV für Alleinstehende liegen", sagte Michael Fuchs, CDU-Vorstandsmitglied und Chef des Parlamentskreises Mittelstand, der Zeitung.  

Dem Bericht zufolge würde dies einen Mindestlohn von 4,50 Euro bedeuten.

 Quelle


Anm.:Großzügig sind sie ja die Leute aus Fantasia !
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Schrubberbude


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« Antworten #158 am: 09. Januar 2008, 15:45:25 »

Mal ganz davon abgesehen, dass ich ein Mindestlohn auf PuffPeterHartz4-Basis fuer wesentlich zu niedrig finde, so ist er schon aus physikalischer Sicht ein Hohn. Denn Arbeit = Energie. Wie soll diese zusaetzliche Energie am Leben gehalten werden, wenn PuffPeterHartz4 nicht fuer das Leben ohne den erhoehten Energiebedarf ausreicht? Kann es sein, dass die den Energiebedarf nach einer alten Formel aus der Zeit der KZ-"Haeftlinge" berechenen?


Gruss aus der Schrubberbude.
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Sektsauferle


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« Antworten #159 am: 09. Januar 2008, 16:26:44 »

angela wird dann morgen fröhlich verkünden: "wir haben uns zu einem mindestlohn durchgerungen, er beträgt 5,50 west, und 5,00 ost"


haleluja! :cheer: :cheer: :cheer:
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Fragender


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« Antworten #160 am: 09. Januar 2008, 21:46:00 »

Union für Mindestlohn auf Hartz-IV-Niveau

Passau (ap) - In der Union bröckelt die Front gegen einen gesetzlichen Mindestlohn. Auch der CDU/CSU-Wirtschaftsflügel rückt nun von der Fundamentalopposition ab, wie die "Passauer Neue Presse" schreibt. "Es könnte gesetzlich festgeschrieben werden, dass Löhne dann sittenwidrig sind, wenn sie unterhalb der Grundsicherung von Hartz IV für Alleinstehende liegen", sagte Michael Fuchs, CDU-Vorstandsmitglied und Chef des Parlamentskreises Mittelstand, der Zeitung. Dem Bericht zufolge würde dies einen Mindestlohn von 4,50 Euro bedeuten.

Fuchs sagte, auf diese Weise könne die Sittenwidrigkeit von Löhnen definiert werden. Laut ihrer am Wochenende verabschiedeten "Wiesbadener Erklärung" will die CDU sittenwidrige Löhne per Gesetz verbieten, schreibt die Zeitung. Fuchs betonte demnach aber, es müsse eine nicht wettbewerbsfeindliche Lösung geben.

Bei Wirtschaft und Gewerkschaften sind Mindestlöhne weiter umstritten. Der Präsident des Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun, warnte vor falschen Anreizen durch Mindestlöhne: "Mit flächendeckenden Mindestlöhnen über zahlreiche Branchen hinweg erweist man dem Standort Deutschland einen Bärendienst - und fördert letztlich nur die Schwarzarbeit", sagte Braun der "Passauer Neuen Presse".

Aber auch immer mehr Gewerkschaftsvertreter melden sich in der Diskussion kritisch zu Wort. "Wir können die Mindestbedingungen besser selbst in unseren Tarifverträgen gestalten", sagte der Landesbezirksleiter Nordrhein der Chemiegewerkschaft IG BCE, Peter Hausmann, der "Rheinischen Post". Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund verlangte Mindestlohn von 7,50 Euro könne zu einer "Lohnspirale nach unten" führen. Zuvor hatte sich bereits der Leiter des IG-Metall-Bezirks Nordrhein-Westfalen, Oliver Burkhard, skeptisch zum gesetzlichen Mindestlohn geäußert.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?sid=&em_cnt=1269133

Wochenarbeitszeit: Minijobs sorgen für neuen Streit
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Freundliche Grüsse
geschfreak


Beiträge: 688


« Antworten #161 am: 09. Januar 2008, 21:47:59 »

Merkel tritt ja seit langem FÜR Lohndumping ein! :aggressiv> :aggressiv>

Da sieht man wieder einmal, was die Union WIRKLICH will! Leute werdet endlich wach! Sie stürzen uns alle ins Unglück!
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MFG

geschfreak
Sektsauferle


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« Antworten #162 am: 09. Januar 2008, 23:34:55 »

Zitat
Original von Fragender
Union für Mindestlohn auf Hartz-IV-Niveau

Passau (ap) - In der Union bröckelt die Front gegen einen gesetzlichen Mindestlohn. Auch der CDU/CSU-Wirtschaftsflügel rückt nun von der Fundamentalopposition ab, wie die "Passauer Neue Presse" schreibt. "Es könnte gesetzlich festgeschrieben werden, dass Löhne dann sittenwidrig sind, wenn sie unterhalb der Grundsicherung von Hartz IV für Alleinstehende liegen", sagte Michael Fuchs, CDU-Vorstandsmitglied und Chef des Parlamentskreises Mittelstand, der Zeitung. Dem Bericht zufolge würde dies einen Mindestlohn von 4,50 Euro bedeuten.

Fuchs sagte, auf diese Weise könne die Sittenwidrigkeit von Löhnen definiert werden. Laut ihrer am Wochenende verabschiedeten "Wiesbadener Erklärung" will die CDU sittenwidrige Löhne per Gesetz verbieten, schreibt die Zeitung. Fuchs betonte demnach aber, es müsse eine nicht wettbewerbsfeindliche Lösung geben.

Bei Wirtschaft und Gewerkschaften sind Mindestlöhne weiter umstritten. Der Präsident des Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun, warnte vor falschen Anreizen durch Mindestlöhne: "Mit flächendeckenden Mindestlöhnen über zahlreiche Branchen hinweg erweist man dem Standort Deutschland einen Bärendienst - und fördert letztlich nur die Schwarzarbeit", sagte Braun der "Passauer Neuen Presse".

Aber auch immer mehr Gewerkschaftsvertreter melden sich in der Diskussion kritisch zu Wort. "Wir können die Mindestbedingungen besser selbst in unseren Tarifverträgen gestalten", sagte der Landesbezirksleiter Nordrhein der Chemiegewerkschaft IG BCE, Peter Hausmann, der "Rheinischen Post". Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund verlangte Mindestlohn von 7,50 Euro könne zu einer "Lohnspirale nach unten" führen. Zuvor hatte sich bereits der Leiter des IG-Metall-Bezirks Nordrhein-Westfalen, Oliver Burkhard, skeptisch zum gesetzlichen Mindestlohn geäußert.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?sid=&em_cnt=1269133

Wochenarbeitszeit: Minijobs sorgen für neuen Streit



ist ja noch besser als ich auf der vorigen seite erwähnt habe.
4,50 , regierung, wir danken dir


(wenn ich die gelegenheit bekomme, das hört mir auf, diese völkerverarschung angry )
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Paul Brömmel


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« Antworten #163 am: 11. Januar 2008, 09:20:22 »

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,527967,00.html

Werden dann wohl Vier-Fuffzich werden...
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flipper


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« Antworten #164 am: 12. Januar 2008, 10:26:23 »

Zitat
Passau (ap) - In der Union bröckelt die Front gegen einen gesetzlichen Mindestlohn. Auch der CDU/CSU-Wirtschaftsflügel rückt nun von der Fundamentalopposition ab, wie die "Passauer Neue Presse" schreibt. "Es könnte gesetzlich festgeschrieben werden, dass Löhne dann sittenwidrig sind, wenn sie unterhalb der Grundsicherung von Hartz IV für Alleinstehende liegen", sagte Michael Fuchs, CDU-Vorstandsmitglied und Chef des Parlamentskreises Mittelstand, der Zeitung. Dem Bericht zufolge würde dies einen Mindestlohn von 4,50 Euro bedeuten.


Aber auch immer mehr Gewerkschaftsvertreter melden sich in der Diskussion kritisch zu Wort. "Wir können die Mindestbedingungen besser selbst in unseren Tarifverträgen gestalten", sagte der Landesbezirksleiter Nordrhein der Chemiegewerkschaft IG BCE, Peter Hausmann, der "Rheinischen Post". Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund verlangte Mindestlohn von 7,50 Euro könne zu einer "Lohnspirale nach unten" führen. Zuvor hatte sich bereits der Leiter des IG-Metall-Bezirks Nordrhein-Westfalen, Oliver Burkhard, skeptisch zum gesetzlichen Mindestlohn geäußert

-freischwebendes, arme-familienfeindliches arschloch. "unterhalb der Grundsicherung von Hartz IV für Alleinstehende", typisch "mittelstands"-lumpenbourgeois  angry

-blödsinn! das ist doch nur der MINDESTlohn, man kann ja immer noch für mehr streiken, wählt die beiden gewerkschaftsversager ab!
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"Voting did not bring us further, so we're done voting" (The "Caprica Six" Cylon Model, BSG)
Wilddieb Stuelpner


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« Antworten #165 am: 12. Januar 2008, 13:36:42 »

Zitat
Original von ManOfConstantSorrow
Jungunternehmer für Mindestlohn von 3,50 Euro pro Stunde

Berlin (dpa) - Als erster Wirtschaftsverband hat sich der Bundesverband Junger Unternehmer (BJU) für gesetzliche Mindestlöhne in Deutschland ausgesprochen. Diese sollen allerdings bei nur 3,50 Euro pro Stunde liegen, also weit unter den Vorstellungen der Gewerkschaften.

"Damit wäre sichergestellt, dass ein Mindestlohn nicht marktverzerrend wirkt: Arbeitgeber hätten ausreichend Spielraum, um endlich in Deutschland auch wieder gering qualifizierten Arbeitnehmern eine Chance zu geben und zu beschäftigen", sagte die BJU-Bundesvorsitzende Karoline Beck.

Beck wandte sich gegen eine Ausweitung des Entsendegesetzes, nach dem die Mindesttarife der Branche auch für ausländische Firmen verbindlich sind, wenn sie auf deutschen Baustellen tätig werden. Durch zu hohe Löhne seien im Baugewerbe in fünf Jahren 342 000 Arbeitsplätze vernichtet worden. Beck forderte von der Bundesregierung, Geringverdienern Lohnzuschüsse zu geben, so dass sie bei Basislöhnen von 3,50 Euro pro Stunde deutlich mehr verdienten als ein Empfänger von Arbeitslosengeld II.

http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1628207

Dolle Sache, das!
Zitat
Beck forderte von der Bundesregierung, Geringverdienern Lohnzuschüsse zu geben

Die Unternehmer zahlen dann nicht nur fast nix, der Rest des Lohns soll aus Steuergeldern kommen!


Vorschlag zur Güte an die profitgeile Yuppie-Jungunternehmerdrecksgaunerbande:

Ihr teilt Eure erzielten Profite gleichmäßig unter Euren Belegschaften auf, da diese den Profit für Euch während des Arbeitsprozesses erwirtschafteten und ihr betrachtet Euch ab sofort als dessen in ihren Diensten stehende, regelmäßig rechenschaftspflichtige Betriebsleiter. So kommt man zu einer vernünftigen Vertrauensbasis in den Betrieben. Ihr habt verlernt, den realen Wert der erbrachten Arbeitsleistung eurer Mitarbeiter anzuerkennen und entsprechend zu bezahlen. Das kommt raus, wenn man gesellschaftspolitisch die individualisierte Egoistenscheiße von klein auf dem Volk eintrichtert und als Unternehmerbübchen ab der Geburt mit goldenem Löffelchen im Maul schon frühzeitig Machtmißbrauch übt. Das nennt sich dann die Light-Kultur der selbsternannten CDU-/CSU-, FDP-Verbrecherleistungsträger.

Man sollte sich

a) in der Höhe des Mindestlohn mindestens am festgesetzten, weitaus höher liegendem Existenzminimum, der Armutsgrenze bzw. Pfändungsfreigrenze orientieren,
b) zweitens als Unternehmer alles schrittweise tun, damit die unteren Lohn- und Gehaltsgruppen gezielt durch innerbetrieblich, finanzierte Aus- und Weiterbildung und darauf folgende qualitative Anreicherung der Arbeitsinhalte in jeder vertraglichen Arbeitsaufgabe verschwinden.
c) Damit das auf den Markt auch durchsetzbar ist und Bestand hat, sollten diese verkorksten, arroganten Yuppie-Unternehmerschnösel der CDU/CSU/FDP endlich mal ihr hohles Gehirn anstrengen und für Innovationen im Produktions- und Leistungssortiment ihrer Betriebe sorgen, die diese höheren Löhne und Gehälter auch rechtfertigen.

Die Alg-II-Regelsätze sind nicht mit Mindestlohnhöhen gleichzusetzen, weil sie weit unterhalb des Existenzminimums, der Armutsgrenze und Pfändungsfreigrenze liegen. Mindestlohn muß noch etwas mit Arbeit und Arbeitsverdiensten und nicht mit stetig sinkenden, menschenunwürdigen Lohnersatzleistungen zu tun haben. Derartige Mindestlöhne sind völlig indiskutabel und unlogisch.

Arbeit hat ihren Wert und Preis und der muß endlich wieder anerkannt werden und in voller Höhe vom Verursacher - dem Unternehmer - gezahlt werden, ohne staatliche Zuzahlungsquellen zusätzlich zum Unternehmerhungerlohn anzapfen zu müssen. Der Arbeitgeber hat die Arbeitsleistung seiner Belegschaftsangehörigen in voller Höhe und Leistung abgefortdert und nicht der Staat. Also steht der Unternehmer in voller Schuld gegenüber der Belegschaft, gerechte Arbeitsverdienste zu bezahlen und sollte sich unterstehen auf unbeteiligte Dritte (dem Staat) zu verweisen.

Neben dem durchzusetzenden Leistungsprinzip hat der Arbeitsverdienst noch die Pflicht eine sozial menschenwürdigen Existenz zu garantieren!!!!

Eine willkürliche Lohndrückerei aufgrund der Unternehmerspekulation, daß sich Extraprofite erzielen lassen, wenn man ständig die Arbeitsverdienste bis aufs unerträglich existenzvernichtende Niveau herabtreibt und diesen Menschen dann frech zur Antwort gibt

Hohlt Euch doch Euren Einnahmeverlust durch aufstockende Alg, Kombilöhne, Zuzahlungen!

ist menschenverachtend und -feindlich - also völlig entgegen der im Grundgesetz proklamierten Menschenwürde, die als angeblich wichtigsten Rechtsgut auf dem nutzlosen Wisch Grundgesetz wie eine Standarde hochgehalten wird.

Wer als Unternehmer auf aufstockendes Alg und Zuschüsse außerhalb des arbeitsvertraglichen Hungerlohns verweist, ist ein korrupter, asozialer, parasitärer, höchst krimineller Mafiosi, der hinter Gittern gehört. Er beruft sich mit dem Verweis aufs aufstockende Alg bzw. auf Zuschüsse, Eingliederungsgelder usw. auf die Zahlung von staatlichen Schmiergeldern an ihn oder an den AN.

Zugleich ist es gängige Praxis, daß er sich am Funktionieren des Staates bzw. des Gemeinwesens immer weniger mit Steuern, Abgaben, Beiträgen und Gebühren beteiligt. Er klinkt sich von dieser Pflicht aus, indem er seinen Firmen- und/oder Wohnsitz ins Ausland verlagert und die Finanzierung des funktionierenden Staats- und Gemeinwesens nur noch den von ihm prekär Beschäftigten und Arbeitslosen über deren direkt oder indirekt gezahlten Steuern überläßt. Im Gegenteil: Da er seine Lobbyisten in den Wirtschaftsverbänden, den Unternehmerparteien CDU/CSU/FDP, den Parlamenten, der Beamtenverwaltung und den Landesregierungen und der Bundesregierung sitzen hat, erhält er durch von diesen Leuten angeordnete Umverteilungen von Steuern und Beiträgen noch unverdient zusätzlich Steuer- und Beitragsgeschenke von den prekär Beschäften, sozial Schwachen und Arbeitslosen in völlig unnötiger Weise.

Um ehrlich als machtmißbrauchende Verbrecherkapitalistenbande zu sich selbst und zum Volk zu sein, sollten sie das Grundgesetz den tatsächlichen Arbeits-, Lebens- Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnissen schleunigst ändern von

"Die Menschenwürde ist unantastbar in das sich ins Unendliche steigernde, vom Volk abgepreßte Kapital und der Profit!"

Nur wer würde dann noch treu in den Betrieben zu den Unternehmerverbrechern, zu den Unternehmerparteien, ihren Organisationen und Unternehmerbütteln stehen und diese Haufen freiwillig wählen?

Wenn solche Dreck schwafelnden Yuppie-Unternehmerschösel

Jungunternehmer für Mindestlohn von 3,50 Euro pro Stunde

nur das hirnlose Gesülze von Lohnkürzungen, vorliegend niedriges Bildungsniveau ihrer Altvorderen u.ä. zum x-ten Mal wiederkäuen, ansonsten nichts fürs Volk, sondern nur für ihre eigene, gut gefüllte Brieftasche tun, dann sollten sie besser ihr großes Schandmaul halten und da drauf noch eins kraftig drauf bekommen. Danach sollte man diese Schandmäuler ordentlich zunähen, damit das Volk vor einer weiteren ideologischen Unternehmerbelästigung verschont bleibt.

Dem Volk muss endlich die Augen geöffnet werden, damit es sich aufrafft und diese Peiniger entmachtet und mitsamt ihrer Lobbyisten in Politik, der Beamtenverwaltung und Medien zum Teufel jagd.
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Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #166 am: 12. Januar 2008, 13:43:58 »

Da wir ja in Deutschland einen grossen Verwaltungsapparat haben, den es abzubauen gilt, mache ich hier einen Vorschlag, wie man die dadurch "freiwerdenden" Beamte trotzdem weiterbeschäftigen kann:

Alle Unternehmen die Arbeitskräfte beschäftigen, die vom Staat bezuschusst werden um das Leben zu bezahlen, müssen einen höheren Steuersatz wie die Unternehmen bezahlen, die ihre Arbeitskräfte ordentlich bezahlen.

Um dies zu kontrollieren, könnten o.g. Beamte eingesetzt werden und schon
würde das System noch beknackter, als es schon ist.
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Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig
besorgter bürger


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« Antworten #167 am: 12. Januar 2008, 14:09:40 »

war da Rattengift im Koks?

Zitat
"Damit wäre sichergestellt, dass ein Mindestlohn nicht marktverzerrend wirkt

ein Mindestlohn soll Marktverzerrend wirken! Sonst bräuchte man keinen.
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Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
Wilddieb Stuelpner


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« Antworten #168 am: 12. Januar 2008, 14:28:41 »

Videotexttafel 118, MDR, Sa 12.01.08 10:48:56

Scholz macht Tempo bei Mindestlohn

Für die Einführung von Mindestlöhnen in allen Branchen hat das Bundesarbeitsministerium die Gesetzesentwürfe fertig.

Ressortchef Scholz bestätigte der "Berliner Zeitung", dass dem Kabinett zwei Gesetzentwürfe vorgelegt worden sind. Es handelt sich um Novellen des Entsendegesetzes und des Mindestarbeitsbedingungsgesetzes. Eine Lohnfestsetzung durch den Staat sei aber nicht geplant.

Die CDU erneuerte unterdessen ihre Ablehnung flächendeckender Mindestlöhne. In der "Bild"-Zeitung warnte der wirtschaftspolitische Sprecher Meyer vor Planwirtschaft. Durch das ALG II gebe es bereits eine Lohnuntergrenze.

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Durch das ALG II gebe es bereits eine Lohnuntergrenze. --> Soviel zur arbeitswissenschaftlichen Unkenntnis und gezielten Desinformation von Laurenz Meyer, der ein Erzunternehmerreaktionär der CDU ist und auf Schmiergeldposten der Wirtschaft sitzt bzw. saß, ohne eine berufsbedingte Arbeitsleistung in diesen Unternehmen zu erbringen, aber als ideologische Unternehmerzeitbombe ständig die Umwelt mit unhaltbaren Unternehmerparolen verschmutzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Laurenz_Meyer

- seit 2002 ist Laurenz Meyer Mitglied des Deutschen Bundestages
- Mitgliedschaften in Gremien des Bundestages Ordentliches Mitglied
... Ausschuss für Wirtschaft und Technologie

- Stellvertretendes Mitglied
... Ausschuss für Arbeit und Soziales
... Unterausschuss ERP-Wirtschaftspläne

Veröffentlichungspflichtige Angaben

2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

- Gesellschaft zur Verwertung von Grundbesitz der Erben Christian Nölle mbH, Hamm,
Geschäftsführer, jährlich, Stufe 3

3. Funktionen in Unternehmen

- Bremedia Produktions GmbH, Bremen, Mitglied des Aufsichtsrates
- Dachdecker Einkauf West eG, Hamm, Mitglied des Aufsichtsrates, ehrenamtlich
- Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG, Gladbeck, Mitglied des Aufsichtsrates
- DIC Deutsche Investors Capital Holding AG, Düsseldorf, Advisory Board Member, jährlich, Stufe 3
- Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, Hamburg, Mitglied des Beirates

4. Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
ZDF, Mainz,

- Mitglied des Fernsehrates (bis 31.03.2007)
- Mitglied des Fernsehrates (bis 12.09.2007)

5. Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

- VICTRESS Initiative e.V., Berlin, Mitglied des Kuratoriums

Quelle aus: http://www.bundestag.de/mdb/bio/M/meyerla0.html

2001 äußerte sich der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin wie folgt über Meyer: "Laurenz Meyer hat die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen". Einige Monate vorher hatte Laurenz Meyer auf die Frage eines Journalisten geantwortet: "Ja, ich bin stolz, Deutscher zu sein." Trittins Entschuldigung, er habe Laurenz Meyer nicht persönlich beleidigen wollen, wurde von Meyer nicht akzeptiert.

RWE-Affäre

Am 10. Dezember 2004 wurde berichtet, dass Meyer von der RWE AG (die 2000 seinen früheren Arbeitgeber VEW übernommen hatte) Strom zum verbilligten Mitarbeitertarif beziehe, obwohl er 1999 aus dem Unternehmen ausgeschieden war. Eine Woche darauf tauchten neue Anschuldigungen auf, wonach er noch während seiner Tätigkeit als Generalsekretär der CDU Gelder von RWE erhalten habe. Meyer sprach in diesem Zusammenhang von "Sonderausschüttungen". Daneben erhielt Laurenz Meyer immer noch seine Bezüge als Vizelandtagspräsident von Nordrhein-Westfalen und bezog so zeitweilig drei Gehälter. Die Bild am Sonntag berichtete am 19. Dezember 2004, dass die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel den Generalsekretär entmachtet habe. Erste Parteikollegen forderten bereits seinen Rücktritt. Am 20. Dezember erklärte Meyer, dass er die fraglichen Beträge (81.106 Euro) an die SOS-Kinderdörfer spenden werde.

Nach Druck von der Parteibasis trat Laurenz Meyer am 22. Dezember 2004 als Generalsekretär zurück. Die CDU zahlte ihm eine Abfindung von 52.000 Euro. Grund für seinen Rücktritt war, dass die von ihm als Abfindung deklarierte Sonderzahlung keine Abfindung war, da Meyer nach der CDU-Niederlage bei der Landtagswahl in NRW im Mai 2000 zunächst in das Unternehmen zurückkehrte. Durch diese Tatsache und die falsche Information an Angela Merkel wurde er unhaltbar für die Partei. Die von ihm eingeräumten Zahlungen und die Ankündigung einer Spende an die SOS-Kinderdörfer hatten vor allem die sich im Wahlkampf befindenden Landesverbände Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein nicht beruhigen können.

Am 23. Dezember 2004 teilte der Stromkonzern RWE das Ergebnis einer internen Untersuchung zu den Zahlungen an Meyer mit. Danach seien 160.000 von 250.000 Mark ungerechtfertigt auf Grund eines "Kommunikationsfehlers" von der VEW an Meyer überwiesen worden. In einer Erklärung am 17. Dezember 2004 hatte Meyer diese Zahlung noch als "rechtlich korrekt" bezeichnet, allerdings bereits eingeräumt: "... Dennoch ist mir mit Blick auf die Probleme vieler Menschen in diesen Tagen bewusst, dass nicht verstanden wird, dass ich seinerzeit dieses Geld angenommen habe, obwohl ich ins Unternehmen zurückgegangen bin. ..."

Anfang 2005 haben Meyer und RWE dessen Arbeitsverhältnis rückwirkend zum 31. Dezember 2004 mit einer Abfindung von 400.000 Euro beendet. Meyer hat die rund 81.000 Euro Abfindung an seinen ehemaligen Arbeitgeber zurück gezahlt, wohingegen RWE eine Spende in Höhe von 100.000 Euro an die SOS-Kinderdörfer angekündigt hat.

Quelle aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Laurenz_Meyer
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Eivisskat
Gast
« Antworten #169 am: 12. Januar 2008, 14:50:45 »

Zitat
Original von joachimkuehnel

2001 äußerte sich der damalige Bundesumweltminister xy wie folgt über Meyer: "Laurenz Meyer hat die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen". Einige Monate vorher hatte Laurenz Meyer auf die Frage eines Journalisten geantwortet: "Ja, ich bin stolz, Deutscher zu sein." Trittins Entschuldigung, er habe Laurenz Meyer nicht persönlich beleidigen wollen, wurde von Meyer nicht akzeptiert.



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Sybilla


Beiträge: 465


« Antworten #170 am: 14. Januar 2008, 13:20:49 »

Zitat
Armutsforscher Christoph Butterwegge prognostiziert steigende (Kinder)-Armut in Deutschland

Ohne die Lage zu dramatisieren, kann man prognostizieren, dass es in der Bundesrepublik künftig noch mehr (Kinder-)Armut geben wird. Dies gilt hauptsächlich für Ostdeutschland, wo sich der Um- beziehungsweise Abbau des Sozialstaates noch drastischer auswirkt als in Westdeutschland, weil die dortigen Familien stärker auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Nur wenn eine Kurskorrektur auf mehreren Politikfeldern (Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, Sozial- und Familienpolitik, Steuer- und Finanzpolitik sowie Wohnungsbau- und Stadtentwicklungspolitik) erfolgt, kann die Regierungspolitik den Trend zur sozialen Ausgrenzung eines wachsenden Bevölkerungsteils umkehren.
http://www.presseportal.de/pm/2790/1116153/der_tagesspiegel


Zitat
Der Kölner Sozialwissenschaftler Professor Christoph Butterwegge spricht sich dagegen deutlich für einen Mindestlohn aus. Auf diesem Wege könnte Armut eingeschränkt werden, während Kombilöhne nicht zur Bekämpfung der Armut taugten. "Mit Kombilöhnen subventioniert der Staat die Unternehmen und sorgt dafür, dass sie noch niedrigere Löhne zahlen können als bisher", sagte der Armutsforscher. "Ich fürchte, dass das eine Spirale nach unten auslösen würde, und wir könnten dann möglicherweise erleben, dass sich die Armut in der Bundesrepublik weiter ausbreitet, statt dass sie, wie man ja zunächst behauptet, durch Kombilöhne bekämpft wird."
 Zugleich demütige der Kombilohn den Empfänger. "Er würde sich immer als Arbeitnehmer zweiter Klasse fühlen, weil er nicht in der Lage wäre, alleine von seinem Lohn seine Existenz zu fristen." Armut sei mehr, als zu wenig Geld zu haben. "Armut besteht auch darin, in seiner Freiheit und seinen Rechten beeinträchtigt zu sein."
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,7148160,00.html


Hört, hört endlich ein Sozialwissenschaftler, der sich gegen das sinn leere Geplapper von den "Allheilmittel" Kombilöhne artikuliert. Die Erkenntnis das "Kombilöhne" nur die Lohnkassen der Arbeitgeber entlasten aber im Gegenzug der Solidargemeinschaft der Steuerzahler immer mehr Lasten in Form von ergänzenden ALG II aufladen, ist nicht neu. Nur ein gesetzlicher Mindestlohn kann in der von  Professor Christoph Butterwegge erfassten Problematik, Abhilfe schaffen.

Mit Blick auf Kinder - und Altersarmut gibt es zu einem gesetzlichen Mindestlohn keine sichtbare Alternative neben der exorbitant hohen KInderarmut (rund 2,6 Mio Kinder) erhalten 2/3 der Frauen und 1/3 der Männer Altersgrundsicherung (http://www.bundestag.de/bic/plenarprotokolle/plenarprotokolle/16085.html) zudem wurde nun bekannt, dass die "Riester - Rente" voll auf die Grundsicherung im Alter angerechnet wird.

Wenn D nicht zum europäischen Armenhaus werden soll, muss die neoliberale Politik der sozialpolitischen Abrissbirne endlich gestoppt werden.
Ein gesetzlicher Mindestlohn ist dringend geboten.
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
Sobutai


Beiträge: 463


« Antworten #171 am: 14. Januar 2008, 13:40:18 »

Dazu fällt mir doch direkt das ein:

http://www.chefduzen.de/thread.php?threadid=13162
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Zitat / Song Frank Zappa:
What I always say is that politics is the entertainment branch of industry.
Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #172 am: 18. Januar 2008, 09:12:00 »

Es ist totaler Quatsch populistisch für einen Mindestlohn für alle "die vollzeitig" beschäftigt sind zu kämpfen.

Das ist wieder einer der üblichen Statistiktricks. In meinem Umfeld geht kaum jemand der überhaupt einen Job hat, als vollzeitbeschäftigt durch.

Mehrere Jobs, um die fehlenden Einnahmen des Hauptjobs auszugleichen gehören in meiner Region in das Land der Fantasie!

Also ist das was die SPD tönt, blanker Populismus. Nichts als heisse Luft!
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Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig
Rebellina


Beiträge: 1


« Antworten #173 am: 19. Januar 2008, 00:41:59 »

Was ich hier sehr schade finde, ist, dass immer und immer wieder Ost-West-Gespräche stattfinden (ich dachte, wir wären langsam mal EINS oder ein verbundenes Deutschland – war es doch so teuer!). Wenn es darum geht, an dem anderen etwas Negatives zu finden, dann würde ich hier so einiges nennen, was unsere netten ostdeutschen Mitbürger eingebracht haben – ohne das eventuell zu erahnen.

•   Der Solidaritätszuschlag, den jeden betrifft (Dummer Witz hierzu, den Wessis gerne machen: „Ich sehe einen „Ossi“ und frage mich ob der mir gehört?“)
•   Der westdeutsche Staat hat sich für die Wiedervereinigung extrem verschuldet.
•   „Ossis“ die immer wieder sagen: „Mensch, damals als die Mauer noch stand, da war alles besser!“ (Dann zieht die Mauer wieder hoch und verschont uns von den Unkosten und zahlt dem Staat (und jedem Einzelnen von uns) zurück, was er eingesetzt hat um euch zu „befreien“ – evtl. bitte ich um eine Greencard im Osten, denn mich kotzt es hier inzwischen genauso an!
•   Vor der Wende war der Westen anders, da wurde für den Bürger noch gesorgt.
•   Und all das hat nichts mit den Dumpinglöhnen zu tun! Es ist die Fortführung „falscher“ Dominanten die beeinflussen.

Wer beeinflusst wen und was?

Beginnen wir doch da, wo der Sog begonnen hat – Gold, Silber oder Bronx!
Ach wie gern wollten alle so unabhängig sein, wie dieses Bullshit USA. Das haben wir nun davon. Für fast jeden Bullshit-Job muss man english können – wen interessiert es, ich bin DEUTSCHE und wehre mich gegen all den amerikanischen Müll!
Ich war 1999 in den Staaten, in Manhatten, NEIN DANKE! Die Amis sind anders als wir, und hier nach Deutschland wurde nach und nach ALLES geholt aus diesem Land – Fastfood-Fettarsch-Macher  (MC D oder jede Art von Fastfood!) ist ja schon lange da, Frauen die nicht mehr kochen können, immer nur nach Macht und Geld streben, Kerle die sich überall rasieren und aussehen wie Frauen. (Hier geht eine Menge falsch! Volksverdummung über das TV, wie es in USA über Jahre funktioniert hat, funktioniert der Bullshit auch in Deutschland! – Die Franzosen sind wenigstens so ehrlich, dass sie alle englischen Worte ins französische übersetzen, aber wem würde es etwas in Deutschland sagen, wenn ich mich mit absoluter Scheiße oder Schnellfraß äußere, versteht doch hier eh niemand mehr – sind doch alle USA-geblendet!)
Klar, für die Riesenhände, deren Bankkonten eh schon fett sind, und die nie genug bekommen können, war abzusehen, dass in Deutschland kurzer Hand auch diese Dumpinglöhne eingesetzt werden. (Laufen doch auch jetzt schon in Großstädten teilweise Bekloppte mit ihren Jogginganzügen – Hausanzügen herum. Ich warte noch auf die Begegnungen mit den Lockenwicklern im Haar. Ach, drüben in den Staaten wünschen sich die ARMEN doch immer entdeckt zu werden, wurde ihnen doch suggeriert, dass man vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann – und sie glauben daran, das TV hat die Volksverdummung voll im Griff! In den USA arbeiten die Leute sich den Popo wund – na ja, die, die keine großen Hände mit fetten Bankkonten und ausbeuterischen Fähigkeiten haben. Die mit den großen Händen etc beuten halt aus, so wie jetzt in Deutschland.

Und nun mal Butter bei die Fische.

•   Revolution[/I] ist eine Möglichkeit, und keine so schlechte. Aber die Deutschen haben ja keinen „Arsch in der Hose“, die lassen sich ja sogar `nen Hitler unterjubeln.
•   WAHLEN!!!! Ach du je, da haben wir ja inzwischen das volksverblödete Volk, dass gar nicht mehr informiert ist und weiß, was eine Partei wirklich umsetzen kann nach all ihrem Geschwafel. D.h. vom Gerede 50 % mindestens abziehen, dann sind wir beim Gesagten, ich ziehe meist 75% Bullshit ab.
•   Wachrütteln! TV-Verblödung abschalten, damit alle wieder etwas merken und etwas sehen. Das wäre perfekt, denn dann wären die Wahlen evtl. etwas anders. Derzeit sieht es so aus, als hätten wir immerzu mehr Unternehmer als Arbeitnehmer – das kann ich mir persönlich  nicht vorstellen.
•   Bewerbungen bei denen ein Einkommen schon abgefragt wird, sollte nie vom Arbeitnehmer mit einem Dumpinglohn angegeben werden. (Mal ernsthaft, wenn hier jeder mindestens 1800 € Brutto angibt (was zu früher ein Witz ist, denn da habe ich Netto 2000 gehabt, aber man hat ja alles verdoppelt nur die Löhne immer weiter drücken können Dank Kohl und dem Euro), und das ist nicht zuviel bei den heutigen Lebenshaltungskosten, dann kann der Arbeitgeber nur unter einem der Vielen unterscheiden. Solange wir hier irgendwelche Blödmänner / frauen haben, die ihren Arbeitseinsatz für einen Hartz4-Lohn oder sogar niedriger ansetzen, werden wir die Unternehmen nie mehr dazu bekommen, uns das zu bezahlen, was wir WERT sind!
•   Handeln und Zusammenhalt ist gefragt. Wenn wir alle unseren gerechten Lohn einfordern, ich erwarte für meine Arbeitsleistung einen gerechten Preis von mindestens 1850,00 € / Netto 1245,00 € (was zu damals ein Witz ist – da bin ich mit 2000 netto nach Hause gegangen), sonst kann ich auch die Beine breit machen und verdiene für den gleichen Arschfick der Firmen mehr in der Stunde.
Macht euch mal einen Kopf, nur meckern reicht einfach nicht. Zeigt Arsch in der Hose und macht Vorschläge, wie man USA aus Deutschland rausbekommt.
Den Politikern leistungsgerechte Bezahlung von max. 5€ die Std. zu zahlen zählt leider nicht, weil die sich ja quasi von unseren Steuergeldern selbst bezahlen, das Volk hat da leider keinen Einfluss drauf! (Scheißen wir doch einfach mal in die „großen Hände“, dann können sie endlich einmal die SCHEIßE der USA riechen, spüren und evtl. auch an ihrem Bankkonto sehen. – Dat würden die nicht mal bemerken, wenn dat Konto um ein paar Euro runtergeht.). Und, dann sollen sie die Jobs vollkommen ins Ausland geben, dann schaun die Politiker richtig scheiße aus, niemand verdient mehr etwas, keine Kaufkraft, keine Wirtschaft in Deutschland und keine Berechtigung für Politiker mehr.
Was würde dann passieren? Würden die nicht merken, dass Deutschland sich den Scheiß der „WELT“, der „MACHTWELT“ nicht gefallen lässt? Ich denke schon, wenn da nicht die Volksverdummung TV wäre!
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zweimal
Gast
« Antworten #174 am: 19. Januar 2008, 01:37:12 »

Zitat
Original von Rebellina




ich dachte, wir wären langsam mal EINS







was du denkst ist das eine, was ist, ist das andere

zweimal
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