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Autor Thema: Die Fukushima-Lüge  (Gelesen 1766 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
pjotr


Beiträge: 178



« am: 08. März 2012, 15:18:17 »

ZDFzoom geht der Frage nach, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte und wie Japans Atombosse und die Regierung damit umgingen. Die Recherchen zeigen: Es gab schon vor der Katastrophe ein Netz aus krimineller Energie, Ignoranz und Vorteilsnahme, das die japanische Gesellschaft seit Jahrzehnten immer mehr durchdrungen hat.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1576888/ZDFzoom-Die-Fukushima-Luege
 
Zur Geschichte der Anti AKW Bewegung:
http://www.youtube.com/playlist?list=PL68DE0F53D08D087D
« Letzte Änderung: 11. März 2012, 01:38:27 von pjotr » Gespeichert

Ich bin der Vogel, den sein Nest beschmutzt.
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« Antworten #1 am: 17. März 2014, 10:37:24 »

Fukushima - Berichten mit dem Geigerzähler

ZAPP - 12.03.2014 23:20 Uhr Autor/in: Sinje Stadtlich
Eine kritische Komikerin wird in der Katastrophe zur kritischen Journalistin: Mako Oshidori stellt unbequeme Fragen, erlebt Einschüchterungsversuche, fühlt sich überwacht.

Quelle: NDR


http://media.ndr.de/progressive/2014/0312/TV-20140312-2347-1242.hq.mp4
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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« Antworten #2 am: 20. Juni 2014, 17:21:39 »

Das Fukushima Verbrechen und kein Ende (VIDEO)
http://einarschlereth.blogspot.de/2014/06/das-fukushima-verbrechen-und-kein-ende.html
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« Antworten #3 am: 11. März 2018, 22:04:53 »

Zitat
Zum 7. Fukushima-Jahrestag

Liebe Freundinnen und Freunde,

genauso wie jene grauenvollen Tage des Atombombenabwurfs über Hiroshima und Nagasaki mit unzähligen zivilen Opfern heute bei den meisten japanischen Bürgern längst in die Ferne der Vergessenheit gerückt sind, verschwindet ebenso der 11. März 2011 aus dem Bewußtsein von allermeisten Japanern. So bleiben nur noch leidende Opfer, insbesondere, geflohene Mütter und Kinder schutzlos dem ungerechten Schicksal ausgeliefert.

Nach Schätzung will die Regierung ca. 2000 Milliarden Yen (d.h. ca.16 Millarden Euro) für die Olympiade 2020 in Tokyo ausgeben, wobei ca. 450 Millarden Yen (d.h. ca. 3,45 Millarden Euro) als Einnahmen durch die Veranstaltung zu erwarten sind. Mit anderen Worten, 1550 Milliarden Yen (= ca. 11,92 Milliarden Euro), d.h. mehr als Dreiviertel der gesamten gigantischen Veranstalungskosten werden aus den japanischen Steuern bezahlt, damit einige Industrien daran Geld verdienen.

Aber die Regierung will für die aus Fukushima geflohenen Mütter und Kinder kein Geld ausgeben. Sie holt sie sogar mit allen gemeinen psychischen und physischen Druckmitteln und Tricks wieder in Fukushima zurück. So sind von den aus Fukushima gefohenen 17,895 Kindern mehr als Hälfte, nämlich 9,271 Kinder wieder in Fukushima zurückgeholt worden, so bleiben nur noch 8,624 Kinder im Fluchtort außerhalb von Fukushima, deren Mütter trotz aller Schwierigkeiten weiterhin unbedingt ihre Kinder vor der atomaren Strahlungsgefahr schützen wollen. Dabei werden sie sogar immer mehr von den ahnungslosen Mitbürgern kalt belächelt, als ob sie die Schuldigen und Dummen wären!! So läuft alles in allem wie geplant und gewollt von der Regierung!!!

Wir, die freiwilligen, unterstützenden Mitbürger werden leider weniger, sind aber noch da und fühlen uns jetzt umso stärker mit den leidenden Opfern solidarisch gebunden.

Unsere Wut wird stärker und intensiver.
Unser Verlangen nach der Gerechtigkeit wird größer und heftiger.

Tokyo, am 08. März 2018
Kazuhiko Kobayashi
============================================================
An meinem Lebensabend habe ich nur noch einen Wunsch:
Aus meiner innersten Seele heraus zu sprechen und nach meinem Gewissen
zu handeln für die hilflosen, unschuldigen Kinder und für unsere einmalig kostbare,
schöne und unersetzbare Erde, die nun weltweit immer mehr verseucht wird und
schweigend um Hilfe ruft.
=========================================================

Quelle: https://www.umweltgewerkschaft.org/de/themen/sonstige-themen/1005-zum-7-fukushima-jahrestag.html
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Rappelkistenrebell


Beiträge: 2869



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« Antworten #4 am: 11. März 2018, 23:58:04 »

Sehr lesenswert dazu auch aufgrund der beschriebenen Hintergründe ist dieses Buch:

Der Reaktorunfall am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi - Die Schattenseiten des Gesundheitsmanagements in Fukushima

n diesen Tagen jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima: Ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von 9,0 auf der Richterskala verursachte am 11. März 2011 an der Küste Japans große Schäden am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. Es kam zu einem vollständigen Stromausfall. Die Kühlung der Reaktoren und Brennstäbe fiel dadurch aus. In drei der sechs Reaktoren war danach eine unkontrollierte Kernschmelze nicht mehr zu verhindern. Der anschließende Tsunami, der die Anlage überflutete, verschlimmerte die Situation noch. Der Super-GAU dauert bis heute an.
 Der Reaktorunfall am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi - Die Schattenseiten des Gesundheitsmanagements in Fukushima
 
Über die gesundheitlichen Folgen und ihre systematische Vertuschung durch die japanische Regierung und Tepco erscheint im Verlag Neuer Weg eine Neuerscheinung „Der Reaktorunfall am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi – Die Schattenseiten des Gesundheitsmanagements in Fukushima“ von Kōsuke Hino einen authentischen Einblick. Die Erfahrungen, die in diesem Buch ausgewertet werden mahnen den Kampf zur weltweiten Stilllegung aller Atomkraftwerke entschlossen weiterzuführen.



Buchausgabe

232 Seiten

Preis: 15,00 € (Taschenbuch)

ISBN: 978-3-88021-449-1

eBook

Preis: 11,99 €

ISBN: 978-3-88021-450-7

weitere Rezensionen und Bestellmöglichkeit findet sich hier

http://www.neuerweg.de/bucher/der-reaktorunfall-am-kernkraftwerk-fukushima-daiichi-die-schattenseiten-des-gesundheitsmanagements-in-fukushima/der-reaktorunfall-am-kernkraftwerk-fukushima-daiichi-die-schattenseiten-des-gesundheitsmanagements-in-fukushima


Hino, Kōsuke


Kōsuke Hino, geboren 1975. Nach seinem Jura-Studium an der Universität Kyūshū begann er, bei der Tageszeitung, Mainichi Shimbun als Journalist zu arbeiten. Nach seiner Zeit als Korrespondent in Ōtsu (Präfektur Shiga), in Tsuruga (Präfektur Fukui) und in Osaka ist Hino jetzt im Sonderressort Investigative Recherchen tätig. Als Korrespondent in der Präfektur Fukui berichtete er hauptsächlich über die vielseitige Problematik um dortige Atomkraftwerke.
 Hino, Kōsuke


Seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima betreibt Hino durchgehend investigative Recherchen. Sein erstes Buch, Die Schattenseiten des Gesundheitsmanagements in Fukushima, veröffentlichte er im September 2013. Damit dokumentiert Hino ausführlich die Geheimhaltung und Vertuschung der Ergebnisse von Schilddrüsenuntersuchungen in der Präfektur Fukushima durch die Verantwortlichen. Im September 2014 erschien seine zweite Dokumentation: Die Reaktorkatastrophe in Fukushima und die Täuschung um die Hilfspolitik. Seine dritte Veröffentlichung wurde im Februar 2016 herausgegeben mit dem Titel Fünf Jahre der Reaktorkatastrophe in Fukushima und das aufgegebene Volk. Sein viertes und neuestes Buch zu diesem Thema: Sechs Jahre nach Fukushima, Schäden, die ungeschehen gemacht werden. – Verdrehte Wahrheit von Tschernobyl-Daten. Er brachte es zusammen mit Ryo Omatsu heraus, einem Spezialisten für russische Gesellschaftspolitik. Die drei letztgenannten Dokumentationen sind bislang nur in japanischer Sprache erhältlich.
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Gegen System und Kapital!


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