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Autor Thema: ZA-Multis ADECCO + Randstad  (Gelesen 23927 mal)
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Jupp Jauche


Beiträge: 42


« Antworten #25 am: 27. Juni 2008, 06:08:10 »

dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, wobei .... die Aussage "qualifizierte Mitarbeiter sind Mangelware"  einem halbwegs gesundem Menschen doch zu denken geben dürfte...vorallem wenn sowas irgendwo von einer Zuhälter-Organisation kommt, die oberflächliche Kenntnisse hat und ohne derzeitger Gesetzeslage und sowieso in jetziger Form und aufgrund der Verzweifelung zu vieler Menschen eigentlich gar nicht existenz wäre und sein dürfte...
 
Das Potential ist da, war seit Jahren da, nur es wird/ wurde nicht genutzt, weil die Wirtschaft es verschlafen hat, oder man als Facharbeiter einfach zu teuer ist (Ost/west situation). Mangelndes Bedürfnis an Qualitäts-Anspruch, haupsache billig....  

Sowas gabs früher nicht, früher, wo Arbeiten ein Geben und Nehmen war und man gemeinsame Interessen in jeder HInsicht verfolgte und Respekt vorhanden war, einfach weil der Mensch mehr wert war, ein Dazugehörigkeitsgefühl /Aufbau für die gemeinsame Sache vorhanden war, und sich entwickeln konnte ...

Mal ganz abgesehen davon haben Facharbeiter, die einen konkreten Beruf erlernt haben, in einer ZAF sowieso nichts zu suchen, von daher ist dieser Punkt einfach nur unangebrach ...zumal die Dunkelziffer derer, die sich aus Prinzip und zurecht nicht (mehr) beim Zuhälter vorstellen wollen, nicht zu verachten ist. Einige wenige haben noch sowas wie Stolz...  
 
Der Letzte, der nach Zitat "Qualifiziertem Personal" zu suchen hat, ist ein Zuhälter!, scheinen mitlerweile nur noch größenwahnsinnig zu sein diese halbstarken, 3. Möchtegerns mit Beziehungen, die im eigentlichen Arbeitsverhältnis nichts zu suchen haben!...  
 
Dank derzeitiger Gesetzeslage und dadurch bedingt dem ZAF-boom sind wir mitlerweile an einem Punkt angekommen, wo selbst eine ordentliche, gut abgeschlosse westdeutsche Ausbildung nicht mehr den Wert hat, den sie früher mal hatte.  

Es mangelt an Ingenieuren, heisst es überall, ich selber kenne 2 Leute, mit gutem Diplom, Diese finden keinen job, weil keine praktische Erfahrung ausser nem Praktikum, sind auf HIV Niveau und wie es so schön heisst "unterqualifiziert" ....
Muss man denke ich nicht weiter ausführen, das sind sicher keine Einzelfälle. Ohne Vitamin B läuft gar nichts mehr in diesem kaputten Land, große Firmen schreiben nur noch intern aus und das ZAF Verbrecher den Arbeitsmarkt hinterfotzig untergraben und freie Bewerber ausgrenzen, muss man denke ich nicht weiter ausführen...  

Ich weiss es ja selber aus eigener Erfahrung, von Gesprächen, u.a. bei Randstad, wo ich mich rechtfertigen sollte, was ich neben meiner Elektroinstallateur Ausbildung + jahrelanger Berufserfahrung in dem Bereich + Techniker-Weiterbildung (Energie & Prozessautomatisierung) + übergreifender Zertifikate, denn eigentlich wirklich könne......

Fällt mir einfach nichts mehr zu ein, hab meinem SB bei der Behörde auch in der Vergangeheit schon mehrmals über die unseriösen Zustände auch bei namenhaften ZAF berichtet, bringt nichts Sad was soll ich denn noch machen, ausser den Abschaum ignorieren und die Konsequenzen tragen ?  
 
Die derzeitige Situation kann und darf man doch einfach nicht mehr ernst nehmen, auch wenn man es aufgrund völligen Versagens des Gesetzgebers, damit verbunden auch eigener Pflichten, Bedürfnisse und Situationen eigentlich müsste...

Die einzige Lösung scheint wirklich Auswanderung zu sein, es gibt noch Länder, die Qualifikationen zu würdigen wissen.....

Hauptsache die Fahne steht wieder aufrecht und gut sichtbar am kommenden Sonntag....SCHLAAAAAAAAAAAND; ne ?
dann ist ja alles gut...
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Globalloser


Beiträge: 330


« Antworten #26 am: 27. Juni 2008, 09:47:28 »

will lange machste den denn mist schon mit mit zafs ,ich habe da keine hoffung mehr das sich in d was zum besseren aendert in naher zukunft,von daher ist abhauen ne alternativ,deine analyse des ist zustands triffts genau ,ein land nur fuer privillegierte :froehlich> und der rest gibt den sklaven :aggressiv>
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no country for old man
Halsbandprekari


Beiträge: 79


« Antworten #27 am: 27. Juni 2008, 15:11:13 »

Ohne internationale Berufserfahrung läuft im Ingenieursbereich eh nix. Dass du vorher im Ausland gearbeitet hast, wird vorausgesetzt, ehe du dich in D überhaupt bewirbst. Rekrutiert wird auf dem ersten Markt nur das, was ohne jeglichen Makel ist und bedingungslose Erfolgsorientierung zeigt. Längere Auszeiten in Arbeitslosigkeit oder ZA passen da nicht gerade ins Konzept. Deshalb Fachkräftemangel.
Wer makelbehaftet ist und hier arbeiten will, muss eben die richtigen Leute kennen(lernen) oder wahnsinniges Glück haben oder beides. Sonst läuft nix ohne Makler  Sad.

Seit Januar 2004 gibt es zum Thema ZA inhaltlich nix neues mehr zu lesen. So auch wieder diese Randstad-Texterei und die Statements von Herrn Glatzke. Das ist nur noch zum einschlafen :schlafen>.

Aber dieses Zitat:
" “Je besser wir unseren Job machen, desto größer werden unsere Probleme." Randstad müsse nun stärker in Vorleistung gehen und die Leute selbst ausbilden, ehe sie bei Kunden eingesetzt werden“.

ist ja mal echt der Bringer LOL LOL. Möchte mal sehen, wie diese Fortbildungen aussehen sollen. Läuft dann wohl über irgend einen externen Bildungsdienstleister ab, der erklärt dann den Mitarbeitern die spezifischen Betreibsabläufe beim Kunden  LOL. Bin mal gespannt, ob es vorgesehen ist, die dort sinnlos abgesessene Zeit auch als Arbeitszeit zu vergüten.
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ich will billig, super billig, billig will ich
Postaldude


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« Antworten #28 am: 28. Juni 2008, 02:40:16 »

Ohh, ich kann euch sagen wie diese Ausbildungen finanziert werden und wie die Externen bezahlt werden:

Zitat
Details zum Stellenangebot - Löter/in (gerne auch Quereinsteiger/innen!!!) (Löter/in)
Referenznummer: 10000-1017724775-S
Randstad Deutschland GmbH & Co. KG Herr Christof Berendes Ostring 14-16
33378 Rheda-Wiedenbrück
Wiedenbrück
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Telefon: +49 5242 594190 Fax: +49 5242 5941929
Internet: http://www.randstad.de
Wir Bieten Tätigkeit Arbeitsplatz: Löter/in (gerne auch Quereinsteiger/innen!!!) (Löter/in) (alternativ: Verpacker/in); Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung Stellenbeschreibung Nach längerer Pause möchten Sie jetzt wieder richtig durchstarten?
Dann sprechen Sie jetzt mit Randstad über Ihre Einstiegschancen bei namhaften Unternehmen in der Elektronikindustrie nach gründlicher Schulung und Einarbeitung!

Die Schulung beginnt am 19.11.2007 und dauert 5 Wochen. Sie lernen nicht nur manuelles Löten von SMT- und THT-Bauteilen, sondern auch die Grundlagen der automatischen Bestückung. Die Schulung wird von der ZAVT GmbH in Lippstadt durchgeführt und kann über einen Bildungsgutschein finanziert werden. Nach erfolgreichem Abschluss (mit Zertifikat) bieten wir Ihnen einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei sehr guter Bezahlung plus Sozialleistungen! Eine spätere Übernahme durch einen unserer Kunden ist nicht ausgeschlossen.

Wenn Sie...
- handwerkliches Geschick
- Schichtbereitschaft (2-3 Schichten bei einer 5 Tage-Woche)
- Mobilität (PKW und Führerschein)
- Konzentrationsfähigkeit
- abgeschlossene Ausbildung von Vorteil, aber kein Muss

mitbringen, sollten wir uns kennen lernen.
Ausübungsort 33415 Verl, Nordrhein-Westfalen, Deutschland Rahmenkonditionen Unbefristet; Arbeitszeiten: Schicht; Vergütungsangebot: auf Basis BZA-Tarif Informationen zum Arbeitgeber Betriebsgröße: zwischen 51 und 500 Branche: Überlassung von Arbeitskräften
Wir Suchen Bildungsabschluss nicht relevant Mobilität PKW: Führerschein und Fahrzeug erforderlich Frühester Eintrittstermin ab sofort Kenntnisse und Fertigkeiten Fertigung, Produktion: vorhanden FS BE PKW bis 3,5 t incl. Anhänger (alt: FS 3): vorhanden Handwerkliche Kenntnisse: vorhanden Löten: vorhanden Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung: vorhanden Eigenschaften Selbstständige Arbeitsweise: gut Sorgfalt: gut Zuverlässigkeit: gut Gewünschte Art der Kontaktaufnahme Folgende Bewerbungsarten sind möglich Persönliche Vorstellung, schriftliche Bewerbung, per Telefon Gewünschte Anlagen zur Bewerbung Lebenslauf, Zeugnisse Letzte Änderung Anzahl Zugriffe
13.11.2007 163


Das wahrscheinlich bescheidenste Jobangebot was die mir Je gemacht haben, zumal das was die da einem beibringen wollten bereits Bestandteil einer meiner Ausbildungen ist.

Hab dann herzlich gelacht als meine SB michg drauf ansprach und meinte das kam ohne RFB und das ist kein Job sondern ne Schulung, die ich nicht brauche da Kenntnisse bereits vorhanden.

Jetzt ratet mal was am nächsten Tag im Kasten war!

Richtig der selbe Sheiß mit RFB, mann haben die mich oft Angerufen, echt hartnäckig die Luden in Rheda!

Gruß

PD
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Jupp Jauche


Beiträge: 42


« Antworten #29 am: 28. Juni 2008, 06:26:35 »

Solche Angebote sind lediglich ein rethorisches Mittel um die Leute zu locken....an Stumpfsinnigkeit eigentlich gar nicht mehr zu überbieten, aber das ist eben ZAF...

Sowas zeigt einfach nur immer wieder auf, wie wenig Ahnung vom Fach diese ZAF-Verbrecher haben.. ich verstehe einfach nicht, warum der Gesetzgeber sowas nicht endlich mal unterbindet.  

Löter..lol, genau so lächerlich wie Verdrahter...

In diesem spez. Bereich sind es wesentliche Bestanteile der eigentlichen Berufsqualifikationen, die gezielt von ZAF abgewerted werden, in der Hoffnung, Helfer/ bevorzugt aber Fachkräfte, für scheinheilige "ruhige" Helfertätigkeiten zu gewinnen.... und die eigentliche Arbeit hinterher, ist sowieso eine ganz andere, wobei die gesunde Einstellung der Fachkräfte wohlmöglich erstmal erhalten bleibt, und das ist gut und die Hauptsache, bis man später wieder neue Nutten einstellt, die sich durch solche unseriösen Angebote vom Abschaum blenden lassen...

Hier wird mal wieder und wie schon seit Jahren hinterfotzig versucht, dass Qualitäts- und Verantwortungsbewusstsein, aufgrund Ausbildung/ Erfahrung der Facharbeiter, für sich zu gewinnen.
Da geht es viel mehr um die Eigenschaften, den Wille zur Sache bei dem Bewerber, als um die eigentlichen Qualifikationen, ist doch ganz klar. Facharbeiter die als Helfer arbeiten (wollen!) sind genau so gerne gesehen wie qualifizierte Praktikanten in den Betrieben ...  
Zitat
Ohne internationale Berufserfahrung läuft im Ingenieursbereich eh nix. Dass du vorher im Ausland gearbeitet hast, wird vorausgesetzt, ehe du dich in D überhaupt bewirbst. Rekrutiert wird auf dem ersten Markt nur das, was ohne jeglichen Makel ist und bedingungslose Erfolgsorientierung zeigt. Längere Auszeiten in Arbeitslosigkeit oder ZA passen da nicht gerade ins Konzept. Deshalb Fachkräftemangel.
Wer makelbehaftet ist und hier arbeiten will, muss eben die richtigen Leute kennen(lernen) oder wahnsinniges Glück haben oder beides. Sonst läuft nix ohne Makler  .

Das ist die traurige Realität, die gerne verschwiegen wird.
Deutschland sucht nur noch Elite, am besten auch gleich 6 Jahre Berufserfahrung u.a. im Ausland, direkt nach dem Studium mitbringen Wink

Wenn nicht , und wenn es zudem noch an Vitamin B mangelt und man nicht bereit ist, dieses verkorkste Land zu verlassen, landet man früher oder später und sowieso aufgrund derzeitiger Gesetzeslage im gleichen Topf mit allen anderen und beim Zuhälter (wenn man so tief sinkt und sich bei ZAF vorstellt)...
 
Man entzieht sich immer mehr der sozialen Verantwortung, kann durfte und darf es. Wo das wohl mal hinführen wird.. ?  
 
In Deutschland ist nur noch Platz für Elite, darum gibts ja u.a.a. die neuen Studiengänge und es wird vorallem nur noch intern ausgeschrieben, in vielen Firmen.  
Ganz beliebt und der neue Standrd, scheinen Arbeiten+Studium im Unternehmen gleichzeitig, wobei das vorallem den 1-2.0er Abiturienten vorbehalten ist.

Zur falschen Zeit am falschen Ort .. mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.
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Ziggy


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« Antworten #30 am: 28. Juni 2008, 09:51:25 »

ZAF investieren meiner eigenen Erfahrung nach nichts in Aus- und Weiterbildung externer Mitarbeiter. Sowas überlassen sie gerne der Allgemeinheit.

Bei mir war es so, daß ich aufgrund eines schweren Bandscheibenschadens nicht mehr als Helfer in die Produktion gehen konnten. Ich hatte aber eine Ausbildung als Kommunikationselektroniker sowie jahrelange EDV-Kundendienst-Erfahrung. Also hab ich gesagt: "Ich bringe gute Voraussetzungen mit. Darauf kann man aufbauen. Wie wäre es denn mal mit einem, sagen wir, Kurs im Netzwerkbereich? Sowas braucht man doch heutzutage." Da guckten die mich an wie vom Blitz getroffen und murmelten was von: "Mal sehen, was der Kunde wünscht, da kann man ja vielleicht übers Arbeitsamt was machen." ... Und das Thema war erledigt.

Ich sage: Wenn jemand glaubt, er kann sich in einer ZAF Qualifikation erwerben, der ist ein Vollidiot (das einzige, was du lernst, ist leiden und Schikanen zu ertragen. Aber wenn du ein Kämpfer bist, lernst du auch sehr viel über Gesetze und deren Anwendung ...). Im Gegenteil, auch deine bereits vorhandene berufliche Qualifikation wird entwertet und vernichtet.

Da, wo ich jetzt eingesetzt bin, konnte ich nach zähem Kampf mit Hilfe des Kunden durchsetzen, daß meine Qualifikation anerkannt und einigermaßen angemessen bezahlt wird. Das wird aber ein herausragender Einzelfall bleiben. Normalerweise würde man mich hier mit EG 2 bis max. EG 3 abservieren. Aber der Kunde hat hier auch mal Flagge gezeigt, und manchmal muß man das auch erzwingen.

Ich habe erlebt, da kam ein Kunde Freitagnachmittag zu mir, zeigte mit dem Finger auf mich und und sagte: "Samstag!" Und weg war er. Meine Arbeitskollegen erklärten mir daraufhin, das bedeute, ich müsse morgen arbeiten. Und dabei grinsten sie auch noch blöde. "Ach", sagte ich, "ihr findet das irgendwie lustig?! Ihr seid ja noch behämmerter, als ich dachte!" Und ich machte mich auf den Weg durch die große Halle und stellte den Meister, wie er gerade dabei war, eine heulende Mitarbeiterin so richtig fertigzumachen. "Jetzt passen Sie mal auf, Meister!", sagte ich, "Ich bin nicht Ihr Hund, der auf Ein-Wort-Kommandos pariert!" Die Kolleginnen zogen die Köpfe ein, der guckte wie ein Eichhörnchen. "Wochenendarbeit ist bei mir in Vertrag, Bezahlung und Familienplanung nicht vorgesehen, kapiert? Also wenn Sie wieder mal am Freitagnachmittag mit dem Finger auf mich zeigen, dann lautet der zugehörige Text: 'Gute Fahrt und Schönes Wochenende!' Alles klar?"
Die Mädels gingen in Deckung, der Typ war wirklich gefürchtet. Aber er blieb erstaunlich friedlich: "Mir egal. Das müssen Sie mit Ihrer Firma ausmachen. Mich geht das nichts an." "Falsch!", sagte ich, "Es geht Sie sehr wohl etwas an. Ihr glaubt, ihr holt euch irgendwelche Billigarbeiter und könnt mir denen machen, was ihr wollt. Aber ich sag Ihnen was: Wenn Sie sich Leiharbeiter holen, hat das nicht nur Vorteile, sondern auch Schattenseiten. Davon wollen Sie nichts wissen, aber Sie haben Verantwortung für die Leute, die für Sie arbeiten. Sie können mit denen nicht machen, wie's Ihnen beliebt. Und wenn Sie sagen 'Mir egal', dann gilt das auch umgekehrt, verstanden?!" Da meinte er, ich solle das halt mit meiner Firma besprechen, das hab ich auch gemacht (ich war damals bei Randstad), die wollten das nicht extra bezahlen, das hab ich ihm gesagt, und damit war das Thema Arbeiten am WE für mich erledigt.
Aber das Beste war: Plötzlich wollte keiner meiner Leihkollegen mehr etwas mit mir zu tun haben, ich war denen suspekt, sie hatten Angst, sie würden zu spüren bekommen, daß ich mich gewehrt hatte. DAS ist Gefügigmachen in Vollendung.
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alfred


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« Antworten #31 am: 28. Juni 2008, 10:39:40 »

Zitat
Im Gegenteil, auch deine bereits vorhandene berufliche Qualifikation wird entwertet und vernichtet.

Genau so sieht es aus. Nicht einmal kleinste Fortbildungen werden übernommen. Z.B. Schweißer müssen alle zwei Jahre ihre Pässe auffrischen - habt Ihr schon von leiharbeitenden Schweißern gehört, denen diese vorgeschriebene Prüfung gezahlt wurde? Und das sind wirklich keine hohen Kosten, so etwas dauert ca. zwei Tage!

Von Staplerscheinen und so Kram ganz zu schweigen - im Gegenteil, da kommt dann vom Disponenten Deines Vertrauens folgender Spruch: "...das habe ich jetzt aber nicht gehört, dass sie da Stapler, Kran, Hubwagen ect. bedienen, weil das dürfen sie nämlich nicht...".

Bande!
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Ziggy


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« Antworten #32 am: 28. Juni 2008, 10:59:41 »

Zitat
Original von alfred
"...das habe ich jetzt aber nicht gehört, dass sie da Stapler, Kran, Hubwagen ect. bedienen, weil das dürfen sie nämlich nicht...".
LOL
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Postaldude


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« Antworten #33 am: 28. Juni 2008, 15:52:02 »

Zitat
Solche Angebote sind lediglich ein rethorisches Mittel um die Leute zu locken....an Stumpfsinnigkeit eigentlich gar nicht mehr zu überbieten, aber das ist eben ZAF...

Sowas zeigt einfach nur immer wieder auf, wie wenig Ahnung vom Fach diese ZAF-Verbrecher haben.. ich verstehe einfach nicht, warum der Gesetzgeber sowas nicht endlich mal unterbindet.

Löter..lol, genau so lächerlich wie Verdrahter...

nene, die haben schon ahnung von ihrem Fach so eine schitte ist systematischer und groß angelegter Sozialbetrug.

Der Steuerzahler kommt hier für eine dequalifizierende Weiterbildung auf und die ARGE befürwortet das auch noch.

Dieses Angebot hatte ich gespeichert da ich was dagegen machen wollte, weder Gewerkschaft noch ELO-INI, noch Arbeitsgericht, kein Schwein hats gejuckt, alle habens runtergespielt, manche fandens sogar tolll:" da wird doch Leuten eine Perspektive geboten."

Der Einsatzort der Leute in Verl: es gibt nur ein Unternehmen dort welches in dem Umfang leute benötigt, Die Firma Beckhoff, stellen Industrie-PC´s her.

Dieser Laden macht Jahr für Jahr horende Gewinne, wie ich jetzt weiß, auf Kosten der Steuerzahler und wen juckts? Keinen!!

Gruß

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« Antworten #34 am: 28. Juni 2008, 23:13:54 »

Zitat
Original von Postaldude
Der Einsatzort der Leute in Verl: es gibt nur ein Unternehmen dort welches in dem Umfang leute benötigt, Die Firma Beckhoff, stellen Industrie-PC´s her.
Dieser Laden macht Jahr für Jahr horende Gewinne, wie ich jetzt weiß, auf Kosten der Steuerzahler und wen juckts? Keinen!!

jo das nennt der "leistungsträger" beckhoff dann "EU-wettbewerbsstrukturausgleich".
der kleine angestellte zahlt ihn mit seinen horrenden steuern, da gehen sie hin, die reallöhne...
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"Voting did not bring us further, so we're done voting" (The "Caprica Six" Cylon Model, BSG)
Kuddel


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« Antworten #35 am: 20. November 2008, 17:40:46 »


Zitat
„Die Kölner Arbeitsagentur hat zugunsten der Zeitarbeitsfirma Adecco die Sperrfrist für Massenentlassungen verkürzt. Deshalb dürfen 379 Leiharbeiter schon zum 30. November entlassen werden. Ohne Verkürzung der Sperrfrist müsste Adecco sie bis Ende Dezember beschäftigten. Für Witich Roßmann, den 1. Bevollmächtigten der IG Metall Köln-Leverkusen, ist die Entscheidung des Ausschusses für meldepflichtige Massenentlassungen der Arbeitsagentur "ein Skandal".

http://netkey40.igmetall.de/homepages/bezirksleitung-nrw/hochgeladenedateien/pdf/Pressemitteilung%20der%20IG%20Metall%20Koeln%2019.11.08.pdf

Zitat
Massenentlassungen bei Adecco
„Mit den Stimmen der Vertreter der Arbeitgeberbank und der Vertreter der öffentlichen Körperschaften wurde die sogenannte „Regelsperrfrist“ (1 Monat) für Massenentlassungen auf Antrag der Zeitarbeitsfirma „Adecco“ um einen Tag verkürzt. Das klingt harmlos, hat aber weitgehende Konsequenzen für die betroffenen Arbeitnehmer…“

http://www.igmetall-zoom.de/

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Ziggy


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« Antworten #36 am: 20. November 2008, 18:39:13 »

Wichser unter sich.
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« Antworten #37 am: 20. November 2008, 21:50:44 »

Hat irgend jemand mal darüber nachgedacht das es die Politische Landschaft ist die es der ZAF-Pest den Nährboden bereitet?


Denk mal darüber nach!
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Gott erschuf die Zeit.
Von Eile hat er nichts gesagt.
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« Antworten #38 am: 20. November 2008, 23:25:54 »

Genau das meinte ich.
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Kuddel


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« Antworten #39 am: 16. Dezember 2008, 17:36:55 »

Arbeitsagentur Köln hilft Adecco beim Kündigen
Hiobsbotschaft zur Vor-Weihnachtszeit

Von Hans-Dieter Hey



„Adecco? Nie wieder!“ klagt ein Beschäftigter der Leiharbeitsfirma im Internet. Das wird nun für 379 Beschäftigte in Köln vielleicht schneller so sein, als ihnen lieb ist. Die Firma hatte bei der Kölner Arbeitsagentur durchgesetzt, dass sie einen Monat früher kündigen konnte, als dies normalerweise möglich gewesen wäre. Ein weiterer ARGE-Skandal zu Lasten der Gekündigten und des Steuerzahlers.


Volle Taschen bei Adecco


Adecco Worldwide – für Köln nichts übrig?
Quelle: wikipedia – Common Licence


Mit rund 37.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 21 Milliarden Euro ist Adecco Weltmarktführer beim Verleihen von Menschen. 2006 wollte Adecco-Chef Klaus Jacobs der „Geschäftswelt als Vorbild dienen und sie zu mehr philanthropischem Denken anregen“. Aus diesem Anlass wollte er der Bremer Universität mal eben 200 Millionen Euro spenden. Mit großen Händen greift Adecco inzwischen nach dem Niederländischen Konkurrenten De Nederlanden Compagnie. Rund 1.200 Beschäftigte an Manövriermasse mehr. Dafür will man 56 Millionen Euro aufbringen. Den Griff nach dem britischen Dienstleister Michael Page hatte Adecco noch Mitte September aufgegeben, denn das hätte den Konzern nach unbestätigten Meldungen zwei Millarden Euro gekostet. Für derartige Überlegungen scheint also genug Geld da zu sein – nicht aber für die 379 Beschäftigten in Köln, die für die Ford-Werke arbeiten.

Trotz vollmundiger Sprüche des Konzerns („Zeitarbeit bringt Ihnen viele Vorteile...“) spüren viele Adecco-Beschäftigte nur noch Unverständnis und Zorn. Sie sprechen von Ausbeutung und "Menschen zweiter Klasse". Vergangenen Freitag, am 21. November hatten sich 250 von ihnen mit Vertretern der Gewerkschaft IG-Metall getroffen, um ihren Unmut zu äußern. Am 31. Oktober hatte Adecco bei der Arbeitsagentur einen Antrag auf Massenentlassung eingereicht. Nach den gesetzlichen Regelungen über die sogenannte „Regelsperrfrist“ hätten bis zum 30. November keine Kündigungen ausgesprochen werden dürfen. Durch Kungelei in der Arbeitsagentur Köln hatte Adecco die Verkürzung dieser Entlassungssperre auf Kosten der Beschäftigten auf den 29. November durchgesetzt, so dass schon zum 30. November gekündigt werden konnte anstatt erst zum 31. Dezember.

ARGE stimmt Verkürzung der Kündigung zu

Wer diese Vereinbarung zu Lasten des Steuerzahlers getroffen hat, darf die Öffentlichkeit nicht erfahren. Der erste Bevollmächtigte der IG-Metall, Dr. Witich Roßmann, am 19. November: „Adecco hat über einen nicht-öffentlichen Ausschuss der Arbeitsagentur Köln die Verkürzung durchgeboxt.“ Die Geheimsache kostet den Steuerzahler nun rund 400.000 Euro. Die staatlichen Normen zur Vermeidung von Massenentlassungen – so Witich Roßmann – seien in Deutschland gegenüber vielen anderen Ländern ausgesprochen dürftig. Die Arbeitsagentur beziehungsweise deren Ausschuss dürfe die Regelsperrfrist von einem Monat auf zwei Monate verlängern oder verkürzen. Offenbar hat die Kölner Arbeitsverwaltung das Interesse der Beschäftigten nicht genügend berücksichtigt, was gesetzlich jedoch vorgeschrieben ist. Hier hätte die Arbeitsverwaltung „einseitig und grundlos in Abweichung vom Regelverfahren zugunsten des Arbeitgebers Adecco gehandelt“, so die IG-Metall. Es sei nämlich das öffentliche Interesse, Arbeitslosigkeit zu verhindern und nicht soziale Konflikte in der Stadt zu verschärfen.

Ulla Lötzer, Mitglied des Deutschen Bundestages der Fraktion DIE.LINKE, bezeichnet deshalb die Zustimmung „des von Ratsfraktionen und Regierungspräsidium benannten Vertreters der Kölner Politik im zuständigen Gremium der Agentur für Arbeit“ zur Fristverkürzung als ausgemachten Skandal. Nun werde den Betroffenen und ihren Familien als Weihnachtsgeschenk der ihnen zustehende Lohn für Dezember genommen. In Köln gibt es rund 10.000 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter. Sie würden nun „zunehmend Krisenopfer auf dem Kölner Arbeitsmarkt. Politik und Arbeitsagentur haben in Köln ein fatales Zeichen gesetzt und Adecco selbst das gesetzlich vorgeschriebene Minimum sozialer Verantwortung erlassen.“ DIE.LINKE rechne deshalb mit einer Zeitbombe für den Kölner Arbeitsmarkt und fordere dringend Gespräche mit konkreten Ergebnissen zur Absicherung gekündigter Kolleginnen und Kollegen.

Bleibt am Schluss der Sozialplan?

Der politische Hintergrund dieses Skandals stellt sich wie folgt dar: Liberalisierte Leiharbeit ohne Zeitbegrenzung war eine Agenda 2010-Idee der Regierung von Gerhard Schröder und sollte angeblich eine Brücke für Langzeiterwerbslose und Geringqualifizierte in den Arbeitsmarkt darstellen. Inzwischen fällt jedoch jeder dritte Job unter Leiharbeit. Es gibt sogar Unternehmen, die eigene Leiharbeitsfirmen gegründet haben, in denen bis zu 70 Prozent der gesamten Belegschaft arbeiten. Gefördert wurde dieses System besonders vom ehemaligen Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD), der sich inzwischen von seiner Partei verabschiedet hat, worüber dort merkwürdigerweise manche führende Genossen traurig sind. Lobby Control hierzu: „Ein besonders viel beschäftigter Mann ist Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement. Nachdem er als Minister tief greifende Arbeitsmarktreformen vorgenommen hatte, wechselte er nicht einmal ein Jahr nach Ende der rot-grünen Koalition in den Aufsichtsrat der Zeitarbeitsfirma ‚Deutsche Industrie Service AG’ (DIS AG). Als diese vom schweizerischen Konkurrenten Adecco übernommen worden war, wurde er zum Vorsitzenden der firmeneigenen Denkfabrik ‚Adecco Institut zur Erforschung der Arbeit’ berufen.“ Dort wollte sich der ehemalige Sozialdemokrat der „Neudefinition der Arbeit“ widmen.


Demnächst: Adecco kriegt die Krise | Quelle: Adecco-Werbung

Neudefinierte Arbeit gibt es für die Kolleginnen und Kollegen von Adecco einstweilen wohl nicht. Sie werden ihren Job verlieren. Allerdings hat die IG-Metall noch nicht aufgegeben und Adecco Gespräche angeboten. Vielleicht kommt dabei wenigstens noch ein Sozialplan heraus. (HDH)

Online-Flyer Nr. 174  vom 26.11.2008

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13169

http://netkey40.igmetall.de/homepages/koeln_neu/hochgeladenedateien/pdf/Gem%20PM%20Addecco.pdf
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2008, 17:45:12 von Kuddel » Gespeichert
zaf-ausgebeuteter


Beiträge: 51



« Antworten #40 am: 16. Dezember 2008, 23:21:30 »

ZAF investieren meiner eigenen Erfahrung nach nichts in Aus- und Weiterbildung externer Mitarbeiter. Sowas überlassen sie gerne der Allgemeinheit.

Bei mir war es so, daß ich aufgrund eines schweren Bandscheibenschadens nicht mehr als Helfer in die Produktion gehen konnten. Ich hatte aber eine Ausbildung als Kommunikationselektroniker sowie jahrelange EDV-Kundendienst-Erfahrung. Also hab ich gesagt: "Ich bringe gute Voraussetzungen mit. Darauf kann man aufbauen. Wie wäre es denn mal mit einem, sagen wir, Kurs im Netzwerkbereich? Sowas braucht man doch heutzutage." Da guckten die mich an wie vom Blitz getroffen und murmelten was von: "Mal sehen, was der Kunde wünscht, da kann man ja vielleicht übers Arbeitsamt was machen." ... Und das Thema war erledigt.

Ich sage: Wenn jemand glaubt, er kann sich in einer ZAF Qualifikation erwerben, der ist ein Vollidiot (das einzige, was du lernst, ist leiden und Schikanen zu ertragen. Aber wenn du ein Kämpfer bist, lernst du auch sehr viel über Gesetze und deren Anwendung ...). Im Gegenteil, auch deine bereits vorhandene berufliche Qualifikation wird entwertet und vernichtet.

Da, wo ich jetzt eingesetzt bin, konnte ich nach zähem Kampf mit Hilfe des Kunden durchsetzen, daß meine Qualifikation anerkannt und einigermaßen angemessen bezahlt wird. Das wird aber ein herausragender Einzelfall bleiben. Normalerweise würde man mich hier mit EG 2 bis max. EG 3 abservieren. Aber der Kunde hat hier auch mal Flagge gezeigt, und manchmal muß man das auch erzwingen.

Ich habe erlebt, da kam ein Kunde Freitagnachmittag zu mir, zeigte mit dem Finger auf mich und und sagte: "Samstag!" Und weg war er. Meine Arbeitskollegen erklärten mir daraufhin, das bedeute, ich müsse morgen arbeiten. Und dabei grinsten sie auch noch blöde. "Ach", sagte ich, "ihr findet das irgendwie lustig?! Ihr seid ja noch behämmerter, als ich dachte!" Und ich machte mich auf den Weg durch die große Halle und stellte den Meister, wie er gerade dabei war, eine heulende Mitarbeiterin so richtig fertigzumachen. "Jetzt passen Sie mal auf, Meister!", sagte ich, "Ich bin nicht Ihr Hund, der auf Ein-Wort-Kommandos pariert!" Die Kolleginnen zogen die Köpfe ein, der guckte wie ein Eichhörnchen. "Wochenendarbeit ist bei mir in Vertrag, Bezahlung und Familienplanung nicht vorgesehen, kapiert? Also wenn Sie wieder mal am Freitagnachmittag mit dem Finger auf mich zeigen, dann lautet der zugehörige Text: 'Gute Fahrt und Schönes Wochenende!' Alles klar?"
Die Mädels gingen in Deckung, der Typ war wirklich gefürchtet. Aber er blieb erstaunlich friedlich: "Mir egal. Das müssen Sie mit Ihrer Firma ausmachen. Mich geht das nichts an." "Falsch!", sagte ich, "Es geht Sie sehr wohl etwas an. Ihr glaubt, ihr holt euch irgendwelche Billigarbeiter und könnt mir denen machen, was ihr wollt. Aber ich sag Ihnen was: Wenn Sie sich Leiharbeiter holen, hat das nicht nur Vorteile, sondern auch Schattenseiten. Davon wollen Sie nichts wissen, aber Sie haben Verantwortung für die Leute, die für Sie arbeiten. Sie können mit denen nicht machen, wie's Ihnen beliebt. Und wenn Sie sagen 'Mir egal', dann gilt das auch umgekehrt, verstanden?!" Da meinte er, ich solle das halt mit meiner Firma besprechen, das hab ich auch gemacht (ich war damals bei Randstad), die wollten das nicht extra bezahlen, das hab ich ihm gesagt, und damit war das Thema Arbeiten am WE für mich erledigt.
Aber das Beste war: Plötzlich wollte keiner meiner Leihkollegen mehr etwas mit mir zu tun haben, ich war denen suspekt, sie hatten Angst, sie würden zu spüren bekommen, daß ich mich gewehrt hatte. DAS ist Gefügigmachen in Vollendung.

Gefügigmachen ist noch harmlos Ausgedrückt, Terror wäre hier angepasster.

Ich habe mal morgens erlebt wie die gewerblichen ZAF Kollegen dem Hallenmeister einer Schenker Niederlassung, Bildzeitung, Brötchen und Eier mitbrachten, für Lau natürlich. "Das machen die jeden Tag" war die resignierte Antwort eines gewerblichen ZAF Kollegen.

Ach ja die Kaufleute, wo die ZAF so richtig Geld verdient, tja wir bekommen die ältesten Stühle, die miesesten Ecken im Büro. Z.B. durfte ich mal 2. Wochen lang auf einem Hocker vorlieb nehmen bis ein verstaubter Drehstuhl aus dem Keller geholt wurde. Und wo die Festangestellten moderne Monitore hatten durften wir ZAFler alte, flimmernde CRT benutzen.

Keine ZAF mehr! Die Kloake Randstad war die letzte ZAF, lieber Hartz als Leihsklave.  Es gibt genug Alternativen... Wink

Stell dir vor die ZAF hat Jobs, und keiner geht hin.......
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2008, 23:23:01 von zaf-ausgebeuteter » Gespeichert

"Wie soll ein Sozialdemokrat es auch erklären, dass er einer Branche, die ohnehin durch fragwürdige Praktiken auffällt, einen Freibrief für ein Geschäftsmodell ausstellt, bei dem Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden?"
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« Antworten #41 am: 17. Dezember 2008, 02:43:15 »

Mein Eindruck von den ZAF´s. Sie  wollen den AN als geringqualifiziert (billig) einkaufen und  als qualifiziert (teuer mit mehrwert) weiterverkaufen. (typisch geschäftlich)

jetzt der Psychotrick

Der AN soll den Wert seiner Qualifikationen vergessen und nach Pseudo Quali der ZAF streben, um es zu kompensieren.
Schließlich muss man ja Ziele vorgeben um die Leute bei der Stange halten bzw. um sie überhaupt erst mal anzuwerben.
Der Lohn ist und die Arbeitsbedingungen sind in den Buden ja meist keine Überzeugungsargumente.

Mal eine andere Frage, hat eigentlich schon jemand Erfahrungen mit manpower gemacht?

Zitat
Stell dir vor die ZAF hat Jobs, und keiner geht hin......
so ein allgmeiner wilder ZA-Streik "gleicher lohn für gleiche Arbeit" hätte doch sicher auch was, aber wenn ein Kollege damit anfängt, ist das den anderen ja wieder suspekt.





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zaf-ausgebeuteter


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« Antworten #42 am: 17. Dezember 2008, 09:36:16 »

Die Qualifikation nehmen die ZAF gerne, entlohnen einen aber als wäre diese Qualifikation nicht vorhanden.

Positive Ausnahmen wie die DIS etwa, werden von einem Multi (Adecco) einfach aufgekauft.

Der Markt egalisiert sich zunehmend und wir bekommen die selben Verhältnisse wie in der Energiebranche, einige wenige bestimmen den Markt.

Ein Streik halte ich in Deutschland mittlerweile für unmöglich, der deutsche Michel, sofern gut qualifiziert wandert ab in das Ausland.

Die Gewerkschaften sind Handzahm und Zahnlos geworden, eine Linkspartei kommt nicht über 6% bei Wahlen, siehe das Dilemma in Hessen.

Solche Foren wie chefduzen oder elo, so gut und wichtig sie auch sind, sind Auffangbecken einer kleinen Minderheit die wenn überhaupt nur wenig Aufmerksamkeit erregen.

Was bleibt ist der einzelne der das System ZAF boykottiert, auf die Erwähnung meiner Zeugnisse, Zertifikate und sonstige erworbenen zusätzlichen Qualifikation in der IT und EDV verzichte ich zukünftig bei Zwangsbewerbungen in der ZAF.

Und zu Manpower kann ich dir leider wenig sagen, dass was ich aber lese, lässt auch auf nichts gutes schliessen? Warum sollte ausgerechnet Manpower besser sein wie Adecco oder Randstad?

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"Wie soll ein Sozialdemokrat es auch erklären, dass er einer Branche, die ohnehin durch fragwürdige Praktiken auffällt, einen Freibrief für ein Geschäftsmodell ausstellt, bei dem Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden?"
ManOfConstantSorrow


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« Antworten #43 am: 11. März 2009, 00:16:01 »

Zitat
"Man muss sich an die Flexibilität der Zeitarbeit in Deutschland erst noch gewöhnen", so der Randstad-Chef. "Flexibilität ist ein Wettbewerbsvorteil in guten wie in schlechten Zeiten."



http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/zeitarbeitsbranche-glaubt-an-goldene-zukunft;2194639
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
alfred


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« Antworten #44 am: 03. April 2009, 04:47:25 »

Zitat
Die Zeitarbeitsbranche bekommt die schwache Konjunktur mit voller Wucht zu spüren. Adecco musste im ersten Quartal dieses Jahres einen Netto-Verlust von 22 Mio. Euro hinnehmen - das erste Quartals-Minus des Schweizer Unternehmens seit sieben Jahren.

quelle

 Grin
« Letzte Änderung: 03. April 2009, 04:50:25 von alfred » Gespeichert

To be is to do (Socrates), To do is to be (Sartre), Do be do be do (Sinatra)
Ziggy


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« Antworten #45 am: 03. April 2009, 05:23:30 »

Zitat
Adecco hat mitten in der schwersten Krise des Unternehmens seit Jahren seinen Chef Dieter Scheiff vor die Tür gesetzt. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, uns eine international noch erfahrenere Führungsfigur zu suchen", sagte Rolf Dörig, Verwaltungsratspräsident der Zeitarbeitsfirma.

Wenn das mal mein Kündigungsgrund ist, habe ich es ganz nach oben geschafft!  Grin

Zitat
Scheiff selbst sei von dem Rausschmiss völlig überrascht worden, hieß es aus seinem Umfeld. "Wie, als wenn man mit 200 Stundenkilometern gegen die Wand fährt", habe er sich gefühlt.

Können alle Porsche-Fahrer gut nachvollziehen. Mein Beileid.
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Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.
Codeman
Schreibtischattentäter


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« Antworten #46 am: 03. April 2009, 07:53:05 »

Der war wohl auch nur Zeitarbeiter....
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Ich bin der Rostfleck am Schwert des Sozialismus - Zitat frei nach Schraubenwelle
Kuddel


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« Antworten #47 am: 16. Juni 2011, 19:15:47 »

Zitat
14.06.11 - Heute fand beim Arbeitsgericht Gelsenkirchen der Kammertermin von Lisa Gärtner gegen Adecco statt. Lisa Gärtner war im Dezember von Adecco als Leiharbeiterin eingestellt und beim Autozulieferer TRW Automotive eingesetzt worden. Bereits Mitte März wurde sie gekündigt. Sie klagte dagegen, weil zunehmend klar wurde: diese Kündigung ist politisch motiviert wegen der gewerkschaftlichen und politischen Aktivität von Lisa Gärtner, der angebliche Grund "mangelnder Bedarf" bei TRW nur vorgeschoben. Heute nun war der Termin.

Dazu Frank Stierlin, Rechtsbeistand von Lisa Gärtner: "Die Verhandlung wurde vertagt auf den 6. September; das Gericht hat aber zugesichert, die Verhandlung vorzuziehen, wenn ein anderer Termin abgesagt wird. Die Richterin sah noch weiteren Klärungsbedarf, hat vor allem an Adecco konkrete Auflagen gemacht, den behaupteten Arbeitsmangel darzulegen. Seitens des Gerichts werden zahlreiche Indizien gesehen dafür, dass es sich bei der Kündigung tatsächlich um eine Diskriminierung handelt aus politischen Gründen.

Dieser Rechtsstreit hat für die Leiharbeiter große Bedeutung, Heuern und Feuern ist inzwischen gang und gäbe, dahinter versteckt sich schnell mal eine politische Diskriminierung und Maßregelung. Es lohnt sich, seine Rechte wahrzunehmen und dagegen zu kämpfen!
"
http://www.rf-news.de/2011/kw24/prozess-lisa-gaernter-gegen-adecco-vertagt
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TK76
Gast
« Antworten #48 am: 27. Juni 2011, 09:17:58 »

Na dann, Herr Scheiff; Flott zum Arbeitsamt und Arbeitslos melden, Antrag abholen, ausfüllen, Termin machen und wieder hin... und die Bescheinigung vom Arbeitgeber nicht vergessen zu besorgen *lol*. Sollten Sie Tipps brauchen oder Beistand, werden Sie hier garantiert fündig  Wink /Ironie

Ne mal im Ernst. Das ist ja so genial *hehe*
Was macht der gute Mann denn nun so als "Erwerbsloser"??
Muss der sich auch beim AA melden gehen? Könnte ich mir zwar nicht so recht vorstellen, er sollte wohl genug Cash verdient und bei Seite geschafft haben...aber möglich ist ja hier alles. Obwohl, Sorgen machen muss er sich ja wohl keine, gibt ja satt und genug Leiharbeitsbuden in D  Afro, da wird auch sicherlich wieder eine für Ihn dabei sein, egal auf welcher Seite vom Schreibtisch er dann das Bewerbungsgespräch macht ^^
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antonov


Beiträge: 1516


« Antworten #49 am: 27. Juni 2011, 10:09:32 »

mir ist das sowas von latte was mit solchen menschen passiert

wegen mir soll er doch dreck fressen und qualvoll dahinsiechen

fukushima wäre vielleicht ne option für solche
« Letzte Änderung: 27. Juni 2011, 10:12:14 von antonov » Gespeichert
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