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Autor Thema: WfbM - Ist es meine Entscheidung und was passiert, wenn ich doch nicht will?  (Gelesen 3331 mal)
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IQ58


Beiträge: 4



« am: 02. Dezember 2012, 23:07:19 »

]Es ist etwas kompliziert:

Also ich war bis Anfang 2012, knappe 6 Jahre, eine ganz normale ALG II Bezieherin, mit allem Mist der dazu gehört. Dann bekam ich meinen Behindertenstatus (aktuell 80% MZ G+B und UNBEFRISTET) und wurde von der normalen Betreuung zu den Spezialisten vom Rehateam weitergereicht.

Dort habe ich erklärt, dass ich gerne in einer WfbM arbeiten möchte, weil ich mich trotz kaufmännischer Ausbildung (Ausbildung für Personen mit speziellen Förderbedarf), nicht in der Lage sehe, den Gegebenheiten des allgemeinen Arbeitsmarktes zu entsprechen und ich auch keine Lust verspüre, weiterhin irgendwelche arbeitstechnischen Experimente zu versuchen, also Praktika, Maßnahmen...

Was folgte, war eine sogenannte DIA-AM (Diagnose der Arbeitsmarktfähigekeit für besonders betroffene behinderte Menschen), die nach zwei Wochen für mich mit der Empfehlung für eine WfbM endete, auch deshalb, weil ich vor Ort klipp und klar gesagt habe, dass ich darin meine einzige Perspektive sehe und nicht beabsichtige mich den Vorstellungen meines Reha-SB zu beugen. Der hatte natürlich mit mir GANZ andere Pläne  kotz *würgh* AAAAAh.

Nach der Empfehlung wurde ich aufgefordert mich um eine passende Werkstatt zu kümmern, was ich auch gemacht habe und bislang zwei Praktika absolvierte. Das dritte beginnt morgen.

Jetzt habe ich demnächst noch einen Termin beim medizinischen Dienst der Agentur für Arbeit, wozu, obwohl schon sämtliche medizinischen Unterlagen über mich beim Amt vorliegen, das weiß wohl nur der liebe Gott  Angry .

Was aber passiert, wenn die dort bestätigen, dass ich erwerbsunfähig bin und ich dann plötzlich sage: Nö ich will jetzt doch nicht mehr in eine WfbM, sondern einfach mit der Grundsicherung in den Tag hineinleben und sehen was die Zeit so mit sich bringt  evil?

Kann ich die Entscheidung -WfbM Ja oder Nein - selber treffen oder wäre ich im Rahmen der Entscheidung des medizinischen Dienstes daran gebunden dort anzufangen?
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Behindert ist man nur dann, wenn man behindert wird normal zu sein.
antonov


Beiträge: 1516


« Antworten #1 am: 03. Dezember 2012, 00:35:01 »

WfbM = werkstatt für behinderte menschen ?
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IQ58


Beiträge: 4



« Antworten #2 am: 04. Dezember 2012, 01:43:12 »

Ja genau!
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Behindert ist man nur dann, wenn man behindert wird normal zu sein.
antonov


Beiträge: 1516


« Antworten #3 am: 05. Dezember 2012, 05:36:11 »

es liest sich für mich so als wenn du einen grossen blödsinn gemacht hast und nun nicht mehr weisst wie du aus diese nummer wieder raus kommst.

wegen was hast du den behindertenstatus ?

wie sehen die praktika in der werkstatt aus ?
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Aloysius


Beiträge: 2835



« Antworten #4 am: 13. Dezember 2012, 20:34:12 »

Ich denke, ganz so hoffnungslos sieht die Situation für dich nicht aus.

Habe selber Behindertenstatus und Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit Schwerbehinderungen.

Da gibt es eine Menge Stellen und Organisationen, die dir helfen, musst sie nur kontakten.

Falls du weitere Hilfe wünscht, persönliche Nachricht, und ich werd mal schauen, ob wir da was finden in deiner Nähe.
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