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Autor Thema: AMAZON  (Gelesen 89779 mal)
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Kuddel


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« Antworten #250 am: 11. April 2017, 14:14:45 »

Zitat
Erneut Streiks an fünf Amazon-Standorten

Die Gewerkschaft Verdi nutzte den Weltgesundheitstag für Streiks an fünf Amazon-Standorten. Verdi kritisierte eine hohe Krankheitsquote unter den Beschäftigten, Amazon wies das zurück.


Beim Internetversandhändler Amazon ist an fünf Standorten am Freitag erneut gestreikt worden. Amazon-Beschäftigte in Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld, Koblenz und Leipzig legten die Arbeit nieder. Neben der bekannten Forderung nach Übernahme des Tarifvertrags für den Versand- und Einzelhandel machte die Gewerkschaft Verdi anlässlich des Weltgesundheitstages auch die Gesundheit am Arbeitsplatz zum Thema.

Gerade bei Amazon sei die Krankheitsquote außerordentlich hoch, so die Gewerkschaft. Schuld daran sei ein "von hohem Druck, Hetze und Kontrollen“ geprägter Arbeitsalltag. „Das ist Unsinn. Wir weisen das entschieden zurück“, sagte dagegen eine Unternehmenssprecherin. Sie verwies darauf, dass es an allen Standorten einen Gesundheitsmanager gebe. Bundesweit hätten im Jahr 2016 5400 Amazon-Beschäftigte von solchen Angeboten Gebrauch gemacht. "Für Amazon haben die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter oberste Priorität", hieß es.

Krankmachende Gesundheitsprämien?

Verdi kritisierte außerdem die Einführung der Gesundheitsprämien für Amazon-Mitarbeiter. Beschäftigte des US-Onlinehändlers bekommen dabei neben einer Erfolgsprämie auch mehr Geld, wenn sie weniger Krankheitstage aufweisen. Der Krankenstand des Teams wird aber auch in die Prämienberechnung einbezogen. Laut Verdi setze das Kranke unter Druck und fördere das Misstrauen der Beschäftigten untereinander.

Der Streik begannen mit dem Arbeitsbeginn der Frühschicht und dauerten bis zum Ende der Spätschicht. Nach Unternehmensangaben beteiligten sich weniger als 620 Mitarbeiter allein der Frühschicht am Ausstand. Der Ausstand habe "keinerlei Auswirkungen auf unsere Kunden" gehabt, sagte Amazon-Sprecherin Anette Nachbar in München.

Die Gewerkschaft verlangt einen Tarifvertrag nach den Bedingungen des Einzel- und Versandhandels und organisiert deshalb seit 2013 immer wieder Streiks. Amazon verfügt über 31 Versandzentren in sieben Ländern, allein in Deutschland sind es neun Logistikzentren an acht Standorten. Der größte liegt im hessischen Bad Hersfeld mit zwei Warenlagern. Rund 11.000 Festangestellte arbeiten bundesweit für den US-Konzern
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Erneut-Streiks-an-fuenf-Amazon-Standorten-3678460.html
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Kuddel


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« Antworten #251 am: 17. April 2017, 12:15:29 »

Zitat
Niedriglöhne
Streiks bei Amazon in Graben und bei Wöhrl

Die Gewerkschaft Verdi hat dazu aufgerufen, Unternehmen zu bestreiken, die nicht dem Flächentarifvertrag des Einzelhandels beigetreten sind. In Augsburg ist Amazon betroffen.




Seit 5 Uhr morgens wird bei Amazon in Graben bei Augsburg bis voraussichtlich 22 Uhr gestreikt. Grund dafür ist die Tatsache, dass das Logistikunternehmen nicht dem Flächentarifvertrag des Einzelhandels beigetreten ist. Verdi-Handelsexperte Hubert Thiermeyer bezeichnet das Vorgehen des Logistikriesen als einen "Skandal".

80 Prozent der Amazon-Mitarbeiter von Altersarmut bedroht

Rund 80 Prozent der Amazon-Mitarbeiter seien mit ihrem derzeitigen Gehalt von akuter Altersarmut bedroht. "Ihnen stehen bis zu 600 Euro mehr Geld im Monat zu", sagt Thiermeyer.

Am Donnerstag streiken auch Mitarbeiter des Modehauses Wöhrl in Nürnberg, Fürth, München, Bamberg und Bayreuth. In Augsburg bleibt das Modehaus hingegen geöffnet. Nach Gewerkschaftsangaben handelt es sich um den ersten Streik bei der Modehauskette. Damit will die Verdi die neue Wöhrl-Führung dazu bewegen, dem Flächentarifvertrag beizutreten.
An Ostern wird wieder gestreikt

Derzeit liegt der Stundenlohn einer Wöhrl-Verkäuferin oder eines Verkäufers nach Angaben des Bayerischen Rundfunks bei maximal zwölf Euro. Die Gewerkschaft rechnet daher mit einer hohen Streikbereitschaft.

Mit dem Streik will Verdi ein deutliches  Signal an den designierten Wöhrl-Chef Christian Greiner senden. Der Enkel des Firmengründers Rudolf Wöhrl hatte Ende Januar das Ruder übernommen, nachdem die alte Führung der Wöhrl AG im September 2016 Insolvenzantrag gestellt hatte. Verdi hat Greiner bereits mehrfach zu Tarifverhandlungen aufgefordert.

Der zeigte in einer Pressemitteilung wenig Verständnis für die Streiks. "Die Belegschaft von Wöhrl hat in den vergangenen schwierigen Monaten einen fantastischen Job gemacht. Mein Eindruck ist auch, dass der Vorstand während des Insolvenzverfahrens sehr darauf bedacht war, auf die sozialen Belange der Mitarbeiter so weit wie möglich Rücksicht zu nehmen. Unser aller Ziel muss es sein, nach dem Eigentümerwechsel die im Unternehmen vorhandene Aufbruchstimmung mitzunehmen und zu verstärken. Die heutigen Proteste halte ich dabei für wenig hilfreich und zielführend", wird Greiner in der Pressemitteilung zitiert.

Nach Angaben von Verdi treten die Amazon-Mitarbeiter in Graben am Ostersamstag erneut in den Streik.
http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Streiks-bei-Amazon-in-Graben-und-bei-Woehrl-id41188477.html
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Kuddel


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« Antworten #252 am: 17. April 2017, 12:21:49 »

Zitat
Gebäude war so nicht genehmigt
Kritik an Amazon-Bau: Mauschelei-Vorwurf an die Stadt




Das neue Amazon-Auslieferungslager an der Autobahn A 94 entspricht nach Ansicht der Bürgerinitiative (BI) „Lebenswertes Daglfing“ nicht dem geltenden Bebauungsplan.

München - In einem umfangreichen Fragenkatalog an die Stadt zweifelt die BI daran, dass das Logistikzentrum dort hätte gebaut werden dürfen. Das Areal sei als Industriegebiet und für Mittelstandsunternehmen aus dem klassisch produzierenden oder verarbeitenden Gewerbe vorgesehen gewesen, so der BI-Vorsitzende Sebastian Riesch. Dazu gehöre Amazon nicht.

Zudem will die Initiative Aufklärung darüber, wie ein zweistöckiges Gebäude möglich wurde, da der Bebauungsplan nur ebenerdige Bauten zulasse. Für Riesch ist „zu viel rumgemauschelt worden“. Der Name Amazon sei nie offiziell gefallen, es sei immer nur von einer Logistikhalle mit Kühlbereich, Parkdecks und Stellplätzen geredet worden. Amazon hat nicht selbst gebaut, sondern sich bei einem Projektentwickler eingemietet. Riesch: „Obwohl die Stadt ständig über zu wenig Flächen für klassisches Gewerbe jammert, wurden hier Flächen an einen Großkonzern verschachert, der nur Verkehr für die Stadt bringt, aber seine Steuern im Ausland zahlt.“
https://www.tz.de/muenchen/stadt/bogenhausen-ort43345/kritik-an-amazon-bau-mauschelei-vorwurf-an-stadt-8138288.html
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Kuddel


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« Antworten #253 am: 21. April 2017, 09:04:55 »

Zitat
Streik bei Amazon in Leipzig wird Mittwoch fortgesetzt

Zurzeit streiken bei Amazon rund 390 Beschäftigte. Auf der heutigen Streikversammlung wurde beschlossen, auch morgen den Streik vom Beginn der Frühschicht bis zum Ende der Spätsicht fortzusetzen. „Die Entschlossenheit bei den Streikenden ist ungebrochen, ohne Tarifvertrag werden wir immer wieder zu Streiks aufrufen und für Unruhe und Behinderungen im Betrieb sorgen“, so ver.di Streikleiter Thomas Schneider. Die Streikenden fordern branchenübliche Verhältnisse: 1.033 Euro Weihnachtsgeld, 1.096 Euro Urlaubsgeld, eine 38 Stundenwoche und 6 Wochen Urlaub im Jahr.

Amazon verweigert seit Jahren die Aufnahme von Tarifverhandlungen, zahlt kein Urlaubsgeld und gewährt nur 28 Arbeitstage Urlaub. Immerhin hat Amazon auf Grund der Streiks in den letzten drei Jahren die Gehälter und Löhne immer wieder etwas erhöht, zuletzt im September 2016. „Wir werden nicht zulassen, dass Großunternehmen wie Amazon sich ihrer sozialen Verantwortung entziehen und Löhne und Gehälter nach Gutsherrnart einseitig bestimmen“, so ver.di Fachbereichsleiter für den Handel Jörg Lauenroth-Mago.
http://hallespektrum.de/kurznachrichten/streik-bei-amazon-in-leipzig-wird-mittwoch-fortgesetzt/288088/

Zitat
Verdi will Betriebsablauf nach Ostern stören
Wieder Streik bei Amazon in Bad Hersfeld

Bad Hersfeld. Einige Mitarbeiter des Amazon-Standorts Bad Hersfeld sind am Dienstagmorgen aus der Schicht heraus in den Streik getreten. Die Arbeitsniederlegungen begannen um 7 Uhr (im FRA1) und um 7.30 Uhr (im FRA3) und dauern den ganzen Tag bis zum Ende der Spätschicht an.


Das teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in einer Pressemitteilung mit.

Die Streiks finden im Rahmen des schon länger schwelenden Arbeitskampfes um die Anerkennung des Branchentarifvertrags für den Einzel- und Versandhandel statt. Amazon weigere sich weiterhin, mit Verdi über eine Tarifbindung zu verhandeln.

„Wir gehen davon aus, dass das Bestellvolumen auf Grund der Osterfeiertage angestiegen ist und durch die Streikmaßnahmen die betrieblichen Abläufe erheblich gestört werden“, sagte die für den Standort Bad Hersfeld zuständige Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke. Verdi rechnet damit, dass sich bis zum Ende der Spätschicht etwa 500 Beschäftigte am Standort beteiligen werden. (red/nm)
https://www.hersfelder-zeitung.de/bad-hersfeld/wieder-streik-amazon-hersfeld-8151887.html
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Kuddel


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« Antworten #254 am: 03. Mai 2017, 13:50:24 »

Zitat
Erneut Streik bei Amazon in Leipzig 



Der seit Jahren ausgetragene Tarifstreit zwischen dem Onlinehändler Amazon und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nimmt kein Ende. Wieder hat die Gewerkschaft zum Streik aufgerufen, wieder weigert sich Amazon, den Forderungen nachzukommen.

Beschäftigte des Internetversandhändlers Amazon haben an den Standorten Bad Hersfeld, Leipzig, Rheinberg, Werne und Koblenz erneut die Arbeit niedergelegt. Mit Beginn der Frühschicht habe der Streik begonnen, teilte die dafür verantwortliche Gewerkschaft Verdi am Dienstag mit. Er sollte bis zum Ende der Spätschicht dauern. Der Gewerkschaft zufolge blieben durch den Ausstand Aufträge aus dem verlängerten Wochenende liegen. Eine Amazon-Sprecherin wies dies zurück. Der Streik habe keine Auswirkungen auf das "Lieferversprechen an die Kunden", sagte sie.

"Wir werden nicht zulassen, dass Großunternehmen wie Amazon sich ihrer sozialen Verantwortung entziehen und Löhne und Gehälter nach Gutsherrnart einseitig bestimmen", erklärte Verdi-Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago. Zum wiederholten Male verlangte die Gewerkschaft von dem Unternehmen, den Tarifvertrag für den Versand- und Einzelhandel zu akzeptieren. Amazon verweist stets darauf, dass man sich bei der Bezahlung der Beschäftigten am oberen Bereich des Tarifvertrags für die Logistikbranche orientiere.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Erneut-Streik-bei-Amazon-in-Leipzig-3701358.html


Zitat
Schon der vierte Streik 2017! Kommen die Pakete jetzt wirklich später an?

Leipzig - Zum vierten Mal in diesem Jahr haben am Dienstag Beschäftigte im Leipziger Logistikzentrum des Internetversandhändlers Amazon die Arbeit niedergelegt. Ein nachträglicher Angriff der Gewerkschaft auf das lange "Bestellwochenende“.


Mit Beginn der Frühschicht 5.30 Uhr traten die ersten 150 Mitarbeiter in den Streik. Bis zum Ende der Spätschicht um 23.30 Uhr befanden sich nach Gewerkschaftsangaben insgesamt etwa 380 Amazon-Beschäftigte im Ausstand.

"Wir werden nicht zulassen, dass Großunternehmen wie Amazon sich ihrer sozialen Verantwortung entziehen und Löhne und Gehälter nach Gutsherrnart einseitig bestimmen“, erklärte ver.di-Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

Zum wiederholten Male verlangte die Gewerkschaft von dem Unternehmen, den Tarifvertrag für den Versand- und Einzelhandel zu akzeptieren.

Der Streikzeitpunkt war bewusst gewählt. Nach ver.di-Angaben blieben so Aufträge vom verlängerten Wochenende liegen. Amazon-Sprecherin Anette Nachbar wies dies allerdings zurück. Der Streik habe keine Auswirkungen auf das "Lieferversprechen an die Kunden“, sagte sie.

Streikleiter Thomas Schneider ließ es am Abend gegenüber TAG24 offen, ob ver.di den Arbeitskampf am Mittwoch fortsetzen und erneut zum Streik in Leipzig aufrufen wird.
https://www.tag24.de/nachrichten/schon-der-vierte-streik-2017-kommen-die-pakete-jetzt-wirklich-spaeter-an-ver-di-amazon-tarifvertrag-245772



Zitat
Rein-Raus:
Wieder größerer Streik bei Amazon



Keine Wirkung? Amazon-Arbeiter im Streik

Bei Amazon kommen die Streiks jetzt noch überraschender: Mitten in der Schicht wird die Arbeit niedergelegt und dann nach einigen Stunden wieder aufgenommen.

Nach dem 1.-Mai-Feiertag streiken an den Standorten Bad Hersfeld, Leipzig, Rheinberg, Werne und Koblenz wieder viele Beschäftigte. Das gab die Gewerkschaft Verdi am Dienstag bekannt. Die Streiks laufen seit der Nacht- und der Frühschicht und dauern vorläufig bis zum Ende der Spätschicht an.

Amazon werde das erhöhte Auftragsvolumen aus dem verlängerten Wochenende nicht wie vorgesehen abarbeiten können, erklärte Verdi. Neu ist laut Gewerkschaft, dass die Streiks zum Teil aus der laufenden Schicht begonnen wurden oder als Rein-Raus-Arbeitsniederlegungen geführt werden. Dabei beginnt der Streik auch während der Schicht, dann wird nach einigen Stunden überraschend die Arbeit wieder aufgenommen. "Das bringt die gesamten Abläufe durcheinander", sagte Verdi-Vertreter Karsten Rupprecht Golem.de. Rupprecht ist bei Amazon Werne aktiv.

Verdi-Sprecherin Eva Völpel erklärte Golem.de, dass in den Frühschichten an den Standorten Werne und Rheinberg zusammen rund 430 Streikende gemeldet wurden. Die Gesamtzahl aller Streikenden könne wegen der Erfassung zu Beginn der Spätschicht erst am späteren Nachmittag angegeben werden.

Weitere neue Kampfformen geplant

An vier Tagen in der Woche vor Ostern testeten die Streikenden bei Amazon erstmals erfolgreich neue Formen wie den Rein-Raus-Streik. Bei den weiteren Streiks bei Amazon will die Gewerkschaft weitere neue Streikstrategien ausprobieren.

Die Landesfachbereichsleiterin für den Handel in Nordrhein-Westfalen, Silke Zimmer, sagte: "Wir sorgen bei Amazon weiter für Unruhe. " Die Streiks würden solange fortgesetzt, bis eine Bindung an die Tarifverträge des Einzelhandels für die Beschäftigten bei dem Versandhändler erreicht worden sei.


Nachtrag vom 2. Mai 2017, 17:34 Uhr
Insgesamt hätten sich heute an allen Standorten rund 1.830 Beschäftigte am Streik beteiligt.
https://www.golem.de/news/rein-raus-wieder-groesserer-streik-bei-amazon-1705-127597.html
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Kuddel


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« Antworten #255 am: 04. Mai 2017, 17:29:16 »

Zitat
Gucken Amazon-Kunden derzeit in die Röhre statt auf ihr neues Smartphone? Der Gewerkschaft ver.di zufolge sorgt der Streik bei Amazon in Leipzig für einen riesigen Paket-Stau.

"Über 100.000 Sendungen blieben am Dienstag und Mittwoch unbearbeitet liegen", behauptete ver.di-Streikleiter Thomas Schneider am Donnerstag.

Eine Sprecherin von Amazon nannte diese Aussage allerdings "Unsinn und nicht haltbar". Die Lieferversprechen würden eingehalten. Die Arbeitnehmervertreter riefen am Donnerstag den dritten Tag in Folge zum Streik auf.
https://www.tag24.de/nachrichten/paket-zoff-wie-viele-sendungen-bleiben-durch-den-streik-bei-amazon-in-leipzig-liegen-246534
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Kuddel


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« Antworten #256 am: 21. Mai 2017, 18:53:03 »

Zitat
Wieder Streik bei Amazon in Bad Hersfeld

Wieder Streik bei Amazon in Bad Hersfeld. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des Versandriesen dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Zunächst unbefristet. Grund: ver.di kämpft seit Jahren um die bessere Bezahlung der Mitarbeiter nach den Tarifen des Einzelhandels. Amazon sieht sich aber als Logistikunternehmen und lehnt das ab.

Streit um sogenannten "Health-Bonus"


Außerdem gibt es Streit, weil das Unternehmen in Bad Hersfeld einen Gesundheitsbonus einführen will. Demnach bekommen Mitarbeiter mehr Geld, wenn sie weniger krank sind. ver.di kritisiert den Bonus scharf, denn damit riskiere man die Gesundheit der Mitarbeiter. Amazon weist das zurück und sagt: Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter gesund zur Arbeit und wieder nach Hause kommen.
https://www.ffh.de/news-service/hessen/nordhessen/toController/Topic/toAction/show/toId/118798/toTopic/wieder-streik-bei-amazon-in-bad-hersfeld-1.html
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Fritz Linow


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« Antworten #257 am: 22. Mai 2017, 09:02:34 »

Zitat
Das Amazon-Prinzip. Wie die Ausbeutung der intellektuellen Elite funktioniert

Sag ihnen was sie tun sollen, und du erntest Rebellion und Sabotage. Gib ihnen die Verantwortung für ein Projekt, und sie arbeiten für dich, bis sie umfallen
(...)

http://kritischeperspektive.com/kp/2017-20-das-amazon-prinzip-wie-die-ausbeutung-der-intellektuellen-elite-funktioniert/
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Kuddel


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« Antworten #258 am: 28. Mai 2017, 09:04:47 »


Zitat
Kreis Augsburg
Erneuter Streik bei Amazon in Graben

Streik bei Amazon in Graben: Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im Logistikzentrum zum Ausstand aufgerufen - nur eine Woche nach dem Ende des bislang letzten Streiks.


Die Gewerkschaft Verdi verschärft den Tarifstreit mit dem Online-Versandhändler Amazon in Graben (Landkreis Augsburg). Wie Verdi mitteilt, sind die Beschäftigten im Logistikzentrum heute erneut zum Streik aufgerufen. Zuletzt traten sie bis vor einer Woche - vom 15. bis 20. Mai - in den Ausstand.

"(Bei Amazon) berichten Beschäftigte, über alle Abteilungen hinweg, verstärkt von erhöhtem Druck und massiven Attacken", begründet Streikleiter Thomas Gürlebeck den Arbeitskampf.
...
Erneuter Streik bei Amazon in Graben - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/Erneuter-Streik-bei-Amazon-in-Graben-id41562126.html
http://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/Erneuter-Streik-bei-Amazon-in-Graben-id41562126.html
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Kuddel


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« Antworten #259 am: 28. Mai 2017, 10:05:00 »

Zitat
Streikende Amazon-Arbeiter unterstützen Aufruf zur internationalen Zusammenarbeit

Am gestrigen Freitag, dem 26. Mai, streikten erneut Arbeiter der Amazon-Verteilzentren in Bad Hersfeld (Hessen). Seit Jahren wehren sie sich gegen die gnadenlose Ausbeutung zu Niedriglöhnen beim Versandhändler Amazon, der dem Multimilliardär Jeff Bezos gehört.


In Bad Hersfeld arbeiten rund 1000 Beschäftigte im „FRA1“, dem ältesten Verteilzentrum Deutschlands, und weitere 2000 bis 2200 Frauen und Männer im neueren „FRA3“, das an der „Amazonstraße“ liegt. Vor dem Tor versammelten sich frühmorgens rund hundert streikende Arbeiter. Etwa vierzig von ihnen fuhren anschließend mit dem Bus nach Frankfurt/Main, um am Streik- und Aktionstag im hessischen Einzelhandel teilzunehmen.

Die aktuelle Forderung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel ist ein Euro mehr pro Stunde. Bei Amazon geht es jedoch vor allem darum, überhaupt einen Tarifvertrag zu bekommen. Der weltgrößte Internet-Versandhändler weigert sich, irgendeinen Tarifvertrag anzuerkennen. Die Forderung in der laufenden Tarifrunde, dass die Branchentarifverträge für alle Unternehmen, auch für Amazon, allgemeinverbindlich sein müssen, wird von Verdi allerdings nur halbherzig verfolgt. Eine ähnliche Forderung nach einem einheitlichen Tarifvertrag für alle Bodendienste an den deutschen Flughäfen hat Verdi erst vor wenigen Wochen sang- und klanglos aufgegeben.



Amazon ist nicht nur für seine brutalen Ausbeutermethoden und für die Arbeitsabläufe bekannt, die bis ins allerletzte Detail durchorganisiert sind. Berüchtigt ist auch das harsche Durchgreifen gegenüber jedermann, der sich beschwert. Viele streikende Arbeiter wollten sich deshalb am Freitagmorgen in Bad Hersfeld vor der Kamera nicht über ihre Arbeitsbedingungen oder über die Repressalien äußern. „Ich stehe kurz vor dem Rausschmiss“, konnte man mehrfach hören.
https://www.wsws.org/de/articles/2017/05/27/amzn-m27.html
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Kuddel


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« Antworten #260 am: 06. Juni 2017, 19:57:35 »

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/daheim-und-unterwegs/video-christian-kraehling-ueber-seine-arbeit-bei-amazon--100.html

Der siebenminütige WDR Beitrag ist zwar nicht so dolle, doch den Amazonaktivisten gelingt es so, stets in der öffenlichen Wahrnehmung zu bleiben.
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« Antworten #261 am: 13. Juni 2017, 10:03:25 »

Zitat
Verdi reagiert auf hohes Bestellaufkommen zu Pfingsten
Spontaner Streik bei Amazon in Bad Hersfeld

06.06.17
Bad Hersfeld. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Verteilzentrums FRA3 des Internet Versandhändlers Amazon in Bad Hersfeld am Dienstag erneut zu einem Streik aufgerufen.
https://www.hersfelder-zeitung.de/bad-hersfeld/spontaner-streik-bei-amazon-in-bad-hersfeld-8380145.html

Zitat
Streik bei Amazon
 06.06.17
Die Gewerkschaft Verdi hat am Dienstag die Mitarbeiter in einem Verteilzentrum des Online-Versandhändlers Amazon in Bad Hersfeld zum Streik aufgerufen.

Die Gewerkschaft rechnet mit rund 300 Teilnehmern, das wäre etwa die halbe Belegschaft, sagte Gewerkschafts-Sekretärin Mechthild Middeke dem hr. "Über die Feiertage hat sich ein hohes Auftragsvolumen angesammelt, der Streik wird den Ablauf empfindlich stören." Ein Streikende sei nicht terminiert.
http://hessenschau.de/wirtschaft/streik-bei-amazon-in-bad-hersfeld,kurz-streik-bei-amazon-in-bad-hersfeld-100.html

Zitat
Gewerkschaft ver.di ruft zu Streik bei Amazon in Bad Hersfeld auf
12.06.17
Bad Hersfeld. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des in Bad Hersfeld am Eichhof gelegenen Amazon-Verteilzentrums am Montag zu Beginn der Frühschicht erneut zu einem ganztägigen Streik aufgerufen.
https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/bad-hersfeld-ort56532/ver-di-ruft-zu-streik-bei-amazon-in-bad-hersfeld-auf-8396649.html
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« Antworten #262 am: 13. Juni 2017, 20:14:49 »

Es dürfte bereits bekannt sein, daß die Amazonkollegen sich vernetzen. Zwischen den verschiedenen Standorten im Land und auch international. Es gibt natürlich besonderes Interesse einen Fuß in die Tür zu kriegen, bei neuen Standaorten.

Wer also einen Job sucht im Großraum Hamburg und eine aktivistische Ader  und Lust hat sich mit einem riesigen Konzern anzulegen, der sollte sich unbebedingt melden.

Es geht darum:





Zitat

„Mit Amazon kommt ein Global Player nach Winsen, der hier erheblich investiert, eine stattliche Zahl von Arbeitsplätzen schafft und darüber hinaus für die Stadt zusätzliche Kaufkraft, positive Wirtschaftsimpulse und einen Imagegewinn bringt. Deshalb freue ich mich sehr über die bevorstehende Ansiedlung.“ (André Wiese, Bürgermeister der Stadt Winsen)


In Winsen (Luhe) werden innerhalb von 12 Monaten nach der geplanten Inbetriebnahme Ende 2017 mindestens 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Nach einigen Jahren arbeiten etwa 2.000 Menschen in Amazon Logistikzentren vergleichbarer Größe. Das neue Gebäude entsteht auf einer Fläche von 64.000 m² und wird mit der neuesten Technologie ausgestattet sein. 84 Lkw-Stellplätze, 76 Docks und mehr als 1.000 Mitarbeiterparkplätze sind geplant. Amazon investiert im ersten Jahr in Winsen 90 Millionen Euro, dazu kommen weitere 110 Millionen Euro Investitionen durch die Partner.

Ich vermittle gern Kontakte zu Streikaktivisten anderer Standorte...
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« Antworten #263 am: 29. Juni 2017, 15:35:47 »

Ich habe den Eindruck, der Amazonfunke springt über auf andere Logistikunternehmen...

Zitat
Wieder Streik bei Amazon

Die Gewerkschaft Verdi hat am Freitag die Mitarbeiter in zwei Verteilzentren des Online-Versandhändlers Amazon zum Streik aufgerufen.

Die Mitarbeiter hätten um 9.30 Uhr die Arbeit niedergelegt, teilte die Gewerkschaft mit. Der Streik soll bis zum Arbeitsende der Spätschicht am Samstag dauern.
http://hessenschau.de/wirtschaft/erneut-streik-bei-amazon-in-bad-hersfeld,kurz-streik-amazon-112.html

Zitat
Zalando-Mitarbeiter streiken in Logistik-Zentrum

Bereits einen Tag nach der ersten Verhandlung sind die Fronten klar. Am Dienstag hatten die Arbeitnehmervertreter aus Zalandos Logistik-Zentrum im brandenburgischen Brieselang zum ersten Mal mit dem Management gesprochen. „Das Angebot ist unterirdisch“, kommentierte Verdi-Handelsexpertin Erika Ritter die Verhandlungen gegenüber der Berliner Zeitung.

Die Gewerkschaft will eine Bezahlung nach dem Einzelhandelstarif durchsetzen. Bislang werden die etwa 1.250 Mitarbeiter nach dem schlechteren Logistik-Tarif bezahlt. „Nach eigener Aussage misst sich der Konzern mit Unternehmen wie Otto und C&A oder Zara. Für diese Firmen gilt in der Regel der Tarifvertrag des Einzelhandels“, sagt Markus Hoffmann-Achenbach von Verdi der Jungen Welt. Es gehe um „Wettbewerbsgleichheit“.

Als Reaktion auf die Gespräche sind die Mitarbeiter der Spätschicht am Mittwoch in den Streik getreten. Von Verdi heißt es gegenüber der Berliner Zeitung, etwa 200 Mitarbeiter – und damit die Hälfte der Spätschicht – hätten sich an dem Streik beteiligt. Neue Verhandlungen sind für Anfang Juli angesetzt. Weitere Aktionen seien zu erwarten.
https://www.gruenderszene.de/allgemein/zalando-mitarbeiter-streik-logistik-zentrum

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dagobert


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« Antworten #264 am: 30. Juni 2017, 12:47:06 »

Ich habe den Eindruck, der Amazonfunke springt über auf andere Logistikunternehmen...
Ich könnte mir Schlimmeres vorstellen ...  Grin
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« Antworten #265 am: 12. Juli 2017, 14:54:32 »

Zitat
Streiks am Prime Day an sechs Standorten

Der Prime Day läuft heute etwas anders als geplant. An mehreren Orten in Deutschland wird gestreikt. "Es herrscht Chaos", sagte eine Gewerkschaftssprecherin. Amazon hat bei allen bisherigen Streiks erklärt, dass die Arbeitsniederlegungen keine Auswirkungen hätten. Dies sei auch diesmal so.



Während der Sonderangebotsaktion Prime Day wird an sechs Amazon-Standorten in Deutschland gestreikt. Das berichtet die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf Anfrage von Golem.de. Am 11. Juli gibt es Streiks in Bad Hersfeld, Koblenz, Rheinberg, Werne, Graben und Leipzig.

Verdi-Sprecherin Eva Völpel sagte: "In Werne ist die Belegschaft heute früh zum ersten Mal spontan nach Arbeitsbeginn in den Streik getreten, in Rheinberg kommt es erneut zu sogenannten Rein-Raus-Streiks. Die Beschäftigten haben von 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr die Arbeit niedergelegt, sind dann wieder an die Arbeit gegangen, um dann erneut, ab 10.35 Uhr, zu streiken. Diese Streiktaktiken stören die Abläufe bei Amazon empfindlich, es herrscht Chaos."

Am Vortag sind bereits Lagerarbeiter des Amazon Standorts Bad Hersfeld aus der Schicht heraus in den Streik getreten. Die Arbeitsniederlegung begann um 7.30 Uhr und dauert bis heute an.

Was ist der Amazon Prime Day


Amazon startete ab 18.00 Uhr den Prime Day, bei dem den Kunden weltweit attraktive Angebote versprochen werden. Es wird ein hohes Bestellvolumen erwartet. In Deutschland ist die Jahresgebühr für Amazon Prime, die im Februar 2014 von 29 auf 49 Euro im Jahr erhöht worden war, ab dem 1. Februar 2017 auf 69 Euro angehoben worden. Die Flatrate Amazon Prime verspricht schnellen "kostenfreien Premiumversand". In Amazon-Prime ist zudem eine Leihbücherei für Kindle-Bücher sowie ein Streamingdienst für Filme enthalten. Hunderte Filme und Serien lassen sich damit abrufen. Viele Titel, auch ältere, sind jedoch kostenpflichtig.

Amazon hat bei allen bisherigen Streiks erklärt, dass die Arbeitsniederlegungen keine Auswirkungen hätten. Dies sei auch diesmal so, sagte ein Sprecher Golem.de. Von Chaos könne keine Rede sein.

Bei den Streiks bei Amazon geht es den Beschäftigten seit Mai 2013 um eine etwas höhere Bezahlung, Urlaubsgeld und tarifliches Weihnachtsgeld durch einen Tarifvertrag. Amazon lehnt jedes Gespräch darüber mit Verdi ab.

Nachtrag vom 11. Juli 2017, 17:26 Uhr

Laut Verdi gab es heute insgesamt knapp 2.100 Streikende. Laut Amazon waren es in Bad Hersfeld rund 320 und in Graben etwa 140. Die anderen Zahlen lagen dem Konzern noch nicht vor.
https://www.golem.de/news/mehr-lohn-streiks-am-prime-day-an-sechs-amazon-standorten-1707-128853.html
« Letzte Änderung: 12. Juli 2017, 14:56:39 von Kuddel » Gespeichert
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« Antworten #266 am: 14. Juli 2017, 16:30:27 »

Zitat
Amazon und Einzelhandel
Streikende demonstrieren gemeinsam in der Leipziger Innenstadt

Beschäftigte von Amazon und dem Einzelhandel streiken heute gemeinsam in der Leipziger City. Auf dem Augustusplatz und Richard-Wagner-Platz sind Kundgebungen geplant.


Die Streiks im Einzelhandel gehen am Freitag in Sachsen und Thüringen weiter. In Leipzig treten Mitarbeiter von Obi, H&M, Netto, Kaufland und Aldi in den Ausstand, wie Verdi-Streikleiter Thomas Schneider mitteilte. Am Vormittag wollen die Streikenden zusammen mit Amazon-Beschäftigten in der Leipziger Innenstadt demonstrieren.

Die Demo beginnt um 10 Uhr vor dem Volkshaus und zieht dann zum Augustusplatz und Richard-Wagner-Platz. Dort seien jeweils Kundgebungen geplant, wie Verdi informierte. Die Gewerkschaft rechnet mit rund 400 Teilnehmern. „Durch die gemeinsame Streikkundgebung und anschließende Demonstration durch die Leipziger Innenstadt wollen wir besonders auf die schwache Tarifbindung im Einzelhandel hinweisen. Tarifverträge müssen für alle gelten“, so Schneider.

Auch in Dresden, Erfurt und Sachsen-Anhalt streiken Obi-Mitarbeiter. „Wir fordern echte Einkommenssteigerung und eine Tarifbindung für alle“, sagte Verdi-Streikleiterin Bettina Penz. Bereits in den vergangenen Tagen wurde für sechs Prozent mehr Lohn gestreikt. Die Arbeitgeber boten bisher 1,5 Prozent mehr Geld und im Folgejahr nochmals ein Prozent.
http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/Wirtschaft/Streikende-demonstrieren-gemeinsam-in-der-Leipziger-Innenstadt
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« Antworten #267 am: 14. Juli 2017, 18:35:23 »

Habe gerade mit einem Streikenden telefoniert.
Er war ziemlich aus dem Häuschen. Es seien mehrere zehntausend Sendungen liegengeblieben.



Sie haben sich erfolgreich in der LKW Auffahrt aufgebaut und die Fahrer angesprochen. Dieses Mal haben sie nicht den Fahrern etwas über die Bedingungen bei Amazon erzählt, sondern ungekehrt: Erzähl doch mal von deinen Bedingungen als Fahrer.
Das hat die angesprochen. Haben gleich den Motor ausgemacht und sind ausgestiegen, um den Streikenden ihr Leid zu klagen. Das Tor war dicht.
Amazon dreht jetzt voll am Rad. Hat verdi verklagt. Verdi soll 200.000 € Zwangsgeld blechen. Der Gewerkschaftsanwalt sagt, das ist n Witz. Amazon hat bei der Justiz ein Eilverfahren durchgedrückt.
Die Geschichte wird gerade weltweit verbreitet.



Tor ist dicht!


Zitat
Streik Soli-Bündnis Leipzig
12. Juli um 04:14 ·

Poznan, Orleans, Leipzig: Internationale Aktionen gegen die Gewalt der Produktion


Gemeinsam haben Beschäftigte aus ganze Europa heute dazu aufgerufen, die Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften in den Fullfilment-Centers penibel einzuhalten, um auf die Gewalt des Produktionsmodells Amazon aufmerksam zu machen, die zu köperlichen Langzeitschäden führt und mit der das Unternehmen seine Produktivität erkauft.

Klar dabei dürfte sein, dass die von Amazon gewünschte Performance leider nicht erreicht werden dürfte. Was für ein Jammer, dass das Unternehmen diese Woche mit der ausgerufenen Prime-Week ordentlich Umsätze machen wollte...

Um 11.30 haben die Kollegen in Leipzig aus der laufenden Mittagsschicht dann außerdem die Arbeit niedergelegt. Allein 7000 Bestellungen sind in Halle 3 offen. Dazu kommt der Rückstau vom gestrigen Streiktag

Strike the power!
https://www.facebook.com/streiksoli/?hc_ref=ARRQpT8eU1V6R51wD6wmDpCDpPtdbmv7f9ZerI7OStjGa15IvQnPdLQ3j_loUPLovGs&fref=nf

Hier ein paar weitere Streikbilder:











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« Antworten #268 am: 27. Juli 2017, 18:21:31 »

Zitat
Jeff Bezos ist jetzt der reichste Mensch der Welt

Ein Kursanstieg katapultiert Jeff Bezos auf den Spitzenplatz unter den Superreichen. Das Vermögen des Amazon-Chefs: 90,5 Milliarden Dollar.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/jeff-bezos-ist-laut-forbes-der-reichste-mann-der-welt-a-1160039.html
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« Antworten #269 am: 14. September 2017, 17:56:38 »

Zitat
Kampagne „Make Amazon Pay-Block Blackfriday“ am 24.11.17
Aktionswoche zur Unterstützung der Streikenden bei Amazon



Kampagne „Make Amazon Pay-Block Blackfriday

Aktionswoche zur Unterstützung der Streikenden bei Amazon“Seit fast vier Jahren kämpfen Beschäftige bei Amazon für die Anerkennung ihrer Forderungen gegenüber der Unternehmensleitung. Längst geht es dabei nicht mehr nur um wenige Euro mehr Lohn, die ein Tarifvertrag absichern würde, sondern um krankmachende Arbeitsbedingungen, entwürdigende Kontrolle und die Respektlosigkeit des Managements. Mit einer Aktionswoche rund um den Black Friday am 24.11.17 (Amazons internationalem Schnäppchen-Tag) wollen wir die kämpfenden Belegschaften unterstützen. Am Black Friday wollen wir die Wirkung vorweihnachtlicher Streiks durch die Blockade eines Amazon-Standorts verstärken. Das Innenstadt-Verteilzentrum im Berliner Kudamm-Karree garantiert eine Zustellung der dort lagernden Produkte innerhalb von zwei Stunden (für Prime-Kund*innen sogar innerhalb einer Stunde). Eine in den engen Seitenstraßen durchaus angreifbare Garantie! Solidarische Amazon-Kund*innen schicken in dieser Woche vermehrt (versandkostenfreie) Bestellungen ab und wieder zurück und legen den Retouren solidarische Botschaften an die Belegschaft bei. Weitere solidarische Aktivitäten sind zu erwarten. (…) Wir sollten die Kämpfe der picker und packer, die Beschäftigen in der Warenannahme, in Lager und Versand bei Amazon als politisches Feld mit wachsender Bedeutung begreifen…
https://blackfriday.blackblogs.org/
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« Antworten #270 am: 20. September 2017, 16:07:25 »

Kann Alibaba in Deutschland Amazon wirklich die Stirn bieten?
http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/brandindex-kann-alibaba-in-deutschland-amazon-wirklich-die-stirn-bieten/19946766-all.html

Amazon oder Alibaba, welcher Wahnsinn wird uns beherrschen?
Kapitalismus im Endstadium?

Quizfrage: Wer ist der Verrückteste, Jack Ma, Jeff Bezos oder Trump?

Kapitalismus im Endstadium, Fetisch pur. Der Chef (Jack Ma) als Heilsbringer und
Superman. Video von einer Betriebsfeier des Managers von alibaba (das
chinesische amazon).
 
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« Antworten #271 am: 28. September 2017, 17:03:12 »

Zitat
Streik: Amazon-Beschäftigte wollen Gamer auf Fifa 18 warten lassen

Während die Auslieferung von Fifa 18 vorbereitet wird, gibt es Streiks in vier Versandzentren bei Amazon. So wie die Spieler auf das Sportspiel warten laut Verdi die Beschäftigten auf bessere Arbeitsbedingungen.



Beschäftigte in den Versandzentren von Amazon sind an vier Standorten in den Streik getreten. Das gab die Gewerkschaft Verdi am 28. September 2017 bekannt. Im Ausstand sind Lagerarbeiter in Rheinberg, Werne, Leipzig und in Graben bei Augsburg. Die Streiks werden bis Samstagabend andauern.

Morgen erscheint das Fußballspiel Fifa 18 des Herstellers Electronic Arts und Amazon garantiert eine Lieferung am Erscheinungstermin. "Das wollen wir in Frage stellen. So wie viele Spielerinnen und Spieler auf die Auslieferung des neuen Fifa-Spiels warten, warten die Beschäftigten auf faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen", sagte die Landesbezirksfachbereichsleiterin für Handel bei Verdi in Nordrhein-Westfalen, Silke Zimmer.

 Bei den Streiks bei Amazon geht es den Beschäftigten seit Mai 2013 um eine etwas höhere Bezahlung, Urlaubsgeld und tarifliches Weihnachtsgeld durch einen Tarifvertrag sowie bessere Arbeitsbedingungen.
Verdi: Streik bewirkte Lohnerhöhung

"Bei Amazon wurden die Entgelte um rund 2,1 Prozent erhöht, dies ist eine Reaktion auf die Streiks. Die Erhöhung reicht nicht aus, Urlaubsgeld fehlt komplett und das Weihnachtsgeld ist deutlich unter der Branche", erklärte Verdi-Streikleiter Thomas Schneider aus Leipzig. 1.058 Euro Weihnachtsgeld, 1.121 Euro Urlaubsgeld, eine 38-Stundenwoche und sechs Wochen Urlaub seien aktuell in der Branche üblich.

Ein Amazon-Sprecher sagte Golem.de: "Dem Streikaufruf folgt nur ein kleiner Teil der Mitarbeiter in den Logistikzentren. Weder für Fifa18 noch für andere Produkte gibt es Auswirkungen auf das Lieferversprechen."

Amazon verweigert die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Der Online-Händler hat aber in den vergangenen drei Jahren die Gehälter und Löhne immer wieder etwas erhöht. Laut Konzerndarstellung erhalten die Beschäftigten Boni, Weihnachtsgeld, Mitarbeiteraktien, Gratisversicherungen, einen Pensionsfonds und Mitarbeiterrabatte. Amazon zahlt kein Urlaubsgeld und gewährt 28 Arbeitstage Urlaub.

Verdi-Sprecherin Franziska Brandstädter sagte die Streikbeteiligung liegt bei etwa 1.300.
https://www.golem.de/news/streik-amazon-beschaeftigte-wollen-gamer-auf-fifa-18-warten-lassen-1709-130321.html
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« Antworten #272 am: 02. Oktober 2017, 11:17:43 »

Zitat
Streik bei Amazon geht nach 26-Cent-Lohnerhöhung weiter

Eine Lohnerhöhung hat bei Amazon nicht zum Ende der jahrelangen Arbeitskämpfe geführt. Am heutigen Montag wird an sechs großen Amazon-Standorten wieder gestreikt.




An sechs großen Amazon-Standorten wird am heutigen Montag erneut gestreikt. Vom Arbeitskampf betroffen werden die Standorte in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg, Werne und Koblenz sein, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte.

Zuvor hatte der Konzern die Löhne ab 1. September 2017 geringfügig erhöht. Wie in einer Facebook-Gruppe für den Standort Rheinberg zu erfahren war, betrug die Lohnerhöhung für die unteren Lohngruppen 26 Cent pro Stunde. Die Leads genannten Teamleiter bekommen eine Erhöhung von 50 Cent in der Stunde. "Der Geschäftsführer soll bei der Vorstellung dann versucht haben, einen abstrusen Vergleich zum Tarifvertrag des Einzelhandels zu ziehen. Nachfragen ließ er in der Versammlung leider nicht zu", ist bei Facebook zu lesen.

Die Beschäftigten von Amazon ließen sich "nicht mit Almosen abspeisen", sagte Amazon-Konzernbetreuer Thomas Voß von Verdi. 1.058 Euro Weihnachtsgeld, 1.121 Euro Urlaubsgeld, eine 38-Stundenwoche und sechs Wochen Urlaub sind laut Verdi aktuell in der Branche üblich. Urlaubsgeld fehlt bei Amazon derzeit komplett und das Weihnachtsgeld ist deutlich unter der Branchendurchschnitt. Bei Amazon in Rheinberg und Werne ist es der Gewerkschaft zufolge der erste viertägige Streik an beiden Standorten.

Amazon: Streiks haben nie Auswirkungen

"Der Streik der vergangenen Woche war sehr erfolgreich. Das Unternehmen musste Kunden Briefe schicken, dass das Fifa-Spiel nicht rechtzeitig geliefert werden kann und stattdessen ein 5-Euro-Gutschein zur Verfügung gestellt wird. So ist das bei Amazon, die Kunden warten auf ihr Spiel und die Beschäftigten auf den Tarifvertrag", erklärte Silke Zimmer, Verdi-Landesfachbereichsleiterin für den Handel in Nordrhein-Westfalen. Ein Amazon-Sprecher sagte Golem.de dagegen, der Ausstand habe keinen Einfluss auf das Lieferversprechen.

Amazon verweigert die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Der Onlinehändler erhöhte die Gehälter und Löhne in den vergangenen drei Jahren aber immer wieder leicht. Laut Konzerndarstellung erhalten die Beschäftigten Boni, Weihnachtsgeld, Mitarbeiteraktien, Gratisversicherungen, einen Pensionsfonds und Mitarbeiterrabatte. Amazon zahlt kein Urlaubsgeld und gewährt 28 Arbeitstage Urlaub.
https://www.golem.de/news/26-cent-streik-bei-amazon-geht-nach-26-cent-lohnerhoehung-weiter-1710-130378.html
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Fritz Linow


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« Antworten #273 am: 09. November 2017, 18:47:32 »

Glückwunsch!

Zitat
9.11.17
Die Logistics Hall of Fame bekommt ein weiteres prominentes Mitglied. Jeff Bezos, Amazon-Gründer und Internetpionier, hat den Sprung unter die berühmtesten Logistiker der Welt geschafft. Der U.S.-Amerikaner wurde als „Revolutionär von E-Commerce und Logistik“ in die Ruhmeshalle der Logistik gewählt. Offiziell aufgenommen wird Bezos am 9. November anlässlich des jährlichen Logistics Hall of Fame-Gala-Empfangs im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin.

http://www.logisticshalloffame.net/de/blog-de/jeff-bezos-zieht-in-weltruhmeshalle-der-logistik-ein

Zitat
Alexander Dobrindt, MdB
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur
Schirmherr der Logistics Hall of Fame
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 13023



WWW
« Antworten #274 am: 11. November 2017, 08:55:36 »

Zitat
Amazon spannt Berliner als Postboten ein
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2017/11/Amazon-Flex-Berlin-gestartet-Uberisiert.html
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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