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Autor Thema: Luftangriffe in Jemen treffen auch die Falschen  (Gelesen 1741 mal)
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counselor


Beiträge: 2546



« am: 04. September 2012, 17:18:21 »

Luftangriffe in Jemen treffen auch die Falschen

Jemeniten haben gegen amerikanische Drohnenangriffe protestiert, die immer wieder Zivilisten treffen. Politiker befürchten, die Angriffe trieben die Bevölkerung in die Arme der Extremisten ...

Quelle: Neue Zürcher Zeitung
« Letzte Änderung: 04. September 2012, 17:21:50 von counselor » Gespeichert

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Abused Frog


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« Antworten #1 am: 26. Juli 2013, 09:57:42 »

Zitat
Obama ‘enttäuscht’, nachdem der Jemen einen fälschlich eingesperrten Journalisten freilässt

Der Journalist wurde eingesperrt, weil er einen Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika auf jemenitische Zivilisten aufdeckte

Jason Ditz
Im Dezember 2009 schlugen Tomahawk-Raketen der Vereinigten Staaten von Amerika im jemenitischen Dorf al-Majalah ein und töteten 41 Zivilisten. Der damalige Präsident Ali Abdullah Saleh behauptete steif und fest, dass der Angriff vom jemenitischen Militär geführt wurde und dass alle Opfer (hauptsächlich Frauen und Kinder) „Terroristen“ gewesen seien.

Der Journalist Abdulelah Haider Shaye war der erste Journalist vorort, der die Verursacher bekanntgab, indem er enthüllte, dass Streumunition der Vereinigten Staaten von Amerika den Boden am Ort der Attacke übersäte. Im November 2010 enthüllten WikiLeaks-Depeschen die Wahrheit, genauso wie Shaye berichtet hatte, und Shaye wurde fast unmittelbar danach verhaftet.
....

Quelle: Antikrieg.com
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« Antworten #2 am: 18. September 2016, 08:44:25 »

Nicht nur in Jemen...

Zitat
US-geführte Koalition bombardiert syrische Truppen wohl aus Versehen

Die Kampfjets haben nach Angaben des US-Militärs syrische Regierungstruppen statt IS-Stellungen angegriffen. Dabei wurden offenbar mehr als 60 Soldaten getötet.

Flugzeuge der US-geführten Koalition haben in Ostsyrien offenbar versehentlich einen Luftwaffenstützpunkt des syrischen Militärs bombardiert. Dabei sind nach syrischen Angaben mindestens 62 Soldaten des Assad-Regimes getötet und etwa 100 verletzt worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab die Zahl der Getöteten gar mit mindestens 80 an.

Das US-Militär bestätigte den Vorfall am Samstagabend.
http://www.sueddeutsche.de/politik/syrien-us-gefuehrte-koalition-bombardiert-syrische-truppen-wohl-aus-versehen-1.3166805
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Kuddel


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« Antworten #3 am: 19. Januar 2017, 16:41:23 »

...auch in Nigeria...

Zitat
Nigerianischer Kampfjet bombardiert versehentlich Flüchtlinge

Der Angriff galt Islamisten, getroffen wurde ein Flüchtlingslager: In Nigeria sollen zahlreiche Menschen durch den Beschuss eines Militärflugzeugs getötet worden sein.


Ein nigerianisches Kampfflugzeug hat Medienberichten zufolge versehentlich auf ein Flüchtlingslager gefeuert und dabei zahlreiche Menschen getötet. Unter den Toten und Verletzten seien auch örtliche Mitarbeiter des Roten Kreuzes und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, sagte Generalmajor Lucky Irabor den Berichten zufolge. Das Internationale Rote Kreuz bestätigte, dass sechs Mitarbeiter getötet und 13 verletzt wurden.

Wie viele Menschen bei dem Angriff auf das Lager in Kala Balge nahe der Stadt Maiduguri im nordöstlichen Bundesstaat Borno insgesamt getötet oder verletzt wurden, ist noch unklar. Ein Anwohner berichtete laut AFP von mindestens 25 Toten und vielen Verletzten. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen sprach von 52 Toten und 120 Verletzten. Die Nachrichtenagentur AP berichtete dagegen unter Berufung auf einen Regierungsbeamten, dass mindestens 100 Menschen getötet wurden.

Es ist nicht das erste Mal, dass die nigerianische Luftwaffe bei Angriffen auf Boko Haram auch Zivilisten trifft.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-01/boko-haram-nigeria-fluechtlingslager-kampfflugzeug-tote
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Abused Frog


Beiträge: 6662



« Antworten #4 am: 06. Oktober 2017, 16:28:31 »

Zitat
Ein Arzt berichtet aus Jemen

....


Quelle: einartysken

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« Antworten #5 am: 08. Oktober 2017, 02:02:45 »

Zitat
Deutsche Waffen machen Flüchtlinge

Saudi-Arabien mit Bomben und Panzern im Jemen


Im Berliner Innenministerium haben sie auf die Landkarte geschaut: Prima, die Republik Jemen liegt nicht am Mittelmeer. Selbst wenn ein Boot voller Flüchtlinge durch das Rote Meer führe, spätestens im Suez-Kanal wäre Schluss mit Flucht. Auch der Landweg nach Europa ist ziemlich unmöglich. Aufatmen! Zwar sind dank einer von Saudi-Arabien geführten Militärintervention im Jemen nach UN-Angaben im Land bereis 1,4 Millionen Menschen als Binnenflüchtlinge unterwegs - wie lange es die noch im Land hält, ist aber ungewiss. Deshalb stellt sich die UN schon mal auf 100.000 Flüchtlinge in den nächsten sechs Monaten ein. Ordentliche Flüchtlinge, die außer Landes fliehen. Aber nach Deutschland werden sie es nicht schaffen.

weiterlesen:
http://kritisches-netzwerk.de/forum/deutsche-waffen-machen-fluechtlinge-saudi-arabien-mit-bomben-und-panzern-im-jemen
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Kuddel


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« Antworten #6 am: 11. November 2017, 12:16:26 »

Zitat
Jemen

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition bombardiert ein Wohngebiet in Jemens Hauptstadt Sanaa.
http://www.fr.de/politik/jemen-verletzte-bei-luftangriff-a-1385512
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