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Autor Thema: Anti Euro Partei AfD  (Gelesen 93712 mal)
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Kuddel


Beiträge: 11608


« am: 20. April 2013, 11:20:33 »

Zitat
Keine „Alternative für Deutschland“

von Ulla Jelpke

Die 'AfD' grenzt sich zwar noch von Rechtsextremisten ab, aber ihr Programm ist gegen die Interessen der Lohnabhängigen, Rentner und Erwerbslosen gerichtet

Mit der 'Alternative für Deutschland' hat sich fünf Monate vor der Bundestagswahl eine 'Anti-Euro-Partei konstituiert.

Die Partei sieht sich als eine Art deutsche 'Tea- Party'-Bewegung, die versucht, die herrschende Unsicherheit und Unzufriedenheit mit der Wirtschafts-und Europapolitik der Bundesregierung in ein rechtsnationales Fahrwasser zu lenken.

Hervorgegangen ist die Partei aus der „Wahlalternative 2013“, die im September 2012 von CDU-Mitgliedern gebildet wurde, die mit Merkels Euro-Rettungsschirm unzufrieden waren. Bei der niedersächsischen Landtagswahl hatte die Wahlalternative noch die 'Freien Wähler' unterstützt. Zum Bruch kam es, da die Freien Wähler eine Rückkehr zur D-Mark ablehnen und vor allem kommunal-und landespolitisch aktiv sind, während die Wahlalternative sich um bundes-und europapolitsche Themen gebildet hatte.

Da laut einer Umfrage 35 Prozent der 'AfD'-Sympathisanten bei der letzten Bundestags- wahl die Partei DIE LINKE gewählt haben, sollten wir uns mit dieser Partei auseinander setzen.

Ein-Punkt-Partei:

Das Programm der 'AfD' spiegelt die Ängste eines unter dem Druck von internationaler Wirtschaftskrise und Bankenrettungsschirmen wild gewordenen mittelständischen Unternehmerlagers wieder. Insbesondere die von der 'Troika' erzwungene Beschlagnahmung von Bankkonten auf Zypern zur Bezahlung eines 'EZB'-Kredites hat in Schichten des Mittelstandes und Kleinbürgertums auch in Deutschland zu tiefer Verunsicherung geführt.

Das Programm besteht im wesentlichen aus dem Punkt „Raus aus dem Euro“. Die Partei fordert „eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.“ (so Parteichef Bernd Lucke am Gründungsparteitag).

Ziel ist die Wiedereinführung nationaler Währungen wie der D-Mark oder die „Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde“. „Hoffnungslos überschuldete Staaten“ sollten „durch einen Schuldenschnitt entschuldet werden“.

Im Programm heißt es auch: „Banken, Hedge-Fonds und private Großanleger sind die Nutznießer dieser Politik. Sie müssen zuerst dafür geradestehen.“ Doch anders als DIE LINKE, die diese Forderung durchaus unterschreiben könnte, unterstützt die 'AfD' die mit den Bankenrettungsschirmen verbundenen massiven Kürzungsprogramme und will Merkels Austeritätspolitik noch verschärfen.

In ihrem Programm fordert sie „die Schuldenbremse zu achten und die Schuldenberge abzubauen“. In der Steuerpolitik tritt sie für „eine drastische Vereinfachung des Steuerrechts in Anlehnung an das Kirchhof`sche Steuermodell“ ein. Kirchhof schlug anstelle des in Deutschland üblichen progressiven Verlaufs der Einkommenssteuer einen damit die Gutverdienenden und Reichen entlastenden Grenzstufentarif von 15, 20 und 25 % für alle Einkommensgruppen an. Da der Staat weniger einnehmen würde, läuft diese Steuerreform auf eine Sparpolitik heraus.

Wo gespart werden soll, verschweigt das 'AfD'-Programm wohlweislich, um keine poten- tiellen Wähler abzuschrecken. Doch Äußerungen von 'AfD'-Funktionären machen deutlich, dass der Rotstift die Lohnabhängigen und Empfänger von staatlichen Sozialleistungen treffen soll.

Außer der Euro-Ablehnung enthält das Programm nur wenige Punkte. Außer im Kernthema Europapolitik findet sich nichts zur Außenpolitik. Nach Angaben eines Parteisprechers will die 'AfD' in der Außenpolitik „Kontinuität wahren“. Ein stellvertretender Parteisprecher spricht sich allerdings gegen den „deutschen Pazifismus“ und für eine höhere Bereitschaft aus, Kriege zu führen.

Weiterhin enthält das Programm als deutliches Zugeständnis an das rechts-konservative Wählerklientel den Punkt „Schutz der Familie als Keimzelle der Gesellschaft“.

Während auf Facebook-Seiten der Partei schon mal „Klassische Bildung statt Multikulti-Umerziehung“ gefordert wird und ein mittlerweile ausgetretener Funktionär ein „Multi-Kulti-Gen“ im Gegensatz zur „Reinrassigkeit“ für Krankheiten verantwortlich macht, bewegen sich die Forderungen der Partei zur Migrationspolitik durchaus im 'mainstream' – nützliche Zuwanderer ja, unnütze Zuwanderer nein. Gefordert wird ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild – dort sind bestimmte Quoten für Einwanderung vorgesehen.

Damit bewegt sich die 'AfD' auf einer Linie mit SPD, FDP und Grünen, ebenso bei der Forderung nach einem Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber. Fest steht für sie wie für CDU/CSU auch: „Eine ungeordnete Zuwanderung in unsere Sozialsysteme muss unbedingt unterbunden werden.“ Für Zuwanderer soll es verpflichtende Deutsch-und Staatsbürgerschaftskurse geben. Dazu sind die meisten bereits jetzt verpflichtet.

Mitglieder

Innerhalb weniger Wochen haben sich über 8500 Mitglieder der AfD angeschlossen. Laut 'AfD'-Pressesprecherin Dagmar Metzger waren 600 früher in der CDU, 372 in der FDP, 346 in der SPD, 130 in der CSU, 91 bei den Piraten und 67 bei den Grünen. Ein Großteil des Führungspersonals stammt aus dem rechtskonservativen Flügel der Unionsparteien.

Andere Gründungsmitglieder wie der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel oder der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Thyssen-AG, Dieter Spethmann, kommen aus der Wirtschaft. Unter den Kandidaten für Parteiämter finden sich nahezu ausschließlich Akademiker wie Juristen, Zahnärzte, Diplomkaufmänner und mittelständische Unternehmer. Lohnabhängige und Arbeiter sind keine darunter. Unter den Unterstützern und Beiratsmitgliedern finden sich zahlreiche Ökonomieprofessoren.

Wählerinnen-und Wählerpotential:

'Infratest dimap' ermittelte, dass sich 24 Prozent der Wahlberechtigten vorstellen könnten, die AfD zu wählen. Eine 'Allensbach'-Umfrage sieht die 'AfD' aus dem Stand heraus bei drei Prozent. 17 Prozent könnten sich vorstellen, eine Partei zu unterstützen, die für die Abschaffung des Euro eintritt.

22 Prozent begrüßen grundsätzlich, dass es eine Partei mit dieser Zielrichtung gibt. Potentielle 'AfD'-Wähler sind überdurchschnittlich oft zwischen 30 und 60 Jahren und verfügen zu 39 Prozent über einen Volks-bzw. Hauptschulabschluss. Sie kommen aus allen politischen Lagern und spiegeln bei parteipolitischen Sympathien den Durchschnitt (40 Prozent Union, 27 Prozent SPD).

Überdurchschnittlich hohe Zustimmung findet die 'AfD' bei bisherigen Wählern der LINKEN und der Piraten. So wählten einer 'YouGov'-Umfrage zufolge 35 Prozent der 'AfD'-Sympathisanten bei der Bundestagswahl 2009 die Linke. Die FAZ erklärt dies wie folgt: „Diese Kreise verbindet aber eine überdurchschnittliche Unzufriedenheit, verbun- den mit einem unterdurchschnittlichen Vertrauen in die etablierten Parteien.“ Bei den „linken“ 'AfD'-Sympathisanten handelt es folglich weniger um überzeugte Linke als um klassische Protestwähler.

Verhältnis zu Faschisten:

Die 'AfD' sieht sich als weder rechts noch links, doch sie positioniert sich mit ihrer nationalistisch begründeten Euro-Ablehnung rechts von der Union. Gleichwohl bietet ihre nationalistisch begründete Ablehnung des Euro-Regimes und die unter einigen Funktionären verbreitete Ablehnung des als „Politischen Korrektheit“ geschmähten respektvollen Umgangs mit Minderheiten Einfallstore nach rechtsaußen.

Während die Partei von der äußerst rechten Zeitschrift 'Junge Freiheit' und der faschistischen 'NPD' mit Wohlwollen betrachtet wird und sich in den Reihen ihrer Anhänger auch völkische Nationalisten und Verschwörungstheoretiker tummeln, ist die 'AfD'-Führung zur Zeit noch sorgfältig darauf bedacht, sich von Rechtsextremisten und sogenannten Rechtspopulisten abzugrenzen. Diese Abgrenzung ist bei einigen Vertretern sicherlich eher taktisch motiviert, um sich den Weg in die Medien und Talkshows nicht durch eine vorzeitige Stigmatisierung zu verbauen.

Parteisprecher Lucke erklärt, ehemalige 'NPD'-Mitglieder würden nicht aufgenommen, ehemalige Mitglieder der Republikaner und Pro-Parteien einzeln überprüft. Die 'NPD' selber versucht sich dennoch, an die 'AfD' als „Eisbrecher und Türöffner“ anzuhängen, da diese über ihre Professoren-Riege und den Medienzugang „Positionen massenhaft salonfähig“ mache, die die 'NPD' „als authentische Anti-Euro-Partei schon immer vertreten hat“ (so ein 'NPD'-Sprecher). Beim Gründungsparteitag der 'AfD' waren laut 'NPD'-Funktionär Uwe Meenen rund zwei Dutzend 'NPD'-Kader und andere Neonazis anwesend. Unterwanderungsabsichten der NPD sind nicht auszuschließen.

In mehreren 'AfD'-Landesverbänden sollen nach Meidenberichten ehemalige Mitglieder der mittlerweile vom bayerischen Verfassungsschutz überwachten rassistischen Anti- Islam-Partei 'Die Freiheit' mit verantwortlichen Positionen betraut worden sein.

Positionen prominenter AfD-Mitglieder:


Da das Programm der AfD noch nicht viel hergibt, sollen hier einige Positionen von AfD-Vorstandsmitgliedern aus der Vergangenheit wiedergegeben werden:

Hartz-IV-Beziehern das Wahlrecht aberkennen


AfD-Parteisprecher Konrad Adam unterstützte 2006 in einer Kolumne in der Tageszei- tung 'Die Welt' (16.10.06) eine zuvor von einem Gastautoren geäußerte Anregung, „den Inaktiven und Versorgungsempfängern das Wahlrecht abzuerkennen“, damit Sozialhilfe-und Hartz-IV-Empfänger nicht zu viel Macht über den Staat gewinnen.

Zwangsunterweisungen für Hartz-IV-Bezieher

Die Beisitzerin im 'AfD'-Vorstand Irina Smirnova forderte in ihrer Kandidaturerklärung für Empfänger staatlicher Versorgungsleistungen die Zwangsunterweisung in einem „Lektor ium“ mit „normalen Arbeitstag wie alle normal arbeitenden Bürger“. Smirnova beklagt „Parallel-Kulturen“ in Deutschland. Sie schreibt „Der ausländische Anteil in unserer Gesellschaft, durch Zuzug und Geburt, wird ständig größer und damit auch die Probleme“. Ausländer, die nach Auslaufen von ALG1 keinen Job gefunden haben, müssten ihren Lebensunterhalt nachweisen oder das Land verlassen.

Blut und Eisen gegen deutschen Pazifismus

Der stellvertretende 'AfD'-Sprecher Alexander Gauland attestierte den Deutschen im 'Tagesspiegel' (23.7.2012) ein „gestörtes Verhältnis zur militärischen Gewalt“ und eine mangelnde Wertschätzung der Bundeswehr. Gegen die „pazifistische Melodie“ empfahl er Bismarcks Auffassung: „Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden … sondern durch Eisen und Blut.“

Löhne runter

'AfD'-Parteisprecher Bernd Lucke tritt für weitere Lohnsenkungen ein. Im von ihm 2005 mit initiierten „Hamburger Appell“ heißt es: „Wer behauptet, Deutschland könne und müsse ein Hochlohnland bleiben, handelt unredlich oder ignorant.…Die unangenehme Wahrheit besteht deshalb darin, dass eine Verbesserung der Arbeitsmarktlage nur durch niedrigere Entlohnung der ohnehin schon Geringverdienenden, also durch eine verstärkte Lohnspreizung, möglich sein wird. Eine Abfederung dieser Entwicklung ist durch verlängerte Arbeitszeiten, verminderten Urlaubsanspruch oder höhere Leistungsbereitschaft möglich.“

Fazit und Handlungsempfehlung:

Die 'AfD' ist eine Ein-Punkt-Protestpartei um das Thema Euro-Ausstieg. Ihr Personal setzt sichwesentlich aus Ökonomieprofessoren und konservativen Journalisten zusammen, von denen viele zuvor langjährige Mitglieder von CSU/CDU und FDP waren. Ihre inhaltlichen Positionen spiegeln die Ängste eines unter dem Druck von internationaler Wirtschaftskrise und Bankenrettungsschirmen wild gewordenen Mittelstands wieder.

Ein Einzug der 'AfD' in den Bundestag kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, wenn es der Partei gelingt, sich bis zur Wahl ausreichend bekannt zu machen. Auch, wenn die 'AfD' nicht einzieht, wird sie von nahezu allen anderen Parteien Stimmen abziehen. Dies kann eine erneute Mehrheit von Schwarz-Geld gefährden, ist aber auch eine Gefahr für die LINKE beim Überspringen der 5%-Hürde.

Um die 'AfD' nicht unnötig bekannt zu machen, sollte DIE LINKE nicht aktiv gegen diese Partei in der Öffentlichkeit agieren, aber natürlich auf Nachfrage Stellung beziehen. Im Mittelpunkt unserer Argumentation sollte dabei nicht primär die Affinität der 'AfD' zu rechtspopulistischen Positionen oder Unterwanderungsversuchen durch Neonazis stehen, da dies Protestwähler erfahrungsgemäß nicht schreckt. Vielmehr sollten wir deutlich machen, dass die 'AfD' eben nicht nur den Euro, sondern auch die Reste des Sozialstaates bekämpft und für Erwerbslose und Hartz-IV-Bezieher nur Verachtung übrig hat.

LINKEN-Co-Chef Bernd Rixinger nannte die 'AfD' „die derzeit gefährlichste Partei am rechten Rand“. Die 'AfD' sei „keine Alternative für Deutschland, sondern eine Partei gegen Arbeitnehmer, Rentner und Erwerbslose“.

Das Thema der Euro-Skepsis darf DIE LINKE nicht den Rechten von der AfD überlassen. Dabei sollte DIE LINKE herausstellen, dass sie als einzige Bundestagspartei gegen die Banken-Rettungsschirme gestimmt hat. Dabei muss DIE LINKE deutlich machen, dass gerade die Agenda2010-Politik der Bundesregierungen mit Hartz-IV und Reallohnsenk- ungen zu dem ökonomischen Ungleichgewicht innerhalb der Eurozone geführt hat, das nun schwächere Volkswirtschaften in den Ruin getrieben hat.

Unsere EU-und Euro-Kritik ist keine egoistisch-nationalistische nach dem Motto „wir zahlen nicht für die faulen Griechen“, sondern eine solidarische im Interesse der Lohnabhängigen im In-und Ausland: „Wir zahlen nicht für die kapitalistische Krise“.
http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=34749&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=c2894a26d5
« Letzte Änderung: 20. April 2013, 11:28:23 von Kuddel » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 20. April 2013, 14:22:13 »

Da bleibt nur zu hoffen, daß Deutschmichel sich nicht wieder
zu einfachen Lösungen hinreissen läßt. Was uns dann blüht,
wird Klein-Adolfs Zeiten sicherlich toppen.  kotz *würgh* AAAAAh
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !
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« Antworten #2 am: 15. Mai 2013, 20:07:20 »

Zitat
AfD-Chef will NPD-Wähler gewinnen

Die „Alternative für Deutschland“ hofft auf den Einzug in den Bundestag. Parteichef Bernd Lucke kündigt im Interview mit dem Handelsblatt an, auch auf Stimmen vom rechten Rand zu setzen.


http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wahlkampf-afd-chef-will-npd-waehler-gewinnen/8209858.html
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« Antworten #3 am: 14. September 2013, 16:56:02 »

Zitat
AfD-Unterstützer beraten Wirtschaftsminister Rösler

Sie treten im Namen der AfD dafür ein, dass Merkel und Schäuble abgewählt werden. Gleichzeitig fungieren die Ökonomen Vaubel und Blankart als Berater für das Wirtschaftsministerium. SPD und Grüne fordern Konsequenzen.
Ohne externen Sachverstand kommt die Bundesregierung nicht aus. Sie ist für die Entscheidungsfindung auf Einschätzungen und Bewertungen von Wissenschaftler angewiesen. Dafür gibt es die sogenannten wissenschaftlichen Beiräte. Auch bei Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist ein solcher Beirat angesiedelt. Die Aufgabe des Gremiums ist klar festgelegt: Der Beirat solle den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie „in voller Unabhängigkeit in allen Fragen der Wirtschaftspolitik zu beraten“ und seine Ergebnisse schließlich „in Form gutachterlicher Äußerungen“ mitteilen. An dieser Unabhängigkeit gibt es jedoch massive Zweifel.
Grund sind zwei Beirats-Mitglieder, die offen mit der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) sympathisieren. Konkret geht es um den Berliner Wirtschaftsprofessor Charles B. Blankart und den Mannheimer Ökonom Roland Vaubel. Beide gehören sowohl dem wissenschaftlichen Beirat beim Rösler-Ministerium als auch dem wissenschaftlichen Beirat der AfD an. Blankart als Unterstützer der Partei, Vaubel als Parteimitglied.
Quelle: Handelsblatt


Anmerkung JB: Der eigentliche Skandal ist nicht, dass zwei AfD-Unterstützer im Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums sitzen, sondern dass es sich dabei um Vaubel und Blankart handelt. Blankart ist Mitglied der Mont Pelerin Society, der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft, des Berlin-Manhattan-Instituts und des Institut Constant de Rebecque – alles samt ultra-wirtschaftsliberale Think Tanks. Vaubel ist Mitglied des Liberalen Instituts Zürich und des Editorial Boards des libertären Cato Institute. Vaubel plädiert zum Schutz der Leistungseliten für ein Mehrklassenwahlrecht und will den Mitgliedern der „untersten Klassen“ das passive Wahlrecht absprechen. Solche Personen haben nichts, aber auch gar nichts, im Beirat eines Ministeriums zu suchen.

Quelle: NDS


Wunderbar, man muß die Arschlöcher nicht mal wählen.
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Kuddel


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« Antworten #4 am: 14. September 2013, 17:58:39 »

Echte Spezialisten im Umgang mit Geld

http://www.hna.de/lokales/goettingen/goettinger-afd-ex-schatzmeister-soll-geld-parteikasse-unterschlagen-haben-3109229.html
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« Antworten #5 am: 20. Dezember 2013, 16:55:49 »

Zitat
Erneute Vorwürfe über rechtsradikale Äußerungen erschüttern den hessischen Landesverband der „Alternative für Deutschland" (AfD). Die Äußerungen drehen sich um die Abschaffung der Demokratie und „die Unterwanderung der Gesellschaft mit kriminellen Migranten“.
http://www.fr-online.de/landtagswahl-in-hessen---hintergrund/alternative-fuer-deutschland-richtungsstreit-bei-afd-eskaliert,23897238,25676910.html#/votingDistricts-vote1-s99-wk029
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« Antworten #6 am: 28. Dezember 2013, 11:26:44 »

Zitat
"Mut zur Wahrheit" verspricht die Alternative für Deutschland (AfD) auf ihren Plakaten. Doch an der Ehrlichkeit innerhalb der Euro-kritischen Partei hapert es offenbar. Seit der Bundestagswahl im Herbst versinkt die AfD in einer Melange aus Intrigen, Eklats und Anfeindungen.

Momentan steht der etwa 2000 Mitglieder starke hessische Landesverband im Zentrum der Machtkämpfe. Dort wurde erst kurz vor Weihnachten der Landesvorstand gewählt. Nun zerlegt sich das Gremium mit Hilfe der Bundesspitze. Einen Tag nach der Weihnachtsruhe droht Bundesparteisprecher Bernd Lucke in der Frankfurter Allgemeinen dem hessischen Landeschef Volker Bartz mit der Entmachtung beim nächsten Parteitag. Der Grund: Bartz habe bislang den Nachweis der von ihm geführten Professoren- und Doktortitel nicht erbracht.

Außerdem zitiert die Zeitung aus einer Mail von Lucke an Bartz, in der er ihn zum Rücktritt auffordert. Der Parteichef legt dem Funktionär nahe, auch an seine Familie zu denken. Lucke erwähnt Informationen über angebliche berufliche Verfehlungen von Bartz, die ihm zugespielt worden seien. Die Vorwürfe könnten "gravierender" werden, schreibt der Parteichef der FAZ zufolge. Eine "öffentliche Beschädigung" könnte sich auswirken auf die Frau von Bartz und seine Kinder.

Bartz' Antwort ist ein Zitat seiner Frau: "Arbeitet so nicht die Mafia?"

Die Vorfälle machen klar, dass die AfD nach den Wahlen in Hessen und im Bund nun mit Macht von Richtungsstreitigkeiten erfasst wird. Semikonspirativ bildeten sich unter anderem Kreise, die die Partei auf einen strammen anti-islamischen Kurs trimmen wollen.

Ende November kam es bei der AfD Hessen zum Eklat auf dem Gießener Landesparteitag. Bei den Vorstandswahlen verließen so viele Mitglieder den Saal, dass der Parteitag nicht mehr beschlussfähig war. Danach wurde ein Not-Vorstand installiert. Keine Woche nach Amtsantritt wurde dann Landesschatzmeister Peter Ziemann seines Amtes enthoben. Der Mann soll unter anderem Migranten als "Ungeziefer" bezeichnet haben. Im Internet finden sich noch krude Artikel, in denen er Rechtsextreme wie die französische Nationalistenführerin Marine Le Pen würdigt und in denen er von einem "monetären Stalingrad" schwadroniert.

Das "Schicksal der Herdentiere und Euro-Politiker" bebildert er mit einer Schlachthof-Szene - und mit durch Hitlers Wehrmacht aufgehängte Russen; Ziemann verwendete dieses Foto des Bundesarchivs. Das politische System der Bundesrepublik sieht Ziemann als "Sozialismus, der sich Demokratie schimpft". Es muss "das gleiche Schicksal wie der Ostblock erleiden" - also untergehen.
http://www.sueddeutsche.de/politik/machtkampf-in-der-afd-arbeitet-so-nicht-die-mafia-1.1851489
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« Antworten #7 am: 12. März 2014, 17:51:12 »

Zitat
Gegen Rechte von Schwulen und Muslimen
Christliche Alternative für Deutschland

In der „Alternative für Deutschland“ übernehmen bibeltreue Protestanten die Macht. Längst kritisieren sie nicht mehr nur den Euro, sondern auch Schwule und Muslime. Sogar die Schulpflicht stellen sie in Frage.




...

AfD wird zur deutschen Tea Party

„Demokratie heißt Herrschaft eines Volkes, nicht der Völker. Wir haben kein EU-Volk“, rief von Storch in den Saal. Sie wurde umjubelt. Das zeigt, dass der Richtungskampf in der AfD entschieden ist: zugunsten konservativer bibeltreuer Christen, die von Storch anführt und deren Ziele sie so formuliert: Volksentscheide über den Bau von Moscheen und die Abschaffung der Pflicht, die Kinder in die Schule zu schicken, wo nach Meinung der AfD-Christen alles andere als Enthaltsamkeit gelehrt wird: „Ich halte es für nicht schlecht, wenn Eltern das Recht haben, die Kinder allein zu Hause zu unterrichten“, sagt Storch.

Die AfD wird zur deutschen Tea Party – nach dem Vorbild des erzkonservativen Flügels der Republikaner in den Vereinigten Staaten, der dort die Partei inzwischen fest im Griff hält.

...
http://www.faz.net/aktuell/afd-kritisiert-rechte-von-schwulen-und-muslime-12837646.html?printPagedArticle=true
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« Antworten #8 am: 09. April 2014, 18:45:43 »

Zitat
Fischen am rechten Rand

Die "Alternative für Deutschland" (AfD) geriert sich als Partei des gesunden Menschenverstands und fischt munter am rechten Rand. Vergangene Woche hat ihre Jugendorganisation den britischen Rechtspopulisten Nigel Farage eingeladen und bejubelt. Da klingen die Worte des Europakandidaten Hans-Olaf Henkel ("Wir sind nicht rechtsextrem, die Gesellschaft ist nach links gerückt") eigentümlich befremdlich.

Als Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hatte Hans-Olaf Henkel die Befürchtung, dass die Leute nach seiner Amtszeit "bei Henkel nur noch an Waschmittel denken". Seit der bekennende Marktradikale der rechtspopulistischen AfD beigetreten ist und als zweiter Spitzenkandidat fürs Europarlament kandidiert, ist Henkel wieder mehr als ein Waschmittel: Der 74-Jährige sitzt in Talkshows, redet beim Aschermittwoch der AfD im niederbayerischen Osterhofen, ist auf Wahlkampftour und kämpft kommenden Mittwoch auch in Reutlingen um Stimmen für die Partei. Der Mann mit dem Ruf, die Personifizierung eines kalten Kapitalismus zu sein, ist das seriöse Aushängeschild der Partei, die am 25. Mai mit Euro-kritischen Parolen ins Europaparlament einziehen will.

Beim Aschermittwoch in Osterhofen hatte Henkel noch im blauen Zwirn und umweht von Sauerkraut- und Bierdunst auf die Medien eingedroschen ("Unvorstellbar, wie die mit mir umgehen"). Und sich gegen Vorwürfe verwahrt, Mitglied einer rückwärtsgewandte Partei zu sein, die ausländerfeindlich und homophob sei und Rechtsextreme anziehe. Das dürfte ihm nach dem Auftritt des Europaschmähers Nigel Farage (UKIP) bei der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) in Köln nicht mehr so leicht fallen.
....

Quelle: kontextwochenzeitung
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« Antworten #9 am: 16. April 2014, 18:05:47 »

Zitat

Es fehlen bisher nur die prügelnden Glatzen.

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rebelflori


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« Antworten #10 am: 07. Mai 2014, 09:20:31 »


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Die sind doch voll verrückt. kotz *würgh* AAAAAh kotz *würgh* AAAAAh kotz *würgh* AAAAAh
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Rudolf Rocker
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« Antworten #11 am: 08. Mai 2014, 09:46:12 »

Zitat
Keine Alternative für Deutschland
Verantwortlich: Jens Berger   

Bei den Europawahlen kann sich die Alternative für Deutschland (AfD) Hoffnungen auf einen Einzug ins Europäische Parlament machen. Das ist gefährlich. Wirtschafts- und finanzpolitisch denkt die AfD marktradikal: Der Spitzensteuersatz soll gesenkt, der Staat auf ein Minimum reduziert werden. Leidtragende wären die Arbeitnehmer. Von Jens Berger.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Metallzeitung [PDF - 4.1 MB] der IG Metall

Da das Bundesverfassungsgericht die bislang geltende Drei-Prozent- Hürde im Februar gekippt hat, darf sich auch die Alternative für Deutschland (AfD) bei den kommenden Europawahlen berechtigte Hoffnungen auf einen Einzug ins Europäische Parlament machen. Na und, könnte man sich da denken, ist das nicht egal? Ist dieser wilde Haufen um Parteichef Bernd Lucke nicht gerade viel eher dabei, sich selbst zu zerlegen? Stimmt schon: Bislang hat die Partei vor allem durch Intrigen in den eigenen Reihen von sich reden gemacht. Zuletzt schmiss der Landesvorsitzende von Nordrhein-Westfalen entnervt hin. Von Selbstauflösung allerdings ist die Partei weit entfernt.


http://www.nachdenkseiten.de/?p=21663
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Kuddel


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« Antworten #12 am: 15. Mai 2014, 16:23:39 »



Wirbel um die Jugendorganisation der AfD: Der Parteinachwuchs ruft auf einem Plakat indirekt zur Selbstjustiz auf. Die Polizeigewerkschaft ist empört. Der brandenburgische Justizminister schaltete die Staatsanwälte ein.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/plump-dumm-und-verantwortungslos-wirbel-um-selbstjustiz-aufruf-der-afd-jugend/9898444.html
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dr.gscheidle


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« Antworten #13 am: 16. Mai 2014, 17:58:07 »

Sehr geehrte Damen und Herren,

dieses dummdreiste Plakat konnte ja mal wieder nur von unredlichen Jugendlichen stammen! Ich halte die AfD zwar für eine relativ redliche Partei, da sie fleißige Unternehmer fördern, uns unsere schöne Deutsche Mark wiederbringen und den Schlendrian bekämpfen will, sowie dafür sorgen möchte, dass die Griechen, Spanier und Italiener endlich für ihre faule Lebensweise bestraft werden! Es geflällt mir auch sehr, dass der redliche Herr Prof. Dr. Lucke einer redlichen calvinistischen Strömung der evangelischen Kirche angehört - leider hat sich diese Partei noch viel zu wenig in gesellschaftspolitischer Hinsicht festgelegt; ich hoffe, dass sich der calvinistische Ansatz von Herrn Prof. Dr. Lucke hier durchsetzen wird. Aus diesem Grunde halte ich die AfD für relativ redlich, wenn auch etwas unredlicher als die Union, die gesellschaftspolitisch deutlich klarer macht, wofür sie steht.

Allerdings ist der Aufruf zur Selbstjustiz durch die dummen AfD-Jugendlichen strikt abzulehnen. Im Kleinen ist eine gewisse Bestrafung / Maßregelung durch redliche Menschen völlig in Ordnung (gerne ziehe ich z.B. einen unredlichen Schulschwänzer am Ohr in die Schule oder verteile Backpfeifen an dumme Jugendliche, die ekelerregende Zigaretten am Automaten "ziehen" wollen), aber ansonsten darf es nicht zu Selbstjustiz kommen. Ich bin vielmehr dafür, dass der Personalbestand bei der redlichen Polizei deutlich erhöht wird - dann können diese Polizisten selbst für Sicherheit, Recht und Ordnung sorgen und sind nicht mehr auf freiwillige Helfer wie mich angewiesen, die regelmäßig Falschparker, Altglastonnen-Falschbefüller oder Rasen-Betreter anzeigen. Ein derart dummer Aufruf kann ja nur von einer Jugendorganisation kommen - da Jugendliche aufgrund des Konsums von diabilischen Alkohol, der Praktizierung von ekelerregendem sogenanntem "Sechs" und des Spielens von amoklaufverursachenden Schieß-Spielen regelmäßig an Gehirnbrand leiden, ist es kein Wunder, wenn derart unsinnige Forderungen von der AfD-Jugendorganisation erhoben werden! Ich halte daher von dieser Partei-Jugendorganisation genauso wenig wie von den "Alles-Durchgehenlassen"-Julis oder gar den kommunistischen Jusos. Die Junge Union ist einen Tick vernünftiger, aber unterm Strich ebenfalls vom Zeitgeist verdorben! Die einzige halbwegs redliche Partei-Jugendorganisation sind die "JuBis" - die jungen bibeltreuen Christen. Ich werde daher meinem redlichen Neffen Rhabanus empfehlen, in diese Organisation einzutreten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Diethelm Gscheidle
(Verkehrswissenschaftler & Dipl.-Musikexperte)
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Ich bin ein löblicher Mensch - daher sind meine Beiträge redlich und anglizismenfrei.
dagobert


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« Antworten #14 am: 17. Mai 2014, 03:46:49 »

http://www.sollichafdwaehlen.de/
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« Antworten #15 am: 20. Mai 2014, 22:00:37 »

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« Antworten #16 am: 03. September 2014, 19:14:23 »

Zitat
AfD-Leaks
Das andere Gesicht der AfD
....

Quelle: SZ


Warum "Das andere Gesicht der AfD"? Das ist eben KEIN ANDERES Gesicht sondern das Gesicht der AfD!
Für mich steht da nichts verwunderliches, eigentlich nichts neues, es ist eher das Erstaunen der Presse das mich verwundert und ärgert, hören und lesen die Presseaffen nichts, oder verstehen sie es nicht?
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« Antworten #17 am: 03. September 2014, 20:04:13 »

Die "Presseaffen" sind sich ja auch stets einig, daß die Linke nichts von Finanzen versteht, dafür die Fachleute bei der FDP und heute der AfD sitzen (Hans-Olaf Henkel, Ex-Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI)).

Zitat
Im Zusammenhang mit der Firmeninsolvenz der sächsischen AfD-Chefin Frauke Petry ermittelt die Staatsanwaltschaft. «Es geht um eine mögliche verspätete Anmeldung der Insolvenz der Firma Purinvent», sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Lutz Lehmann, am Freitag.
http://www.welt.de/regionales/sachsen/article131710974/Ermittlungen-gegen-Petry-AfD-wegen-Insolvenzverschleppung.html

Es gibt eine ganze Reihe von Unterschlagungen und anderen krumen Dingern bei führenden Figuren der AfD.
So kann man auch "etwas von Finanzen verstehen" interpretieren.
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Aloysius


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« Antworten #18 am: 04. September 2014, 11:57:13 »

http://www.huffingtonpost.de/2014/09/03/afd-sachsen-wahl-personal_n_5761652.html

Mein Eindruck ist, dass die AfDnun das Gleiche macht, was alle anderen Parteie und Gruppen, die von Wählern usw. Beachtung und Zuspruch bekomen:

Sie versuchen, ihre Ziele noch erfolgreicher durchzusetzen, indem sie Mitgieder aussortieren, nicht nicht kojstruktivsondern destruktiv für die Ziele sind.

Da hat Die Linke ja auch mit zu tun, und die AfD hat gesaus so viele Mitglieder, die eher aus reinem Protest dabei sind, aber mit denen man keine Politik machen kann.

Das malganz ohne Wertung, welche Partei ich nun sympathischer oder richtiger finde.

Da bide ihreStimmen bekommen, müssenwir uns mit ihzheh eben auseinandrsetzen, denn die Stimmen haben ja ihre Gründe.
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #19 am: 06. September 2014, 09:08:39 »

Zitat
Sie versuchen, ihre Ziele noch erfolgreicher durchzusetzen, indem sie Mitgieder aussortieren, nicht nicht kojstruktivsondern destruktiv für die Ziele sind.

Ich verstehe kein Wort. Wer sortiert wen warum aus?
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
mousekiller
Panzermaus


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« Antworten #20 am: 06. September 2014, 12:49:02 »

Ich halte den AfD für nichts weiter als eine verkappte Nazipartei auf intellektuell höherem Niveau. Für mich keine Alternative.
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Wer alles gesagt hat, sollte den Mund halten und zuhören.
Rudolf Rocker
Waldkauz


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WWW
« Antworten #21 am: 06. September 2014, 15:22:47 »

Jupp, so sehe ich das auch!
Eine rechte FDP!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Kuddel


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« Antworten #22 am: 10. September 2014, 20:41:46 »

Zitat
Alternative für Deutschland
AfD trommelt gegen Moscheebau in Sachsen

Eine neue Umfrage zeigt: Bundesweit schadet ihr das nicht – im Gegenteil.
www.fr-online.de/home/1472778,1472778.html

Drecksfaschisten in ganz wenig Schafspelz...
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dagobert


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« Antworten #23 am: 10. September 2014, 21:02:24 »

Drecksfaschisten in ganz wenig Schafspelz...

Noch weniger als wenig ...
Zitat
Interne Positionspapiere der AfD Sachsen

[Update] Julien Wiesemann, Pressesprecher der AfD Sachsen, bestätigte mittlerweile in einem Interview die Echtheit dieser Dokumente. Jeglicher Konjunktiv in diesem Beitrag ist damit hinfällig. Man sammelte wohl intern Zutaten für das Wahlprogramm. Alle schafften es am Ende nicht in den Topf, gut zu wissen aber, welche Denke so durch die AfD geistert. Meine Fresse, harter Tobak.

Anonymus Austria hat nach eigenen Angaben wohl interne Positionspapiere der AfD Sachsen auf den Rechner bekommen und twittert diese jetzt auszugsweiße. Keine Ahnung, wo genau diese herkommen, und ob diese authentisch sind, vieles davon jedenfalls lässt sich so im Wahlprogramm der AfD Sachsen nicht finden. Die werden wenn schon wissen, warum.

So hätte man dort gerne eine “Kindergeldkürzung bei nichtdeutschen Staatsbürgern”, weniger Unterricht im Hinblick auf die Nazi-Verbrechen, Asylverfahren ohne die Möglichkeit, Einspruch erheben zu können, mehr “Überwachung des Telekommunikationsverkehrs zur Gefahrenabwehr” (natürlich!), noch mehr Videoüberwachung, die Einführung des Kriteriums der “deutschenfeindlichen Straftat”, eine “Leitkultur in Bezug auf das anzustrebende Verhalten von Kindern und Jugendlichen”, “Benimmkurse” wenn Jugendliche dem widerstreben, welche im Zweifelsfall mit bis zu vier Wochen Jugendarrest erzwungen werden, den dann bitte die Eltern mit zu zahlen haben.

weiter auf:
http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/angebliche-interne-positionspapiere-der-afd-sachsen/
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Aloysius


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« Antworten #24 am: 11. September 2014, 13:04:45 »

Zitat aus meinem Beitrag:


... Sie versuchen, ihre Ziele noch erfolgreicher durchzusetzen, indem sie Mitgieder aussortieren, nicht nicht kojstruktivsondern destruktiv f�r die Ziele sind...

Zitat MoCS als Antwort:
Ich verstehe kein Wort. Wer sortiert wen warum aus?

Hier nun meine kleine Erläuterung:

Es war jüngstauch bei den "Linken" Thema, daß dort Dokumente aufgetaucht sind,in denen geschildert wurde, welche Mitglieder eher kontraproduktiv sind, von denen man sich, wenn ich mich recht entsinne evtl sogar trennen mßte. Die älteren Parteien haben dies natürlich alles in Zeiten duchgeführt, in denen die Öffentlichkeit das wenig mitbekam.

Soweit verständlich? Ich abonniere mal das Thema, damit ich weitere Unklarheiten beseitigen kann.
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