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Autor Thema: Glotze glotzen  (Gelesen 157711 mal)
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Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #625 am: 19. März 2018, 23:38:55 »

Das Krebsgeschwür des Kapitalismus. Mein Unternehmen ist daran schon 1994 "gestorben", bald bin ich dran...
Und Millionen anderer mit mir, weil sie es nicht wahrhaben wollen...
Vermeintlicher Wohlstand ist so süß...
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Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig
Troll
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« Antworten #626 am: 20. März 2018, 10:33:25 »

Christine Prayon hat es schon gesagt (Sinngemäß), es ringen/konkurrieren zwei Arten des Kapitalismus um die Vorherrschaft, in Russland auf den ersten Blick scheinbar die radikalere, daß angestrebte Ende/Ziel ist aber das gleiche.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
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« Antworten #627 am: 31. März 2018, 09:54:27 »

Zitat
Netzwerk der Mächtigsten – von Schattenbanken und Mega-Investoren

21.03.2018 | 58:56 Min. | SWR

Konzerne sind mächtig. Das gilt besonders für die neuen Finanzgiganten, zu denen auch viele Schattenbanken gehören. Woher ihre immensen Geldmengen kommen, welche Menschen dahinter stecken und auf welche Weise sie ihre Macht gegenüber anderen Konzernen und der Politik einsetzen, beleuchtet Planet Wissen zusammen mit dem Wirtschaftsjournalisten und Herausgeber des Bestsellers "Wem gehört die Welt?", Hans-Jürgen Jakobs.

Quelle: planet-wissen (Video) via NDS
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« Antworten #628 am: 27. April 2018, 15:43:24 »

Zitat
Avocado Superfood
Chiles Umweltkiller im Visier

Die Avocado gilt in Europa als "Superfood". Eine vegane Frucht mit einem hohen Fettanteil, vielen ungesättigten Fettsäuren, die helfen, unseren Cholesterinhaushalt zu regulieren und Herzleiden vorzubeugen. Sie ist reich an Mineralstoffen, Vitaminen, Folsäure und Eisen. Längst schwärmen Superstars wie Gwyneth Paltrow und Miley Cyrus im Netz von Rezepten wie dem Avocado-Toast – und in Amsterdam wurde gerade das weltweit erste Avocado-Restaurant eröffnet.

Doch in Chile, wo ein großer Teil der Weltproduktion wächst, sorgt die Avocado für massiven Wassermangel, der einher geht mit Wasserraub und Menschenrechtsvergehen. „Die Menschen müssen ihre Notdurft in Plastiktüten verrichten“, klagt Rodrigo Mundaca von der Organisation Modatima.
...

Phoenix:
Fr. 27.04.18, 18.30 Uhr
Sa. 28.04.18, 10.00 Uhr
So. 29.04.18, 05.15 Uhr

Quelle: Phoenix

Unter Vorbehalt: https://youtu.be/wcpFEKigJRs
Die Version die ich gesehen habe ist etwa 15 min. länger als diese YT-Version.
Nachgeschaut, die TV-Doku ist 15 min. länger.
« Letzte Änderung: 27. April 2018, 16:15:05 von Troll » Gespeichert

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« Antworten #629 am: 30. Mai 2018, 20:45:21 »

Zitat
Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache

Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts stellte sich die Frage, wie die Massen in demokratischen Systemen zu steuern seien. So benötigte 1917 die USA für den Kriegseintritt die Zustimmung der Öffentlichkeit. Theoretiker der Massenpsychologie arbeiteten an einer Methodik der Meinungsbeeinflussung, die schon bald zu einem der florierendsten Geschäftsfelder unserer Zeit wurde ...

Wie kann man die Massen in demokratischen Systemen steuern? Mit zunehmenden Arbeiterrevolten entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts Methoden zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung – ein Propagandainstrument, dessen sich erstmals die USA vor ihrem Eintritt in den Ersten Weltkrieg bedienten. In weniger als 50 Jahren entwickelte sich daraus eines der blühendsten Geschäftsfelder unserer Zeit: Public Relations. Einer der führenden Theoretiker und Architekten der Meinungsmache war Edward Bernays, Neffe von Siegmund Freud. Seine Eltern wanderten in die USA aus, als er gerade ein Jahr alt war. 2001 erwähnte ihn das „Life“-Magazin als eine der 100 einflussreichsten amerikanischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Obwohl in der breiten Öffentlichkeit unbekannt, übte Bernays entscheidenden Einfluss auf die Staatslenkung in den Vereinigten Staaten aus – und in der Folge auf alle liberalen Demokratien. Wer nichts über Bernays weiß, kann die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Umbrüche des letzten Jahrhunderts nur schwer nachvollziehen. Bernays Werk war zum Beispiel, dass Bacon aus dem typischen US-amerikanischen Frühstück nicht mehr wegzudenken ist und Frauen anfingen, als Zeichen der Emanzipation Zigaretten zu rauchen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere soll er sogar maßgeblich zum Sturz der Regierung in Guatemala 1954 beigetragen haben. Getreu dem Erbe seines berühmten Onkels war Edward Bernays der Erste, der psychoanalytische Konzepte zur Meinungsbeeinflussung einsetzte, um kritisches Denken zu umgehen. Anstatt auf tatsächliche Bedürfnisse einzugehen, schürte er irrationale, unbewusste Wünsche.

Quelle: Arte via NDS

https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/071000/071400/071470-000-A_HQ_0_VA-STA_03676348_MP4-800_AMM-PTWEB_xiAcZfn2i.mp4

Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.
(Johann Wolfgang von Goethe)
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« Antworten #630 am: 10. Juni 2018, 16:49:36 »

Die gelenkte Konsumgesellschaft
https://youtu.be/QztcpDcjHPk


Weil es so schön zusammenpasst:

"Die Menschheit schafft sich ab" Prof. Dr. Harald Lesch SWR
https://youtu.be/1oq7QjuWFFM

Quelle: Tele-Akademie
« Letzte Änderung: 10. Juni 2018, 18:19:52 von Troll » Gespeichert

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« Antworten #631 am: 13. Juni 2018, 18:12:07 »

Zitat
Türsteher Europas
Wie Afrika Flüchtlinge stoppen soll


Mit Milliardensummen werden afrikanische Staaten als neue Grenzschützer etabliert. Entwicklungshilfe wird an Bedingungen geknüpft: Nur wer Europa bei der Migrationskontrolle beisteht, bekommt Geld. Profiteure dieser Politik sind Rüstungs- und Sicherheitsfirmen. In zwölf Ländern haben die Autoren der Dokumentation erkundet, wie Europa heute seine Grenzen durch Afrika zieht.

Spanien hat es vorgemacht: Als 2004 Flüchtlinge in Booten von Westafrika zu den Kanarischen Inseln fuhren, griff das Land durch. Es zahlte Ländern wie Senegal viele Millionen Euro, um die Flüchtlinge zu stoppen. Seitdem riegelt die spanische Küstenwache die senegalesischen Strände ab, Tausende Kilometer von Europa entfernt. Dieses Prinzip kopiert die EU heute im großen Stil mit fast zwei Dutzend Ländern in Afrika. Der Deal lautet: Entwicklungshilfe gegen Flüchtlingsstopp. Mehrere Milliarden Euro bietet die EU für die Koalition in Sachen Grenzschutz. Entwicklungshilfe wird an Bedingungen geknüpft: Wer beim Kampf gegen irreguläre Migration als Türsteher der EU agiert, bekommt Geld. Europäische Polizisten und Soldaten werden in immer mehr Länder Afrikas geschickt, um den Grenzschutz zu verbessern. Auch Diktaturen wie Sudan und Eritrea werden so zu "Partnern" Europas, um Fluchtrouten zu unterbrechen. Für europäische Sicherheits- und Rüstungskonzerne ist das Geschäft mit der Grenztechnologie ein neuer Absatzmarkt. Mit Hilfe von Entwicklungsgeldern investieren afrikanische Regierungen in Hochtechnologie "Made in Europe", die sie sich ohne EU-Hilfe nicht leisten können. Kritik äußert die Afrikanische Union: Sie sieht ihre Pläne von einem Kontinent der Freizügigkeit ähnlich dem Schengen-Modell als unvereinbar mit den EU-Vorstellungen. Die Reporter Jan Schäfer und Simone Schlindwein haben unter anderem in Uganda, Niger und dem Sudan untersucht, wie die EU ihre Migrationspolitik in Afrika durchsetzt, wer davon profitiert und welchen Preis die Migranten dafür zahlen müssen.

Quelle: Arte

https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/078000/078100/078195-000-A_HQ_0_VOA_03704397_MP4-800_AMM-PTWEB_yBRqfHkn6.mp4
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« Antworten #632 am: 14. Juni 2018, 19:44:53 »

Hallo,

eine irre WDR-Doku über eine offene psychiatrische Einrichtung in Gelsenkirchen, aus dem Jahr 2006:

https://www.youtube.com/watch?v=kfUSnLd534Y


Was wohl aus den Leuten geworden ist ?
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« Antworten #633 am: 15. Juni 2018, 11:19:33 »

Zitat
ARTE Reportage
Wieder Calais ...

Der Schriftsteller und Regisseur Yann Moix über die Spannungen zwischen den Bürgern, den Flüchtlingen und der Polizei in Calais. "Nichts lässt sich ändern am Willen dieser Männer, dieser Kinder [...] Sie entwickelten, häufig unbewusst, einen Mut, von dem sie sich wohl niemals hätten vorstellen können, ihn aufzubringen."

(1): Wieder Calais
In Calais finden sich Dünen, Unterholz, Lagerhallen und Sackgassen, die zu keinem Land mehr zu gehören scheinen; dies sind Zonen, in denen kein Recht mehr gilt, oder es seinen Sinn schon verloren hat.Diese Orte sind wie eine Allegorie des 21. Jahrhunderts – eines Jahrhunderts, in dem das Konzept der Grenze sich ins Böse verkehrt, sich vielleicht aufhebt, mit Sicherheit aber überholt ist.
Nichts lässt sich ändern am Willen dieser Männer, dieser Kinder, die ihre Zukunft versuchen, um den Preis schwerer Misshandlungen, alptraumhafter Grenzüberschreitungen, wahnwitziger Risiken. Sie entwickelten, häufig unbewusst, einen Mut, von dem sie sich wohl niemals hätten vorstellen können, ihn aufzubringen. 
Diesen Mut wollte Yann Moix filmen, er wollte sie erzählen lassen von ihren Erlebnissen, die Tränen in die Augen treiben und die tief erschütterten …
Dieser Film versucht, in aller Demut, der einzigen Obsession des Regisseurs in diesem Fall zu genügen: zu verstehen. „Ich agierte in einer Art neugieriger Naivität, auch um den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, sich mit mir zu identifizieren auf meiner Entdeckungsreise. So verkörpere ich sozusagen die Frage und das Erschrecken; manchmal die Ergriffenheit und den Ärger. Seit Beginn der Dreharbeiten verstand ich, dass jeder der mir begegnete – außer die lauten professionellen Hass-Redner – recht hatte in seiner eigenen Logik;  dass die vielen unterschiedlichen Standpunkte eine Komplexität der realen Verhältnisse entfalteten, die ich mir niemals hätte vorstellen können, bevor ich mich entschloss, diesen „Dokumentarfilm“ zu drehen …“, so Moix.

Quelle: Arte

https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/030000/030200/030273-668-A_EQ_0_VA-STA_03702339_MP4-1500_AMM-PTWEB_y9JKf9vON.mp4
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