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Autor Thema: WINDKRAFT - INSIDE - Schwarzbericht aus der Szene  (Gelesen 1259 mal)
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pit


Beiträge: 113



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« am: 08. November 2012, 23:27:15 »

Was waren wir froh, das endlich die Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Alle leisten Ihren Beitrag - Wir vernetzen uns und werden selbst zu Stromproduzenten - hier ein Windrad da ein Dach mit Solarzellen - Wasserkraft am Mühlbach und im Keller die Kraftwärekopplungsheizung - Holzpelletsheizung - da Biogas - Solartherme - eben eine schöne energetisch vernetzte Welt - die wünsch ich mir auch !

Was könnte die Welt jetzt so schön werden  Grin

Ich melde mich bei Chefduzen mit diesem Bericht zurück.

Wie man auch die schöne neue Energiewelt in Scheisse verwandeln kann hat man ja bereits an den Biogasanlagen gesehen. Mit diesen Investmodellen wurden nun schon viele Landwirte und Haus und Hof betrogen. Man google im Internet. Nicht zu vergessen die flächendeckende Vermaisung mit der
dazugehörenden flächendeckenden Zuscheissung mit Gülle. Biogas, Maisanbau und Massenschweinezuchtbetrieb im trauten Einklang. Übrigends fressen Kühe jetzt auch Mais. Dies falls hier noch jemand glauben sollte das die Milch von frei weidenden Kühen und saftigen Wiesen kommt. Der
Betrieb der Firma B. & C. Tönnies im westfälischen Rheda-Wiedenbrück schlachtet ja jedenfalls täglich 20.000 Schweine. So jetzt rechnen wir mal. 20.000 Schweine am Tag macht 140.000 Schweine in der Woche. Das geteilt durch drei macht 46.666. Was will ich mit den 46.666? Das ist die Zahl der deutschen Familienbetriebe / Metzger, die durch diesen größten Schlachthof Europas Ihre Arbeit verloren haben und zumachen mußten. Die haben ja so 3 Schweinchen die Woche geschlachtet. Real ist es sicher noch viel schlimmer. Das zum Thema arbeitslos durch EU Subventionen. Wer noch Illusionen hat dem sei gesagt, das dieser Massenschlachthof in Deutschland unter der Regierung Rot/Grün geplant und gebaut wurde. kotz *würgh* AAAAAh

Jetzt endlich Windkraft :

Eigentlich eine sympatische Sache, stehen dort mal 5 und da mal 10, war ok, sollen neue dazu kommen, warum nicht .........

Aber wie schafft es eine Windkraftanlage eigentlich bei einer Auslastung von gerade mal ca. 50 % ( Windhöfigkeit ) Renditen in traumhaften Größen abzuwerfen. Na dank Subventionen.  Evil Deswegen wird auch jetzt gerade in Oberhessen mit behördlicher Genehmigung aus Gießen zugespargelt. Wir reden hier vom Naturpark Hoher Vogelsberg.

Wie hier zu sehen war stehen die Windräder oft Tage und Wochen still. Trotzdem herrscht hier Goldgräberstimmung. Die Herrn Projektierer fahren in Luxusschlitten bei den Herrn Landwirten und Ortsbeiräten vor und reden von guter Windhöfigkeit bei hervorragenden Renditen.  Da tummeln sich gar muntere Gesellen wie ein gewisser Herr Tom Schröder ( man google im Internet ) es werden Firmen gegründet die Angebote für Aufträge abgeben. Diese sogenannten Projektierer versprechen Renditen das den Leuten vom Land schwindelig wird. Versucht man so einen Projektierer mal ausfindig zu machen kann schon mal vorkommen das man unter dem genannten Firmennamen monatelang nicht mal eine Telefonnummer findet. shocked

Los gehts mit der Entscheidung im Ortsbeirat und zack stehen da 80 neue Windräder !!! im Umkreis von 5 km in lieblicher Natur. Hier im Naturpark im Umkreis von 12 km gar 160 neu Windräder und es sollen noch 1600 neue Windräder dazukommen. Dort wo eh jeden zweiten Tag die Dinger nur lustlos rumstehen und keinen Strom abgeben. Die Leute von der Gemeinde sind so geil auf die Spargel, da wird richtig Geld investiert. Eine Ortsberatsitzung 10 neue Windräder. Peng. Kostenpunkt 3 Millionen das Stück. Macht Vergabe an einem Abend 30 Millionen Euro. Das wo man sonst gerade mal über die Reinigungskosten vom Gemeindehaus zu entscheiden hat. Da fühlt sich jeder richtig wichtig und will da auch mitmachen.

Offensichtlich muß das hier nicht europaweit ausgeschrieben werden, warum keine Ahnung. Aber so gehts jetzt hier ab. Ein  Windrad hat die Höhe von ca. 160 Metern. Da schreddern jetzt allein bei Wind und Nebel dann 160 Windräder auf einer Breite von 12 km bis zu einer Höhe von 160 Metern alles klein was auf der Vogelfluglinie im Herbst und Frühjahr so anfleucht. Wenn denn der Wind bläst.

Das Umweltproblem wird seitens der Gemeinden aber schon erkannt. Es werden Gegengutachten beauftragt um den bestehenden Naturschutz auszuhebeln.Dazu werden Gemeindegelder investiert.

Die schaffen es hier echt aus einer guten Sache einen riesigen Scheiß zu machen. Viel Natur gibts eh nicht mehr, jetzt wird die auch noch 1000 fach mit Windrädern zugestellt.Ich vermute, das gibt die gleichen Investitionsruinen wie die Gewerbegebiete im Osten, wenn nicht mal die Kohle reinkommt um die instandzuhalten. 1800 Windräder jedes 160 Meter hoch und 30 Meter tief in den Fels gesprengt baut man nicht in Jahren ab. Unter jedem Spargel befinden sich tausende Tonnen Stahlbeton, die ins Erdreich ragen. Rundherum wird der Boden mit schweren Maschinen verdichtet und ökologisch zerstört. Mitten im Naturpark.

Warum müssen wir alles zerstören was diese Welt an Natürlichkeit bietet, selbst dann wenn wir angeblich ökologisch investieren. Das Bewegen in freier Natur wird dem Menschen in baldiger Zeit nur noch in dafür vorgesehenen Reservaten möglich sein. Gegen Eintrittsgeld. Wer arbeitslos oder geldlos ist, für den wird dieses grundlegende Erfahrung für immer verloren sein.  embarrassed







« Letzte Änderung: 08. November 2012, 23:31:39 von pit » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 09. November 2012, 10:51:07 »

Zitat
Schwarzbericht aus der Szene

Was für einer Szene?
Daß sich sofort "windige" Geschäftsleute finden wo auch nur ein paar Euro winken ist klar, aber daran sollte man den Umbau zu erneuerbaren Energien nicht messen.

https://www.chefduzen.de/index.php?topic=7072.msg268339#msg268339
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Dieter Hildebrandt
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Waldkauz


Beiträge: 12921



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« Antworten #2 am: 09. November 2012, 11:56:58 »

Zitat
Unter jedem Spargel befinden sich tausende Tonnen Stahlbeton, die ins Erdreich ragen.

Tausende Tonnen? Naja, im Durchschnitt sind es etwa 750 Tonnen!
Eine 160 Meter Anlage könnte vielleicht auf 1000 Tonnen kommen.
Aber Tausende?

Und was die Vögel betrifft wird das ja schon seid ein paar Jahren kontrovers diskutiert!
Dazu sollte dann auch gesagt werden, das die Anzahl der getöteten Vögel durch Hochspannungsleitungen, hohe Gebäude und fahrende Autos um einiges höher ist als bei WKAs!

Das WKAs nicht überall gebaut werden müssen wo es geht steht auf einem anderen Blatt.
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #3 am: 08. Juni 2018, 06:01:38 »

Zitat
Erneuerbare Energien: Die große Flaute

Der Ausbau der Windenergie an Land kommt nur noch langsam voran. Die Gegner gewinnen an Einfluss. Gegen neue Windparks mobilisiert inzwischen auch die AfD.

Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-06/erneuerbare-energien-windraeder-investitionen-rueckgang-modernisierung-windkraft-ausbau
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
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« Antworten #4 am: 08. Juni 2018, 13:11:09 »

Sachzwangbastelkurs Energiewende, nur die Ruhe vor dem Sturm, der Sturm wird viele neue AKWs bringen weil alles auf mehr Stromverbrauch ausgelegt wird den, oh Wunder, die Erneuerbaren nicht liefern können (sollen).
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