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Autor Thema: ZA-Multis ADECCO + Randstad  (Gelesen 24788 mal)
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ADECCO
Gast
« am: 13. Januar 2004, 15:23:32 »

Zitat
Original von adecco.com

Adecco's Global  Advantage
People, Bricks and Clicks


 
The 28,000 employees of Adecco Group, operating from around 5,800 offices in 68 territories, harness state-of-the-art technology and the broadest range of Staffing, Human Resources and Business services available, to help make hundreds of thousands of Clients and around four million Temporary Associates successful each year.
Adecco SA is a Forbes Global 500 company and the worldwide industry leader. Adecco is No. 1 or No. 2 in 12 of the worlds top 13 staffing markets that account for 95% of industry revenues.

Zitat
Original von adecco.de

Jeden Tag bringt die ADECCO-Gruppe mit ihrem Netzwerk von 28.000 Mitarbeitern und 5.800 Niederlassungen in 67* Ländern in aller Welt 650.000 Arbeitskräfte mit 100.000 Firmenkunden zusammen.


Adecco S.A. ist ein Forbes-500-Unternehmen und Weltmarktführer für Human-Resources-Dienstleistungen. In 12 der 13 größten Märkte der Branche, auf welche 95% des gesamten Branchenumsatzes entfallen, belegt die ADECCO-Gruppe den ersten oder zweiten Platz. Unter der Leitung eines multinationalen Managements, das über umfassende Erfahrung in allen Märkten rund um den Globus verfügt, bietet die ADECCO-Gruppe für Unternehmen und Arbeitnehmer eine unübertroffen breite Palette an Dienstleistungen für flexibles Personalmanagement sowie für die Gestaltung der individuellen beruflichen Laufbahn.

Adecco S.A. hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und ist an der Schweizer Börse (ADEN/gehandelt unter Virt-x: 1213860), an der NYSE (ADO) und an der Euronext Premier Marché (12819) notiert.


Tarifvertrag
 
Die neue Zeitarbeit in Deutschland


Die Adecco-Gruppe ist stets Vorreiter einer modernen Beschäftigungspolitik. So engagiert sich Adecco insbesondere in Deutschland seit Jahren in der Debatte um eine "Neudefinition der Arbeit".


Eines der wichtigsten Ziele für Adecco ist es, eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung dieses Definitionsprozesses zu spielen - und zwar auf positive und konstruktive Weise -, sowie dazu beizutragen, den globalen Arbeitsmarkt sowohl für die Menschen als auch die Unternehmen produktiv umzugestalten.

In einer europäischen Studie wird der Zeitarbeit in Europa bis zum Jahre 2010 ein Wachstumspotential von rund 4 Millionen neuen Arbeitsplätzen bescheinigt. Die größten Wachstumschancen bestehen demnach in Ländern wie Deutschland mit einem zur Zeit noch geringen Anteil an Zeitarbeit. Allein in Deutschland könnten nach dieser Studie bis Ende 2005 400.000, bis 2010 sogar 1 Million neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Nach den internationalen Erfahrungen von Adecco können Länder mit höheren Anteilen von Zeitarbeit auch eine bessere Gesamtstatistik für den Arbeitsmarkt ausweisen. Zeitarbeit war in diesen Ländern immer eins der wichtigsten Instrumente zur Belebung des Arbeitsmarktes. Gleichzeitig ist Zeitarbeit der wesentliche und gesellschaftlich akzeptierte Faktor zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit bei gleichzeitiger Steigerung der Flexibilität.

In Deutschland verhinderten die starren Regulierungen bislang eine solche positive Entwicklung.

Mit den vereinbarten Tarifverträgen für die Branche und dem damit verbundenen Wegfall vieler gesetzlicher Restriktionen aus dem AÜG ist der Weg frei zur Entfaltung der Beschäftigungspotentiale in der Zeitarbeit. Wir stellen uns schon heute den kommenden Herausforderungen und werden Adecco und unsere Branche mit Energie und Dynamik in eine spannende Zukunft führen.

Adecco lebt ab sofort den Tarifvertrag, damit alle Beteiligten schon heute von den Neuerungen profitieren können!
Zitat
Original von sueddeutsche.de


 Adecco-Finanzchef: Bilanzprobleme nicht als "Unregelmäßigkeiten" ansehen


ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Finanzchef des Schweizer Personalvermittlers Adecco , Felix Weber, hat sich gegen eine negative Interpretation der zu Wochenbeginn bekannt gegebenen Bilanzprobleme gewehrt. Die Schwierigkeiten bei der Erstellung der Bilanz für 2003 sollten nicht als "Unregelmäßigkeiten" angesehen werden, sagte Weber in einem Gespräch mit der "New York Times" (Dienstagausgabe). Adecco hatte am Vortag Schwächen bei der internen Kontrolle im Nordamerika-Geschäft eingeräumt.



Diese Darstellung lasse die Dinge möglicherweise schlimmer erscheinen, als sie seien, sagte Weber. Es gehe auch nicht notwendigerweise um Fehler, die gemacht wurden, sondern um Fragen der Interpretation. Die Veröffentlichung der Jahresbilanz sei verschoben worden "wegen einer Änderung der Buchprüfungsmethode und wegen der festgestellten erheblichen Schwachstellen".

Nach den Worten Webers sollen die Bilanzen der Auslandsniederlassungen nun in einzelnen Punkten überprüft werden. Eine vollständige Neu-Überprüfung der Bilanzen durch die Buchprüfer sei nicht geplant. Die Aktien von Adecco hatten am Montag am Schweizer Aktienmarkt etwa ein Drittel ihres Wertes verloren, da Anleger einen weiteren Skandal befürchteten./FX/jb/mag/sit

 
Zitat
Original von baselerzeitung-online

Zürich. AP/BaZ. Der Personalvermittler Adecco steckt in Teufels Küche. Der Konzern meldete am Montag Schwachstellen in der Bilanz und verschob die Publikation des Jahresergebnisses auf unbestimmte Zeit. Die Angst vor einem Skandal a la Parmalat liess den Börsenwert von Adecco zeitweise um fast die Hälfte einbrechen.
Völlig überraschend teilte der weltweit grösste Stellenvermittler vor Börseneröffnung mit, dass es der Revisionsstelle nicht möglich sei, die Prüfung des Geschäftsberichtes für das vergangene Jahr fristgerecht abzuschliessen. Grund für die Verzögerung sei «die Identifikation von materiellen Schwachstellen bei internen Kontrollen» im Nordamerika-Geschäft der Division Adecco Staffing. Die möglichen Buchhaltungs- und Kontrollprobleme in gewissen Ländern müssten zuerst ausgeräumt werden. Ein unabhängiger Anwalt sei mit einer Untersuchung beauftragt worden.

Die Mitglieder des zuständigen Verwaltungsratsausschusses, NZZ-Präsident Conrad Meyer und Kuoni-Präsident Andreas Schmid, waren für Stellungnahmen nicht erreichbar. Aus rechtlichen Gründen werde die Mitteilung inhaltlich nicht weiter kommentiert, sagte Adecco-Sprecher Francois Vassard. Wann die Publikation der Jahresergebnisse erfolge, stehe derzeit noch nicht fest. Auch die Revisionsstelle Ernst & Young gab keinen Kommentar ab. Die Waadtländer Justiz und die Schweizer Börse SWX wollen den weiteren Verlauf der Untersuchungen abwarten.

Börsen-Absturz

An der Börse geriet Adecco in Teufels Küche. Die Aktie stürzte bis zu 48 Prozent ab, der Marktwert reduzierte sich zeitweise um rund sieben Milliarden Franken. Am Abend lag das Papier bei 53,10 Franken mit 35,2 Prozent im Minus. Mehrere Banken stuften das Papier herab oder rieten den Anlegern zum Verkauf. Analysten rätselten über die Hintergründe. Ein grösserer Betrugsfall oder aber nur kleinere Schwierigkeiten seien gleichermassen möglich, sagte Nicole Burth, Analystin bei Lombard Odier.

Angesichts der dürftigen Informationen könnten Bilanzfälschungen nicht ausgeschlossen werden, schrieb die Zürcher Kantonalbank in ihrem Marktbericht. Man müsse wohl mit einer grösserer Verfehlung rechnen, sonst wäre Adecco nicht an die Öffentlichkeit getreten, sagte ZKB-Analyst Claude Zehnder.

Besorgnis erregend

Als Besorgnis erregend taxierten Analysten die Bilanz. Bei einer vergleichsweise tiefen Eigenkapitalquote von rund 23 Prozent schlummern 2,125 Milliarden Franken Goodwill in den Büchern von Adecco. Der Grossteil davon stammt aus der milliardenschweren Übernahme der US-Gesellschaft Olston im Jahr 2000. «Wenn die Olston-Übernahme im Zentrum der Probleme steht, könnte dies zu substanziellen Wertberichtigungen führen», sagte Burth.

In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres steigerte Adecco den Gewinn um 18 Prozent auf 254 Millionen Euro. Konzernchef Jerome Caille hatte sich im Spätherbst sehr zufrieden über den Geschäftsverlauf geäussert. Der Umsatz schrumpfte wegen der Dollarschwäche allerdings um sechs Prozent auf 12,115 Milliarden Euro.

Zitat
Original von spiegel-online

ADECCO

Neuer Bilanzskandal befürchtet

Der Aktienkurs des weltgrößten Personaldienstleisters Adecco hat sich am Montag nahezu halbiert. Weil der Schweizer Konzern die Vorlage der Bilanz auf unbestimmte Zeit verschoben hat, rechnen die Anleger mit dem Schlimmsten.



Adecco-Zentrale in Zürich: Schwachstellen im Controlling Cheserex - Es sei nicht möglich, die Prüfung des Geschäftsberichtes für das vergangene Jahr fristgerecht abzuschließen, teilte Adecco  am Montag mit. Grund für die Verzögerung sei "die Identifikation von materiellen Schwachstellen bei den internen Kontrollen" im Nordamerika-Geschäft der Division Adecco Staffing.
Wann die Publikation der Jahresergebnisse erfolge, stehe derzeit noch nicht fest, sagte Adecco-Sprecher Francois Vassard. Ursprünglich war die Bilanzvorlage für den 4. Februar vorgesehen.

Ferner will das Unternehmen bis zur Vorlage der Zahlen die Einhaltung von Bilanzierungs- und Kontrollvorschriften in einigen Ländergesellschaften überprüfen. Der Einfluss dieser möglichen Verfehlungen auf das Jahresergebnis 2003 müsse geprüft werden, hieß es. Zu diesem Zweck hat Adecco unabhängige Berater mit der Einleitung einer Untersuchung beauftragt.

"Große, unabschätzbare Unsicherheiten"

Die Aktien des weltgrößten Personalvermittlers (Umsatz 2002: 25 Milliarden Schweizer Franken) brachen am Montag in Folge der Mitteilung um bis zu 48 Prozent ein.

Mehrere Banken stuften das Papier am Montag herab oder rieten den Anlegern zum Verkauf. Angesichts der dürftigen Informationen sei eine Einschätzung derzeit extrem schwierig, sagte Nicole Burth, Analystin bei Lombard Odier. Bei den Problemen könne es sich sowohl um einen größeren Betrugsfall à la Parmalat oder um simple Schwierigkeiten bei der Umsatzerfassung handeln. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schloss in ihrem Marktbericht Bilanzfälschungen ebenfalls nicht aus. "Auf Grund des aktuellen Kommunikationsstands bestehen große, unabschätzbare Unsicherheiten", sagte ZKB-Analyst Rolf Kunz.

Kaffee-Erbe als Aufsichtsratschef

Adecco (28.000 Mitarbeiter in rund 5800 Niederlassungen in 68 Ländern) war 1996 von Klaus Jacobs aus den bis dato unrentablen Unternehmen Adia und Ecco geschmiedet worden. Jacobs, der seinen Kaffee- und Schokoladenkonzern (Milka, Toblerone) einige Jahre zuvor für 3,1 Milliarden Schweizer Franken an den amerikanischen Konsumriesen Philip Morris - jetzt Altria - verkaufen musste, um mit 700 Millionen Schweizer Franken seine Geschwister auszubezahlen, ist nach wie vor Vorsitzender des Aufsichtsrats und hält über die KJ Jacobs AG knapp 12 Prozent der Adecco-Anteile.

Eine Sprecherin von Adecco Deutschland wollte die Meldungen aus der Schweizer Zentrale gegenüber manager-magazin.de nicht kommentieren.
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Gast
« Antworten #1 am: 16. Januar 2004, 13:12:40 »

Adecco-Finanzchef Weber muss gehen
Chéserex (dpa) - Mit zwei spektakulären Entlassungen zieht der weltgrößte Personalvermittler Adecco die Konsequenzen nach Bekanntgabe seiner Bilanzprobleme. Sowohl Finanzchef Felix Weber als auch der Leiter für das Nordamerika-Geschäft, Julio Arrieta, müssen gehen, teilte das Unternehmen in Chéserex am Genfer See mit.

Diese Maßnahme ließ die Aktie des Schweizer Konzerns weiter absacken. Unstimmigkeiten im Nordamerika-Geschäft waren die Ursache für die Krise des Vermittlers. Adecco hatte am Montag überraschend angekündigt, wegen Schwächen in der internen Kontrolle den Bericht über den Jahresabschluss 2003 auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Die Adecco-Führung erklärte, sie sei sehr zuversichtlich für die Zukunft des Konzerns. So betrage die verfügbare Liquidität inklusive kurzfristiger Investitionen 1,4 Milliarden Franken (890 Mio Euro). Die Adecco-Aktie brach um bis zu 48 Prozent ein. Einige Analysten vermuteten einen Bilanzskandal wie bei Enron oder Parmalat.

Zu den Bilanzproblemen erklärte Adecco nun, in Nordamerika gebe es Probleme mit der Sicherheit bei der Informationstechnologie der Kontenabstimmung und es mangle an einer systematischen Dokumentation. So gebe es noch nicht erfasste Fehler bei der Rechnungsstellung. Die New Yorker Kanzlei Paul Weiss, Rifkind, Wharton & Garrison LLP soll Adecco helfen, das Ganze aufzuklären. Inzwischen hätten die zuständige Börsenkommission und die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen aufgenommen.

"Die ersten Opfer bei Adecco wurden geortet, was im Markt sicherlich Befürchtungen aufkeimen lässt, dass doch gravierende Probleme vorhanden sind", erklärte ein Analyst am Freitag. Etwas beruhigend dürften der Bargeldbestand und die in den letzten Jahren massiv gesenkten Schulden wirken. Adecco versuche, Vertrauen zurückgewinnen, sagte der Analyst einer Privatbank. Der Titel sei aber weiter mit hohen Unsicherheiten behaftet und verdiene deshalb einen Abschlag.


dpa/ecoline vom 16.01.2004
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Kuddel


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« Antworten #2 am: 19. April 2004, 18:46:40 »

Zeitarbeit, die Branche der Kriminellen:

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Original von Sueddeutsche.de

Adecco verschiebt erneut die Bekanntgabe der 2003er-Zahlen

CHESEREX (dpa-AFX) - Das Zeitarbeitsunternehmen Adecco hat wegen des fehlenden Prüfberichts sowie der noch ausstehenden unabhängigen Prüfung die Bekanntgabe der 2003er-Zahlen erneut auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Daten sollen so schnell wie möglich veröffentlicht werden, teilte Adecco am Montag in Cheserex mit. Anfang März hatte das Unternehmen angekündigt, dass die Zahlen am 20. April veröffentlicht werden sollen. Zudem werde versucht eine innerhalb eines Kreditrahmens eingegangene Verpflichtung, die Zahlen bis zum 26. April an die Banken weiterzugeben, auszusetzen.

Die im SMI notierte Aktie verlor bis 10.45 Uhr bis zu 6,6 Prozent auf 63,50 Franken. Mitte Januar war das Papier von mehr als 80 Franken auf fast 50 Euro abgestürzt, nachdem das Unternehmen die Präsentation der 2003er-Zahlen erstmals verschieben musste. Adecco räumte danach ein, Buchhaltungsprobleme bei einigen Tochtergesellschaften - vor allem in den USA - zu haben.

ECKDATEN FÜR DAS ERSTE QUARTAL

Am Montag veröffentlichte Adecco lediglich vorläufige Eckdaten für das erste Quartal im laufenden Jahr. Der Umsatz habe zwischen Januar und März 3,8 Milliarden Euro betragen. Dies sei ein währungsbereinigtes Plus von 5 Prozent. Der operative Gewinn vor Abschreibungen und Kosten für die Sonderprüfung der Bilanz habe unter dem des Vorjahres gelegen. Außerdem habe das Unternehmen bis Ende März seine Schulden unter 850 Millionen Euro (Ende 2003: 900 Millionen Euro) gedrückt.

Die Untersuchung der Bilanzprobleme sei zwar weit fortgeschritten, hieß es. Wegen der noch anhaltenden unabhängigen Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer Paul, Weiss, Rifkind, Wharton and Garrison sowie des fehlenden Testats durch den Bilanzprüfer Ernst & Young könnte Adecco noch keine Zahlen für 2003 vorlegen. Bislang hatte Adecco mitgeteilt, dass es in den USA auf lokaler Ebene Unregelmäßigkeiten und Unterschlagungen gegeben habe. Es gebe allerdings keine Hinweise auf breit angelegte Unterschlagungen./zb/she
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #3 am: 11. Februar 2005, 14:14:56 »

Adecco will in Deutschland weiter expandieren

Fulda (dpa) - Die weltweit größte Zeitarbeitsfirma Adecco sieht ihre Branche in Deutschland wieder im Aufwind und will bundesweit expandieren. Das Unternehmen werde in diesem Jahr 60 neue Filialen eröffnen und rund 3000 Zeitarbeitnehmer unter Vertrag nehmen.


Das sagte Adecco-Deutschlandchef Elmar Hoff in einem dpa-Gespräch in Fulda. Die deutschen Personaldienstleister rechneten 2005 mit einem Umsatzplus von 8 bis 12 Prozent. Anders als erwartet machten sich die Hartz-IV-Gesetze bei ihnen jedoch kaum bemerkbar.

Nach schwachen Vorjahren habe es 2004 eine Wende gegeben. Auch das neue Jahr habe positiv begonnen. "Was wir spüren, ist ein gutes Zeichen", sagte Hoff. Die Branche profitiere als erste von einem Anziehen der Konjunktur. "Die Unternehmen haben Angst vor Einstellungen, denn sie wissen nicht, wie es weitergeht", sagte Hoff. "Das kommt uns zugute." Vor allem die Nachfrage nach höher qualifizierten Arbeitnehmern wie Ingenieuren oder IT-Fachkräften wachse.

Die heftige Debatte über die Arbeitsmarktreformen habe vor einigen Monaten das Interesse von Bewerbern an Zeitarbeit deutlich steigen lassen. Viele Hilfeempfänger hätten finanzielle Einbußen befürchtet. "Diese heiße Phase schwächt sich im Moment ab", sagte Hoff. Nach einer "ersten Panikwelle" seien die Auswirkungen von Hartz IV nicht so dramatisch wie vorhergesagt. "Wer Arbeitslosengeld II bekommt, stellt sich offensichtlich nicht wesentlich schlechter."

Das Schweizer Unternehmen Adecco S.A. hat in Deutschland nach eigenen Angaben rund 200 Niederlassungen mit etwa 12 500 Zeitarbeitnehmern. Sitz der Deutschlandzentrale ist Fulda.


dpa/ecoline vom 11.02.2005
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Jürgen


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« Antworten #4 am: 11. Februar 2005, 16:12:48 »

Hier das witzige Interview von Jerome Caille ( Chef von Adecco ), über die Zeitrabeit in Deutschland :

http://www.welt.de/data/2004/11/29/367142.html?search=Caille&searchHILI=1

Zitat :

" .. DIE WELT: Welche Rolle spielen dabei die Arbeitsmarktreformen der letzten zwei Jahre?

Caille: Ein Gesetzgeber, der die Beschäftigung fördert, fördert auch uns. Wir sehen die Arbeitsmarktreformen der letzten beiden Jahre positiv, sie werden neue Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen. Was gut ist für Beschäftigung, ist auch gut für Adecco. Für Adecco machen vor allem die neuen Regeln für die Zeitarbeit das Leben einfacher.


DIE WELT: Wie sieht das aus?

Caille: Mit den Arbeitsmarktreformen wurde der Weg für "Equal Pay" in der Branche geebnet. Die Löhne für Zeitarbeiter sind jetzt auf dem gleichen Niveau wie die Löhne der Festangestellten. Damit gibt es keine Beschäftigten erster oder zweiter Klasse mehr. Das hat das Image der Zeitarbeitsbranche stark verbessert und die Attraktivität von Zeitarbeitsjobs für die Arbeitnehmer deutlich erhöht. In einem Markt, in dem Zeitarbeitsfirmen ihre Leute schlecht bezahlen, konnte man kein gutes Image erwarten.... "

Herr Caile hat schon recht, das es mit dem "equal pay" keine Arbeitnehmer der 1. und 2. Klasse gibt, dass das Image der Zeitarbeit verbessert werden kann und die Attraktivität für Zeitarbeitsjobs deutlich erhöht werden kann, nur vergisst Herr Caille anscheinend, das es bis dato noch kein tarifliches " equal pay" für LAN in D. gibt und es somit weiterhin Arbeitnehmer der 1. und 2.Klasse gibt, das Image der Zeitarbeitsunhmen mies ist und Zeitarbeitsjobs sehr unattraktiv für Arbeitnehmer sind und somit das prognostizierte Wachstumspotential der Zeitarbeit in Deutschland nie erreicht werden kann !

Er hat vollkommen recht, das " In einem Markt, in dem Zeitarbeitsfirmen ihre Leute schlecht bezahlen, konnte man kein gutes Image erwarten."

Und das wird solange gelten, bis es ein tarifliches "equal pay" für alle LAN in D. gibt.

Das erstaunliche an diesem Interview ist der Satz :
" Die Löhne für Zeitarbeiter sind jetzt auf dem gleichen Niveau wie die Löhne der Festangestellten." der zeigt, das Herr Caille entweder die Tarifverträge der Zeitarbeit in Deutschland nicht kennt oder die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern ausserhalb der Bundesrepublik Deutschland gemeint hat.

Gruß
Jürgen
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #5 am: 10. Januar 2006, 18:55:57 »

10.01.06
Der Schweizer Leiharbeiterkonzern Adecco - mit 6.600 Niederlassungen in 75 Ländern Weltmarktführer - will für 636 Millionen Euro den Deutschen Industrie Service (DIS)übernehmen. Der DIS ist Deutschlands größter Anbieter von "Fach- und Führungskräften". Hauptaktionär ist der Maschinen- und Anlagenbauer Voith, der das Angebot prüfen will. Hauptaktionär der Adecco ist die Kaffee-Familie Jacobs - reich geworden durch "Jacobs Krönung". In Deutschland gibt es zur Zeit mehr als eine halbe Million Zeitarbeiter mit wachsender Tendenz.
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pagix


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« Antworten #6 am: 10. Januar 2006, 22:37:27 »

Kann nicht mal jemand was gegen diese Zeitarbeitsplage unternehmen?!
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Selena


Beiträge: 109


« Antworten #7 am: 11. Januar 2006, 11:40:36 »

Hallo,

ich bin auch kein Freund der Machenschaften der ZAFs und Arbeitgeber allgemein. Deshalb sage ich aber nicht, dass sie abgeschafft werden müssen. Die Bedingungen müssen geändert werden. Es muss möglich sein, die Firmen empfindlich abzustrafen, die sich nicht an die Gesetze, Tarifverträge usw. halten. Die Tarifverträge müssen deutlich nachgebessert werden. Gesetzliche Schlupflöcher müssen gestopft werden.

Zeitarbeit hat dann ihren Sinn, wenn z. B. ein Kollege/eine Kollegin von dir für längere Zeit ausfällt, sei es durch Krankheit (unbestimmte Zeit) oder durch Schwangerschaft/Mutterschaft. In solchen Situationen ist es sehr gut, dass es Zeitarbeitskräfte gibt, die nach einer guten (!) Einarbeitung gewisse Tätigkeiten ausüben können und dich von deiner Vertretungs-Last für den/die ausgefallenen Kollegen/Kollegin entlastet.

Zeitarbeit als Grundidee ist nicht verkehrt, jedoch an der Umsetzung hapert es hier noch gewaltig. Und daran muss gearbeitet werden.

Es gibt auch Arbeitgeber (Nicht-ZAFs), die sich nicht an die Arbeitsgesetze halten. Verlangt ihr dann auch, dass die abgeschafft werden müssen?

Viele Grüße
Selena
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Carpe Noctem


Beiträge: 1391



« Antworten #8 am: 11. Januar 2006, 13:46:21 »

Zitat
Original von Selena
Es gibt auch Arbeitgeber (Nicht-ZAFs), die sich nicht an die Arbeitsgesetze halten. Verlangt ihr dann auch, dass die abgeschafft werden müssen?

Ja, auf jeden Fall! Mein Arbeitgeber muss abgeschafft werden. Er hat seinen MA letztes Jahr absolut die Loyaylität aufgekündigt. Alle festangestellten MA wurden EINZELN(!!) zu Änderungskündigungen vorgeladen, in denen Gehaltskürzungen erzwungen worden sind. Andere wurden direkt entlassen und Befristete nicht verlängert. Der Laden blutet aus. Er tut so als hätte nur er und seine Firma ein "kollektives" Problem, wir MA hingegen jeder für sich ein isoliertes individuelles: Arbeitsplatzverlust ist jedem sein eigenes Pech oder so, aber die FIRMA muss allen das wichtigste sein.

Der Boss ist nächstes Jahr auch noch satt, hat seine schicke Villa in Meerbusch, ein dickes Auto und seinen Weinkeller (in der Einkommensklasse nennt man das "Weinkenner", bei uns hiesse es Suffkopp oder Alkoholiker, ohne Wohnung heisst man dann Penner). Er erwartet von uns dass wir uns nach wie vor mit den Interessen des Unternehmens (seinen Interessen) identifizieren, wohingegen er, auf Gehälter angesprochen die seit 4 Jahren eingefroren sind, stets erwidert dass "unser Lebenswandel unsere Privatsache ist und ihn nicht interessiert". Soviel dazu! Vor 4 Jahren waren 9,- Euro Stundenlohn noch was wert, heute kann man sich damit fast schon den Arsch abwischen.

Er soll das was er hat mit uns allen teilen und sich gleichberechtigt mit allen seinen speziellen Aufgaben widmen oder seine Mütze vom Haken pflücken, den Laden samt Kapitaleinlagen uns überlassen und in Meerbusch seinen Schampus leersaufen! Unsere Arbeit hat ihn reich gemacht, nicht sein Weinkeller! Kapital braucht Arbeit, nicht umgekehrt!

Grüsse - CN (betriebsbedingt entlassen)
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ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6402


« Antworten #9 am: 11. Januar 2006, 16:22:27 »

Zitat
Original von Selena
Zeitarbeit hat dann ihren Sinn, wenn z. B. ein Kollege/eine Kollegin von dir für längere Zeit ausfällt, sei es durch Krankheit (unbestimmte Zeit) oder durch Schwangerschaft/Mutterschaft. In solchen Situationen ist es sehr gut, dass es Zeitarbeitskräfte gibt, die nach einer guten (!) Einarbeitung gewisse Tätigkeiten ausüben können und dich von deiner Vertretungs-Last für den/die ausgefallenen Kollegen/Kollegin entlastet.
Diese Probleme gab es auch bereits bevor es Zeitarbeit gab und sie waren auch für den Unternehmer lösbar. Für den Arbeiter hieß es entweder, man wird nur für eine begrenzte Zeit eingestellt (was ja durchaus auch als Vorteil gesehen werden kann!), oder die Belgschaft arbeitet hat noch soviel "Luft" diese Lücke aus ihrem normalen Arbeitsablauf zu schließen. Mit Leiharbeit ist es also eher möglich 100% der Arbeitszeit und Arbeitskraft der Belegschaft auszubeuten. Arbeitszeit ist auch Lebenszeit und von daher ist diese Entwicklung abzulehnen.


Zitat
Original von Selena
Zeitarbeit als Grundidee ist nicht verkehrt, jedoch an der Umsetzung hapert es hier noch gewaltig. Und daran muss gearbeitet werden.
Was!?!?!
Zeitarbeit macht nur Sinn aus dem Blickwinkel das Ausbeuter!!!
Aus unserer Sicht gilt es diese grundsätzlich zu bekämpfen und restlos abzuschaffen!!!

Wenn man den Weg wählt ersteinmal die Einhaltung der bestehenden Rechte einzufordern, dann eine Gleichstellung mit den Arbeitsbedingungen der Stammbelegschaften fordert, so ist dies nur ein strategisches Vorgehen.

Leiharbeit muß teuerer werden, damit sie für die Wirtschaft nichtmehr so attraktiv ist. Ach bei kleinen Kämpfen und Forderungen (wie der Etablierung von Betriebsräten) geht es in erster Linie darum, daß auch Leiharbeiter lernen gemeinsam zu kämpfen. Letztendlich kann und muß das Ziel immer heißen:

Vollständige Abschaffung der Leiharbeitspest!


Zitat
Original von Selena
Es gibt auch Arbeitgeber (Nicht-ZAFs), die sich nicht an die Arbeitsgesetze halten. Verlangt ihr dann auch, dass die abgeschafft werden müssen?

aber selbstverständlich!!!
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Selena


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« Antworten #10 am: 11. Januar 2006, 19:03:55 »

Hallo,

aha, wenn alle Firmen abgeschafft werden (statt an die Kandarre genommen zu werden), dann gibt es noch ein "paar" Arbeitslose mehr. Und nicht nur hier, sondern auch in anderen Ländern, wo die Industrienationen diese anderen Länder ausbeuten.

Ich bin dann in aller Konsequenz dafür, dass die Menschheit abgeschafft wird, weil diese Ihresgleichen sowie die Natur ausbeutet.

Auch Autos und Küchenmesser müssen sofort abgeschafft werden, weil sie als Waffe und somit als Erpressungsmittel (eine der Waffen der Ausbeuter) eingesetzt werden (könnten).

Klar ist, dass Leiharbeit in der derzeitigen Form nicht beibehalten werden darf, sondern die Gesetzeslücken müssen vollkommen abgedichtet werden.

Ja, früher "brauchte" man keine Leiharbeitnehmer, weil es mehr Personal in den Firmen gab. Sobald das wieder möglich ist, würde sich auch Leiharbeit erübrigen. Das sehe ich auch so. Aber solange es nicht so ist, muss es Personal zur Aushilfe geben. Unabdingbar ist, dass das Leihpersonal die gleichen Rechte und Pflichten hat wie die Stammarbeitnehmer.

Viele Grüße
Selena
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #11 am: 11. Januar 2006, 20:17:47 »

Zitat
Original von Selena

aha, wenn alle Firmen abgeschafft werden (statt an die Kandarre genommen zu werden), dann gibt es noch ein "paar" Arbeitslose mehr. Und nicht nur hier, sondern auch in anderen Ländern, wo die Industrienationen diese anderen Länder ausbeuten.

Hä??? Ist denn Arbeit ein erstrebenswertes Ziel an sich? Arbeit macht frei???

Zitat
Original von Selena

Ich bin dann in aller Konsequenz dafür, dass die Menschheit abgeschafft wird, weil diese Ihresgleichen sowie die Natur ausbeutet.

Auch Autos und Küchenmesser müssen sofort abgeschafft werden, weil sie als Waffe und somit als Erpressungsmittel (eine der Waffen der Ausbeuter) eingesetzt werden (könnten).

Was soll dieser Dünnsinn denn?!?
Es geht einfach nicht darum um zwischen guten und schlechten Sklavenhaltern zu unterscheiden sondern darum die Sklaverei abzuschaffen!

Ich sehe natürlich gleichzeitig unsere momentane Schwäche und weiß auch, daß man zur Zeit selbst über kleinste Erfolge sich freuen muß. Das heißt aber nicht, daß man vergessen darf was richtig und falsch ist, egal in welcher Position man sich befindet. Menschen sind keinen Ware. Menschen sollen weder verkauft noch verliehen werden. Basta!
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Selena


Beiträge: 109


« Antworten #12 am: 11. Januar 2006, 23:14:06 »

Hallo,

möchtest du mich nur provozieren oder ist das deine echte Meinung?

Zitat
Hä??? Ist denn Arbeit ein erstrebenswertes Ziel an sich? Arbeit macht frei???[UNQUOTE]

Arbeit kann Spaß machen, wenn man ein gutes Betriebsklima hat und fair entlohnt und behandelt wird. Ja, solche Arbeitsplätze gibt es auch!

Wenn du daran zweifelst, ob Arbeit erstrebenswert ist, dann frag dich doch mal, wer dir in einem Krankenhaus hilft, falls du einen Unfall hast, wer das Feuer in deinem Haus löscht, wenn es brennt und wer für dich Lebensmittel produziert, weil du z. B. kein Selbstversorger bist.

Ja, ich stimme mit dir überein, dass die Sklaverei abgeschafft wird. Dann müssen aber alle Menschen abgeschafft werden, denn die Menschen haben die Sklaverei erfunden und führen sie auch heute noch durch.

Wenn du forderst, dass die ZAFs abgeschafft werden, weil sie Sklaventreiber sind, dann müssen auch alle Menschen abgeschafft werden, die Sklaventreiber sind. Und das sind doch alle, die die Billigprodukte anderer Länder kaufen, die Produkte aus Öl verwenden usw.

Hast du mich wenigstens jetzt richtig verstanden?

Viele Grüße
Selena
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Mimir


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« Antworten #13 am: 12. Januar 2006, 02:16:01 »

Natürlich KANN Zeitarbeit sinnvoll sein
und zwar für beide Parteien
für den, der die Arbeit kurzfristig anbietet
und für den, der sie nachfragt
Worüber wir uns einig sind : gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit
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Wenn die unten weggehen, fallen die oben tief.
pagix


Beiträge: 447


« Antworten #14 am: 12. Januar 2006, 07:55:44 »

Zitat
Original von Mimir
Natürlich KANN Zeitarbeit sinnvoll sein
und zwar für beide Parteien
für den, der die Arbeit kurzfristig anbietet
und für den, der sie nachfragt
Worüber wir uns einig sind : gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit

nöö,dann wäre das ja nicht mehr lukrativ und würde im sand verlaufen Cheesy
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gutenachtdeutschland


Beiträge: 19


« Antworten #15 am: 12. Januar 2006, 13:33:06 »

dieser Umschlag lag heute im Briefkasten mit einem Randstad Relaxtuch.Persönlich von Martin Hofmann dem Senior Consultant aus der Schweiz.

Ist das nicht niedlich?
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Klassenkampf


Beiträge: 623



WWW
« Antworten #16 am: 17. Januar 2006, 17:25:16 »

Zitat
Vollständige Abschaffung der Leiharbeitspest!

Es geht einfach nicht darum um zwischen guten und schlechten Sklavenhaltern zu unterscheiden sondern darum die Sklaverei abzuschaffen!

Menschen sind keinen Ware. Menschen sollen weder verkauft noch verliehen werden.

Die ganze absolute Wegwerfmentalität die dahinter steckt: Zum Kotzen.

Objektformel des Bundesverfassungsgerichts:
"Mit dem Begriff der Menschenwürde [...] ist der soziale Wert- und Achtungsanspruch verbunden, der es verbietet, den Menschen zum bloßen Objekt des Staates zu machen oder ihn einer Behandlung auszusetzen, die seine Subjektqualität prinzipiell in Frage stellt."

Dies läßt erkennen: Leiharbeit, in der uns bekannten Form, verstößt gegen die Objektformel, damit gegen die Würde. Die Leiharbeit, wie an sich die prekarisierte Arbeitswelt, sieht den Einzelnen nicht als subjektives Wesen, also als Einzelperson, sondern als Objekt. Diese, der Hölle des reinsten Kapitalismus entsprungenen Arbeitsgelegenheiten, werten den Menschen als zweckgebundenes Mittel zur Befriedigung der eigenen, profit- und expansionsorientierten, Ziele.

Alleine das eine Zusammenarbeit von Angestellten und Vorgesetzten nicht existiert, schlimmer noch, das Umfeld des Einzelkämpfers, in seiner Rolle als Mittel zum Zweck, ändert sich stets. In vielerlei Fällen zeigt sich diese kapitalistische Logik noch drastischer: Man rekrutiert einen zur Lohnabhängigkeit Verdammten, setzt ihn einige Monate – oft nur Wochen, in selteneren Fällen gar nur Tage – an einem Arbeitsplatz ein, um ihn danach ein schönes Leben zu wünschen. Man führt den Betroffenen zurück in die Obhut der Allgemeinheit – garniert mit aller gesellschaftlichen Abwertung und dem Naserümpfen der Linientreuen -, um ihn, wenn er wieder als profitabel eingestuft wird, erneut einzustellen.

Diese Form der Gleichgültigkeit ist nicht alleine in der Leiharbeit zu beobachten, sondern in der gesamten Arbeitswelt, speziell aber in prekarisierten Arbeitsverhältnissen. Es ist die reinste Form des Kapitalismus, nicht mehr Dienstleistung und die Einzelperson dahinter zu trennen, sondern beide Begriffe – Dienstleistung wie Einzelperson – als Einheit zu betrachten. Nicht aber in der Weise, wonach die Einzelperson das Maß ist, also seine Dienstleistung bestimmt, sondern die Dienstleistung ist der Herr der Einzelperson die sich dahinter verbirgt. Es entspricht der kapitalistischen Logik, das Personal – also die Gesamtheit der am Produkt oder Dienstleistung beteiligten Einzelpersonen – als Kostenfaktor qua Material, Energiekosten, Lager- und Mietkosten einzustufen.

Das Individuum ist ersetzbar, lautet die Devise, zumal eine industrielle Reservearmee im Rücken eines jeden lauert. Ersetzbarkeit ist nicht von der Hand zu weisen, weder in der Arbeitswelt noch im Privaten. Ein verlustiger Mitarbeiter läßt sich umgehend ersetzen, im Privaten erscheint ein Verlust schwerwiegender: Kurzzeitig kaum, langfristig schwer ersetzbar – doch das Pragmatische im Menschen, seine Fähigkeit sich jeglicher Situation anzupassen, überwindet auch dieses.

Hieraus mag die menschliche Aversion sich rekrutieren, sich selbst als ersatzbar anzusehen. Und vielleicht ist es der wichtigste Schein, welcher sich der Mensch aufrecht erhalten will, nicht so ohne weiteres austauschbar zu sein, auch nach seinem Sein noch eine maßgebende Rolle zu spielen, bei denen, die ihm in seinem Leben begegneten. Das ist der Stoff aus dem persönliche Erbe und Vermächtnisse sind – über das eigene Dasein hinweg noch wirken zu können, in den Köpfen der Hinterbliebenen weiter eine dominierende Konstante darzustellen.

Den Rahmen sprengend, doch darauf hinweisend: Der wissenschaftliche Neutralismus, der aufgrund seiner Forschungsarbeiten, den Menschen in seine „Einzelteile“ zerlegt, ihm als Bündel von Genen, als willenloses Neuronengeschöpf oder als wandelnden Einweißklumpen dramatisierend darstellt, ermöglicht eine Berechtigung zur Ersetzbarkeit. Der Mensch ist nach diesem Weltbild nicht vernunftbegabtes Subjekt, sondern Naturprodukt, damit ein Massenprodukt. Und so wie es der Ameisenpopulation dieser Erde keinen Abbruch tut, einige Ameisen zu zertreten – absichtlich oder nicht -, so kann es der Menschheit keinen Schaden zufügen, einige Einzelne zu ersetzen, sie auszutauschen, freilich auch, sie auszubeuten.

Der Hang, das menschliche Einzelwesen als Objekt zu sehen, läßt sich in vielen Bereichen erkennen, ist nicht alleine Usus des Arbeitsmarktes. Neugeborene sind der Werbeindustrie in erster Linie zukünftige – und über den Umweg der Eltern ebenso aktuelle – Verbraucher; sich selbstsuchende Jugendliche finden sich im Konsum wieder, sind den betreffenden Unternehmen lediglich eine dauerzuberieselnde Käuferschaft. Aber dieses Ja zum Zweckmittel nimmt gar noch trivialere Formen an: Da werden junge Frauen öffentlich gefeiert, weil sie reichen Mann als Sprungbrett, damit als Mittel zum Zweck, nutzten; oder geistig begrenzte Zeitgenossen werden, im nachmittaglichen Fernsehprogramm, prangergleich verhöhnt, werden also ebenso als Mittel zur Befriedigung der Albernheit benutzt.
Was im Trivialen solch bizarre Züge annimmt, muß vorher auf ernsterer Plattform gefruchtet haben: Trotz aller Ausnahmen, das Gesellschaftsmitglied ist in erster Linie Konsument und Käufer, nicht Einzelperson und Mensch.

Der Mensch ist also austauschbar, der selbstwahrende Schein darf darüber nicht hinwegtäuschen. Die kapitalistische Wirtschaft setzt nur offen um, was gerne penibel verschwiegen wird. Das Aufbrechen des Schweigens, die Herabsetzung des Subjekts entsprechen dem Zeitgeist – dem Zeitgeist der Massengesellschaft.
Und obwohl dem so ist, bricht der Kapitalismus Wunden in jedem Einzelnen von uns auf, wenn er uns zum hilflosen Spielball degradiert, uns tagtäglich vor Augen führt, ersetzbar zu sein, uns aufzeigt, unser Leben sei gleich einem Nichts, weil es unbedeutend ist. Genauso unbedeutend wie jenes Leben meines Nachfolgers am Arbeitsplatz, gleich unbedeutend wie die Leere, wenn der Arbeitsplatz erst gar nicht neu besetzt wird. Und ist der Kostenfaktor arbeitender Mensch ersetzbar, dennoch unbedeutend, der Kostenfaktor arbeitsloser Mensch ist nicht mal mehr ersetzbar, er hat nicht mal mehr den Schein von Bedeutung in dieser Gesellschaft.

Und darin liegt, so bizarr es scheint, die Hoffnung: Je mehr der Einzelne erkennt - zu erkennen glaubt -, Einzelwesen seien nichtig, nur Kollektive zählen, nur Gesamtheiten hätten Anspruch auf ein Gehörtwerden, desto eher entsteht ein Kollektiv der Nichtigen, um denen ins Auge zu blicken, die glauben, ihr persönliches Leben hätte besonderen Stellenwert. Hier täuscht der Zeitgeist: Dieser Schein, den man sich so penibel erhalten wollte, nicht ein Wesen unter vielen zu sein, sondern etwas Besonderes und dies jeder für sich, ist die Basis modernen Gemeinwesens, ja, eine Grundlage der Demokratie und Grundvoraussetzung der Sittlichkeit.
Wer den Menschen den Glauben an die eigene Besonderheit stiehlt, stiehlt die Grundlagen funktionierender Gesellschaft und betreibt Gleichschaltung und Gleichmacherei, und dies ist wiederum der Stoff aus dem Tyranneien sind.

Zitat
Vollständige Abschaffung der Leiharbeitspest!

Diese Form der Leiharbeit ist abzuschaffen, doch ist dies nicht das Ende aller Bemühungen. Ein Ende der Wegwerfmentalität - wie ein Vorredner so treffend formulierte - und der daraus resultierenden deformierten Gesellschaft muß Ziel sein. Eine Ende der Wirtschaft, welche Menschen als Objekt akkumuliert um ihrer selbst zu erhalten, ein Neubeginn dessen was wirklich nötig ist: Wirtschaft für den Menschen, als subjektives Wesen, zur Deckung seiner Bedürfnisse und Bekämpfung seiner Nöte.
Der Zeitgeist ist "abzuschaffen", nicht alleine die Leiharbeit.
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„Diese Verhältnisse sind nicht die von Individuum zu Individuum, sondern die von Arbeiter zu Kapitalist... Streicht diese Verhältnisse, und ihr habt die ganze Gesellschaft aufgehoben.“
--- Karl Marx, "Das Elend der Philosophie" ---
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« Antworten #17 am: 31. März 2006, 12:16:02 »

Adecco will sich DIS für rund 660 Mill. Euro einverleiben und damit zur Nummer zwei der Branche in Deutschland hinter Marktführer Randstad aufsteigen.

DIS beschäftigt rund 7 000 Mitarbeiter und gehört zu den fünf größten deutschen Zeitarbeitsfirmen. Die Schweizer Adecco setzte mit 33 000 Beschäftigten im vorvergangenen Jahr 17,2 Mrd. Euro um und ist mit 6 600 Niederlassungen in 75 Ländern präsent. In Deutschland betreut Adecco etwa 12 500 Leiharbeiter und mehr als 10 000 Firmenkunden.

http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1218097
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widdi


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« Antworten #18 am: 12. Juli 2006, 18:15:42 »

Wenn ich das schon lese für 660 Mio alter Schwede wer hat den die Kohle verdient würd ich ja gern mal Wissen, also die "Faulen Sklaven" waren das ja wohl.
Also meiner Ansicht nach sollten die, die ganze Kohle an ihre >Sklaven zahlen müssen und danach die doppelte Summe im Knast verbringen.
Cya all
Widdi
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Das Leben ist scheisse, aber die Grafik ist Geil
ManOfConstantSorrow


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« Antworten #19 am: 05. November 2007, 15:29:31 »

Der Konzern Adecco, größte Leiharbeitsfirma der Welt mit Sitz in der Schweiz, steigerte seinen Reingewinn im 3. Quartal um 40% auf 230 Mio. €. Die Umsätze stiegen nur um 2%. In Deutschland nahm der Umsatz dagegen um 54% zu, mit bedingt durch die Übernahme von Tuja, vergleichbar gerechnet um 14%. Adecco verleiht über 700.000 Arbeitskräfte weltweit in mehr als 60 Ländern.
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« Antworten #20 am: 05. November 2007, 17:30:31 »

Zitat
Original von ManOfConstantSorrow
Mit Leiharbeit ist es also eher möglich 100% der Arbeitszeit und Arbeitskraft der Belegschaft auszubeuten. Arbeitszeit ist auch Lebenszeit und von daher ist diese Entwicklung abzulehnen.

Aus unserer Sicht gilt es diese grundsätzlich zu bekämpfen und restlos abzuschaffen!!!

Vollständige Abschaffung der Leiharbeitspest!

Zitat

richtig denn:
Aus rechtspositivistischer Sicht gibt es nach geltendem deutschem Verfassungsrecht kein deutsches Recht, das dem Zugriff des deutschen Souveräns – des Volkes – entzogen wäre. Denn das Volk übe seine Staatsgewalt aus, in dem es Recht setze und vollziehe.
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bekommst du 7€ bei ZAF : arbeite nur für 7€ !!
hast du ein prekäres arbeitsverhältniss, liefere prekäre arbeit ab !
betrügt man dich bei ZAF...betrüge.... !!
www.zeitarbeitstreff.de
si vis pacem, para bellum !!
ManOfConstantSorrow


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« Antworten #21 am: 03. Dezember 2007, 13:10:12 »

Zitat
HANDELSBLATT, Montag, 18. Juni 2007

„Deutschland ist interessanter Markt“

Adecco kauft Personalvermittler Tuja

Der weltgrößte Zeitarbeitsvermittler Adecco übernimmt die Tuja-Gruppe aus Ingolstadt. Den Zukauf lassen sich die Schweizer insgesamt 800 Mill. Euro kosten. Adecco sieht in Deutschland noch viel Potenzial.


Die Tuja Gruppe macht dieses Jahr rund 650 Mill. Euro Umsatz und beschäftigt in Deutschland, der Schweiz und Österreich 630 interne Mitarbeiter. Das Unternehmen hat 127 Niederlassungen, davon 105 in Deutschland. Für 2007 ist ein Gewinn vor Abschreibungen von 63 Mill. Euro budgetiert.
Zitat
HANDELSBLATT, Montag, 3. Dezember 2007

Milliarden-Übernahme

Zeitarbeitsfirma Randstad kauft Rivalen

Die niederländische Zeitarbeitsfirma Randstad übernimmt den kleineren Rivalen Vedior. Durch die Fusion entsteht Randstad zufolge die Nummer zwei auf dem Weltmarkt für Arbeitnehmerüberlassungen. Das lassen sich die Niederländer einiges kosten.


HB AMSTERDAM.Gemeinsam haben die Unternehmen einen Umsatz von 17,3 Mrd. Euro, teilte Randstad am Montag mit. Aufsichtsrat und Management von Vedior unterstützten die Offerte über 3,5 Mrd. Euro.

Die Vedior -Aktien legten zum Handelsauftakt zeitweise um elf Prozent zu. Die Randstad -Papiere gaben dagegen mehr als sieben Prozent nach.

Beim Verleihen von Arbeitskräften bleiben beachtliche Sümmchen zum Spekulieren übrig...
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Ur66


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« Antworten #22 am: 05. Dezember 2007, 02:21:59 »

Man haben die alle Geld für übernahmen von Firmen und uns speisen die mit son Hungerlohn ab. Und wenn ich sehr was meine ZAF an Sponsoring macht und da an Geld aus gibt. Das finde ich einfach unglaublich!

Gruß Ur66
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #23 am: 26. Juni 2008, 11:10:43 »

Zitat
Randstad rechnet mit langem Boom

Der Personaldienstleister Randstad sieht die Zeitarbeit in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Die größte Zeitarbeitsfirma in Deutschland, die in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen ist, bildet neue Mitarbeiter häufig selbst aus. Doch nicht Aufträge sind das Problem - qualifizierte Mitarbeiter sind Mangelware.


fas/jojo MÜNCHEN. "Die Nachfrage nach unseren Angeboten ist extrem hoch", sagte Deutschland-Chef Eckard Gatzke vor dem Club Wirtschaftspresse München. "Zeitarbeit ist in der Industrie in den vergangenen Jahren eines der wichtigsten Instrumente geworden, um flexibel zu sein", betonte der Manager.

Randstad, in Deutschland die Nummer eins der Branche, ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. Arbeiteten 2005 in Deutschland noch etwas über 30  00 Menschen für Randstad, so sind es heute bereits mehr als 60  000. In den vergangenen drei Jahren kletterte der Umsatz von etwa 850 Mill. Euro auf 1,6 Mrd. Euro. Angaben zum Gewinn in Deutschland machte Gatzke nicht.

Weltweit erwirtschaftete Randstad vergangenes Jahr einen Umsatz von 9,2 Mrd. Euro, ein Plus von zwölf Prozent im Vergleich zu 2006. Der Gewinn lag mit 385 Mill. Euro um sieben Prozent über dem Vorjahr.

Doch nicht nur Randstad wächst rasant. 14,6 Mrd. Euro setzten die rund 6 000 Personaldienstleister im vergangenen Jahr in Deutschland nach Berechnungen der Unternehmensberatung Lünendonk um. Das waren 25 Prozent mehr als 2006.

Die Branche bekommt seit Jahren Rückenwind durch den Wirtschaftsaufschwung, aber auch aufgrund einer Gesetzesänderung. Die rot-grüne Bundesregierung erklärte 2004 Zeitarbeit zum Mittel der Arbeitsmarktpolitik. Seitdem dürfen Unternehmen Zeitarbeiter länger als ein Jahr im Betrieb halten. Fast alle deutschen Großunternehmen machen davon Gebrauch.

Dennoch bleibt Deutschland unter dem europäischen Schnitt. Während hier nur 1,3 Prozent der Beschäftigten bei Personaldienstleistern angestellt sind, liegt der EU-Durchschnitt bei 1,8 Prozent. Großbritannien ist mit 4,1 Prozent der Spitzenreiter.

Randstad bietet Personal vom Hilfsarbeiter über die Sekretärin bis hin zum Ingenieur. Die meisten Randstad-Beschäftigten waren zuvor entweder arbeitslos oder sind Berufseinsteiger. Randstad stellt die Mitarbeiter in der Regel fest an und sucht dann Aufträge.

Nicht immer geht das gut: So waren 500 Randstad-Mitarbeiter im Nokia-Werk Bochum über Nacht ohne Beschäftigung, als der Handykonzern die Fabrik jüngst geschlossen hat. Fast alle Beschäftigten seien vermittelt worden, entlassen worden sei keiner, so Gatzke. Diese Blöße wollte sich Randstad auch nicht geben: Nokia Bochum ist für Randstad auch eine Imagefrage.

Denn der Konzern sucht händeringend neue Leute. "Nicht Aufträge sind unser Problem, sondern qualifizierte Mitarbeiter", klagte Gatzke. Immer häufiger komme es vor, dass Unternehmen die Beschäftigten der Personaldienstleister abwerben. "Je besser wir unseren Job machen, desto größer werden unsere Probleme." Randstad müsse nun stärker in Vorleistung gehen und die Leute selbst ausbilden, ehe sie bei Kunden eingesetzt werden.

Randstad sieht sich seit der Übernahme des Konkurrenten Vedior in diesem Frühjahr weltweit als Nummer zwei der Branche. Marktführer ist Adecco. In Deutschland führt Randstad vor Manpower.


http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Handel-Dienstleistungen/_pv/_p/200040/_t/ft/_b/1448449/default.aspx/randstad-rechnet-mit-langem-boom.html
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
sedanon


Beiträge: 222



« Antworten #24 am: 26. Juni 2008, 12:17:52 »

Seit 1939 hat es kein Deutscher mehr geschafft, die Deutschen in solch eine verheerende wirtschafliche und gesellschaftlich-kulturelle Krise zu stürzen wie der selbstgefällige und bestechliche Widerling Clement.
Der war ja bekanntermaßen der Turbo-Booster für die ZAF-Branche.

Ich kann/darf hier im Forum gar nicht schreiben, was ich Clement wünsche, ohne den Forumbetreiber Probleme zu bereiten.
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Franz Josef Strauß :

“Everybody’s Darling is Everybody’s Depp”
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